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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Allman, Devon - ragged & dirty [2014]
Es ist schon sehr, sehr beeindruckend, welch eine großartige Entwicklung Gregg Allman's Spross Devon in den letzten Jahren genommen hat. Mit seiner Band Honeytribe fing es vor rund 10 Jahren an, dann formierten sich die famosen Royal Southern Brotherhood und vor gut 1 1/2 Jahren erschien sein erstes, auch schon hervorragendes Solo-Album "Turquoise" - alles Stationen, die Devon Allman einen Weg gehen liessen, der ihn mittlerweile zu einem der anerkanntesten Musiker in der großen, weiten Welt des Southern-Genres machte. Nun legt Allman mit dem wunderbaren "Ragged & glory" sein zweites Solo-Album vor, das ihn, sowohl gesanglich, kompositorisch und auch als Gitarrist noch weiter gereift und in brillanter Form zeigt. Das weite musikalische Spektrum aus Blues, Rock, Soul, R&B, Roots und Southern Rock vereint er in 12 exzellenten Songs mit hervorragend auf den Punkt gebrachten Arrangements ohne "aufgeblusterte" Schnörkel (produziert hat Tom Hambridge, der auch die kompletten Schlagzeug-Parts übernommen hat), vollkommen natürlich, authentisch, ausgestattet mit klasse Melodien und eingespielt mit herausragenden Musikern. Neben Hambridge und Allman wirkt zuweilen noch der zweite Gitarrist Giles Cory mit, den Bass zupft Felton Crews und an der Orgel und dem Klavier hören wir Buddy Guy's famosen Keyboarder Marty Sammon, der den Sound immer wieder wunderbar ergänzt. Ja, auch Allman's Gitarrenspiel wird immer stärker. Seine herrlichen, inspirierten Soli sind einfach klasse. Allen voran sticht diesbezüglich der begnadete, hingebungsvolle Slow Blues "Midnight Lake Michigan" (eine Eigenkomposition von Allman) heraus, ein exquisites, bärenstarkes, 9 1/2-minütiges Instrumental, bei dem Allman's famos gespielte Lead Gitarre eine Gesangsstimme nicht im Geringsten vermissen lässt. Hinreissend, wie er sein Instrument durch dieses Stück führt - virtuos, gefühlvoll, emotional, genauso locker wie kraftvoll, voller Seele und Spirit. Keine Schau, kein Gefrickel, kein selbstdarstelleriches Getue - nein, nur pures "Feeling". Ja, er ist auch als Gitarrist endlich "angekommen". Verdientermassen! Aber auch der Rest, also die Gesangsstücke, sind wahre "Knaller"! Nehmen wir zum Beispiel das wundervolle "Can't lose 'em all", komponiert von Tom Hambridge und Lee Roy Parnell, das in seinem southern-souligen und bluesigen Ambiente den Geist der The Allman Brothers Band und Papa Gregg heraufbeschwört (tolles Twin-Gitarren-/Orgelspiel in einigen Passagen, tierisches Gitarrensolo von Devon im Break), den leicht country-infizierten, straighten, wieder voller Southern-Flair steckenden Boogie-Rocker "Leavin'", Allamn's seelige, "soulful" Version des alten Spinners-Klassikers ""I'll be around", den rattenscharfen, auf souliger Basis hart und krachend riffenden, ordentlich dampfenden Southern Rocker "Traveling" (flammende Gitarrenritte, starke Melodie), die tolle, raue, dreckige Coverversion von Otis Taylor's "Ten million slaves", den straighten, irgendwo zwischen den Stones, ZZ Top und Georgia Satellites angesiedelten, von herrlich klimperndem Honky Tonk-Piano unterstützten und glühenden Gitarrenriffs bestimmten Kracher "Times have changed", das vom legendären Luther Allison stammende Titelstück "Ragged & dirty" (in der Tat sehr dreckig und rau, toller Groove) oder den besinnlichen, rootsigen Finaltrack "Leave the city", bestehend lediglich aus Devol Allman's Gesang und Gitarrespiel, soiwe Tom Hambridge's Drums und Percussion - auf diesem Album gibt es keine Ausfälle. Devon Allman lebt sie richtig aus, die musikalischen Gene des Allman's-Clans. Wenn er so weitermacht, dürfen wir von ihm sicher noch etliche Großtaten erwarten. "Ragged & glory" jedenfalls ist ein Pracht-Werk geworden. Congratulations, Devon!

