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Berg, Matraca - the dreaming fields [2011]
Die 1964 in Nashville geborene "Hall Of Fame Songwriterin" Matraca Berg gehört ohne Zweifel zu den besten und anerkanntesten Songwriterinnen Amerikas. Bereits im Alter von 18 Jahren hatte sie ihren ersten Nr. 1-Hit als Songwriterin und heute zählt sie zu den Komponisten, deren Songs am häufigsten aufgenommen wurden und werden. Vorwiegend die traditionelle, als auch progressive weibliche Country-Garde bedient sich seit rund 30 Jahren mit großem Erfolg der Songs von Matraca. Von Pam Tillis bis Suzy Bogguss, von den Dixie Chicks bis Trisha Yearwood, Patty Loveless bis Martina McBride, Deana Carter bis Gretchen Wilson, oder auch Dusty Springfield bis zur großen Linda Ronstadt - sie alle haben die Lieder dieser fantastischen Songwriterin für sich in Anspruch genommen. Was aber dabei immer viel zu sehr in den Hintergrund geriet und den meisten auch gar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, welch eine faszinierende Sängerin Matraca Berg darüber hinaus ist. Viel zu selten hat sie sich mit eigenen Alben in das vermeintlich große Rampenlicht der Performerinnen gestellt, doch jetzt ist es mal wieder soweit. Zum Glück! 14 Jahre sind seit ihrem letzten, gefeierten Werk "Sunday morning to Saturday night" vergangen, bis sie nun mit "The dreaming fields" ihre neue CD vorlegt, die, da gibt es keinen Zweifel, ihren Status als Interpretin noch einmal deutlich aufwerten wird. Es ist ein hinreissend schönes Album geworden, eine exquisite, ungemein geschmackvolle Gratwanderung an der Schnittstelle zwischen Country, Roots, Alternate Country und Americana. Die ihrem qualitativ aussergewöhnlich starken Songwriting entsprungenen Stücke sind zumeist recht ruhig und verhalten in einem tollen "stripped down full band arrangement" eingespielt und bestechen mit exzellenten Melodien. Zuweilen wirkt das, auch thematisch, ein wenig düster, kommt aber ungemein klar und sauber instrumentiert rüber und vermittelt am Ende immer einen Übergang in Hoffnung und positive Stimmung. Die Atmosphäre des Albums wirkt wunderbar getragen, zuweilen sehr intim. Die faszinierende Leichtigkeit der Instrumentierungen und Matraca's, von einer engelshaften Aura umgebener Gesang bilden eine unwiderstehliche Synthese, von der der Zuhörer geradezu magisch angezogen wird. In etwa bewegt sie sich damit auf dem Terrain solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Rosanne Cash und vor allen Dingen Emmylou Harris. Umgeben ist sie von einer Anzahl großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde der Szene, wie zum Beispiel Richard Bennett (guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Mike Rojas (leyboards), Randy Scruggs (acoustic guitar), Glen Worf (bass), Greg Morrow (drums) und vielen anderen mehr. Stücke wie die wunderbar flockig lockere, mit toller Baritone Guitar und lässiger Percussion inszenierte Country-/Americana-Nummer "If I had wings", das sehr ruhig und rootsig, mit exzellenten E-Gitarren- und Steelguitar-Fills daherkommende "You and tequila" (hat übrigens auch Kenny Chesney zusammen mit Grace Potter für sein aktuelles Werk "Hemmingway's whiskey" aufgenommen), das herrlich melodische, in bester Emmylou-Tradition atehende "Racing the angels" (Background Gesang: Suzy Bogguss und Gretchen Peters), das mit toller Mundharmonika (spielt Matraca selbst), jaulenden Steelfills und einem sehr schönen, kräftigeren Rhythmus in Szene gesetzte, ganz feine "Clouds", der knackige Countryrocker "Silver and glass" (erinnert unterschwellig ein wenig an Mary Chapin Carpenter) oder die unaufdringlich instrumentierte, wunderschöne Country-/Americana-Ballade "Oh Cumberland" (mit an Bord, sowohl gesanglich als auch an der akustischen Gitarre, ist hier Nitty Gritty Dirt Band's Jeff Hanna, im übrigen der Ehemann von Matraca) sind wahre Songperlen, die wohl keine(r) besser interpretieren kann als Matraca Berg selbst. Es ist eine Genuss, diese Ausnahmekünstlerin endlich wieder ihre eigenen Songs singen zu hören. Was für ein tolles Album! Faszinierende Musik abseits des Nashville-Mainstreams!

Das komplette Tracklisting:

1 If I Had Wings - 4:20   
2 You and Tequila - 4:07   
3 Racing the Angels - 4:16   
4 Silver and Glass - 3:59   
5 Clouds - 4:03   
6 The Dreaming Fields - 4:29   
7 Oh Cumberland - 4:32   
8 Your Husband's Cheating on Us - 4:19   
9 Fall Again - 3:41   
10 South of Heaven - 5:35   
11 A Cold, Rainy Morning in London in June - 4:18

Art-Nr.: 7402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I had wings
You and tequila
Racing the angels
Silver and glass
Clouds
Oh Cumberland
South of heaven

