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Band Of Heathens, The - the double down: live in denver - vol. 1 ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Das wird aber auch höchste Zeit! Eine der besten Rootsrock-Bands der Gegenwart, die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas, kommt mit einer fulminanten, 2-geteilten Live-Veröffentlichung: "The Double Down - Live in Denver", Vol 1 und Vol. 2 - jeweils eine CD und eine DVD, also insgesamt 2 CDs und 2 DVDs. Das Release war längst überfällig, da die Band Of Heathens erst auf der Bühne ihr einzigartiges, ihr wahres, ihr aussergewöhnliches Potential abrufen. Sie sind eine typische, eine richtige, eine bärenstarke Live-Band! Ihr von Texas Rock, Americana, Country, Blues und Soul durchzogener Rootsrock besticht, trotz der immer wieder wundervollen melodischen Strukturen, live von einer ungebremsten, vor Leidenschaft nur so strotzenden, erdigen und jammigen Spielfreude, die die Stücke in ihrer Länge wegen der zündenden, mitreissenden Instrumentalbreaks im Vergleich zu den Studioversionen immer wieder deutlich anwachsen lässt. Zudem wirkt die Band live einfach rauer. Es ist ein Traum wie die 3 exzellenten Frontleute Ed Jurdi, Gordy Quist und Colin Brooks (3 fantastische Sänger, 3 fantastische Lead-Gitarristen) ihrre Fähigkeiten, sowohl gesanglich, als auch an den Gitarren, einbringen und das Publikum in ihren Bann ziehen. Wenn sie zu ihren langen Gitarrenpassagen ansetzen (Jurdi spielt manchmal auch Keyboards) gibt es kein Halten mehr (nur ein Beispiel ist die furiose 11 Minuten-Version von "Somebody tell the truth" mit ihrem ausgedehnten, prächtigen E-Gitarren-Soli und Slide-Ritten). Sie spielen oft wie im Rausch! Es ist herrlich! Zuweilen meint man, sie könnten Bands wie die legendären Little Feat, The Band, oder auch Countryrockbands wie Poco (die alle zu ihren Einflüssen zählen) locker in den Schatten stellen. Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind immens. "The Double Down" wurde an zwei aufeinanderfolgenden Abenden, und zwar am 7. und 8. Oktober 2011 in Denver,Colorado mitgeschnitten, wo die Band jeweils vollkommen unterschiedliche Sets spielte. Die Truppe sagt darüber: "On a grey sky day in early October our merry clan of Heathens descended upon the Mile High City of Denver. From near and far our conspirators came to the Double Down to take part in the grand experiment with us. Toting a satchel of songs and a headful of notions, we took the stage at Cervantes' Other Side. Across two evenings we played 6 hours of music and over 40 jumps, jams, ballads, shanties and flings. The vibe flowed and the spirit was moved. If you took the trip with us, we hope you felt it too". Ja, in der Tat, wir fühlen diesen "Spirit" bei den 26 für diese CD/DVD-Sets ausgewählten Songs - und wie! Auf den CDs gibt's 2 Titel weniger, da die DVD Vol. 1 noch 2 geniale Bonustracks enthält, und zwar eine bärenstarke, fast 9-minütige Version von "Hey rider" und eine extrem rare, hammermässige Fassung von "Wilson & Otis", einer nicht sehr oft gespielten Nummer von Ed Jurdi's 1999iger Solo-Scheibe, die im Verlauf ihrer rund 9 1/2 Minuten mit einem packenden, ausgedehnten, "mörderischen" Twin Slide-Gitarren-Jamming von Colin Brooks und Ed Jurdi glänzt. Mitreissend! Der Sound und die filmische Umsetzung auf der DVD sind exzellent! Die Gesamtspielzeit der CDs beträgt gut 140 Minuten, die der DVDs satte 167 Minuten! Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Die ultimative Band Of Heathens Live-Vollbedienung!

Die komplette Setlist:

1. You’re Gonna Miss Me (12.10)
2. Golden Calf (4.35)
3. Say (4.40)
4. Somebody Tell The Truth (11.46)
5. Let Your Heart Not Be Troubled (3.56)
6. LA County Blues (5.48)
7. Enough (5.37)
8. What’s This World (4.06)
9. Right Here with Me (4.25)
10. Nothing to See Here (6.09)
11. Should Have Known (8.09)

BONUS MATERIAL (DVD ONLY):
Wilson & Otis
Hey Rider

Art-Nr.: 7721
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You're gonna miss me
Somebody tell the truth
LA County Blues
Enough
What's this world
Should have known

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Blindside Blues Band - generator [2012]
"Come on, ride your guitars, guys"! Michael Oneskos fulminante Bluesrock-Formation, die Blindside Blues Band, bläst zur nächsten Gitarren-Attacke. "Generator" heißt das neue Studiowerk - und was produziert solch ein "Generator"? Na klar, Power - und zwar gewaltige Power! Inzwischen wieder zu ihrem einstigen "Blues Bureau"-Label zurückgekeht (die "Grooveyard"-Jahre sind also vorüber), präsentieren Gitarren-Irrwisch Michael Onesko und seine großartigen, für das mächtige Rhythmus-Fundament verantwortlichen Mitstreiter Kier Staeheli am Bass und Emery Ceo am Schlagzeug gleich auch noch einen absolut prominenten Neuzugang im Line-Up: Ex "Grooveyard" Labelkollege und Gitarrenhexer Jay Jesse Johnson, der auch schon auf dem 2011er "Smokehouse Sessions 2 - The Blues Is Evil" bei 3 Tracks mit an Bord war, ist jetzt festes Mitglied der Blindside Blues Band. Was die beiden "Wahnsinns-Axtschwinger" nun gemeinsam auf diesem neuen Album veranstalten, dürfte jedem Gitarren-Enthusiasten klar sein: Ein mörderisches, alle Dämme brechendes Lead Gitarren-Feuerwerk ohne Ende. Immer wieder ballern sich die beiden Meister-"Gitarreros" (Johnson brilliert zudem mit glühender Slide-Arbeit) wahre Gitarrensalven um die Ohren. Leidenschaftlich, enthsuiastisch, wild, hart, schnell, laut, voller "Spirit", voller Feuer, Power und Biss treiben sie sich gegenseitig nach vorn. Was für ein "Guitar Thunderstorm"! "Generator" rockt "wie die Sau", hat aber auch den Blues" Der Begriff "Bluesrock", genauer gesagt "Heavy Bluesrock" wird hier nach allen Regeln der Kunst ausgereizt und gelebt. Die Spuren solcher Helden wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Mountain, Leslie West, Pat Travers, Johnny Winter, Led Zeppelin und vor allem auch Cream sind nicht zu überhören, doch diese Combo vereint all diese Einflüsse zu ihrem eigenen "Ding". Was für eine Kraft! "This is a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault". Dem ist nicht hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1. Generator (4.36)
2. Power Of The Blues (4.52)
3. Slowdown (5.30)
4. Bluesin’ (4.42)
5. Going Crosstown (6.04)
6. Genevieve (6.01)
7. Wandering Man (8.03)
8. Gravy Train (4.51)
9. Loving You (4.55)
10. I’m Gonna Leave This Town (5.57)
11. Bonus Jam (9.35)

Art-Nr.: 7855
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravy train
Generator
Bluesin'
Goin' crosstown
Genevieve
Slow down
Wandering man

