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Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

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Allen, Jason - lovin' you [2012]
Das geht von rhythmisch groovendem, reinem Country ("Lovin' you"), über lupenreinem Honky Tonk und Two Step ("Mama got Jesus"), ausgelassenem Roadhouse Country "Bouncin' babies"), Chart-tauglichem New Country mit dezent nostalgischem Flair ("She's going out tonight"), feinem Tex Mex-Feeling ("Just let me prove it to you"), astreinem Western-Country ("The hard way") bis hin zu leicht swingenden Titeln ("I'll miss you this christmas"). Das wirklich abwechslungsreiche Songmaterial ist handwerklich klasse umgesetzt, wirkt spielfreudig (Allen ist ein großartiger Lead-Gitarrist) und kommt völlig Pop-frei und sehr ehrlich rüber. Im weitesten Sinne bewegt sich Jason Allen auf der Schiene solcher Kollegen wie Rodney Hayden, Kevin Fowler, Jamie Richards & Co..Die Musik vermittelt eine schöne Live-Atmosphäre, will heissen, man hat das Gefühl sich inmitten von einem dieser urigen, texanischen Honky Tonk-Schuppen zu befinden, auf dessen Bühne Jason Allen und seine Band ihre Show abziehen. Das macht richtig Laune! Jason Allen mit einem prima Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Lovin' You - 4:26
2. Bouncin' Babies - 2:47
3. She's Going Out Tonight - 3:31
4. Just Let Me Prove It To You - 2:16
5. Mudflap Girl - 4:33
6. Just Looking In Your Eyes - 2:42
7. The Devil Has Red Hair - 2:30
8. Mama Got Jesus - 2:51
9. Goin' Fishin' Today - 2:49
10. The Hard Way - 3:38
11. I'll Miss You This Christmas - 3:13

Art-Nr.: 7818
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bouncin' babies
She's going out tonight
Just let me prove it to you
Mudflap girl
Mama got Jesus
Goin' fishin' today
The hard way

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Blindside Blues Band - generator [2012]
"Come on, ride your guitars, guys"! Michael Oneskos fulminante Bluesrock-Formation, die Blindside Blues Band, bläst zur nächsten Gitarren-Attacke. "Generator" heißt das neue Studiowerk - und was produziert solch ein "Generator"? Na klar, Power - und zwar gewaltige Power! Inzwischen wieder zu ihrem einstigen "Blues Bureau"-Label zurückgekeht (die "Grooveyard"-Jahre sind also vorüber), präsentieren Gitarren-Irrwisch Michael Onesko und seine großartigen, für das mächtige Rhythmus-Fundament verantwortlichen Mitstreiter Kier Staeheli am Bass und Emery Ceo am Schlagzeug gleich auch noch einen absolut prominenten Neuzugang im Line-Up: Ex "Grooveyard" Labelkollege und Gitarrenhexer Jay Jesse Johnson, der auch schon auf dem 2011er "Smokehouse Sessions 2 - The Blues Is Evil" bei 3 Tracks mit an Bord war, ist jetzt festes Mitglied der Blindside Blues Band. Was die beiden "Wahnsinns-Axtschwinger" nun gemeinsam auf diesem neuen Album veranstalten, dürfte jedem Gitarren-Enthusiasten klar sein: Ein mörderisches, alle Dämme brechendes Lead Gitarren-Feuerwerk ohne Ende. Immer wieder ballern sich die beiden Meister-"Gitarreros" (Johnson brilliert zudem mit glühender Slide-Arbeit) wahre Gitarrensalven um die Ohren. Leidenschaftlich, enthsuiastisch, wild, hart, schnell, laut, voller "Spirit", voller Feuer, Power und Biss treiben sie sich gegenseitig nach vorn. Was für ein "Guitar Thunderstorm"! "Generator" rockt "wie die Sau", hat aber auch den Blues" Der Begriff "Bluesrock", genauer gesagt "Heavy Bluesrock" wird hier nach allen Regeln der Kunst ausgereizt und gelebt. Die Spuren solcher Helden wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Mountain, Leslie West, Pat Travers, Johnny Winter, Led Zeppelin und vor allem auch Cream sind nicht zu überhören, doch diese Combo vereint all diese Einflüsse zu ihrem eigenen "Ding". Was für eine Kraft! "This is a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault". Dem ist nicht hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1. Generator (4.36)
2. Power Of The Blues (4.52)
3. Slowdown (5.30)
4. Bluesin’ (4.42)
5. Going Crosstown (6.04)
6. Genevieve (6.01)
7. Wandering Man (8.03)
8. Gravy Train (4.51)
9. Loving You (4.55)
10. I’m Gonna Leave This Town (5.57)
11. Bonus Jam (9.35)

Art-Nr.: 7855
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravy train
Generator
Bluesin'
Goin' crosstown
Genevieve
Slow down
Wandering man

