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Aldean, Jason - night train [2012]
Mittlerweile ist er der absolute Superstar unter den "jungen Wilden" Nashvilles: Jason Aldean! Auch sein neues Album "Night Train" belegt eindrucksvoll, warum das so ist. Jason Aldean trifft mit seinen Songs den Zahn der Zeit im New Country-Genre. Und das eigentlich schon von seinem ersten Album an. "Relentless", seine zweite CD, wurde vor einigen Wochen noch als letztes Werk nachträglich mit Platin bedacht, was zuvor schon mit dem Debüt, "Wide Open" und dem Vorgänger "My Kinda Party" (sogar doppelt, zur Zeit auch noch immer unter den Top-10 der Billboard Country-Album-Charts) gelungen war. Der Bursche und seine Musik sind einfach beliebt, was die ausverkaufte Stadiontour dieses Jahres zusätzlich untermauert. Mit "My Kinda Party" war die Messlatte natürlich für "Night Train" immens hoch gelegt. Aber auch hier gibt sich das Zugpferd des Broken Bow Records-Labels selbstbewusst und kämpferisch, man spürt über die gesamte Distanz des Silberlings das Bestreben, diesem hohen Niveau Stand zu halten. Und das ist auch wieder einmal prächtig gelungen. Im Prinzip hat man nahtlos an das Vorgängerwerk angeknüpft. Erneut gibt es satte 15 Stücke zu genießen, produziert hat wieder mit schön transparentem Klang Langzeitweggefährte Michael Knox. Auch die Musiker mit u.a. Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison, Adam Shoenveld, Danny Rader, Mike Johnson, Tony Harrell, Charlie Judge, Rob McNelly und einigen Backgroundsängern/-innen stellen die bewährte Mischung aus Tourband und Studiomusikern dar. Bei den Songwritern bilden wieder Neil Thrasher und Wendell Mobley das Hauptgerüst (8 Songs), weitere prominente Namen wie David Lee Murphy, Rhett Akins, Ben Hayslip, Hillary Lindsey, Tom Shapiro, etc. bilden die Qualitäts-Garantie für hochwertige Musikkost. Einziger Unterschied: Jason war kompositorisch auf "Night Train" überhaupt nicht beteiligt und hat sich diesmal (mit Bravour) ganz auf sein "Näschen" bei der Songauswahl verlassen. So hat die erste, vorab gebrachte Single "Take A Little Ride" (sehr southern-rockig, stark an den erfolgreichen Titeltrack des letzten Werkes "My Kinda Party" angelehnt) schon wieder in rekordverdächtiger Geschwindigkeit Platz 1 der Country Singles-Charts belegt. Auch bei den restlichen Stücken hat man fast erneut die Qual der Wahl, alle sehr melodisch, sehr variabal gestaltet (mal flockiger New Country, mal Heartland-Zutaten, auch mal ein Hauch von Hip Hop, viel Southern Rock, dazu in allen Tempoarten). Besonders klasse das viel Atmosphäre versprühende "Wheels Rollin’", das fast wie "Chris Cagle meets Lynyrd Skynyrd" daherkommt und dazu noch im Refrain Bob Segers berühmtes "Turn The Page" huldigt. Großartig! Klasse natürlich auch, wenn er mit seinen ebenfalls sehr erfolgreichen Countrykumpels Luke Bryan und Eric Church "The Only Way I Know" zum Besten gibt. Hier spürt man förmlich sofort den Spaß der Drei, den sie hatten, als sie sich im Wechselgesang die Mikros weiterreichten. "1994" würdigt den Countrystar der 80er, Joe Diffie, ein Hip Hop-trächtiges, sehr launiges Countrystück in der Tradition von Big & Rich. Auf eine Zusammenarbeit mit einer weiblichen Künstlerin wie zuvor mit Kelly Clarkson wurde diesmal im übrigen verzichtet. Powerballaden gibt es jedoch mit "Talk", "I Don’t Lonely Well", "Walking Away" oder "Water Tower" zur Genüge. Richtig düster (auch vom Text) wird es bei "Black Tears", ein Lied, das richtig unter die Haut geht. Es erinnert ein wenig an Garth Brooks’ "The Thunder Rolls". Weitestgehend ist das jedoch knackiger, kraftvoller New Country vom Allerfeinsten (auch flexible und etwas toleranter ausgerichtete Southern Rock-Fans könnten durchaus mal ein Ohr riskieren)! Und so wird "Take A Little Ride" auch bei weitem nicht der letzte Hit aus diesem vorzüglichen Album gewesen sein. 15 tolle neue Songs von Jason Aldean! Der Mann ist top - in allen Belangen! Und sein "Night Train" ganz sicher eine Reise wert...! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. This Nothin' Town - 3:11
2. When She Says Baby - 2:51
3. Feel That Again - 3:21
4. Wheels Rollin' - 4:39
5. Talk - 3:49
6. The Only Way I Know - 3:13
7. Take a Little Ride - 3:07
8. I Don't Do Lonely Well - 3:24
9. Night Train - 3:52
10. 1994 - 4:02
11. Staring at the Sun - 3:14
12. Drink One for Me - 3:06
13. Black Tears - 4:16
14. Walking Away - 3:37
15. Water Tower - 3:43

Art-Nr.: 7961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Avett Brothers, The - the carpenter [2012]
Wunderbares, neues Album der grandiosen Folkrock-/Alternate Country-/Americana-Formation aus North Carolina, die zur Zeit in den USA landauf landab von Musikerkollegen, Kritikern und Fans geliebt und gefeiert werden, wie kaum ein anderer Act der Szene - im übrigen vollkommen zu Recht. Sie erfinden das Rad sicher nicht neu, aber sie bringen diese zeitlose Musik mit ihren hinreissenden Songs, mit ihrem Charisma, ihrer begnadeten Musikalität und ihrer genialen Fähigkeit, ihre exzellenten Songs in großartige Melodien und zeitgemässe, intelligente Arrangements zu kleiden, einer neuen, jungen Generation näher, was den Avett Brothers eine schier unglaubliche Fanbase einbringt. Produziet wurde das neue Werk, wie auch schon der Vorgänger, von Rick Rubin (u. a. ZZ Top, Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers, Dixie Chicks). "The carpenter" ist ein hinreissend schönes Album geworden. Das Album kommt in einem sehr schönen. limitierten, mehrfach aufklappbaren Digipack!

