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Blackie and The Rodeo Kings - south [2014]
Neues, wundervolles Album der 1996 in Hamilton/Ontario gegrümdeten, gefeierten kanadischen Roots-/Americana-Institution Blackie and The Rodeo Kings. "South" ist ein "Full Band"-Acoustic Album unter Einbeziehung von Bass (John Dymond), Drums (Gary Craig) und hin und wieder mal einem Orgel-Einsatz von Kevin McKendree bzw. John Whynot. Die 3 Frontleute und "Köpfe" der Band, Colin Linden (vocals, acoustic guitar, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, acoustic guitar) und Lee Harvey Osmond aka Tim Wilson (acoustic guitar) kreieren einen wahren, akustischen Roots-/Americana-Ohrenschmaus, herrlich ursprünglich und natürlich, unter Einbeziehung ihrer gewohnten Folk-, Blues-, und Country-Elemente. Diese Musik "atmet", sie hat Seele und kommt aus tiefstem Herzen. Sehr variabel. Das ist ganz große Americana-Kunst! Oder wie es ein US-Rezensent ausdrückt: "The playing is stellar,the singing soulful and the overall results spectacular". Beeindruckend stark!

Das komplette Tracklistung:

1. North - 3:20
2. South - 4:24
3. Gotta Stay Young - 3:36
4. I'd Have To Be a Stone - 4:28
5. Blow Me a Kiss - 3:12
6. Summertime's Over - 3:58
7. Everything I Am - 4:27
8. I'm Still Loving You - 3:32
9. Reinventing the Wheel of Love - 3:09
10. Try Try Try Again - 2:44
11. Fleur De Lys - 4:13
12. Driftin Snow - 4:08

Art-Nr.: 8428
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
North
South
Gotta stay young
Summertime's over
Everything I am
Reinventing the wheel of love
Fleur de lys

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Cash, Rosanne - the river & the thread ~ limited deluxe edition [2014]
Limited Deluxe Edition mit 3 Bonustracks (u.a. eine tolle Coverversion von Jesse Winchester's "Biloxi"), 36-seitigem Booklet, in einem sehr schön gestalteten, üppigen, Buch-ähnlichen Cover! Rosanne Cash's neues Album "The river & the thread" ist der wundervolle Abschluss einer Art Trilogie, mit den Vorgängerwerken "The list" und "Black cadillac". Wieder ist es ein sehr persönliches Album geworden, wieder ist es eine Art Tribut an die Vergangenheit und ihre Familie (großartig beispielsweise das emotionale "Etta's tune", eine herzliche Hommage an Johnny Cash's ehemaligen Bassisten Marshall Grant und dessen Frau Etta, die in Risanne's Kindheit oft als eine Art "Ersatzeltern" für sie da waren). Rosanne Cash begibt sich mit diesen herrlichen Songs auf eine Reise durch den amerikanischen Süden, eine Reise zurück in die Vergangenheit, in die Heimat ihrer Eltern. Erneut arrangiert und produziert von Gatte John Leventhal hat sie ein glanzvolles Werk edler Americana-, Country-, Alternate Country-Kunst geschaffen, mal ruhig und bedächtig, mal herrlich angerockt mit ganz feinen Melodien. Unter den musikalischen Gästen sind u.a. Derek Trucks (Tedeschi Trucks Band) mit vorzüglicher Slide-Arbeit bei dem swmpigen "World of strange design", sowie John Prine, Rodney Crowell, Kris Kristofferson, Tony Joe White und Amy Helm mit Background-Gesängen. Die Gitarrenpassagen kommen weitestgehend von John Leventhal. Mit "The river & the thread" präsentiert sich Johnny Cash's Tochter in einer erstklassigen, ja brillanten Verfassung.

