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Cassidy, Jason - 717 [2015]
Der aus Montgomery stammende Texaner schickt sich an, die Countryszene des Lone Star States so richtig aufzumischen. Schon lange gehört Jason Cassidy zu den hoffnungsvollsten, neuen Neo-Traditionalisten Texas', doch mit seinem nunmehr dritten Album "717" macht er noch einmal einen riesigen Schritt nach vorne. Cassidy schafft mit seiner wunderbaren Countrymusic und seiner hervorragenden Baroton-Stimme eine ausgewogene, durch und durch authentische Balance zwischen purer Tradition ala Waylon Jennings, Merle Haggard, George Jones & Co., sowie zeitgemässem, modernem, knackigem New Country auf dem Terrain solch aktueller Stars wie etwa Chris Young oder Jason Aldean, und Texas Country-Kollegen wie zum Beispiel Kevin Fowler und Cody Johnson. Dazu sagt er selbst: "This record is the perfect mix of old and new that the fans will enjoy: Some traditional songs for the traditionalist at heart, some ballads that we all love, and some rocking tunes for the party crowds, younger generation, and the crazy rednecks like me." Welch ein Potential in Cassidy steckt, zeigt auch schon die Liste der großartigen Musiker, die sich im Studio versammelt haben, um ihn zu unterstützen. Neben dem texanischen "Tausendsassa" Milo Deering, der wieder alles, was "Strings" hat und die Pedal Steel bedient und Clay Corn am Klavier und an der Orgel, sind zum Beispiel auch solche Nashville-Ikonen wie der Weltklasse-Gitarrist Brent Mason an der E-Gitarre (bei 9 von 10 Stücken) und Drummer Edie Bayers (bei allen Tracks) am Start. Das kann sich wahrlich sehen und hören lassen, wie auch Cassidy's hervorragendes Songmaterial. Los geht's mit dem großartigen "What Waylon wouldn't say", einer prächtigen, lupenreinen Outlaw Country-Nummer im Stil des, der Titel verrät es schon, unvergessenen Waylon Jennings. Das Stück klingt dabei allerdings alles andere als antquiert, sondern absolut auf der Höhe der Zeit. Klasse hier die Kombination zwischen typisch Waylon-mässigen E-Gitarren und der prima in Szene gesetzten Pedal Steel. Das anschliessende "How good love fells" ist eine wunderbare, allerdings schön knackig und saftig präsentierte, astreine Country-Ballade mit einem tollen Steelguitar-Background und satter E-Gitarre (inkl. starkem Solo), während das flotte, kräftige "Got it good" mit seiner hervorragenden Melodie das Klientel schnörkelloser Country-/New Country-Liebhaber, die es mit etwas mehr "Dampf" mögen, bedient. Ähnlich zu kategorisieren, wenn auch langsamer gespielt, ist das herrliche, von tollen Steelguitar-Linien durchzogene, sowie mit feinem Piano und klasse Gitarren in Szene gesetzte, vollkommen traditionell fundamentierte "Cowboy girl", das von seiner Art her auch perfekt in das Anforderungsprofil des großen George Strait passen würde. Diese vorab ausgekoppelte Single war ein Riesen-Hit in Texas. Klasse auch der frische, wieder schön knackige und wunderbar melodische, mit tollen Gitarren und Mandoline instrumentierte Uptempo Country-Feger "Baby come on" (prächtiges Baritone E-Gitarren-Solo von Brent Mason in der Mitte), sowie die vollkomen reine, traditionelle Country-Ballade "Dancing with Jesus" mit tollen Harmonie-Vocals von Heather Little (im übrigen Co-Writerin des Mirada Lambert-Hits "Gunpowder and lead"), sowie der kochende New Country-Kracher "Country girls do it better", der sich eher auf der rockigen Schiene eines Jason Aldean bewegt, ohne jedoch die "echten" Country-Pfade je zu verlassen. Den Abschluß des Albums bildet eine wunderbare, ruhige, gediegene Fassung des alten, von Bob McDill geschriebenen Keith Whitley-Hits "Don't close your eyes". Eine großartige Scheibe von Jason Cassidy, der einer von denen ist, die die Fahnen des "real Country" hoch halten - auch bei den modernen, fetzigen Stücken. Vorzüglich!

