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Aldean, Jason - old boots, new dirt [2014]
Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk "Old Boots, New Dirt" ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto "Never Change A Winning Team" setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern "My Kinda Party" und "Night Train" gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom - bis auf ganz marginale Änderungen - gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld,, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen. Das mit Drum Loops und einem R&B-Touch versehene balladeske "Burn It Down" hat direkt die Pole der Charts belegt und auch die atmosphärische Midtempo-Nummer "Tonight Looks Good On You" (Steel, klasse E-Gitarren-Fills, starkes E-Gitarren-Solo) hat direkt auf Platz 8 aufgeschlagen. Zwei Top-10-Singles direkt zum Auftakt, was will man mehr?! Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass das Album in den nächsten Tagen auch den Spitzenplatz in den Billboard Country Album-Charts belegen wird. Zurecht übrigens. Bis auf "Burn It Down" verzichtet Aldean zum Glück größtenteils auf die im Moment angesagten technischen Spielereien und Experimente, um seine Songs auch auf dem Country-übergreifenden Markt in Stellung zu bringen. Er macht das, was auch auf seinen früheren Alben funktionierte: Knackiger New Country - immer, dank der toll aufspielenden E-Gitarristen, mit einem dezenten Southern Rock-Drawl versehen. Der furiose Opener "Just Gettin’ Started", sowie "Show You Off", "Sweet Little Somethin’", das großartige "Laid Back" mit herrlicher Gitarrenperformance von Adam Shoenveld, "I Took It With Me" mit seinem "My Kinda Party"-Flair und das krachende "Gonna Know We Were Here" sind beste Beispiele. Das sind Tracks, die richtig rocken! Dazu ein paar feine Balladen wie "Tryin’ To Love Me", das wunderbare, mit Skynyrd-Führungsriff versehene "Too Fast" (dazu weinende Steel), die Trucker-Hommage "If My Truck Could Talk" mit emotionalem Powerrefrain, das relaxt groovende "Don’t Change Gone". Ein paar wunderbar melodische Midtempo-Stücke gefällig? Der Titelsong mit seinem Stadion-tauglichen, leicht mitsingbaren Refrain, das melancholische "Miss That Girl" und das abschließende, grandiose, rootsige "Two Night Town", das Aldean im Stile eines Will Hoge zelebriert - überragend! Ach ja, sämtliche Lieder wurden natürlich von den angesagten Songwritern (u. a. Chris deStefano,, Rhett Akins, Ashley Gorley, Neil Thrasher, Tony Martin, Brett Beavers, David Lee Murphy, Wendell Mobley, Hillary Lindsey, Ben Hayslip, Marv Green, Brett James) kreiert, die genau wissen, wie man Stücke auf höchstem Level den entsprechenden Künstlern auf den Leib schneidert. Selbst bei der Gestaltung des umfangreichen Booklets mit allen Texten und diversen Bildern des Protagonisten ist man sich treu geblieben. Der Sänger des Jahres 2014 bei den ACM-Awards, Jason Aldean, beweist mit seinem neuen Werk "Old Boots, New Dirt", dass er die musikalischen Stiefel noch lange nicht an den Nagel hängen will. Im Gegenteil, er wird mit seiner aktuellen Scheibe, den Status Quo im Reigen der Superstars der Szene wahren, wenn nicht sogar weiter ausbauen. Die Besucher seiner anstehenden "Burn It Down"-Tour (mit Georgia Florida Line, Tyler Farr und Miranda Lambert) dürfen sich auf ein "heißes" Programm freuen. Hier gilt erneut: "Value For Money" - ein tolles Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Just Gettin' Started - 3:15
2. Show You Off - 3:08
3. Burnin' It Down - 3:39
4. Tryin' To Love Me 3:45
5. Sweet Little Somethin' - 3:24
6. Laid Back - 3:04
7. Tonight Looks Good On You - 3:51
8. Too Fast - 3:22
9. If My Truck Could Talk - 3:30
10. Old Boots, New Dirt - 2:54
11. I Took It With Me - 3:02
12. Don't Change Gone - 2:56
13. Miss That Girl - 2:56
14. Gonna Know We Were Here - 3:44
15. Two Night Tow - 3:20

Art-Nr.: 8674
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Anderson, John - goldmine [2015]
Der legendäre Country-Veteran andlich mal wieder mit einem neuen Album - und er ist noch immer ganz der alte. Beste, typische Countrymusic der Marke John Anderson. Seine Fans dürfen sich freuen...

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

To put it simply, John Anderson is one of the greatest country music
singers to ever step up to the microphone, possessing one of the most
instantly recognizable vocal instruments in the history of the genre.
On Anderson s latest album Goldmine, released on his own Bayou
Boys label, Anderson has completed a long overdue record of original
songs the award-winning songwriter wrote or co-wrote 12 of the
album s 13 tracks that will bring joy to the hearts of some of the
most devoted fans in country music. Goldmine is also a record that,
given the current state of contemporary country, could, like latter day
releases by Cash and Haggard before him, find a home amid lovers
of authentic music of any genre. Though he would never compare
himself to his heroes, the fact is, John Anderson is now the standard
bearer for traditional country music, of the 100 Proof variety.

Das komplette Tracklisting:

1. Freedom Isn't Free - 3:26
2. Magic Mama - 3:43
3. Back Home - 4:02
4. Goldmine - 2:59
5. Happily Ever After - 3:49
6. I Work Alot Better - 2:19
7. I Will Cross O'er the River - 3:37
8. Louisiana Son of a Beast - 4:05
9. Holdin' On - 3:33
10. Song the Mountain Sings - 4:30
11. On and on and On... - 4:37
12. Don't Forget to Thank the Lord - 3:39
13. You All Are Beautiful - 3:26

Art-Nr.: 8866
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bentley, Dierks - riser [2014]
Phantastisches, neues Album des Mannes aus Phoenix/Arizona! Enthält den neuen Hit "I hold on". Bentley ist in blendender Verfassung. Seine einzigartige Verknüpfung von "classic country songwriting, influences of bluegrass instrumentation and the energy of rock & roll" war nie besser. Dierks Bentles hebt sich mit seinem unverkennbaren Stil wohlwollend von den meisten Mainstream-Künstlern Nashville's ab und wirkt trotzdem überaus vertraut. Sicher einer der Faktoren für seinen großen Erfolg. Die Songs des neuen Album liegen vorwiegend im Midtempo-Bereich und sind wunderbar knackig in Szene gesetzt. Das größte Plus aber sind die herrlichen, ins Ohr gehenden Melodien. Es ist ein wahrer Ohrenschmaus, der uns hier angeboten wird. Grandiose New Country-Musik der Güteklasse 1A, von der man gar nicht genug bekommen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Bourbon In Kentucky - 3:45
2. Say You Do - 3:39
3. I Hold On - 4:39
4. Pretty Girls - 3:38
5. Here On Earth - 4:24
6. Drunk On A Plane - 4:14
7. Five - 4:45
8. Riser - 4:10
9. Sounds Of Summer - 3:22
10. Damn These Dreams - 3:25
11. Back Porch - 3:11
12. Hurt Somebody - 2:57