Hier noch ein Original US-review:

On her first album since 2009's "The List," Cash takes a journey back home down the rivers of music, memory, loss, and longing that run in cascading shoals through Tennessee, Mississippi and Arkansas. Produced and arranged by husband John Leventhal, who also plays guitar on the record and co-wrote the songs, the album also features an all-star cast of backing musicians and singers, including Kris Kristofferson, John Prine, Amy Helm and Tony Joe White.
Leventhal's funky slide guitar kicks off the swampy shuffle A Feather's Not a Bird, a fitting opening track in which the journey carries the traveler on a sojourn of the soul "on through to Memphis/past the strongest shoals/then on to Arkansas just to touch the gumbo soul." On the journey, the singer learns "to love the thread" that weaves itself through her past, her physical and spiritual connections, creating the colorful pattern that binds her to the South in all its richness and strangeness. Modern Blue, to which her son Jake contributes background vocals, leads off with a John Hiatt-like riff in a rocker that ponders the curious yet gratifying feeling that you never leave home, and you always keep coming back home, no matter how far away you travel from it. The gospel-inflected 50,000 Watts celebrates Memphis radio station WDIA, which advertised itself as "50,000 watts of good will"; in When the Master Calls the Roll, Cash tells a poignant story of her ancestor, William Cash, a young Union soldier who perishes in the Civil War.
"The River & the Thread," the third in the trilogy that began with "Black Cadillac" in 2006 and "The List," album contains, without a doubt, her most reflective songwriting, in songs that range emotionally over a spiritual and physical terrain that haunts her.
(Henry Carrigan / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. A Feather's Not A Bird - 3:18
2. The Sunken Lands - 2:56
3. Etta's Tune - 3:44
4. Modern Blue - 3:01
5. Tell Heaven - 2:40
6. The Long Way Home - 3:17
7. World Of Strange Design - 3:24
8. Night School - 3:47
9. 50,000 Watts - 2:58
10. When The Master Calls The Roll - 5:06
11. Money Road - 4:00
12. Two Girls - 3:39
13. Biloxi - 3:25
14. Your Southern Heart - 2:08

Art-Nr.: 8436
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Ellis, Tinsley - midnight blue [2014]
Der aus Florida stammende und heute in Atlanta/Georgia residierende "Southern-Bluesman" Tinsley Ellis mit einem bravourösen, neuen Album! Nach seinem Instrumentalwerk "Get it" aus dem vergangenen Jahr singt der "Gitarrenmeister" nun auch wieder - und zwar klasse! Der von der schreibenden Zunft oft als "hard-rocking, high-voltage blues guitarist" bezeichnete Ellis wird immer wieder mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Auch seine Nähe zum Southern Rock-Blues, wie ihn beispielsweise The Allman Brothers Band spielt, ist bekannt. Doch auch Texas-Veteranen wie Freddie King, Clarence "Gatemouth" Brown, der "soulful Blues" eines BB King und die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger und frühen Siebziger (John Mayall, Cream, Peter Green) prägen seinen Stil, genau wie eine gepflegte Portion Memphis Soul. All das kommt auf "Mifnight blue" deutlich zum Vorschein. Der Meister verarbeitet seine Einflüsse in einem hinreissend starken, geradezu packenden Album voller erstklassiger Songs. Aufgenommen wurde das Material in Quartett-Besetzung, wofür Ellis eine auserwählte Studioformation erstklassiger Mitstreiter engagierte: Kevin McKendree (Delbert McClinton, Brian Setzer) an den Keyboards (McKendree's fantastisches Orgel- und Piano-Spiel ergänzt sich kongenial zu Ellis' zündenden, fetten, virtuosen Gitarrenläufen), Ted Pecchio (Tedeschi Trucks Band) am Bass und Lynn Williams (Delbert McClinton) an den Drums. Ja und das Gitarrenspiel des Protagonisten - was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach nur klasse. Er spielt fett, rockig, aber auch mal voller Gefühl. Seine manchmal ausgedehnten Soli bleiben hervorragend hängen, denn was Ellis abliefert, ist kein "nevöses Gefrickel", sondern steckt voller Hngabe, voller Seele, voller Stuktur und Melodik - und voller Spielfreude. "Midnight blue" besticht mit Intensität, viel Herz und großer Vielfalt. Wie gesagt, alle Stilrichtungen, von denen sich Tinsley Ellis irgendwie beeinflusst fühlt, sind vertreten. Es geht von krachenden, knochenharten, donnernden Rockern ("If the river keeps rising" - beginnt noch recht ruhig mit der Begleitung von akustischer Gitarre, doch dann bricht alles los, laut, packend, straight, sehr melodisch, mit ultra fetten Gitarren), über flüssig rockende Boogies ("That's my story" - sehr kraftvoll, das über 3-minütige Gitarrenfinish am Ende ist ein Traum), jazzigen Bar-Blues mit dem Flair eines Ray Charles (fantastisches Feeling), kernigen Southern-/Delta-Blues ("It's not funny" - man riecht das Southern-Flair förmlich, tolle Slidegitarre, starke Piano-Fills, herrlicher Groove, erinnert an eine Mischung aus The Radiators, Sonny Landreth und Little Feat), furiose, klassische Bluesrocker ("Mouth turn dry" - was für ein satter, sich durch nichts aus der Bahn bringen lassender und wie "an einer Schnur" durch den Song ziehender "Geradeaus"-Rhythmus, zündende, fette Gitarrensoli), bis hin zu herrlichen Slow Blues-Nummern ("Kiss of death" - magisches Gitarrenspiel, pure Emotion). Großartig! Volle Punktzahl für "Midnight blue"! Erfreut Euch dran! Tinsley Ellis ist in seinem Element - und das "better than ever"...

