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McGraw, Tim - damn country music ~ deluxe edition [2015]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Das brandneue Werk des Country-Superstars, sein mittlerweile schon 14. Album seit 1993, "Damn Country Music", lässt auch wieder keinen Zweifel aufkommen: Dieser Mann steht weiterhin wie ein Fels in der New Country-Brandung! Wie die Zeit vergeht. Der neue Silberling ist auch schon wieder seine dritte Veröffentlichung beim Label Big Machine Records, nachdem seine überaus erfolgreiche Ära bei Curb Records nach juristischem Dauerstreit irgendwann dann doch ihr Ende gefunden hatte. Die CD beginnt mit "Her Tonight", einem schönen melodischen, durch simulierte Flötentöne mit etwas keltischem Flair bedachten Midtempotrack. Tochter Macie zeigt mit starken Harmoniegesängen, dass auch der Nachwuchs im Hause McGraw dem Talent der Eltern in nichts nachsteht. Auch das folgende "Losin' You" durchzieht samt kräftigem Refrain, aufgrund schöner E-Gitarrenuntermalung, ein dezentes Heartland-Flair. Das starke "How I'll Always Be" trifft es mit dem Titel wie den Nagel auf den Kopf. Dieser Song hätte auch auf die Alben zu Beginn seiner Karriere hervorragend gepasst. Überhaupt muss man vermerken, dass Tim McGraw weiterhin gerne auf Bewährtes zurückgreift. Produziert hat mit ihm zusammen sein Dauerbegleiter Byron Gallimore, und auch bei den Songwritern findet man mit den Warren Brothers (beim flotten "Love Runs") oder Lori McKenna (bei der grandiosen, den Hauptpart abschließenden Singer/Songwriter-Ballade "Humble And Kind") Musiker, auf deren Ideen er immer wieder gerne zurückgreift. Sämtliche anderen Lieder wurden natürlich vom Who-Is-Who der Nashville-Kompositeure (u.a. Josh Osborne, Tom Douglas, Hillary Lindsey, Ashley Gorley, Rodney Clawson, Brett James, John Nite, und und und...) sowie Parade-Musikern wie Shannon Forrest, Ilya Toshinsky, Danny Rader, Michael Landau, Troy Lancaster, Larry Franklin, Steve Nathan & Co. kreiert und instrumentell perfekt umgesetzt. Dabei verlässt sich der Sohn der Baseball-Legende Tug McGraw (Tim hat übrigens zu Ehren seines Vaters mittlerweile eine Stiftung gegründet, die sich mit der Behandlung von Gehirntumoren befasst) nach wie vor auf sein überaus gutes Gespür bei der Auswahl seiner Lieder. Der Titelsong stammt aus der Feder von Gary Barlow, Josh Thompson und Jessi Alexander, eine wunderbar, recht traditionell im Erzählgesang gehaltene und mit viel Steelguitar garnierte Countryballade. Klasse auch das ruhige "What You're Lookin' For", im übrigen sehr hitverdächtig! Als erste Single wurde aber das viel positive Energie verströmende "Top Of The World" auserkoren. Der Steel- und Piano-getränkte Schwofer "Don't Make Me Feel At Home" stammt aus 1993, dem Jahr, als McGraws einzigartige Karriere ihren Ursprung fand. Mit "Want You Back" folgt eine emotionale Powerballade, wo Tim seinen berühmt 'näselnden' Gesang perfekt in Szene setzt. Klasse hier das surrende Landau-E-Gitaren-Solo. Fantastisch seine Kollaboration mit Big & Rich auf dem Cabrio-tauglichen "California". Hier heulen die southern-typischen Double Lead-Fills zum gute Laune versprühenden McGraw-Gesang, John Rich und Big Kenny geben sich im Bridge kurz die Ehre. Auch die drei Zusatzstücke der Deluxe-Ausgabe lohnen sehr. Das herrlich mit Bläser-Unterstützung