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Black Country Communion - 2 [2011]
Das erste Werk war schon ein "Killer"-Teil und nun setzen sie gerade mal ein dreiviertel Jahr später noch einen drauf: Black Country Communion, dieses anglo-amerikanische, von den phänomenalen Künstlern Glenn Hughes am Bass und Gesang (u. a. ex-Deep Purple, Trapeze), John Bonham am Schlagzeug (Sohn des legendären Led Zeppelin-Drummers John Bonham), Derek Sherinian an den Keyboards (u. a. Dream Theater, Alice Cooper) und "Gitarrengott" Joe Bonamassa (sicher der einflussreichste Gitarrist der neuen Bluesrock-Bewegung) ins Leben gerufene Bandprojekt liefert mit dem schlichtweg "2" betitelten Nachfolger eine neuerliche Meisterleistung in Sachen druckvollem, klassischem, Blues-based Hardrock ab, wie man sie heute leider nur viel zu selten erlebt. Spielwitz, Härte, Intensität - es ist eine musikalische Vollbedienung, die die Vier in brillanter Verfassung zeigt. Das Songmaterial ist wohl noch stärker als beim Erstling, auch wenn zuweilen die Orientierung an Led Zeppelin frappierend ist. Aber das muß keineswegs ein Negativum sein und ist es hier auch nicht. Im Gegenteil: Vielleicht ganz gut, das sich die "Zeps" bislang doch nicht mehr reformiert haben, denn die Messlatte, die BCC hier auflegt, müssten sie erst einmal übertreffen. Das wäre sicher gar nicht so einfach. Diese Band verdient die Bezeichnung "Supergroup" wirklich. Das außergewöhnliche Talent ihrer überragenden Musiker ist unbestritten, aber hier haben sie sich auch noch zu einer "echten" Band zusammengefunden. Jeder bringt sich gleichberechtigt ein, jeder begeistert mit seiner großen Virtuosität - doch "überkanditelte" Egotrips bleiben aus. Das ist wahre Größe! Ganz klar: Das ist ein unbestrittener, Seventies-orientierter Hardrock-, Classic Rock-, Bluesrock-Meilenstein der Neuzeit!

Das komplette Tracklisting:

1 The Outsider - 4:23   
2 Man In the Middle - 4:35   
3 The Battle For Hadrian's Wall - 5:10   
4 Save Me - 7:42   
5 Smokestack Woman - 5:10   
6 Faithless - 5:11   
7 An Ordinary Son - 7:58   
8 I Can See Your Spirit - 4:11   
9 Little Secret - 6:59   
10 Crossfire - 6:03   
11 Cold - 6:55

Art-Nr.: 7447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Rosanne - the essential rosanne cash [2011]
Zeitlich begrenzter, sehr günstiger Einführungspreis!
2 CD-Set! Fantastische, die wirklich stattliche Anzahl von 36 Songs umfassende Compilation von Johnny Cash's Tochter Rosanne Cash (rund 135 Minuten Spielzeit), die ihre gesamte Karriere zwischen 1978 und 2009 umfasst. Die Songs für dieses Album wurden von Rosanne höchst persönlich zusammengestellt. Enthalten sind sämtliche Number One-Hits aus ihrer super erfolgreichen Nashville-Phase, einiges ihrer neueren Alternate Country-Zeit und ein paar rare, wichtige, dennoch nicht so gängige Nummern. Es ist eine wunderbare Zusammenstellung geworden. Das 16.seitige Booklet enthält alle nötigen Informationen zu den Songs, mit allen beteiligten Musikern und überaus interessante Liner-Notes von Rosanne selbst. Der perfekte Einstieg für alle, die sich schon immer mal mit der tollen Musik dieser großartigen Künstlerin beschäftigen wollten und für die Fans eine willkommene Ergänzung zur Sammlung, zumal der remasterte Sound nie besser war. Essentiell!

Hier noch die Produktbechreibung im englischen Original:

The idiosyncratic and innovative music of Rosanne Cash, daughter of Johnny Cash, made her one of the pre-eminent singer/songwriters of her day. Although Rosanne Cash is often classified as a country artist, her music draws on many genres, including folk, pop, rock and blues. In the 1980s, she had a string of chart-topping singles, which crossed musical genres and landed on both C&W and Top 100 charts, the most commercially successful being her 1981 breakthrough hit "Seven Year Ache", which topped the U.S. country singles charts and reached the Top 30 on the U.S. pop singles charts. Included on The Essential Rosanne Cash are 36 tracks over 2 discs, including 10 #1 US Country singles. There is a story here on The Essential Rosanne Cash that runs from 1978's "Can I Still Believe In You" to 2009's "Sweet Memories." Within the joints and joists of these songs Cash married, had children, married again, had children again, traveled, lived in five cities on two continents, lost loved ones, got sick and got well again. Many of the selections on this compilation are signposts of sorts for the landmarks of her life, and the personal and musical are essentially interwoven.

Die komplette Tracklist:

Disc 1
1 Can I Still Believe In You - 5:37   
2 Baby, Better Start Turnin' Em Down - 4:11   
3 No Memories Hangin' Round - 3:25   
4 Seven Year Ache - 3:16   
5 Blue Moon With Heartache - 4:28   
6 My Baby Thinks He's A Train - 3:14   
7 It Hasn't Happened Yet - 3:24   
8 I Wonder - 3:05   
9 If It Weren't For Him - 3:33   
10 I Don't Know Why You Don't Want Me - 3:18   
11 Never Be You - 3:29   
12 Hold On - 3:38   
13 Runaway Train - 4:01   
14 The Way We Make a Broken Heart - 3:55   
15 If You Change Your Mind - 3:22   
16 It's Such a Small World - 3:21   
17 Tennessee Flat Top Box - 3:18   
18 I Don't Want to Spoil the Party - 2:36   

Disc 2
1 The Real Me - 4:25   
2 On The Surface - 2:57   
3 What We Really Want - 3:30   
4 I Want a Cure - 4:20   
5 Mirror Image - 3:18   
6 The Wheel - 4:20   
7 Sventh Avenue - 5:13   
8 Sleeping in Paris - 4:07   
9 Love is Forever [Live] - 4:13   
10 Western Wall - 3:02   
11 September When it Comes - 3:40   
12 Black Cadillac - 3:46   
13 House on the Lake - 3:32   
14 The World Unseen - 5:13   
15 Good Intent - 3:45   
16 500 Miles - 3:05   
17 Sea of Heartbreak - 3:07   
18 Sweet Memories - 3:29