Das komplette Tracklisting:

1. If the River Keeps Rising - 3.48
2. Mouth Turn Dry - 4.53
3. Surrender - 5.16
4. It's Not Funny - 4.20
5. See No Harm - 4.24
6. The Only Thing - 3.17
7. Peace and Love - 4.38
8. Harder to Find - 6.38
9. That's My Story - 6.39
10. Kiss of Death - 7.05

Art-Nr.: 8430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The river keeps rising
Mouth turn dry
Surrender
It's not funny
Harder to find
That's my story
Kiss of death

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Nettles, Jennifer - that girl [2014]
Glänzendes Solo-Album der Stimme von Sugarland, Jennifer Nettles! Sie liefert eine ganz starke Vorstellung ab. Es exsistieren nur wenig Parallelen mit den teils schmissigen, poppigen New Country-Hits von Sugarland, dafür wundervoll variantenreiche, charismatisch interpretierte Songs zwischen Roots, Country, Soul, Americana und Rock. Sonst hätte so ein Solo-Album vermutlich auch wenig Sinn gemacht. Trotzdem eine mutige Entscheidung, sich solch einer Herausforderung zu stellen. Aber wer mit einem derartigen Stimmorgan wie Jennifer Nettles gesegnet ist, dem braucht auch vor etwas variableren Aufgabenstellungen wirklich nicht bange zu sein. Und so bewältigt die 39-jährige, aus Georgia stammende Sängerin die elf Stücke ihres ersten Eigenwerks mit Bravour. Sie hat bis auf den Abschlusstrack sämtliche Stücke selbst mit einigen Co-Writern wie u. a. Mike Reid, Sara Bareilles ("Love Song"), Philip Sweet, etc. geschrieben. Auch die Auswahl der "nicht-üblichen" Musiker der Nashville-Garde (Smokey Hormel, Matt Sweeney, Jason Lader, Ian McLagan, Chad Smith, Lenny Castro, Alex Acuna, dazu jede Menge Streich-, und Hornblasinstrumente), zeugen von einem mit Bedacht gewähltem Richtungswechsel. Die CD beginnt mit dem wunderschönen "Falling", das nach einem zunächst nur mit Akustikgitarrenuntermalung stattfindenden Beginn sich nach dem ersten Refrain (Drums, Piano, Orgel und E-Gitarre setzten ein) zu einer wunderbar melodischen Nummer steigert, die noch am ehesten weitläufige Bezugspunkte zu Sugarland aufweist. Auf ganz sparsam gehaltenen Songs (hier dominieren fast nur Akustikgitarre und Ihre Stimme) wie "Me Without You", "This Angel" (gewisses Heart-Flair) oder "Thank You" kann Nettles ihre vokale Voluminösität so richtig entfalten und das macht sie erwartungsgemäß brillant. Geradezu Grammy-verdächtig! Das Titelstück groovt herrlich relaxt, man hat fast das Gefühl, dass der Song live im Studio eingespielt wurde. Das spontane Beifall-Händeklatschen am Ende des Liedes könnte ein Indiz dafür sein. Der eigentlich etwas ernstere Text von "Jealousy" (es geht um eine Frau, die sich fragt, warum sie ihre Eifersucht nicht in den Griff bekommt) und die "smoothige", lockere Akustik-Pop-Umsetzung stehen in krassem Gegensatz zueinander. Wunderbar der bluesig-soulig umgesetzte Lovesong "This One’s For You" (E-Gitarre, E-Piano, Bläser), mit einer hoch-emotionalen Nettles-Gesangsperformance. Die folgende, temporeichste Nummer des Werkes, "Know You Wanna Know", wurde mit dem wohl prominentesten Co-Autor, Richard Marx, kreiert: Launiger Roadhouse-Country-Rock-Stoff, wie man ihn auch von einer Eve Selis kennt. Mit dem bluesigen "Good Time To Cry" (erinnert phasenweise an den Eagles-Song "Take It To The Limit", Gesang von Jennifer ein wenig in Lucinda Williams-Manier) und der furiosen, souligen Fassung des alten Bob Seger-Klassikers "Like A Rock" (herrliche, Memphis-artige Bläser-Einlagen) gibt es nochmals zwei richtige Kracher zum Abschluss des Silberlings. Produziert hat übrigens der große Meister Rick Rubin (u.a. Johnny Cash, ZZ Top), der ja für seinen großartigen, erdigen und direkten Sound bekannt ist. Jennifer Nettles begibt sich mit ihrem ersten Solo-Album "That Girl" auf ganz eigene Pfade. Und das ist gut so. Das Mädel zieht ohne "Wenn und Aber" ihr eigenes Ding durch. Ganz tolle Scheibe. Gratulation, Ms. Nettles! (Daniel Daus)