Das komplette Tracklisting:

1. What Waylon Wouldn't Say - 3.56
2. How Good Love Feels - 3.42
3. Got It Good - 3.22
4. Rest of Forever - 3.15
5. Cowboy Girl - 3.04
6. Baby Come on - 3.05
7. Dancing with Jesus (Bre's Song) - 4.05
8. Beers to You - 2.58
.9 Country Girls Do It Better - 2.59
10. Don't Close Your Eyes - 4.30

Art-Nr.: 8873
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What Waylon wouldn't say
How good love feels
Got it good
Cowboy girl
Baby come on
Dancing with Jeses (Bre's song)
Country girls do it better

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Church, Eric - the outsiders [2014]
Mittlerweile eines der absoluten Flaggschiffe des jungen, wilden, modernen Nashville New Country-Sounds - Eric Church mit seinem neuen Album! Wieder ein klasse Werk! Eigentlich hätte es Eric sich einfach machen können. Sein Vorgängerwerk "Chief" hatte den Musiker an die Spitze der Album-Charts katapultiert und auch mit "Drink In My Hand" und "Springsteen" gleich zwei Nr. 1-Singles abgeworfen. Warum nicht einfach mit gleichem Konzept die Erfolgsstory fortführen? Zumal er für seinen neuen Silberling satte 120 Songs (!!!) mit diversen Songwriter-Kollegen im Vorfeld verfasst hatte. Aber nicht so Eric Church. Er geht mit "The Outsiders" (der Titel ist hier Programm) den unbequemen Weg und führt den New Country bis an seine Grenzen und teilweise darüber hinweg. Ein Album, das zweifellos polarisieren wird und vermutlich auch soll. Eine wirklich mutige Entscheidung. Produzent Jay Joyce (Little Big Town), hier auch instrumentell stark involviert (viele Soundeffekte/-spielereien einbringend), ließ das ganze Aufnahmeprocedere und die finale Songauswahl laut eigener Aussage einfach "passieren", bis sich das Ganze am Ende gefunden hatte. Ein Aufsehen erregendes, tolles Werk am Ende, teilweise mit epischen Ausmaßen. So auch gleich der Titeltrack zu Beginn des Albums. Church eröffnet das Lied zu sparsamer E-Gitarrenbgleitung mit introvertiertem Sprechgesang, der dann von einem agressiv explodierendem Refrain inklusiver Crowd-Harmiegesänge durchdrungen wird, an den sich ein psychedelisch anmutendes, kreischendes E-Gitarrensolo (fast sogar Metal-kompatibel, Church hat sich ja auch mal als Pantera-Fan geoutet) anschließt, um dann mit einem kurzen gesungenen "That’s who we are" (Teil der Refrainzeile) auszuklingen. Ein Beginn, den der gestandene New Country- und Church-Fan sicherlich erst mal verdauen muss. Um so überraschender, dass der Song es immerhin in die Top-10 der Single Charts geschafft hat. Eric gönnt danach seiner Hörerschaft ein weing Zeit zum Durchatmen. Das folgende "A Man Who’s Gonna Die Young" singt er passend zum Titel recht innehaltend und nur von einer leisen E-Gitarre begleitet. "Cold One" beginnt dann mit einer slidenden Dobro ziemlich traditionell und einem typisch lässigen Church-Refrain im Stile früherer Lieder, wird aber gegen Ende abrupt von einer Art Speed-Bluegrass-Solo-Passage (Banjo/E-Gitarre) aus dem Groove gerissen, um kurz vor Schluss dann aber wieder den Faden zu finden. "Rollercoaster" wird von einem recht künstlichen Drum-Loop-Rhythmus und dazwischen kalt klimpernden Moll-Piano-Klängen getragen, der Refrain wirkt dagegen fast übermelodisch und weich. Auch keine alltägliche Kost für Countryverhältnisse. Mit "Talladega" (aus der Feder von Church und Luke Laird) gibt es dann den ersten Hit-verdächtigen Ohrwurm und New Country pur. Klasse hier das Akustikgitarrenspiel zu sparsamem Piano und dezenterOrgel, sowie das filigrane E-Gitarren-Solo zum Ausklang. "Broke Record" mit seiner kratzigen Akustikgitarrenführung und dem coolen Church-Gesang hätte auch gut auf "Chief" gepasst, "Like A Wrecking Ball" ist ein herrlicher Schwofer, fast schon an Procul Harums legendäres "A Whiter Shade Of Pale" erinnernd, aber natürlich eher in Countrysphären einzusortieren. Herrlich hier der hallende Klang der E-Gitarre und Erics Stimme, dazu gurrt die Orgel einfach wunderbar. Klammerbluestauglich! Doch dann wieder genug der Harmonie. Bei "That’s damn Rock’N’Roll" predigt Church im mahnenden Stile eines Hohepristers was den wirklichen Rock’N’Roll ausmacht. Rockige AC/DC-Gitarrenriffs, rotzige Harmoniegesänge von Joanna Cotton und dezentes Led Zeppelin-Flair komplettieren diesen nahezu klassischen Rocksong. Mit "Dark Side" findet Church wieder in die Countryspur zurück (schönes Akustikgitarren-Solo), um dann wieder mit eher grenzüberschreitender Kost aufzuwarten. Das Präludium "Princess Of Darkness" fließt in Johnny Cash-Erzählmanier mit fast progressiven Zügen (Pink Floyd schimmern ein wenig durch) dahin, geht bei "Devil, Devil" in einen schweren Countrystampfer über, der dann zum Abschluss noch mit einer episch anmutenden Instrumentalpassage mit verstörenden Harmoniegesängen fast ins Countryabsurdum geführt wird. Der vermutlich hier an seine Grenzen geführte Church-Fan wird dann aber wieder mit dem wieder radiotauglichen "Give Me Back My Hometown" (zweite Single, zur Zeit Platz 7) zurück in seine heil geglaubte Welt zurückgeholt. Die wird aber mit dem durchgeknallten "The Joint" (passend zum Titel) auf dem Fuße wieder ins Ungleichgewicht gebracht. Ein Song, ein bisschen im kauzigen J.J. Cale-Stil mit teilweise verschrobenen Trompetengebläse. Man hat den Eindruck beim Einspielen des Songs ist in der Musikercrew der eine oder andere Joint herumgereicht worden und hat wohl auch bei Eric intensiv Halt gemacht. Fazit: Eric Church präsentiert mit "The Outsiders" ein schwieriges aber dennoch sehr hörenswertes Album, das mal aus den konventionellen Gefilden der Nashville-Musik ausbricht, ohne sie dabei allerdings zu ignorieren. Wenn man sich auf dieses Werk einlässt und ein gewisses Maß an Toleranz und Flexibilität mitbringt, bereitet es einem doch einiges an intensiven und lohnenswerten musikalischen Momenten. Man darf gespannt sein, wie das Church, der ja in den nächsten Wochen mit drei Deutschland-Konzerten aufwartet (die Bärchen-Crew wird in Köln anwesend sein), sein neues Album in Szene setzen wird. Zunächst erstmal Respekt für seinen Mut und seine Aufrichtigkeit. Eigenwilliger, aber starker Stoff auf ganz hohem Niveau. Eric Church in einer neuen Dimension! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Outsiders - 4:12
2. A Man Who Was Gonna Die Young - 3:13
3. Cold One - 3:25
4. Roller Coaster Ride - 4:36
5. Talladega - 4:22
6. Broke Record - 3:29
7. Like A Wrecking Ball - 3:18
8. That's Damn Rock & Roll - 4:26
9. Dark Side - 3:38
10. Devil, Devil (Prelude: Princess Of Darkness) - 8:02
11. Give Me Back My Hometown - 4:12
12. The Joint - 3:49

