Artikel 1 bis 14 von 14 gefundenen...

[1-15]

 
Band Of Heathens, The - sunday morning record [2013]
Eine der innovativsten, beliebtesten und besten Rootsrock-Bands der letzten Jahre, The Band Of Heathens aus Austin/TX, veröffentlichen mit "Sunday morning record" ihr nunmehr viertes Studioalbum und vollziehen damit den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung. Nach zahlreichen Veränderungen in der Band (man agiert momentan zu viert, mit wechselnden Bassisten), hat sich auch die Musik des neuen Albums ein wenig verändert, ohne dass die Band ihre Grundprinzipien und ihre musikalische Philosophie aufgibt. Nachdem Seth Whitney (bass), John Chipman (drums) und vor allen Dingen der großartige, dritte Gitarrist und Sänger Colin Brooks die Band aus persönlichen und familiären Gründen verlassen hatten, orientieren sich die beiden Gründungsmitglieder Ed Jurdi und Gordi Quist und ihre Mitstreiter Trevor Nealon (keyboards) und Richard Millsap (drums) nun mehr Richtung Americana, Countryrock und intimeren, "softerem" (das meinen wir alles andere als negativ) Rootsrock. Die neuen Songs sind geprägt von viel Kreativität und tiefer, musikalischer und emotionaler Dichte, auch in den Texten. "Ich denke, die Leute sehen uns als Rock'n'Roll-Band und das sind wir auch. Aber aus unserer Sicht sind einige unserer ruhigeren Nummern unsere stärksten Nummern - und das neue Album geht stärker in diese Richtung, sagt Ed Jurdi. Das Songmaterial ist jedenfalls exzellent und zeigt die ganze Qualität der Band. Nummern wie der flockige, irgendwo zwischen The Jayhawks und Poco angesiedelt Countryrocker "Shotgun", das gar an Little Feat erinnernde "Miss my life", oder die hymnische Americana-Nummer "Texas" sind nur einige der Highlights von "Sunday morning record". The Band Of Heathens mit ihrem bislang intimsten und persönlichsten Album. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 4.52
2. Caroline Williams - 4.06
3. Miss My Life - 3.12
4. Girl With Indigo Eyes - 3.02
5. Records In Bed - 5.50
6. Since I've Been Home - 3.04
7. The Same Picture - 4.12
8. One More Trip - 3.10
9. Shake The Foundation - 3.19
10. Had It All - 4.21
11. Texas - 6.09

Art-Nr.: 8308
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shotgun
Caroline Williams
Miss my life
Records in bed
One more trip
Shake the foundation
Texas

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bella, Mike - lost in the shuffle [2005]
Auch so ein Künstler, von dem man gar nicht glauben mag, dass er nicht schon einen Majorlabel-Vertrag in der Tasche hat und die Nashville Country-Charts durcheinander wirbelt. Welch ein feines Album. Mike Bella, seit frühester Jugend durch seine Familie in der Countrymusic involviert und ein glühender Verehrer von Buck Owens, präsentiert auf dem herrlichen Album "Lost in the shuffle" traditionellen, vollkommen unverfälschten, reinen Honky Tonk Country vom Allerfeinsten. Bella hat eine großartige, saubere Stimme! Das ist Musik in allerbester Tradition seines Vorbildes Buck Owens, aber auch geradezu ein "Muß" für die Freunde solcher Künstler wie Alan Jackson, George Strait, Merle Haggard (dessen "White Line Fever" er hier covert), Randy Travis, Paul Overstreet, Billy Yates usw.! Die Arrangements werden durch großartige Steelguitars, Fiddles, und Gitarren bestimmt, bedient von erstklassigen Musikern wie beispielsweise Steve Hinson und Hoot Hester! Ein ganz feines "Pure Country"r-Album!

Art-Nr.: 3965
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't live that long
Love lives on
Give me flowers
White line fever
Wild side of me

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Clark, Guy - songs and stories [2011]
Exzellentes Full Band Acoustic Live-Album des legendären, texanischen Singer/Songwriters und Storytellers mit u . a. Verlon Thompson an der akustischen Gitarre und dem großartigen Kenny Malone am Schlagzeug. Die Aufnahmen bestechen mit einer wunderbaren, intimen Laid Back-Atmosphäre. Man gewinnt den Eindruck, Clark und ein paar seiner Freunde spielten direkt in Eurem Wohnzimmer nur für Euch allein. Großartig! Enthält wunderbare, neue Aufnahmen von solchen Songs wie z.B." L.A. freeway", "The Randall knife", "The Cape" oder "Dublin Blues", aber auch exquisite Coverversionen von Townes van Zandt's "If I needed you" und Rodney Crowell's "Stuff that works". Ein grandiose Performance des von der "Americana Music Association" im Jahre 2005 mit dem "Lifetime Achievement Award for Songwriting" ausgezeichneten Künstlers in einem brillanten Sound.

Die komplette Setlist:

1 Introduction - 1:08
2 L.A. Freeway - 7:18
3 Story: Sometimes They Come Easy - :21
4 Maybe I Can Paint Over That - 5:56
5 Story: Townes’ Road Keets - 1:27
6 If I Needed You - 3:24
7 The Cape - 4:10
8 Homegrown Tomatoes - 5:00
9 Shawn and Verlon - :43
10 Story: The Legend of Sis Draper - :21
11 Sis Draper - 4:30
12 Magnolia Wind - 4:33
13 Story: I’m From Greasy Bend - 3:53
14 Darwettia’s Mandolin - 2:54
15 Story: Hang in There - :14
16 Joe Walker’s Mare - 3:40
17 A Nod to Rodney Crowell - :14
18 Stuff That Works - 4:01
19 Out in the Parkin’ Lot - 4:48
20 Intro: The Randall Knife - :12
21 The Randall Knife - 4:32
22 Curtain Call for the Cast - :22
23 Dublin Blues - 5:02

