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Abbott Band, Josh - small town family dream [2012]
Die Josh Abbott Band macht konsequent dort weiter, wo sie vor zwei Jahren mit dem wunderbaren "She's like Texas" aufgehört hatte. Erneut präsentiert sie uns ein mit durchweg herrlichen, traumhaft melodischen Songs gespicktes Red Dirt Countryrock-Juwel, das, da braucht man wirklich kein Prophet zu sein, am Jahresende in den Rankings der besten und erfolgreichsten Red Dirt-Scheiben 2012 ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Frisch, knackig, voller Spielfreude und mit exquisiter Musikalität gelingt der Truppe eine Art Konzeptalbum, das das einfache Leben der einfachen Leute in den "small towns" von Texas zum Thema hat. Dabei geht die musikalische Bandbreite von knackigem Countryrock über Americana, Roots, bis hin zu purem Texas-Country. Die Spuren reichen von Steve Earle über Terry Allen (von ihm covert die Band hier mit "FFA" und "Flatland Farmer" zwei ineinander überlaufende Countrysongs), Poco, eine texanische Ausgabe von Tom Petty & the Heartbreaker bis hin zu George Strait, alles ungemein eingängig verschmolzen zu diesem einzigartigen Red Dirt-Sound im Fahrwasser von der Randy Rogers Band, Wade Bowen, der Kyle Bennett Band und der Eli Young Band. Der Eröffnungstrack "Idalou", Josh Abbott's Heimatstadt, beginnt direkt mit einer kraftvollen Instrumentaluntermalung zu Abbot's typischem, leicht genäselten, wunderbar "warmen", angenehmen Gesang, wobei das klirrende Banjo (so ein bisschen Keith Urban-Style) besonders Spaß bereitet. Im Refrain packt Josh aus gegebenem Grund seine gesamte Emotionalität hinein. Die starke E-Gitarren/Fiddle-Kombi im Soloteil und das wieder Urbaneske Banjobreak komplettieren diesen herrlichen, melodischen Auftakt. Der Kraftpegel bleibt auch beim folgenden "I’ll Sing About Mine (The Tractor Song)" auf hohem Level. Der Song stammt aus der Feder des kurzzeitigen The Band Of Heathens-Mitglied Brian Keane (aus seinem auch in unserem Programm befindlichen Album "90 Miles An Hour"), das textlich gegen die oberflächliche und teilweise zu wenig authentische Musik in Nashville Spitzen "schießt". Abbot's Version kommt genau so kräftig wie Keane's, aber dank integrierter Fiddle und Banjo deutlich countrylastiger. Welches Standing Abbott in der Red Dirt Szene besitzt, sieht man vor allem an der prominenten Liste seiner Co-Writer (u.a. Radney Foster, Jay Clementi, Adam Hood, Brandon Rhyder ,Django Walker) und auch an der Gastpräsenz von Pat Green, der mit ihm ein tolles Duett bei der Hymne "My Texas" abliefert, das schon in den Texas Charts ordentlich abgeräumt hat. Das wieder voller (angenehmer) Emotionalität (Powerrefrain) strotzende "Touch" (klasse wieder die auch schon auf Josh's letzter Scheibe mitwirkende Kacey Musgrave, die hier gleich auf fünf Tracks ihre wunderbaren Hamonies einbringt, abenso das filigrane Fiddlespiel Preston Wait's am Ende des Songs) wurde zur aktuellen Single auserkoren und dürfte erneut gute Chancen auf viel Airplay und Chartpräsenz haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende "She Will Be Free" (grandiose Doppel-E-Gitarre/Gypsy-mäßige Fiddle-Kombi als Solo-Teil). Ungewohnt rockig dann "Hotty Toddy", das schon fast in Rolling Stones-Richtung geht. Klasse hier das "Gimme 3 Steps" (Lynyrd Skynyrd)-verdächtige E-Gitarren-Solo. "Dallas Love" ist das Pendant zu "Oh Tonight" vom Vorgängeralbum, wo Abott und Musgrave liebespaarartig zu klirrenden Mandolinen- (wieder von Milo Deering) und Fiddle-Klängen gesangstechnisch harmonieren. Ein echter Ohrwurm! "Hell Gates On Fire" ist den Opfern der gefürchteten texanischen Waldbrände gewidmet. Der mit einer gut passenden Dramatik gespielte Song drückt sowohl Mitgefühl als auch Mut, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, aus. Abbott wirkt hier wie viele Musiker nicht aufgesetzt, sondern absolut ehrlich und authentisch (im beigefügten Steck-Booklett, mit allen Texten, des Digipaks wird auch für eine, sich mit dieser Sache auseinandersetztenden Hilfsorganisation hingewiesen). Bei den beiden Abschlusstracks ("Rain Finally Coming Down" und dem Titelstück "Small Town Family Town") kommt, nachdem, wie oben bereits angeführt, das vorangegangene Gros der CD ein Plädoyer für die texanischen "Simple- und Workingmens" beinhaltete, nun der Familienvater wie du, ich und Josh Abbott an die Reihe und somit schließt sich der Kreis dieses in sich stimmigen und musikalisch unglaublich versierten Werkes. Man kann nur hoffen, dass dieser Josh Abbott und seine hochklassige Band, bestehend aus Austin Davis, Preston Wait, Ed Villanueva, Caleb Keeter und James Hertless, sich den Fängen der kommerziellen Begehrlichkeiten noch eine Weile entziehen und uns weiter mit dieser wunderbaren Musik erfreuen können. Angesichts solcher Leistungen ist ein Weg wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band oder Wade Bowen allerdings so gut wie vorprogrammiert. Produziert hat erneut Erik Herbst! Diese Band gehört endgültig zu den Besten, die die Red Dirt-Szene zu bieten hat. Herrlich! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Idalou (4.48)
2. I ll Sing About Mine (4.16)
3. Touch (3.28)
4. She Will Be Free (4.17)
5. Hotty Toddy (3.51)
6. FFA (1.01)
7. Flatland Farmer (3.37)
8. My Texas (feat. Pat Green) (3.11)
9. Dallas Love (3.42)
10. Hell s Gates On Fire (4.15)
11. Rain Finally Coming Down (3.41)
12. Small Town Family Dream (4.29)

Art-Nr.: 7774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Idalou
I'll sing about mine
Hotty Toddy
Flatland farmer
My Texas
Hell's gates on fire
Small town family dream