Art-Nr.: 8467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Eldredge, Brett - illinois [2015]
Der "CMA New Artist Of The Year 2014" mit seinem zweiten Album! Brett Eldredge hatte schon mit seinem Debütwerk "Bring You Back" einen Traumstart in die Karriere hingelegt. Der Silberling erreichte Platz 2 der Country Billboard-Charts und verpasste nur knapp die Pole-Position. Zusätzlich gab es mit drei Singles unter den Top 10 (parallel auch Nr. 1 in den Airplay-Charts) weitere, große Erfolge. Das weckt, in Bezug auf den Nachfolger, natürlich Begehrlichkeiten. Was ihm beim Vorgänger um Haaresbreite verwehrt blieb, ist ihm jetzt mit seinem brandneuen Silberling "Illinois" gelungen. Es ist amtlich: Brett Eldredge hat sein erstes Nr. 1 Album in den Billboard Country-Charts und on top noch Platz 3 in der genreübergreifenden Top 200-Notierung der Billboard Album-Charts erreicht. Eldredge ist somit im Kreise der großen US-Künstler bereits frühzeitig angekommen. Denn ähnlich wie Luke Bryan (im Gegensatz zu ihm, dessen Gesang eigentlich immer recht "hölzern" wirkt, kann Brett dazu noch mit einer "Mords"-Stimme aufwarten) und Taylor Swift zuvor, folgte der aus Paris, Illinois stammende Cousin von Chris Eldredge (The Grascals) dem derzeitigen Trend in Nashville, die Musik möglichst "zweigleisig" anzulegen, d. h. auch über den Countrymarkt hinaus kompatibel zu gestalten. So verschwimmen auch auf "Illinois" New Country- und Pop/Rock-Elemente fließend ineinander. Mitverantwortlich hierfür natürlich der für seine modernen Produktionen bekannte Russ Copperman, für den sich Brett jetzt schwerpunktmäßig entschieden hat, nachdem es beim Vorgänger noch einen Konglomerat aus verschiedensten Produzenten gegeben hatte. Vermutlich auch, weil zwischen beiden die Chemie beim Songwriting (sie haben den Großteil der Stücke geschrieben, Eldredge war sogar in allen Tracks kompositorisch involviert!) zu stimmen scheint. Dementsprechend hat auch die erste Single des Albums, "Lose My Mind" (schöne, markante Slide Gitarren-Führungslinie, rhythmischer Powersong) schon die Charts geentert und ist in die Top 10 eingestiegen. Tendenz Richtung Spitze! Die CD startet jedoch mit dem ruppigen Countryrocker "Fire" (tolle Tempowechsel, starke E-Gitarren) fast in der Manier eines Pat Green. Ein starker Auftakt! Es folgt mit "You Can’t Stop Me" ein grooviger, soulig angehauchter R&B-Track, den Brett im Duett mit Thomas Rhett performt, der in diesen Tagen auch sein neues Album "Tangled Up" auf den Markt bringt. Beide werden auch zusammen in Kürze ihre "Suits & Boots"-Tour jeweils als Co-Headliner (Opening Act: Danielle Bradbery) in Angriff nehmen. Auf der ein wenig mit Will Hoge-Flair bedachten Ballade "Wanna Be That Song" kann Brett dann seine stimmlichen Qualitäten (er "hängt" sich spürbar immer richtig rein und geht nicht zu Unrecht so ein bisschen als der "Ray Charles des Country" durch) richtig ausspielen. Klasse hier auch die Harmonie-Vocals gegen Ende von Stephanie Chapman. Gute Laune verbreitet der Beach-taugliche Abhäng-Track "Time Well Spent", gefolgt vom melodischen Countrypoplied "If You Were My Girl". Centersong des Werkes ist das Piano-trächtige, mit einer schönen Southern-Brise umwehte Titelstück "Illinois", zugleich eine Hommage an seinen Heimatstaat, aber auch vielleicht so etwas wie der legitime Nachfolger von Marc Cohns "Walking In Memphis". Wunderbar! Geschrieben mit Brad Crisler, der hier, wie auch beim schönen "Lose It All" (Akustikgitarre, Steeltupfer, kurzes E-Gitarren-Solo) mit an den Reglerknöpfen saß (bei allen anderen Tracks dann Russ Copperman). Das ein wenig an Marc Broussard erinnernde, atmosphärische "Just A Taste" und das mit Akkordeon- und Mandolinentupfern bestückte "Drunk On Your Love" warten ebenfalls mit klaren Chart-Ambitionen auf. Auf "Shadow" zeigt sich Brett Eldredge recht experimentierfreudig und mutig zugleich. Ein rockiges, sehr "asymmetrisch" strukturiertes Stück, das ziemlich polarisieren dürfte und man eher im Repertoire von Bands wie Nickelback, Hinder & Co erwarten würde. Ein Klasselied, aber in diesen Sphären doch sehr ungewöhnlich. Dafür wird man zum Schluss mit dem flockigen, eingängigen New Country-Stück "Going Away For A While" mit einem launigen "Sing-A-Long"-Refrain zurück in die Spur gebracht. Fazit: "Illinois" ist bester, moderner New Country mit leichten Pop-Tendenzen, wie er momentan in Nashville richtig angesagt ist. Eingespielt natürlich vom Who-Is Who der Nashville Garde-Studio-Musiker. Brett Eldredge ist nicht zuletzt dank seiner enormen Charakterstimme und dem Gespür für die richtigen Songs vollkommen zu Recht zur richtigen Zeit im Reigen der momentan populären US-Interpreten (aller Genres) angekommen. Chapeau Mr. Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fire - 3:18
2. You Can't Stop Me (feat. Thomas Rhett) - 3:24
3. Lose My Mind - 2:35
4. Wanna Be That Song - 3:56
5. Time Well Spent - 3:35
6. If You Were My Girl - 3:31
7. Illinois - 3:22
8. Just A Taste - 3:28
9. Drunk On Your Love - 2:54
10. Lose It All - 3:40
11. Shadow - 2:39
12. Going Away For A While - 3:15