Das homplette Tracklisting:

1. Falling - 3:23
2. Me Without You - 3:37
3. Moneyball - 3:13
4. That Girl - 4:00
5. This Angel - 3:31
6. Jealousy - 3:51
7. This One's For You - 3:45
8. Know You Wanna Know - 3:06
9. Thank You - 4:11
10. Good Time To Cry - 4:27
11. Like A Rock - 4:23

Art-Nr.: 8442
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Railroad Earth - elko ~ live [2006]
2 CD-Set! Faszinierend! Ausgangspunkt der Musik dieses begnadeten Sextetts um den ex-"From Good Homes"-Frontmann Todd Sheaffer (viele werden sich sicher noch an diese klasse Roots-/Folk-/Americana-Rock-Truppe aus New Jersey erinnern) ist eine Basis aus rootsigen Bluegrass-Traditionen, in die die Band verschiedenste Musikrichtungen, wie Celtic, Jazz, Folk, Country und Rock integriert, immer infiltriert mit einem aus großartigen Texten bestehenden Storytelling und wundervoll melodischen "Pop-Sensibilities". Ergebnis: Eine hinreißende, grandiose, ungemein frische "grassy-rockin'" Acoustic Jam-Mucke voller Vitalität und Ausdrucksstärke, die in der Szene ihresgleichen sucht! Railroad Earth genießen in den Staaten in Jamband-/Grass-Kreissen, sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Fans einen überragenden Ruf bezüglich ihrer unglaublichen Musikalität und ihrer exzellenten Live-Shows. Warum das so ist, beweisen sie nachhaltig und in mehr als beeindruckender Art und Weise mit ihrem ersten Live-Album "Elko", das sie während ihrer U.S.Frühjahrs-Tour 2005 mitgeschnitten haben: Ein gut 125 Minuten währendes, von vollendeter Musikalität, faszinierenden Instrumental-Passagen und wundervoller Melodik gekennzeichnetes, hingebungsvolles und ungemein lebendiges, wie auch lockeres, durchaus knackiges Grass-, Acoustic-, Americana-, Jamrock-Feuerwerk, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt! Keine Frage, in der Musik von Railroad Earth finden sich sicher Spuren solcher Kollegen wie Leftover Salmon, String Cheese Incident, Ekoostik Hookah, Grateful Dead und New Grass Revival, doch ihre Mixtur all dieser Strömungen mündet in einem wahrhaft superben, einzigartigen Stil, dessen Magie man sich nicht mehr entziehen kann. Herrliche Acoustic Gitarren (teilweise klingen sie "elektrisch"), Mandoline, Banjo, Geige, auch mal ein Dobro oder eine Flöte, und eine großartige Rhythmus-Sektion aus kraftvollem Bass und dynamischen, genauso lockeren wie knackigen Drums bestimmen das Geschehen. Dazu Todd Sheaffer's toller, so viel Frische, Lockerheit, Vitalität und Energie ausstrahlender Gesang - einfach wunderbar! Blindes Verständnis untereinander, unendliche Spielfreude, virtuoses Können, eine hervorragende Harmonie und prächtiges Zusammenspiel zeichnet die Musiker aus, vor allen Dingen auch während der ausgedehnten Jam-/Instrumental-Passagen, bei denen sie trotz ihrer Länge zu wirklich keiner Sekunde in einen undurchdringbaren Wirrwarr verfallen, sondern auch dort durch großartige Strukturen und Linien bestechen. Viele lange Tracks! Fünf der nur zwölf Stücke laufen deutlich über 10 Minuten, die kürzeste Nummer immerhin auch noch 6 Minuten! Also, mitten hinein ins Vergnügen eines so herrlichen Railroad Earth Live-Erlebnisses: Die Show beginnt mit dem fantastischen, frischen, locker