Das komplette Tracklisting:

1. Half the Truth - 3:07
2. Can't Lose 'Em All - 3:45
3. Leavin' - 2:40
4. I'll Be Around - 3:54
5. Traveling - 4:14
6. Midnight Lake Michigan - 9:31
7. Ten Million Slaves - 3:20
8. Blackjack Heartattack - 3:12
9. Back to You - 5:02
10. Times Have Changed - 3:28
11. Ragged & Dirty - 2:42
12. Leave the City - 3:00

Art-Nr.: 8661
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't lose 'em all
Leavin'
Traveling
Midnight Lake Michigan
Ten million slaves
Times have changed
Ragged & dirty

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Alvin, Dave - eleven eleven [2011]
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

1 Harlan County Line - 5:11   
2 Johnny Ace is Dead - 4:26   
3 Black Rose of Texas - 4:52   
4 Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5 Run Conejo Run - 4:52   
6 No Worries Mija - 3:35   
7 What's Up With Your Brother? - 4:43   
8 Murrietta's Head - 5:58   
9 Manzanita - 4:08   
10 Dirty Nightgown - 5:18   
11 Two Lucky Bums - 2:27

Art-Nr.: 7453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harlan County Line
Johnny Ace is dead
Black rose of Texas
Run Conejo run
What's up with your brother?
Murrietta's head
Dirty nightgown

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Assembly Of Dust - found sound ~ live [2011]
Fantastisches Live-Album der großartigen, im Jahre 2002 vom einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer ins Leben gerufenen Jamrock-Formation Assembly Of Dust, das während des 2007er "New Year's Eve"-Konzert des Quintetts im ausverkauften Colonial Theatre von Keene/NH mitgeschnitten wurde. Der Name des Albums resultiert aus einer tollen Geschichte und erklärt gleichzeitig die ganze Authentizität und Inspiration des Sets, den AOD an diesem Abend ablieferten. Der Sound-Engineer der Truppe, Jack Trifiro, schnitt die Show seinerzeit heimlich, ohne dass es mit der Band vereinbart gewesen wäre, mit und archivierte das Material lange, ohne dass Genauer und Co. von der Existenz wussten. Er wollte die Band damals nicht nervös machen, wollte verhindern, dass sie im Bewusstsein eines vermeintlichen Live-Mitschnitts vielleicht doch einen Hauch ihrer Lockerheit verlieren könnte. Der Plan ging voll auf. Die Band spielte einen mitreissenden Set, voller Herzblut und mit bestechender musikalischer Leichtigkeit. Man war in dieser Neujahrs-Nacht in Top-Form. Nun offenbarte Trifiro der Band sein Geheimnis, man hatte dieses "Soundmaterial" also "gefunden" - und die Jungs waren schlichtweg begeistert davon. So begeistert, dass daraus spontan ein Live-Album entstand, dass, ohne weitere "Overdubs" und technische Bearbeitung, die ganze Brillanz der der Show dieses Abends rüberbringt - und zwar in einem tollen Sound. Assembly Of Dust spielen eine unwiderstehliche Musik zwischen Blues-flavoured R& B, Roots, Americana und Rock, zuweilen tangiert von dezent jazzigen und psychedelischen Strömungen, aber auch von Countryrock, Southern-Esprit und luftigen Westcoast-Feeling, irgendwo im Dunstkreis solcher Leute wie J.J. Cale, Little Feat, String Cheese Incident, The Band, Grateful Dead, Moe., Railroad Earth und der The Allman Brothers Band. Alles wirkt durchaus kraftvoll und dynamisch, gleichzeitig aber auch sehr locker. Trotz vieler instrumenteller Ausflüge und einer gesteigerten Jam-Neigung legen Genauer und Co. goßen Wert auf das Songmaterial, die Songstrukturen und eine eingängige Melodik. Wie schon im Vorfeld erwähnt, sprüht der hier vorliegende, überaus Gitarren orientierte Set nur so vor Lockerheit, wirkt aber gleichzeitig wunderbar erdig und kraftvoll. Im Mittelpunkt der Instrumentalpassagen steht vornehmlich der überragende Lead Gitarrist Adam Terrell, der mit ein paar herausragenden Soli aufwartet. Der Mann ist ein wahrer Magier an den 6 Saiten, der seine Klasse nicht mit aremberaubenden "Stunts" zur Schau stellt, sondern vielmehr mit auf den Punkt gebrachter, locker aus dem Handgelenk geschüttelter, grandioser Virtuosität begeistert. Toll! Songs wie beispielsweise das von einem leichten Southern-Flair und Roots-Feeling durchzogene, rhythmische, mit einem hinreissenden Gitarrensolo bestückte "Feline disguise", das melodische, viel Dead-Atmosphäre versprühende "Long Dead", das knapp 11-minütige, fantastisch inszenierte "Songbeard" mit seinem jazzigen Beginn, dem leicht Countryrock- unterlaufenen, dynamischen, flotten Americana-Mittelteil und dem herrlich psychedelisch angehauchten, ausgedehnten Retro Gitarren-Jamming, das wie aus einer Kreuzung der Doors ("Riders in the storm"-Ära) und Grateful Dead entsprungen wirkende, wunderbar swingende "Borrowed feet", oder das prächtige, ungemein vielseitige, mit einem zündenden, rund 4-minütigen, packenden Gitarrenritt garnierte "Cabin John" sind wahre Meisterleistungen der Band. Einfach großartig! Enthält zudem eine ganz starke Version des Beatles-Hits "Lady Madonna"! Eine rund 58 1/2-minütige Demonstartion der großen Klasse und enormen Live-Präsenz von Assembly of Dust! Baumstarkes "Futter" für die ständig wachsende AOD-Fanbase und die gesamte Roots- und Jamrock-Fraktion!