Art-Nr.: 8483
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Big & Rich - gravity [2014]
Sie "verrückten" Big & Rich beglücken uns mit einem neuen Album, doch ihre Musik ist gar nicht mehr so "verrückt". Aber eines ist sie: klasse! Und wie! "Gravity" heisst das neue Werk, und es ist ein wahrhaft brillantes Beispiel der Genialität ihrer musikalischen Brüderschaft. John Rich und Big Kenny Alphin, Amerika's "Technicolor Cowboys", sind "ruhiger" geworden, was nicht heissen soll, dass ihre Musik nicht mehr knackig wäre, gar nicht, doch sie sind nicht mehr so aufgedreht wie zu früheren Zeiten und harmonieren dabei besser als je zuvor. "Gravity" besticht mit erfrischenden, fantastischen Songs, die meisten im mittleren Tempo, ein paar etwas flotter, dazu die ein oder andere Ballade - alles tolle Kompositionen mit durchweg herrlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Gehörgängen einnisten. Nahezu jedes Stück hat großes Hit-Potential. Es ist, das darf man sicher sagen, Big & Rich's bis heute radiotauglichstes Album geworden (das exzellente "Look at you" hat soeben die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert) - und das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinne. Überraschenderweise benötigen sie dafür gar nicht mal so viel Effekthascherei wie einige der "hippen" Kollegen, die sich so an den Chartspitzen dieser Tage rumtreiben. nein, ihre Songs sind geprägt von erstaunlicher Geradlinigkeit und, wie gsagt, von allerfeinster Melodik. Ja, das meiste ist schön "angerockt", doch auch das wird nicht übertrieben. Das Material ist überwiegend in prächtige Gitarrenarrangements verpackt (wenn die grpßartigen Gitarristen Adam Shoenveld oder Troy Lancaster mal zu einem ihrer zündenden Soli ansetzen, kommt auch immer eine gute Portion Southern-Flair durch), wird dabei aber stets ergänzt mit solchen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Pedal Steel und Piano. Das ist moderner New Country der allerbesten Sorte, wobei dem Wort "Country" in den Songs immer die ihm angemessene Bedeutung zukommt. Die Leute, die früher gesagt haben, Big & Rich seien "not country enough", werden nun eines besseren belehrt. Der Sound ist stets schön "saftig", knackig und sehr klar. Big & Rich legen mit "Gravity" noch einmal richtig zu. Nicht wenige ihrer großen Anhängerschaft sprechen schon von dem besten Album ihrer Karriere. Keine Frage "Gravity" ist ein absoluter Hit. Allerbester, zeitgemässer Countryrock, Country und New Country, an dem es nichts auszusetzen gibt. Ganz starker Auftritt der beiden!

Das komplette Tracklisting:

1. Look At You - 3.42
2. Lovin' Lately (feat. Tim McGraw) - 3.38
3. Gravity - 3.55
4. Brand New Buzz - 3.22
5. Rollin Along - 3.06
6. Run Away With You - 3.44
7. Lose a Little Sleep - 3.49
8. Don't Wake Me Up - 3.22
9. That Kind Of Town - 3.45
10. Thank God for Pain - 3.35
11. I Came to Git Down - 3.54

Art-Nr.: 8678
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brice, Lee - I don't dance [2014]
Nun hat er es endlich geschafft! Lee Brice’ drittes Album „I Don’t Dance“ hat auf Anhieb die Pole-Position der Country Billboard-Charts erklommen, nachdem er dieses Ziel mit dem Vorgänger „Hard 2 Love“ nur um Haarsbreite verfehlt hatte. Brice, der aufgrund einer Verletzung, seine anvisierte Sportlerkarriere an den Nagel hängen musste, machte am Anfang zunächst als Songwriter (Hits für Leute wie beispielsweise Tim McGraw, Garth Brooks und Jason Aldean stehen zu Buche) von sich Reden, bis er 2010 mit seinem Debütalbum „Love Like Crazy“ auch als eigenständiger Interpret durchstartete. Drei Airplay-Nr.1-Singles warf sein nächstes Werk "Hard 2 Love" ab, dazu gewann er die wichtige Trophäe "CMA/ACM Song of the Year" mit dem Titel "I Drive Your Truck". Bereits diese Scheibe deutete dezent an, dass Brice sich mehr als nur strikt dem New Country verbundener Künstler versteht. Ähnlich wie Eric Church auf seinem „Outsider“-Silberling offenbart jetzt auch Brice seinen Hang zum experimentellen Umgang mit dem Genre und öffnet sich auch für weitere Musik-Konsumentenschichten. Ebenfalls mit großem Erfolg. „I Don’t Dance“ hat auch die Top-5 der nationalen Billboard-200-Charts geentert. Das eröffnende Titelstück „I Can’t Dance“, zugleich erste Single, glänzt durch seine melancholische Note in den Strophen (klasse Gesang von Lee) und einem markanten Refrain und avancierte ebenfalls direkt zum Chart-Stürmer (Platz 5). Mit „No Better Than This“ legt Brice dann mal ein richtiges Countryrock-Brett nach (grandiose BGVs von Kelley Norris). Ein herrlicher von grandiosen E-Gitarren (Tom Bukovac und Travis Bettis) begeleiteter Stampfer im Stil der Black Crowes oder den Dirty Guv’nahs. Klasse! Das folgende „Show You Off Tonight“ wie auch „Good Man“ (mit sich überschlagendem Strophen-Sprechgesang) könnten auch als Songs für ein Big & Rich-Album durchgehen. Ähnlich wie das eigenwillige Duo kombiniert Brice dann zum Teil flimmernde Synthies, Drum-Loops, Voice-Effekte, Streicher, Dancefloor-Beats, HipHop-Passagen mit countrytypischen Instrumenten wie Banjo, Steel und klasse gespielten Akustik- und E-Gitarren, so dass New Country-, Rock-, Pop-, R&B-Elemente z. T. fließend ineinander verschwimmen. Das ist allerdings wohldurchdacht und wird natürlich von hervorragenden Musikern gekonnt in Szene gesetzt. Die zweite pianounterlegte Single „Drinking Class“ huldigt der Arbeiterklasse und kehrt wieder etwas mehr zu den NC-Wurzeln zurück. Klasse das launige „Girls In Bikinis“, ein typischer Sommer-Fun-Song im Stile von Luke Bryan/Billy Currington, bei dem man sich sofort an eine karibische Strandbar versetzt fühlt und den Bade-Schönheiten bei gekühlten Cocktails zuzwinkert. „Sirens“ erschlägt fast mit seinem Temporefrain, Lee zeigt hier, dass er auch richtig gut Banjo spielen kann. Bei „Somebody’s Been Drinkin’“ gibt es die brice-sche Variante eines ‚Crying In My Beer’-Songs als prompten Durchatmer. Schon bald in der avantgardistischen Art eines Bryan Ferry serviert der Protagonist „Hard To Figure Out (The Airport Song)“. Ein weiterer Track, den man nicht unbedingt auf einem New-Country-Album erwartet. Dann zaubert der Junge aus Sumpter, South Carolina, noch ein fettes Southern Rock-Stück als Ode an die Heimat aus dem Köcher. „My Carolina“ stampft wie eine Walze unter schwerem E-Gitarrenfeuer durch die Südstaaten-Sümpfe, Travis Bettis greift hier richtig famos in die E-Saiten. Der überragende Song des Albums! Dem Wechselbad der Gefühle nicht genug. Das piano-getränkte „Panama City“ überrascht zum Abschluss mit Gospel-Gesangseinlagen. Lee Brice will auf „I Don’t Dance“ diesmal sein komplettes Spektrum an kompositorischem Können in einem Album vereinen und performen, und nimmt dabei, ähnlich wie Eric Church, in Kauf, dass der klassische New Country-Hörer so manche härtere Nuss serviert bekommt. Die Chartplatzierungen und sein Mut geben ihm, wie man sieht, scheinbar recht. Er dürfte als Zugpferd bei Curb Records nun endgültig die Lücke schließen, die Tim McGraw hinterlassen hat. Lee Brice weiter unaufhaltsam in der Erfolgsspur! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Dance - 3:41
2. No Better Than This - 4:13
3. Show You Off Tonight - 3:54
4. Always The Only One - 3:53
5. Good Man - 3:24
6. Drinking Class - 3:27
7. That Don't Sound Like You - 3:30
8. Girls In Bikinis - 3:13
9. Sirens - 3:54
10. Somebody's Been Drinking - 3:41
11. Hard To Figure Out (The Airport Song) - 3:25
12. My Carolina - 3:57
13. Panama City - 4:15

