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Abbott Band, Josh - she's like texas [2010]
Ungemein frisch, schön knackig, locker, spritzig, aufgenommen in einem glasklaren, saftigen Sound: Die Josh Abbott Band mit einem herrlichen, traumhaft melodischen Countryrock-Juwel, das wie selbstverständlich die Trademarks der goldenen Countryrock-Tage der Siebziger (Poco, Eagles), traditionelle Countrywurzeln und die kernigen, würzigen Charakteristika der rockigen Texas/Oklahoma-Red Dirt-Bwegeung (ala Eli Young Band, Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band) miteinander vereint. Countryrock lebt - und wie! Ein Konzertbesuch der Randy Rogers Band im "Blue Light", einem kultigen Club in seiner Heimatstadt Lubbock/Texas stellte 2004 so etwas die Initialzündung für Josh Abbott dar, seine musikalischen Talente zu seinem absoluten Lebensmittelpunkt zu machen. Deren Art zu spielen, ihre Bühnenpräsenz und Rogers’Gesang, sowie die Verbundenheit mit dem Publikum faszinierten und motivierten Abbott derartig, dass er sein Studium abbrach und fortan nur noch auf die Karte Musik setzte. "I think I can do that, too", lautete seine Maxime. Sechs Jahre später veröffentlicht er mit seiner Band, bestehend aus Preston Wait (Fiddle, Electric guitar), Edward Villaneva (Drums), Daniel Almodova (Bass) und Gabe Hanson (Electric guitar, baritone, harmonica) mit „She’s Like Texas“ seine bereits zweite CD, nachdem er zuvor schon mit seinem Debüt bei den Kritikern ("they rumble out like a Texas thunderstorm"; "honest songs about real-life emotions with strong harmonies and winsome melodic hooks") und den Radiostationen in und um Texas herum für mächtig Furore sorgte. Das musikalische Konzept von Josh Abbott orientiert sich naturgemäß durchaus an der Randy Rogers Band, wenngleich Abbott und seine Truppe mit diesem Album Rogers & Co. fast schon in den Schatten stellen. Wie bei Rogers spielen variabel eingesetzte Akustik/E-Gitarren (sehr stark Lead Gitarrist Gabe Hanson) und eine markante Fiddle (Preston Wait gleicht fast einem Pendant zu Brady Black) als essentieller Part neben Abbott's charismatischer gesanglicher Präsenz (tolle, überaus angenehme, typisch texanische Red Dirt-taugliche Stimme) die dominierende Rolle. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme vom Allerfeinsten! Um zu erahnen, was das für die Zukunftsaussichten der Josh Abbott Band bedeuten könnte, braucht man kein Hellseher zu sein, sofern man die Erfolgsstory der Randy Rogers Band verfolgt hat. Für "She’s Like Texas" konnte man zudem den überaus erfolgreichen Produzenten Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Bois D’Arcs, Kyle Bennett Band, Macon Grayson) gewinnen, der den Sound der JAB in noch professionellere und, das meinen wir nur positiv, sehr radiokompatible Bahnen gelenkt hat, ohne dabei auf das nötige rootsige, ursprüngliche, erdige und würzige Ambiente zu verzichten. Damit scheinen die Weichen für den ganz großen überregionalen Wurf gestellt zu sein. Zu der großen Klasse des Albums tragen ohne Zweifel auch die klug ausgewählten Gastmusiker (u.a. Clay und Carla Corn, Gerald Jones und vor allem Virtuose Milo Deering mit seinem unwiederstehlichem Mandolinenspiel) bei, die allesamt bestens mit dem Quintett harmonieren. Dazu kommen wirklich gelungene Guestvocals, zum einen durch die exzellente Kacey Musgraves beim traumhaften Duett "Oh Tonight" (wie eine Session der Randy Rogers Band mit den Wreckers - Musgraves klingt wie Michelle Branch; toll hier auch das bereits erwähnte grandiose Mandolinengeklirre von Milo Deering), zum anderen im Trio mit den Abbott-Kumpeln Trent Willmon und Roger Creager, die sich beim lockeren, dezent grassig angehauchten "End Of A Dead Road" deutlich hörbar mit viel Freude die Gesangsbälle gegenseitig zuwerfen. Ganz stark dieser Song. Das an die Eli Young Band oder No Justice erinnernde, wunderbare "All Of Sudden" mit seinem nicht mehr aus den Ohren weichendem Refrain wurde schon im Vorfeld an die Radiostationen verschickt und erntete bereits höchste Chart-Ehren in den Texas Music-Charts. Die herrlich melodischen "The Walking Out" und "If You’re Leaving (I’m Coming Too)" gehen fliessend ineinander über und versprühen mit ihrem tollen E-Gitarrenrhythmus eine gewisse Heartland-Countryrock-Atmosphäre. Voller Hit-Potential stecken die flockigen "Fall In Love Again" und "She’s Like Texas", beide mit toller Mandolinenuntermalung, weiblichen Harmonies und Fiddle-Solo. "Brushy Creek" glänzt mit einem satten Hill Country-/Hillbilly-Flair, erzeugt durch Banjo und Fiddle, und erinnert mit seinen kernigen E-Gitarren-Riffs (inkl. großartigem Solo) sogar entfernt an eine countryeske Ausgabe von Lynyrd Skynyrd's "Swamp Music". Fröhlichen, knackigen Country mit einem Refrain zum Mitsingen bietet "I Just Wanna Love You". Beeindruckend hier das starke Baritone-E-Gitarren-Spiel von Gabe Hanson. Das Ende der Scheibe gehört dann dem Bandleader (fast) allein, der bei "Let My Tears Be Still" (es geht um einen kurz vor dem Tode stehenden, seine Lebensbilanz ziehenden Kriegsveteranen) zu den traurigen Pianoklängen von Gastmusiker Clay Corn eine emotionsgeladene, unter die Haut gehende Gesangsperformance abliefert und seine ganze vokale Klasse nochmals eindrucksvoll unter Beweis stellt. Josh Abbott und seine Band haben mit "She’s Like Texas" einen tollen Longplayer hingelegt, der nachhaltig die Prognose eines amerikanischen Kritikers untermauert, der sagt: "The next big thing out of this terrific Texas music scene"! Das unterschreiben wir blind! Die CD kommt in einem schönen, 2-fach aufklappbaren Digipack mit ausführlichem, 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte. Hier passt alles! Begeisternder (Red Dirt)-Countryrock, wie wir ihn aus Texas lieben! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Road Trippin - 3:10   
2 All of A Sudden - 3:02   
3 The Walking Out - :32   
4 If You're Leaving (I'm Coming Too) - 3:54   
5 Fall In Love Again - 3:37   
6 She's Like Texas - 3:55   
7 Brushy Creek - 3:22   
8 Oh, Tonight - 3:25   
9 Hot Water - 4:36   
10 I Just Wanna Love You - 3:09   
11 End Of A Dirt Road - 4:09   
12 Let My Tears Be Still - 4:38

Art-Nr.: 6833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road trippin
All of a sudden
If you're leaving (I'm coming too)
Brushy creek
Oh, tonight
Hot water
End of a dirt road