groovende "Everybody's Lookin'" verbindet mit gluckerndem E-Piano und pfeifender Steel, Soul- und Countryelemte auf allerfeinste Art und Weise. Toller Track! Das schöne "Kiss A Girl" lässt mit Piano-, heuelnder Steel und Streicherklängen die Emotionen hochkochen. Das finale "Country And Western" ist eine sympathische Hommage ans Genre mit seinen Steelgitarren sowie seinen singenden Waylons und Willies. Ein starkes Ende! Auch wenn Tim McGraw sich dem einen oder anderen modernen Trend der heutigen Nashville-Zeit auf "Damn Country Music" nicht komplett verschließt, spürt man jeder Zeit, dass der Superstar, "seinem" Country-Genre nach wie vor den Vorzug einräumt. Ein starkes Werk mit 14 exzellenten Tracks in allerbester Tim McGraw-Tradition! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Here Tonight featuring Gracie McGraw
2. Losin You
3. How I ll Always Be
4. Damn Country Music
5. Love Runs
6. What You re Lookin For
7. Top of the World
8. Don t Make Me Feel At Home
9. Want You Back
10. California with Big & Rich
11. Humble and Kind
12. Everybody s Lookin'
13. Kiss A Girl
14. Country And Western

Art-Nr.: 9025
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Paisley, Brad - moonshine in the trunk [2014]
Nach dem sehr kontrovers diskutierten, vergangenen Werk "Wheelhouse" kommt der Superstar nun mit seinem neuen Album "Moonshine In The Trunk" und liefert diesmal wieder eine bärenstarke Leistung ab. Das Songmaterial ist exzellent und Paisley trifft die Schnittstelle zwischen klassischer Country-Tradition und modernen Klangelementen geradezu perfekt. Eingespielt wieder mit den Mitgliedern seiner Tourband (u.a. Gary Hooker, Randle Currie, Kendal Marcy, Justin Williamson, Kenny Lewis, Ben Sesar - aber auch einigen namhaften Nashville-Studiocracks wie Gordon Mote, Bryan Sutton, Wes Hightower) dürfte Brad nicht nur im Studio, sondern vor allem auch live wieder die Massen in seinen Bann ziehen. Das Album startet so ein wenig auf der zur Zeit populären "Luke Bryan-Welle". Mit den bestens für die "berüchtigten" Springbreak-Parties geeigneten "Crushin’ It" und dem in den Charts bereits etablierten "River Banks", lässt Paisley den Gute Laune-Pegel direkt mal in die Höhe schellen. Die markanten Refrain- und Titelzeilen beinhalten Mitsing- und Mitgröl-Garantie. "Perfect Storm", die zweite Single, ist dann aus dem großen New Country-Powerballaden-Stoff gestrickt (Synthie-Intro, Piano, emotionalerGesang, satte E-Gitarren, grandioses Gänsehaut-E-GitarrenSolo, tolle Melodie), der in jeden Blockbuster passt. Ein klarer Hit-Aspirant! Bei einem richtig taditionell gehaltenen Countrysong (alle typischen Intrumente mit Brads typischem Telecaster-Spiel vereint) die eher dem Countypop zugeneigte Carrie Underwood als Gastsängerin auszuwählen, ist schon ziemlich überraschend. Die "keift" bei dem starken "High Life" immer wieder zu Bads Countryerzählgesang richtig rotzig dazwischen und hält den Unterhaltungswert des Liedes damit auf sehr hohem Level. Klasse die beiden! Der Titelsong "Moonshine In The Trunk" ist ein Oktan-geschwängerter "Driving Song", der richtig rockig dahinpowert und bei dem Paisley sein filigranes, quirliges Telecaster-Spiel optimal einbringen kann. "Shattered Glass" kommt als zweite unter die Haut gehende Ballade. Im Stile der trinkfreudigen beiden Opener folgt dann "Limes" mit