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Bastard Sons Of Johnny Cash - new old story [2014]
Herrlich! Wundervoll! Welch eine Überraschung! Die in San Diego/Californien beheimateten Bastard Sons Of Johnny Cash (der "Man in black" höchst persönlich gab nicht nur die Einwilligung zu diesem Namen, sondern galt noch zuletzt als einer ihrer größten Fans) um den fantastischen Songwriter und Sänger Mark Stuart sind zurück mit einem genauso erfrischenden, wie flüssigen, lockeren und traumhaft melodischen Album allerfeinster "Dusty California Country"-/Countryrock-/Americana-Musik, die einen mit auf eine imaginäre, unwiderstehliche Reise entlang der staubigen "long lost desert highways" zwischen Texas und Californien nimmt. Das ist die pure Wonne, sowohl für Traditionalisten, als auch für Americana-Liebhaber. Oh, kann ehrliche, rootsige, traditionelle und zuweilen mit einem Hauch von Rockabilly versehene Country- und Ameicana-Musik schön sein...

Das komplette Tracklisting:

1. Highway Bound - 3:31
2. Well Worn Heart - 3:39
3. No Honky-Tonks - 4:15
4. Poor Man's Son - 4:03
5. Ain't No Tellin' - 3:34
6. Leave A Light On - 2:47
7. Into The Blue 3:01
8. El Troubadour - 3:22
9. New Old Story -3:36
10. Bounds Of Your Heart - 4:24

Art-Nr.: 8505
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway bound
Well worn heart
No honky-tonks
Poor man's son
Ain't no tellin'
Into the blue
New old story

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Bingham, Ryan - fear and saturday night [2015]
Was für ein fantastisches Americana-Album! Ryan Bingham präsentiert sich in brillanter Verfassung! Der für sein Stück "The weary kind" aus dem "Crazy heart"-Soundtrack, sowohl mit einem Grammy, als auch mit einem Oscar ausgezeichnete, aus New Mexico stammende und in "rural Texas" aufgewachsene Singer-Songwriter ist mit seinen knapp 34 Jahren schon ein von allen Extremen des Lebens geprägter Mann. Höhen und Tiefen verlangten ihm bisher alles ab. Den Großteil seiner jungen Jahre verbrachte er quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand er auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. Dann kam mit dem oben erwähnten "The weary kind" der ganz große Erfolg, doch genau in dieser Zeit verlor er beide Elternteile. "Fear and Saturday night" ist ein Album, dass in grandiosem Songmaterial Bingham's komplettes Leben zu reflektieren scheint. Songs mit wundervollen, dem jeweiligen Thema perfekt angepassten Arrangements, oft sehr harmonisch eingebettet in großartigen Melodienbögen, zuweilen aber auch ordentlich rau, demonstrieren auf eindrucksvollste Art und Weise Bingham's große Gabe, die Wendungen des Schicksals in absolut authentischen Liedern auszudrücken. Fröhlichkeit und tiefe Depression vereinen sich nicht selten in ein und dem selben Song. Das klingt nach einem düsteren Album, doch die bewegenden, schwierigen Texten werden immer wieder von herrlichen Melodien umgeben, die das Prinzip Hoffnung suggereiren sollen. Es sind einfach traumhafte Songs, vorgetragen von grandiosen Musikern. Der Protagonist hat eine tolle Band um sich herum zusammengestellt, bei denen vor allem die beiden Gitarristen Jedd Hughes und Daniel Sproul überragen. Das Album startet mit der wunderbar entspannt und locker gehaltenen, flockigen, von harmonischen, schön transparent eingesetzten Gitarren umgarnten Alternate Country-Nummer "Nobody knows my trouble", bei der sich eine warme, äusserst angenehme, sehr melodisch inszenierte Instrumentierung geradezu perfekt mit Bingham's markanter, staubtrockener, Whiskey-gegerbten Stimme vereint. Ein famoser Auftakt. Von nun an jagt eine grandiose Nummer die nächste. Ob beispielsweise der sehnsüchtige, von toller Harmonica geleitete Waltz "Broken heart tattoos", der ungemein raue, bluesige, mit dreckigen E-Gitarren gespickte Rootsrocker "Top shelf drug", die leicht folkig angehauchte, mit einem herrlich vielschichtigen Arrangement aus markanten Basslinien, Gitarren, Klavier und fein abgestimmter Mundharmonika versehene, kraftvolle Heartland Rock-Ballade "Island in the sky" (ein gewisses Springsteen-Flair ist nicht zu leugnen), der leicht nostalgisch anmutende, von einem faszinierenden Tex Mex-Feeling durchzogene (großartiges Akkordeon), gut tanzbare (auch das geht bei Bingham), traumhaft melodische, zudem mit erdiger E-Gitarre und Slide inszenierte Roots-/Americana-/Border-Rocker "Adventures of you and me", die exzellente, von rauen Baritone Guitar-Licks und herrlichen Gitarrenlinien (famoses Solo) bestimmte Heartland-Ballade "Fear and Saturday night", das an einen texanischen Neil Young erinnernde, erdige "Radio", das hinreissend schöne "Darlin'" (grandioses, virtuoses E-Gitarrenspiel), oder der mit einem kernigen Bo Diddley-ähnlichen Rhythmus versehene, bluesige Rootsrocker "Hands of time" - all das ist die ganz hohe Roots-/Singer-Songwriter-Kunst eines Ryan Bingham. Was er und seine Musiker hier präsentieren ist ein geradezu magisches Gemisch aus allerfeistem Rootsrock, Americana, Folk, Alternate Country, Blues und texanischem Heartland Rock. Natürlich zwingen sich einem Vergleiche zu Leuten wie Terry Allen (von dem er sich sehr beeinflusst fühlt), John Prine, Joe Ely, Steve Earle, und einem rootsigen John Mellencamp und Bruce Springsteen auf, doch Bingham hat wie kaum ein anderer der heutigen Singer-Songwriter-Generation sein Terrain, seinen eigenen Stil, seine Identifikation gefunden. Bingham's Musik repräsentiert, und das hört man ganz deutlich, in erster Linie das trockene, von der Hitze verbrannte Grenzgebiet zwischen Texas und Mexiko. "Fear and Saturday night" ist das bislang vielleicht stärkste Album von Bingham überhaupt, aber wer mag das bei den tollen Outputs der Vergangenheit schon eindeutig beurteilen. Auf jedem Fall ist ihm ein kleiner Geniestreich gelungen. Schon ganz früh im Jahr 2015 ein Highlight, dass in den Jahresendrnkings der besten Americana-Alben wohl ganz weit vorn zu finden sein wird. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody Knows My Trouble - 4:15
2. Broken Heart Tattoos - 3:59
3. Top Shelf Drug - 3:28
4. Island in the Sky - 4:33
5. Adventures of You and Me - 4:11
6. Fear and Saturday Night - 4:23
7. My Diamond Is Too Rough - 5:36
8. Radio - 4:36
9. Snow Falls in June - 5:00
10. Darlin' - 4:56
11. Hands of Time - 3:08
12. Gun Fightin Man - 4:06