Art-Nr.: 8666
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brody, Dean - gypsy road ~ deluxe edition [2015]
Recht schwer erhältlicher Kanada-Import! Das Album ist nur in Kanada erschienen!

Wir haben die Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Einer der erfolgreichsten kanadischen Country-Künstler präsentiert sein neues, übrigens in Nashville mit der dortigen "A-List" von Musikern eingespieltes, wieder einmal ganz großartiges Album! Was wir geboten bekommen ist wunderbarer, herzerfrischender, voller guter Laune, aber auch voller Seele steckender, knackiger, "genuine" Country und New Country - traditionell verwurzelt, aber dennoch ungemein modern und zeitgemäß in Szene gesetzt. Das Werk steckt voller potentieller Hits! Unglaublich, dass dieser Bursche aus Nova Scotia nicht die Nashville-Charts von vorn bis hinten aufmischt. Brody trifft den schmalen Grat zwischen klassisch und "hip" wie kaum ein anderer. Wirkt manchmal wie eine Mischung aus Brad Paisley & Chris Young, Easton Corbin, Randy Houser & Jake Owen, dann wieder wie der männliche Gegenpart zu Terri Clark! Toller Sänger! Tolles, richtig "kickendes" Album, das tierisch Spaß macht.

Das komplette Tracklisting:

1. Upside Down - 4:05
2. Hillbilly - 4:06
3. Monterey - 3:45
4. Bring Down the House - 3:28
5. Sweet Lola - 3:47
6. Love Would Be Enough - 2:54
7. Footprints of a Giant - 4:44
8. Castaways - 3:52
9. Everything's Better - 3:42
10. Like I Know This Town - 3:21
Bonus Tracks:
11. As Country as She Gets - 3:40
12. Old Friend (Originak Demo) - 3:58
13. Trail in Life (Acoustic Version) - 4:39

Art-Nr.: 8868
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Upside down
Hillbilly
Monterey
Sweet Lola
Everything's better
As country as she gets
Old friend

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Brooks, Garth - man against machine [2014]
Der König und Miterfinder des New Country ist zurück! Fast dreizehn Jahre nach dem Rückzug aus dem Musikbusiness (zumindest was "echte" Alben angeht - "Scarecrow" war das letzte), um sich verstärkt der Erziehung seiner drei Töchter widmen zu können, tritt Garth Brooks mit dem heiß erwarteten Comeback "Man Against Machine" jetzt auf "seine" Bühne zurück. Und, um es vorweg zunehmen, es ist ihm großartig gelungen! Der Grund ist vor allem darin zu finden, dass der beliebte Entertainer eine wunderbare Balance gefunden hat, hinter ihm Liegendes mit den in der Zwischenzeit entstandenen Trends der Sparte durch viel Augenmaß zu verbinden und dabei auch noch eine gewisse Risikobereitschaft und Experimentierfreudigkeit zugleich an den Tag zu legen. Schon der Opener und Titelsong "Man Against Machine", gewidmet dem amerikanischen Volksheld John Henry (der Legende nach sollte der Bahnarbeiter durch eine Schlag-Maschine ersetzt werden, die er jedoch in einem anberaumten Wettbewerb schlug, danach aber tot zusammenbrach) weiß zu überraschen. Brooks, der den Track mitkomponiert hat (wie auch zwei weitere der insgesamt 14 Tracks) macht daraus einen episch durchzogenen, sehr emotional dargebotenen Southern Rocker (klasse E-Gitarren!) mit fröstelnden "War"-Crowd-Harmoniegsängen zu Schlaghammergeräuschen im Hintergrund. Erinnert von der Art ein wenig an Eric Churchs "The Outsider" (nur besser gelungen). Das folgende melodische "She’s Tired Of Boys" wird durch die unverkennbaren Vocals seiner Ehefrau Trisha Yearwood bereichert. Auch das schon von einem bald progressiven Charakter gekennzeichnete "Cold Like That" würde man nicht so einfach auf einer Garth Brooks-Agenda vermuten. Famos hier die atmosphärischen Gitarrenpassagen der beiden hervorragenden E-Gitarristen Chris Leuzinger und Kenny Greenberg. Natürlich weiß der beliebte Musiker auch immer noch, was ihn damals (bis heute) zum Maß aller Dinge gemacht hat. So gibt es mit den Piano- und Steel-unterlegten, teilweise typisch melancholisch/baladesken Stücken wie "Mom", "Cowboys Forever", "Send 'Em Down The Road" oder dem düsteren "Midnight Train" Lieder, die sich an seine überragenden Hits wie "The Dance", "Wild Horses" oder "The Thunder Rolls" ein wenig anlehnen, ohne sich aber zu sehr anzubiedern. Auch das herrlich altmodisch swingende "Rodeo And Juliet" (schönes Wortspiel) wäre perfekt für seine unwiderstehlichen Laufeinlagen bei seinen Live-Gigs prädestiniert. Hier leiert die Steelgitarre, quietscht die Fiddel zu angejazzten Gibson-E-Gitarren-Tönen in bester, launiger Retro-Manier. Jerry Douglas gibt als Gast auf dem kurzen "Wrong About You" seine markanten Dobro-Einlagen zum Besten. Auch die erste Single wartet mit sehr rhythmisch pop-rockigen Untertönen auf. "People Loving People" heißt die einfache, aber unmissverständliche, politische Botschaft, um diese Welt voller Kriege, Leid und Hunger zu verbessern. Auch die humorvolle Kapitalismuskritik bei "Fish" macht richtig Spaß. Es geht um einen Geschäftsmann (Brooks), der einem einfachen, genügsamen Fischer erklären will, wie man zu Reichtum kommen kann, um nachher nur noch das tun zu können, was einem Spaß macht. Der Fischer fragt ihn dann: "Fischen?" Schließlich sitzt der geläuterte Business-Mensch mit dem Fischer am Steg und angelt gemeinsam mit ihm Fische. Am Ende lassen das wieder überaus atmosphärische "You Wreck Me" (tolle Piano- und grandiose E-Gitarrenklänge mit Streicheruntermalung) und die soulig-bluesige Southern-Ballade "Tacoma" (erinnert ein wenig an Elvin Bishops "Fooled Around And Fell In Love" - tolle, gospelige, weibliche Background-"Uuh-Uuh"-Gesänge) keinen Zweifel daran, dass sich Garth Brooks auf dieses heikle Unterfangen intensiv und bestens vorbereitet hat. Musikalisch perfekt in Szene gesetzt haben dieses Werk neben den bereits erwähnten Könnern alte Weggefährten wie Milton Sledge, Mike Chapman, Bobby Wood, Bruce Bouton, Rob Hajacos und Hochkaräter wie Greg Morrow, Eddie Bayers, Bryan Sutton, Richard Bennet und klasse Sänger/innen wie Karyn Rochele, Vicki Hampton und Robert Bailey. Sauber und transparent produziert hat Mark Miller. Garth Brooks hat mit "Man Against Machine" ein Aufsehen erregendes und sicher heiß diskutiertes Album abgeliefert. Der "Vater des New Country" ist somit gerade heute aus unserer Sicht eine spektakuläre und positive Bereicherung in der aktuellen Nashville-Maschinerie. Welcome back, Garth Brooks! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Man Against Machine
2. She's Tired of Boys
3. Cold Like That
4. All-American Kid
5. Mom
6. Wrong About You
7. Rodeo and Juliet
8. Midnight Train
9. Cowboys Forever
10. People Loving People
11. Send 'Em On Down the Road
12. Fish
13. You Wreck Me
14. Tacoma

