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Allen, Jason - lovin' you [2012]
Das geht von rhythmisch groovendem, reinem Country ("Lovin' you"), über lupenreinem Honky Tonk und Two Step ("Mama got Jesus"), ausgelassenem Roadhouse Country "Bouncin' babies"), Chart-tauglichem New Country mit dezent nostalgischem Flair ("She's going out tonight"), feinem Tex Mex-Feeling ("Just let me prove it to you"), astreinem Western-Country ("The hard way") bis hin zu leicht swingenden Titeln ("I'll miss you this christmas"). Das wirklich abwechslungsreiche Songmaterial ist handwerklich klasse umgesetzt, wirkt spielfreudig (Allen ist ein großartiger Lead-Gitarrist) und kommt völlig Pop-frei und sehr ehrlich rüber. Im weitesten Sinne bewegt sich Jason Allen auf der Schiene solcher Kollegen wie Rodney Hayden, Kevin Fowler, Jamie Richards & Co..Die Musik vermittelt eine schöne Live-Atmosphäre, will heissen, man hat das Gefühl sich inmitten von einem dieser urigen, texanischen Honky Tonk-Schuppen zu befinden, auf dessen Bühne Jason Allen und seine Band ihre Show abziehen. Das macht richtig Laune! Jason Allen mit einem prima Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Lovin' You - 4:26
2. Bouncin' Babies - 2:47
3. She's Going Out Tonight - 3:31
4. Just Let Me Prove It To You - 2:16
5. Mudflap Girl - 4:33
6. Just Looking In Your Eyes - 2:42
7. The Devil Has Red Hair - 2:30
8. Mama Got Jesus - 2:51
9. Goin' Fishin' Today - 2:49
10. The Hard Way - 3:38
11. I'll Miss You This Christmas - 3:13

Art-Nr.: 7818
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bouncin' babies
She's going out tonight
Just let me prove it to you
Mudflap girl
Mama got Jesus
Goin' fishin' today
The hard way

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BoDeans - american made [2012]
Neues, 2012er-Album der "veteran Americana-/Rootsrocker from Wisconsin"! Nach den zuletzt etwas schwächelnden Veröffentlichungen gelingt Frontmann Kurt Neumann und seinen Freunden (Co-Founder Sam Llamas ist nicht mehr dabei) diesmal ein beeindruckender "Turnaround" zu dem Niveau der frühen Werke. Abwechslungsreicher denn je hört man diesmal in den wieder wundervoll melodischen Rootsrock-Songs Einflüsse vom Blues, über Soul, Country bis hin zum Heartland Rock. Enthält eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "I'm on fire". Die Truppe ist, auch ohne Llamas, in exzellenter Verfassung. So stark waren sie lange nicht. Tolle Scheibe!

Hier ein sehr informativer Auszug aus dem Ankündigungstext zu "American Made" im Original-Wortlaut:

"I've always thought of the BoDeans as a truly American band," says Kurt Neumann, the founder, primary writer and frontman of the veteran Milwaukee-based group. "We were blue-collar kids straight out of the heartland-how could we be anything else? ‘Roots rock' was a label I fought when I was younger, but I came to realize that if by ‘roots' you meant blues, rock, country and soul all slammed together into one sound, then I'd say yes-that is the sound of American-made music."
Neumann fully embraces that notion on American Made, the BoDeans' eleventh album. Its dozen songs are laced through with strands of indigenous roots elements-Heartland hoedown folk ("American," with guest Jake Owen spinning out the guitar solo), Celtic-rooted mountain music ("Walk Through This World," "Flyaway"), zydeco ("Everything You Wanted"), Southern roadhouse soul ("Don't Bring Me Down"), Chicago blues ("Shake the Fever") and 100-proof roots rock ("All the World"). These tracks are played with heartfelt emotion as well as jaw-dropping skillfulness by the band-Neumann on vocals and guitars, original member Michael Ramos (Patty Griffin, John Mellencamp) on keyboards and accordion, longtime BoDeans bassist Ryan Bowman and new member Warren Hood, a fiddle/violin virtuoso from Austin.
As it turns out, the album title bears a thematic resonance as well as a stylistic one. With American Made, the BoDeans have created a soul-stirring song cycle that directly reflects the American experience at this critical moment in our history. The album-which also includes a powerful rendition of Bruce Springsteen's "I'm on Fire"-was inspired by Neumann's blue-collar upbringing and his desire to express what a great country America remains, despite its troubles and the challenges facing it today.

Das komplette Tracklisting:

1. All The World 4:17
2. Jay Leno 4:35
3. American 4:10
4. Absolutely 4:00
5. All Over Me 3:56
6. Everything You Wanted 4:08
7. I'm On Fire 3:51
8. Walk Through This World 3:49
9. Flyaway 4:41
10. Don't Bring Me Down 3:58
11. Chemical 4:02
12. Shake The Fever 3:58

Art-Nr.: 7815
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All the world
Jay Leno
American
Everything you wanted
Don't bring me down
Chemical
Shake the fever