Art-Nr.: 7397
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Fish, Samantha - runaway [2011]
Ein neuer Stern am Bluesrock-Himmel - und was für einer! Ist das Genre, vor allem auch das der "guitarslinger", zumeist eher den männlichen Kollegen vorbehalten, so geht hier eine junge Künstlerin ans Werk, die so manchem der etablierten Herren das Fürchten lehren dürfte. Das 22-jährige Multitalent Samantha Fish aus Kansas City im U. S. Bundesstaat Missouri. Die junge Dame ist eine famose Songwriterin, eine großartige, emotionale Sängerin und eine begnadete Gitarrsitin. Nicht ein Riff, nicht ein Lick, geschweige denn eines der zahlreichen, meisterhaften Soli (Ausnahme ist die zweite Gitarre von Mike Zito bei "Push comes to shove"), stammt von einem anderen Gitarristen. Alles, aber auch alles veranstaltet die Saitenzauberin höchst selbst. Diese junge Frau beherrscht ihr "Brett". "Runaway" ist das erste Album von Samantha - und es ist gleich ein absolutes Bluesrock Vorzeige-Werk geworden. Problemlos tritt sie in die Fußstapfen solcher Kollegen wie dem jungen Joe Bonamassa oder Kenny Wayne Shepherd, erinnert manchmal auch ein wenig an die frühe Susan Tedeschi, wenngleich sie stimmlich auf einer etwas anderen Ebene liegt. Samantha Fish gelingt eine nahezu perfekte Synthese zwischen lupenreinen Blues-Traditionen, Roots- und Classic Rock. Das geht von scharfkantigem, fettem, Riff-getriebenem Swamp-Blues wie dem kochenden Opener "Down in the swamp" (saustarkes Gitarrensolo), über mächtig Drive aufbauende Boogies wie dem abgehenden "Runaway" (wieder ein "heisses" Gitarrensolo), Wah Wah- und Slide getränkte, wie eine Lokomotive dampfende und groovende, massive Bluesrocker wie dem drückenden "Money to burn", Stones-kompatible Gitarrenrocker wie dem prächtigen "Push comes to shove" (der großartige Texaner Mike Zito, der das Album im übrigen auch erstklassig produzierte, steuert hier, wie gesagt, die zweite Gitarre bei und singt mit Samantha im Duett), bis hin zu solch "schwummrigem", jazzigem Bar Slow-Blues wie dem einfühlsamen "Feelin alright". Alle Songs stammen aus der Feder von Samantha, ausser der brillant in Szene gesetzten Coverversion von Tom Petty's "Louisiama rain" aus dessem legendären "Damn the torpedos"-Album (bringt sie herrlich rootsig). Das komplette Material besticht durch exzellente Songstrukturen und wunderbare Melodik. Und live ist diese Dame auch ein "Knaller". "Solch eine Leidenschaft habe ich zuletzt vor rund 30 Jahren bei Rory Gallagher gesehen", ließ sich unlängst ein begeisterter Fan entlocken. Wenn das mal kein Kompliment ist. Bärenstarkes Debut eine grandiosen Bluesrockerin, von der wir mit Sicherheit in Zukunft noch eine Menge hören werden.

Das komplette Tracklisting:

1. Down In The Swamp (4:13)
2. Runaway (6:12)
3. Today's My Day (3:44)
4. Money To Burn (5:53)
5. Leavin' Kind (3:57)
6. Otherside Of The Bottle (4:23)
7. Soft And Slow (3:53)
8. Push Comes To Shove (4:31)
9. Louisiana Rain (5:05)
10. Feelin' Alright (5:05)

Art-Nr.: 7372
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Down in the swamp
Runaway
Money to burn
Leavin' kind
Otherside of the bottle
Push comes to shove

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Heartsfield - here i am [2010]
Heartsfield sind wieder richtig produktiv und, was noch viel wichtiger ist, sie stehen voll im Saft. Zwei Jahre nach dem großartigen "Disrupting the country" legt die kultige, in den Siebzigern heiß verehrte und seit einer runden Dekade wieder mächtig aktive Roots-/Southern Rock-Truppe aus Chicago mit dem exzellenten "Here I am" im großen Stil nach. Alles, was Heartsfield einst zu ihrem, vor allem in der Southernrock-Szene, so hohen Stellenwert verhalf, ist vorhanden. Dynamik, Energie, der fette, mit drei, zum Teil sogar vier Gitarren in Szene gesetzte Sound, das starke Songmaterial und vor allen Dingen die unwiderstehlichen, markanten, mehrstimmigen Satzgesänge (enthält eine tolle A-Capella-Neueinspielung ihres einstigen Hits "Music eyes" mit "Take 6" als Gast) in Verbindung mit den klassichen Southern Rock-Trademarks. Sänger, Songwriter, Gitarrist und Heartsfield-"Kopf" Perry Jordan stammt schließlich aus Georgia, dem Mutterland des Southern-Rocks, und das hört man permanent. Diese wunderbaren Harmonies, diese satte Mehr-Gitarren-Dynamik, die zünftigen Gtarren-Soli, der dezente Hang zum Countryrock, und die klassischen, kernigen Southern Rock-Elemente lassen die Spuren solcher Bands wie den Eagles, Poco, Crosby, Stills, Nash & Young, den Doobie Brothers, den Outlaws, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band, um nur einige Referenzgrößen zu nennen, zu dem einzigartigen und unverwechselbaren Heartsfield-Sound verschmelzen, den die Band heute wieder wie zu ihren allerbesten Zeiten zelebriert. Insgesamt ist "Here I am" deutlich kraftvoller und kompakter als der Vorgänger ausgefallen, was der Band sehr gut bekommt. Picken wir mal ein paar Song-Highlights heraus: Der kraftvolle, starke Opener "Here I am" verbindet kochende Southern-Slidegitarre mit einem schönen Countryfeeling aus akustischen Mandolinen- und Fiddle-Klängen, das bärenstarke, fett rockende "Lost in a daze dream", im übrigen komponiert von Perry Jordan und ex Ides Of March- und Survivor-Gründungsmitglied Jim Peterik (einst einer der Hauptsongwriter für 38 Special) lässt mit seinen wunderbaren, furiosen Double Lead Gitarren und der tollen Percussion Erinnerungen an Lynyrd Skynyrd und die Outlaws wach werden, bei dem kochenden, puren Southern Rock-Knaller "Lonesome town" klingen sie gar nach Molly Hatchet in Verbindung mit Doc Holliday (fette, straighte Riffs, klasse Twin-Licks), der swampige, countryfied Dixie-Rocker "New Orleans" kommt wie eine Mixtur aus Wet Willie, Poco und The Marshall Tucker Band, "Did you know" besticht mit wunderbarer, lockerer Lead-Gitarre und einem flockigen "Tucker Boys"-tauglichen Groove, der herrliche, melodische, southern-fueled Countryrocker "Ridin' on the rim" vereint satte E-Gitarren mit fein integrierten Mandolinen- und Pedal Steel-Klängen (schönes Westcoast-Feeling, toller Harmonie-Gesang), die von sehr melodischen Harmonies geprägte Southern Rock-Ballade "One word" bietet transparenten Gitarrensound satt, und der straighte, kraftvolle Southern Rocker "Whenever you can" kommt mit klassischen Skynyrd-Riffs, dominanten, markanten, mehrstimmigen Harmonies, einer klasse Banjo-Untermalung und fulminanter, glühender Lead-Gitarre. Vor allem aber sind all diese Nummern, wie auch das gesamte Album, eins: Typisch Heartsfield, und zwar "at their rocking very best". Die Chicagoer Rootsrock-, Countryrock-, Southern Rock-Institution hat aber auch gar nichts von ihrer Klasse aus den goldenen Siebzigern eingebüsst. Tolles Album! Long live Heartsfield...