Art-Nr.: 8734
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Brothers Osborne - pawn shop [2016]
Tolles, in Nashville mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachtes Debütalbum der Brothers Osborne. Der mit einer prächtigen Stimme gesegnete T. J. Osborne (variiert irgendwo zwischen Radney Foster und Trace Adkins – spielt auch akustische Gitarre) und der großartige Gitarrist und Multi-Instrumentalist John Osborne (neben der E-Gitarre u. a. auch Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Mundharmonika), aka Brothers Osborne, legen mit "Pawn Shop" ein bärenstarkes Major Label-Debut vor. Die beiden, im Übrigen auch exzellente Songwriter (sind an sämtlichen Nummern kompositorisch beteiligt – dazu gesellen sich noch viele arrivierte Schreiber wie u. a. Craig Wiseman, Shane Mc Anally, Casey Beathard, Ross Copperman, Sean McConnell, Jessi Alexander) gelten als einer der heißesten neuen, jungen Nashville-Acts. Mit Recht! Ihr abwechslungsreicher, zündender Country und New Country balanciert geschickt zwischen kerniger, alter Outlaw-Tradition und dem modernen Flair des jungen, "wilden" Nashville. Der Opener "Dirt Rich" groovt sofort richtig herrlich mit einer blechernen Banjo-Führung lässig vor sich hin; kurz aufheulende Fiddle und ein erdiges E-Gitarren-Solo machen direkt Appetit auf mehr. Und es folgt eine Ansammlungen esrtklassig inszenierter Nummern ohne jeden Ausfall, die den Zuhörer aufgrund ihrer Variabilität, exzelennten Strukturen und höchster musikalischer Kompetenz regelrecht in ihren Bann ziehen. Klassische Country-Traditionen und (southern)rockige Einflüsse kombinieren die Musiker in einem idealen Verhältnis. Das die beiden darüber hinaus auch Sinn für tolle Melodien haben, beweist zum Beispiel das nostalgisch angehauchte "21 Summer". Das bärenstarke Stück "Stay A Little Longer" ist wohl einer der Auslöser für den derzeitigen Hype um die Brüder. Der Heartland-trächtige, schön rockige Song wartet am Ende mit einem für eine Single völlig überraschenden, ellenlangen, fast improvisiert wirkenden, kernigen, erdigen E-Gitarren-Solo (ungemein versiert, variabel und filigran von John gespielt) auf, wie man es sonst vielleicht nur bei Live-Konzerten von einem Keith Urban oder Brad Paisley geboten bekommt. Mutig, extravagant, fantastisch umgesetzt und umso schöner, dass solche Qualität auch mit entsprechendem Erfolg und Anerkennung von Experten und Fans belohnt wird. Das Lied befindet sich zur Zeit auf Platz 4 der Billboard-Charts und ist, verdientermaßen, wie wir meinen, sogar Grammy-nominiert. Das humorvolle, dezent swampige Titelstück "Pawn Shop" wird von einer markanten Dobro begleitet. Es erinnert ein wenig an Little Big Towns Megahit "Pontoon", nur in einer etwas cooleren und introvertierteren Fassung. Wie schon einige Interpreten zuvor, haben auch die Brüder Osborne ihre Vorliebe zu Rum in einem relaxten, launigen Track ("Rum") verarbeitet. Lee Ann Womack assistiert mit tollen Harmoniegesängen beim knackigen "Loving Me Back". Erneut Heartland Rock-umweht kommt "American Crazy" daher. Toll auch hier wieder Johns brillantes E-Gitarrenspiel. Schön rraditionell geht’s mit dem ganz feinen "Greener Pastures" weiter, das sogar interessant für Line Dancer sein dürfte. Herrlich das frech, im Stile von The Cadillac Three gespielte und rotzig dahinstampfende, knackige "Down Home" mit gurgelnder Orgel und starken Slide-Einlagen. Hat ein schönes Southern-Flair. Ein wenig Cash-inspiriert und mit an Big & Rich zu Anfangstagen reminiszierenden Harmoniegesängen überzeugt das introvertierte "Heart Shaped Locket". Zum Abschluss poltert das rhythmische und auch lyrisch sehr starke "It Ain’t My Fault" in rauer Trace Adkins-Manier aus den Lautsprechern. Klasse hier auch die, von John mit seiner E-Gitarre eingebrachte, leicht psychedelische Note. Ein tolles Ende! Die Brothers Osborne, alias T.J. und John Osborne begeistern mit ihrem Erstling "Pawn Shop" auf ganzer Linie und legen direkt zu Beginn des Jahres die Messlatte in Nashville auf einen ordentlich hohes Niveau. Diese Burschen bringen mächtig Schwung und Frische in die Country- und New Country-Musik von Nashville. Das nehmen wir mit großer Freude wahr. Sie wirken zuweilen ein wenig wie eine erfrischende Kombination aus modernen Montgomery Gentry und Trace Adkins, dem großartigen Eric Church, mit einem Hauch von Radney Foster und Waylon Jennings. Produziert hat Jay Joyce (u. a. Eric Church, Little Big Town, Zac Brown Band, John Hiatt, und, und, und...). Ein prächtiges Album! Vielleicht mit das aufsehenerregendste Debüt seit dem von Chris Stapelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt Rich - 2:51
2. 21 Summer - 3:34
3. Stay A Little Longer - 5:35
4. Pawn Shop - 2:44
5. Rum - 3:33
6. Loving Me Back (feat. Lee Ann Womack) - 4:19
7. American Crazy - 2:39
8. Greener Pastures - 2:52
9. Down Home - 3:39
10. Heart Shaped Locket - 3:36
11. It Ain't My Fault - 3:36