Art-Nr.: 8973
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Joey + Rory - made to last [2013]
Ein wundervolles, neues Countryalbum von Joey + Rory, das nahtlos an die drei Vorgänger anknüpft. Sie gehen unbeirrt ihren Weg weiter und spielen ihren zeitlosen Country so herrlich unverbraucht und natürlich. Erinnert nicht selten an die frühen Sachen von Emmylou Harris und ihrer Hot Band, von Ricky Skaggs, The Whites, Paul Overstreet oder Dolly Parton...

Das komplette Tracklisting:

1. If I Needed You - 3:33
2. Good Truck - 3:18
3. Just a Cup of Coffee - 3:25
4. 50,000 Names - 3:43
5. Dreamer - 2:35
6. I Love You Song - 2:47
7. I'll Sing for You - 3:24
8. Now That She's Gone - 3:31
9. Made to Last - 3:06
10. In a Cowby's Dreams - 3:00
11. Enough - 2:47
12. To Do What I Do - 2:47

Art-Nr.: 8383
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Joey + Rory - the life of a song [2008]
Wenn der gute "alte" Carl Jackson ein Album produziert, bürgt dies zum einen für höchsten Qualitätsstandard, zum anderen kann man sich nahezu sicher sein, dass die Musik einer größtenteils akustisch ausgerichteten Instrumentierung entspringt. Genauso ist das auch bei dem großartigen, in Nashville ansässigen Duo Joey + Rory (das ist das Ehepaar Joey Martin Feek und Rory Lee Feek), die seit Jahren, trotz immensen Potentials mit eher bescheidenem Erfolg ihr Glück in der Country-/Singer-Songwriter-Szene versuchen. Der in Kansas geborene Rory kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. Joey, geboren in Alexandria/Indiana zog es 1998 nach Nashville. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wenn immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Im Jahre 2000 ergatterte sie einen Vertrag bei Sony und spielte ein von Paul Worley und Billy Crain produziertes Country-Album ein, das aber auf Grund veränderter Infrastrukturen beim Label niemals erschien und in den Archiven verstaubte. Auch ein zweites Album aus dem Jahre 2004 mit dem Titel "Strong enough to cry" wurde niemals offiziell veröffentlicht, ist aber seit 2007 zumindestens als Download erhältlich. Ins Rampenlich rückten Joey + Rory schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihre ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic begeisterten. Ihr gemeinsames Debut "The life of a song" ist die konsequente Folge - ein herrliches Album! Was wir hören, ist einfach großartiger, sehr variabler und ungemein authentischer, leicht rootsig angehauchter, semi-akustischer Country, der eine genauso entspannte, wie lebendige, vor allem aber spannende Balance zwischen Bluegrass-Elementen und purem Honky Tonk, zwischen Americana-Klängen und klassischen Traditionen, zwischen Alternate Country-Anleihen und radiotauglicher Nashville-Kompatibilität bietet. Möchte man Vergleichsgrößen anführen, so fallen einem zwangsläufig die frühe Emmylou Harris, Gram Parsons, Dolly Parton, Connie Smith, aber auch Patty Loveless, Ricky Skaggs, Chris Hillman, The Wrights und Alecia Nugent ein, die scheinbar alle ihre Spuren in der wunderschönen Musik der beiden hinterlassen. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Hin und wieder taucht auch mal eine unterwürfige, allerdings nie zu sehr im Vordergrund stehende E-Gitarre auf. Vom Allerfeinsten auch die schönen Piano-Fills und vor allem die wimmernde, traumhaft in Szene gesetzte Pedal Steel von Mike Johnson - wobei wir schon bei den exzellenten Begleitmusikern wären. U.a. solche außergewöhnlichen Künstler wie Bryan Sutton, Rob Ickes, Carl Jackson, Ilya Toshinsky und Aubrey Haynie sorgen für die adäquate Begleitung. Den Lead-Gesang übernimmt komplett Joey Martin Feek, deren klasse Stimme wie gemacht für akustisch fundamentierte Countrymusic ist. Das Songmaterial ist durchweg esrte Sahne. Ob der rootsig-bluesige Roadhouse Honky Tonker "Play the song", die traumhaft schöne, im übrigen von der Australierin Catherine Britt und Rory Feek komponierte Ballade "Sweet Emmylou", eine wundervolle Hommage an Emmylou Harris, die Joey zu ihren größten Einflüssen zählt, der exzellente Country-Waltz "Tonight cowboy you're mine" mit fantastischen Steelguitar-Einlagen von Mike Johnson, der dynamische, grassige, sehr melodische Stomper "Cheater, cheater", oder das wunderschöne, an beste Emmylou-Tage erinnernde "Boots" - diese Musik kommt so wunderbar natürlich rüber. Ein Song verdient noch besondere Erwähnung: Joey + Rory versuchen sich an dem legendären Southern Rock-Klassiker "Free bird" von Lynyrd Skynyrd - mit einem beeindruckenden Resultat. Sie machen aus der Nummer wine grandiose, ganz entspannte, akustische Country-Ballade ohne überdrehtes Instrumental-Finish, die einen tief im Herzen berührt. Große Klasse! Wie das komplette Album! Für viele Countryfans und auch für viele Kritiker gehört Joey + Rory's Debut zu den bemerkenswertesten Country-Alben des Jahres 2008 - und das wahrlich nicht zu unrecht. "The life of a song" ist ein Genuß! Natürlicher, acoustic-based vintage Country vom Feinsten!

