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Aldean, Jason - they don't know [2016]
7. Studio-Album von Jason Aldean. Er zählt schon seit geraumer Zeit zu den Stadien-füllenden Megastars der Nashville-Szene und was soll man nach sechs Alben, die alle bis auf zwei kleine Ausnahmen unter den Top-5 der Billboard Country- als auch der Genre übergreifenden Charts gelandet sind (die beiden letzten jeweils in beiden Rankings auf Platz 1), großartiges ändern? Aldean und sein Langzeit-Produzent Michael Knox fahren weiter die Erfolgslinie und überlassen das Experimentieren anderen. Gut so! Man ist mittlerweile in der bequemen Lage, sich in Ruhe die Songs herauspicken zu können (natürlich ist auch hier wieder alles am Start, was sich an angesagten Songwritern auf dem Markt befindet), die zu Jason am Besten passen. Mit seiner exzellenten Liveband, bestehend aus Rich Redmond, Tully Kennedy und Kurt Allison, die jederzeit in der Lage ist, auf Augenhöhe mit den arrivierten Nashville Studio-Musikern zu agieren (auch hier sind natürlich wieder bewährte Leute wie u. a. Adam Shoenveld, Danny Radar, Rob McNelley, John Willis, Mike Johnson mit an Bord) hat man dazu ein perfekt eingespieltes und funktionierendes Team, auf das man sich ebenfalls blind verlassen kann. So wird auf seinem neuen Werk "They Don't Know" auch diesmal an die bewährten Konzepte von "My Kinda Party" und "Old Boots, New Dirt" nahtlos angeknüpft. Überwiegend kräftige und mitreißende Countryrocker sowie ein paar Balladen, die vom Anliegen dazu prädestiniert sind, ein Spektakel in den großen Arenen, die mittlerweile nun mal Aldeans überwiegende Projektionsfläche sind, abzuliefern. Die Songs sind durchweg klasse und vielleicht sogar noch ein wenig besser als bei früheren Werken. Erneut gibt es satte 15 Tracks, beginnend mit euphorischen, vom knackigen E-Gitarren durchzogenen "Lights Come On" (belegte bereits Platz 3), bis zum abschließenden, atmosphärischen "When The Lights Go Out". Man hat lediglich wieder die Qual der Wahl, welche Stücke als Singles ins Rennen geschickt werden sollen. Den zweiten Anlauf macht das von dezenter Melancholie gezeichnete, etwas ruhigere "A Little More Summertime", das eher Aldeans sentimentale Seite repräsentiert. Tradition hat ja auch ein Duett mit einer aktuell angesagten Kollegin. Diesmal ist Kelsea Ballerini die Partnerin beim der herzzerreißenden, Blockbuster-tauglichen Ballade "First Time Again". Am wohlsten fühlt sich Aldean aber spürbar, wenn in Southern-rockiger Manier, wie beim krachenden Titelstück "They Don't Know" (geht in Richtung "My Kinda Party"), "One We Won't Forget" oder dem herrlichen "The Way A Night Should Feel" (Co-Writer Brett James) ordentlich Gas gegeben wird.. Fazit: Superstar Jason Aldean geht unbeirrt seinen Weg weiter. Rockiger New Country vom Feinsten! Das Songmaterial ist exzellent und "They Don't Know" bietet erneut exakt das, was seine Fans von ihm hören wollen. Das Album wird, das wissen wir schon jetzt, ganz sicher wieder die Pole erklimmen. Was eigentlich in seiner Karriere nur noch fehlt, ist eine Gene-übergreifende Billboard Top 100 Nr.1-Hitsingle. Bleibt lediglich die spannende Frage, ob es diesmal klappt. Verdient hätte er es und das Material hat allemal die Klasse dazu. Wir sagen, viel Glück und 'toi toi toi', Jason Aldean! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Lights Come On - 3.14
2. A Little More Summertime - 3.39
3. This Plane Don't Go There - 2.59
4. Comin' In Hot - 2.59
5. First Time Again (with Kelsea Ballerini) - 3.24
6. Bad - 3.33
7. They Don't Know - 3.15
8. One We Won't Forget - 3.16
9. Whiskey'd Up - 3.11
10. In Case You Don't Remember - 2.59
11. All Out of Beer - 3.18
12. Any Ol' Barstool - 3.23
13. The Way a Night Should Feel - 3.04
14. Reason to Love L.A. - 3.22
15. When the Lights Go Out - 3.25

