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Bluefields, The - pure [2012]
Yeah! Was für eine tolle Truppe! Der gute alte Georgia Satellites-Recke Dan Baird hat neben Homemade Sin mit seinem Kumpel Warner E. Hodges (Jason & the Scorchers) und dem Gitarristen und Sänger Joe Blanton (Royal Court of China) eine neue, großartige Band ins Leben gerufen, die Bluefields! Und die Jungs halten, was die Namen versprechen. Das Debut "Pure" ist eine baumstarke, herzerfrischende Demonstration schnörkellosen, straighten, kraftvollen, Gitarren-dominierten American Roots- & Southern Rock'n Rolls, der mit einer Dynamik, Energie und Spielfreude aus den Lautsprechern "fegt", dass es die helle Freude ist. 100% "pure" eben! Am Schalgzeug sitzt im übrigen Steve Gorman (The Black Crowes)! 65 1/2 Minuten lang ist dieses Pracht-Album von vorn bis hinten "a real blast". Super!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

The Bluefields: An American rock band from Nashville, Tennessee. Their rock and roll story might be as pure and simple as the prior statement if it weren’t for the fact that the combined band members’ resumes boast platinum record success, a Grammy nomination, an Americana Hall of Fame Lifetime Achievement Award and song authorships that have become iconic, rock and roll standards, making this band far from simple. Comprised of rock veterans, Warner E. Hodges on lead guitar and vocals (Jason and the Scorchers), Dan Baird on bass, guitars and vocals (Georgia Satellites) and Joe Blanton on lead vocals and guitar (Royal Court of China), these southern bred rockers remind you why you love rock and roll in the first damn place!

Das komplette Tracklisting:

1. What you Won't Do (5.19)
2. Bad Old Days (3.47)
3. Don't Let Me Fall (6.29)
4. Nobody Loves You (4.46)
5. Belong (5.22)
6. Repair My Soul (5.11)
7. If Not Now When (5.16)
8. Lay It On The Line (5.31)
9. Flat Out Gone (3.26)
10. Trainwreck (3.52)
11. She's So Sick/100 Watt Girl (7.28)
12. Ain't nothin' Wrong (4.27)
13. Done (4.30)

Art-Nr.: 8062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bad old days
Don't ket me fall
Belong
Repair my soul
Lay it on the line
Flat out gone
Trainwreck
She's so sick/100 watt girl

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Deadstring Brothers - cannery row [2013]
Fünftes Album der großartigen Detroiter Rootsrock-Institution, die sich mittlerweile weitestgehend in Nashville aufhält. Es gibt wohl kaum eine Band in der heutigen Roots./Americana-/Alternate Country-Welt, die die Einflüsse der bahnbrechenden Rolling Stones "Exile in main street"-Ära mit der Countryrock-Mentalität eines Gram Parsons besser und authentischer verbindet als die "Deadstrings" um ihren Mastermind Kurt Marschke. Auch auf "Cannery row" kommt das wieder hervorragend zur Geltung, wobei man diesmal der großen Verehrung Gram Parsons' noch mehr Tribut zollt als bei den bisherigen Alben. Dementsprechend ist das neue Werk weniger rockig als die Vorgänger ausgefallen. Die Kompositionen entsprechen deutlich der Philosophie Parsons' und bewegen sich vorwiegend im sehr rootsigen, trockenen und staubig gehaltenen, rauen Countryrock-Bereich, den die legendäre Westcoast-Ikone in den Siebzigern definierte und der noch heute unendlich viel Einfluss auf nahezu alle Künstler der Szene ausübt. Auf der anderen Seite bewahren die Deadstring Brothers aber auch gewisse Gene ihrer Heimatstadt Detroit und kombinieren sie mit einem gewissen Nashville Outlaw-Charme und dem Spirit von The Band. All das miteinander verschmolzen ergibt in etwa den Sound von "Cannery row". Feine Gitarren aller Art, immer wieder eine herrlich heulende Pedal Steel, großartig rollende Orgel-Klänge und Klavier-Einsätze, ein toller, klar in den Seventies fundamentierter, rootsiger Countryrock-Groove - das sind die Eckdaten dieses klasse Albums, das die Band bewusst in einem sehr retro gehaltenen Gewand präsentiert. Alles "was recorded on and mixed on analog tape", stellt die Truppe expizit heraus, was das Seventies-Feeling entscheidend unterstreicht. "Like a hitchhiker with a dirty backpack, a well-worn leather hat, a beat up guitar case and a wistful distant smile, the Brothers have piled up stories like the highway miles and created something pretty damn close to that old Gram Parsons dream of Cosmic American Music", heisst es in einem U.S.-Review. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Deadstring Brothers gehen weiter ihren Weg - und sie machen das richtig klasse.