schwungvollen, überaus melodischen, rockin' Bluegrass-Country-Americana-Knüller "Long way to go", der mit seinem herzerquickenden Mandolinen-/Banjo-/Acoustic Gitarren-Drive, in Verbindung mit gelegentlichen Violinen-Einsätzen und Sheaffer's engagiertem Gesang, jede Menge Spielfreude vermittelt und gleichzeitig doch so wunderbar ins Ohr geht! Welch ein Auftakt! Und es geht so weiter! Nach dem rootsigen, sehr jammigen Grass-Rocker "Colorado" mit seinem dynamischen Instrumentalteil (was für Musiker!), folgt das von einer wahrhaft traumhaften Melodie geprägte, fantastische "Bird in a house", das Titelstüsck ihres vorletzten Studioalbums! Wundervoller, folkiger Acoustic-Americana-Jamrock auf grassiger Basis, entspannt wirkend und doch voller unterschwelliger Kraft steckend, mit einer Frische und Melodik, die für pure Gänsehaut sorgt. Herrliches Mandolinenspiel, schöne Fiddle-Passagen und die Klänge einer vermeintlichen Electric Lead-Gitarre in der Mitte verzaubern unsere Sinne! Aus einem ähnlichen Kaliber besteht das von einem schön knackigen Drums-Rhythmus geprägte, leicht keltisch angehauchte, wieder genauso jammig, spielfreudig und melodisch erklingende "The hunting song", das mit seinen Flöten-Passagen, seinen Geigen-Fills und prächtigem Banjo-/Gitarren-Picking (teilweise wieder "elektrisch") für eine wahre, grassig rockige, wunderbar ins Ohr gehende, und doch so improvisationsfreudige Wonne sorgt. Man "riecht" förmlich die Frische der Natur! Mit dem anschließenden, entspannten, lockeren "Old man and the land" kommt sogar ein leichtes Reggae-Feeling auf, ehe man mit dem 15-minütigen, genialen "Head" eine alte "From Good Homes"-Nummer in fulminanter Bluegrass-/Jam-Manier mit viel Dynamik prächtig auffrischt. Das Publikum macht prima mit und die Atmosphäre eines Railroad Earth-Konzertes kommt bestens rüber! CD2 startet mit dem Titelstück "Elko", einem flotten, lockeren, recht cool wirkenden, melodischen Americana-/Grass-Rocker voller ausgezeichneter Mandolinen-Passagen und hervorragender Fiddle- und Gitarrensoli, ehe das begnadete "Mighty river" folgt: Knackiger, Mandolinen- und Banjo-getränkter, ungemein melodischer, folkiger Rootsrock mit grassigen Elementen und toller, frischer, "elektrischer" Gitarre! Mitreißend, wie es der Band gelingt, einmal mehr ihre ausgeprägte, musikalisch so niveauvolle Spielfreude und eine wundervolle Melodik in Einklang zu bringen! Die weiteren Tracks: Das rootsig, jammige, 16 Minuten lange "Like a Buddha", der mächtig abgehende, im Mittelteil fett rockende "Warhead Boogie" (auch 15 Minuten lang), das herrlich entspannte, reine, wundervolle Countrystück "Railroad Earth", sowie das von toller Percussion-Arbeit geprägte, frische "Seven story mountain"! Ob man diese fantastische Band jemals in unseren Gefilden live erleben wird, dürfte sehr fraglich sein. Es wäre toll! Doch wie dem auch sei, lassen wir erst einmal dieses wunderbare Album auf uns wirken. Geben wir uns dieser herrlichen Musik hin und lassen uns treiben, auf einer unwiderstehlichen Woge aus genauso lockerer, entspannter, wie auch dynamischer und lebendiger, genußvoller Musik! Acoustic-/Americana-/Grass-Jam-Rock, wie man ihn besser nicht zelebrieren kann! Superb!

