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Abbott Band, Josh - front row seat [2015]
Einfach grandios! Die Josh Abbott Band auf dem kreativen Höhepunkt ihrer Karriere. Mit "Front Row Seat" präsentiert das aus Lubbock, Texas, basierende Sextett, bestehend aus Bandleader Josh Abbott (lead vocals, acoustic guitar), Austin Davis (banjo), Preston Wait (fiddle, mandolin, electric/acoustic guitar), Caleb Keeter (lead guitar), Eddie Villanueva (drums) und James Hertless (bass, background vocals) ein Konzeptalbum, das chronologisch das Scheitern von Abbotts erster Ehe aufarbeitet. Das gesamte Werk, sowohl gestalterisch (tolles Cover-Artwork mit 28-seitigem Booklet, das natürlich alle Texte und Infos, sowie Bilder der Band in Theateratmosphäre beinhaltet), als auch musikalisch, wurde als eine Art Theateraufführung inszeniert: Insgesamt 16 Stücke (hier als Szenen bezeichnet), thematisch fünf Akten Exposition, (Schaustellung), Incitation (Ansporn), Intimacy (Vertrautheit), Dissolution (Zerfall) und Aftermath (Folgen) zugeordnet. Der erste Akt charakterisiert den jungen unbekümmerten, noch allein stehenden Abbott, der das Leben genießt, wie es kommt. Die drei Songs "While I'm Young", "I've Beeen Known" und "Live It While You Got It" bieten positiv gestimmten Red Dirt Countryrock, wie man ihn von der Eli Young Band und Randy Rogers Band zu ihren Anfangstagen kennt. Banjo und Fiddle, die im gesamten Album immer wieder eine zentrale Rolle einnehmen, werden relativ zentral und fröhlich eingesetzt. Akt 2 beschreibt die Kennenlernphase, beinhaltet u. a. mit "Wasn't That Drunk" ein fantastisches Duett mit Carly Pearce, die hier auf Augenhöhe, der früheren Gesangspartnerin von Abbott, Kacey Musgraves, in typisch texanischer Manier, bestens die Stirn bietet. Klasse auch das aus der Feder von Jay Clementi, Chase Yudkin und Radney Foster stammende "If It Makes You Feel Good", das Fosters typisch dezent introvertierte, aber überaus melodische Songwriting-Handschrift deutlich offenbart. Toller Song! Im dritten Akt wird dann der Beziehungsverlauf mit den "Crazy Things", die man dann plötzlich in der Retrospektive so gemacht hat, zunächst in positiver Weise gezeichnet. Schön, das von trockenem Banjo und Gypsy-mäßiger Fiddle geführte, sehr eingängige "Kisses We Steel" (starke E-Gitarren/Fiddle-Solo-Kombi). Im Part des bitteren Scheiterns ("This Isn't Easy - Her Song" - mit herrlicher Mandoline) ändert sich die Musik in deutlich nachdenklichere, pessimistischere Sphären, vor allem durch Preston Waits zunehmend trauriger gespielte Fiddle authentisch dargeboten. "Born To Break Your Heart" lautet letztendlich dann Abbotts selbstkritisches Resümee. Der Schlussakt wird dann von einem düsteren Intro eingeleitet, das in die ungemein emotionale Single "Amnesia" übergeht, in der Abbott sich eine Gedächtnislücke herbeiwünscht , um das Geschehene ungeschehen zu machen, bzw. vergessen zu können. Ein starker, melodischer, für Abbott-Verhältnisse rockiger Track, sicherlich der emotionale Höhepunkt des gesamten Werkes. Am Ende sieht sich der Protagonist wieder mit dem Alleinsein konfrontiert. Passend dazu wird der finale Song "Anonymity" dann auch von Josh solo, nur zu Klängen seiner Akustikgitarre performt. Ein mitnehmeder Abschluss. Mit "Front Row Seat" von der Josh Abbott Band erhält der Hörer einen packenden Seelenstriptease ihres Bandleaders, der authentisch (wirklich überhaupt nicht aufgesetzt wirkend) und musikalisch in traditionellem Red Dirt-/Americana-/Country-Ambiente wunderbar in Szene gesetzt wurde (wie bereits angedeutet, ganz viele tolle Saiteninstrument-Einlagen mittels Banjo, Fiddle, Mandoline, Steel-, Akustik- und E-Gitarren). Respekt auch an das Vertriebs-Label Thirty Tigers, das mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, solch ein individuelles Werk zu protegieren. "Front Row Seat" der Josh Abbott Band dürfte somit ganz vorne in erster Reihe stehen, wenn es um die besten Country-/Red Dirt-Alben des Jahres geht! Ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk! Ganz großer Respekt in allen Belangen Mr. Abbott! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. While I'm Young - 3:20
2. I've Been Known - 4:03
3. Live It While You Got It - 2:47
4. Wasn't That Drunk (with Carly Pearce) - 3:43
5. Kiss You Good - 2:33
6. If It Makes You Feel Good - 3:39
7. Crazy Things - 3:25
8. Front Row Seat - 3:46
9. Kisses We Steal - 3:24
10. Born to Break Your Heart - 3:21
11. Ghosts - 4:15
12. This Isn't Easy (Her Song) - 3:28
13. Intro: A Loss of Memory - 1:26
14. Amnesia - 3:33
15. Autumn - 4:11
16. Anonymity - 4:20

Art-Nr.: 9028
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
While I'm young
I've been known
Wasn't that drunk
Crazy things
Kisses we steal
Born to break your heart
Ghosts
Autumn

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Alaina, Lauren - wildflower [2011]
Wunderbarer Country/New Country/Country-Pop der Zweitplatzierten der aktuell abgelaufenen "American Idol"-Staffel im Fahrwasser von Carrie Underwood, Taylor Swift und Lady Antebellum. Die hübsche, junge Dame hat eine sehr schöne, sympathische, leicht heisere Stimme, die ungemein angenehm rüber kommt. Glücklicherweise haben, trotz des poppigen Ambientes, die Countryelemente bei Lauren's Debut eine doch recht bedeutsame Gewichtung. Das Songmaterial ist klasse, wobei man auf eine gut abgestimmte Balance zwischen Up- und Midtempo-Nummern und ein paar kraftvollen Balladen geachtet hat. Mit am Start ist die 1A-Studiogarde Nashville's. Produziert hat Byron Gallimore (u. a. Faith Hill, Tim McGraw, Sugarland). Gratulation an Lauren für ihr wirklich feines Debut!