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Abbott Band, Josh - small town family dream [2012]
Die Josh Abbott Band macht konsequent dort weiter, wo sie vor zwei Jahren mit dem wunderbaren "She's like Texas" aufgehört hatte. Erneut präsentiert sie uns ein mit durchweg herrlichen, traumhaft melodischen Songs gespicktes Red Dirt Countryrock-Juwel, das, da braucht man wirklich kein Prophet zu sein, am Jahresende in den Rankings der besten und erfolgreichsten Red Dirt-Scheiben 2012 ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Frisch, knackig, voller Spielfreude und mit exquisiter Musikalität gelingt der Truppe eine Art Konzeptalbum, das das einfache Leben der einfachen Leute in den "small towns" von Texas zum Thema hat. Dabei geht die musikalische Bandbreite von knackigem Countryrock über Americana, Roots, bis hin zu purem Texas-Country. Die Spuren reichen von Steve Earle über Terry Allen (von ihm covert die Band hier mit "FFA" und "Flatland Farmer" zwei ineinander überlaufende Countrysongs), Poco, eine texanische Ausgabe von Tom Petty & the Heartbreaker bis hin zu George Strait, alles ungemein eingängig verschmolzen zu diesem einzigartigen Red Dirt-Sound im Fahrwasser von der Randy Rogers Band, Wade Bowen, der Kyle Bennett Band und der Eli Young Band. Der Eröffnungstrack "Idalou", Josh Abbott's Heimatstadt, beginnt direkt mit einer kraftvollen Instrumentaluntermalung zu Abbot's typischem, leicht genäselten, wunderbar "warmen", angenehmen Gesang, wobei das klirrende Banjo (so ein bisschen Keith Urban-Style) besonders Spaß bereitet. Im Refrain packt Josh aus gegebenem Grund seine gesamte Emotionalität hinein. Die starke E-Gitarren/Fiddle-Kombi im Soloteil und das wieder Urbaneske Banjobreak komplettieren diesen herrlichen, melodischen Auftakt. Der Kraftpegel bleibt auch beim folgenden "I’ll Sing About Mine (The Tractor Song)" auf hohem Level. Der Song stammt aus der Feder des kurzzeitigen The Band Of Heathens-Mitglied Brian Keane (aus seinem auch in unserem Programm befindlichen Album "90 Miles An Hour"), das textlich gegen die oberflächliche und teilweise zu wenig authentische Musik in Nashville Spitzen "schießt". Abbot's Version kommt genau so kräftig wie Keane's, aber dank integrierter Fiddle und Banjo deutlich countrylastiger. Welches Standing Abbott in der Red Dirt Szene besitzt, sieht man vor allem an der prominenten Liste seiner Co-Writer (u.a. Radney Foster, Jay Clementi, Adam Hood, Brandon Rhyder ,Django Walker) und auch an der Gastpräsenz von Pat Green, der mit ihm ein tolles Duett bei der Hymne "My Texas" abliefert, das schon in den Texas Charts ordentlich abgeräumt hat. Das wieder voller (angenehmer) Emotionalität (Powerrefrain) strotzende "Touch" (klasse wieder die auch schon auf Josh's letzter Scheibe mitwirkende Kacey Musgrave, die hier gleich auf fünf Tracks ihre wunderbaren Hamonies einbringt, abenso das filigrane Fiddlespiel Preston Wait's am Ende des Songs) wurde zur aktuellen Single auserkoren und dürfte erneut gute Chancen auf viel Airplay und Chartpräsenz haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende "She Will Be Free" (grandiose Doppel-E-Gitarre/Gypsy-mäßige Fiddle-Kombi als Solo-Teil). Ungewohnt rockig dann "Hotty Toddy", das schon fast in Rolling Stones-Richtung geht. Klasse hier das "Gimme 3 Steps" (Lynyrd Skynyrd)-verdächtige E-Gitarren-Solo. "Dallas Love" ist das Pendant zu "Oh Tonight" vom Vorgängeralbum, wo Abott und Musgrave liebespaarartig zu klirrenden Mandolinen- (wieder von Milo Deering) und Fiddle-Klängen gesangstechnisch harmonieren. Ein echter Ohrwurm! "Hell Gates On Fire" ist den Opfern der gefürchteten texanischen Waldbrände gewidmet. Der mit einer gut passenden Dramatik gespielte Song drückt sowohl Mitgefühl als auch Mut, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, aus. Abbott wirkt hier wie viele Musiker nicht aufgesetzt, sondern absolut ehrlich und authentisch (im beigefügten Steck-Booklett, mit allen Texten, des Digipaks wird auch für eine, sich mit dieser Sache auseinandersetztenden Hilfsorganisation hingewiesen). Bei den beiden Abschlusstracks ("Rain Finally Coming Down" und dem Titelstück "Small Town Family Town") kommt, nachdem, wie oben bereits angeführt, das vorangegangene Gros der CD ein Plädoyer für die texanischen "Simple- und Workingmens" beinhaltete, nun der Familienvater wie du, ich und Josh Abbott an die Reihe und somit schließt sich der Kreis dieses in sich stimmigen und musikalisch unglaublich versierten Werkes. Man kann nur hoffen, dass dieser Josh Abbott und seine hochklassige Band, bestehend aus Austin Davis, Preston Wait, Ed Villanueva, Caleb Keeter und James Hertless, sich den Fängen der kommerziellen Begehrlichkeiten noch eine Weile entziehen und uns weiter mit dieser wunderbaren Musik erfreuen können. Angesichts solcher Leistungen ist ein Weg wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band oder Wade Bowen allerdings so gut wie vorprogrammiert. Produziert hat erneut Erik Herbst! Diese Band gehört endgültig zu den Besten, die die Red Dirt-Szene zu bieten hat. Herrlich! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Idalou (4.48)
2. I ll Sing About Mine (4.16)
3. Touch (3.28)
4. She Will Be Free (4.17)
5. Hotty Toddy (3.51)
6. FFA (1.01)
7. Flatland Farmer (3.37)
8. My Texas (feat. Pat Green) (3.11)
9. Dallas Love (3.42)
10. Hell s Gates On Fire (4.15)
11. Rain Finally Coming Down (3.41)
12. Small Town Family Dream (4.29)

Art-Nr.: 7774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Idalou
I'll sing about mine
Hotty Toddy
Flatland farmer
My Texas
Hell's gates on fire
Small town family dream

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Blindside Blues Band - live at the crossroads ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Yeah! Ein Fest für die Gitarren-Enthusiasten! Michael Onesko und seine Blindside Blues Band live auf CD und vor allem auf DVD! Sind die Burschen stark! Der Gig vom 22.10. 2010 im Rahmen des Crossroads-Festivals in der Bonner Harmonie wurde vom Rockpalast-Team des WDR mitgeschnitten und gefilmt, und ist jetzt über das U.S.-Hauslabel der Band als CD- & DVD-Set erschienen. Jeweils knapp 80 Minuten geht hier vollends die Gitarren-Post ab! Ein sau rockiger, aber sehr Blues-orientierter, bärenstarke Auftritt der Truppe. 2 gnadenlos gut aufspielende Gitarristen, und eine ebenso fulminant agierende Rhythmus-Truppe - die Bonner Harmonie kocht! Der Auftritt zeigt eindrucksvoll wie gut die Band live ist. Leidenschaftlich, fingerfertig, hungrig und ausgelassen, mit viel Herz für diesen Volldampf-Bluesrock geht es zur Sache! Das ist ein fettes, Heavy Bluesrock-Gitarren-Gewitter voller "Wucht", aber auch voller musikalischer Finessen und übnerragender, ausgedehnter Soli und Saitenschlachten. Das sind fantastische Musiker! Sie Setlist ist hoch interessant und enthält auch seltenere Titel, wie zum Beispiel den Monster-Bluesrocker "Renegade" aus dem 1993iger Debut der Blindside Blues Band. Der Sound ist exzellent, die Bildqualität der DVD ebenso! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Die ultimative BBB "Live guitar attack"-Vollbedienung!

Die komplette Setlist (CD & DVD identisch; DVD mit Bonus-Footage):

1. Let The Blues Do The Healing (4.50)
2. Crying Shame (8.01)
3. Night Train (5.31)
4. Raised On Rock (5.20)
5. Born With The Blues (5.32)
6. Renegade (4.19)
7. Hot Shot (4.19)
8. Smokehouse Shuffle (4.46)
9. Bad Luck (5.59)
10. Crossroads (4.41)
11. Climb The Sky (5.08))
12. Mojo Highway (5.42)
13. Ramblin' On My Mind (10.38)

Art-Nr.: 7760
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crying shame
Night train
Born with the blues
Renegade
Smokehouse shuffle
Climb the sky
Ramblin' on my mind

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Blindstone - greetings from the karma factory [2012]
Saustarkes, dänisches Bluesrock-Trio um den wie besessen aufspielenden Gitarristen Martin J. Andersen, das sich präsentiert, als wolle es die kompletten anglo-amerikanischen Bluesrock-Helden aus den Siebzigern an die Wand spielen. Folgerichtig kommt die Scheibe auch auf einem amerikanischen Label. Großartiges Songmaterial, dazu ist Andersen auch ein klasse Sänger, und eine gnadenlos gute Rhythmusfraktion im Background - das ist es, was es braucht um die Herzen der "Heavy" Gitarren-Bluesrock-Gemeinde höher schlagen zu lassen. Die Musik von Blindstone ist exakt zwischen dem klassischen, harten Rock und Blues der Siebziger angesiedelt. Das Zeug bleibt, trotz der ausgedehnten Gitarrenritte prima hängen. Klasse auch die zuweilen dezent eingestreuten Psychedelic-Momente. Aber im Kern wird hier geradeaus und ohne Kompromisse gerockt. Hat mächtig Dampf! Und was dieser Andersen für Wahnsinns-Läufe abliefert ist schon gewaltig. Der Bursche ist ein echter "guitarslinger" vor dem Herrn. Die Anhängerschaft solcher Leute wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Frank Marino & Co. werden diese Truppe lieben, ebenso wie die Fans der Blindside Blues Band. Was für ein Brett!