Ein Auszug aus einem U.S.-Review:

The Carpenter, the sixth studio album (and second with producer Rick Rubin) from North Carolina’s Avett Brothers, is as amiable, quaint, mischievous, sad, and disarmingly sincere as its predecessor, landing somewhere between the easy, late summer nostalgia of Ron Sexsmith, the wise and wounded defiance of the Band, and the harmony-laden, pop-laced melancholy of the Jayhawks. (James Christopher Monger, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. The Once And Future Carpenter - 4:52
2. Live And Die - 4:31
3. Winter In My Heart - 4:55
4. Pretty Girl From Michigan - 2:47
5. I Never Knew You - 2:56
6. February Seven - 4:15
7. Through My Prayers - 4:11
8. Down With The Shine - 4:04
9. A Fathers First Spring - 4:06
10. Geraldine - 1:37
11. Paul Newman Vs. The Demons - 4:42
12. Life - 3:44

Art-Nr.: 7928
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Band Perry, The - pioneer [2013]
Zweites Album des jungen New Country-Trios, die mit ihrem 2010er Debut einen mega-erfolgreichen Start hinlegten. Das neue Album knüpft nahtlos an die Erfolge des ersten an. Auch die erste Single davon, "Better dig two", schoss sofort an die Spitze der Billboard Country Singles-Charts. Und es wird sicher nicht die letzte Nr. 1 davon gewesen sein...

Über das Album:
2013 release, the sophomore album from the superstar Country trio. Building on the musical foundation demonstrated by the band on their first album, Pioneer is steeped in Country tradition, with Rock 'n' Roll elements both on performance and songwriting. The album was produced by Dann Huff and has been listed as one of Entertainment Weekly's 12 Albums We Can't Wait For. ''When we set out to record Pioneer, the three of us drove across the country from Greeneville to Malibu to work with one of our musical superheroes, Rick Rubin,'' said Reid Perry. ''Our time in the studio with Rick was so incredible because during our early sessions he challenged us to set higher goats as songwriters.'' ''With that experience came the realization that we needed to take the music back home to Tennessee and have Dann Huff bring the songs to life with his production,'' adds Neil Perry. ''Sometimes where one starts off is not where one ends up, which is a big theme for us on Pioneer.''

Das komplette Tracklisting:

1. Better Dig Two - 3:14
2. Done - 3:25
3. Don't Let Me Be Lonely - 4:11
4. Pioneer - 4:18
5. Forever Mine Nevermind - 3:56
6. Night Gone Wasted - 3:37
7. I Saw a Light - 4:08
8. Mother Like Mine - 3:51
9. Chainsaw - 3:47
10. I'm a Keeper - 3:30
11. Back to Me Without You - 3:56
12. End of Time - 4:18

Art-Nr.: 8120
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Bellamy Brothers - pray for me [2012]
Neues Album des berühmten Country-Duos! David & Howard Bellamy haben abermals ein "inspirational album" eingespielt, also ein Werk mit Gospel-Texten, doch die Msuik ist "pur Country" - und zwar im ur-typischen Bellamy Brothers-Stil. Unter den Begleitmusikern sind solche Leute wie beispielsweise Randy Hiebert (guitars), Wally Dentz (harmonica), Danny Parks (Mandolin) und Flaco Jimenez (accordion). Enthält u. a. eine Coverversion des alten Norman Greenbaum-Knallers "Spirit in the sky".

Die komplette Songliste:

1. Jesus Ain't No Stained Glass Window - 3:30
2. Pray For Me - 3:48
3. Holy Roller - 4:07
4. Spirit In the Sky - 4:08
5. Suppertime - 2:55
6. God Ain't Finished With Me Yet - 4:05
7. Hypocrites In Heaven - 3:13
8. Hymn To Him - 3:18
9. The Spanish Bible - 4:47
10. Number of Breaths - 4:20
11. New Man In the Suit - 3:44
12. Rodeo For Jesus - 3:23
13. Guardian Angel - 3:19
14. Hand Me My Bible - 4:25

Art-Nr.: 7901
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jesus ain't no stained glass window
Pray for me
Hypocrites in heaven
The Spanish bible
Guardian angel

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Blues Traveler - suzie cracks the whip [2012]
Blues Traveler feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Bandjubiläum! Einhergehend damit veröffentlicht die Truppe um den charismatischen "Harp-Wizard" John Popper ihr nunmehr 11. Studioalbum - und es ist ihr bestes seit langem. "Suzie cracks the whip" zeigt die Band in blendender Verfassung. Man besinnt sich auf die erfolgreichsten Zeiten, als man mit Songs wie "Run around" beachtliche Erfolge in den amerikanischen Charts feierte, doch man kopiert diese Zeiten nicht. Mit großer stilistischer Vielfalt und gleichzeitig den typischen Blues Traveler-Indikatoren hören wir 12 durchweg hervorragende Songs (es gibt keine Ausfälle), die alles bieten, was die Band je auszeichnete, aber auch eine wunderbare, geradezu eingängige Melodik. Wir hören John Popper's aussergewöhnliches, famoses Mundharmonika-Spiel mit einigen atemberaubenden Soli, dazu quirlige, zündende und dreckige E-Gitarren-Riffs und -Läufe, wir hören knackigen, straighten Rock, feine, sehr zeitgemässe Pop-Hooks, auch mal einen Hauch von Reggae, tolle Grooves, jede Menge Jamrock-Flair (auch wenn die Songs allesamt sehr kompakt in Szene gesetzt sind) und eben diese überaus gelungenen Melodien. Ja, das Album klingt einfach herrlich frisch - und gerade das war etwas, was man zuletzt durchaus vermisste. Die musikalische Mischung stimmt, die Band ist prächtig drauf, es macht tierisch Laune, dieses Album zu hören. Sehr starke Vorstellung, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. You Don't Have to Love Me - 3:42
2. Recognize My Friend - 3:48
3. Devil in the Details - 3:34
4. All Things Are Possible - 3:33
5. Things Are Looking Up - 4:24
6. Love Is Everything (That I Describe) - 2:20
7. I Don't Wanna Go - 3:51
8. Nobody Fall in Love with Me - 3:10
9. Cover Me - 3:27
10. Saving Grace - 3:41
11. Big City Girls - 3:26
12. Cara Let the Moon - 3:25

