Artikel 1 bis 15 von 15 gefundenen...

[1-15]

 
Allman, Devon - ragged & dirty [2014]
Es ist schon sehr, sehr beeindruckend, welch eine großartige Entwicklung Gregg Allman's Spross Devon in den letzten Jahren genommen hat. Mit seiner Band Honeytribe fing es vor rund 10 Jahren an, dann formierten sich die famosen Royal Southern Brotherhood und vor gut 1 1/2 Jahren erschien sein erstes, auch schon hervorragendes Solo-Album "Turquoise" - alles Stationen, die Devon Allman einen Weg gehen liessen, der ihn mittlerweile zu einem der anerkanntesten Musiker in der großen, weiten Welt des Southern-Genres machte. Nun legt Allman mit dem wunderbaren "Ragged & glory" sein zweites Solo-Album vor, das ihn, sowohl gesanglich, kompositorisch und auch als Gitarrist noch weiter gereift und in brillanter Form zeigt. Das weite musikalische Spektrum aus Blues, Rock, Soul, R&B, Roots und Southern Rock vereint er in 12 exzellenten Songs mit hervorragend auf den Punkt gebrachten Arrangements ohne "aufgeblusterte" Schnörkel (produziert hat Tom Hambridge, der auch die kompletten Schlagzeug-Parts übernommen hat), vollkommen natürlich, authentisch, ausgestattet mit klasse Melodien und eingespielt mit herausragenden Musikern. Neben Hambridge und Allman wirkt zuweilen noch der zweite Gitarrist Giles Cory mit, den Bass zupft Felton Crews und an der Orgel und dem Klavier hören wir Buddy Guy's famosen Keyboarder Marty Sammon, der den Sound immer wieder wunderbar ergänzt. Ja, auch Allman's Gitarrenspiel wird immer stärker. Seine herrlichen, inspirierten Soli sind einfach klasse. Allen voran sticht diesbezüglich der begnadete, hingebungsvolle Slow Blues "Midnight Lake Michigan" (eine Eigenkomposition von Allman) heraus, ein exquisites, bärenstarkes, 9 1/2-minütiges Instrumental, bei dem Allman's famos gespielte Lead Gitarre eine Gesangsstimme nicht im Geringsten vermissen lässt. Hinreissend, wie er sein Instrument durch dieses Stück führt - virtuos, gefühlvoll, emotional, genauso locker wie kraftvoll, voller Seele und Spirit. Keine Schau, kein Gefrickel, kein selbstdarstelleriches Getue - nein, nur pures "Feeling". Ja, er ist auch als Gitarrist endlich "angekommen". Verdientermassen! Aber auch der Rest, also die Gesangsstücke, sind wahre "Knaller"! Nehmen wir zum Beispiel das wundervolle "Can't lose 'em all", komponiert von Tom Hambridge und Lee Roy Parnell, das in seinem southern-souligen und bluesigen Ambiente den Geist der The Allman Brothers Band und Papa Gregg heraufbeschwört (tolles Twin-Gitarren-/Orgelspiel in einigen Passagen, tierisches Gitarrensolo von Devon im Break), den leicht country-infizierten, straighten, wieder voller Southern-Flair steckenden Boogie-Rocker "Leavin'", Allamn's seelige, "soulful" Version des alten Spinners-Klassikers ""I'll be around", den rattenscharfen, auf souliger Basis hart und krachend riffenden, ordentlich dampfenden Southern Rocker "Traveling" (flammende Gitarrenritte, starke Melodie), die tolle, raue, dreckige Coverversion von Otis Taylor's "Ten million slaves", den straighten, irgendwo zwischen den Stones, ZZ Top und Georgia Satellites angesiedelten, von herrlich klimperndem Honky Tonk-Piano unterstützten und glühenden Gitarrenriffs bestimmten Kracher "Times have changed", das vom legendären Luther Allison stammende Titelstück "Ragged & dirty" (in der Tat sehr dreckig und rau, toller Groove) oder den besinnlichen, rootsigen Finaltrack "Leave the city", bestehend lediglich aus Devol Allman's Gesang und Gitarrespiel, soiwe Tom Hambridge's Drums und Percussion - auf diesem Album gibt es keine Ausfälle. Devon Allman lebt sie richtig aus, die musikalischen Gene des Allman's-Clans. Wenn er so weitermacht, dürfen wir von ihm sicher noch etliche Großtaten erwarten. "Ragged & glory" jedenfalls ist ein Pracht-Werk geworden. Congratulations, Devon!

Das komplette Tracklisting:

1. Half the Truth - 3:07
2. Can't Lose 'Em All - 3:45
3. Leavin' - 2:40
4. I'll Be Around - 3:54
5. Traveling - 4:14
6. Midnight Lake Michigan - 9:31
7. Ten Million Slaves - 3:20
8. Blackjack Heartattack - 3:12
9. Back to You - 5:02
10. Times Have Changed - 3:28
11. Ragged & Dirty - 2:42
12. Leave the City - 3:00

Art-Nr.: 8661
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't lose 'em all
Leavin'
Traveling
Midnight Lake Michigan
Ten million slaves
Times have changed
Ragged & dirty

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
BlackHawk - brothers of the southland [2014]
"Country, Countryrock & a whole lot of Southern Rock"! Frohe Kunde für die BlackHawk-Freunde und den Outlaws-Dunstkreis: Henry Paul (The Outlaws) hat mit seinem zweiten "Standbein" BlackHawk endlich mal wieder ein neues Album am Start - und zwar ein baumstarkes. "Brothers of the southland" heisst das Teil, benannt nach der von Henry Paul, Dave Robbins und Jim Peterick im Jahre 2001 komponierten, gleichnamigen, bereits zu einem absoluten Neuzeit Southern Rock-Klassiker avancierten Hymne, die Henry Paul schon einmal im Jahre 2009 im Rahmen seines "Brothers Of The Southland"-Projektes veröffentlichte. Hier hören wir diese Nummer in einer hinreissenden, flockigen, lockern, voller wundervollem Southern-Esprit steckenden Countryrock-Version - ein Traum! 6 Stücke des neuen Albums waren bereits auf dem 2012 in einer sehr kleinen Auflage veröffentlichten, überaus raren, nur bei den BlackHawk Live-Shows erhältlichen, mittlerweile längst vergriffenen Album "Down from the mountain" enthalten, den Rest ist bis dato unveröffentlicht. Darunter befindet sich eine grandiose Coverversion des alten Stephen Stills-Klassikers "Bluebird" (Buffalo Springfield). Unter den Begleitmusikern finden sich einige The Outlaws-Recken, wie beispielsweise die Gitarristen Billy Crain und Chris Anderson, sowie Monte Yoho (drums). BlackHawk (Henry Paul & Dave Robbins) sind zurück in famoser Verrfassung - es ist eine wahre Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. Brighter - 3:57
2. That's What I'm Talkin' About - 2:51
3. Heart with a View - 3:18
4. Brothers of the Southland - 5:39
5. Champagne High - 4:33
6. Baby, The Rain Must Fall - 4:07
7. Wichita - 3:41
8. Voices - 4:08
9. Wide Open Spaces - 3:14
10. Bluebird - 5:10
11. Down from the Mountain - 4:56