Das komplette Tracklisting:

1. Here I Am 3:44
2. New Orleans 4:16
3. One Word 4:02   
4. Music Eyes (feat. Take 6) 6:35   
5. Got To 6:16   
6. Ridin' On the Rim 3:23   
7. Lonesome Town 4:46   
8. Did You Know 4:11   
9. Lost In A Daze Dream 4:41   
10. Kiss Me 3:40   
11. Whenever You Can 3:54   
12. Time Stand Still 3:50   
13. I Pray 3:43

Art-Nr.: 7078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here I am
One word
Got to
Lonesome town
Did you know
Lost in a daze dream
Whenever you can

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Helm, Levon - ramble at the ryman ~ live [2011]
Die CD zur entsprechenden DVD! Levon Helm, der legendäre Drummer und Sänger von The Band, gilt seit den Siebziger Jahren, also einer Zeit, in der man diesen Begriff noch gar nicht verwendete, als einer der absoluten Eckpfeiler und Kultfigiren der Rootsrock-/Americana-Bewegung. Zuletzt feierte er nicht nur mit seinen beiden exzellenten Alben "Dirt farmer" (2007) und "Electric dirt" (2009), sondern vor allem auch mit seinen fantastischen "Midnight Ramble Live Sessions" aus seinem Studio in Woodstock, N.Y. große Erfolge. Am 17. September 2008 brachten Helm und seine begnadete Levon Helm Band diese Jam-Session auf die große Bühne des historischen, weltberühmten Ryman Auditoriums in Nashville/Tennessee. Die Levon Helm Band sind: Larry Campbell (electric guitar, acoustic guitar, fiddle, mandolien, vocals), Amy Helm (mandolin, drums, vocals), Teresa Williams (acoustic guitar, vocals), Sammy Davis (harmonica, vocals), Brian Mitchell (piano, organ, accordion, vocals), Eric Lawrence (saxophone), Steven Bernstein (trumpet), Jay Collins (saxophone), Clark Gayton (trombone, tuba), Paul Ossola (bass), Tony Leone (drums) und natürlich Levon Helm (drums, mandolin, vocals). Mit an Bord waren darüber hinaus ein paar hochkarätige Gäste: Buddy Miller (guitars, vocals), Sam Bush (mandolin, vocals), Sheryl Crow (autoharp, vocals), John Hiatt (guitar, vocals), George Receli (percussion) und Billy Bob Thornton (vocals). Welch ein Aufgebot! Was sich an diesem Abend auf den Brettern des Ryman Auditoriums abspielte war pure Magie. Die Musiker spielten sich durch einen hingebungsvollen Set aus The Band Klassikern, einigen wundervollen Coverversionen (traumhaft beispielsweise A.P. Carter's "No depression in heaven") und neueren "Dirt farmer"-Songs. Das rockte und kochte teilweise mit einem mächtigen, soulig, bluesig, jazzig, funkigen Groove, während die Musiker im Mittelteil eine hinreissende Country-/Americana-Session im semi-akustischen Gewand hinlegten. Wunderbar! Levon Helm übernahm des öfteren den Lead-Gesang, überließ die vorderste Front aber auch solchen Leuten wie u. a. Larry Campbell, Sheryl Crow und Buddy Miller. Helm und die gesamte Truppe wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Zu Recht! Es war ein fantastisches Konzert! Der Sound ist exzellent. Wie gesagt: Das ist pure Roots-/Americana-Magie!
Die komplette Setlist:

1. Ophelia 3:58
2. Back To Memphis 4:54
3. Fannie Mae 3:32
4. Baby Scratch My Back 4:13
5. Evangeline 3:30
6. No Depression In Heaven 4:01
7. Wide River to Cross 4:43
8. Deep Elem Blues 7:11
l9. Anna Lee 4:01
10. Rag Mama Rag 4:21
11. Time Out For The Blues 2:43
12. A Train Robbery 5:41
13. The Shape I'm In 4:43
14. Chest Fever 7:03
15. The Weight 6:13

Art-Nr.: 7368
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tedeschi Trucks Band - revelator [2011]
Es ist ein brillantes Werk geworden! Derek Trucks, der begnadete Gitarrist der The Allman Brothers Band und Derek Trucks Band, und seine Gattin, die großartige Singer-Songwriterin und Gitarristin Susan Tedeschi mit einer hinreissenden Southern Soul, Blues-, Roots-Scheibe, die einen von der ersten bis zur letzten Minute gefangen nimmt.

