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Bachman - heavy blues [2015]
"Limited Edition Deluxe Package Includes Custom Guitar Pick" - im Digipack mit Prägedruck! Er kann's noch - und wie! Was haut der Kerl auf seine "alten Tage" noch einmal für einen "Kracher" raus. Ex-Guess Who und Bachman-Turner Overdrive-Haudegen Randy Bachman mit einem neuen Album, bei dem der Name Programm ist: "Heavy Blues", genauer gesagt, "Heavy Bluesrock", der wie die sprichwörtliche "Sau" abrockt! Herrlich! In Trio-Besetzung, mit zwei Damen im Schlepptau (Drummerin Dale Anne Brendon, die wie ein Berserker trommelt, und die ebenfalls groß aufspielende Bassistin Anna Ruddick) begeistert "Gitarrero" und Sänger Randy Bachman mit Energie-geladenem, geradzu explosivem, voller Power steckendem, hoch melodischem, sattem, fettem Gitarren-Bluesrock, dessen Ursprünge in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern liegen. Songs wie beispielsweise der rasante Opener "The edge" (Brendon haut auf die Felle ein, als wolle sie dem legendären Who-Drummer Keith Moon zeigen, dass sie ihm in nichts nachsteht), das von krachenden Led Zeppelin-Riffs nach vorn gepeitschte "Ton of bricks" (leicht psychedelischer Touch, rattenscharfes Gitarrensolo), das an Cream oder Ten Years After angelehnte, bärenstarke "Bad child" (Gitarrengott Joe Bonamassa brilliert als Gast mit einem tierischen Solo), der brodelnde, straighte, mit markanten Slide-/Steel-Spiel (Gast ist hier der Steel-Virtuose Robert Randolph) durchzogene Bluesrocker "Oh my Lord", oder raue, direkte, ohne Schnörkel präsentierte Volldampf Texas-Bluesrocker "Wild Texas ride" sind absolute "Hits". Nein, das komplette Album ist ein Hit. Produziert hat Kevin Shirley (u. a. Joe Bonamassa)! Weitere prominente Gäste sind Peter Frampton, Neil Young, Luke Doucet, Jeff Healey und Scott Holiday. Randy Bachmann und seine Mädels mit einem echten "Kracher"-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. The Edge - 4:17
2. Ton Of Bricks - 3:45
3. Bad Child - 4:31
4. Little Girl Lost - 3:46
5. Learn To Fly - 4:10
6. Oh My Lord - 5:19
7. Confessin' To The Devil - 4:22
8. Heavy Blues - 4:36
9. Wild Texas Ride - 3:41
10. Please Come To Paris - 3:48
11. We Need To Talk - 3:26

Art-Nr.: 8834
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The edge
Ton of bricks
Bad child
Little girl lost
Oh my Lord
Heavy Blues
Wild Texas ride