Art-Nr.: 8606
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Brighter
That's what I'm talkin' about
Brothers of the southland
Champagne high
Baby, the rain must fall
Wichita
Bluebird
Down from the mountain

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Captain Legendary Band, The - tclb live [2013]
2 CD-Set! Was für eine großartige Band! Das 2010 erschienene Studioalbum der Captain Legendary Band (damals "firmierten" sie noch unter Charlie Hager & the Captain Legendary Band), "Smoking barrel", bezeichneten wir seinerzeit als wahres "Killer-Album". Weiterhin führten wir anlässlich ihres Gewinns als bester Live-Act bei den 2010er "Texas Music Awards" aus, dass dieser Gewinn "wahrlich keine Überraschung ist, wenn sie das, was sie auf ihrem Studioalbum anbieten, auch nur annähernd auf die Bühne bringen". Leute, und wie sie das es auf die Bühne bringen! "Hammer"! Die Captain Legendary Band verzückt die Welt der Red Dirt-Rock-, Countryrock-, Rootsrock-, Dixie Rock- und Southern Rock-Begeisterten mit einem tollen, wirklich beeindruckenden Doppel Live-Album ihrer Show vom 4. Mai 2013 aus dem Firehouse Saloon in Dallas/Texas, bestehend aus einem Acoustic- (CD 1) und einem Electric-Set (CD 2) von insgesamt satten 135 Minuten Spielzeit. Hat man sich diesen Live-Mitschnitt erst einmal "reingezogen", versteht man schnell, warum die Jury der TMA von den Auftritten dieser Truppe so überzeugt ist. Das ist die pure, von zwei exzellenten Lead Gitarren (Charlie Hager und sein kongenialer Partner Aaron Bancroft) bestimmte, countryfied Southern-/Red Dirt-Freude. Die Band, gegründet in Baton Rouge/Louisisana während der College-Zeit von Charlie Hager, residiert mittlerweile in dessen texanischer Heimat Humble, einem kleinen Städtchen im Harris County, nördlich von Houston. Seine musikalischen Einflüsse und die der Band beschreibt Hager als tief verwurzelt im Southern Rock und Blues, aber auch im Outlaw Country und Countryrock. In Namen ausgedrückt nennt er Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker, die Ozark Mountain Daredevils, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und die Outlaws. Wie vorzüglich die Truppe (neben den erwähnten Gitarristen Charlie Hager und Aaron Bancroft gehören noch Charlie's Bruder Jeff Hager am Bass und Drummer Matt Groll zum Line-Up) diese Einflüsse in ihren Stücken auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Ausdruck bringt, zeigen sie voller Nachhaltigkeit bei der hier vorliegende "Firhouse Saloon"-Show.- auch bei dem Acoustic-Set. Die Band spielt voller Dynamik und bringt die pure Spielfreude rüber. Es entsteht eine wunderbare Southern-Atmosphäre. Die Musikalität der Jungs ist exzellent, die Lead-Gitarren (auch die akustischen), inklusive grandioser, wechselseitiger Soli, sind die pure Wonne, der Sound ist glasklar. Ausnahmslos großartiges Songmaterial, oft kompakt, mit tollen Melodien, aber auch mit ausreichend Freiraum für die vielen, teils sehr jamfreudigen Instrumentalpassagen. Als fünften Mann haben sie bei der Show noch den dritten Gitarristen Billy Jo High mit auf der Bühne, der auch häufig die Pedal Steel bedient. Einzelne Song-Highlights herauszupicken, ist nahezu unmöglich - zu gut und ausgewogen ist das Material. Stellvertretend für einen fantastischen Gesamtauftritt seien für den Acoustic-Set solche Titel wie der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Kemah bay" (tolle Pedal Steel-Fills, großartiges, wechselseitiges Acoustic Gitarren-Solo der beiden Saitenkünstler), der dynamische, bluesige, von grandiosem Gitarrenspiel geprägte Boogie "Train song", sowie der packende, in bester MTB-/Lynyrd Skynyrd-Tradition präsentierte Southern-/Country-Rocker "Lost in a song" (mehr southern als country) mit seiner furiosen, rund 3-minütigen, "Freebird"-mässigen, finalen (Acoustic)Gitarrenschlacht, und für den Electric-Set solche "Knaller" wie der flüssige, lässige Countryrocker "Brianna" (tolles, southern-rooted Dual Lead Guitar-Solo), der dampfende, lupenreine Outlaws-mässige Southernrocker "Smoking barrel" (furiose "Green grass & high tides"-kompatible "guitar-battle"), sowie der famose Outlaw-/Southern-/Red Dirt-Rocker "Where did I go wrong" erwähnt, in den die Band plötzlich eine ausgedehnte Cover-Passage von Pink Floyd's "Time" aus deren Jahrhundert-Werk "Dark side of the moon" einbaut (großartig, wie man in eine Floyd-Nummer so viel Southern Rock-Atmosphäre hineinbekommt). Nebem den bereits genannten musikalischen Einflüssen der Band, dienen als weitere Vergleichsgrößen der jüngeren Vergangenheit sicher auch solche Kollegen wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, The Band Of Heathens, Blackberry Smoke und Whiskey Myers. Vermutlich Ende 2014 wird die Captain Legendary Band in unseren Gefilden für ein paar Club-Gigs zu Gast sein. Dieses Live-Album weckt darauf die pure Vorfreude. Baumstarkes Teil!

Die komplette Setlist:

CD 1: Acoustic Set
1. Cold Texas Night - 6.13
2. Back 2 Home - 4.09
3. Leaving Louisiana In The Broad Daylight - 5.10
4. Kemah Bay - 4.38
5. Train Song - 4.00
6. Writing On The Wall - 4.37
7. Heartbroke Bank Robery - 5.11
8. Put Me In My Place - 5.06
9. Louisiana Moonshine - 4.46
10. Gypsy Eyes - 5.06
11. P&WT - 5.11
12:Standing On The Rock - 2.18
13. Lost In A Song - 8.00

CD 2: Electric Set
1. Brothers - 4.18
2. NE TX Women - 4.19
3. Lifetime - 5.22
4. Brianna - 4.53
5. Where Did I Go Wrong - 8.14
6. Flyin' - 4.09
7. I Can't Change - 4.21
8. Honey - 4.17
9. Harry The Beast Stomp - 2.14
10. Down - 4.37
11. The Captain - 7.10
12. Cocaine Afternoon - 2.52
13. Moonshiner's Prayer - 5.15
14. Smoking Barrel - 9.04