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Damn Quails, The - down the hatch [2011]
The Damn Quails aus Norman/Oklahoma, in ihrer Heimat treffend beschrieben als "a young band with old souls", sorgen gerade in der Roots-, Americana-, Alternate Country, Countryrock-Szene für mächtig Aufmerksamkeit und Furore. Sowohl die Fachwelt als auch die Fans des Genres sind begeistert - zu Recht! Der zentrale Kern der Damn Quails sind die beiden Singer/Songwriter Bryon White und Gabriel Marshall, jeder für sich ein großartiger Gitarrist und Sänger (beiden hört man den "Red Dirt"-Staub in der Stimme an), die sich die Lead Vocals gerecht teilen und im Verbund mit tollen Harmonies brillieren. Um sich herum scharen die beiden immer wieder unterschiedliche Begleitmusiker, die sie liebevoll die "Quail Philharmonics" nennen und mit denen zusammen sie auf den Bühnen des amerikanischen Südwestens jedesmal Konzerte abliefern, die begeistert gefeiert werden. Nun liegt mit "Down the hatch" endlich auch ihr fantastisches Studio-Debut vor, eine Veröffentlichung auf dem neuen, jungen Label "598 Recordings", das der allgegenwärtige Red Dirt-Held Mike McClure (Mike McClure Band) mit einem Geschäftsmann aus Oklahome kürzlich ins Leben rief. McClure und sein kongenialer Partner Joe Hardy (u.a. ZZ Top, The Replacements, Steve Earle) zeichnen sich, das ist logisch, dementsprechend auch für die erstklassige Produktion und das Engineering verantwortlich. Und wie! Die beiden haben den Sound der Damn Quail in ein wunderbar staubiges, trockenes, erdiges und sehr rootsiges Klangbild verpackt, das der hervorragenden, mit viel Siebziger Retro-Flair behafteten, rootsigen Americana-/Countryrock-Musik der Truppe geradezu perfekt gerecht wird. Das Songmaterial ist ohne jede Schwächen. Begleitet werden White und Marshall von einer Horde grandioser Musiker, die allesamt auch zu den "Quail Philharmonics" gehören: Zum Beispiel Jon Knudsen (fiddle, mandolin, lap steel, keyboards), John Fullbright (harmonica, keyboards), Luke Mullenix (bass) und Thomas Young (drums). McClure (guitars) und Hardy (mit einer Vielzahl von unterschiedlichsten Instrumenten) helfen ebenfalls aus. Das Resultat ist einfach wunderbar! Geschickt verschmelzen die Damn Quails Anlagen und Spuren solcher Größen wie The Band, der Nitty Gritty Dirt Band, vielleicht soger auch der guten alten Ozark Mountain Daredevils und ganz früher Poco, mit denen solcher neueren Acts wie Reckless Kelly, The Band Of Heathens, Deadman und der Randy Rogers Band zu ihrem ganz eigenen Ding. Traumhaft schön und herrlich flockig "trudelt" beispielsweise der grandiose, in einem tollen Full Band Acoustic-Arrangement präsentierte Countryrocker "Fools gold" aus den Lautsprechern. Großartige Riffs aus akustischen Gitarren und Mandoline, dazu eine sehr fein gespielte Mundharmonika, ein tolles Dobro-Solo im Break und exzellenter Gesang bestimmen das Geschehen. Hört sich fast an, als sei der Song einer imaginären Session der Nitty Gritty Dirt Band und The Band Of Heathens entsprungen. Was für eine klasse Melodie! Oder die großartige, schön staubige Roots-/Americana-Ballade "Down" in ihrem starken Siebziger-fundamentierten Retro-Style, der gleichzeitig aber auch das Flair der aktuellen Red Dirt-Bewegung anhaftet. Ein klasse Rhythmus, eine schöne Geige, exzellente Orgel-Untermalung, ein starkes Wurlitzer-Solo - es passt alles zusammen. Hat dezent etwas von The Band. Auch Titel wie der flotte, knackige, sehr melodische, von einer schönen Fiddle und erdiger E-Gitarren-Begleitung (klasse Solo) bestimmte Countryrocker "Midnight swagger", die hinreissende, schön "stripped down" arrangierte Countryrock-/Americana-Ballade "Through the fire" (vereinzelt schöne Banjo-Untermalung), das gar ein wenig an die Counting Crows erinnernde "Another story", oder das harmonische "So so long" sind von exqusiter Qualität, wobei man das gesamte Album mit seinen 14 tollen Songs und seinen knapp 55 Minuten Spielzeit schlicht und einfach als, wie es ein amerikanischer Journalist ausdrückt, "a brilliant masterpiece of rootsy Americana tinged Countryrock" bezeichnen muss. Derselbe Rezensent spricht an anderer Stelle von "authentic storytelling backed by some of the rootsiest sounds this side of the Mississippi". Unterschreiben wir blind! The Damn Quails mit einem herausragenden Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Better Place To Stop 3:21
2. Midnight Swagger 3:12
3. Through The Fire 2:53
4. Another Story 3:34
5. Quicksand 3:58
6. Fool's Gold 4:16
7. Parachute 3:40
8. California Open Invitation 5:03
9. So So Long 4:00
10. Mary 4:03
11. Me And The Whiskey 4:08
12. Iceman 4:19
13. Down 3:39
14. Dollars 4:14

Art-Nr.: 7699
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight swagger
Through the fire
Quicksand
Fools gold
So so long
Me and the whiskey
Down

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Daniels Band, Charlie - live at rockpalast [2012]
Gleich mit der ersten Rockpalast-Nacht im Jahre 1977 setzte WDR einen Markstein ins Show-Biz, der bis zum heutigen Tag richtungsweisend ist. Rockmusik live zur besten Sendezeit, über Stunden hinweg und frei von allen Beschränkungen. Ein besonderes Faible der Rockpalast-Macher war von Beginn an, Künstler zu präsentieren, die hierzulande noch wenig bekannt waren, in ihrer - meist US-amerikanischen - Heimat jedoch zu den Top-Acts gehörten. Zu diesen Musikern zählte auch Charlie Daniels, der mit seiner Band im Herbst 1980 für ein Einzelkonzert in der Dortmunder Westfalenhalle zu Gast war.

Der 1936 geborene Daniels verließ Ende der 60er Jahre seine Heimat North Carolina in Richtung Nashville/ Tennessee, um dort als Studiomusiker zu arbeiten; u. a. spielte er einige Bob Dylan-Alben mit ein. 1970 folgte das mit "Charlie Daniels" betitelte erste Solo-Werk, 1972 mit "Honey In The Rock" der erste Longplayer der Charlie Daniels Band. Das vorzügliche Album gab klar die musikalische Richtung vor, in der sich die Band die nächsten Jahre bewegen sollte: Southern Rock mit deutlichen Country-Anleihen.

Mit einem Song dieses Albums eröffnet Charlie Daniels auch den Konzertabend in der Westfalenhalle. "Funky Junky" ist eine mitreißende, swingende Nummer, mit der die Band das Publikum sofort für sich gewinnt. Nicht die große Pose zählt, sondern "ehrliche", handgemachte Musik. Unspektakulär inszeniert, aber spektakulär vorgetragen. In typischer Southern Rock-Besetzung mit zwei (!) Schlagzeugen, Bass, Keyboard sowie zwei Gitarren spielt sich die Formation durch ein 90-minütiges Programm, das gespickt ist mit Hits der Band. Auffallend dabei ist die große Musikalität des Sextetts. Harmoniegitarren - Lynyrd Skynyrd lassen grüßen - beherrscht die Charlie Daniels Band ebenso gekonnt wie mehrstimmigen Gesang, brillante Slide Guitars und natürlich Charlie Daniels' meisterhafte Country-Fiddle, derer sich gerne auch andere Künstler wie die Marshall Tucker Band für ihre Alben bedienten. (mig-music. de)

Das komplette Tracklisting:

1. Funky Junky (6:30)
2. Trudy (4:46)
3. Jitterbug (3:28)
4. Legend Of Wooley Swamp (4:19)
5. Blindman (3:40)
6. Reflections (6:18)
7. El Toreador (3:38)
8. No Potion For The Pain (4:56)
9. In America (3:32)
10. Long Haired Country Boy (3:46)
11. Uneasy Rider (5:19)
12. Cumberland Mountain Nr.9 (5:21)
13. Devil Went Down To Georgia (3:40)
14. The South's Gonna Do It Again (4:08)
15. Orange Blossom Special (8:45)

Art-Nr.: 7742
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Daniels Band, Charlie - live at rockpalast ~ dvd [2012]
Gleich mit der ersten Rockpalast-Nacht im Jahre 1977 setzte WDR einen Markstein ins Show-Biz, der bis zum heutigen Tag richtungsweisend ist. Rockmusik live zur besten Sendezeit, über Stunden hinweg und frei von allen Beschränkungen. Ein besonderes Faible der Rockpalast-Macher war von Beginn an, Künstler zu präsentieren, die hierzulande noch wenig bekannt waren, in ihrer - meist US-amerikanischen - Heimat jedoch zu den Top-Acts gehörten. Zu diesen Musikern zählte auch Charlie Daniels, der mit seiner Band im Herbst 1980 für ein Einzelkonzert in der Dortmunder Westfalenhalle zu Gast war.