Art-Nr.: 8777
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Nobody knows my trouble
Island in the sky
Adventures of you and me
Fear and Saturday night
Radio
Darlin'
Hands of time

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Bros. Landreth, The - let it lie [2015]
Ein neuer, hell leuchtender Stern am Rootsrock-Himmel geht auf - und was für einer! Die aus Kanada, genauer gesagt, Winnipeg/Manitoba stammende Band The Bros. Landreth um die beiden Brüder Joey (guitars, vocals) und David Landreth (bass, vocals) sorgen mit ihrem grandiosen Debut "Let it lie" für ein absolutes, musikalisches Highlight und veranlassen die einschlägige Fachpresse zu geradezu überschwänglichen Elogen. Ein paar Zitate: "The Bros. Landreth blew us away with their soul and precision, both of their instrumental and vocal chops were top flight" (Craig Havighurst/Music City Roots), "It sounds almost like Little Feat and John Hiatt had been country stars" (Country Weekly), "Put Gov't Mule and Little Feat in a blender, add 2 shots of Patron, and a splash of good ol' leaded gas and you got some Bros. Landreth" (Bruce Ladan/CBC), "The pretentious among us will certainly find elements of the Allmans, CCR, possibly Ry Cooder and maybe Little Feat in here; perhaps even The Band. But, The Bros. Landreth take all of those influences and move them on into the Americana stratosphere to create a sound that itself will be imitated before the end of 2015" (No Depression)... und so weiter. Da wird einiges über die Richtung der Musik verraten, ein paar Einflüsse werden genannt, doch entscheidend ist, dass diese Band einen Sound kreiert, der in der Tat einzigartig ist. Da haben wir eine ungemein kernige, raue, schön bluesige, geradezu Southern-lastige Rock-Basis mit dreckigen E-Gitarren (Joey Landreth ist ein bärenstarker Gitarrist) auf der einen Seite, aber auch von herrlicher Americana-Instrumentierung (Dobro, auch mal ein Banjo, akustische Gitarren) und schönem Countryrock-Flair geprägte Strukturen auf der anderen Seite - und all das kanalisiert die Band (wird vervollständigt von Ryan "Rhino" Voth an den Drums und Alex Campbell an den Keyboards) in exzellenten, voller Spannung und Finesse steckenden, abwechslungsreichen Songs mit viel Seele, großartig hängen bleibenden Melodien und ganz starkem Gesang, teils mit wunderbaren Harmonies. Ohne jeden Zweifel sind das ganz vorzügliche, sich glänzend ergämzende Musiker. Die Produktion ist glasklar. Man spürt ein schönes Retro-Feeling, und doch erscheint die Musik überaus zeitgemäss. Klasse immer wieder die prächtigen Wurlitzer- und Orgel-Fills, die den Gitarrensound vorzüglich unterstützen. Blues, Rock, Soul, Gospel, Folk, Country - daraus bastelt die Band ihre unwiderstehliche Rootsrock-/Americana-Rock-Formel. Poco, Anders Osborne, The Allman Brothers Band, die oben schon erwähnten Little Feat und John Hiatt, The Band, Steve Earle, The Avett Brothers, aber auch The Jayhawks, The Doobie Brothers und Jackson Browne kann man hin und wieder irgendwie erahnen, doch, wie gesagt, "Let it lie" ist purer "Bros. Landreth"-Sound! Das Songmaterial ist durchweg exzellent, Ausfälle gibt es keine. Beispiele für die bluesige, rockige Kategorie sind etwa der wunderbar groovende, von satten Gitarrenriffs und zündenden, lauten Lead Gitarren-Läufen geprägte, dabei sehr melodische Opener "Our love", der erdige, southern-rockige, mit einem zündenden Slide-Solo und tollen Banjo-Intervallen versehene, flammende Rootsrocker "I am a fool", oder der kochende, überaus raue Uptempo-Boogie "Runaway train", dessen tierisch brennende Slide-Gitarren (vor allem das "geile" Solo im Break) den, im positivsten Sinne, puren Blues-Dreck repräsentieren. Für die ruhigeren, Americana-lastigeren Songs stehen etwa das herrlich melodische, mit einer tollen Dobro-Untermalung und einem lässigen, lockeren Groove versehene "Firecracker", das flockige "Greenhouse", oder das hinreissend soulige, bluesige, wunderschöne, mit einer tollen Orgel-/Wurlitzer-/Harp-/Gitarren-Instrumentierung in Szene gesetzte "Nothing". Was ist das für ein großartiges Rootsrock-Album! Das Potential dieser Band scheint riesig zu sein. Ihr Debut jedenfalls ist ein Killer-Teil! Dazu möchten wir zum Abschluß noch den Moderator von BBC Radio 2, Bob Harris zitieren, der schlicht und punktgenau bemerkt: "Absolutely brilliant". Und genau so unterschreiben wir das!

