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Band Of Heathens, The - one foot in the ether [2009]
Die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas hat ihr zweites Studioalbum fertig gestellt - erneut ein schlichtweg umwerfendes Teil! Sie sind und bleiben, das sagen wir mit vollster Überzeugung, die Rootsrock-Sensation der jüngeren Vergangenheit. 3 exzellente Sänger, die gleichzeitig herausragende Songwriter und ebenso famose Gitarristen sind, und eine hinreissend groovende Rhythmusfraktion zelebrieren ihren grenzenlosen, unwiderstehlichen Mix aus Rock, Country, Gospel, Soul, Blues, Southern, und Jam-Elementen, dem man einfach nur hoffnungslos ausgeliefert ist. Es wird nicht bis zum "Anschlag" gerockt, aber diese Musik hat eine Tiefe, einen Groove, eine handwerkliche Substanz, und eine Stärke, die einzigartig ist. Voller Hingabe, voller Seele, voller Leidenschaft, voller Herz. Vollendete Musikalität und Spielkultur! Das ist das Elixier, aus dem der texanische Rootsrock das ewige Leben erlangt.

Das komplette Tracklisting:

1. L.A. County Blues (4.32)
2. Say (3.15)
3. Shine A Light (3.55)
4. Golden Calf (3.02)
5. What's This World (3.41)
6. You're Gonna Miss Me (5.38)
7. Right Here With Me (3.42)
8. Let Your Heart Not Be Troubled (3.44)
9. Somebody Tell The Truth (6.12)
10. Look At Miss Ohio (5.12)
11. Talking Out Loud (4.23)
12. Hey Rider (5.55)

Art-Nr.: 6559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
L. A. County Blues
Say
Shine a light
What's this world
Somebody tell the truth
Look at Miss Ohio

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Bluefields, The - ramshackle [2013]
Wow, was haben die für tolle Songs im Köcher! Nur wenige Monate nach dem baumstarken Debut "Pure" legen Nashville's neue Vorzeige-Southern Rock'n Roller mit "Ramshackle" nach! Und wie sie das tun! "Hammer"! The Bluefields sind die neue Formation des ehemaligen Georgia Satellites-Recken Dan Baird (bass, guitars, vocals), des ex Jason & the Scorchers-Gitarristen Warner E. Hodges (guitars, vocals), beide sind auch noch mit Dan Baird's Himemade Sin am Start, sowie des exzellenten Sängers Joe Blanton (ehemals Royal Court of China). Mit an Bord haben die Drei noch den vorzüglichen Drummer Brad Pemperton, langjähriger Schlagzeuger von Ryan Adams' Cardinals. Das sind große Namen, die eine Menge Qualität versprechen - und die wird letzendlich auch ohne jede Einschränkung geboten. "Ramshackle" ist eine voller Energie steckende Demonstration, schnörkellosen, puren, straighten, dreckigen "ass-kickin'" Gitarren Southern Rock'n Rolls, der von der ersten bis zur letzten Minute Laune ohne Ende macht. Man muß der Band attestieren, dass "Ramshackle" sogar noch ein Tick stärker ist als der Vorgänger. Das Songmaterial ist besser, "tighter", direkter und findet auf Grund der großartigen Strukturen und Melodien einen noch schnelleren Zugang in die Tiefen unserer stets nach solchen Klängen lechzenden Gehörgänge. Der Sound ist herrlich fett und rockt ohne Kompromisse. Die Gitarren machen richtig Dampf, klingen massiv, dreckig, rau und erdig. So lieben wir das. Vor allem Warner E. Hodges ist ein echter "gunslinger", der ein paar furiose Soli hinlegt. Obwohl die Songs von klaren Strukturen geprägt sind, sprüht dieses Zeug nur so vor Unbekümmertheit und Frische (das ist alles andere als selbstverständlich bei solchen "Haudegen"), demonstriert Leidenschaft und Spielfreude pur. Hinter diesem prächtigen, satten Gitarrensound, inklusiver großartiger Twin-Passagen, bringt die hervorragend agierende Rhythmusfraktion den "Rock' n Roll-Train" stets ordentlich auf Touren. Und alles klingt "deep southern". Ja, die Bluefields sond ohne jeden Zweifel eine 1 A-Southern Rock-Band, durch deren tolle "Mugge" immer wieder mal ein Hauch von Blues, Roots, Country und vor allem, klassischem Siebziger Jahre Rock weht. Genau so gehört es sich auch. Alles passt vorzüglich zusammen. Wie bei dem packenden Opener "Don't blame me", einem dreckigen, kraftvollen, satten, intensiven Southern Rocker, dessen massive Riffs unwiderstehlich den Takt vorgeben. Rockt gewaltig! Baird und Hodges duellieren sich im Break mit einem furiosen, glühenden Gitarrensolo, inklusive exzellenter Twin-Licks. Ein "geiler" Auftakt! Mit unverminderter Power geht es weiter: Das krachende, straight rockende, dabei wunderbar melodische, erdige, gut nach vorn gehende "Twistin' in the wind" steht auf dem Programm. Eignet sich ideal zum "Headbangen"! Das ist allerbester Georgia Satellites-/Dan Baird-affiner Stoff aus deren Hochphasen. Dampft mächtig! Das anschließende, herrliche "Sweet Medusa" kommt in einem gut "rollenden" Midtempo. Eine wunderbare Southern Rock-Nummer mit einer sofort hängen bleibenden, tollen Melodie, umgeben von saftigen, satten Gitarren. Auffallend starker Gesang von Joe Blanton. Dann wird's schön rootsig: "Give my broken heart a break" (tolle, textliche Wortspielerei) ist ein erstklassiger Rootsrock-Stampfer mit starken Mandolinen-Riffs zu Beginn. Entwickelt sich dann aber zu einem zünftigen, geradeaus rockenden, "Whiskey-geschwängerten" Mitgröl-Knaller - sicher eine vorzügliche Live-"Stimmungskanone"! Anschließend kracht es wieder gewaltig: "Wake it up" weckt mit seinen lauten Monster-Riffs klare Assoziationen an den guten, alten Led Zeppelin-Klassiker "Black dog", nur deutlich verwurzelt im Southern Rock. Tolle Riff-/Gesangs-Wechsel in den Strophen. Produziert viel Dampf! Hodges bläst in Verlauf dieses "Killer"-Songs zu einem fulminanten Gitarrensolo mit wunderbaren Twin-Passagen, während im Hintergrund weiterhin diese wuchtigen Riffs für einen morz Donner sorgen. Irre stark! Das nicht minder powernde "Heart like a muscle car" (wieder so ein herrlicher Songtitel) hat gar etwas von AC/DC, aber auch von harten Stones, ZZ Top und eben den Georgia Satellites. Dieser zündende, straighte Hard Rock-/Roots-/Southern Boogie hinterlässt einfach "brennenden Asphalt". Die im Southern Rock so heiß geliebten Double Leads kommen bei dem abgehenden Volldampf-Rocker "Suicide doors" voll zur Geltung. Rollt durch den amerikanischen Süden wie ein unaufhaltsamer "Freight Train". Welche Nummer man auch betrachtet, es gibt auf diesem Album keinen Ausfall. "These southern bred rockers remind you why you love rock and roll in the first damn place". Diesem Statement kann, nein muss man uneingeschränkt zustimmen. Die Bluefields spielen wie aus einem Guß! Dampfender, straighter American Southern Rock'n Roll, von dem man einfach nicht genug bekommen sein. Super! "Come on guys, let it rock"...