Das renommierte, der The Allman Brothers Band nahe stehende, mittlerweile aber in der gesamten Jamrock-Szene voll etablierte Fan-Magazin schreibt zu diesem Werk:
For the past 18 months, the husband/wife team of Derek Trucks and Susan Tedeschi have been working on a new collective vision. This creative period resulted in their new album, the appropriately titled Revelator, which you can now pre-order through Hittin' the Note!
Revelator is a truly collaborative effort in every way, an egoless journey made possible by teamwork and group effort. Mike Mattison and the brothers Burbridge, Oteil and Kofi, contribute to the songwriting, and the band worked with a wide variety of talented songwriters from outside their musical family.
From the evocative, moody "Midnight In Harlem" to the rip-roaring drive of "Bound for Glory" to the testifying funk of "Love Has Something Else to Say," the results speak for themselves. This is a great group of songs, played to perfection.
"These songs are all life-adventure stuff," says Tedeschi. "Revelator is about storytelling through songs - songs with nice musical structures, with beginnings, middles and ends, a lot of content that people can really dig into."
Of course, even the best songs can only take you so far without a great band. Revelator is the debut of the newly formed Tedeschi Trucks Band, an 11-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. This all-star band allows both Derek and Susan to really shine.
"I'm super-proud of the work that Susan's done on the record," Derek says about his wife and collaborator. "We really tried to catch different parts of her singing - not just the belting thing that she's known for, but the sweet side too. She's really laying it all out there."
Susan is equally proud in describing Derek's work on the record. "I have the best guitar player in the world in my band," Susan says with pride. "I love playing with my husband and now I get to hear him every night."

Eine weitere U.S.-Besprechung im Original:

Revelator is the long-awaited, song-oriented debut album by the husband-wife team of singer/guitarist Susan Tedeschi and guitarist Derek Trucks. Filled with smoky, blues-dipped rockers and heart-stilling ballads that show off, respectively, the gutsier and softer side of Tedeschi's vocal ability, plus a series of emotive, story-telling solos shaped by Trucks's uncanny agility on slide-guitar, Revelator also serves to introduce the couple s new, 11-piece ensemble Tedeschi Trucks Band.
A dramatic leap forward for two of the music world's most dynamic performers, Revelator is a confident yet unforced triumph offering a cohesive vision: an idyllic, musical world in which the echoes of so many great traditions Delta blues and Memphis soul, Sixties rock and Seventies funk organically flow together, blending with an entirely original, modern sensibility.
In addition to the combined weight of Tedeschi and Trucks's equally renowned abilities, Revelator benefits from an impressive circle of talent that the two brought together. Trucks co-produced the album with multi-Grammy-winning engineer Jim Scott, whose genre-bending credits include popular albums by the Dixie Chicks, Johnny Cash, and the Red Hot Chili Peppers. Both Tedeschi and Trucks co-wrote the album's twelve new songs with an impressive list of experienced songwriters, including Jeff Trott, John Leventhal, David Ryan Harris and Sonya Kitchell; Gary Louris and Oliver Wood of the Jayhawks and the Wood Brothers, respectively; and old friends like guitarists Doyle Bramhall II and Eric Krasno (of Soulive), and band members Mike Mattison, Kofi Burbridge and Oteil Burbridge.
Most notably, Revelator features the newly formed Tedeschi Trucks Band, an eleven-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. Brothers Oteil Burbridge (noted for his years as bassist with the Allman Brothers Band) and Kofi Burbridge (longtime keyboardist/flutist with The Derek Trucks Band) have joined forces with a pair of drummers J. J. Johnson and Tyler Greenwell, trumpeter Maurice Brown, tenor saxophonist Kebbi Williams, trombonist Saunders Sermons, and harmony singers Mark Rivers and Mike Mattison. (Additionally, Ryan Shaw and David Ryan Harris supplied harmony vocals to various tracks on the album, and Alam Khan adds his masterful sarod playing to "These Walls".) The fact that this aggregation includes so many musicians related by experience and blood clearly adds to the notion of Revelator as a true group album, the product of a musical family.

Das komplette Tracklisting:

1. Come See About Me 3:49
2. Don't Let Me Slide 5:03
3. Midnight in Harlem 5:52
4. Bound for Glory 5:28
5. Simple Things 4:46
6. Until You Remember 6:11
7. Ball and Chain 3:57
8. These Walls 5:58
9. Learn How to Love 4:23
10. Shrimp and Grits (Interlude) 1:45
11. Love Has Something Else to Say 5:54
12. Shelter 7:58