Das komplette Tracklisting:

1. Our Love - 4.11
2. Firecracker - 3.30
3. Let It Lie - 4.04
4. I Am The Fool - 3.41
5. Made Up Mind - 3.21
6. Greenhouse 5.11
7. Tappin' On The Glass - 4.05
8. Runaway Train - 3.29
9. Nothing - 5.05
10. Going To The Country - 3.22
11. Where Were We? - 3.55

Art-Nr.: 8791
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Our love
Firecracker
Let it lie
I am the fool
Greenhouse
Tappin' on the glass
Runaway train
Nothing

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Brown Band, Zac - jekyll + hide [2015]
"Jekyll + Hyde", der Titel des neuen Albums der herausragenden Zac Brown Band, ist exzellent gewählt. Das Album ist abwechslungsreicher denn je und bewegt sich auf den dieversesten musikalischen Terrains. Und das alles ist, wie man das von dieser gro0artigen Truppe auch erwartet, hervorragend gelungen. "Jekyll would be monotonous without Hyde, and the monster wouldn't exist without the doctor", heisst es in einem U.S.-Review in Anlehnung an die berühmte Horrorgeschichte. Das trifft es hervorragend. Ja, die Band macht mit einigen Stücken genau da weiter, wo sie mit ihren vergangenen Werken aufgehört hat (z.B. "Homegrown", "Castaway", "Remedy", "Tomorrow never comes"), das ist der "Dr. Jeckyll"-Part, doch dann kommt "Mr Hyde" zum Vorschein, denn die Jungs streuen die ein oder andere gewaltige Überraschung ein. Das wird die Country-Puristen möglicherweise erschrecken, bietet aber musikalisch "ganz großes Kino". Da haben wir zum Beispiel lupenreinen Big Band Swing ala Fred Astaire mit "Mango tree" (Sara Bareilles hift aus), mit "Heavy is the head" einen lauten, krachenden, heftigen, "schreienden" Rocker (Gast ist Soundgarden-Ikone Chris Cornell), poppige Dancebeats bei "Beautiful drug", Souliges bei "Loving you easy" und den sphärischen, jammigen, psychedelisch angehauchten, über 7-minütigen, modernen Rocker "Junkyard". Doch was die Truppe auch anpackt, sie zelebriert es mit Leidenschaft und höchster musikalischer Qualität. Und wer sich mit der Historie der Zac Brown Band auskennt wird deren Experimentierfreudigkeit eh nachvollziehen können, denn ursprünglich kommen sie nicht nur aus dem Countrybereich, sondern hatten und haben auch in der Jamrock-Szene eine hohe Repitation. Alles ist also absolut nachvollziehbar - und, wie gesagt, sie kriegen das ja auch grandios hin. Ein weiters Zitat des eingangs schon erwähnten U.S.-Journalisten: "The mix might be jarring for fans with country proclivities, but where would be the excitement without a little suspense"? Recht hat er! Produziert hat diesmal übrigens nicht Keith Stegall, sondern Jay Joyce. Die Zac Brown mit einem weiteren, bärenstarken Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Beautiful Drug - 3:11
2. Loving You Easy - 2:35
3. Remedy - 3:51
4. Homegrown - 3:25
5. Mango Tree (feat. Sara Bareilles) - 3:41
6. Heavy Is the Head (feat. Chris Cornell) - 3:59
7. Bittersweet - 5:10
8. Castaway - 3:08
9. Tomorrow Never Comes - 3:58
10. One Day - 3:49
11. Dress Blues - 5:30
12. Young And Wild - 3:14
13. Junkyard - 7:13
14. I'll Be Your Man (Song For A Daughter) - 5:48
15. Wildfire - 2:46
16. Tomorrow Never Comes (Acoustic Version) - 4:36