Die komplette Songliste:

1 Play the Song - 2:58   
2 Sweet Emmylou - 3:36   
3 Tonight Cowboy You're Mine - 2:52   
4 Cheater Cheater - 2:59   
5 Rodeo - 3:55   
6 Heart of the Wood - 3:38   
7 Tune of a Twenty Dollar Bill - 4:02   
8 Loved the Hell - 2:42   
9 Free Bird - 3:49   
10 Boots - 3:08   
11 To Say Goodbye - 3:42   
12 The Life of a Song - 3:14

Art-Nr.: 6106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Play the song
Sweet Emmylou
Cheater, cheater
Tune of a twenty dollar bill
Boots
The life of a song

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Richards, Jamie - all about the music [2013]
Tolles, neues Album (bereits sein fünftes), des aus Shawnee/Oklahoma stammenden, großartigen Sänger und Somgwriters Jamie Richards, der in Nashville zwar dem Songwriter-Stab von Curb Records angehört und damit zur Schreiber-Elite von Music City zählt, dem aber selbst bislang ein Major Label-Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen versagt blieb. Dabei ist der Mann wirklich ein fantastischer Performer, den der große George Jones vor einigen Jahren noch als "a true country singer at heart" bezeichnete, womit er ohne jeden Zweifel Recht hat. Mit großer Qualität bewegt sich Jamie Richards, wie sein neues Werk "All about the music" eindrucksvoll demonstriert, irgendwo an der Schnuttstelle solcher Country-Traditionalisten wie beispielsweise Mark Chesnutt, George Strait, Keith Whitley und Gary Allan. Was uns Richards anbietet, ist allerfeinster, unverfälschter, reiner Country und New Country, frei von mainsteamigen Pop-Einflüssen, dabei aber absolut Nashville-tauglich und auf der Höhe der Zeit. Auch er ist einer jener Zeitgenossen, die das Zeug dazu hätten, die Nashville Country-Charts ordentlich "aufzumischen" - das Potential dazu haben nahezu alle seiner Songs. Doch dort setzt man heute eben mehr auf Pop-affine, als auf "echte" Countrymusic. Das Album beinhaltet eine sehr ausgewogene Mischung von knackigen, oft mit einem schönen Outlaw-Feeling garnierten, kraftvollen Nummern und herrlichen Balladen, zumeist in der Instrumentierung dominiert von dem klasse Spiel seines Gitarristen Woody Woodruff und der Instrumentenvielfalt des grandiosen, texanischen Multiinstrumentalisten Milo Deering, der vornehmlich mit tollen Steelguitar-, Fiddle- und Dobro-Parts brilliert. Gleich der Opener ist eine dieser herausragenden Balladen. "I'll have another" heisst die Nummer, bestimmt von einer traumhaften Melodie. Manchmal scheint es, als höre man das Ergebnis einer imaginären, gemeinsamen Aufnahmesession von Kris Kristofferson, Keith Whitley und Gary Allan. Tolle E-Gitarren und Steel-Fills, in Verbindung mit schönem Fiddle-Spiel, bestimmen das Geschehen, dargeboten is einem glasklaren, saftig produzierten Sound. Was für eine herrliche, lupenreine Countryballade! Deutlich kraftvoller wird es bei dem folgenden "Older the bull", einem prächtigen, satten Outlaw-Countryrocker, dessen Basis aber vollkommen traditionell ist. Hat etwas von Waylon Jennings und Hank Williams Jr., besticht mit einem klasse Southern-Flair voller zündender E-Gitarren, inklusive eines starken Solos. Vollkommen locker, flüssig und leichtgängig, umgeben von einem dezenten "Ghost Town"-Flair, kommt das flockige, flotte "Never gonna hear it from me", bei dem schöne Barotone-E-Gitarre und großartige Pedal Steel-Linien den Ton angeben. Geht wunderbar ins Ohr. Das ist allerbester, Nashville-tauglicher Texas Country mit Reminiszensen an die Arbeiten des frühen Gary Allan zu dessen "Smoke rings in the dark"-Zeiten. So geht das munter weiter, bis das Album nach 11 großartigen Stücken mit dem von einem klasse Western-/Outlaw-Feeling bestimmten, absolut Johnny Cash-tauglichen Titelstück "All about the music" endet. Dieses Album ist ein erneuter Beweis dafür, welch gute, reine, unverfälschte Countrymusic nach wie vor produziert wird, oft halt abseits der großen Majorlabels. Ein super Album von Jamie Richards!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Have Another - 3:50
2. Older the Bull - 3:12
3. Never Gonna Hear It from Me - 3:23
4. All Time High - 3:55
5. She's as Cold as That Beer She's Drinkin' - 4:09
6. Let Me Love You - 3:49
7. Bottle of Wine - 2:58
8. Doesn't Change a Thing - 3:35
9. Privileges of Youth - 4:13
10. The Man in the Neon Moon - 3:50
11. All About the Music - 4:12