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Blues Traveler - suzie cracks the whip [2012]
Blues Traveler feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Bandjubiläum! Einhergehend damit veröffentlicht die Truppe um den charismatischen "Harp-Wizard" John Popper ihr nunmehr 11. Studioalbum - und es ist ihr bestes seit langem. "Suzie cracks the whip" zeigt die Band in blendender Verfassung. Man besinnt sich auf die erfolgreichsten Zeiten, als man mit Songs wie "Run around" beachtliche Erfolge in den amerikanischen Charts feierte, doch man kopiert diese Zeiten nicht. Mit großer stilistischer Vielfalt und gleichzeitig den typischen Blues Traveler-Indikatoren hören wir 12 durchweg hervorragende Songs (es gibt keine Ausfälle), die alles bieten, was die Band je auszeichnete, aber auch eine wunderbare, geradezu eingängige Melodik. Wir hören John Popper's aussergewöhnliches, famoses Mundharmonika-Spiel mit einigen atemberaubenden Soli, dazu quirlige, zündende und dreckige E-Gitarren-Riffs und -Läufe, wir hören knackigen, straighten Rock, feine, sehr zeitgemässe Pop-Hooks, auch mal einen Hauch von Reggae, tolle Grooves, jede Menge Jamrock-Flair (auch wenn die Songs allesamt sehr kompakt in Szene gesetzt sind) und eben diese überaus gelungenen Melodien. Ja, das Album klingt einfach herrlich frisch - und gerade das war etwas, was man zuletzt durchaus vermisste. Die musikalische Mischung stimmt, die Band ist prächtig drauf, es macht tierisch Laune, dieses Album zu hören. Sehr starke Vorstellung, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. You Don't Have to Love Me - 3:42
2. Recognize My Friend - 3:48
3. Devil in the Details - 3:34
4. All Things Are Possible - 3:33
5. Things Are Looking Up - 4:24
6. Love Is Everything (That I Describe) - 2:20
7. I Don't Wanna Go - 3:51
8. Nobody Fall in Love with Me - 3:10
9. Cover Me - 3:27
10. Saving Grace - 3:41
11. Big City Girls - 3:26
12. Cara Let the Moon - 3:25

Art-Nr.: 7841
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't have to love me
Recognize my friend
Devil in the details
All things are possible
Nobody fall in love with me
Saving grace
Big city girls

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BoDeans - american made [2012]
Neues, 2012er-Album der "veteran Americana-/Rootsrocker from Wisconsin"! Nach den zuletzt etwas schwächelnden Veröffentlichungen gelingt Frontmann Kurt Neumann und seinen Freunden (Co-Founder Sam Llamas ist nicht mehr dabei) diesmal ein beeindruckender "Turnaround" zu dem Niveau der frühen Werke. Abwechslungsreicher denn je hört man diesmal in den wieder wundervoll melodischen Rootsrock-Songs Einflüsse vom Blues, über Soul, Country bis hin zum Heartland Rock. Enthält eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "I'm on fire". Die Truppe ist, auch ohne Llamas, in exzellenter Verfassung. So stark waren sie lange nicht. Tolle Scheibe!

Hier ein sehr informativer Auszug aus dem Ankündigungstext zu "American Made" im Original-Wortlaut:

"I've always thought of the BoDeans as a truly American band," says Kurt Neumann, the founder, primary writer and frontman of the veteran Milwaukee-based group. "We were blue-collar kids straight out of the heartland-how could we be anything else? ‘Roots rock' was a label I fought when I was younger, but I came to realize that if by ‘roots' you meant blues, rock, country and soul all slammed together into one sound, then I'd say yes-that is the sound of American-made music."
Neumann fully embraces that notion on American Made, the BoDeans' eleventh album. Its dozen songs are laced through with strands of indigenous roots elements-Heartland hoedown folk ("American," with guest Jake Owen spinning out the guitar solo), Celtic-rooted mountain music ("Walk Through This World," "Flyaway"), zydeco ("Everything You Wanted"), Southern roadhouse soul ("Don't Bring Me Down"), Chicago blues ("Shake the Fever") and 100-proof roots rock ("All the World"). These tracks are played with heartfelt emotion as well as jaw-dropping skillfulness by the band-Neumann on vocals and guitars, original member Michael Ramos (Patty Griffin, John Mellencamp) on keyboards and accordion, longtime BoDeans bassist Ryan Bowman and new member Warren Hood, a fiddle/violin virtuoso from Austin.
As it turns out, the album title bears a thematic resonance as well as a stylistic one. With American Made, the BoDeans have created a soul-stirring song cycle that directly reflects the American experience at this critical moment in our history. The album-which also includes a powerful rendition of Bruce Springsteen's "I'm on Fire"-was inspired by Neumann's blue-collar upbringing and his desire to express what a great country America remains, despite its troubles and the challenges facing it today.

Das komplette Tracklisting:

1. All The World 4:17
2. Jay Leno 4:35
3. American 4:10
4. Absolutely 4:00
5. All Over Me 3:56
6. Everything You Wanted 4:08
7. I'm On Fire 3:51
8. Walk Through This World 3:49
9. Flyaway 4:41
10. Don't Bring Me Down 3:58
11. Chemical 4:02
12. Shake The Fever 3:58

Art-Nr.: 7815
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All the world
Jay Leno
American
Everything you wanted
Don't bring me down
Chemical
Shake the fever