Art-Nr.: 8860
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dixie Peach - blues with friends [2013]
Der Bandname lässt schon vermuten, was einen hier erwartet: Jawohl, Musik, verwurzelt in den amerikanischen Südstaaten. Genauer gesagt spielen Dixie Peach, dies verrät der Albumtitel, Blues - und zwar rühren sie ein ungemein "wohlschmeckendes" Southern Blues-/Bluesrock-Gebräu an, teils schön jammig, vollgepackt mit bemerkenswerter, bärenstarker Gitarrenarbeit, die nicht selten nachhaltig von dem legendären Duane Allman beeinflusst ist. Das Quintett aus Dayton/Ohio formierte sich bereits im Jahre 1972, spielte jede Menge aufsehenerregende Gigs von Buffalo bis New York und Tampa, veröffentlichte 1974 ihr erstes Album, zerbrach dann aber kurz danach, vor allen Dingen wegen des ewigen, kräftezehrenden Tourstresses. Dann, viele Jahre später, in 1998, reformierte sich die Band plötzlich wieder. Alle Originalmitglieder waren mit an Bord, bis auf den Drummer - der wurde durch Steve Benson ersetzt. Die übrign Akteure sind (die Besetzung ist heute noch aktuell): Ira Stanley - lead & slide guitars, lead vocals; Tony Paulus - keyboards, guitar, vocals; Mike Rousculp - bass, vocals und Steve Williams - keyboards, vocals. Im Jahre 2002 veröffentlichte die Band ihr zweites Album "Butta" und nun liegt das dritte vor - ein absolutes Pracht-Teil! Wie "Blues with friends" verrät, haben sich die 5 Musiker, allesamt selbst schon exzellente Künstler (vor allem Ira Stanley ist ein fabelhafter Gitarrist), mit einer ganzen Anzahl von Freunden "verstärkt" - und die haben es in sich. Da haben wir zuerst einmal die beiden Gitarrenmonster Jack Pearson (ehemals The Allman Brothers Band) und Lee Roy Parnell (sein "göttliches" Slide-Spiel ist hinlänglich bekannt), zudem die weiteren, hervorragenden Gitarristen Scotty Bratcher und Lee Swisher, sowie die famose Blues- und Soul-Sängerin Etta Britt (Dave & Sugar), die bei zwei Stücken zum Duett mit Ira Stanley antritt. Wenn man diese Besetzungsliste liest, ist es wenig verwunderlich, dass bei diesem großartigen Southern-/Blues-Album vor allen Dingen fantastische Gitarrenarbeit geboten wird. Zum Teil tritt man mit 3 Gitarristen an, zuweilen sogar mit 3 Slidegitarren gleichzeitg. Das klingt einfach wunderbar! Trotz der allgegenwärtigen, drückenden Südstaaten-Atmosphäre herrscht während des kompletten Albums stets eine ungemein angenehm rüberkommende Lockerheit. Zudem spürt man die Inspiration, den Spirit und den "Soul", mit dem alle Akteure am Werk sind. Das Album startet gleich mit einem richtigen Knaller: "Too much trouble" ist ein mit tollen, swampigen Slide-Riffs und -Licks gespickter, stark groovender, southern-rockin' Blues, dessen vorzügliches Gitarrengewand mit feinen Orgel- und Piano-Klängen geschickt ergänzt wird. Da hört man Spuren von Little Feat, vielleicht auch von den North Mississippi Allstars und von Delta Moon, doch diese Musik hat ihre eigene Originalität, klingt einfach nur nach Dixie Peach. Enthält ein exzellentes Slide-Solo von Ira Stanley, der zudem hervorragend singt (schöne, kratzige, raue Stimme). Ganz stark auch der dezent jazzig angehauchte, sehr emotionale, hinreissende Bar-Blues "Night ride", erneut getragen von einem tollen, balladesken, lockeren Groove und durchzogen von einer fantastischen Lead Gitarre, gespielt von Jack Pearson. Sein Solo im Break ist von aussergewöhnlicher Virtuosität, unterstreicht die ganze Klasse dieses phänomenalen Ausnahmegitarristen. Schön auch der melodische Refrain! Nach dem semi-akustischen Southern Roots-Blues "Coming home today" (wechselt zur Hälfte von einem schönen "Front Porch Stompin'"-Rhythmus in ein herrlich lockeres, country-infused, Allmans-like Jamming), geht die Band wieder etwas mehr in Richtung Little Feat und präsentiert mit "Don't want to wait" einen prächtigen, erdigen, voller Southern-Soul und -Gospel steckenden Dixie-Blues mit klimperndem Piano und dreckiger Slide (Lee Roy Parnell). Klasse hier der Duett-Gesang von Stanley mit Etta Britt! Baumstark auch das das Herz der Gitarrenenthusiasten höher schlagen lassende Southern Blues-Instrumental "Bottle hymn of the republic", das ein herrliches The Allman Brothers Band-Feeling offenbart. Hier treffen sich die 3 Gitarristen Ira Stanley, Jack Pearson und Lee Roy Parnell zu einem hinreissend schönen, lockeren "Slide"-Fest. Es entseht ein lässiges, swampiges Southern Boogie-Ambiente, bei dem die Drei groß aufspielen, zum Teil sogar parallel. Ist das klasse! Wie auch das flockig groovende, jammige, wieder von tollen Gitarrenläufen durchzogene "Trouble with love", bei dem erneut Etta Britt mit von der Partie ist. Diexie Peach liefern ein baumstarkes Album ab. Man kann nur hoffen, dass diese großartigen Musiker nicht wieder eine so lange Zeit verstreichen lassen, bis das nächste Werk erscheint. Diese prächtige Musik macht regelrecht heiß auf einen baldigen Nachschlag. Das ist rootsiger, jammiger Southern-Blues/-Bluesrock par excellence!

Das komplette Tracklisting:

1. Too Much Trouble - 5:03
2. Pork Chop Blues - 4:15
3. Night Ride - 4:51
4. Coming Home Today - 5:22
5. Don't Want to Wait - 5:05
6. Bottle Hymn of the Republic - 4:25
7. Trouble With Love - 5:21
8. It's Crying Time - 5:24
9. Wait a Minute - 4:08
10. Rick's Shuffle - 2:44

Art-Nr.: 8756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too much trouble
Night ride
Coming home today
Don't want to wait
Bottle hymn of the republic
Trouble with love
Wait a minute

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Drive-By Truckers - english oceans - deluxe edition ~ 2 cd & 1 dvd-set [2014]
Deluxe Edition! 2 CDs & 1 DVD-Set! Rund ein dreiviertel Jahr nach der ursprünglichen Veröffentlichung des vielleicht besten Drive-By Truckers-Albums der jüngeren Vergangenheit, "English oceans", ist nun eine ordentlich aufgemotzte Deluxe-Ausgabe dieses prachtvollen Werkes der Jam-/Neo-Southern-Rocker aus Athens/Georgia erschienen. Neben der "English Oceans"-Studio-CD (die wunderbar Gitarren-lastigen Songs sind super, rocken herrlich geradeaus und jammig, man strotzt nur so vor Spielfreude) enthält diese Edition zum einen eine großartige Bonus Live-CD mit 5 Stücken aus dem "40 Watt Club" in Athens vom Februar 2014 und 3 tollen Tracks aus einer Acoustic Session vom Vormittag vor ihrem Auftritt beim 2014er "Bonnaroo"-Festival, zum anderen eine grandiose Live-DVD (ca. 65 Minuten Spielzeit) ihres fantastischen Auftrittes im heimischen "40 Watt Club" am 12. Februar 2014, bei dem sie das komplette "English oceans"-Album live performen. Es war ein denkwürdiger Abend in Athens denn an jenem 14. Februar fegte ein gewaltiger Eissturm durch die Stadt in Georgia und legte das öffentliche Leben quasi lahm. Nicht ging mahr. Die Strassen waren unpassierbar. Doch die Band und eine bestellte Film-Crew waren längst im Club. Alles war vorbereitet. Was sollte man tun? Man beschloss, den Abend wie geplant ablaufen zu lassen. Allerdings waren kaum Zuschauer anwesend, nur solche, die das "40 Watt" irgendwie zu Fuss erreichen konnten. Und es kam, wie so oft. Unter solch "schwierigen" Bedingungen zeigen Künmstler oftmals ihre beste Seite. So war das auch bei den Drive-By Truckers an diesem Abend. Sie legten eine gnadenlas starke, prachtvoll rockende Performance hin, die wirklich prächtig eingefangen wurde. Mit zuweilen 3 Gitarren an der Front bekamen die Songs des Albums noch zusätzlich Fahrt. Jay Gonzalez, der neue Mann der "Truckers", der John Neff ersetzen soll, ist ´voll und ganz bei der Band angekommen. Er spielt Keyboards, verstärkt aber auch des öfteren Patterson Hood und Mike Cooley als dritter Lead-Gitarrist - und er ist richtig, richtig gut. Die Truppe spielt ganz groß auf. Eine absolut "geile" Performance der Band, filmtechnisch einwandrei eingefangen. Keine Frage, auch für die Fans, die das "ursprüngliche" Album schon besitzen, ist die Deluxe-Ausgabe ein Muss! Tolle, zweite CD und eine noch stärkere Live-DVD, die man im übrigen wegen des extremen Wetters passenderweise "Black ice véritè" betitelte. Die Drive-By Truckers at their very best!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Das komplette Track-Listing:

Disc 1:
1. Shit Shots Count - 4.10
2. When He's Gone - 3.40
3. Primer Coat - 4.25
4. Pauline Hawkins - 6.39
5. Made up of English Oceans - 3.27
6. The Part of Him - 4.28
7. Hearing Jimmy Loud - 4.45
8. Til He's Dead or Rises 4.24
9. Hanging On - 4.01
10. Natural Light - 5.15
11. When Walter Went Crazy - 3.48
12. First Air of Autumn - 3.30
13. Grand Canyon - 7.50

Disc 2:
1. First Air of Autumn (Bonus Unreleased Live Tracks) - 3.29
2. Grand Canyon (Bonus Unreleased Live Tracks) - 5.40
3. Made Up English Oceans (Bonus Unreleased Live Tracks) - 3.12
4. The Part of Him (Bonus Unreleased Live Tracks) - 6.23
5. Feb 14 (Bonus Unreleased Live Tracks) - 3.54
6. Panties in Your Purse (Bonus Unreleased Live Tracks) - 3.45
7. Dead Drunk and Naked (Bonus Unreleased Live Tracks) - 5.02
8. Shit Shots Count (Bonus Unreleased Live Tracks) - 4.12

DVD:

1. Black Ice Véritè Introduction
2. Primer Coat
3. The Part of Him
4. Shit Shots Count
5. When He's Gone
6. Hearing Jimmy Loud
7. Pauline Hawkins
8. Made Up English Oceans
9. Hanging On
10. Til He's Dead or Rises
11. Natural Light
12. When Walter Went Crazy
13. First Air of Autumn
14. Grand Canyon

Art-Nr.: 8772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Ehrhardt, Sena - live my life [2014]
"Sena Ehrhardt has emerged as one of the freshest and most dynamic young voices on the blues scene today", urteilt die einschlägige, amerikanische Presse. In der Tat haben wir es hier mit einem Riesen-Talent zu tun. "Live my life" ist bereits das dritte Werk der jungen, überaus attraktiven Blondine aus Rochester im U.S.-Bundesstaat Minnesota - und es ist ein ganz wunderbares Blues-/Bluesrock-Werk geworden, fundamentiert im traditionellen Blues, doch verpackt in ein genauso zeitloses wie top-aktuelles Ambiente voller, knackiger Rock-, Soul- und Funk-Anteile, zuweilen auch garneirt mit leichten "Pop-Sensibilities", das prächtig hängen bleibt und einen vollends überzeugt - von der ersten bis zur letzten Minute. Die Singer-Songwriterin, nach eigenen Angaben beeinflusst von solch unterschiedlichen Leuten wie Jonny Lang, Susan Tedeschi (Tedeschi Trucks Band), B.B. King, Koko Taylor, The Fabulous Thunderbirds und Luther Allison, verfügt über eine großartige, leicht heisere, sehr kraftvolle, starke Stimme, mit der sie in der Lage ist von laszivem "bedroom whisper" bis " powerful punching you right between the eyes" zu variieren. Begleitet wird Sena von einer großartigen Band, allen voran der fabelhafte Gitarrist Cole Allen, der hier ganz groß aufspielt und mit den bekannte "Guitarslingern" der Bluesrock-Szene problemlos mithalten kann. Seine Riffs und Soli sind allererste Sahne. Zudem fungiert er neben Ehrhardt als Komponist und Co-Komponist und steuert sowohl erstklassigen Background- wie auch Lead-Gesang bei. Sehr stark hier sein Duett mit der Frontfrau bei der prächtigen Ballade "Too late to ask". Das gesamte Songmaterial (neben den Eigenkompositionen und einem Stück ihres Keyboardes Bruce McCabe gibt es drei ausgesuchte Coverversionen) besticht mit großartigen Melodien und Strukturen, aber auch einem erdigen, fetten Gitarren-Sound (eine "tighte", stake Rhythmusfraktion und hervorragend integrierte Piano-, Wurlitzer-, und Orgel-Ergänzungen tun ihr übriges), den das bekannte Produzenten-Genie David Z bravourös in Szene gesetzt hat. Kein Wunder, dass die Truppe bei dieser Klasse bereits im Vorprogramm solcher Größen wie B.B. King, ZZ Top, Robert Cray, Dickey Betts, Johnny Winter und Gregg Allman aufgetreten ist. Schon der Opener des Albums, "Stakes have gone up", ist ein Killer-Track, ein voller Soul steckender, toll groovender, genauso flüssiger, wie knackiger und druckvoller Uptempo-Bluesrocker, der einen unmittelbar beeindruckt und "aufhorchen" lässt. Man ist jetzt schon gefangen von dieser Musik. Sena singt voller Seele und Herz, und Cole Allen brilliert mit feuriger Gitarrenarbeit (saustarkes Solo), unterstützt von nicht allzu aufdringlichem, angenehmem Piano-Geklimper. Ein Auftakt nach Mass - und es geht ohne Ausnahme so weiter. Mit dem kochenden "Things you shoudn't need to know" folgt ein dampfender, klasse rockender Blues-Shuffle, bei dem sich Gast Smokin' Jo Kubek mit seiner magischen Slide und Allen ein glühendes Gitarren-Duell liefern. Mit der Lawrence Williams-Komposition "Slow down" hören wir anschließend einen wunderbar lässig groovenden, schön lockeren, mit einer leichten Funk-Note versehenen Retro-Bluesrocker, dessen starke Gitarren-Licks von herrlichen Piano- und Wurlitzer-Klängen begleitet werden. Natürlich fehlt auch hier das obligarorische Gitarrensolo von Allen nicht, dass der Meister mit einem ordentlich erdigen, dreckigen Ritt abliefert. Hat gar entfernt was von Led Zeppelin. Klasse! Nun nimmt sich Miss Ehrhardt den alten Freddie King-/Leon Russell-Klassiker "Help me through the day" vor und interpretiert ihn in Form einer hingebungsvollen, ungemein inspirierten Ballade, ehe bei dem kochenden, melodischen Titelstück "Live my life" (krachende Riffs) wieder mehr aufs Gaspedal gedrückt wird. Ganz stark auch die Fassung von Albert Collins' "If trouble was money", das Sena seelig vorträgt und bei dem Cole Allen wieder mit einem fulminanten, ausgedehnten Solo brilliert. "Live my life" ist ein fabelhaftes Album von einem der besten, weiblichen Talente, die die aktuelle Blues-/ und Bluesrock-Szene zu bieten hat. Ehrhardt's Potenzial scheint riesig zu sein, das spürt man zu jeder Minute. Da steht womöglich eine große Karriere bevor. Wie dem auch sei, dieses Werk jedenfalls bietet "finest soulful female Bluesrock" der allerersten Güte, eingespielt mit einer klasse Band inklusive eines herausragenden Gitarrsiten.