Der 1936 geborene Daniels verließ Ende der 60er Jahre seine Heimat North Carolina in Richtung Nashville/ Tennessee, um dort als Studiomusiker zu arbeiten; u. a. spielte er einige Bob Dylan-Alben mit ein. 1970 folgte das mit "Charlie Daniels" betitelte erste Solo-Werk, 1972 mit "Honey In The Rock" der erste Longplayer der Charlie Daniels Band. Das vorzügliche Album gab klar die musikalische Richtung vor, in der sich die Band die nächsten Jahre bewegen sollte: Southern Rock mit deutlichen Country-Anleihen.

Mit einem Song dieses Albums eröffnet Charlie Daniels auch den Konzertabend in der Westfalenhalle. "Funky Junky" ist eine mitreißende, swingende Nummer, mit der die Band das Publikum sofort für sich gewinnt. Nicht die große Pose zählt, sondern "ehrliche", handgemachte Musik. Unspektakulär inszeniert, aber spektakulär vorgetragen. In typischer Southern Rock-Besetzung mit zwei (!) Schlagzeugen, Bass, Keyboard sowie zwei Gitarren spielt sich die Formation durch ein 90-minütiges Programm, das gespickt ist mit Hits der Band. Auffallend dabei ist die große Musikalität des Sextetts. Harmoniegitarren - Lynyrd Skynyrd lassen grüßen - beherrscht die Charlie Daniels Band ebenso gekonnt wie mehrstimmigen Gesang, brillante Slide Guitars und natürlich Charlie Daniels' meisterhafte Country-Fiddle, derer sich gerne auch andere Künstler wie die Marshall Tucker Band für ihre Alben bedienten. (mig-music. de)

Das komplette Tracklisting:

1. Funky Junky (6:30)
2. Trudy (4:46)
3. Jitterbug (3:28)
4. Legend Of Wooley Swamp (4:19)
5. Blindman (3:40)
6. Reflections (6:18)
7. El Toreador (3:38)
8. No Potion For The Pain (4:56)
9. In America (3:32)
10. Long Haired Country Boy (3:46)
11. Uneasy Rider (5:19)
12. Cumberland Mountain Nr.9 (5:21)
13. Devil Went Down To Georgia (3:40)
14. The South's Gonna Do It Again (4:08)
15. Orange Blossom Special (8:45)

Art-Nr.: 7743
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Dirty Guv'nahs, The - somewhere beneath these southern skies [2012]
Die Dirty Guv’nahs ziehen weiter ihre Kreise! Mit ihrem neuen, wundervollen Werk "Somewhere Beneath These Southern Skies" eröffnet sich das Sextett aus Knoxville/Tennessee nun ganz neue Dimensionen. Trotz bärenstarker Alben im Vorfeld, unzähliger begeisternder Live-Shows, "standout festival appearances at Bonnaroo, Wakarusa, SXSW and others", sowie einer stetig wachsenden Fanbasis, konnten sich die Mannen um ihren energiegeladenen Frontmann James Trimble und Gitarrist Michael Jenkins (beide auch diesmal wieder hauptverantwortlich für das Songwriting) bisher doch eher nur einen, allerdings hoch geachteten, Insider-Status erarbeiten (Rest des Line-ups: Aaron und Justin Hoskins, Chris Doody und Cozmo Holloway). Dies dürfte sich mit dem neuen, fantastischen Silberling allerdings schlagartig ändern. Denn diesmal wird das 14 Songs umfassende Werk genau den Zahn der Zeit treffen. Der Band gelingt es glänzend ihre neuen Stücke in einem, und das meinen wir im positivsten aller Sinne, radiotauglicheren Gewand zu präsentieren, ohne dabei auch nur annähernd ihre bisherigen Trademarks zu sehr in den Hintergrund zu drängen. Das heißt, dass sowohl die Fans ihres leicht retro-infizierten, rock’n’roll-getränkten Southern Rocks, so gut wie keine Einbußen zu verkraften haben, aber auch jede Menge neue Fans durch eine sehr peppige und moderne Präsentation ihrer Lieder hinzugewonnen werden dürften. Ein absolut schwieriger Balanceakt, der grandios gelingt. Das schöne dabei ist, dass ihre Aura einer typischen Live-Band, auch im Studio wunderbar erhalten blieb. Zum Auftakt schreit uns James Trimble direkt aus tiefstem Herzen ein inbrünstiges "Can You Feel It?" entgegen und dann geht es in typisch euphorischer Guv’nahscher Manier mit dem gleichnamigem Song in die Vollen. Ja, wir fühlen es - und wie! Das ist Musik, die einen regelrecht ansteckt, das spürt man sofort und ist unmittelbar von der herrlichen, rootsigen Instrumentierung und der traumhaften Melodik gefangen. "Yes we do" möchte man ihm direkt danach am liebsten entgegenschmettern. Auch im weiteren Verlauf wird der Gute Laune-Pegel mit kleinen Durchatmern ("Fairlane" ein toller, souliger, wunderbar relaxter "Southern-Schwofer" - klasse Slide-Solo) fast immer am oberen Limit gehalten. Herrlich, wenn beispielsweise bei "Good Luck Charm" dem typischen Stones-Intro-Riff ein markiger Rocker wie zu besten Bob Seger-Zeiten folgt,.Goßartig hier auch die, in bester Alto Reed-Manier eingestreuten Saxophon Einsätze (arrangiert von Jeff Coffin). Überhaupt fühlt man sich bei vielen Tracks an diverse Größen des Business (The Black Crowes, Bruce Springsteen, The Rolling Stones, The Kings of Leon, Sistzer Hazel) erinnert, ohne aber den eigenen Charme und die eigene Identität einzubüßen. Das Ganze wird vermutlich zu immens steigenden Popularitätswerten führen, sofern, davon ist aber auszugehen, die Radiostationen mitspielen. Sie finden hier aber tatsächlich einen immensen Fundus an tollen Stücken vor und dürften letztendlich sogar die Qual der Wahl haben, denn Ausfälle gibt es absolut keine. Der von den Hoskins-Brüdern entfachte flammende Rhythmus-Teppich, die immer wieder im Southern Rock verankerten E-Gitarren von Jenkins und Holloway, die raffinierten Orgel- und Piano-Einlagen (mit viel Honkytonk) von Doody und dieser sich immer am Limit zu bewegen scheinende, sich total verausgabende Gesang Trimbles (so eine Mischung aus Chris Robinson und Rob Thomas) sind schon eine Wucht. Und so kommen die Lobeshymnen arrivierter Magazine wie "The Dirty Guv’nahs sling out boozy, bluesy Southern Rock with plenty of soul, chops and a rugged commitment to prove themselves at every show", "Youth may be in their blood, but tradition guides their instincts" oder "The Dirty Guv’nahs don’t just play music; they capture the human experience through song" nicht von ungefähr. Mit ihrer neuen CD "Somewhere Beneath These Southern Skies" haben die Dirty Guv’nahs einen echten Meilenstein in ihrer Karriere gesetzt. Energiegeladener, richtig Laune machender, herrlicher Southern Rock’n’Roll vom Feinsten, in der Tradition der Stones, Black Crowes, Georgia Satellites, Bob Seger, Faces & Co., der einen richtig mitreißt. "You will feel it"… (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Can You Feel it (3.30)
2. Don't Give Up On Me (4.08)
3. Good Luck Charm (3.36)
4. Temptation (4.08)
5. Honey You (2.53)
6. Live Forever (3.21)
7. 3000 Miles (3.50)
8. This Is My Heart (2.55)
9. Fairlane (3.43)
10. Lead Kindly Light (2.45)
11. Dear Alice (4.13)
12. Child (4.14)
13. Goodnight Chicago (4.29)
14. One Dance Left (3.42)

Art-Nr.: 7879
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can you feel it
Don't give up on me
Honey you
Live forever
3000 miles
Child
Goodnight Chicago