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Bowen, Wade - the given [2012]
Red Dirt Vorzeige-Countryrocker/Texas Country-Artist Wade Bowen ist mit seinem vierten Studioalbum “The Given” (nebst zweier Live-Werke) erneut ein Meisterwerk gelungen. Er ist ein Künstler, dem es seit Anbeginn seiner Karriere gelungen ist, stetig sein Leistungsvermögen in behutsamen Schritten zu verbessern. Somit zeigt seine Formkurve auch weiterhin nach oben. Wade hat für seine neue CD einen (Major-) Labelwechsel vollzogen (jetzt bei BNA/Sony) und auch mit Justin Niebank (Bon Jovi, Kenny Chesney, Lonestar, Blackberry Smoke) einen neuen Produzenten angeheuert. Bei den zehn auserwählten Stücke zu "The Given" hatte Bowen laut eigener Aussage die Qual der Wahl, denn noch nie hatte er früher so viele Songs für ein Album im Vorfeld geschrieben. Der Opener „Saturday Night“ (wunderschöne, relaxte Melodie, erinnert ein wenig an "Lay It All On You" vom "Lost Hotel"-Album) hat als erste Single bereits die Top-Position der Texas Music-Charts erreicht (Billboard Country-Charts Platz 39). Wunderbar entspannt geht es mit "All That’s Left" weiter, einem Track, der mit dezenter Streicherbegleitung, Steel-Einlagen und einem atmosphärischen E-Gitarren-Solo klasse in Szene gesetzt ist. Überhaupt fällt auf, dass Wade auf diesem Silberling vermehrt die Steel-Gitarre zum Einsatz kommen lässt, vorzüglich bedient von einer der großen Koyphäen auf diesem Gebiet, Dan Dugmore. "A Battle Won" (Steel, E-Gitarren-Solo) oder "Patch Of Bad Weather" (schöne Slide-Begleitung, Piano, Orgel) bieten herrlichen, countryinfizierten Singer/Songwriter-Stoff im Stile von exzellenten Leuten wie Will Hoge oder Tom Petty mit intelligenten Texten. Großartig! Vor allem Wades rauchiger Gesang brilliert wieder einmal von vorn bis hinten. Zwei weitere Love-Songs (mit ein wenig "Cryin’ in My Beer"-Flair) folgen mit "On My Way To Wonderful" (melancholisch, verträumt) und "Say Anything" (emotionaler Refrain, wimmernde Steel-Gitarre). Das Zeug zu einer weiteren Nr. 1 hat "You Ain’t Got Me", ein erneut hochmelodischer und wahnsinnig atmosphärischer Track mit ganz starkem Refrain (wieder diese einnehmende Steelbegleitung, ganz starke E-Gutarren-Arbeit). Das ist Red Dirt-Musik am Rande der Perfektion! Auf dem überwiegend ruhig gehaltenen Silberling beweist Bowen bei "Beat Me Down", dass er es auch deftiger kann. Ein schöner, polternder Countryrocker (mit Southern-Flair), getrieben von sattem Drumming und toller Bariton-E-Gitarre, dazu Wades angrifflustiger Gesang. Geht richtig gut ab, die Nummer! Wer befürchtet hatte, dass Bowen zu stark von Nashville-Interessen beeinflusst werden könnte, bekommt mit der Auswahl beim Townes Van Tandt-Cover (einzige Fremdkomposition des Werkes) von Legende Guy Clark als Co-Sänger ad hoc den Gegenbeweis geliefert. Ein klares Bekenntnis zu seinen Texas-Wurzeln! Ein beeindruckendes Duett, das durch den unterschiedlichen Gesangscharakter der beiden Akteure einen besonderen Reiz entwickelt. Am Ende statuiert Wade dann nochmal ein großartiges Exempel seiner Sangeskunst beim sparsam instrumentierten und im Storytelling-Stil gebrachten "Before The Walls Were Blue" (genial hier Dugmores dezentes Dobrospiel, vorzüglich die weiblichen Harmoniegesänge von Jessica Murray). Eine Gänsehaut-Nummer zum Abschluss! Justin Niebank hat mit seiner transparenten Produktion die richtige Balance zur ruhigen Gesamtatmosphäre des Albums gefunden, die hochkarätigen Musiker, wie u. a. Shannon, Forrest, Greg Morrow, Tom Bukuvac, Jedd Hughes, Adam Shoenveld, Charlie Judge und Stuart Duncan (neben den bereits genannten) sorgten für die gewohnt exzellente, instrumentelle Umsetzung. Mit "The Given" serviert Wade Bowen seinen Fans ein weiteres starkes musikalisches "Stell-dich-ein" seines immensen Könnens. Wieder eine kleine, stetige Steigerung in seinem Schaffensspektrum und ein sehr gut gewählter Kompromiss zwischen Nashville-tauglichem New Country und seinen altbewährten Red Dirt-Roots. Möge er uns mit weiteren "Eingaben" dieser Art beglücken! Glänzende Vorstellung, Wade Bowen! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Saturday Night - 3:29
2. All That's Left - 3:44
3. A Battle Won - 3:39
4. Patch of Bad Weather - 3:39
5. On My Way To Wonderful - 4:15
6. Say Anything - 3:47
7. You Ain't Got Me - 4:18
8. Beat Me Down - 3:42
9. To Live is To Fly - 3:53
10. Before These Walls Were Blue - 3:34

Art-Nr.: 7804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Carpenter, Mary Chapin - ashes and roses [2012]
"Ashes and roses" bietet eine Ansammlung von 13 exzellenten, neuen Songs im typischen Stil dieser fantastischen Singer-Songwriterin, zwischen Americana und Country - und zwar auf höchstem Nieveau. "Soul companion" beispielsweise ist ein großartiges Duett mit James Taylor. Wunderbar!

Hier ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:

On Ashes and Roses, songwriter Mary Chapin Carpenter offers the most confessional record of her career. Always a storyteller whose protagonists could be seamlessly interchanged with the first person, that distance shrinks here; all that's left is the songwriter confronting herself in a mirror. Carpenter examines heartbreak, grief, loneliness, yearning, acceptance, gratitude, and new possibility with a gaze brimming with self-respect and compassion. Musically, the sound here is akin to 2010's Age of Miracles, but perhaps even softer. "Soul Companion," the single that features James Taylor, is not necessarily indicative of this set's sound, nor its greatest strength. The rootsy fingerpicking on "What to Keep and What to Throw Away" is a deep reflection on the one-foot-in-front-of-the-other kind of collecting oneself after the end of a relationship that leaves one devastated: "...These are your instructions/When grace has left you stranded/When you are lost and wounded/Bleeding and abandoned." The personal cost of betrayal is poetically and poignantly rendered in "The Swords We Carried." Carpenter's language, both musical and lyrical, though rich in melody, color, texture, poetic metaphors, and images, never flinches from looking at her subject squarely. With its shimmering mandolins, B-3, and acoustic guitars, "Chasing What's Already Gone" looks through the past to make sense of the present. She gets there, but there's a cost; she willingly pays it and holds herself accountable at the song's conclusion: "Ashes and roses and hearts that break/I tried so hard to be strong/It may be my worst but not my first mistake/Chasing what's already gone." This is the sound of the human heart at a time of reckoning, embracing its brokenness with gentleness. The embrace of grief is observed tenderly on "Learning the World," where it "rides quietly on the passenger side." But there is another side here, too; it's expressed in the resilience in "Don't Need Much to Be Happy," the yearning in "Old Love," and the acceptance that possibility awaits in "New Year's Day." Carpenter is accompanied only by producer Matt Rollings' piano on the closer, "Jericho," where she speaks to an Other about how long it will take to get to know her and how worth it that will be. Ashes and Roses is devastating in its quiet yet dignified and fierce vulnerability. Its courage makes it something singularly beautiful. Musically and lyrically, it is likely to be among her most enduring recordings. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Transcendental Reunion - 4:48
2. What to Keep and What to Throw Away - 4:34
3. The Swords We Carried - 4:06
4. Another Home - 4:29
5. Chasing What's Already Gone - 4:59
6. Learning the World - 4:29
7. I Tried Going West - 4:17
8. Don't Need Much to Be Happy - 4:23
9. Soul Companion - 4:02
10. Old Love - 4:46
11. New Year's Day - 4:55
12. Fading Away - 4:21
13. Jericho - 4:03

Art-Nr.: 7823
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chesney, Kenny - welcome to the fishbowl [2012]
Superstar Kenny Chesney mit seinem brandneuen Album, inkl. des Duetts mit Tim McGraw "Feel like a rock star". Chesney bestätigt auch mit dem neuen Werk eindrucksvoll die prächtigen Vorstellungen, die er zuletzt regelmässig abgeliefert hat. "Welcome to the fishbowl" bietet großartigen, qualitativ höchst ansprechenden Mainstream-Country/New Country mit einer erstklassigen Songauswahl aus knackigen, rockigen Titeln, aus feinen Midtempo-Nummern und einigen exzellenten Balladen. Da werden wieder jede Menge Hits abfallen. Nach 11 starken Studionummern gibt es als Track 12 noch eine tolle Live Aufnahme aus dem Red Rocks Amphitheatre bei Denver/Colorado: Der Nr 1-Hit "You and tequila" steht auf dem Programm, den Chesney, wie im Studio, auch live mit der fantastischen Grace Potter aufführt - und das Publikum feiert enthusiastisch mit. Kenny Chesney mit einem weiteren klasse Album!

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

With more than 30 million albums sold, 20 million digital transactions and 23 #1 singles, Kenny Chesney is one of the most successful recording acts in the history of country music. In addition, his live shows have become a summer vacation themselves for the more than 11 million fans who have purchased tickets over the last decade. Welcome To The Fishbowl, Chesney's 13th studio album, follows 2010's platinum-certified Hemingway's Whiskey, which spawned four #1 singles. Chesney has been awarded 9 ACM Awards and 7 CMA Awards throughout his career. The Single Kenny Chesney's duet with Tim McGraw, "Feel Like A Rock Star" debuted at #13 only days after its premiere at the Academy of Country Music Awards in early April, making it Chesney's highest debut ever on Billboard s Country Song chart.

Etwas mehr dazu in Kürze:

1. Come Over - 4:08
2. Feel like a Rock Star - 3:28
3. Sing 'Em Good My Friend - 4:38
4. Welcome to the Fishbowl - 3:29
5. I'm a Small Town - 4:37
6. El Cerrito Place - 5:52
7. Makes Me Wonder - 3:12
8. While He Still Knows Who I Am - 4:15
9. Time Flies - 3:38
10. To Get to You (55th and 3rd) - 5:40
11. Always Gonna Be You - 5:16
12. You and Tequila [Live at Red Rocks Amphitheatre with Grace Potter] - 4:49

Art-Nr.: 7826
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Currington, Billy - enjoy yourself [2010]
Neues Album von dem in der New Country-Szene immer beliebter werdenden Billy Currington. Die erste Single aus dem Werk, "Pretty good at drinkin' beer", kletterte gleich wieder auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts. Currington ist in der Erfolgsspur - und wird dies mit diesem Album weiter untermauern.

Die komplette Songliste:

1 All Day Long - 3:49   
2 Love Done Gone - 3:32   
3 Pretty Good At Drinkin' Beer - 3:01   
4 Until You - 4:45   
5 Like My Dog - 2:48   
6 Perfect Day - 2:55   
7 Let Me Down Easy - 3:50   
8 Bad Day of Fishin' - 3:04   
9 Enjoy Yourself - 3:00   
10 Lil' Ol' Lonesome Dixie Town - 3:21

Art-Nr.: 7109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dickinson, James Luther And North Mississippi Allstars - i'm just dead i'm not gone [2012]
Klasse Live-Scheibe des am 15. August 2009 verstorbenen, kultigen "Memphis-Producers" und Bluesmusikers James Luther "Jim" Dickinson. Die Aufnahmen stammen aus einem Konzert aus dem New Daisy Theater in der berühmten Beale Street von Memphis/Tennesse, als Dickinson von der großartigen Band seiner beiden Söhne Luther und Cody Dickinson, den North Mississippi Allstars begleitet wurde. Was die "Familie" spielte war großartiger, erdiger, dreckiger Memphis- und Hill Country-Blues im typischen Stil der North Mississippi Allstars, incl. prächtiger Slide Gitarrenarbeit (großartige Soli) von Luther.

