Artikel 1 bis 14 von 14 gefundenen...

[1-15]

 
Alvin, Dave - eleven eleven [2011]
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

1 Harlan County Line - 5:11   
2 Johnny Ace is Dead - 4:26   
3 Black Rose of Texas - 4:52   
4 Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5 Run Conejo Run - 4:52   
6 No Worries Mija - 3:35   
7 What's Up With Your Brother? - 4:43   
8 Murrietta's Head - 5:58   
9 Manzanita - 4:08   
10 Dirty Nightgown - 5:18   
11 Two Lucky Bums - 2:27

Art-Nr.: 7453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harlan County Line
Johnny Ace is dead
Black rose of Texas
Run Conejo run
What's up with your brother?
Murrietta's head
Dirty nightgown

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Assembly Of Dust - found sound ~ live [2011]
Fantastisches Live-Album der großartigen, im Jahre 2002 vom einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer ins Leben gerufenen Jamrock-Formation Assembly Of Dust, das während des 2007er "New Year's Eve"-Konzert des Quintetts im ausverkauften Colonial Theatre von Keene/NH mitgeschnitten wurde. Der Name des Albums resultiert aus einer tollen Geschichte und erklärt gleichzeitig die ganze Authentizität und Inspiration des Sets, den AOD an diesem Abend ablieferten. Der Sound-Engineer der Truppe, Jack Trifiro, schnitt die Show seinerzeit heimlich, ohne dass es mit der Band vereinbart gewesen wäre, mit und archivierte das Material lange, ohne dass Genauer und Co. von der Existenz wussten. Er wollte die Band damals nicht nervös machen, wollte verhindern, dass sie im Bewusstsein eines vermeintlichen Live-Mitschnitts vielleicht doch einen Hauch ihrer Lockerheit verlieren könnte. Der Plan ging voll auf. Die Band spielte einen mitreissenden Set, voller Herzblut und mit bestechender musikalischer Leichtigkeit. Man war in dieser Neujahrs-Nacht in Top-Form. Nun offenbarte Trifiro der Band sein Geheimnis, man hatte dieses "Soundmaterial" also "gefunden" - und die Jungs waren schlichtweg begeistert davon. So begeistert, dass daraus spontan ein Live-Album entstand, dass, ohne weitere "Overdubs" und technische Bearbeitung, die ganze Brillanz der der Show dieses Abends rüberbringt - und zwar in einem tollen Sound. Assembly Of Dust spielen eine unwiderstehliche Musik zwischen Blues-flavoured R& B, Roots, Americana und Rock, zuweilen tangiert von dezent jazzigen und psychedelischen Strömungen, aber auch von Countryrock, Southern-Esprit und luftigen Westcoast-Feeling, irgendwo im Dunstkreis solcher Leute wie J.J. Cale, Little Feat, String Cheese Incident, The Band, Grateful Dead, Moe., Railroad Earth und der The Allman Brothers Band. Alles wirkt durchaus kraftvoll und dynamisch, gleichzeitig aber auch sehr locker. Trotz vieler instrumenteller Ausflüge und einer gesteigerten Jam-Neigung legen Genauer und Co. goßen Wert auf das Songmaterial, die Songstrukturen und eine eingängige Melodik. Wie schon im Vorfeld erwähnt, sprüht der hier vorliegende, überaus Gitarren orientierte Set nur so vor Lockerheit, wirkt aber gleichzeitig wunderbar erdig und kraftvoll. Im Mittelpunkt der Instrumentalpassagen steht vornehmlich der überragende Lead Gitarrist Adam Terrell, der mit ein paar herausragenden Soli aufwartet. Der Mann ist ein wahrer Magier an den 6 Saiten, der seine Klasse nicht mit aremberaubenden "Stunts" zur Schau stellt, sondern vielmehr mit auf den Punkt gebrachter, locker aus dem Handgelenk geschüttelter, grandioser Virtuosität begeistert. Toll! Songs wie beispielsweise das von einem leichten Southern-Flair und Roots-Feeling durchzogene, rhythmische, mit einem hinreissenden Gitarrensolo bestückte "Feline disguise", das melodische, viel Dead-Atmosphäre versprühende "Long Dead", das knapp 11-minütige, fantastisch inszenierte "Songbeard" mit seinem jazzigen Beginn, dem leicht Countryrock- unterlaufenen, dynamischen, flotten Americana-Mittelteil und dem herrlich psychedelisch angehauchten, ausgedehnten Retro Gitarren-Jamming, das wie aus einer Kreuzung der Doors ("Riders in the storm"-Ära) und Grateful Dead entsprungen wirkende, wunderbar swingende "Borrowed feet", oder das prächtige, ungemein vielseitige, mit einem zündenden, rund 4-minütigen, packenden Gitarrenritt garnierte "Cabin John" sind wahre Meisterleistungen der Band. Einfach großartig! Enthält zudem eine ganz starke Version des Beatles-Hits "Lady Madonna"! Eine rund 58 1/2-minütige Demonstartion der großen Klasse und enormen Live-Präsenz von Assembly of Dust! Baumstarkes "Futter" für die ständig wachsende AOD-Fanbase und die gesamte Roots- und Jamrock-Fraktion!

