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Brothers Keeper - todd meadows [2014]
Brothers Keeper sind eine exzellente, großartig aufspielende Rootsrock-/Americana-Rock-Formation voller Spirit, Soul und Southern-Flair, bestehend aus gestandenen Musikveteranen, die schon seit ewigen Jahren mit den unterschiedlichsten Bands in den Staaten zusammenarbeiten. Ihr Debutalbum "Todd Meadows" ist eine hinreissend starke Scheibe, in etwa auf der Schiene solcher Kollegen wie Truth & Salvage Co. Hard Working Americans, Little Feat, The Band und Konsorten, deren wunderbare Songs von vorn bis hinten begeistern. Tolle Grooves und Melodien, hier mal ein wenig Blues-Feeling, dort mal ein Hauch von Soul, ein Hauch von Country und jede Menge, prächtiger, Gitarren-orientierter Roots-/Americana-Rock'n Roll. Als Gäste mit dabei sind u. a. John Popper (Blues Traveler) mit seinem brillanten Mundharmonika-Spiel und als Lead-Sänger bei einem Track, sowie der begnadete Gitarrist und Multi-Instrumentalist Jono Manson. "This is a Rock n Roll outfit like you haven't seen in a long, long time", heisst es in einem begeisterten U.S.-Review! Man kann diese Begesiterung absolut nachvollziehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Chamberlain - 3.52
2. Keep On Burning - 3.25
3. If Only For A While - 4.01
4. Days Go By - 3.59
5. Kind Of Like A Joke - 3.19
6. Cold Rain - 5.29
7. Why Do You Fall - 4.32
8. Nothing To Do - 3.37
9. Bring The Man Down - 3.06
10. Still Missing You - 4.19
11. Along The Way - 3.42
12. The Weight - 6.15

Art-Nr.: 8760
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chamberlain
Keep on burning
Days go by
Kind of like a joke
Why do you fall
Nothing to do
Bring the man down

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Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr denn je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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Revivalists, The - men amongst mountains [2015]
Der nächste Riesenschritt für die Revivalists nach vorne! Seit ihrer Gründung im Jahre 2007 gelten sie als nächste, große "breakout band from the music capital of New Orleans" - und in der Tat hat sich diese grandiose, 7-köpfige Formation mit ihrem packenden "Gebräu" mittlerweile ein gewaltiges Standing, vor allem in der Jamrock-Szene, aber auch unter den Liebhabern inspirierter, qualitativ hochwertiger, amerikanischer, mit "südlichem Einschlag" behafteter Rock-Musik im Allgemeinen erspielt. Fans und Presse gleichermassen bejubeln die Truppe nach allen Regeln der Kunst. Zu Recht, wie wir meinen, denn ihr fulminanter Sound ist einzigartig. Ein feuriger "New Orleans gumbo", ein hoch spannender, emotionaler, heißer, mitreissender Mix aus Funk, Blues, Roots, R&B, Jazz, Soul, Psychedelic, Voodoo und Rock erwartet uns auf ihrem dritten, großartigen Album "Men amongst mountains". Richtig ins Rollen kam die "Karriere" der "hard touring" Band, als sie beim berühmten New Orleans Jazz & Heritage Festival vor einigen Jahren die Bühne mit Gov't Mule teilten. Warren Haynes und seine Freunde waren vollends begeistert von den Revivalists, outeten sich als bekennende Fans und verpflichten sie seitdem immer wieder für gemeinsame Tourneen. Hört man diese aussergewöhnlich talentierte Truppe, weiß man warum! Toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Keep Going - 4:14
2. Wish I Knew You - 4:34
3. Gold to Glass - 3:56
4. It Was a Sin - 4:54
5. Monster - 4:44
6. King of What - 2:47
7. Stand Up - 3:51
8. All in the Family - 4:30
9. Move On - 3:37
10. Need You - 4:27
11. Amber - 4:25
12. Bulletproof - 4:12
13. Fade Away - 5:14
14. Men Amongst Mountains - 3:25