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Blame Me (4.53)
2. Twistin' In The Wind (3.25)
3. Sweet Medusa (4.51)
4. Give My Broken Heart A Break (5.11)
5. Wake It Up (3.11)
6. Red River Stomp (2.21)
7. Heart Like A Muscle Car (5.31)
8. Suicide Doors (3.15)
9. Toxic Hootenanny (3.07)
10. The Dick Mulcahey Bypass (2.41)

Art-Nr.: 8146
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't blame me
Twistin' in the wind
Sweet Medusa
Give my broken heart a break
Wake it up
Heart like a muscle car
Suicide doors

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Buck 69 - no medicine like the blues [2013]
Großartige Blues-/Bluesrock-Formation aus Toledo/Ohio um den exzellenten Sänger und Songwriter Tom Clawson und den herausragenden Lead-Gitarristen John Sevilla, der bei einigen Tracks auch durch den nicht minder starken Sohn Clawson's, Alex Clawson, ersetzt wird. Die Truppe, die zumeist als Septett in Erscheinung tritt, spielt eine exquisite Mischung aus wunderbar bluesigen Titeln voller natürlichem, ehrlichem Blues-Feeling und knackigen, kraftvollen Rockern - alle ausgelegt auf Clawson's prächtigen Gesang und die grandiose Lead Gitarren-Arbeit der beteiligten "Gitarreros". Clawson jr. ,und vor allem John Sevilla sind wahre Meister ihres Fachs, die immer wieder mit tighten Riffs und baumstarken Soli brillieren. Nimmt man allein mal das lnapp 9-minütige Titelstück des Albums, "No medicine like the Blues". Die Nummer beginnt als überaus gefühlvoller Slow Blues mit schöner Piano-Untermalung, feinen Gitarrenläufen und Clawson's klasse Gesang, ehe nach gut 4 Minuten ein harmonischer aber markanter Tempowechsel ensetzt, der nun einen richtig flotten Uptempo-Groove vorgibt. Von nun an hat John Sevilla seinen Auftritt und begeistert mit einem hinreissenden, rund 4-minütigen Gitarrensolo voller Inspiration, Virtuosität und Melodik, das irgendwo zwischen Santana und Joe Bonamassa anzusiedeln ist. Toll! Überhaupt bleibt das Songmaterial von vorn bis hinten prächtig hängen. Zwei der insgesamt 16 Songs werden von der Sängerin Candice Coleman Lange vorgetragen, die ebenfalls eine klasse Stimme hat. Gast an der Orgel ist auf einem Stück iex-The Allman Brothers Band-Spezi Johnny Neel. Die Band selbst umschreibt ihre Musik so: "It’s like Kenny Wayne Sheppard meeting Jonny Lang in a Juke Joint to talk about Eric Clapton." Daran sieht man schon, dass die Gitarren die zentrale Rolle spielen. Ein hervorragendes, knapp 70-minütiges Blues-/Bluesrock-Hörvergnügen. Diese Medizin nehmen wir gerne...

Das komplette Tracklisting:

1. These Blues - 3:28
2. Ugly Teacher Blues - 4:13
3. Dead End Road - 4:02
4. No Medicine Like the Blues - 8:51
5. That's Life - 4:53
6. Without My Baby - 3:58
7. Love Ain't Easy - 4:03
8. Just an Old Blues Man - 3:54
9. Tell Me Why - 3:54
10. Hard Times - 4:52
11. Carry On - 3:55
12. I Pray for Me - 4:09
13. Don't Shave My Beard When I Die - 3:39
14. Soakin' Up the Blues - 2:49
15. My Car - 3:59
16. All Night Long - 3:59

Art-Nr.: 8501
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
These Blues
Dead end road
No medicine like the Blues
Love ain't easy
Tell me why
My car
All night long

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Curtis Band, Stoney - live ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Großartiges Live CD/DVD Live Kompi-Pack derStoney Curtis Band! Wir erleben den grandiosen, in der Bluesrock-Szene zu Recht besgeistert gefeierten Gitarrenhexer Curtis A. Feliszak aka Stoney Curtis und seine Band bei einem fulminanten Auftritt während seiner aktuellen "Cosmic Connectiom"-Tour. Krachender, packender Seventies-based Bluesrock, geballte Gitarren-Power, eine gepflegte Dosis Classic-Rock und zuweilen ein dezentes Psychedelic-/Acid Blues-Flair, das sind die Zutaten, die dieses mächtig brodelnde, musikalische Gebräu ausmachen. Stoney's Gitarrenausflüge sund exzellent, verbreiten viel Power, aber auch jede Menge "Feeling". Die Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Robin Trower, Cream und George Thorogood, bis zu solchen Legenden wie beispielsweise von Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf. Aber auch aktuell angesagte Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte, Kenny Wayne Shepherd, Jay Jesse Johnson, Eric Gales & Co. sind natürlich gut heranzuziehende Vergleichsgrößen. Tolles Konzert! CD und DVD haben eine Spielzeit von rund 75 Minuten. Die Tracklist ist jeweils identisch! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

1. Last Train To Chicago (6.10)
2. Evil Woman (4.16)
3. American Lady (5.00)
4. When The Sweet Turns Sour (8.26)
5. Headin'For The City (6.21)
6. Behind The Sun (9.46)
7. That's Right (5.48)
8. Blues Without You (9.37)
9. Eli's Blues (5.19)
10. The Letter (7.02)
11. Soul Flower (6.38)

