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Berg, Matraca - the dreaming fields [2011]
Die 1964 in Nashville geborene "Hall Of Fame Songwriterin" Matraca Berg gehört ohne Zweifel zu den besten und anerkanntesten Songwriterinnen Amerikas. Bereits im Alter von 18 Jahren hatte sie ihren ersten Nr. 1-Hit als Songwriterin und heute zählt sie zu den Komponisten, deren Songs am häufigsten aufgenommen wurden und werden. Vorwiegend die traditionelle, als auch progressive weibliche Country-Garde bedient sich seit rund 30 Jahren mit großem Erfolg der Songs von Matraca. Von Pam Tillis bis Suzy Bogguss, von den Dixie Chicks bis Trisha Yearwood, Patty Loveless bis Martina McBride, Deana Carter bis Gretchen Wilson, oder auch Dusty Springfield bis zur großen Linda Ronstadt - sie alle haben die Lieder dieser fantastischen Songwriterin für sich in Anspruch genommen. Was aber dabei immer viel zu sehr in den Hintergrund geriet und den meisten auch gar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, welch eine faszinierende Sängerin Matraca Berg darüber hinaus ist. Viel zu selten hat sie sich mit eigenen Alben in das vermeintlich große Rampenlicht der Performerinnen gestellt, doch jetzt ist es mal wieder soweit. Zum Glück! 14 Jahre sind seit ihrem letzten, gefeierten Werk "Sunday morning to Saturday night" vergangen, bis sie nun mit "The dreaming fields" ihre neue CD vorlegt, die, da gibt es keinen Zweifel, ihren Status als Interpretin noch einmal deutlich aufwerten wird. Es ist ein hinreissend schönes Album geworden, eine exquisite, ungemein geschmackvolle Gratwanderung an der Schnittstelle zwischen Country, Roots, Alternate Country und Americana. Die ihrem qualitativ aussergewöhnlich starken Songwriting entsprungenen Stücke sind zumeist recht ruhig und verhalten in einem tollen "stripped down full band arrangement" eingespielt und bestechen mit exzellenten Melodien. Zuweilen wirkt das, auch thematisch, ein wenig düster, kommt aber ungemein klar und sauber instrumentiert rüber und vermittelt am Ende immer einen Übergang in Hoffnung und positive Stimmung. Die Atmosphäre des Albums wirkt wunderbar getragen, zuweilen sehr intim. Die faszinierende Leichtigkeit der Instrumentierungen und Matraca's, von einer engelshaften Aura umgebener Gesang bilden eine unwiderstehliche Synthese, von der der Zuhörer geradezu magisch angezogen wird. In etwa bewegt sie sich damit auf dem Terrain solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Rosanne Cash und vor allen Dingen Emmylou Harris. Umgeben ist sie von einer Anzahl großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde der Szene, wie zum Beispiel Richard Bennett (guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Mike Rojas (leyboards), Randy Scruggs (acoustic guitar), Glen Worf (bass), Greg Morrow (drums) und vielen anderen mehr. Stücke wie die wunderbar flockig lockere, mit toller Baritone Guitar und lässiger Percussion inszenierte Country-/Americana-Nummer "If I had wings", das sehr ruhig und rootsig, mit exzellenten E-Gitarren- und Steelguitar-Fills daherkommende "You and tequila" (hat übrigens auch Kenny Chesney zusammen mit Grace Potter für sein aktuelles Werk "Hemmingway's whiskey" aufgenommen), das herrlich melodische, in bester Emmylou-Tradition atehende "Racing the angels" (Background Gesang: Suzy Bogguss und Gretchen Peters), das mit toller Mundharmonika (spielt Matraca selbst), jaulenden Steelfills und einem sehr schönen, kräftigeren Rhythmus in Szene gesetzte, ganz feine "Clouds", der knackige Countryrocker "Silver and glass" (erinnert unterschwellig ein wenig an Mary Chapin Carpenter) oder die unaufdringlich instrumentierte, wunderschöne Country-/Americana-Ballade "Oh Cumberland" (mit an Bord, sowohl gesanglich als auch an der akustischen Gitarre, ist hier Nitty Gritty Dirt Band's Jeff Hanna, im übrigen der Ehemann von Matraca) sind wahre Songperlen, die wohl keine(r) besser interpretieren kann als Matraca Berg selbst. Es ist eine Genuss, diese Ausnahmekünstlerin endlich wieder ihre eigenen Songs singen zu hören. Was für ein tolles Album! Faszinierende Musik abseits des Nashville-Mainstreams!

Das komplette Tracklisting:

1 If I Had Wings - 4:20   
2 You and Tequila - 4:07   
3 Racing the Angels - 4:16   
4 Silver and Glass - 3:59   
5 Clouds - 4:03   
6 The Dreaming Fields - 4:29   
7 Oh Cumberland - 4:32   
8 Your Husband's Cheating on Us - 4:19   
9 Fall Again - 3:41   
10 South of Heaven - 5:35   
11 A Cold, Rainy Morning in London in June - 4:18

Art-Nr.: 7402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I had wings
You and tequila
Racing the angels
Silver and glass
Clouds
Oh Cumberland
South of heaven

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Canada & the Departed, Cody - this is indian land [2011]
Wow! Cross Canadian Ragweed liegen auf Eis. Doch Frontmann und "Red Dirt"-Held Cody Canada hat um sich herum eine neue, herausragende Truppe, "The Departed", zusammengestellt - und die liefern mit "This is indian land" geradezu ein Referanzalbum in Sachen "Red Dirt Music" ab. Das Teil ist eine leidenschaftliche Hommage an Canada's Heimatstaat Oklahoma. Mit an Bord hat er an der zweiten Gitarre niemand Geringeren als den großartigen Seth James (wir erinnern uns an dessen exzellentes Soloalbum "That kind of man" aus dem Jahre 2009), Cross Canadian Ragweed-Kollege Jeremy Plato am Bass, den bekannten, texanischen Studio-Drummer Dave Bowen am Schlagzeug und Steve Littleton an den Keyboards. Rootsrock, Americana, Countryrock, fetten Southern Rock, Singer/Songwriter, Heartland Rock, Boogie, akustische Laid Back-Nummern, Desert Rock und schnörkellosen Guitar Rock (wir erleben tierische, flammende, dreckige Gitarrenritte in Hülle und Fülle) - all das vereinen sie perfekt zu einem an Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffenden "Red Dirt"-Rock "Killer"-Album. Famos!

Das komplette Tracklisting:

1 Call From Crouch (0.19)
2 Face In Mars (3.25)
3 Ballad of Rosalie (5.21)   
4 True Love Never Dies (4.28)
5 Home Sweet Oklahoma (4.26)
6 Make Yourself Home (4.29)
7 Long Way To Nowhere (3.26)
8 Call From Coop (0.16)
9 Starin' Down the Sun (4.39)   
10 Any Other Way (4.17)
11 Kickin' Back In Amsterdam (4.44)
12 Water Your Own Yard (4.14)
13 Years In the Making (4.20)
14 If You're Ever In Oklahoma (3.04)
15 A Little Rain Will Do (3.24)
16 Call From Skinner (0.47)
17 Skyline Radio (5.02)
18 Hold On Christian (8.29)

Art-Nr.: 7450
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ballad of Rosalie
True love never dies
Make yourself home
Starin' down the sun
Any other way
Years in the making
Skyline radio