Die komplette Songliste:

1 Georgia Peaches - 3:07
2 Growing Her Wings - 3:01
3 Tupelo - 3:39
4 The Middle - 3:56
5 Like My Mother Does - 4:07
6 She's a Wildflower - 3:38
7 I'm Not One of Them - 3:18
8 The Locket - 5:10
9 Eighteen Inches - 3:44
10 One of Those Boys - 2:42
11 Funny Thing About Love - 3:57
12 Dirt Road Prayer - 4:14

Art-Nr.: 7604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Georgia peaches
Growing her wings
Tupelo
The middle
I'm not one of them

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Atkins, Rodney - take a back road [2011]
Rodney Atkins geht konsequent seinen Weg weiter und wird damit immer wedolgreicher. So wurde das als Vorab-Single ausgekoppelte Titelstück seines nun vorliegenden, hervorragenden, neuen Albums, "Take a back road" zur "fastest rising single" seiner bisherigen Karriere und landete damit folgerichtig auf der Position 1 der Billboard Country Singles-Charts. Eine tolle, nicht mit puren Country-Traditionen geizende, schön rhythmische, melodische Country-/New Country-Nummer, die aber auch ungemein frisch, jung und mit einer gewissen "Coolness" vorgetragen wird. Das ist richtig klasse und trifft den aktuellen Nerv Nashville's zu hundert Prozent. Atkins erwähnt im Text dieses Stückes den Namen eines seiner großen Helden, George Strait, und deutet damit die Einflüsse seiner Musik an. Die gehen nämlich von solchen Traditionalisten wie Strait und George Jones bis hin zu den Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd. So verwundert es kaum, dass auch die bei einem Stück, sowohl textlich als auch musikalisch, ihre Erwähnung finden. Bei "Tips" zitiert Atkins mit viel Inspiration Skynyrd's "Gimme three steps". Ansonsten liefert Atkins während des gesamten Albums eine klasse Leistung ab und serviert den Countryfans allerbeste, voller Hitpotential steckende Country-/New Country-Kost, die keinerlei Schwachstellen aufweist. Zumeist kommt das, auch bei den Balladen, sehr knackig und kraftvoll rüber, mit kernigen E-Gitarren, aber auch mit Banjo, Steel, Mandoline, Fiddle und allem was dazu gehört. Er befindet sich mit seiner Musik ganz klar im Fahrwasser solcher Kollegen wie beispielsweise Trace Adkins, Toby Keith, Blake Shelton, Jake Owen & Co.! Als Bonustrack enthält das Album übrigens auch Atkins' vorletzte Nummer 1, das exzellente "Farmer's daughter". Diese Nummer gab es bislang nur auf der raren "Cracker Barrel"-Spezialausgabe von zweien seiner früheren Alben. Fazit: Eine großartige Scheibe eines "real Tennessee Countryboys"!

Das komplette Tracklisting:

1. Take A Back Road - 3:29
2. He's Mine - 3:11
3. Family - 3:23
4. The Corner - 3:39
5. She's A Girl - 3:22
6. She'd Rather Fight - 3:07
7. Feet - 3:33
8. Cabin In The Woods - 3:48
9. Just Wanna Rock N' Roll - 3:55
10. Growing Up Like That - 4:00
11. Tips - 3:43
12. Lifelines - 3:28
13. Farmer's Daughter [Bonus Track] - 3:27

Art-Nr.: 7576
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bois D'Arcs, The - same [2006]
Bois D'Arcs (ausgesprochen "b'o-dark") - ja was bedeutet das denn? 1.) "An ornamental, usually thorny, hard wood American tree". 2.) "A Country/Rock band from North Texas playing hard country music"! Alles klar? Namensherkunft und Stil dieser Band sind damit grob geklärt, doch von was für einer famosen Truppe hier die Rede ist, darauf muß einfach näher eingegangen werden! Das vorliegende Album, bereits ihr zweites, ist schlichtweg ein Knüller, die pure Countryrock-Wonne! The Bois D'Arcs, beheimatet "in the small North Texas German town of Muenster about 80 miles north of Dallas", um den goßartigen Sänger und Songwriter Shayne Wimmer (seine tolle, überaus angenehme Stimme bewegt sich irgendwo zwischen Cody Canada, Chris Knight, John Mellencamp und Darius Rucker von Hootie & The Blowfish) und dem hoch talentierten Gitarristen Chris Stewart zelebriert eine höchst kompetente, einfach ansteckende und begeisternde, einen nicht mehr los lassende Mischung aus, wie sie es selbst bezeichnen, Alternate Country, Rootsrock und Americana, was wir aber voller Genuß unter dem Begriff "Red Dirt"-Countryrock, und zwar der allerbesten Sorte, zusammenfassen wollen! Erstklassig produziert von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band) und mit fantastischem Songmaterial im Rücken, spielen sie völlig unbeschwert, sehr flüssig, schwungvoll und voller Frische auf, mit Melodien die sich unwiderstehlich in unseren Gehörgängen festsetzen. Damit bewegen sie sich klar auf der Schiene solcher Kollegen wie der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed, einem Chris Knight in Bestform, Wade Bowen, No Justice oder durchaus auch auf den Spuren der Eagles. Doch, aufgewachsen mit der Musik von Willie Nelson, Waylon Jennings, David Allan Coe und der Grundlage ihrer musikalischen Anfangssporen, die sie sich in diversen lokalen, texanischen Rockbands verdient haben, entwickeln sie schnell eine eigene Identität und Klasse, die sie mit den oben genannten Bands der Szene nicht nur mithalten, sondern an vorderster Front mitmischen lässt. Die Arrangements sind überaus Gitarren orientiert. Phantastisch, wie der rootsig, staubig fundamentierte Sound immer wieder von frischen, sauberen Acoustc-Riffs durchzogen ist, dabei das großartige Lead Gitarren-Spiel von Chris Stewart aber ungemein würzig und "dreckig" klingt. Genau so geht's auch los: Frische, dynamische Acoustic-Gitarren, ein würziger, rootsiger, satter E-Gitarren Akkord, die knackige Rhythmussektion setzt ein, parallel dazu prächtige, raue, kernige, aber wunderbar flüssig gespielte Lead Gitarren-Linien, ein schöner Drive und eine sich unnachgiebig in unsere Ohrmuscheln schraubende, herrliche Melodie - mit dem tollen "Dead & gone" hat die Reise in die unwiderstehlichen Landschaften des Countryrocks der Bois D'Arcs begonnen und wird von ihrer Faszination auch bis zum letzten Stück der Scheibe nichts mehr einbüßen. Es gibt einfach keinen Ausfall. Ein Album wie aus einem Guß! Von ähnlichem Kaliber wie die erste, ist auch die zweite Nummer, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, wundervoll melodische Countryrocker "Sick of it all". Die Acoustic-Riffs klingen schön "sonnig", erinnern damit fast ein wenig an die Eagles, der großartige Gesang ist leicht angeraut, aber überaus eingängig und harmonisch, und die rootsigen E-Gitarren stecken voller feuriger, dreckiger "Red Dirt"-Würze. Alles zusammen ergötzt unsere verwöhnten Countryrock-Sinne zur vollsten Zufriedenheit! Weiter geht's mit dem starken, voller Outlaw-Flair steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Wasted", der eine ordentliche Menge traditionelles Countryfeeling versprüht, dennoch den rockigen Charakter nicht vermissen lässt (feine Steelguitar-Ergänzungen und tolle "Red Dirt"-/Southern-fueled Electric Leads bilden eine prächtige Einheit), gefolgt von dem erneut sehr flotten, melodischen, von quirliggen E-Gitarren und erfrischendem Schwung geprägten "Fell all right"! Die erste von ein paar traumhaft schönen, die Balance zwischen angenehm und harmonisch ins Ohr eindringender Melodik und erdig rootsigem Texas-Staub exakt austaxierenden Balladen folgt mit dem anschließenden "Better off tonight". Dann das exzellente "Backroads of Texas", eine von tollen Mandolinen-, Banjo-, und Dobroklängen unterstützte, genauso trocken wie flüssig und melodisch aus den Lautsprechern schwingende Alternate Country-/Americana-Nummer, wie sie ein Chris Knight in Hochform auch nicht besser hinbekommen könnte! Einfach toll! Wie auch der herrliche, durchaus Nashville-kompatible Honky Tonker "Take me as I am" mit seinen klasse Country-E Gitarren-Licks und den schönen Steelguitar-Tupfern, die kraftvolle, wunderschöne Americana-/Countryrock-Ballade "I'll be the one" mit ihrem satten, kernigen und spielfreudigen E-Gitarren-Solo, oder auch der abschließende, dreckige, raue, riffige "Red Dirt"-Rootsrock-/Countryrock-Kracher "The day", der nochmal ordentlich Dampf ablässt! Was uns die Bois D'Arcs hier offerieren, ist ein absolutes Countryrock-Vergnügen durch und durch! Beeindruckend, wie es solche Bands immer wieder schaffen, dieses unwiderstehliche "Red Dirt"-Flair in unsere heimischen Musikzimmer zu transportieren oder uns bei der täglichen "Stop & Go"-Fahrt zum dristen Arbeitsplatz vom Cruisen über die endlosen, staubigen Pisten zwischen Texas und Oklahoma träumen zu lassen. Nirgendwo in der Musiklandschaft wird heutzutage solch wunderbarer Countryrock produziert wie eben in dieser Gegend um Texas und Oklahoma. Und die Bois D'Arcs sind ganz vorn mit dabei, ja werden vielleicht sogar das nächste ganz große Aushängeschild der dortigen Szene werden. Vielleicht sind sie es ja schon... - in unserem Herzen auf jeden Fall! Superb!