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Bush, Kristian - southern gravity [2015]
Jennifer Nettles hat es getan. Jetzt zieht auch die andere Hälfte des mega-erfolgreichen Sugerland-Duos - Kristian Bush - mit einem Soloalbum nach und zwar einem ganz tollen. Inspiriert zu seinen Songs wurde Kristian durch Reisen um die ganze Welt, die er in den letzten Monaten getätigt hatte. Herausgekommen sei ein Fülle an Eindrücken und Ideen (in Kooperation mit vielen namhaften Songwritern wie Jeff Cohen, Rodney Clawson, Tim Owens, Scooter Carusoe, Paul Overstreet, Bob DiPiero, etc.), so der Protagonist, die zum einen, auf seinem Debüt ''Southern Gravity'' jetzt reflektiert werden, aber auch noch zu Genüge Stoff für weitere Werke bieten werden. Da darf man sich schon jetzt freuen, denn seine brandaktuelle Scheibe macht schon jetzt richtig Laune. Im Gegensatz zu Nettles, die sich unter der Regie von Rick Rubin (auch dank ihrer grandiosen Charakterstimme) eher sperrigem Singer-/Songriter-Liedgut verschrieben hatte, präsentiert Kristian (sein sehr angenehmes Vokalorgan bewegt sich in Sphären von Billy Currington, JT Hodges, Glenn Frey) auf seiner CD eher die Leichtigkeit des (New) Country-Daseins (wie man es schon an Titeln wie ''Flip Flops'', ''Feeling Fine California'', ''Sending You A Sunset'', ''Sweet Love'' oder ''House On A Beach'' deutlich vor Augen geführt bekommt), aber auch knackigen Countryrock und ein paar Americana-Anleihen. Die Mischung stimmt! Eine Scheibe voll immenser Frische, ungemein eingängig, voller positiver Energie, ja ein Werk, das für die Radiostationen geradezu prädestiniert ist und jede Cabriofahrt oder Poolparty bereichern wird. Man merkt schon nach wenigen Songs, dass man es hier mit einem absolut ausgeglichenen, zufriedenen, sehr angenehmen Menschen zu tun hat, der über seine Lieder relativ simple, aber auch durchaus mal kritische Botschaften transportiert. Zu den einzelnen Tracks gibt es im umfangreichen Faltbooklet (mit allen Texten) und jeweils kurze Statements/Zusammenfassungen von ihm. Ein gutes Beispiel ist seine erste Single '"Trailer Hitch'" (erreichte immerhin Platz 25 der Billboard Country-Charts) mit einem wunderschön relaxten Reggae-Groove, wo er fragt, warum alle Leute danach streben, reich sterben zu wollen (... I've never seen a hearse with a trailer hitch...), als ihr Dasein mit den einfachen Dingen des Lebens zu genießen. Das Tom Petty-verwandte ''Make Another Memory'' und das euphorisch-fröhliche ''Light Me Up'' hatten zuvor eröffnet. Grandios der Titelsong ''Southern Gravity'': Von ganz dezenten Untertönen des berühmten Band-Songs ''The Weight'' getragen, macht besonders die im Southern Rock verwurzelte Hintergrund E-Gitarrenarbeit, inkl. eines schönen Solos, Spaß. Hier ist vornehmlich Andrew DeRoberts (neben einigen anderen Saitenkünstlern, wie etwa Peter Stroud, Troy Lancaster) zu nennen, der auch bei anderen Titeln immer wieder klasse Fills und Soli einstreut. Das launige, Sommerstimmung verbreitende ''Flip Flops'' kommt im Kenny Chesney-Stil. Klasse hier, die auch in anderen Stücken immer wiederkehrenden Pedal Steel-Fills (gespielt von Justin Schipper, Dan Dugmore), die sich wie ein roter Faden durchs gesamte Werk ziehen. In eine ähnliche Kerbe schlagen weitere Nummern wie ''Giving It Up'' (herrlicher Banjorhythmus von Ilya Toshinsky), ''Feeling Fine California'' (mit typischer Westcoast-Note, klasse Harmoniegesänge von Megan und Rebecca Lovell, großartige E-Gitarren-Arbeit) und das Heartland-trächtige ''Sending You A Sunset'' (hier zirpt mal Kristians durch Sugarland bekannte Mandoline). Ein wenig nachdenklich stimmen Lieder wie das lässige ''Waiting On An Angel'' (wieder klasse Harmonies der Lovell-Sisters, schönes Slidehuitar-Spiel von DeRoberts) oder der abschließende Aussteiger-Song ''House On A Beach'' (tolle klare Akustikgitarre von leiernder Steel begleitet – dezentes Seventies-Flair), die am Ende aber in eine positive Stimmung münden. Kristian Bush serviert uns mit seinem Erstwerk ''Southern Gravity'' ein wundervolles New Country-Werk, das, wie gesagt, eine ungeheure Frische ausstrahlt und gerade auch musikalisch voll zu überzeugen weiß. Es wird mehr als deutlich, welch ein großartiger Songwriter Bush ist (das Album enthält nicht eine einzige schwache Nummer), und welche Bedeutung er auch für Sugarland hatte. Bei dem unzählige Hits abwerfenden Country-Duo gehörte die Lead-Stimme weitestgehend Jennifer Nettles, doch Kristian ist ebenfalls ein hervorragender Sänger, der eigentlich auch früher schon viel mehr Songs für sich hätte in Anspruch nehmen dürfen (müssen). Um die 300 Stücke hat Kristian Bush laut eigener Aussage noch im Köcher, da darf man sich schon jetzt, falls nur annähernd das Niveau gehalten werden kann, auf reichhaltigen Nachschub freuen. Wer mit Kollegen wie Kip Moore, JT Hodges, Kenny Chesney, Luke Bryan (sein "Spring Break"-Stoff) und z. T. auch einem klassischem Keith Urban gut kann, der bei auch bei Bush aufs Beste bedient . Mit seinem ''Southern Gravity'' dürfen die warmen Tage endlich eingeläutet werden. Exzellentes Solo-Debut! Bestnote! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Make Another Memory - 3.12
2. Light Me Up - 3.33
3. Trailer Hitch - 2.50
4. Southern Gravity - 4.12
5. Flip Flops - 3.42
6. Giving It Up - 3.51
7. Feeling Fine California - 4.24
8. Waiting on an Angel - 3.15
9. Walk Tall - 3.58
10. Sending You a Sunset - 3.57
11. Sweet Love - 3.44
12. House on a Beach - 3.50

Art-Nr.: 8829
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Make another memory
Trailer hitch
Southern gravity
Flip Flops
Feeling fine California
Walk tall
Sweet love