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Aldean, Jason - my kinda party [2010]
Unter dem Motto "My Kinda Party" lädt der aus Macon, Georgia stammende Jason Aldean auf seinem vierten Studioalbum zu seiner ganz persönlichen Party ein. Und auf der mit fünfzehn Songs gespickten Scheibe lässt es der erfolgreiche New Country-Musiker dann auch ordentlich krachen. Grund zu feiern hatte Jason schon bei seinen früheren Alben, die allesamt äußerst erfolgreich waren. Aber gerade der Vorgänger "Wide Open", der Platz 2 in den Billboard Album-Charts belegte und gleich drei Nr. 1- ("She's Country", "Big Green Tractor", "The Truth") und einen Nr. 2-Hit ("Crazy Town") generierte, war der absolute Meilenstein in seiner bisherigen Karriere, an den es jetzt anzuknüpfen galt. Gleich vorweg: Das ist bravourös gelungen! Dazu hat das seit den Anfangstagen bewährte Team "Broken Bow Records" mit Michael Knox als Produzenten und Jason, sowie sein etatmäßiger Musikerstamm (Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison aus seiner Live-Band sowie u.a. Adam Shoenfeld, Michael Johnson und Tony Harrell als ergänzende Instrumentalisten) wieder große Arbeit geleistet. Diesmal wurde gerade bei der sehr gelungenen Songauswahl richtig "geklotzt". Für die stattliche Anzahl der Tracks wurde wirklich alles an Rang und Namen bemüht, was sich in der Nashville-Songwriter-Szene bewährt hat (u.a. Neil Thrasher, Wendell Mobley, David Lee Murphy, Kim Tribble, Michael Dulaney, Brett James, Leslie Thatcher, Tony Martin, Jason Sellers, Bill Luther und mit Brantley Gilbert und Josh Thompson zwei seiner ebenfalls "jungen wilden" Musiker-Kollegen). Gerade Brantley Gilbert, der vor einiger Zeit ebenfalls ein tolles Album abgeliefert hat, zeigt sich für zwei der ganz auffälligen Stücke verantwortlich, sofern man dies bei einem solch durchgehend guten Werk ohne jeden Hänger überhaupt anführen kann. Zum einen bei "Dirt Road Anthem", einem Song, bei dem sich Hip Hop-mäßige Sprechpassagen in den Strophen mit einem sehr melodisch gesungenem Refrain abwechseln. Während Gilbert auf seiner CD das Lied in Gemeinschaft mit Co-Autor Colt Ford präsentierte, werden hier beide Parts von Jason alleine mit Bravour erledigt. Zum anderen der muskelstrotzende Titelsong, der, ähnlich wie sein "Kick It In The Sticks" (aber etwas fröhlicher), mit einer Portion Redneck-Flair und grandiosen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren wieder schweres Geschütz auffährt. Genau das richtige, um eine feucht-fröhliche Party mit heißen Mädels auf Touren zu bringen. Ein Klassesong! Auch wenn Jason kein Stück mitkomponiert hat, wird in vielen Liedern ("Tattoos On This Town", "Fly Over States", "Country Boy’s World") das Kleinstadt- bzw. Landleben thematisiert, ein Milieu aus dem Aldean entstammt (nach der Trennung seiner Eltern lebte er viele Jahre bei seinem Onkel auf einer kleinen Farm außerhalb von Macon), was dem Ganzen viel Authentizität verleiht (natürlich mit den Country-typischen Instrumenten wie Steelgitarre untermauert). Sicher ist auch das mit ein Grund für seine große Beliebtheit. Richtig stark ist auch "Texas Was You", bei dem Jason der dort beheimaten Red Dirt-Fraktion einen netten Gruß aus Nashville herüberschickt. Und sollte Hollywood noch für einen seiner nächsten Blockbuster einen "Schmachtfetzen" als Titelsong benötigen, kann man sich bei "Don’t You Wanna Stay", einem Duett von Jason mit Popsternchen Kelly Clarkson (tolle Gesangsperformance von ihr), in die Bewerbung einhören. Am Ende gibt es mit "Days Like These" noch eine dicke Überraschung. So nach Art "New Country meets The Who" (Tony Harrell mit dieser typischen, von John Bundrick gespielten Orgel) wird hier ein flockiger Song mit Retroflair, kräftigem Refrain und satten E-Gitarren (da würde Pete Towsnend blass werden) zelebriert. Ein ganz starker Abschluss. Ohne zu übertreiben: Mit diesen 15 Songs von "My Kinda Party" könnte man problemlos ein Jason Aldean-Live-Konzert bestücken, ohne dass jemand die Hits seiner Voralben großartig vermissen würde. Hier reiht sich wie auf einer Perlenkette ein tolles Stück an das nächste. Gratutlation von uns für diese Leistung an ihn und sein Team! "A really great kinda party"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tattoos On This Town - 3:22   
2 Dirt Road Anthem - 3:49   
3 Church Pew or Bar Stool - 4:19   
4 Just Passing Through - 3:20   
5 Fly Over States - 3:38   
6 My Kinda Party - 4:44   
7 I Ain't Ready To Quit - 3:33   
8 It Ain't Easy - 3:01   
9 Country Boy's World - 4:06   
10 The Heartache That Don't Stop Hurting - 3:54   
11 Texas Was You - 3:25   
12 Don't You Wanna Stay - 4:16   
13 See You When I See You - 3:48   
14 If She Could See Me Now - 3:30   
15 Days Like These - 3:59