Art-Nr.: 4751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dead & gone
Sick of it all
Backroads of Texas
Take me as I am
You'll feel better
The day

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Cheatham, Tom - scars that i'll keep [2011]
Tolle Stimme, prächtige Songs, bärenstarker, herrlich kraftvoller, zupackender und ungemein melodischer, Red Dirt Roots-/Americana-/Countryrock mit einem Hauch von Heartland-Flair, das ist Tom Cheatham! Cheatham, ursprünglich aus Dallas stammend, hatte die letzten 5 Jahre in Austin, Texas verbracht, und zu dieser Zeit auch sein ansprechendes Debüt "Restless Heart" veröffentlicht. Mittlerweile wieder nach Dallas zurückgekehrt, hat er jetzt mit "Scars That I’ll Keep" den Nachfolger parat und der hat es in sich! Obwohl das Debut keinesfalls schwach war, gelingt dem Texaner nochmal eine ultimative, qualitative Steigerung, sicher nicht zuletzt dank der Mitwirkung des im Lone Star State hoch angesehenen Produzenten und Gitarristen Erik Herbst, der ja recht viele tolle Namen (u.a. die Josh Abbott Band; Kyle Bennett Band und die Eli Young Band) zu seinem exklusiven Kundenkreis zählen darf, sowie der exuellenten Begleitmusikern (z. B. Gitarrist Daran Deshazo, Milo Deering an der Mandoline und Pedal Steel, Bob parr am Bass und Drummer Sean McCurley). Cheatham hat alle zehn Tracks selbst komponiert und man darf ihm damit ohne Übertreibung eine wahre Leistungsexplosion attestieren, den das Material ist umwerfend stark. Ein Gesamtwerk, das von vorne bis hinten überzeugt und dank seines Abwechslungsreichtums total kurzweilig ist. Nicht zu vergessen Toms überragendes, markantes, leicht Staub-gegerbtes Gesangsorgan, das fast wie ein kongenialer Mix aus Leuten wie Wade Bowen (nur viel kräftiger), John Mellencamp, Bobby Pinson und The Bois D'Arcs-Frontmann Shawn Wimmer daherkommt. Eine echte Charakterstimme, die alle musikalischen und vokalen Herausforderungen spielend leicht zu bewältigen scheint. Passt "wie eine Eins" zu diesen ungemein knackigen, tighten, so wunderbar im Saft stehenden Songs, die vor tollen Melodien nur so strotzen, denen aber immer auch die nötige Portion "Red Dirt-Grit" an den vermeintlichen Stiefeln klebt. Cheatham setzt auf eine sehr ausgewogene Mischung mit allem, was die Red Dirt-Gemeinde so heiss und innig liebt.. Der Opener "Empty Heart" (nicht nur hier kommt einem ein gut nach virn rockender Chris Knight in den Sinn), "Help Me To Hold On", "Learn To Live" oder "One Good Reason" stehen alle für diesen typischen, prächtig ins Ohr gehenden, rhythmischen, satten Country Rock (mit einer dezenten Brise Heartland-Feeling), der von kräftigen Drums, pumpenden Bässen und hervorragend harmonierenden Akustik- und E-Gitarren getragen wird. Und diese Gitarren sind herrlich satt gespielt, oft mit tollen, zündenden Soli. Für die instrumentellen Farbtupfer sorgen zudem die recht oft eingebundenen, schön passenden Hammond Orgel-Variationen und ab und zu die filigranen Steeleinlagen. Für die ruhigeren Momente kreierte Cheatham mit "Letting Go" (gewisses No Justice meets Robert Earl Keen-Flair) und "Angel" (dürfte besonders der weiblichen Klientel gefallen) zwei wunderschöne Balladen, die live vermutlich das Zucken vieler Feuerzeuge zur Folge haben. Die Southern Rock-Fraktion bekommt ihr "Futter" mittels starker, E-Gitarren-betonter Kracher wie "Forgivness" (sattes E-Gitarren-Solo, heulende Orgel) und dem furios abgehenden "Tonight" (eine Art "Gimme Three Steps" in der Red Dirt-Variante), beide natürlich gewürzt mit den bestens bekannten weiblichen "Ah-ah-ah"- Harmonies, hier toll von Jill Herbst beigesteuert. Zu den Überraschungen des Albums zählen das starke Titellied "Scars That I’ll Keep" (sehr atmosphärisch, introvertiert gespieltes E-Gitarren-Solo) und das wunderbar rootsige Abschlussstück "Lead Me On", das einem beinahe vorkommt, als hätten Reckless Kelly und John Mellencamp eine Symbiose eingegangen. Jedes Stück hat in diesem durchgehend auf hohem Niveau befindlichen Werk seinen ganz besonderen Reiz und auch die Songanordnung ist brillant gewählt. Dieser Mann (kaum zu glauben - noch ohne Major-Labelvertrag!) könnte aufgrund seines Songwriting-Talents, seiner Vielseitigkeit und der charismatischen Stimme auch ganz schnell weit über die Red Dirt-Szene hinaus interessant und vor allem werden. Die texanischen Radiostationen haben angesichts dieser tollen Scheibe jedenfalls schon jetzt eine reichhaltige Auswahl an potenziellen "Hits". Somit hinterlässt Tom Cheatham's Album "Scars ThatI’ll Keep" ganz sicher keine Narben, sondern vielmehr tief beindruckende musikalische Spuren und die freudige Erkenntnis, dass die Red Dirt-Szene um ein weiteres Juwel reicher ist. Einfach klasse, der Mann! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Empty Heart 3:20
2. Forgiveness 3:33
3. Scars That I'll Keep 3:44
4. Help Me Hold On 3:38
5. Letting Go 3:27
6. Learn to Live 3:28   
7. One Good Reason 4:01   
8. Tonight 3:52
9. Angel 4:20
10. Lead Me On 3:59

Art-Nr.: 7601
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Empty heart
Forgiveness
Help me hold on
Letting go
Learn to live
One good reason
Tonight