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Foster, Frank - southern soul [2013]
Überragend! "Southern Rock-Country", fett, saftig, mit tollen Melodien und großartigen Gitarren, wie man ihn besser kaum spielen kann! Frank Foster heißt der Mann, aus dem nördlichen Louisiana stammend, der jetzt mit "Southern Soul", seinem dritten Album, in der (Southern) Country Rock-Szene ein mehr als fettes Ausrufezeichen setzt. Duftmarken von Southern Rock Bands wie Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Charlie Daniels Band, Blackberry Smoke, Rambler oder Dry County sind omnipräsent, aber auch Outlaw-Größen wie Hank Williams Jr. und Waylon Jennings samt Sohnemann Shooter Jennings, wie auch New Country-Sänger der Marke Billy Ray Cyrus oder Bobby Pinson sind in Franks Musikspektrum wiederzufinden. Das elf Tracks umfassende Album fließt herrlich, ohne jegliche Schwachstellen dahin. Da sieht man sich vorm geistigen Auge zu dieser wunderbaren "Mucke" irgendwo in den tiefen Swamps des Südens auf der Veranda einer Holzhütte sitzemd, die von staubigen Cowboystiefeln umhüllten Füße auf dem Tisch liegend (natürlich eisgekühlte Bierdosen zur Hand), einfach nur herumpflegeln. Die CD beginnt mit einer rhythmischen "Crazy Country Night": Schöne fluffige Akustikgitarrenuntermalung, zu der sich dann die typischen E-Gitarren und und sumpfigen Slidefills gesellen. Hat diese Nummer eine großartige Melodik, einen saftigen Sound. Eine Wonne! Fosters wohlige Wäme versprühende, raspelnde Stimme erinnert sofort an die eines Billy Ray Cyrus. Beim folgenden "Bringin' My Pole" kommen direkt wehmütige Reminiszenzen an Lynyrd Skynyrds Klassiker "Things Goin’ On" auf, stark hier besonders die quäkigen Telecaster-Licks. Überhaupt haben die beiden Gitarristen Chris Lohr und Topher Peterson das große Einmaleins des Skynyrd'schen Gitarrenspiels bestens einstudiert und ergänzen sich nahezu meisterhaft. Als Rhythmus-Fraktion komplettieren Caleb Hooper (Bass, BGV) und Jeremy Warren (Drums, Percussion) das Quintett um ihren Frontmann Frank Foster, der alle Lieder allein komponiert hat. Aber auch einige wenige Gastmusiker wissen durchaus Akzente zu setzen. Klasse die pfeifenden Hammond- und gluckernden E-Piano-Einlagen von Dave Cohen, die die herrlich famose, swampige Stimmung bei "Backwood Babydoll" (wieder saustarke E-Gitarren) noch mehr rauskitzelt. Man spürt förmlich, wie der Schweiß aus sämtlichen Poren tritt. Grandioser Song. Nach der Pathos-geladenen Countryballade "Who I Am" folgt mit dem melancholisch zurückblickenden "Good Old Days Are Gone" ein Song, der so ein wenig "Made In The Shade"-Feeling aufkommen lässt. Herrlich hier die den Ton angebende Dobro-Arbeit des weiteren, recht stark eingebundenen Gastspielers Kyle Everson (auch mit einigen Steelguitar-Einlagen vertreten). Mann, hätte ein Ronnie Van Zant - so wäre er noch am Leben - einen Spaß an Typen wie jenem Frank Foster gehabt... Songs wie "Old Man In Me", "Miss Those Days", "Against The Wall" (dezentes Bob Seger Flair) und "Been Gone" erzählen allesamt zu Midtempo-E-Gitarren-/Steel-Klängen kleine, sympathisch rüberkommende Geschichten, bei denen man schön relaxt innehalten kann. Unterbrochen allerdings vom temporeichsten Stück des Werkes "Gettin’ Right". Erneut treffen fulminante Southern Rock-Gitarren (inkl. heulendem Solo) auf rotzigen Redneck-Gesang Marke Dry Country: Textfragmente im Refrain wie "...Yelling Skynyrd and Hank..." zeigen mehr als deutlich, wo’s lang geht. Am Ende hält Foster dann nochmal mit "That Kid" eine echte Granate bereit. Wieder sein typisches Storytelling und dann mischen sich weinende Steel und toll gepielte E-Gitarren dazu. Grandios, wie sich dann ein bedächtig beginnendes "Gitarren-Lüftchen" zu einem regelrecht heftigen Solo-Gewitter, wie es wohl so schön nur im Southern Rock zu erleben gibt, kurz vor Ende des Stücks zusammenbraut. Zum Ausklang haucht Frank dann noch zwei, drei emotionale Sätze ins Mikro. Klasse! Eine Art "Lucille" im Southern Rock-Outfit. Frank Foster legt mit "Southern Soul" zum Ende des Jahres 2013 noch mal ein echtes Pfund hin. Ein massiver (Geheim)Tipp für alle Southern Rocker und Country Outlaws! Eine Scheibe, die scheinbar spielend leicht Southern-, Outlaw Country Rock und dezente New Country-Zutaten harmonisch miteinander verschmelzen lässt. Er und seine Band erfinden das Rad sicher nicht neu, aber sie machen das einfach "zum Zunge schnalzen". Frank Foster und seine Mannen haben - und das spürt man sofort - einfach eine Südstaaten (Rock)-Seele! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crazy Country Night - 3:20
2. Bringin' My Pole - 3:18
3. Backwoods Babydoll - 3:39
4. Who I Am - 4:19
5. Good Old Days Are Gone - 3:11
6. Old Man in Me - 4:37
7. Gettin' Right - 4:12
8. Miss Those Days - 3:41
9. Against the Wall - 4:58
10. Been Gone - 4:52
11. That Kid - 5:55

Art-Nr.: 8423
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazy country night
Backwoods babydoll
Who I am
Good old days are gone
Old man in me
Gettin' right
Against the wall

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Green, William Clark - ringling road [2015]
"Rising star" am texanischen "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Himmel mit einem fantastischen neuen Album. William Clark Green, der heute im texanischen Lubbock lebt, gehört zu jenen dieser großartigen Countryrocker des Lone Star States, die ihre Country- und Rock-Wurzeln noch mit einer wunderbaren Portion Folk-, Roots-, und Americana-Musik kombinieren und dabei schlichtweg exzellente Songs kreieren, die zum einen vor musikalischer Klasse und Raffinesse nur so strotzen, zum anderan aber auch in herrliche Melodien eingebunden sind. Da paaren sich Lockerheit und Flockigkeit, mit Kraft und dieser unwiderstehlichen, unterschwelligen ländlichen Natürlichkeit und Rauheit, die diesen wunderbaren Red Dirt-Charme ausmachen. Green sieht sich selbst beeinflusst von solchen Leuten wie Steve Earle, Rodney Crowell, Lyle Lovett, Townes van Zandt und der texanischen Legende Willis Alan Ramsey. Spuren diser Vorbilder sind ohner jeden Zweifel in seinen prächtigen Songs jederzeit auszumachen, doch Green hat genug Potential um sein ganz eigenes Ding daraus zu kreieren, was im Endeffekt dann eher auf dem Terrain solcher Leute wie Reckless Kelly, Wade Bowen, Will Hoge oder der Josh Abbott Band angesiedelt ist. Nicht ein einziger schwacher Song ist unter den 11 herrlichen Nummern, die überwiegend schön knackig und einem einem tollen Gitarrengewand daherkommen, zu finden. Baumstarker Stoff für die Liebhaber des Genres! Ganz großartig auch die 3-fach aufklappbare, in einem tollen Gimmick-Cover (in der Art einer Zirkusarena mit "eingesteckter" CD) gestaltete Digipack-Verpackung! Ein rundum tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Next Big Thing
2. Sticks And Stones
3. Creek Don't Rise
4. Ringling Road
5. Final This Time
6. Fool Me Once
7. Sympathy
8. Hey Sarah
9. Old Fashioned
10. Going Home
11. Still Think About You