Hier die Produktbeschreibung im Original US-Wortlaut:

Mega-awesome 4th studio disc by this outstanding power trio from Denmark
featuring 11 amazing tracks of brain-damaging, powerful, hard-hitting, blues-based
retro-70s heavy guitar rock that will blow your musical mind and rock n' roll your soul.
Martin Andersen is a true guitar hero, an incredible bad-ass six string rock machine.
His killer riffage on the "Karma Factory" disc lands @ nothing less than spectacular
as he rips & tears his way through this amazing set of outstanding heavy rock mojo.
Blindstone is completed by the "groove machine" rhythm section of Jesper Bunk on bass
and Anders Hvidtfeldt on drums, both excellent power trio players who deliver rock solid.
From the killer opening riff:monster, "Rock Your Mojo", to the phenomenal last stellar track,
"Ocean Of Time" (an epic 10 minute instrumental of monumental heavy rock proportions),
the stellar Blindstone: "Greetings From The Karma Factory" disc is all about the rock.
Highly recommended to fans of Jimi Hendrix, Robin Trower, Frank Marino and to
people who dig serious "old-school" 70s heavy guitar rock with a modern edge.
Get ready to Rock your Mojo on the Killing Floor with the riffage that matters.
Prepare to be Struck Down Hard By the Blues @ the Blindstone Karma Factory.
An incredible display of serious power trio rock mojo. Blindstone have arrived.

Das komplette Tracklisting:

1. Rock Your Mojo (6.28)
2. Struck Down Bý The Blues (4.35)
3. Free (3.15)
4. Catch Me If You Can (4.04)
5. Karma (5.16)
6. What Your Lovin' Can Do (6.28)
7. In The Groove Of Things (4.57)
8. Once More (4.02)
9. Life Starts Over (3.04)
10. Trrying (4.22)
11. Ocean Of Time (10.44)

Art-Nr.: 7759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock your mojo
Struck down by the blues
Catch me if you can
What your lovin' can do
Life starts over
Trying

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Bonamassa, Joe - driving towards the daylight ~ limited deluxe edition [2012]
Limitierte Erstausgabe, überaus edel in Buchform gestaltet, mit fettem, reich bebildertem und informativem, 72-seitigem Booklet zum Thema "Joe Bonamassa's Gitarren"! Der Mann ist einfach nicht aufzuhalten. Er ist der Superstar des "jungen" Bluesrocks, jetzt schon eine lebende Gitarrenlegende - und das mit erst 34 Jahren. Neben seinen vielen Sideprojekten (u. a. Black Country Communion) bringt Bonamassa in schöner Regelmässigkeit jedes Jahr ein neues, eigenes Album auf den Markt. Jedes Mal befürchtet man, dass doch irgendwann einmal vielleicht ein kleiner Einbruch oder Stillstand kommen könnte, doch weit gefehlt. Auch bei dieser Schlagzahl liefert der New Yorker ein Monsteralbum nach dem nächsten ab - auch "Driving towards the daylight" macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Es ist wieder einmal ein neues Highlight in seiner noch jungen, aber schon so wahnsinnig erfolgreichen Karriere. Fantastischer, elektrischer Bluesrock mit genau der richtigen Balance zwischen klassischen Blues- und Rock-Traditionen, wunderbar aufbereitet zwischen retro und modern. Grandioses, prächtig hängen bleibendes und melodisches Songmaterial mit 5 neuen, exzellenten Eigenkompositionen und ein paar liebevoll ausgewählten Coverversionen von u. a. Robert Johnson's "Stones in my passway", Tom Waits' "New coat of paint" und Jimmy Barnes' "Too much ain't enough love", bei dem der Australier als Gastsänger mit von der Partie ist. Joe Bonamassa's Gitarrenspiel ist wieder einmal schlicht atemberaubend. Mal rockig, hart und wuchtig, mal herrlich gefühlvoll und emotional, mal rasend schnell und "volle Kanne voraus", dann wieder in einem ganz edlen, gepflegten Ambiente getragener Behaglichkeit. Und gesangstechnisch war er nie besser. Der Sound ist mächtig fett! Wie gesagt, auch mit "Driving towards the daylight" liefert Joe Bonamassa wieder ein absolutes Meisterwerk zeitgenössischen Gitarren-Bluesrocks ab. Auf einen "Ausrutscher" des Gitarren-Irrwischs wartet man weiterhin vergeblich. Genial!

Aus der amerikanischen Original-Produktbeschreibung:

Recorded at Studio At The Palms in Las Vegas, NV, The Village Recorder in Los Angeles, CA and The Cave in Malibu, CA, Driving Towards The Daylight is a balanced back-to-basics album that highlights Bonamassa s signature style of roots blues with rock-and-roll guts, while honoring the traditions of the original blues musicians. We ve taken some really traditional old blues songs the Howlin Wolf song Who s Been Talkin ? and the Robert Johnson song Stones In My Passway, and we ve tried to imagine how they would do them in a rock context, said Shirley. It s a very exciting return to the blues in a very visceral way. It s vibrant and it s gutsy and it s really, really rugged.
To challenge Joe and move him out of his comfort zone, a unique group of musicians was gathered including Aerosmith guitarist Brad Whitford (guitar), Blondie Chaplan (guitar), Anton Fig (drums and percussion), Arlan Schierbaum (keyboard), Michael Rhodes (bass), Carmine Rojas (bass), Jeff Bova and The Bovaland Brass, Pat Thrall (guitar), and Brad s son Harrison Whitford (guitar).
The album features five Bonamassa-penned originals including the bruising opener Dislocated Boy, the road warrior title track (and first single) Driving Towards The Daylight, I Got All You Need, Heavenly Soul, and Somewhere Trouble Don t Go. Other tracks include Bonamassa s versions of Tom Waits New Coat Of Paint, Lonely Town Lonely Street, by Bill Withers (Lean On Me, Ain t No Sunshine) and A Place In My Heart by Bernie Marsden of White Snake (Here I Go Again). On the album closer, Australian rock singer Jimmy Barnes sings lead vocals on his 1987 hit "Too Much Ain't Enough Love."

Das komplette Tracklisting:

1. Dislocated Boy - 6:38
2. Stones In My Passway - 3:57
3. Driving Towards the Daylight - 4:50
4. Who's Been Talking? - 3:28
5. I Got All You Need - 3:03
6. A Place In My Heart - 6:47
7. Lonely Town Lonely Street - 7:07
8. Heavenly Soul - 5:55
9. New Coat of Paint - 4:06
10. Somewhere Trouble Don't Go - 4:58
11. Too Much Ain't Enough Love - 5:35

Art-Nr.: 7793
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dislocated boy
Driving towards the daylight
I got all you need
A place in my heart
Lonely town lonely street
Heavenly soul
Too much ain't enough love