Art-Nr.: 8596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back 2 home
Kemah Bay
Train song
Lost in a song
Brothers
Brianna
Where did I go wrong
Honey
Smoking barrel

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Greene Band, Alastair - trouble at your door [2014]
Viertes Studioalbum des südcalifornischen "guitarslingers" Alastair Greene und seiner Band, mit dem er, wie sollte es auch anders sein, erneut ein voller Leidenschaft und Spielfreude steckendes Bluesrock-Meisterwerk, von vorn bis hinten gespickt mit erstklassigen Songs, abliefert. Zollte Greene mit dem 2009 erschienenen Album "Walking in circles" noch seinen großen Blues-Heores Tribut und fröhnte er mit dem 2011er Werk "Through the rain" eher dem harten, bluesgeträmkten Classic Rock, so liegt er mit "Trouble at your door" genau dazwischen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Bluesrock-Album entstanden, das überaus klug einen Bogen von traditionellen Blues-Fundamenten zu prächtigen, zeitlosen, klassischen Rock-Elementen spannt. Es rockt und bluest gleichermassen an allen Ecken und Enden. Die Songs wirken kompakt, stecken voller verzüglicher Strukturen und Melodien, bieten dabei aber immer ausreichend Freiraum für des Meisters furiose Gitarrenausflüge und -jammings, ohne dabei allerdings jemals in unkontrolliertes "Gefrickel" abzudriften. Nein, Greene ist wahrer Virtuose, dessen Gitarrenspiel voller Feeling und Seele steckt. "Trouble at your door" besticht zusätzlich mit jeder Menge Southern-Flair, vor allem auch deshalb, weil Greene viel Slide Gitarre spielt. Des öfteren hören sich die Soli an, als würden sich zwei Gitarristen gegenseitig anstacheln und auf immer höhere Levels spielen, nämlich dann, wenn der Protagonist zwischen Slide und klassischer Lead Gitarre hin und her wechselt, wie beispielsweise bei dem fabelhaften "southern-fried" Boogie "Back where I belong". Welch ein Feuer! Man mag kaum glauben, dass Alastair Greene schon seit einigen Jahren als Lead Gitarrist mit dem Alan Parsons Project um den Globus tourt, doch in seinem Herzen regiert ohne jeden Zweifel der erdige und straighte Bluesrock. Schon der Opener "People" ist eine absolute Hammer-Nummer! Ein prächtiger, packender, geradeaus nach vorn rockender Boogie, bestimmt von dreckigen Slide-Riffs und einem ordentlich an ZZ Top- oder auch an Gov't Mule erinnernden Groove. Die Melodie ist klasse, der Gesang exzellent und das Slide-Solo des Meisters lässt absolut keine Wünsche offen. Der Grundstein für ein famoses Album ohne jeden Aussetzer ist gelegt. Weitere Highlights sind das von herrlichen Wah Wah-Riffs und einem treibenden Groove bestimmte, genauso lässige wie powernde Titelstück "Trouble at your door", der erdige, von großartiger Acoustic-Slide dominierte Roots-Blues "Red wine woman", der kompakte, satte Bluesrocker "First born son" mit seinen glühenden, brillanten Gitarrenläufen, der mitreissende, wieder voller Southernflair steckende Shuffle "Last train around the sun" mit seiner unmittelbar hängen bleibenden Melodik und den begnadeten Gitarrenläufen, der wundervolle, von exzellenter, lockerer Lead Gitarre und einem prächtigen Retro-Feeling geprägte Slow-Blues "Calling for you" (schön hier auch die dezente Orgel-Untermalung), oder auch der flott abrockende, wieder mit herausragender Gitarrenarbeit versehene Rock'n Roller "The sweetest honey" (tolles Drumming). Wie gesagt, schwache Stücke sind Fehlanzeige und die Gitarrenenthusiasten werden Mr. Greene nach dem Genuß deises Albums wieder einmal begeistert feiern. Der Mann aus Southern California und seine Band haben sich endgültig in der "bel étage" des Bluesrocks etabliert. Famose Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. People - 3:45
2. Trouble at Your Door - 3:28
3. Back Where I Belong - 3:51
4. Red Wine Woman - 3:14
5. First Born Son - 4:16
6. Love You so Bad - 3:32
7. Last Train Around the Sun - 4:27
8. Calling for You - 6:30
9. Make the Devil's Day - 3:38
10. Strange Feeling - 4:12
11. Pretty Price to Pay - 3:38
12. The Sweetest Honey - 3:25

Art-Nr.: 8624
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
People
Trouble at your door
Back where I belong
First born son
Last train around the sun
Calling for you
The sweetest honey

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hard Working Americans - the first waltz ~ live CD & DVD-set [2014]
CD & DVD-Set! Neben Trigger Hippy zählen die Hard Working Americans zu den ganz großen Bereicherungen der Roots-, Southern-, Jamrock-Szene des Jahres 2014 und wie Trigger Hippy bestehen auch die Hard Working Americans aus einem Line-Up von gestandenen, grandiosen Musikern. Nach ihrem famosen Studio-Debut vom Februar diesen Jahres, beglückt uns die Band nun mit einem überragenden Live-Set, bestehend aus Live-CD und einer packenden, über 90 Minuten währenden Live-DVD (inkl. dokumentarischer Statements der Band-Mirglieder - jedoch sind die Live Songs des Konzertes nicht unterbrochen). Die Hard Working Americans sind: Todd Snider - vocals (höchst angesehener, grandioser Singer-Songwriter aus Texas), Dave Schools - bass (von Widespread Panic), Neal Casal - guitars (von Chris Robinson Brotherhood, ex Ryan Adams' Cardinals), Chad Staehly - keyboards (von Great American Taxi) und Duane Trucks - drums (der jüngere Bruder von The Allman Brothers Band- und Tedeschi Trucks Band-Meistergitarrist Derek Trucks, Col. Bruce Hampton & the Pharoah Gummit). Zudem war hier als sechstes Bandmitglied noch der grandiose, zweite Gitarrist und Lap Steeler Jesse Aycock mit von der Partie. Was die Truppe live zelebriert ist phänomenal. Die Songs wirken noch einmal kerniger, erdiger, rootsiger und vor allen Dingen viel jammige als im Studio, sind garniert mit herrlichen Soli (vor allem der beiden Gitarristen, strotzen aber gleichzeitig nur so vor Harmonie und Melodik und demonstrieren die ganze Spielfreude und Vitalität dieser hinressenden Band. Todd Snider als Frontmann liefert eine gesangliche Meisterleistung ab und verfügt über ein aussergeöhnliches Charisma. Die CD wurde mitgeschnitten bei Shows und Rehearsals aus dem Boulder Theater in Boulder/Colorado zwischen dem 17. und 20.12. 2013, während das Konzert der DVD am 20.2.2014 im "Marathon Music Works" von Nashville/Tennessee statt fand. Die CD enthält vorwiegend das Material ihres Studioalbum, das, wie gesagt, aber völlig anders, als im Studio gespielt ist. Dazu gibt es mit "Play a train song" und "Guaranteed" live auch noch zwei exzellente Eigenkompositionen von Todd Snider, die auf dem Studioalbum nicht enthalten sind, und die ebenfalls bislang unveröffentlichte Pracht-Nummer "Mission accomplished". Zusätzliches Bonbon ist zudem ein brandneuer Studiotrack, die wundervolle Roots-/Americana-Nummmer "Come from the heart", bei der die großartige Rosanne Cash mit prächtigem Harmonie-Gesang mitwirkt. Die Live-DVD des Nashville-Konzertes beinhalltet größtenteils die gleichen Stücke wie die CD, also auch die beiden Todd-Snider-Kompsitionen, die es nicht auf dem Studiodebut gibt, sowie das bärenstarke "Down to the well". Was die Hard Working Americans auf die Bühne zaubern, ist eine absolut hinreiisende, voller Southern-Esprit steckende Rootsrock-/Jamrock-Performance, die einen unmittelbar in ihren Bann zieht. Granz große "Mugge" einer ganz großen Band! Kommt in einer sehr schönen Digipak-Verpackung im Schuber, 3-fach aufklappbar mit Gimmix-Cover! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Ein rundum begeisterndes Teil!