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Curtis Band, Stoney - halo of dark matter [2013]
Zündender, famoser "Guitar Blues Rock'n Roll" voller Vitalität und Power! Gitarrenheld Curtis Feliszak, alias Curtis Srone, und seine kongenialen Freunde von der Stoney Curtis Band (Barry Barnes-bass, Jeff Tortora - drums, Michael Lardie - keyboards) machen mit ihrem neuen Studiowerk "Halo of dark matter", obwohl auch schon der Vorgänger "Cosmic Conn3ction" ein Knüller war, noch einmal einen großen Entwicklungsschritt nach vorn und bestechen mit einem wahren Feuerwerk an bärenstarken Songs. Ja, vor allem das Songmaterial ist noch besser geworden und bleibt einfach prächtig hängen. In den Anfängen seiner Karriere zuweilen etwas "überladen", wirken Curtis' Songs heute kompakt, teils wunderbar straight und direkt, bieten dann aber in den instrumentellen Breaks stets genug Raum zur Entfaltung des Protagonisten. Seine Gitarrenausflüge sind besser denn je, einfach fantastisch. Sie wirken nie überdreht, sondern passen sich, obwohl oft sehr lang und jammig, den Songstrukturen bestens an. Mal glühend, atemberaubend schnell, ästhetisch, dann wieder überaus emotional, filigran, immer technisch brillant, voller Biß, aber auch voller Seele. Dieser Bursche ist ein echter "guitar hero", einer der besten "guitarslinger" der heutigen Bluesrock-Szene. Seine Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Cream, Led Zeppelin's Jimmy Page, Eric Clapton und Robin Trower, bis hin zu Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf, aber auch Neuzeit-Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte (Chris Duarte Band), Kenny Wayne Shepherd & Co. entsprechen seiner Liga. Der starke Acid-/Cosmic Blues-Spirit des letzten Albums ist weitestgehend zu Gunsten einer deutlich straighteren Vintage Seventies-Ausrichtung gewichen. Der geradlinige, durchaus harte Bluesrock dominiert. Los geht's mit dem straighten, fetzigen Bluesrock-Kracher "Pure greed", der sofort richtig "kickt". Kochende, simple (das meinen wir ausschließlich positiv), erdige Riffs, eine klasse Melodik und zwei fulminante, furiose Gitarrensoli des Meisters stimmen uns blendend auf die anstehende, über 76 Minuten andauernde, spannungsgeladene Reise durch die Landschaften des Curtis'schen Bluesrocks ein. Hier brennt nichts an. Von ähnlichem Kaliber ist der nachfolgende, baumstarke Power-Bluesrocker "Grifter", dessen deutliche Einflüsse von Led Zeppelin nicht zu leugnen sind. Dezent psychedelisch angehaucht und mit viel Seventies-Flair kommt das grandiose "Life in odd times". Stoney's klasse Gesang wirkt fast wie eine Synthese aus Ozzy Osbourne und David Gilmour, und musikalisch befinden wir uns entsprechend an der Schnittstelle zwischen Black Sabbath und Pink Floyd. Die Melodie ist einfach großartig und die langen, ausgedehnten, wirbelnden, jammigen Gitarrensoli haben ihr Fundament im Blues. Das furiose Saitenfinish am Ende des Stücks ist der Hammer. "You don't know what you're talking about" dagegen ist ein vollkommen schnörkelloser, straighter Boogie-Rocker, dessen Riffs und Hooklines gar an die Stones oder Dan Baird erinnern. Animiert zum Tanzen, Headbangen, Mitrocken, macht einfach tierisch Laune. Dann das über 10-minütige "Deja vu", ein hinreissend interpretierter Slow Blues, dessen ausgedehnte Gitarrenausflüge eine unglaubliche Magie ausstrahlen. Stoney spielt "göttlich". Die nächste, absolute "Killer-Nummer ist das Titelstück "Halo of dark matter". Was für ein grandioser, ungemein melodischer, harter, Blues-based Seventies Classic-Rocker! Toller Gesang, zündende Riffs, brennende Gitarrenläufe - da geht einem das Herz auf! Wie auch bei dem rauen, fetten Heavy-Bluesrocker "Hard livin'"! Die Stoney Curtis Band legt die Messlatte mit "Halo of dark matter" für kommende Veröffentlichungen verdammt hoch. Doch es gelingt der Band sich stetig zu steigern. Für heute jedenfalls muss man, möchte man es mal mit einem Rating ausdrücken, ohne jeden Zweifel "satte" 10 von 10 möglichen Punkten vergeben. Keine Frage: Dies ist das bisherige Meisterstück der Stoney Curtis Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Pure Greed - 6:09
2. Grifter - 5:24
3. Life in Odd Times - 7:57
4. I Can't Live My Life This Way - 4:31
5. You Don't Know What You're Talking About - 5:42
6. Deja Vu - 10:46
7. Drivin' All Night - 5:19
8. Halo of Dark Matter - 6:07
9. Ice Cold Beer - 5:30
10. Hard Livin' - 7:23
11. 7 Wonders of My World - 5:02
12. In the Shadows - 6:44

Art-Nr.: 8345
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pure greed
Grifter
Life in odd times
You don't know what you're talking about
Deja vu
Halo of dark matter
Hard livin'

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Dunn, Ronnie - same [2011]
Nach dem Ende von Brooks & Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks & Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks & Dunn anknüpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-jährigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tonträgern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks & Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen. Während es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (natürlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zwölf Stücke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, natürlich nichts dem Zufall überlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste. Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Debüt hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. "Singer In A Cowboy Band" heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-Führungsriff, jede Menge Dampf, schönes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen mächtig Alarm. Wow, das geht ja gut los. Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zunächst das Bremspedal in Form zweier schöner, balladesker Nummern ("I Don’t Dance" und "Your Kind Of Love"), die seine außergewöhnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen "Backs" von solch starken Sängerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. Überhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart. Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie David Lee Murphy, Terry McBride (McBride & The Ride), Dallas Davidson, Bobby Pinson an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und...) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solokünstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird. Für die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte "How Far To Waco" (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros bestückten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tröten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verströmende, sehr eingängige "I Just Get Lonely". Auffällig, dass Dunn bei vielen Stücken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei "Cost Of Livin’" oder dem piano-trächtigen Finalstück "Love Owes Me") seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt rückt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein! Die wunderschöne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single "Bleed Red" (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne übertriebenes Pathos auskommenden "Alle Menschen sind gleich"-Botschaft, das flotte "Once" (schöner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker "Let The Cowboy Rock" (gerne Ronnie! - weibliche Harmonies, Skynyrd-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet. Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks & Dunn-Ära anknüpft. Well done, Ronnie Dunn! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Singer In a Cowboy Band - 3:31   
2 I Don't Dance - 3:49   
3 Your Kind of Love - 3:35   
4 How Far To Waco - 3:27   
5 Once - 3:43   
6 Cost of Livin' - 4:10   
7 Bleed Red - 3:49   
8 Last Love I'm Tryin' - 4:07   
9 Let the Cowboy Rock - 2:55   
10 I Can't Help Myself - 3:43   
11 I Just Get Lonely - 3:17   
12 Love Owes Me One - 3:37

Art-Nr.: 7411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Fuchs, Dana - love to beg [2011]
Was für eine Röhre! "She has the soul of Janis Joplin", schwärmt ein U.S.-Rezensent. Recht hat er! Scharf, heiß, eine Frau wie ein Vulkan. Dana Fuchs, die vor allem durch ihre fulminanten, ekstatischen Live-Shows, bei denen sie sich sowohl stimmlich, als auch körperlich bis zum letzten verausgabt, bereits für mächtig Aufsehen in der Szene sorgte, kommt nun mit ihrem neuen Studiowerk. Ein tolles Teil! Dana darf man guten Gewissens dem Bluesrock-Genre zuordnen, wenngleich sie dort ihr ganz eigenes Gebräu anrührt. Sie und ihre "powerhouse band" präsentieren eine prächtige Gratwanderung zwischen Blues und Rock, mit einem Schuß Soul, Roots, R&B und Country. Unterm Strich ist das kochender, von einer charismatischen Frontfrau grandios intonierter "very soulful bluesy Rock", getragen von ihrer famosen, rauen Stimme und zumeist einem straighten, riffigen Gitarrengewand. Baumstark! Hat richtig Feuer! This girl rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Love To Beg 4:22
2. Nothing's What I Cry For 3:22
3. Golden Eyes 4:08
4. Keepsake 3:54
5. Set It On Fire 3:37
6. Faster Than We Can 2:20
7. Keep On Rollin' 3:21
8. Drive 4:48
9. Summersong 3:57
10. Pretty Girl 3:56
11. I've Been Loving You Too Long 3:33
12. What You See 4:29
13. Superman 5:02