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Bowen, Wade - the given [2012]
Red Dirt Vorzeige-Countryrocker/Texas Country-Artist Wade Bowen ist mit seinem vierten Studioalbum “The Given” (nebst zweier Live-Werke) erneut ein Meisterwerk gelungen. Er ist ein Künstler, dem es seit Anbeginn seiner Karriere gelungen ist, stetig sein Leistungsvermögen in behutsamen Schritten zu verbessern. Somit zeigt seine Formkurve auch weiterhin nach oben. Wade hat für seine neue CD einen (Major-) Labelwechsel vollzogen (jetzt bei BNA/Sony) und auch mit Justin Niebank (Bon Jovi, Kenny Chesney, Lonestar, Blackberry Smoke) einen neuen Produzenten angeheuert. Bei den zehn auserwählten Stücke zu "The Given" hatte Bowen laut eigener Aussage die Qual der Wahl, denn noch nie hatte er früher so viele Songs für ein Album im Vorfeld geschrieben. Der Opener „Saturday Night“ (wunderschöne, relaxte Melodie, erinnert ein wenig an "Lay It All On You" vom "Lost Hotel"-Album) hat als erste Single bereits die Top-Position der Texas Music-Charts erreicht (Billboard Country-Charts Platz 39). Wunderbar entspannt geht es mit "All That’s Left" weiter, einem Track, der mit dezenter Streicherbegleitung, Steel-Einlagen und einem atmosphärischen E-Gitarren-Solo klasse in Szene gesetzt ist. Überhaupt fällt auf, dass Wade auf diesem Silberling vermehrt die Steel-Gitarre zum Einsatz kommen lässt, vorzüglich bedient von einer der großen Koyphäen auf diesem Gebiet, Dan Dugmore. "A Battle Won" (Steel, E-Gitarren-Solo) oder "Patch Of Bad Weather" (schöne Slide-Begleitung, Piano, Orgel) bieten herrlichen, countryinfizierten Singer/Songwriter-Stoff im Stile von exzellenten Leuten wie Will Hoge oder Tom Petty mit intelligenten Texten. Großartig! Vor allem Wades rauchiger Gesang brilliert wieder einmal von vorn bis hinten. Zwei weitere Love-Songs (mit ein wenig "Cryin’ in My Beer"-Flair) folgen mit "On My Way To Wonderful" (melancholisch, verträumt) und "Say Anything" (emotionaler Refrain, wimmernde Steel-Gitarre). Das Zeug zu einer weiteren Nr. 1 hat "You Ain’t Got Me", ein erneut hochmelodischer und wahnsinnig atmosphärischer Track mit ganz starkem Refrain (wieder diese einnehmende Steelbegleitung, ganz starke E-Gutarren-Arbeit). Das ist Red Dirt-Musik am Rande der Perfektion! Auf dem überwiegend ruhig gehaltenen Silberling beweist Bowen bei "Beat Me Down", dass er es auch deftiger kann. Ein schöner, polternder Countryrocker (mit Southern-Flair), getrieben von sattem Drumming und toller Bariton-E-Gitarre, dazu Wades angrifflustiger Gesang. Geht richtig gut ab, die Nummer! Wer befürchtet hatte, dass Bowen zu stark von Nashville-Interessen beeinflusst werden könnte, bekommt mit der Auswahl beim Townes Van Tandt-Cover (einzige Fremdkomposition des Werkes) von Legende Guy Clark als Co-Sänger ad hoc den Gegenbeweis geliefert. Ein klares Bekenntnis zu seinen Texas-Wurzeln! Ein beeindruckendes Duett, das durch den unterschiedlichen Gesangscharakter der beiden Akteure einen besonderen Reiz entwickelt. Am Ende statuiert Wade dann nochmal ein großartiges Exempel seiner Sangeskunst beim sparsam instrumentierten und im Storytelling-Stil gebrachten "Before The Walls Were Blue" (genial hier Dugmores dezentes Dobrospiel, vorzüglich die weiblichen Harmoniegesänge von Jessica Murray). Eine Gänsehaut-Nummer zum Abschluss! Justin Niebank hat mit seiner transparenten Produktion die richtige Balance zur ruhigen Gesamtatmosphäre des Albums gefunden, die hochkarätigen Musiker, wie u. a. Shannon, Forrest, Greg Morrow, Tom Bukuvac, Jedd Hughes, Adam Shoenveld, Charlie Judge und Stuart Duncan (neben den bereits genannten) sorgten für die gewohnt exzellente, instrumentelle Umsetzung. Mit "The Given" serviert Wade Bowen seinen Fans ein weiteres starkes musikalisches "Stell-dich-ein" seines immensen Könnens. Wieder eine kleine, stetige Steigerung in seinem Schaffensspektrum und ein sehr gut gewählter Kompromiss zwischen Nashville-tauglichem New Country und seinen altbewährten Red Dirt-Roots. Möge er uns mit weiteren "Eingaben" dieser Art beglücken! Glänzende Vorstellung, Wade Bowen! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Saturday Night - 3:29
2. All That's Left - 3:44
3. A Battle Won - 3:39
4. Patch of Bad Weather - 3:39
5. On My Way To Wonderful - 4:15
6. Say Anything - 3:47
7. You Ain't Got Me - 4:18
8. Beat Me Down - 3:42
9. To Live is To Fly - 3:53
10. Before These Walls Were Blue - 3:34

Art-Nr.: 7804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Carpenter, Mary Chapin - ashes and roses [2012]
"Ashes and roses" bietet eine Ansammlung von 13 exzellenten, neuen Songs im typischen Stil dieser fantastischen Singer-Songwriterin, zwischen Americana und Country - und zwar auf höchstem Nieveau. "Soul companion" beispielsweise ist ein großartiges Duett mit James Taylor. Wunderbar!

Hier ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:

On Ashes and Roses, songwriter Mary Chapin Carpenter offers the most confessional record of her career. Always a storyteller whose protagonists could be seamlessly interchanged with the first person, that distance shrinks here; all that's left is the songwriter confronting herself in a mirror. Carpenter examines heartbreak, grief, loneliness, yearning, acceptance, gratitude, and new possibility with a gaze brimming with self-respect and compassion. Musically, the sound here is akin to 2010's Age of Miracles, but perhaps even softer. "Soul Companion," the single that features James Taylor, is not necessarily indicative of this set's sound, nor its greatest strength. The rootsy fingerpicking on "What to Keep and What to Throw Away" is a deep reflection on the one-foot-in-front-of-the-other kind of collecting oneself after the end of a relationship that leaves one devastated: "...These are your instructions/When grace has left you stranded/When you are lost and wounded/Bleeding and abandoned." The personal cost of betrayal is poetically and poignantly rendered in "The Swords We Carried." Carpenter's language, both musical and lyrical, though rich in melody, color, texture, poetic metaphors, and images, never flinches from looking at her subject squarely. With its shimmering mandolins, B-3, and acoustic guitars, "Chasing What's Already Gone" looks through the past to make sense of the present. She gets there, but there's a cost; she willingly pays it and holds herself accountable at the song's conclusion: "Ashes and roses and hearts that break/I tried so hard to be strong/It may be my worst but not my first mistake/Chasing what's already gone." This is the sound of the human heart at a time of reckoning, embracing its brokenness with gentleness. The embrace of grief is observed tenderly on "Learning the World," where it "rides quietly on the passenger side." But there is another side here, too; it's expressed in the resilience in "Don't Need Much to Be Happy," the yearning in "Old Love," and the acceptance that possibility awaits in "New Year's Day." Carpenter is accompanied only by producer Matt Rollings' piano on the closer, "Jericho," where she speaks to an Other about how long it will take to get to know her and how worth it that will be. Ashes and Roses is devastating in its quiet yet dignified and fierce vulnerability. Its courage makes it something singularly beautiful. Musically and lyrically, it is likely to be among her most enduring recordings. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Transcendental Reunion - 4:48
2. What to Keep and What to Throw Away - 4:34
3. The Swords We Carried - 4:06
4. Another Home - 4:29
5. Chasing What's Already Gone - 4:59
6. Learning the World - 4:29
7. I Tried Going West - 4:17
8. Don't Need Much to Be Happy - 4:23
9. Soul Companion - 4:02
10. Old Love - 4:46
11. New Year's Day - 4:55
12. Fading Away - 4:21
13. Jericho - 4:03

Art-Nr.: 7823
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chesney, Kenny - welcome to the fishbowl [2012]
Superstar Kenny Chesney mit seinem brandneuen Album, inkl. des Duetts mit Tim McGraw "Feel like a rock star". Chesney bestätigt auch mit dem neuen Werk eindrucksvoll die prächtigen Vorstellungen, die er zuletzt regelmässig abgeliefert hat. "Welcome to the fishbowl" bietet großartigen, qualitativ höchst ansprechenden Mainstream-Country/New Country mit einer erstklassigen Songauswahl aus knackigen, rockigen Titeln, aus feinen Midtempo-Nummern und einigen exzellenten Balladen. Da werden wieder jede Menge Hits abfallen. Nach 11 starken Studionummern gibt es als Track 12 noch eine tolle Live Aufnahme aus dem Red Rocks Amphitheatre bei Denver/Colorado: Der Nr 1-Hit "You and tequila" steht auf dem Programm, den Chesney, wie im Studio, auch live mit der fantastischen Grace Potter aufführt - und das Publikum feiert enthusiastisch mit. Kenny Chesney mit einem weiteren klasse Album!

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

With more than 30 million albums sold, 20 million digital transactions and 23 #1 singles, Kenny Chesney is one of the most successful recording acts in the history of country music. In addition, his live shows have become a summer vacation themselves for the more than 11 million fans who have purchased tickets over the last decade. Welcome To The Fishbowl, Chesney's 13th studio album, follows 2010's platinum-certified Hemingway's Whiskey, which spawned four #1 singles. Chesney has been awarded 9 ACM Awards and 7 CMA Awards throughout his career. The Single Kenny Chesney's duet with Tim McGraw, "Feel Like A Rock Star" debuted at #13 only days after its premiere at the Academy of Country Music Awards in early April, making it Chesney's highest debut ever on Billboard s Country Song chart.

Etwas mehr dazu in Kürze:

1. Come Over - 4:08
2. Feel like a Rock Star - 3:28
3. Sing 'Em Good My Friend - 4:38
4. Welcome to the Fishbowl - 3:29
5. I'm a Small Town - 4:37
6. El Cerrito Place - 5:52
7. Makes Me Wonder - 3:12
8. While He Still Knows Who I Am - 4:15
9. Time Flies - 3:38
10. To Get to You (55th and 3rd) - 5:40
11. Always Gonna Be You - 5:16
12. You and Tequila [Live at Red Rocks Amphitheatre with Grace Potter] - 4:49