Art-Nr.: 8846
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Next big thing
Sticks and stones
Creek don't rise
Ringling road
Fool me once
Sympathy
Hey Sarah
Still think about you

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Grissom, David - how it feels to fly [2014]
Der texanische Ausnahmegitarrist David Grissom setzt die Reihe seiner vorzüglichen Veröffentlichungen mit einem weiteren, bravourösen Werk allerbesten Blues-/Roots-/Southern-/Gitarrenrocks fort. "How it feels to fly" heisst das nunmehr vierte, eigene Album dieses famosen Saitenkünstlers, der schon seit ewigen Zeiten zu den am meisten gebuchten Gitarristen der Rock-, Roots,- Blues-, und Country-Szene gehört, und unzähligen Künstler als "Sideman" auf deren Tourneen zur Verfügung stand und steht. Joe Ely, John Mellencamp, die einstige, bärenstarke Bluesrock-Formation Storyville, The Allman Brothers Band, Buddy Guy, Charlie Robison, James McMurtry, die Dixie Chicks - all das sind nur einige Stationen von Bands in denen er gespielt hat. Er ist, sowohl im Studio, als auch live, für sein tightes, sattes, kraftvolles, auf den Punkt gebrachtes, immer den rockigen Faktor herausstellendes Gitarrenspiel bekannt, spielt seine Soli zuweilen aber auch wunderbar flüssig und locker. Bei all den vielen Verpflichtungen nimmt sich Grissom aber immer wieder die Zeit, seine eigenen, voller Herzblut steckenden Alben einzuspielen, in denen er all die vielen Einflüsse seiner musikalischen Vita und seine Bluesrock-Roots prächtig miteinander vereint. Genau das ist ihm bei "How it feels to fly" wieder besonders eindrucksvoll gelungen. Das Album besteht aus 8 brandneuen, durchweg saustarken Studiotracks, die er mit seiner Live-Band (Quartettbesetzung, neben Grissom sind das Stefano Intelisamo an den Tasteninstrumenten, Scott Nelson am Bass und Bryan Austin an den Drums) aufgenommen hat und einem rund halbstündigen Konzertmitschnitt einer fulminanten Show aus dem berühmten Saxon Pub in Austin vom 9. April 2013. Das ist die absolute David Grissom-Vollbedienung. Grandios schon der krachende, kernige Opener "Bringin' Sunday mornin' to Saturday night", ein elektrisierender, von knochenharten Riffs und feurigen Gitarrenausflügen bestimmter, kochender, klassischer Bluesrocker, wie er im sprichwörtlichen "Buche" steht. Oder der wundervoll melodische, traumhaft locker, dennoch sehr kraftvoll in Szene gesetzte Southern-/Rootsrocker "Georgia girl", das sowohl von akustischen, aber auch von höllischen E-Gitarrenläufen geprägte "Never came easy to me", das packende, herrlich groovende und prächtig hängen bleibende Instrumental "Way Jose", das in seiner jammigen Grundausrichtung und mit seinem triefenden Southern-/Blues-Glair nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der The Allman Brothers Band passt (fantastische Gitarrensoli und nicht minder starke Orgel-Einlagen von Intelisano), der knackig, aber auch sehr flockige Rootsrocker "Gift of desperation", bis hin zu der wundervollen, weitestgehend akustisch gehaltenen Roots-Ballade "Satisfied", bei der Grissom mit prächtigen Acoustic-Riffs und toller Acoustic Lead-Gitarre brilliert, zwischendurch aber auch mal kurz eine schön bluesige, würzige, satte E-Gitarre einsetzt - eine Nummer ist stärker als die nächste. Und dann der Live-Part. Hier lässt es die Band dann nochmal so richtig krachen. Wir hören eine gut 9-minütige, bärenstark gespielte Coverversion des Allmans-Klassiker "Jessica", zwei brodelnd und überaus spielfreudig dargebotene Tracks seines Vorgängerwerkes "Way down deep" (das Titelstück und eine irre starke, wieder über 9-minütiuge Fassung des Instrumentals "Flim Flam"), sowie eine kochende, mit fulminanten Gitarrensoli gespickte Coververion von ZZ Top's "Fandango"-Nummer "Nasty dogs and funky kings". David Grissom und seine Band in Hochform! Ein irre starkes Album! Flammender Texas Guitar Blues-/Roots-/Southern-Rock, der vollends begeitert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bringin' Sunday To Saturday Night - 4.18
2. How It Feels To Fly - 4.22
3. Georgia Girl - 3.16
4. Never Came Easy To Me - 5.04
5. Way Jose - 4.20
6. Overnight - 3.39
7. Gift Of Desperation - 4.25
8. Satisfied - 3.47
9. Jessica (live) - 9.04
10. Way Down Deep (live) - 6.47
11. Flim Flam (live) - 9.48
12. Nasty Dogs And Funky Kings (live) - 4.27

Art-Nr.: 8462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bringin' Sunday mornin' to Saturday night
Georgia girl
Never came easy to me
Way Jose
Gift of desperation
Satisfied
Nasty dogs and funky kings

