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Abbott Band, Josh - small town family dream [2012]
Die Josh Abbott Band macht konsequent dort weiter, wo sie vor zwei Jahren mit dem wunderbaren "She's like Texas" aufgehört hatte. Erneut präsentiert sie uns ein mit durchweg herrlichen, traumhaft melodischen Songs gespicktes Red Dirt Countryrock-Juwel, das, da braucht man wirklich kein Prophet zu sein, am Jahresende in den Rankings der besten und erfolgreichsten Red Dirt-Scheiben 2012 ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Frisch, knackig, voller Spielfreude und mit exquisiter Musikalität gelingt der Truppe eine Art Konzeptalbum, das das einfache Leben der einfachen Leute in den "small towns" von Texas zum Thema hat. Dabei geht die musikalische Bandbreite von knackigem Countryrock über Americana, Roots, bis hin zu purem Texas-Country. Die Spuren reichen von Steve Earle über Terry Allen (von ihm covert die Band hier mit "FFA" und "Flatland Farmer" zwei ineinander überlaufende Countrysongs), Poco, eine texanische Ausgabe von Tom Petty & the Heartbreaker bis hin zu George Strait, alles ungemein eingängig verschmolzen zu diesem einzigartigen Red Dirt-Sound im Fahrwasser von der Randy Rogers Band, Wade Bowen, der Kyle Bennett Band und der Eli Young Band. Der Eröffnungstrack "Idalou", Josh Abbott's Heimatstadt, beginnt direkt mit einer kraftvollen Instrumentaluntermalung zu Abbot's typischem, leicht genäselten, wunderbar "warmen", angenehmen Gesang, wobei das klirrende Banjo (so ein bisschen Keith Urban-Style) besonders Spaß bereitet. Im Refrain packt Josh aus gegebenem Grund seine gesamte Emotionalität hinein. Die starke E-Gitarren/Fiddle-Kombi im Soloteil und das wieder Urbaneske Banjobreak komplettieren diesen herrlichen, melodischen Auftakt. Der Kraftpegel bleibt auch beim folgenden "I’ll Sing About Mine (The Tractor Song)" auf hohem Level. Der Song stammt aus der Feder des kurzzeitigen The Band Of Heathens-Mitglied Brian Keane (aus seinem auch in unserem Programm befindlichen Album "90 Miles An Hour"), das textlich gegen die oberflächliche und teilweise zu wenig authentische Musik in Nashville Spitzen "schießt". Abbot's Version kommt genau so kräftig wie Keane's, aber dank integrierter Fiddle und Banjo deutlich countrylastiger. Welches Standing Abbott in der Red Dirt Szene besitzt, sieht man vor allem an der prominenten Liste seiner Co-Writer (u.a. Radney Foster, Jay Clementi, Adam Hood, Brandon Rhyder ,Django Walker) und auch an der Gastpräsenz von Pat Green, der mit ihm ein tolles Duett bei der Hymne "My Texas" abliefert, das schon in den Texas Charts ordentlich abgeräumt hat. Das wieder voller (angenehmer) Emotionalität (Powerrefrain) strotzende "Touch" (klasse wieder die auch schon auf Josh's letzter Scheibe mitwirkende Kacey Musgrave, die hier gleich auf fünf Tracks ihre wunderbaren Hamonies einbringt, abenso das filigrane Fiddlespiel Preston Wait's am Ende des Songs) wurde zur aktuellen Single auserkoren und dürfte erneut gute Chancen auf viel Airplay und Chartpräsenz haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende "She Will Be Free" (grandiose Doppel-E-Gitarre/Gypsy-mäßige Fiddle-Kombi als Solo-Teil). Ungewohnt rockig dann "Hotty Toddy", das schon fast in Rolling Stones-Richtung geht. Klasse hier das "Gimme 3 Steps" (Lynyrd Skynyrd)-verdächtige E-Gitarren-Solo. "Dallas Love" ist das Pendant zu "Oh Tonight" vom Vorgängeralbum, wo Abott und Musgrave liebespaarartig zu klirrenden Mandolinen- (wieder von Milo Deering) und Fiddle-Klängen gesangstechnisch harmonieren. Ein echter Ohrwurm! "Hell Gates On Fire" ist den Opfern der gefürchteten texanischen Waldbrände gewidmet. Der mit einer gut passenden Dramatik gespielte Song drückt sowohl Mitgefühl als auch Mut, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, aus. Abbott wirkt hier wie viele Musiker nicht aufgesetzt, sondern absolut ehrlich und authentisch (im beigefügten Steck-Booklett, mit allen Texten, des Digipaks wird auch für eine, sich mit dieser Sache auseinandersetztenden Hilfsorganisation hingewiesen). Bei den beiden Abschlusstracks ("Rain Finally Coming Down" und dem Titelstück "Small Town Family Town") kommt, nachdem, wie oben bereits angeführt, das vorangegangene Gros der CD ein Plädoyer für die texanischen "Simple- und Workingmens" beinhaltete, nun der Familienvater wie du, ich und Josh Abbott an die Reihe und somit schließt sich der Kreis dieses in sich stimmigen und musikalisch unglaublich versierten Werkes. Man kann nur hoffen, dass dieser Josh Abbott und seine hochklassige Band, bestehend aus Austin Davis, Preston Wait, Ed Villanueva, Caleb Keeter und James Hertless, sich den Fängen der kommerziellen Begehrlichkeiten noch eine Weile entziehen und uns weiter mit dieser wunderbaren Musik erfreuen können. Angesichts solcher Leistungen ist ein Weg wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band oder Wade Bowen allerdings so gut wie vorprogrammiert. Produziert hat erneut Erik Herbst! Diese Band gehört endgültig zu den Besten, die die Red Dirt-Szene zu bieten hat. Herrlich! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Idalou (4.48)
2. I ll Sing About Mine (4.16)
3. Touch (3.28)
4. She Will Be Free (4.17)
5. Hotty Toddy (3.51)
6. FFA (1.01)
7. Flatland Farmer (3.37)
8. My Texas (feat. Pat Green) (3.11)
9. Dallas Love (3.42)
10. Hell s Gates On Fire (4.15)
11. Rain Finally Coming Down (3.41)
12. Small Town Family Dream (4.29)

Art-Nr.: 7774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Idalou
I'll sing about mine
Hotty Toddy
Flatland farmer
My Texas
Hell's gates on fire
Small town family dream