Art-Nr.: 7290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Love to beg
Nothing's what I cry for
Golden eyes
Set it on fire
Keep on rollin'
Drive
What you see

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Gallagher, Rory - notes from san francisco [2011]
2 CD-Set! Unverzichtbar für die Fans dieses unvergessenen Gitarrengottes! Dieses 2 CD-Set beinhaltet ein bislang nie veröffentlichtes, in San Francisco aufgenommenes Studioalbum aus dem Jahre 1978, das Rory seinerzeit wegen seiner Meinung nach nicht zufriedenstellender Abmischung aus dem Verkehr zog (jetzt wurden die Aufnahmen von Rory's Bruder und seinem Neffen neu überarbeitet) und auf der CD2 einen ebenfalls bislang unveröffentlichten Live-Mitschnitt vom Dezember 1979 aus dem Old Waldorf von San Francisco. Der Sound der beiden CDs ist absolut in Ordnung! Historisch bedeutende, musikalische Dokumente aus dem Fundus dieses begnadeten Blues Rock'n Roll-Gitarristen.

Ein informatives U.S.-Review im Original:

It's surprising, considering the interesting back-story on the studio portion of this posthumous Rory Gallagher release, that there are no notes on the actual packaging to chronicle its eventual appearance in 2011, nearly 33 years after being recorded in December,1977. According to the press release though, Gallagher clashed with producer Elliot Mazer about the mix on these dozen tunes and not only shelved the tapes, but broke up his long time band after the San Francisco session ended. Out went keyboardist Lou Martin and drummer Rod de'Ath, replaced by skinsman Ted McKenna (bassist Gerry McAvoy remained) to strip down the sound for his next phase. About half these songs such as "Mississippi Sheiks," "Fuel to the Fire," "Brute Force & Ignorance," "Cruise on Out" and "Overnight Bag" appeared on 1978's Photo Finish in different performances. Some like the closing "Out on the Tiles" and "B Girl" will be new to all but the most ardent Gallagher followers. The guitarist apparently mentioned to his brother Donal shortly before his death that he'd like the tapes to be released someday if they were remixed, which is exactly what Donal's son Daniel did in 2011, resulting in these long lost tracks finally seeing the light of day. Despite Gallagher's reservations, everything here is up to his usual high standard and he obviously respected the material enough to re-record the bulk of it with a different band and producer later that year. Electric violin on "Mississippi Sheiks" is a new twist on both Gallagher's blues/rock style and the song, which helps differentiate this version from the more famous one that appeared on Photo Finish. Saxophone, played by Martin Fiero, enhances two cuts, also bringing a unique groove, especially to the lumbering "Brute Force and Ignorance." The package includes a December 1979 live show, also recorded in San Francisco, that finds Gallagher and his two piece in typically fine fettle. They revisit the Taste-era chestnut "Bullfrog Blues" and tear into the rarity "I'm Leavin'" with their notoriously paint peeling approach. He digs back some years for a tough take on "Tattoo'd Lady" but most of the set is derived from his mid-late 70s albums Top Priority, Photo Finish and Calling Card. A closing breathless "Sea Cruise" is probably a nod to Jerry Lee Lewis on whose album that appeared on with Gallagher guesting. It caps off a roaring, electrifying show that, along with the studio disc, makes a worthwhile addition to any Gallagher lover's collection. Even lacking detailed liner notes this is a keeper and an important historical document in Rory Gallagher's short but eventful career. ~ Hal Horowitz, Rovi

Disc 1
1 Rue the Day - 4:26   
2 Persuasion - 4:45   
3 B Girl - 4:42   
4 Mississippi Sheiks - 5:56   
5 Wheels Within Wheels - 3:40   
6 Overnight Bag - 4:46   
7 Cruise On Out - 5:19   
8 Brute Force & Ignorance - 5:45   
9 Fuel To the Fire - 5:43   
10 Wheels Within Wheels [Alt. Version] [Alternate Take][Version] - 3:55   
11 Cut a Dash [bonus track] - 3:49   
12 Out On the Tiles [bonus track] - 4:22   

Disc 2
1 Follow Me [Live] - 6:25   
2 Shinkicker [Live] - 3:42   
3 Off the Handle [Live] - 7:01   
4 Bought and Sold [Live] - 4:43   
5 I'm Leavin' [Live] - 4:35   
6 Tattoo'd Lady [Live] - 6:49   
7 Do You Read Me [Live] - 6:11   
8 Country Mile [Live] - 3:51   
9 Calling Card [Live] - 5:51   
10 Shadow Play [Live] - 5:11   
11 Bullfrog Blues [Live] - 5:38   
12 Sea Cruise [Live] - 3:39

Art-Nr.: 7376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Gov't Mule - shout! [2013]
Wir bieten die ORIGINAL U.S.-Version auf dem "Blue Note"-Label an.

2 CD-Set! Das neue Album von Warren Haynes' Gov't Mule - endlich! Wieder, wie nicht ander zu erwarten, eine absolute Meisterleistung der Band! Kommt mit einer Bonus-CD, auf der alle Songs des Album noch einmal enthalten sind, diemal aber in Versionen mit höchst interessanten "special guests"! Tolle Sache!

Hier die Original Produktinfo:

Gov't Mule's first studio album in four years - features 11 tracks recorded by the band in Los Angeles and Stamford, CT plus a bonus disc featuring an all-star lineup of vocalists interpreting The Mule's new songs. Special guests Elvis Costello, Dr. John, Ben Harper, Toots Hibbert, Glenn Hughes, Jim James, Myles Kennedy, Dave Matthews, Grace Potter, Vintage Trouble's Ty Taylor and Steve Winwood appear on Disc 2 of Shout! The double album also marks Gov't Mule's Blue Note Records debut.

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:

1. World Boss - 5.24
2. No Reward - 4.54
3. Whisper In Your Soul - 5.11
4. Captured - 9.04
5. Scared To Live - 6.16
6. Stoop So Low - 8.23
7. Forsaken Savior - 6.16
8. Done Got Wise - 6.11
9. When the World Gets Small - 7.45
10. Funny Little Tragedy - 4.15
11. Bring On the Music - 11.05

Disc 2:

1. World Boss (feat. Ben Harper) - 4.31
2. Funny Little Tragedy (feat. Elvis Costello) - 4.11
3. Stoop So Low (feat. Dr. John) - 10.00
4. Captured (feat. Jim James) - 5.45
5. Whisper In Your Soul (feat. Grace Potter) - 5.10
6. Scared To Live (feat. Toots Hibbert) - 5.51
7. No Reward (feat. Glenn Hughes) - 5.14
8. Bring On the Music (feat. Ty Taylor) - 6.42
9 Forsaken Savior (feat. Dave Matthews) - 5.17
10. Done Got Wise (feat. Myles Kennedy) - 6.11
11. When the World Gets Small (feat. Steve Winwood) - 6.35

Art-Nr.: 8328
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Haynes, Warren - man in motion [2011]
Bitte beachten: Wir haben die U.S.-Originalausgabe im Digipack, incl. 16-seitigem Booklet!
Das neue Soloalbum des Gov't Mule-/The Allman Brothers Band-Gitarristen und großartigen Sängers (das er ein Wahnsinns-Gitarrist ist, stellt man immer heraus, doch was ist dieser geniale Musiker auch für ein fantastischer Sänger) ist eine voller Emotionalität, Herz und Seele steckende, kraftvolle Hommage an seine frühesten Einflüsse - die der Soulmusik! "Man in motion" ist eine packende MIschung aus Soul, Blues, Funk und Rock, eingespielt mit u. a. Ivan Neville (organ, background vocals), Ian McLagan (piano), George Porter jr. (bass), Ron Holloway (saxophone) und Ruthie Foster (Background vocals). Das Songmaterial ist bärenstark. Wunderschöne Soul-Balladen treffen auf heissen Funk-Soul und großartigen, jammigen, satten, absolut Mule-kompatiblen, southern-fried Soul-/Blues-Rock mit fantastischen, endlosen Gitarrenläufen/-soli. Dieser begnadete, offensichtlich nie müde werdende und vor Spiellaune und Kreativität nur so strotzende Musiker mit einem neuen "Killer"-Teil! Aber etwas anderes war auch von Warren Haynes nicht wirklich zu erwarten...