Art-Nr.: 7958
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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David Hidalgo, Mato Nanji, Luther Dickinson - 3 skulls and the truth [2012]
Wow, was für eine Kooperation, was für eine "Supergroup"! Die Bezeichnung "Supergroup" ist ja oft so ein abgenutzter Marketingausdruck, um irgendeinen seelenlosen Zusammenschluß von bekannten Musikern zu pushen, doch hier ist das etwas ganz anderes. Hier steht dieser Begriff darüber hinaus für exorbitant hohe Qualität und ein "Hammer"-Album. Er passt also! 3 hoch geschätzte Ikonen des Blues-, Southern-, und Jamrocks, 3 großartige Sänger und noch bessere "guitar heros" der heutigen Zeit sind, nachdem sie während der "Experience Hendrix Tour" zu Ehren des legendären Gitarrenhelden Jimi Hendrix gemeinsam spielten und spontan dieses Projekt planten, zusammen ins Studio gegangen, um ihre musikalischen Intensionen und ihr aussergewöhnliches Talent miteinander zu kombinieren. Und Leute, das Resultat kann sich so etwas von hören lassen - wie gesagt: "Hammer"! Die "3 skulls" sind der charismatische Los Lobos-Gitarrist und -Sänger David Hidalgo, die Institurtion der grandiosen "Native Americans"-Formation Indigenous, Mato Nanji, sowie der phänomenale, in der Szene momentan algegenwärtige Frontmann und "guitarslinger" der North Mississippi Allstars, dem zur Zeit neben Gov't Mules's Warren Haynes vielleicht "hardest working guitarist" des Rock'n Rolls (u.a. The Black Crowes und zuletzt die exzellenten Missing Cats). Die Drei bringen sich zu gleichen Teilen in dieses tolle Projekt ein und haben mit "3 skulls and the truth" ein ungemein authentisches, sehr ambitioniertes, bärenstarkes, raues, erdiges, Energie geladenes, dreckiges, "southern-fueled" Bluesrock-Album eingespielt, das bestimmt wird von der genialen Gitarrenarbeit und dem vorzüglichen Gesang der 3 Protagonisten. Klar, dass solche Saitenkünstler auch eine adäquat starke Rhythmus-Sektion benötigen, was die Herren Steve Evans am Bass und Jeff Martin an den Drums in bravouröser Manier erledigen. Besonders beeindruckend ist, dass auf dem Album nicht einfach lieblos ein paar Songs hintereinander gepackt wurden, bei denen jeweils einer der drei "Stars" im Mittelpunkt steht, sondern das es sich wirklich um ein gemeinsames Projekt der Drei mit Herz und Seele handelt. Auf jedem Track sind alle Drei gemeinsam zu hören, fast immer mit abwechselndem Lead Gesang, tollen Harmoniegesängen und mit ihrer "flammenden" Gutarrenarbeit. Und so kommen die Gitarren-Enthusiasten und Fans dieser "Saitenhexer" voll auf ihre Kosten. Immer wieder hören wir innerhalb der Stücke ausgedehnte, packende, wechselseitige Soli, bei dem sich die Drei gegenseitig antreiben und aus ihren Instrumenten rausholen, was rauszuholen ist. Da kocht die Hütte! Ja, jeder stellt sich in den Dienst der Sache und so ist das ein richtiges Bandprojekt geworden. Nehmen wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Have my way with you", ein herrlicher, voller Southern Rock-Flavour steckender, rauer Bluesrock-Stomper, der fast klingt, als könnte er ein vergessenes Juwel aus ZZ Top's "Tres hombres"-Sessions in den frühen Siebzigern sein. Das Intro dieser Nummer wird von Luther Dickinson gesungen, die erste Strophe von Mato Nanji, die zweite schließlich von David Hidalgo. Ähnlich verhält es sich mit der Gitarrenarbeit. Das "blistering first solo" kommt von David Hidalgo, das zündende, grandiose zweite von Mato Nanji, und Luther Dickinson brilliert mit brodelnden Fills. Beim abgehenden Bluesrock-Boogie "Make it richt" beispielsweise bginnt hingegen Mato Nanji mit dem ersten Solo, während Luther Dickinson einen glühenden Slide-Ritt nachlegt. David Hidalgo setzt sich schließlich bei dem kernigen "Outro-Solo" in Szene. Gesungen wird die Nummer von Dickinson und Hidalgo. So zieht sich das durch die ganze Scheibe. Manchmal hören wir auch wunderbare Twin-Leads, wie zum Beispiel beim großartigen "Still looking". Die Songs sind durchweg ohne Fehl und Tadel. Sie sind durchaus kompakt, bestechen mit einer prima hängen bleibenden Melodik, stecken aber gleichzeitig voller Dampf und voller Power, und bieten immer wieder ausreichend Platz für die kochenden Gitarrenausflüge der äusserst spielfreudig auftretenden Saitenartisten. "Real tight stuff" eben! Vielleicht eine der besten Gitarren Bluesrock-Scheiben des Jahres 2012! Jawohl, der Rock, der Blues und der Boogie der frühen Siebziger leben, und zwar in all ihrer Kreativität. Hidalgo, Dickinson und Nanji bieten ganz großes "Kino". Hoffen wir, "that that this trio of slingers will team up again" - und zwar möglichst bald...

Das komplette Tracklisting:

1. Have My Way with You - 6:41
2. I'm a Fool - 4:23
3. Make It Right - 5:56
4. Known ‘Round Here - 4:28
5. Coming Home - 5:47
6. All I Know - 4:06
7. The Worldly and the Divine - 5:54
8. Still Looking - 6:14
9. Cold as Hell - 5:39
10. The Truth Ain’t What It Seems - 4:47
11. Woke Up Alone - 5:24
12. Natural Comb - 6:06

Art-Nr.: 7937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Have my way with you
Make it right
Coming home
All I know
The worldly and the divine
Still looking
Woke up alone

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - tell you what [2013]
"The hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas" und seine Band Hoodoo Witch mit ihrem zweiten Album! Ein "Killer-Teil"! Packender Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten, vollgepackt mit erstklassigem Songmaterial und brillanten, variantenreichen, virtuosen, zündenden Gitarrenritten. Elmore ist ein Meister seines Fachs - und ein klasse Sänger! "This guy is the real deal"!

Das komplette Tracklisting!