Art-Nr.: 8920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keep going
It was a sin
Monster
Stand up
All in the family
Move on
Fade away

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Sheepdogs, The - future nostalgia [2015]
Was ist das für ein großartiges Album! Möglicherweise sind es die Sheepdogs aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan leid, immer wieder als so etwas wie "Retro-Revivalists" bezeichnet zu werden, aber genau das ist es, was sie sind - tief verwurzelt im Classic Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger. Allerdings spielen sie den absolut auf der Höhe der Zeit, weswegen der Albumtitel genau ihrer Musik ernspricht: "Future Nostalgia"! Mitreissend! Beeinflusst von solchen Bands wie Led Zeppelin, The Who, den Small Faces, aber auch von Credence Clearwater Revival und The Allman Brotthers Band und zuweilen auch mit Anleihen an Gov't Mule oder The Balck Crowes zelebrieren die Sheepdogs ihre Energie geladene Musik auf allerhöchstem Niveau. Zumeist geprägt von einem prächtigen Dual Gitarren-Zusammenspiel in Verbindung mit bestens abgestimmten Orgel- und Klavier-Ergänzungen entwickeln die Fünf einen sehr saftigen, satten Sound, der genauso rau und direkt, wie fein strukturiert und absolut melodisch daher kommt. Frontmann Ewan Currie ist zudem ein exzellenter Sänger. Die Songs sind oft recht kurz und kompakt, dabei aber so wunderbar aneinander gereiht und aufeinander abgestimmt, und mit so viel Staightness und Raffinesse in Szene gesetzt, dass das Ganze im Verbund wahnsinnig spielfreudig und mit absoluter instrumenteller Extraklasse vollendet wird. Ein Album wie aus einem "Rock'n Roll-Guß"! Saustark auch immer wieder die tierischen Gitarrenläufe und -soli der beiden Gitarritsen Ewan Currie und Rusty Matyas. Es ist hart, irgendwelche Songs besonders herauszustellen, denn es gibt auf dem gesamten Werk keinen schwachen Moment. Dennoch seien stellvertretend für das hochklassige Gesamtmaterial ein paar Tracks näher beleuchtet: Zum Beispiel der fantastische Opener "I'm gonna be myself", ein mit furioser Jimmy Page-ähnlicher Gitarrenarbeit, zeitweise auch ein wenig an The Black Crowes erinnernden Riffs, wunderbar retro arrangierter, grundsätzlich rauer, zwischedrin aber auch von ein paar flockigen Allmans-like Twin-Leads aufgelockerter Classic-Rocker mit leichtem Southern-Flair. Was für ein Auftakt! Es folgt der starke, Blues-based Classic-Rocker "Really wanna be your man", vollgepackt mit Reminiszensen an die Sechziger-/Siebziger-Hippie-Ära. Großartig die Melodik, der Groove und die wieder markant in Szene gesetzten Twin Lead-Gitarren. Dazu gibt's ein brennendes, wechselseitiges Solo der beiden Gitarrenkünstler. "Downtown" wird bestimmt von herrlichen Gitarren-Riffs- und -Hooklines, garniert mit wohl temperierten Orgel- und Piano-Zutaten, während das geniale "Bad Lieutenant" schön funky und mit viel Soul, sowie einenm dezenten New Orleans-/Swamp-Flair aus den Lautsprechern tönt. Toller Groove! Hat durchaus etwas von solchen Leuten wie Anders Osborne und Gov't Mule. Saustark hier die "messerscharfen", genauso klar wie rau intonierten Lead Gitarrenläufe und das perfekt dazu passende E-Piano, samt starkem Orgel-Background. Welche Nummer wir auch betrachten, die Sheepdogs geben sich nicht die Spur einer Blöße. Saustark auch der als zusammenhängendes Medley inszenierte Block von Track 13 - 18, eine rund 10-minütige, opulente "Suite" mit allen schon zitierten Sheepdogs-Zutaten. Hammer! Was diese Band hier abliefert, ist ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival in seiner vollsten Blüte. War das Vorgänger-Album schon ein Knüller, so setzen sie mit "Future Nostalgia" noch mal richtig einen drauf. Ein Mörder-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm Gonna Be Myself - 2:41
2. I Really Wanna Be Your Man - 3:17
3. Downtown - 3:35
4. Jim Gordon - 2:45
5. Bad Lieutenant - 3:40
6. Jim Sullivan - 2:06
7. Back Down - 2:17
8. Help Us All - 4:18
9. Take A Trip - 4:15
10. Same Old Feeling - 2:34
11. Nothing All Of The Time - 4:01
12. Darryl & Dwight - 4:01
13. Where I Can Roam - 2:10
14. The Bridge City Turnaround - 1:14
15. Plastic Man - 2:40
16. Giving It Up (For My Baby) - 1:53
17. I Get By - 0:27
18. Where I Can Roam (Reprise) - 1:45