Die komplette Setlist:

1. Zero To The Skin 5:31
2. Feline Disguise 4:44
3. Long Dead 6:06
4. Drawn 4:28
5. Songbeard 10:53
6. Borrowed Feet 7:56
7. Cabin John 13:08
8. Lady Madonna 5:40

Art-Nr.: 7464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Zero to the skin
Feline disguise
Long Dead
Songbeard
Borrowed feet

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Black Country Communion - 2 [2011]
Das erste Werk war schon ein "Killer"-Teil und nun setzen sie gerade mal ein dreiviertel Jahr später noch einen drauf: Black Country Communion, dieses anglo-amerikanische, von den phänomenalen Künstlern Glenn Hughes am Bass und Gesang (u. a. ex-Deep Purple, Trapeze), John Bonham am Schlagzeug (Sohn des legendären Led Zeppelin-Drummers John Bonham), Derek Sherinian an den Keyboards (u. a. Dream Theater, Alice Cooper) und "Gitarrengott" Joe Bonamassa (sicher der einflussreichste Gitarrist der neuen Bluesrock-Bewegung) ins Leben gerufene Bandprojekt liefert mit dem schlichtweg "2" betitelten Nachfolger eine neuerliche Meisterleistung in Sachen druckvollem, klassischem, Blues-based Hardrock ab, wie man sie heute leider nur viel zu selten erlebt. Spielwitz, Härte, Intensität - es ist eine musikalische Vollbedienung, die die Vier in brillanter Verfassung zeigt. Das Songmaterial ist wohl noch stärker als beim Erstling, auch wenn zuweilen die Orientierung an Led Zeppelin frappierend ist. Aber das muß keineswegs ein Negativum sein und ist es hier auch nicht. Im Gegenteil: Vielleicht ganz gut, das sich die "Zeps" bislang doch nicht mehr reformiert haben, denn die Messlatte, die BCC hier auflegt, müssten sie erst einmal übertreffen. Das wäre sicher gar nicht so einfach. Diese Band verdient die Bezeichnung "Supergroup" wirklich. Das außergewöhnliche Talent ihrer überragenden Musiker ist unbestritten, aber hier haben sie sich auch noch zu einer "echten" Band zusammengefunden. Jeder bringt sich gleichberechtigt ein, jeder begeistert mit seiner großen Virtuosität - doch "überkanditelte" Egotrips bleiben aus. Das ist wahre Größe! Ganz klar: Das ist ein unbestrittener, Seventies-orientierter Hardrock-, Classic Rock-, Bluesrock-Meilenstein der Neuzeit!

Das komplette Tracklisting:

1 The Outsider - 4:23   
2 Man In the Middle - 4:35   
3 The Battle For Hadrian's Wall - 5:10   
4 Save Me - 7:42   
5 Smokestack Woman - 5:10   
6 Faithless - 5:11   
7 An Ordinary Son - 7:58   
8 I Can See Your Spirit - 4:11   
9 Little Secret - 6:59   
10 Crossfire - 6:03   
11 Cold - 6:55

Art-Nr.: 7447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
BoDeans - indigo dreams [2011]
Hervorragendes, neues Album von Kurt Neumann and Sammy Llanas, aka The BoDeans, die damit wieder zurück zu ihren Wurzeln gehen und den doch etwas experimentierfreudigen Vorgänger hinter sich lassen. Was wir hören ist allerbester Rootsrock/-pop in der typischen BoDeans-Tradition, die ihnen vor 25 Jahren anlässlich ihres damaligen Debutalbums den Titel der "Best New American Band" durch die Leser des amerikanischen "Rolling Stone" einbrachte. Herrlich melodische Songs mit tollem Gesang und eingängigen Arrangements. Klasse Teil!

Hier der offizielle Text des Labels zur Veröffentlichung im Original:

Twenty five years after their T-Bone Burnett produced debut Love & Hope & Sex & Dreams led them to win a Rolling Stone reader s poll as Best New American Band, The BoDeans are still rocking and harmonizing gracefully, touring the U.S. regularly and exposing the kids of their longtime steadfast fans to real, heartfelt and trend-free music. Best known for their mid-90 s Billboard Top 20 hit anthem Closer To Free, which became the theme song for Fox s Party Of Five, the dynamic musical duo Kurt Neumann (vocals and electric and acoustic guitars) and Sam Llanas (vocals and acoustic guitar) is still focused on writing songs that bring good things to the world. Their latest album, Indigo Dreams, is a salute to the working man his dreams, his desires, his love, his responsibilities, his ethos.
For the BoDeans, the fact that their music was never easily pigeonholed into a specific genre or style was more a strength than a problem as their career developed. They followed their debut with Outside Looking In (1987), Home (1989), Black and White (1991), and Go Slow Down (1993), which featured Closer To Free which became a massive pop and adult contemporary hit when the world heard it every week via Party of Five. They released the 2 CD live set Joe Dirt Car and Blend (1996).
A few years after the release of the 17-song compilation The Best of BoDeans Slash and Burn in 2001, they returned to studio recording with Resolution (2004) and then a live album and subsequent DVD called Homebrewed: Live From The Pabst. Still was released in 2008.
The enduring success of the BoDeans is a byproduct of making music that creates a special connection to moments in people s lives. It s not always this dramatic, says Neumann, but we do hear of stories where people are ill or dying and our songs give them a sense of joy and hope. It s always wonderful to be important to peoples lives. We also saw this YouTube clip of two kids in car seats singing one of our songs on a family road trip. Their parents are playing our songs and we are a part of their world in that moment. I want to know someday that I ve brought good things into this world, and this kind of fan response confirms that Sam and I have been able to do this.