Art-Nr.: 9266
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Assembly Of Dust - found sound ~ live [2011]
Fantastisches Live-Album der großartigen, im Jahre 2002 vom einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer ins Leben gerufenen Jamrock-Formation Assembly Of Dust, das während des 2007er "New Year's Eve"-Konzert des Quintetts im ausverkauften Colonial Theatre von Keene/NH mitgeschnitten wurde. Der Name des Albums resultiert aus einer tollen Geschichte und erklärt gleichzeitig die ganze Authentizität und Inspiration des Sets, den AOD an diesem Abend ablieferten. Der Sound-Engineer der Truppe, Jack Trifiro, schnitt die Show seinerzeit heimlich, ohne dass es mit der Band vereinbart gewesen wäre, mit und archivierte das Material lange, ohne dass Genauer und Co. von der Existenz wussten. Er wollte die Band damals nicht nervös machen, wollte verhindern, dass sie im Bewusstsein eines vermeintlichen Live-Mitschnitts vielleicht doch einen Hauch ihrer Lockerheit verlieren könnte. Der Plan ging voll auf. Die Band spielte einen mitreissenden Set, voller Herzblut und mit bestechender musikalischer Leichtigkeit. Man war in dieser Neujahrs-Nacht in Top-Form. Nun offenbarte Trifiro der Band sein Geheimnis, man hatte dieses "Soundmaterial" also "gefunden" - und die Jungs waren schlichtweg begeistert davon. So begeistert, dass daraus spontan ein Live-Album entstand, dass, ohne weitere "Overdubs" und technische Bearbeitung, die ganze Brillanz der der Show dieses Abends rüberbringt - und zwar in einem tollen Sound. Assembly Of Dust spielen eine unwiderstehliche Musik zwischen Blues-flavoured R& B, Roots, Americana und Rock, zuweilen tangiert von dezent jazzigen und psychedelischen Strömungen, aber auch von Countryrock, Southern-Esprit und luftigen Westcoast-Feeling, irgendwo im Dunstkreis solcher Leute wie J.J. Cale, Little Feat, String Cheese Incident, The Band, Grateful Dead, Moe., Railroad Earth und der The Allman Brothers Band. Alles wirkt durchaus kraftvoll und dynamisch, gleichzeitig aber auch sehr locker. Trotz vieler instrumenteller Ausflüge und einer gesteigerten Jam-Neigung legen Genauer und Co. goßen Wert auf das Songmaterial, die Songstrukturen und eine eingängige Melodik. Wie schon im Vorfeld erwähnt, sprüht der hier vorliegende, überaus Gitarren orientierte Set nur so vor Lockerheit, wirkt aber gleichzeitig wunderbar erdig und kraftvoll. Im Mittelpunkt der Instrumentalpassagen steht vornehmlich der überragende Lead Gitarrist Adam Terrell, der mit ein paar herausragenden Soli aufwartet. Der Mann ist ein wahrer Magier an den 6 Saiten, der seine Klasse nicht mit aremberaubenden "Stunts" zur Schau stellt, sondern vielmehr mit auf den Punkt gebrachter, locker aus dem Handgelenk geschüttelter, grandioser Virtuosität begeistert. Toll! Songs wie beispielsweise das von einem leichten Southern-Flair und Roots-Feeling durchzogene, rhythmische, mit einem hinreissenden Gitarrensolo bestückte "Feline disguise", das melodische, viel Dead-Atmosphäre versprühende "Long Dead", das knapp 11-minütige, fantastisch inszenierte "Songbeard" mit seinem jazzigen Beginn, dem leicht Countryrock- unterlaufenen, dynamischen, flotten Americana-Mittelteil und dem herrlich psychedelisch angehauchten, ausgedehnten Retro Gitarren-Jamming, das wie aus einer Kreuzung der Doors ("Riders in the storm"-Ära) und Grateful Dead entsprungen wirkende, wunderbar swingende "Borrowed feet", oder das prächtige, ungemein vielseitige, mit einem zündenden, rund 4-minütigen, packenden Gitarrenritt garnierte "Cabin John" sind wahre Meisterleistungen der Band. Einfach großartig! Enthält zudem eine ganz starke Version des Beatles-Hits "Lady Madonna"! Eine rund 58 1/2-minütige Demonstartion der großen Klasse und enormen Live-Präsenz von Assembly of Dust! Baumstarkes "Futter" für die ständig wachsende AOD-Fanbase und die gesamte Roots- und Jamrock-Fraktion!

Die komplette Setlist:

1. Zero To The Skin 5:31
2. Feline Disguise 4:44
3. Long Dead 6:06
4. Drawn 4:28
5. Songbeard 10:53
6. Borrowed Feet 7:56
7. Cabin John 13:08
8. Lady Madonna 5:40

Art-Nr.: 7464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Zero to the skin
Feline disguise
Long Dead
Songbeard
Borrowed feet