Art-Nr.: 7521
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Corbett, John - leaving nothin' behind [2013]
Sehr starkes Album von John Corbett! Der in unseren Breitengraden ja eher als Schauspieler in Serien wie "Sex And The City" oder Kinostreifen wie "My Big Fat Greek Wedding" bekannte Interpret, hatte 2006 ein sehr beachtliches Debüt als Musiker hingelegt, was bei vielen seiner Kollegen mit gleichem Anliegen bekanntlich meistens schief gegangen ist. Gute sieben Jahre später hat es ihm scheinbar wieder "in den Fingern gejuckt" und er beschert uns ein weiteres, ganz großartiges New Country-/Countryrock-Werk mit dem Titel "Leaving Nothin‘ Behind". Wow, dass ist so stark, als wäre er von Hause aus Musiker und nicht Schauspieler. Auch wenn John in kompositorischer Hinsicht nicht involviert ist, so muss man ihm einerseits ein exzellentes Gespür für die richtigen, zu ihm passenden Songs attestieren, andererseits ein sehr glückliches Händchen bei der Auswahl der Leute, die ihn bei seinen Musikprojekten umgeben, bescheinigen. Beim Erstling damals hatten der beliebte und kurz danach verstorbene The Marshall Tucker Band-Gitarrist George McCorkle und auch Jon Randall Stewart (der schrieb seiner Zeit die beiden mit markantesten Tracks der CD "Bottle Of Whiskey" und "Cash") wesentliche Akzente gesetzt. Mit Letztgenanntem hat sich seither eine dicke Freundschaft entwickelt. Und so entschied sich Corbett schwerpunktmäßig, von Randall neu kreierte Stücke umzusetzen, bis auf das schöne, atmosphärische "Tennesse Will" aus der Feder von Pat McLaughlin und Adam Hood (voller wunderbarem Southern Soul, mit feiner Mandoline, Orgelhall, typisch weiblichem Background Gesang, weinender Steel), sowie zwei Coversongs, "Rainy, Windy Sunshine" (klasse Honky Tonk-Piano von Jimmy Wallace, schöne, riffige E-Gitarren) und "Satin Sheets" (mit herrlich rotzigen Background-Gesängen und starken Dobro-Fills - beide Stücke sind im übrigen auf dem Debütalbum der Bellemy Brothers ,"Let Your Love Flow", zu finden), bei denen sehr eindrucksvoll offeriert wird, was man heute aus solch vermeintlich angestaubten Tracks musikalisch rausholen kann, wenn die richtigen Akteure zu Gange sind. Ja, und bei diesen Akteuren hat Jon Randall Stewart mal wieder eine exklusive, begnadete Musikerschar um sich versammelt, deren Spielfreude sich automatisch auf den Hörer überträgt. Leute wie Steve Gorman (drums) und Audley Freed (guitar) kennt man aus dem The Black Crowes-Dunstkreis, Michael Rhodes (bass), Jimmy Wallace (keyboards), Bryan Sutton (guitars, mandolin), Dan Dugmore (steel, dobro, guitars), John Cowan, Sarah Buxton, Jon selbst und seine Frau Jessi Alexander (die nach knapp einer Woche, nachdem sie Zwillinge zur Welt gebracht hatte, schon wieder mit in die Aufnahmen einstieg) sind allesamt gern gebucht, wenn es in Nashville gilt, eine hochwertige Studioscheibe zu produzieren. Apropos Produktion: Auch hier hat Jon Randall in Zusammenarbeit mit Gary Paczcosa ein wunderbar klares und transparentes Ergebnis erzielt. Der Opener "Steel Your Heart" plätschert zunächst zu lässiger Akustikgitarrenuntermalung dahin, nimmt dann im Verlauf mit dem Einsetzen von Orgel, Piano und E-Gitarren (schönes Solo am Ende) und Backs aber ordentlich Fahrt auf. Sofort versprüht dazu der smarte Sänger mit seiner angenehmen Stimme ein wohliges Ambiente. Das ruhige innehaltende "Name On A Stone" erhält aufgrund des vor geraumer Zeit verstorbenen Vaters fast schon autobiografische Züge. Einfach herrlich das wie eine Art zurückgenommenes "Hotel California" im Tex-Mex-Gewand voller Atmosphäre und Spannung steckende "El Paso" (grandios die klare spanische Akustikgitarre, dazu die bedrückenden E-Bariton-Fills und die dramatisch klingende Slide-Gitarre). Klasse auch der Text ("…I wasn’t even in El Paso, when they gunned that cowboy down, I was in the arms of Rosa, sleeping safe and sound, so remember when you hang me, all I’m guilty of is drinking cheap tequila, and falling in love…"). "Backside Of A Backslide" ist ein richtig in Bakersfield-Manier abgehender Gute-Laune-Coutryrock-Heuler mit tollem, im Southern Rock verankertem E-Gitarren-Spiel. Die wieder eher ruhig gehaltenen Stücke "Me And Whiskey", "Cocaine And Communion", sowie das abschließende, grandiose "Dairy Queen" demonstrieren vor allem wieder das erstklassige Zusammenwirken von Corbett"s kraftvoller Wohlfühlstimme und dem herrlichen Spiel der beteiligten Musiker. Gerade das finale Stück mit dem dezent grassigen Flair hat absolute Gänsehautgarantie. Wenn Wallace sein Akkordeon sanft surren lässt, Suttons Mandoline zwitschert und Dugmore seine Dobrofills dazwischen wirft, zieht man als Zuhörer voll von Ehrfurcht den imaginären Hut und stellt sich bei dem klaren Klang fast vor, man säße mit im Studio. Ein toller Abschluss! Sieben Jahre sind tatsächlich vergangen. John Corbett hat sich nicht nur äußerlich verändert (die längere Matte ist zugunsten eines gut aussehenden, modischen und zu ihm passenden Kurzhaarschnitt gewichen - er sieht jetzt so ein bisschen wie ein Robert Redford in besten Jahren aus), auch seine Musik ist reifer geworden und hat (auch dank Jon Randalls Einfluss) erheblich an Tiefe gewonnen. "Leaving Nothin‘ Behind" überzeugt auf ganzer Linie und man kann nur hoffen, dass John Corbett die nächste Wartezeit etwas kürzer ausfallen lässt. Großartig! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Steal Your Heart - 4:19
2. Tennessee Will - 3:44
3. Name On A Stone - 3:48
4. Rainy Windy Sunshine - 3:41
5. El Paso - 4:04
6. Backside Of A Backslide - 2:40
7. Me And Whiskey - 3:24
8. Cocaine And Communion - 3:41
9. Satin Sheets - 3:11
10. Dairy Queen - 5:02

Art-Nr.: 8130
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Steal your heart
Tennessee will
Name on a stone
Rainy windy sunshine
El Paso
Me and whiskey
Satin sheets

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Diffie, Joe, Sammy Kershaw, Aaron Tippin - all in the same boat [2013]
Jawohl, sie sitzen alle im selben Boot. Drei der anerkanntesten, beliebtesten und erfolgreichsten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre, Joe Diffie, Sammy Kershaw und Aaron Tippin sind in diesem Jahr in den Staaten gemeinsam auf Tour. Aus diesem Anlaß haben sie auch beschlossen parallel ihr erstes, gemeinsames Studioalbum zu veröffentlichen - und es ist ein prima Teil geworden. Unabhängig von jeglichen Majorzwängen (sie haben alle Drei schon lange keinen Major-Deal mehr) haben sie sich ins Studio begeben um einfach nur gemeinsam ihr Ding zu machen, ihre Art der Countrymusic, so wie sie sie lieben. Da die Musik der Drei schon immer relativ ähnlich ausgerichtet war, passt das auch bei diesem Projekt einfach klasse zusammen. Das ist typische, mal knackige, mal ein wenig balladeske, traditionelle, zeitlose Countrymusic im bekannte Stil dieser hervorragenden Sänger - und das meinen wir absolut positiv. Es würde auch nicht zu ihnen passen, sich jetzt anders auszurichten und den aktuellen Nashville-Trands anzupassen. Nein, sie bleiben sich treu und spielen einfach nur ihren zeitlosen Country. Das Songmaterial ist klasse wie eh und je. Die meisten Stücke sind neue Kompositionen, dazu gibt es ein schönes Cover von Neil Young's "Heart of gold" und ein paar wenige Neueinspielungen alter Klassiker. Tolle Sache, von den 3 Country-Haudegen mal wieder etwas zu hören. Und gemeinsam sind sie richtig stark.