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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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Brice, Lee - hard 2 love [2012]
"One of Nashville s hottest hit writers" mit seinem zweiten, eigenen Album. Tolle Vorstellung des Mannes aus South Carolina. Sein hier enthaltenes "A Woman Like You" war gerade die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts und ist bereits bei den Academy of Country Music Awards für den Titel zum Song des Jahres 2012 nominiert! Doch das ist bei weitem nicht der einzige Hit, den der verhinderte, ehemalige Football-Spieler auf seinem neuen Werk "Hard 2 Love" zu bieten hat, nachdem das Vorgängerwerk "Love Like Crazy" (der Titeltrack hat mit 56 Wochen Chart-Präsenz einen neuen Rekord in der Billboard-Country-Historie aufgestellt) die Trauben bereits sehr hoch gehängt hatte. Der ursprünglich aus Sumter stammende Musiker und Songwriter beweist aber auch diesmal sein Gefühl für den Puls der Zeit im New Country-Geschehen. Dreizehn hochmelodische, auf höchstem Niveau eingespielte, sehr abwechslungsreiche Titel (kein Wunder bei dem aufgefahrenen Star-Ensemble an Klasse-Musikern - es ist wirklich alles vertreten, was in der Szene Rang und Namen besitzt), die die Auswahl an Singleauskoppelungen (man hat sich als nächstes für den Titeltrack "Hard To Love" entschieden) zur Qual der Wahl machen dürften. In diesem Fall jedoch eher ein Luxusproblem. Brice (äußerlich auf dem Titelbild ein wenig Schauspieler Russell Crowe ähnelnd) hat bis auf wenige Stücke alle in Zusammenarbeit mit guten Co-Writern (u. a. Jim Collins, Jon Stone, Rhett Akins, Kyle Jacobs) selbst kreiert und diesmal eine enorme Bandbreite an genretypischen Variationen abgeliefert. Neben den bewährten Trademarks seiner Songs wie Eingängigkeit und hohem Wiedererkennungswert (schon nach den ersten zwei Hördurchgängen bleiben fast alle Refrains hängen), bietet Lee viel Atmosphäre ("Don’t Believe Everything You Think" - wunderbar groovig, "Seven Days A Thousand Times" - klasse Piano, eigenwillige Mandolinenfills von Ilya Toshinsky), die auf Major-Alben unverzichtbaren Powerballaden ("That’s When You Know It’s Over", "I Drive Your Truck" mit dem sich energetisch steigernden Verlauf samt typischer, kräftiger, emotional dargebotener Refrains), und prächtige Gute Laune-Stücke ("Parking Lot Party" - mit Live-Einblendungen, Stimmungsgesängen zum Mitgölen, "Friends We Won’t Forget" -knackige Heartland Rhythmus-E-Gitarrenuntermalung plus Solo, und das so ein bisschen als Antwort auf Toby Keith's Hit "Red Solo Cup" fungierende "Beer" - mit herrlich bluesiger E-Gitarrenpassage am Ende, schöne Mundharmonikaeinlagen). Stark auch das von Eric Church mitgeschriebene "Life Off My Years", das ebenfalls jede Menge Heartland-Flair aufweist. Manchmal wird es auch richtig persönlich. So gibt es am Ende von "See About A Girl" (markante Slide-Gitarre) eine Einblendung eines Telefonats von Lee mit seiner Verlobten, oder beim abschließenden "One More Day" (mit Dire Straits-Gedächtnis-Strat-E-Solo, gespielt von Jedd Hughes) ein paar Worte seines Sohnes Takoda. Der Abschluss mit dem gerade beschriebenem "One More Day" und dem fast kammermusikartig aufgeführten "That Way Again" (tolle Akustikgitarrenarbeit von Lee, dezente Orgel, Streicherbegleitung) fällt recht ruhig aus, fördert aber Lee Brice als wahnsinnig tollen Sänger (ganz starke vokale Vorstellung) ans Tageslicht. Ein trotz bedächtiger Töne packendes Finale! Lee Brice hat mit "Hard 2 Love" den erwartet starken Nachfolger hingelegt. Schon jetzt große Konkurrenz für etablierte Künstler wie Blake Shelton, Dierks Bentley, Jake Owen & Co. Das sehr große Spektrum der Songs könnte einen vermuten lassen, dass Brice noch immer ein wenig auf der Suche nach dem für ihn passenden Stil ist, bzw. prüft, was bei einer möglichst breiten Zielgruppe am besten ankommt. Auf der anderen Seite, wir erwähnten es bereits, zeigt es einfach nur Brice's immense Vielseitigleit und sein großes Potential. Wie dem auch sei, man braucht sicher keine hellseherischen Fähigkeiten zu besitzen, um zu prophezeien, dass er (wenn nicht jetzt schon) spätestens mit dem nächsten Album den letzten Schritt zu den ganz "Großen" vollziehen wird. Er ist im Prinzip der Mann bei Curb Records, der die Lücke, die Tim McGraw hinterlässt, am ehesten schließen könnte. Für sein großartiges, aktuelles Werk gilt die einfache Formel: "Hard 2 Love - Easy 2 Like"! Jawohl, dieses Album wird die New Country-Gemeinde zweifelsfrei mögen. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Love - 3:42
2. A Woman Like You - 3:30
3. That's When You Know It's Over - 3:21
4. Parking Lot Party - 3:29
5. Don't Believe Everything You Think - 3:10
6. I Drive Your Truck - 4:03
7. See About a Girl - 3:57
8. Friends We Won't Forget - 3:41
9. Life Off My Years - 4:35
10. Seven Days a Thousand Times - 3:24
11. Beer - 3:21
12. That Way Again - 5:01
13. One More Day - 4:31

Art-Nr.: 7769
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Clark Band, Brandon - stars and stripes [2011]
Als "Mörder"-Album bezeichneten wir vor 3 Jahren schon das Vorgänger-Werk der Brandon Clark Band. Jetzt liegt das neue Album der Truppe aus Tulsa/Oklahoma vor - ja, wie sollen wir dann das erst nennen? Die Songs sind praktisch noch stärker, noch ausgereifter und spielfreudiger in Szene gesetzt als damals - "Stars and stripes" ist schlichtweg ein absoluter Knüller, ein wahrer Leckerbissen der so wunderbare Musik abwerfenden "Red Dirt"-Szene aus dem Arreal rund um Texas und Oklahoma. Sowohl die Countryrock-, als auch die Southern Rock-Fraktion dürfte ihre helle Freude haben. Die frisch mit dem "Absolute Best Red Dirt Band of Tulsa"-Award ausgezeichneten Jungs begeistern mit voller Energie steckendem, von satten, saftigen E-Gitarren angetriebenem, ungemein dynamischem und vitalem, dabei genauso knackigem wie flüssigem "Hard drivin' Red Dirt"-Countryrock, dessen großartige Grooves, Hooklines und unwiderstehliche Lead Gitarren-Linien ebenso im Southern Rock ihr uneingeschränktes Zuhause finden. Ja, die Brandon Clark Band wandelt überaus geschickt, gekonnt und mit bestechender Selbstverständlichkeit in der die jeweiligen Grenzen auflösenden Schnittmenge zwischen erdigem Texas-Countryrock und country-infiziertem Southern Rock. Einfach herrlich! Toller Gesang von Clark, geradezu traumhafte Melodien und das fantastische Lead Gitarren-Spiel des bärenstarken "guitarslingers" Brandon Autry bestimmen das Geschehen. Wenn Autry zu seinen prächtigen Soli ansetzt, erinnert er mit seinem flinken und quirligen Stil nicht selten an Hughie Thomasson (The Outlaws), Toy Caldwell (The Marshall Tucker Band) oder auch Cody Canada (Cross Canadian Ragweed, Cody & the Departed Canada). Dazu ist das Album wunderbar knackig und in einem exzellenten, saftigen Sound von Hank Charles produziert wirden, der darüber hinaus als Gastmusiker mit starken Orgel- und Piano-Einsätzen für zusätzliches Klangvolumen sorgt. Los geht's mit richtig erdigen, zümdenden Gitarrenriffs und -licks, die von Anfang an keinen Zweifel an der Dynamik der Musik der Brandon Clark Band aufkommen lassen. "Change your mind" heisst dieser fetzige, aber auch sehr melodische Opener, ein Red Dirt Roots-/Country-/Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Clark überzeugt mit prächtigem Lead-Gesang, die Rhythmus-Truppe nimmt ordentlich Fahrt auf, Hank Charles sorgt für einen klasse Orgel-Background und Brandon Autry zieht sofort ein exzellentes, gut abgehendes, Outlaws-mässiges Gitarrensolo auf. Ein toller Auftakt, der sofort zeigt, was die Band für ein gewaltiges Potwntial hat. Und es folgen 10 weitere "Killer"-Nummern ohne jeden Ausfall. So beispielsweise der flotte, herrlich melodische, lockere, aber auch knackige Countryrocker "I got wine on my side", der mit seinen wundervollen, transparenten Gitarrenklängen und seiner Eingängigkeit irgendwo zwischen der Zac Brown Band, der Kyle Bennett Band und der Ryan Bales Band angesiedelt zu sein scheint. Oder der jede Menge Dampf und Drive produzierende, herrlich nach vorn gehende Outlaw-Countryrocker "Older" mit seinem fulminanten, fingerfertigen, würzigen, flinken E-Gitarren-Picking. Traumhaft melodisch, eingebettet in wunderbar harmonische, von einem edlen Lynyrd Skynyrd-Flair umgebene Gitarrenklänge, folgt das sich unwiderstehlich in unseren Gehörgängen einnistende "Sure feels right", ein voller natürlichem, frischem Carolina-/Southern-Feeling-Feeling steckender Countryrocker, der im Break schließlich in einem grandiosen, leicht verhallten, glasklar insezenierten, quirligen Gitarrensolo gipfelt. Ein Vorzeige Southern-/Country-/Red Dirt-Rocker, wie ihn sicher nur wenige Bands hinbekommen - einfach großartig! So geht das, wie gesagt, mit einer baumstarken Nummer nach der nächsten weiter, bis das Werk schließlich mit dem dreckigen Riff-/Southern Rocker "Pistolero", der im übrigen auch prima in das Repertoire der Kollegen von Whiskey Myers passen würde, standesgemäß endet. Was für ein famoses Album! Wie heisst es so schön in einem U.S.Review: "The Brandon Clark Band kicks your red dirt-ass". Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1. Change Your Mind 4:04
2. I Got Wine On My Side 3:50
3. Older 3:24
4. Sure Feels Right 4:54
5. Not All That Bad 3:34
6. Sunflower 4:53
7. Better Off Dead (I Want My Two Dollars) 4:20
8. Her Song 3:57
9. Devil's Got a Daughter 3:41
10. Like My Chance 3:38
11. Pistolero 4:00