Art-Nr.: 7826
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Davis, Moot - man about town [2012]
Moot Davis ist einer dieser herausragenden Country-Künstler, die schon seit Jahren so etwas wie ein ewiger Geheimtipp sind. Abseits von Nashville's kommerzieller Erfolgsspur gelingt dem Mann aus Trenton/New Jersey ein überragendes Album nach dem nächsten, ohne dass die Majorlabels ernsthafte Notiz von ihm nehmen. Das ist ob der Stärke seiner Musik völlig unverständlich. Doch die schreibende Zunft, die Experten und vor allen Dingen die Fans traditionsbewusster Countrymusic registrieren Davis' Veröffentlichungen um so mehr. Man ist sich einig: Dieser Bursche ist ein absoluter Könner seiner Zunft. "Man about town", sein neues Album, belegt dies auf eindrucksvollste Art und Weise. Ein geradezu meisterliches Werk erstklassiger, ja faszinierender und spannender, lupenreiner Honky Tonk- und Countrymusic, wie man sie wirklich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt. Dabei war es nach seinem letzten Werk von 2007 lange unklar, ob jemals noch ein weiteres Album von Moot Davis das Licht der Welt erblicken würde. Desillusioniert und ausgebrannt von jahrelangem, exzessivem Touring und der schlechten Behandlung seines alten Labels, verordnete er sich eine längere Auszeit, während der er nach Neuseeland ging und dort als Bühnenschauspieler arbeitete. Doch im Verlauf dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zur Musik neu und ging zurück in die USA, diesmal nach Austin. Dort begann er wieder mit dem Songwriting und gründete schließlich sein eigenes Label "Highway Kind Music", auf dem nun "Man about town" erschien, das allerdings ausschließlich in Nashville mit einer Reihe ganz exzellenter Musiker aufgenommen wurde. Das waren: Paul Martin am Bass, Chris Scruggs an der Pedal Steel und Gitarre, George Bradfute an der Slide Gitarre, Hank Singer an der Fiddle und vor allen Dingen die beiden "Fabulous Superlatives" aus Marty Stuart's Band, Harry Stinson an den Drums und der grandiose Kanny Vaughan an der E-Gitarre, der das Album auch produzierte. Eine exzellente Mannschaft und ein wunderbarer Sänger und vorzüglicher Songwriter an der Front ergeben dieses großartige Album. Der Mann hat den Honky Tonk einfach im Blut. Geschickt versteht es Davis ursprüngliche Old School-Einflüsse eines Hank Williams oder Johnny Cash mit neo-traditionellen Elementen solcher Kollegen wie Dwight Yoakam oder Raul Malo's The Mavericks zu verknüpfen und schafft damit einen herrlich erfrischenden Sound. Auch gesanglich liegt Moot mit seiner "twangy" Stimme irgendwo zwischen Malo, Yoakam und Chris Isaak. Vor allem die Nähe zu Dwight Yoakam wird gleich bei dem Eröffnungsstück unmittelbar deutlich. "Rags to rhinestones" ist ein prächtiger, astreiner Honky Tonker mit toller Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung. Oder das flotte, dynamische, mit einem unterschwelligen Rockabilly-Touch ausgestattete "Rocket", das wie eine Mischung aus The Mavericks zu ihren besten Zeiten und einem Dwight Yoakam in Hochform kommt. Starke Baritone E-Gitarre, Steelguitar und transparente Acoustic Gitarre bilden eine harmonische Begleitung zu Davis' fabelhaftem Gesang. Kenny Vaughan spielt meisterhaft. Aber der Protagonist schafft es auch bei einigen Stücken seinen Honky Tonk mit einem erdigen, durchaus rockigen, rootsigen Americana-Ambiente zu verknüpfen, wie zum Beispiel bei dem wunderbar "gritty und rough" präsentierten "Queensbury rules", einem starken, honky-tonkigen Countryrocker mit zünftigen E- und Slide-Gitarren. Dann wird's wieder ganz anders bei dem traumhaften "How long", das von einem klassischen, Johnny Cash-mässigen, "Shuffling Train-Track"-Rhythmus getragen wird. Hört sich an, als sei es einer imaginären Session von Cash und Yoakam entsprungen. Kenny Vaughan spielt eine hinreissende Baritone-Gitarre (klasse Solo), die von Hank Singer's sägender Fiddle adäquat unterstützt wird. Saustark! Diese Einstufung gilt auch uneingeschränkt für das traumhaft melodische, flockige, knackige, von einem herrlich erfrischenden California-Feeling geprägte "Fade to gold", das von wunderschönen, transparenten Gitarren und Pedal Steel begelitet wird. Hat etwas von einem auf Country fixierten Chris Isaak. Geradezu cineastisch dramaturgisch zieht Davis das baumstarke, 7 Minuten lange "Black and white picture" auf, eine wundervolle "Murder-Ballad", angesiedelt im musikalischen Grenzgebiet von Californien und Mexiko. Tolles Zusammenspiel von E-Gitarre, akustischen Gitarren und Pedal Steel! Bei dem flotten, Mavericks-nahen Honky Tonker "Crazy in love with you" singt übrigens die bezaubernde Elizabeth Cook die Duett-Stimme. So reiht sich ein tolles Stück an das nächste, bis das Album mit dem grandiosen Titelstück "Man about town" genauso erstklassig endet, wie es 47 Minuten zuvor begonnen hat. Diese herrlich melodische Ballade trägt Davis mit unglaublich viel Charisma vor, lediglich begleitet von einer akustischen Rhythmusgitarre und einer großartig harmonierenden Electric Slide. Es ist das bravouröse Ende erines famosen Countryalbums. Tut das gut, dass es solche Künstler wie Moot Davis gibt, die ausschließlich ihrem eigenen musikalischen Instinkt folgen, sich nicht, auch wenn es manchmal schwer fällt, entmutigen lassen und ihr Ding am Ende konsequent durchziehen. Eine meisterliche Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Rags To Rhinestones 3:03
2. Day The World Shook My Hand 2:48
3. Rocket 3:22
4. Fade To Gold 4:10
5. Queensbury Rules 2:49
6. Crazy In Love With You 3:04
7. How Long 3:29
8. Black & White Picture 7:02
9. Rust 3:55
10. Only You 2:34
11. Memory Lane 4:30
12. Everybody's Gal 3:19
13. Man About Town 2:57

Art-Nr.: 7711
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rags to rhinestones
Rocket
Fade to gold
Queensbury rules
How long
Black & white picture
Memory lane

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Harms, Joni - harms way [2011]
Endlich mal wieder ein neues Album der einzigartigen Joni Harms, und zwar ein ganz großartiges. Das ist Country & Western-Musik in ihrer reinsten Form. Vor einigen Jahren brachte die in einem kleinen Kaff "nested in Oregon's lush western wilderness" aufgewachsene Künstlerin ein Album mit dem Titel "Let's put the western back in the country" heraus, dessen Titel exakt ihre Mission verdeutlicht. Früher nannte man die Countrymusic eigentlich einmal "Country & Western-Music", damals als Leute wie Marty Robbins, Patsy Montana, Tex Ritter und Gene Autry diese Musik mit ihren "Western-Sounds" bereicherten, doch der "Western"-Teil ist im Laufe der Jahre mehr und mehr aus der Musik verschwunden. Genau den jedoch bringt Joni Harms in ihren wunderbaren Songs wieder zurück. Das ist herrliche, traditionelle Countrymusic mit all ihrem natürlichen Western-Flair, authentisch, rein, frisch, voller sauberer, klarer Songs über das Leben auf dem Lande, die Pferde, die endlosen Weiten, die Arbeit auf den Farmen, über die Cowboys und Cowgirls mit all ihren Träumen und Sehnsüchten. Dazu besitzt Joni eine ungemein angenehme, warme Stimme, eben eine wie ein "true Western-prairie songbird". Pure Countrymusic, locker und flott, unverfälschte Honky Tonk Songs, Swing, Two-Steps, Traditional Country, Tex-Mex - alles ist dabei, eingehüllt in feinste Melodien, gespielt von ganz exzellenten Musikern in einer sehr ausgewogenen Instrumentenvielfalt mit solch typischen Instrumenten wie Steelguitar, Fiddle, Mandoline, Honky Tonk Piano, akustischen und elektrischen Gitarren, Dobro, Banjo, Bass und Drums. Es entsteht ein extrem angenehmes musikalisches Feeling, das den Zuhörer vor seinem geistigen Auge in eine imaginäre "Country & Western"-Landschaft versetzt und ihn wunderbar entspannt. Ein herrliches Album! Toll auch die Aufmachung im vierfach aufklappbaren Digipack, inklusive eines kleinen Booklets, bei dem zu jedem einzelnen Song kleine Erklärungen zur Thematik abgedruckt sind. Klasse! Jawohl, "Joni Harms is keeping the western side of country music alive".