Art-Nr.: 3923
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long way to go
Bird in a house
The hunting song
Head
Mighty river
Railroad earth

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Railroad Earth - last of the outlaws [2014]
Neues, großartiges, überaus ambitioniertes Werk der grandiosen Roots-/Americana-/Grass-/Country-/Jazz-/Folk-/Jamrock-Formation, die seit Jahren eine von höchster Musikalität und Spielfreude geprägte semi akustisch-elektrische Spielart all dieser Stilelemente an den Tag legt, die einzigartig in der Szene ist. Ein monumentales, über 70-minütiges Meisterwerk! Im Mittelpunkt des Albums steht die mehrteilige, rund 21-minütige Stringband-Symphonie "All That’s Dead May Live Again/Face with a Hole", ein wahrer "Moloch" jammiger. ungemein spannender Soundtüfteleien und musikalischer Exzesse ausgelassener "Folk-Pop-Celtic-Bluegrass-Roots-and Rock"-Experimentierfreude. Doch das Werk steckt voller jeder Menge weiterer Höhepunkte, voller Songs mit feinen Melodien und herrlich frischen, knackig und grassig rockenden Roots-/Americana-Songs. Das Fiddle-getränkte, sehr eingängige "Chasin" a rainbow", das mit wunderbaren E-Gitarren in Szene gesetzte "When the sun gets in your blood", der von schönem Dobro, Mandoline, Fiddle und akustischen Gitarren bestimmte, folkige Country-/Jamrocker "Grandfather mountain", oder das psychedelisch cineastische, getragene, im Mittelteil mit starker E-Gitarre und großartigem Klaviespiel inszenierte Titelstück "Last of the outlaws" sind nur einige davon. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Chasin' a Rainbow - 4:06
2. The Last of the Outlaws - 6:31
3. Grandfather Mountain - 8:56
4. All That's Dead May Live Again: Introit, Tuba Mirum, Lacrimosa, Dies Irae - 11:27
5. Face With a Hole: In Paradisum - 9:21
6. Monkey - 4:01
7. Hangtown Ball - 8:41
8. When the Sun Gets in Your Blood - 5:58
9. One More Night On the Road - 5:40
10. Take a Bow - 5:47

Art-Nr.: 8433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chasin' a rainbow
The last of the outlaws
Grandfather mountain
All that's dead may live again
Hangtown ball
When the sun gets in your blood
Take a bow