Art-Nr.: 7648
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Change your mind
I got wine on my side
Older
Sure feels right
Better off dead (I want my two dollars)
Devil's got a daughter
Pistolero

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Counting Crows - underwater sunshine (or what we did on our summer vacation) [2012]
Wow! Die Counting Crows mit einem phantastischen Album! Sie hatten ja schon immer einen Hang zum Rootsrock und Americana, aber ihr neues Pracht-Werk trifft dieses Genre nun richtig. Es ist ihr mittlerweile sechstes Studioalbum. Adam Duritz und seine Freunde haben sich 15 Songs aus dem Repertoire verschiedenster Bands vorgenommen (alte und aktuelle), die die Band in ihrem Tun irgendwie beeinflussen oder bewegen, um sie in ihrer eigenen, musikalischen Vorstellungswelt zu verwirklichen. Diese Coverversionen sind aber auch so etwas von gelungen - großartig! Alle haben sie ihren ursprünglichen Erkennungswert beibehalten, aber gleichzeitig haben auch alle die eindeutige Identität der Counting Crows angenommen. Es gibt viele Cover-Alben, aber so beeindruckend gelingt das nur ganz wenigen Bands, denn man wandelt immer auf einem schmalen Grat zwischen Ursprung und neu aufzubauender Spannung. Die Auswahl der Songs geht von Teenage Fanclub's "Start again" über Travis' "Coming around", dem großartigen Rootsrocker Kasey Anderson und seinen Honkies ("Like Teenage gravity"), bis hin zu solch historischen Klassikern wie Pure Prairie League's begnadetem Countryrocker "Amie", "Oh La La" von den Faces, Richard Thompson's "Meet on the ledge" oder Bob Dylan's "You ain't going nowhere", dass sie hinreissend covern. Erdige, kratzige Lead Gitarren, Mandolinen, rootsige Grooves und Duritz' einzigartiger Gesang bestimmen das Geschehen. Wundervoll auch der traumhaft melodische, saftige Roots-/Americana-Rocker "Four white stallions", im Original von den Tender Mercies, dem Sideprojekt des Counting Crows-Gitarristen Dan Vickrey. Die Counting Crows waren nie rootsiger, nie Americana-mässiger, nie besser! Das 24-seitige Booklet enthält im übrigen alle Texte.

Das komplette Tracklisting:

1. Untitled (Love Song) 5:05
2. Start Again 3:33
3. Hospital 3:08
4. Mercy 3:31
5. Meet On the Ledge 3:36
6. Like Teenage Gravity 5:10
7. Amie 4:33
8. Coming Around 2:59
9. Ooh La La 4:37
10. All My Failures 4:37
11. Return of the Grevious Angel 4:22
12. Four White Stallions 4:00
13. Jumping Jesus 3:04
14. You Ain't Going Nowhere 4:19
15. The Ballad of El Goodo 4:49

Art-Nr.: 7744
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Davis, Moot - man about town [2012]
Moot Davis ist einer dieser herausragenden Country-Künstler, die schon seit Jahren so etwas wie ein ewiger Geheimtipp sind. Abseits von Nashville's kommerzieller Erfolgsspur gelingt dem Mann aus Trenton/New Jersey ein überragendes Album nach dem nächsten, ohne dass die Majorlabels ernsthafte Notiz von ihm nehmen. Das ist ob der Stärke seiner Musik völlig unverständlich. Doch die schreibende Zunft, die Experten und vor allen Dingen die Fans traditionsbewusster Countrymusic registrieren Davis' Veröffentlichungen um so mehr. Man ist sich einig: Dieser Bursche ist ein absoluter Könner seiner Zunft. "Man about town", sein neues Album, belegt dies auf eindrucksvollste Art und Weise. Ein geradezu meisterliches Werk erstklassiger, ja faszinierender und spannender, lupenreiner Honky Tonk- und Countrymusic, wie man sie wirklich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt. Dabei war es nach seinem letzten Werk von 2007 lange unklar, ob jemals noch ein weiteres Album von Moot Davis das Licht der Welt erblicken würde. Desillusioniert und ausgebrannt von jahrelangem, exzessivem Touring und der schlechten Behandlung seines alten Labels, verordnete er sich eine längere Auszeit, während der er nach Neuseeland ging und dort als Bühnenschauspieler arbeitete. Doch im Verlauf dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Musik neu und ging zurück in die USA, diesmal nach Austin. Dort begann er wieder mit dem Songwriting und gründete schließlich sein eigenes Label "Highway Kind Music", auf dem nun "Man about town" erschien, das allerdings ausschließlich in Nashville mit einer Reihe ganz exzellenter Musiker aufgenommen wurde. Das waren: Paul Martin am Bass, Chris Scruggs an der Pedal Steel und Gitarre, George Bradfute an der Slide Gitarre, Hank Singer an der Fiddle und vor allen Dingen die beiden "Fabulous Superlatives" aus Marty Stuart's Band, Harry Stinson an den Drums und der grandiose Kanny Vaughan an der E-Gitarre, der das Album auch produzierte. Eine exzellente Mannschaft und ein wunderbarer Sänger und vorzüglicher Songwriter an der Front ergeben dieses großartige Album. Der Mann hat den Honky Tonk einfach im Blut. Geschickt versteht es Davis ursprüngliche Old School-Einflüsse eines Hank Williams oder Johnny Cash mit neo-traditionellen Elementen solcher Kollegen wie Dwight Yoakam oder Raul Malo's The Mavericks zu verknüpfen und schafft damit einen herrlich erfrischenden Sound. Auch gesanglich liegt Moot mit seiner "twangy" Stimme irgendwo zwischen Malo, Yoakam und Chris Isaak. Vor allem die Nähe zu Dwight Yoakam wird gleich bei dem Eröffnungsstück unmittelbar deutlich. "Rags to rhinestones" ist ein prächtiger, astreiner Honky Tonker mit toller Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung. Oder das flotte, dynamische, mit einem unterschwelligen Rockabilly-Touch ausgestattete "Rocket", das wie eine Mischung aus The Mavericks zu ihren besten Zeiten und einem Dwight Yoakam in Hochform kommt. Starke Baritone E-Gitarre, Steelguitar und transparente Acoustic Gitarre bilden eine harmonische Begleitung zu Davis' fabelhaftem Gesang. Kenny Vaughan spielt meisterhaft. Aber der Protagonist schafft es auch bei einigen Stücken seinen Honky Tonk mit einem erdigen, durchaus rockigen, rootsigen Americana-Ambiente zu verknüpfen, wie zum Beispiel bei dem wunderbar "gritty und rough" präsentierten "Queensbury rules", einem starken, honky-tonkigen Countryrocker mit zünftigen E- und Slide-Gitarren. Dann wird's wieder ganz anders bei dem traumhaften "How long", das von einem klassischen, Johnny Cash-mässigen, "Shuffling Train-Track"-Rhythmus getragen wird. Hört sich an, als sei es einer imaginären Session von Cash und Yoakam entsprungen. Kenny Vaughan spielt eine hinreissende Baritone-Gitarre (klasse Solo), die von Hank Singer's sägender Fiddle adäquat unterstützt wird. Saustark! Diese Einstufung gilt auch uneingeschränkt für das traumhaft melodische, flockige, knackige, von einem herrlich erfrischenden California-Feeling geprägte "Fade to gold", das von wunderschönen, transparenten Gitarren und Pedal Steel begelitet wird. Hat etwas von einem auf Country fixierten Chris Isaak. Geradezu cineastisch dramaturgisch zieht Davis das baumstarke, 7 Minuten lange "Black and white picture" auf, eine wundervolle "Murder-Ballad", angesiedelt im musikalischen Grenzgebiet von Californien und Mexiko. Tolles Zusammenspiel von E-Gitarre, akustischen Gitarren und Pedal Steel! Bei dem flotten, Mavericks-nahen Honky Tonker "Crazy in love with you" singt übrigens die bezaubernde Elizabeth Cook die Duett-Stimme. So reiht sich ein tolles Stück an das nächste, bis das Album mit dem grandiosen Titelstück "Man about town" genauso erstklassig endet, wie es 47 Minuten zuvor begonnen hat. Diese herrlich melodische Ballade trägt Davis mit unglaublich viel Charisma vor, lediglich begleitet von einer akustischen Rhythmusgitarre und einer großartig harmonierenden Electric Slide. Es ist das bravouröse Ende erines famosen Countryalbums. Tut das gut, dass es solche Künstler wie Moot Davis gibt, die ausschließlich ihrem eigenen musikalischen Instinkt folgen, sich nicht, auch wenn es manchmal schwer fällt, entmutigen lassen und ihr Ding am Ende konsequent durchziehen. Eine meisterliche Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Rags To Rhinestones 3:03
2. Day The World Shook My Hand 2:48
3. Rocket 3:22
4. Fade To Gold 4:10
5. Queensbury Rules 2:49
6. Crazy In Love With You 3:04
7. How Long 3:29
8. Black & White Picture 7:02
9. Rust 3:55
10. Only You 2:34
11. Memory Lane 4:30
12. Everybody's Gal 3:19
13. Man About Town 2:57