Das komplette Tracklisting:

1. All in the Same Boat - 4:08
2. Kiss This - 2:53
3. Heart of Gold - 3:08
4. She Don't Know She's Beautiful - 2:41
5. The Way You Look Tonight - 3:32
6. On and On - 3:10
7. The Route That I Took - 2:54
8. I'm Hangin' On - 3:11
9. Misery Loves Country - 3:09
10. I Love to Work - 3:07
11. He Believed - 3:29
12. Old Friends - 3:23

Art-Nr.: 8197
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All in the same boat
On and on
The route that I took
I'm hangin' on
I love to work
He believed

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dos Divas (Lorrie Morgan & Pam Tillis) - grits and glamour [2013]
Seit einiger Zeit touren die beiden Country-Ikonen Lorrie Morgan und Pam Tillis überaus erfolgreich als "Dos Divas" zusammen durch die USA. Resultierend daraus haben sie nun auch ihr erstes, gemeinsames Album eingespielt und veröffentlicht. Wie es sich für zwei solche Country-Veteranen gehört, beglücken sie ihre Fans mit einem sehr traditionellen Album. Reine Countrymusic, viel Honky Tonk, ein gewisses Old School-Flair, die ein oder andere schöne Ballade, aber auch mal einen Abstecher in Richtung Swing und bluesigen Country zeigen, dass die beiden Damen ihre Musik überaus authentisch präsentieren. Weit weg vom Nashville-Mainstream klingt jedes Stück, egal in welche Richtung es tendiert, immer "real country". Insgesamt hören wir 14 Songs, 6 gemeinsam gesungen, sowie je 4 von Lorrie und Pam. Eine großartige Zusammenarbeit der beiden.

Das komplette Tracklisting:

1. I Am a Woman
2. I Know What You Did Last Night
3. Dos Divas
4. I'm Tired
5. Last Night's Makeup
6. Ain't Enough Roses
7. Another Chance To
8. Even the Stars
9. That's So Cool
10. I'm Old Enough
11. Next Time It Rains
12. Envy the Sun
13. Bless Their Hearts
14. What Was I Thinkin'

Art-Nr.: 8240
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fish, Samantha - black wind howlin' [2013]
Eine junge, gerade mal 24-jährige Frau aus Kansas City/Missouri mischt die Bluesrock-Welt richtig auf. Die "Blues Music Awards"-Gewinnerin 2012 in der Kategorie "Best New Artist Debut" für ihr fabelhaftes Album "Runaway", Samantha Fish, legt nach und beschert uns mit "Black wind howlin'" nun den mit Spannung erwarteten Nachfolger - ein Album, mit dem sie konsequent ihren eingeschlagenen Weg fortsetzt und gerade noch mal eine Schippe drauf legt. Was für ein packender, straighter Bluesrock-Kracher! Druck, Dampf, brodelnde Power, Seele, Leidenschaft und bärenstarkes, in raue, glühende Gitarrendominanz eingebettetes Sonmgmaterial - das ist es, was das neue Werk auszeichnet. Samantha Fish ist ein wahres Multitalent. Sie verfügt über famose Songwriter-Qualitäten (bis auf das exzellent inszenierte Howlin' Wolf-Cover "Who's been talking" und das gemeinsam mit Mike Zito komponierte "Go to hell" stammen sämtliche Songs allein aus Samantha's Feder), ist eine ausdrucksstarke, hinreissende Sängerin und eine begnadete Gitarristin. Was sie hier wieder mit den 6 Saiten anstellt, was sie für furiose, glühende, dreckige Soli abliefert, ist einfach eine Klasse für sich. Sie ist so etwas wie das weibliche Pendant zu solchen "guitarslingern" wie Kenny Wayne Shepherd, Joe Bonamassa, und Co..Fish hat für ihr neues Werk zudem eine grandiose Begleitband an Land gezogen, nämlich die unwiderstehliche Rhythmusfraktion von Royal Southern Brotherhood (Yonrico Scott an den Drums und Charlie Wooton am Bass), was zu einer weiteren, entscheidenden Aufwertung des Materials führt. Als Gäste sind zudem bei dem ein oder anderen Track noch mit am Start: Paul Thorn (vocals), Johnny Sansone (harmonica), Bo Thomas (foddle) und Meistergitarrist Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood), der das Album auch produzierte. Fish und den Musikern gelingt ein nahezu perfekter Spagat zwischen ursprünglichen Blues-Traditionen, einer gesunden Portion kernigem Rootsrock und Classic Rock, sowie einem Tick Southern Rock, sicher nicht zuletzt der Mitwirkung der Royal Southern Brotherhood-Bande geschuldet. Die Mixtir stimmt, die Songs und ihre Interpretationen sind fantastisch. Los geht's gleich mit einem richtigen "Brett": "Miles to go" heisst die Nummer, erzählt von dem Leben als Musiker unterwegs, und ist ein richtig fetter, rootsiger, mit einer gewaltigen Boogie-Power nach vor galoppierender, fulminanter Bluesrock-Ritt. Was für ein drückender Drive! Steckt voller Southern-Esprit. Ein prächtiger Auftakt! Die mächtige "tour de force" der Samantha Fish hat begonnen. Auch das folgende "Kick around" besticht wieder mit solch einem treibenden Groove, sowie mit jeder Menge Texas- und Southern Rock-Flair. Lead guitar und backup vocals hier: Mike Zito! Tolle Melodie! Es rockt und "shuffelt" einfach herrlich. Sehr schwül, ungemein kraftvoll und swampig kommt der die Bayous ordentlich zum Kochen bringende Bluesrocker "Sucker born". Tierische, rührende Slidegitarre, saudreckige Wah Wah-Klänge und eine furiose Bluesharp veranstalten ein mächtiges Swamp-Gewitter. Schön jammig, mit viel Platz für ausschweifende Gitarrenexkursionen auf der Bühne, dennoch sehr strukturiert und infolge der starken Melodik klasse hängen bleibend. Ein wenig Erholung gibt's bei dem wundervollen, rootsigen Slow-Blues "Over you", während das schwerblütige, baumstarke "Lay it down" wieder mächtig Dampf ablässt. Was für eine gewaltige Gitarren-Präsenz! Rollt wie ein unaufhaltsamer "freight train" durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks. Ähnlich verhält es sich mit dem ungemein rau inszenierten Titelstück "Black wind howlin'". Was für ein Dreck. Messerscharfe Parallelgitarre begleitet Fish's tollen Gesang. Grandioses Drumming von Yonrico Scott und packende, an Rauheit kaum zu übertreffende Gitarrenausflüge bestimmen diesen fast 7-minütigen Killer-Bluesrocker. Eine Wucht, im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Abschluß dieses fantastischen Albums gönnt sich die Protagonistin mit dem lockeren, flockigen, traumhaft melodischen, countryinfizierten "Last September" noch einen prima Abstecher in lässige Americana-Gefilde. Das zeigt in beeindruckender Manier, das Samantha Fish sich auch in diesem Genre zu Hause fühlt.und belegt erneut, welch eine großartige Sängerin sie ist. Wunderbare Begleitung mit vielschichtigen Gitarren (inkl. Dobro) und Fiddle. Ein tolles Finale! Samantha Fish gelingt mit "Black wind howlin'" eine wahre Meisterleistung. Harter, druckvoller, teils schön southern-inspirierter Gitarren-Bluesrock auf der Höhe der Zeit. Unter den jungen "girls with guitars" ist Samantha Fish ohne jeden Zweifel eines der heissesten Eisen, das die Szene zu bieten hat. "Samantha, you rock"! Ganz, ganz groß!