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

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Eady, Jason - am country heaven [2012]
Jason Eady, geboren im U.S.-Bundesstaat Mississippi, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebend, gehört zu den profiliertesten Singer-Songwritern und Storytellern im Lone Star State, bisher jedoch eher im Roots-/Amerivcana-Genre zu Hause. Doch tief in seinem Herzen liebt Jason die Countrymusic und beobachtet sehr kritisch, wohin sich "seine" Musik in den letzten Jahren entwickelt. Mit Nashville's Pop-Country hat er absolut nichts am Hut. Dies ist einer der Gründe, warum Eady und sein in Americana- und Country-Kreisen viel gepriesener Produzent Kevin Welch schon seit längerer Zeit darüber diskutierten, mal ein vollkommen traditionelles Countryalbum aufzunehmen. Nun haben sie es endlich umgesetzt, und es ist ein großartiges Werk geworden. Seiner eingangs erwähnten Abneigung zu den kommerziellen, poppigen Countrysongs, die die Hitparaden dominieren und ständig im Nashville-Countryradio laufen, macht er sich dann auch gleich im das Album eröffnenden Titelstück "AM Country Heaven" richtig Luft. "They sing about Jesus and they sing about Jones and they sing about American pride, but they're all too damn clean and polished like stones and they won't sing about cheating or lies, I remember the days when the singers just sang and left it all in the stories they'd tell, but these days we're in AM country heaven and FM country hell" - das sind die Zeilen, mit denen er die Nummer anstimmt. Zeilen, die sehr viel Wahrheit beinhalten, denn in der Tat sind die Tage, in denen pure und ehrliche, "unpolierte" Countrymusic im (kommerziellen) Radio lief, weitestgehend gezählt. Der Song sit ein toller, von schönen Acoustic Gitarren, sowie feinen Steelguitar- und E-Gitarren-Linien dominierter (die beiden Instrumente hört man oft parallel im "Twin"-Stil), ruhig gehaltener Texas Country-Waltz mit einem leichten Outlaw-Flair. Der prächtig gelungene Auftakt zu einem wunderbaren Album, vollgepackt mit entspannter, vollkommen natürlicher, genußvoller, lupenreiner, traditioneller Countrymusic. Jason Eady verfügt über eine geradezu für diese Musik prädestinierte, überaus angenehme, viel Wärme ausstrahlende Stimme, die zuweilen wirkt wie die eines texanischen, unaufgeregten Alan Jackson. Schön flotte, langsame und im mittleren Tempo gehaltene Lieder stehen in einem ausgewogenen Einklang zueinander. Das Songmaterial ist vom Allerfeinsten. Lockere Rhythmen, feinste Melodien, Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle, akustische und elektrische Gitarren und Honky Tonk-Piano bahnen sich ohne Umwege ihren Weg tief in unsere Ohren. Mal hören wir ein gepflegtes Outlaw-Flair ala Waylon Jennings und Willie Nelson, mal werden wir mit einem leicht grassigen Ambiente verwöhnt, dann wieder gibt es puren Country im Stil solcher Heroen wie Merle Haggard, Geroge Jones & Co.. Jason Eady vermischt diese Einflüsse wie selbstverständlich miteinander und gibt ihnen eine eigene Identität. Das Resultat ist zeitlose, klassische Countrymusic voller Authentizität zwischen "old school" und stilgerechter Aktualität. Diese Musik hat Herz und Seele, ist durch und durch rein und ehrlich. Großen Anteil daran haben auch Eady's exzellente Begleitmusiker, allen voran die texanische Pedal Steel-Legende Lloyd Maines und der berühmte Telecaster Guitarslinger Redd Volkaert, der unter anderem lange Jahre in der Band von Merle Haggard spielte. Weiter mit dabei sind: Earl Poole Bell am Klavier, Kevin Smith am Bass und Tom Lewis am Schlagzeug, die mit Volkaert zusammen auch die Honky Tonk-Band Heybale bilden, sowie Cody Brown (Reckless Kelly) an der Fiddle. Was für eine hochkarätige Besetzung! Doch Eady kann mit einer weiteren Prominenten aufwarten: Für die grandiose, mit einem tollen Bluegrass-Touch inszenierte Nummer "Man on a mountain" gewann er die wunderbare Patty Loveless als Duett-Partnerin. Die beiden ergänzen sich prächtig. Großartig beispielsweise auch die von transparenten Gitarren geprägte Midtempo-Countrynummer "Tomorrow morning" (vorzügliches Zusammenspiel von Redd Volkaert mit seiner Baritone-Gitarre und Lloyd Maines an der Pedal Steel), die wunderschöne, mit wimmernder Steel, Honky Tonk-Piano und unaufdringlicher E-Gitarre in Szene gesetzte Ballade "Wishful drinking", das leicht swingende "Forget about the truth", oder der flotte Country-Boogie "Sober on the weekends" (erstklassige Piano-, Gitarren-, und Steelguitar-Läufe, erinnert dezent an Rodney Crowell). Jason Eady ist seinem Herz gefolgt und hat dieses Album eingespielt, einzig und allein um die "echte" Countrymusic zu fördern und zu unterstützen. "Someone’s got to keep country music alive, to preserve that kind of sound. That was our aim with this record”, sagt er dazu. Großartig! Mehr davon! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Am Country Heaven (3.34)
2. Old Guitar And Me (3.05)
3. Tomorrow Morning (2.57)
4. Man On A Mountain (duet with Patty Loveless) (3.36)
5. Wishful Drinking (4.14)
6. Forget About The Truth (3.24)
7. Sober On The Weekends (4.49)
8. Longer Walk In The Rain (3.58)
9. Paying My Dues (2.26)
10. I'll Sure Be Glad When I'm Gone (3.57)
11. Lying To Myself (4.11)
12. Water Into Wine (4.03)

Art-Nr.: 7813
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
AM Country heaven
Tomorrow morning
Man on a mountain
Wishful drinking
Forget about the truth
Sober on the weekends
I'll sure be glad when I'm gone

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Eady, Jason - daylight & dark [2014]
Jason Eady legt mit dem wunderbaren "Daylight & dark" nun den Nachfolger zu seinem famosen "AM country heaven" aus dem Jahre 2012 vor und beglückt die Freunde allerbester, reiner, texanischer Countrymusic erneut mit einer Glanzvorstellung. Das ist allerhöchstes Niveau! Der im U.S.-Bundesstaat Mississippi geborene und aufgewachsene, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebende Singer-Songwritern und Storyteller hat mit Nashville's kommerziellem Pop-Country absolut nichts am Hut. Trotzdem knackte "AM country heaven" vor 2 Jahren die Billboard Country Top-40 Album-Charts. Ein toller Erfolg, der sich mit seinem neuen Werk noch steigern lassen sollte. Eady's Geheimnis ist es nahezu alle Stilrichtungen lupenreiner "die-hard country music" auf höchst angenehme, harmonische und künstlerisch eindrucksvolle Art und Weise miteinander zu verknüpfen. Das geht von klassischem Old School Honky Tonk über wundervolle "Barroom-Ballads" bis hin zu von herrlichen Acoustic-Gitarren, dezenten E-Gitarren (der großartige Richard Bennett - auch mit hinreissenden "Baritone Guitar"-Beiträgen) und famosem Pedal Steel-Spiel (grandios: Fats Kaplin) geprägtem Country, der gar an solche Veteranen wie Vern Gosdin oder Don Williams erinnert. Hinzu kommt Eady's so natürliche Stimme eines jederzeit viel Spannung erzeugenden Storytellers. Auch Freude eines nicht ganz so "glatten" Alan Jackson werden mit der Musik von Jason Eady größte Freude haben. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten "allererste Sahne". Alles kommt recht locker und entspannt, und besticht mit feinsten Melodien. Dazu behält Eady's Countrymusic immer eine gewisse rootsige Note mit einem Hauch von Americana. Immer wieder sticht das prächtige Zusammenspiel der bereits erwähnten Größen Richard Bennett und Fats Kaplin heraus, teils mit herrlichen Soli. Die wimmernde Pedal Steel von Kaplin ist ein Genuß! Produziert hat erneut Kevin Welch! Ganz große Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Ok Whiskey - 2:25
2. The Other Side of Abilene - 3:15
3. Temptation - 2:28
4. One, Two... Many - 3:23
5. Liars And Fools - 3:29
6. We Might Just Miss Each Other - 2:57
7. Daylight And Dark - 4:14
8. Lonesome Down and Out - 3:05
9. Whiskey & You - 3:50
10. Late Night Diner - 3:42
11. A Memory Now (feat. Hayes Carll & Evan Felker) - 2:39

Art-Nr.: 8451
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
OK whiskey
The other side of Abilene
Liars and fools
Daylight and dark
Lonesome down and out
Late night diner
A memory now

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Gill, Vince - guitar slinger ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks!
Grandioses, neues Album von Vince Gill, der hier einmal mehr seine herausragenden Fähigkeiten als Songwriter, Sänger und "guitarslinger" unter Beweis stellt. Contemporary Country von beeindruckender Qualität. Mal klassisch traditionell, mal flott und rockig, auch mal ein wenig soulig und bluesig, sowie die ein oder andere wunderbare Ballade - Vince Gill mal wieder in bestechender Form!