1. Sharecropper Shuffle - 3:05
2. Southbound - 5:18
3. Cold Lonely Dawn - 8:00
4. When The Sun Goes Down - 6:46
5. Bottom Feeder - 4:19
6. Dirt Ain't Enough - 8:10
7. Buckaroo - 1:57
8. Country Mile - 4:08
9. Don't Pass Me By - 5:41
10. Good Foot - 4:51
11. She Fine - 3:03
12. You Don't Miss Your Water - 5:57

Art-Nr.: 8101
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southbound
Cold lonely dawn
When the sun goes down
Bottom feeder
Country mile
Good foot
You don't miss your water

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - upside your head [2010]
"Jason Elmore & Hoodoo Witch carry on the tradition of guitar-slinging Texas Blues Rock"! Und wie sie das tun! "Jason Elmore is the hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas"! Yeah! Saustarkes Debut dieses "masterful guitarslingers" aus Denison/Texas, der sich mit seiner Truppe Hoodoo Witch (klassische Trio-Besetzung) aufmacht, die texanische Bluesrock-Szene ordentlich aufzumischen. Voller Herz und voller Selle, voller Leidenschaft und voller Biss, voller Enthusiasmus und voller Frische beackern sie das Terrain zwischen Stevie Ray Vaughan (ein amerikanischer Fan bemerkte gar in einem Statement "The new SRV has arrived") und Johnny Winter, zwischen Freddie King und Muddy Waters, zwischen Too Slim and the Taildreggers und ZZ Top, zwischen Joe Bonamassa und den Buddaheads, Led Zeppelin und Rory Gallagher, aber auch zwischen Sonny Landreth und The Allman Brothers Band. Vielseitig, aber sie bringen das prächtig unter einen Hut und es passt einfach wunderbar zusammen. Elmore ist nicht nur ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen mitreissende Riffs und Soli ihm tiefste Bewunderung und Ehrfurcht entgegenbringen, nein, er ist auch ein fabelhafter Sänger und exzellenter Songwriter. Die Bandbreite des durch und durch bärenstarken Songmaterials geht von mächtig abgehenden Volldampf-Boogies, über kochenden Roadhouse-Blues, brodelnde Texas-Shuffles, herrlich groovenden Midtempo-Bluesrock, flüssigen Southern-Bluesrock, "gritty" Roots-Blues, schwülen Delta-Blues, bis hin zu seeligem, wundervollem Slow-Blues(rock). Und auch für vorzügliche Melodik hat Elmore ein gutes Händchen. Schon gleich zu Anfang gibt's eine absolute "Killer"-Nummer: "Dusk till dawn" heisst das Stück, ein baumstarker, fetter, dreckiger, Slide-getränkter, Southern-rooted Boogie voller zündender Bottleneck-Ausflüge. Elmore und seine Jungs sind sofort auf Betriebstemperatur und der Saitenkünstler rührt mit seiner Slide ein mächtig dampfendes Voodoo-Gebräu an. Man ist sofort von dieser Musik gefesselt. Zeppelin-mässige Riffs eröffnen den anschliessenden, klassischen, mit einem Schuss Funk-Blues gewürzten Rocker "Big money grip". Nicht nur hier fällt auf, wie großartig auch Elmore's Rhythmus-Fraktion "Hoodoo Witch" (Beau Chadwell - Drums, Chris Waw - Bass) auftritt, die den Protagonisten eine geradezu perfekte Basis verschafft. Die Nummer hat ein klasse Feeling. Mit dem folgenden "All it does is rain" präsentieren uns die Jungs nun einen ganz herrlichen Slow-Blues, eingehüllt in einen wunderbaren Rhythmus, eine exzellente Melodie und einen großartigen, aus vielseitigen. transparenten Gitarren bestehenden Mantel traumhafter Riffs, Licks und Soli. Faszinierend das immer wieder wieselflinke, erdige, satte, ungemein virtuose Gitarrenspiel des Meisters. Das ausgedehnte, über 3-minütige, mit schönen Wah Wahs angereicherte, überaus abwechslungsreiche Solo ist pure Gitarren-Magie. Ganz groß! Der kernige Rocker "Drag me down" kommt dann wieder mit klassischen Riffs zwischen Taste und Led Zeppelin (ohne dabei das "down home Texas-Feeling zu vernachlässigen) und die anschliessende "schwaze Witwe" ("Black widow") macht mit ihrem beherzten Auftreten die Roadhouses zwischen Texas und Oklahoma unsicher. Einen weiteren Texas Bluesrock "Killer"-Shuffle voller Southern-Flair (Stevie Ray Vaughan meets ZZ Top) bekommen wir mit dem prachtvollen "Road to ruin" serviert - klasse E-Gitarren-Riffs, ein scharfer Groove, starker Gesang, eine prima Melodie und natürlich wieder ein fulminantes, die Herzen der Saiten-Enthusiasten höher schlagendes Solo inklusive. Es folgen mit dem rauen, schnellen "6 foot down" ein explosiver "Volle Kanne"-Slide-/Delta-/Swamp-Boogie (glühende Slide-Attacken ohne Ende) und mit dem tollen "Dracula bite" ein straighter, riffiger, Blues-based Classic-Rocker (das Gitarren-Solo sprüht nur so vor flüssigem Southern-Flair), ehe mit dem wunderbaren "Evil woman" wieder ein eher zurückgenommener Midtempo-Bluesrocker auf dem Programm steht, der aber vor innerer Stärke und Energie nur so strotzt. Im richtigen Moment wartet Elmore erneut mit einem zündenden Gitarrensolo auf, das stetig an Kraft gewinnt, um den Song schließlich wieder in den ursprünglichen, lässigen Mojo-Groove zurückzugeleiten. Klasse hier auch die gut abgestimmte Orgel-Untermalung von Gastmusiker Shawn Phares. Eine Knüller-Nummer! Doch was soll man weiteres über einzelne Tracks erzählen, das komplette Album ist schließlich ein 56 1/2 Minuten währender, absoluter Bluesrock-"Hit"! Produziert hat das Werk im übrigen, zusammen mit Jason Elmore, Jim Suhler (Jim Suhler & Monkey Beat, George Thorogood), der zudem bei einigen Songs als zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Jason Elmore & Hoodoo Witch mit einem Debut, das keine Wünsche offen lässt. "Upside your head" ist nicht mehr und nicht weniger als ein waschechter Genre-Knüller. Einfach famos! "No tricks, just straight up rockin' kickass Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Dusk Till Dawn 4:13
2. Big Money Grip 3:39
3. All It Does Is Rain 6:20   
4. Drag Me Down 3:37
5. Black Widow 3:36
6. Road to Ruin 4:45
7. 6 Foot Down 2:38   
8. Dracula Bite 5:14
9. Evil 6:00
10. Wash My Hands of You 4:11
11. Red River Valley 2:26
12. World of Trouble 3:34
13. Nobody Knows 3:32
14. That's the Way It's Got to Be 2:57