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Church, Eric - mr. misunderstood [2015]
Irre! Ein Album wie aus dem Nichts! Und was für ein Killer-Teil! Es gab keinerlei Anzeichen, dass Eric Church ein neues Album in der Pipeline hätte - nicht die Spur. Dann, am Dienstag (3.11.2015) und Mittwoch (4.11.2015) bekamen die Mitglieder des "The Church Choir", das ist der Fanclub Eric Church's, plötzlich die Nachricht von einem brandneuen Album - und schon war es auch schon auf seiner Website und bei einem Digital-Anbieter verfügbar. Jetzt, gerademal eine Woche später, liegt auch schon die "echte" CD vor - und wir haben sie hier! So spektakulär diese Veröffentlichung von statten ging, so apektakulär ist das Resultat. Keiner der 10 neuen Songs auf "Mr. Misunderstood" schwächelt auch nur ansatzweise. Eric Church mit einem brillanten Output! Es ist toll zu beobachten, dass der Country-Superstar, der in der jüngeren Vergangenheit "tonnenweise" mit Mega-Erfolgen aufwarten konnte, sich stetig weiter entwickelt und weiter wächst, auch als Singer-Songwriter. Alle 10 Stücke hat Church mitkomponiert, die Hälfte davon hat er komplett allein geschrieben. Und eine Nummer ist stärker, als die andere. Komplett eingespielt mit seiner Touring Band und Produzent Jay Joyce, der zusätzlich Gitarre spielt, hören wir Eric Church auf einem neuen, kreativen Höhepunkt. Der mächtige Bombast und die soundmässige Effekthascherei des dennoch hervorragenden Vorgänger-Werkes "The outsiders" ist weitestgehend verschwunden. Wir erleben Church und seine Band deutlich zurückgenommener, klarer, und musikalisch und instrumentell auf den Punkt gebracht. Das neue Werk ist ein fantastisches, zeitgemässes, modernes Countryalbum geworden - und doch wird es den Traditionalisten wohl wieder zu "rockig", zu rootsig, zu vielschichtig, zu stark unterlaufen von anderen Musikrichtungen sein. Ja, wir hören deutliche Eibflüsse von Americana, Soul, Southern Rock, und vor allen Dingen von Roots- und Heartland Rock - und dennoch ist das Country! Country mit dem Zeitgeist des Jahres 2015 - innovativ und kreativ auf höchstem Niveau. Was ist der Bursche dabei in der Lage für wunderbare Melodien zu kreieren. Genial gleich der Opener, das Titeklstück "Mr. Misunderstood": Fängt bedächtig und schön balladesk, in einem akustischen Rahmen an. Doch als die Drums und die komplette Band einsetzen, entwickelt sich ein herrlich knackiger, ja kerniger, erdiger, straighter, stetig im Tempo anziehender Heartland-/Countryrocker, der sich mit seiner traumhaften Melodie tief in unseren Gehörgängen festsetzt und nicht mehr weichen will. Diese Nummer würde "wie gemalt" auch in den Fundus eines Bob Seger oder John Mellencamp passen. Einfach famos! Und so geht das munter weiter. "Mistress named music" bringt alte Southern Rock-Tage ala The Marshall Tucker Band oder Lynyrd Skynyrd in Erinnerung, das rootsrockige "Knives of New Orleans" besticht mit einem feinen Americana-Flair und abermals einem Touch Heartland Rock, sowie einem tollen Groove, und das herrlich melodische, völlig locker dargebotene "Round here buzz" mit seinen transparenten Gitarren ist allerbester, lupenreiner, zeitgemässer Nashville New Country, reif für einen kommenden Nr. 1-Hit Churchs. Eine weitere herausragende Nummer hören wir mit der hinreissenden, R & B-/Blues-/Soul-/Roots-Ballade "Mixed drinks about feelings", die Eric mit der grandiosen Susan Tedeschi (Tedeschi Trucks Band) im Duett vorträgt. Ein klares Statement dafür, welch große Reputation Church mittlerweile auch in Genre-übergreifenden Musikerkreisen genießt. Großartig auch das genauso flockige, wie knackige, mit einem unwiderstehlichen Country-Charme ausgestattete "Record year", wie auch das das Album abschließende, seinem kleinen Sohn gewidmete "Three year old", eine wahres Musterbeispiel einer genauso modernen, wie rootsigen, ursprünglichen, unaufdringlichen, wunderschönen Countryballade. "Mr. Misunderstood" ist so eine seltene Art von Album, von dem die Fans eines Künstlers träumen, denn es demonstriert in beeindruckendster Art und Weise die gesamte Bandbreite und Fähigkeiten ihres Lieblings. "The sky's the limit". Ja, Eric Church ist unter diesen vielen, jungen Stars in Nashville etwas ganz Besonderes - und zwar im nur erdenklich positivsten Sinne. Besser als momentan war dieser Mann noch nie. Eines DER Highlights unter Nashville's Veröffentlichungen 2015!

Das komplette Tracklisting:

1. Mr Misunderstood - 5.19
2. Mistress Named Music - 5.22
3. Chattanooga Lucy - 3.22
4. Mixed Drinks About Feelings (feat. Susan Tedeschi) - 2.58
5. Knives of New Orleans - 4.01
6. Round Here Buzz - 3.34
7. Kill a Word - 3.19
8. Holdin' My Own - 3.55
9. Record Year - 2.59
10. Three Year Old - 3.46

Art-Nr.: 9034
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Deadman - take up your mat and walk [2011]
Ein neuer, hell funkelnder Stern am Roots-/Americana-/Alternate Country-Himmel. Deadman, dieses großartige Sextett um Mastermind Steven Collins (ausnahmslos alle Songs stammen aus seiner Feder) ist in Austin/Texas ansässig und hat sich, ähnlich wie The Band Of Heathens, durch ihre musikalische Klasse und ihre exzellenten Live-Shows eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Auch stilistisch sind sie gar nicht so weit von den "Heathens"-Jungs entfernt und handwerklich schon gar nicht. Deadman spannen mit ihrer wunderbaren, einerseits ungemein leichtgängigen, lockeren und melodischen, andererseits aber auch erdig rootsigen Musik einen weiten Americana-Bogen, dessen Spuren von den Jayhawks über Bob Dylan und frühe Uncle Tupelo bis hin zu Ryan Adams reicht, genauso wie von Gram Parsons über Poco bis zu The Band. Ja, vor allem The Band sind bei einigen Songs als Einflussgeber klar identifizierbar. Die Songs sind sehr kompakt. Dieser prächtig dahin gleitende, durchaus natürlich und staubig belassene, zuweilen ein leichtes Southern-Feeling versprühende, klar in den Siebzigern verwurzelte Countryrock-, Texas Folk-, Alternate Country-, Rootsrock-Sound wirkt herrlich retro, aber alles andere als "alt". Im Gegenteil, diese Musik ist von zeitloser Aktualität. Nichts wirkt aufgesetzt oder überzogen. Die Band spielt einfach locker und lässig aus dem Handgelenk ihre wunderbare Musik. Authentisch durch und durch - und überaus kompetent! Eine tolle Band mit einem herrlichen Album! Willkommen im erlauchten Club der angesagten Americana-/No Depression-Helden...