Art-Nr.: 9050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm gonna be myself
I really wanna be your man
Downtown
Bad Lieutenant
Take a trip
Same old feeling
Giving it up (for my baby)

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Stanley, Michael - in a very short time [2016]
Er tut es einfach immer und immer wieder - Jahr für Jahr! Das neue, 2016er Album von Michael Stanley, "In A Very Short Time", dem charismatische Frontmann und Namensgeber der legendären, in den Siebzigern mit ihrem grandiosen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band, ist da, erneut veröffentlicht auf Stanley's eigenes "Line Level"-Label. Und wieder ist es ein phönomenales Werk geworden. Dem Mann gehen die Glanztaten einfach nicht aus. Er ist wieder in brillanter Verfassung. Was sind das für grandiose Songs, welch eine umwerfende, ausgewogene Mischung aus kraftvollen Rockern und hinreissenden, traumhaft melodischen Balladen, alles umgesetzt in Stanley's typischem Cleveland Rock/Heartland Rock-Ambiente. Als Songwriter muss man ihn einfach in einem Atemzug mit solchen Größen wie Bruce Springsteen und Bob Seger nennen - das beweist er hier wieder auf eindrucksvollste Art und Weise. Ja, da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Eingespielt hat Stanley das Album erneut mit seiner aktuellen Touring Band "The Resonators", der, neben den beiden klasse Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon u. a. auch seine alten Michael Stanley Band-Freunde Bob Pelander mit seinem exzellenten Piano- und Orgelspiel, sowie Drummer Tommy Dobeck angehören. Außerdem wurde das Werk abermals vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles), der auch schon für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt. 14 Tracks, 64 1/2 Minuten Michael Stanley vom Allerfeinsten. Wünschen wir uns von ihm noch jede Menge solcher Alben wie "In a very short time" und all den anderen davor, denn davon kann man einfach nicht genug bekommen. Das ist das höchste Heartland Rock-Level. Was für eine Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. The Rekoning - 6:04
2. No Uncertain Terms - 3:43
3. Everybody Leaves - 5:06
4. Messin' with the Cha Cha - 4:25
5. Getting to Denmark - 4:29
6. Broken Angel - 6:11
7. Notified - 5:34
8. In a Very Short Time - 5:42
9. Mr. Right Now - 3:29
10. 706 Union - 4:17
11. Smart Too Late - 5:26
12. Fellow Citizens - 4:39
13. Where Do We Turn - 4:07
14. Untitled - 1:07

Art-Nr.: 9351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The reckoning
No uncertain terms
Getting to Denmark
Broken angel
In a very short time
706 union
Smart too late
Fellow citizens