Die komplette Setlist:

1. Zero To The Skin 5:31
2. Feline Disguise 4:44
3. Long Dead 6:06
4. Drawn 4:28
5. Songbeard 10:53
6. Borrowed Feet 7:56
7. Cabin John 13:08
8. Lady Madonna 5:40

Art-Nr.: 7464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Zero to the skin
Feline disguise
Long Dead
Songbeard
Borrowed feet

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Black Country Communion - 2 [2011]
Das erste Werk war schon ein "Killer"-Teil und nun setzen sie gerade mal ein dreiviertel Jahr später noch einen drauf: Black Country Communion, dieses anglo-amerikanische, von den phänomenalen Künstlern Glenn Hughes am Bass und Gesang (u. a. ex-Deep Purple, Trapeze), John Bonham am Schlagzeug (Sohn des legendären Led Zeppelin-Drummers John Bonham), Derek Sherinian an den Keyboards (u. a. Dream Theater, Alice Cooper) und "Gitarrengott" Joe Bonamassa (sicher der einflussreichste Gitarrist der neuen Bluesrock-Bewegung) ins Leben gerufene Bandprojekt liefert mit dem schlichtweg "2" betitelten Nachfolger eine neuerliche Meisterleistung in Sachen druckvollem, klassischem, Blues-based Hardrock ab, wie man sie heute leider nur viel zu selten erlebt. Spielwitz, Härte, Intensität - es ist eine musikalische Vollbedienung, die die Vier in brillanter Verfassung zeigt. Das Songmaterial ist wohl noch stärker als beim Erstling, auch wenn zuweilen die Orientierung an Led Zeppelin frappierend ist. Aber das muß keineswegs ein Negativum sein und ist es hier auch nicht. Im Gegenteil: Vielleicht ganz gut, das sich die "Zeps" bislang doch nicht mehr reformiert haben, denn die Messlatte, die BCC hier auflegt, müssten sie erst einmal übertreffen. Das wäre sicher gar nicht so einfach. Diese Band verdient die Bezeichnung "Supergroup" wirklich. Das außergewöhnliche Talent ihrer überragenden Musiker ist unbestritten, aber hier haben sie sich auch noch zu einer "echten" Band zusammengefunden. Jeder bringt sich gleichberechtigt ein, jeder begeistert mit seiner großen Virtuosität - doch "überkanditelte" Egotrips bleiben aus. Das ist wahre Größe! Ganz klar: Das ist ein unbestrittener, Seventies-orientierter Hardrock-, Classic Rock-, Bluesrock-Meilenstein der Neuzeit!