Das komplette Tracklisting:

1. If I Lay Down In The River (3.36)
2. Till The Morning Comes (3.38)
3. Don't Do This (2.56)
4. This Old World's Not Gonna Change (3.22)
5. Oh Delilah! (3.14)
6. I'm Not Who You Think I Am (2.33)
7. Ain't No Music (2.47)
8. Gilead (3.58)
9. We All Need Love (3.39)
10. Eake Up Your Mat And Walk (5.28)

Art-Nr.: 7585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I lay down in the river
Till the morning comes
Don't do this
This old world's not gonna change
Oh Delilah!
Gilead

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Donahew Band, Casey - double-wide dream [2011]
"Traumhaft"! "Double-Wide Dream" ist der nächste, großartige Countryrock-Streich der Casey Donahew Band! Casey Donahew und seine Mannen zählen schon seit Anbeginn ihres musikalischen Treibens zu den Aktivposten der Red Dirt-Szene. Vier Studio-Alben in fünf Jahren (plus einer Live-Scheibe) und eine unbändige Bühnenpräsenz mit ca. 12-15 Gigs im Monat hat die Fanbase kontinuierlich wachsen und ihren Beliebtheitsgrad stetig steigen lassen. Wenn der aus dem Süden von Forth Worth stammende Casey im Billy Bob’s Texas zu seinem obligatorischen Heimspiel antritt, ist der Laden (wie auch zunehmend andere Locations um Texas und Oklohama herum) immer ausverkauft. Die mittlerweile sechsköpfige Band, bestehend aus Frontmann Casey Donahew (Gesang, Gitarre), James Soto (Lead-Gitarre), Josh Moore (Fiddle), Donte ‚TAZ’ Gates (Drums), Steve Stone (Bass) und A.C. Copeland (Keyboards), ist aber trotz der zunehmenden Publikumsakzeptanz immer auf dem Boden geblieben. "I think we're just believable. We're not trying to be somebody we're not. We're just normal guys, you can tell. And people see that and respond to it", so die kurze Analyse des Bandleaders zur Beliebtheit des Sechsers. Mit dem von Erik Herbst (Eli Young Band, Kyle Bennett Band) produzierten Vorgänger “Moving On”, der immerhin sogar auf Platz 28 der nationalen Billboard Country Charts landete und in Texas viel Airplay der Radiostationen mit sich brachte, hatte man ganz starken Stoff abgeliefert und die Messlatte für das Nachfolgewerk verdammt hoch gelegt. Aber wie das bei diesen Burschen aus der Red-Dirt-Szene so Gang und Gäbe ist, spornt dieser zunehmende Leistungsdruck eher an und lässt dabei sogar unvermutete Kräfte frei werden. So auch hier auf "Double-Wide Dream", das wieder von vorn bis hinten vollstens überzeugt und wie aus einem Gus aus den Lautsprechern kommt. Einfach klasse! Ja, man kann schon sagen, dass Casey Donahew (der übrigens von seiner Frau Melinda gemanagt wird) mittlerweile mit den Großen der Red Dirt-Zunft auf Augenhöhe agiert. Donahew hat diemal selbst produziert und sämtliche Tracks mit zum Teil einigen Co-Schreibern wie JB Patterson (JB & The Moonshine Band), Steven Rice und Aaron Copeland komponiert. Die CD beginnt mit "Let You Go", einem typisch schwungvollen Red-Dirt Rocker (kratzige E-Gitarren-Rhythmus, polterndes Drumming, feines E-Gitarren-Solo), der sofort mächtig Laune macht, allerdings unmittelbar danach durch das Titelstück (klasse Baritone-E-Gitarrenarbeit von James Soto) gleich nochmal getoppt wird. Ist zugleich die erste Single und in den Texas Music Charts bereits dabei die Leiter ganz nach oben zu rklettern. Aber die Casey Donahew Band kann natürlich auch ruhig. Mit "Give You A Ring", "I’d Give Anything" und dem saustarken Skynyrd-infizierten "Could Be My Time" (typische E-Gitarren, weibliche Harmonies), hat man diesbezüglich drei wunderbar entspannte, herrlich melodische Lieder an Bord, die allerdings immer von vollen, saftigen Gitarren durchzogen sind. Ähnlich wie Brady Black bei der Randy Rogers Band, hat Josh Moore neben Bandleader Casey Donahew mit seinem wohl dosierten und songdienlichen Fiddlespiel auch diesmal wieder nicht unerheblichen Anteil am typischen Sound des Sextetts. Aber auch der neue Keyboarder A.C. Copeland weiß mit sehr variablenm Piano- und Orgelspiel zu überzeugen. Dazu beweist Soto ein ums andere Mal, dass er zu den richtig guten E-Gitarristen der Szene zu zählen ist. Zu den weiteren Stimmungshöhepunkten des Silberlings zählen das launige Uptempo-Stück "One Star Flag", das zu einer einer echten Texas (Live-)Hymne avancieren könnte (wiehernde Fiddle, klimperndes Honky Tonk-Piano) und das abschließende "White Trash Story - II (The Deuce)", quasi der E-gitarrenlastige Nachfolger des Titeltracks des Debütalbums von 2006. Die Casey Donahew Band hat mit "Double-Wide Dream" einen weiteren großen Schritt vollzogen, um bei den ganz großen der Red-Dirt-Zunft und darüber hinaus ähnlich wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band, Wade Bowen & Co. mitzumischen. Das Zeug dazu haben sie ohne jeden Zweifel. Es bleibt also spannend. Der große Musiktraum der Casey Donahew Band nimmt mit "Double-Wide Dream" weiter seinen Lauf. Texas Red Dirt-Countryrock vom Feinsten! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Let You Go - 3:33
2. Double-Wide Dream - 3:29
3. Give You a Ring - 3:41
4. Running Through My Head - 3:39
5. Regrets - 4:24
6. One Star Flag - 3:06
7. I'd Give Anything - 3:48
8. Let's Not Say Goodbye Again - 2:55
9. Could Be My Time - 4:28
10. White Trash Story -- II (The Deuce) - 3:50

Art-Nr.: 7608
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let you go
Double-wide dream
Give you a ring
Running through my head
Let's not say goodbye again
Could be my time

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Gill, Vince - guitar slinger ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks!
Grandioses, neues Album von Vince Gill, der hier einmal mehr seine herausragenden Fähigkeiten als Songwriter, Sänger und "guitarslinger" unter Beweis stellt. Contemporary Country von beeindruckender Qualität. Mal klassisch traditionell, mal flott und rockig, auch mal ein wenig soulig und bluesig, sowie die ein oder andere wunderbare Ballade - Vince Gill mal wieder in bestechender Form!

Wir bieten ausschließlich die mit 3 zusätzlichen, exzellenten Songs aufgestockte Deluxe Edition an, denn alles andere macht in Anbetracht dieser großartigen Musik keinen Sinn.

Das komplette Tracklisting:

1 Guitar Slinger - 4:05   
2 All Nighter Comin' - 2:34   
3 Tell Me Fool - 4:05   
4 Threaten Me with Heaven - 5:31   
5 When the Lady Sings the Blues - 4:34   
6 Who Wouldn't Fall in Love with You - 4:58   
7 When Lonely Comes Around - 3:45   
8 True Love - 4:44   
9 Bread and Water - 4:44   
10 Billy Paul - 3:52   
11 The Old Lucky Diamond Motel - 3:39   
12 Lipstick Everywhere - 3:11   
13 One More Thing I Wish I'd Said - 4:05   
14 If I Die - 3:40   
15 Buttermilk John - 6:20

Art-Nr.: 7602
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Keith, Toby - clancy's tavern ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition mit 4 zusätzlichen Live-Tracks! Großartiges, neues Werk des Country-Superstars, der weiterhin in regelmässigen 1-Jahres-Abständen neue Alben veröffentlicht und dabei nicht die geringsten Spuren von Abnutzungserscheinungen hinterlässt. Im Gegenteil: Toby Keith wirkt stets hungrig, ambitioniert und kreativ, was sich auf "Clancy's Tavern" einmal mehr in exzellentem Songmaterial und einer hervorragenden Performance niederschlägt. Das Album ist einfach großartig. Hat seine knackigen, kräftigen, angerockten, aber auch seine wunderbar lockeren, herrlich melodisch dahin fliessenden Momente. Enthält Toby Keith's letzten Nummer 1-Hit "Made in America", darüber hinaus aber noch "tonnenweise" Hits, die ebenfalls das Zeug zur "Number One" haben. Ganz starke Vorstellung von Toby Keith. Da dürfen wir uns doch sehr auf die im November anstehende Deutschland-Tour freuen...