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Stanley, Michael - the hang [2012]
Michael Stanley ist ein Phänomen! In steter Regelmässigkeit veröffentlicht der charismatische Frontmann und Namensgeber der legendären, in den Siebzigern mit ihrem grandiosen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band über sein eigenes "Line Level"-Label ein fabelhaftes Album nach dem nächsten, mit denen er mühelos an die Glanztaten seiner früheren Combo anknüpft. Soeben ist sein brandneues Werk erschienen, dem man unter all den starken Veröffentlichungen der letzten Jahre sogar noch eine Ausnahmestellung attestieren muss. "The hang" ist ohne jeden Zweifel ein Meitserwerk. eine absolute Prachtscheibe, die zu den besten gehört, die Michael Stanley in seiner langen Karriere jemals eingespielt hat. Er ist in brillanter Verfassung, sowohl kompositorisch (das Songmaterial stammt, bis auf zwei tolle Coverversionen, ausschließlich aus Stanley's Feder), als auch stimmlich (er singt einfach wunderbar, wie in seinen allerbesten Zeiten). Eingespielt hat Stanley das Album mit seiner aktuellen Touring Band "The Resonators", der, neben den beiden klasse Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon u. a. auch sein alter Michael Stanley Band-Freund Bob Pelander mit seinem exzellenten Piano- und Orgelspiel angehört. Außerdem wurde das Album vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles), der auch schon für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Was wir hören ist ganz wunderbar harmonischer, voller Herz steckender Heartland-/Midwestern Cleveland-Rock, mal gepaart mit der musikalischen Sonne der Westküste, mal durchweht von einem Hauch des Südens, und immer eingebettet in grandiose Melodien. Die Instrumentierung aus kernigen E-Gitarren und fließenden Keyboards (herrliche Piano-Läufe, wundervolle Orgel-Untermalungen) steht in prächtigem Einklang zu dem unverwechselbaren, so angenehmen Gesang Stanley's. Alles klingt ungemein frisch und authentisch. Songs wie der knackige, von zünftigen Gitarren und harmonischen Keyboards bestimmte Opener "From somewhere else", das traumhaft melodische, mit hinreissend schönen, unaufdringlichen Pedal Steel-Fills arrangierte "Wonder wheel", oder das kernig und flott rockende "Back in the day" sind nur drei wahllos herausgestellte Beispiele dieses von vorn bis hinten fantastischen Albums. Noch etwas zu den zwei bereits erwähnten Coverversionen: Es handelt sich zum einen um das bewegend schön interpretierte "When it don't come easy" von der famosen Americana-Songwriterin Patty Griffin und zum anderen um eine bärenstarke Version von Mark Knopfler's (Dire Straits) "Romeo und Juliet" mit herrlichen Klavierläufen Pelander's. Michael Stanley's Mission, die wunderbare Musik seiner guten alten Michael Stanley Band nicht nur in die heutige Zeit zu transportieren, sondern sie durch einen regelrechten Jungbrunnen zu ziehen, gelingt ihm mit "The hang" besser als je zuvor. Gut 70 Minuten lang erleben wir einen typischen, dabei geradezu unverbraucht und ungemein erfrischend wirkenden, mit brillantem Songmaterial aufwartenden Michael Stanley in bestechender Form! "'The Hang' is a work that sets a new standard in the musical journey of one of rock’s finest singer/songwriters". Dem kann man nur ohne jeden Zweifel zustimmen. Meisterlich!