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Dirty Guv'nahs, The - youth is in our blood [2010]
"It is a hot, roiling stew of gritty, soul-influenced southern rock ‘n’ roll, mixed with a hefty helping of roots, funk, blues and country"! Zwieter Streich der jungen, baumstarken Southern Rock-Truppe aus Knoxville/Tennessee, die damit in beeindruckender Art und Weise den nächsten Schritt in die richtige Richtung macht. Die Aufnahmen zu "Youth is in our blood" führte das Sextett um den großartigen Frontmann James Trimble und die beiden exzellenten Gitarristen Michael Jenkins und Cozmo Holloway diesmal nicht, wie beim Vorgänger, nach Athens/Georgia zu David Barbe, sondern in die berühmten Studios von Levon Helm (The Band) in die Wälder von Woodstock/NY. Produziert von dem zweifachen Grammy-Gewinner Justin Guip (Levon Helm, The Black Crowes) entstand dort erneut eine fantastische Scheibe, die das ganze Potential dieser Truppe verdeutlich. Musikalisch perfekt aufeinander abgestimmt zelebrieren sie ihren wunderbaren "rootsy and blusy swaggering brand of Southern Rock'n Roll". Die Arrangements um Trimble's exzellentem Gesang bestehen aus dem vorzüglich harmonierenden Zusammenspiel der beiden Gitarristen mit Keyboarder Chris Doody und der wunderbar tighten Rhythmusfraktion der beiden Brüder Justin und Aaron Hoskins.Das Songwriting hat sich weiter entwickelt. Die Stücke sind im Vergleich zum Vorgänger, ohne diesen auch nur ansatzweise schmälern zu wollen (die beiden Alben geben und nehmen sich in puncto Qualität in Klasse nichts - sie sind beide saustark), insgesamt etwas eingängiger und melodischer geworden. Zudem haben die Roots- und Americana-Einflüsse zugenommen. Und der "Spirit of the South" ist allgegenwärtig. Los geht's mit dem famosen "Baby we were young", einem prachtvollen, lupenreinen Southernrocker mit ordentlich Drive. The Black Crowes hinterlassen einmal mehr ihre Spuren, ebenso wie The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band in ihren rockigen Phasen (vor allem bei dem vorzüglichen, feurigen und fingerfertigen, Toy Caldwell-mässigen Gitarren-Solo). Stark, wie sich die riffigen und führenden, dampfenden Gitarren mit den perfekt integrierten Piano- und Orgelklängen verschmelzen. Klasse hier auch die unaufdringlich aber wirksam integrierten, hintergründigen Bläser-Fills (Bläser tauchen bei insgesamt 2 Stücken auf), die zusätzliche "Hitze" und Power bringen. Ein toller Opener, der sich nicht zuletzt wegen seiner großartigen Melodik unmittelbar in unseren Ohren festsetzt. Aporpos Melodie und "in den Ohren fetsetzen": Dies gilt auch ohne Einschränkung für das folgende, überaus abwechslungsreich mit einem feinen Tempowechsel inszenierte "Wide awake". Erinnert fast ein wenig an die rockigeren und southern-inspirierten Sachen von Sister Hazel. Beim anschließenden "Walk with me" wird's dann wieder deutlich rauer und dreckiger. Ein rootsiger, bluesiger, erdiger Southernrocker mit tierischen Gitarrenlicks und einem klasse Groove. Schöne Orgel- und Piano-Untermalung. Dazu gibt's im Mittelteil einen wunderbar jammigen Percussion-Part. Traumhaft melodisch schlängelt sich die hinreissend schöne Roots-/Americana-Ballade "Song for my beloved" aus den Lautsprechern. Hat ein dezentes Countryflair, doch der "warme", wohltuende Duft des Südens weht einem permanent um die Nase. Eine wahre Wonne, wie sich Timble's exzellenter Gesang, die frischen Acoustic Gitarren und die herrlich integrierte Orgel zueinander ergänzen. Das ist pure Harmonie! Dann wieder etwas ganz anderes: Das bärenstarke "New salvation" beginnt jazzig jammend, mit einem wunderbar swingenden Groove, wechselt nach rund einer Minute aber sein Arrangement plötzlich in krachende Rock-Riffs - dreckig, kantig, kochend. So folgen jede Menge weitere, hochkarätige Nummern ohne jeden Ausfall, bis das Album schließlich mit der wundervollen, an der Schnittstelle von Roots- und Southern Rock angesiedelten, herrlich melodischen, dennoch erdigen Ballade "Recovery" endet. Nochmal eine "Killer"-Nummer, instrumentiert mit markantem, trockenem Drummin und einer tollen Synthese aus schönem Orgelspiel und elektrischen und akustischen Gitarren. Das Finale des Songs bildet dann ein ungemein kerniges, raues, zündendes, dabei sehr melodisch geführtes, southern-fried Gitarren-Solo - einfach wundervoll! Das 16-seitige Booklet enthält im übrigen alle Songtexte. "Knoxville's biggest band" erfüllt die hohe Erwartungshaltung nach dem bärenstarken Debut auf beeindruckende Art und Weise. Toll, das es solche Bands gibt, die dem Southern Rock mit seinen alten Traditionen immer wieder neues Leben einhauchen. "Youth is in their blood - Southern Rock is in their veins"! Ein fantastisches Album! Freuen wir uns jetzt schon auf das dritte Werk des Sextetts, denn die Jungs sind im Studio und planen eine Veröffentlichung für den späten Sommer 2012...

Das komplette Tracklisting:

1. Baby We Were Young (4.27)
2. Wide Awake (4.40)
3. Walk With Me (3.24)
4. We’ll Be The Light (3.13)
5. Song For My Beloved (2.40)
6. New Salvation (3.40)
7. It’s Dangerous (4.47)
8. Courage (5.49)
9. The Country (3.07)
10. Blue Rose Stroll (4.16)
11. Ain’t It Strange (3.04)
12. Seeds On The Rise (4.09)
13. Recovery (4.46)

Art-Nr.: 7713
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Baby we were young
Wide awake
Walk with me
Song for my beloved
New salvation
Ain't it strange
Recovery