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Bentley, Dierks - up on the ridge [2010]
Es ist eine großartige Sache, dass Dieks Bentley's Label ihm bereits mit seinem fünften Album die Freiheit zugesteht, seine über den bisherigen Standard hinausgehenden musikalischen Vorlieben zu verwirklichen, zumal sie nicht gerade mit Nashville's Country-Mainstream auf einer Wellenlänge liegen. Doch Bentley nutzt die Chance auf beeindruckende Art und Weise. "Up on the ridge" ist ein ganz wundervolles Album geworden. In den Medien als reines Bluegrass-Projekt angepriesen, gelingt Bentley damit vielmehr eine faszinierende, spannende, ja hinreissende Mischung aus klassischem Bluegrass, modernem Newgrass, traditionellem, reinem Acoustic Country und Acoustic New Country - alles in einem sehr schön rootsig gehaltenen Gewand. Das sorgfältig ausgewählte Songmaterial aus Eigenkompositionen und einigen Coverversionen ist genauso abwechslungsreich wie exzellent. Alles wird in tollen Full Band-Arrangements präsentiert, wobei sich zu den üblichen, akustischen Instrumenten eine tolle Rhythmus-Fraktion aus Bass und Schlagzeug gesellt. Jawohl, ein grassiges Album mit Drums - auch das belegt die Schnittstelle zur akustisch gehaltenen Country-/New Country-Musik. Und die Musikergarde, die Bentley begleitet, ist das Allerfeinste, was die Szene zu bieten hat: U. a. Bryan Sutton (Gitarre), Sam Bush (Mandoline), Ronnie McCoury (Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), Chris Eldridge (Gitarre), Chris Thile (Mandoline), Rob Ickes (Dobro), Rob McCoury (Banjo), Randy Kohrs (Dobro), Glen Worf (Bass), Larry Atamanuik (Drums), John Gardner (Drums), und Jon Randall Stewart (Gtarre), der das Album auch hervorragend produzierte. Im entsprechend großartigen Sound beginnt der Reigen mit dem glanzvollen, epischen, von einem leichten Western-/Wüstenflair durchzogenen Titelstück "Up on the ridge". Sehr modern, in einem prächtigen Newgrass-Gewand, unterlegt von Larry Atamanuik's vorzüglichem Drumming (den kennen wir auch als zeitweise eingesetzten Schlagzeuger bei Alison Krauss und Union Station) wagt Bentley damit gleich zu Beginn des Albums einen mutigen Ausflug in die Gefilde des progressiven Psychedelic Country. Doch der Mut wird belohnt. Was der Sänger und seine Picker hier für eine Spannung aufbauen und ihren Instrumenten entlocken ist schlichtweg grandios. Aber trotz aller musikalischen Raffinesse bleibt das Stück auch prima hängen. Toll! Nicht minder stark geht es mit der von einer dynamischen Fiddle angetriebenen, eine Menge Americana-Flair ausstrahlenden Country-Ballade "Fallin' for you" weiter - wieder weit weg von Bentley's üblichem, radiotauglischem New Country. Dennoch, auch diese Nummer wirkt wieder vertraut - ein weiteres Argument für die große Klasse dieser Musik. Komponiert von Shawn Camp und Paul Kennerly, hören wir ein tolles Zusammenspiel von akustischer Gitarre, Dobro, Mandoline, sirenenartiger Fiddle, trockenem, sprödem Banjo und unaufdringlicher, aber effektiver Percussion. Aber es gibt auch herrlichen, fröhlichen, lupenreinen Bluegrass zu hören, wie etwa bei dem Squaredance-geeigneten "Rovin gambler" - wundervoll performt mit den Punch Brothers um Chris Thile. Erwähnten wir zuvor noch so etwas wie "weit weg vom radiotauglichem New Country", so muss allerdings auch deutlich festgestellt werden, dass es darüber hinaus auf dem Album sehr wohl eine ganze Anzahl von traumhaft melodischen und wunderbar ins Ohr gehenden Titeln gibt, die voller Hit-Potenzial stecken. Nehmen wir zum Beispiel das von Buddy & Julie Miller geschriebene "Love grows wild", eine locker flockige, wie Öl runter gehende Countrynummer, bei der, neben herrlichen Dobro-, Fiddle-, und Mandolinenklängen, sowie John Gardners lässigem, aber dynamischem Schlagzeugspiel, sogar eine, jedoch sehr dezent eingesetzte, E-Gitarre zu hören ist. Oder die flotte, total traditionelle, ebenfalls sehr lockere, erfrischend fröhliche, reine Countrynummer "Fiddlin' around" (Background Gesang: Vince Gill), wie auch die wunderschöne, mit glasklarer Mandoline verzierte, entspannte Ballade "Draw me a map" (Background Gesang: Alison Krauss). Als weitere, absolute Höhepunkte seien noch die großartige, leicht bluesige Acoustic Outlaw Country-Nummer "Bad angel" (klasse Schlagzeug-Groove, starkes Mandolinen-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel), die Bentley mit zwei Gast-Vokalisten vorträgt (Miranda Lambert und Jamey Johnson singen jeweils eine Strophe), sowie die jeweilegen, exzellenten Coverversionen von Kris Kristofferson's "Bottle to the bottom" (mit Kristofferson als Duett-Partner), Bob Dylan's "Senor (Tales of yankee power)" und U2's Rock-Klassiker "Pride (In the name of love)", - eine starke Grass-Fassung -, erwähnt. In der offiziellen Produktbeschreibung zur CD heisst es u. a. "'Up on the ridge' - a powerful, beautiful album, steeped in the bluegrass and roots music, that moved Dierks Bentley to be a country musician in the first place". Ein wirklich treffendes Statement, das in der Tat die ganze Entwicklung eines der vielversprechendsten Country-Interpreten der jüngeren Generation ausdrückt. Mit "Up on the ridge" trifft Bentley den schmalen Grat zwischen kommerziellem Interesse und künstlerischem Anspruch nahezu perfekt - eine Mesiterleistung! Dazu kann man ihm nur gratulieren. Der Mann ist auf dem Weg einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden...

