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Allman, Devon - turquoise [2013]
Beeindruckend! Musikalisch immens gereift, als Sänger, als Songwriter, als Gitarrist, als Musiker überhaupt, scheint es, als sei Devon Allman endgültig in der Lage, die ihm von seinem berühmten Vater Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mitgegebenen (musikalischen) Gene stilgerecht im Sinne der großen Allman'schen Familientradition auszuleben. Er wird immer besser! Nach den Veröffentlichungen mit Honeytribe und der Gründung der grandiosen Bluesrock-/Southern Soul-Supergroup Royal Southern Brotherhood, die im vergangenen Jahr mit einem herausragenden Debut an den Start gingen, folgt nun mit "Turquoise" Devon's erstes Solo-Album - und auch das ist ein absoluter Knüller. Allman nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, die uns, wie sollte es auch anders sein, erneut durch die vielseitigen Gefilde amerikanischer Südstaaten-Musik führt - vom Blues, über herrlichen, gefühlvollen Southern Soul, swampigen Rock, bis hin zu jammigen, temperamentvollen Funk-Grooves. Dabei sind die Songstrukturen stets klar und kompakt, unterschwellig aber dennoch von einem Hauch von Jam-Feeling durchzogen. Sein Songwriting ist extrem stark. Alles kommt irgendwie ungemein locker, harmonisch und natürlich rüber, steckt aber gleichzeitig voller Kraft, wirkt durchaus druckvoll und "tight". Die Melodien sind einfach wunderbar. Musikalisch gibt es durchaus einige Bezüge zu Royal Southern Brotherhood. Deren von Allman vorgetragener und komponierter Song "Left my heart in Memphis" würde beispielsweise auch zu 100 Prozent auf "Turquoise" passen. Zudem hat sich Devon gleich noch seinen Band-Kumpel Yonrico Scott (ex Derek Trucks Band) mit ins Studio geholt, der die Schlaginstrumente bedient. Vervollständigt wird die großartige Rhythmusfraktion von Myles Weeks am Bass. Alle Songs hat Devon Allman selbst komponiert, zwei davon zusammen mit Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood). Ausfälle sucht man vergebens. Bärenstark beispielsweise der ungemein melodische, harmonische, knackige, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende straighte Southern Soul-Rocker "When I left home" (tolle Slidegitarren-Arbeit von Gast Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars und The Black Crowes), die prächtig groovende, funkige Midtempo-Ballade "Stategy", das herrlich "soulful" vorgetragene "Into the darkness" (schönes Saxophon von Ron Holloway), oder das leicht kubanisch anmutende "Key Lome Pie" - um nur einige dieser klasse Songs explizit zu erwähnen. Enthalten ist darüber hinaus eine extrem starke Coverversion von Tom Petty's und Stevie Nicks' "Stop draggin' my heart around", das Devon Allman im Duett mit der großartigen Bluesrock-Gitarristin Samantha Fish vorträgt. Ja, ja, es bleibt dabei: "The peach didn't fall far from the tree" schrieb einst "Hittin' The Note", das bekannte, den Allmans nahe stehende Jamrock-Magazin über Gregg's Sohnemann. Und das wird hier wirklich eindrucksvoll deutlich. Devon Allman knüpft mit "Turquoise" nahtlos an die famosen Leistungen mit Royal Southern Brotherhood an, musikalisch kompakter und weniger jammig, aber genauso stark. "Great southern music for your soul": Tief beeindruckende, fantastische Vorstellung von Devon Allman!

Das komplette Tracklisting:

1. When I Left Home - 4:05
2. Don't Set Me Free - 3:40
3. Time Machine - 3:39
4. Stop Draggin My Heart Around - 4:45
5. There's No Time - 4:57
6. Strategy - 4:12
7. Homesick - 3:32
8. Into the Darkness - 3:24
9. Key Lime Pie - 3:04
10. Yadira's Lullaby - 2:25
11. Turn Off the World - 4:07

Art-Nr.: 8061
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I left home
Don't set me free
There's no time
Strategy
Homesick
Into the darkness
Key lime pie