Das komplette Tracklisting:

1 Blowin' My Mind - 4:09   
2 Paved in Gold - 3:38   
3 Right Now - 4:02   
4 How Can We - 4:14   
5 Way Down - 3:44   
6 Sad Eyes - 3:58   
7 Wrap Me - 3:55   
8 Me Again - 4:11   
9 Don't Wanna Go - 3:14   
10 Rock N Roll Overdrive - 4:48   
11 Father's Day - 4:34   
12 Put Your Money Where Your Mouth Is - 4:14   
13 Mercy - 4:25

Art-Nr.: 7489
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blowin' my mind
Paved in gold
Way down
Sad eyes
Wrap me
Rock n Roll overdrive

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Clyne, Roger And The Peacemakers - unida cantina [2011]
Es wird wieder heiß in der Wüste Arizonas! Roger Clyne and The Peacemakers' neues Album ist da! Zwischen Sombreros und Tequila "and the dry, hot Sonoran desert" spielen sie ihren "spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" und treffen damit wieder voll ins Schwarze! Herrliche Melodien, dynamische Rhythmen, prächtige, satte Gitarren, viel Temperament, immer wieder mal diese unterschwellige Wüsten-/Mexiko-/Mariachi-Note - großartig. Und das Zeug geht bestens ins Ohr. Was für eine Fiesta!

Das komplette Tracklisting:

1 All Over the Radio - 3:13
2 Heaven on a Paper Plate - 3:43
3 Dinero - 3:43
4 Love Is the Road - 4:13
5 Go with the Flow - 3:36
6 Marie - 3:57
7 Empty Highway - 3:52
8 Small World - 3:55
9 Unida Cantina - 1:18
10 Just Got High - 3:37
11 Today Belongs to the Light - 4:36
12 Paper Airplanes - 3:41
13 Play On - 3:22

Art-Nr.: 7355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over the radio
Heaven on a paper plate
Dinero
Love is the road
Marie
Just got high
Today belongs to the light

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hiatt, John - the open road [2010]
Prächtiges, neues Album von John Hiatt, das man mit Fug und Rercht mal wieder als ein absolutes Meisterwerk bezeichnen kann. Diesem Mann gehen die guten Songs einfach nicht aus. "The open road" zeigt ihn in bestechender Form. Frisch, dynamisch, optimistisch hören wir ein wunderbares, erdig, rau und "rough" aufgenommenes, aber dennoch ungemein flüssiges Americana-/Rootsrock-Album voller Countryrock-Bezüge (bei dem herrlich "rollenden", traumhaft melodischen Country-Boogie "Haulin'" dürfte es sich nur um eine Frage der Zeit handeln, wann sich die ersten Nashville-Künstler und Americana-Kollegen dieses Songs annhemen werden), aber auch mit ein paar mitreissenden, ungemein gefühlvill und inspiriert dargebotenene, dreckigen Blues-Nummern. Beispiele dafür sind der tierisch starke, knochentrockene, filigrane, voller Herz und Seele vorgetragene, mit saustarken Gitarrenlicks seines neuen Touring-Gitarristen Doug Lancio gespickte Roots-Blues "Like a freight train" (wo treibt Hiatt nur immer diese famosen Gitarrenartisten auf?...) oder auch das herrliche, mit traumhafter Slide verzierte, wunderbar ins Ohr gehende "Fireball Roberts"! Ansonsten rockt Hiatt einfach die "Open Road", schnörkellos und ohne Kompromisse. Wundervolle Roots- und Americana-Musik eines der ganz Großen dieses Metiers! Ein begeisternders John Hiatt-Werk!