Wir bieten ausschließlich die mit 3 zusätzlichen, exzellenten Songs aufgestockte Deluxe Edition an, denn alles andere macht in Anbetracht dieser großartigen Musik keinen Sinn.

Das komplette Tracklisting:

1 Guitar Slinger - 4:05   
2 All Nighter Comin' - 2:34   
3 Tell Me Fool - 4:05   
4 Threaten Me with Heaven - 5:31   
5 When the Lady Sings the Blues - 4:34   
6 Who Wouldn't Fall in Love with You - 4:58   
7 When Lonely Comes Around - 3:45   
8 True Love - 4:44   
9 Bread and Water - 4:44   
10 Billy Paul - 3:52   
11 The Old Lucky Diamond Motel - 3:39   
12 Lipstick Everywhere - 3:11   
13 One More Thing I Wish I'd Said - 4:05   
14 If I Die - 3:40   
15 Buttermilk John - 6:20

Art-Nr.: 7602
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hubbard, Ray Wylie - the grifters hymnal [2012]
Ray Wylie Hubbard’s scrappy sound contains parts of everything that have made both rock and country albums from the ‘70s withstand the test of time. Grifter’s Hymnal may have been released in 2012, but it could have been released at any point the Texan’s career, which has spanned four decades of twangy ramblings and explored everything from spiritual beliefs to contemporary tales.

From the beginning of “Coricidin Bottle”—which is an empty pharmacy bottle used as a guitar slide as made famous by Duane Allman—through the rest of the 12-song album, Hubbard sticks to what he knows. Every song sounds like you could listen to it while driving a beat-up Ford pick-up through the scorching heat of a Texan summer.

Don’t be surprised if you run into Hubbard breaking up a fight wearing a sweatsoaked white t-shirt and rattlesnake-skin boots in a dusty saloon. At the age of 65, he’s as much country (if not more) as any other musician out there. It’s because of his focus on the metallic sounds he unleashes from his guitar underneath his hearty vocals. He knows when to reference ancient spiritual beliefs (“Lazarus,” “New Year’s Eve At the Gates of Hell”) and when to dance with his personal demons on tracks like the mid-album “Red Badge of Courage.”

Grifter’s Hymnal is an album that can be played in the Deep South where two-step thrives as well as be enjoyed by anyone who understands how hard it is to craft a song and make it sound effortlessly timeless. Once again, Hubbard has proven his worth after 40 years in the business.

Das komplette Tracklisting:

1 Coricidin Bottle - 1:59
2 South of the River - 4:06
3 Lazarus - 3:12
4 New Year's Eve At the Gates of Hell - 3:30
5 Moss and Flowers - 3:15
6 Red Badge of Courage - 4:13
7 Train Yard - 3:15
8 Coochy Coochy - 3:26
9 Mother Blues - 5:56
10 Henhouse - 4:30
11 Count My Blessings - 4:23
12 Ask God - 3:31

Art-Nr.: 7737
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Jackson, Alan - thirty miles west [2012]
Alan Jackson in Bestform! Nach seinem Labelwechsel liefert er mit "Thirty miles west" eines seiner stärksten "Hard Country"-Alben der letzten Jahre ab. Jackson ist neben George Strait einer der wenigen Künstler, die mit ihrer unverfälschten "Pure Country"-Musik aus Nashville einfach nicht wegzudenken sind und zwischen all den Pop-geschwängerten Neuzeit-Produkten die Fahnen des traditionellen, reinen Country hoch halten. Enthält mit dem starken Southern Country Uptempo-Feger "Dixie highway" ein brillantes, 7 1/2-minütiges Duett mit Zac Brown (Zac Brown Band). "Hut ab" vor Alan Jackson, der auch mit seinem 15. Studioalbum weit entfernt von irgendwelchen Abnutzungserscheinungen ist. Im Gegenteil! So kann's weitergehen, Mr Jackson...

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Come Back as a Country Song - 3:02
2. You Go Your Way - 3:17
3. Everything But the Wings - 4:44
4. Talk Is Cheap - 3:48
5. So You Don't Have to Love Me Anymore - 3:42
6. Look Her in the Eye and Lie - 3:48
7. Dixie Highway (Duett with Zac Brown) - 7:24
8. She Don't Get High - 4:12
9. Her Life's a Song - 4:25
10. Nothin' Fancy - 3:12
11. Look Way to Go - 3:39
12. Life Keeps Bringin' Me Down - 3:04
13. When I Saw You Leaving (For Nisey) - 4:04