Die komplette Songliste:

1 Up on the Ridge - 3:34   
2 Fallin' for You - 3:44   
3 Señor (Tales of Yankee Power) - 3:24   
4 Rovin' Gambler - 2:34   
5 Draw Me a Map - 3:31   
6 Bad Angel - 4:04   
7 Fiddlin' Around - 3:08   
8 You're Dead to Me - 3:19   
9 Pride (In the Name of Love) - 4:09   
10 Love Grows Wild - 2:48   
11 Bottle to the Bottom - 4:16   
12 Down in the Mine - 5:01

Art-Nr.: 6954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Black Country Communion - same ~ deluxe edition cd & dvd-set [2010]
CD & DVD-Set! Deluxe Edition! Das heiß herbeigesehnte Debut-Album der neu formierten "Supergroup", deren Besetzung man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß: "Mörder"-Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa, Ex-Deep Purple-/Trapeze-Shouter und Bassmann Glenn Hughes, Jason Bonham (Sohn des Led Zeppelin-Drummers John Bonham) am Schlagzeug und Derek Sherinian (u.a. Dream Theater, Alice Cooper) an den Tasten - alles absolute Ausnahmemusiker. Wenn sich solche Künstler zusammentun, kann das, das hat die Vergangenheit etlicher sogenannter "Supergroups" oft gezeigt, im Ergebnis durchaus enttäuschend sein. Doch nicht so bei Black Country Communion, im Gegenteil! Die im übrigen nach Glenn Hughes', von schwerer Industrie geprägter Heimat rund um Birmingham benannte Kapelle kommt mit einem absoluten Hammer-Teil! Das ist die komplette, von brillantem Spielwitz, Härte, Intensität und gewaltiger Power bestimmte, wuchtige Siebziger Jahre Classic Rock-Vollbedienung mit allem, was das Herz begehrt. Initiiert von Produzent Kevin Shirley, der Joe Bonamassa und Glenn Hughes bei einem gemeinsamen Auftritt während des "King of the Blues"-Konzertes im November 2009 in Los Angeles sah, legen diese Individualisten nahezu all ihre Egos ab und stellen sich in den Dienst der Band! Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa's markante Riffs und Soli vertragen sich geradezu perfekt mit Hughs' prägnantem Bass und seiner mächtigen Rock-Röhre. Bonham und Sherinian besorgen den Rest. Die Einflüsse dieser Musik reichen von Led Zeppelin, über Deep Purple und Rainbow bis hin zu den Who, Free und Black Sabbath, um nur einige zu nennen. Black Country Communion hauchen dieser Musik eine ungemeine Siebziger-Authentizität ein. Das Songmaterial ist erste Sahne! Enthält beispielsweise ein grandioses, furioses Remake von "Medusa", dem Titelstück des 1972iger Trapeze-Albums, jener Band, bei der Glenn Hughes damals spielte. Diese Scheibe setzt sicher eines der prägnantesten Ausrufezeichen 2010 in Sachen Seventies Classic Hard-Rock! Höchster Respekt an Black Country Communion für dieses bravouröse Werk. Jawohl, das Ding rockt gewaltig! Und das deutlich über 70 Minuten lang!

Bei uns gibt's die Deluxe-Edition mit einer tollen Bonus-DVD! Enthält zwei Live-Mitschnitte, einen Video-Clip von "The great divide", Interviews mit den Bandmitgliedern und "Behind the scenes"-Material.

Das komplette Tracklisting:

CD:
1 Black Country - 3:15   
2 One Last Soul - 3:52   
3 The Great Divide - 4:45   
4 Down Again - 5:45   
5 Beggarman - 4:51   
6 Song of Yesterday - 8:33   
7 No Time - 4:18   
8 Medusa - 6:56   
9 The Revolution In Me - 4:59   
10 Stand (At the Burning Tree) - 7:01   
11 Sista Jane - 6:54   
12 Too Late For the Sun - 11:21

DVD:
1. Interview with band members
2. Photogallery
3. Statement from Kevin Shirley
4. Musicclip "The Great Divide"
5. Behind The Scenes
6. Live in Riverside (2 songs)

Art-Nr.: 7083
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Block, Ken - drift [2008]
Sister Hazel-Frontmann Ken Block mit seinem ersten Solo-Album - und was für ein großartiges! Allerfeinster, auf exzellenten Songs und tollen Melodien basierender Roots-Rock/-Pop mit einer dezenten Countryrock-Note für die Gemeinde der Counting Crows-/Hootie & the Blowfish-/BlackHawk- und Sister Hazel-Fans!

1 Blue to a Blind Man - 3:56   
2 The Other Side - 4:04   
3 Completely Wasted - 3:28   
4 I Don't Mind - 3:22   
5 It's Alright - 3:46   
6 Better This Way - 3:59   
7 So Far - 3:15   
8 33,059 Days - 3:42   
9 Ride - 2:30   
10 Chance - 4:29   
11 You and Me - 4:20   
12 We Don't Talk Anymore - 3:18

Art-Nr.: 6115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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The other side
Completely wasted
It's alright
Better this way
So far
33.059 days