Das komplette Tracklisting:

1 The Outsider - 4:23   
2 Man In the Middle - 4:35   
3 The Battle For Hadrian's Wall - 5:10   
4 Save Me - 7:42   
5 Smokestack Woman - 5:10   
6 Faithless - 5:11   
7 An Ordinary Son - 7:58   
8 I Can See Your Spirit - 4:11   
9 Little Secret - 6:59   
10 Crossfire - 6:03   
11 Cold - 6:55

Art-Nr.: 7447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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BoDeans - indigo dreams [2011]
Hervorragendes, neues Album von Kurt Neumann and Sammy Llanas, aka The BoDeans, die damit wieder zurück zu ihren Wurzeln gehen und den doch etwas experimentierfreudigen Vorgänger hinter sich lassen. Was wir hören ist allerbester Rootsrock/-pop in der typischen BoDeans-Tradition, die ihnen vor 25 Jahren anlässlich ihres damaligen Debutalbums den Titel der "Best New American Band" durch die Leser des amerikanischen "Rolling Stone" einbrachte. Herrlich melodische Songs mit tollem Gesang und eingängigen Arrangements. Klasse Teil!

Hier der offizielle Text des Labels zur Veröffentlichung im Original:

Twenty five years after their T-Bone Burnett produced debut Love & Hope & Sex & Dreams led them to win a Rolling Stone reader s poll as Best New American Band, The BoDeans are still rocking and harmonizing gracefully, touring the U.S. regularly and exposing the kids of their longtime steadfast fans to real, heartfelt and trend-free music. Best known for their mid-90 s Billboard Top 20 hit anthem Closer To Free, which became the theme song for Fox s Party Of Five, the dynamic musical duo Kurt Neumann (vocals and electric and acoustic guitars) and Sam Llanas (vocals and acoustic guitar) is still focused on writing songs that bring good things to the world. Their latest album, Indigo Dreams, is a salute to the working man his dreams, his desires, his love, his responsibilities, his ethos.
For the BoDeans, the fact that their music was never easily pigeonholed into a specific genre or style was more a strength than a problem as their career developed. They followed their debut with Outside Looking In (1987), Home (1989), Black and White (1991), and Go Slow Down (1993), which featured Closer To Free which became a massive pop and adult contemporary hit when the world heard it every week via Party of Five. They released the 2 CD live set Joe Dirt Car and Blend (1996).
A few years after the release of the 17-song compilation The Best of BoDeans Slash and Burn in 2001, they returned to studio recording with Resolution (2004) and then a live album and subsequent DVD called Homebrewed: Live From The Pabst. Still was released in 2008.
The enduring success of the BoDeans is a byproduct of making music that creates a special connection to moments in people s lives. It s not always this dramatic, says Neumann, but we do hear of stories where people are ill or dying and our songs give them a sense of joy and hope. It s always wonderful to be important to peoples lives. We also saw this YouTube clip of two kids in car seats singing one of our songs on a family road trip. Their parents are playing our songs and we are a part of their world in that moment. I want to know someday that I ve brought good things into this world, and this kind of fan response confirms that Sam and I have been able to do this.

Das komplette Tracklisting:

1 Blowin' My Mind - 4:09   
2 Paved in Gold - 3:38   
3 Right Now - 4:02   
4 How Can We - 4:14   
5 Way Down - 3:44   
6 Sad Eyes - 3:58   
7 Wrap Me - 3:55   
8 Me Again - 4:11   
9 Don't Wanna Go - 3:14   
10 Rock N Roll Overdrive - 4:48   
11 Father's Day - 4:34   
12 Put Your Money Where Your Mouth Is - 4:14   
13 Mercy - 4:25

Art-Nr.: 7489
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blowin' my mind
Paved in gold
Way down
Sad eyes
Wrap me
Rock n Roll overdrive