Art-Nr.: 7806
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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James, Casey - same [2012]
Großartiges Newcomer-Debüt! Wenn heutzutage noch wirklich etwas auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zutrifft, dann ist es zweifelsfrei das schier unglaubliche Reservoir an Musiktalenten. Der Aus Fort Worth, stammende 29-jährige Texaner Casey James (mit seiner Lockenmatte so ein wenig ein Dierks Bentley-Typ) ist wieder so ein passendes Paradebeispiel. Wie üblich, aus einer musikbegeisterten Familie entsprungen (beide Eltern sind Musiker, mit seinem Bruder spielte in einer Band), lernte er bereits mit 13 Jahren das Gitarre spielen. Blues Rock Gitarristen wie Doyle Bramlett II oder Stevie Ray Vaughan bis zu den alten Meistern wie Albert Collins & Co. hatten es dem jungen Burschen angetan, hinzu kamen aber auch Bands wie Lynyrd Skynyrd und Pearl Jam. Amüsanter Weise, ohne die Sendung "American Idol" jemals zuvor verfolgt zu haben, wurde ihm die Bewerbung seitens seiner Mutter nahegelegt und letztendlich auch in die Tat umgesetzt. Casey James belegte schließlich, trotz eines zwischenzeitlichen, ernsten Motorradunfalls, einen hervorragenden dritten Platz in der neunten Staffel des Contests und befindet sich von nun an in bester Gesellschaft mit Interpreten wie Carrie Underwood, Bo Bice, Scotty McCreery oder Lauren Alaina. Sony Music Nashville CEO Gary Overton war absolut begeistert von den Liveauftritten (vor allem sein Gitarrenspiel hatte es ihm angetan) und verpflichtete ihn für das Sony-Unterlabel BNA Records. Aber nicht nur das. Für Major-Companies recht ungewöhnlich, gewährte er ihm auch genügend Zeit, sowohl für die behutsame Genesung angesichts des o.a. Unfalls, als auch im Hinblick auf Caseys kompositorische Fähigkeiten für die Entwicklung der entsprechenden Songs. Zu guter Letzt ließ man den Burschen neben dem Gesang auch den überwiegenden Teil der Akustik- und E-Gitarrenparts (dazu auch noch Dobro) selbst übernehmen und involvierte ihn direkt auch gleich noch bei der Produktion (zusammen mit Chris Lindsey, ein Track mit Aimee Mayo). Den ihm gewährten Vertrauensvorschuss zahlt Casey dann auch mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zurück. Neun der insgesamt elf Stücke stammen aus seiner Feder, wobei ihm u.a. namhafte Schreiber der Szene wie Scooter Caruso, die Warren Brüder, Brice Long, Terry McBride, Brett James oder David Lee Murphy mit sicherem Gespür zur Seite standen. Der exklusive Musikerkreis mit z.T. Leuten wie Pat Buchanan, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Shannon Forrest, Tony Harrell und Dan Dugmore schnürrte das Paket fest und machte es schließlich endgültig zum "sicheren Ding". Herausgekommen ist, wie es auch für ein Debütwerk im New County-Bereich zunächst sinnvoll ist, ein Gesamtüberblick über die Fähigkeiten des Protagonisten. So wird das gesamte Spektrum von Ballade, über Mid- bis Uptempo, von countrylastigen, bis zu rockigen, hier sogar auch bluesig und soulig angehauchten Stücken abgedeckt und das natürlich knackig, kurzweilig und perfekt aufeinander abgestimmt. Als Einstieg gibt es mit "The Good Life" ein, wie der Titel es schon andeutet, flockiges, erstklassiges, knackiges und melodisches Gute Laune-Stück, mit einem klug eingestreuten Tempobreak und einem schönen E-Gitarren-Solo. "Crying On A Suitcase", ebenfalls sehr eingängig (vor allem der Refrain), wechselt lediglich ein wenig die Stimmung (aufgrund der textlichen Thematik, es geht um Abschied in einer Liebesbeziehung), glänzt aber mit hervorragender Hintergrund-Slidearbeit und zwei schönen E-Gitarren-Solopassagen. Die bereits im letzten Jahr vorab ausgekoppelte, jetzt aber in den Billboard-Charts erst richtig in Fahrt kommende Single "Lets Don't Call It A Night" offeriert zum einen James‘ klare Blues- und Soul-Tauglichkeit, dient zum anderen aber auch als eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön sich diese Stilart mit New Country vermischen lässt. Hier kam eine tolle, atmosphärische Ballade im Stile von James Otto heraus (klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Solo-Kombination, plus 2. E-Gitarren-Soli gegen Ende). In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "Love The Way You Miss Me" (Clapton-mässige Note). Das "real" Countryherz schlägt schließlich bei "Drive" ganz hoch. Eine Kooperation mit den Warren Brothers, wobei sich Dobro (starkes Spiel von Casey) und E-Gitarre eine heiße Wettfahrt liefern. Cooler Song! Balladenfreunden dürften die herrlich instrumentierten Nummern "Undone" (Akkordeon, Pianotupfer) und "So Sweet" (Powerrefrain, angenehme Orgel) wohlige Momente bereiten. Einfach schön und absolut kitschfrei. Im hinteren Bereich der CD wird dann das Tempo schön gleichmäßig angezogen. "She’s Money" (schwungvoller Groove, tolles an die Doobie Brothers erinnerndes rollendes E-Gitarren-Führungs-Lick, fulminante E-Gitarren-Passagen), "Tough Love" (swampig, viel Slide, Orgel, Handschrift von Mitkomponisten David Lee Murphy ist deutlich erkennbar) und das flott dahinpolternde "Workin On It" (satte Drums von Shannon Forrest, Southern Rock E-Gitarren-Solo) bilden dabei ein mehr als eindrucksvolles und unterhaltsames Trio. Als Finale entschied sich Casey dann für eine ruhige, recht melancholische, hoch melodische Nummer. "Miss Your Fire" würde hierbei auch einem John Mayer gut zu Gesicht stehen. Ein leises, zunächst sanftes (einem Wasserrauschen gleichkommendes Akustikgitarrenspiel als Untermalung), sich langsam steigerndes Stück mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein wunderbarer Abschluss. Casey James beeindruckt auf seinem vielschichtigen Debüt mit gesanglichen, spieltechnischen und auch kompositorischen Qualitäten auf ungemein hohem Niveau. Fans von "jungen Wilden" wie Bucky Covington, Frankie Ballard, besagtem Dierks Bentley, Lee Brice aber auch von Musikern wie Keith Urban, James Otto, Travis Tritt oder Luke Bryan sollten hier die Antennen ausfahren. Es lohnt sich! Der Bursche ist richtig gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Good Life - 3:30
2. Crying on a Suitcase - 3:42
3. Let's Don't Call It a Night - 3:26
4. Drive - 3:32
5. Love the Way You Miss Me - 3:39
6. Undone - 3:25
7. So Sweet - 3:31
8. She's Money - 4:03
9. Tough Love - 3:30
10. Workin' on It - 3:22
11. Miss Your Fire - 3:38

Art-Nr.: 7724
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The good life
Let's don't call it a night
Drive
Undone
miss your fire