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - upside your head [2010]
"Jason Elmore & Hoodoo Witch carry on the tradition of guitar-slinging Texas Blues Rock"! Und wie sie das tun! "Jason Elmore is the hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas"! Yeah! Saustarkes Debut dieses "masterful guitarslingers" aus Denison/Texas, der sich mit seiner Truppe Hoodoo Witch (klassische Trio-Besetzung) aufmacht, die texanische Bluesrock-Szene ordentlich aufzumischen. Voller Herz und voller Selle, voller Leidenschaft und voller Biss, voller Enthusiasmus und voller Frische beackern sie das Terrain zwischen Stevie Ray Vaughan (ein amerikanischer Fan bemerkte gar in einem Statement "The new SRV has arrived") und Johnny Winter, zwischen Freddie King und Muddy Waters, zwischen Too Slim and the Taildreggers und ZZ Top, zwischen Joe Bonamassa und den Buddaheads, Led Zeppelin und Rory Gallagher, aber auch zwischen Sonny Landreth und The Allman Brothers Band. Vielseitig, aber sie bringen das prächtig unter einen Hut und es passt einfach wunderbar zusammen. Elmore ist nicht nur ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen mitreissende Riffs und Soli ihm tiefste Bewunderung und Ehrfurcht entgegenbringen, nein, er ist auch ein fabelhafter Sänger und exzellenter Songwriter. Die Bandbreite des durch und durch bärenstarken Songmaterials geht von mächtig abgehenden Volldampf-Boogies, über kochenden Roadhouse-Blues, brodelnde Texas-Shuffles, herrlich groovenden Midtempo-Bluesrock, flüssigen Southern-Bluesrock, "gritty" Roots-Blues, schwülen Delta-Blues, bis hin zu seeligem, wundervollem Slow-Blues(rock). Und auch für vorzügliche Melodik hat Elmore ein gutes Händchen. Schon gleich zu Anfang gibt's eine absolute "Killer"-Nummer: "Dusk till dawn" heisst das Stück, ein baumstarker, fetter, dreckiger, Slide-getränkter, Southern-rooted Boogie voller zündender Bottleneck-Ausflüge. Elmore und seine Jungs sind sofort auf Betriebstemperatur und der Saitenkünstler rührt mit seiner Slide ein mächtig dampfendes Voodoo-Gebräu an. Man ist sofort von dieser Musik gefesselt. Zeppelin-mässige Riffs eröffnen den anschliessenden, klassischen, mit einem Schuss Funk-Blues gewürzten Rocker "Big money grip". Nicht nur hier fällt auf, wie großartig auch Elmore's Rhythmus-Fraktion "Hoodoo Witch" (Beau Chadwell - Drums, Chris Waw - Bass) auftritt, die den Protagonisten eine geradezu perfekte Basis verschafft. Die Nummer hat ein klasse Feeling. Mit dem folgenden "All it does is rain" präsentieren uns die Jungs nun einen ganz herrlichen Slow-Blues, eingehüllt in einen wunderbaren Rhythmus, eine exzellente Melodie und einen großartigen, aus vielseitigen. transparenten Gitarren bestehenden Mantel traumhafter Riffs, Licks und Soli. Faszinierend das immer wieder wieselflinke, erdige, satte, ungemein virtuose Gitarrenspiel des Meisters. Das ausgedehnte, über 3-minütige, mit schönen Wah Wahs angereicherte, überaus abwechslungsreiche Solo ist pure Gitarren-Magie. Ganz groß! Der kernige Rocker "Drag me down" kommt dann wieder mit klassischen Riffs zwischen Taste und Led Zeppelin (ohne dabei das "down home Texas-Feeling zu vernachlässigen) und die anschliessende "schwaze Witwe" ("Black widow") macht mit ihrem beherzten Auftreten die Roadhouses zwischen Texas und Oklahoma unsicher. Einen weiteren Texas Bluesrock "Killer"-Shuffle voller Southern-Flair (Stevie Ray Vaughan meets ZZ Top) bekommen wir mit dem prachtvollen "Road to ruin" serviert - klasse E-Gitarren-Riffs, ein scharfer Groove, starker Gesang, eine prima Melodie und natürlich wieder ein fulminantes, die Herzen der Saiten-Enthusiasten höher schlagendes Solo inklusive. Es folgen mit dem rauen, schnellen "6 foot down" ein explosiver "Volle Kanne"-Slide-/Delta-/Swamp-Boogie (glühende Slide-Attacken ohne Ende) und mit dem tollen "Dracula bite" ein straighter, riffiger, Blues-based Classic-Rocker (das Gitarren-Solo sprüht nur so vor flüssigem Southern-Flair), ehe mit dem wunderbaren "Evil woman" wieder ein eher zurückgenommener Midtempo-Bluesrocker auf dem Programm steht, der aber vor innerer Stärke und Energie nur so strotzt. Im richtigen Moment wartet Elmore erneut mit einem zündenden Gitarrensolo auf, das stetig an Kraft gewinnt, um den Song schließlich wieder in den ursprünglichen, lässigen Mojo-Groove zurückzugeleiten. Klasse hier auch die gut abgestimmte Orgel-Untermalung von Gastmusiker Shawn Phares. Eine Knüller-Nummer! Doch was soll man weiteres über einzelne Tracks erzählen, das komplette Album ist schließlich ein 56 1/2 Minuten währender, absoluter Bluesrock-"Hit"! Produziert hat das Werk im übrigen, zusammen mit Jason Elmore, Jim Suhler (Jim Suhler & Monkey Beat, George Thorogood), der zudem bei einigen Songs als zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Jason Elmore & Hoodoo Witch mit einem Debut, das keine Wünsche offen lässt. "Upside your head" ist nicht mehr und nicht weniger als ein waschechter Genre-Knüller. Einfach famos! "No tricks, just straight up rockin' kickass Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Dusk Till Dawn 4:13
2. Big Money Grip 3:39
3. All It Does Is Rain 6:20   
4. Drag Me Down 3:37
5. Black Widow 3:36
6. Road to Ruin 4:45
7. 6 Foot Down 2:38   
8. Dracula Bite 5:14
9. Evil 6:00
10. Wash My Hands of You 4:11
11. Red River Valley 2:26
12. World of Trouble 3:34
13. Nobody Knows 3:32
14. That's the Way It's Got to Be 2:57

Art-Nr.: 6894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dusk till dawn
All it does is rain
Road to ruin
6 foot down
Dracula bite
Evil woman
Nobody knows

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Fowler, Damon - sugar shack [2009]
Die amerikanischen Gitarrenmagazine, vor allem aber auch die Musikpresse in und um Florida feiert Damon Fowler breits als einen ganz Großen seiner Zunft. "Best Guitarist, Best Lap-Steel player, Best Slide player" sind nur einige der "Titel", mit denen der hoch talentierte Bursche nur so überhäuft wird. Völlig zu Recht, denn Fowler ist in der Tat ein "Zauberer" an der Gitarre - und ein klasse Sänger und Songwriter! Sein neues Album "Sugar shack" ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Meisterwerk! Unterm Strich ist Damon Fowler sicher dem Blues-Circuit zuzurechnen, doch das Werk ist gleichzeitig ein wahres Fest für die Roots-, Americana-, Jam,- Swamp Rock- und Southern Rock-Fraktion, vor allem aber auch für die Gitarren-Liebhaber. Geboren und aufgewachsen in Brandon/Florida, nahe der Metropole Tampa, entdeckte Damon im Alter von 12 Jahren seine Liebe zur Gitarre. Nachdem man ihm ein paar Akkorde beigebracht hatte, stellte sich schnell heraus, dass der Junge ein regelrechtes Naturtalent ist, der sich in Windeseile alle nur erdenklichen Facetten des Gitarrespielens aneignete. Ein vollkommen natürlicher Prozess! Seit etwa 2004 nun tourt Fowler unentwegt durch die Lande und hat schon mit, bzw. für das "Who is who" der Szene zusammengespielt oder Shows eröffnet, wie beispielsweise B.B. King, Buddy Guy, Coco Montoya, Derek Trucks Band, Gregg Allman, Joe Bonamassa, Little Feat, the Radiators, Tinsley Ellis, Junior Brown, Johnny Winter, Molly Hatchet, Tab Benoit, um nur einige zu nennen. Seine Herkunft kann Fowler zu keiner Zeit leugnen, denn seine Musik ist "pure southern". Der Sound ist tief verwurzelt in den Sümpfen der Everglades. Mit seinen beiden kongenialen Partnern Chuck Riley am Bass und Scott Key an den Drums, gelingt ihm eine magische Mischung aus "swampy infectious grooves", staubigem Rootsrock, einem unterschwelligen "soulful hillbilly twang", erdigem "footstompin'" Blues,, rotsigen Americana-/Country-Einflüssen und einer gesunden Portion abgehendem Southern Rock'n Roll. Wie ein unwiderstehliches Gebräu aus Zutaten von The Band, den North Mississippi Allstars, Ry Cooder, John Hiatt, Dan Baird und den Georgia Satellites, Merle Haggard, Buddy Guy, The Allman Brothers Band, Delta Moon; Steve Earle und Little Feat! Fowler verfügt über eine klasse, einerseits irgedwie relaxt wirkende, andererseits sehr kraftvolle, durchaus von Staub gegerbte, leicht angeraute, von viel Natürlichkeit und Seele geprägte Stimme. Apropos Seele: Die steckt auch in seinem phänomenalen Gitarrenspiel, ebenso wie Feuer, Würze, grenzenlose Variabilität und Virtuosität, eben absolute künstlerische Klasse! Ob eingängige "catchy hooks", mitreißendes Acoustic Fingerpicking, glühende, tief aus den Sümpfen Florida's entsprungene Slide-Exkursionen, flammende, dreckige, kraftvolle Lead Gitarren-Ausflüge oder furioses Telecaster-Spiel - Fowler behersscht das alles, als wäre es nichts! Alles wirkt natürlich, zwanglos, kraftvoll, aber niemals zu "dramatisch". Ein amerikanischer Rezensent verweist auf ein gewisses "Skunk Baxter meets Duane Allman"-Feeling, was sicher nicht von der Hand zu weisen ist. Ein paar Songbeispiele: Nach dem schönen, bluesig swingenden, akustisch gehaltenen, "finger-snippin'" Opener "Some fun" (das "Ding" ist wirklich "pure fun", mit tollem Acoustic Gitarrenspiel des Meisters), folgt gleich mit "VFW" ein herrlicher, schwungvoller, prächtig in die Beine gehender Blues-based Roots-/Southern Rock'n Roller, der einem Dan Baird und den Georgia Satellites zu allen Ehren gereicht. Allerdings erleben wir hier deutlich mehr Roots- und Swamp-Flair, dazu einen klasse Country-/Roadhouse-Touch. Fowler's fulminantes Gitarrensolo löst unmittelbar tiefste Bewunderung aus. Irre stark! Welch einen wundervollen Groove erleben wir bei der fantastischen Blues-/Roots-/Southern-/Swamp-Ballade "I hope it's gonna rain"! Schwül, drückend, tief in den "Southern-Backwoods" verwurzelt, sehr kraftvoll, dennoch locker und mit einer prächtigen Melodie ausgestattet. Löst eine ungeheure Anziehungskraft auf den Zuhörer aus. Fowler begleitet diese Nummer mit intelligenten, geschickten, eingängigen Riffs, die den unwiderstehlichen Groove bestens unterstützen. Schließlich setzt er im Break zu einem, seine ganze Klasse offenbarenden E-Gitarrensolo an, das die etablierte Saitenzunft schon mal zu einer unterwürfigen Verneigung anhalten dürfte. Der Kerl ist ein echter Könner! Bei "Lonely Blues" wird dann erstmals die Slide ausgepackt. Und wie! Glühende, swampige Läufe von vorn bis hinten, dazu tierische Riffs. Ein großartiger, kochender Swamp-/Blues-/Southern Rocker! Eine weitere, viel Southern Rock-Esprit versprühende, rootsige Ballade steht mit dem grandiosen "James" auf dem Programm. Tolle Melodie, ein klasse Rhythmus, viel "Soul", und ein zündendes, messerscharfes Lap-Steel Solo bestimmen das Geschehen! "Sugar Lee" ist ein powernder, kochender, uriger Hill Country-Blues mit jeder Menge Reminiszensen an die North Mississippi Allstars. Toller Gesang, viel Drive, ein raues Ambiente und furioses, dreckiges Slide-Spiel, inklusive eines bärigen Bottleneck-Ritts sorgen für ordentlich Dampf. Dann noch das Titelstück "Sugar shack": Ein staubtrockener, wunderbar groovender, sehr ursprünglich und "rural" gehaltener Midtempo Roots-/Southern-Blues! Fowler besticht mit gefühlvollem Gesang und vor Spielfreude nur so strotzender Gitarrenarbeit, inklusive eines flammenden Lap Steel-/Bottleneck-Ausflugs. Purer Slide-Zauber! Neben seinen eigenen Stücken nimmt sich Fowler aber auch dreier Coverversionen an. Und auch die haben es wahrlich in sich! Wow, bringt der Bursche neues Leben in diese Nummern. Zum einen legt er seinen "southern spin" in eine prächtig rockende Fassung des Merle Haggard Country-Klassikers "Tonight the bottle let me down" (halsbrecherisches Gitarrensolo der Marke Dan Baird meets Albert Lee), fegt durch Billy Joe Shaver's "I'm just an old chunk of coal" und nimmt sich schließlich auch noch Russel Smith's (The Amazaing Rhythm Aces) unvergesslichen Hit "Third rate romance" vor, aus dem er einen herrlichen Roots-/Blues-/Country-Rocker zaubert, mit viel Slide-Arbeit, die nicht selten an Ry Cooder erinnert. Produzent Scott Cable hat das Album sehr trocken, ein wenig angeraut, aber ungemein filigran und fein akzuentiert in Szene gesetzt, Vermittelt einen sauberen, viel Atmosphäre versprühenden, sehr nätürlichen Live-Sound. Samstag abends, in einer urigen, abseits in den "Florida-Backwoods" gelegenen Bar - auf der Bühne eine "groovy little band from down south", Damon Fowler und seine Kumpels - und Du direkt davor! So in etwa muß man sich das vorstellen! Einfach wunderbar! CD rein, zuhören, geniessen....