Art-Nr.: 7841
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't have to love me
Recognize my friend
Devil in the details
All things are possible
Nobody fall in love with me
Saving grace
Big city girls

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Brody, Dean - dirt [2012]
Rarer Kanada-Import! Der in Nova Scotia lebende Dean Brody gehört ohne jeden Zweifel zu den besten und erfolgreichsten Countrykünstlern der heutigen Zeit in Kanada. Er ist ein Vorzeigemusiker des Country durch und durch, ein Singer-Songwriter, der mit seiner wundervollen, warmen, wenn nötig auch durchaus kraftvollen Stimme und seinem fantastischen, oft an vorm geistigen Auge vorbei ziehende, kleine Filme erinnernden Songmaterial, die Charts in Nashville eigentlich nach Belieben beherrschen müsste. Doch ein Star ist er unverständlicherweise "nur" in Kanada. Dabei waren die Voraussetzungen für eine große Karriere in den USA durchaus gegeben und sind eigentlich noch immer vorhanden. Brody's Freund und Produzent Matt Rovey (produzierte bislang alle Alben von Dean, inkl. "Dirt") besorgte ihm über seinen Bahannten Keith Stegall, seines Zeichens einer der Star-Produzenten Nashville's (u. a. Alan Jackson, George Jones, Randy Travis, Terri Clark, Joey + Rory, Zac Brown Band), vor einigen Jahren einen Deal beim arrivierten "Broken Bow Records"-Label in Nashville. Brody zog mit seiner Familie nach "Music City" und veröffentlichte im Jahre 2009 ein großartiges und viel beachtetes Debut. Doch die Erwartungshaltung des Labels an künftige Projekte war mit dermassen hohen Forderungen und Ultimaten an Brody verknüpft, die dieser einfach nicht akzeptieren wollte und konnte. So sehr wollte er sich nun doch nicht verbiegen lassen - und der Deal platzte nach nur einem Album. Brody und seine Familie gingen zurück nach Kanada, doch dort startete er auf dem kanadischen Label "Open Road" jetzt richtig durch. Zunächst veröffentlichte er 2011 sein zweites, fantastisches Album "Trail in life" und nun kommt er mit dem dritten, nicht minder starken, Werk "Dirt"! Inzwischen dekoriert mit einer Anzahl hochkarätiger Preise (er gewann unterdessen 3 Awards der Canadian Country Music Association, den "Songwroter"- und "Single Of The Year"-Award, wurde für den "JUNO" nominiert und schloß das Jahr 2011 als der meist gespielte kanadische Künstler im "Canadian Country Radio" ab) demonstriert Dean Brody auf "Dirt" all seine Stärken auf beeindruckendste Art und Weise. Er ist einer jener Vertreter des Country, der in seiner wunderbaren Musikdie Balance zwischen reiner, traditioneller Countrymusic und der modernen, jungen New Country-Generation geradezu perfekt austaxiert. Die Abhänger solcher Kollegen wie Alan Jackson, Vince Gill, Easton Corbin, Brad Paisley und Josh Turner werden ihn genauso lieben, wie die solcher Leute wie Dierks Bentley, Blake Shelton, Chris Young, Jake Owen und Gary Allan. Das ist einfach "Neotraditional and New Country-Music at it's finest"! Das Songmaterial, ausschließlich von Brody geschrieben (gelegentlich mit einem Co-Writer) ist von vorn bis hinten bärenstark und ohne jede Schwäche. Ob knackige, melodische Uptempo-Knaller wie das famose "Canadian girls" und das dramatisch inszinierte "Nowhere USA", oder lockere, angenehm inszenierte Midtempo-Nummern wie das exquisite, schöne "Bob Marley" oder das humorvolle, ländliche "That's your cousin" sind nur einige Beispiele für ein homogenes, prächtiges Gesamtwerk. Klasse beispielsweise auch das dynamische, keltisch angehauchte, mit der kanasischen Folkrock-Band Great Big Sea eingespielte "It's Friday". Aufgenommen wurde die Scheibe, obwohl sie nicht in den USA erschienen ist und wohl auch nie dort erscheinen wird, in Nashville, und zwar mit einer Garde an absoluten Spitzen-Studiocracks (u.a. Eddie Bayers, Chad Cromwell, Brent Mason, J.T. Corenflos, Jerry McPherson, Gary Prim, Andy Leftwich, Aubrey Haynie, Larry Franklin, um nur einige zu nennen). "Dirt" ist einfach ein wundervolles Countryalbum! Traditionell und modern zugleich, zeitlos aktuell, erfrischend, jung, ehrlich und authentisch durch und durch. Dean Brody ist ru Recht in Kanada ein ganz Großer. Vielleicht gelingt ihm in den Staaten doch noch einmal der Durchbruch, vielleicht will er das aber auch gar nicht - auf jeden Fall nicht um jeden Preis. Er will muikalisch sein Ding machen und immer er selbst bleiben. Das ist Authentizität - und das macht seine Alben so stark. Keine Frage: "'Dirt' is pure country gold"! Kommt übrigens in einem schönen Digipack, aus einem Material, das sich anfühlt, als sei es von einem feinen, hauchdünnen Samtflaum überzogen.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt - 3:16
2. It's Friday - 3:11
3. Underneath the Apple Trees - 3:31
4. Rural Route #3 - 4:11
5. Canadian Girls - 3:56
6. Flowers in Her Hands - 3:36
7. The Sleeping Bag Song - 3:19
8. That's Your Cousin - 3:24
9. Bob Marley Prelude - :27
10. Bob Marley - 3:27
11. Losing My Balance - 3:36
12. Nowhere USA - 4:27