Die komplette Songliste:

1. Here Comes Country - 2:21
2. Saddle Blanket - 4:01
3. If You Have a Heart - 3:21
4. Out on This Old Farm - 2:45
5. Love Won't get No Where - 3:32
6. Cupid's Arrow - 2:58
7. Buddy and Me - 3:42
8. Coyote Yodel - 2:06
9. Daddy's Boots - 3:03
10. Cowboy's Prayer - 4:46
11. Jealousy - 2:53
12. Western Star - 2:19
13. Harm's Way - 3:31

Art-Nr.: 7821
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here comes country
Saddle blanket
If you have a heart
Love won't get no where
Cupid's arrow
Buddy and me
Jealousy

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Jackson, Alan - thirty miles west [2012]
Alan Jackson in Bestform! Nach seinem Labelwechsel liefert er mit "Thirty miles west" eines seiner stärksten "Hard Country"-Alben der letzten Jahre ab. Jackson ist neben George Strait einer der wenigen Künstler, die mit ihrer unverfälschten "Pure Country"-Musik aus Nashville einfach nicht wegzudenken sind und zwischen all den Pop-geschwängerten Neuzeit-Produkten die Fahnen des traditionellen, reinen Country hoch halten. Enthält mit dem starken Southern Country Uptempo-Feger "Dixie highway" ein brillantes, 7 1/2-minütiges Duett mit Zac Brown (Zac Brown Band). "Hut ab" vor Alan Jackson, der auch mit seinem 15. Studioalbum weit entfernt von irgendwelchen Abnutzungserscheinungen ist. Im Gegenteil! So kann's weitergehen, Mr Jackson...

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Come Back as a Country Song - 3:02
2. You Go Your Way - 3:17
3. Everything But the Wings - 4:44
4. Talk Is Cheap - 3:48
5. So You Don't Have to Love Me Anymore - 3:42
6. Look Her in the Eye and Lie - 3:48
7. Dixie Highway (Duett with Zac Brown) - 7:24
8. She Don't Get High - 4:12
9. Her Life's a Song - 4:25
10. Nothin' Fancy - 3:12
11. Look Way to Go - 3:39
12. Life Keeps Bringin' Me Down - 3:04
13. When I Saw You Leaving (For Nisey) - 4:04

Art-Nr.: 7806
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Kramer, Jana - same [2012]
“Country music is in my blood. I love country music because it tells a story and I have a lot of stories to tell”, eine Aussage von Jana Kramer, die die hübsche, in Detroit/Michigan geborene Singer-Songwriterin und Schauspielerin mit ihrem wunderbaren Debutalbum eindrucksvoll bestätigt und sogar festigt. Bislang ist Jana eher als Schauspielerin bekannt geworden und dem einen oder anderen vielleicht schon einmal in Fernsehserien wie "Grey's anatomie" oder "One tree hill" begegnet. Die Schauspilerei betreibt sie durchaus gern, doch in Zukunft möchte sie sich viel mehr der Musik, genauer gesagt der Countrymusic widmen, denn darin sieht sie ihre eigentliche Berufung. “I love acting, but my heart and soul is in singing. This is what I've always wanted to do. I've wanted to do music my entire life", bekennt sie, und man kauft es ihr wirklich ab. Ihr nun vorliegendes, erstes Album ist einfach klasse. Schon die Aufmachung des Albums wirkt mit den in Sonnenlicht-getränkten Fotos ungemein natürlich und lässt Rückschlüsse auf entsprechend frische Musik zu, die Jana dann folgerichtig auch präsentiert. Was wir hören ist herrlich knackiger, mit tollen Melodien versehener Country/New Country, der vereinzelt auch seine poppigen Momente hat, die aber nie zu ausgeprägt wirken. Die Basis ist durch und durch Country. Instrumente wie Fiddles, Steelguitars und Mandolines spielen neben den elektrischen Gitarren eine absolut gleichwertige und entsprechend bedeutende Rolle. Die Balance stimmt. Jana het eine wunderbare, sehr kraftvolle, klare Stimme. Die Songs, die sie ausgewählt hat sind allesamt sehr gefällig, einprägsam und gehen bestens ins Ohr. Nahezu jedes Stück steckt voller Hitpotential. Will man sie mit anderen Künstlerinnen vergleichen so fallen einem aus der Vergangenheit solche Kolleginnen wie die junge Patty Loveless, die junge Trisha Yearwood, Pam Tillis und Faith Hill ein, in der Gegenwart bewegt sie sich in etwa auf der Schiene von Sunny Sweeney, Ashton Shepherd und The Band Perry. Begleitet wird Jana von einigen Vertretern der 1A Sessionriege Nashville's, wie z. B. Tom Bukovac (electric guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, banjo), Bryan Sutton (acoustic guitar), Paul Franklin (pedal steel, dobro), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Glenn Worf (bass), Shannon Forrest (drums), und einige mehr. Zwei der Songs hat sie zudem mitkomponiert, ansonsten sind u. a. solch hochkarätige Songwriter wie Jim Beavers, Jessi Alexander, Rachel Proctor, Katrina Elam, Troy Verges, Jennifer Hanson, Lynn Hutton und Ashley Ray involviert. Das damit Songmaterial vom Feinsten zur Verfügung steht ist keine Überraschung. Aber man muß es auch entsprechend umsetzen können, und das gelingt Jana Kramer einfach vorzüglich. Nehmen wir beispielsweise den herrlich knackigen, erfrischenden, schön rhythmischen Opener "Good time comin' on": Das ist jede Menge gute Laune versprühender, stimmungsvoller New Country, unterlegt mit einem klasse Percussion-Groove und mit großartigen Gitarren-, Steelguitar- und Orgel-Klängen in Szene gesetzt. Vermittelt eine ansteckend positive Stimmung. Ähnlich gelagert ist das anschliessende "I hope it rains" (klasse Mandolinen-Fills, schöner "Song along"-Refrain), während das folgende "Why ya wanna" in einem angenehmen Midtempo aus den Lautsprechern sprudelt. Traditionell verwurzelt, aber in einem durchaus modernen Gewand treffen Jana und die beteiligten Musiker in einem wundervollen Ambiente aus großartigem Fiddle-, Mandolinen-, Pedal Steel- und Gitarren-Zusammenspiel zielsicher den Nerv der Countryfans. Dazu geht der Song prächtig ins Ohr. Klettert gerade scheinbar unaufhaltsam in den Billboard Country Singles-Charts nach oben. Großartig auch der furiose, mit saftigen Gitarren, aber auch mit feinem Dobro (klasse Solo), Steel und Banjo inszenierte, gut abgehende Country-Heuler "One of the boys", oder das melodische, mit wunderbarer Baritone-Gitarre und toller Steelguitar inszenierte, wieder in einem entspannten Midtempo dargebotene "When you're lonely". Schwache Nummern findet man auf diesem Album nicht. Jana Kramer macht von vorn bis hinten einen super Job. "All eyes are on Jana as she boldly graces country music with a fresh, new sound and powerful new music", heisst es über sie in einem U.S.-Statement. Dem kann man nur zustimmen. Keine Frage, mit dieser jungen, hoch talentierten Dame ist in Zukunft zu rechnen. Vielleicht wächst in ihr sogar eine der künftigen, großen, weiblichen Nashville-Stars heran. Das Potential dazu hat sie. Gratulation an Jana Kramer zu diesem vorzüglichen Debut!