Wir bieten ausschließlich die Deluxe Edition an, die um 4 zusätzliche, unverzichtbare Live-Tracks, aufgenommen in New York City mit den ""Incognito Banditos" (Toby Keith, Kenny Greenberg, Chad Cromwell, Kevin "Swine" Grant, Rob McNelley, Jim Hoke und Mica Roberts) ergänzt ist. Darunter sind zwei großartig in Szene gesetzte Coverversionen der alten Klassiker "Truck drivin' man" und "Memphis, Tennessee"!

Das komplette Tracklisting:

1 Made In America - 3:13   
2 I Need To Hear a Country Song - 3:08   
3 Clancy's Tavern - 3:49   
4 Tryin' To Fall In Love - 2:37   
5 Just Another Sundown - 2:49   
6 Beers Ago - 3:28   
7 South of You - 3:40   
8 Club Zydeco Moon - 3:14   
9 I Won't Let You Down - 5:13   
10 Red Solo Cup - 3:45   
11 Chill-Axin' - 3:19   
12 High Time (You Quit Your Low Down Ways) [Live] - 3:29   
13 Truckin Drivin' Man [Live] - 4:04   
14 Shambala [Live] - 4:07   
15 Memphis [Live] - 4:39

Art-Nr.: 7605
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Kelley, Josh - georgia clay [2011]
Klasse New Country-Debut von Josh Kelley (Josh ist der Bruder von Lady Antebellum's Charles Kelley), der mit seiner ersten Single "Georgia Clay" bereits die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert hat. Was er bietet, ist eine feine, ausgewogene Balance zwischen lockeren Midtempo-Nummern, ein paar sehr schönen Balladen und einigen kraftvollen, starken Uptempo-Songs. Der aus Augasta, Georgia stammende, 1980 geborene Musiker Josh Kelley ist eine interessante Persönlichkeit. Er begann bereits von früher Kindheit an zu musizieren und gründete mit gerade mal 14 Jahren mit seinem Bruder Charles eine Band namens Inside Blue. Ihre Wege trennten sich, Charles wurde, wie bekannt, Teil des mega-erfolgreichen Trios Lady Antebellum, Josh begab sich in Singer/Songwriter-/Pop-/Rock-Gefilde, brachte immerhin 4 Alben heraus und tourte mit bekannten Interpreten wie Rod Stewart oder den Counting Crows durch die Lande. Aufsehen erregte Josh weiterhin durch die Hochzeit mit der hübschen und einer der bestbezahltesten Schauspielerinnen Hollywoods, Katherine Heigl ("Greys Anatomy", "Die nackte Wahrheit"). Mit seinem neuen Album "Georgia Clay" schließt sich jetzt der Kreis wieder und er folgt seinem Bruder Charles in den (New) Country-Sektor. Charles ist übrigens beim Titeltrack "Georgia Clay" und beim flott abgehenden "Ain’t Letting Go" (sommerliche Note, klasse Gitarren, treibende Drums, surrende Steel) beim Songwiting mit involviert gewesen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder von Josh, alleine oder teilweise in Kooperation mit diversen Co-Autoren (u.a. Craig Wiseman, Patrick Davis, Rachel Thibodeau). Produziert hat Kelley-Freund Clint Lagerberg, der sowohl kompositorisch, als auch instrumentell (diverse Saiteninstrumente) und mit einigen Background Vocals einen erheblichen Beitrag zu diesem sehr ansprechenden Werk leistete. Wie für ein Major-Werk üblich, wurden natürlich auch hochkarätige Musiker (u.a. Chris McHugh, Chad Cromwell, Charlie Judge, Glenn Worf, Gary Morse) zur Einspielung mit eingebunden. Zudem ist Josh, ähnlich wie sein Bruder, mit seiner leicht angerauten, viel Wärme ausstrahlenden Stimme fürs Country-Genre nahezu prädestiniert. Auch beim Songwriting merkt man sofort, dass man es mit keinem musikalischen Jungspund zu tun hat. Kelley weiß, wie man Stücke in Sachen Tempo und Atmosphäre in Szene zu setzen hat und sie auch dementsprechend instrumentell (mit den country-typischen Zutaten) ausstaffiert. Das wirkt alles leicht, locker und entspannt, stimmlich ist er immer auf der Höhe. Die Refrains sind in der Regel so gestaltet, dass sie sofort im Ohr hängen bleiben. Man fragt sich spontan, warum er sich nicht schon länger in dieser Sparte bewegt hat. Die Single "Georgia Clay" eröffnet die CD im melodischen Midtempobereich. Schönes Akustikgitarrenspiel, Steel und Piano geben den Ton an, Kelley singt im "Wohlfühlbereich" irgendwo zwischen Phil Vassar, Pat Green und James Otto. Auch "Real Good Try" (klasse "Backs" hier von Ashley Moore) und "Gone Like That" (gutes E-Slide-Spiel) verströmen entspanntes Country-Ambiente. Der mit Lee Brice komponierte kleine, feine, pianoträchtige Lovesong (dazu dezente Fiddle-Fills) würde auch ins Repertoire eines Marc Cohn passen. "Naleigh Moon" ist seiner adoptierten Tochter gewidmet. Hier spürt man eindeutig die sehr persönliche Note. Jerry Douglas (Alison Krauss & Union Station) brilliert an seinem Paradeinstrument, dem Dobro. Richtig zur Sache geht es zum ersten Mal beim launigen Stück "It’s Raining Whiskey". Hier wird nach dem Motto "Hoch die Tassen, es regnet Whiskey" in feucht-fröhlicher Toby Keith-Manier ein richtiger Mitgröhl-/Partysong zelebriert (klasse Bariton-E-Gitarren inkl. quirligem Solo, Steel-Fills, Honky Tonk-Piano, Crowd-Gesänge am Ende). Ganz hervorragend auch "Leaving You". Ähnlich wie James Otto auf seinem letzten Werk beweist Josh hier, dass man soulige Elemente wunderbar mit Countryklängen verbinden kann. Großartig auch das herrlich dazu passende claptoneske Stratocasterspiel von Clint Lagerberg. Bei "Great Idea" (mit schöner Fiddle-/Steel-Kombination) und dem flott groovenden "Ain’t Letting Go" wird dann das Gaspedal wieder etwas nach unten gedrückt. Auf einem Major-Werk darf natürlich auch eine große Powerballade nicht fehlen. Die gibt es hier dann mit "Don’t You Go" zum Abschluss. Nach recht spartanischem, fast kammermusikartigem Beginn, steigert sich der Song mit Streicheruntermalung und einem Instrumentalfinish in einen echten Rausch der Emotionen. Erinnert in der Art ein wenig an das Duett "Don’t You Wanna Stay" von Jason Aldean und Kelly Clarksen. Mit "Georgia Clay" hat Josh Kelley eine erste, vielversprechende Duftmarke in Nashville gesetzt. Leute, die gerne auf leicht angeraute, viel Wärme verströmende Charakterstimmen a lá James Otto, Phil Vassar, Buddy Jewell, Pat Green oder Travis Tritt stehen, liegen bei Josh Kelley goldrichtig. Ein exzellenter Einstieg in die (New) Country-Szene! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Georgia Clay - 3:04   
2 A Real Good Try - 3:38   
3 Gone Like That - 3:58   
4 Baby Blue Eyes - 3:39   
5 Naleigh Moon - 3:43   
6 Two Cups of Coffee - 3:53   
7 Rainin' Whiskey - 3:28   
8 Great Idea - 3:26   
9 Learning You - 4:17   
10 Ain't Lettin' Go - 4:02   
11 Don't You Go - 4:14

Art-Nr.: 7325
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Kentucky Headhunters, The - dixie lullabies [2011]
Die "alten" Southern Rock-Haudegen haben wieder zugeschlagen. Dreckig, rockig, erdig - eben typisch Kentucky Headhunters!