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Butler Trio, John - live at red rocks ~ 2 cds/1 dvd-set [2011]
2 CDs & 1 DVD-Set! Überwältigendes, beeindruckendes Konzert des John Butler Trios im imposanten Red Rocks Amphitheatre von Morrison/Colorado vom 4. Juni 2010! Das hoch gelobte, kurz zuvor erschienene Studioalbum "April uprising" zeigte die Band bereits in bestechender Verfassung, doch was die Truppe am "Roten Felsen" vor den Toren Denvers auf die Bühne brachte, war schlichtweg phänomenal. Inspiriert, voller ungezügelter Spielfreude und Leidenschaft, gepaart mit ausgefeilter und virtuoser Musikalität (allein das herausragende Gitarrenpicking des Meisters ist brillant) machten sie nachhaltig deutlich, warum sie zu den angesagtesten und wichtigsten Vertretern der heutigen Jamrock-Bewegung zählten. Rootsig, funky, groovy, rockig - es war ein furioses Live-Spektakel. Ein absolutes musikalisches Happening, sowohl für die Band, als auch fürs Publikum! Enthalten ist das komplette Konzert (rund 135 Minuten Spielzeit), zum einen auf 2 CDs, zum anderen auf einer DVD. Die phantastisch gefilmte DVD (ebenfalls im makellosen Sound) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Ganz klar: Das ist die ultimative Live-Veröffentlichung des John Butler Trios bis zum heutigen Tag! Kommt im übrigen sehr schön verpackt, in zwei in einem feinen Schuber steckenden Digipacks!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Introduction - :57
2 Used to Get High - 4:27
3 I'd Do Anything - 3:46
4 Betterman - 8:31
5 Don't Wanna See Your Face - 3:37
6 Revolution - 6:47
7 Hoe Down - :55
8 Better Than - 3:18
9 Johnny's Gone - 3:43
10 Take Me - 4:51
11 Treat Yo Mama - 10:40
12 Losing You - 5:25
13 Intro to Ocean - 1:29
14 Ocean - 12:06

Disc 2
1 Ragged Mile - 3:51
2 Zebra - 7:07
3 Good Excuse - 17:00
4 C'mon Now - 2:38
5 Close to You - 6:06
6 Peaches & Cream - 7:04
7 One Way Road - 5:23
8 Funky Tonight - 11:51

DVD
1 Used to Get High
2 I'd Do Anything
3 Betterman
4 Don't Wanna See Your Face
5 Revolution
6 Hoe Down
7 Better Than
8 Johnny's Gone
9 Take Me
10 Treat Yo Mama
11 Losing You
12 Ocean
13 Ragged Mile
14 Zebra
15 Good Excuse
16 C'mon Now
17 Close to You
18 Peaches & Cream
19 One Way Road
20 Funky Tonight
21 [Bonus Materials]

Art-Nr.: 7479
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Canada & the Departed, Cody - this is indian land [2011]
Wow! Cross Canadian Ragweed liegen auf Eis. Doch Frontmann und "Red Dirt"-Held Cody Canada hat um sich herum eine neue, herausragende Truppe, "The Departed", zusammengestellt - und die liefern mit "This is indian land" geradezu ein Referanzalbum in Sachen "Red Dirt Music" ab. Das Teil ist eine leidenschaftliche Hommage an Canada's Heimatstaat Oklahoma. Mit an Bord hat er an der zweiten Gitarre niemand Geringeren als den großartigen Seth James (wir erinnern uns an dessen exzellentes Soloalbum "That kind of man" aus dem Jahre 2009), Cross Canadian Ragweed-Kollege Jeremy Plato am Bass, den bekannten, texanischen Studio-Drummer Dave Bowen am Schlagzeug und Steve Littleton an den Keyboards. Rootsrock, Americana, Countryrock, fetten Southern Rock, Singer/Songwriter, Heartland Rock, Boogie, akustische Laid Back-Nummern, Desert Rock und schnörkellosen Guitar Rock (wir erleben tierische, flammende, dreckige Gitarrenritte in Hülle und Fülle) - all das vereinen sie perfekt zu einem an Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffenden "Red Dirt"-Rock "Killer"-Album. Famos!

Das komplette Tracklisting:

1 Call From Crouch (0.19)
2 Face In Mars (3.25)
3 Ballad of Rosalie (5.21)   
4 True Love Never Dies (4.28)
5 Home Sweet Oklahoma (4.26)
6 Make Yourself Home (4.29)
7 Long Way To Nowhere (3.26)
8 Call From Coop (0.16)
9 Starin' Down the Sun (4.39)   
10 Any Other Way (4.17)
11 Kickin' Back In Amsterdam (4.44)
12 Water Your Own Yard (4.14)
13 Years In the Making (4.20)
14 If You're Ever In Oklahoma (3.04)
15 A Little Rain Will Do (3.24)
16 Call From Skinner (0.47)
17 Skyline Radio (5.02)
18 Hold On Christian (8.29)