Art-Nr.: 7409
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Thorogood, George & the Destroyers - 2120 south michigan avenue [2011]
2120 South Michigan Avenue, das Zuhause von Chicago's legendären "Chess Records" ist so etwas wie die vielleicht wichtigste Adresse "in the bloddline of the Blues and Rock 'n' Roll" der Fünfziger und Sechziger, wie es im Booklet heisst. Die Künstler dieses Labels, Muddy Waters, Chuck Berry, Bo Diddley, Willie Dixon und Howlin' Wolf gehörten schon immer zu den zentralen Einflüssen von George Thorogood. Was lag also näher als endlich mal ein Album aufzunehmen, mit dem Thorogood und seine großartigen (Delaware) Destroyers diese musikalische Ära huldigen. Es war ein Herzensangelegenheit der Band und es ist ein Fest für die Bluesrock-Welt im Allgemeinen und die Thorogood-Fans im Besonderen. Ein bravouröses Tribute an die genannten "Chicago legends", das George Thorohood und seine Destroyers in grandioser Verfassung zeigt. Spritzig, Energie geladen, voller unbändiger Spielfreude, dynamisch und durch und durch inspiriert präsentieren sie 11 bärenstark inszenierte Coverversionen und 2 Eigenkompositionen, eingepackt in tolle Grooves und umwerfende, fette Gitarren-/Slide-Arrangements. Simpel, auf den Punkt gebracht, kraftvoll und gleichzeitig ungemein virtuos. Thorogood und sein kongenialer Lead-Gitarrist Jim Suhler begeistern mit herrlichen Riffs und geradezu traumhaften, zündenden Soli. Tom Hambridge hat das Ganze sehr kraftvoll und knackig produziert, in einem brillanten, klaren, saftigen Sound, jedoch immer mit der nötigen Portion "grit". Es passt alles prächtig zusammen. Selbst solche Klassiker wie beispielsweise das schon hundertfach gecoverte "Spoonful" (herrliche Gitarrensoli) erleben in Thorogood's grandioser Fassung einen kaum für möglich gehaltenen Frischeschub und klingen aufregend und ungemein spannend. Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf. Als Gäste sind dabei: Buddy Guy (1 Track) und Charlie Musselwhite (2 Tracks). Was die Band hier abliefert, ist kerniger, dynamischer, straighter, schnörkelloser Blues-Rock'n Roll vom Allerfeinsten, der einen von vorn bis hinten mitreisst. Das Feuer brennt lichterloh! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1 Going Back - 3:24
2 Hi-Heel Sneakers - 3:29
3 Seventh Son - 3:06
4 Spoonful - 4:13
5 Let It Rock - 2:55
6 Two Trains Running (Still A Fool) - 5:12
7 Bo Diddley - 3:08
8 Mama Talk To Your Daughter - 2:30
9 Help Me - 4:02
10 My Babe - 3:20
11 Willie Dixon's Gone - 3:11
12 Chicago Bound - 2:58
13 2120 South Michigan Ave. - 4:37

Art-Nr.: 7471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Too Slim and The Taildraggers - shiver [2011]
Yeah! Gitarrenhexer Tim "Too Slim" Langford, maßgeblich beeinflusst von Duane Allman, und seine Taildraggers kommen mit einem neuen Album! Das ist der nächste Knüller der Truppe aus dem U.S.-Bundesstaat Washigton. Kochender, groovender, heisser, brodelnder Buesrock, Rootsrock, Swamp Rock, Southern Rock, irgendwo in der Schnittmenge zwischen ZZ Top, Indigenous, Gov't Mule, den North Mississippi Allstars, Wet Willie, Johnny Winter und einem dreckigen, bluesigen Tom Petty.

Auszug aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Too Slim and the Taildraggers new release Shiver is the 10th studio album from this group from Seattle who celebrate their 25th year of touring worldwide. Their last two releases, Free Your Mind and The Fortune Teller charted on the Billboard Top Blues Chart a total of 17 times reaching as high as #5 and #9 respectively. Shiver features some amazing guest performances by BMA award winner Curtis Salgado, Duffy Bishop and the Texas Horns. The band has sold approximately 100,000 albums since their debut release in 1988. Too Slim and the Taildraggers have won over 30 Northwest Music Awards.

Das komplette Tracklisting:

1 Stoned Again - 4:36
2 Daddies Bones - 4:55
3 Can't Dress It Up - 5:05
4 In Your Corner - 4:54
5 I Heard Voices - :48
6 Everybody's Got Something - 5:02
7 Workin' - 5:57
8 She Sees Ghosts - 4:45
9 Inside of Me - 4:29
10 As the Tears Go By - 4:52
11 Shiver - 4:01
12 Ducerius - 4:30

Art-Nr.: 7341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stoned again
Daddies bones
In your corner
Workin'
Inside of me
As the tears go by
Shiver