Das komplette Tracklisting:

1. Like a California Wildfire - 4:20
2. It's Morning Irene - 4:08
3. Oh Me Oh My - 4:28
4. Long Lonely Ride - 3:34
5. Cannery Row - 4:01
6. Lucille's Intro - :31
7. Lucille's Honky Tonk - 3:29
8. The Mansion - 3:55
9. Just a Deck of Cards - 3:50
10. Talkin' with a Man in Montana - 4:28
11. Song for Bobbie Jo - 4:01

Art-Nr.: 8124
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Like a California wildfire
Oh me oh my
Long lonely ride
Cannery row
Just a deck of cards
Takjin' with a man in Montana

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Grey, JJ & Mofro - this river [2013]
JJ Grey & Mofro lassen sie uns regelrecht atmen, diese schwüle, heisse, drückende Luft aus den Sümpfen Floridas. "This river" heisst ihr neues Meisterwerk, mit dem uns die Truppe um den charismatischen, begnadet singenden und Gitarre spielenden Frontmann John Grey Higginbotham, kurz JJ Grey, wieder mit einem leidenschaftlich angerichteten Cocktail aus Roots, Funk, Blues, Southern Rock und Soul verzaubert, uns mitnimmt auf eine packende, musikalische Reise durch die Swamps des Südens, voller brodelnder, mitreissender Grooves, voller funkiger Rhythmen, voller Southern Rock-Feeling - getränkt in eine triefende Portion Soul. Das Songmaterial ist einfach wunderbar. Einerseits kompakt, dann wieder mit von hingebungsvoller Spielfreude geprägten Jam-Feeling - die Band agiert einfach brillant. Toll auch die effektiv eingesetzten Bläser-Fill, die die Atmosphäre immer wieder zusätzlich aufheizen. Auch die Melodien sind klasse. Grandios!

Hier noch zwei Original-Zitate zu diesem Album, die den berühmten Nagel hundertprozentig auf den Kopf treffen:

"Impassioned singing, riff-based Southern rock, cold-blooded swamp funk and sly Memphis soul... A balance of wildness and cool. Southern swamp rock with undercurrents of Memphis soul…his songs chronicle ambiguous truths and unambifuous urges". (The New York Times)

"'This River' is chock-full of vibrant characters and compelling stories set to Stax-worthy soul, greasy Southern rock and funk and glorious ballads that stay with you long after the last notes fade. Gutsy vocals, rugged horns and muscular grooves come together to create a down-home musical celebration". (Product description)

Das komplette Tracklisting:

1. Your Lady, She's Shady - 3:10
2. Somebody Else - 4:40
3. Tame a Wild One - 4:21
4. 99 Shades of Crazy - 4:53
5. The Ballad of Larry Webb - 4:54
6. Florabama - 5:08
7. Standing On the Edge - 5:02
8. Write a Letter - 5:20
9. Harp & Drums - 6:12
10. This River - 5:20

Art-Nr.: 8127
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Your lady, she's shady
Somebody else
Tame a wild one
99 shades of crazy
The ballad of Larry Webb
Standing on the edge

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Jennings, Shooter - the other life [2013]
Shooter Jennings' sechstes Album ist ein kleines Genre übergreifendes Kunstwerk, "a genre busting piece of art", wie es ein amerikanischer Fan ausdrückt. Recht hat er. Waylon Jennings' und Jessi Colter's einziger Sohn präsentiert sich abwechslungsreicher als je zuvor. Roots, Americana, Country, Outlaw Music, Southern, Rock stehen im Vordergrund, aber auch Blues, Jazz und Psychedelic hinterlassen ihre Spuren auf "The other life", das dennoch ein nie den roten Faden verlierendes Werk wie aus einem Guß ist. Das Songmaterial ist klasse, enthält vielleicht sogar einige der besten Songs, die Jennigs bis heute geschrieben hat. Baumstark beispielsweise das bissige "Outlaw me", ein grandioser Outlaw Countryrocker, mit dem Jennings deutlich seinen Unmut über einige der "aufgeblasenen" jungen Countrystars Nashville's zum Ausdruck bringt, die seiner Meinung nach alle glauben, sie seien richtig "country" und "outlaw", aber fern dieser Lebenseinstellung agieren. Wie gesagt, das komplette Material ist vorzüglich. Shooter Jennings in ganz großer Form!