der eindeutigen Botschaft "When life gives you limes, make margaritas"! Der wieder schön tradionell gehaltene Truckersong "4WP" offeriert erneut Brads E-Gitarrenkünste und einen kurzen Ausflug in seinen früheren Megahit "Mud On The Tires". Brad Paisley kann auch Southern Rock! Sein "Cover Girl" erinnert ein wenig an Sachen von Marshall Tucker, 38 Special und den Outlaws aus den 90er-Jahren. Stark hier die E-Gitarren-/Fiddle-/Steel-Kombi im Soloteil. Tollen Acoustic Country bietet "Gone Green", in dem ein alter Redneck plötzlich seine grüne Seite entdeckt. Herrlich typische Veranda-Musiziererei mit Akustik-/E-Gitarre, Mandoline, Banjo und Fiddle. Und mit Emmylou Harris als Mitsing-Gast die perfekte Begleitung. Das ist dann natürlich die ganz große Kunst des Traditional-Country! Gegen Ende unterstreicht Paisley seine patriotische Seite (er hat ja auch in Afghanistan vor den Truppen gespielt und ist bei Präsident Obama in der Air Force One mitgeflogen). In dem berühmten Flugzeug hat Brad auch Tom T. Halls Klassiker "Me And Jesus" abgemischt. Perfekt hier sein ausdrucksvoller Gesang, begleitet nur von seinem versierten klaren Akustikgitarrenspiel. Das Lied gibt es als abschließenden Bonus-"Hidden"-Track. "An American Flag On The Moon" (mit integrierter Rede von John F. Kennedy im Intro, inspiriert durch seinen Sohn, der hier auch ein wenig mitsingt) und "Country Nation" (eine Hommage an die amerikanische Arbeiter-Klasse) tragen beide in Sachen Pathos dick auf und werden unzählige seiner Landsleute ins Herz treffen. Brad Paisley hat nach seinem gewöhnungsbedürftigen Vorgänger mit "Moonshine In The Trunk" eindeutig wieder den Weg "zurück in die Spur" gefunden. Ein Album mit allen Zutaten, die einen Superstar der zeitgenössischen New Country-Szene ausmacht. Hier regieren Fiddles, Steelguitars und seine fantastische Country-Leadgitarre in kongenialer Verbindung mit zeitgemässen, "jungen" Arrangements. Klasse! Brad Paisley wieder in absoluter Bestform! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crushin' It - 3.40
2. River Bank - 2.59
3. Perfect Storm - 3.54
4. High Life - 3.44
5. Moonshine in the Trunk - 3.58
6. Shattered Glass - 3.45
7. Limes - 3.56
8. You Shouldn't Have To - 3.54
9. 4WP (feat. Brad Paisley) - 3.26
10. Cover Girl - 3.10
11. Gone Green - 3.16
12. JFK 1962 - 0.54
13. American Flag on the Moon - 3.45
14. Country Nation -3.21

Art-Nr.: 8655
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Rice, Chase - ignite the night [2014]
Der nächste der jungen, "wilden" Nashville-Garde auf dem Weg zum ganz großen Erfolg: Chase Rice, der das erste Mal als Co-Komponist des großen Florida Georgia Line-Hits "Cruise" nachhaltig in Erscheinung trat und der sich bereits rund um Nashville durch seine Energie-geladenen Live-Shows auch als Interpret auf der Bühne eine große Fan-Gefolgschaft erspielt hat, ist nun mit seinem eigenen Debutalbum am Start - und er trifft ohne jeden Zweifel den Zahn der Zeit. Knackiger, satter New Country auf der Schiene solcher Kolegen wie Jason Aldean, Luke Bryan, der schon erwähnten Florida Georgia Line, Justin Moore, Tyler Farr & Co., der seinen Weg in den Charts machen wird. Die erste Single "Ready set roll" ist bereits in den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts unterwegs, mit klarer Tendenz nach oben. Klasse Einstand von Chase!