Die kompletten Setlists:

CD:
1. Blackland Farmer - 7.37
2. Another Train / Working Man Blues - 7.03
3. Play A Train Song - 6.39
4. Mission Accomplished - 6.03
5. Run A Mile - 5.14
6. I Don't Have A Gun - 4.43
7. The Mountain Song - 7.04
8. Straight To Hell - 6.44
9. Stomp And Holler - 5.18
10. Guaranteed - 12.33
11. Wrecking Ball - 5.50
12. Come From The Heart (w/ Rosanne Cash) - 4.22

DVD:
1. The Mountain Song
2. Blackland Farmer
3. Down To The Well
4. Play A Train Song
5. Guaranteed
6. Another Train / Working Man Blues
7. Straight To Hell
8. Stomp And Holler
9. Wrecking Ball

Art-Nr.: 8700
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Indigenous - time is coming [2014]
Großartig! Mato Nanji, dieser famose, vom Stamm der Nakota/Sioux-Indianer abstammende, unwiderstehliche Sänger, Komponist und "guitarslinger" liefert mit seiner Band Indigenous den nächsten, prächtigen Bluesrock-Knüller ab. Ein Album ist stärker als das nächste, da macht auch "Rime is coming" keine Ausnahme! Tolle Songs, herausragende, fette Gitarrenausflüge - mitreissender, herrlicher, dampfender und brodelnder, dabei durchaus eingängiger und melodischer, zuweilen von einem tollen Southern-Flair und feinen Roots-Feeling durchzogener Bluesrock vom Allerfeinsten! Ein über 73 Minuten andauerndes Killer-Teil! Indigenous rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Grey Skies - 5.02
2. I'm Telling You - 4.12
3. Good At Feelin' Bad - 3.48
4. Time Is Coming - 5.17
5. Sun Up, Sun Down - 5.56
6. Around The World - 5.29
7. Won't Be Around No More - 7.44
8. You're What I'm Living For - 5.44
9. Day By Day - 6.30
10. So Far Gone - 5.37
11. Give Me A Reason - 4.53
12. Something's Gotta Change - 4.28
13. Don't Know What To Do - 8.29

Art-Nr.: 8570
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Grey skies
Time is coming
Sun up, sun down
Won't be around no more
Day by day
So far gone
Give me a reason

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Keane, Brian - coming home [2014]
The Band Of Heathens-Gründungsmitglied Brian Keane mit srinem neuen Album! "Coming home" ist mal wieder ein Paradebeispiel, knackiger, kraftvoller Texas Red Dirt Country-/Countryrockmusik, vollgepackt mit tollen Songs voller erstklassiger Melodien und "saftiger", vorwiegend Gitarren-betonter Arrangements. Der in dem kleinen Örtchen Seneca in South Carolina geborene Keane zusammen mit Ed Jurdi, Gordie Quist und Colin Brooks die The Band Of Heathens ins Leben gerufen und war auch noch auf deren Erstwerk "Live From Momo’s" mit vertreten, bis er die Band kurze Zeit später zugunsten einer Solo-Karriere verließ. Zwischenzeitlich verstärkte er sporadisch auch immer mal die Randy Rogers Band als Keyboarder. So war er beispielsweise bei deren Auftritt in der legendären "Tonight Show" von Jay Leno mit von der Partie. 2009 erregte er mit seinem, zusammen mit Hayes Carll komponierten und von Carll performten Lied "She Left Me For Jesus" nationales Aufsehen in den USA und erlangte die Auszeichnung des besten Americana-Songs des Jahres. Keane's neues Werk "Coming home" ist, obwohl sehr knackig und rockig, countryorientierter als seine letzten Arbeiten, wenngleich er natürlich völlig frei von Nashville's Mainstream-Philosophie agiert. Er bewegt sich in etwa auf der Schiene der frühen Eli Young Band (als die noch nicht in Nashville erfolgreich war), von Jack Ingram, Cory Morrow und Chris Knight, Es dominieren rootsige, erdige Countryrockelemente und man spürt ihn immer, diesen typischen Red Dirt-Staub. Allein schon der dynamische Drive des Countryrockers "Eating for two" oder die mitreissende, herausragende, von einer traumhaften Melodie durchzogene, knackige Red Dirt-Countryballade "Bar lights" rechtfertigen den Besitz dieses wunderbaren Albums - und natürlich sind auch alle übrigen Songs von großer Klasse. Brian Keane "rocks the Red Dirt Country"! Ganz starke Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. You Can’t Go Home - 3.21
2. Eating For Two - 3.26
3. Bar Lights - 3.46
4. What You’re Missing - 4.02
5. Finally Free - 3.10
6. Coming Home - 4.09
7. Old With You - 2.49
8. Do Something Wrong - 4.35
9. Easy To Say Goodbye - 4.00
10. Nothin’ Short Of Disaster - 3.59

Art-Nr.: 8593
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't fo home
Eating for two
Bar lights
Finally free
Coming home
Old with you
Nothin' short of disaster