Das komplette Tracklisting:

1 Open Road (4.33)
2 Haulin' (4.06)
3 Go Down Swingin' 3.38)   
4 Like a Freight Train (5.59)
5 My Baby (4.10)
6 Homeland (4.46)
7 Wonder of Love (3.52)
8 What Kind of Man (3.50)
9 Movin' On (4.43)
10 Fireball Roberts (4.27)
11 Carry You Back Home (3.36)

Art-Nr.: 6825
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
he open road
Haulin'
Go down swingin'
Like a freight train
Movin' on
Fireball Roberts

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hill, Faith - the hits [2007]
Normal-Ausgabe! Original U.S.-Ausgabe! Erstes "richtiges" und wirklich authentisches "Greatest Hits"-Album (die durch ihre vielen Pop-Remixe eher enttäuschende, ausschließlich für den europäischen Massen-Markt konzipierte und auch nur dort erschienene "There you'll be - The Best of Faith Hill"-Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 muß man da aussen vor lassen) der mega-erfolgreichen Country-Diva, die in einem hervorragenden Karriere-Überblick das wahre musikalische Gesicht Faith Hill's beleuchtet. Enthalten sind insgesamt 15 Songs mit knapp 60 Minuten Spielzeit! Zum einen sind das 10 Nummern aus ihren bislang sechs verschiedenen Studioalben, angefangen vom 1994iger "Piece of my heart" aus ihrem Debut "Take me as I am" bis hin zu dem grandiosen "Mississippi girl" aus dem 2005er Werk "Fireflies", aber auch, und das macht "The hits" zusätzlich spannend, 5 nicht auf den bisherigen, regulären Faith Hill-Alben enthaltene Nummern, wovon 3 bis dato noch gar nicht veröffentlicht, bzw. exklusiv für dieses Werk eingespielt wurden. "There you'll be" gab's bisher in der Original-Fassung nur auf dem "Pearl harbor"-Soundtrack, das großartige Duett "I need you" mit ihrem Ehemann Tim McGraw befindet sich auf dessem aktuellen Album "Let it go", und,... - dann kommen die "richtigen" Highlights, denn die 3 übrig gebliebenen Songs haben es wahrlich in sich! Das sind: Eine wirklich famose, 2007 aufgenommene, 6-minütige Live-Version der großartigen Country-Ballade "Stronger" (wesentlich stärker als die Studiofassung auf "Cry" - Faith singt sich die Seele aus dem Hals und beweist nachhaltig, welch grandiose Sängerin sie auch live ist, dazu eine großartige Leistung der Musiker mit tollem E-Gitarren-Solo im Break), sowie die beiden brandneuen Studiotracks "Red umbrella" (wunderbarer, melodischer, flotter, knackiger Uptempo Country-Pop in einem modernen, erfrischenden Gitarren-/Keyboards-Gewand mit dezenten Steelguitar-Fills im Hintergrund - in den Staaten schon ein Hit) und "Lost" (eine ebenfalls überaus gelugene, satte Power-Ballade)!

Die komplette Tracklist:
1. Red Umbrella
2. Stronger (live)
3.I Need You
4. Lost
5. Mississippi Girl
6. Cry
7. There You'll Be
8. The Way You Love Me
9. Breathe
10. The Secret Of Life
11. Let Me Let Go
12. This Kiss
13. It Matters To Me
14. Piece Of My Heart
15. Wild One

Kommt in einer schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung, inklusive eines 20-seitigen Booklets!