Aus der Original-Produktbeschreibung:
Despite Memphis music enigma Jim Dickinson's long, winding, illustrious, and infamous musical career as a musician and producer, he never released a live album. Until now that is. I'm Just Dead, I'm Not Gone fills that gap in his catalog. Recorded in 2006 at the New Daisy Theater on Beale Street in Memphis, the album pairs the music legend on piano and lead vocals with his kids' band, the North Mississippi Allstars (Luther Dickinson, guitar; Cody Dickinson, drums; Chris Chew, bass), and special guest Jimmy Davis on rhythm guitar and backing vocals in a riotous set of blues, R&B, and country covers played at maximum speed and volume. It was all captured in the moment -- without further window dressing -- by Kevin Houston. From the elder Dickinson's poignantly surreal poem that opens Sir Mack Rice's "Money Talks" (in which, at 90 mph, he discusses everything from prayer, George W. Bush, honey, bad whiskey, and money), the proceedings are off to an uproarious start. It's raw and non-stop. While everything here works exactly as it should, there are some real standouts. The snaky blues cover of Buffy Sainte Marie's "Codine" is among the most original readings of the tune ever, with ghostly piano and Luther's deep blues lead guitar. The rocked-up party blues in Furry Lewis' "Kassie Jones" is another. Things get country-fried on Bob Frank's "Red Neck, Blue Collar" and Terry Fell's anthem "Truck Drivin' Man." Closer "Down in Mississippi" features a smoking extended guitar break by Luther, who shines throughout. But the real star is the man the album is named after. His command of the proceedings is no less authoritative than Jerry Lee Lewis' and just as unhinged as Charlie Feathers'. A cursory listen will offer the mistaken impression that this is a glorified bar gig. That said, a slightly deeper one will yield proof of Dickinson's prophetic, historical genius: in his persona and practice, he embodies the crossroads of all American roots song forms, from folk and blues to R&B and rock. His advice for his sons -- ...It's okay to rush, but don't drag..." -- is proven here time and again. At a shade over 42 minutes, I'm Just Dead, I'm Not Gone is a concise yet fully fleshed, sweaty, grimy, gritty exercise in everything that is truly great about rock & roll.

Die komplette Tracklist:

1 Money Talks - 5:35
2 Ax Sweet Mama - 3:55
3 Codine - 6:28
4 Red Neck, Blue Collar - 4:47
5 Kassie Jones, Pt. 1 - 4:55
6 Rooster Blues - 3:05
7 Never Make Your Move Too Soon - 4:01
8 Truck Drivin' Man - 4:24
9 Down In Mississippi - 5:33

Art-Nr.: 7848
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Money talks
Codine
Kassie Jones
Never make your move too soon
Truck drivin' man
Down in Mississippi

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Dirty Guv'nahs, The - somewhere beneath these southern skies [2012]
Die Dirty Guv’nahs ziehen weiter ihre Kreise! Mit ihrem neuen, wundervollen Werk "Somewhere Beneath These Southern Skies" eröffnet sich das Sextett aus Knoxville/Tennessee nun ganz neue Dimensionen. Trotz bärenstarker Alben im Vorfeld, unzähliger begeisternder Live-Shows, "standout festival appearances at Bonnaroo, Wakarusa, SXSW and others", sowie einer stetig wachsenden Fanbasis, konnten sich die Mannen um ihren energiegeladenen Frontmann James Trimble und Gitarrist Michael Jenkins (beide auch diesmal wieder hauptverantwortlich für das Songwriting) bisher doch eher nur einen, allerdings hoch geachteten, Insider-Status erarbeiten (Rest des Line-ups: Aaron und Justin Hoskins, Chris Doody und Cozmo Holloway). Dies dürfte sich mit dem neuen, fantastischen Silberling allerdings schlagartig ändern. Denn diesmal wird das 14 Songs umfassende Werk genau den Zahn der Zeit treffen. Der Band gelingt es glänzend ihre neuen Stücke in einem, und das meinen wir im positivsten aller Sinne, radiotauglicheren Gewand zu präsentieren, ohne dabei auch nur annähernd ihre bisherigen Trademarks zu sehr in den Hintergrund zu drängen. Das heißt, dass sowohl die Fans ihres leicht retro-infizierten, rock’n’roll-getränkten Southern Rocks, so gut wie keine Einbußen zu verkraften haben, aber auch jede Menge neue Fans durch eine sehr peppige und moderne Präsentation ihrer Lieder hinzugewonnen werden dürften. Ein absolut schwieriger Balanceakt, der grandios gelingt. Das schöne dabei ist, dass ihre Aura einer typischen Live-Band, auch im Studio wunderbar erhalten blieb. Zum Auftakt schreit uns James Trimble direkt aus tiefstem Herzen ein inbrünstiges "Can You Feel It?" entgegen und dann geht es in typisch euphorischer Guv’nahscher Manier mit dem gleichnamigem Song in die Vollen. Ja, wir fühlen es - und wie! Das ist Musik, die einen regelrecht ansteckt, das spürt man sofort und ist unmittelbar von der herrlichen, rootsigen Instrumentierung und der traumhaften Melodik gefangen. "Yes we do" möchte man ihm direkt danach am liebsten entgegenschmettern. Auch im weiteren Verlauf wird der Gute Laune-Pegel mit kleinen Durchatmern ("Fairlane" ein toller, souliger, wunderbar relaxter "Southern-Schwofer" - klasse Slide-Solo) fast immer am oberen Limit gehalten. Herrlich, wenn beispielsweise bei "Good Luck Charm" dem typischen Stones-Intro-Riff ein markiger Rocker wie zu besten Bob Seger-Zeiten folgt,.Goßartig hier auch die, in bester Alto Reed-Manier eingestreuten Saxophon Einsätze (arrangiert von Jeff Coffin). Überhaupt fühlt man sich bei vielen Tracks an diverse Größen des Business (The Black Crowes, Bruce Springsteen, The Rolling Stones, The Kings of Leon, Sistzer Hazel) erinnert, ohne aber den eigenen Charme und die eigene Identität einzubüßen. Das Ganze wird vermutlich zu immens steigenden Popularitätswerten führen, sofern, davon ist aber auszugehen, die Radiostationen mitspielen. Sie finden hier aber tatsächlich einen immensen Fundus an tollen Stücken vor und dürften letztendlich sogar die Qual der Wahl haben, denn Ausfälle gibt es absolut keine. Der von den Hoskins-Brüdern entfachte flammende Rhythmus-Teppich, die immer wieder im Southern Rock verankerten E-Gitarren von Jenkins und Holloway, die raffinierten Orgel- und Piano-Einlagen (mit viel Honkytonk) von Doody und dieser sich immer am Limit zu bewegen scheinende, sich total verausgabende Gesang Trimbles (so eine Mischung aus Chris Robinson und Rob Thomas) sind schon eine Wucht. Und so kommen die Lobeshymnen arrivierter Magazine wie "The Dirty Guv’nahs sling out boozy, bluesy Southern Rock with plenty of soul, chops and a rugged commitment to prove themselves at every show", "Youth may be in their blood, but tradition guides their instincts" oder "The Dirty Guv’nahs don’t just play music; they capture the human experience through song" nicht von ungefähr. Mit ihrer neuen CD "Somewhere Beneath These Southern Skies" haben die Dirty Guv’nahs einen echten Meilenstein in ihrer Karriere gesetzt. Energiegeladener, richtig Laune machender, herrlicher Southern Rock’n’Roll vom Feinsten, in der Tradition der Stones, Black Crowes, Georgia Satellites, Bob Seger, Faces & Co., der einen richtig mitreißt. "You will feel it"… (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Can You Feel it (3.30)
2. Don't Give Up On Me (4.08)
3. Good Luck Charm (3.36)
4. Temptation (4.08)
5. Honey You (2.53)
6. Live Forever (3.21)
7. 3000 Miles (3.50)
8. This Is My Heart (2.55)
9. Fairlane (3.43)
10. Lead Kindly Light (2.45)
11. Dear Alice (4.13)
12. Child (4.14)
13. Goodnight Chicago (4.29)
14. One Dance Left (3.42)