Art-Nr.: 9075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brown Band, Zac - jekyll + hide [2015]
"Jekyll + Hyde", der Titel des neuen Albums der herausragenden Zac Brown Band, ist exzellent gewählt. Das Album ist abwechslungsreicher denn je und bewegt sich auf den dieversesten musikalischen Terrains. Und das alles ist, wie man das von dieser gro0artigen Truppe auch erwartet, hervorragend gelungen. "Jekyll would be monotonous without Hyde, and the monster wouldn't exist without the doctor", heisst es in einem U.S.-Review in Anlehnung an die berühmte Horrorgeschichte. Das trifft es hervorragend. Ja, die Band macht mit einigen Stücken genau da weiter, wo sie mit ihren vergangenen Werken aufgehört hat (z.B. "Homegrown", "Castaway", "Remedy", "Tomorrow never comes"), das ist der "Dr. Jeckyll"-Part, doch dann kommt "Mr Hyde" zum Vorschein, denn die Jungs streuen die ein oder andere gewaltige Überraschung ein. Das wird die Country-Puristen möglicherweise erschrecken, bietet aber musikalisch "ganz großes Kino". Da haben wir zum Beispiel lupenreinen Big Band Swing ala Fred Astaire mit "Mango tree" (Sara Bareilles hift aus), mit "Heavy is the head" einen lauten, krachenden, heftigen, "schreienden" Rocker (Gast ist Soundgarden-Ikone Chris Cornell), poppige Dancebeats bei "Beautiful drug", Souliges bei "Loving you easy" und den sphärischen, jammigen, psychedelisch angehauchten, über 7-minütigen, modernen Rocker "Junkyard". Doch was die Truppe auch anpackt, sie zelebriert es mit Leidenschaft und höchster musikalischer Qualität. Und wer sich mit der Historie der Zac Brown Band auskennt wird deren Experimentierfreudigkeit eh nachvollziehen können, denn ursprünglich kommen sie nicht nur aus dem Countrybereich, sondern hatten und haben auch in der Jamrock-Szene eine hohe Repitation. Alles ist also absolut nachvollziehbar - und, wie gesagt, sie kriegen das ja auch grandios hin. Ein weiters Zitat des eingangs schon erwähnten U.S.-Journalisten: "The mix might be jarring for fans with country proclivities, but where would be the excitement without a little suspense"? Recht hat er! Produziert hat diesmal übrigens nicht Keith Stegall, sondern Jay Joyce. Die Zac Brown mit einem weiteren, bärenstarken Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Beautiful Drug - 3:11
2. Loving You Easy - 2:35
3. Remedy - 3:51
4. Homegrown - 3:25
5. Mango Tree (feat. Sara Bareilles) - 3:41
6. Heavy Is the Head (feat. Chris Cornell) - 3:59
7. Bittersweet - 5:10
8. Castaway - 3:08
9. Tomorrow Never Comes - 3:58
10. One Day - 3:49
11. Dress Blues - 5:30
12. Young And Wild - 3:14
13. Junkyard - 7:13
14. I'll Be Your Man (Song For A Daughter) - 5:48
15. Wildfire - 2:46
16. Tomorrow Never Comes (Acoustic Version) - 4:36

Art-Nr.: 8860
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bryan, Luke - kill the lights [2015]
Luke Bryan setzt dem Jahr 2015 seinen Stempel auf. Nachdem der erfolgreiche Künstler (und er ist ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Musikinterperten der USA, weit über das Countrygenre hinaus) vor kurzem mit einer weiteren saustarken Scheibe aus seiner Springbreak-Kollektion ("Spring Break.. Checkin' Out") aufgewartet hatte, legt er auf Capitol Records nun mit "Kill The Lights", seinem 5. 'offiziellen' Studioalbum, noch einmal nach. Mann, hat der Sonnyboy eine kreative Energie! Labelintern hat er einer Größe wie Keith Urban mittlerweile fast schon den Rang abgelaufen. Auch auf "Kill The Lights" hat Luke wieder einen erheblichen Teil der Tracks mitkomponiert, an seiner Seite natürlich mit das Beste, was Nashvilles Songwritergarde zu bieten hat: Dallas Davidson, Ashley Gorley, Chris DeStefano,, Jon Nile, Russ Copperman, Jay Clementi, Rodney Clawson, Luke Laird, Rhett Akins, Ben Hayslip, nur um einige zu nennen. Selbstredend wurde für ihn auch instrumentell das große Besteck aufgefahren. Sämtliche Positionen zum Teil mehrfach besetzt. Auch hier nur Top-Leute der Szene wie Greg Morrow, Shannon Forrest, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Mark Hill, Adam Shoenveld, Kenny Greenberg, JT Corenflos, Michael Rojas, Perry Coleman, Hillary Lindsey und, und, und. Äußerst knackig produziert haben Jeff und Jody Stevens, die sich musikalisch und kompositorisch ebenfalls eingebracht haben und auch diesmal den Spagat geschafft haben, Bryan wieder für die allgemeinen Billboard Charts 'salonfähig' zu halten, ohne dabei komplett die New Country-Klientel aus dem Auge zu verlieren. Ein modernes Werk, das vor Kraft und Energie strotzt, aber auch immer wieder tolle Momente des Einkehrens bietet. Die Debütsingle "Kick Up The Dust", ein Banjo-getriebener lässiger Bro-Countrystampfer hat sämtlichen Staub der Saloontheken weggefegt und sich sofort auf Platz 1 der Charts festgesetzt. Coole Nummer! Das Titelstück wird mit seinem energiegeladenen Refrain vermutlich so manches Leuchtmittel zum Verglühen bringen. Bryan und seine Co-Writer Jody und Jeff Stevens überraschen hier, man glaubt kaum, das so was möglich ist, mit einem "Billy Jean"-verdächtigen Grund-Rhythmus. Auch ein potentieller Hit. Bryan hat seine ganz starken Momente auf diesem Werk, wenn er zwischendurch immer mal wieder einen Gang zurückdreht. Klasse das Piano-getränkte, relaxt dahin groovende "Strip It Down", ein herrliches Stück zum Zurücklehnen und Entspannen. Grandios hier die messerscharfen E-Gitarrenslides, der auch insgesamt mit vielen brillanten, auf den Punkt gebrachten Kurzsolis agierenden Klasseleute Greenberg, Shoenveld und Corenflos. Immer wieder ein Genuss, diesen großartigen Instrumentalisten zuzuhören! Auch das gar nicht schnelle "Fast" (schöne Powerballade), das atmosphärische "Just Over" und das abschließende, melancholische "Scarescrows" bieten wunderbar ruhige Unterhaltung. Hochzeitswillige müssen ihren Wunschsong unter Umständen neu überdenken. Das sehr emotionale, dezent folkige "To The Moon And Back" könnte mal eine etwas weniger kitschigere und nicht so bekannte Alternative zu den gewöhnlichen Verdächtigen dieser Art darstellen. Klasse hier die countrytypischen Harmoniegesänge von Hillary Lindsey, die den Song auch mitkreiert hat. Ansonsten beherrschen natürlich kraftvolle Tracks die Szene. Tolles Zusammenwirken von Luke mit Little Big Town-Member Karen Fairchild, die sich auf "Home Alone Tonight" als tolle Duettpartnerin erweist. "Move" ist das rockigste Stück des Albums und wird nicht nur die Hüften der vielen heißen Mädels bei seinen Stadionkonzerten in Wallung bringen. Ein herrlich treibender Groove mit starker E-Gitarrenbegleitung inkl. fetzigem Solo. Das Gute-Lune verbreitende "Love It Gone" würde auch schön ins Repertoire eines Kenny Chesney passen. Gegen Ende beweist Bryan dann auch, dass er gesangstechnisch durchaus im Southern Rock bestehen kann. "Hurtin', Fishin' And Lovin' Every Day" entpuppt sich als klassische Nummer, die ein wenig "Can't You See"- und "Long-Haired Country Boy"-Flair in eine neue Kreation mitlaufen lässt. Grandios hier das knöcherne Banjospiel von Ilya Toshinsky in Kombination mit dem gernretypischen E-Gitarrenspiel der erwähnten Saitenkönner (am Ende kurze Twineinlage). Fazit: Der New Country-"Hans Dampf in allen Gassen", Luke Bryan, ist auch 2015 nicht zu stoppen. Zwei Alben der Extraklasse kurz hintereinander sind der Beweis, dass Bryan ganz nah am Zenit seiner Karriere angekommen ist. Auch sein "Kill The Lights" ist wieder ein wahrer "Killer" und ganz sicher sein nächstes Nr. 1-Album! Dadurch könnte Luke es glatt schaffen, drei Alben gleichzeitig unter den aktuellen Top-20 der Billboard-Country-Charts zu platzieren. Respekt, Mr. Bryan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kick The Dust Up - 3.10
2. Kill The Lights - 2.59
3. Strip It Down - 4.01
4. Home Alone Tonight (feat. Karen Fairchild) - 3.10
5. Razor Blade - 3.41
6. Fast - 3.26
7. Move - 3.47
8. Just Over - 3.13
9. Love It Gone - 3.37
10. Way Way Back - 3.19
11. To The Moon And Back -3.58
12. Huntin', Fishin' And Lovin' Every Day - 4.38
13. Scarecrows - 3.36