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LaRue, Stoney - aviator [2014]
Stoney LaRue mit seinem vierten Studioalbum! Nachdem sich der in Edmond, Oklahoma lebende Singer/Songwriter auf seinem letzten Album "Velvet" ein wenig experimentierfreudig gezeigt hatte und trotzdem, was die Charts anbelangt, mit seinem bisher größten Erfolg belohnt wurde, wählt er mit seinem neuen Werk "Aviator" wieder die eindeutig eingängigere Variante und wartet mit wunderbar lockeren, flockig dahin fliessenden und sehr melodischen Songs auf, die sich, immer noch weit entfernt vom Nashville-Mainstream, genüsslich an der Schnittstelle zwischen rootsigem Country, teils mit durchaus traditionellem Ambiente, Americana, Alternate Country und feinem Red Dirt-Country tummeln. Das Material ist klasse! Verantwortlich hierfür ist die erneute Zusammenarbeit LaRues beim Songwriting mit Mando Saenz, der ja auch schon auf "Velvet" stark mit eingebunden war. Lediglich der Merle Haggard gewidmete Countryschwofer "Natural high" (weinende Steel, wunderschöne Harmoniegesänge von Aubrie Sellers) stammt aus der Feder von Freddy Powers. Produziert haben, in einem angenehm warmen und transparenten Sound, Frank Lidell (Eli Young Band) und Mike McCarthy. LaRue beeindruckt mit einer reifen, großartigen Gesangsleistung und hat zuweilen gar ein ganz dezentes Garth Brooks-Timbre in der Stimme, das hervorragend dem countrydurchzogenen Gehalt vieler Tracks unterstreicht. Natürlich ist es eine Freude, den hervorragenden Musikern (u. a. Wallflowers-Drummer Fred Eltringham, Glenn Worf, Oran Thornton, Glenn Duncan, Jim Hoke) zuzuhören, wobei Randy Scruggs (Sohn von Bluegrass-Legende Earl Scruggs) mit seinem herrlich klaren Akustikgitarrenspiel, Aubrie Sellers mit bezaubernden Harmoniegesängen und der variable Josh Grange mit E-Gitarre, Steel und Keys die auffälligsten Akteure darstellen. Vom flockigen Opener "One And Only" (quirliges Akustikgitarrenspiel, Steel, Fiddle-Tupfer) über das Dancehall-taugliche "Til I’m Moving On", dem atmosphärischen Titelstück "Aviatior" (tolle Akustik-Slide, Akkordeon, E-Piano, Crowd-Harmoniegesänge) den sehr eingängigen "A Little Too Long" (Akkordeon-Tupfer) und "Million Dollar Blues" (klasse Bariton-E-Gitarre, einfühlsame Harmoniegesänge von Sellers), bis zum bereits o. a. Steel-getränkten Heuler "Natural High" lässt Stoney diesmal vor allem seinem Country-Herz freien Lauf. Ganz stark auch das wunderbar lockere, entspannte, traumaft melodisch dahin gleitende "Blending Colors", das mit seiner Rhytmik, seinen vereinzelten Flöten-Klängen und dem markanten Akustik Gitarren-Spiel gar ein wenig an die "Heard It In A Love Song"-Art der The Marshall Tucker Band zu erinnern scheint. Am Ende gibt es mit "Studio A Trouble Time Jam" noch einen recht schroffen, psychedelisch angehauchten Countryrocker (mit dezentem Rockabilly-Flair, quäkiger Harp, rauem E-Gitarrenfinale) als Bonustrack, mit dem gegen eine unverhoffte Schließung eines RCA-Studios, das wohl inmitten einer Musiker-Session dicht gemacht wurde, protestiert werden soll. Sehr schön wieder mal das Cover-Artwork (schon auf "Velvet" hatte ja der Samtüberzug für Aufsehen gesorgt) mit allen Texten, das diesmal ganz im Zeichen des Flugwesens (zum Teil mit technischen Zeichnungen) nebst einigen Fotos von Stoney illustriert wurde. Stoney LaRue gelingt mit "Abviator" eine deutliche Steigerung zum Vorgänger "Velvet". Das Werk dürfte den Fans von lockerem, melodischem Alternate Country, Red Dirt Country und sicher auch dem ein oder anderen, traditionbewusstenCountry-Freund eine Menge Freude bereiten. Der Mann hebt dabei, wie der Titel es vermuten lassen könnte, überhaupt nicht ab, sondern stellt sich ganz in den Dienst der Musik. Er geht dabei weiter seinen ganz eigenen Weg - und das ist gut so. Klasse Stoff für aufgeschlossene Americana-/Country-Feinschmecker! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. One And Only - 5:02
2. Golden Shackles - 3:40
3. Til I'm Moving On - 2:25
4. Aviator - 3:49
5. First One To Know - 4:36
6. Blending Colors - 4:23
7. Spitfire - 3:19
8. Still Runnin' - 3:47
9. A Little Too Long - 3:47
10. It's Too Soon - 3:17
11. Million Dollar Blues - 3:47
12. Dark Side Of The Line - 3:10
13. Natural High (for Merle Haggard) - 3:46
14. Studio A Trouble Time Jam - 6:25

Art-Nr.: 8719
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One and only
Til I'm moving on
First one to know
Blending colors
Still runnin'
It's too soon
Million dollar blues