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Truth & Salvage Co. - same [2010]
The Black Crowes verpflichteten sie als Opening Act für ihre ausgedehnte 2009er U.S.-Tour. Zur Zeit touren sie mit den Avett Brothers und auch im Vorprogramm von Gov't Mule werden sie spielen. Sie verehren und lieben die Musik von The Band, The Allman Brothers Band und den Eagles. Ihre herausragende Musikalität und ihre grandiosen Live-Shows brachte Ihnen bei den Fans, der einschlägigen amerikanischen Fachpresse und vor allen Dingen auch bei den Musikerkollegen allergrößte Hochachtung ein. Nun endlich ist ihr Debutalbum da - und es ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Meisterwerk geworden. Einfach herrlich! Die Rede ist von dem famosen, in North Carolina ansässigen Sextett Truth & Salvage Co., gegründet 2005 in Los Angeles, als sich die aus den verschiedensten Ecken der USA stammenden Musiker (Atlanta, New Orleans, Indianapolis, Tupelo, und aus diversen Nestern in Ohio) Bill Smith (Vocals, Drums), Scott Kinnebrew (Vocals, Guitars, Lap Steel), Tim Jones (Vocals, Guitars), Walker Young (Vocals, Piano, Organ), Adam Grace (Organ, Piano, Wurlitzer) und Joe Edel (Bass) spät in der Nacht zu einer spontanen Jam-Session im berühmten "Crane Tavern" zusammenfanden und sofort bemerkten, das sich da etwas ganz Besonderes entwickelte. Jeder der Jungs konnte bereits mit beachtlichen Referenzen aufweisen (ihre musikalische Vergangenheit verbrachten sie mit u.a. The Moldy Peaches, Old Pike, Jack Johnson, The Ben Folds Five, The Squirrel Nut Zippers und My Morning Jacket), doch erst diese Nacht liess etwas zusammenkommen, was man heute als einen regelrechten Segen für die amerikanische Rootsrock-Musik bezeichenen darf, ja muss. Produziert von Black Crowes-Frontmann Chris Robinson wirkt ihr Album wie ein wunderbares, von viel Southern-Flair und einem unterschwelligen Jam-Feeling begleitetes, überaus erfrischendes, spiellfreudiges "early '70s" Roots-/Countryrock-Relikt, dessen herrliche Songs genüsslich zwischen californischer Westcoast-Leichtigkeit und dem "Southern-Smell" der "Mountains of North Carolina" hin und her pendeln. Die Band verfügt über nicht weniger als 4 erstklassige Lead-Sänger (und Songwriter), deren vollendeter (Harmonie)Gesang immer wieder in bester Eagles- oder Crosby, Stills, Nash & Young-Manier die warme Brise eines goldenen californischen Sommers vermittelt. Die Arrangements aber vebinden diese angenehme Westcoast-Mentalität auf völlig natürliche Art und Weise mit dem Duft des Südens. Wie gesagt, sie verneigen sich deutlich vor ihren Helden von The Band, The Allman Brothers Band und den Eagles, doch ihre Musik deutet auch immer wieder auf eine gewisse Seelenverwandschaft zu solchen Leuten wie Gram Pasrsons, rootsige, nicht so intensive The Black Crowes, The Marshall Tucker Band, Neil Young, The Jayhawks, Grateful Dead und, um mal einen aktuellen Act zu nennen, der ebenfalls hinreissenden The Band Of Heathens hin. Trotz viel Abwechslung und großer instrumenteller Vielvalt läuft das Album wie aus einem Guß durch. Das Songmaterial ist vom Allerfeinsten und lässt von der ersten Sekunde an die immense individuelle Klasse der Musiker, wie auch die der Band als Kollektiv, erkennen. Und diese Melodien - herrlich! Überaus eindrucksvoll demonstriert dies die Truppe gleich mit dem überragenden Opener "Hail Hail", einem traumhaften Westcoast-Rootsrocker, durch den ein wohl duftender Hauch des Südens zieht. Satte E-Gitarren-Riffs, eine tolle Hintergrund-Begleitung von unauffälligem, aber sehr effektivem Klavier- und Orgel-Spiel, wundervoller Harmonie-Gesang und ein entspannter, dennoch würziger Midtempo-Groove ergänzen sich zu einem schönen, satten, frischen Sound, der die nötige Portion "Roots-Grit" intus hat. Ein absoluter Volltreffer zum Start. Und die Jungs legen lässig nach: Locker, wieder sehr melodisch und mit tollen Harmonies geht's auch bei dem rootsigen "Call back" zu. Erneut so eine Nummer, die sofort ins Ohr geht. Entspricht von der Instrumentierung in etwa dem Eröffnungsstück, vermittelt dabei aber ein dezentes, verspieltes Cruise- und Jam-Flair. Phantastisch! Was dann folgt, ist der pure Zauber californischen Countryrocks: "Welcome to L. A." ist der passende Titel dieser genauso flotten, wie knackigen Nummer, die wie eine erfrischende Mischung solch Generationen-übergreifender Künstler wie Gram Parsons, Poco, The Jayhawks und The Band Of Heathens rüberkommt. Tolle E-Gitarren-Begleitung, eine hinreissende Melodie, herrliches California Countryrock-Feeling, dazu die richtige Dosierung würzige Roots-Elemente - ein wahrer "Killer"-Song! Feinste Wurlitzer-Klänge, großartiger Gesang, eine klasse Melodie und rootsige E-Gitarren bestimmen das folgende "Heart like a wheel", ehe prächtige, lockere, southern-rooted (Twin)E-Gitarren-Licks in bester Allman Brothers-Manier den wundervollen, von jeder Menge Southern-Spirit begleiteten, flotten Rootsrocker "See her" einleiten. Klasse E-Gitarren-Linien, inklusive eines schönen Solos und ein lockerer, aber würziger Drive im Zentrum des Songs verstärken dieses Flair des Südens, hinterlassen aber gleichzeitig ein paar Jam-Spuren der Westcoast-Ikonen von The Grateful Dead. So geht das mit einem super Song nach dem anderen weiter, bis das Album schließlich mit dem traumhaften "Pure mountain angel" ausklingt: Eine entspannte, wunderschöne, von wohl duftendem Southern- und Appalachian Mountain-/Country-Flair durchzogene Americana-/Roots-Nummer, die sich mit ihrer unwiderstehlichen Natürlichkeit noch einmal tief in unseren Gehörgängen einnistet. Die ersten 3 Minuten wird der exzellente Lead- und Harmonie-Gesang, der dieses Stück geradezu Gänsehaut-mässig dominiert, ausschliesslich von einem toll klingenden Klavier begleitet, ehe dann doch noch einmal die komplette Band mit u. a. knackigem Schlagzeug und beherzter E-Gitarre einsetzt. Grandios! Truth & Salvage Co. hinterlassen in der Rootsrock-Szene eine ähnlich markante Duftmarke, wie es vor einiger Zeit die oben erwähnte The Band Of Heathens tat. Meisterhafter amerikanischer Rootsrock mit Bezügen zum Southern-, Jam- und Countryrock voller zeitloser Substanz! Im Genre-bezogenen Jahresend-Ranking der besten Veröffentlichungen 2010 wird dieses famose Werk ohne Zweifel eine dominierende Rolle spielen. Kommt im übrigen in einer großartigen, raffinierten, nach verschiedenen Seiten, 4-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung.

Das komplette Tracklisting!

1 Hail Hail - 3:46   
2 Call Back - 3:10   
3 Welcome to L.A. - 3:55   
4 Heart Like a Wheel - 3:12   
5 See Her - 3:33   
6 Old Piano - 4:35   
7 101 - 3:18   
8 Jump the Ship - 3:41   
9 She Really Does It For Me - 3:20   
10 Rise Up - 4:39   
11 Brothers, Sons & Daughters - 4:22   
12 Pure Mountain Angel - 4:35

Art-Nr.: 7031
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hail Hail
Call back
Welcome to L. A.
See her
101
Rise up
Brothers. sons & daughters

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Whiskey Myers - firewater [2011]
3 Jahre nach dem Überragenden Meisterwerk "Road of life" der texanischen Southern Rock-/"Red Dirt"-Rock-Formation Whiskey Myers kommt nun mit "Firewater" der heiß ersehnte Nachfolger. Leute, Ihr dürft Euch freuen: Die Truppe hat auch für das oft so schwere zweite Album nichts von ihrer Faszination und Klasse eingebüßt. Im Gegenteil: Sie machen den nächsten Schritt in die richtige Richtung und liefern mit "Firewater" erneut ein absolutes "Killer"-Teil ab. Whiskey Myers definieren und etablieren sich mit diesem zweiten Meisterwerk endgültig als eine der besten Southern Rock Bands unserer Tage! Überragend! Produziert hat übrigens Lery Powell, der mit seinen Messengers (Leroy and The Messengers Powell) kürzlich ebenso ein grandioses Werk ablieferte.