Art-Nr.: 7898
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirt
It's Friday
Rural route #3
Canadian girls
The Sleeping Bag Song
That's your cousin
Nowhere USA

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Chesney, Kenny - life on a rock [2013]
Kenny Chesney ist wieder einmal in Top-Form! Das Cover und das reich bebilderte, mit allen Texten versehene, 16-seitige Booklet seines neuen Albums "Life on a rock" verraten es schon - der Country-Superstar fröhnt mit den neuen Songs einmal mehr seiner ausgeprägten Liebe zu Sommer, Sonne, Strand, Ozean, Karibik, Relaxen, Freiheit, "having a good time". Und er setzt das in seiner Musik wunderbar um. In beeindruckender Manier wandelt er diese Thematik in 10 fantastische Country-/New Country-Songs um, frisch, hoch melodisch und sehr natürlich, ohne jeden unnötigen "Pomp", dennoch immer auf der Höhe der Zeit. Viele Songs wirken entspannt, locker und wunderbar flockig, teils unterlegt mit herrlichen Percussion-Grooves und Steel-Drums. Man hört sogar hin und wieder ein schöne Reaggae-Flair. Doch zwischendurch gibt's auch mal ein paar rockige Momente und richtig knackige New Country-Knaller mit satten E-Gitarren, ehe danach erneut die unbeschwerte Lebenslust und musikalische Entspannung fernab der Alltags-Hektik angesagt sind. Aber, das sei auch festgestellt, Chesney's Musik ist zu jeder Zeit "country". Sein Gesang ist wieder exzellent. Er gehört einfach zur absoluten Elite der heutigen Countrymusic. Enthält im übrigen ein erstklassiges Duett mit Willie Nelson ("Coconut tree"). Keine Frage, der Superstar hat ein weiteres Pracht-Album abgeliefert.

Das komplette Tracklisting:

1. Pirate Flag (3.45)
2. When I See This Bar (6.01)
3. Spread the Love (4.15)
4. Lindy (3.48)
5. Coconut Tree (3.23)
6. It's That Time of Day (4.52)
7. Life on a Rock (2.52)
8. Marley (4.47)
9. Must Be Something I Missed (3.08)
10. Happy on the Hey Now (A Song for Kristi) (5.28)

Art-Nr.: 8145
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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Corbin, Easton - all over the road [2012]
Zweites Album eines der vielversprechendsten jungen Neo-Traditionalisten Nashvilles. Mit "All over the road" knüpft Easton Corbin eindrucksvoll an sein überaus erfolgreiches Debut von 2010 an, das ihm immerhin zwei Nummer 1-Singles in den Billboard Country Singles-Charts bescherte. Corbin ist einer der Countrysänger, die den "Spirot" eines Alan Jackson oder George Strait im Blut haben. So bietet das neue Album wieder allerfeinsten "Traditional Country" voller potentieller Hits. Solche Künstler tun Nashville richtig gut. So zitiert beispielsweise das Magazin "American Songwriter": "Easton Corbin has one of those rare, glorious voices that was just made for singing country music". Ein wirklich großartiger Musiker mit einem klasse Album!

Das komplette Tracklisting:

1. l Over the Road - 2:43
2. vin' You Is Fun - 3:20
3. at's Gonna Leave a Memory - 3:07
4. arts Drawn in the Sand - 3:11
5. nce Real Slow - 3:45
6. Thing for You - 2:55
7. e You with Me? - 3:40
8. is Feels a Lot Like Love - 3:43
9. ly a Girl - 2:42
10. lsa Texas - 4:35
11. Think of You - 5:05

Art-Nr.: 7927
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Covington, Bucky - good guys [2012]
Ganze fünf Jahre hat es gedauert, bis Bucky Covington jetzt endlich sein zweites Album auf den Markt bringen konnte. Für den 1977 in North Carolina geborenen Sänger, Achter der 2005/06er Staffel des American Idol-Contests, lief es seit seinem Debütalbum, das damals sofort auf Platz eins der Billboard Country Album-Charts schoss und auch noch zwei Top-10 Singles generierte, so gar nicht mehr rund. Trennung von seiner langjährigen Lebensgefährtin, dazu noch die Aufhebung seines geplanten 2. Albums "I’m Alright" wegen der Schließung des "Lyric Street"-Labels, für das bereits drei Singles, mit aber eher überschaubarem Ergebnis, veröffentlicht wurden. Diese Zeiten sind aber nun vorbei, Bucky hat beim noch jungen "e one"-Label anheuern können und die haben ihm ein weitgehend ähnliches Team wie bei seinem Erstling anvertraut. "Good Guys" heißt das neue Werk, erneut unter der Regie von Sawyer Brown-Frontmann Mark A. Miller und Dale Oliver, das Bucky jetzt wieder zurück in die Spur verhelfen sollte. Und dies ist, zumindest was die Qualität des CD angeht, auch blendend gelungen. Abwechslungsreicher New Country in all seinen Facetten, toller Gesang des Protagonisten, zwei Coverstücke von angesagten Interpreten der Oberklasse und eine knackige, moderne Produktion, wie sie von Miller und Oliver auch nicht anders zu erwarten war. Die neue Scheibe beginnt direkt mit der ersten Singleauskoppelung, ein schöner, eingängiger mit flotten E-Gitarren und Steel ganierter Countrypopsong, der sofort die Laune anhebt. Auch hier spürt man direkt Millers Handschrift. Prädestiniert für Covingtons raspelige Stimme sind dann Schwofer wie "I’m Alright" und das mit viel Southern Soul versehene, im E-Gitarren-Solo geradezu bluesige "Hold A Woman". Mit "The Drinkin’ Side Of Country" folgt eine weitere, richtig starke Nummer. Hier holte Bucky kein Geringeren und Verwegeneren als Shooter Jennings im Duett mit ins Boot und man merkt den beiden beim mit Honkytonk-Pianogeklimper getränkten Southern Rocker ihren Spaß förmlich an. Klasse dieser Song! "Only Got So Much Time" kommt mit ein wenig Van Zant-Flair, "Mama Must Be Prayin’" rockt, von Fußtrommel getrieben, herrlich gitarrenlastig, saustark vor allem das E-Gitarren-Solo. Mit dem alten Lionel Richie-"Schmuse"-Klassiker "Sail On" versucht das Team so ein bisschen auf der erfolgreichen "Tuskeegee"-Welle mitzuschwimmen. Bucky steht in Sachen Gesang dem Altmeister in nichts nach. Dafür geht die Post beim anschließenden "I Always Said You’d Be Back" wieder um so mehr ab. Eine satt rockende Nummer, irgendwo an der Schnittstelle zwischen temporeicheren Stücken der Van Zant-Country-Ära und Sawyer Brown, dazu mit sehr gitarrenlastigem Ambiente. Zum Relaxen lädt dann wieder "Mexicoma" ein, das mit lustigem Text alle Klischees eines Mexiko-Strandurlaubs (Margaritas, Tequilla, Senoras with dark blond hair) abarbeitet und musikalisch auch dementsprechend in Szene gesetzt wurde (Steel drums, Mariachi-Trompeten). Ein Song zum genüßlichen Träumen von Urlaub mit Sonne, Sand, Meer und kühlen Getränken! Mit "Gotta Be Somebody" wurde Nickelbacks Top 10- Song mit Steel-Zutaten in ein Country-Gewand gepackt, Covingten punktet hier dem vielleicht etwas besseren Gesang als NB-Frontmann Chad Kroeger. Am Ende wird dann mit "I Want My Life Back" und "A Father’s Love (The Only Way He Knew How)" nochmal die emotionale New Country-Schiene bedient. Bucky glänzt wieder mit seiner ausdrucksstarken, angenehmen Stimme auf Ebene eines Johnny Van Zant. "Good Guys" hat seinen Zweck erfüllt. William Joel "Bucky" Covington meldet sich nach langer Wartezeit mit einem starken Album zurück in der Szene und beweist sein außerordentliches Talent als Sänger. Comeback gelungen - guter Junge, dieser Bucky Covington! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. I Wanna Be That Feeling - 3:08
2. I'm Alright - 3:48
3. Hold a Woman - 3:24
4. Drinking Side of Country - 3:16
5. Only Got So Much Time - 3:44
6. Mama Must Be Prayin' - 2:35
7. Sail On - 3:35
8. I Always Said You'd Be Back - 3:25
9. Mexicoma - 3:41
10. I Want My Life Back - 4:02
11. Gotta Be Somebody - 3:52
12. A Father's Love (The Only Way He Knew How) - 3:20