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
O'Toole, Rich - in a minute or 2 [2008]
Rich O’Toole hatte uns bereits mit seinem grandiosen Debütwerk zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Auch mit dem Nachfolger "In A Minute Or 2" brennt der junge Bursche mit seiner großartigen Band wieder ein voller Vitalität und Energie steckendes Countryrock- und Southern Rock-trächtiges Red-Dirt-Feuerwerk ab, das seines Gleichen sucht. Kaum zu glauben, auch hier wurde trotz bereits hoch hängender Trauben wieder eine kaum für möglich gehaltene Leistungssteigerung vollzogen. Rich hat neun der insgesamt zehn neuen Tracks geschrieben (darunter mit "The Destrict Sleeps Alone Tonight" nur eine Coverversion des amerikanischen Alternativ-Duos "The Postal Service" - mit traurig rootsigem Flair, atmosphärisch begleitet von Randy Rogers-Fiddler Brady Black und mit wunderschönen, elfenhaften Harmoniegesängen der Singer/Songwriterin Abigail Curry versehen) und kompositorisch betrachtet noch mal einen großen Schritt in die richtige Richtung vollzogen. Traumhafte, eingängige Melodien, immer in Kontrast gesetzt zu einer recht rauen instrumentellen Umsetzung, wobei besonders Paul Eldridge mit seinem Southern-Rock-infizierten E-Gitarren-Spiel, was Riffs, Licks und Soli angeht, zu überzeugen weiß. Rich O’Toole's Gesang ist so variabel und flexibel wie das Farbenspiel eines Chamäleons. Er versteht es hervorragend, sich der Stimmung und Art eines Songs anzupassen. Da hört man ein breites Spektrum von Charakteren heraus, das von Willy Brown, Mike McClure, über Ronnie Dunn sogar bis hin zu Glenn Frey reicht. Produziert hat, wie auch beim Erstling, wieder der Grammy-nominierte Mack Damon, der auch bei der Einspielung (Percussion, Piano, Strings) mit Hand anlegte. Los geht es mit dem herrlich flott dahin rockenden Titelsong, gleichzeitig die erste Single, "In A Minute Or 2", der besonders durch den radiotauglichen Refrain (hervorragender Harmoniegesang von Nate Davenport als Gast) und die prächtig surrenden Slide-Fills begeistert. Startet damit verdientermaßen einen äußerst viel versprechenden Angriff auf die Spitze Texas Music-Charts (und warum eigentlich nicht auch darüber hinaus?). Toll! Erinnert an einen bestens aufgelegten Glenn Frey! Einen tollen, rockigen, rootsigen, schwungvollen Red Dirt-Countrrock-Feger mit viel Southern Rock-Espirit hören wir mit dem starken "11th Street", dessen leicht mitgrölbarer Refrain, das herrlich twin-angehauchte E-Gitarren-Solo und das Kuhglocken-Drum-Break einen potentiellen Live-Favorite abgeben dürfte. Ein echter Feiersong! Und wie es bei einem Rich O’Toole-Konzert so zugeht, beweist vor dann auch der angehängte Live-Bonustrack "Marijuana & Jalapenos", bei dem Rich und seine Mannen mit Sprechgesang, furiosen Gitarren und fulminantem Honkytonk-Piano die kreischende und mitgrölende Meute fast zum Ausrasten bringen. Eine klasse Zusatz-Bonbon! Zwischendurch gibt es aber einen starken neuen Studio-Knaller nach dem anderen, die mal im flotten und mal im entspannten oder auch knackigen Midtempo-Bereich angesiedelt sind. "Better Of Dead", "Why Can’t I Fall In Love", "Ain’t That A Shame" und "Urban Disgrace" sind alles Tracks, die O’Tool mit einer recht trockenen, aber sehr authentisch wirkenden Emotionalität (und dezenter Introvertiertheit) besingt und bei denen er seinen glänzenden Mitstreiten jederzeit genügend Freiraum für instrumentelle Feinheiten lässt. Der letzte Studiotrack, "Love Is A Disease", beginnt noch mal mit einem krachenden Southern-E-Gitarren-Intro und wird vom Zusammenspiel fetter Gitarren, exquisitem Dobro und wohl dosierten E-Piano-Klängen der Achse O’Toole/Eldrigdge/ Marty Muse (der spielt neben Dobro auch einige nette Steel-Parts) und Mack Damon dominiert. Ein ganz großer Song zum Abschluss, bevor uns der bereits o.a. Live-Kracher noch mal so richtig durchschüttelt. Rich O’Toole ist mit "In A Minute Or 2" schon in einem recht frühem Stadium seiner Karriere ein ganz großer Wurf gelungen. Ein Album, das von vorne bis hinten absolut zu begeistern weiß. Auch bei ihm wird es nicht mehr lange dauern, bis die Majors ihn unter seine Fittiche nehmen werden, das scheint schon jetzt sicher! Dieser Bursche ist richtig gut und vermutlich gerade mal am Anfang seines Entwicklungs-Potenzials! Bärenstarker Stoff eines jungen Wilden der Red Dirt-Szene, der im Fahrwasser solcher Kollegen wie der Eli Young Band oder der Britt Lloyd Band eine Menge Wind macht! Hut ab dafür! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 6067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In a minute or 2
11th street
You wanna rock n roll
Better off dead
The district sleeps alone tonight
Love is a disease

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Parnell, Lee Roy - tell the truth [2001]
Gitarrero Parnell, ein ebenso wunderbarer Sänger, wird noch immer in die Country-Riege plaziert. Doch immer mehr entfernt er sich davon und besinnt sich seiner Roots, dem Blues und Rhythm & Blues. So sind auf dem neuen Album nur noch wenige Countrymomente zu hören, was den Country-Puristen sicher ein paar Schwierigkeiten bereiten könnte. Aber wer dieser Musik offener gegenübersteht, bekommt hier ein absolutes Spitzen-Album mit einem Parnell, der nie besser in Form war, präsentiert. Das ist Blues/Bluesrock-Country oder Country-Blues/Bluesrock, wie immer man das bezeichnen mag, mit einer gehörigen Portion Boogie-Woogie, Soul und Southern-Soul. Dabei zeigt Parnell gesanglich und auch auf der Gitarre seine ganze Klasse. Herrliche Slide-Gitarren-Soli bis zum Abwinken. Aufgenommen ist das Ganze in den legendären Muscle Shoals-Studios, wo für ihn vor Jahren alles begann. Nach der Trennung von Arista Nashville spielt er nun völlig zwanglos "seine" Musik, was sich auch in dem Albumtitel "Tell the truth" widerspiegelt. "Croosin' over" beispielsweise ist ein treibender Roadhouse Blues/Bluesrock mit Ohrwurm-Charakter und Slide-Gitarren Spiel bis die Saiten glühen. "Breaking down slow", ein Duett mit der großartigen Bonnie Bramlett, ist eine wunderschöne, voller Leidenschaft gesungene, southern-soulige Blues-Ballade mit schönen, unaufdringlichen Bläsern, die Gänsehaut erzeugt. Mit einem weiteren Duettpartner, Delbert McClinton, gelingt ihm mit "South by southwest" ein rockiger, derber Texas-Blues erster Sahne, um auf dem gefühlvollen Titelstück "Tell the truth" wieder mit einer herrlichen Ballade und feinstem National-Stell-Slide-Spiel zu überzeugen. Ein weiteres Duett gibt es mit Keb' Mo' bei "I declare". Hin und wieder hört man auch einen Gospel- oder Jazz-Touch. Nicht nur etwas für Mark Selby oder Scott Holt-Fans. Gediegener "Sahne"-Rhythm & Blues (Rock) für Kenner! Musik, die einem unweigerlich ein Finger-Schnippen oder Fuß-Wippen entlockt. Herrlich!