Das komplette Tracklisting:

1. Miles to Go - 2:45
2. Kick Around - 4:25
3. Go to Hell - 4:02
4. Sucker Born - 4:54
5. Over You - 4:18
6. Who's Been Talking - 3:22
7. Lay It Down (Saturday Night) - 4:42
8. Let's Have Some Fun - 4:27
9. Heartbreaker - 5:34
10. Foolin' Me - 4:28
11. Black Winds Howlin' - 6:54
12. Last September - 4:10

Art-Nr.: 8314
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Miles to go
Kick around
Sucker born
Who's been talking
Lay it down
Black wind howlin'
Last September

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Isbell, Jason - southeastern [2013]
In der Bedeutung für die aktuelle Roots- und Americana-Szene hat Jason Isbell seiner ehemaligen Band, den Drive-By Truckers, mittlerweile wohl den Rang abgelaufen, solch ein überragendes Standing hat er erreicht. Das sein Song "Alabama pines" aus dem letzten Album "Here we rest" bei den Americana Music Awards 2011 als bester Song des Jahres ausgezeichnet wurde, ist nur ein Beweis der großen Anerkennung, die der grandiose Singer-Songwriter und Gitarrist unterdessen erfährt. Und das Ende seines Kreativitätspotentials, seiner künstlerischen Möglichkeiten hat er offenbar nich lange nicht erreicht. Jason Isbell liefert mit "Southeastern" erneut ein absolutes Meisterwerk ab. Gesanglich stärker als je zuvor, mit hinreissendem Songmaterial voller wundervoller Melodien im Gepäck, begibt er sich auf eine unwiderstehliche Resie durch die Roots- und Americana-Landschaften der amerikanischen Südstaaten - sehr persönlich, oft recht verhalten und "stripped-down" instrumentiert, vereinzelt aber auch kernig und erdig rockend. Seine Songs bestechen mit natürlicher, ungeschminkter Schönheit, aber auch mit der nötigen Portion "grit". Das Eröffnungsstück "Cover me ip" beispielsweise ist eine grandiose, traumhaft melodische Ballade, vorwiegend bestimmt von Isbells beseeltem Gesang. Sie wird lediglich begleitet von filigranen Acoustic Gitarren-Riffs und ein paar kaskadenhaft, psychedelisch implementierten, hinreissenden Electric Slide-Fragmenten. Das ist allerfeinster Americana-Zauber - genial! Viel Jam-Flair und Southern-Esprit versprüht der semi-elektrische Americana-Rocker "Stockholm" mit tollem Harmoniegesang von Kim Richey. Auch das folgende "Traveling alone" ist lockere, flockige, entspannte, schön rootsige Americana-Musik auf allerhöchstem Niveau. Hier hören wir großartige Fiddle-Fills und schönen Harmonie-Gesang von Amanda Shires. Fantastisch auch das weitestgehend nur von akustischer Gitarre und ganz dezenten, kaum wahrnehmbaren Piano-Fills begleitete "Love Oak". Gegen Ende dieser faszinierenden Ballade streuen Isbell und die Band ein kurzes von elektrischer Baritone Gitarre und Mellotron bestimmtes Break einen, das ein wunderbares Wüsten-, Roadmovie-, Ghost Town-Feeling vermittelt. Zu den rockigen Tracks gehören der bärenstarke, knackige Gitarren Rootsrocker "Flying over water" (erinnert wohl am ehesten an alte Drive-By Truckers-Zeiten, tolles raues, intensives E-Gitarren-Solo inklusive) und das gar an die Georgia Satellites erinnernde, schwungvolle "Super 8". Jedes Stück für sich ist ein absoluter Jason Isbell-Klassiker. Kaum ein anderer auf dem Roots-/Americana-Terrain schafft es momentan besser, seinen Songs solch eine Tiefe, solch eine Magie zu verleihen. Isbell ist endgültig im Kreis der ganz Großen des Genres angekommen. Verneigen wir uns vor diesem großartigen Musiker und diesem meisterhaften Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Cover Me Up - 4:51
2. Stockholm - 2:49
3. Traveling Alone - 4:27
4. Elephant - 3:37
5. Flying Over Water - 3:58
6. Different Days - 3:34
7. Live Oak - 3:35
8. Songs That She Sang In the Shower - 3:56
9. New South Wales - 3:53
10. Super 8 - 3:25
11. Yvette - 4:28
12. Relatively Easy - 4:45

Art-Nr.: 8203
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cover me up
Stockholm
Traveling alone
Flying over water
Live Oak
New South Wales
Super 8