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Delta Saints, The - death letter jubilee [2013]
Bourbon-fueled Bayou Rock, Delta Swamp Rock, Nashville Delta Blues - das sind die absolut treffenden Bezeichnungen für die Musik der famosen Delta Saints aus Nashville/Tennessee! Nach 2 klasse EPs ist "Death letter jubilee" nun das sehnlichst erwartete "full length debut" des jungen Quintetts, eine Scheibe wie ein von drückender Schwüle geprägter, heißer, furioser Ritt durch die brodelnden Sümpfe des amerikanischen Südens. Was für eine "affengeile Mugge"! Rau, dreckig, rootsig, die pure Energie freisetzend, fegen die Fünf durch das von vorn bis hinten exzellente Songmaterial. Die überaus variantenreiche Instrumentierung besteht vorwiegend aus dem kongenialen Zusammenspiel von lauten, brennenden Gitarrenriffs (Ben Ringel, Dylan Fitch), glühender Slide (Dylan Fitch) und einer herrlich erdigen Bluesharp (Greg Hommert). Dabei können sich nicht nur Fitch und Hommert immer wieder mit fulminanten Gitarren- und Harp-Einlagen völlig zwanglos und voller Spielfreude vor der mächtig groovenden, fetten Rhythmus-Fraktion mit dem tierisch trommelnden Ben Azzi und dem immer wieder wunderbar "tighte" Basslinien einstreuenden David Supica austoben, auch Frontmann Ben Ringel geht voll aus sich raus. Der Bursche verfügt nicht nur über eine charismatische Ausstrahlung, sondern auch über das genau richtige Organ für diesen kochenden Delta-Sound. Er singt, röhrt und kreischt mit aller Intensität, aber auch mit jeder Menge "Soul". Die Stücke sind trotz ihrer großen Variabilität kompakt und sehr direkt, vermitteln aber gleichzeitig ein wunderbares, unterschwelliges Jam-Feeling, das die Band live sicher voll und ganz auslebt. Oft sind die Stücke von überraschenden und abrupten Tempowechseln geprägt, variieren zudem meisterhaft zwischen relativ leisen und wuchtigen, lauten Passagen. Dadurch baut sich eine immense Spannung auf, die auch nach mehrmaligem Hören nicht die Spur nachlässt. Dies funktioniert nur, wenn exzellente Musiker am Werk sind - und das kann man den Fünf nun wirklich nicht absprechen. Nein, die wissen was sie können und setzen es mit beeindruckendem Spielvertändnis untereinander um. Gleich zu Anfang des Albums gibt es mit "Liar" einen wahren "Killer"-Song. Packender, Energie-geladener, ungemein inspirierter, drückender, höllisch groovender und sehr direkt rüberkommender Swamp Rock mit einem grandiosen Rhythmus. Geht unmittelbar in Mark und Bein, bleibt klasse hängen. Ben Ringel singt voller Inbrunst und Seele, gibt alles. Dazu die großartige Begleitung mit satter E-Gitarre, kochender Slide und Greg Hommert's tierischem Harp-Spiel. Irre stark das zwar recht kurze, aber sehr effektvolle, raue, dreckige, laute Gitarren-/Harp-Break in der Mitte - einer dieser tollen, furiosen Jam-Momente. Auf der anderen Seite animiert die Band ihre Zuhörer mit einem wunderbaren, auffordernden "Come on"-Refrain zum Mitmachen. Das hat eine magische Anzierhungskraft, der man kaum widerstehen kann. Unglaublich, was diese Nummer für ein Feuer hat. Und es ghet so weiter. Bärenstark beispielsweise auch das Titelstück "Death letter jubilee" mit seinem brodelnden New Orleans Funk-Touch. Der furiose Drive dieser Nummer veranlasst einen sofort mitzuwippen. Was für eine Power! Das ist abgehender, dampfender Bluesrockin' Swamp-Boogie der Extraklasse, der die Deltas bis zum Sidepunkt erhitzt. Stark erneut die prächtigen Harp-Einlagen. Man fühlt sich irgendwie an eine glühend heiße Kombination aus den North Mississippi Allstars, The Black Crowes und Blues Traveler erinnert, registriert aber gleichzeitg voller Begeisterung die Einzigartigkeit dieser Musik, die einzig und allein den Stempel der einmaligen Delta Saints trägt. Haut einen geradezu vom sprichwörtlichen Hocker! Toll auch der sehr spartanisch instrumentierte "Lo Fi" Blues-Stampfer, der klingt, als würde ihn die Band auf der Veranda einer üppigen Südstaaten-Villa intonieren. Ringel's intensiver Gesang (teilweise scheint er sich die Seele aus dem Hals zu "röhren") wird lediglich von akustischer Slide-Gitarre, rauer, trockener Percussion und ein paar dreckigen elektrisschen Soundspielereien unterstützt. Strahlt trotz des vermeintlich ruhigen Arrangements jede Menge ungezügelte Kraft aus. "The devil's creek" erhöht dann wieder gewaltig das Tempo. Die Nummer gleicht einem furiosen, aber durchaus melodischen Höllenritt durch die Swamps des Südens, vollgepackt mit sumpfiger Bluesharp und mächtig rührender Slide-Gitarre. Gegen Ende spielen sie sich in einen fulminanten, aber nie chaotischen Overdrive. Puuh, da stockt einem der Atem. Egal, welche der 13 Nummern man auch betrachtet, die Delta Saints bluesen, rocken, rollen, swampen und stampfen durch die Deltas, dass es die helle Freude ist. "Death letter jubilee" jedenfalls ist ein Album, das begeistert. Wir verneigen uns tief vor dieser bärenstarken Truppe! Bringt die Sümpfe zum Kochen, Jungs, lasst Eurem phänomenalen, musikalischen Voodoo-Zauber freien Lauf, lasst es raus. "We love it"!