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Railroad Earth - same [2010]
Die einzigartigen Railroad Earth zählen seit knapp 10 Jahren zu den absoluten Aushängeschildern in der Roots-/Jamrock-Szene. Warum dies so ist, warum sich Fans und Kritiker gleichermassen immer wieder zu geradezu überschwänglichen Begeisterungsstürmen hinreissen lassen, warum diese aussergewöhliche Musik so fasziniert, das beweist einmal mehr ihr neuestes Meisterwerk, das dieses famose Sextett aus Stillwater/New Jersey schlicht nach dem Bandnamen "Railroad Earth" betitelt hat. Der ehemalige Frontmann der seinerzeit in Fachkreisen ebenfalls hoch geschätzten Band "From Good Homes", Todd Sheaffer, und seine Freunde brillieren erneut mit einer hinreissenden Synthese aus Roots-, Bluegrass-, Celtic-, Jazz-, Folk-, Americana-, Country- und Rock-Elementen und kanalisieren das Ganze in einer unwiderstehlichen, ungemein lebendigen und spielfreudigen, von exquisiter Musikalität geprägten, faszinierenden "Roots-/Grass-/Jamrock-Mugge", bestehend aus einer unwiderstehlichen Kombination von akustischen Instrumenten, wie beispielsweise Mandoline, Fiddle, Acoustic Gitarre und Banjo, und elektrischen Gitarren, unterlegt mit tollen Grooves aus Bass und knackigen Drums. Das ist pure Magie! Eine Musik, wie sie in Jam-Kreisen nicht alltäglich ist, in Szene gesetzt von absoluten Ausnahmekönnern. Das neue Album wirkt insgesamt etwas rockiger als die Vorgänger, wobei die elektrischen Parts mehr in den Vordergrund rücken als zuletzt. Das bekommt der Band sehr gut. Das geht von herrlichen, knackigen, vitalen Countryrockern über sich in faszinierenden Jammings verlierenden Instrumental-Passagen, bis hin zu wundervollen Waltzes und heissem "Stringband-Funk". Vergleiche zu Leftover Salmon und The String Cheese Incident werden immer wieder bemüht, auch zu den legendären New Grass Revival, der Yonder Mountain String Band oder Grateful Dead. Beim neuen Werk darf man sicher auch noch The Band, Wilco oder gar Widespread Panic nennen, doch Railroad Earth kombinieren alle vermeintlichen Spuren dieser Kollegen zu einem eigenen Sound, wie er einzigartiger nicht sein kann. Die Songs sind zudem gespickt mit hervorragenden Melodien und klasse Texten. Shaeffer ist ein toller Songwriter, Sänger und Storyteller, der sich mit seinen Bandkollegen nahezu perfekt ergänzt. Großartig beispielsweise der ungemein melodische, voller Retro-Feeling steckende, knackige Countryrocker "Long walk home" (starkes, flüssiges E-Gitarren-Solo im Break), wie auch der wundervolle, semi-akustische Grass-/Folk-/Jamrocker "The jupiter & the 119" mit seinen kernigen Drums und der bestechenden Mandolinen-/Fiddle-/Banjo-.Instrumentierung, das phantastische, kraftvolle, sehr jammige "Black elk speaks" (schlägt eine Brücke vom dezent psychedelischen Countryrock der legendären Byrds zu ihrer "Eight miles high"-Phase bis hin zu dem heutigen Roots-/Jamrock von Widespread Panic - toller Groove, saustarke E-Gitarrenlinien und -läufe), der traumhafte Old-School Country-Waltz "On the banks" (faszinierende, ursprüngliche Schönheit, sehr rootsig, tolles Southern-/Grass-Flair), der dynamische Folkrocker "Potter's field" (kommt wie eine Mischung aus Celtic-Rock und The Band), oder auch das leicht psychedelisch angehauchte, mit tollem Gitarren-, Mandolinen-Picking, starker Fiddle, dezenten E-Gitarren-Fills und starkem Drumming performte Celtic-/Folk-/Jam-Instrumental "Spring-heeled Jack"! Railroad Earth in ihrem Element - und die Fans werden sie zu Recht feiern! Ein grandioses Werk! Bärenstarker Roots-/Americana-/Grass-/Country-/Folk-/Jam-Rock, wie ihn nur diese Band zelebrieren kann. Wir wiederholen es gerne: Einzigartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Long Walk Home - 4:40   
2 The Jupiter & the 119 - 7:57   
3 Black Elk Speaks - 5:40   
4 Day On the Sand - 4:10   
5 Lone Croft Farewell - 5:18   
6 Too Much Information - 4:50   
7 Spring-Heeled Jack - 11:28   
8 On the Banks - 4:58   
9 Potter's Field - 6:12

Art-Nr.: 7141
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long walk home
The jupiter & the 119
Black elk speaks
Spring-heeled Jack
On the banks
Potter's field