Art-Nr.: 7158
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

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Eady, Jason - am country heaven [2012]
Jason Eady, geboren im U.S.-Bundesstaat Mississippi, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebend, gehört zu den profiliertesten Singer-Songwritern und Storytellern im Lone Star State, bisher jedoch eher im Roots-/Amerivcana-Genre zu Hause. Doch tief in seinem Herzen liebt Jason die Countrymusic und beobachtet sehr kritisch, wohin sich "seine" Musik in den letzten Jahren entwickelt. Mit Nashville's Pop-Country hat er absolut nichts am Hut. Dies ist einer der Gründe, warum Eady und sein in Americana- und Country-Kreisen viel gepriesener Produzent Kevin Welch schon seit längerer Zeit darüber diskutierten, mal ein vollkommen traditionelles Countryalbum aufzunehmen. Nun haben sie es endlich umgesetzt, und es ist ein großartiges Werk geworden. Seiner eingangs erwähnten Abneigung zu den kommerziellen, poppigen Countrysongs, die die Hitparaden dominieren und ständig im Nashville-Countryradio laufen, macht er sich dann auch gleich im das Album eröffnenden Titelstück "AM Country Heaven" richtig Luft. "They sing about Jesus and they sing about Jones and they sing about American pride, but they're all too damn clean and polished like stones and they won't sing about cheating or lies, I remember the days when the singers just sang and left it all in the stories they'd tell, but these days we're in AM country heaven and FM country hell" - das sind die Zeilen, mit denen er die Nummer anstimmt. Zeilen, die sehr viel Wahrheit beinhalten, denn in der Tat sind die Tage, in denen pure und ehrliche, "unpolierte" Countrymusic im (kommerziellen) Radio lief, weitestgehend gezählt. Der Song sit ein toller, von schönen Acoustic Gitarren, sowie feinen Steelguitar- und E-Gitarren-Linien dominierter (die beiden Instrumente hört man oft parallel im "Twin"-Stil), ruhig gehaltener Texas Country-Waltz mit einem leichten Outlaw-Flair. Der prächtig gelungene Auftakt zu einem wunderbaren Album, vollgepackt mit entspannter, vollkommen natürlicher, genußvoller, lupenreiner, traditioneller Countrymusic. Jason Eady verfügt über eine geradezu für diese Musik prädestinierte, überaus angenehme, viel Wärme ausstrahlende Stimme, die zuweilen wirkt wie die eines texanischen, unaufgeregten Alan Jackson. Schön flotte, langsame und im mittleren Tempo gehaltene Lieder stehen in einem ausgewogenen Einklang zueinander. Das Songmaterial ist vom Allerfeinsten. Lockere Rhythmen, feinste Melodien, Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle, akustische und elektrische Gitarren und Honky Tonk-Piano bahnen sich ohne Umwege ihren Weg tief in unsere Ohren. Mal hören wir ein gepflegtes Outlaw-Flair ala Waylon Jennings und Willie Nelson, mal werden wir mit einem leicht grassigen Ambiente verwöhnt, dann wieder gibt es puren Country im Stil solcher Heroen wie Merle Haggard, Geroge Jones & Co.. Jason Eady vermischt diese Einflüsse wie selbstverständlich miteinander und gibt ihnen eine eigene Identität. Das Resultat ist zeitlose, klassische Countrymusic voller Authentizität zwischen "old school" und stilgerechter Aktualität. Diese Musik hat Herz und Seele, ist durch und durch rein und ehrlich. Großen Anteil daran haben auch Eady's exzellente Begleitmusiker, allen voran die texanische Pedal Steel-Legende Lloyd Maines und der berühmte Telecaster Guitarslinger Redd Volkaert, der unter anderem lange Jahre in der Band von Merle Haggard spielte. Weiter mit dabei sind: Earl Poole Bell am Klavier, Kevin Smith am Bass und Tom Lewis am Schlagzeug, die mit Volkaert zusammen auch die Honky Tonk-Band Heybale bilden, sowie Cody Brown (Reckless Kelly) an der Fiddle. Was für eine hochkarätige Besetzung! Doch Eady kann mit einer weiteren Prominenten aufwarten: Für die grandiose, mit einem tollen Bluegrass-Touch inszenierte Nummer "Man on a mountain" gewann er die wunderbare Patty Loveless als Duett-Partnerin. Die beiden ergänzen sich prächtig. Großartig beispielsweise auch die von transparenten Gitarren geprägte Midtempo-Countrynummer "Tomorrow morning" (vorzügliches Zusammenspiel von Redd Volkaert mit seiner Baritone-Gitarre und Lloyd Maines an der Pedal Steel), die wunderschöne, mit wimmernder Steel, Honky Tonk-Piano und unaufdringlicher E-Gitarre in Szene gesetzte Ballade "Wishful drinking", das leicht swingende "Forget about the truth", oder der flotte Country-Boogie "Sober on the weekends" (erstklassige Piano-, Gitarren-, und Steelguitar-Läufe, erinnert dezent an Rodney Crowell). Jason Eady ist seinem Herz gefolgt und hat dieses Album eingespielt, einzig und allein um die "echte" Countrymusic zu fördern und zu unterstützen. "Someone’s got to keep country music alive, to preserve that kind of sound. That was our aim with this record”, sagt er dazu. Großartig! Mehr davon! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Am Country Heaven (3.34)
2. Old Guitar And Me (3.05)
3. Tomorrow Morning (2.57)
4. Man On A Mountain (duet with Patty Loveless) (3.36)
5. Wishful Drinking (4.14)
6. Forget About The Truth (3.24)
7. Sober On The Weekends (4.49)
8. Longer Walk In The Rain (3.58)
9. Paying My Dues (2.26)
10. I'll Sure Be Glad When I'm Gone (3.57)
11. Lying To Myself (4.11)
12. Water Into Wine (4.03)

Art-Nr.: 7813
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
AM Country heaven
Tomorrow morning
Man on a mountain
Wishful drinking
Forget about the truth
Sober on the weekends
I'll sure be glad when I'm gone

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Eady, Jason - daylight & dark [2014]
Jason Eady legt mit dem wunderbaren "Daylight & dark" nun den Nachfolger zu seinem famosen "AM country heaven" aus dem Jahre 2012 vor und beglückt die Freunde allerbester, reiner, texanischer Countrymusic erneut mit einer Glanzvorstellung. Das ist allerhöchstes Niveau! Der im U.S.-Bundesstaat Mississippi geborene und aufgewachsene, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebende Singer-Songwritern und Storyteller hat mit Nashville's kommerziellem Pop-Country absolut nichts am Hut. Trotzdem knackte "AM country heaven" vor 2 Jahren die Billboard Country Top-40 Album-Charts. Ein toller Erfolg, der sich mit seinem neuen Werk noch steigern lassen sollte. Eady's Geheimnis ist es nahezu alle Stilrichtungen lupenreiner "die-hard country music" auf höchst angenehme, harmonische und künstlerisch eindrucksvolle Art und Weise miteinander zu verknüpfen. Das geht von klassischem Old School Honky Tonk über wundervolle "Barroom-Ballads" bis hin zu von herrlichen Acoustic-Gitarren, dezenten E-Gitarren (der großartige Richard Bennett - auch mit hinreissenden "Baritone Guitar"-Beiträgen) und famosem Pedal Steel-Spiel (grandios: Fats Kaplin) geprägtem Country, der gar an solche Veteranen wie Vern Gosdin oder Don Williams erinnert. Hinzu kommt Eady's so natürliche Stimme eines jederzeit viel Spannung erzeugenden Storytellers. Auch Freude eines nicht ganz so "glatten" Alan Jackson werden mit der Musik von Jason Eady größte Freude haben. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten "allererste Sahne". Alles kommt recht locker und entspannt, und besticht mit feinsten Melodien. Dazu behält Eady's Countrymusic immer eine gewisse rootsige Note mit einem Hauch von Americana. Immer wieder sticht das prächtige Zusammenspiel der bereits erwähnten Größen Richard Bennett und Fats Kaplin heraus, teils mit herrlichen Soli. Die wimmernde Pedal Steel von Kaplin ist ein Genuß! Produziert hat erneut Kevin Welch! Ganz große Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Ok Whiskey - 2:25
2. The Other Side of Abilene - 3:15
3. Temptation - 2:28
4. One, Two... Many - 3:23
5. Liars And Fools - 3:29
6. We Might Just Miss Each Other - 2:57
7. Daylight And Dark - 4:14
8. Lonesome Down and Out - 3:05
9. Whiskey & You - 3:50
10. Late Night Diner - 3:42
11. A Memory Now (feat. Hayes Carll & Evan Felker) - 2:39

Art-Nr.: 8451
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
OK whiskey
The other side of Abilene
Liars and fools
Daylight and dark
Lonesome down and out
Late night diner
A memory now