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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Butler Trio, John - live at red rocks ~ 2 cds/1 dvd-set [2011]
2 CDs & 1 DVD-Set! Überwältigendes, beeindruckendes Konzert des John Butler Trios im imposanten Red Rocks Amphitheatre von Morrison/Colorado vom 4. Juni 2010! Das hoch gelobte, kurz zuvor erschienene Studioalbum "April uprising" zeigte die Band bereits in bestechender Verfassung, doch was die Truppe am "Roten Felsen" vor den Toren Denvers auf die Bühne brachte, war schlichtweg phänomenal. Inspiriert, voller ungezügelter Spielfreude und Leidenschaft, gepaart mit ausgefeilter und virtuoser Musikalität (allein das herausragende Gitarrenpicking des Meisters ist brillant) machten sie nachhaltig deutlich, warum sie zu den angesagtesten und wichtigsten Vertretern der heutigen Jamrock-Bewegung zählten. Rootsig, funky, groovy, rockig - es war ein furioses Live-Spektakel. Ein absolutes musikalisches Happening, sowohl für die Band, als auch fürs Publikum! Enthalten ist das komplette Konzert (rund 135 Minuten Spielzeit), zum einen auf 2 CDs, zum anderen auf einer DVD. Die phantastisch gefilmte DVD (ebenfalls im makellosen Sound) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Ganz klar: Das ist die ultimative Live-Veröffentlichung des John Butler Trios bis zum heutigen Tag! Kommt im übrigen sehr schön verpackt, in zwei in einem feinen Schuber steckenden Digipacks!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Introduction - :57
2 Used to Get High - 4:27
3 I'd Do Anything - 3:46
4 Betterman - 8:31
5 Don't Wanna See Your Face - 3:37
6 Revolution - 6:47
7 Hoe Down - :55
8 Better Than - 3:18
9 Johnny's Gone - 3:43
10 Take Me - 4:51
11 Treat Yo Mama - 10:40
12 Losing You - 5:25
13 Intro to Ocean - 1:29
14 Ocean - 12:06

Disc 2
1 Ragged Mile - 3:51
2 Zebra - 7:07
3 Good Excuse - 17:00
4 C'mon Now - 2:38
5 Close to You - 6:06
6 Peaches & Cream - 7:04
7 One Way Road - 5:23
8 Funky Tonight - 11:51

DVD
1 Used to Get High
2 I'd Do Anything
3 Betterman
4 Don't Wanna See Your Face
5 Revolution
6 Hoe Down
7 Better Than
8 Johnny's Gone
9 Take Me
10 Treat Yo Mama
11 Losing You
12 Ocean
13 Ragged Mile
14 Zebra
15 Good Excuse
16 C'mon Now
17 Close to You
18 Peaches & Cream
19 One Way Road
20 Funky Tonight
21 [Bonus Materials]

Art-Nr.: 7479
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Cadillac Three, The - bury me in my boots [2016]
Das dampft, das kocht, das ist heiß! Nashviille's neues Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock mit einem prächtigen, "rattenscharfen" zweiten Album. Tolle Musiker! Tolle Songs! Schön fett! The Cadillac Three rocken Nashville...

Das komplette Tracklisting:

1. Bury Me In My Boots
2. Slide
3. Drunk Like You
4. Graffiti
5. Buzzin‘
6. Party Like You
7. Ship Faced
8. Soundtrack To A Six Pack
9. White Lightning
9. The South
10. This Accent
11. Peace Love & Dixie
12. Hot Damn
14. Runnin‘ Red Lights

Art-Nr.: 9235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Campbell, Craig - same [2011]
Ein absoluter Leckerbissen für die Freunde traditioneller, reiner Countrymusic. Wie letztes Jahr Easton Corbin, macht sich nun auch Craig Campbell auf, die Fahnen lupenreiner, unverfälschter Countrymusic in Nashville hoch zu halten. Wundervolle Songs, tolle Melodien, locker, leicht, natürlich, eine prächtige Countrystimme - Countryherz, was willst Du mehr. Der aus Lyons/Georgia stammende junge Mann ist mit vollem Herzen Countrymusiker, der die Szene "von der Pike auf" mitbekommen hat. In einem von Gospelmusik geprägten Zuhause spielte er viele Jahre lang Klavier in der Baptistkirche seiner Mutter. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte er parallel seine Liebe zur Countrymusic, denn die Grenzen zwischen Gospel und Country, gerade in den Südstaaten der USA, sind oft fließend. Vor allen Dingen die Gospel-und Southern-inspirierten Sachen von Travis Tritt hatten es ihm angetan, den er heute als einen seiner größten Einflüsse bezeichnet. Im Jahre 2002 siedelte Campbell nach Nashville über, wo er sich schnell in der lokale Countryszene etablierte. Er ergatterte ein regelmäßig wiederkehrendes Engagement in einem der berühmtesten Clubs am historischen Lower Broadway in Nashville, "The Stage", wo er jede Menge Sessions mit bekannten Größen spielte. Als Begleitung für seine Auftritte diente oft die Band des mittlerweile ebenfalls sehr angesagten Luke Bryan., der ihn immer wieder animierte sein großes Potenzial auch in eigenes Material zu investieren. Enes Tages sah einer der besten und bekanntesten Produzenten Nashville's für traditionelle Countrymusic, Alan Jackson's Haus- und Hofproduzent Keith Stegall, einen von Campbell's Auftritten im "The Stage", was Craig's Karriere unmittelbar ins Rollen brachte. Stegall war auf der Stelle begeistert von den immensen Fähigkeiten des jungen Neo-Traditionalisten und verschaffte ihm nicht nur einen Labelvertrag, sondern übernahm auch gleich die Produktion seines fantastischen Debutalbums. Was Cambell den Countryfans offeriert, ist allerfeinste, reine, traditionelle Countrymusic, zeitlos schön und doch so aktuell. Auf dem Bild des Album-Backcovers liegt er vollkommen relaxt und lässig auf der Ladefläche seines Pickup-Trucks, die Beibe übereinander geschlagen, den Cowboyhut ins Gesicht gezogen, und "lässt den lieben Gitt einen guten Mann sein". Genau diese unbeschwerte Mentalität, diese ländliche Lebensweise transportiert er in seine vorzügliche Musik. Herrliche Steelgitarren, Fiddles und lockeres E-Gitarren-Picking bilden einen wunderbaren Rahmen für das ohne Ausnahme hervorragende Songmaterial. Immerhin 9 der 11 Songs hat Campbell mitgeschrieben, zum Teil mit namhaften Co-Autoren wie Keith Stegall, Tim Nichols, Carson Chamberlain und Lance Miller. Seinen Bezug zu Travis Tritt haben wir bereits erwähnt. Der ist auch spürbar, vor allem in dem lockeren Southern-Charme, den Campbell immer wieder einbringt, doch im Grunde genommen liegt seine Art der Countrymusic näher an solchen Traditionalisten wie George Strait, George Jones, Tracy Byrd und vor allen Dingen Alan Jackson, dem er auch stimmlich recht nahe kommt. Ein weiteres Plus: Produzent Stegall hat ihm die "Créme de la Créme" von Nashville's Studioartisten zur Seite gesetellt: Eddy Bayers: Drums, Brent Mason: Electric guitar, Paul Franlin: Steel, Stuart Duncan: Fiddle & Mandolin, Glenn Worf: Bass, John Hobbs und Gary Prim: Piano, Bobby Terry: Acoustic guitar und John Wesley Ryles: Background Vocals. Keine Frage, dieses Album ist so etwas wie ein "Muss" für alle Liebhaber traditioneller, reiner Countrymusic. 'It's traditional, back-to-basics, true country music", sagt Campbell und ergänzt:."It's what I am. I can't be anything else". Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein wunderbares Album!