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JB and the Moonshine Band - beer for breakfast [2012]
"They come from the piny woods of East Texas" und mischen gerade die Red Dirt-Szene, und nicht nur die, richtig auf. Zu recht! JB Patterson und seine exzellente Moonshine Band spielen einen beeindruckenden, wundervollen, kraftvollen, Gitarren-betonten Southern-rocking Red Dirt Country, bzw. Country-fried Southern Rock, dessen ausgeprägter, einfach nur schöner Melodik man sich nur schwer entziehen kann. Das hat richtig Substanz, das hat richtig Klasse! Gegründet von dem großartigen Songwriter, Gitarristen und fantastischen Lead Sänger JB Patterson ("Double wide dream", das Titelstück des aktuellen Albums der Casey Donahew Band ist beispielsweise Co-Komposition von Patterson), der seine Mitstreiter aus eigens inszenierten Rehearsals und Castings zusammenstellte, ging das Quartett, neben Patterson sind das Hayden McMullen (lead guitar), Chris Flores (bass) und Gabe Guevara (drums), mit einem alten, klapprigen Van und eigener P.A. auf Tour, um jede sich bietende Auftrittsmöglichkeit in den texanischen Bars und "beer joints" landauf landab zu nutzen. Man war überzeugt von seinen Fähigkeiten und wollte mit seinen Live-Auftritten unbedingt auf sich aufmerksam machen. Irgendwann werden uns schon die richtigen Leute sehen, dachte sich die Band, und genau das geschah auch. Im März 2010 sah der New Country-Rapper Colt Ford die Truppe und war, obwohl die Musik von JB and the Moonshine Band überhaupt keine Parallelen zu der von Ford aufweist, spontan begeistert von deren fettem Countrysound und Outlaw-Attitüde. Ein paar Monate später hatte die Band auf dem gleichen Label wie Ford ihren "Record Deal" und nun liegt mit dem prächtigen "Beer for brekfast" schon ihr zweites Album vor. Es ist eine jener großartigen Scheiben, die mit ihrer Energie, Dynamik und Songstärke sowohl die Liebhaber der texanischen Red Dirt-Bewegung, als auch die des rockigen Nashville-kompatiblen New Country und des countryorientierten Southern Rocks unter einen Hut bringen. Aufgenommen in Nashville und Texas, besticht das Album von vorn bis hinten mit erstklassigen Songs ohne jeden Ausfall. Es gibt flotten, rockigen Outlaw Country, eine Menge wunderschöner Balladen, die allesamt sehr kraftvoll und mit herrlichen Melodien in Szene gesetzt werden, und ein paar astreine, herzhafte Southern Rock-Nummern. Man kann Spuren von Leuten wie Waylon Jennings und Hank Williams Jr. ausmachen, genauso wie von Montgomery Gentry, der Eli Young Band, der Brandon Clark Band, von Flynnville Train oder Blackberry Smoke. All das vermischen Patterson und seine Freunde zu ihrer eigenen, großartigen Musik. Diese ist überaus Gitarren-orientiert, mit E-Gitarren voller Saft und Kraft überall. Unterstützt wird die Band bei einigen Tracks von dem bekannten Nashville-Fiddler Rob Hajacos und der Steelguitar-Ikone Mike Johnson. Alles bündelt sich in einem wunderbar vollen Sound. Ein weiteres Markenzeichen, das wir vereinzelt schon erwähnt haben, ist von besonderer Bedeutung: Trotz der nie fehlenden Würze in den Songs und der erdigen Outlaw-/Southern Rock-Mentalität werden die Songs von hinreissenden Melodien bestimmt, die nicht selten an die schon genannte Eli Young Band erinnern. Los geht's mit dem bärenstarken "Beer for breakfast", einem von stampfenden und gut Gas gebenden Drums nach vorn gepeitschten, erfrischend fröhlichen Fiddle- und Guitar-driven Roadhouse-/Outlaw Country-Feger, der einen sofort mitreißt. Hat einen tollen Drive und läßt die Stimmung bei den Live-Shows der Truppe in den texanischen Honky Tonks sicher überschwappen. "Geil"! "Edge of the road" hingegen ist eine dieser traumhaft melodischen Balladen. Vergleiche zur Eli Young Band, vor allen Dingen vor deren Nashville-Deal, sind unausweichlich. Der Sound ist kraftvoll und saftig, das Arrangement eine perfekte Verschmelzung texanischer Red Dirt-Anlagen und Nashville-tauglicher New Country-Charakteristika. Hat das Zeug zu einem Monster Radio-Hit, sowohl in Texas, als auch in den Nashville-Charts - und das meinen wir ausschließlich positiv. Ähnlich gelagert ist das ebenso schöne "Kiss me that way" und das hinreissende "Smith County Line", das gar ein wenig an Sister Hazel erinnert. Dann die Southern Rock-Seite der Band: "Hell to pay" wird von rauen Southern Riffs bestimmt, genauso wie von einem urigen Outlaw-Flair. Die Nummer lebt von spannenden Wechsel zwischen kochenden, Skynyrd-mässigen Riffs, die auch solchen jungen Southern Rock Bands wie Hogjaw und SwampDaWamp prächtig zu Gesicht stünden, und einem flotten, dynamischen Roadhouse-Drive. Kommt auf der Schiene der Großtaten solcher Kollegen wie Flynnville Train und Blackberry Smoke. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das fulminante "Yes". Das ist von fetten, satten Gitarren bstimmter Hard Rock-Country/ Southern Rock-Country vom Feinsten. Hat ordentlich Power! Hier spürt man die nach eigenen Angaben vorhandenen Einflüsse von Metallica genauso wie die von Lynyrd Skynyrd und großer Country-Helden ala Waylon Jennings, Johnny Cash, Billy Joe Shaver & Co.. Eine Hammer-Nummer! Balladesk ist's dann wieder bei dem wundervoll melodischen " I don't care", das aber ebenso ein feines Southern-Feeling zu bieten hat, wie der lockere, von schönen Lynyrd Skynyrd- und The Marshall Tucker Band-mässigen Hooklines durchzogene Red Dirt-Countryrocker "Ride" mit seinen starken Gitarren (inkl. zündendem Solo) und seiner tollen Melodie. "Catchy melodies and rugged appeal" sind das Markenzeichen dieser hervorragenden Truppe. Und JB Patterson sagt: "We love what we do and we play by our own rules. We’re real, we’re raw, and we don’t feel there’s a need to apologize for it." Das kommt eindrucksvoll rüber! Ehrlichkeit und Leidenschaft, gepaart mit exzellenter Songqualität - JB and the Moonshine Band werden nicht nur Texas rocken...

Das komplette Tracklisting:

1. Beer For Breakfast - 2:16
2. Kiss Me That Way - 3:55
3. No Better Than This - 2:57
4. Edge of the Road - 3:09
5. More Like My Dog - 3:53
6. Hell To Pay - 3:36
7. Smith County Line - 4:20
8. Ride - 3:37
9. The Only Drug - 3:16
10. Black and White - 3:57
11. I Don't Care - 4:48
12. Yes - 3:44
13. I'm Down [LEX Mix] - 3:09
14. Perfect Girl [Moonshine Mix] - 3:18

Art-Nr.: 7708
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer for nreakfast
Edge of the road
Hell to pay
Smith County Line
Ride
I don't care
Yes

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Jones, Georgette - strong enough to cry [2011]
"Traditional, hardcore country to the bone" - und zwar wunderschöner! Georgette Jones, Tochter des unvergessenen, großen Countrypaares George Jones und Tammy Wynette, die nicht nur solche Countryklassiker wie beispielsweise "Golden ring", "We're gonna hold you", "Take me" und "Two story house" hervorbrachten, sondern auch zwischen 1969 und 1975 verheiratet waren, hat, wie kann es anders sein, deren musikalische Anlagen nicht nur im Blut, sie hat sie auch komplett in ihrem Herzen und in ihrer Seele verinnerlicht. Gesegnet mit einer großartigen Stimme, kraftvoll, klar, sauber, rein und "real country", beglückt sie die Countrywelt auf ihrem Album mit 12 wunderbaren Songs, ganz in der Tradition ihrer berühmten Eltern. Traditionelle Country- und Honky Tonk-Musik, natürlich, locker, melodisch, in ihrer reinsten Form. Erstklassig produziert von Justin Trevino (der Sound ist glasklar), wurde das Album in dem bekannten "Heart of Texas"-Studio von Brady/TX eingespielt. Die erlesenen, texanischen Musiker begleiten Georgette stets mit ihrem unaufgeregten, simplen (im positivsten Sinne) und transparenten, feinen Spiel, und setzen damit die wunderbare Stimme der Künstlerin nahezu perfekt ins richtige Licht. Vor allem Steeler Jamie Lennon, der fast alle Songs mit herrlichen, wimmernden Pedal Steel-Klängen garniert, hinterlässt einen exzellenten Eindruck. Nicht nur solche Lieder wie das flotte, rhythmische, ein wenig an den Bakersfield Country von Buck Owens erinnernde "Don't come back till you love me", der himmlische, von trauriger Steelguitar und klimperndem Honky Tonk-Klavier bestimmte Country-Waltz "Making love all wrong", das von Papa George Jones mitkomponierte "I just don't give a damn", oder das von einer klasse Melodie geprägte, flotte, flockige, mit toller Fiddle und Steelguitar inszenierte "A day late, a diamond short" (starkes, kleines Fiddle-Solo von dem prima aufspielenden Reggie Rueffer) sind herrliche Nummern - nein, das ganze Album ist eine Wonne für die Liebhaber reiner, unverfälschter, traditioneller, von sämtlichen Pop-Clichés meilenweit entfernter Countrymusic. Ganz ohne Zweifel ist das musikalische Erbe ihrer berühmten Eltern bei Georgette Jones in den allerbesten Händen. Großartig!