Hier die Original-Produktbeschreibung:
Kicking off with Warren Haynes' unmistakable and masterful guitar over gospel-soaked piano, the title track to the dynamic new album 'Man In Motion' functions as a mission statement for the legendary musician and his signature brand of rock, blues and soul. Driving horn blasts and powerful organ punctuate some of the most soulful guitar playing and singing that Haynes has ever recorded. Appropriately, Stax/Concord will release 'Man In Motion' May 10.
'Man In Motion' is also a snapshot of a creatively restless musician who is constantly in artistic motion himself. "Musicians are students for life. We have to continually take new approaches," affirms Haynes. It's not Haynes' first foray as a soul man, however. "Soul music was my first love," says Haynes. "The first LPs I had growing up in Asheville [NC] were greatest hits compilations from Stevie Wonder, The Four Tops, James Brown, Junior Walker, Aretha Franklin, The Temptations, Wilson Pickett, and The Supremes." 'Man in Motion' contains all original Haynes songs with the addition of original Stax recording artist William Bell's hit "Everyday Will Be Like A Holiday".
The album harks back to another theme of his young life: Haynes started out as a singer before he began playing guitar. "The vocal is more of a centerpiece on 'Man In Motion,'" he says. Haynes' singing shines on the album, with a bold and emotive delivery that shimmers with his smoky vibrato.
‘Man In Motion' clocks in at over an hour, allowing for its ten tracks to breathe and develop, punctuated by a stellar rhythm section and sophisticated, moving solo guitar work from Haynes. The studio band includes Ivan Neville on background vocals and organ, Ian McLagan on piano, Ruthie Foster on background vocals, George Porter, Jr. on bass and Ron Holloway on saxophone. Haynes recorded the album at Willie Nelson's Pedernales Studios to two-inch tape with vintage tube microphones and everyone playing together in the same room. "We recorded it live to capture the emotion, passion, and spontaneity."
Haynes, a Grammy-winner and 9-time nominee, is ranked 23rd on Rolling Stone Magazine's Greatest Guitarists Of All Time list. He is the front-man for Gov't Mule and is also vocalist and guitarist in The Allman Brothers Band and The Dead.

Das komplette Tracklisting:

1. Man In Motion 7:52
2. River’s Gonna Rise 6:51
3. Everyday Will Be Like A Holiday 5:29
4. Sick Of My Shadow 6:57
5. Your Wildest Dreams 7:19
6. On A Real Lonely Night 7:38
7. Hattiesburg Hustle 6:33
8. A Friend To You 5:44
9. Take A Bullet 5:25
10. Save Me 6:15

Art-Nr.: 7357
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hoge, Will - draw the curtains [2007]
Will Hoge, ein guter Freund vom alten Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird, und, was noch viel wichtiger ist und von Album zu Album immer deutlicher wird, ein wahrhaft begnadeter Singer/Songwriter aus Nashville/Tennessee, legt mit seinem neuen Werk "Draw the curtains" ohne jeden Zweifel sein bisheriges Meisterstück vor! Weitestgehend abgewandt vom dampfenden "straighforward American Rock'n Roll" (auch das hat er ja bestens drauf) des Vorgängers, beglückt uns Hoge dieses Mal mit einer geradezu hingebungsvollen, ungemein inspirierten, einfach nur schönen, jede Menge Retrofeeling versprühenden Roots-/Rootsrock-/Americana-Performance, die zu dem absolut besten des Genres zählt, was uns dieses Jahr bislang zu Ohren gekommen ist. Natürlich gibt's auch hier wieder ein paar dynamische, gut abgehende Rocker, doch das überwiegende Material bewegt sich im mittleren Tempobereich. Viel Blues-, viel Alternate Country-, und viel Southern-Flair zieht sich durch sämtliche Songs, die einen Hoge zeigen, der vielseitiger nie war. Die Spannbreite geht von den Anlagen eines Neil Young bis zu The Black Crowes, wie auch von einem Gram Parsons zu Ryan Adams oder von The Band zu Kevn Kinney! Erneut erstklassig produziert von ex-Wilco's Ken Coomer, der auch bei fast allen Stücken die Drums bedient, erstrahlt das durchweg außergewöhnlich starke Songmaterial (stammt komplett aus Hoge's Feder) in sehr transparent und sauber aufeinander abgestimmten, abwechslungsreichen Arrangements, wunderbaren Melodien und einem prächtigen, klaren Sound. Dennoch herrscht eine herrlich rootsige, raue, ungeschliffene, völlig zwanglose Atmosphäre vor! Will Hoge ist ein seeliger Sänger! Das "Jambase"-Fanzine (auch in Jamkreisen, vor allem wegen ihrer grandiosen Live-Shows, geniessen Hoge und seine Band einen immensen Ruf) schreibt dazu: "He sings with grit, raw emotion, intensity and 'heart-on-his-sleeve' passion"! Wunderbar ausgedrückt, denn in der Tat ist seine Stimme einerseits geprägt von einer gewissen Gebrechlichkeit und Sensibilität, andererseits von natürlicher Ruppigkeit, von Staub und "Grit", von einem völlig "ausgebrannt" wirkenden und Whiskey-resistenten, heiseren Timbre - wenn es sein muß, kraftvoll und Energie geladen aus sich rausgehend, oder, wenn es die Situation erforderd, äußerst fragil erzählend. Es wird in jedem Song deutlich, wieviel Intensität und Emotion er investiert. Genauso, wie zu jeder Sekunde spürbar ist, wo Hoge's "Live-Herz" und seine Seele wirklich zu Hause sind, nämlich in den kleinen, verräucherten, intimen "Clubs" und "Wasserlöchern" der Szene, nicht etwa in den "glamourösen" Rock-Arenas! Nein, Hoge lebt den Rock'n Roller, den "Road-junkie", den Storyteller "to the bone" So etwas ist pure Authentizität! Das Album startet, durchaus ungewöhnlich, nicht mit einem fetzigen Uptempo-Rocker, sondern mit einer von sphärischen Violinen und weichen, bluesigen Piano-Klängen umgebenen Ballade ("When I can afford to lose"), der Hoge mit seinem "wehleidigen" und intensiven Gesang eine erstaunliche "Dramatik" verleiht. Toll hier die rootsige, raue, aber sehr dezent eingesetzte E-Gitarre und das großartige Mundharmonikaspiel Hoge's, was das Spannungsfeld zusätzlich erhöht. Erinnert in etwa an eine Mischung aus frühem Neil Young und gegenwärtigen Counting Crows! Klasse! Ach ja, erwähnten wir doch eben noch den als Opener erwarteten Uptempo-Rocker... - der kommt nun mit Stück 2! Und was ist dieses "These were the days" für eine Pracht-Nummer: Schwungvoll, knackig, vollgepackt mit einem unterschwelligen Late-Sixties Retro-Flair (vor allem die legendären Byrds kommen einem aufgrund des wunderschönen 12 String E-Gitarren-Arrangements in den Sinn, verantwortlich dafür im übrigen Nashville's Gitarren-As Pat Buchanan), eine ungeheure Frische ausstrahlend und mit einer Melodie ausgestattet, die sich unwiderstehlich ihren Weg in unsere Gehörgänge bahnt. Ein Country-infizierter, würziger Rootsrocker par excellénce! Mittlwerweile ordentlich auf Touren gekommen, packt Will Hoge nun endgültig seine ganz "große Kiste" aus und schüttelt eine Songperle nach der nächsten aus dem Ärmel seines offenbar riesigen, auf ein beachtliches Kreativitäts-Potenzial zurückgreifenden Song-Fundus'. Das wundervolle "Dirty little war" steht auf dem Programm - pure Americana-Magie! Ein herrlicher, entspannter, dennoch durchaus kerniger, lockerer, leicht southern-swampig angehauchter (großartige Slide-Gitarre) Midtempo Roots-/Countryrocker in einem exzellenten Gitarren-/Slide-/Akkordeon-Gewand. Und es geht auf diesem hohen Niveau weiter: Wie eine Mischung aus Neil Young und The Black Crowes, durchzogen von einer gepflegten Roots-/Southern-/Blues-Brise, schlängelt sich das spürbar inspirierte "Silver and gold" aus den Lautsprechern. Phantastische E-Gitarren-Arbeit von Adam Fluhrer, Hoge's etatmäßigem Tour-Gitarristen, immer wieder angereichert mit schönen Orgel-und Piano-Klängen! Anschließend lässt Hoge mal wieder ordentlich Dampf ab: Voller Drive geht's mit dem brodelnden "Sex, lies and money" tief in den Süden. Feurige, glühende Slides und ein kernig bluesiger, dynamischer Boogie-Rhythmus rühren in den Sümpfen der Deltas. Da lassen gar The Radiators und Sonny Landreth grüßen! Nach der sehr ruhigen Acoustic-Nummer "I'm sorry now" folgt mit "Midnight parade" ein traumhaft schöner, locker flockiger, flotter, viel Southern-- und Alternate Country-Esprit versprühender Roots-/Americana-Rocker, der runter geht wie Öl! Tolle Melodie, umgeben von wundervollen Slidegitarren-Linien (erneut Pat Buchanan) und einer "schrägen" Fiddle. Es folgen zwei weitere klasse Songs, bis das Album zum Abschluß noch einmal mit einem absoluten Knüller aufwartet. "The highway's home" ist so etwas von einer Vorzeige-Americana-/Countryrock-Ballade, das sich einem vor Freude die Nackenhaare hochstellen. Irgendwo zwischen Gram Parsons, Neil Young und Ryan Adams pendelnd, sorgt Hoge für pure Gänsehaut, begleitet von einer hinreißenden, glasklaren, "lonesome" Pedal Steel und feinsten Piano- und Gitarrenklängen! Wir sind begeistert! Meisterhafte Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-/Americana-Rock-Musik von Will Hoge, der sich hier in einer Vielseitigkeit und Qualität präsentiert, die in schnurstracks in die allererste Liga der ganz großen Performer dieses Genres katapultiert! Vorhang auf für Will Hoge...