Art-Nr.: 6894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dusk till dawn
All it does is rain
Road to ruin
6 foot down
Dracula bite
Evil woman
Nobody knows

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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King King - standing in the shadows [2013]
"Bluesrock with a whole lotta soul"! King King und ihr Album "Standing in the shadows" sind "der Hammer"! Hey, ihr Freunde des klassischen Blues-based Rocks, ihr Gitarren-Bluesrock-Enthusiasten: Diese Band und dieses Album werden euch "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Ganz klar: Wir haben es hier mit einer Bluesrock-Formation und einem Album zu tun, das zu dem Besten zu zählen ist, was derzeit aus Großbritannien über den Ärmelkanal zu uns herüberkommt. So haben sie folgerichtig gerade auch zwei Trophäen der begehrten British Blues Awards abgeräumt und zwar in den wichtigsten Kategorien "Best Band" und "Best Album" (für ihr 2011er Debut "Take my hand"). Und jeder, der sie hören wird, weiss nach Sekunden, warum das zu einhundert Prozent verdient ist. Diese Musik fesselt. King King sind ein "Ableger" der im Vereinigten Königreich ebenfalls sehr erfolgreichen The Nimmo Brothers, genauer gesagt das "Ding" von Alan Nimmo. Nimmo, ein Wahnsinns-Gitarrist und herausragender Sänger, ist der im Mittelpunkt stehende Frontmann des Quartetts, hat aber mit den übrigen Bandmitgliedern die kongenialen Partner für dieses gemeinsame Projekt. Das sind zum einen Lindsay Coulson am Bass (er und Nimmo haben fast alle Songs gemeinsam geschrieben), Drummer Wayne Procter (mit ihm hat Nimmo das Album produziert, die beiden sind damit verantwortlich für den exzellenten Sound) und der ebenfalls groß aufspielende Keyboarder Bennett Holland, der Nimmo's mitreissendes Gitarrenspiel, vor allem mit seinem voluminösen Orgel-Teppich adäquat unterstützt. Was die Vier fabrizieren, ist schicht begeisternd. Kraftvollen, druckvollen, dynamischen, ungemein satten, durchaus harten Bluesrock, der, dem Begriff angemessen, die nahezu perfekte Balance zwischen einem tiefen Blues-Fundament und in den Siebzigern liegenden Classic Rock-Roots bietet, teilweise durchzogen von einer herrlichen Brise Retro-Soul. Frontmann Alan Nimmo ist, wie gesagt, die zentrale Person. Ein Gitarrenmagier, der mit seinen krachenden Riffs und seinen ausgedehnten, packenden Soli die Saiten-Enthusiasten in absolute Verzückung bringen dürfte. Er spielt sich zuweilen die Seele aus dem Leib. Zudem ist er ein begnadeter, aussergewöhnlich starker Sänger, der nicht selten an den großen Paul Rodgers erinnert. Überhaupt finden sich in der Musik von King King immer wieder Parallelen zu den guten alten Free und, noch mehr, zu Bad Company. Doch es wäre dieser famosen Truppe gegenüber nicht gerecht, sie "nur" mit diesen legendären Bands zu vergleichen. Vielmehr vermischen sie deren unvergessene Trademarks mit ihren eigenen, intensiven Intensionen zeitloser, bluesiger Rockmusik und kommen mit einer ungeheuren Frische und Spiellaune rüber. Die Songs packen einen sofort! Sie wirken, auch wenn sie mit längeren Instrumentalbreaks bestückt sind, kompakt, sehr eingängig, stecken voller Power, haben meistens eine gewisse Grundhärte, bieten den Raum für Nimmo's gnadenlos starke Soli und, ein weiteres, absolutes Plus, sind geprägt von einer wundervollen Melodik. Selbst Nimmo's fulminante Gitarrensoli gehen bestens ins Ohr. Teilweise hört es sich gar an, als seien mehrere Gitarristen gleichzeitig am Werk. Los geht es mit dem packenden, kochenden, fett groovenden, von einem klasse Swamp-/Southern-Flair durchzogenen, sehr melodischen, druckvollen Bluesrocker "More than I can take". Klarer, powernder Gesang von Alan Nimmo, herrlich bluesige, straighte Riffs, exzellente Percussion und ein glühendes Gitarrensolo des Meisters bestimmen das Geschehen. Ein famoser Auftakt! Und auch die nächste Nummer ist ein "Hammer": Ein wunderbar lässiger, "soulful" Groove, coole Gitarrenlicks, eine fette Orgel als Untergrund, überaus melodisch - so startet das fantastische "Taken what's mine". Im Refrain wird es dann deutlich kraftvoller, die Riffs werden lauter und straighter. Die Melodie nistet sich in allerbester Bad Company-Manier in unseren Ohren ein. Dann setzt Nimmo zu einem zündenden, mitreissenden, melodischen Gitarrensolo an, schließlich gibt es noch ein paar herrliche Twin Guitar-Licks. So in etwa stellt man sich eine ideale, neue Bad Company-Nummer vor, sollten Rodgers, Kirke & Co. noch einmal neues Material einspielen. Umwerfend! "Das folgende, über 7-minütige "A long history of love" ist ein herausragender, emotionaler, klassisch rockender Slow-Blues voller prächtiger Gitarrenlinien. Das ausgedehnte Solo in der Mitte hört sich an, als spielten sich mindestens zwei Gitarristen in stetig höhere Sphären. Sehr schön auch hier wieder die den Sound perfekt vervollkommnenden Orgel-Fils. Eine gigantisch starke Coverversion von Frankie Miller's "Jealousy" steht nun auf dem Programm, die mit ihren herrlichen Twin Guitar-Einlagen, Nimmo's tollem Gesang und der klasse Melodie wie eine Synthese aus Bad Company und Wishbone Ash rüberkommt. King King haben übrigens noch eine zweite Coverversion "im Köcher" und zwar den Free-Klassiker "Heavy load". Unglaublich, wie frisch und lebendig dieser Song hier und heute klingt. Die Band macht das überragend. Ihren Hang zum guten alten "Blue Eyed Soul" fröhnt die Band mit Stücken wie "Can't keep from trying" und "Coming home (Rest your eyes)", die mit wunderbar lockeren, dennoch kräftigen Grooves und unwiderstehlichen Melodien aufwarten. "One more time around" bietet schließlich wieder besten, straighten, bluesigen Seventies-Rock mit krachenden Riffs und furiosen Orgel-/Wah Wah-Gitarren-Einlagen. Die Hütte brennt. Doch egal, welche Nummer man auch betrachtet, die Band spielt wie aus einem Guss. Es passt wirklich alles zusammen. Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir verneigen uns tief vor King King und diesem grandiosen Album: Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. More Than I Can Take - 3:56
2. Taken What's Mine - 5:19
3. A Long History of Love - 7:17
4. Jealousy - 4:15
5. What Am I Supposed to Do - 5:37
6. One More Time Around - 4:47
7. Can't Keep From Trying - 3:43
8. Coming Home (Rest Your Eyes) - 5:29
9. Heavy Load - 5:15
10. Let Love In - 4:58