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Hoge, Will - small town dreams [2015]
Neues Werk von Will Hoge! Baumstarker Roots-/Americana-Rock mit einem Schuß Country-, Heartland- und Southern-Feeling. Dieser Mann gibt einfach weiter Gas! Auch bei seinem mittlerweile 9. Studiowerk ''Smal Town Dreams'' (seinem zweiten bei Thirty Tigers Records) hält der Songwriter aus Nashville das fast schon beängstigend hohe Niveau seiner Voralben. Ja, man hat den Eindruck, dass die Ideen, seit seinem schweren Unfall, den er vor Jahren im Vorfeld zu den Aufnahmen von ''The Wreckage'' erlitten hatte und nur knapp dem Tode von der Schippe gesprungen war, nur so weiter aus ihm heraussprudeln. Produziert hat diesmal der Musiker, Songwriter und Produzent Marshall Altman (Eric Paslay, Frankie Ballard, Marc Broussard, Amy Grant), der in allen relevanten Bereichen ebenfalls stark mitmischt und ein tolles Team mit Hoge und den Restmusikern bildet. Den Einstieg wählte Will diesmal mit einer typischen Kleinstadt-Hommage. Der Song kommt im flockigen Stil der einstigen Tom Petty-''Into The Great Wide Open''-Zeit, durch die hervorragenden Nashville-Musiker (wie u. a. Tom Bukovac, Rob McNelly, Shannon Forrest, Jeff Roach, Tony Lucino) aber in ein zeitgemäßes Soundgefüge gebracht. Hitverdächtig! Mit ''They Don't Make 'Em Like They Used To'' folgt eine am Ende immense Intensität aufnehmende Powerballade. Jeff Roach leistet hier an den Tasten (Piano, Electric Piano, Orgel) Prachtarbeit und entwickelt sich im Verlauf neben Hoge zu heimlichen Star der CD. So ganz sind die zur Zeit in Nashville angesagten poppigen 'Oh-oh-oh'- Harmonie-Gesänge auch an Will nicht vorübergegangen. Das rhythmische und sehr leicht ins Ohr fließende, absolut radiotaugliche "Better Than You'! (klirrende Mandolinenklänge von Jason Mowery), bleibt in der Hinsicht aber die einzige Ausnahme. Mit ''Little Bitty Dreams'' liefert der sich im Booklet mit neuem frischen Kurzhaarschnitt präsentierende Künstler eine schöne, entspannte atmosphärisch Roots-Ballade (relaxtes E-Gitarren-Solo von Rob McNelly). Die Frage 'Outlaw oder Rockstar' ist die beherrschende Thematik von ''Guitar Or A Gun''. Ein toller fast dramatisch anmutender, genauso fetziger wie melodischer Rootsrocker mit dezentem Outlaw-Flair und starken E-Gitarren. Hoge hat sich Gott sei Dank zu unser aller Freude für die erste Option entschiedenen. Die aktuelle Single, das großartige ''Middle Of America'', typisch amerikanisch mit patriotischem Flair durchzogen (Will macht das aber in Maßen), verläuft in der Tradition großer US-Songwriter vom Kaliber Bruce Springsteen oder Bob Seger & Co. Ein toller Stimmungsmacher für seine Konzerte. Schöne Harmoniegesänge übrigens von Jessi Alexander, die das Lied mit kreiert hat. Mit '"All I Want Is You Tonight'' und dem sensationellen ''Just Up The Road'' liefert der Musiker aus Nashville zwei fantastische, kraftvolle Balladen ab, vollgepackt mit kleinen instrumentellen Delikatessen (u. a. herrliches E-Piano von Roach, wunderbarer Gastauftritt bei Zweitgenanntem durch Vince Gill mit Harmoniegesang und erstklassigem E-Gitarren-Gitarren-Solo). Bei ''Desperate Times'' schien Will der alten Zeiten mit Kumpel Dan Baird zu gedenken. Ein launiger Southern Rocker in bester Georgia Satellites-Manier und Billy Powell-Gedächtnis-Honky Tonk-Pianogeklimper durch den erneut furios aufspielenden Jeff Roach. Der Song geht durch Mark und Bein! Das wieder sehr cool und relaxte ''The Next Thing I Needed“ dient zum Durchatmen. Klasse hier die eingeflochtenen Slidefills von McNelly. Den krönenden Abschluss bildet ''Til I Do It Again'', ein kochender, abgehender Rootsrocker mit einer dezent unterschwelligen CCR-Note. Hoge mitsamt seiner Musikerschar gibt nochmal richtig Gas. Ein super Finale eines super Albums! Will Hoge beweist mit seinem 9. Longplayer ''Small Town Dreams“, dass sein Name in in vorderster Reihe stehen muss, wenn um die wichtigsten US-Songwriter/Musiker in Sachen zeitgenössischer Roots-/(Country-)Rock-/Americana-Musik debattiert wird. Schöne zum Thema des Titels passende DigiPak-Gestaltung mit integriertem Steckbooklet mit allen lohnenswert zu verfolgenden Texten. Einfach große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Growing up Around Here - 3.48
2. They Don't Make ' Em Like They Used To - 4.02
3. Better Than You - 3.29
4. Little Bitty Dreams - 4.20
5. Guitar or a Gun - 4.00
6. Middle of America - 3.21
7. All I Want Is Us Tonight - 2.53
8. Just up the Road - 3.57
9. Desperate Times - 3.33
10. The Last Thing I Need - 3.47
11. Til I Do It Again - 3.24

Art-Nr.: 8827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Growing up around here
They don't meke 'em like they used to
Little bitty dreams
Guitar or a gun
Middle of America
Just up the road
Til I do it again

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King King - reaching for the light [2015]
Alan Nimmo (The Nimmo Brothers) und seine Band King King mit einem herausragenden, neuen Album! Hinreissender, von tollen Melodien und großartigen Gitarrenläifen durchzogener "soulful" Bluesrock, der zu dem Besten zählt, was die Szene derzeit zu bieten hat. Immer wieder hört man die Einflüsse von Paul Rodgers und Bad Company. Was für ein Feeling! Erneut ein meisterhaftes Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Hurricane - 3.17
2. You Stopped The Rain - 4.10
3. I'm Waking Up - 5.32
4. Rush Hour - 5.12
5. Crazy - 4.34
6. Lay With Me - 4.14
7. Just A Little Lie - 4.16
8. Take A Look - 6.18
9. Stranger To Love - 6.14

Art-Nr.: 8857
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hurricane
You stopped the rain
Waking up
Rush hour
Crazy
Take a look
Stranger to love