Art-Nr.: 7908
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I wanne be that feeling
Hold a woman
Drinking side of country
Only got so much time
Mama must be prayin'
I always said you'd be back
A father's life (the only way he knew how)

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Crow, Bart - dandelion [2012]
Bart Crow, jetzt ganz auf Solopfaden, mit dem wohl besten und professionellsten Album seiner bisherigen Karriere! Herrlicher, hoch melodischer, zumeist schön knackiger, flockiger Texas Red Dirt Countryrock vom Allerfeisten! Nach seinem letztjährigen, starken Live-Album, dem insgesamt vierten mit der Bart Crow Band, hat der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere getätigt und firmiert auf seiner neuen Studio-CD "Dandelion" (dt. Löwenzahn/Pusteblume), ähnlich wie Phil Hamilton vor geraumer Zeit, nur noch unter dem eigenem Namen. Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand, Crow hat so einen viel größeren Handlungsspielraum, was die Umsetzung seiner musikalischen Visionen angeht, muss sich viel weniger kompromissbereit zeigen als im Bandgefüge, und hat dazu den großen Vorteil, äußerst flexibel bei der Auswahl der Musiker und des Produzenten agieren zu können. In letztgenannter Hinsicht hat er sich für Pat Greens Drummer Justin Pollard entschieden, der natürlich dann auch die Schlagstöcke schwang. Ebenfalls aus Pat Greens Umfeld mit dabei Brett Danaher, der hier tolle Saitenarbeit in Zusammenschluss mit einem weiteren prominenten Gitarristen, David Grissom (Storyville; John Mellencamp, Dixie Chicks, Joe Ely) abliefert. Mit u. a. Michael Ramos (B3, piano, accordian), Kim DeSchamps (Pedal Steel, dobro, banjo, papoose) Brendan Anthony (Fiddle), und Mike Daly (Lap steel guitar) konnte Bart weitere, hochkarätige Instrumentalisten für sein neues Projekt gewinnen. Und dies zahlt sich dann auch spürbar im Ergebnis und der Qualität seiner Musik aus. Es geht viel filigraner, mit viel mehr Feinheiten zu,als früher, auch wenn er seinem bisherigen Stil weitestgehend treu bleibt. Er eröffnet seinen Silberling direkt mit der ersten Single "A Little Bit Of Luck", die klassisch schwungvollen, melodischen Red Dirt-Countryrock bietet. Orgel, Fiddle und Bariton-E-Gitarre gesellen sich zum typisch eingängigen Drums-/Gitarrenrhytmus, im Soloteil liefern sich E-Gitarre und Fiddle einen kurzen Schlagabtausch. Als Lohn gab es sofort eine Top-15 Platzierung zum Einstieg in die Texas Music Charts. Von den insgesamt 14 Tracks mit einer satten Spielzeit von fast einer Stunde hat Bart bis auf zwei Fremdkompostion (Titelstück "Dandelion" mit dezentem Western-Flair und "If I Go, I’m Goin’" im Stile der Josh Abbott Band mit toller Guest-Appearence im Duett von Macy Maloy) fast alle Stücke im Alleingang kreiert. Co-Writer waren lediglich Mando Saenz beim heartlandträchtigen, irisch angehauchten "First Of Fall", Matt Stell (tolle Harpbegleitung von Mark Kazanoff) bei "Cold Heart", Drew Kennedy bei "Better Day" (eines der stäksten Stücke des ohnehin komplett starken Albums - herrliche Melodie, Steel, Fiddle, feine Pianotupfer) und Rob Baird bei "I Miss You" (melodischer, introvertiert vorgetragener Lovesong). Dazwischen immer wieder countryinfizierte Red Dirt-Stücke, die dank Crows tollem Gesang oft Erinnerung an die von Henry Paul angeführten Lieder der Outlaws oder auch von Blackhawk hervorrufen (u.a. "Didn’t Mean To Break Your Herat"). Bei Stücken wie dem Rockabilly-angelehnten "Swing To The Radio" (toll hier Barts fulminanter Schnellsprechgesang) oder dem abschließenden, schon fast etwas grassig abgehaltenen "Thank You", wo fast alles an Saitenistrumenten (u. a. Dobro, Banjo, Ukulele, Papoose) aufgefahren wird, erkennt man dann deutlich Barts Intention, fortan alleine zu wirken. Diese Stücke wären im alten Bandgefüge sicherlich so nicht machbar gewesen. Insgesamt kann man den Schritt von Bart Crow mit "Dandelion" gut nachvollziehen, zumal der sympatische Musiker sich seiner Klasse sehr wohl bewusst ist. Das zeigt seine Entwicklung, seine Reife. Derart talentierte Musiker wie er müssen irgendwann entscheiden, wohin der Weg gehen soll. Seinem bisherigen Stil von bestens ins Ohr gehendem Red Dirt/Country-/Roots-/Americana-Rock/-Pop ist er ja treu geblieben, aber besser war er nie. Mit dieser Produktion eröffnet sich ihm vielleicht auch die Option, sich einmal für ein Major-Label in Nashville zu empfehlen und eventuell in naher Zukunft über die regionalen Grenzen Texas' hinaus (ähnlich der sehr erfolgreichen Eli Young Band, Wade Bowen oder der Randy Rogers Band) einen höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wie dem auch sei, "Dandelion" ist ein ganz wunderbares Album geworden, dass all seine bisherigen Fans glücklich machen wird und mit dem er viel neue Freunde hinzugewinnen dürfte. Gratulation und weiter so, Bart Crow! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Little Bit of Luck 2:36
2. Didn't Mean To Break Your Heart 3:54
3. First of Fall 4:38
4. Dandelion 3:52
5. Swing to the Radio 2:51
6. Cold Heart 5:04
7. If I Go I'm Going 4:32
8. Falling For You 3:51
9. Loving You's A Crime 2:45
10. Better Day 5:12
11. Busted 3:40
12. I Miss You 3:24
13. Wasted Time 3:21
14. Thank You 3:36