Das komplette Tracklisting:

1. Liar - 2:55
2. Chicago - 4:36
3. Death Letter Jubilee - 4:19
4. Jezebel - 3:06
5. Boogie - 4:05
6. Out to Sea - 3:00
7. Sing to Me - 3:04
8. Drink It Slow - 4:08
9. From the Dirt - 3:30
10. The Devil's Creek - 2:55
11. River - 1:53
12. Old Man - 3:48
13. Jericho - 4:17

Art-Nr.: 8064
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Liar
Death letter jubilee
Jezebel
Boogie
Sing to me
From the dirt
The devil's creek

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Interstate Blues - two thousand miles away [2013]
Jubiläum! 10. Album des seit nunmehr rund 20 Jahren nicht nur im californischen L.A.County schwer abgefeierten, bravourösen Trios um den zuweilen wie entfesselt aufspielenden Gitarrenhexer Jamie Purpora. "Two thousand miles away" heisst das Teil - und es ist wirklich eines runden Jubiläums würdig. Was für eine Wucht! Was für ein zügelloser Gitarren-Orkan, was für ein Druck! Die Drei zelebrieren ihren knochenharten, lauten, von Purpora's atemberaubenden Gitarrenspiel dominierten und von seiner kongenialen Rhythmusfraktion (Jeremy Crowther - drums, Roger Brown - bass) gnadenlos nach vorn gepeitschten, mit einer üppigen und deftigen Portion Heavy Classic Rock durchzogenen, monströsen Power-Bluesrock voller Hingabe und virtuoser Musikalität. Die Power elektrisiert einen und die musikalischen Fähigkeiten der Truppe faszinieren einen. Eine unwiderstehliche Kombination! Die Blindside Blues Band trifft auf Van Halen, mit Spuren von Jimi Hendrix, Let zeppelin, ZZ Top und Deep Purple - so in etwa kommen sie rüber und haben doch ihren ganz eigenen Stil. Das Songmaterial ist baumstark und wirkt trotz des mächtigen Drucks eingängiger als je zuvor. Das die Band mehr Wert auf die Songs und das Songwriting legt als zu ihren Anfängen, macht ihre Musik nur noch stärker. Gekrönt wird das ansonsten ausschließlich von Jamie Purpora komponierte Material im übrigen von einer Hammer Boogie-Version des von Phil Mogg und Michael Schenker geschriebenen UFO-Klassikers "Doctor, Doctor", dem die Band mit purer Wollust noch einmal frischen Wind einhaucht. Großartig! Lasst es krachen Jungs, es macht einfach mächtig Laune! Da gibt es kein Halten! Pures Adrenalin! Bei diesem Gitarren-Inferno brennt die Luft....

Das komplette Tracklisting:

1. Adrenaline Twelve (3:50)
2. Separation Anxiety (4:10)
3. Shame On Me Shame On You (4:16)
4. Two Thousand Miles Away (6:44)
5. Do You Think About It? (3:11)
6. Someday Someway (4:59)
7. No Sacrifice No Remorse (3:14)
8. Far from Home (4:06)
9. Doctor Doctor (4:29)

Art-Nr.: 8052
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adrenaline twelve
Shame on me shame on you
Two thousand miles away
Someday somehow
No sacrifice no remorse
Doctor Doctor

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Slide Brothers, The - robert randolph presents: the slide brothers [2013]
Das ultimative Bluesrock-, Soul-, und Steel- und Slide Gitarren-Spektakel. Nicht nur die Slide Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein, auch gesanglich ist das 1A! Doch wenn man bis zu 3 Slides gleichzeitig hört, ist das einfach grandios. Und das von solchen absoluten Weltklasse-Musikern. Enthält zum Auftrakt des Albums eine brennende Coverversion von Don't keep me wonderin' (The Allman Brothers Band).

Hier ein U.S.-Review:
The first studio album by pedal steel icons the Slide Brothers incorporates the sacred steel tradition in gospel music with rock, funk, and blues. The quartet and like-minded co-producers John McDermott and Robert Randolph -- the pedal steel guitarist and leader of the Family Band -- embrace the philosophy that traditional gospel and secular music should not be divided but celebrated. That diversity is reflected in the tasteful union of material linking the Allman Brothers classic "Don't Keep Me Wonderin'," Fatboy Slim's trip-hop hit "Praise You," two Elmore James tracks, George Harrison's "My Sweet Lord," and an instrumental version of the spiritual "Wade in the Water." No matter what categorization this music is relegated to, it doesn't change the genuine celebratory nature the Slide Brothers bring to the listener. Making special appearances with the band are Calvin Cooke, Chuck Campbell, Darick Campbell and Aubrey Ghent, the Blind Boys of Mississippi, Shemekia Copeland, Billy Cox, and the aforementioned Robert Randolph & the Family Band.
Al Campbell, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Keep Me Wonderin' - 4:41
2. My Sweet Lord - 6:11
3. Sunday School Blues - 4:11
4. Wade in the Water - 4:57
5. Praise You - 4:49
6. It Hurts Me Too - 3:31
7. Catch That Train - 5:25
8. Motherless Children - 4:27
9. Help Me Make It Through - 3:59
10. The Sky Is Crying - 5:11
11. No Cheap Seats in Heaven - 3:43

Art-Nr.: 8069
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't Keep me wonderin'
Sunday School Blues
Wade in the water
It hurts me too
Catch that train
Motherless children

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