Art-Nr.: 8935
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bryan, Luke - spring break ... checkin' out [2015]
Vor 2 Jahren veröffentlichte Country-Superstar Luke Bryan "Spring break...here to party", nun kommt seine finale "Spring break"-CD: "Spring break...checkin' out" heisst das Werk und ist erneut thematisch angelelnt an seine berühmten, alljährlich statt findenden Frühlings-Strandkonzerte ("Spring Break Shows"), die er zum Beispiel regelmässig im Spinnaker Beach Club - Panama City Beach in Florida gibt. Da geht es um Sonne, Strand, Spaß und Party, dementsprechend ist die Musik ausgerichtet. Und die ist so etwas von klasse. Mit diesen herrlichen Songs ist gute Laune einfach vorprogrammiert. Jeder noch so miese Tag verwandelt sich mit diesen 11 großartigen, erfrischenden, schmissigen, hoch melodischen Country-/New Country-Nummern in einen stimmungsvollen Frühlings-/Sommer-Freudentag. In den letzten Jahren hat Luke anlässlich seiner "Spring Break"-Shows jeweils einzelne EPs eingespielt (jedes Jahr eine), die es exklusiv für die Fans bei den Konzerten zu kaufen gab. Ansonsten waren sie nicht erhältlich. Mit diesem zweiten und letzten "Spring Break"-Album kommen nun auch alle übrigen Fans und New Country-Freunde wieder in den Genuß der prächtigen Songs der "Spring Break"-EPs, zumindestens der meisten. Das Album enthält die vermeintlich besten alle 6 Stücke der letztjährigen "Spring Break"-EP und darüber hinaus noch 5 weitere, brandneue, bislang völlig veröffenliche, absolute "Mörder"-Nummern. Es gibt somit keinerlei Überschneidungen mit dem 2013er Album. Ja, überhaupt muss man sagen, dass dieses "Spring Break"-Material durch und durch zu dem Besten gehört, was Luke Bryan bislang veröffentlichte. Nichts kompliziertes, einfach nur schnörkelloser, herrlich melodischer, erfrischender, sich wunderbar in den Gehörgängen festsetzender, flotter, knackiger Country und New Country, der einen in allerbeste Stimmung versetzt. Lasst uns den Frühling und den Sommer einläuten. Diese "Spring Break"-Party ist ein absoluter Hit! Luke Bryan erneut in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. My Ol' Bronco - 3.13
2. Games - 2.56
3. She Get Me High - 3.37
4. Spring Breakdown - 3.48
5. Good Lookin' Girl - 3.44
6. Checkin' Out - 3.31
7. You and the Beach - 3.19
8. Night One - 3.53
9. Like We Ain't Ever - 3.18
10. The Sand I Brought to the Beach - 3.28
11. Are You Leaving with Him - 3.24