Art-Nr.: 5286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LaRue, Stoney - the red dirt album [2005]
Die "Red Dirt"-Szene in Texas und Oklahoma blüht! Und wie! Stoney LaRue ist zum einen ein guter Kumpel von Cody Canada (Cross Canadian Ragweed), zum anderen hat niemand geringerer als Mike McClure (ex Great Divide, jetzt Mike McClure Band), der auch bei den letzten Alben von Cross Canadian Ragweed an den Reglern saß, produziert, - beide, Canada und McClure, spielen im übrigen (jeweils Gitarre) auch mit -, und dann heißt das Werk auch noch "The Red Dirt Album"! Was da heraus kommt? Allerfeinster, traumhaft melodischer, unwiderstehlicher "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock, mit dem sich LaRue nahtlos in die Riege solcher Bands wie Great Divide, Mike McClure Band, Wade Bowen & West 84, Randy Rogers Band oder Cross Canadian Ragwed einreiht. Ähnlich, vor allen Dingen aber genauso komptetent und versiert, wie die vorgenannten Kollegen (LaRue ist ein großartiger Songwriter), vereinbart er diese erdige, staubige Oklahoma-Mentalität mit geradzu faszinierenden, wunderbaren Melodien, wie das eben nur in der Gegend von Texas und Oklahoma möglich zu sein scheint. Die Songs wollen einem nicht mehr aus dem Ohr weichen. Die Spannbreite reicht von Steel-getränkten Country(rock)-Balladen, über staubige Americana-Titel, auch mal einem Texas-Swing, der ein oder andere semi-akustischen Nummer, bis hin zu mit feinen Twin-Gitarren und viel Southern-Flair versehenen, angerauten, knackigen, rootsigen Texas-Countryrockern! Hat viel Twang! Insgesamt gehen die Songs des Albums nicht so nach vorne, wie beispielsweise bei Cross Canadian Ragweed. Sie vermitteln eher ein relaxteres Feeling, strahlen dabei aber dennoch, und das ohne jeden Zweifel, dieselbe, staubige, raue, "kratzige" und gleichzeitig so melodische "Red Dirt"-Atmosphäre aus, die die immer größer werdende Fanschar dieser Art von Musik so nachhaltig begeistert. Stoney LaRue ist ein toller Sänger! Seine Stimme ähnelt phasenweise sehr der von Ragweed's Cody Canada und verfügt zudem über einen dezenten "Southern-Vibe"! Es paßt einfach alles prächtig zusammen! Gleich das erste Stück des Albums, "Down in flames", ist eine wahre Traum-Nummer: Hinreißender Midtempo Americana-/Countryrock an der Schnittstelle Great Divide/Cross Canadian Ragweed, geprägt von einem klaren, bestens abgestimmten, transparenten, knackigen Sound, durchzogen von einer tollen Melodie, und dabei dennoch eine Menge trockenen, texanischen Staub aufwirbelnd! Großartige, dezent dreckige, elektrische Lead-Gitarren, zuweilen in einem wunderbar harmonischen Twin-Sound, ziehen sich wie ein roter Faden durch den Song und versprühen darüber hinaus ein leichtes Southern-Flair! Texas/Oklahoma Countryrock, wie man ihn besser kaum spielen kann. Mit dem anschließenden "Closer to you" schiebt LaRue gleich den nächsten "Hit" hinterher: Wunderbar retro eingefärbter, dennoch ungemein frisch erscheinender, von einer traumhaften Steel durchzogener, relaxter Country(rock), der sowohl ein leichtes Border-Flair vermittelt (hauptsächlich erzeugt durch das großartige Acoustic Guitar-Picking), als auch erneut ein leichtes Southern-Feeling. Einen dezenten keltischen Einschlag, aber auch ein gepflegtes Western-Flair, zieht sich durch das mit prächtigen Fiddles und tollen Acoustic Lead-Gitarren instrumentierte, flotte, gut tanzbare "Idabel Blues", die richtige Mucke, um es in einer von vielen irisch abstammenden Texaner besuchten Pinte einmal hoch hergehen zu lassen - die nötige Portion Whiskey bereits intus! Mit "Downtown" hören wir anschließend eine traumhaft melodische, herrliche Countryrock-Ballade, geprägt von tollen Gitarren (sehr stark das herrlich satte Solo in der Mitte) und einer wohligen, im Hintergrund agierenden Orgel, während man bei "Solid gone" dann mal zu einem pfiffigen, trockenen, mit akustischen Instrumenten (Gitarren, Dobro, Fiddle) arrangierten, swingenden, erstklassigen, lupenreinen Texas Country-Stück übergeht. Großartigen, knackigen, riffigen, leicht Southern-angehauchten Gitarren Roots-/Countryrock präsentiert LaRue anschließend bei dem zusammen mit Cody Canada komponierten "Walk away". Kein Wunder, daß diese Nummer auch Cross Canadian Ragweed wie auf den Leib geschrieben wäre. Hat gut Power und wird von satten Gitarren bestimmt! Fantastsich auch der wundervolle, flockige, knackige, wieder so herrlich melodische Countryrocker "Texas moon", dessen traumhaftes Steelguitar-Spiel, zum Teil parrallel mit einer würzigen E-Gitarre, einfach Gänsehaut erzeugt. Enthält zudem eine erstklassige Coverversion von Rodney Crowell's "Bluebird wine" (kennen wir auch bereits von Emmylou Harris), wie auch von Bob Dylan's Klassiker "Forever young"! Stoney LaRue mit einem von tollen Melodien geprägten, sowohl eingängigen, als auch sehr vielseitigen, ganz wunderbaren Album allerfeinster "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock-Musik, wie sie eben nur in Texas und Oklahoma produziert wird. Erste Sahne!

Art-Nr.: 3603
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in flames
Downtown
Solid gone
Walk away
Texas moon

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Micky and The Motorcars - raise my glass [2011]
Baumstarkes, neues Album der texanischen "Red Dirt" Vorzeige-Countryrocker: Locker, dennoch knackig und herrlich "gritty", dabei traumhaft melodisch. Ein absoluter Countryrock-Leckerbissen, der zuweilen sogar Erinnerungen an die goldene Siebziger Countryrock-Ära weckt. Ein neuer Höhepunkt unter den bisherigen Veröffentlichungen der Band um die Braun-Brüder Micky und Gary, den Geschwistern der anderen beiden Brauns, Willy und Cody, die bei Reckless Kelly den Ton angeben. Trotz des vollendeten Ohrwurm-Charakters weht durch alle Songs dieser einzigartige, trockene "Red Dirt-Staub. Wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Raise My Glass (4.28)
2. A Thousand Tears (3.01)
3. Any Longer Any More (3.49)
4. How Far I'll Go (3.15)
5. Far From You (3.44)
6. Longer Walk In The Rain (4.02)
7. Never Been Out West (4.10)
8. Big Casino (3.15)
9. Odessa Snow (3.41)
10. Faded And Gone (2.58)
11. St. Lucy's Eyes (4.17)

Art-Nr.: 7520
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Raise my glass
A thousand tears
How far I'll go
Never been out west
Odessa snow
St. Lucy's eyes