Das komplette Tracklisting:

1. Ready Set Roll - 3.10
2. Do It Like This - 3.35
3. Beach Town - 3.43
4. MMM Girl - 3.43
5. Beer With The Boys - 3.28
6. Carolina Can - 3.40
7. We Goin Out - 3.29
8. Gonna Wanna Tonight - 3.33
9. Look At My Truck - 3.16
10. U Turn - 3.30
11. 50 Shades Of Crazy - 3.10
12. What s Your Name - 3.18
13. How She Rolls - 2.59
14. Jack Daniels & Jesus - 3.55
15. Whoa

Art-Nr.: 8649
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Shelton, Blake - bringing back the sunshine [2014]
9. Studioalbum des beliebten New Country-Stars. Der aus Oklahoma stammende Blake Shelton hat sich, wie mittlerweile bekannt, in den Staaten über seine Musik hinaus einen Namen gemacht. So ist er sowohl als Coach der beliebten Casting-Show "The Voice" als auch als Co-Moderator der ACM-Awards (zusammen mit Luke Bryan) in der amerikanischen Medienlandschaft längst eine feste Größe geworden. Nun kehrt er mit "Bringing Back The Sunshine" wieder zu seinem Kerngeschäft zurück und hat dabei eine hohe Hypothek zu tragen. Der mega-erfolgreiche Vorgänger "Based On A True Story..." war bereits sein drittes No.1-Country-Album und ist unglaublicherweise jetzt immer noch in den Top-10 der Charts vertreten. Aber wie so oft in diesem Genre bringen die arrivierten Leute der Szene die besten Resultate, wenn der Druck am Größten erscheint. Und auch Shelton zeigt sich auf dem neuen, zwölf Stücke umfassenden Werk unter der Regie von Scott Hendricks relativ unbeeindruckt von dem ganzen "Tamtam" und ruft eine der bisher stärksten Leistungen seiner musikalischen Karriere ab. Er kehrt dabei so ein wenig zu seinen anfänglichen Roots zurück, als er damals mit seinem Single-Hit "Austin" den Grundstein für seine weitere Entwicklung legte. Der Auftakt-Song und Namensgeber zugleich "Bringing Back The Sunshine" bietet, wie der Titel es schon vermuten lässt, nach einem herrlichen Orgelintro, schließlich cabrio-tauglichen, flockigen Gute-Laune-New Country-Rock. Geht mit seiner tollen Melodie runter wie Öl. Das von einer Banjo-mäßig "blechern" klingenden Gitarre und herrlich eingestreuten Southern E-Gitarren-Riffs geführte, richtig lässig vor sich hin groovende Stück "Neon Light" hat als erste Single bereits Platz 6 der Billboard-Charts erreicht. Blakes typischer, von dezenter Introvertiertheit gekennzeichneter Gesang harmoniert herrlich zu dem Klangbild. Großen Balladenstoff gibt es beim folgenden "Lonely Tonight", bei dem Pistol Annies-Bandkollegin von Ehefrau Miranda Lambert, Ashley Monroe, traumhaft schönen Harmoniegesang beisteuert. Ein äußerst hitverdächtiges Duett. Weitere ruhige Momente gibt es mit dem romantisch anmutenden "A Girl", "I Need My Girl" (typische Powerballade mit kräftigem Refrain) oder dem mit einer wunderbaren Akustikgitarre ummantelten "Just South Of Heaven". Letztgenanntes Lied wirkt ein wenig wie eine Country-Ausgabe von Claptons berühmten "Tears Of Heaven". Sehr atmosphärisch auch der besungene, dem Alkohol geschuldete One-Night-Stand auf "Sangria". Dem modernen Zeitgeist des Genres huldigen dann Stücke wie "Gonna" (wieder mit sehr markanter Gitarrenarbeit, aber auch HipHop-Flair und Crowd-Hamonie-Gesängen), und das cool gebrachte und gespielte (wieder glänzende Gitarrenarbeit von Musikern wie Tom Bukovac, Troy Lancaster, Mike Henderson, Derek Wells oder Bryan Sutton), swampige "Buzzin’" (unter tatkräftiger Mithilfe von Voice-Teilnehmerin Rae Lynn). Freunde des traditionellen Country werden mit der pathosgeladenen Hommage an das Genre bei dem "Good Country Song" bestens versorgt. Hier drücken Aubrey Haynie mit aufheulender Fiddle und Russ Pahl mit wimmernder Pedal Steel sowie Blake samt belegter Stimme mächtig auf das Gefühlsinnenleben des Zuhörers. Diese Nummer hat wirklich, dem Titel getreu, alle Zutaten, die man mit solch einem