Das komplette Tracklisting:

1 Some Fun - 2:26   
2 VFW - 3:20   
3 I Hope It's Gonna Rain - 4:43   
4 Lonely Blues - 4:29   
5 James - 4:47   
6 Sugar Lee - 4:31   
7 Sugar Shack - 4:36   
8 Tonight the Bottle Let Me Down - 3:41   
9 Third Rate Romance - 5:01   
10 Wrong Side of the Road - 3:41   
11 Don't Know Why I Love You - 4:58   
12 I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:58

Art-Nr.: 6197
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
VFW
I hope it's gonna rain
Lonely Blues
James
Sugar Lee
Sugar shack
Third rate romance

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Ghost Town Blues Band - dark horse [2012]
“GTBB shows what can happen when the past is distilled through young sensibilities, voices, and instruments. This is 21st century blues at its best.” Bärenstarkes, zweites Album der in Memphis/Tennessee beheimateten Ghost Town Blues Band, mit der sie konsequent an ihr tolles Debut "Dust the dust" anknüpft, dabei aber auch gleichzeitig geschickt die nächstes Entwicklungsstufe nimmt und ihr Potential noch besser ausschöpft. "Dark horse" spannt genüsslich seinen Bogen aus rauem, authentischem, Spät-Sechziger- und Siebziger-fundamentiertem Blues-, Bluesrock, kochendem Delta-Blues, "hot electric" Chicago-Blues, Southern-Blues, Hill Country-Blues bis hin zu heissen, ihrer Heimat gehuldigtem, prächtigem Memphis-Blues. Das ist alles sehr abwechslungsreich und mit höchstem musikalischem Talent umgesetzt. Dabei entstehen tolle Grooves, mal rockig, mal Boogie-mässig, mal swingend und zuweilen mit wunderbaren, drückenden Funk-Rhythmen. Zentrale Figur des Quartetts ist sicher ihr exzellenter Frontmann Matt Isbell, der für den überwiegenden Teil des Singwritings verantwortlich zeichnet und ein hervorragender Sänger und großartiger Lead-Gitarrist ist, dessen erdige, zündende Soli immer wieder für große Begeisterung sorgen. Doch die Ghost Town Blues Band funktioniert trotz Isbell's zweifelsfreier Bedeutung für die Truppe als Kollektiv, denn ohne die packende Arbeit der Rhythmusleute Dusty Spikes am Bass und Preston McEwen am Schlagzeug, vor allem aber ohne die mitreissenden Piano- und Orgel-Eimlagen von Chris Dabbo, der sich kongenial mit Isbell ergänzt (die beiden liefern sich zudem furiose Solo-Duelle), wäre diese brodelnde "Mugge", die sich die Band zueigen macht, einfach nicht denkbar. The Allman Brothers Band und die North Mississippi Allstars treffen auf mit viel Funk gewürzte Memphis-Klänge, bandeln auch mal mit Booker T & the MGs an und rocken die Juke Joints wie bluesige The Radiators. Dezente Bläsersätze bei der ein oder anderen Nummer tun ein übriges. Das ist enfach ein brodelndes, ungemein natürliches, zuweilen jammiges, kochendes Elixier, was diese exzellente Truppe fabriziert. Ganz große Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Another Lover - 3:27
2. Memphis Train - 4:30
3. Finish What You Started - 2:50
4. Dark Horse - 3:29
5. Meet Me At the Juke Joint - 3:52
6. Blues Box Breakdown - :37
7. Memphis Blues - 4:15
8. Before You Hit the Ground - 4:07
9. Messin' With the Kid - 2:59
10. Good To Be Me - 3:13
11. Real Funky Groove - 3:59
12. Biscuit Test - 4:33

Art-Nr.: 7740
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another lover
Memphis train
Finish what you started
Mett me at the juke joint
Memphis Blues
Before you hit the ground
Good to be me

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Gillam, Tom - had enough [2009]
Ganz großartiger All American Gitarren Roots-Rock dieses mittlerweile in Austin lebenden Singer-Songwriters und Gitarristen voller Dynamik und Power. Gillam hat ein Händchen für klasse Songs und versteht es die Roots des in den Siebzigern verwurzelten amerikanischen Gitarrenrocks mit unterschwelligen Countryrock- und (als es diesen Begriff noch gar nicht gab) Americana-Bezügen voller Frische in die heutige Zeit zu transportieren. Er bedient sich dabei auch gern mal eines gepflegten Blues- und Southern-Touchs und leugnet in keinster Weise seine neue Wahlheimat Texas. Die Bezüge reichen von Neil Young bis zu Son Volt, von den Rolling Stones bis zu Dan Baird, von Joe Walsh bis zu den (rockigen) Eagles, von Bob Seger zu John Hiatt, von Chris Knight zu Reckless Kelly, und, und, und...! Das Terrain, auf dem er sich austobt, dürfte damit klar sein, und er macht es ausgezeichnet. Unter den hervorragenden Musikern tauchen als Gäste auch Kollegen von der grandiosen The Band Of Heathens auf. Drücken wir es mal in Anlehnung auf den Albumtitel aus: Nein, davon kann man nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Real Thing (4.09)
2. Ready To Begin (4.28)
3. Ride (3.54)
4. Weary Game (4.29)
5. Tear In The Rain (4.31)
6. Million Miles Away (5.07)
7. Had Enough (4.47)
8. (When You) Come Around (4.43)
9. "She Was A Dancer…" (4.13)
10. Nothing (3.52)
11. Good Morning (4.04)