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Owen, Jake - barefoot blue jean night [2011]
Nach den beiden klasse Vorgängern lag die Messlatte für Jake Owen und dessen Album Nr. 3 gewaltig hoch. Doch kein Problem für den jungen Mann aus Florida. Er hielt dem Erwartungsdruck locker stand und legt mit "Barefoot Blue Jean Night" ein absolutes Highlight des Country-/New Country-Sommers 2011 vor. Modern, dennoch sehr traditionsbewusst, überaus frisch, ausgestattet mit einem im Blut liegenden "Southern-Drawl", kraftvoll und knackig, hören wir 11 wunderbare Songs, die mit ihren tollen Melodien und ihrer lebendigen Aura zuweilen wie ein gut gelaunter Soundtrack für den Country-Sommer klingen. Dabei geht es zu Beginn des Werkes herrlich (soutjern)rockig zu (bärenstark beispielsweise der von satten, southern-mässigen Twin E-Gitarren-Riffs und einer tollen Hookline bestimmte Countryrock-Kracher "Anywhere with you"), wird im mittleren Teil dann etwas gemächlicher (wunderschön zum Beispiel die mit tollen Klavierklängen und großartigem E-Gitarren-Spiel verzierte Ballade "Heaven"), um am Ende die Zügel wieder ordentlich anzuziehen (das prächtige, ungemein dynamisch nach vor gehende "Nobody feelin' no pain" rockt gar wie ein kraftvoller Bob Seger). Klasse auch das Titelstück "Barefoot blue jean night", eine herrlich frische, viel "Fun" verbreitende, lupenreine New Country-Nummer, die in den Charts bereits in den vordersten Regionen zu finden ist. Allerbester Stoff für die Fraktion von Leuten wie Dierks Bentley, Justin Moore, Chris Young, Trace Adkins, Keith Urban, Clay Walker, Blake Shelton & Co.! Und Jake Owen wird mit diesem großartigen Album seinen Platz im Kreise doeser Kollegen deutlich festigen. Das ist modern und zugleich traditionell fundamentiert, jung, erfrischend, auch mal schön rockig - und immer richtig "country". Stark! Weiter so, Jake!

Hier die komplette Tracklist:

1 Anywhere With You - 3:29   
2 Keepin' It Country - 3:19   
3 Wide Awake - 3:01   
4 Barefoot Blue Jean Night - 2:47   
5 Heaven - 3:11   
6 Apple Pie Moonshine - 3:17   
7 The Journey of Your Life - 3:49   
8 Alone With You - 3:30   
9 Settin' the World On Fire - 3:47   
10 Nobody Feelin' No Pain - 4:56   
11 The One That Got Away - 3:14

Art-Nr.: 7531
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shepherd, Kenny Wayne - how i go ~ special edition [2011]
Special Edition mit 4 Bonustracks! Zuletzt überzeugte Kenny Wayne Shepherd mit 2 großartigen Live-Alben, dem mit diversen Blues-Legenden eingespielten "10 days out - Blues from the backroads" aus dem Jahre 2007 und dem fulminanten 2010er-Werk "Live in Chicago" - nun legt er nach 7 Jahren endlich auch eine neue Studio-Scheibe vor: Ein tolles Teil! Shepherd, sicher einer der führenden Wegbereiters der neuen, jungen U.S.-Bluesrock-Bewegung, gelingt eine bravouröse Balance zwischen zündenden Rock-Grooves und erdigen, tiefen Blues-Traditionen. Der begnadete Gitarrist trifft damit sowohl den Nerv der jungen Blues-trächtigen Rock'n Roll-Gemeinde, als auch den der traditionsbewussten Blueser. Das ist sein Stil, das ist sein Weg. Bereits im Alter von bur 7 Jahren traf Kenny Wayne Shepherd den legendären Stevie Ray Vaughan, der auf ihn bis heute den wohl größten Einfluss ausübt. Und die Verbundenheit, wie auch die musikalische Ausrichtung zeigt sich bis heute auch darin, dass in der aktuellen Kenny Wayne Shepherd Band-Besetzung noch immer, bzw. wieder, die berühmte SRV Double Trouble Rhythmus-Sektion, Chris Layton an den Drums und Tommy Shannon am Bass, eine zentrale Bedeutung inne hat. Dazu greift Shepherd auf seinen langjährigen, altgedienten Freund, den exzellenten "leather-lunged" Sänger Noah Hunt zurück, dessen ausstrahlungsstarke Stimme wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" zu Shepherd's powerndem Bluesrock passt. Was die Truppe, zu der an den Keyboards noch Riley Osbourn zählt, an toughem, riff-driven Material raushaut, ist allererste Sahne. Prächtige Eigenkompositionen, oft zusammen mit Mark Selby und dessen Gattin Tia Sillers geschrieben, sowie tierische Covers von beispielsweise den Beatles ("Yer Blues"), Albert King ("Oh, pretty woman") oder Bessie Smith's grandioser "Backwater Blues", lassen Shepherd und seine Mannen zur Höchstform auflaufen. Moderner hard-driving Bluesrock trifft auf pure Roots- und Blues-Tradition - und es passt wie aus einem Guss zusammen. Das Shepherd dabei immer wieder mit atemberaubenden, glühenden Gitarrenläufen brilliert, versteht sich von selbst. Produziert haben Shepherd und sein "Hausproduzent Jerry Harrison! Sicher eine der stäksten Studioveröffentlichungen in Shepherd's bisheriger Karriere. "A fantastic album", wie ein U.S. Journalist resümiert! Wir bieten im übrigen ausschlisslich die um 4 Bonustracks "aufgestockte" Special Edition an. Alles andere macht keinen Sinn, da man auf diese zusätzlichen Stücke auf keinen Fall verzichten darf.