1. From Somewhere Else (4.05)
2. The Last great Illusion (4.40)
3. How Many Guitars Do You Need (5.18)
4. Breaking Down (4.54)
5. When It Don’t Come Easy (4.38)
6. Fait Accompli (4.58)
7. A Damn Fine Way To Go (4.48)
8. Wonder Wheel (5.00)
9. Down In The Suck (5.22)
10. Back In The Day (4.32)
11. Martha (5.11)
12. Romeo & Juliet (6.52)
13. Another New Years Eve (5.33)
14. The Hang (4.04)

Art-Nr.: 7751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
From somewhere else
The last great illusion
Breaking down
When it don't come easy
Wonder wheel
Back in the day
Romeo & Juliet
The hang

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Stanley, Michael - the job [2014]
Es ist eine Wonne für die Fans dieses legendären, kultigen Heartland Rockers aus Cleveland/Ohio. Michael Stanley, Gründer und Namensgeber der uvergessenen, in den Siebzigern vor allem in den USA hoch angesehenen Michael Stanley Band, bringt nahezu regelmässig pro Jahr ein Album über sein eigenes "Line Level"-Label heraus, so auch nun in 2014. "The job" heisst das neue Teil, das nahtlos an die beiden herausragenden Vorgänger "The hang" und "The ride" anknüpft. Stanley, seit Jahren in blendender Verfassung, gehen die brillanten Songs einfach nicht aus. "The job" ist das nächste, grandiose Werk eines Mannes, der in seiner Musik aufgeht wie kaum ein anderer. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Ein neues Glanzlicht in Stanley's langer Karriere!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything's Fine (4.48)
2. The Job (4.59)
3. Last Good Nerve (8.07)
4. You Just Never Know (5.27)
5. Survive & Advance (4.22)
6. Maybe This Is The Day (4.43)
7. Velvet Parkway /5.56)
8. Breaking News (3.43)
9. Unfinished Business (5.10)
10. Get In Line (4.58)
11. Take The Long Way Around (4.10)
12. Same River Twice (5.19)
13. Dark Angels (7.22)

Art-Nr.: 8525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The job
Last good nerve
Maybe this is the day
Velvet parkway
Unfinished business
Taking the long way around
Dark angels