Art-Nr.: 8129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
More than I can take
Taken what's mine
A long history of love
Jealousy
One more time around
Coming home (Rest your eyes)
Heavy load

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Neel, Johnny - gun metal blue [2004]
Als Tastenvirtuose Johnny Neel, geboren und aufgewachsen in Wilmington/Delaware Mitte der achtziger Jahre nach Nashville/Tennessee übersiedelte und dort mit verschiedenen Bands in den lokalen Clubs tourte, erlangte er eines Tages die Aufmerksamkeit eines gewissen Dickey Betts, der seinerzeit ebenfalls in Nashville residierte. Es dauerte nicht lange, bis ihn Betts in seine Tourband holte und für die Aufnahmen seines "Pattern disruptive"-Albums engagierte. Dies wiederum veranlaßte Gregg Allman, von Neel's Leistung als Keyboarder und Harp-Spieler sichtlich angetan, ihn zunächst ebenfalls in seine Tourband zu holen und schließlich als festes Mitglied der neu formierten Allman Brothers Band zu präsentieren. Einer der Höhepunkte der gemeinsamen Zeit mit den Allmans war sicher das von Neel, Betts und Allman geschriebene "Good clean fun" von "Seven turns"-Album, das damals zu einem richtigen "Hit" für die Band wurde. Johnny Neel war in Southern Rock-Kreisen nun endgültig etabliert - auch als Songwriter! Mittlerweile sowohl als Sessionmusiker, als auch als Komponist gut im Geschäft (unter anderem haben Travis Tritt, Mintgomery Gentry und Delbert McClinton Songs von ihm eingespielt), legt Johnny Neel mit "Gun metal blue" nun sein brandneues Soloalbum vor! "It's funky, it's smooth, it's a different shade of blue, it's my turn to groove", sagt Johnny selbst darüber. Ja, es ist ein klasse, schön abwechlungsreiches, sehr inspiriertes, voller Roots-, Funk- und Soul-Einflüsse steckendes, groovendes Bluesrock-/Southernrock-Album geworden, bei dem auch mal ein paar poppige Momente, wie auch typisch Nashville-orientierte Splitter zu hören sind. Doch was eindeutig dominiert, ist das Bluesige und seine Liebe zum Southern-Sound! Viele der Songs, die in den letzten 1 1/2 Jahren aufgenommen wurden, resultieren aus den Ideen von Johnny und einigen seiner engsten Freunde während eines zurückgezogenen Treffens in der wunderschönen Idylle von Glassy Mountain/South Carolina. Speziell der Song "Carolina", eine satte, kraftvolle, wie aus einer gemeinsamen Session der Allman Brothers, Charlie Daniels Band und der Marshall Tucker Band stammende Southernrock-Ballade, ist eine Hommage an diesen Ort. Diese starke Nummer vereint ein gewisses Jam-Feeling mit einer feinen Melodie und einem transparenten Sound aus vollen Orgelklängen, groovenden Drums und frischen E-Gitarren. Los geht der Reigen allerdings mit dem flotten, schwungvollen, sowohl dezent Nashville Countryrock-beeinflußten, als auch von einem gewissen Memphis-Soul-Feeling geprägten, lockeren, knackigen, gut gelaunten "Cross my mind", gefolgt von der etwas poppigen, R & B-angehauchten Ballade "Sure as the day is long". Sehr gelungen auch der rhythmische, schön groovende, bluesig- southern-soulige Funk-Rocker "Not this time" mit seinem klasse E-Piano und den würzigen E-Gitarren, der von einer dreckigen Bluesharp angetriebene, raue, rockin' Shuffle Blues "I found it", der knackige, mit starkem Piano und rollender B 3 getränkte, Riff-geprägte Southern-Funk-Blues "You wouldn't know it now" mit seiner klasse Melodie, dem groovenden Rhythmus und dem lässigen E-Gitarrensolo, und vor allen Dingen das baumstarke Titelstück "Gun metal blue", ein blühender wie glühender, von swampiger, herzhafter Slidegitarre durchzogener, lupenreiner, klassischer, authentischer Southernrocker, irgendwo angesiedelt zwichen Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers. Tolles Lead-Slide-Solo! Unter den Musikern: Dennis Gulley (Bass), Chris Anderson, J.T. Corenflos, George Marinelli (jeweils Gitarre), Mike Caputy, Don "Smitty" Smith, Vince Santoro (jeweils Drums), und viele mehr. Auf seinem eigenen "Breakin' Records"-Label veröffentlicht, ist das Album leider nur mit einem spartanischen 1-Blatt-"Booklet" ausgestattet, doch die Musik macht das allemal wett, denn die stimmt! Klasse, groovender Roots-Soul-Funk-Southern-Blues-Rock des ex-Allman Brothers-Keyboarders!