Art-Nr.: 7879
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can you feel it
Don't give up on me
Honey you
Live forever
3000 miles
Child
Goodnight Chicago

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Drivin' N' Cryin' - songs from the laundromat ~ ep [2012]
Die erste von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney in den kommenden 12 Monaten veröffentlichen wird. Es ist ein saustarkes Teil! Zwar bekommt der geneigte Fan prinzipiell nur 4 komplette Stücke zu hören (Nr. 5, "Baloney" ist nur ein 30-sekündiger "Songschnipsel"), aber die haben es in sich. Die Band schliesst damit nahtlos an den überragenden Album-Vorgänger"Great American bubble factory" aus dem Jahre 2009 an. Gehen wir die Stücke mal kurz durch: Es geht los mit powerndem, fetten, packendem Southern-rooted Guitar-Rock. "Dirty" heisst dieser Hammer-Opener, und er macht seinem Titel alle Ehre. Ein dreckiger Boogie mit einem deftigen, flammenden Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem bluesigen, schwer groocenden, rauen, aber dennoch überaus melodisch in Szene gesetzten und damit prächtig hängen bleibenden "Ain't waitin' on tomorrow", das sicher auch die Herzen vieler Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt. Herrlich dann der lockere, dennoch knackige, von transparenten "Jangle-Gitarren" dominierte Rootsrocker "REM", einem großartigen, von éinem leichten Retro Psychedelic-Feeling durchzogenen Tribute an die gleichnamige Band um Michael Stibe. Zu guter letzt gibt's noch den hinreissend melodischen, erneut recht flockig dargebotenen, von tollen Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrocker "Clean up". Wie gesagt, eine Nummer ist stärker als die andere. Drivin' N' Cryin', das zeigt diese erste EP in beeindruckender Form, stehen weiterhin voll im Saft! Und wie! Kommt in einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach grandios.

Einiges zu der Veröffentlichung im Original-Wortlaut:

The first new Drivin N Cryin release since 2009! Songs From The Laundromat will be the first of four EPs to be created and released over a 12 month period. Each EP will showcase a different facet of Drivin N Cryin's persona - rock, punk, country and... ?!

The first in a series of EPs that replace a new album from the veteran Atlanta quartet,Songs From the Laundromat presents a quick survey of Drivin’ N’ Cryin’s strengths. The five-track collection opens with a pair of industrial strength heavy rockers – while the blue-collar slam of “Ain’t Waitin’ On Tomorrow” delivers the goods like a UPS driver with unerring aim for the porch, “Dirty” falters slightly on its (clearly satirical) sex-you-up lyrics and exaggerated vocals, though not its raw boogie.
Then the band enters jangleland with “REM,” a perfect tribute to the band’s statemates, and sails home with the lovely country rock of “Clean Up,” written by Amsterdam’s Tim Knol. (The other track, the puzzling “Baloney,” is a 30-second belch of noise.) Songs From the Laundromat delineates D’n'C’s vision better than any press release.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:28
2. Ain't Waitin' on Tomorrow - 3:33
3. REM - 4:10
4. Baloney - :32
5. Clean Up - 3:07

Art-Nr.: 7827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty
Ain't waitin' on tomorrow
REM
Clean up