Stück assoziiert. Der Rausschmeißer "Just Gettin’ Started" , eine zünftige, flott abgehende Countryrock-Uptempo-Nummer (klasse Bariton-E-Gitarren-Solo), beendet ein durchweg abwechslungsreich und kurzweilig gestaltetes Album, das wie im Fluge vergeht. Dazu gibt es ein sehr schön bebildertes Cover-Artwork (mit z. T. toll fotografierten, vom Verfall gekennzeichneten Gebäuden) mit allen Texten und Infos. Blake Shelton lässt mit "Bringing Back The Sunshine" noch mal ein wenig musikalischen Sonnenschein in den sich gerade dem Ende entgegen neigenden Country-Sommer strömen. Eine sehr starke Leistung, die mit Sicherheit wieder den einen oder anderen Hit abwerfen wird. Toll gemacht Mr. Shelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Bringing Back The Sunshine - 4:02
2. Neon Light - 3:41
3. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
4. Gonna - 3:02
5. A Girl - 3:35
6. Sangria - 3:53
7. Buzzin' (feat. RaeLynn) - 3:45
8. Just South Of Heaven - 4:10
9. I Need My Girl - 3:32
10. Good Country Song - 3:37
11. Anyone Else - 4:21
12. Just Gettin' Started - 3:27

Art-Nr.: 8673
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Strait, George - honkytonkville [2003]
Was ist der Bursche aktiv! Erst im März dieses Jahres veröffentlichte er das Live-Album und die dazugehörige Live-DVD "For the last time: live from the Astrodome" und nun folgt schon (und das 2 Wochen früher, als ursprünglich geplant, das nächste, brandneue Studioalbum. "Honkytonkville" dürfte wieder ein absoluter Knüller für alle Strait-Fans sein, mit dem er deren Erwartungen vielleicht sogar noch übertrifft. Großartige Songauswahl! Schon der Album-Titel ist klasse und paßt bestens zur Musik. Purer Country und Country & Western, bei dem er unbeirrt seiner Linie treu bleibt. Es gibt keine Experimente. Zudem kommt Strait, soweit man das überhaupt sagen kann, wieder etwas mehr zu seinen Roots zurück. Vieles erinnert an alte Tage zu "Amarillo by morning"-Zeiten. Allein schon durch die Tatsache, daß er erstmals die Gesangsparts bei sich zu Hause in seinem kleinen eigenen Studio eingespielt hat, verdeutlicht, wohin es den Texaner zur Zeit wieder zieht: nämlich "back home to Texas"! Und diesen Texas-Spirit fängt er in seiner Musik wieder deutlicher ein. Das kommt bestens rüber! Unter den Songwritern tauchen solche Leute wie Jim Lauderdale, Anthony Smith, Bruce Robison, und seit längerer Zeit auch mal wieder sein alter Freund aus frühen Tagen, Dean Dillon auf. So zum Beispiel bei dem erstklassigen, recht flotten, traditionellen Titelstück "Honkytonkville", das natürlich auch eine astreine Honky Tonk Country-Nummer darstellt. Mal wieder geht es um den von seiner Liebsten verlassenen Cowboy, der sich anschließend in dem fiktiven Honkytonkville wiederfindet, um seinen Kummer zu vergessen. "Livin' high on Barstool Hill in Honkytonkville", heißt es da im Text. So muß "pure Country" sein! Bestens gelungen ist auch die erste Single "Tell me something about Tulsa", bereits auf dem Weg an die Chartspitze. Eine excellente Ballade mit toller, relaxt gespielter E-Gitarre. Mandolinme, feinem Klavier und wunderbarer Steel. Auch die eingesetzten Streicher stören hier nicht sonderlich, denn sie vermitteln keinerlei Pop-Atmosphäre, sondern unterstreichen vielmehr diese beeindruckende Western-Atmosphäre, die dieser Song vermittelt. Wie aus einem alten John Ford-Klassiker! Zu den weiteren Höhepunkten gehören die flotte, lässige Uptempo Country-Nummer "I found Jesus on the jailhouse floor" mit seiner prima Melodie, den feinen Gitarren und der großartigen Steel, die schöne Ballade "Desperately" und der abgehende Honky Tonker/ Trucker-Song "Honk if you Honky Tonk". Doch alle 12 Songs sind bestens gelungen. "Honkytonkville", das ist von vorn bis hinten George Strait, wie ihn seine Fans lieben.