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Ten Toes Up - paper house [2013]
Seit einigen Jahren folgt dieser Band eine ungemein loyale Anhängerschaft, die dieser 4-köpfigen Truppe aus dem kleinen Küstenstädtchen Murrells Inlet in South Carolina zu einem mittlerweile in Fachkreisen höchst angesehenen Standing in der Rootsrock-, Southern Rock-, und Jamrock-Szene verholfen hat. Nun präsentieren Ten Toes Up ihr neues Stusioalbum "Paper house" - ein baumstarkes Werk, das dieses Standing noch entscheidend festigen wird. "The band embodies the Carolina sound - a mix of the The Black Crowes, Widespread Panic, and the The Allman Brothers - but ultimately, all Ten Toes Up", beschreibt ein amerikanischer Journalist den Sound der Truppe. Damit hat er zweifellos recht, doch darüber hinaus muss man weitere Einflüsse von Leuten wie The Band, JJ Cale, Grateful Dead, nicht grassige The String Cheese Incident und auch The Marshall Tucker Band attestieren (zumal Frontmann BJ Craven aus deren Heimat Spartanburg stammt). Aus all diesen Bezügen kreieren die Vier einen ganz eigenen Sound irgendwo an der Schnittstelle zwischen Jamrock, Rootsrock und Southern Rock, kombiniert mit wunderbar integrierten Seventies Funk-Elementen und einem gewissen "blue-eyed blues of the Allman Brothers". Eine großartige "dual-drumming rhythm section" (Adam Miller - drums, Joshua Gregory - percussion) und die satten Gitarren von BJ Craven (gleichzeitig exzellenter Sänger und Haupt-Songwriter der Truppe) bestimmen vorwiegend das Geschehen (vierter im Bunde ist am Bass Charles Freeman). Die Band spielt sehr flüssig und kraftvoll, setzt auf diesem Album auf sehr kompaktes Songmaterial voller eingängiger Strukturen und hervorragender Melodien, agiert mit spürbarer Spielfreude, viel Herz, viel Spirit und herrlichen Grooves. Das deutliche Jam-Feeling, das sie live sicherlich voll und ganz ausleben, ist allgegenwertig.. Die Burschen verstehen ihr musikalisches Handwerk und gelten in ihrer Heimat als herausragende Live-Band. Stellvertretend für die durchweg hervorragenden Songs (es gibt absolut keine "Filler" und schon gar keine Ausfälle) seien solcher "Killer-Nummern" wie der straighte, riffige, knackige, voller Southern Rock-Esprit steckende, sehr dynamische, mit fetten Gitarren und famoser Percussion in Szene gesetzte Opener "Jesse James" (würde auch bestens in das Anforderungsprofil von Widespread Panic passen), der wunderbar funkige, dennoch schön flüssige Jamrocker "The real thing" (feine Orgel-Fills), das von satten Riffs und quirligen Lead Gitarren durchzogene "Peased to meet you", der ein dezentes "Can't you see"-Feeling aufkommen lassende und damit ein wenig an The Marshall Tucker Band erinnernde, astreine, von wunderbaren Gitarrenlinien und einer tollen Melodie bestimmte Southern Rocker "Sing to you", der ebenfalls sehr melodische Roots-/Southern-/Jamrocker "River" (wundervolle Percussion, feine Gitarren), sowie das irgendwo zwischen Santana und den Allmans angesiedelte, von klasse Lead Gitarren und kerniger Percussion bestimmte Instrumental "The aqueeze" erwähnt. Ten Toes Up sind eine Band, die die Genre-Fans unbedingt auf dem Schirm haben sollten. Das Potential der Truppe ist riesig. Hier darf man sicher noch einiges erwarten. "Paper house" jedenfall ist ein tolles, frisches, lebendiges Album geworden, an dem es absolut nicht zu mäkeln gibt. Ganz großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Jesse James - 3.34
2. Pleased to Meet You - 3.21
3. Let It Out - 3.02
4. Paper House - 3.07
5. The Reckoning - 2.58
6. The Real Thing - 2.46
7. Right a Wrong - 2.50
8. California - 3.19
9. Wrong Side of a Woman - 3.22
10. Sing To You - 3.37
11. River - 2.38
12. The Squeeze - 3.09

Art-Nr.: 8426
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jesse James
Pleased to meet you
Paper house
The reckoning
The real thing
Sing to you
River

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