Die komplette Songliste:

1. Strong Enough to Cry 4:14
2. Don't Come Back Till You Love Me 2:46
3. Run Woman Run 2:30 (with Amber Digby)
4. Making Love All Wrong 3:45
5. I Just Don't Give a Damn 2:48
6. A Day Late, a Diamond Short 2:35
7. Rainbow Colored Words 3:51
8. Broken, Bitter or Better 4:27
9. I'm Not Even Close 3:14
10. Ways to Make You Talk 2:22
11. Where Were You 3:08
12. I Don't Love You 3:31

Art-Nr.: 7662
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Strong enough to cry
Don't come back till you love me
Making love all wrong
I just don't give a damn
A day late, a diamond short
Where were you
I don't love you

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Kramer, Jana - same [2012]
“Country music is in my blood. I love country music because it tells a story and I have a lot of stories to tell”, eine Aussage von Jana Kramer, die die hübsche, in Detroit/Michigan geborene Singer-Songwriterin und Schauspielerin mit ihrem wunderbaren Debutalbum eindrucksvoll bestätigt und sogar festigt. Bislang ist Jana eher als Schauspielerin bekannt geworden und dem einen oder anderen vielleicht schon einmal in Fernsehserien wie "Grey's anatomie" oder "One tree hill" begegnet. Die Schauspilerei betreibt sie durchaus gern, doch in Zukunft möchte sie sich viel mehr der Musik, genauer gesagt der Countrymusic widmen, denn darin sieht sie ihre eigentliche Berufung. “I love acting, but my heart and soul is in singing. This is what I've always wanted to do. I've wanted to do music my entire life", bekennt sie, und man kauft es ihr wirklich ab. Ihr nun vorliegendes, erstes Album ist einfach klasse. Schon die Aufmachung des Albums wirkt mit den in Sonnenlicht-getränkten Fotos ungemein natürlich und lässt Rückschlüsse auf entsprechend frische Musik zu, die Jana dann folgerichtig auch präsentiert. Was wir hören ist herrlich knackiger, mit tollen Melodien versehener Country/New Country, der vereinzelt auch seine poppigen Momente hat, die aber nie zu ausgeprägt wirken. Die Basis ist durch und durch Country. Instrumente wie Fiddles, Steelguitars und Mandolines spielen neben den elektrischen Gitarren eine absolut gleichwertige und entsprechend bedeutende Rolle. Die Balance stimmt. Jana het eine wunderbare, sehr kraftvolle, klare Stimme. Die Songs, die sie ausgewählt hat sind allesamt sehr gefällig, einprägsam und gehen bestens ins Ohr. Nahezu jedes Stück steckt voller Hitpotential. Will man sie mit anderen Künstlerinnen vergleichen so fallen einem aus der Vergangenheit solche Kolleginnen wie die junge Patty Loveless, die junge Trisha Yearwood, Pam Tillis und Faith Hill ein, in der Gegenwart bewegt sie sich in etwa auf der Schiene von Sunny Sweeney, Ashton Shepherd und The Band Perry. Begleitet wird Jana von einigen Vertretern der 1A Sessionriege Nashville's, wie z. B. Tom Bukovac (electric guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, banjo), Bryan Sutton (acoustic guitar), Paul Franklin (pedal steel, dobro), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Glenn Worf (bass), Shannon Forrest (drums), und einige mehr. Zwei der Songs hat sie zudem mitkomponiert, ansonsten sind u. a. solch hochkarätige Songwriter wie Jim Beavers, Jessi Alexander, Rachel Proctor, Katrina Elam, Troy Verges, Jennifer Hanson, Lynn Hutton und Ashley Ray involviert. Das damit Songmaterial vom Feinsten zur Verfügung steht ist keine Überraschung. Aber man muß es auch entsprechend umsetzen können, und das gelingt Jana Kramer einfach vorzüglich. Nehmen wir beispielsweise den herrlich knackigen, erfrischenden, schön rhythmischen Opener "Good time comin' on": Das ist jede Menge gute Laune versprühender, stimmungsvoller New Country, unterlegt mit einem klasse Percussion-Groove und mit großartigen Gitarren-, Steelguitar- und Orgel-Klängen in Szene gesetzt. Vermittelt eine ansteckend positive Stimmung. Ähnlich gelagert ist das anschliessende "I hope it rains" (klasse Mandolinen-Fills, schöner "Song along"-Refrain), während das folgende "Why ya wanna" in einem angenehmen Midtempo aus den Lautsprechern sprudelt. Traditionell verwurzelt, aber in einem durchaus modernen Gewand treffen Jana und die beteiligten Musiker in einem wundervollen Ambiente aus großartigem Fiddle-, Mandolinen-, Pedal Steel- und Gitarren-Zusammenspiel zielsicher den Nerv der Countryfans. Dazu geht der Song prächtig ins Ohr. Klettert gerade scheinbar unaufhaltsam in den Billboard Country Singles-Charts nach oben. Großartig auch der furiose, mit saftigen Gitarren, aber auch mit feinem Dobro (klasse Solo), Steel und Banjo inszenierte, gut abgehende Country-Heuler "One of the boys", oder das melodische, mit wunderbarer Baritone-Gitarre und toller Steelguitar inszenierte, wieder in einem entspannten Midtempo dargebotene "When you're lonely". Schwache Nummern findet man auf diesem Album nicht. Jana Kramer macht von vorn bis hinten einen super Job. "All eyes are on Jana as she boldly graces country music with a fresh, new sound and powerful new music", heisst es über sie in einem U.S.-Statement. Dem kann man nur zustimmen. Keine Frage, mit dieser jungen, hoch talentierten Dame ist in Zukunft zu rechnen. Vielleicht wächst in ihr sogar eine der künftigen, großen, weiblichen Nashville-Stars heran. Das Potential dazu hat sie. Gratulation an Jana Kramer zu diesem vorzüglichen Debut!