Art-Nr.: 7920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little bit of luck
Didn't mean to break your heart
Dandelion
Cold heart
If I go, I'm goin'
Falling for you
Busted

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Hiatt, John - mystic pinball [2012]
Nur rund 13 Monate nach "Dirty jeans and mudslide hymns" legt der begnadete John Hiatt mit "Mystic pinball" den Nachfolger vor, mit dem er nahtlos an die zuletzt gezeigten, ganz großen Leistungen anknüpft. Diesem Burschen werden die guten Songs nie ausgehen. John Hiatt erlebt seit Jahren ein Kreativ-Hoch nach dem nächsten und zieht gleichzeitig einfach sein Ding durch. Man erkennt ihn immer sofort, den typischen Hiatt - und doch sind diese neuen Songs jedesmal wieder so verdammt stark. "Mystic pinball" unterstreicht das in absolut beeindruckender Art und Weise. Der nächste Geniestreich des Meisters! Produziert hat übrigens erneut Kevin "Caveman" Shirley (u. a. Joe Bonamassa)!

Das komplette Tracklisting:

1. We're Alright Now - 4.24
2. Bite Marks - 3.38
3. It All Comes Back Someday - 3.40
4. Wood Chipper - 4.38
5. My Business - 3.08
6. I Just Don't Know What To Say - 4.40
7. I Know How To Lose You - 3.51
8. You're All The Reason I Need - 3.49
9. One Of Them Damn Days - 2.48
10. No Wicked Grin - 3.57
11. Give It Up - 4.10
12. Blues Can't Even Find Me - 3.34

Art-Nr.: 7923
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We're alright now
Bite marks
It all comes back someday
Wood chipper
I jusr don't know what to say
You're all the reason I need
Blues can't even find me