Art-Nr.: 7711
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rags to rhinestones
Rocket
Fade to gold
Queensbury rules
How long
Black & white picture
Memory lane

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Dirty Guv'nahs, The - youth is in our blood [2010]
"It is a hot, roiling stew of gritty, soul-influenced southern rock ‘n’ roll, mixed with a hefty helping of roots, funk, blues and country"! Zwieter Streich der jungen, baumstarken Southern Rock-Truppe aus Knoxville/Tennessee, die damit in beeindruckender Art und Weise den nächsten Schritt in die richtige Richtung macht. Die Aufnahmen zu "Youth is in our blood" führte das Sextett um den großartigen Frontmann James Trimble und die beiden exzellenten Gitarristen Michael Jenkins und Cozmo Holloway diesmal nicht, wie beim Vorgänger, nach Athens/Georgia zu David Barbe, sondern in die berühmten Studios von Levon Helm (The Band) in die Wälder von Woodstock/NY. Produziert von dem zweifachen Grammy-Gewinner Justin Guip (Levon Helm, The Black Crowes) entstand dort erneut eine fantastische Scheibe, die das ganze Potential dieser Truppe verdeutlich. Musikalisch perfekt aufeinander abgestimmt zelebrieren sie ihren wunderbaren "rootsy and blusy swaggering brand of Southern Rock'n Roll". Die Arrangements um Trimble's exzellentem Gesang bestehen aus dem vorzüglich harmonierenden Zusammenspiel der beiden Gitarristen mit Keyboarder Chris Doody und der wunderbar tighten Rhythmusfraktion der beiden Brüder Justin und Aaron Hoskins.Das Songwriting hat sich weiter entwickelt. Die Stücke sind im Vergleich zum Vorgänger, ohne diesen auch nur ansatzweise schmälern zu wollen (die beiden Alben geben und nehmen sich in puncto Qualität in Klasse nichts - sie sind beide saustark), insgesamt etwas eingängiger und melodischer geworden. Zudem haben die Roots- und Americana-Einflüsse zugenommen. Und der "Spirit of the South" ist allgegenwärtig. Los geht's mit dem famosen "Baby we were young", einem prachtvollen, lupenreinen Southernrocker mit ordentlich Drive. The Black Crowes hinterlassen einmal mehr ihre Spuren, ebenso wie The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band in ihren rockigen Phasen (vor allem bei dem vorzüglichen, feurigen und fingerfertigen, Toy Caldwell-mässigen Gitarren-Solo). Stark, wie sich die riffigen und führenden, dampfenden Gitarren mit den perfekt integrierten Piano- und Orgelklängen verschmelzen. Klasse hier auch die unaufdringlich aber wirksam integrierten, hintergründigen Bläser-Fills (Bläser tauchen bei insgesamt 2 Stücken auf), die zusätzliche "Hitze" und Power bringen. Ein toller Opener, der sich nicht zuletzt wegen seiner großartigen Melodik unmittelbar in unseren Ohren festsetzt. Aporpos Melodie und "in den Ohren fetsetzen": Dies gilt auch ohne Einschränkung für das folgende, überaus abwechslungsreich mit einem feinen Tempowechsel inszenierte "Wide awake". Erinnert fast ein wenig an die rockigeren und southern-inspirierten Sachen von Sister Hazel. Beim anschließenden "Walk with me" wird's dann wieder deutlich rauer und dreckiger. Ein rootsiger, bluesiger, erdiger Southernrocker mit tierischen Gitarrenlicks und einem klasse Groove. Schöne Orgel- und Piano-Untermalung. Dazu gibt's im Mittelteil einen wunderbar jammigen Percussion-Part. Traumhaft melodisch schlängelt sich die hinreissend schöne Roots-/Americana-Ballade "Song for my beloved" aus den Lautsprechern. Hat ein dezentes Countryflair, doch der "warme", wohltuende Duft des Südens weht einem permanent um die Nase. Eine wahre Wonne, wie sich Timble's exzellenter Gesang, die frischen Acoustic Gitarren und die herrlich integrierte Orgel zueinander ergänzen. Das ist pure Harmonie! Dann wieder etwas ganz anderes: Das bärenstarke "New salvation" beginnt jazzig jammend, mit einem wunderbar swingenden Groove, wechselt nach rund einer Minute aber sein Arrangement plötzlich in krachende Rock-Riffs - dreckig, kantig, kochend. So folgen jede Menge weitere, hochkarätige Nummern ohne jeden Ausfall, bis das Album schließlich mit der wundervollen, an der Schnittstelle von Roots- und Southern Rock angesiedelten, herrlich melodischen, dennoch erdigen Ballade "Recovery" endet. Nochmal eine "Killer"-Nummer, instrumentiert mit markantem, trockenem Drummin und einer tollen Synthese aus schönem Orgelspiel und elektrischen und akustischen Gitarren. Das Finale des Songs bildet dann ein ungemein kerniges, raues, zündendes, dabei sehr melodisch geführtes, southern-fried Gitarren-Solo - einfach wundervoll! Das 16-seitige Booklet enthält im übrigen alle Songtexte. "Knoxville's biggest band" erfüllt die hohe Erwartungshaltung nach dem bärenstarken Debut auf beeindruckende Art und Weise. Toll, das es solche Bands gibt, die dem Southern Rock mit seinen alten Traditionen immer wieder neues Leben einhauchen. "Youth is in their blood - Southern Rock is in their veins"! Ein fantastisches Album! Freuen wir uns jetzt schon auf das dritte Werk des Sextetts, denn die Jungs sind im Studio und planen eine Veröffentlichung für den späten Sommer 2012...

Das komplette Tracklisting:

1. Baby We Were Young (4.27)
2. Wide Awake (4.40)
3. Walk With Me (3.24)
4. We’ll Be The Light (3.13)
5. Song For My Beloved (2.40)
6. New Salvation (3.40)
7. It’s Dangerous (4.47)
8. Courage (5.49)
9. The Country (3.07)
10. Blue Rose Stroll (4.16)
11. Ain’t It Strange (3.04)
12. Seeds On The Rise (4.09)
13. Recovery (4.46)

Art-Nr.: 7713
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Baby we were young
Wide awake
Walk with me
Song for my beloved
New salvation
Ain't it strange
Recovery