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Hambridge, Tom and the Rattlesnakes - live [2007]
"Good evening everybody! Are you ready to bang & roll? I wanna introduce you to the lone wolf himself, the rattlesnake man, Tom Hambridge"! Das ist der Startschuß für ein pures Rock'n Roll-Fest! Was nun folgt, ist einfach nur "geil"! Dreht den Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel und lasst Euch im Geiste vor die Bühne der Newport Music Hall in Columbus/Ohio oder des Commodore Ballroom in Vancouver/Canada transferieren - dort lassen Tom Hambridge und seine Rattlesnakes gerade alle Dämme brechen! Macht das Laune! Jaulende, riffige und röhrende Gitarren überall, staubtrocken, voller unbändiger Energie, dreckig, kompromißlos geradeaus, ohne jeden Schnörkel, voller Feuer und Biß spielen Hambridge und seine Freunde (neben ihm noch 2 Gitarristen, Bass und Schlagzeug) zu einem dermaßen überschäumenden, mitreißenden und packenden Whiskey-drinkin' Roots-/Blues-/Country-/Boogie-/Dixie-/Southern-Rock'n Roll-Feuerwerk auf, das man meinen könnte, sie wollten die Hütte in Grund und Boden rocken. Irre stark! Hambridge ist ja ein von den Kritikern und Medien hoch geschätztes msuikalisches, bereits zweimal für den Grammy nominiertes Allround-Talent - ein regelrechter Workoholic, der bislang allerdings eher im Hintergrund agierte. Von Hause aus Drummer und Studiomusiker, spielte er mit Leuten wie beispielsweise Bo Diddley, George Thorogood und Johnny Winnter, was eine große Liebe zum Blues verdeutlicht, entwickelte sich dann aber immer mehr zum "Star"Produzenten für Größen wie (ebenfalls) George Thorogood oder auch Susan Tedeschi, und vor allen Dingen zu einem der gefragtesten, gegenwärtigen U.S.-Songwriter des Blues-, Roots- und Countryrocks (er gehört zur 1A-Riege der Nashville-Writer) mit großem Bezug zum Southern Rock. Leute wie Lynyrd Skynyrd, die Van Zants, Susan Tedeschi, George Thorogood, Delbert McClinton, Montgomery Gentry, Pat Green, Rodney Atkins, Billy Ray Cyrus, um nur einige zu nennen, haben seine Songs aufgenommen und damit große Erfolge erzielt. Doch immer wieder findet er Zeit, auch mal ein Soloalbum aufzunehmen und mit seiner eigenen Band auf Tour zu gehen, um mal "richtig die Sau raus zu lassen"! Und was dann kommt, ist die pure Energie! Unglaublich, wie sich Hambridge und die Band live in der Lage sind zu entfalten. Wie eine ungezügelte, wunderbare Mischung aus den Georgia Satellites, Dan Baird & Homemade Sin, den Kentucky Headhunters, mit einem Schuß Bo Diddley, George Thorogood, John Mellencamp,Van Zant und Lynyrd Skynyrd - so fegen die Jungs durch die Clubs der USA! Trotz des Drecks, der rauen Basis und des fetten, zündenden Gitarrensounds, gehen die Songs prächtig ins Ohr! Und das Southern-Feeling ist wirklich allgegenwärtig. Teils ist das lupenreiner, bluesiger, boogie-mäßig und leicht countryfiziert abgehender Southern Rock, voller asugelassener Spielfreude! Die beiden Gitarristen starten immer wieder zu herrlich dampfenden Riff-Attacken und glühenden Soli! Tolle Musiker! Die 13 Songs (50 Minuten Spielzeit) umfassende Selist setzt sich aus diversen Songs von Hambridge's Soloalben, einzelnen Tracks anderer Künstler, für die er sie ursprünglich geschrieben hat (z.B. Lynyrd Skynyrd's "Sweet Mama", das die Truppe hier deutlich dreckiger, kraftvoller und temporeicher zum Besten gibt, als die berühmten Southern Rock-Helden) und ein paar brandneuen Tracks (z.B. das wie von einem Hammer in eine Wand genagelte, bluesig und geradeaus riffende, saustarke, mit einem tierischen Gitarrensolo gewürzte "Shot glass") zusammen! Es ist überflüssig, einzelne Songs herauszuheben. Es gibt partout keine Schwachstellen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen geht hier volle Kanne die Post ab. Auch wenn immer wieder "nur" geradeaus Gas gegeben wird, von Langeweile gibt's bei dieser Mucke keine Spur. Hambridge und seine Freunde "rock the house down", und zwar mit genauso zügelloser Power wie spieltechnischer Klasse! Lediglich die großartige Southern-Ballade "Nineteen" (auch ein brandneues Stück), der ultra-dreckige, lediglich von einer verzerrten, glühenden E-Gitarre begleitete Southern-Blues "Cut way back" und der herrliche Fan-Favorite "Trouble in the henhouse" (dynamischer Swing-Blues-Boogie) weichen etwas von dem übrigen Rock'n Roll-Dampf ab! Ansonsten rollt der volle Fahrt aufnehmende "Dixie-/Blues-/Roots-/´Southern-/Boogie-/Riff-Train" gandenlos von Track zu Track! Noch einmal: Das ist die pure Freude! Wer auch nur annähernd auf die vorher zitierten "Kollegen" steht, der wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient! Diese Truppe rockt, und rockt, und rockt...! "You never shake free from a rattlesnake bite" heißt es in einer Textpassage der Eröffnungsnummer "Rattlesnake man"! Wie wahr! Solch ein Schlangenbiß macht einfach süchtig...