Art-Nr.: 2752
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cross my mind
Not this time
You wouldn't know it now
Carolina
Gun metal blue

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Pistol Annies - annie up [2013]
"True Country for the new generation"! Lone Star Annie (Miranda Lambert), Holler Annie (Angaleena Presley und Hippie Annie (Ashley Monroe) versetzen die Countrywelt mit "Annie Up" einmal mehr ins Staunen. Innovativer, kreativer und besser kann man neue, frische, moderne Countrymusic kaum spielen. Nach dem von Presse, Kritikern und Fans gleichermaßen gefeierten Debut, setzen die Drei ihre Marschroute unbeirrt fort. Offenbar sprudeln die Ideen und die Strukturen für grandiose Songs (sie haben sämtliche Stücke selbst geschrieben) nur so aus ihnen heraus. Das Album ist so etwas von abwechslungsreich und wirkt dennoch in sich geschlossen wie kaum ein anderes Werk. Die Damen verstehen es in bestechender Art und Weise, klassische Country-Traditionen mit viel Twang, Pep und Unbekümmertheit in schillernde und überaus spannend inszenierte Modern Day-/New School-/New Country-Klänge umzuwandeln. Die Songs stecken voller traumhafter Melodien und Hooklines. Mal hört man pure Old School Honky Tonk-Sounds, dann wird ein sparsam instrumentierte Song mit geradezu monströs hämmenden, bluesigen Rock-Riffs unterbrochen, im nächsten Moment fliesst einem wieder eine vollkommen flockige Nummer in die Ohren. Wie gesagt, trotz dieser Unterschiede, kommt die Musik der Mädels wie aus einem Guß. Und sie ist immer "genuine Country"! Der New York Times-Journalist Ben Ratliff kürte das 2011er Debut der "Annies" seinerzeit zum "No.1 Album of the Year", ein Präsikat, das uneingeschränkt auch dem neuen Werk zustehen dürfte. "Annie UP" ist die pure Country-Begeisterung. Eine absolute Demonstration moderner Country-Kreativität! Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. I Feel a Sin Comin' On - 3:18
2. Hush Hush - 3:25
3. Being Pretty Ain't Pretty - 3:34
4. Unhappily Married - 3:07
5. Loved by a Workin' Man - 3:48
6. Blues, You're a Buzz Kill - 4:52
7. Don't Talk About Him, Tina - 3:31
8. Trading One Heartbreak for Another - 3:58
9. Dear Sobriety - 4:10
10. Damn Thing - 2:29
11. Girls Like Us - 3:51
12. I Hope You're the End of My Story - 2:32

Art-Nr.: 8148
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Southern Hospitality - easy livin' [2013]
Das erste Stück dieses prächtigen Debuts heisst "Southern livin'" - und genau das ist es, was diese exzellente Truppe musikalisch zelebriert. Blues, Rock, Roots, Swamp, Soul in allen Variationen - immer "pure southern". Southern Hopitality bestehen aus den beiden Extraklasse-Gitarristen Damon Fowler (wir erinnern uns an dessen großartige Solo-Scheiben "Sugar shack" und "Devil got his way") und JP Soars, dem fantastisch aufspielenden Keyboarder Victor Wainwright, sowie den beiden Rhythmusleuten Chuck Riley am Bass und Chris Peet an den Drums. Spuren solcher Bands wie Little Feet, The Radiators, The Allman Brothers Band und JJ Grey & Mofro sind unverkennbar, doch Southern Hospitality sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Es groovt herrlich. Tolles Debut einer grandiosen neuen Band.

Die Original U.S.-Produktinformation:

2013 release from this band comprised of lap steel guitar master Damon Fowler, guitarist extraordinaire JP Soars, and keyboard wizard Victor Wainwright. With echoes of Muscle Shoals and Macon, these dynamic young sons of Dixie draw on their rich heritage of Southern soul, blues, and rock music to create a fresh translation of Americana and Southern roots music with a modern sensibility. In the words of BluesWax, ''Southern Hospitality, after a single gig, has significant players in the blues world taking notice. Fowler, Wainwright and Soars share much love for the songs of the South. The hot jazz and funk of New Orleans, classic country, gospel, soul, and blues that became rock `n' roll in Memphis and went global by way of a trucker named Elvis.''

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Livin’ - 4:44
2. Long Way Home - 5:01
3. Kind Lies & Whiskey - 5:14
4. Mile After Mile - 2:16
5. Certified Lover - 7:36
6. Fried Neck Bones and Home Fries - 7:49
7. Shoestring Budget - 3:29
8. Don’t Feel Like Going There Today - 5:55
9. Come Back Home - 2:53
10. Powered For the Mountain - 5:31
11. Don’t Boogie Woogie - 4:35
12. Sky Is What I Breathe - 5:28

Art-Nr.: 8096
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southern livin'
Long way home
Kind lies & whiskey
Certified lover
Fried neck bones and home fries
Come back home
Powered for the mountain

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Stanley, Michael - and then... [2015]
Was soll man zu Michael Stanley noch sagen? Er macht einfach immer weiter. Grandios! Jahr für Jahr kommt der legendäre, charismatische Frontmann und Namensgeber der unvergessenen, in den Siebzigern mit ihrem unwiderstehlichen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band über sein eigenes "Line Level"-Label mit einem neuen Album - und jedesmal ist es wieder ein kleines, neues Meisterwerk. So auch diesmal, mit seinem hinreissenden 2015er-Juwel "And then..."! Was hat der Mann nur für einzigartiges Songmaterial im Köcher. Nciht die Spur eines schwachen Songs ist zu finden - im Gegenteil. Ein fantastisches Stück reiht sich an das nächste - alle in typischer Stanley-Manier. Sie klingen mit ihren herausragenden Melodien und Arrangements sofort vertraut, gleichzeitig aber auch so frisch, so neu und so "jungfräulich", dass man sie regelreucht aufsaugt. “I guess it springs from growing up in the same timeframe as rock n’ roll and being knocked out by all the different styles that led to that musical melting pot,” sagt Stanley über das Material. “Because of that I rarely sit down to write a certain ‘type’ of song…whatever happens happens…and although that can be a marketing man’s nightmare, it keeps me interested and, hopefully, growing as a writer”, führt er weiter aus. Neben 12 prächtigen Eigenkompositionen enthält das Werk eine famose Coverversion der von David Grissom komponierten, wundervollen Storyville-Nummer "Good day for the blues". Eingespielt wurde das Album wieder mit seiner vorzüglichen Touring-Band, den Resonators, denen u. a. die alten MSB-Recken Bob Pelander an den Keyboards und Tom Dobeck am Schlagzeug, sowie der großartige Lead Gitarrist Danny Powers angehören. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt. Das ist brillanter Cleveland-/Heartland-Rock in seiner vollsten Blüte. "No way to slow down"! Michael Stanley mit dem nächsten Highlight in einer schier endlosen Reihe von unwiderstehlichen Veröffentlichungen. Herrlich!