Art-Nr.: 8854
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Carroll, Jason Michael - what color is your sky [2015]
Der Mann aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa Lies" begeisterte und der danach noch einige weitere Top 20-Hits folgen ließ, kommt mit einem wunderbaren, neuen Album. "What Color Is Your Sky" lautet der Titel und beinhaltet 15 brandneue Tracks, wobei die letzten drei Stücke "Here With Me", "Painting Pictures" und "Waste Their Life" (als Demo Version), allesamt in melodischem Midtempo gehalten, eigentlich nur für sein Live-Programm gedacht sind auf Wunsch seiner Fangemeinde noch als Bonus auf diesem Album mitberücksichtigt wurden. Eine schöne Geste. Carroll eröffnet sein mit recht schmalem Budget ausgestattetes und selbst produziertes Werk (er hat ja mittlerweile nur noch ein Independant-Label im Rücken, was sich aber absolut positiv auf seine Leistung ausgewirkt hat) mit dem herrlich flockigen, von Cowboylagerfeuerromantik umwehten "All I’m Drinking 'Bout", das man aufgrund des eingängigen Refrains und den folkig anmutenden ‘Whistles‘ (man ertappt sich nach einer gewissen Zeit förmlich beim Mitpfeifen) kaum noch aus dem Kopf bekommt. Ganz klasse hier auch, neben der schönen Fill-Arbeit mit Bariton-E-Gitarre, Piano- und Orgeltupfern, die plötzlich unvermittelt einsetzende E-Gitarrenpassage. Ein großartiger Auftakt. Die folgende Single "God Only Knows" erinnert vom Stil an Sachen von Jason Aldean, Brantley Gilbert & Co., ebenso wie auch später das heftig rockende "'Til The Speakers Blow" (ähnelt "My Kinda Party") und die Powerballade "We Ride", wobei immer wieder die tolle E-Gitarrenarbeit (inkl. starker Soli) zu überzeugen weiß. Das atmosphärische Titellied "What Color Is Your Sky" lässt ein wenig den New Country der 90er Jahre aufleben: ruhiger melodischer Strophengesang, der dann in einen harmoniegesungenen Refrain à la Diamond Rio oder Little Texas mündet. Auffallend auch, dass Jason Michael seine Vocals, die auf seinem letzten Silberling "Numbers" noch eher kräftiger/dominanter in Richtung Blake Shelton ausgelegt waren, ein wenig ‘weicher‘ in Sphären eines Tracy Lawrence und Konsorten ausgesteuert hat. Weitere Nummern mit 90er-Flair "Love Like July" (stadiontaugliches E-Gitarren-Solo) und "Civil War" (markante Pianountermalung). Ganz großes Kino ist das bestens zum Feiern geeignete, in "Take It Easy"-Manier fröhlich beschwingt dahinschunkelnde "Here‘s To", eine herrlich sympathische, zum Mitsingen geeignete Hommage an die angenehmen Sachen des Lebens wie das Biertrinken , schöne Frauen etc., die den anstrengenden Alltag mal für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Schön authentisch hier die kurz simulierte ‘Crowd‘-Harmoniegesangs-Passage, die schon mal andeutet, wie es bei dem Song live zugehen wird. Ein echtes Stimmungshighlight und toller Ohrwurm zugleich! Das Schöne an der möglichen Eigenständigkeit im Independant-Bereich sind dann auch die Überraschungen und Freiheiten, die ein Künstler sich dann zwischendurch auch mal gönnen darf. So hätte es die tollen Knopfler-typischen Dire Straits Stratocaster-Einlagen bei "Does He Know" wie auch das fast schon im Southern Melodic Rock verwurzelte "Urgency" (Billy Crain-mäßiges Strat-Solo) auf einem Majorwerk wohl kaum gegeben. Die schöne Ballade "Blown Away" (dezenter "Free Bird"-Unterton bei den Keyboards) und das bardenhaft vorgetragene countryeske "Close Enough" (schön klare Akustikgitarre, Steel, Fiddle) runden ein äußerst unterhaltsames und abwechslungsreiches Werk ab, (Texte zu diesen 12 Liedern sind im Booklet enthalten), bevor die eingangs erwähnten Zusatztracks einsetzen. Auch wenn er seinen Major-Vertrag los ist, seine lockere Country-/New Country-Musik ist über jeden Zweifel erhaben und "better than ever". Herrliche, flockige Songs mit tollen Melodien, großartige Stimme und "not one bad song or any filler on this album", wie es ein begeisterter U.S.-Fan ausdrückt. Keine Ahnung, warum die Bosse der großen Labels diesen Burschen nicht mehr unter Vertrag haben, aber vielleicht ist das auch gut so. So kann er zwanglos spielen, was er will - und das macht sich auf positivste Art und Weise bemerkbar. Sehr starke Vorstellung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Drinking 'Bout - 4:16
2. God Only Knows - 3:52
3. What Color Is Your Sky - 3:32
4. Here's To - 3:45
5. Love Like July - 3:28
6. Does He Know - 3:40
7. Til the Speakers Blow - 3:44
8. Civil War - 3:25
9. Urgency - 3:24
10. Blown Away - 3:43
11. We Ride - 3:40
12. Close Enough - 3:10
13. Here with Me - 3:48
14. Painting Pictures - 3:49
15. Waste Their Life (Demo Version) - 3:52