Die komplette Setlist:
1. Rattlesnake Man
2. Some Things Never Change
3. Get Off
4. Sweet Mama
5. Shot Glass
6. Hammer Slammer
7. Rachel Fay
8. Nineteen
9. Cadillac
10. Lone Wolf
11. Cut Way Back
12. Rock Me Right
13. Trouble In The Henhouse

Art-Nr.: 5447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlesnake man
Get off
Shot glass
Lone wolf
Cut way back
Rock me right

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Hodges, JT - same [2012]
Und schon wieder ein neues Riesentalent im New Country-Genre! Der 1977 in Forth Worth, Texas, geborene JT Hodges mit seinem saustarken Debüt. Wie so oft in dortigen Gefilden ist auch JT mit musikalischen Genen gesegnet. So ist sein Vater Besitzer eines Tonstudios und seine Mutter hatte in den 1980er Jahren ein Plattenvertrag mit MCA Nashville. Hodges hielt sich nach seinem Studium zunächst in Los Angeles auf, wo er einige Jahre intensiver Teilnehmer des dortigen "Coffeehouse Circuit" war. Erst 2009 zog er mit seiner Frau nach Nashville, um dort sein Glück zu versuchen. Der hoch begabte Singer/Songwriter ergatterte einen Kontrakt mit dem Universal Show Dogs Label, dem Toby Keith vorsteht und wurde dann auch als Support für dessen "Locked And Loaded"-Tour gebucht. Sein aus zehn Stücken bestehendes Debütwerk (Hodges ist Mitkomponist von 9 der 10 Tracks), produziert von Mark Wright, Don Cook, Mark Collie und Ross Copperman (an einem Lied beteiligt) fasziniert vor allem dadurch, dass es trotz aller herrlicher Melodien und Radiofreundlichkeit, völlig unangepasst wirkt (z. T. wegen der Texte und Diversität der Songs) und mit dem typischen Mainsteam-Country nur dezente Gemeinsamkeiten aufweist. Anders sind die nur mäßigen Platzierungen der bisher veröffentlichten beiden Singles "Hunt You Down" (ein unglaublich markanter, humorvoller Gute-Laune-Sommer-Song, der es ganz locker mit Kid Rocks "All Summer Long" aufnehmen kann, aber, statt der Sommerhit dieses Jahres zu werden, nur auf Platz 39 der Single Charts landete) und des rhythmisch voranpreschenden "Goodbye Made You Mine" (alle Instrumente durch o.a. Ross Copperman gespielt) nicht zu erklären. Nach Abstimmung seiner Fanbasis wurde jetzt mit "Sleepy Little Town" (Heartland-Note, Power-Refrain, an Springsteen erinnernde Ohohoh-Harmonies, surrendes Slide-Solo) ein neuer Versuch in Richtung Top-20 gestartet. Ähnlich wie Jace Everett oder Eric Heatherly umweht Hodges immer ein Hauch von Introvertiertheit und auch eine gewisse Portion Retro-Verbundenheit. Beste Belege dafür sind Stücke wie der Opener "Rather Be Wrong Than Lonely", das unweigerlich an "Bad Things" des Erstgenannten reminsisziert, oder "Leaving Me Later" (klasse Bariton-E-Gitarren-Begleitung). Das Album gewinnt vor allem durch eine spürbare, hohe Authentizität und auch durch die großartige instrumentelle Umsetzung der beteiligten Musiker. Was hier die bekannten Klasse-Leute wie Chad Cromwell, Mike Brignardello, die begnadeten Gitarristen Kenny Greenberg, Tom Bukovac, Greg Droman, Ilya Toshinsky oder Paul Franklin, Eric Darken und John Jarvis an unaufdringlicher, aber filigraner Arbeit abliefern, ist schon unglaublich. Gerade letzgenannter Keyboarder John Jarvis brilliert (neben den Gitarristen) an (E)-Piano, Wurlitzer und B-3, dass es eine wahre Freude ist, ohne sich dabei auch nur irgendwie in den Vordergrund zu drängen. Hier kann man richtig viele Feinheiten entdecken. Herrlich auch das irische Flötenspiel von Droman und die feine Mandoline Toshinsky’s beim folkigen "Rhythm Of The Radio". Stark auch die quäkende Mundharmonika von Jelly Roll Johnson beim bluesig stampfenden Rausschmeißer "Green Eyes Red Sunglasses". Nicht zu vergessenen die brillante Guest-Appearence von Vince Gill (ob er sich aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit zu JT ein bisschen zum Ziehvater berufen fühlt...?), der auf der Gänsehaut erzeugenden Ballade "When I Stop Crying" mit seinen berühmt einfühlsamen Harmoniegesängen und seiner unwiderstehlicher Stratocaster-Arbeit (inkl. furioser Kurzsoli) eine starke Präsenz zeigt. Toll! Mit JT Hodges ist die New Country-Szene in Music City um ein weiteres Juwel bereichert. Sympathisch ist einfach, dass der sein eigenes Ding durchzieht und nicht die Priorität auf den schnellen kommerziellen Erfolg zu legen scheint (wie scheinbar übrigens auch seine Protegées Mark Wright und Toby Keith). Ein sehr ehrliches, abwechslungsreiches und kurzweiliges Album (alle Texte im Booklet dabei) auf einer Ebene nicht alltäglicher Interpreten wie Eric Heatherly, Jace Everett oder Drew Womack & Co., auf dem es viele Feinheiten zu entdecken gilt. Daumen hoch für JT Hodges. Echt klasse, der Typ! Man beachte im übrigen die Markteinführung durch das Label zu dem vorzüglichen Sonderpreis. So etwas darf gerne weiter Schule machen... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rather Be Wrong Than Lonely - 3:30
2. Sleepy Little Town - 3:34
3. Hunt You Down - 3:29
4. Give It One More Night - 3:39
5. When I Stop Crying - 4:05
6. Goodbyes Made You Mine - 2:51
7. Leaving Me Later - 3:33
8. Right About Now - 3:20
9. Rhythm of the Radio - 3:14
10. Green Eyes Red Sunglasses - 3:16

Art-Nr.: 7896
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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