Art-Nr.: 5311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
These were the days
Dirty little war
Silver or gold
Sex, lies and money
Midnight parade
The highway's home

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Honey Island Swamp Band - cane sugar [2013]
Hmm, "they sound like the sweet smell of a swampy southern breeze". Wundervoll! Die Honey Island Swamp Band gilt als einer der heissesten, neuen Acts in New Orleans, die sich dort innerhalb kürzester Zeit eine mächtige Fanbase aufgebaut haben. Man stelle sich irgendwo im Nichts des Südens eine dunkle, verrauchte Bar vor, aus deren Jukebox die Klänge von Gram Parsons, Delbert McClinton, Little Feat and The Allman Brothers Band zu hören sind, dort in etwa passt auch die Musik dieses großartigen Quintetts aus der Metropole Louisiana's hin. Angefangen hat alles unter den nicht sehr glücklichen Umständen, die der Hurricane "Katrina" mit sich brachte. Die beiden hoch talentierten Gitarristen und Songwriter Aaron Wilkinson und Chris Mule verloren ihr komplettes Zuhause in New Orleans und landeten erst einmal in San Francisco. Dort beschlossen sie gemeinsam mit ihren Flüchtlingskumpels Sam Price (bass) und Garland Paul (drums) ein Bandprojekt auf die Beine zu stellen, wenngleich sie zu diesem Zeitpunkt eine mehr als ungewisse Zukunft vor sich hatten. Doch die Liebe zur Musik schweisste sie zusammen. Die Honey Island Swamp Band war geboren. Schnell ließ man San Francisco wieder hinter sich, ging zurück in die geliebte Heimat New Orleans und erhaschte dort innerhalb kürzester Zeit ungemein viel Aufmaerksamkeit in den Clubs der Stadt. Im Jahre 2010 stieß noch der Keyboarder Trevor Brooks zur Band und nun gab es kein Halten mehr. Ihre großartige Musik, stark beeinflusst von Lowell George und Little Feat, aber auch von The Band, Gram Parsons, Dr John, The Radiators und The Allman Brothers Band, sowie ihre fulminanten "burn-the-house-down" Live Shows, brachten der Band ein ungeheures Standing, auch ausserhalb der Region, ein. Auch der hochkarätige, Grammy-dekorierte Produzent John Porter (u.a. Keb' Mo', Buddy Guy, B.B. King, zuletzt zudem als "Engineer" für das neue Album "Badlands" von Trampled Under Foot" in Erscheinung getreten) ist begeistert von den Jungs und hat es sich nicht nehmen lassen, ihr neues Album "Cane sugar" zu produzieren. Es ist ein klasse Teil geworden. "Bayou Americana", so bezeichnet die Truppe selbst ihre Musik. Das passt durchaus als Oberbegriff, doch im Grunde spielen sie eine wunderbare Mixtur aus Blues, Rootsrock, Southern Rock Boogie, Soul, Appalachian Music, Honky Tonk, Countryrock und Swamp Funk. Sie bekommen die einzelnen Stilelemente großartig unter einen Hut. Das ist aber auch klar, denn es handelt sich hier durchweg um vorzügliche Musiker. Die Musik ist geprägt von tollen Grooves (die Rhythmus-Fraktion arbeitet exzellent), wie auch von einer schönen, unterschwelligen Swamp-Schwüle. Doch trotz alledem wirkt sie oft sehr locker und flockig. Wir hören viel Sliedegitarre, auch mal schönes Mandolinenspiel, mal eine Mundharmonica, tolle Piano- und Orgel-Ergänzungen, schöne Percussion und vereinzelt ein paar effektive, aber nie zu aufdringliche Bläser. Das Album beginnt mit dem genauso locker wie schwül groovenden Roots-/Southern Rocker "Change my ways", der mit lässigen Slide-Licks, einer klasse Melodik und einer feinen Brise Soul besticht. Die dezenten Bläser kommen richtig gut, wie auch das zündende Wah Wah Slide-Gitarrensolo in der Instrumentalphase des Stückes. Ein hintergründiges Retro-Countryrockflair, schön southern und swampig, zieht sich durch das lockere, dennoch knackige, wundervolle "Black and blue". Herrlich hier die jammige Percussion und die flüssige Allmans-ähnliche Slidegitarre. Zu alledem kommt eine schön klimpernde Piano-Unterstützung. "Cast the first stone" ist dann allerbester, drückend schwüler New Orleans Funk-, Swamp-, Bluesrock mit klasse Harp-Fills, tierischem Piano-Spiel (vor allem im Break) und heissen Bläser-Sätzen. Dieser Louisiana-Groove lässt einen nicht mehr los. Erinnert durchaus an The Radiators, doch die Honey Island Swamp Band ist auf dem besten Weg in die großen Fußstapfen dieser kultigen New Orleans-Formation zu treten. Super auch das Titelstück, der wundervoll lockere, melodische Southern-/Rootsrocker "Cane sugar". Tolle, Allmans-mässige Slide und exzellente, frische Mandolinenklänge erzeugen eine hinreissende Harmonie. Auf einer ähnlichen Linie bewegt sich das fantastische "Prodigal son". Hier kommt das legendäre, lockere Dickey Betts'sche The Allman Brothers Band-Feeling noch mehr zur Geltung. Was für ein prächtiger, "süßer" Southern-Duft weht durch diesen herrlich flüssigen, mit feinsten Slidelinien gespickten Rootsrocker. Klasse auch wieder die entsprechenden Percussionklänge und die jammigen Instrumentalpassagen aus Piano und Slidegitarre. Schönen Swamp Rock der Marke Little Feat hören wir dann wieder mit dem klasse groovenden "Johnny come home". Welches Stück man auch herauspickt, ist schlußendlich egal - "Cane sugar" ist einfach ein klasse Album. New Orleans hat ein neues, musikalisches Aushängeschild, das die Musik der Swamps von Louisiana prächtig in Szene setzt: Die großartige Honey Island Swamp Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Change My Ways - 4:14
2. Black and Blue - 4:43
3. Cast the First Stone - 3:48
4. One Shot - 4:50
5. Cane Sugar - 4:55
6. Miss What I Got - 3:44
7. Prodigal Son - 5:50
8. Just Another Fool - 3:42
9. Johnny Come Home - 2:54
10. Pills - 4:21
11. Never Saw It Comin' - 2:34
12. Strangers - 2:23