Art-Nr.: 7450
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ballad of Rosalie
True love never dies
Make yourself home
Starin' down the sun
Any other way
Years in the making
Skyline radio

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Clyne, Roger And The Peacemakers - unida cantina [2011]
Es wird wieder heiß in der Wüste Arizonas! Roger Clyne and The Peacemakers' neues Album ist da! Zwischen Sombreros und Tequila "and the dry, hot Sonoran desert" spielen sie ihren "spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" und treffen damit wieder voll ins Schwarze! Herrliche Melodien, dynamische Rhythmen, prächtige, satte Gitarren, viel Temperament, immer wieder mal diese unterschwellige Wüsten-/Mexiko-/Mariachi-Note - großartig. Und das Zeug geht bestens ins Ohr. Was für eine Fiesta!

Das komplette Tracklisting:

1 All Over the Radio - 3:13
2 Heaven on a Paper Plate - 3:43
3 Dinero - 3:43
4 Love Is the Road - 4:13
5 Go with the Flow - 3:36
6 Marie - 3:57
7 Empty Highway - 3:52
8 Small World - 3:55
9 Unida Cantina - 1:18
10 Just Got High - 3:37
11 Today Belongs to the Light - 4:36
12 Paper Airplanes - 3:41
13 Play On - 3:22

Art-Nr.: 7355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over the radio
Heaven on a paper plate
Dinero
Love is the road
Marie
Just got high
Today belongs to the light

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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dunn, Ronnie - same [2011]
Nach dem Ende von Brooks & Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks & Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks & Dunn anknüpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-jährigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tonträgern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks & Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen. Während es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (natürlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zwölf Stücke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, natürlich nichts dem Zufall überlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste. Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Debüt hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. "Singer In A Cowboy Band" heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-Führungsriff, jede Menge Dampf, schönes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen mächtig Alarm. Wow, das geht ja gut los. Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zunächst das Bremspedal in Form zweier schöner, balladesker Nummern ("I Don’t Dance" und "Your Kind Of Love"), die seine außergewöhnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen "Backs" von solch starken Sängerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. Überhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart. Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie David Lee Murphy, Terry McBride (McBride & The Ride), Dallas Davidson, Bobby Pinson an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und...) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solokünstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird. Für die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte "How Far To Waco" (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros bestückten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tröten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verströmende, sehr eingängige "I Just Get Lonely". Auffällig, dass Dunn bei vielen Stücken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei "Cost Of Livin’" oder dem piano-trächtigen Finalstück "Love Owes Me") seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt rückt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein! Die wunderschöne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single "Bleed Red" (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne übertriebenes Pathos auskommenden "Alle Menschen sind gleich"-Botschaft, das flotte "Once" (schöner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker "Let The Cowboy Rock" (gerne Ronnie! - weibliche Harmonies, Skynyrd-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet. Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks & Dunn-Ära anknüpft. Well done, Ronnie Dunn! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Singer In a Cowboy Band - 3:31   
2 I Don't Dance - 3:49   
3 Your Kind of Love - 3:35   
4 How Far To Waco - 3:27   
5 Once - 3:43   
6 Cost of Livin' - 4:10   
7 Bleed Red - 3:49   
8 Last Love I'm Tryin' - 4:07   
9 Let the Cowboy Rock - 2:55   
10 I Can't Help Myself - 3:43   
11 I Just Get Lonely - 3:17   
12 Love Owes Me One - 3:37