Ein Auszug aus einem U.S.-Review:
Six of these tracks were cut at the earlier album's sessions, including the firebrand "Outlaw You," the tune for the music video that was a musical middle finger to Eric Church and Jason Aldean (which has curiously gone unanswered). The Other Life is wilder, darker, rowdier, and more diverse than its predecessor. The brooding opener "Flying Saucer Song," a piano- and effects-driven number, is eventually transformed into a spaced-out, gospel-tinged song about space (outer and inner). It throws the listener for a loop, but resolutely belongs -- but only as the first cut. The set contains gorgeous country ballads such as "Wild and Lonesome" (with Patty Griffin on backing vocals) and the title track. There are fine, midtempo honky tonkers including "The Outsider" and the pedal steel- and banjo-saturated "The Low Road." There are steamy, electric, country-kissed, blues-rock numbers such as "A Hard Lesson to Learn," and the rock & roll boogie of "Mama It's Just My Medicine." There's a shuffling, snarling, futuristic, midtempo Americana tune in "15 Million Light Years Away," with reverb-drenched production that features a weathered (not weary) Jim Dandy -- from Black Oak Arkansas -- as a duet partner. The first single is a wooly, rowdy reading of Steve Young's "White Trash Song," with Scott H. Biram guesting. Young, an underground legend, authored the outlaw anthem "Lonesome Orn'ry & Mean," a signature tune for Jennings' dad. This reading of the 1971 tune contains skittering rockabilly drums, pumping upright bass, wailing pedal steel, hyper-acoustic guitars, piercing fiddles, and an additional verse. (Neither Jennings nor Biram took a co-write for it; something unheard of in Music City.) It underscores the iconoclastic legacy bequeathed to Jennings by his free-spirited parents. But more than that, the song is a celebration of all that doesn't fit -- anywhere. It's an apt self-referential metaphor. Album-closer "The Gunslinger" is Jennings' own anthem, drenched in country, rock, R&B, and even jazz, courtesy of the improvisational interplay between Jonathan Stewart's tenor saxophone, guitars, keyboards, and the rhythm section. (Thom Jurek, Rovi)

Das jomplette Tracklisting:

1. Flying Saucer Song - 3:37
2. A Hard Lesson to Learn - 3:34
3. The White Trash Song (feat. Scott H. Biram) - 5:08
4. Wild & Lonesome (feat. Patty Griffin) - 4:07
5. Outlaw You - 4:19
6. The Other Life - 3:42
7. The Low Road - 3:04
8. Mama, It’s Just My Medicine - 5:07
9. The Outsider - 3:10
10. 15 Million Light Years Away (feat. Jim Dandy) - 5:20
11. The Gunslinger - 6:30

Art-Nr.: 8102
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A hard lesson to learn
Wild and lonesome
Outlaw you
The low road
Mama, it's just my medicine
The outsider
The gunslinger