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Lewis, Aaron - the road [2012]
Saustarkes Country-Album des Frontmannes der U.S.-Rockband Staind, der hiermit die Countryroots seiner Jugend, als er mit dieser Musik aufwuchs, überaus authentisch und glaubhaft verarbeitet. Das Werk ist um Längen stärker als seine letzjährige EP "Town line", denn Lewis verkörpert hier den echten Cowboy und singt seine großartigen Songs mit dem richtigen Twang. Das ist keine "fixe Idee" nach dem Motto "ich mach' jetzt mal ein Country-Album" - nein, das kauft man ihm wirklich ab. Sehr traditionell und durch und durch "real country" (auch textlich) sind die Stücke überwiegend recht ruhig und balladesk, dabei aber auch schön knackig und kraftvoll in einem fein akzentuierten, sehr transparenten, saftigen Sound in Szene gesetzt worden. Verantwortlich für diese fantastische Produktion zeichnen Aaron Lewis und Nashville's legendärer "Hit-Producer" James Stroud (u. a. Toby Keith, Willie Nelson, Clay Walker, Chris Young). Aaron Lewis' Musik ist, wie gesagt, absolut traditionell fundamentiert, oft versehen mit einem schönen, unaufdringlichen Outlaw-Touch, wirkt aber dennoch sehr zeitgemäss. Man hört deutlich die Spuren solcher Helden wie Kris Kristofferson, Waylon Jennings, Willie Nelson und George Jones, aber auch aktuelle Kollegen wie beispielsweise Josh Turner oder Jamey Johnson sind in etwa auf Lewis' Wellenlänge. Klar, Aaron Lewis ist üblicherweise ein Rocksänger, doch er verfügt gleichzeitig über eine geradezu ideale, kraftvolle Countrystimme, die wie gemacht für diese wunderbaren Songs ist. Nicht eine Nummer (alle, bis auf eine, stammen aus Lewis' Feder) fällt ab, allessamt sind sie extrem stark. Die Melodien sind geradezu traumhaft schön. Begleitet wird er von den ganz Großen der Nashville Studio-Szene, wie beispielsweise Eddie Bayers (drums), Michael Rhodes (bass), Brent Mason (electric guitar), B. James Lowry (acoustic guitar), Paul Franklin (steel guitar), Ben Kitterman (dobro) und einigen mehr. Die Arrangements sind vorwiegend sehr Gitarren-orientiert, wobei vor allem Paul Franklin's herrlich wimmernde Pedal Steel, Ben Kitterman's wundervolle Dobro-Begleitung und Brent Mason's saftiges, teilweise richtig kräftiges E-Gitarren-Spiel ins Gewicht fallen. Es passt alles prächtig zusammen. Vor allem Franklin und Mason harmonieren großartig miteinannder und lassen sich zuweilen auf erstklassige Soli ein. Songs wie etwa die knackig inszenierte, dabei hoch melodische, von einem herrlichen Outlaw-Feeling durchzogene Honky Tonk-Ballade "75" (hinreissend heuelende Steel, grandioses E-Gitarren-Picking), das traditionelle, rhythmisch gar an Johnny Cash erinnernde, durchaus erdige, von einer tollen Dobro-Begleitung bestimmte Titelstück "The road" (grandioses, virtuoses, sattes E-Gitarren-Spiel), das lässige, immens gute Laune verbreitende, recht lockere, dennoch knackige, modern neo-traditionell in Richtung Easton Corbin, Craig Campbell gehende, hoch melodische "Endless summer", die patriotische Classic Country-/Outlaw Country-Ballade "Red, white & blue" (traumhaftes Steel-/E-Gitarren-Zusammenspiel, inkl. herrlicher, wechselseitiger Soli), das von schönem Dobro und feinster Steel-/Gitarrenbegleitung bestimmte, wunderbar tiefstimmig vorgetragene "Lessons learnde" (vor dieser Interpretation darf sich Josh Turner durchaus mal verneigen), oder das southern-angehauchte, Waylon-lastige "State lines" repräsentieren dieses Pracht-Album perfekt. Ganz stark auch "Party in hell", alles andere als ein "Party-Kracher", sondern vielmehr eine andächtige, dezent düstere Ballade in bester Jamey Johnson-Manier, bei der im Text einige der großen, gegangenen Helden wie Waylon Jennings, Keith Whitley und Janis Joplin genannt werden. Aaron Lewis ist mit Macht in der Countrymusic angekommen. Dieses Album klingt mehr nach Country wie die meisten der sogenannten "jungen Wilden" aus Nashville ala Jason Aldean, Eric Church & Co., sodass man nur hoffen kann, dass Lewis in Nashville eine echte Chance erhält und seine Musik auch im Countryradio landet. Es täte "Music City" so gut. "I hope people hear the record and realize that this is all me" sagt Lewis über die Songs des Albums und ergänzt: "I'm writing songs about who I am and where I am, just like I've done my whole career. The setting for the songs might be different but they're as honest as anything I've ever done." Gratulation an Aaron Lewis für diese beeindruckende, tolle Scheibe.

Das komplette Tracklisting:

1. 75 - 5:42
2. The Road - 2:49
3. Endless Summer - 3:22
4. Red, White & Blue - 5:42
5. Lessons Learned - 3:24
6. Forever - 4:29
7. Grandaddy's Gun - 3:45
8. State Lines - 2:50
9. Anywhere But Here - 5:07
10. Party In Hell - 4:06

Art-Nr.: 7991
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
75
The road
Endless summer
red, white & blue
Lessons learned
State lines
Party in hell

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Mavericks, The - in time [2013]
"The Mavericks are back, and they are better than ever"! Was ist das für ein großartiges Album! Rund 8 Jahre waren sie getrennt, rund 10 Jahre gab es kein Album von ihnen. Nun kommt mit dem geradezu famosen "In time" das "Comeback"-Album der einzigartigen Truppe um den grandiosen Sänger Raul Malo, ein Werk das locker an die ganz großen Zeiten von Hits wie "What a crying shame", "There goes my heart" oder "Dance the night away" anknüpft. Und trotzdem strotzt ihr unverwechselbarer Sound, diese mitreissende Kombination aus traditionellem Roadhouse-Honky Tonk, froh gelauntem, teils etwas nostalgisch anmutendem Rockabilly-Rockl'n Roll und feurigem, schmissigem Tex-Mex nur so vor Frische. Es scheint als hätten sie mehr Spaß miteinander als je zuvor - und das kommt in beeindruckender Art und Weise rüber. Man muss sich nur solche herrlichen Stücke wie das schmissige "Back in your arms again" oder das traumhaft melodische "Born to be blue" anhören - es ist eine Wonne! Die internationale Presse ist voll des Lobes. Die neuerliche Zusammenkunft der Mavericks ist nicht nur wieder irgend so eine "langweilige" Reunion, nein, diese Truppe steht mit ihrer wunderbaren Musik voll im Saft und sprüht nur so vor Spielfreude. Einfach wundervoll! Die Fans dürfen jubeln...

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 release, the first album in 10 years from the reunited Country/Rock outfit led by Raul Malo. Again drawing on myriad influences - from Buck Owens' tonk to Roy Orbison's heartbreak, Ravel's eroticism to Buena Vista Social Club's infectious rhythms, Patsy Cline's brazen emotion and that little Mavericks' magic. For their first sessions in almost a decade, it was spontaneous combustion; literally, the band falling into step with the euphoria they were known for. And they built quite an album from there. ''It took life for us to get to this point everybody was so free. From the first notes, it sounded like an explosion of sound; we went where the songs took us with a singularity of purpose. We came in to make music as grown-ups, to make music as men.'' Raul Malo (lead singer)

Das komplette Tracklisting:

1. Back in Your Arms Again - 4:20
2. Lies - 3:33
3. Born to Be Blue - 3:30
4. Come Unto Me - 4:28
5. In Another's Arms - 3:32
6. Fall Apart - 3:06
7. All Over Again - 3:57
8. Forgive Me - 3:21
9. Amsterdam Moon - 2:38
10. That's Not My Name - 3:07
11. As Long as There's Loving Tonight - 3:25
12. Dance in the Moonlight - 5:05
13. (Call Me) When You Get to Heaven - 8:16
14. Ven Hacia Mi [Come Unto Me] - 4:26