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jennings, Shooter - family man [2012]
Nach seinem recht schrägen und kontrovers beurteilten Konzeptalbum "Black Ribbons" kehrt Shooter Jennings mit dem großartigen "Family Man" zu eingängigerer Musik zurück und bewegt sich wieder mehr in Sphären seines starken Debütwerkes "Put The ‚O‘ Back In The Country", wenngleich das neue Werk zuweilen etwas lockerer und mit mehr semi-akustisch ausgerichteter Basis daher kommt. Doch es hat auch seine rockigen Momente. Shooter, bekannter weise ja Sprößling der berühmten, 2002 verstorbenen Countrygröße Waylon Jennings, hat es bisher wie kaum ein anderer Nachkomme in diesem Business geschafft, sich dem musikalischen Vermächtnis des Vaters, den an ihn herangetragenen Ansprüchen und dem damit verbundenen Druck einerseits zu stellen, sich ihm aber gleichzeitig auch geschickt zu entziehen. Er hat von Anfang an sein eigenes Ding durchgezogen und ist bei allem, was er bis zum heutigen Tage angepackt hat, ungemein authentisch geblieben. Er ist ein "echter" Country-Outlaw im Sinne seines Vaters, das hört man auch auf dem neuen Werk deutlich, doch er verbindet diese "Gene" wunderbar mit seiner eigenen musikalischen Philosophie. Auf seinem aktuellen Silberling "Family Man" rückt der seit 2009 mit der Schauspielerin Drea de Matteo (The Sopranos) verheiratete 33-jährige mit einem Großteil der Songs das Thema "Familie" stark in den Vordergrund. Und das äußerst abwechslungsreich und unterhaltsam, mit vielen Ecken und Kanten und auch einer gehörigen Portion Humor und Selbstironie (…"Another Thanksgiving on a rainy day / The whole house smells like a big ashtray / It be loud but that’s our way / We’re a family”…). Die CD, diesmal mit seiner neuen Begleitband "The Triple Crown" (Eric Deutsch, Jeff Hill, Chris Masterson, Eleanor Whitmore, Jon Graboff, Tony Leone, Mickey Raphael) eingespielt, beginnt mit dem zunächst in Erzählmanier recht verhalten startenden "The Real Me" (erinnert in den Strophen ein wenig an Charlie Daniels‘ "Long Haired Country Boy"), das dann aber im Refrain in Zungenbrecher- Manier ("…I’m a double-talkin’, chicken-lickin’, meaner-than-the-dickens, sick and wicked, hole-diggin’ son of a gun! …"), mit sehr starkem Gesang von Shooter, richtig Fahrt aufnimmt und mit zunehmender Zeit toll abgeht. Schöne Melodie, starkes Outlaw-Countryrock-Flair! Klasse hier auch die zündende Steel-/E-Gitarren-Solo-Kombination. Eine tolle Nummer. Mit dem leicht folkig angehauchten (dank schöner Mandoline) und vor allem im lockeren, flockigen, dennoch knackigen Refrain herrlich melodischen "The Long Road Ahead“ und dem fast ein wenig an "Lucille" angelehnten, dahin schwofenden "The Dead & The Dollar" (erste Single) geht es dann wunderbar eingängig weiter. Nach einem feinen A capella-Intro lässt Shooter jedoch beim folgenden "Manifesto No. 4" wieder einmal seiner Southern Rock-Passion freien Lauf: Großartiger, dreckiger, laut,"krawalliger" Gesang, sägende Fiddle, satte, raue E-Gitarren - Shooter lässt es ordentlich krachen. Zum Durchatmen darf man sich anschließend in The Marshall Tucker Band-ähnlichem Ambiente bei "Summer Dreams" entspannt zurücklehnen (klasse die voller Western-Flair weinende Mundharmonika von Mickey Raphael) und in Sonnenuntergangsphantasien schwelgen. Mit "Southern Family Anthem" gibt es einen weiteren, starken, kräftigeren southern-rockigen Song, der durch aggressiven Gesang und eine leicht psychedelische Note geprägt ist. Amüsant hier wieder die Zeile im Refrain: "… We maybe thrash, but we’re a family…"! "Daddy’s Hands" ist eine liebenswürdige Hommage an die letzten Lebensjahre seines Vaters Waylon Jennings (und auch des Schwiegervaters), als dieser bereits von seiner Krankheit gezeichnet war ("… Come on, Daddy, one more Christmas, it ain’t your time to go…"). Bei "Black Dog" kommen unweigerlich Reminiszenzen an Johnny Cash In den Sinn. Ein recht kühl, sparsam mit hervorstechender Akustikgitarre besungener Erzählsong, wie man sie vom Meister aus der Rick Rubin-Zeit kennt. Erzeugt regelrecht Gänsehaut. Mit "Family Tree" einem honkytonk-getränkten Barroom-Blues (starkes Piano von Erik Deutsch) und dem melodischen "Born Again" (großartige Backs von Eleanor Whitmore, aber wieder mit psychedelisch anmutenden Instrumentalausklang) beendet Shooter ein in sich wunderbar stimmiges, höchst authentisches, rootsiges Outlaw Country/Americana/Alternate Country/Countryrock-Album, das man mit Fug und Recht als eines seiner besten bezeichnen darf. "Family Man" ist prächtig gelungen und dürfte papa Waylon stolz von oben auf seinen Sohnemann herabblicken lassen. Das Album kommt in einem recht aufwendigen Klapp-DigiPak daher, in dem sich auch ein eingestecktes Faltposter befindet. Sehr starke Vorstellung, Shooter Jennings! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Real Me - 4:19
2. The Long Road Ahead - 3:58
3. The Deed & the Dollar - 4:01
4. Manifesto No. 4 - 3:11
5. Summer Dreams (Al's Song) - 3:11
6. Southern Family Anthem - 3:23
7. Daddy's Hands - 3:06
8. The Black Dog - 5:00
9. The Family Tree - 4:24
10. Born Again - 5:35

Art-Nr.: 7723
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The real me
The long road ahead
The deed & the dollar
Southern family anthem
The black dog
Born again

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jennings, Shooter - the other life [2013]
Shooter Jennings' sechstes Album ist ein kleines Genre übergreifendes Kunstwerk, "a genre busting piece of art", wie es ein amerikanischer Fan ausdrückt. Recht hat er. Waylon Jennings' und Jessi Colter's einziger Sohn präsentiert sich abwechslungsreicher als je zuvor. Roots, Americana, Country, Outlaw Music, Southern, Rock stehen im Vordergrund, aber auch Blues, Jazz und Psychedelic hinterlassen ihre Spuren auf "The other life", das dennoch ein nie den roten Faden verlierendes Werk wie aus einem Guß ist. Das Songmaterial ist klasse, enthält vielleicht sogar einige der besten Songs, die Jennigs bis heute geschrieben hat. Baumstark beispielsweise das bissige "Outlaw me", ein grandioser Outlaw Countryrocker, mit dem Jennings deutlich seinen Unmut über einige der "aufgeblasenen" jungen Countrystars Nashville's zum Ausdruck bringt, die seiner Meinung nach alle glauben, sie seien richtig "country" und "outlaw", aber fern dieser Lebenseinstellung agieren. Wie gesagt, das komplette Material ist vorzüglich. Shooter Jennings in ganz großer Form!

Ein Auszug aus einem U.S.-Review:
Six of these tracks were cut at the earlier album's sessions, including the firebrand "Outlaw You," the tune for the music video that was a musical middle finger to Eric Church and Jason Aldean (which has curiously gone unanswered). The Other Life is wilder, darker, rowdier, and more diverse than its predecessor. The brooding opener "Flying Saucer Song," a piano- and effects-driven number, is eventually transformed into a spaced-out, gospel-tinged song about space (outer and inner). It throws the listener for a loop, but resolutely belongs -- but only as the first cut. The set contains gorgeous country ballads such as "Wild and Lonesome" (with Patty Griffin on backing vocals) and the title track. There are fine, midtempo honky tonkers including "The Outsider" and the pedal steel- and banjo-saturated "The Low Road." There are steamy, electric, country-kissed, blues-rock numbers such as "A Hard Lesson to Learn," and the rock & roll boogie of "Mama It's Just My Medicine." There's a shuffling, snarling, futuristic, midtempo Americana tune in "15 Million Light Years Away," with reverb-drenched production that features a weathered (not weary) Jim Dandy -- from Black Oak Arkansas -- as a duet partner. The first single is a wooly, rowdy reading of Steve Young's "White Trash Song," with Scott H. Biram guesting. Young, an underground legend, authored the outlaw anthem "Lonesome Orn'ry & Mean," a signature tune for Jennings' dad. This reading of the 1971 tune contains skittering rockabilly drums, pumping upright bass, wailing pedal steel, hyper-acoustic guitars, piercing fiddles, and an additional verse. (Neither Jennings nor Biram took a co-write for it; something unheard of in Music City.) It underscores the iconoclastic legacy bequeathed to Jennings by his free-spirited parents. But more than that, the song is a celebration of all that doesn't fit -- anywhere. It's an apt self-referential metaphor. Album-closer "The Gunslinger" is Jennings' own anthem, drenched in country, rock, R&B, and even jazz, courtesy of the improvisational interplay between Jonathan Stewart's tenor saxophone, guitars, keyboards, and the rhythm section. (Thom Jurek, Rovi)

Das jomplette Tracklisting:

1. Flying Saucer Song - 3:37
2. A Hard Lesson to Learn - 3:34
3. The White Trash Song (feat. Scott H. Biram) - 5:08
4. Wild & Lonesome (feat. Patty Griffin) - 4:07
5. Outlaw You - 4:19
6. The Other Life - 3:42
7. The Low Road - 3:04
8. Mama, It’s Just My Medicine - 5:07
9. The Outsider - 3:10
10. 15 Million Light Years Away (feat. Jim Dandy) - 5:20
11. The Gunslinger - 6:30

Art-Nr.: 8102
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A hard lesson to learn
Wild and lonesome
Outlaw you
The low road
Mama, it's just my medicine
The outsider
The gunslinger

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Thieving Birds - gold coast [2013]
Vor zwei Jahren lieferte einer der besten, neuen Red Dirt-Acts der jüngeren Vergangenheit ein brillantes Debut ab, nun kommen die Thieving Birds mit dem oft so schweren Nachfolger. "Gold cost" heißt die Scheibe - und Leute, die Band knüpft mit ihrer außergewöhnlichen Klasse nahtlos an den Vorgänger an. Grandos schon der Auftakt: Kuhglocken-Drums, ein, trotz allen Drucks, lässig groovender E-Gitarrenrhythmus im Stile der Stones, dazu der charismatische Gesang von Frontmann Ace Crayton, dreckiges Skynyrd'sches E-Gitarren-Solo in "Gimme Three Steps"-Manier und fertig ist der herrliche Opener "In The Summer", ein Stück, das in dieser Art auch gut in das Repertoire der The Dirty Guv'nahs passen würde. Das ziemlich harsch dahin polternde "Because My Baby Smiled" hat ein wenig Roadhouse Rock-Flair, Craytons kräftiger, herausposaunender Gesang kommt voller Inbrunst. Das ziemlich aggressiv vorgetragene "Black Canyon Boom" bietet Southern Rock mit dezent psychedelischer Note der absoluten Extraklasse. Stark dabei die E-Gitarrenarbeit von John Seidler, dessen Vorliebe für Gibson-Les Paul-Klänge bei seinen Soli offensichtlich ist. Mit "Brother Ryan" (Red Dirt-mäßssg, klasse E-Baritonführungsspiel und -solo) und dem mit Countryflair behafteten, sehr melodischen "Reasons" wird dann vorübergehend eine etwas ruhigere Schiene gefahren. Hier erinnert Craytons Stimme immer wieder an die von Randy Rogers. Beim southern-bluesigen "In Your Arms" groovt, stampft und shuffelt es wieder, dass es eine wahre Freude ist (toll auch hier wieder Craytons wuchtiger Gesang und die satte Rhythmusgebung durch Drummer Beau Brauer und Bassist Rody Molder). Das rootsige "As Good As It Gets" hat sogar einen unterschwelligen CCR-"Born In The Bayou"-Touch. Ganz großer "Sport" ist der Seventies-inspirierte Slow-Blues "Graveyard Love", wo sich psychedelische Elemente a la Led Zeppelin, progressive Töne Marke Pink Floyd und entspannte Southern Blues-Gitarren zu einem phänomenalen, atmosphärischen Gebräu vermischen. Wunderbar passend dazu auch die gurgelnde Orgel von Gastmusiker Tommy Young. Die abschließenden "December’s Favorite Daughter" und "When I Arrive" bieten melodischen, klassischen, sowie unbekümmert und gitarrenbetont verlaufenden Red Dirt-Rock, etwa im Stile der Randy Rogers Band zu Anfangstagen (nur gänzlich ohne deren Fiddle-Note). Es ist immer wieder eine Freude, diese nachrückenden, hochtalentierten Newcomerbands aus dem schier unendlich scheinenden Fundus der südlichen Sphären der Staaten entdecken zu können. Die Thieving Birds reihen sich mit ihrem zweiten Werk "Gold Coast" nahtlos in den Reigen solcher junger, großartiger Acts wie Whiskey Myers, Statesboro Revue, The Dirty Guv'nahs, The Vegabonds oder Blackberry Smoke ein. Was für ein Pracht-Album! Viel Druck, sehr saftiger, satter Sound (produziert hat übrigens Erik Herbst - Eli Young Band, Josh Abbott Band, Casey Donahew Band u.v.m.) , fette Drums, tierische, raue Gitarrenlinien, klasse Melodien und jede Menge Southern Rock-Flair! Die Red Dirt Rock-/Countryrock- und Southern Rock-Gemeinde darf jubeln! "Hammer"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. In the Summer - 3:30
2. Because My Baby Smiled - 2:48
3. Black Canyon Boom - 3:27
4. Brother Ryan - 4:04
5. Reasons - 3:40
6. In Your Arms - 4:27
7. You Gotta Believe Me - 3:44
8. As Good as It Gets 3:54
9. Graveyard Love - 5:38
10. December's Favorite Daughter - 3:34
11. When I Arrive - 3:36

Art-Nr.: 8275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the summer
Black canyon boom
Reasons
In your arms
You've gotta believe me
Graveyard love
December's favorite daughter