Die komplette Tracklist:

1. Dixie Lullaby 2:41
2. Boone's Farm Boogie 3:14
3. Great Acoustics 3:46
4. Tumblin' Roses 3:38
5. Les Paul Standard 3:18
6. In a Perfect World 3:34
7. Roll on Little Pretty 3:26
8. Sugar Daddy 3:15
9. Just Another Night 4:13
10. Little Miss Blues Breaker 2:54
11. Little Angel 3:41
12. Just Believe 4:30
13. Ain't That a Shame 2:32
14. Recollection Blues 4:24

Art-Nr.: 7595
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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McCreery, Scotty - clear as day [2011]
Debut-Album des aktuellen "American Idol"-Gewinners Scotty McCreery! Wie auch die Zweitplatzierte der letzten Staffel, Lauren Alaina, veröffentlicht McCreery mit "Clear as day" ein Countryalbum - und es passt bestens. Der junge Mann hat einen ausgeprägten Hang zur Countrymusic und ist, wie er sagt, in einem Elternhaus groß geworden, in dem ständig Musik solcher Leute wie Hank Williams, Conway Twitty und Merle Haggard gespielt wurde. Das hat ihn zweifellos geprägt. Zudem ist Scotty mit einer sehr guten und variablen, überraschend authentischen Countrystimme gesegnet. "It has some old country influences and elements, but it also has a contemporary feel with fun up-tempo songs", sagt er über das Werk. Stimmt genau! Die Fundamente sind durchaus traditionell, doch Scotty weiß auch mal eine etwas poppigere Nuance zu integrieren. Die Mischung passt. Man wird zuweilen ein wenig an Josh Turner (auch stimmlich) und Joe Nichols erinnert, mit einem leicht moderneren Ambiente. Produziert wurde das Album von dem Nashville-Veteranen Mark Bright, der natürlich auch die erste Garde von Music City's "Studio-Mafia" mitgebracht hat, wie z. B. Paul Leim (drums), Brent Mason (guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin), Mike Johnson (steel), Jimmie Sloas (bass) und Gordon Mote (piano). Enthält u. a. eine feine Neu-Interpretation der Nummer "Walk in the country", das der ein oder andere von Keith Urban's erster Band The Ranch kennen wird. Ein prima Country-Einstieg für Scotty McCreery, im übrigen sofort gekrönt mit einem Chart-Einstieg auf Platz 1!

Die komplette Songliste:

1 Out of Summertime - 3:42
2 I Love You This Big - 4:06
3 Clear As Day - 3:56
4 The Trouble With Girls - 3:50
5 Water Tower Town - 2:43
6 Walk In the Country - 2:58
7 Better Than That - 3:10
8 Write My Number On Your Hand - 2:59
9 Dirty Dishes - 3:36
10 You Make That Look Good - 3:02
11 Back On the Ground - 3:19
12 That Old King James - 3:28

Art-Nr.: 7603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out of summertime
Clear as day
Water tower town
Walk in the country
You make that look good

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McGraw, Tim - damn country music ~ deluxe edition [2015]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Das brandneue Werk des Country-Superstars, sein mittlerweile schon 14. Album seit 1993, "Damn Country Music", lässt auch wieder keinen Zweifel aufkommen: Dieser Mann steht weiterhin wie ein Fels in der New Country-Brandung! Wie die Zeit vergeht. Der neue Silberling ist auch schon wieder seine dritte Veröffentlichung beim Label Big Machine Records, nachdem seine überaus erfolgreiche Ära bei Curb Records nach juristischem Dauerstreit irgendwann dann doch ihr Ende gefunden hatte. Die CD beginnt mit "Her Tonight", einem schönen melodischen, durch simulierte Flötentöne mit etwas keltischem Flair bedachten Midtempotrack. Tochter Macie zeigt mit starken Harmoniegesängen, dass auch der Nachwuchs im Hause McGraw dem Talent der Eltern in nichts nachsteht. Auch das folgende "Losin' You" durchzieht samt kräftigem Refrain, aufgrund schöner E-Gitarrenuntermalung, ein dezentes Heartland-Flair. Das starke "How I'll Always Be" trifft es mit dem Titel wie den Nagel auf den Kopf. Dieser Song hätte auch auf die Alben zu Beginn seiner Karriere hervorragend gepasst. Überhaupt muss man vermerken, dass Tim McGraw weiterhin gerne auf Bewährtes zurückgreift. Produziert hat mit ihm zusammen sein Dauerbegleiter Byron Gallimore, und auch bei den Songwritern findet man mit den Warren Brothers (beim flotten "Love Runs") oder Lori McKenna (bei der grandiosen, den Hauptpart abschließenden Singer/Songwriter-Ballade "Humble And Kind") Musiker, auf deren Ideen er immer wieder gerne zurückgreift. Sämtliche anderen Lieder wurden natürlich vom Who-Is-Who der Nashville-Kompositeure (u.a. Josh Osborne, Tom Douglas, Hillary Lindsey, Ashley Gorley, Rodney Clawson, Brett James, John Nite, und und und...) sowie Parade-Musikern wie Shannon Forrest, Ilya Toshinsky, Danny Rader, Michael Landau, Troy Lancaster, Larry Franklin, Steve Nathan & Co. kreiert und instrumentell perfekt umgesetzt. Dabei verlässt sich der Sohn der Baseball-Legende Tug McGraw (Tim hat übrigens zu Ehren seines Vaters mittlerweile eine Stiftung gegründet, die sich mit der Behandlung von Gehirntumoren befasst) nach wie vor auf sein überaus gutes Gespür bei der Auswahl seiner Lieder. Der Titelsong stammt aus der Feder von Gary Barlow, Josh Thompson und Jessi Alexander, eine wunderbar, recht traditionell im Erzählgesang gehaltene und mit viel Steelguitar garnierte Countryballade. Klasse auch das ruhige "What You're Lookin' For", im übrigen sehr hitverdächtig! Als erste Single wurde aber das viel positive Energie verströmende "Top Of The World" auserkoren. Der Steel- und Piano-getränkte Schwofer "Don't Make Me Feel At Home" stammt aus 1993, dem Jahr, als McGraws einzigartige Karriere ihren Ursprung fand. Mit "Want You Back" folgt eine emotionale Powerballade, wo Tim seinen berühmt 'näselnden' Gesang perfekt in Szene setzt. Klasse hier das surrende Landau-E-Gitaren-Solo. Fantastisch seine Kollaboration mit Big & Rich auf dem Cabrio-tauglichen "California". Hier heulen die southern-typischen Double Lead-Fills zum gute Laune versprühenden McGraw-Gesang, John Rich und Big Kenny geben sich im Bridge kurz die Ehre. Auch die drei Zusatzstücke der Deluxe-Ausgabe lohnen sehr. Das herrlich mit Bläser-Unterstützung groovende "Everybody's Lookin'" verbindet mit gluckerndem E-Piano und pfeifender Steel, Soul- und Countryelemte auf allerfeinste Art und Weise. Toller Track! Das schöne "Kiss A Girl" lässt mit Piano-, heuelnder Steel und Streicherklängen die Emotionen hochkochen. Das finale "Country And Western" ist eine sympathische Hommage ans Genre mit seinen Steelgitarren sowie seinen singenden Waylons und Willies. Ein starkes Ende! Auch wenn Tim McGraw sich dem einen oder anderen modernen Trend der heutigen Nashville-Zeit auf "Damn Country Music" nicht komplett verschließt, spürt man jeder Zeit, dass der Superstar, "seinem" Country-Genre nach wie vor den Vorzug einräumt. Ein starkes Werk mit 14 exzellenten Tracks in allerbester Tim McGraw-Tradition! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Here Tonight featuring Gracie McGraw
2. Losin You
3. How I ll Always Be
4. Damn Country Music
5. Love Runs
6. What You re Lookin For
7. Top of the World
8. Don t Make Me Feel At Home
9. Want You Back
10. California with Big & Rich
11. Humble and Kind
12. Everybody s Lookin'
13. Kiss A Girl
14. Country And Western