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Eleven Hundred Springs - midway [2012]
Klasse! Eine der seit Jahren angesehensten und besten Countryformationen des Lone Star States, Eleven Hundred Springs aus Dallas, veröffentlichen ein Pracht-Werk nach dem nächsten. Und wie willkommen sind diese reinen "Countryperlen" in einer Welt, in der die Countrymusic, vor allem in Nashville, viel zu oft von der Pop-geprägten Mainstream-Orientierung der großen Labels bestimmt wird, einer Welt, in der echte Country-Traditionen den gewinnträchtigen Massentrends weichen müssen. Gut, dass die Szene der unabhängigen Musiker, denen solche Trends ein Greuel sind, nicht nur voll im Saft steht, sondern wächst und gedeiht. Eleven Hundred Springs sind ein Musterbeispiel dafür. Ihr Herz gehört den Old School Honky Tonk-Traditionen, was sie in ihrer wunderbaren, unverfälschten reinen, ehrlichen Countrymusic voller Spielfreude und Unbekümmertheit ausleben. Ihr großartiger, flockiger, so natürlich rüberkommender, von herrlichen Arrangements aus schönen Gitarren, Pedal Steel und Fiddle geprägter Texas Country vermittelt eine ewig junge, unverbrauchte Frische. "Midway" ist bereits das neunte Album des 1998 gegründeten Quintetts, doch von Abnutzungserscheinungen oder Stillstand keine Spur. Im Gegenteil, der Band gehen die guten Songs einfach nicht aus. Verantwortlich dafür ist Frontmann Matt Hillyer, ein exzellenter Songwriter, Sänger und Gitarrist. Neben Hillyer spielen bei den "Springs" der sich auch hier wieder fabelhaft in Szene setzende "3rd generation Texas fiddler" Jordan Hendric, der bravouröse Steeler Burton Lee, sowie Steven Berg am Bass und Arjuna Contreras am Schlagzeug - allesamt hervorragende Musiker. Vor allem das sich ungemein harmonisch ergänzende Zusammenspiel aus Gitarren, Pedal Steel und Fiddle zeichnet die wndervolle Musik der Burschen aus. Musik, wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Los geht's mit dem prächtigen "What do you know", einer vollkomen lockeren, flotten, natürlichen Country-Nummer, die vollkommen flüssig und melodisch aus den Lautsprechern direkt in unsere Ohren flisst. Die Fiddle "sägt" an den richtigen Stellen, die Pedal Steel zieht ihre "einsamen" Kreise, Matt Hillyer singt schön frisch und brilliert mit erstklassigem Gitarren-Picking. Eignet sich vorzüglich zu einer Fahrt im sonnegefluteten Cabrio über die Pisten, die sich endlos durch die texanischen Prärien ziehen, genauso wie zum Tanzbeinschwingen in einem urigen, Bier-getränkten Honky Tonk-Saloon. Klasse auch das folgende "Hard working just ain't working anymore". Das ist unverfälschter Honky Tonk-Country mit toller Baritone Gitarren-Begleitung. Unterschwellig erahnt man einen Hauch von Johnny Cash, aber auch die typische Texas Country-Mentalität. Sehr stark wieder Hendrix' Fiddle-Einsätze und die Kombination aus Pedal Steel und Hillyer's Telecaster-Spiel. Apropos Johnny Cash: Von dem fühlt sich die Band ebenso beeinflusst, wie beispielsweise von Gram Parsons, Waylon Jennings, Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, George Strait, bis hin zu Doug Sahm und Bob Wills and his Texas Playboys. Weitere Highlights dieses Albums sind beispielsweise die wunderbar bluesige Country-Ballade "It was only" (ein sehr gefühlvoller Waltz mit exzellentem Gitarren- und Pedal Steel-Spiel), der urige Barroom-/Honky Tonk-Heuler "I'm a S.O.B. (When I'm S-O-B-E-R)", das ein feines Outlaw-Feeling vermittelnde "Promises in pieces" (tolle Rhytmik irgendwo zwischen Cash und Jennings, aber mit der Lockerheit der "Springs"), der starke Honky Tonk-Swing "There ain't enough hours in a day", oder auch das abschliessende, flotte "Getaway", das gar von einem unterschwelligen, Outlaw-getränkten Rockabilly-Flair bestimmt wird (stark das abwechselnde Steel-, Fiddle-, E-Gitarren-Solo in der Mitte). Keine Frage, die Reihe der starken Veröffentlichungen dieser exzellenten Countrytruppe setzt sich nahtlos fort. Tolle Scheibe! Eleven Hundred Springs - Made in Texas! Dieses Qualitätssiegel hat mehr denn je seine Berechtigung!

Das komplette Tracklisting:

1. What Do You Know 3:25
2. Hard Working Just Ain't Working Anymore 3:51
3. It's The Small Things 3:00
4. Afghanistan 3:50
5. I'm A S.O.B. (When I'm S-O-B-E-R) 3:30
6. It Was Only 3:53
7. Some Place Else To Be 3:23
8. The Walkin' Blues 3:11
9. Promises In Pieces 4:02
10. There Ain't Enough Hours In A Day 2:32
11. Getaway 4:28

Art-Nr.: 7718
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What do you know
Hard working just ain't working anymore
I'm a S.O.B. (When I'm S-O-B-E-R)
It was only
Some place else to be
Promises in pieces
Getaway

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Fricke, Janie - country side of bluegrass [2012]
Eine der populärsten Countrysängerinnen der Achtziger, eine Country-Legende ist zurück! Ohne Major Label-Deal und ausschließlich im Eigenvertrieb, dafür umso beeindruckender, erfüllt sich Janie Fricke einen lange gehegten Wunsch und veröffentlicht mit "Country Side of Bluegrass" ein ganz wundervolles, neues Album, der Titel verrät es schon, allerfeinster, reiner, Bluegrass-, Acoustc Country-Musik. Genauer gesagt handelt es sich um pure, unverfälschte, vollkommen natürlich mit rein akustischen Instrumenten begleitete Countrymusic, die locker und wunderbar klar aus unseren Lautsprechern sprudelt. Janie Fricke hat sich, neben ein paar zusätzlichen Songs, vornehmlich einige ihrer großen Hits aus der Vergangenheit vorgenommen und diese im bluegrassigen Gewand neu eingespielt, wie zum Beispiel ihre Nummer 1-Erfolge "Don't worry 'bout me Baby", "He's a heartache", "Tell me a lie" und das hinreissend schön interpretierte "It ain't easy bein' easy", eine lockere, traumhaft melodische Ballade, die in dieser exzellenten Neueinspielung gar an die Großtaten von Alison Krauss & Union Station erinnert. Überhaupt klingen alle Titel schön frisch und unverbraucht. Das ist zum einen ein Verdienst von Janie's immer noch wundervoller Stimme, die für diese Art von Musik wie gemacht ist, zum anderen aber auch der herausragenden Begleitmusiker, wie u. a. Johnny Hiland (guitar), David Talbot (banjo), Randy Kohrs (dobro), Andy Leftwich (fiddle) und Bob Mater (drums). Ja, auch der Einsatz des unaufdringlichen Schlagzeugs unterstreicht einmal mehr, dass Janie's Interpretationen zwar nahe am Bluegrass sind, aber doch mehr in Richtung Acoustic Country gehen. Herrlich beispielsweise das flockige, mit großartig aufeinander abgestimmter Begleitung aus Dobro, Fiddle, Banjo und zart gezupfter Acoustic Gitarre inszenierte "You don't know love" (tolle Harmonies im Refrain), das frische, flotte "Goodbye broken heart" (großartiges Fiddle-/Acoustic Gitarren-Zusammenspel mit jeweils erstklassigen, kurzen Soli), Janie's phantastische Version des John David Souther Edel-Klassikers "Faithless love" (einst von der großen Linda Ronstadt interpretiert), oder das von hinreissendem Dobro- und Fiddle-Spiel geprägte "Please help me I'm falling (in love with you)", das sich leicht und locker, wie ein glasklar dahin plätscherndes Bächlein in unsere Gehörgänge schlängelt (war einst Janie's erster "big hit" überhaupt). Den Abschuß dieses tollen Albums bildet als Bonustrack Janie's schöne Acoustic-Fassung des Klassikers "Ring of fire". "Country Side of Bluegrass" offenbart uns eine Janie Fricke in blendender Verfassung.