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Urban, Keith - fuse ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition! Auch wenn Keith Urbans Alben der letzten Jahre immer von Erfolg und Qualität gekrönt waren (das letzte "Get Closer" beinhaltete immerhin auch wieder drei Nr. 1-Hits), hatte man ein bisschen das Gefühl, dass sich, selbst in der Zusammenarbeit mit Produzent Dan Huff, ein wenig so etwas wie Routine eingeschlichen hatten. Folgerichtig hat Urban mit einer ganzen Armada von neuen, teilweise sogar richtig überraschenden Produzenten (u.a. Butch Walker, Jay Joyce, Russ Copperman, Mike Elizondo, Nathan Chapman, dem norwegischen Duo Stargate und natürlich auch Dan Huff) für seinen aktuellen Silberling "Fuse" einen ganz neuen Weg beschritten. Wer jetzt ein wildes Sammelsurium nach dem Motto "Zuviele Köche verderben den Brei" befürchtet, dem sei vorweggenommen, das es eine gute Entscheidung war. Das Ganze hat blendend funktioniert und wir erleben einen Keith Urban, der selten so motiviert und ambitioniert zur Sache ging, wie hier auf "Fuse". Besonders seine E-Gitarren- und berühmten Ganjo-Darbietungen sind teilweise atemberaubend. Alle Produzenten brachten ihr 1A-(Song) Material ein (von arrivierten Schreibern), dazu ein paar moderne Loops und Programmings, die aber nicht wirklich störend sind. Im Gegenteil, sämtliche Tracks verlaufen äußerst harmonisch ineinander (sehr gute Songanordnung), ohne dabei auch nur einen Moment das typische Urban-Flair zu verlieren. Die erste Single "A Little Bit of Everything" (auch untypisch erst an elfter Stelle des Albums platziert) marschiert seit ihrer Auskoppelung bereits in Richtung Spitze. Ein schöner, melodischer Countrypop-Song mit eingängigem Refrain, Urbans altbewährter Ganjo-Untermalung und tollem E-Gitarren-Solo. Markant hier auch die stotternd eingeflochtene E-Ukulele. Dan Huff, scheinbar bei der Ehre gepackt, liefert sich mit Urban beim voller Power aufwartenden Opener mit Heartland-Countryflair, "Somewhere In My Car", packende Gitarrenduelle (grandioses E-Gitarren-Solo von Keith, stark Huffs an U2 erinnerndes Rhythmus-E-Gitarrenspiel). Autos sind ja schon immer ein beliebtes Urban-Thema: Auch hier gibt es mit "Cop Car" (angehme Powerballade) und dem fluffigen Gute-Laune-Song "Red Camaro" noch weitere Stücke dieser Art. Selbst die Arbeit mit dem norwegischen Pop-Duo Stargate funkioniert bei "Shame" (ruhiger Unterton, aber mit Powerrefrain, dezente Ganjountermalung) perfekt. Auf "Good Thing" erleben wir den wohl am härtesten rockenden Keith Urban der letzten Jahre. Was für ein fettes E-Führungsriff und ein ebenso fettes E-Gitarren-Solo, das man gut und gerne als Southern Rock-tauglich bezeichnen kann. Klasse. Auch auf "Love’s Poster Child" gibt es richtig Redneck-verdächtigen Countryrock. Chris Cagles "The Chicks Dig It" oder Brantley Gilberts "Kick It In The Sticks" lassen grüßen. Klasse! Kein Major-Album zur Zeit ohne schillernde Gaststars! Und auf dem Niveau hilft man sich scheinbar gerne aus. Für "We Were Us" (als zweite Single auserwählt) holte sich Keith die Ehefrau Blake Sheltons, die ebenfalls zur Zeit groß auftrumpfende Miranda Lambert (solo, Pistol Annies) zum Duett mit ins Boot, bei "Raise 'Em Up" sorgte Produzent Jay Joyce für das Aufeinandertreffen mit seinem Spezi Eric Church, wobei sich beide gesanglich auf Augenhöhe begegnen. Die schöne Pianoballade "Heart Like Mine" (sehr angenehm mit Strings und Mandolinenklängen verziert) bildet einen schönen Abschluss des Haupteils. Die drei zusätzlichen Lieder der von uns angebotenen Deluxe-Ausgabe (alles andere macht auch keinen Sinn), stehen dem Rest wirklich in nichts nach! Tolles, neues Album des New Country-Superstars, der sich auch damit wieder selbst treu bleibt und mit 16 (!) prächtigen Songs für Begeisterung sorgt. Da werden wieder etliche Hits abfallen. Schwungvoll, melodisch, wenn's drauf ankommt, rockig, hin und wieder emotional balladesk, gesanglich top, gitarrentechnisch ebenso - "Fuse" zeigt Keith in blendender Verfassung! Wunderbar auch das mit skurrilen Lichteffekten in Szene gesetzte und bebilderte Coverartwork mit allen Texten und Infos. Ein überaus gelungenes Werk, das in seiner Gesamtheit wieder an die großen "Golden Road"- und "Be Here"-Zeiten des Australiers erinnert. Alles richtig gemacht, Keith Urban! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Somewhere in My Car - 3:56
2. Even the Stars Fall 4 U - 3:59
3. Cop Car - 4:16
4. Shame - 3:03
5. Good Thing - 3:52
6. We Were Us - 3:11
7. Love's Poster Child - 3:29
8. She's My 11 - 3:17
9. Come Back to Me - 3:52
10. Red Camaro - 3:59
11. Little Bit of Everything - 3:25
12. Raise 'Em Up - 3:04
13. Heart Like Mine - 3:52
14. Black Leather Jacket - 3:42
15. Gonna B Good - 2:52
16. Lucky Charm - 3:06

Art-Nr.: 8316
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Williams, Zane - overnight success [2013]
Zane Williams ist auch einer jener herausragenden Countrykünstler, deren öffentliche Wahrnehmung in der Breite längst (noch) nicht den Status erlangt hat, die sie verdient hätten. Dabei kann man bei dem fantastischen Singer-Songwriter aus Abilene/Texas von alles anderem, als einem "Overnight success" sprechen, denn der Bursche ist ein gestandener "Recke" im Business. Ende der Neunziger Jahre zog es Williams nach Nashville, wo er sich das Erreichen seiner musikalischen Ziele leichter erhoffte, als im heimischen Texas. Er spielte Gigs ohne Ende in den Clubs und Bars der Stadt und ergatterte tatsächlich aufgrund seiner Schreiberqualitäten einen Songwriter-Deal, der ihm einiges an Renommee einbrachte, Jason Michael Carroll beispielsweise brachte Williams' Komposition "Hurry home" in die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts. Trotz alledem hat Williams, vor allem als Musiker, nie den richtigen "Draht" zu der "glamourösen" Mainstream-Welt in Nashville gefunden. Er wollte sich einfach auch nicht in irgendeine Schublade zwängen lassen. Also ging sein Weg nach 9 Jahren in "Music City" zurück in die texanische Heimat, wo er bedingungslos seiner musikalischen Berufung folgen konnte. Das ist auch gut so, denn die Begabung und die daraus resultierende Musik dieses Ausnahmetalents sind grandios. Was ist diesem Burschen mit "Overnight success" wieder für ein vorzügliches Album gelungen. Radney Foster sagte einst über ihn: "Zane Williams is the real deal. He has the wordsmith chops of a young Guy Clark, and the melodic sense of Rodney Crowell". Recht hat er. Doch Williams' Einflüsse liegen hörbar auch bei solchen Größen wie Johnny Cash und George Strait, ebenso wie bei Billy Joe Shaver und Jack Ingram. Aus all dem generiert Williams eine ungemein vielseitige, brillante Synthese aus traditionellem Country, feinstem Story-Telling, Nashville-kompatiblem New Country und erdigem Red Dirt Texas Country und Countryrock. Zane Williams ist ein überragender Songwriter und fantastischer Sänger. Alle Stücke stammen ausschließlich von ihm (es gibt partout keine schwache Nummer) und seine wunderbar saubere Stimme begeistert gleichzeitig mit Kraft, Klarheit und Wärme. Großartig! Los geht's mit dem Titelstück "Overnight success", einer wundervoll traditionell verwurzelten, erdigen, knackigen "Texas Ramblin' Country"-Nummer voller Red Dirt-Feeling. In Begleitung eines tollen Country-Grooves, zündender E-Gitarren-Licks (einschließlich packendem Solo), surrender Fiddle und klasse Steel-Fills erzählt uns Williams in der Art einer "Do it yourself"-Anleitung den Werdegang eines aufstrebenden Countrysängers bis zum großen Erfolg. Ein begnadeter Song! Auch das zweite Stück, "Sure felt like goodbye" ist eine wahre "Texas Country"-Wonne. "This is a great example of a classic country song, and extremely well executed by Williams. He conveys the emotion of the heartbroken man telling the story perfectly, and makes the story easily identifiable to his listeners", sagt ein texanischer Radiomoderator über diese Nummer. Großartige Fiddle-Klänge und eine homogene Mischung aus vielschichtigen Gitarren begleiten dieses ungemein melodische Midtempo-Stück. Der Refrain hat absoluten Ohrwurm-Charakter. Der Song wirkt total Nashville-tauglich, ohne aber auch nur ansatzweise mainstreamig zu klingen. Ein schmaler Grat, den Williams perfekt hinbekommt. Macht wohl auch hier dieses unwiderstehliche, authentische, ehrliche Red Dirt-Flair aus, wie es beispielsweise auch Jason Boland & The Stragglers perfekt beherrschen. "When you've got a woman" besticht erneut mit einem innovativen, grossartigen Groove und einer traumhaften Melodie. Das ist texanischer New Country mit tollen Gitarren- und schönen Fiddle-Klängen, wie man ihn besser kaum spielen kann. Natürlich hat Zane Williams auch klassichen, puren, traditionellen Honky Tonk-Country drauf - und wie: Das flotte "Damned" ist einfach himmlisch. Typische Honky Tonk-Rhythmen, eine tolle Melodie, herrliche Pedal Steel, eine feine Fiddle und eine hinreissende Baritone E-Gitarre bestimmen die Instrumentierung. Kommt wie eine Mischung aus Dwight Yoakam und George Strait. Pure Country vom Allerfeinsten! Etwas moderner geht's beim überaus Nashville-kompatiblen, kraftvollen "Hands of a working man" zu, einem tollen New Country-Stampfer, der eigentlich solchen Leuten wie Jason Aldean, Luke Bryan, Dierks Bentley, Chris Young & Co. ordentlich Konkurrenz machen müsste, sofern Williams einen Majordeal hätte und damit im Nashville-Radio gespielt würde. Aber egal, Williams ist mit sich absolut im Reinen und spielt voller Überzeugung, Leidenschaft und Seele, genau das, was er auch spielen möchte. Kein Zwänge, dafür aus tiefstem Herzen ehrlich und vor allen Dingen qualitativ auf höchstem Niveau. Zane Williams mit einem fantastischen Country-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Overnight Success - 3.50
2. Sure Felt Like Goodbye - 3.56
3. On a Good Day - 3.38
4. Whey You’ve Got a Woman - 5.00
5. Damned - 3.19
6. The Simple Things - 3.38
7. Little Too Late - 4.37
8. Kissin’ - 4.05
9. Hands of a Workin’ Man - 3.52
10. Tired of Gettin’ By - 3.29
11. While I Was Away - 3.25