Art-Nr.: 9025
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Montgomery Gentry - rebels on the run [2011]
"Montgomery Gentry is back and kickin‘ ass". Mit seinem siebten Studioalbum kehrt das ursprünglich aus Kentucky stammende Duo, bestehend aus Eddie Montgomery (übrigens der Bruder von John Michael Montgomery) und Troy Gentry, zu seinen alten Anfangsstärken zurück. Es hat sich einiges (nicht nur Positives) bei Montgomery Gentry seit ihrem letzten Werk getan. Neben der Aufnahme in die Grand Ole Opry (auf die sie ganz besonders stolz sind - "Something that people can’t take away from you", so Troy dazu) gab es mit ihrer etatmäßigen, langjährigen Plattenfirma Columbia Rercords Differenzen über den weiteren musikalischen Werdegang, was letztendlich zum Split und Wechsel zum Average Joe-Label führte. Auch Eddie Montgomery erlebte ein Wechselbad der Gefühle. 2010 wurde bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert, der allerdings mittlerweile als erfolgreich geheilt gilt. Noch dicker kam es dann mit dem Ende seiner Ehe. Gesangs-Partner Troy Gentry war jedoch in den schweren Stunden immer zugegen und schweißte damit das Gemeinschaftsgefühl der beiden noch enger zusammen. Und so stehen auch viele Songs ihrer neuen CD "Rebels On The Run" im thematischen Zusammenhang mit dem Erlebten. Produziert hat diesmal Michael Knox, der ja bekannter Weise Jason Aldean in Superstar-Gefilde emporgebracht hat. Der Auftaktsong "Damn Right I Am" versprüht dann sofort das von vielen so geliebte, typische Montgomery Gentry Southern-Flair. Eddie erledigt mit seiner warmen Baritonstimme den Strophengesang, während Troy dann beim kräftigen Refrain das Ruder übernimmt. Der patriotische, uramerikanische Werte hervorhebende Text passt wie das E-Gitarren-Solo mit seinem kurzenTwin-Teil, das die Brücke vom New Country zum Southern Rock schlägt, zu ihrer ureigenenk zu performen. Wo Montgomery Gentry drauf steht, ist halt auch Montgomery Gentry drin. "We cut our teeth in the honkytonks and no matter what you try to do, we have to be us or it just doesn’t sound right", so die beiden dazu, und man nimmt es ihnen auch ohne den geringsten Zweifel ab. Apropos Honky Tonk. "Ain’t No Law Against That" (tolles Gitarren- und Banjospiel, Steel und Honky Tonk-Piano), ein Stück über das Leben im "Hier und Jetzt", ist so ein kleiner, dreckiger Song, der in jeder Kaschemme den Launepegel in die Höhe schießen lässt. Nach diesem deftigen Auftakt gewähren die beiden mit "Damn Baby" (schönes Slide-Solo) und "Empty" (herrlich "weinende" Steelguitar) zunächst eine melodische, balladeske Entspannungsphase. Mit der ersten Single "Where I Came From" zieht das Tempo und die Power dann wieder an. Ein typischer "Simple Man-Song", schön verschachtelt mit Tempo-, Stimmungs- und Gesangswechseln, sehr emotional dargeboten, der gerade jetzt, wo immer mehr einfache Amerikaner das Auseinanderdriften der Gesellschaft auch öffentlich anprangern, genau den Zahn der Zeit trifft. Sehr hitverdächtig! In die gleiche Kerbe schlägt auch "Like Those People". Hier wurden dazu noch die alten Haudegen Charlie Daniels und Alabama-Sänger Randy Owen gesangstechnisch mit eingebunden, die sich natürlich in unnachahmlicher Manier mit den beiden Hauptprotagonisten das Mikro von Hand zu Hand reichen. Macht richtig Spaß dieser Track. Ihre Liebe zum Southern Rock haben beide ja noch nie verhehlt. Der Titeltrack "Rebels On The Run" bewegt sich, wie der Titel schon andeutet, klar im Fahrwasser Lynyrd Skynyrd/38 Special/Van Zant. Ein weiteres Highlight. Das komplett von Troy Gentry vorgetragene "Simple Things" überrascht mit einem AC/DC-Mini-E-Gitarren-Führungsriff und ist im gesamten Verlauf von kräftiger New Country-Natur. Auch die hochemotionale, von Fiddle, Steel, E-Gitarre und Orgel wunderbar umgarnte Ballade "Missing You" wurde von Troy übernommen (hier hat der gute Eddie vermutlich im Rahmen der Ereignisse um seine gescheiterte Ehe bewusst gepasst). Es fällt überhaupt auf, dass die Vocals diesmal ziemlich "gerecht" auf beide Partner verteilt sind. Gleichzeitig war dies der letzte Durchatmer vor einem furiosen Ende. Mit "So Called Life" und "Work Hard, Play Harder" gibt es zum Ausklang zwei deftig stampfende Redneck-trächtige New Country-Kracher, die im Stile von Chris Cagles "Country By The Grace Of God" oder Big & Rich's "Save A Horse Ride A Cowboy" in sattem E-Gitarren-/Banjo-Ambiente voller Wucht dargeboten werden. Fett! Es ist, wie immer, eine regelrechte Freude den involvierten, hochkarätigen Gitarristen wie Adam Shoenveld, Rob McNelley und Ilya Toshinsky bei ihrem exzellenten Zusammenspiel zuzuhören. Mit "Rebels On The Run" haben Montgomery Gentry wieder etwas mehr zu Ihren Ursprüngen zurückgefunden und trotzdem den Blick nach vorne gerichtet. Aber ein schlechtes Album haben sie ja eigentlich noch nie abgeliefert. Sie bleiben auch nach dem Labelwechsel weiterhin eine verlässliche Konstante in der Southern Rock-infizierten New Country-Sparte! Hut ab! Äußerst starker Stoff! (Daniel Daus)

1. Damn Right I Am
2. Ain't No Law Against That
3. Damn Baby
4. Empty
5. Where I Come From
6. I Like Those People
7. Rebels On The Run
8. Simple Things
9. Missing You
10. So Called Life
11. Work Hard, Play Harder

Art-Nr.: 7593
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Damn right I am
Ain't no law against that
Where I come from
I like those people
Rebels on the run
Work hard, play harder

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