Das komplette Tracklisting:

1. Stakes Have Gone Up - 3:18
2. Things You Shouldn't Need to Know - 4:35
3. Slow Down - 3:41
4. Help Me Through the Day - 4:43
5. Live My Life - 3:49
6. Chilled to the Bone - 4:00
7. Too Late to Ask - 4:34
8. Everybody Is You - 3:53
9. If Trouble Was Money - 5:49
10. Did You Ever Love Me at All - 3:46
11. Come Closer - 4:27

Art-Nr.: 8773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Stakes have gone up
Things you shouldn't need to know
Slow down
Help me through the day
Live my life
If trouble was money
Come closer

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Gov't Mule - sco-mule [2015]
2 CD-Set! Wir haben das U.S.-Original! Nach "Dark side of the mule" ist dies die zweite Veröffentlichung von Gov't Mule anlässlich ihres 20-jährigen Bandjubiläums. Im September 1999 spielten sie (in Originalbesetzung mit Allen Woody am Bass) in Georgia zwei Shows mit John Scofield, mit Stücken von Mule, Scofield und einigen Coverversionen, z.B. von James Brown und John Coltrane. Diese zwei legendären Instrumentalkonzerte erscheinen nun zum ersten Mal überhaupt. Es existierten davon wohl bislang weder Soundboard- noch Audience-Aufnahmen. Ein weiteres Highlight für die Muleheads, aber auch für die Fans des begnadeten Jazz-Gitarristen.

Die Setlist:

Disc 1:
1. Hottentot - 11:06
2. Tom Thumb - 11:06
3. Doing It To Death - 12:08
4. Birth Of The Mule - 15:34
5. Sco-Mule - 9:16
6. Kind Of Bird - 18:13

Disc 2:
1. Pass The Peas - 10:20
2. Devil Likes It Slow - 13:02
3. Hottentot (alternate version) - 11:40
4. Kind Of Bird (alternate version) - 18:18
5. Afro Blue - 23:03

Art-Nr.: 8778
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Grey, JJ & Mofro - ol' glory [2015]
"JJ Grey and his band Mofro stir up a Southern storm of soulful grooves. They deliver simmering, funky and propulsive Southern R&B with a rock edge." Der charismatische Sänger, Songwriter und Gitarrist John Grey Higginbotham, kurz JJ Grey, und seine grandiose Formation Mofro liefern mit "Ol' glory" ein neues Meisterwerk ihres unwiderstehlichen musikalioschen Cocktails aus Roots, Funk, Blues, Southern Rock und hinreissendem Florida Swamp Soul ab, der die Band abermals in neue, künstlerische Höhen hievt. 12 bärenstarke Songs, in denen der natürliche Duft und die Seele des Southern Souls stecken, hinterlassen ihren tiefen Eindruck und wirken wie pure Magie. Tolle Grooves, genauso lässige, wie voller Energie steckende, seelige Arrangements und exzellente Melodien stehen mit jammigen Instrumentalbreaks im Einklang. Gast auf 2 Tracks ist North Mississippi Allstars-Frontmann und Giutarrist Luther Dickinson, auf einem Song gibt sich Derek Trucks (The Allman Brothers Band, Tedeschi Trucks Band) die Ehre an der Slide-Gitarre. Erneut eine brillante Vorstellung von JJ Grey & Mofro!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything Is A Song - 5:11
2. The Island - 5:03
3. Every Minute - 4:41
4. A Night To Remember - 5:29
5. Light A Candle - 4:21
6. Turn Loose - 3:18
7. Brave Lil' Fighter - 5:36
8. Home In The Sky - 4:50
9. Hold On Tight - 4:34
10. Tic Tac Toe - 4:38
11. Ol' Glory - 7:32
12. The Hurricane - 3:23

Art-Nr.: 8800
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Everything is a song
This island
Every minute
Brave lil' fighter
Home in the sky
Hold on tight
Tic tac toe

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Henley, Don - cass county ~ deluxe edition mit 4 bonustracks [2015]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Original US-Ausgabe! Don Henley, die Ikone der Eagles, mit einem neuen Solo-Album, dem ersten seit 15 Jahren! Es ist ein großartiges, sehr Country-orientiertes Album geworden, mit dem er auf seine Wurzeln zurückblickt. Mit an Bord sind jede Menge hoch interessanter Gäste!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:
Don Henley veröffentlicht sein fünftes Studioalbum und damit sein erstes Soloalbum seit über 15 Jahren. Das Album "Cass County" wurde nach dem nordöstlichen Gebiet in Texas benannt, in dem Henley aufgewachsen ist. Es wurde von Don Henley und Stan Lynch produziert, der auch am Songwriting von 11 Songs beteiligt war. Dabei repräsentiert das Album vor allem Henleys Wurzeln: „Ich bin in Texas geboren und aufgewachsen. Ich bin ein Südstaatler und ein Texaner. Das ist also eine ganz natürliche Entwicklung für mich. Es zeigt wer ich bin und woher ich komme.“ erzählt Don Henley. Das Album, das hauptsächlich in Nashville, Tennessee und Dallas, Texas aufgenommen wurde, beinhaltet Gastauftritte von Merle Haggard, Miranda Lambert, Mick Jagger, Martina McBride, Jamey Johnson, Alison Krauss, Vince Gill und Dolly Parton. Zum Entstehungsprozess des Albums berichtet Don Henley: „Ich kann ehrlich sagen, dass ich bei diesem Album noch mehr Spaß hatte als bei jedem anderen Album zuvor und das liegt an den mitwirkenden Musikern. John Sebastian hatte absolut recht, als er 1965 oder 1966 den Song ‚Nashville Cats‘ schrieb. Es stimmt immer noch, auch so viele Jahre später. Es gibt so viele großartige Musiker hier.“