Das komplette racklisting:

1. Good Time Comin' On - 3:25
2. I Hope It Rains - 3:07
3. Why Ya Wanna - 3:42
4. Goodbye California - 3:58
5. Whiskey - 3:36
6. Over You By Now - 3:59
7. One of the Boys - 2:49
8. What I Love About Your Love - 2:58
9. When You're Lonely - 3:31
10. King of Apology - 2:50
11. Good As You Were Bad - 3:37

Art-Nr.: 7820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Good time comin' on
Why ya wanna
Whiskey
One of the boys
When you're lonely
Good as you were bad

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Nimmo Brothers, The - brother to brother [2012]
Fesselnd! Was für ein Gitarren Bluesrock-"Hammer"! Die Nimmo Brothers (Stevie & Alan Nimmo) aus dem schottischen Glasgow gehören schon seit vielen Jahren zum absolut Besten, was der britische Bluesrock zu bieten hat. 3 Jahre nach "Picking up the pieces" und 2 Jahre nach Stevie Nimmo's vorzüglichem Ausflug in etwas ruhigere, souligere Texas Bluesrock-Gefilde, kehren die beiden zu ihren Wurzeln zurück und liefern mit "Brother to brother" ein in allen Belangen begeisterndes Album ab. Welch ein "Pfund"! Zu den Aufnahmen resite man ins texanische Austin und spielte die Songs dort mit einem erlauchten Kreis von exzellenten Begleitmusikern, wie zum Beispiel Jamie Oldaker am Schlagzeug (Eric Clapton), Bill Whitbeck am Bass (Robert Earl Keen) und, bei zwei Tracks, Michael Ramos (u.a. Robert Plant, Los Lonely Boys) an der Hammond Orgel, ein. Doch eindeutig im Mittelpunkt stehen Stevie und Alan Nimmo mit ihrem grandiosen Gitarrenspiel und Gesang. Was wir hier hören ist begleitet von purer Energie, purer Leidenschaft und viel, viel Herzblut. Es ist ungemein kraftvoller, von massiven, fetten Gitarren dominierter, eine gesunde Härte ausstrahlender, dabei prächtig hängen bleibender, von klasse Melodien geprägter, gut zupackender Bluesrock, wobei das Wort "Rock" hier von zentraler Bedeutung ist. Das Zeug klingt wunderbar retro und zeitlos. Der Funke springt von der ersten Sekunde an über. Stevie und Alan Nimmo spielen, jeder für sich, wunderbare, zünftige, teils mächtig "krachende" Riffs und eine fantastische Lead Gitarre. Sehr virtuos, sehr erdig, sehr rockig, immer wieder gespickt mit glühenden, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegenden Soli und tierischen Bottleneck-/Slide-Läufen. Zuweilen gibt es herrliche Dual Lead-Attacken! Betrachten wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Still here strumming", der die Richtung des Albums sofort vorgibt. Was für ein famoser, von fetten, massiven, straighten Riffs bestimmter, bluesiger, knallender Rocker, der uns da mit ordentlicher Wucht, aber auch mit großartigen Hooklines und einer klasse Melodie entgegen donnert. Das Gitarrensolo im Break ist pures Feuer, das Fundament der Nummer liegt deutlich hörbar in den Siebzigern. Was darüber hinaus sofort klar wird ist, dass die Nimmo Brothers nicht nur Liebhaber von texanischen Bluesrock-Größen wie Stevie Ray Vaughan oder David Grissom's legendärer Formation Storyville sind, sondern auch einer tiefen Verehrung von Paul Rodgers' Bands Free und Bad Company Tribut zollen. Hier und bei einigen weiteren Tracks (z.B. "Lady Luck" und "Never gonna walk on me") klingen sie tatsächlich wie die legitimen Nachfolger dieser beiden legendären Fomationen, und zwar zu deren allerbesten Zeiten. Das ist einfach wunderbar! So passt es auch bestens ins Bild, dass die Jungs im Verlauf des Albums noch eine grandiose Coverversion des Free-Klassiker "Wishing well" raushauen. Und das tolle "Sneaking up on you" hört sich wie ein hammer-mässiger, alter Bad Company-Hit mit satt zur Geltung kommenden, transparenten, vollmundigen Gitarren an. Hat zudem einen Hauch von The Black Crowes. Herrlich hier das fulminante Duell der beiden Meister-Gitarreros im Mittelteil (Lead Gitarre vs. Slide Gitarre). Toll auch der überaus melodische, knackige, geradeaus, dabei aber mit einer gewissen Lockerheit präsentierte Gitarrenrocker "For you", der von wunderbaren Gitarrenlinien, zum Teil mit prächtigen Twin-Leads, durchzogen ist. "Living again" ist ein mörderischer Bluesrock-Shuffle, bei "Waiting for my heart to fall" geht es mal in Richtung kraftvoller Bluesrock-Ballade und mit dem von ungemein saftigen Gitarren bestimmten, melodischen "King and country" wird es sogar ein wenig swampig und southern-rockig. Abgeschlossen wird das Werk mit einer zweiten Coverversion (alle anderen Tracks stammen aus der Feder der Nimmos), und zwar einer furios abgehenden Blues-Rock'n Roll-Fassung des Arc Angels-Knallers "Shape I'm in", der in bestem Dan Baird-/Georgia Satellites-Stil aus den Lautsprechern rauscht. Die Nimmo Brothers ziehen mit ihrem neuen Album alle Register und begeistern von der ersten bis zur letzten Minute. "The Nimmo Brothers have proven they are one of top blues rock acts today". Jawohl! Das ist Vollblut Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Still Here Strumming - 3:47
2. Lady Luck - 3:38
3. Coming Around Again - 3:54
4. For You - 4:36
5. Sneaking Up On You - 5:11
6. Never Gonna Walk On Me - 4:52
7. Living Again - 4:47
8. Waiting For My Heart To Fall - 4:40
9. All I Need Inside - 3:40
10. Wishing Well - 3:30
11. King And Country - 5:52
12. Shape I'm In - 3:42