Das komplette Tracklisting:

1 Never Lookin' Back - 4:15
2 Come on Over - 3:54
3 Yer Blues - 4:42
4 Show Me the Way Back Home - 5:23
5 Cold - 4:00
6 Oh, Pretty Woman - 3:52
7 Anywhere the Wind Blows - 5:30
8 Dark Side of Love - 4:21
9 Heat of the Sun - 5:23
10 Round and Round [bonus track] - 3:47
11 The Wire - 3:06
12 Who's Gonna Catch You Now - 4:32
13 Backwater Blues - 7:11
14 Strut - 3:37
15 Butterfly [bonus track] - 3:34
16 Cryin' Shame [bonus track] - 3:32
17 Baby the Rain Must Fall [bonus track] - 4:08

Art-Nr.: 7498
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shepherd, Kenny Wayne - the place you're in [2004]
Er hat sich für sein neues Album ziemlich lange Zeit gelassen (7 Jahre), der Vorreiter der jungen US-Bluesrock-Geeneration, der es, vor allen Dingen durch sein unglaublich versiertes Gitarrenspiel geschafft hat, den Bluesrock einer ganz neuen Hörerschaft zugänglich zu machen. Mit "The place you're in" nun ändern sich ein paar Dinge grundlegend, was für den ein oder anderen möglicherweise zu einer kontroversen Betrachtung führt, doch eines steht dennoch fest: es ist trotz allem ein gutes Album geworden! Die erste markante Änderung bezieht sich auf den Gesang! Kenny Wayne Shepherd hat neben seinen erneut außer Frage stehenden Gitarrenkünsten, erstmals selbst, bis auf 3 Stücke (ein Instrumental und zweimal darf der bisherige Sänger Noah Hunt ran) die Lead Vocals übernommen. Das klappt recht ordentlich, wenngleich seine gesanglichen Leistungen (erinnert zuweilen ein wenig an das Timbre eines Lenny Kravitz) nicht an die seines Gitarrenspiels heranreichen. Doch das konnte man wohl auch nicht erwarten. Der frühere Sänger Noah Hunt, der, wie bereits erwähnt, noch bei zwei Tracks seinen alten Job verrichten darf, war um Längen besser. Das zweite, was auffällt ist die deutlich stärkere Orientierung in die Rockrichtung. Die bluesigen Elemente sind zwar durch die kräftigen Riffs und den Sound der Lead-Gitarre immer noch vorhanden, doch sie rücken weiter in den Hintergrund denn je. Trotzdem haben wir es hier mit einem richtig satten, von powernden Riffs dominierten, voller feuriger, fetter Gitarrenläufe steckenden, bluesigen Rockalbum zu tun, das gut groovt. Die Musiker sind klasse und Kenny beweist in jedem Stück mit kurzen, kochenden Soli, wie man eine fette Bluesrock-Gitarre zu spielen hat. Eine gewisse "Radiotauglichkeit" und Melodik wirkt sich dabei durchaus positiv aus, zumal die rockige Energie und ein ordentlicher Druck immer vorhanden sind., auch bei der ein oder anderen Ballade. Zu den Höhepunkten zählen der satte, krachende, riffige Bluesrocker "Alive" mit seinem gewaltig dampfenden, sehr versierten Gitarrensolo, der drückende, wunderbar groovende, von muskulösen Gitarren eingerahmte, bluesige Rocker "Be mine", der mit leichten "Modern Rock"-Elementen garnierte Riff-Rocker "Spank" (Gast: Kid Rock!), die feine, lockere, mit schöner Percussion und lässigen Gitarrenspielereien getränkte, melodische Midtempo-Nummer "Let go", der schnelle, fast ein wenig punkige, mit einem fetten Gitarrensolo gewürzte, permanent unter Starkstrom stehende Boogie-Rocker "Ain't selling out", die herrliche, von einem gewissen Seventies "Bad Company"-Classic Rock-Flair umhüllte, melodische Ballade "Believe" (eines der beiden Stücke mit Noah Hunt als Sänger), und das kochende, voller klassischer Seventies Heavy-Riffs steckende Instrumental "A little bit more", bei dem Kenny an den 6 Saiten nochmals alle Register zieht! Okay, hätte Noah Hunt auf allen Tracks gesungen, wäre das sicher besser rübergekommen, doch man solte Kenny's Gesang durchaus eine Chance geben. So schlecht ist er nun auch wieder nicht. Und ansonsten ist es einfach ein klasse, fett rockendes Album, das Spaß macht!