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Donahew Band, Casey - standoff [2013]
Die Casey Donahew Band mit ihrem bisher stärksten Album! Sie sind endgültig auf dem Level solcher Kollegen wie Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed oder der Josh Abbott Band angekommen. Der aus Burleson, einer Vorstadt von Forth Worth stammende Bandleader Casey Donahew und seine Mitstreiter (AC Copeland, Steve Stone, Donte ‚Taz’ Gates, Josh Moore und JJ Soto - neu mit dabei: Jesse Jennings, Tony Pierce und George Plemons) zählen seit ihrem Debüt 2006 zu den absoluten Aktivposten der Red Dirt Szene, die in letzter Zeit, zumindest was die Quantität angeht, nicht mehr mit ganz so vielen Neuveröffentlichungen aufwartet. Das mag zum einen daran liegen, dass ihre Flagschiffe mittlerweile bei Major-Labeln unter Vertrag stehen und sich qualitativ hochwertige Alben am Fließband nicht mehr so einfach produzieren lassen. Die Casey Donahew Band jedoch war eh immer ein Sonderfall in der Szene. Donahew setzte von Anfang an auf seine Unabhängigkeit (das Management übernahm seine Ehefrau Melinda), seine immense Anzahl von Live-Shows (von der kleinen Bar bis zu den großen Locations - und die nahezu immer ausverkauft) sowie auf soziale Netzwerke und erarbeitete sich so quasi "von der Pike auf" eine stetig und "gesund" wachsende Fan-Basis. Sein großer Vorteil ist somit seine gewahrt bliebende Bodenhaftung und vor allem die Möglichkeit, die Musik spielen zu können, mit der er sich und mit der sich auch seine Anhänger eindeutig identifizieren können. Das kommt gut an und seine Popularität hatte mit dem Vorgänger "Double Wide Dream" (Platz 8 in den Billboard Country Charts) einen ersten Höhepunkt erreicht. Mit dem neuen Werk "StandOff" knüpft der 35-jährige Musiker und Bewunderer von Garth Brooks und Pat Green an den klasse Vorgänger nicht nur nahtlos an, er setzt, was die Bandbreite und Qualität der Songs betrifft, glatt noch einen oben drauf. Donahew hat bis auf den flockigen, knackigen Opener "Lovin' Out Of Control" wieder alle Stücke in Alleinregie oder mit einigen wenigen Co-Autoren kreiert. Dank des nicht unerheblichen Einflusses seines Fiddle-Players Josh Moore bietet er einen unbekümmerten, recht organischen Red Dirt-Sound im Stile der Josh Abbott Band und der frühen Randy Rogers Band-Tage, vom Gesang und der Rhythmik jedoch Cross Canadian Ragweed ähnelnd. Aber auch Piano; Orgel und satte, vielschichtige E-Gitarren wirken präsent wie nie zuvor. Die ausnahmslos sehr melodischen und eingängigen Stücke bewegen sich meist im gut rockenden Mid- bis Uptempobereich, aber mit "Pretending She’s You", "Missing You" (erinnert ein wenig an "Oh, Tonight", dem Duett von Josh Abbott und Kacey Musgraves) und "Put The Bottle Down" hat Casey diesmal auch drei sehr bewegende, atmosphärische Balladen in der Trackliste, die vor allem durch die schönen weiblichen Harmoniegesänge von Jaime Pierce und Kimberly Kelly zusätzlichen Glanz erfahren. Tolle teilweise richtig unter die Haut gehende Songs! Zu den Stärken und Vorlieben zählen immer wieder Donahews voller Aungezwinkern und Selbstironie strotzende Gute-Laune-Nummern wie etwa "Small Town Love" (druckvoller Red Dirt-Countryrock mit Fiddle und schönen E-Gitarren, inkl. Solo), "Loser" (eine Art Red Dirt-Abwandlung von Charlie Daniels' "Trudy") und "Go To Hell" (Uptempo Roadhouse-Country, Honkytonk-Piano, Mitgröhl-Refrain, klasse Instrumentalpassage mit Piano, Fiddle und E-Gitarre am Ende) - sicherlich Stimmungs-Garanten für sein aktuelles Live-Programm! Herrlich vor allem "Loser", eine erneute Zusammenarbeit von Casey mit JB Patterson (JB & The Moonshine Band), die ja schon beim Titelstück des letzten Werkes blendend funktioniert hat. Typisc, die sich selbst auf die Schippe nehmende Refrainzeile "It’s better to lose our love, than to love a loser like me". Casey Donhahew und seine Band haben mit "StandOff" einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere hingelegt. Herrlicher, klassischer, frischer, schwungvoller Red Dirt-Countryrock mit tollen Melodien, frei von allen Zwängen - so wir es lieben! Die Szene hat endgültig einen neuen Star! (Daniel Daus)

1. Lovin Out of Control - 3:08
2. Whiskey Baby - 3:14
3. Pretending She's You - 4:34
4. Not Ready To Say Goodnight - 3:55
5. Small Town Love - 3:21
6. Sorry - 3:49
7. Homecoming Queen - 3:04
8. Missing You - 3:27
9. Loser - 3:56
10. Put the Bottle Down - 5:37
11. Go To Hell - 3:09

Art-Nr.: 8136
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lovin' out of control
Whiskey Baby
Pretending she's you
Not ready to say goodnight
Small town love
Homecoming queen
Put the bottle down

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Fricke, Janie - country side of bluegrass [2012]
Eine der populärsten Countrysängerinnen der Achtziger, eine Country-Legende ist zurück! Ohne Major Label-Deal und ausschließlich im Eigenvertrieb, dafür umso beeindruckender, erfüllt sich Janie Fricke einen lange gehegten Wunsch und veröffentlicht mit "Country Side of Bluegrass" ein ganz wundervolles, neues Album, der Titel verrät es schon, allerfeinster, reiner, Bluegrass-, Acoustc Country-Musik. Genauer gesagt handelt es sich um pure, unverfälschte, vollkommen natürlich mit rein akustischen Instrumenten begleitete Countrymusic, die locker und wunderbar klar aus unseren Lautsprechern sprudelt. Janie Fricke hat sich, neben ein paar zusätzlichen Songs, vornehmlich einige ihrer großen Hits aus der Vergangenheit vorgenommen und diese im bluegrassigen Gewand neu eingespielt, wie zum Beispiel ihre Nummer 1-Erfolge "Don't worry 'bout me Baby", "He's a heartache", "Tell me a lie" und das hinreissend schön interpretierte "It ain't easy bein' easy", eine lockere, traumhaft melodische Ballade, die in dieser exzellenten Neueinspielung gar an die Großtaten von Alison Krauss & Union Station erinnert. Überhaupt klingen alle Titel schön frisch und unverbraucht. Das ist zum einen ein Verdienst von Janie's immer noch wundervoller Stimme, die für diese Art von Musik wie gemacht ist, zum anderen aber auch der herausragenden Begleitmusiker, wie u. a. Johnny Hiland (guitar), David Talbot (banjo), Randy Kohrs (dobro), Andy Leftwich (fiddle) und Bob Mater (drums). Ja, auch der Einsatz des unaufdringlichen Schlagzeugs unterstreicht einmal mehr, dass Janie's Interpretationen zwar nahe am Bluegrass sind, aber doch mehr in Richtung Acoustic Country gehen. Herrlich beispielsweise das flockige, mit großartig aufeinander abgestimmter Begleitung aus Dobro, Fiddle, Banjo und zart gezupfter Acoustic Gitarre inszenierte "You don't know love" (tolle Harmonies im Refrain), das frische, flotte "Goodbye broken heart" (großartiges Fiddle-/Acoustic Gitarren-Zusammenspel mit jeweils erstklassigen, kurzen Soli), Janie's phantastische Version des John David Souther Edel-Klassikers "Faithless love" (einst von der großen Linda Ronstadt interpretiert), oder das von hinreissendem Dobro- und Fiddle-Spiel geprägte "Please help me I'm falling (in love with you)", das sich leicht und locker, wie ein glasklar dahin plätscherndes Bächlein in unsere Gehörgänge schlängelt (war einst Janie's erster "big hit" überhaupt). Den Abschuß dieses tollen Albums bildet als Bonustrack Janie's schöne Acoustic-Fassung des Klassikers "Ring of fire". "Country Side of Bluegrass" offenbart uns eine Janie Fricke in blendender Verfassung.

Die komplette Songliste:

1. You Don't Know Love 3:02
2. Goodbye Broken Heart 2:27
3. Do Me With Love 3:17
4. Faithless Love 3:02
5. He's A Heartache 2:58
6. Please Help Me, I'm Falling (In Love With You) 2:47
7. She's Single Again 2:55
8. I'll Need Someone To Hold Me (When I Cry) 2:35
9. Down To My Last Broken Heart 2:34
10. Tell Me A Lie 2:50
11. It Ain't Easy Bein' Easy 3:34
12. Don't Worry 'bout Me Baby 2:39
13. Ring Of Fire 2:41

Art-Nr.: 7750
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't know love
Goodbye broken heart
Faithless love
Please help me I'm falling (in love with you)
She's single again
Down to my last broken heart
It ain't easy bein' easy