Das komplette Tracklisting:

1.Bramble Rose (feat. Mick Jagger)
2.The Cost Of Living (feat. Merle Haggard)
3. No, Thank You
4. Waiting Tables
5. Take A Picture Of This
6. Too Far Gone
7. That Old Flame (feat. Martina McBride)
8. The Brand New Tennessee Waltz
9. Words Can Break Your Heart
10. When I Stop Dreaming (feat. Dolly Parton)
11. Praying For Rain
12. Too Much Pride
13. She Sang Hymns Out Of Tune
14. Train In The Distance
15. A Younger Man
16. Where I Am Now

Art-Nr.: 8979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hogjaw - if it ain't broke... [2013]
Was für ein Mörder-Ritt! Arizona's Vorzeige Southern Rock-Band Hogjaw mit einem "blast" von einem Album! Hart, immer nach vorn, ohne Kompromisse - die Truppe weicht keinen Milimeter von ihren eingeschlagenen Southern Rock-Pfaden ab und darf sich auch für Album Nr. 4 der grenzenlosen Begeisterung der Southern Rock-Gemeinde sicher sein. Produktion, Sound, Songmaterial und Spielfreude der Band werden immer besser. Die Band spielt wie aus einem Guß! Die furios aufspielende Rhytmussektion (allein Drummer Kwall trommelt sich die Seele aus dem Leib...) peitscht die Gitarristen gnadenlos nach vorn. Die ihrerseits entladen ihre Power in geradezu entfesselten Saitenattacken. Was Kreg Self und Jonboat Jones mit ihren "Äxten" hier veranstalten, ist Gitarrendrive pur! Gleich im fulmianten Opener "One more little one", einem Southern Vollgas-Boogie der absoluten Extraklasse, gibt es keine Gefangenen. Das ist Drive ohne Ende! Die "Gitarreros" spielen auf, als gäbe es kein Morgen. Und so geht das in fast jedem Song. Diese Burschen kann man wirklich als eine "guitar army" bezeichnen. Leute, macht das Laune! Obwohl die Truppe pausenlos aufs Gaspedal drückt (eine Ballade sucht man vergebens), stecken die Songs voller großartiger Strukturen und bleiben erstklassig hängen. Hogjaw verwalten das Erbe Molly Hatchet's wie kaum eine andere Band. Die heutigen Hatchet wären froh, wenn sie so spielen könnten, doch die sind Lichtjahre von der Dynamik, Explosivität und Frische Hogjaws entfernt. Aber auch Spuren von Lynyrd Skynyrd, härteren The Outlaws und Konsorten sind allgegenwärtig. Hogjaw sind nichts anderes als grandioser "Hard Guitar Southern Rock'n Roll" pur! Was für ein Fest!

Das komplette Tracklisting!

1. One More Little One (4.53)
2. Built My Prize (5.04)
3. Am I Wrong? (5.22)
4. Shiny Brass (6.00)
5. Cold Dead Fingers (4.45)
6. The Wolf - Part I (4.49)
7. The Wolf - Part II (5.40)
8. Devil's Eyes (4.23)
9. '83 (4.29)
10. Beer Guzzlin' Merican (4.15)

Art-Nr.: 8217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One more little one
Built my prize
Am I wrong?
Shiny brass
Cold dead fingers
The wolf - part I
83

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Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr denn je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