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Mathus, Jimbo - blue healer [2015]
Der Mann ist genauso aktiv wie kreativ und seine Veröffentlichungen sind jedesmal bemerkenswert stark. Auch "Blue healer" ist wieder ein "Knaller" geworden. Jimbo Mathus, ehemaliger Kopf der bekannten Squirrel Nut Zippers, widmet sich schon seit einiger Zeit in absolut überzeugender Manier der Rootsrock-Musik seiner Heimat Mississippi, mit all ihren verwandten Roots- und Americana-Facetten. So kreiert er auch diesmal wieder eine geradezu faszinierende, spannende Mixtur aus zündendem Rural Guitar-Rootsrock, Heartland Rock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Blues, Delta-Blues, erdig natürlichem Alternate Country, Outlaw Rock und Southern Soul - rau, erdig und authentisch durch und durch. Auch die letzten Alben, die er mit seiner Band The Tri State Coalition angespielt hatte (diesmal "firmiert" er solo), waren schon ungemein stark, vor allem das großartige "White buffalo" aus dem Jahre 2013, aber mit "Blue healer" legt er, vor allen Dingen in puncto Songwriting, Vielseitigkeit, Melodik und "Spirit" glatt noch mal eine Schippe drauf. Was sind das durchweg für klasse Songs. Vor allem die erdigen Gitarrenläufe (u. a. gespielt von Eric "Roscoe" Ambel) sorgen immer wieder für tolle Momente. Nehmen wir beispielsweise den baumstarken Opener "Shoot out the lights", einen tierischen Heartland-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp-/Southern-Flair. Klasse Melodie, dreckig. rau, kernig, vollgepackt mit prächtigen E-Gitarren (tolles Solo) und ergänzrt mit hervorragend dazu passendem Piano-Spiel. Was für eine "scharfe" Nummer zum Auftakt. Mathus und seine Musiker sind sofort auf Betriebstemperatur. Und es geht auf diesem Level weiter, wenngleich Mathus & Co. nun, ihrer Vielseitigkeit entsprechend, ein völlig anderes Genre anvisieren. Das muntere "Mama please" ist eine herrliche Tex Mex-/Countryrock-Nummer, die von ihrem Arrangement her bestens in das Anforderungsprofil des einstigen Sir Douglas Quintets gepasst hätte. Dann das Titelstück des Albums: "Blue healer" ist ein großartiger, düster wirkender, sehr atmosphärisch intonierter, bluesiger Swamp-Rocker mit einem Hauch von Psychedelic. Schön retro, rau und bestens hängen bleibend. Stark wieder die vielschichtigen, dreckigen Gitarren und eine hintergründige Orgel. Das folgende "Sometimes I got worried" kommt mit viel Southern Soul und einer Prise Gospel - eine bluesige Roots-Ballade in einem klasse Gitarren-Arrangement, die gar ein wenig an die Arbeiten von JJ Grey & Mofro (ohne Bläser) erinnert. Besonders erwähnenswert sind beispielsweise auch der dreckige, gut nach vorn gehende, von klimperndem Piano und zündender Lead Gitarre geführte Americana-/Roots-Boogie "Save it for the highway" und der packende, wieder wunderbar erdige, von tollen Gitarren durchzogene, balladeske Desert-Rocker "Coyote", der über ein schönes, raues Countryflair verfügt. Doch welchen Genre-Stil Jimbo Mathus und seine Mannen auch tangieren, das Rootsrock-Feuer brennt lichterloh. Mit diesem Werk gelingt Mathus ein absoluter Volltreffer! "Killer roots music from the south" des "Mississippi Madman"!

1. Shoot Out the Lights - 3.32
2. Mama Please - 2.33
3. Blue Healer - 3.08
4. Sometimes I Get Worried - 4.05
5. Ready To Run - 3.42
6. Thank You - 3.33
7. Coyote - 4.54
8. Bootheel Witch - 3.46
9. Old Earl - 3.15
10. Waiting On the Other Shoe To Fall - 2.09
11. Save It For the Highway - 3.11
12. Love and Affection - 3.51

Art-Nr.: 8845
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shoot out the lights
Mama please
Blue healer
Sometimes I get worried
Coyote
Bootheel witch
Save it for the highway