Das komplette Tracklisting:

1 Bar, Guitar and a Honkey Tonk Crowd (3.17)
2 Guitar Picker (3.28)
3 Ballad of a Southern Man (3.40)
4 Calm Before the Storm (5.39)
5 Broken Window Serenade (5.46)
6 Different Mold (5.21)
7 Turn It Up (3.24)
8 Virginia (4.20)
9 Anna Marie (3.37)
10 How Far (3.07)
11 Strange Dreams (6.12)
12 Song For You (7.59)

Art-Nr.: 7348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bar, guitar and a honky tonk crowd
Ballad of a southern man
Broken window serenade
Different mold
Turn it up
Virginia
Strange dreams

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Zito, Mike - greyhound [2011]
Nicht nur die Experten und Kritiker in den USA sind sich einig, auch die Fans realisieren es: Dieser Mann wird immer besser! War schon das 2009 erschienene "Pear river" ein aussergewöhlich starkes Teil, so setzt er mit dem famosen "Greyhound" glatt noch einen drauf. Immer mehr entwickelt sich der famose, texanische Roots- und Blues-rocking Gitarrist Mike Zito von einem zweifellos aussergewöhnlich talentierten "hotshot blues six-stringer" auch zu einem literarischen, ausdrucksstarken Songwriter und nicht minder, mit jeder Menge Ausstrahlung und Inspiration behafteten "soulful singer", ohne dabei seinen Status eines fulminanten "badass"-Gitarristen aufzugeben. Eine mitreissende Kombination, die er auf seinem neuen Album so stark wie noch nie offenbart. Beeinflusst sieht sich Zito vorwiegend von der Musik des amerikanischen Südens und der Swamps Louisiana's, wo sich seine sizilianischen Vorfahren vor weit über 100 Jahren einmal niederließen. So passt es, dass "Greyhound" zum einen von einem deutlichen, bluesig-rootsigen Southern Rock-Flair durchzogen ist und dass er zum anderen den in New Orleans ansässigen, ebenfalls der swampigen Roots-/Blues-Musik ergebenen, grandiosen Anders Osborne als zweiten Gitarristen und als Produzenten des Albums mit an Bord hat. Die Spuren, die man auf dem Werk findet, gehen von solchen Leuten wie Danny Gatton, Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan bis zu The Allman Brothers Band, genauso wie von Creedence Clearwater Revival, über John Hiatt, Bob Seger und Mark Selby, bis hin zu Indigenous und bluesigen Chris Robinson-Sachen. Auch dies suggeriert diese hier so wundervoll umgesetzte Synthese aus Roots- und Bluesrock. Das Songmaterial ist toll strukturiert und steckt voller erdiger, herrlicher Gitarrenläufe, die immer schön dreckig und "gritty" klingen, besticht aber gleichzeitig auch mit einer prächtigen Melodik und Vertrautheit. Zito's exzellente Soli und seine Gitarrendominanz stehen jederzeit klar im Zeichen der einzelnen Songs. Und, wie gesagt, die sind durchweg vom Allerfeinsten. Zu den Höhepunkten eines allerdings ohne jede Schwächen aufwartenden Albums zählen Stücke wie beispielsweise der packende Upbeat-Shuffle "Until the day I die", das gar mit alten Bad Company-/Free-kompatiblen Riffs aufwartende, straighte, aber auch von einem klasse Tinsley Ellis-like Southern-rocking-Blues-Feeling durchzogene "Judgement day", das von einem pochenden Led Zeppelin-Rhythmus getragene "The hard way", der wunderbare, pure Love Slow-Blues "Please Please Please" mit seinem grandiosen, gefühlvollen, "jazz-inflected" Gitarrensolo, der erdige Texas-Bluesrocker "Roll on" mit seinen tollen Slide-Licks, oder das wunderschöne, melodische Titelstück "Greyhound", ein fantastischer, Blues-based Southern-Rootsrocker an der Schnittstelle John Fogerty, John Hiatt, Bob Seger und Stevie Ray Vaughan, mit traumhaften Slide Guitar-Linien und einem herrlich ins Ohr gehenden Chorus. Wenn er singt: "Run away, run away/I'm leaving today/There ain't nothing like the sound/Of a lonely Greyhound", sieht man sie geradezu wie in einem kleinen Roadmovie vorm geistigen Auge vorbeiziehen, diese faszinierenden, unendlichen Weiten Texas' und der Südstaaten. Mike Zito ist in absoluter Top-Form. Mit seinem neuen Album macht er den nächsten Schritt in die richtige Richtung, um sich endgültig in den Herzen der Fans fest zu spielen. Dieser Bursche wird uns wahrlich noch viel Freude bereiten, da gibt es keinen Zweifel. So, und nicht anders spielt man würzigen, Gitarren-dominierten, southern-fueled Roots-/Bluesrock voller Soul und Inspiration. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 Roll On - 4:06
2 Greyhound - 5:00
3 Judgement Day - 5:44
4 Show Me the Way - 4:14
5 The Hard Way - 4:32
6 Motel Blues - 3:54
7 Stay - 5:31
8 Until the Day I Die - 4:15
9 The Southern Side - 3:52
10 Please, Please, Please - 3:59
11 Hello Midnight - 5:25

Art-Nr.: 7470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Roll on
Greyhound
Judgement day
The hard way
Until the day I die
Hello midnight
The southern side

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