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Spin Doctors - if the river was whiskey [2013]
"Strong, pure, true to the bone Bluesrock - welcome to the (new) Spin Doctors"! Ja, sie sind wieder da, doch was wir hier erleben, das sind die wahren Spin Doctors. Den vielen Leuten, die sie nur auf "Pocket full of kryptonite" mit ihren Mega-Hits "Two prices" und "Little Miss can't be wrong" reduzieren, mögen sie nun zwar wie eine "neue" oder "andere" Band wahrnehmen, doch das sind ihre Roots, die sie endlich voll und ganz ausleben. Die Spin Doctors sind eine erdige, raue, voller Energie steckende Blues-/Bluesrock-Formation, die ihre Musik mit allen Ecken und Kanten, mit allem Dreck, mit aller nur möglichen Authentizität zelebrieren. Es ist die helle Freude. Über 20 Jahre ist es her, als die Spin Doctors mit ihren o. a. Hits und dem damit verbundenen "Starhype" zunächst Millionen von Alben verkauften, schließlich daran aber auch zerbrachen. Als Chris Barron (vocals), Eric Schenkman (guitar), Mark White (bass) und Aaron Comess (drums) vor rund 2 Jahren aus Anlass des 20. Geburtstages von "Pocket full of kryptonite" wieder gemeinsam auf Tour gingen, beschlossen sie einige ihrer "obskuren", bluesigeren Titel, die sie im Repertoire hatten, auch endlich einmal live zu präsentieren. Das Erstaunliche: Diese Sachen kamen beim Publikum verdammt gut an. Die Leute feierten diese Bluesrock-Titel enthusiastisch und nun war der Band endgültig klar, wohin der natürliche, muikalische Prozess sie führen würde: "Back to the roots"! Sie gingen ins New Yorker Studio von Drummer Aaron Comess und spielten ihr erstes, komplettes Blues-Album ein - und zwar live, ohne Overdubs, so rein und unverfälscht, wie das Zeug auch auf der Bühne bringen. Das Resultat: Ein Knaller! "A collection of original blues numbers that feels like an unapologetic throwback to classic Chess records from the '50s and '60s", beschreibt es ein amerikanischer Musikjournalist und fügt gleichzeitig an: "That immediacy is striking, as the Spin Doctors have never sounded so alive on record, nor have they demonstrated such muscular chops". Comess und White legen das Fundament mit einem ungemein dicken, dichten, drückenden, aber durchaus flüssigen Groove und geben dem grandiosen Gitarristen Eric Schenkman jede Menge Raum für krachende Riffs und flammende, robuste, dreckige, hingebungsvolle Soli, während Frontmann Chris Barron voller Ausdrucksstärke seine, zuweilen mit einem zwischen Steve Miller und Levon Helm liegenden Vibe ausgestatteten Gesangsperformances beisteuert. Er und die gesamte Band waren nie besser! Das sind ihre Gene. Diese Bluesrock-"Mugge" kommt, wir erwähnten es bereits, so etwas von rau, dreckig und ehrlich rüber - das hätte man von dieser Truppe wirklich nicht erwartet. Bärenstark! Nehmen wir beispielsweise den großartigen Opener "Some other man instead": Ein gewaltig groovender, fast ein wenig jammig wirkender, treibender, schwerer, wuchtiger Bluesrock-Shuffle voller lauter, monströser Gitarrenlinien. Das dreckige Solo Schenkman's ist einfach klasse. Was für eine Energie! Gleich als zweite Nummer des Albums hören wir das Titelstück "If the river was whiskey" - es ist der nächste "Kracher". Ein mächtiger, Slide-getränkter, schön swampig und southern wirkender Boogie mit jeder Menge Drive. Es rockt, "rumpelt" (das meinen wir absolut positiv) und brennt an allen Ecken und Enden. Dieses erneut herrlich groovende Ambiente kann man nicht oft genug erwähnen. Der Blues trieft nur so und die Band packt das in ein mit Volldampf rockendes, furioses Retro-Gewand. Macht einfach nur Laune! Herrlich funky und abermals mit einem Hammer-Groove ausgestattet, galoppiert der furiose "Traction Blues" aus den Lautsprechern. Eric Schenkman "verbiegt" die Saiten seines Arbeitsgerätes nach allen Regeln der Kunst. Sein Solo ist mitreissend. Die Kraft, die die Band ausstrahlt, hinterlässt ordentlich Eindruck. Vom Tempo deutlich langsamer, aber nicht minder intensiv kommt der "Scotch and water Blues", ein exzellent dargebotener, sehr traditionell verwurzelter Slow-Blues, der mit einem wunderbar rauen, "sägenden" Gitarrensolo startet und dann mit Chris Barron's vorzüglichem Gesang genüßlich "seine Runden dreht". Im Verlauf des Songs nimmt die Power deutlich zu und gipfelt in einem weiteren, fulminanten, massiven Gitarrensolo. Welche Nummer wir auch herauspicken, sie sind alle großartig. Schließen wir unsere Betrachtung dieses prächtigen Werkes mit einem weiteren Zitat des schon erwähnten amerikanischen Journalisten: "The Spin Doctors dug into the DNA of the band and reworked it, revealing the blues band that lies at their core. They never sounded as relaxed, as loud, or as good as they do on 'If the River Was Whiskey'". Dem ist nichts hinzuzufügen! Ein beeindruckendes, tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Some Other Man Instead - 4.35
2. If the River Was Whiskey - 3.17
3. Sweetest Portion - 4.02
4. Traction Blues - 3.42
5. Scotch and Water Blues - 5.16
6. About a Train - 6.14
7. The Drop - 4.40
8. Ben’s Looking Out the Window Blues - 3.09
9. So Bad - 5.56
10. What My Love - 2.32