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Rogers, Randy & Wade Bowen - hold my beer - vol. 1 [2015]
Ist das herrlich! Liebe Leute, kann Countrymusic schön sein. Die beiden eng befreundeten, texanischen Red Dirt-Ikonen Randy Rogers /Randy Rogers Band) und Wade Bowen haben sich zusammen getan, um ein gemeinsames Album einzuspielen - ein Album reinster, edler Countrymusic. Unter der Produktion von Lloyd Maines (auch mit vielen Instrumenten wie Pedal Steel, Dobro, Akustik-Gitarre und Mandoline involviert) spendieren die beiden uns mit "Hold My Beer – Vol. 1" ein durch und durch traditionelles Werk in einem prächtigen, klaren Sound aus wunderbar transparenten Gitarren (E-Gitarren, Baritone Gitarren, herrliche Telecaster-Soli, akustische Gitarren), brillanter Pedal Steel und surrenden Fiddles, der sich jedoch gleichzeitig, trotz traumhafter Melodien, immer eine feine Portion "Grit" bewahrt. Diese Musik ist rein, ehrlich und authentisch bis in ihren tiefsten Kern und man merkt allen beteiligten, hochkarätigen Akteuren (u. a. Jay Saldana, Caleb Jones, Will Knaak, Todd Laningham, Riley Osborne, Micah Vasquez sowie Brady Black und Geoffrey Hill von der Randy Rogers Band) den Spaß deutlich hörbar an, den sie bei dem Projekt hatten. Maines kitzelte aus ihnen förmlich Höchstleistungen heraus. Es macht wirklich Laune, den vielen Feinheiten beizuwohnen. Das Werk startet mit "In The Next Life", einem Lied über ihre lang währende Freundschaft, vorgetragen im Wechselgesang der beiden (wie fast alle Stücke) und gespickt mit klasse Telecaster-/Fiddle-Fills und Solokombinationen. Das erste Coverstück (aus der Feder von Joe Ely) "I Had My Hopes Up High" groovt mit herrlich selbstironischem Text locker in Saloon-Manier vor sich hin. Honky Tonk-Piano, Twin Gitarren, Steel, Fiddle – Herz was willst du mehr? – einfach nur klasse! Mit "‘Til It Does" folgt eine wunderschöne Countryballade, die Wade mal live in einer Kurzfassung vorgestellt hatte und die dann auf Randys Drängen für das Projekt zu Ende geschrieben wurde. Ähnlich schön auch das später platzierte "El Dorado". Weiter geht’s mit dem Line Dance-tauglichen Schunkler "Good Luck With That" (pumpender Bass, Dobro, Steel), dem starken Merle Haggard-Klassiker "It’s Been A Great Afternoon" (tolle Dobro-/Fiddle-/ Telecaster-Solo-Kombination) und dem textlich wieder hochamüsanten "Standards" (es geht um einen Musikmanager, der Randy mal einen potentiellen Hit anbieten wollte, welcher aber dankend ablehnte, weil er sich für diesen Song nicht "verbiegen" lassen wollte). "Hangin‘ Out in Bars" beschreibt, wieder mit viel Augenzwinkern, was Männer am liebsten tun, um ihre Verflossene zu vergessen. Ein typischer Country-Drinkin‘-Song. "Lady Bug" bewegt sich auf einem toll vom Maines ausgebreiteten Banjo-Fundament, das mit Fiddle, feiner Mandoline und Dobro um weitere Country-Komponenten ergänzt wird. Den Abschluss macht ein weiteres Cover, "Reasons To Quit", aus der Feder von Merle Haggard und Willie Nelson. Eigentlich hatten Wade und Randy vor, ein eigenes Stück zu dem Thema (Ausstieg aus dem Künstlerleben) zu verfassen, entschieden aber, dass man die Thematik nicht besser und humorvoller auf den Punkt bringen kann, als es die Countryveteranen seiner Zeit getan hatten. Dafür ist die Umsetzung mit großartiger Akustikgitarre, Dobro und Fiddle umso besser gelungen. Toll! Sehr schön auch die Gestaltung des Klapp-DigiPaks von Betsy Baird. Im Innern ist auf der rechten Seite ein alter Gemälderahmen ausgestanzt. Die Infos/Songtexte zum Werk wurden jeweils auf die Rückseite von vier einzelnen Polaroid-artigen Schwarz-/Weiß-Bildern (mit Randy und Wade) gedruckt. Diese kann man dann je nach Gusto wechselweise in den Bilderrahmen passgenau einschieben. Eine nette Zusatzgeschichte. "Hold My Beer – Vol. 1" von Randy Rogers und Wade Bowen ist geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie gehaltvolle, natürliche, genauso honky-tonkige, wie Outlaw-behaftete, lupenreine "real Countrymusic" der Gegenwart klingen sollte. Nashville, bitte mal genau hinhören! Das ist die höchste Country-Qualität! Klasse vor allem, dass vermutlich, wie es das "Vol. 1", ja förmlich suggeriert, irgendwann ein Nachschlag zu erwarten ist. Bitte mehr davon, die Herren! Großartig! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. In The Next Life - 3.44
2. I Had My Hopes Up High - 4.04
3. 'Til It Does - 3.36
4. Good Luck With That - 3.45
5. It's Been A Great Afternoon - 3.54
6. Standards - 3.40
7. El Dorado - 5.09
8. Hangin' Out In Bars - 4.10
9. Lady Bug - 3.35
10. Reasons To Quit - 3.42

Art-Nr.: 8841
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the next life
I had my hopes up high
'Til it does
Standards
El Dorado
Lady Bug
Reasons to quit

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Stapleton, Chris - traveller [2015]
Vom Country über den Rootsrock, bis zum Blues - die großen Genre-Künstler (von Luke Bryan über Jason Isbell bis David Grissom) verehren ihn als einen DER amerikanischen Songwriter der gegenwart. Chris Stapleton, ex-Frontmann der Bluegrass-Formation The Steeldrivers, ist aber auch ein begnadeter Performer und legt nun mit "Traveler" ein packendes Solo-Werk vor. Mit Steeldrivers-Musik hat das nichts mehr zu tun. Vielmehr lotet Stapleton gekonnt die Grenzen zwischen Country, Americana und Roots aus und beglückt die Welt mit 14 großartigen Nummern seiner herausragenden Singer-Songwriter-Fähigkeiten. Tolle Stimme, tolle Arrangements, rau, authentisch, erdig, rein, immense Ausstrahlung, höchste Qualität. Tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Traveller - 3.42
2. Fire Away - 4.04
3. Tennessee Whiskey - 4.53
4. Parachute - 4.13
5. Whiskey And You - 3.56
6. Nobody To Blame - 4.04
7. More Of You - 4.37
8. When The Stars Come Out - 4.16
9. Daddy Doesn't Pray Anymore - 4.09
10. Might As Well Get Stoned - 4.37
11. Was It 26 - 4.49
12. The Devil Named Music - 6.07
13. Outlaw State Of Mind - 5.35
14. Sometimes I Cry - 4.00