Das komplette racklisting:

1. Good Time Comin' On - 3:25
2. I Hope It Rains - 3:07
3. Why Ya Wanna - 3:42
4. Goodbye California - 3:58
5. Whiskey - 3:36
6. Over You By Now - 3:59
7. One of the Boys - 2:49
8. What I Love About Your Love - 2:58
9. When You're Lonely - 3:31
10. King of Apology - 2:50
11. Good As You Were Bad - 3:37

Art-Nr.: 7820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Good time comin' on
Why ya wanna
Whiskey
One of the boys
When you're lonely
Good as you were bad

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McCoy, Neal - XII [2012]
Lange war es ruhig um den großartigen "Real Country"-Performer Neal McCoy aus Jacksonville/Texas, der uns einst mit so tollen Hits wie "Wink", "No doubt about it" oder "The city that put the Country back in me" begeisterte. Jetzt meldet er sich mit einem neuen, 12 Songs umfassenden, schlicht "Twelve" betitelten Album zurück und beweist überaus eindrucksvoll, dass er noch "voll im Saft" steht. Und wie! Das Teil ist einfach klasse! Erfrischende Country-/New Country-Musik voller Abwechslungsreichtum, geschickt zwischen purer Country-Tradition und modernem "Young Country" hin und her balancierend, aber immer frei von "gekünstelten" Pop-Momenten. Es ist eben "Real Country". McCoy's "Comeback"-Album ist unter der tatkräftigen Mithilfe des eng mit ihm befreundeten Country Star-Ehepaares Blake Shelton und Miranda Lambert, zusammen mit Brent Rowan entstanden, die das Album nicht nur im 3er-Verbund exzellent produzierten, sondern den Protagonisten auch bei der Songauswahl gezielt unterstützten. Und die ist von vorn bis hinten vorzüglich. Nehmen wir beispielsweise den wundervollen Opener "A-OK", ein knackiger, durchaus traditionell fundamentierter, dennoch überaus zeitgemäss umgesetzter New Country Midtempo-Hit, der eine herrliche Frische vermittelt. Das ist fröhlich, da kommt jede Menge gute Laune auf. Die Melodie geht sofort ins Ohr und der schöne "Sing along"-Refrain lässt einen nicht mehr los. Eine fabelhafte Nummer, die an so manchem tristen Tag für Sonne im Herzen sorgt und McCoy's so fantastisch gelungenen Neustart perfekt repräsentiert. So geht das munter weiter, mit prächtigem, knackigem New Country ("Real good, feel good"), fetzigem, Gitarren-betontem Countryrock ("Lucky enough"), der ein oder anderen, wunderschönen Ballade (z. B. "Judge a man by the woman"), purem, klassischem, "Beer drinking" Neo Honky Tonk ("That's just how she gets"), Bob Wills-beeinflusstem Barroom-Swing ("Mouth" - übrigens mitkonmponiert von Jamey Johnson), bis hin zu fröhlichem, von einem leichten Mariachi-Flair und viel sonnigem "Ocean-Feeling"durchzogenem Tex Mex-Country ("Borderline crazy" - klingt, als sei es in einer gemeinsamen Session von Kenny Chesney, Jimmy Buffett und The Mavericks entstanden). Neal McCoy hat zur Umsetzung die 1A-Garde von Nashville's Studio-Cracks wie zum Beispiel Brent Rowan, David Grissom (electric guitars), Dan Dugmore (steel, lap steel), Mac McAnally (acoustic guitar), Michael Rhodes (bass), Michael Rojas (piano), Aubrey Haynie (fiddle), Greg Morrow (drums), u.v.m., mit an Bord. Blake Shelton und Miranda Lambert helfen natütlich auch aus, mit akustischer Gitarre und wunderbarem Background-Gesang. Neal McCoy mit einem tollen Album, voll auf der Schiene solcher Leute wie Blake Shelton, Dierks Bentlrey, Jake Owen, Brad Paisley, Luke Bryan, Montgomery Gentry, Toby Keith, Tracy Lawrence, und wie sie alle heissen. Aber auch der ein oder andere George Strait-Fan kommt sicher prima damit klar. Frisch, locker, knackig, mit tollem Songmaterial und absolut auf der Höhe der Zeit! Neal McCoy ist wieder voll da!

Das komplette Tracklisting:

1. A-Ok - 2:56
2. Real Good Feel Good - 4:05
3. Judge a Man By the Woman - 3:59
4. Mouth - 3:16
5. Shotgun Rider - 3:01
6. That's You - 3:25
7. Crazy Women - 3:35
8. Lucky Enough - 3:33
9. Every Fire - 3:40
10. That's Just How She Gets - 2:58
11. Borderline Crazy - 3:18
12. Van Gogh - 3:56

Art-Nr.: 7725
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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A-Ok
Shotgun rider
That's you
Lucky enough
Every fire
Borderline crazy

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Moore, Kip - up all night [2012]
Großartiges Debut des Mannes aus Tifton, Georgia, der mit seiner ersten Single "Somethin' `Bout A Truck" gerade die Top 10 (zur Zeit Platz 9) der Billboard Country Singles-Charts entert. Knackige New Country-Musik mit einem dezenten Heartland-Flair. Kip Moore führte lange Zeit ein rastloses Leben als "Hallodri", ausgestattet mit Intelligenz und einigen diversen Talenten (er war sowohl ein guter Basketball- und auch ein prima Golfspieler, lernte dazu frühzeitig Gitarre spielen und trat mit lokalen Bands auf). Nach seiner Graduierung zog es ihn so gut wie mittellos zunächst nach Hawaii, um neben ein paar Gelegenheitsjobs, dem leichten Leben, der Sonne und dem Surfboard fahren zu fröhnen. Irgendwann überredete ihn ein Freund, es doch noch mal mit der Musik zu versuchen. Kip gab nach und wiederum nur mit einem alten Nissan und einer Gitarre "bewaffnet", begab er sich 2004 nach Nashville. Er begann bei Songwriter-Sessions die relevanten Kniffe zu studieren und für seine eigenen Ideen zu nutzen. Damit erreichte er nach und nach eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den für das Business maßgeblichen Leuten. Moore's entscheidender Schritt nach vorne kam, als er für das erfolgreiche Debüt des Duos Thompson Square mit "All the Way" and "Let's Fight" gleich zwei Stücke beisteuerte. Als eigenständiger Musiker wurde er von Kreativ-Scout Marc Dennis, der den Kontakt zu MCA Nashville besorgte, entdeckt. MCA stellte Kip den erfahrenen Hitschreiber Brett James als Produzent an die Seite (James hat hier auch zwei Stücke mitkreiert und singt im Background mit) und ließ ihm bei der Wahl seiner Mitschreiber weitestgehend freie Hand. Gentleman-like bedankte sich Keifer Thompson für Moore's Hilfe und diente diesmal zu Kip's Opener "Drive Me Crazy", einem flotten New Country-Feger mit allen genretypischen Zutaten (inkl. Steel-Fills und zweier kurzer E-Gitarren-Soli) als Co-Songwriter. "Beer Money" folgt als tanzbarer Gute-Laune-Countryrock wie es auch zuweilen bei Billy Ray Cyrus der Fall ist. Als Center des Albums steht natürlich die o.a. Single "Somethin' `Bout A Truck", ein wirklich cooler, lässiger, saustarker Track (toller Gesang von Kip) mit herrlicher Instrumentierung (grandiose Slidearbeit), einem klasse Groove, Tempo- und Stimmungwechseln, sowie amüsantem Text (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten). Hier passt alles zusammen, deshalb nicht ohne Grund auf der Erfolgsspur. Geschrieben wurde die Nummer von Kip zusammen mit Dan Couch, der mit "Reckless (Still Growin’ Up)", neben zwei weiteren Songs, noch einen richtigen Kracher dieses Werkes ablieferte: Wieder ein Track mit einem relaxten Groove und lustigem Text, der so ein wenig Moore's unkonventionelles Vorleben reflektiert („... we took our breaks on the boat docks and I got fired for smokin’ pot...”). Das Stück würde auch ganz gut zu Kenny Chesney's Repertoire passen. Bei diversen Liedern wie "Crazy One More Time", "Hey Pretty Girl", "Up All Night" (erinnert stark an Keith Urban, mit Brett James als Co-Autor) beweist Moore dann auch seine Tauglichkeit im gemäßigten, bzw. Balladenbereich, immer mit einer schönen Heartland-Brise und vermeidet so jegliches Abdriften in allzu poppige Gefilde. Ganz stark der Abschluss mit dem dezent, melancholischen Slide-getränkten "Fly Again" (tolles, "quietschendes" Slide-Solo) und der zweiten Brett James Co-Operation "Faith When I Fall" (ruhiges Akustikintro, bedächtiges E-Gitarrenspiel, hymnischer Refrain, E-Gitarren-Solo), die ebenfalls erhebliches Hitpotential aufweist. So kommt auch der für das Music Row Magazin schreibende, anerkannte Journalist und Historiker Robert K. Oermann zu einem Fazit voll des Lobes: "For years, I have been searching for the missing link between blue-collar rock and country music. "This year, I think I have heard it. His name is Kip Moore. There is fiery, urgent intensity in his voice. His lyrics vibrate with conviction and true grit. The melodies have gripping, heart-in-throat passion. And the roaring, propulsive performances on his debut album sound like signposts on the highway to some Southern-fried Born to Run. Dare I say it? This man just might be the hillbilly Springsteen." Diesem beeindruckenden Statement schließen wir uns mit gutem Gewissen an. Kip Moore sorgt mit seinem Debüt "Up All Night" für jede Menge frischen Wind in Nashville's New Country-Szene. Gut so! Sehr starkes Debut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drive Me Crazy 4:04
2. Beer Money 3:38
3. Somethin' 'Bout A Truck 3:33
4. Everything But You 3:56
5. Crazy One More Time 4:25
6. Where You Are Tonight 4:16
7. Hey Pretty Girl 3:35
8. Reckless (Still Growin' Up) 4:36
9. Up All Night 4:27
10. Fly Again 4:18
11. Faith When I Fall 4:41