Die komplette Songliste:

1 I Bought It - 2:46   
2 Family Man - 3:40   
3 When I Get It - 3:19   
4 My Little Cowboy - 4:02   
5 Makes You Wanna Sang - 2:52   
6 That Going Away Look (About Her) - 3:04   
7 Fish - 2:49   
8 Chillaxin' - 3:20   
9 That's Music to Me - 3:30   
10 You Probably Ain't - 4:02   
11 All Night to Get There - 3:31

Art-Nr.: 7327
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I bought it
Makes you wanna sang
Fish
Chillaxin'
That's music to me
All night to get there

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Canada & the Departed, Cody - this is indian land [2011]
Wow! Cross Canadian Ragweed liegen auf Eis. Doch Frontmann und "Red Dirt"-Held Cody Canada hat um sich herum eine neue, herausragende Truppe, "The Departed", zusammengestellt - und die liefern mit "This is indian land" geradezu ein Referanzalbum in Sachen "Red Dirt Music" ab. Das Teil ist eine leidenschaftliche Hommage an Canada's Heimatstaat Oklahoma. Mit an Bord hat er an der zweiten Gitarre niemand Geringeren als den großartigen Seth James (wir erinnern uns an dessen exzellentes Soloalbum "That kind of man" aus dem Jahre 2009), Cross Canadian Ragweed-Kollege Jeremy Plato am Bass, den bekannten, texanischen Studio-Drummer Dave Bowen am Schlagzeug und Steve Littleton an den Keyboards. Rootsrock, Americana, Countryrock, fetten Southern Rock, Singer/Songwriter, Heartland Rock, Boogie, akustische Laid Back-Nummern, Desert Rock und schnörkellosen Guitar Rock (wir erleben tierische, flammende, dreckige Gitarrenritte in Hülle und Fülle) - all das vereinen sie perfekt zu einem an Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffenden "Red Dirt"-Rock "Killer"-Album. Famos!

Das komplette Tracklisting:

1 Call From Crouch (0.19)
2 Face In Mars (3.25)
3 Ballad of Rosalie (5.21)   
4 True Love Never Dies (4.28)
5 Home Sweet Oklahoma (4.26)
6 Make Yourself Home (4.29)
7 Long Way To Nowhere (3.26)
8 Call From Coop (0.16)
9 Starin' Down the Sun (4.39)   
10 Any Other Way (4.17)
11 Kickin' Back In Amsterdam (4.44)
12 Water Your Own Yard (4.14)
13 Years In the Making (4.20)
14 If You're Ever In Oklahoma (3.04)
15 A Little Rain Will Do (3.24)
16 Call From Skinner (0.47)
17 Skyline Radio (5.02)
18 Hold On Christian (8.29)

Art-Nr.: 7450
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ballad of Rosalie
True love never dies
Make yourself home
Starin' down the sun
Any other way
Years in the making
Skyline radio