Art-Nr.: 6558
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Real thing
Ride
Weary game
Had enough
"She was a dancer..."
Good morning

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Gordon, Kevin - gloryland [2012]
Erstes Album nach 7 Jahren des in der Roots- und Americana-Szene unter Kennern, Fachleuten, Fans und Musikerkollegen gleichermassen hoch angesehenen und verehrten Singer/Songwriters. Der in Monroe/Louisiana geborene und nun schon seit einigen Jahren in East Nashville lebende "Rock'n Roll poet" gilt als großer, das Leben und die Dinge im Lande durchaus kritisch beäugender Geschichtenerzähler, der seine exzellenten Texte immer wieder in prächtige, erdige Rootsrock-/ und Americana-Arrangements verpackt. Buddy Miller sagte unlängst überaus respektvoll über ihn und seine Musik: "It reminds me of why I love music. I get transported to a beautiful, strange, familiar place. It's where the best music comes from. Deep and soulful." Das kann man nur bestätigen, Kevin Gordon's Musik steckt voller Tiefe und voller Seele. Die durchweg großartigen Songs über heroische und anti-heroische Charaktere kommen schön trocken, dreckig, mit einem gewissen "sonic vibe" und einer feinen, natürlichen, ihm in den Genen liegenden Southern-/Blues-Note. Es entstehen tolle Grooves, nicht unbedingt in hohem Tempo, aber immer wieder durchzogen von wunderbar rauen, "kantigen" Gitarrenlicks und -läufen seines langjährigen Wegbegleiters, dem exzellenten Gitarristen und Multi-Instrumentalisten Joe McMahan (hat u.a. auch bereits für Freedy Johnston und Allison Moorer gearbeitet), der das Album auch hervorragend produzierte. Das ist erstklassiger "Stoff" für die Gemeinde um solche Leute wie beispielsweise Dave Alvin, John Hiatt, einem sehr rootsigen, Nebraska-mässigen Springsteen (nur rockiger), Eric Ambel, Kasey Anderson, Buddy Miller und Konsorten. "Standout tracks" dieses, wie gesagt, durchweg famosen Albums sind zum Beispiel der toll groovende, kraftvolle, mit sehr dreckigen E-Gitarren verzierte Opener "Gloryland", das bluesige, raue "Bus to Shreveport" (erzählt in der Art eines Comics von einem Jungen der auf dem Weg zu einem ZZ Top-Konzert ist), das sehr schöne, leichte, mit feinen Mandolinenklängen angereicherte "Pecolia's atar" (mit Sarah Siskind, ein Tribute an die afro-amerikanische Folk-Künstlerin Pecolia Warner), das viel "Soul" beinhaltende "Trying to get to Memphis", und die wunderbare, über 10-minütige, trockene, exzellent vorgetragene Ballade "Colfax/Step in time" (aus dem Leben eines Kindes im immer noch mit Rassismusproblemen kämpfenden Süden der USA). Doch bei all diesen Geschichten: Kevin Gordon vergisst niemals seine Rootsrock-Bezüge. Das ist die Klasse eines wahren "Rock'n Roll poets". Gordon's Songs wurden im übrigen schon von solchen Leuten wie Levon Helm und Keith Richards gecovert. Mit seiner guten Freundin Lucinda Williams als Duettpartnerin nahm er im Jahre 2000 den fantastischen Titelsong seines damaligen, bärenstarken Werkes "Down to the well" auf. Wie gesagt, sein "Standing" in der Szene ist immens, und "Gloryland" wird dies noch deutlich manifestiren. Eine herausragende Leistung von Kevin Gordon!

Das komplette Tracklisting:

1. Gloryland (5.03)
2. Don't Stop Me This Time (4.10)
3. Colfax/Step In Time (10.25)
4. Pecolia's Star (4.49)
5. Black Dog (4.41)
6. Trying To Get To Memphis ( 5.32)
7. Bus To Shreveport 6.17)
8. Nine Bells (3.57)
9. Side Of The Road (3.53)
10. Tearing It Down (3.51)
11. One I Love (2.52)

Art-Nr.: 7729
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gloryland
Don't stop me this time
Colfax/Step in time
Pecolia's star
Trying to get to Memphis
Bus to Shreveport
Side of the road

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Grateful Dead - spring 1990 - so glad you made it ~ docd [2012]
Absolutely one of the finest set of recordings capturing this iconic band live and righteous in front of their Spring 1990 audience. Hats off to the band....mega talented riffs abound on the long jams like Scarlet Begonias and Playing In The Band....plus two Rolling Stones classics revisited with The Last Time and It's All Over Now.... This was a fun one for us all to work on and I think fans will love the way it sounds and resonates. Attics Of My Life and Morning Dew show that tremendous feeling of brotherhood on the stage that the Dead were known for. Great Stuff INDEED! --Joe Reagoso-Friday Music

Das komplette Tracklisting:

1 Let The Good Times Roll (Live at the Capital Center, Landover, MD, March 16, 1990)
2 Feel Like A Stranger (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
3 West LA Fadeaway (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
4 Easy To Love You (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
5 Beat It On Down The Line (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
6 Loser (Live at the Knickerbocker Arena, Albany, NY, March 24, 1990)
7 It's All Over Now (Live at the Civic Center, Hartford, CT, March 19, 1990)
8 Jack-A-Roe (Live at the Civic Center, Hartford, CT, March 19, 1990)
9 The Last Time (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
10 Bird Song (Live at the Capital Center, Landover, MD, March 16, 1990)
11 Blow Away (Live at the Capital Center, Landover, MD, March 16, 1990)

Disk 2 von 2

1 Samson and Delilah (Live at the Copps Coliseum, Hamilton, Ontario, Canada, March 22, 1990)
2 Scarlet Begonias (Live at the Capital Center, Landover, MD, March 16, 1990)
3 Estimated Prophet (Live at the Capital Center, Landover, MD, March 16, 1990)
4 Playing In The Band (Live at the Civic Center, Hartford, CT, March 19, 1990)
5 Eyes Of The World (Live at the Civic Center, Hartford, CT, March 19, 1990)
6 Gimme Some Lovin' (Live at the Knickerbocker Arena, Albany, NY, March 26, 1990)
7 Morning Dew (Live at the Knickerbocker Arena, Albany, NY, March 26, 1990)
8 Not Fade Away (Live at the Nassau Coliseum, Uniondale, NY, March 30, 1990)
9 Attics Of My Life (Live at the Nassau Coliseum, Uniondale, NY, March 30, 1990)