Art-Nr.: 1885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - saturday night / sunday morning [2014]
2 CD-Set! Welch eine grandiose Vorstellung von Marty Stuart und seinen Fabulous Superlatives! Das Doppelalbum, aufgeteilt in zwei Teile ("Saturday night" mit dem Untertiotel "Rough around the edges" und "Sunday mprning" mit dem Untertitel "Cathedral") thematisiert das uralte "Countrymusic-Drama" zwischen "hardcore living" und "heartfelt apologia", zwischen "Saturday night sinning" und "Sunday morning spirituality", zwischen dem sündigen, wilden Samstag Nacht-Partyleben und der tiefempfundenen, gläubigen Sonntag Morgen-Geistlichkeit. Wohl niemand kann diese Geschichte musikalisch und textlich besser aufarbeiten, als der 5-fache Grammy-Gewinner, Multiinstrumentalist, fantastische Sänger, Songwriter, Historiker und Fotograf Marty Stuart, den man durch seine langjährige Nähe zu Johnny Cash sicher auch als so etwas wie den Ziehsohn des "Man In Black" bezeichnen kann. Songmaterial und Musik des kompletten Albums sind einfach grandios. Das ist kompromissloser, auf den Punkt gebrachter "real Country"! CD 1 ("Saturday night") besticht mit purer Country und Honky Tonk-Musik in allen nur erdenklichen Richtungen, voller toller Melodien und bärenstarker Instrumentierung aus vielschichtigen, transparenten, sauber und klar gespielten Gitarren und E-Gitarren, heulender Steel, Fiddle, mal einem Piano und einer mitreissenden Rhythmus-Sektion. Man erinnert sich zum Teil an seine alten Werke aus der "Hillbilly Rock"- oder "Tempted"-Zeit, transportiert in die Gegenwart und mit noch mehr "echtem" Country. Songs wie der hinreissende, abgehende, rockin' & rollin' Country-Knaller "Jailhouse" mit seinem prächtigen Rockabilly-Drive und den tierischen E-Gitarren-Läufen von Marty Stuart und "Hexer" Kenny Vaughan, die gnadenlos starke Coverversion von Hank Williams' "I'm blue I'm lonesome" mit ihrer wunderbaren Gitarren- und Fiddle-Begleitung, die unwiderstehliche, traumhaft melodische, dezent nostalgisch angehauchte Country-Ballade "When it comes to loving you" mit ihrem brillanten Arrangement aus herrlichen Steel-, Acoustic- und elektrischen Baritone Gitarren, oder der geniale Barroom Honky Tonker "Rough around the edges" in seinem exzellenten Gitarren-/Steel-/Fiddle-Gewand mit klimperndem Honky Tonk-Klavier sind absolute "Pure Country"-Perlen der Gegenwart. Auch mit der CD 2 ("Sunday Morning") wird das kaum anders. Trotz des spirituellen Hintergrunds und des Gospel-Flairs ist das musikalische Ambiente nahezu identisch zur CD 1. Auch hier wird ordentlich "gerockt", wie auch mit sehr emotionalen Stücken das Thema abgehandelt. Herrlich beispielsweise der furiose, rockin' Country-Boogie "Boogie Woogie down the Jericho Road" mit seinem tollen Drive und den prächtigen E-Gitarren, das dezent bluesige, dabei wunderbar melodische, ruhigere "Long walk to heaven", das schön rootsige "The gospel way", oder das erneut gut nach vorn gehende, stampfende "Keep on the firing line" mit den brillanten Gitarrenläufen von Kenny Vaughan. Was für ein authentisches Countryalbum! Marty Stuart in absolut Top-Verfassung. Er ist einer der ganz Großen des Country, das beweist er hier einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Ein begeisterter U.S.-Fan sagt: "This album is amongst his very best work, and the Fabulous Superlatives are truly fabulous": Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Jailhouse - 3:07