Art-Nr.: 8861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Williams, Zane - texas like that [2015]
Der beliebte Singer/Songwriter aus Abilene, Texas mit seinem 5. Album. Und wieder ist es ein brillantes Werk allerfeinster, genauso klassisch fundamentierter wie moderner, texanischer Country-- und New Country-Musik, zum Teil mit einem Hauch von Americana und Red Dirt, auf allerhöchstem Niveau geworden. ''Texas Like That'' lautet der Titel seines neuen Albums, das wieder, wie schon der Vorgänger, in enger Zusammenarbeit mit Tom Faulkner entstanden ist, der hier als Produzent und stark involvierter Musiker seinen Stempel mit aufsetzt. Der zehn Stücke umfassende Silberling enthält alles, wofür ihn seine Sympathisanten und Fans, die sogenannten Zaniacs, lieben: ehrliche, handgemachte Countrymusik mit viel Texas-Flair, vom flotten Honkytonker, über New Country- und Red Dirt-Anleihen, bis hin zur emotional gestrickten Ballade voller US-typischem Pathos. Aufgenommen wurde dieses ganz feine Werk in Erik Herbsts "Panhandle House"-Studio mit vielen tollen Musikern, wie der bereits o. a. Tom Faulkner, Milo Deering, Shayne Green, Mike Horn, David DeShazo, Nate Coon, sowie die starke Background-Sängerin Kylie Rae Harris, etc. Sämtliche Beteiligungen an den allesamt von Zane geschriebenen Stücken sind bezüglich der vielen kleinen instrumentellen Feinheiten im Cover-Artwork des Klapp-DigiPaks detailliert beschrieben, so dass man die wunderbare Atmosphäre, die bei den Aufnahme-Sessions mutmaßlich mit im Raume schwebte, ein wenig besser nachvollziehen kann. Williams beginnt seine neue Kreation mit dem durch einen flockigen Banjo-Hintergrund locker sprudelnden, wunderschönen '"Feelin' Free"'. Ein dennoch durchaus knackiger Countrysong, der durchaus in Nashville Eindruck hinterlassen könnte (und solch eine Musik täte Music-City so gut...), sofern man sich dort mal wieder an weniger auf den ausschließlichen Kommerz zielenden Stoff herantrauen würde. Sehr stark hier der E-Gitarren-/Fiddle-Schlagabtausch zwischen Boo Massey und Mike Horn am Ende des Liedes. ''Throwback'' ist ein ruppiger rauer, fast in der schroffen Manier eines Trace Adkins abgehandelter New Country-Song, der lässig mit einem dezenten Redneck-Touch vor sich hin stampft. Dobro, Fiddle, E-Gitarren, quäkige Harmonika funken immer wieder zwischen Zanes coolen Gesang. Mit dem vorzüglichen, flüssigen, hoch melodischen ''Summer Rain'' folgt die erste balladeske Nummer, begleitet von Kylie Rae Harris' tollen Harmoniegesängen, die dann auch bei weiteren Stücken dieser Machart, wie dem fantastischen ''Jayton And Jill'' (erinnert an die Chemie zwischen Josh Abbott und Kacey Musgraves, hat aber auch etwas von dem frühen Steve Earle und Chris Knight) oder ''Kansas City Sunrise'' zum Tragen kommt. Bei diesen nachdenklich, introvertiert wirkenden Tracks kommt einem bei Zanes Gesang immer wieder unweigerlich die Stimme von Radney Foster (zum Teil zum Verwechseln ähnlich) in den Kopf, mit dem er ja auch schon in früherer Zeit Berührungspunkte hatte. ''She Is''' ist das melodische Midtempostück (sehr schöne Akustik-/ E-Gitarrenarbeit, Harmonies KRH), das durchaus auch für mutige Radiostationen außerhalb des Lonestar States geeignet wäre. Ein Hauch von Red Dirt/New Country bieten das kauzig polternde ''Just Gettin' Started'' (klasse Dobro -Führungsriff von Deering, vorzügliche E-Gitarren) und das tempomäßig schön verschachtelte ''Love Is On Our Side'' (Radney Foster-, Josh Abbott-, Casey Donahew Band-Flair). Der passende Song für seine vielen Konzertbesucher ist sicher ''Here's To You'', ein herrlich traditionell gehaltener Countryschunkler, bei dem im Verlauf des Liedes so fast alles, was im Genre an Saiteninstrumenten gerne genutzt wird, zum Einsatz kommt. Gerade das von vielen Solowechseln geprägte Ende findet man häufig auch im Bluegrass-Bereich vor. Ein herrlich launiger Live-Stimmungsmacher. Am Ende gibt es mit dem Titelsong ''Texas Like That'' noch einmal eine typische Hommage an seinen Heimatstaat. Dem Pathos-umwehten Gesang/Text von Williams verleihen die filigran eingesetzte Akustikgitarre, Dobro, Steel, quietschende Fiddle und Bariton-E-Gitarre den emotionalen Zusatzgeschmack. Sicherlich ein potentieller Hit in den texanischen Radiostationen, der ihm jede Menge weiterer Sympathien einbringen wird. Ein durchaus auch für 'Non-Zaniacs' und Nicht-Texaner ergreifender Abschluss. Zane Williams bietet mit seinem 5. Longplayer ''Texas Like That'' authentischen, ehrlichen Texas Countrystoff der beschriebenen Machart, der sehr gekonnt zwischen Tradition und Moderne ausbalanciert wurde. Nicht zuletzt auch ein Verdienst seiner bestens funktionierenden Teamarbeit mit Tom Faulkner und den übrigen Klassemusikern. Eine bärenstarke Vorstellung! Texas-"Mucke" dieser Art ist und bleibt ein absoluter Hochgenuss! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Feelin' Free- 4:03
2. Throwback - 2:34
3. Summer Rain - 4:12
4. She Is - 3:01
5. Just Gettin' started - 3:08
6. Jayton and Jill - 3:34
7. Here's to You - 3:16
8. Kansas City Sunrise - 4:00
9. Love Is on Our Side - 3:44
10. Texas Like That - 4:24

Art-Nr.: 8835
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Feelin' free
Throwback
Summer rain
Jayton and Jill
Here's to you
Love is on our side
Texas like that

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