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Stanley, Michael - the ride [2013]
Cleveland's Heartland Rock-Veteran Michael Stanley kommt bereits ein gutes Jahr nach seiner fantastischen Veröffentlichung von "The hang" mit seinem nächsten Album "The ride", dem achten in den letzten 10 Jahren. Das ist "ne Menge Holz" und man könnte meinen, dass bei einem solchen Veröffentlichungsrhythmus irgendwann einmal die Kreativität und damit die Qualität in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, doch weit gefehlt. Nicht so bei Michael Stanley, der bringt ein famoses Album nach dem nächsten an den Start. "The ride" steht seinem Vorgänger aber auch in nichts nach und bietet erneut ganz wunderbaren, harmonischen, voller Herz und Seele steckenden Heartland-/Midwestern-/Cleveland-Rock der Extraklasse, durch den nach wie vor der typische Geist der legendären, kultigen Michael Stanley Band der Siebziger weht. Das ist wenig verwunderlich, denn zu Stanley's aktueller Touring-Band The Resonators, mit denen er das Album vorwiegend einspielte, gehören noch immer 2 prägende Akteure seiner alten "Combo", nämlich der exzellente Drummer Tommy Dobeck und der herausragende Keyboarder Bob Pelander. Das ist von extremer Bedeutung, denn vor allem Pelander ergänzt sich mit seinem grandiosen Piano- und Orgel-Spiel in bestechender Art und Weise mit den starken Gitarren von Stanley und den beiden zusätzlichen Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon. Im Verbund mit Stanley's charismatischem Gesang, der aber auch gar nichts von seiner alten Magie eingebüßt hat, entsteht dieser so tapische, einzigartige, so harmonische, teils von einem feinen Westcoast-Feeling durchzogene Michael Stanley-Sound, der durchweg von wundervollen Melodien geprägt wird. Wir hören typischen Cleveland-/Heartland Rock der Marke Stanley, mal mit einem Hauch von Soul und Blues, mal mit schönem R & B-Flair, wenn es die Thematik erfordert in einem kernig rockenden Uptempo, ein anderes Mal als seelige Ballade, doch der weitaus größte Anzahl der Songs ist in einem lässigen, sehr gepflegten Midtempo-Bereich angesiedelt. Neben dem bereits erwähnten Westcoast-Flair, haben einige Stücke, und das verstehen wir als Riesen-Kompliment, einen prächtigen Springsteen-Touch aus dessen berühmter Ära um die Ende Siebziger/Anfang Achtziger herum. Beim fantastischen "Take that ride" ist das beispielsweise so. Hier ergänzen sich Stanley's toller Gesang mit einem wunderbaren Zusammenspiel aus Gitarren, Orgel, Klavier und Saxophon. Es ist einfach wunderbar! Michael Stanley hat wieder alle Songs selbst komponiert, bis auf zwei ausgesuchte Coverversionen. Eine davon hat es besonders in sich: Michael Stanley und seine Resonators präsentieren eine wirklich hinreissende Fassung des alten Bee Gees-Klassikers "To love somebidy". Die Nummer beginnt zunächst sehr spartanisch instrumentiert, nur Michael von einer Gitarre und keyboards begleitet, und mündet dann in einem fast dramatisch anmutenden, knackigen Midtempo-Rocker (Background vocals von Don Dixon). Ein grandioses Arrangement. Aus einem alten Klassiker generiert Stanley seinen, ihm auf den Leib geschriebenen, eigenen, neuen Klassiker. Da ist Gänsehaut garantiert. Wie schon der Vorgänger, wurde auch "The ride" vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Produziert hat Stanley selbst. Das alte Team ist wieder (oder noch) zusammen, auch das ist ein Schlüssel dieser fantastischen Musik. Sie ist typisch für Michael Stanley, hat den alten Spirit und steckt doch so voller Frische und unvergänglicher Leidenschaft. Michael Stanley ist in brillanter Verfassung, das zeigt dieses Album nachhaltig. "The ride" ist einfach wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. Shiny Things - 5:59
2. All I Want - 4:15
3. Take That Ride - 4:14
4. To Love Somebody - 4:38
5. Uptown - 4:57
6. If Anybody Could - 5:37
7. A Fool In Love - 3:21
8. Justine - 5:42
9. Lucky Again - 5:21
10. Making Beds (In a Burning House) - 4:29
11. Shining Thru - 4:33
12. Anything Goes - 7:24
13. I Can't Wait - 4:01
14. When the Smoke It Finally Clears - 4:22

Art-Nr.: 8140
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shiny things
All I want
Take that ride
To love somebody
Justine
Making beds (in a burning house)
I can't wait
When the smoke it finally clears