2. Geraldine - 2:39
3. I'm Blue I'm Lonesome - 3:20
4. When It Comes to Loving You - 3:18
5. Rough Around the Edges - 3:06
6. Sad House Big Party - 2:19
7. Talking to the Wall - 2:27
8. Life Has It's Little Ups and Downs - 3:40
9. Look at That Girl - 3:12
10. Old Old House - 3:12
11. Streamline - 3:38

Disc 2:
1. Uncloudy Day - 3:12
2. Boogie Woogie Down the Jericho Road - 3:39
3. Long Walk to Heaven - 3:52
4. That Gospel Music - 2:48
5. The Gospel Way - 4:45
6. Mercy #1 - 2:43
7. Keep on the Firing Line - 2:45
8. My God Will Make a Way for Me - 3:16
9. Good News - 1:30
10. Angels Rock Me to Sleep - 4:17
11. Cathedral - 5:03
12. Heaven - 2:44

Art-Nr.: 8672
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jailhouse
I'm blue I'm lonesome
When it comes to loving you
Rough around the edges
Talking to the wall
Look at that girl
Boogie Woogie down the Jericho Road
Long walk to heaven
The gospel way
Keep on the firing line

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Washers, The - everything at once [2014]
"Rock 'n Roll, y'all" - mit diesem wunderbaren Motto wird man eingangs der Internet-Präsenz der Washers begrüsst. Was für eine großartige, voller Klasse und Leidenschaft aufspielende Gitarren Rootsrock-/Countryrock-/Americana Rock-Band aus -na klar- Texas, genauer gesagt dem kleinen Nest East Bernard im westlich von Houston gelegenen Wharton County. "Everything at once" ist bereits das dritte Album des Quartetts (mittlerweile sind sie zum Quintett angewachsen - Shane Boeker ist als dritter Gitarrist hinzugekommen), mit dem sie sich nun endgültig im Kreis der ganz großen Texas-Acts festsetzen werden. Mit zwei exzellenten Gitarristen (Todd Janik und Justin Wilcox, der auch das Banjo und die Steelguitar bedient), einer vorzüglichen Rhythmusfraktion (Matt Kopycinski am Bass und MikeFaltysek an den Drums), sowie 3 fantastischen Sängern (alle, ausser dem Drummer singen Lead und Harmonies) verschmelzen sie klassische Retro Countryrockstrukturen mit zeitgemässem Gitarren Rootsrock, feinem Americana-Feeling und einem gepflegten Schuß Southern Rock-getränktem Red Dirt-Flair zu ihrem unwiderstehlichen, eigenen Sound. Dabei sind Einflüsse zu hören, die durch die gesamte Historie des Roots- und Countryrocks reichen, von Poco und den Flying Burrito Brothers, über Neil Young, bis hin zu aktuellen Bands wie The Band Of Heathens, der Kyle Bennett Band, Midnight River Choir, Reckless Kelly und der Zac Brown Band (ohne das Karibik-Flair). Die Musiker harmonieren prächtig miteinander. Die erdigen Gitarren, teils mit prächtigen Soli, dominieren und ergänzen sich dabei perfekt mit den ausnahmslos herausragenden Gesangsleistungen und Melodien. Los geht es mit dem