Art-Nr.: 7788
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Still here strumming
Lady Luck
For you
Sneaking up on you
Never gonna walk on me
King and country
Shape I'm in

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Parton, Dolly - live from london ~ cd & dvd [2009]
CD & DVD-Set! Großartige Live-Show, aufgenommen in der O2-Arena von London, während Dolly's 2008er Stipvisite in Europa! In Deutschland trat sie leider nicht auf, aber wenigstens bringt uns dieser Live-Mitschnitt und vor allem die prächtig gefilmte Live-DVD Dolly auf den Bildschirm ins heimische Musikzimmer. Ein opulenter Auftritt mit einer klasse Band. Es ist von allem aus Dolly's langer Karriere etwas dabei. Die Country-Ikone in ihrem Element - und das Publikum feiert sie!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist (CD und DVD identisch):

1 Two Doors Down - 04:16   
2 Jolene - 02:59   
3 Backwoods Barbie - 03:24   
4 Coat of Many Colors - 03:05   
5 Only Dreamin' - 05:30   
6 Better Get to Livin' - 04:06   
7 Shinola - 04:29   
8 Little Sparrow - 05:42   
9 The Grass Is Blue - 04:16   
10 Do I Ever Cross Your Mind - 02:54   
11 Here You Come Again - 02:58   
12 Islands in the Stream - 03:32   
13 9 to 5 - 03:14   
14 I Will Always Love You - 04:22   
15 Jesus and Gravity - 05:58

Art-Nr.: 6658
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Roberts, Julie - alive [2011]
Sie hat sich eine lange Auszeit genommen, doch jetzt ist sie wieder da. Die genauso bezaubernde wie talentierte Julie Roberts (viele werden sich noch an ihr tolles Debut von 2004 und das ebeso starke "Men & Mascara" aus dem Jahre 2006 erinnern) hat zwar inzwischen keinen Major-Deal mehr, aber das schadet ihr überhaupt nicht. Im Gegnteil! Frei von allen Zwängen, aufgenommen mit jeder Menge großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde Nashville's, geliingt Julie mit "Alive" ein ganz hervorragendes, kraftvolles, frisches, neues Album, von dem sie sagt, dass es genau das beeinhaltet, was sie auch machen wollte. Niemand hat ihr in irgendeiner Weise dazwischen gefunkt. "This is the real Julie Roberts"! Die Musik, mit der sie ihre immer noch zahlreichen Fans und die, die es noch werden wollen, beglückt, ist absolut zeitgemässer, ungemein lebendiger New Country mit einer sehr ausgewogenen Balance zwischen knackigen, powernden Uptempo-Stücken, gepflegtem Midtempo-Country und ein paar feinen Balladen. Jawohl, dem Titel ihres großartigen, neuen Albums folgend, kann man ohne jeden Zewifel bestätigen: Julie Roberts ist "alive" - und zwar in vollster Blüte!

Hier im Original-Wortland Julie's Statements zu jedem einzelnen Song des Albums:

“Mama Said Don’t”
I always put at least one song on my albums for my Mama. This song is a fun one I wrote with Rachel Proctor & Victoria Banks. It has that rootsy, bluesy, down-home feel to it that I love to perform live! I think everyone can relate to these lyrics!!

“Stronger”
I wrote this one with Don Schlitz just a few months before my album was finished. This song is the centerpiece for my entire record. It describes the road I have been on and the emotions I have felt during the 5 years since my last album was released. This is definitely a reflection into my life and into my faith of knowing that no matter how tough the road might appear to be, God never leaves my side and He makes me “Stronger”.