Die komplette Songliste:

1. You Don't Know Love 3:02
2. Goodbye Broken Heart 2:27
3. Do Me With Love 3:17
4. Faithless Love 3:02
5. He's A Heartache 2:58
6. Please Help Me, I'm Falling (In Love With You) 2:47
7. She's Single Again 2:55
8. I'll Need Someone To Hold Me (When I Cry) 2:35
9. Down To My Last Broken Heart 2:34
10. Tell Me A Lie 2:50
11. It Ain't Easy Bein' Easy 3:34
12. Don't Worry 'bout Me Baby 2:39
13. Ring Of Fire 2:41

Art-Nr.: 7750
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't know love
Goodbye broken heart
Faithless love
Please help me I'm falling (in love with you)
She's single again
Down to my last broken heart
It ain't easy bein' easy

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Gill, Vince - guitar slinger ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks!
Grandioses, neues Album von Vince Gill, der hier einmal mehr seine herausragenden Fähigkeiten als Songwriter, Sänger und "guitarslinger" unter Beweis stellt. Contemporary Country von beeindruckender Qualität. Mal klassisch traditionell, mal flott und rockig, auch mal ein wenig soulig und bluesig, sowie die ein oder andere wunderbare Ballade - Vince Gill mal wieder in bestechender Form!

Wir bieten ausschließlich die mit 3 zusätzlichen, exzellenten Songs aufgestockte Deluxe Edition an, denn alles andere macht in Anbetracht dieser großartigen Musik keinen Sinn.

Das komplette Tracklisting:

1 Guitar Slinger - 4:05   
2 All Nighter Comin' - 2:34   
3 Tell Me Fool - 4:05   
4 Threaten Me with Heaven - 5:31   
5 When the Lady Sings the Blues - 4:34   
6 Who Wouldn't Fall in Love with You - 4:58   
7 When Lonely Comes Around - 3:45   
8 True Love - 4:44   
9 Bread and Water - 4:44   
10 Billy Paul - 3:52   
11 The Old Lucky Diamond Motel - 3:39   
12 Lipstick Everywhere - 3:11   
13 One More Thing I Wish I'd Said - 4:05   
14 If I Die - 3:40   
15 Buttermilk John - 6:20

Art-Nr.: 7602
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Green, Pat - songs we wish we'd written II [2012]
Gleich zu Beginn: Das Album ist ein (country)rockendes Red Dirt-"Killerteil", das einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt! Pat Green ist bereits mit seinen 40 Jahren eine lebende Texas-Legende, im Lone Star State geliebt und verehrt für seine großartige Musik und seine umwerfenden, fulminanten Live-Shows. Aber auch ausserhalb von Texas ist der Mann aus San Antonio mittlerweile ein Star, dem es durchaus gelingt Locations wie das House of Blues in Los Angeles bis hin zum Nokia Theater am Times Square auszuverkaufen. Dennoch, trotz viel beachteter Major Label-Alben, einiger Top 10-Erfolge in den Billboard Country Singles-Charts und drieer Grammy-Nominierungen: der ganz große Erfolg in Nashville's Country-Business blieb aus. Und seien wir mal ehrlich, das ist einfach auch nichts für Pat Green. Der Mann hat Ecken und Kanten, lässt sich nicht in eine Schublade stecken, ist ein Musiker mit Herz und Seele, ein Pionier der texanischen Red Dirt-Bewegung, einer der eben so gar nicht in diese glamouröse, aalglatte Nashville-Welt passen will. Nun ist er mit seinem neuen Album zurück, dort wo er zu Hause ist - und es ist Hammer-Teil geworden. Veröffentlicht auf einem unabhängigen Label, ist "Songs we wish we'd written II" so etwas wie die Fortsetzung eines Albums mit dem gleichen Titel aus dem Jahre 2001, das er seinerzeit mit seinem guten Freund Cory Morrow eingespielt hatte - nur diesmal weitestghehend ohne Morrow (lediglich bei der wunderschönen, mit herrlicher Piano-Begleitung und vielschichtigen, transparenten Gitarren arrangierten Neueinspielung von Lyle Lovett's "If I had a boat" übernimmt Morrow einen Duett-Part). Pat Green hat sich erneut eine Anzahl höchst interessanter und anspruchsvoller Songs ausgesucht, von denen er sich wünscht, er hätte sie geschrieben, doch sie stammen eben alle von anderen Songwritern. Songs die er liebt, die ihn bewegt haben, Songs von denen er begeistert ist. Und all diese Begeisterung, dieses Herzblut lässt er hemmungslos in diese Coverversionen einfliessen - man spürt es einfach! Er drückt ihnen seinen ganz eigenen Stempel auf. Er bringt sie voller Frische, voller Leidenschaft, voller Leben, voller Klasse. Er macht sie zu "seinen" Songs, ohne das Original zu verleugnen. Und er rockt! Das Album ist eine mitreissende Red Dirt-Demonstration packenden Rootsrocks, Americanas und Countryrocks, vorwiegend dargeboten in erdigen Gitarrenarrangements. Alles ist wunderbar satt und "sauknackig" umgesetzt, dazu auf den Punkt und irre "tight" produziert von John Pollard. Pollard ist gleichzeitg der grandios aufspielende Drummer von Green's Band. Auch alle weiteren Musiker sind unglaublich gut. Schon die Anfangsnummer haut einen schier um. Pat Green interpretiert Joe Ely's bärenstarkes "All just to get to you" und legt gleich mit einer unbändigen Dynamik los. Herrliche Gitarren, toller Gesang, viel Power, wundervolle Melodie! Und was dann noch so alles kommt - fantastisch! So gibt's z. B. eine jeweils begnadete Fassung von Shelby Lynne's "Jesus on a greyhound" (rockt mächtig ab, Pollard gibt mit seinem furiosen Schalgzeugspiel Vollgas, die E-Gitarren brillieren), von Jon Randall's "Austin" (auch das ist zündender Countryrock vom Allerfeinsten) und von Tom Petty's "Even the loseres" aus dessen "Damn the torpedos"-Album (Green macht daraus eine hinreissende Ballade, die relativ ruhig anfängt und zum Schluß hin mächtig an Dynamik gewinnt - die hier eingesetzten Streicher passen einfach wunderbar). Ja und dann versucht sich Pat Green sogar an Warren Haynes' (Gov't Mule, The Allman Brothers Band) Meisterhymne "Soulshine", aber auch das covert der Texaner traumhaft stark. Die Nummer klingt als sei sie schon immer ein staubiger, dreckiger, herrlicher Red Dirt-Rocker gewesen, ausgestattet mit einem tierischen, southern-inspired E-Gitarren-Solo. Zwischendurch gibt es auch mal die ein oder andere, etwas zurückhaltendere Nummer, doch auch die sind sehr kraftvoll. Dazu gehören das leicht folkige"Streets of Galilee" und Collective Soul's "The world I know" (deren Ed Roland ist hier mit von der Partie). Zum Schluß haut er noch Todd Sniders fantastische "I am too" raus, nochmal ein von fulminanten E-Gitarren-Riffs nach vorn gepeitschter, "wie Sau" rockender Kracher, der einen genauso staunend wie bewundernd zurück läasst. Pat Green ist mit diesem Album voll in seinem Element. "Songs we wish we'd written II" zeigt einen losgelösten, ungezwungenen, brillanten Green, wie er besser nie war! Leute, macht das Laune...