Art-Nr.: 8139
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Some other man instead
If the river was whiskey
Traction Blues
Scotch and water Blues
About a train
The drop
So bad

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Various Artists - the music is you: a tribute to john Denver [2013]
15 Jahre nach seinem Tod und 40 Jahre nach seinem legendären Hit "Rocky Mountain High" erscheint mit diesem großartigen Album eine standesgemäße, ja bravouröse Huldigung an den unvergessenen Country Singer/Songwriter John Denver. "The music is you" vereint eine Schar von illustren, hochkarätigen Künstlern, vorwiegend aus der Alternate Rock-, Alternate Country-, Americana- und Roots-Szene. Es ist beeindruckend zu sehen und vor allem zu hören, wer hier mitwirkt und zeigt deutlich, welche Wertschätzung Denver's Songs auch heute noch Genre-übergreifend genießen. Die Psychedelic-/Jamrock-Truppe My Morning Jacket um den begnadeten Frontmann Jim James beispielsweise bringt eine fantastische Version von "Leaving on a jet plane", die typisch nach My Morning Jacket klingt und damit den Zeitgeist der Gegenwart herauf beschwört, gleichzeitig aber das Original nie verleugnet. Dies gilt im übrigen für alle Interpreten. Jeder der beteiligten Künstler trifft den schmalen Grat zwischen deutlich erkannbarem eigenem Stil und authentischer Nähe zum Original auf beeindruckende Art und Weise. Toll beispielsweise auch Kathleen Edwards' Americana-Fassung von "All my memories", zuerst verhalten akustisch, dann mit voller Band und überaus kraftvoll in Szene gesetzt, das von Lucinda Williams in ihrer typischen Art und Weise vorgetragene "This old guitar" oder Mary Chapin Carpenter's traumhaft schön interpretiertes "I guess he'd rather be in Colorado", bei dem ihr alter Weggefährte John Jennings eine hinreissende Lead Gitarre spielt. Das ist eines dieser "Tribute"-Alben, die wirklich Sinn machen. John Denver's unvergessliche Songs in einem tollen, neuen Gewand. Exzellent!

Das komplette Tracklisting:

1. Leaving on a Jet Plane - 3:56 (My Morning Jacket)
2. Take Me to Tomorrow - 3:27 (Dave Matthews)
3. All of My Memories - 4:56 (Kathleen Edwards)
4. Prisoners - 3:12 (J. Mascis / Sharon Van Etten)
5. Sunshine on My Shoulders - 4:25 (Train)
6. Back Home Again - 4:22 (Old Crow Medicine Show)
7. This Old Guitar - 2:44 (Lucinda Williams)
8. Some Days are Diamonds - 3:58 (Amos Lee)
9. Rocky Mountain High - 4:47 (Allen Stone)
10. Annie's Song - 2:58 (Brett Dennen / Milow)
11. Looking for Space - 3:39 (Evan Dando)
12. Take Me Home, Country Roads - 3:11 (Brandi Carlile/ Emmylou Harris)
13. The Eagle and the Hawk - 2:36 (Blind Pilot)
14. I Guess He'd Rather Be in Colorado - 3:14 (Mary Chapin Carpenter)
15. Darcy Farrow - 3:33 (Barnstar! / Josh Ritter)
16. Wooden Indian - 5:01 (Edward Sharpe & the Magnetic Zeros)

Art-Nr.: 8116
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leaving on a jet plane (My Morning Jacket)
Take me to tomorrow (Dave Matthews)
All of my memories (Kathleen Edwards)
Sunshine on my shoulders (Train)
Back home again (Old Crow Medicine Show)
Looking for space (Evan Dando)
I guess he'd rather be in Colorado (Mary Chapin Carpenter)

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