Art-Nr.: 8252
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Change my ways
Black and blue
Cast the first stone
Cane sugar
Prodigal son
Just another fool
Johnny come home
Devil's den

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Martin, Clint - last of a dying breed [2011]
"I dedicate this album to my grandma Queita Martin, who I miss every day. Thank you for buying me those old George Strait cassettes when I was a kid". Clint Martin's in den Linernotes des Covers nachzulesender, emotionaler Dank an seine Großmutter, die ihn in seiner Kindheit stetig mit neuer George Strait-Musik versorgte, offenbart uns klar und deutlich den wohl größten Einfluß des Texaners. Der junge Mann aus dem kleinen Kaff Leesville, im Südwesten der Gonzales County Area gelegen, gehört zu den wohl vielversprechendsten Talenten des Country. Ausgestattet mit dem Potential, vielleicht eines Tages in die schier überdimensionalen Fußstapfen seines großen Vorbildes treten zu können, legt er mit "Last of a dying breed" ein Album vor, das voller Vitalität mitten ins Herz der Countryfreunde trifft. Wunderbar! Diese Countrymusic lebt, sie atmet, sie ist durch und durch ehrlich und echt. Sie ist traditionell, rein, ursprünglich - und dennoch schafft Martin den so schwierigen Spagat zwischen purem Classic-Country und knackigem, erdigem, modernem Texas-(New)Country spielend. Nahezu alle Songs sind absolut Nashville- und Charts-kompatibel, bewahren aber gleichzeitig diese im Lone Star State so einzigartig zelebrierte, zwanglose, erdige "Red Dirt"-Mentalität. Damit bewegt er sich einerseits auf dem Terrain solcher Nashville-Helden wie beispielsweise Mark Chesnutt, Tracy Byrd, Alan Jackson, George Strait, Easton Corbin und jüngst Craig Campbell, liegt andererseits aber auch voll auf der Schiene solcher Texas-Heroes wie Jason Boland & The Stragglers, Trent Willmon, Jamie Richards oder Pat Green. Unterlegt von den jeweilegen Songs glänzend angepassten Rhythmen schlängeln sich herrliche Steelguitars durch diese Lieder, begleitet von surrenden Fiddles, hier und da mal einer grassig gezupften Mandoline und prächtigem, erstklassig in Szene gesetzten E-Gitarren. Der exzellente John Carroll begesitert diesbezüglich mit hochwertigem, typischem Country-Picking, ebenso wie mit zündenden Soli. Welch ein Rahmen für Martin's großartigen Gesang. Er verfügt über eine hervorragende Countrystimme mit einer Ausstrahlung und Performance, die sich absolut auf Augenhöhe mit den vorgenannten Kollegen wiederfindet. Ein weiteres Plus: Der Mann ist ein grandioser Songwriter. Hier braucht's keine Nashville-Profis. Martin erledigt das vollkommen allein und komponiert Songs, wie sie "countryer" nicht sein können - auch textlich (nachzulesen im Booklet). Man sieht sie quasi vor Augen, die Weiten der texanischen Prairies und die urigen Honky Tonk-Saloons. Man spürt ihn regelrecht, den Staub an den Cowboystiefeln und hat ihn einfach in der Nase, diesen "smell of the wild west". Los geht's gleich mit einem mitreissenden Traditional (New)Country-Feger ("I love being me"), der einem nicht mehr aus den Ohren gehen will. Überhaupt strotzen die Songs nur so vor klasse Melodien. Die Nummer entwickelt einen tollen Drive, begeistert mit wirbelnder Fiddle, schön im Hintergrund jaulender Steel und exzellentem E-Gitarren-Picking, inklusive eines erdigen, staubigen Solos. “'I Love Being Me' makes you want to drive ninety miles per hour on the interstate with the top down", sagt Martin über dieses Lied. Keine Frage, das ist Countryfeeling pur! So folgt ein Highlight nach dem nächsten, wie beispielsweise das knackige, dynamische "Storm of her memory" (hier werden pure Countrytradition und kernige Rock E-Gitarre auf ganz natürliche Weise miteinander vereint), das sich von einem langsamen Waltz zunächst in einen flotten, Fiddle-getränkten Western Two-Stepper und dann in eine Waylon-kompatible Outlaw-Countrynummer verwandelnde "Living lives overdues" (großartiger, kleiner E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Schlagabtausch in der Mitte), der furios abgehende, swingende, wohl jeden noch so faulen Cowboy auf die Tanzfläche ziehenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Keepin' it country" (schönes Piano-Geklimper), oder das geniale Titelstück "Last of a dying breed (Grandpa's song)". In dieser wunderschönen, traumhaft melodischen, puren Country-Ballade erzählt Martin die Geschichte seines Großvaters. Eine Geschichte über das Leben eines der letzten wahren Cowboys, einer vom Aussterben bedrohten "Spezies", wie es sie heute kaum noch gibt. Und er erzählt sie mit der perfekten musikalischen Begleitung aus wimmernder, klarer Steelguitar, wunderbaren Mandolinen-Akkorden, feinen Fiddle-Klängen und unaufdringlcher, großartiger E-Gitarre. Herrlich! Eigentlich müssten die Labelbosse Nashville's diesen Mann schon längst auf dem Radar haben. Clint Martin hat das Zeug dazu, wieder mehr klassische Traditionen in der Countrymusic zu etablieren, ohne sie dabei allzu "altbacken" klingen zu lassen, Nein, das ist zwar pur und rein, aber auch absolut zeitgemäss. Der Bursche wäre eigentlich ein Glücksfall für Nashville, wenn die "Nashville-Mafia" ihm eine Chance gäbe. Aber vielleicht will er das ja gar nicht. Vielleich will er einfach nur seine Unabhängigkeit bewahren und seine musikalische Freiheit genießen. Wir jedenfalls genießen diese wunderbare Musik in vollen Zügen. Das Teil ist im übrigen eine rare "Privatpressung" im Eigenvertrieb des Künstlers.