Das komplette Tracklisting:

1. All Just To Get To You 3:50
2. Streets Of Galilee 5:30
3. Jesus On A Greyhound 4:32
4. Even The Losers 3:49
5. Austin 3:43
6. If It Weren't For You 3:55
7. Soulshine 6:24
8. The World I Know 4:14
9. If I Had A Boat 3:09
10. I Am Too 4:13

Art-Nr.: 7780
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All just to get to you
Jesus on a greyhound
Even the losers
Austin
Soulshine
If I had a boat
I am too

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Hubbard, Ray Wylie - the grifters hymnal [2012]
Ray Wylie Hubbard’s scrappy sound contains parts of everything that have made both rock and country albums from the ‘70s withstand the test of time. Grifter’s Hymnal may have been released in 2012, but it could have been released at any point the Texan’s career, which has spanned four decades of twangy ramblings and explored everything from spiritual beliefs to contemporary tales.

From the beginning of “Coricidin Bottle”—which is an empty pharmacy bottle used as a guitar slide as made famous by Duane Allman—through the rest of the 12-song album, Hubbard sticks to what he knows. Every song sounds like you could listen to it while driving a beat-up Ford pick-up through the scorching heat of a Texan summer.

Don’t be surprised if you run into Hubbard breaking up a fight wearing a sweatsoaked white t-shirt and rattlesnake-skin boots in a dusty saloon. At the age of 65, he’s as much country (if not more) as any other musician out there. It’s because of his focus on the metallic sounds he unleashes from his guitar underneath his hearty vocals. He knows when to reference ancient spiritual beliefs (“Lazarus,” “New Year’s Eve At the Gates of Hell”) and when to dance with his personal demons on tracks like the mid-album “Red Badge of Courage.”

Grifter’s Hymnal is an album that can be played in the Deep South where two-step thrives as well as be enjoyed by anyone who understands how hard it is to craft a song and make it sound effortlessly timeless. Once again, Hubbard has proven his worth after 40 years in the business.

Das komplette Tracklisting:

1 Coricidin Bottle - 1:59
2 South of the River - 4:06
3 Lazarus - 3:12
4 New Year's Eve At the Gates of Hell - 3:30
5 Moss and Flowers - 3:15
6 Red Badge of Courage - 4:13
7 Train Yard - 3:15
8 Coochy Coochy - 3:26
9 Mother Blues - 5:56
10 Henhouse - 4:30
11 Count My Blessings - 4:23
12 Ask God - 3:31

Art-Nr.: 7737
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Jackson, Alan - thirty miles west [2012]
Alan Jackson in Bestform! Nach seinem Labelwechsel liefert er mit "Thirty miles west" eines seiner stärksten "Hard Country"-Alben der letzten Jahre ab. Jackson ist neben George Strait einer der wenigen Künstler, die mit ihrer unverfälschten "Pure Country"-Musik aus Nashville einfach nicht wegzudenken sind und zwischen all den Pop-geschwängerten Neuzeit-Produkten die Fahnen des traditionellen, reinen Country hoch halten. Enthält mit dem starken Southern Country Uptempo-Feger "Dixie highway" ein brillantes, 7 1/2-minütiges Duett mit Zac Brown (Zac Brown Band). "Hut ab" vor Alan Jackson, der auch mit seinem 15. Studioalbum weit entfernt von irgendwelchen Abnutzungserscheinungen ist. Im Gegenteil! So kann's weitergehen, Mr Jackson...

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Come Back as a Country Song - 3:02
2. You Go Your Way - 3:17
3. Everything But the Wings - 4:44
4. Talk Is Cheap - 3:48
5. So You Don't Have to Love Me Anymore - 3:42
6. Look Her in the Eye and Lie - 3:48
7. Dixie Highway (Duett with Zac Brown) - 7:24
8. She Don't Get High - 4:12
9. Her Life's a Song - 4:25
10. Nothin' Fancy - 3:12
11. Look Way to Go - 3:39
12. Life Keeps Bringin' Me Down - 3:04
13. When I Saw You Leaving (For Nisey) - 4:04