Art-Nr.: 8220
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Overnight success
Sure felt like goodbye
When you've got a woman
Damned
Little too late
Hands of a workin' man
Tired of gettin' by

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Yates, Billy - only one george jones [2013]
"One of Country Music's finest Traditional Country vocalists and songwriters", heisst es zutreffend in einem amerikanischen Review. Billy Yates veröffentlicht mit "Only one George Jones" nun schon sein achtes Album auf seinem eigenen, kleinen "M.O.D." (My Own Damn)-Record Label - und es ist wieder einmal ein fabelhaftes Teil geworden. Billy Yates, in den Staaten unter Musikerkollegen (Leute wie u. a. Kenny Chesney, George Strait und George Jones haben schon seine Kompositionen aufgenommen), bei der einschlägigen Presse und bei den "echten" Countrykennern nach wie vor hoch geachtet, gehört in der Tat zu den besten Interpreten traditioneller Countymusic überhaupt. Auch in Europa ist der äußerst sympathische Künstler überaus beliebt. Er verfügt über eine tolle, ausdrucksstarke Stimme. Allein dieser wunderbare Gesang ist schon Country pur. Nicht anders ist es mit den Songs und der Instrumentierung. Klassisches Honky Tonk-Piano, jaulende Pedal Steel, knackiges E-Gitarren-Picking, perfekte Country-Rhythmen - das sind die Zutaten, aus denen Billy's Songs "gestrickt" sind. Für die Umsetzung hat er, obwohl schon weit über 10 Jahre ohne Majorlabel-Deal und überzeugter Eigenvertriebler seiner Alben, dank seines herausragenden Standings in der Countryszene, ein paar Musiker der absoluten 1A-Studiogarde Nashville's an Land ziehen können. U. a. sind mit dabei: Eddie Bayers (drums), Dave Pomery, Kevin "Swine" Grantt (bass), Larry Franklin, Glen Duncan (fiddle), Mike Johnson (pedal steel guitar), J.T.Corenflos, Troy Lancaster (electric guitar), Steve Nathan, Gordon Mote (keyboards), Larry Beaird (acoustic guitar), und viele andere. Beeinflusst ist Yates von solchen Legenden wie Lefty Frizzell, Merle Haggard, Keith Whitley und vor allem George Jones, mit dem er nicht nur eng befreundet war, sondern den er als seinen absoluten Mentor und Helden bezeichnet. Erst kürzlich spielte Yates im "Grand Ole Opry House" von Nashville ein sehr emotionales Tribute zu Ehren des kürzlich verstorbenen (26. April 2013) Jones. So ist es nicht verwunderlich, dass, entsprechend dem Albumtitel, "The Possum" in Yates' Musik allgegenwärtig ist. Aber es finden sich immer wieder auch Spuren der vorgenannten Keith Whitley, Merle Haggard oder auch von George Strait. Doch all diese Einflüsse zeigen nur die Richtung auf, in der Yates unterwegs ist, denn ohne jeden Zweifel verfügt dieser erstklassige Künstler über sein ganz eigenes musikalisches Profil. Das Songmaterial des Albums ist über jeden Zweifel erhaben. Flotte Uptempo-Nummern, lässige Midtempo-Songs und ein paar wunderschöne Balladen halten sich in etwa die Waage. Ob der mit tollen Gitarren, Steelguitar und feinen Pianoklängen in Szene gesetzte Opener "Only one George Jones", die sehr dynamische, froh gelaunte und bestens tanzbare, von heulender Fiddle und klasse Steel-Fills bestimmte Cajun Country-Nummer "The house that Jack built", das von traumhaften Steelguitar-Linien durchzogene "The man I used to be", das von prächtigem E-Gitarren- und Steelguitar-Zusammenspiel geprägte "She ain't got nobody", das exquisite, mit wunderbaren Mandolinen- und Dobroklängen verzierte "The shoulder", das mit tollen Baritone E-Gitarrenläufen, Steel-Fills und Johnny Cash-ähnlichen Licks arrangierte, schön flotte "I'm a one band man", oder der herrliche Honky Tonk-Waltz "Sad songs" - unter den 16 Songs gibt es nicht die Spur eines Ausfalls. Das ist eine wirklich tolle Scheibe! Hoch qualitative Traditional Countrymusic von zeitloser Substanz! Billy Yates mit einem neuen "Super-Album"!

Das komplette Tracklisting:

1. Only One George Jones - 3:37
2. I Learned a Lot - 3:48
3. The House That Jack Built - 2:54
4. The Man I Used to Be - 3:08
5. She Ain't Got Nobody - 2:59
6. As I Kiss My World Goodbye - 3:22
7. Till the Old Wears Off - 2:40
8. The Shoulder - 3:45
9. It Wasn't That Funny - 2:35
10. I'm a One Band Man - 2:41
11. Chill My Beer - 3:46
12. The Father and the Son - 4:17
13. Sad Songs - 3:32
14. A Country Boy Just Don't Care - 3:20
15. That's Your Memory On My Mind - 3:44
Bonustrack:
16. Choices (feat. George Jones) - 3:55

Art-Nr.: 8219
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Only one George Jones
The house that Jack built
The man I used to be
She ain't got nobody
The shoulder
I'm a one band man
Sad songs
A country boy just don't care

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!