Die komplette Tracklist:

1. I Love Being Me 3:39
2. In The Doghouse Again 4:03
3. Storm of Her Memory 3:55
4. Last of a Dying Breed (Grandpa's Song) 4:10
5. Gone 3:56
6. My Ship Ran Aground 4:24
7. Keepin' it Country 3:50
8. Red Rio Grande 4:02
9. The Long Ride 3:59
10. Living Life's Overdues (incl. hidden track) 9:08

Art-Nr.: 7371
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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I love being me
In the doghouse again
Storm of her memory
Last of a dying breed (Grandpa's song)
Gone
Keepin' it country
Living life's overdues

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Muth, Zoe and The Lost High Rollers - starlight hotel [2011]
Sie kommen nicht aus Austin und nicht aus Nashville, auch nicht aus Los Angeles oder Bakersfield, sondern aus Seattle. Die Rede ist von Zoe Muth & the Lost High Rollers, die eine ganz wunderbare, auf herrlichen Songs basierende, ungemein authentische, reine Retro-Countrymusic spielen, frei vonm jeder "Hochglanz-Politur", dafür aber mit einem unwiderstehlichen Countryrock-, Alternate Country-, Americana-Charme. "Some of the best twang these days is coming out of the Pacific Northwest", heisst es in einem amerikanischen Review bezogen auf "Starlight hotel" dem tollen, zweiten Album, der gerade mal 25 Jahre jungen, aussergewöhnlich talentierten Singer-Songwriterin Zoe Muth und ihrer fantastischen Band, den Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen). Ohne jeden Zweifel trifft diese Aussage den berühmten "Nagel auf den Kopf". Die Band agiert mit einem lupenreinen, schnörkellosen, aus tiefstem Herzen kommenden Country-Twang, der jedem Song diese unverbrauchte, ehrliche, ja geradezu magische Reinheit verleiht. Zoe verfügt über eine großartige, warme Stimme, die für eine solche Musik geradezu prädestiniert ist. "With the voice of a honky-tonk angel and songs that sound steeped in the classics" (wie es ein anderer amerikanischer Journalist beschreibt), wird deutlich, wo ihre Einflüsse liegen. Das sind auf der einen Seite Größen wir beispielsweise Dolly Parton, Loretta Lynn, Patsy Cline und Kitty Wells, auf der anderen aber auch Alternate Country-Heldinnen und -Helden wie Nanci Griffith, Iris Dement, Gillian Welch, Lucinda Williams, Townes van Zandt, eine Country-orientiertere Tift Merritt und vor allen Dingen Emmylou Harris. So spielen die Lost High Rollers auf, wie eine Mischung aus Emmylou's einstiger Hot Band und Chris Hillman's legendärer Desert Rose Band. Noch etwas fällt auf: Die gesamte Musik von Muth und ihrer Band wirkt überaus locker und scheint von einer unterschwelligen, flockigen Westcoast-Frische unterwandert zu sein. Das resultiert in einem herrlichen Gram Parsons-Feeling. Wunderschöne, eingängige Melodien schlängeln sich in unsere Ohren und wollen nicht mehr weichen. Die Instrumentierung besteht aus erstklassig aufeinander abgestimmten akustischen und elektrischen Gitarren, ergänzt durch prächtige Pedal Steel-Linien, das überragende Picking des exzellenten Mandolinenspielers Ethan Lawton, auch mal ein schönes Dobro oder eine markante Marichi-Trompete, sowie eine unaufdringlich und locker agierende, stets sehr gut aufgelegte Rhythmus-Truppe. Los geht's mit der traumhaft flockigen, flotten, sonnigen, Steelguitar-durchzogenen Retro-Countrynummer "I've been gone", die wie ein herrliches Relikt aus vergangenen, glorreichen, alten Vinyl-Tagen rüberkommt. Wirkt wunderbar rootsig und Americana-mässig. Die unaufdringlich, aber markant (nur bei diesem Stück) eingesetzte Trompete vermittelt ein feines Border-/Mexico-Flair. Toll, das instrumentelle Break aus Pedal Steel und Mandoline im Mittelteil, wie auch die prima ins Ohr gehende Melodie. Ähnlich geht es bei dem folgenden "Whatever's left" zu, nur ohne die zuvor eingesetzte Trompete. Das ist erstklassiger Retro-Country/-Countryrock in bester, früher Hot Band-Manier. Schön locker, mit dieser großartigen, zwanglosen Alternate Country-Note und doch so frisch und rein. Sehr schönes, transparentes Gitarren-/Mandolinenspiel. Puren, californisch anmutenden Honky Tonk mit einem unüberhörbaren Gram Parsons-Feeling hören wir mit dem wunderschönen "Let's just be friends for tonight". Hier spürt man zudem die vorher bereits erwähnten Bezüge zur Desert Rose Band, wie auch zu einem frühen Merle Haggard. Großartige Pedal Steel- und Mandolinenklänge treffen auf einen typischen Honky Tonk-Rhythmus. Einfach herrlich! So geht das die kompletten, fast 52 Minuten weiter. Schwache Songs sucht man vergebens. "Starlight hotel" ist einfach wunderbar unverfälschte, geschickt in heutige Americana-Verhältnisse übertragene, Sixties- und Seventies-based Retro-Countrymusic mit großartigen Melodien. Abschliessend zwei weitere Zitate aus amerikanischen Reviews: "Not only does she sing like a hillbilly angel, but she writes instant classics" und "The Seattle native has a sweet, lilting voice and her Lost High Rollers are a crack band of laid back, rootsy honky-tonkers". Die U.S-Experten sind sich also einig und wir stimmen vorbehaltlos zu: Tolle Band, tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1 I've Been gone - 4:28   
2 Whatever's Left - 5:25   
3 Let's Just Be friends for Tonight - 3:46   
4 Before the Night is Gone - 5:47   
5 Harvest Moon Blues - 4:45   
6 New Mexico - 7:11   
7 If I Can't Trust You with a Quarter (How Can I Trust You with My Heart) - 5:07   
8 Tired Worker's Song - 3:56   
9 Starlight Hotel - 6:52   
10 Come Inside - 4:29

Art-Nr.: 7439
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I've been gone
Whatever's left
Let's just be friends for tonight
Before the night is gone
If I can't trust you with a quarter
Starlight hotel

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Paisley, Brad - this is country music [2011]
Das neue Album von Brad Paisley ist da! "This is Country Music" heisst es - und damit ist bereits alles gesagt. So spielt man heute "real country music"! Wunderbar! Einst als "savior of countrymusic" geadelt, hat dieser "Titel" noch immer Bestand, denn Paisley verkörpert Countrymusic wie kaum ein anderer. Authentisch und ehrlich durch und durch, ungemein abwechslungsreich und mit einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Paisley ist ein Wahsinns-Gitarrist (er streut wieder atemberaubende Soli ein), ein toller Sänger und ein Songwriter, der einfach immer das richtige Näschen für den richtigen Song hat. Herrlich beispielsweise das erfrischende Titelstück, eine rein und natürlich "duftende" Countrynummer, locker und knackig zugleich, mit einer tollen Melodie und grenzenlos virtuosem Gitarrenspiel. Oder auch das famose "Old Alabama", eine Hommage an die Countryhelden um Randy Owen und Co., denn als Alabama ihre größten Erfolge feierten, war Pailsey noch ein Teenager (klasse, das Alabama's Randy Owen, Jeff Cook und Teddy Gentry hier mit von der Partie sind). Ganz hervorragend beispielsweise auch der lupenreine "drinkin'" Honky Tonker "Don't drink the water", den Paisley zusammen mit Blake Shelton bringt, das furiose, von tierischen Gitarrenläufen begleitete und mit viel Wüsten-/Ghost Town-Flair "geschmückte" "Working on a tan", die harmonische, mit Carrie Underwood im Duett dargebotene, wunderschöne Ballade "Remind me", das frisch und flockig swingende, Steelguitar-getränkte, traditionelle "Toothbrush", das traumhafte Instrumental "Eastwood" (eine hinreissende Huldigung an den großen Western-Helden Clint Eastwood in einem wunderbar Spaghetti Wesren-kompatiblen Ambiente; Eastwood selbst hat hier einen kurzen Gast-Auftritt), oder das mit den Gästen Marty Stuart, Carl Jackson und Sheryl Crow herrlich grassig in Szene gesetzte Traditional "Life's railway to heaven". Egal, was Brad Pasiley auch anpackt: "This is Country Music" - und zawr in höchster Vollendung!