Art-Nr.: 7918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Howlin Rain - the russian wilds [2012]
Exzellentes Quintett aus San Francisco, das einen tierisch starken, ungemein vielseitigen, im Seventies Blues-/Psychedelic-/Classic Rock fundamentierten, voller Power steckenden Jamrock spielt. Vor einer sehr langen Zeit dominierte einmal der klassische Rock die Musikwelt. Sogar im Radio war der sogenannte Album-Rock etabliert - das waren Stücke mit einer Spieldauer von 5 - 10 Minuten und länger. Großartige Songs, die schon auf den Longplayern der damaligen Bands eine gepflegte Länge aufwiesen, die auf der Bühne aber, gespickt mit von unbändiger Spielfreude und Leidenschaft geprägten Jammings, erst richtig ausgelebt wurden. Genau an diese Zeit docken Howlin Rain an und liefern mit ihrem neuen Werk "The Russian Wilds" einen kleinen Geniestreich dieser Art von Musik ab. Die Seventies leben - auch im 21. Jahrhundert! Wunderbar! Kraftvoll, rau, herrlich dreckig, überaus inspiriert und ambitioniert, dennoch sehr zwanglos, ausgestattet mit höchstem handwerklichen Potential und vorzüglicher Musikalität geht das Quintett um den charismatischen Frontmann Ethan Miller (Lead vocals, guitars, songwriter) unbeirrt seinen Weg durch die vielseitigen Gefilde der von Blues-, Roots,- und Psychedelic-Einflüssen berührten Late Sixties-/Early Sventies Rock-Kultur! Die Einflüsse reichen von Blue Cheer über Led Zeppelin bis hin zu Grateful Dead, The Allman Brothers Band und vor allem Humble Pie. Gerade auch Miller's intensiver Gesang erinnert nicht selten an einen gewissen Steve Marriott. Um ihn herum baut die Band grandiose, ungemein vielseitige Arrangements mit tollen, ausgedehnten Instrumentalpassagen aus rauen Gitarren (super hier auch der zweite Gitarrist Isaiah Mitchell mit fulminanten Soli) und klug integriertem Orgel- und Piano-Spiel. Alles vor dem Hintergrund einer baumstarken Rhythmusfraktion. Beim 8-minütigen Opener "Self made man" beispielsweise hat man das Gefühl, The Allman Brothers Band träfen auf Humble Pie. Satte, krachende Riffs, ausgiebige, schön Southern-getränkte Gitarrenausflüge (teils mit klasse Twin Leads-Momenten), ein alles in die Waagschale werfender Sänger, tolle Rock-Grooves, ein gewisses Hippie-Flair - das sind die Charakteristika dieses packenden Epos' zum Auftakt. Und psychedelische Tupfer hat die Nummer auch noch. Überhaupt gibt es während der Songs zuweilen überaus abwechslungsreiche Wandlungen, ohne das die Band jedoch je den roten Faden verliert. Im Gegenteil! So wird aus dem rockigen, melodischen, genauso bluesig wie psychedelisch angehauchten "Phantom in the valley" (tolle Gitarren- und Orgel-Arbeit) plötzlich ein aufregender, von einem ordentlich Fahrt aufnehmenden Rhythmus angetriebener, Santana-mässiger Latino-Rocker mit einem fetten Finale, das durch den glorreichen Einsatz von Bläsern zusätzlich aufgeheizt wird. Irre stark! Eine ähnlich markante Wandlung gibt's bei "Strange thunder": Beginnt recht balladesk, wie eine von Pink Floyd begleitete Reise durch die "misty mountains" Led Zeppelin's, wechselt nach 5 Minuten aber in einen von tierischem Bass und Drums nach vorn gepeitschten Uptempo Classic-Rocker in bester Thin Lizzy-Manier. Hat dazu noch etwas Soul und Southern-Esprit. Bärenstark auch der zunächst zwischen leisen Tönen und knallharten, wuchtigen Riffs hin und her schwankende Seventies-Bluesrocker "Don't satisfy me now", der zum Ende hin stetig an Intensität gewinnt. Ethan Miller kreischt aus sich heraus, was er zu bieten hat und die sehr southernrockig agierende Gitarrenfraktion feuert aus allen Rohren. Humble Pie treffen auf harte, ungehobelte The Black Crowes und Gov't Mule. Durch das rootsige "Cherokee werewold" schließlich weht gar ein Hauch von indianischer Mystik (tolles Gitarrenspiel) und bei der fantastischen, semi-akutischen Ballade "Collage" erinnern Howlin Rain mit ihrem großartigen, mehrstimmigen Gesang etwas an jammige Crosby, Stills, Nash & Young. Was die Jungs auch anpacken, es gelingt ihnen vorzüglich. Retro durch und durch, und doch auf der Höhe der Zeit! Ein amerikanischer Kritiker fasste seine Rezension am Ende so zusammen: "If anyone wanted a crash course in 70′s album-oriented rock, 'The Russian Wilds' is it". Das unterschreiben wir ohne Vorbehalte! Gratulation an diese saustarke Truppe zu einem fulminanten Album! "Rock isn't dead"! Kein Zweifel!

Hier noch alternativ eine Original U.S.-Rezension:
Howlin Rain frontman/guitarist and songwriter Ethan Miller emerges four years after 2008's Magnificent Fiend with a slew of new bandmates -- keyboardist Joel Robinow is the only holdover -- and working with Rick Rubin as executive producer. Howlin Rain are indeed a different animal than in their previous incarnation. The influences from the '60s and '70s remain even more abundantly there, but are spread out in intricately woven and meticulously constructed songs -- even if they don't sound like it initially. With Earthless guitarist Isaiah Mitchell, drummer Raj Ojha, and bassist Cyrus Comiskey in the fold, the creative leap Howlin Rain have made is surprising. Miller is more disciplined as a writer, arranger, and vocalist. His voice, no longer an instrument that scorches the ears (though it can), borrows from Steve Marriott, Uriah Heep's David Byron, and Deep Purple's Ian Gillan. With Robinow and Mitchell on backing vocals and two female guests (Susan Appe and Mandy Green), the harmonies on these rough-and-rowdy tracks carry their melodies more easily and allow Miller to be more expressive rather than just ragged. The album, selected from more than three hours' worth of material, fits together seamlessly. Heavy guitars and drums, fuzz, effects, organs, Mellotrons, numerous textural elements, and wide-ranging dynamics suggest everything from psych, hard '60s and '70s rock, blues, and even R&B. While opener "Self Made Man" is a straight blues-rocker -- with Miller and Mitchell matching as fine foils on guitar -- "Phantom in the Valley" evokes Quicksilver Messenger Service's acid-drenched narratives that evolve until they transform into early Santana's Latin rock by the last section, complete with a horn section and hand drums. "Cherokee Werewolf," with its funky Rhodes piano and call-and-response female chorus, suggests not only the Humble Pie of Smokin' and Big Brother & the Holding Company, but Little Feat's 1969 debut album with dreamier guitars. "Dark Side" is pure rockist strut circa 1972, while "Beneath Wild Wings" is an intricately constructed nod toward the kind of rock & roll-R&B fusion that was typical in Great Britain in the early '70s. "Walking Through Stone" is overblown, bluesy riff rock with Mitchell pushing his guitar into the red. All of of this is strange and extremely attractive, especially since it shouldn't add up. When the most contemporary tune here is a gorgeous cover of the James Gang's spacy, lilting "Collage," you know you're time-traveling. For all of his obsession with classic rock, Miller is a hell of a songwriter. He combines elements that normally sprawl in tight constructions that sound loose and relaxed. In his new work, passion and feel meet dynamic and melody in equal balance (this is in no small part due to Tim Green's fabulous production). The Russian Wilds is Howlin Rain's most accessible recording, but enormous ambition and musical mastery of rock & roll's mighty past make it an essential one, too. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Self Made Man - 8:00
2. Phantom in the Valley - 7:16
3. Can't Satisfy Me Now - 6:19
4. Cherokee Werewolf - 5:26
5. Strange Thunder - 8:53
6. Plex Reception - :37
7. Dark Side - 5:18
8. Beneath Wild Wings - 4:16
9. Collage - 5:01
10. Walking Through Stone - 6:53
11. ...Still Walking, Still Stone - 3:09

Art-Nr.: 7692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Self made man
Can't satisfy me now
Cherokee werewolf
Strange thunder
Collage
Walking through stone

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Hubbard, Ray Wylie - the grifters hymnal [2012]
Ray Wylie Hubbard’s scrappy sound contains parts of everything that have made both rock and country albums from the ‘70s withstand the test of time. Grifter’s Hymnal may have been released in 2012, but it could have been released at any point the Texan’s career, which has spanned four decades of twangy ramblings and explored everything from spiritual beliefs to contemporary tales.

From the beginning of “Coricidin Bottle”—which is an empty pharmacy bottle used as a guitar slide as made famous by Duane Allman—through the rest of the 12-song album, Hubbard sticks to what he knows. Every song sounds like you could listen to it while driving a beat-up Ford pick-up through the scorching heat of a Texan summer.

Don’t be surprised if you run into Hubbard breaking up a fight wearing a sweatsoaked white t-shirt and rattlesnake-skin boots in a dusty saloon. At the age of 65, he’s as much country (if not more) as any other musician out there. It’s because of his focus on the metallic sounds he unleashes from his guitar underneath his hearty vocals. He knows when to reference ancient spiritual beliefs (“Lazarus,” “New Year’s Eve At the Gates of Hell”) and when to dance with his personal demons on tracks like the mid-album “Red Badge of Courage.”

Grifter’s Hymnal is an album that can be played in the Deep South where two-step thrives as well as be enjoyed by anyone who understands how hard it is to craft a song and make it sound effortlessly timeless. Once again, Hubbard has proven his worth after 40 years in the business.

Das komplette Tracklisting:

1 Coricidin Bottle - 1:59
2 South of the River - 4:06
3 Lazarus - 3:12
4 New Year's Eve At the Gates of Hell - 3:30
5 Moss and Flowers - 3:15
6 Red Badge of Courage - 4:13
7 Train Yard - 3:15
8 Coochy Coochy - 3:26
9 Mother Blues - 5:56
10 Henhouse - 4:30
11 Count My Blessings - 4:23
12 Ask God - 3:31

Art-Nr.: 7737
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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