Das komplette Tracklisting:

1. All Together Now - 4:21
2. Radio Waves - 4:33
3. Sound Of a Train - 5:09
4. Shifting Gears - 5:18
5. And Then - 5:31
6. Snakes - 4:34
7. Sweet Spot - 3:54
8. Long Ohio Winter - 3:48
9. Hang On To This Heart - 3:47
10. Don't Say Nothing - 4:01
11. A Good Day For The Blues - 4:24
12. In Your Kiss - 3:20
13. Circadian Rhythm - 4:38

Art-Nr.: 9010
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All together now
Radio waves
Shifting gears
And then
Long Ohio winter
Hang on to this heart
Good day for the blues
Circadian rhythm

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Stanley, Michael - the hang [2012]
Michael Stanley ist ein Phänomen! In steter Regelmässigkeit veröffentlicht der charismatische Frontmann und Namensgeber der legendären, in den Siebzigern mit ihrem grandiosen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band über sein eigenes "Line Level"-Label ein fabelhaftes Album nach dem nächsten, mit denen er mühelos an die Glanztaten seiner früheren Combo anknüpft. Soeben ist sein brandneues Werk erschienen, dem man unter all den starken Veröffentlichungen der letzten Jahre sogar noch eine Ausnahmestellung attestieren muss. "The hang" ist ohne jeden Zweifel ein Meitserwerk. eine absolute Prachtscheibe, die zu den besten gehört, die Michael Stanley in seiner langen Karriere jemals eingespielt hat. Er ist in brillanter Verfassung, sowohl kompositorisch (das Songmaterial stammt, bis auf zwei tolle Coverversionen, ausschließlich aus Stanley's Feder), als auch stimmlich (er singt einfach wunderbar, wie in seinen allerbesten Zeiten). Eingespielt hat Stanley das Album mit seiner aktuellen Touring Band "The Resonators", der, neben den beiden klasse Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon u. a. auch sein alter Michael Stanley Band-Freund Bob Pelander mit seinem exzellenten Piano- und Orgelspiel angehört. Außerdem wurde das Album vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles), der auch schon für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Was wir hören ist ganz wunderbar harmonischer, voller Herz steckender Heartland-/Midwestern Cleveland-Rock, mal gepaart mit der musikalischen Sonne der Westküste, mal durchweht von einem Hauch des Südens, und immer eingebettet in grandiose Melodien. Die Instrumentierung aus kernigen E-Gitarren und fließenden Keyboards (herrliche Piano-Läufe, wundervolle Orgel-Untermalungen) steht in prächtigem Einklang zu dem unverwechselbaren, so angenehmen Gesang Stanley's. Alles klingt ungemein frisch und authentisch. Songs wie der knackige, von zünftigen Gitarren und harmonischen Keyboards bestimmte Opener "From somewhere else", das traumhaft melodische, mit hinreissend schönen, unaufdringlichen Pedal Steel-Fills arrangierte "Wonder wheel", oder das kernig und flott rockende "Back in the day" sind nur drei wahllos herausgestellte Beispiele dieses von vorn bis hinten fantastischen Albums. Noch etwas zu den zwei bereits erwähnten Coverversionen: Es handelt sich zum einen um das bewegend schön interpretierte "When it don't come easy" von der famosen Americana-Songwriterin Patty Griffin und zum anderen um eine bärenstarke Version von Mark Knopfler's (Dire Straits) "Romeo und Juliet" mit herrlichen Klavierläufen Pelander's. Michael Stanley's Mission, die wunderbare Musik seiner guten alten Michael Stanley Band nicht nur in die heutige Zeit zu transportieren, sondern sie durch einen regelrechten Jungbrunnen zu ziehen, gelingt ihm mit "The hang" besser als je zuvor. Gut 70 Minuten lang erleben wir einen typischen, dabei geradezu unverbraucht und ungemein erfrischend wirkenden, mit brillantem Songmaterial aufwartenden Michael Stanley in bestechender Form! "'The Hang' is a work that sets a new standard in the musical journey of one of rock’s finest singer/songwriters". Dem kann man nur ohne jeden Zweifel zustimmen. Meisterlich!

1. From Somewhere Else (4.05)
2. The Last great Illusion (4.40)
3. How Many Guitars Do You Need (5.18)
4. Breaking Down (4.54)
5. When It Don’t Come Easy (4.38)
6. Fait Accompli (4.58)
7. A Damn Fine Way To Go (4.48)
8. Wonder Wheel (5.00)
9. Down In The Suck (5.22)
10. Back In The Day (4.32)
11. Martha (5.11)
12. Romeo & Juliet (6.52)
13. Another New Years Eve (5.33)
14. The Hang (4.04)

Art-Nr.: 7751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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From somewhere else
The last great illusion
Breaking down
When it don't come easy
Wonder wheel
Back in the day
Romeo & Juliet
The hang

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Stanley, Michael - the job [2014]
Es ist eine Wonne für die Fans dieses legendären, kultigen Heartland Rockers aus Cleveland/Ohio. Michael Stanley, Gründer und Namensgeber der uvergessenen, in den Siebzigern vor allem in den USA hoch angesehenen Michael Stanley Band, bringt nahezu regelmässig pro Jahr ein Album über sein eigenes "Line Level"-Label heraus, so auch nun in 2014. "The job" heisst das neue Teil, das nahtlos an die beiden herausragenden Vorgänger "The hang" und "The ride" anknüpft. Stanley, seit Jahren in blendender Verfassung, gehen die brillanten Songs einfach nicht aus. "The job" ist das nächste, grandiose Werk eines Mannes, der in seiner Musik aufgeht wie kaum ein anderer. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Ein neues Glanzlicht in Stanley's langer Karriere!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything's Fine (4.48)
2. The Job (4.59)
3. Last Good Nerve (8.07)
4. You Just Never Know (5.27)
5. Survive & Advance (4.22)
6. Maybe This Is The Day (4.43)
7. Velvet Parkway /5.56)
8. Breaking News (3.43)
9. Unfinished Business (5.10)
10. Get In Line (4.58)
11. Take The Long Way Around (4.10)
12. Same River Twice (5.19)
13. Dark Angels (7.22)

Art-Nr.: 8525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The job
Last good nerve
Maybe this is the day
Velvet parkway
Unfinished business
Taking the long way around
Dark angels

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