“Alive”
I heard this song about a year ago and I immediately thought “this sounds like part two to ‘Break Down Here’”. I knew I wanted to record it because I could see the story unfolding in my head of this visual lyric. I also knew I loved the title, “Alive”. I want my fans to know that I am still here! I am ‘alive’ and still making music. I’ve had a few stumbling blocks and a few years have gone by, but I’m back!

“You Got Me”
I heard and loved this song years ago and just held on to it like I do so many songs. I love that you really don’t have to think about these lyrics. It’s just a fun, happy, love song!!

“Yesterday’s Blue”
When I got together with Chris Roberts & Greg Biek to write this song, I told them I wanted to write a classic sounding song with attitude. I love the very last verse the most in this song because I almost sing what I’m sure so many people think sometimes when the one that they love leaves them. You’ll know what I’m talking about when you hear it!

“Aint No Thing”
This is another one of those songs I’ve held onto since the last record. I just LOVE the track and the lyrics in this one. I love to sing about real life stuff and I sing things I am not always so brave to say. I wish I could’ve told some of he guys that have left me “you know what, it aint no thang.” But, since I can’t say it, I’ll sing it!! ☺

“One For the Road”
Here’s another one that I probably wouldn’t say to someone in real life but have definitely lived. I love how blunt & straight-forward the lyric is. I like looking for and recording songs that I think would scare some people to sing…I AINT SKEERD, especially if it’s REAL to me!

“Let’s Fight”
I wrote this one with Jason Collum & Caitlin Smith. This one was the most fun to record because it was SO simple and just cool to me. I would actually love to make a record where all the tracks sound very similar to this one. I was inspired to write this one from a scene in one of my favorite movies, “Sweet Dreams” (the story of Patsy Cline).

“Whiskey and You”
I can see the video for this one in my head. I have loved this song for a really long time. I have known some people similar to the character singing in this song and I’ve seen how alcoholism can tear up a family/relationship. This song and lyric are so real to me. It’s such a sad song and the steel guitar makes it that much more sad. The sadder, the better for me!!

“Somebody Does”
I wrote this one long before the Nashville Flood in May 2010, but pulled it back out after we lost our home and I saw all of the people coming from everywhere to help my family. It took on an entirely different meaning for me when I listened to it then. I dedicate this one to everyone that reached out to help rebuild Nashville.

“Carolina From My Soul”
Marcus Hummon wrote and produced this track for my album. I’m from Lancaster, SC & this is a song about the feeling of comfort I get when I think about my life back there. When I sing this song, I see myself as I young girl in SC dreaming of singing country music. I always know that no matter where my music takes me in this world, Carolina will always be my home and in my soul.

“NASCAR Party”
I grew up watching NASCAR racing on television and going to dirt-track races so this is my tribute to the sport. When I wrote this song, I pictured myself and other NASCAR fans at the track and tried to put into words (in 2.5 minutes), how much fun it is to be there at the races. I had a blast writing, recording, and filming the video for it!

Das komplette Tracklisting:

1. Mama Said Don't - 3:09
2. Stronger - 4:24
3. Alive - 3:51
4. You Got Me - 2:29
5. Yesterday's Blue - 2:53
6. Ain't No Thing - 3:41
7. One For the Road - 3:29
8. Let's Fight - 3:23
9. Whiskey and You - 3:50
10. Somebody Does - 3:25
11. Carolina From My Soul - 3:41
12. Nascar Party - 2:43

Art-Nr.: 7799
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mama said don't
Stronger
You got me
Ain't no thing
One for the road
Whiskey and you
Nascar party

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Williams Jr., Hank - old school new rules [2012]
Voller Stolz präsentiert Hank jr. sein neues Album, das er als eines der besten seiner gesamten, langen, von vielen Höhepunkten geprägten Karriere bezeichnet. Der Mann ist eine Legende - und wenn der so etwas sagt, dann wird das Werk schon einiges zu bieten haben. In der Tat ist es ein ganz starkes Teil geworden. Selbstbewusst, ambitioniert, patriotisch und geradeaus geht er "back to the roots" und beglückt die Country-Welt mit einem richtig typischen "Bocephus"-Countryalbum. Genauer gesagt spielt er astreinen, unverfälschten, puren "Southern-rooted" Outlaw-Country und "rowdy" Honky Tonk, traditionell durch und durch. Knackig, kraftvoll, manchmal auch durchaus etwas "angerockt", aber niemals zu rockig oder gar poppig, sondern rein Country im Sinner solcher Seelenverwandten wie Waylon Jennings, Johnny Cash und Co.. Das Werk heisst "Old school, new rules" - und der Titel ist absolut Programm. Das ist als größt mögliches Kompliment zu verstehen. Williams' Countrymusic ist tatsächlich "old school", aber sie ist auch zeitlos aktuell. Und so gibt der "alte Haudegen" im Booklet seinen Fans mit auf den Weg: "Enjoy what may be my best work in years". Oh ja, die Countryfreunde werden ihre Freude an diesem Album haben. Enthält im übrigen je ein Duett mit Brad Paisley und mit Merle Haggard. Hank Williams jr. in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. Takin’ Back the Country - 3:42
2. I'm Gonna Get Drunk and Play Hank Williams - 3:13
3. Three Day Trip - 3:45
4. Old School - 2:53
5. We Don't Apologize For America - 2:40
6. You Win Again - 3:11
7. Cow Turd Blues - 3:01
8. Who's Takin’ Care of Number One - 3:29
9. That Ain't Good - 4:08
10. Keep the Change - 3:31
11. Stock Market Blues - 3:28
12. I Think I'll Just Stay Here and Drink - 3:26

Art-Nr.: 7850
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Takin' back the country
I'm gonna get drunk and play Hank Williams
Old school
We don't apologize for America
The Cow Turd Blues
That ain't good
Stock Market Blues

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