bärenstarken "Break your heart", einem durchaus angerauten, dabei aber überaus melodischen Red Dirt-Rootsrocker mit einer tollen Gitarrenbegleitung und herrlich groovender, dezent jammiger Bongo-Percussion im Hintergrund. Dazu gibt's ein vorzügliches, sehr Southern-affines, zündendes Gitarrensolo. Wundervoll, wie die 3 Sänger ihre Stimmen einsetzen. Ein Hammer-Auftakt! Rootsrock aus Texas der Güteklasse 1A! Weiter geht's mit dem recht lockeren, flockigen, gleichzeitig schön knackigen, flüssigen, erneut mit einer klasse Melodie auftwartenden Countryrocker "Pennies". Wir hören eine großartige Banjo-Untermalung und starke E-Gitarren-Begleitung, inklusive eines erneut sehr versierten, erdig rauen Solos. So jagt eine Killer-Nummer die nächste. Nun steht das grandiose "Austin Town" auf dem Programm. Was für eine hinreissende Hommage an die texanische Musikmetropole. Was für eine famose Countryrock-/Americana-/Roots-Ballade. Abermals begleitet von einem im Hintergrund agierenden, schön trockenen Banjo-Lick und herrlichen Gitarren, versteht es die Band hervorragend, die eingängige, sich im Ohr festfressende Harmonie des Songs mit einer staubigen, stets angeraute Roots-Basis zu verbinden. Das ist es, was diesen prächtigen Red Dirt-Sound so unwiderstehlich macht. Dieses Stück ist geradezu ein Musterbeispiel dafür. Jede Menge Southern-Einflüsse gepaart mit einem ordentlichen Schuß Neil Young & Crazy Horse bestimmen das wunderbar rockige "Fame". Tierisch die von den beteiligten Gitarristen zelebrierten E-Gitarren-Breaks in der Mitte und am Ende, zum Teil mit tollen Double-Leads. "Stepping stone" ist ein straighter, tougher Roots-/Countryrocker mit starken Riffs, der ein wenig an Reckless Kelly und zünftige Micky and The Motocars erinnert. Erneut eine schöne Banjo-Untermalung, eine großartige Melodie und exzellenter (Harmonie)Gesang bestimmen das Geschehen. Es folgen der wunderschöne Retro-Countryrocker "Small town", der uns die goldenen, alten Zeiten ala Poco, Flying Burrito Brothers und Pure Prairie League in Erinnerung ruft, der waschechte, raue Southern Rocker "Hired hand", der wie eine Verbindung legendärer Helden wie Lynyrd Slynyrd und den aktuellen Genre-Königen Blackberry Smoke daherkommt, und die geradzu hymnische Americana-Ballade "Best of me", mit der das Album ohne die Spur eines Ausfalls genauso famos endet, wie es begonnen hat. Ja, wie wiederholen es gerne: The Washers gehören nach diesem Album zweifelsfrei zu den absoluten Top-Adressen des Genres. Wir sind begeistert! Genau so muss man ihn spielen, diesen fantastischen "Roots'n Country-Rock'n Roll made in Texas"!

Das komplette Tracklisting:

1. Break Her Heart - 3:57
2. Pennies - 4:01
3. Austin Town - 5:04
4. Weak in the Knees - 3:30
5. Pink and Yellow Packets - 2:51
6. Fame - 4:19
7. Stepping Stone - 4:01
8. Small Town - 3:46
9. Hired Hand - 3:47
10. Best of Me - 6:39

Art-Nr.: 8669
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break her heart
Pennies
Austin Town
Fame
Stepping stone
Small town
Hired hand

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