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Carll, Hayes - kmag yoyo (& other american stories) [2011]
Hervorragendes neues Album von Hayes Carll, der seine Ausnahmestellung unter den neuen texanischen Singer/Songwritern damit eindrucksvoll untermauert. Die Experten sehen ihn längst in der Tradition und auch mit dem Potenzial solcher Ikonen wie beispielsweise Guy Clark, Townes van Zandt, Steve Earle, Billy Joe Shaver und Robert Earl Keen - völlig zu Recht. KMAG YOYO ("Kiss My Ass Guys, You're On Your Own") ist ein tolles Roots-/Americana-Werk geworden, vollgepackt mit exzellenten, sehr authentischen, staubig trockenen Songs zwischen erdigem, dynamischem Country-/Rootsrock, und traditionell verurzeltem Twang Country/Honky Tonk/Alternate Country -teils mit durchaus bissigen Texten. Vor allen Dingen Steve Earle kommt einem immer mal wieder in den Sinn, wenn man nach Vergleichen sucht, ebenso wie, neben den bereits erwähnten Künstlern, Kris Kristofferson und sogar John Hiatt. Aber bei allen Einflüssen lebt Hayes Carll, wie es sich für einen solch talentierten und fähigen Songwriter gehört, natürlich von seiner eigenen Identität. Die Songs sind klasse! Schön trocken und staubig arrangiert, ohne "glamouröse" Politur, teils gut abgehend und teils einfach nur, als würde er sie gerade in einer irgendwo am Wegesrand liegenden Honky Tonk-Spelunke vortragen. Hayes Carll befindet sich mit diesem starken Werk ohne Zweifel weiter in der Erfolgsspur. Die Americana-Welt darf und wird ihn weiterhin feiern...

Das komplette Tracklisting:

1 Stomp and Holler - 3:07   
2 Hard Out Here - 3:32   
3 Chances Are - 3:51   
4 Grand Parade - 3:12   
5 Kmag Yoyo - 4:19   
6 Another Like You - 3:19   
7 The Letter - 3:24   
8 Bye Bye Baby - 3:18   
9 The Lovin' Cup - 3:56   
10 Bottle In My Hand - 2:58   
11 Grateful For Christmas - 3:54   
12 Hide Me - 3:09

Art-Nr.: 7319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Chesney, Kenny - welcome to the fishbowl [2012]
Superstar Kenny Chesney mit seinem brandneuen Album, inkl. des Duetts mit Tim McGraw "Feel like a rock star". Chesney bestätigt auch mit dem neuen Werk eindrucksvoll die prächtigen Vorstellungen, die er zuletzt regelmässig abgeliefert hat. "Welcome to the fishbowl" bietet großartigen, qualitativ höchst ansprechenden Mainstream-Country/New Country mit einer erstklassigen Songauswahl aus knackigen, rockigen Titeln, aus feinen Midtempo-Nummern und einigen exzellenten Balladen. Da werden wieder jede Menge Hits abfallen. Nach 11 starken Studionummern gibt es als Track 12 noch eine tolle Live Aufnahme aus dem Red Rocks Amphitheatre bei Denver/Colorado: Der Nr 1-Hit "You and tequila" steht auf dem Programm, den Chesney, wie im Studio, auch live mit der fantastischen Grace Potter aufführt - und das Publikum feiert enthusiastisch mit. Kenny Chesney mit einem weiteren klasse Album!

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

With more than 30 million albums sold, 20 million digital transactions and 23 #1 singles, Kenny Chesney is one of the most successful recording acts in the history of country music. In addition, his live shows have become a summer vacation themselves for the more than 11 million fans who have purchased tickets over the last decade. Welcome To The Fishbowl, Chesney's 13th studio album, follows 2010's platinum-certified Hemingway's Whiskey, which spawned four #1 singles. Chesney has been awarded 9 ACM Awards and 7 CMA Awards throughout his career. The Single Kenny Chesney's duet with Tim McGraw, "Feel Like A Rock Star" debuted at #13 only days after its premiere at the Academy of Country Music Awards in early April, making it Chesney's highest debut ever on Billboard s Country Song chart.

Etwas mehr dazu in Kürze:

1. Come Over - 4:08
2. Feel like a Rock Star - 3:28
3. Sing 'Em Good My Friend - 4:38
4. Welcome to the Fishbowl - 3:29
5. I'm a Small Town - 4:37
6. El Cerrito Place - 5:52
7. Makes Me Wonder - 3:12
8. While He Still Knows Who I Am - 4:15
9. Time Flies - 3:38
10. To Get to You (55th and 3rd) - 5:40
11. Always Gonna Be You - 5:16
12. You and Tequila [Live at Red Rocks Amphitheatre with Grace Potter] - 4:49

Art-Nr.: 7826
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Clyne, Roger And The Peacemakers - unida cantina [2011]
Es wird wieder heiß in der Wüste Arizonas! Roger Clyne and The Peacemakers' neues Album ist da! Zwischen Sombreros und Tequila "and the dry, hot Sonoran desert" spielen sie ihren "spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" und treffen damit wieder voll ins Schwarze! Herrliche Melodien, dynamische Rhythmen, prächtige, satte Gitarren, viel Temperament, immer wieder mal diese unterschwellige Wüsten-/Mexiko-/Mariachi-Note - großartig. Und das Zeug geht bestens ins Ohr. Was für eine Fiesta!