Art-Nr.: 7411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Ellis, Tinsley - midnight blue [2014]
Der aus Florida stammende und heute in Atlanta/Georgia residierende "Southern-Bluesman" Tinsley Ellis mit einem bravourösen, neuen Album! Nach seinem Instrumentalwerk "Get it" aus dem vergangenen Jahr singt der "Gitarrenmeister" nun auch wieder - und zwar klasse! Der von der schreibenden Zunft oft als "hard-rocking, high-voltage blues guitarist" bezeichnete Ellis wird immer wieder mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Auch seine Nähe zum Southern Rock-Blues, wie ihn beispielsweise The Allman Brothers Band spielt, ist bekannt. Doch auch Texas-Veteranen wie Freddie King, Clarence "Gatemouth" Brown, der "soulful Blues" eines BB King und die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger und frühen Siebziger (John Mayall, Cream, Peter Green) prägen seinen Stil, genau wie eine gepflegte Portion Memphis Soul. All das kommt auf "Mifnight blue" deutlich zum Vorschein. Der Meister verarbeitet seine Einflüsse in einem hinreissend starken, geradezu packenden Album voller erstklassiger Songs. Aufgenommen wurde das Material in Quartett-Besetzung, wofür Ellis eine auserwählte Studioformation erstklassiger Mitstreiter engagierte: Kevin McKendree (Delbert McClinton, Brian Setzer) an den Keyboards (McKendree's fantastisches Orgel- und Piano-Spiel ergänzt sich kongenial zu Ellis' zündenden, fetten, virtuosen Gitarrenläufen), Ted Pecchio (Tedeschi Trucks Band) am Bass und Lynn Williams (Delbert McClinton) an den Drums. Ja und das Gitarrenspiel des Protagonisten - was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach nur klasse. Er spielt fett, rockig, aber auch mal voller Gefühl. Seine manchmal ausgedehnten Soli bleiben hervorragend hängen, denn was Ellis abliefert, ist kein "nevöses Gefrickel", sondern steckt voller Hngabe, voller Seele, voller Stuktur und Melodik - und voller Spielfreude. "Midnight blue" besticht mit Intensität, viel Herz und großer Vielfalt. Wie gesagt, alle Stilrichtungen, von denen sich Tinsley Ellis irgendwie beeinflusst fühlt, sind vertreten. Es geht von krachenden, knochenharten, donnernden Rockern ("If the river keeps rising" - beginnt noch recht ruhig mit der Begleitung von akustischer Gitarre, doch dann bricht alles los, laut, packend, straight, sehr melodisch, mit ultra fetten Gitarren), über flüssig rockende Boogies ("That's my story" - sehr kraftvoll, das über 3-minütige Gitarrenfinish am Ende ist ein Traum), jazzigen Bar-Blues mit dem Flair eines Ray Charles (fantastisches Feeling), kernigen Southern-/Delta-Blues ("It's not funny" - man riecht das Southern-Flair förmlich, tolle Slidegitarre, starke Piano-Fills, herrlicher Groove, erinnert an eine Mischung aus The Radiators, Sonny Landreth und Little Feat), furiose, klassische Bluesrocker ("Mouth turn dry" - was für ein satter, sich durch nichts aus der Bahn bringen lassender und wie "an einer Schnur" durch den Song ziehender "Geradeaus"-Rhythmus, zündende, fette Gitarrensoli), bis hin zu herrlichen Slow Blues-Nummern ("Kiss of death" - magisches Gitarrenspiel, pure Emotion). Großartig! Volle Punktzahl für "Midnight blue"! Erfreut Euch dran! Tinsley Ellis ist in seinem Element - und das "better than ever"...

Das komplette Tracklisting:

1. If the River Keeps Rising - 3.48
2. Mouth Turn Dry - 4.53
3. Surrender - 5.16
4. It's Not Funny - 4.20
5. See No Harm - 4.24
6. The Only Thing - 3.17
7. Peace and Love - 4.38
8. Harder to Find - 6.38
9. That's My Story - 6.39
10. Kiss of Death - 7.05

Art-Nr.: 8430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The river keeps rising
Mouth turn dry
Surrender
It's not funny
Harder to find
That's my story
Kiss of death