Art-Nr.: 1292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Preacher Stone - paydirt [2014]
Drittes Album der Southern Rocker aus Charlotte/North Carolina! Preacher Stone haben sich mit ihren beiden Vorgängeralben erhebliche Sympathien in Genre-Kreisen erspielt, ihr ungeschliffener ehrlicher Southern Rock im Stile der großen Vorbilder Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot & Co., aber durchaus mit eigener Note, wird in diesen Kreisen immer noch mit Wohlwollen angenommen, zumal die Band um die Leader Marty Hill und Ronnie Riddle nie auf die großen Budgets irgendwelcher großer Labels zurückgreifen konnte. Auch ihr Drittwerk ist wieder in Eigenregie entstanden. Mit leicht veränderter Formation (zum Line-up gehören jetzt Michael Gilbert - guitar, slide, dobro; Josh Sanders - bass, vocals; Johnny Webb - keyboards und Mark Hill - drums) ist ihnen jetzt mit „PayDirt“ ihr mit Abstand stärkstes Werk gelungen. Hill und Riddle, die sämtliche Tracks verfasst haben, ist es erstmalig gelungen, eine klare Linie in ihr Gesamtwerk zu bringen, woran es gerade beim Vorgänger "Uncle Buck’s Vittles", mit doch recht stark variierenden Stilelementen und sehr unruhig wechselnden Songs, noch ein wenig gehapert hatte. Die Truppe, die sich selber nicht als Southern Rock Band sieht, sondern als Band aus dem Süden, ist ihren Heroen ein wenig dichter in den Nacken gerückt. Obwohl die meisten Basisriffs überaus kraftvoll, kantig und zuweilen sogar ein wenig metallisch kommen, spielt die Band nicht mehr ganz so hart wie bei den Vorgängern, was nicht bedeutet, das sie "weich" oder gar lasch spielen - im Gegenteil. Die Power und Energie ist stets spürbar, aber alles wirkt etwas lockerer, Song-orientierter, flüssiger. Und das kommt richtig gut. Klasse direkt der Opener "Day Late", ein selbstironischer Song über Leute, die bei allen Dingen ewig zu spät im Leben kommen ("I’m just a day late and a dollar short, my ship came in, I was standin’ at the airport" heißt es im Refrain), geht nach ein paar kurzen Beckenschlägen durch Drummer Marty Hill und einem "Hell Yeah"-Ruf von Riddle direkt gitarrentechnisch in "Pearl Jam meets Molly Hatchet"-Manier ordentlich zur Sache. Klasse auch die gurgelnde Orgel von Johnny Webb im Hintergrund, die sich dann im weiteren Verlauf des öfteren von ihrer ganz feinen Seite zeigt. Mit "Meet My Maker" wird mit religösem Unterton im atmosphärischen Midtempo weitergemacht. Schön hier das typisch surrende Slide-Solo. Eine kurze Dobroeinlage ("Shrevport Stomp") dient als Vorspiel für den herrlich stimmungsträchtigen Footstomper-Boogie "Louisiana Dog", der von wunderbar flotten E-Gitarren und klimperndem Honky Tonk-Piano getragen wird und am Ende nochmals eine Temposteigerung erfährt. Ganz starker Song! Das folgende, ebenfalls schön kratzig stampfende "And Then Some" erinnert so ein wenig an die Zeiten des Copperhead-Debüts. Tolles Zusammenwirken hier von quirlig gespielten E-Gitarren und aufheulender Orgel im Solo-Teil. Ein Stratocasterintro kombiniert mit dem berühmten Lick von Bon Jovis "Dead Or Alive" bildet den Pfeiler des tollen "Me And Mine", einer southern-souligen Midtempoballade mit kräftigem Powerrefrain. Begeisternd die Lynyrd Skynyrd huldigende Solopassage gegen Ende mit eingebauten Double Leads. Ein richtiges Highlight! Ein bisschen in klassischere Rockrichtung a la Bad Company pendelt "Walk It Dry" (tolles Orgelintro), Riddles Gesang ähnelt hier durchaus dem des großen Paul Rodgers. "Hand On The Bible" gab es bereits auf dem Vorgänger, hier mit etwas stärker hervorgehobener Akustikgitarre. Eine schöne melodische Southern-Ballade mit angenehmen Slide-Solo in Skynyrd-Tradition und pathosgetränkten Harmoniegesängen. "Place To Be" führt einen mit dezent gospeligem Touch in die Hoch-Zeiten von Bands wie Dickey Betts & Great Southern, Charlie Daniels oder der Marshall Tucker Band zurück. Herrlich das Betts-typische Führungs-E-Gitarren-Spiel zum launigen Southern-Groove. Im Soloteil reichen sich E-Gitarren, E-Piano und Orgel die Klinke in die Hand. Lässig rockt "Swimmin’ Hole" und lässt etwas wehmütig "Flirtin With Disaster"-Zeiten aufkommen. Klasse hier Webbs gluckerndes E-Piano, dass toll mit den schweren Gitarren-Riffs harmoniert. Mit "All I Know" folgt dann im Vergleich zum Rest ein recht unspektakulärer, aber schön melodischer Abschluss. Dieser Song hätte vielleicht etwas besser als Füller irgendwo in die Mitte gepasst. Trotzdem angenehm zu hören. Preacher Stone haben sich mit "PayDirt" wieder ein Stück weiterentwickelt und gehören mittlerweile mit Bands wie Hogjaw, Skinny Molly, SwampDaWamp zum erweiterten Führungszirkel des Genres. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Band, ähnlich wie Blackberry Smoke, mal ein mutiges Label und einen arrivierten Produzenten Marke Justin Niebank oder Dan Huff als Support bekommen würde... Aber auch gut möglich, dass Hill, Riddle & Co. das auch garnicht wollen. Trotzdem ist das sich stetig steigernder, klassischer Southern Rock auf der Schiene solcher Helden wie The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot, Doc Holliday, 38 Special, und, und, und. Preacher Stone sind und bleiben eine der Bands, die das Erbe der goldenen Southern Rock-Zeit höchst authentisch weiterverfolgen. Klasse Futter für die ewig hungrige Southern Rock-Fraktion! Gut gemacht, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Day Late - 3:18
2. Meet My Maker - 4:09
3. Shreveport Stomp - 0:47
4. Louisana Dog - 4:03
5. And Then Some - 3:36
6. Me and Mine - 4:33
7. Walk It Dry - 3:43
8. Hand On the Bible - 4:39
9. Place to Be - 3:50
10. Swimmin' Hole - 4:39
11. All You Know - 3:41

Art-Nr.: 8526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Day late
Meet my maker
Louisiana dog
And the some
Me and mine
Walk it dry
Place to be
Swimmin' hole

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Stanley, Michael - the job [2014]
Es ist eine Wonne für die Fans dieses legendären, kultigen Heartland Rockers aus Cleveland/Ohio. Michael Stanley, Gründer und Namensgeber der uvergessenen, in den Siebzigern vor allem in den USA hoch angesehenen Michael Stanley Band, bringt nahezu regelmässig pro Jahr ein Album über sein eigenes "Line Level"-Label heraus, so auch nun in 2014. "The job" heisst das neue Teil, das nahtlos an die beiden herausragenden Vorgänger "The hang" und "The ride" anknüpft. Stanley, seit Jahren in blendender Verfassung, gehen die brillanten Songs einfach nicht aus. "The job" ist das nächste, grandiose Werk eines Mannes, der in seiner Musik aufgeht wie kaum ein anderer. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Ein neues Glanzlicht in Stanley's langer Karriere!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything's Fine (4.48)
2. The Job (4.59)
3. Last Good Nerve (8.07)
4. You Just Never Know (5.27)
5. Survive & Advance (4.22)
6. Maybe This Is The Day (4.43)
7. Velvet Parkway /5.56)
8. Breaking News (3.43)
9. Unfinished Business (5.10)
10. Get In Line (4.58)
11. Take The Long Way Around (4.10)
12. Same River Twice (5.19)
13. Dark Angels (7.22)

Art-Nr.: 8525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The job
Last good nerve
Maybe this is the day
Velvet parkway
Unfinished business
Taking the long way around
Dark angels