Art-Nr.: 7767
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Paisley, Brad - moonshine in the trunk [2014]
Nach dem sehr kontrovers diskutierten, vergangenen Werk "Wheelhouse" kommt der Superstar nun mit seinem neuen Album "Moonshine In The Trunk" und liefert diesmal wieder eine bärenstarke Leistung ab. Das Songmaterial ist exzellent und Paisley trifft die Schnittstelle zwischen klassischer Country-Tradition und modernen Klangelementen geradezu perfekt. Eingespielt wieder mit den Mitgliedern seiner Tourband (u.a. Gary Hooker, Randle Currie, Kendal Marcy, Justin Williamson, Kenny Lewis, Ben Sesar - aber auch einigen namhaften Nashville-Studiocracks wie Gordon Mote, Bryan Sutton, Wes Hightower) dürfte Brad nicht nur im Studio, sondern vor allem auch live wieder die Massen in seinen Bann ziehen. Das Album startet so ein wenig auf der zur Zeit populären "Luke Bryan-Welle". Mit den bestens für die "berüchtigten" Springbreak-Parties geeigneten "Crushin’ It" und dem in den Charts bereits etablierten "River Banks", lässt Paisley den Gute Laune-Pegel direkt mal in die Höhe schellen. Die markanten Refrain- und Titelzeilen beinhalten Mitsing- und Mitgröl-Garantie. "Perfect Storm", die zweite Single, ist dann aus dem großen New Country-Powerballaden-Stoff gestrickt (Synthie-Intro, Piano, emotionalerGesang, satte E-Gitarren, grandioses Gänsehaut-E-GitarrenSolo, tolle Melodie), der in jeden Blockbuster passt. Ein klarer Hit-Aspirant! Bei einem richtig taditionell gehaltenen Countrysong (alle typischen Intrumente mit Brads typischem Telecaster-Spiel vereint) die eher dem Countypop zugeneigte Carrie Underwood als Gastsängerin auszuwählen, ist schon ziemlich überraschend. Die "keift" bei dem starken "High Life" immer wieder zu Bads Countryerzählgesang richtig rotzig dazwischen und hält den Unterhaltungswert des Liedes damit auf sehr hohem Level. Klasse die beiden! Der Titelsong "Moonshine In The Trunk" ist ein Oktan-geschwängerter "Driving Song", der richtig rockig dahinpowert und bei dem Paisley sein filigranes, quirliges Telecaster-Spiel optimal einbringen kann. "Shattered Glass" kommt als zweite unter die Haut gehende Ballade. Im Stile der trinkfreudigen beiden Opener folgt dann "Limes" mit der eindeutigen Botschaft "When life gives you limes, make margaritas"! Der wieder schön tradionell gehaltene Truckersong "4WP" offeriert erneut Brads E-Gitarrenkünste und einen kurzen Ausflug in seinen früheren Megahit "Mud On The Tires". Brad Paisley kann auch Southern Rock! Sein "Cover Girl" erinnert ein wenig an Sachen von Marshall Tucker, 38 Special und den Outlaws aus den 90er-Jahren. Stark hier die E-Gitarren-/Fiddle-/Steel-Kombi im Soloteil. Tollen Acoustic Country bietet "Gone Green", in dem ein alter Redneck plötzlich seine grüne Seite entdeckt. Herrlich typische Veranda-Musiziererei mit Akustik-/E-Gitarre, Mandoline, Banjo und Fiddle. Und mit Emmylou Harris als Mitsing-Gast die perfekte Begleitung. Das ist dann natürlich die ganz große Kunst des Traditional-Country! Gegen Ende unterstreicht Paisley seine patriotische Seite (er hat ja auch in Afghanistan vor den Truppen gespielt und ist bei Präsident Obama in der Air Force One mitgeflogen). In dem berühmten Flugzeug hat Brad auch Tom T. Halls Klassiker "Me And Jesus" abgemischt. Perfekt hier sein ausdrucksvoller Gesang, begleitet nur von seinem versierten klaren Akustikgitarrenspiel. Das Lied gibt es als abschließenden Bonus-"Hidden"-Track. "An American Flag On The Moon" (mit integrierter Rede von John F. Kennedy im Intro, inspiriert durch seinen Sohn, der hier auch ein wenig mitsingt) und "Country Nation" (eine Hommage an die amerikanische Arbeiter-Klasse) tragen beide in Sachen Pathos dick auf und werden unzählige seiner Landsleute ins Herz treffen. Brad Paisley hat nach seinem gewöhnungsbedürftigen Vorgänger mit "Moonshine In The Trunk" eindeutig wieder den Weg "zurück in die Spur" gefunden. Ein Album mit allen Zutaten, die einen Superstar der zeitgenössischen New Country-Szene ausmacht. Hier regieren Fiddles, Steelguitars und seine fantastische Country-Leadgitarre in kongenialer Verbindung mit zeitgemässen, "jungen" Arrangements. Klasse! Brad Paisley wieder in absoluter Bestform! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crushin' It - 3.40
2. River Bank - 2.59
3. Perfect Storm - 3.54
4. High Life - 3.44
5. Moonshine in the Trunk - 3.58
6. Shattered Glass - 3.45
7. Limes - 3.56
8. You Shouldn't Have To - 3.54
9. 4WP (feat. Brad Paisley) - 3.26
10. Cover Girl - 3.10
11. Gone Green - 3.16
12. JFK 1962 - 0.54
13. American Flag on the Moon - 3.45
14. Country Nation -3.21

Art-Nr.: 8655
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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