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Ellis, Tinsley - speak no evil [2009]
Das renommierte, vor allem in Jam-Kreisen höchst angesehene Magazin "Relix" sagt über Tinsley Ellis' neues Album: "Powerful, spine-tingling guitar and gritty, soulful vocals - an inspired and passionate fusion of Blues and Southern Rock". Das ist kurz und knapp auf den Punkt gebracht, denn in der Tat ist "Speak no evil" ein tolles, voller Seele steckendes, knackiges Bluesrock-Album geworden. Der Mann aus Atlanta/Georgia, "a hard-rocking, high-voltage blues guitarist" (und was für ein großartiger), wird schon seit ewigen Jahren mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Es trifft zwar zu, dass Ellis durchaus in seinem Stil Spuren vom unvergessenen Stevie Ray hinterlässt, doch er gilt als alles andere als einer, der sich ausschliesslich von dessen Spiel inspirieren lässt. Andere Texas-Grössen wie beispielsweise Freddie King oder Clarence "Gatemouth" Brown hinterlassen ebenso ihre Spuren wie der "soulful Blues" eines B.B.King oder auch die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger in Form von Peter Green's Fleetwood Mac, John Mayall's Bluesbreakers, Cream und den Rolling Stones. All das verarbeitet Ellis zu seinem beeindruckenden, eigenen Stil, der immer durchsetzt ist mit diesem, seiner Heimat entsprechenden, vollkommen natürlich rüberkommenden Georgia-Southern-Vibe. Tinsley Ellis ist ein fantastischer, mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein großartiger Songwriter und ein klasse Sänger. "Speak no evil" beeindruckt durchweg mit prächtigem Songmaterial voller hervorragender Strukturen. Das Material des neuen Albums offenbart, neben den Einflüssen der bereits erwähnten Künstler, zudem eine Tendenz in eine etwas Rock-orientiertere Richtung, ohne dabei je die Blues-Emotionen zu vernachlässigen. Viel Robin Trower-Flair ist spürbar, einige Wah Wah-Hooks inklusive, auch mal ein straightes Riff der Sorte Free oder Bad Company ist zu hören, ebenso wie Einflüsse von ZZ Top. Dabei geht Ellis kaum einmal "volles Rohr", sondern spielt zumeist in einem, allerdings durchaus "prickelnden" und vor allen Dingen kraftvollen Midtempo-Bereich mit ordentlich "Pfeffer in der Suppe" und jeder Menge zündender Gitarrenpower. Die wunderbaren Grooves und Rhythmen kommen klar und knackig produziert rüber, ebenso das prächtige, virtuose Gitarrenspiel des Meisters. In jedem Song steckt ein Solo, das seine bestechende Spielkunst demonstriert - variabel, locker, würzig, kochend, brodelnd, glühend, wie es das jeweilige Stimmungsbild verlangt. Dazu packt er seine Songs noch in eine klasse Melodik, Beste Beispiele für das hervorragende Material sind Stücke wie der von starken Wah-Wahs und einem lodernden Hendrix-Feuer begleitete, kraftvolle, melodische Bluesrocker "Sunlight of love", der dreckige, mit herrlicher, zurückhaltender Orgel-Untermalung inszenierte, voller zwirbelnder Gitarrenläufe steckende Midtempo-Blues "Speak no evil", das voller Robin Trower-Flair steckende "It takes what it takes", das allerdings zusätzlich mit feinen Twin-Riffs und einem hinreissenden, voller Southern-Esprit steckenden Gitarrensolo aufwartet, der swampige, schwerblütige, schwül groovende Rock-Blues "The other side", der ungemein melodische, sicher auch ein gewisses Clapton-Feeling nicht leugnende, von wunderbaren, ausgedehnten Gitarrenläufen begleitete, lockere, aber knackige Bluesrocker "Cold love, hot night", das etwas von Bad Company verspührende "Left of your mind", der kernige, von einem beinharten, tierischen ZZ Top-like Groove begleitete, fette, mit fulminanten Gitarren vollgepackte Bluesrocker "Grow a pair" oder das das Album schliessende, furiose Instrumental "Rockslide". Keine Frage, Tinsley Ellis hat, obwohl schon so lange im Geschäft, ein sehr starkes, überaus ambitioniertes Album abgeliefert. Der Mann ist noch immer hungrig. So etwas ist alles andere als alltäglich und darf als großes Kompliment gewertet werden. So ist's richtig, Mr. Ellis, weiter so! "Finest Bluesrock from Atlanta/Georgia"!

Das komplette Tracklisting:

1 Sunlight of Love - 4:15   
2 Slip and Fall - 3:59   
3 Speak No Evil - 5:08   
4 It Takes What It Takes - 6:00   
5 The Other Side - 4:14   
6 The Night Is Easy - 4:13   
7 Left of Your Mind - 3:44   
8 Cold Love, Hot Night - 4:19   
9 Amanda - 4:22   
10 Loving for Today - 6:02   
11 Grow a Pair - 4:30   
12 Rockslide - 3:47

Art-Nr.: 6603
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sunlight of love
Speak no evil
It takes what it takes
The other side
Cold love, hot night
Grow a pair

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