Das komplette Tracklisting:

1 All Over the Radio - 3:13
2 Heaven on a Paper Plate - 3:43
3 Dinero - 3:43
4 Love Is the Road - 4:13
5 Go with the Flow - 3:36
6 Marie - 3:57
7 Empty Highway - 3:52
8 Small World - 3:55
9 Unida Cantina - 1:18
10 Just Got High - 3:37
11 Today Belongs to the Light - 4:36
12 Paper Airplanes - 3:41
13 Play On - 3:22

Art-Nr.: 7355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over the radio
Heaven on a paper plate
Dinero
Love is the road
Marie
Just got high
Today belongs to the light

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Cold Truth - do whatcha do [2009]
Nein, die gute alte Rockmusik ist noch lange nicht am Ende! Verdammt lange 6 Jahre hat es gedauert, doch jetzt legt das großartige Quartett aus Nashville, das uns 2003 mit seinem prächtigen Debut so begeisterte, endlich nach. Und wie! Straighter, 70s-based Classic Guitar Riff-Rock in seiner reinsten Form: Ehrlich, schnörkellos, geradeaus! Wo Cold Truth heute weitermachen, haben Paul Rodgers und Bad Company in ihren besten Tagen aufgehört! 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und einen exzellenten Sänger (Thane Shearon's tolles Organ und seine Art zu singen liegen exakt an der Schnittstelle zwischen David Coverdale und Paul Rodgers, mit leichter Tendenz zu letzterem), mehr braucht's nicht um das Rock'n Roll-Feuer zu entflammen. Und bei Cold Truth brennt es lichterloh! Seit vielen Jahren schon spielen die Jungs in unveränderter Besetzung zusammen. In ihrer Heimat gelten sie schon fast als so etwas wie Rock-Veteranen, mit einer riesigen Fangemeinde im Rücken. Die Songs sind durchaus hart, immer straight und tight, gleichzeitig aber gekennzeichnet von einer hervorragenden Melodik. Das ist klassischer Rock in seiner reinsten Form - simpel (im absolut positivsten Sinn), druckvoll, direkt auf den Punkt gebracht, ohne jeglichen aufgesetzten Firlefanz, vollgepackt mit tierischen Riffs und fetten Gitarren (immer wieder gibt's glühende, versierte Soli des großartigen Lead-Gitarristen Kurt Menck), eingängig, inspiriert, einfach herrlich! Gleich der Opener "Cold as hell" lässt die goldenen Bad Company-Zeiten aus der Ära ihrer ersten Alben wieder aufleben, ohne das Cold Truth auch nur ansatzweise wie eine "Kopie" der alten Helden um Paul Rodgers, Simon Kirke & Co. klingen. Vielmehr scheinen sie konsequent und voller natürlicher, zwangloser Selbstverständlichkeit deren musikalische Philosophie unter Einbringung ihrer unbestrittenen musikalischen Fähigkeiten und mit dem Händchen für die richtigen Songs gekonnt in die heutige Zeit zu transportieren. Das funktioniert einfach prächtig! Kantige, krachende Riffs, erdige, sehr würzige, fette E-Gitarren-Hooklines, ein tolles Lead-Solo und Shearon's seeliger Gesang. Die pure Rock-Freude! Weiter geht's mit dem dynamisch abgehenden, tollen "Diesel", einem kochenden "Highway-Burner", der wie ein fetziger "Bad Company goes Southern"-Kracher aus den Boxen fegt. Hat auch etwas von Jacksonville's Big Engine und Sammy Hagar! Dampfende E-Gitarren, ein straighter Rock-Riff-Boogie-Rhythmus, toller Gesang! So geht das munter weiter. Ob das von herrlichen, glühenden Slidelinien (Gastgitarrist Ed King) durchzogene "If that ain't enough" (das ist so eine Nummer, wie sie Paul Rodgers heute gerne noch schreiben würde), das von prächtigen Hooklines geprägte, voll im Saft stehende, prächtige "Set me free", der von einer wundervollen Melodie und einem ebenso schönen Refrain geprägte Midtempo Melodic-(Hard)Rocker "Peace with me" (hätten Whitesnake diese Nummer in ihrer Hoch-Phase komponiert - es wäre wahrscheinlich ein Monster-Hit für Coverdale's Truppe geworden), bis hin zu der exzellenten Rock-Ballade "Light my way" (auch die klingt typisch Bad Company), die das Album nach knapp 55 Minuten genauso stark beschließt wie es begonnen hatte. Schon beim Debut hatten wir betont, dass sich diese Truppe offenbar einen Dreck um irgendwelche Trends schert. Das bestätigt sich hier eindrucksvoll. Cold Truth zelebrieren zeitlose Rock-Musik ohne jeden Schnörkel. Das hat Substanz, große Klasse und macht noch mehr Laune! 2003 gab's von uns für das Debut die "volle Punktzahl" - das gleiche gilt uneingeschränkt auch für "Do whatcha do"! "Long live Rock'n Roll"...

Die komplette Tracklist:

1 Cold as Hell (3.54)
2 Diesel (3.16)
3 If that ain't Enough (5.20)
4 Gimme Some (4.16)
5 Set Me Free (4.02)
6 Peace with Me (4.48)
7 Shakedown (3.52)
8 Together (4.30)
9 This Time (4.42)
10 Finding the Way (4.10)
11 Whisper to Me (3.48)
12 Payin Dues (2.59)
13 Light My Way (5.01)

Art-Nr.: 6214
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diesel
If that ain't enough
Set me free
Peace with me
Together
Payin' dues
Light my way

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