Art-Nr.: 8603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll have another
Older the bull
Never gonna hear it from me
She's cold as that beer she's drinkin'
Bottle of wine
Privileges of youth
All about the music

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Sweeney, Sunny - provoked [2014]
Ungemein starkes, neues Album der großartigen Country Singer-Songwriterin aus Texas. Klar an ihren ihr quasi in die Wiege gelegten Honky Tonk- und "True Country"-Roots orientiert, präsentiert sie ein Werk voller erstklassiger, knackiger Countrysongs - frisch, frech, peppig, rootsig und sehr zeitgemäss in Szene gesetzt, ohne sich dabei aber allzu sehr dem aktuellen Nashville-Mainstream zu unterwerfen. Dabei tummelt sie sich in etwa weitestgehend auf dem Terrain einer Miranda Lambert oder der Pistol Annies. Enthält ein tolles Duett mit Will Hoge (die feine, ungemein melodische, sehr traditionell fundamentierte Ballade "My bed")Wie gesagt, das Songmaterial ist exzellent. Sunny Sweeney gehört ohne jeden Zweifel zu den vielversprechendsten, neuen Countrykünstlerinnen des Business. Tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. You Don't Know Your Husband - 3:04
2. Bad Girl Phase - 3:22
3. Second Guessing - 4:30
4. Carolina on the Line - 4:05
5. Find Me - 4:15
6. Can't Let Go - 3:02
7. Front Row Seats - 3:32
8. My Bed (feat. Will Hoge) - 3:24
9. Uninvited - 3:42
10. Sunday Dress - 4:17
11. Used Cars - 3:58
12. Backhanded Compliment - 3:33
13. Everybody Else Can Kiss My Ass - 3:00

Art-Nr.: 8635
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't know your husband
Bad girl phase
Second guessing
Front row seats
Uninvited
Used cars
Everybody else can kiss my ass