Art-Nr.: 7806
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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James, Casey - same [2012]
Großartiges Newcomer-Debüt! Wenn heutzutage noch wirklich etwas auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zutrifft, dann ist es zweifelsfrei das schier unglaubliche Reservoir an Musiktalenten. Der Aus Fort Worth, stammende 29-jährige Texaner Casey James (mit seiner Lockenmatte so ein wenig ein Dierks Bentley-Typ) ist wieder so ein passendes Paradebeispiel. Wie üblich, aus einer musikbegeisterten Familie entsprungen (beide Eltern sind Musiker, mit seinem Bruder spielte in einer Band), lernte er bereits mit 13 Jahren das Gitarre spielen. Blues Rock Gitarristen wie Doyle Bramlett II oder Stevie Ray Vaughan bis zu den alten Meistern wie Albert Collins & Co. hatten es dem jungen Burschen angetan, hinzu kamen aber auch Bands wie Lynyrd Skynyrd und Pearl Jam. Amüsanter Weise, ohne die Sendung "American Idol" jemals zuvor verfolgt zu haben, wurde ihm die Bewerbung seitens seiner Mutter nahegelegt und letztendlich auch in die Tat umgesetzt. Casey James belegte schließlich, trotz eines zwischenzeitlichen, ernsten Motorradunfalls, einen hervorragenden dritten Platz in der neunten Staffel des Contests und befindet sich von nun an in bester Gesellschaft mit Interpreten wie Carrie Underwood, Bo Bice, Scotty McCreery oder Lauren Alaina. Sony Music Nashville CEO Gary Overton war absolut begeistert von den Liveauftritten (vor allem sein Gitarrenspiel hatte es ihm angetan) und verpflichtete ihn für das Sony-Unterlabel BNA Records. Aber nicht nur das. Für Major-Companies recht ungewöhnlich, gewährte er ihm auch genügend Zeit, sowohl für die behutsame Genesung angesichts des o.a. Unfalls, als auch im Hinblick auf Caseys kompositorische Fähigkeiten für die Entwicklung der entsprechenden Songs. Zu guter Letzt ließ man den Burschen neben dem Gesang auch den überwiegenden Teil der Akustik- und E-Gitarrenparts (dazu auch noch Dobro) selbst übernehmen und involvierte ihn direkt auch gleich noch bei der Produktion (zusammen mit Chris Lindsey, ein Track mit Aimee Mayo). Den ihm gewährten Vertrauensvorschuss zahlt Casey dann auch mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zurück. Neun der insgesamt elf Stücke stammen aus seiner Feder, wobei ihm u.a. namhafte Schreiber der Szene wie Scooter Caruso, die Warren Brüder, Brice Long, Terry McBride, Brett James oder David Lee Murphy mit sicherem Gespür zur Seite standen. Der exklusive Musikerkreis mit z.T. Leuten wie Pat Buchanan, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Shannon Forrest, Tony Harrell und Dan Dugmore schnürrte das Paket fest und machte es schließlich endgültig zum "sicheren Ding". Herausgekommen ist, wie es auch für ein Debütwerk im New County-Bereich zunächst sinnvoll ist, ein Gesamtüberblick über die Fähigkeiten des Protagonisten. So wird das gesamte Spektrum von Ballade, über Mid- bis Uptempo, von countrylastigen, bis zu rockigen, hier sogar auch bluesig und soulig angehauchten Stücken abgedeckt und das natürlich knackig, kurzweilig und perfekt aufeinander abgestimmt. Als Einstieg gibt es mit "The Good Life" ein, wie der Titel es schon andeutet, flockiges, erstklassiges, knackiges und melodisches Gute Laune-Stück, mit einem klug eingestreuten Tempobreak und einem schönen E-Gitarren-Solo. "Crying On A Suitcase", ebenfalls sehr eingängig (vor allem der Refrain), wechselt lediglich ein wenig die Stimmung (aufgrund der textlichen Thematik, es geht um Abschied in einer Liebesbeziehung), glänzt aber mit hervorragender Hintergrund-Slidearbeit und zwei schönen E-Gitarren-Solopassagen. Die bereits im letzten Jahr vorab ausgekoppelte, jetzt aber in den Billboard-Charts erst richtig in Fahrt kommende Single "Lets Don't Call It A Night" offeriert zum einen James‘ klare Blues- und Soul-Tauglichkeit, dient zum anderen aber auch als eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön sich diese Stilart mit New Country vermischen lässt. Hier kam eine tolle, atmosphärische Ballade im Stile von James Otto heraus (klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Solo-Kombination, plus 2. E-Gitarren-Soli gegen Ende). In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "Love The Way You Miss Me" (Clapton-mässige Note). Das "real" Countryherz schlägt schließlich bei "Drive" ganz hoch. Eine Kooperation mit den Warren Brothers, wobei sich Dobro (starkes Spiel von Casey) und E-Gitarre eine heiße Wettfahrt liefern. Cooler Song! Balladenfreunden dürften die herrlich instrumentierten Nummern "Undone" (Akkordeon, Pianotupfer) und "So Sweet" (Powerrefrain, angenehme Orgel) wohlige Momente bereiten. Einfach schön und absolut kitschfrei. Im hinteren Bereich der CD wird dann das Tempo schön gleichmäßig angezogen. "She’s Money" (schwungvoller Groove, tolles an die Doobie Brothers erinnerndes rollendes E-Gitarren-Führungs-Lick, fulminante E-Gitarren-Passagen), "Tough Love" (swampig, viel Slide, Orgel, Handschrift von Mitkomponisten David Lee Murphy ist deutlich erkennbar) und das flott dahinpolternde "Workin On It" (satte Drums von Shannon Forrest, Southern Rock E-Gitarren-Solo) bilden dabei ein mehr als eindrucksvolles und unterhaltsames Trio. Als Finale entschied sich Casey dann für eine ruhige, recht melancholische, hoch melodische Nummer. "Miss Your Fire" würde hierbei auch einem John Mayer gut zu Gesicht stehen. Ein leises, zunächst sanftes (einem Wasserrauschen gleichkommendes Akustikgitarrenspiel als Untermalung), sich langsam steigerndes Stück mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein wunderbarer Abschluss. Casey James beeindruckt auf seinem vielschichtigen Debüt mit gesanglichen, spieltechnischen und auch kompositorischen Qualitäten auf ungemein hohem Niveau. Fans von "jungen Wilden" wie Bucky Covington, Frankie Ballard, besagtem Dierks Bentley, Lee Brice aber auch von Musikern wie Keith Urban, James Otto, Travis Tritt oder Luke Bryan sollten hier die Antennen ausfahren. Es lohnt sich! Der Bursche ist richtig gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Good Life - 3:30
2. Crying on a Suitcase - 3:42
3. Let's Don't Call It a Night - 3:26
4. Drive - 3:32
5. Love the Way You Miss Me - 3:39
6. Undone - 3:25
7. So Sweet - 3:31
8. She's Money - 4:03
9. Tough Love - 3:30
10. Workin' on It - 3:22
11. Miss Your Fire - 3:38

Art-Nr.: 7724
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The good life
Let's don't call it a night
Drive
Undone
miss your fire

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JB and the Moonshine Band - beer for breakfast [2012]
"They come from the piny woods of East Texas" und mischen gerade die Red Dirt-Szene, und nicht nur die, richtig auf. Zu recht! JB Patterson und seine exzellente Moonshine Band spielen einen beeindruckenden, wundervollen, kraftvollen, Gitarren-betonten Southern-rocking Red Dirt Country, bzw. Country-fried Southern Rock, dessen ausgeprägter, einfach nur schöner Melodik man sich nur schwer entziehen kann. Das hat richtig Substanz, das hat richtig Klasse! Gegründet von dem großartigen Songwriter, Gitarristen und fantastischen Lead Sänger JB Patterson ("Double wide dream", das Titelstück des aktuellen Albums der Casey Donahew Band ist beispielsweise Co-Komposition von Patterson), der seine Mitstreiter aus eigens inszenierten Rehearsals und Castings zusammenstellte, ging das Quartett, neben Patterson sind das Hayden McMullen (lead guitar), Chris Flores (bass) und Gabe Guevara (drums), mit einem alten, klapprigen Van und eigener P.A. auf Tour, um jede sich bietende Auftrittsmöglichkeit in den texanischen Bars und "beer joints" landauf landab zu nutzen. Man war überzeugt von seinen Fähigkeiten und wollte mit seinen Live-Auftritten unbedingt auf sich aufmerksam machen. Irgendwann werden uns schon die richtigen Leute sehen, dachte sich die Band, und genau das geschah auch. Im März 2010 sah der New Country-Rapper Colt Ford die Truppe und war, obwohl die Musik von JB and the Moonshine Band überhaupt keine Parallelen zu der von Ford aufweist, spontan begeistert von deren fettem Countrysound und Outlaw-Attitüde. Ein paar Monate später hatte die Band auf dem gleichen Label wie Ford ihren "Record Deal" und nun liegt mit dem prächtigen "Beer for brekfast" schon ihr zweites Album vor. Es ist eine jener großartigen Scheiben, die mit ihrer Energie, Dynamik und Songstärke sowohl die Liebhaber der texanischen Red Dirt-Bewegung, als auch die des rockigen Nashville-kompatiblen New Country und des countryorientierten Southern Rocks unter einen Hut bringen. Aufgenommen in Nashville und Texas, besticht das Album von vorn bis hinten mit erstklassigen Songs ohne jeden Ausfall. Es gibt flotten, rockigen Outlaw Country, eine Menge wunderschöner Balladen, die allesamt sehr kraftvoll und mit herrlichen Melodien in Szene gesetzt werden, und ein paar astreine, herzhafte Southern Rock-Nummern. Man kann Spuren von Leuten wie Waylon Jennings und Hank Williams Jr. ausmachen, genauso wie von Montgomery Gentry, der Eli Young Band, der Brandon Clark Band, von Flynnville Train oder Blackberry Smoke. All das vermischen Patterson und seine Freunde zu ihrer eigenen, großartigen Musik. Diese ist überaus Gitarren-orientiert, mit E-Gitarren voller Saft und Kraft überall. Unterstützt wird die Band bei einigen Tracks von dem bekannten Nashville-Fiddler Rob Hajacos und der Steelguitar-Ikone Mike Johnson. Alles bündelt sich in einem wunderbar vollen Sound. Ein weiteres Markenzeichen, das wir vereinzelt schon erwähnt haben, ist von besonderer Bedeutung: Trotz der nie fehlenden Würze in den Songs und der erdigen Outlaw-/Southern Rock-Mentalität werden die Songs von hinreissenden Melodien bestimmt, die nicht selten an die schon genannte Eli Young Band erinnern. Los geht's mit dem bärenstarken "Beer for breakfast", einem von stampfenden und gut Gas gebenden Drums nach vorn gepeitschten, erfrischend fröhlichen Fiddle- und Guitar-driven Roadhouse-/Outlaw Country-Feger, der einen sofort mitreißt. Hat einen tollen Drive und läßt die Stimmung bei den Live-Shows der Truppe in den texanischen Honky Tonks sicher überschwappen. "Geil"! "Edge of the road" hingegen ist eine dieser traumhaft melodischen Balladen. Vergleiche zur Eli Young Band, vor allen Dingen vor deren Nashville-Deal, sind unausweichlich. Der Sound ist kraftvoll und saftig, das Arrangement eine perfekte Verschmelzung texanischer Red Dirt-Anlagen und Nashville-tauglicher New Country-Charakteristika. Hat das Zeug zu einem Monster Radio-Hit, sowohl in Texas, als auch in den Nashville-Charts - und das meinen wir ausschließlich positiv. Ähnlich gelagert ist das ebenso schöne "Kiss me that way" und das hinreissende "Smith County Line", das gar ein wenig an Sister Hazel erinnert. Dann die Southern Rock-Seite der Band: "Hell to pay" wird von rauen Southern Riffs bestimmt, genauso wie von einem urigen Outlaw-Flair. Die Nummer lebt von spannenden Wechsel zwischen kochenden, Skynyrd-mässigen Riffs, die auch solchen jungen Southern Rock Bands wie Hogjaw und SwampDaWamp prächtig zu Gesicht stünden, und einem flotten, dynamischen Roadhouse-Drive. Kommt auf der Schiene der Großtaten solcher Kollegen wie Flynnville Train und Blackberry Smoke. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das fulminante "Yes". Das ist von fetten, satten Gitarren bstimmter Hard Rock-Country/ Southern Rock-Country vom Feinsten. Hat ordentlich Power! Hier spürt man die nach eigenen Angaben vorhandenen Einflüsse von Metallica genauso wie die von Lynyrd Skynyrd und großer Country-Helden ala Waylon Jennings, Johnny Cash, Billy Joe Shaver & Co.. Eine Hammer-Nummer! Balladesk ist's dann wieder bei dem wundervoll melodischen " I don't care", das aber ebenso ein feines Southern-Feeling zu bieten hat, wie der lockere, von schönen Lynyrd Skynyrd- und The Marshall Tucker Band-mässigen Hooklines durchzogene Red Dirt-Countryrocker "Ride" mit seinen starken Gitarren (inkl. zündendem Solo) und seiner tollen Melodie. "Catchy melodies and rugged appeal" sind das Markenzeichen dieser hervorragenden Truppe. Und JB Patterson sagt: "We love what we do and we play by our own rules. We’re real, we’re raw, and we don’t feel there’s a need to apologize for it." Das kommt eindrucksvoll rüber! Ehrlichkeit und Leidenschaft, gepaart mit exzellenter Songqualität - JB and the Moonshine Band werden nicht nur Texas rocken...