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
String Cheese Incident - song in my head [2014]
Die famose Jamrock-Formation aus Boulder/CO kommt mit ihrem ersten Studioalbum nach 9 Jahren. "Song in my head" heisst das Teil - und es ist schlichtweg ein Knüller! Die Band geht mit dem neuen Werk "back to the roots" und kommt damit ihren ersten 3 Studioalben recht nahe. Dennoch muss man deutlich feststellen, dass sie ihren umwerfenden Mix aus Bluegrass, Calypso, Salsa, Afro-pop, Funk, Rock und Jazz, wie sie ihre Musik selbst beschreiben, selten zuvor frischer, lockerer, unverbrauchter, flüssiger und gleichzeitig ausgereifter präsentiert haben, als auf "Song in my head". Es ist die pure Wonne, diesen phantastischen Musikern zuzuhören. Die ausgelassene Spielfreude des Sextetts ist von der ersten bis zur letzten Minute unmittelbar zu spüren. Dazu waren die Songs nie besser. Das Material ist sehr abwechslungsreich und bleibt trotz der jeweiligen Instrumentalpassagen und Jammings bestens hängen, ja strotzt nur so vor hervorragenden Melodien. Los geht's mit dem hinreissend schönen, ungemein melodischen, frischen, lockeren, flotten, leicht grassig ausgerichteten Countryrocker "Colorado bluebird sky", der darüber hinaus mit einem herrlichen, dezenten Westernflair punktet. Im Mittelteil hören wir ein tolles Jamming mit ausgedehntem E-Gitarren-Solo, wahrend die Nummer ansonsten zusätzlich mit Mandoline, akustischen Gitarren, Banjo, fein integrierten Keyboards und einem großartigen Drumming in Szene gesetzt wird. Hat etwas von den guten, alten New Riders Of The Purple Sage, aber auch von der The Marshall Tucker Band und der aktuell so groß aufspielenden Zac Brown Band. Eine absolute Killer-Nummer zum Auftakt - und es geht, wenn auch zumeist deutlich kraftvoller, mit dieser aussergewöhnlich hohen Qualität weiter. "Betray the dark" heisst die Folgenummer, die sehr, sehr groovy (bärenstarke E-Gitarren-/Orgel-Riffs) dargeboten wird. Gute Funk-Rhythmik, dazu eine Mischung aus frischem Westcoast-/ Latin-und Southern-/Allmans-Flair. Genial das ausgedehnte, gar ein wenig an die legendären Doors erinnernde Orgel-Solo von Kyle Hollingsworth und die vorzügliche Percussion-Basis. Auch das nächste Stück, "Let's go outside" kommt schön drückend und funky rüber. Toller Rhythmus, starke Orgel-/Gitarrenkombination. Hat sehr viel "Soul". Bemerkenswert auch das zündende E-Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem exzellenten Totelstück "Song in my head", einem herrlich rollenden, Southern-fueled Jamrocker mit starker Rhythmik (die zwei Drummer/Percussionspieler sind einfach eine Wucht) und abermals einem tierischen, wunderbar würzigen E-Gitarren-Solo. Das feine "Struggling angel" klingt dann wieder etwas Countryrock-orientierter. Klasse hier die an die The Allman Brothers Band erinnernden Twin Lead-Gitarren. Das ungemein gut gelaunte "Can't wait another day" ist der nächste Knüller. Die Nummer geht runter wie Öl. Hier spürt man sie förmlich, die Sonne der Westküste. Dazu dieser fast ein wenig Karibik-anmutende, flüssige, lockere Groove. Die Percussion-Arbeit ist wieder super. Eine wundervolle Nummer! The String Cheese Incident präsentieren nach neun Jahren Studioalbum-Pause eines der besten Werke ihrer Karriere. Gratulation! Wir sind einfach nur begeistert! Long live The String Cheese Incident!

Das komplette Tracklisting:

1. Colorado Bluebird Sky - 6:28
2. Betray the Dark - 6:46
3. Let's Go Outside - 4:17
4. Song in My Head - 5:37
5. Struggling Angel - 5:36
6. Can't Wait Another Day - 5:03
7. So Far from Home - 3:55
8. Rosie - 5:51
9. Stay Through - 4:06
l10. Colliding - 7:10

Art-Nr.: 8545
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Colorado bluebird sky
Betray the dark
Let's go outside
Song in my head
Struggling angel
Can't wait another day
Colliding

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Suhler, Jim - panther burn [2014]
Der aus Dallas stammende texanische Meistergitarrist Jim Suhler (gleichzeitig Mitglied von George Thorogood's Destroyers) kommt endlich mit seinem Nachfolger zu dem begnadeten "Tijuana bible". "Panther burn" heisst das Werk - und auch das ist wieder ein saustarkes Teil geworden. Prächtiger Bluesrock voller Variabilität und Abwechslungsreichtum. Die Basis ist der klassische Texas Bluesrock, aber Suhler bringt darüber hinaus jede Menge Mississippi Blues-Elemente ein, genauso wie Spuren des Rootsrock und -Blues, Swamp-Rock, Southern-Blues, Gospel, Voodoo-Bluesrock, und und und. Das Singwriting (nahezu kpmplett von Suhler) ist erstklassig, es gibt keine Schwachstellen unter den Songs. Jim Suhler singt stark und sein Gitarrenspiel ist eh über jeden Zweifel erhaben. Er gehört seit Jahren zu den anerkanntesten Gitarrenkünstlern in Texas. Seine prächtigen Gitarrenlinien und- soli (Suhler spielt kochende Electric-Soli, aber auch akustische Gitarre, Dobro, Slide) werden immer wieder von dem nicht minder starken Tastenspiel Tim Alexander's unterstützt. Die beiden ergänzen sich vorzüglich. Namhafte Gäste hat er auch an Bord, so zum Beispiel Kim Wilson (The Fabulous Thunderbirds), Jason Elmore (Jason & Hoodoo Witch Elmore) und Carolyn Wonderland. Das ist vielseitiger Texas Bluesrock der absoluten Spitzenklasse! Ein super Album! So kann es weitergehen, Mr. Suhler...

Das komplette Tracklisting:

1. Panther Burn - 4.11
2. I Declare - 4.20
3. Across The Brazos - 5.07
4. Leave My Blues Behind - 3.25
5. I See You - 3.24
6. Remember Mama - 1.55
7. Texassippi - 4.19
8. Sky's Full of Crows - 4.47
9. Between Midnight and Day - 3.29
10. Dinosaur Wine - 3.13
11. Amen Corner - 0,54
12. All God's Children Get the Blues Sometimes - 3.23
13. Jump up Sister - 2.21
14. Worldwide Hoodoo - 3.48

Art-Nr.: 8473
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Panther burn
I declare
Across the brazos
Sky's full of crows
Between midnight and day
Dinosaur wine
Worldwide hoodoo

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!