Art-Nr.: 2811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Zito, Mike - greyhound [2011]
Nicht nur die Experten und Kritiker in den USA sind sich einig, auch die Fans realisieren es: Dieser Mann wird immer besser! War schon das 2009 erschienene "Pear river" ein aussergewöhlich starkes Teil, so setzt er mit dem famosen "Greyhound" glatt noch einen drauf. Immer mehr entwickelt sich der famose, texanische Roots- und Blues-rocking Gitarrist Mike Zito von einem zweifellos aussergewöhnlich talentierten "hotshot blues six-stringer" auch zu einem literarischen, ausdrucksstarken Songwriter und nicht minder, mit jeder Menge Ausstrahlung und Inspiration behafteten "soulful singer", ohne dabei seinen Status eines fulminanten "badass"-Gitarristen aufzugeben. Eine mitreissende Kombination, die er auf seinem neuen Album so stark wie noch nie offenbart. Beeinflusst sieht sich Zito vorwiegend von der Musik des amerikanischen Südens und der Swamps Louisiana's, wo sich seine sizilianischen Vorfahren vor weit über 100 Jahren einmal niederließen. So passt es, dass "Greyhound" zum einen von einem deutlichen, bluesig-rootsigen Southern Rock-Flair durchzogen ist und dass er zum anderen den in New Orleans ansässigen, ebenfalls der swampigen Roots-/Blues-Musik ergebenen, grandiosen Anders Osborne als zweiten Gitarristen und als Produzenten des Albums mit an Bord hat. Die Spuren, die man auf dem Werk findet, gehen von solchen Leuten wie Danny Gatton, Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan bis zu The Allman Brothers Band, genauso wie von Creedence Clearwater Revival, über John Hiatt, Bob Seger und Mark Selby, bis hin zu Indigenous und bluesigen Chris Robinson-Sachen. Auch dies suggeriert diese hier so wundervoll umgesetzte Synthese aus Roots- und Bluesrock. Das Songmaterial ist toll strukturiert und steckt voller erdiger, herrlicher Gitarrenläufe, die immer schön dreckig und "gritty" klingen, besticht aber gleichzeitig auch mit einer prächtigen Melodik und Vertrautheit. Zito's exzellente Soli und seine Gitarrendominanz stehen jederzeit klar im Zeichen der einzelnen Songs. Und, wie gesagt, die sind durchweg vom Allerfeinsten. Zu den Höhepunkten eines allerdings ohne jede Schwächen aufwartenden Albums zählen Stücke wie beispielsweise der packende Upbeat-Shuffle "Until the day I die", das gar mit alten Bad Company-/Free-kompatiblen Riffs aufwartende, straighte, aber auch von einem klasse Tinsley Ellis-like Southern-rocking-Blues-Feeling durchzogene "Judgement day", das von einem pochenden Led Zeppelin-Rhythmus getragene "The hard way", der wunderbare, pure Love Slow-Blues "Please Please Please" mit seinem grandiosen, gefühlvollen, "jazz-inflected" Gitarrensolo, der erdige Texas-Bluesrocker "Roll on" mit seinen tollen Slide-Licks, oder das wunderschöne, melodische Titelstück "Greyhound", ein fantastischer, Blues-based Southern-Rootsrocker an der Schnittstelle John Fogerty, John Hiatt, Bob Seger und Stevie Ray Vaughan, mit traumhaften Slide Guitar-Linien und einem herrlich ins Ohr gehenden Chorus. Wenn er singt: "Run away, run away/I'm leaving today/There ain't nothing like the sound/Of a lonely Greyhound", sieht man sie geradezu wie in einem kleinen Roadmovie vorm geistigen Auge vorbeiziehen, diese faszinierenden, unendlichen Weiten Texas' und der Südstaaten. Mike Zito ist in absoluter Top-Form. Mit seinem neuen Album macht er den nächsten Schritt in die richtige Richtung, um sich endgültig in den Herzen der Fans fest zu spielen. Dieser Bursche wird uns wahrlich noch viel Freude bereiten, da gibt es keinen Zweifel. So, und nicht anders spielt man würzigen, Gitarren-dominierten, southern-fueled Roots-/Bluesrock voller Soul und Inspiration. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 Roll On - 4:06
2 Greyhound - 5:00
3 Judgement Day - 5:44
4 Show Me the Way - 4:14
5 The Hard Way - 4:32
6 Motel Blues - 3:54
7 Stay - 5:31
8 Until the Day I Die - 4:15
9 The Southern Side - 3:52
10 Please, Please, Please - 3:59
11 Hello Midnight - 5:25

Art-Nr.: 7470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Roll on
Greyhound
Judgement day
The hard way
Until the day I die
Hello midnight
The southern side

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!