Das komplette Tracklisting:

1 This is Country Music - 5:14   
2 Old Alabama - 5:02   
3 A Man Don't Have to Die - 4:19   
4 Camouflage - 4:26   
5 Remind Me - 4:32   
6 Working On a Tan - 4:04   
7 Love Her Like She's Leavin' - 4:09   
8 One of Those Lives - 4:13   
9 Toothbrush - 3:09   
10 Be the Lake - 3:56   
11 Eastwood - 5:02   
12 New Favorite Memory - 4:11   
13 Don't Drink the Water - 3:46   
14 I Do Now - 4:00   
15 Life's Railway To Heaven - 4:52

Art-Nr.: 7373
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Parton, Dolly - better day [2011]
Dolly's neue - und was für eine starke Scheibe. Ein exzellentes, reines Countryalbum mit einer großartigen, ausgewogenen Balance zwischen vollkommen traditionellen Titeln, bluegrassigen Momenten und peppigem, modernem Country, wie ihn Nashville's junge Garde spielt. All das bringt sie mit ihrer ganzen Klasse hervorragend unter einen Hut. Tolle Songs mit starken Melodien, allesamt aus ihrer Feder stammend (lediglich "Country is as Country does" hat sie zusammen mit Mac Davis geschrieben). Bei "Somebody's missing you" wirken Alison Krauss und Emmylou Harris als Background Sängerinnen mit. "Better day" bringt uns die beste Dolly seit Jahren. Wir sind tief beeindruckt!

Die komplette Songliste:

1 In the Meantime - 4:06   
2 Just Leaving - 3:02   
3 Somebody's Missing You - 3:45   
4 Together You & I - 3:58   
5 Country is As Country Does - 3:21   
6 Holding Everything - 3:38   
7 The Sacrifice - 3:28   
8 I Just Might - 3:59   
9 Better Day - 3:21   
10 Shine Like the Sun - 3:14   
11 Get Out & Stay Out - 3:07   
12 Let Love Grow - 3:41

Art-Nr.: 7460
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tedeschi Trucks Band - revelator [2011]
Es ist ein brillantes Werk geworden! Derek Trucks, der begnadete Gitarrist der The Allman Brothers Band und Derek Trucks Band, und seine Gattin, die großartige Singer-Songwriterin und Gitarristin Susan Tedeschi mit einer hinreissenden Southern Soul, Blues-, Roots-Scheibe, die einen von der ersten bis zur letzten Minute gefangen nimmt.

Das renommierte, der The Allman Brothers Band nahe stehende, mittlerweile aber in der gesamten Jamrock-Szene voll etablierte Fan-Magazin schreibt zu diesem Werk:
For the past 18 months, the husband/wife team of Derek Trucks and Susan Tedeschi have been working on a new collective vision. This creative period resulted in their new album, the appropriately titled Revelator, which you can now pre-order through Hittin' the Note!
Revelator is a truly collaborative effort in every way, an egoless journey made possible by teamwork and group effort. Mike Mattison and the brothers Burbridge, Oteil and Kofi, contribute to the songwriting, and the band worked with a wide variety of talented songwriters from outside their musical family.
From the evocative, moody "Midnight In Harlem" to the rip-roaring drive of "Bound for Glory" to the testifying funk of "Love Has Something Else to Say," the results speak for themselves. This is a great group of songs, played to perfection.
"These songs are all life-adventure stuff," says Tedeschi. "Revelator is about storytelling through songs - songs with nice musical structures, with beginnings, middles and ends, a lot of content that people can really dig into."
Of course, even the best songs can only take you so far without a great band. Revelator is the debut of the newly formed Tedeschi Trucks Band, an 11-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. This all-star band allows both Derek and Susan to really shine.
"I'm super-proud of the work that Susan's done on the record," Derek says about his wife and collaborator. "We really tried to catch different parts of her singing - not just the belting thing that she's known for, but the sweet side too. She's really laying it all out there."
Susan is equally proud in describing Derek's work on the record. "I have the best guitar player in the world in my band," Susan says with pride. "I love playing with my husband and now I get to hear him every night."

Eine weitere U.S.-Besprechung im Original:

Revelator is the long-awaited, song-oriented debut album by the husband-wife team of singer/guitarist Susan Tedeschi and guitarist Derek Trucks. Filled with smoky, blues-dipped rockers and heart-stilling ballads that show off, respectively, the gutsier and softer side of Tedeschi's vocal ability, plus a series of emotive, story-telling solos shaped by Trucks's uncanny agility on slide-guitar, Revelator also serves to introduce the couple s new, 11-piece ensemble Tedeschi Trucks Band.
A dramatic leap forward for two of the music world's most dynamic performers, Revelator is a confident yet unforced triumph offering a cohesive vision: an idyllic, musical world in which the echoes of so many great traditions Delta blues and Memphis soul, Sixties rock and Seventies funk organically flow together, blending with an entirely original, modern sensibility.
In addition to the combined weight of Tedeschi and Trucks's equally renowned abilities, Revelator benefits from an impressive circle of talent that the two brought together. Trucks co-produced the album with multi-Grammy-winning engineer Jim Scott, whose genre-bending credits include popular albums by the Dixie Chicks, Johnny Cash, and the Red Hot Chili Peppers. Both Tedeschi and Trucks co-wrote the album's twelve new songs with an impressive list of experienced songwriters, including Jeff Trott, John Leventhal, David Ryan Harris and Sonya Kitchell; Gary Louris and Oliver Wood of the Jayhawks and the Wood Brothers, respectively; and old friends like guitarists Doyle Bramhall II and Eric Krasno (of Soulive), and band members Mike Mattison, Kofi Burbridge and Oteil Burbridge.
Most notably, Revelator features the newly formed Tedeschi Trucks Band, an eleven-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. Brothers Oteil Burbridge (noted for his years as bassist with the Allman Brothers Band) and Kofi Burbridge (longtime keyboardist/flutist with The Derek Trucks Band) have joined forces with a pair of drummers J. J. Johnson and Tyler Greenwell, trumpeter Maurice Brown, tenor saxophonist Kebbi Williams, trombonist Saunders Sermons, and harmony singers Mark Rivers and Mike Mattison. (Additionally, Ryan Shaw and David Ryan Harris supplied harmony vocals to various tracks on the album, and Alam Khan adds his masterful sarod playing to "These Walls".) The fact that this aggregation includes so many musicians related by experience and blood clearly adds to the notion of Revelator as a true group album, the product of a musical family.

Das komplette Tracklisting:

1. Come See About Me 3:49
2. Don't Let Me Slide 5:03
3. Midnight in Harlem 5:52
4. Bound for Glory 5:28
5. Simple Things 4:46
6. Until You Remember 6:11
7. Ball and Chain 3:57
8. These Walls 5:58
9. Learn How to Love 4:23
10. Shrimp and Grits (Interlude) 1:45
11. Love Has Something Else to Say 5:54
12. Shelter 7:58

Art-Nr.: 7409
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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