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Green, Pat - songs we wish we'd written II [2012]
Gleich zu Beginn: Das Album ist ein (country)rockendes Red Dirt-"Killerteil", das einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt! Pat Green ist bereits mit seinen 40 Jahren eine lebende Texas-Legende, im Lone Star State geliebt und verehrt für seine großartige Musik und seine umwerfenden, fulminanten Live-Shows. Aber auch ausserhalb von Texas ist der Mann aus San Antonio mittlerweile ein Star, dem es durchaus gelingt Locations wie das House of Blues in Los Angeles bis hin zum Nokia Theater am Times Square auszuverkaufen. Dennoch, trotz viel beachteter Major Label-Alben, einiger Top 10-Erfolge in den Billboard Country Singles-Charts und drieer Grammy-Nominierungen: der ganz große Erfolg in Nashville's Country-Business blieb aus. Und seien wir mal ehrlich, das ist einfach auch nichts für Pat Green. Der Mann hat Ecken und Kanten, lässt sich nicht in eine Schublade stecken, ist ein Musiker mit Herz und Seele, ein Pionier der texanischen Red Dirt-Bewegung, einer der eben so gar nicht in diese glamouröse, aalglatte Nashville-Welt passen will. Nun ist er mit seinem neuen Album zurück, dort wo er zu Hause ist - und es ist Hammer-Teil geworden. Veröffentlicht auf einem unabhängigen Label, ist "Songs we wish we'd written II" so etwas wie die Fortsetzung eines Albums mit dem gleichen Titel aus dem Jahre 2001, das er seinerzeit mit seinem guten Freund Cory Morrow eingespielt hatte - nur diesmal weitestghehend ohne Morrow (lediglich bei der wunderschönen, mit herrlicher Piano-Begleitung und vielschichtigen, transparenten Gitarren arrangierten Neueinspielung von Lyle Lovett's "If I had a boat" übernimmt Morrow einen Duett-Part). Pat Green hat sich erneut eine Anzahl höchst interessanter und anspruchsvoller Songs ausgesucht, von denen er sich wünscht, er hätte sie geschrieben, doch sie stammen eben alle von anderen Songwritern. Songs die er liebt, die ihn bewegt haben, Songs von denen er begeistert ist. Und all diese Begeisterung, dieses Herzblut lässt er hemmungslos in diese Coverversionen einfliessen - man spürt es einfach! Er drückt ihnen seinen ganz eigenen Stempel auf. Er bringt sie voller Frische, voller Leidenschaft, voller Leben, voller Klasse. Er macht sie zu "seinen" Songs, ohne das Original zu verleugnen. Und er rockt! Das Album ist eine mitreissende Red Dirt-Demonstration packenden Rootsrocks, Americanas und Countryrocks, vorwiegend dargeboten in erdigen Gitarrenarrangements. Alles ist wunderbar satt und "sauknackig" umgesetzt, dazu auf den Punkt und irre "tight" produziert von John Pollard. Pollard ist gleichzeitg der grandios aufspielende Drummer von Green's Band. Auch alle weiteren Musiker sind unglaublich gut. Schon die Anfangsnummer haut einen schier um. Pat Green interpretiert Joe Ely's bärenstarkes "All just to get to you" und legt gleich mit einer unbändigen Dynamik los. Herrliche Gitarren, toller Gesang, viel Power, wundervolle Melodie! Und was dann noch so alles kommt - fantastisch! So gibt's z. B. eine jeweils begnadete Fassung von Shelby Lynne's "Jesus on a greyhound" (rockt mächtig ab, Pollard gibt mit seinem furiosen Schalgzeugspiel Vollgas, die E-Gitarren brillieren), von Jon Randall's "Austin" (auch das ist zündender Countryrock vom Allerfeinsten) und von Tom Petty's "Even the loseres" aus dessen "Damn the torpedos"-Album (Green macht daraus eine hinreissende Ballade, die relativ ruhig anfängt und zum Schluß hin mächtig an Dynamik gewinnt - die hier eingesetzten Streicher passen einfach wunderbar). Ja und dann versucht sich Pat Green sogar an Warren Haynes' (Gov't Mule, The Allman Brothers Band) Meisterhymne "Soulshine", aber auch das covert der Texaner traumhaft stark. Die Nummer klingt als sei sie schon immer ein staubiger, dreckiger, herrlicher Red Dirt-Rocker gewesen, ausgestattet mit einem tierischen, southern-inspired E-Gitarren-Solo. Zwischendurch gibt es auch mal die ein oder andere, etwas zurückhaltendere Nummer, doch auch die sind sehr kraftvoll. Dazu gehören das leicht folkige"Streets of Galilee" und Collective Soul's "The world I know" (deren Ed Roland ist hier mit von der Partie). Zum Schluß haut er noch Todd Sniders fantastische "I am too" raus, nochmal ein von fulminanten E-Gitarren-Riffs nach vorn gepeitschter, "wie Sau" rockender Kracher, der einen genauso staunend wie bewundernd zurück läasst. Pat Green ist mit diesem Album voll in seinem Element. "Songs we wish we'd written II" zeigt einen losgelösten, ungezwungenen, brillanten Green, wie er besser nie war! Leute, macht das Laune...

Das komplette Tracklisting:

1. All Just To Get To You 3:50
2. Streets Of Galilee 5:30
3. Jesus On A Greyhound 4:32
4. Even The Losers 3:49
5. Austin 3:43
6. If It Weren't For You 3:55
7. Soulshine 6:24
8. The World I Know 4:14
9. If I Had A Boat 3:09
10. I Am Too 4:13

Art-Nr.: 7780
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All just to get to you
Jesus on a greyhound
Even the losers
Austin
Soulshine
If I had a boat
I am too

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Grissom, David - way down deep [2011]
Drittes Solo-Album des begnadeten Gitarristen aus Austin/Texas - und, obwohl "nur" ein "Mini-Album" mit aber immerhin knapp 32 Minuten Spielzeit, ist es erneut ein meisterhaftes Teil geworden. David Grissom zählt ohne Zweifel zu den besten und anerkanntesten Gitarrenzauberern des "Universums". Seine Referenzen sind schier endlos: u.a. Joe Ely, John Mellencamp, Robben Ford, John Mayall, die Dixie Chicks, The Allman Brothers Band und nicht zuletzt die kultige, texanische Bluesrock-Formation Storyville sind nur einige seiner Stationen. Immer wieder widmen sich die verschiedensten Gitarren-Magazine diesem Weltklasse-Gitarristen, der darüber hinaus erst vor einiger Zeit ein hoch gelobtes Gitarren-Lehrbuch über "Blues- and Rock-Soloing" veröffenlichte. Grissom, im übrigen auch ein großartiger Songwriter, fühlt sich in nahezu allen Genres zu Hause: Rock, Rootsrock, Heartland Rock, Southern Rock, Americana, Country und nicht zuletzt dem Bluesrock! Der Bluesrock ist es auch, den Grissom hier mal wieder mit Herz und Seele auslebt. "Way down deep" ist ein von brillantem Gitarrenspiel bestimmtes Teaxas-Bluesrock-Album voller fetter, packender, kraftvoller Grooves, druckvoller Riffs, herrlicher Hooklines und bärenstarker Gitarren-Ausflüge. Oftmals kommt er seiner früheren Band Storyville verdammt nahe. So beispielsweise bei dem drückenden, von einem schwülen, packenden Groove getragenen, durchaus Southern-infizierten, ungemein erdigen Bluesrocker "Flim Flam" (fantasisch Grissom's Rhythmussektion aus Bassmann Chris Maresh und Drummer J.J.Johnson), einem von tollen Gitarrenlinien bestimmten Instrumental (das Album besteht aus 3 großartigen Instrumentals und 3 ebenso starken Gesangsnummern), irgendwo angesiedelt zwischen Stevie Ray Vaughan und besagten Storyville. Trotz des Drucks und der Kraft legt Grissom immer Wert auf eine gewisse Melidik, auch bei seinem meisterhaften Gitarrenspiel. Auch das Titelstück des Albums, "Way down deep", ein kompakter, satter, von straighten Riffs bestimmter, astreiner Texas-Bluesrocker, hätte ideal in das Repertoire von Storyville gepasst. Bei dem herrlichen, virtuosen, erdigen Gitarrensolo ist richtig Feuer drin, doch es geht auch bestens ins Ohr. Wunderbar! So groovt und powert Grissom weiter durch das anspruchsvolle Texas Gitarren-Bluesrock-Terrain, bis zum finalen Track "Final rendezvous", wo die Bluesindikatoren Platz für eine traumhaft melodische Rootsrock-Ballade machen, die in einem herrlich harmonischen Finish voller saftiger, vielschichtiger, wunderbar ins Ohr gehender Gitarren endet. 6 tolle Songs eines grandiosen Musikers! Unverzichtbar für alle Gitarren-, Roots-, und Texas Bluesrock-Enthusiasten, für Grissom-Fans sowieso...

Das komplette Tracklisting:

1. Flim Flam 5:33
2. Way Down Deep 5:29
3. Belly Of The Beast 5:50
4. Runnin' On Fumes 5:53
5. Skimming The Surface 4:23
6. Final Rendezvous 4:40

Art-Nr.: 7639
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flim Flam
Way down deep
Belly of the beast
Final rendezvous

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