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Tyler, Jonathan - holy smokes [2015]
Die großartige, texanische, vor 5 Jahren mit ihrem prächtigen Album "Northern lights" für ordentlich Furore sorgenden Retro Groove-/Classic-/Southern Rock-Truppe Jonathan Tyler & the Northern Lights sind (leider) Geschichte, doch deren Frontmann kehrt nun mit einem baumstarken, neuen (Solo)Album zurück. Der charismatische Jonathan Tyler hat in den letzten Jahren einiges an Irrungen und Wirrungen in seinem jungen Leben durchmachen müssen, inkl. massiver Drogen- und Alkoholprobleme, doch mit seinem neuen Werk zeigt er sich erholt, gereift und von seiner allerbesten Seite. Musikalisch hat er sich weitestgehend von den harten Sachen der "Northetn lights" abgewendet und sich eindeutig dem Rootsrock-/Americana-Rock zugewandt, was ihm ausserordentlich gut zu Gesicht steht. "I was always trying to push for being Americana, but more edgy than most Americana bands that are out there", sagt Tyler dazu, und genau so ist es gekommen. Seine Roots-/ und Americana-Musik wirkt ungemein erdig, rau, dreckig, mit Ecken und Kanten, steckt dabei aber dennoch voller erstklassiger Strukturen und starker Melodien. Das Songmaterial ist äusserst vielseitig, wobei die Bandbreite der Einflüsse von solch verschiedenen Charakteren wie etwa Howlin Wolf, Little Feat, The Band, The Allman Brothers Band über Pink Floyd, bis hin zu Ryan Adams und Will Hoge zu reichen scheint. Er bringt das alles prächtig unter einen Hut. Das Album wirkt zuweilen wie ein staubiger "road trip through the south on a speeding motorcycle: a Delta porch-pluck here, a Nashville steel lick or jazzy New Orleans piano vamp there", alles wie eine untrennbare Einheit zusammengehalten von Tyler's "well-frayed vocals and infectious rock riffs". Klasse! Das Album startet mit dem wunderbar dreckigen, rauen Roots-/Bluesrocker "Hallelujah", der geprägt ist von einem prächtigen, bluesigen Delta-Groove und tierischen, riffigen Gitarren-/Keyboard-Linien. Hat einen Hauch von einem Gospel- und Southern-Touch. Der großartige Auftakt von einen Reigen toller, variabler Songs. Nach der rootsigen, shuffeligen, von tollem Honky Tonk-Piano und klasse Gitarren bestimmten Roadhouse-/Americana-Nummer "Goin' down to the city" und dem flotten, rockigen, mit jeder Menge "Sticky fingers"-mässigem Rolling Stones-Pathos inszenierten, erstklassigen "Honey pie", begibt sich Tyler mit dem hinreissenden, in eine wunderbare Melodie eingebundenen "Let it out" gekonnt auf ein genauso erdiges wie wunderschönes Countryrock-/Alternate Country-Terrain. Tolle Baritone E-Gitarren-Linien und feine Mundharmonika-Fills bestimmen das Geschehen. Hat entfernt etwas von Ryan Adams und Whiskeytown, allerdings in einem texanischeren Ambiente. Apropos Countryrock: Das folgende "To love is to fly" ist eine herrliche, Pedal Steel-getränkte, rootsige Country-/Countryrock-Ballade, durchzogen von einem gewissen Townes Van Zandt-Flair, gemeinsam vorgetragen von Tyler im Duett mit der großartigen Nikki Lane. Hat eine klasse Melodie! "California sunshine" ist ein flockiger, knackiger, mit feinen Gitarrenlicks, teils leicht hallig, gespickter, abermals sehr melodischer, etwas an den früheren Will Hoge erinnernder Americana-Rocker, bei "Riverbottom" haut der Protagonist einen bluesig rockenden, dreckigen Boogie raus, "Disappear" erinnert in seinem rauen, rockigen Ambiente gar etwas an Kevn Kinney und Drivin' N' Cryin' und mit dem traumhaft schönen "Hey mama, my time ain't long" zelebriert Tyler noch einmal eine hinreissende Roots-/Americana-Ballade mit dezenten Blues- und Pink Floyd'schen Psychedelic-Momenten. Jonathan Tyler gelingt ein bravouröses Roots-/Americana-Album, das sogar den als immer äusserst kritisch bekannten, amerikanischen Rolling Stone zu größten Lobeshymnen veranlasst. "'Holy Smokes' is more than just the album title, it's an exclamation", schreibt das Magazin. Jonathan Tyler mit einem beeindruckenden, tollen Neustart!

Das komplette Tracklisting:

1. Hallelujah - 4.12
2. Goin' Down To The City - 2.46
3. Honey Pie - 3.39
4. Let It Out - 3.37
5. To Love Is To Fly (feat. Nikki Lane) - 3.29
6. California Sunshine - 4.24
7. Riverbottom - 3.29
8. Late Night Special - 4.19
9. Hey Mama, My Time Ain't Long - 4.00
10. Disappear - 4.14
11. Everything Was Cool In 2002 - 6.12

Art-Nr.: 8962
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hallelujah
Honey pie
Let it out
To love is to fly
California sunshine
Hey mama, my time ain't long
Disappear

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