Art-Nr.: 8077
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ray Band, Don - full throttle [2012]
"This band is kickin' out some roots rockin', southern Blues!" Die Don Ray Band aus Nashville/TN zieht auch mit ihrem dritten Album genüßlich ihre Kreise. Wurden schon die beiden ersten Veröffentlichungen "On top of the heap" (2009) und "Lonesome rider" (2010), im übrigen völlig zu Recht, von der einschlägigen Presse und den Fans gleichermassen begeistert abgefeiert, so wird das auch mit dem neuen Werk "Full throttle" nicht anders sein. Ja, "Full throttle", der Titel passt schon gut, denn der "musikalische Tank" ist proppenvoll und die Band steht voll im Saft. Obwohl Ray mit völlig neuen Leuten am Start ist, geht er konsequent den musikalischen Weg seiner ersten beiden Alben weiter. Das ist auch gut so. Und vor allen Dingen, die Musiker, die er um sich gescharrt hat, sind nicht "irgendwelche", sondern gestandene "Haudegen" der Szene. Es sind der famose "Musician's Hall of Fame"-Gitarrist Will McFarlane (u.a. Bonnie Raitt, The Muscle Shoals Rhythm Section), der das Album im übrigen zusammen mit Don Ray auch produzierte, der großartige Keyboarder Jonathan Arnstrong und die schön "tight" agierende Rhythmus-Fraktion, bestehend aus Jamis McFarlane am Bass und Drummer Justin Holder, der fabelhaften "Bandito Brothers Rhythm Section". Mit ihrem "world class singer" Don Ray an der Front fabrizieren die Fünf wieder ihre unwiderstehliche Mixtur aus "Rockin' Blues, Southern Rock, Blue Eyed Soul and Rock'N Southern Country Roll", durchzogen von einem feinen "Muscle Shoals vibe". Kein Wunder, ist das Album doch im historischen Sheffield, Alabama "at The NuttHouse Studios" aufgenommen worden. Da spürt man Einflüsse von solchen Leuten wie Stevie Ray Vaughan, Albert Collins, Eric Clapton, Bad Company, Lynyrd Skynyrd, Bob Seger und Delbert McClinton, und nimmt Parallelen von solchen Kollegen wie David Grissom, Tom Hambridge und Mark Selby wahr. Das Songmaterial ist durchweg großartig und wird neben Ray's starkem Gesang vornehmlich von der prächtigen Verbindung der herzhaften Gitarrenarbeit McFarlane's mit den markanten Piano- und Orgel-Klängen Armstrong's bestimmt. Vesprüht oft auch ein klasse Biker-Feeling. Eröffnet wird das Album mit dem dynamischen, wunderbaren, erdigen, bluesigen Roadhouse-/Rootsrocker "This is our house", der gleich mit tollem Pianogeklimper und herrlichen, southern-mässigen Slide Guitar-Linen daher kommt. Strahlt eine Menge Power und ein schönes Outlaw-Flair aus. Will McFarlane betsicht mit einem zündenden Gitarrensolo und Jonathan Armstrong schiebt neben seinem auffälligen Piano auch noch vereinzelt eine großartige Orgel-Begleitung ein. Tolle Nummer, doch es geht ohne jede Qualitätseinschränkung weiter. Das Titelstück "Full throttle" steht auf dem Programm - und der "Don Ray-Motor" läuft wie geölt. Irgendwie locker, gleichzeitig aber mit viel Dampf und Power, hören wir einen großartigen, von herrlichen Riffs und Gitarren-Hooklines bestimmten, kernigen, kompakten, melodischen Southern-/Bluesrocker, bei dem erneut
McFarlane mit einem glühenden Gitarrensolo für den instrumentellen Höhepunkt sorgt. Weitere Uptempo-Nummern ähnlichen Kalibers sind beispielsweise der kochende und ordentlich Dampf produzierende, gut abgehende Blues-/Southern-Boogie "All get together" oder der wunderbare, schön knackige, straighte, southern-fueled Riff-/Bluesrocker "My rush" mit seiner klasse Instrumentierung aus klimperndem Honky Tonk-Piano, würziger Slide und sogar ein paar schönen Double Lead-Fragmenten. Doch auch auf dem Balladen-Sektor leistet die Truppe Vorzügliches. Beste Beispiele dafür sind zum einen die prächtige, powernde Roots-/Southern-Ballade "Daniels and Caine" mit ihrer feinen Melodie, den abermals schön fett und saftig klingenden Slide-Linien, den klasse Piano-Fills und den exzellenten, weiblichen, southern-rooted Backup-Vocals, und zum anderen die voller Southern Soul steckende, emotionale, genauso lockere, wie kraftvolle Bluesrock-Ballade "Morningside Ave.", durch die ein Hauch von Muscle Shoals-Feeling weht, und die von einem tollen Percussion-Groove, erstklassigen Gitarrenläufen und am Ende sogar von ein paar Flöten-Tönen bestimmt wird. Fazit: Auch das dritte Werk der Don Ray Band ist wieder ein tolles Teil geworden. Macht tierisch Laune, dieser Band zuzuhören. Dieser inspirierte, voller Herz und Seele steckende, straighte und kompakte Southern-/Roots-/Bluesrock hat einfach "das gewisse Etwas". Wie ist noch auf der Website der Band nachzulesen? Dieses Werk ist das "tribute album to hangin' out, ridin' on, growin' up and rockin' down". Besser kann man es nicht ausdrücken!

Das komplette Tracklisting:

1. This Is Our House 3:39
2. Full Throttle 3:32
3. Daniels and Caine 3:40
4. Bad Decisions 3:42
5. Morningside Ave. 5:23
6. Suicide Girl 2:43
7. My Rush 3:37
8. Road to Nashville 3:49
9. All Get Together 4:03
10. The Clown 3:46

Art-Nr.: 7915
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is our house
Full throttle
Daniels and Caine
Bad decisions
Morningside Ave.
My rush
All get together

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