Das komplette Tracklisting:

1. Beer For Breakfast - 2:16
2. Kiss Me That Way - 3:55
3. No Better Than This - 2:57
4. Edge of the Road - 3:09
5. More Like My Dog - 3:53
6. Hell To Pay - 3:36
7. Smith County Line - 4:20
8. Ride - 3:37
9. The Only Drug - 3:16
10. Black and White - 3:57
11. I Don't Care - 4:48
12. Yes - 3:44
13. I'm Down [LEX Mix] - 3:09
14. Perfect Girl [Moonshine Mix] - 3:18

Art-Nr.: 7708
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer for nreakfast
Edge of the road
Hell to pay
Smith County Line
Ride
I don't care
Yes

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Jones, Georgette - strong enough to cry [2011]
"Traditional, hardcore country to the bone" - und zwar wunderschöner! Georgette Jones, Tochter des unvergessenen, großen Countrypaares George Jones und Tammy Wynette, die nicht nur solche Countryklassiker wie beispielsweise "Golden ring", "We're gonna hold you", "Take me" und "Two story house" hervorbrachten, sondern auch zwischen 1969 und 1975 verheiratet waren, hat, wie kann es anders sein, deren musikalische Anlagen nicht nur im Blut, sie hat sie auch komplett in ihrem Herzen und in ihrer Seele verinnerlicht. Gesegnet mit einer großartigen Stimme, kraftvoll, klar, sauber, rein und "real country", beglückt sie die Countrywelt auf ihrem Album mit 12 wunderbaren Songs, ganz in der Tradition ihrer berühmten Eltern. Traditionelle Country- und Honky Tonk-Musik, natürlich, locker, melodisch, in ihrer reinsten Form. Erstklassig produziert von Justin Trevino (der Sound ist glasklar), wurde das Album in dem bekannten "Heart of Texas"-Studio von Brady/TX eingespielt. Die erlesenen, texanischen Musiker begleiten Georgette stets mit ihrem unaufgeregten, simplen (im positivsten Sinne) und transparenten, feinen Spiel, und setzen damit die wunderbare Stimme der Künstlerin nahezu perfekt ins richtige Licht. Vor allem Steeler Jamie Lennon, der fast alle Songs mit herrlichen, wimmernden Pedal Steel-Klängen garniert, hinterlässt einen exzellenten Eindruck. Nicht nur solche Lieder wie das flotte, rhythmische, ein wenig an den Bakersfield Country von Buck Owens erinnernde "Don't come back till you love me", der himmlische, von trauriger Steelguitar und klimperndem Honky Tonk-Klavier bestimmte Country-Waltz "Making love all wrong", das von Papa George Jones mitkomponierte "I just don't give a damn", oder das von einer klasse Melodie geprägte, flotte, flockige, mit toller Fiddle und Steelguitar inszenierte "A day late, a diamond short" (starkes, kleines Fiddle-Solo von dem prima aufspielenden Reggie Rueffer) sind herrliche Nummern - nein, das ganze Album ist eine Wonne für die Liebhaber reiner, unverfälschter, traditioneller, von sämtlichen Pop-Clichés meilenweit entfernter Countrymusic. Ganz ohne Zweifel ist das musikalische Erbe ihrer berühmten Eltern bei Georgette Jones in den allerbesten Händen. Großartig!

Die komplette Songliste:

1. Strong Enough to Cry 4:14
2. Don't Come Back Till You Love Me 2:46
3. Run Woman Run 2:30 (with Amber Digby)
4. Making Love All Wrong 3:45
5. I Just Don't Give a Damn 2:48
6. A Day Late, a Diamond Short 2:35
7. Rainbow Colored Words 3:51
8. Broken, Bitter or Better 4:27
9. I'm Not Even Close 3:14
10. Ways to Make You Talk 2:22
11. Where Were You 3:08
12. I Don't Love You 3:31

Art-Nr.: 7662
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Strong enough to cry
Don't come back till you love me
Making love all wrong
I just don't give a damn
A day late, a diamond short
Where were you
I don't love you

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