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Leftover Salmon - same [2004]
Prachtvolles, neues Studioalbum, das erste seit 5 Jahren, der begnadeten Rock'n Grass Jam-Band um den famosen Songwriter, Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! In der Tradition solch legendärer Bands, wie Grateful Dead, Phish, den Allman Brothers und den "Newgrass"-Veteranen New Grass Revival, präsentiert das Sextett aus Colorado einmal mehr seine hinreißende, so unwiderstehliche Mixtur aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Folk und Blues, die sie einst selbst einmal mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" umschrieben haben. Einfacher ausgedrückt heißt das: "Rootsy Rock in a Bluegrass instrumentation", eingebunden in herrlich, spielfreudige, innovative Jam-Arrangements. Ihr Standing und ihre Fanbase im Jam-Band-Circuit ist ob ihrer grandiosen, musikalischen Fähigkeiten und ihrer mitreißenden Live-Shows immens. Die Songs auf dem neuen Album sind zu zwei Drittel grassig, akustisch arrangiert, wobei die Kombination aus Acoustic-Picking von Gitarre, Banjo, Mandoline, oder auch das Fiddle-Spiel, sich hervorragend mit dem dynamischen Schlagzeug von Jose Martinez und dem großartigen Tasten-Spiel von Bill McKay (Klavier und Orgel) ergänzen. Auf einem Drittel des Albums wird dann ordentlich elektrisch gerockt. Das Songmaterial ist vorzüglich! Wunderbare, jammige Bluegrass-Nummern, Folkrocker , Country- und Countryrock-Titel treffen auf erstklassiges Roots- und Blues-orientiertes Material, wie auch mal auf eine waschechte, fette Southernrock-Nummer. Die Virtuosität und das außergewöhnliche Können der Musiker zeigt sich immer wieder in ihren großartigen, in den Songs integrierten, jammigen Soli. Ebenso excellent ist der Gesang, denn die Band verfügt neben Drew Emmitt mit dem zweiten Gitarristen Vince Hermann und Bassist Greg Garrison noch über zwei weitere, hervorragende Sänger. Mit der starken, akustischen, schön flott, mit lässigem Drumming auf Trab gehaltenen Folk-/Gras-Nummer "Down in the hollow" startet das Album. Klasse Gesang und wunderbare Soli von Mandoline, Acoustic Gitarre und Banjo bestimmen die Szenerie. Es folgt mit "Mountain top" eine herrlich melodische, flott flockig lockere, klasse Bluegrass-angehauchte Countryrock-Nummer, die durch eine prächtige Instrumentierung aus Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Banjo, Bass und Drums besteht, zu der sich eine zum Teil richtig fette,dynamische Orgel gesellt. Das anschließende "Delta queen", elektrisch arrangiert, hingegen ist ein toller, gediegener Country-Blues voller Southern-Soul, der mit seinem tollen E-Gitarren-Solo sowohl etwas Flair von den Dead oder den Allmans, aber auch das von Little Feat ausstrahlt. Nach dem fetzigen Bluegrass/Newgrass/Jam-Instrumental "Lincoln at Nevada" mit tollem Picking einer Vielzahl von akustischen Instrumenten, dem starken Roots-/Folk-Rocker "Woody Guthrie", dem keltisch angehauchten "Fayetteville line" und der dezent funkigen Grass-/Jam-Nummer "Everything is round", folgt die fast 9-minütige Jim Messina-Nummer "Whispering waters", ein flotter Countryrocker voller Drive, während dem sich die Jungs in ein ausgedehntes, kurzphasig fast ein wenig spacig anmutendes, Banjo-/Klavier-Jamming (am zweiten Klavier sitzt Little Feat's Bill Payne, der im übrigen das Album auch produzierte) verlieren. Völlig gegensätzlich dazu dann der entspannte, elektrische Rootsrocker "Last days of autumn", und vor allem der fast brodelnde, sehr knackige, satte, richtig schön groovende, bluesig-funkig wirkende, Allman Brothers-like Southernrock-Titel "Just keep walkin'" mit seinem fetten E-Gitarren-Solo und der herrlichen Orgel, ehe das Album nach gut 55 Minuten mit der sehr schönen, ruhigen, melodischen Acoustic Country-Ballade "Weary traveler" endet! Fazit: Eine fantastische, nahezu "süchtig" machende Americana/Bluegrass/New Grass/ Roots/Folk/Country/Blues/Rock-Jam-Demonstration von sechs außergewöhnlichen Musikern, deren Begabung und Klasse wohl keine Grenzen kennt. Faszinierend! Die CD bietet übrigens einen exklusive Zugang für ein "Free Live Concert Download"!

Art-Nr.: 2379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Down in the hollow
Mountain top
Delta queen
Just keep walkin'
Weary traveler

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Lone Bellow, The - then came the morning [2014]
Hoch gelobt von den Kritikern, umjubelt von den Fans! Vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Vor 2 Jahren erschien das großartige Debut der Band aus Brooklyn um den aus Georgia stammenden, exzellenten Singer-Songwriter Zach Williams (die weiteren Lone Bellow-Mitglieder sind Brian Elmquist - guitars, vocals, sowie Kanene Donehey Pipkin - mandolin, vocals), mit dem sie in der Americana-/Roots-Szene für mächtig Furore und jede Menge Begeisterung sorgten. Nun ist mit "Then came the morning" der Nachfolger da - und sie legen glatt noch mal eine Schippe drauf. Welch ein prächtiges Album! "Williams and the band's music evolved to reflect his Southern roots, incorporating elements of rock, gospel, country and blues that result in a unique and soul-searing blend of can't-get-them-out-of-your-head lyrics that spring from a deep emotional reservoir", heisst es in ihrer Biogrphie. Tatsächlich präsentieren die Drei mit ihren vorzüglichen Begleitmusikern eine von hinreissenden Gesangsharmonien, aussergewöhnlichen Songwriting-Qualitäten und einen ganz eigenen Sound definierenden, tollen Arrangements geprägten, ungemein spannenden Americana-Mix zwischen Roots, Folk, Country, Gospel, Blues, Soul, Rock und Pop, immer vorgetragen mit einem gewissen "Southern-Drawl", der eine geradezu magische Anziehungskraft nach sich zieht. Alle Drei sind hervorragende Sänger, was sich, wie erwähnt, immer wieder in kraftvollen, prächtigen Harmonies niederschlägt, und die Songs bestechen mit hervorragender Melodik. Der Sound bewegt sich zwischen sehr dezent gehaltenen, akustischen Strukturen, flockigen, lässigen Midtempo-Grooves und fast ein wenig "cineastisch" anmutenden, trotzdem nie zu bombastisch wirkenden, "dicken" Momenten, was die Truppe mit aussergewöhnlichem Geschick und herausragender Klasse wie selbstverständlich unter einen Hut bringt. Wir hören Gitarren aller Art, Pedal Steel, feine Mandolinenklänge, Klavier, Geigen, fette Drums, und sogar vereinzelt dezente Bläser. Alles passt perfekt zusammen. Oft münden die Stücke nach einem lockeren Beginn in einem richtig kraftvollen Finale - wie gesagt, eingehüllt in großartige Melodien und bestimmt von charismatischem Lead- und Harmonie-Gesang. Die Lead-Stimme kommt überwiegend von Zach Williams, bei einem Stück singt Kanene. Vor einiger Zeit noch spielte die Band ausgiebige Tourneen im Vorprogramm von beispielsweise den Civil Wars und Brandi Carlile, doch sie werden mit diesem Werk noch weiter in den Vordergrund rücken. Ein bärenstarkes Album. The Lone Bellow vor dem ganz großen Durchbruch.

Das komplette Tracklisting:

1. Then Came the Morning - 4:11
2. Fake Roses - 3:33
3. Marietta - 3:36
4. Take My Love - 3:14
5. Call To War - 3:28
6. Watch Over Us - 3:33
7. Diners - 4:23
8. Heaven Don't Call Me Home - 2:35
9. If You Don't Love Me - 3:14
10. Telluride - 4:17
11. To The Woods - 1:59
12. Cold As It Is - 2:55
13. I Let You Go - 3:25

Art-Nr.: 8779
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Then came the morning
Fake roses
Take my love
Call to war
Watch over us
Diners
If you don't love me
Cold as ir is

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