Art-Nr.: 8863
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Church, Eric - the outsiders [2014]
Mittlerweile eines der absoluten Flaggschiffe des jungen, wilden, modernen Nashville New Country-Sounds - Eric Church mit seinem neuen Album! Wieder ein klasse Werk! Eigentlich hätte es Eric sich einfach machen können. Sein Vorgängerwerk "Chief" hatte den Musiker an die Spitze der Album-Charts katapultiert und auch mit "Drink In My Hand" und "Springsteen" gleich zwei Nr. 1-Singles abgeworfen. Warum nicht einfach mit gleichem Konzept die Erfolgsstory fortführen? Zumal er für seinen neuen Silberling satte 120 Songs (!!!) mit diversen Songwriter-Kollegen im Vorfeld verfasst hatte. Aber nicht so Eric Church. Er geht mit "The Outsiders" (der Titel ist hier Programm) den unbequemen Weg und führt den New Country bis an seine Grenzen und teilweise darüber hinweg. Ein Album, das zweifellos polarisieren wird und vermutlich auch soll. Eine wirklich mutige Entscheidung. Produzent Jay Joyce (Little Big Town), hier auch instrumentell stark involviert (viele Soundeffekte/-spielereien einbringend), ließ das ganze Aufnahmeprocedere und die finale Songauswahl laut eigener Aussage einfach "passieren", bis sich das Ganze am Ende gefunden hatte. Ein Aufsehen erregendes, tolles Werk am Ende, teilweise mit epischen Ausmaßen. So auch gleich der Titeltrack zu Beginn des Albums. Church eröffnet das Lied zu sparsamer E-Gitarrenbgleitung mit introvertiertem Sprechgesang, der dann von einem agressiv explodierendem Refrain inklusiver Crowd-Harmiegesänge durchdrungen wird, an den sich ein psychedelisch anmutendes, kreischendes E-Gitarrensolo (fast sogar Metal-kompatibel, Church hat sich ja auch mal als Pantera-Fan geoutet) anschließt, um dann mit einem kurzen gesungenen "That’s who we are" (Teil der Refrainzeile) auszuklingen. Ein Beginn, den der gestandene New Country- und Church-Fan sicherlich erst mal verdauen muss. Um so überraschender, dass der Song es immerhin in die Top-10 der Single Charts geschafft hat. Eric gönnt danach seiner Hörerschaft ein weing Zeit zum Durchatmen. Das folgende "A Man Who’s Gonna Die Young" singt er passend zum Titel recht innehaltend und nur von einer leisen E-Gitarre begleitet. "Cold One" beginnt dann mit einer slidenden Dobro ziemlich traditionell und einem typisch lässigen Church-Refrain im Stile früherer Lieder, wird aber gegen Ende abrupt von einer Art Speed-Bluegrass-Solo-Passage (Banjo/E-Gitarre) aus dem Groove gerissen, um kurz vor Schluss dann aber wieder den Faden zu finden. "Rollercoaster" wird von einem recht künstlichen Drum-Loop-Rhythmus und dazwischen kalt klimpernden Moll-Piano-Klängen getragen, der Refrain wirkt dagegen fast übermelodisch und weich. Auch keine alltägliche Kost für Countryverhältnisse. Mit "Talladega" (aus der Feder von Church und Luke Laird) gibt es dann den ersten Hit-verdächtigen Ohrwurm und New Country pur. Klasse hier das Akustikgitarrenspiel zu sparsamem Piano und dezenterOrgel, sowie das filigrane E-Gitarren-Solo zum Ausklang. "Broke Record" mit seiner kratzigen Akustikgitarrenführung und dem coolen Church-Gesang hätte auch gut auf "Chief" gepasst, "Like A Wrecking Ball" ist ein herrlicher Schwofer, fast schon an Procul Harums legendäres "A Whiter Shade Of Pale" erinnernd, aber natürlich eher in Countrysphären einzusortieren. Herrlich hier der hallende Klang der E-Gitarre und Erics Stimme, dazu gurrt die Orgel einfach wunderbar. Klammerbluestauglich! Doch dann wieder genug der Harmonie. Bei "That’s damn Rock’N’Roll" predigt Church im mahnenden Stile eines Hohepristers was den wirklichen Rock’N’Roll ausmacht. Rockige AC/DC-Gitarrenriffs, rotzige Harmoniegesänge von Joanna Cotton und dezentes Led Zeppelin-Flair komplettieren diesen nahezu klassischen Rocksong. Mit "Dark Side" findet Church wieder in die Countryspur zurück (schönes Akustikgitarren-Solo), um dann wieder mit eher grenzüberschreitender Kost aufzuwarten. Das Präludium "Princess Of Darkness" fließt in Johnny Cash-Erzählmanier mit fast progressiven Zügen (Pink Floyd schimmern ein wenig durch) dahin, geht bei "Devil, Devil" in einen schweren Countrystampfer über, der dann zum Abschluss noch mit einer episch anmutenden Instrumentalpassage mit verstörenden Harmoniegesängen fast ins Countryabsurdum geführt wird. Der vermutlich hier an seine Grenzen geführte Church-Fan wird dann aber wieder mit dem wieder radiotauglichen "Give Me Back My Hometown" (zweite Single, zur Zeit Platz 7) zurück in seine heil geglaubte Welt zurückgeholt. Die wird aber mit dem durchgeknallten "The Joint" (passend zum Titel) auf dem Fuße wieder ins Ungleichgewicht gebracht. Ein Song, ein bisschen im kauzigen J.J. Cale-Stil mit teilweise verschrobenen Trompetengebläse. Man hat den Eindruck beim Einspielen des Songs ist in der Musikercrew der eine oder andere Joint herumgereicht worden und hat wohl auch bei Eric intensiv Halt gemacht. Fazit: Eric Church präsentiert mit "The Outsiders" ein schwieriges aber dennoch sehr hörenswertes Album, das mal aus den konventionellen Gefilden der Nashville-Musik ausbricht, ohne sie dabei allerdings zu ignorieren. Wenn man sich auf dieses Werk einlässt und ein gewisses Maß an Toleranz und Flexibilität mitbringt, bereitet es einem doch einiges an intensiven und lohnenswerten musikalischen Momenten. Man darf gespannt sein, wie das Church, der ja in den nächsten Wochen mit drei Deutschland-Konzerten aufwartet (die Bärchen-Crew wird in Köln anwesend sein), sein neues Album in Szene setzen wird. Zunächst erstmal Respekt für seinen Mut und seine Aufrichtigkeit. Eigenwilliger, aber starker Stoff auf ganz hohem Niveau. Eric Church in einer neuen Dimension! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Outsiders - 4:12
2. A Man Who Was Gonna Die Young - 3:13
3. Cold One - 3:25
4. Roller Coaster Ride - 4:36
5. Talladega - 4:22
6. Broke Record - 3:29
7. Like A Wrecking Ball - 3:18
8. That's Damn Rock & Roll - 4:26
9. Dark Side - 3:38
10. Devil, Devil (Prelude: Princess Of Darkness) - 8:02
11. Give Me Back My Hometown - 4:12
12. The Joint - 3:49

Art-Nr.: 8467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Corbin, Easton - about to get real [2015]
Hervorragendes, neues Album von einem der besten Vertreter der aktuellen Nashville-Szene, denen es gelingt pure, reine Country-Tradition und modernere Strömungen in einem gut ausbalancierten, ausgewogenen Verhältnis in Einklang zu bringen. Er wirkt top aktuell, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Okay, man hört mal einen Drum-Loop, doch im Großen und Ganzen braucht er keine allzu "aufgesetzten" Pop- oder gar "Rap"-Strömungen. Nein, Eaton Corbin zeigt auf "About to get real" einmal mehr wie moderner Country heute klingen sollte. Das liegt natürlich auch an seiner großartigen, "echten" Countrystimme. Songs wie der klasse Opener "Kiss me one more time", ein knackiger, melodischer, ein wenig im Fahrwasser von Luke Bryan daherkommender Songs, der allerdings nicht so "partylastig" wie bei Luke, sondern mehr nach Country klingt, das ebenfalls recht knackige, im gepflegten Middtempo gehaltene, eine gewisse Southern-Strömung offenbarende, mit tollen Gitarren in Szene gesetzte "Diggin' on you", und die überragende, von Ronnie Dunn und Terry Mcbride geschriebene, flotte lupenreine, mit Fiddle (larry Franklin), klimperndem Honky Tonk-Piano (gary Prim), herrlicher E-Gitarre (Brent Mason) und feiner Pedal Steel (Paul Franklin) in Szene gesetzte, wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson und Brooks & Dunn klingende, lupenreine, von einer wunderbaren Melodie getragene traditionelle Countrynummer "Wild women and whiskey" zählen zu den klaren Highlights in Corbin's bisheriger Karriere. Enthält zudem die großartige, von Tommy Lee James, Terry McBride und Shane McAnally komponierte Nummer "Are you with me", deren Melodie und erste vier Textzeilen die Grundlage für den gleichlautenden, "dusseligen", Dance-/Disco-Hit des belgischen DJ-Projektes Lost Frequencies bilden, der hierzulande momentan in den Hitaparaden der üblichen Mainstream-Radios rauf und runter läuft. Da sieht man mal wieder, wo sich solche DJs die Musik her holen, sie für ihre Zwecke "missbrauchen" und wie schön dagegen doch das Original ist. Wie gesagt, "About to get real" ist eine tolle Country-Scheibe von Easton Corbin!

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me One More Time - 3:17
2. Guys And Girls - 3:48
3. Clockwork - 3:09
4. Diggin' On You - 2:42
5. Baby Be My Love Song - 3:19
6. About To Get Real - 3:14
7. Yup - 3:13
8. Wild Women And Whiskey - 3:32
9. Are You With Me - 3:40
10. Damn Girl - 3:28
11. Just Add Water - 3:03
12. Like A Song - 3:48

Art-Nr.: 8916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Currington, Billy - summer forever [2015]
New Country Platinum-selling artist Billy Currington mit seinem neuen Album! Enthält seinen aktuellen Top-Hit "Don't it". Es wird nicht der einzige bleiben...

Das komplette Tracklisting:

1. Don't It
2. Drinkin' Town With A Football Problem
3. Wake Me Up
4. Good Night (featuring Jessie James Decker)
5. Jonesin'
6. Give It To Me Straight
7. It Don't Hurt Like It Used To
8. Nowhere Town
9. Do I Make You Wanna
10. Sweet Love
11. Soundtrack
12. Summer Forever

Art-Nr.: 8874
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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