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Watson, Aaron - real good time [2012]
Ach, ist das schön ein Countryfan zu sein. Das sind die Alben, die wir so lieben, die man jedem als Referenzwerk vorspielen kann, der beginnt, sich für Countrymusic zu interessieren. Das ist die Musik, mit der man zum "Countrymusic-Junkie" werden kann. Wunderbar! Auslöser dieser "Glücksgefühle" ist das neue Werk von Aaron Watson mit dem bezeichnenden Titel "Real good time". Der Texaner, geboren und aufgewachsen in Amarillo, heute zu Hause in Abilene, gehört im heimatlichen Lone Star State längst zu den ganz Großen der Countrymusic. Völlig zu Recht! "Real good time" demonstriert das in beeindrucknder Art und Weise - es ist ein Werk, dass die Countryfreunde auch weit über die Grenzen Texas' hinaus vollends begeistern wird. Mit dieser Msuik hätte es Watson endlich verdient, den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Das ist unverfälschter, schnörkelloser, authentischer Texas Honky Tonk, Outlaw Country und Pure Traditional Country, dem der "Red Dirt"-Staub spürbar an den Stiefeln haftet. Ehrlich, rein, erfrischend unverbraucht, voller Inspiration, Herz und Seele! Aaron Watson, dem man in seiner Heimat übrigens nach einem gleichnamigen Song von ihm liebevoll den Sptznamen "Honky Tonk Kid" verpasst hat, hat sich in den letzten Jahren mit etlichen großartigen Alben und seinem ausgedehnten Touring (200 Gigs pro Jahr sind gar nichts) stets weiter entwickelt, blieb dabei aber immer seiner "real Country"-Linie treu. Wie selbstverständlich schafft er es mit durch und durch traditionell verwurzelter Countrymusic ohne befremdliche, aufgesetzte Pop-Attitüden den Zahn der Zeit zu treffen und auch das junge texanische Publikum in Scharen zu begeistern. Das ist es, was Nashville so sehr fehlt. Reinen Country zu produzieren und dennoch "hip" zu sein. Aaron Watson zeigt lässig und cool, wie man's macht. Das Album ist gefüllt mit der satten 18 Songs. 13 davon sind brandneue Stücke, 5 sind "alte" Klassiker seiner bisherigen Karriere, die er aber für dieses Album noch einmal in ganz neuen Versionen eingespielt hat - das besagte, kultige "Honky Tonk Kid" beispielsweise im Duett mit Willie Nelson. Doch "good old Willie" ist bei weitem nicht der einzige Gast, den Aaron als Gesangspartner gewinnen konnte, aber dazu im Verlauf des Reviews mehr. Gleich mit dem Eröffnungstrack, dem Titelstück, gibt es kein Halten mehr. Was für eine fantastische Nummer! Flottes Acoustic Gitarren-Picking, eine grandios gespielte, elektrische Lead-Gitarre kommt hinzu (überhaupt bietet das Album immer wieder herausragendes Gitarrenspiel, u.a. von Brent Mason und David Grissom), die Fiddle surrt, es entsteht eine hinreissende Melodie. Aaron's starker Gesang setzt zusammen mit der dynamisch agierenden Rhythmusfraktion ein und bringt den Song nun richtig in Schwung - ein herrlicher, mächtig Stimmung machender, "dance florr filling" Uptempo Honky Tonker, der einen packt und nicht mehr los lässt. Und wenn Aaron singt: "So cast away all our cares in the world, like a worm on a hook on a cane pole line, let your hair down, kick your feet up, let a country boy show you a real good time", sieht man sie direkt vor seinem geistigen Auge, die in einem texanischen Roadhouse zur stimmungsvoll aufspielenden Band ausgelassen tanzenden Cowgirls und Cowboys - toll! Von ähnlichem Kaliber ist der temporeiche, "angerockte" Countryfeger "Summertime girl", mit seiner surrenden Fiddle, den schönen Pedal Steel-Fills und den würzigen, ein staubiges "Red Dirt"-Flair vermittelnden E-Gitarren. Dann das überragende "July in Cheyenne": ene geradezu traumhaft melodische, bewegende, voller Western-Feeling steckende, lockere Midtempo-Countrynummer zu Ehren des professionellen Bullriders Lane Frost, der bei einem Rodeo in Cheyenne/Wyoming tödlich verunglückte. Pedal Steel, Acoustic Gitarre und Fiddle sorgen gemeinsam mit Aaron's tollem Gesang (erinnert hier im Timbre ein wenig an Gary Allan) für eine hinreissend harmonische Inszenierung. Vor allem die wunderbaren instrumentalen Breaks lassen einen die ganzen Emotionen dieses Liedes spüren. Ehrliche, natürliche Countrymusic, wie man sie schöner kaum spielen kann. Bärenstark beispielsweise auch die von Chuck Pyle komponierte Coverversion des einstigen Chris LeDoux-Hits "Cadillac cowboy" (gab's auch von der Nitty Gritty Dirt Band auf deren "Partners, Brothers and Friends"-Album aus dem Jahre 1985, dort allerdings unter dem Titel "Other side of the hill"), den Aaron hier gemeinsam mit dem PBR-Champion Justin McBride vorträgt, wie auch das Cover der Stevie Nicks-Nummer "Leather and lace" (Nicks sang diesen Song seinerzeit zusammen mit Don Henley), den wir hier im Duett mit der fabelhaften Elizabeth Cook hören (wundervolle Begleitung aus Pedal Steel, Mandoline und transparenten Gitarren). Wie man ordentlichen Outlaw Country spielt, demonstriert Watson zusammen mit seinen Kumpels Pat Green und Josh Abbott (Josh Abbott Band) mit dem Waylon-beeinflussten, großartigen "Texas boys" und das zunächst sehr traditionell beginnende, dann aber kräftig und herzhaft rockende, sogar mit einer kleinen "kick-ass" Rap-Phase garnierte "Hey y'all" versetzt noch einmal die "junge Texas Cowboy-Meute" in Hochstimmung. Doch was man auch herauspickt, dieser Aarom Watson und seine beteiligten Musiker begeistern in jeder Hinsicht mit einer voller Spielwitz und Frische steckenden Countrymusic, wie man sie heute leider nur noch viel zu selten geboten bekommt. Unter all diesen Stücken ist nicht ein einziger Durchhänger - ganz im Gegenteil. Die erste Single übrigens, "Raise your bottle", erreichte sofort die Nummer 1 der Texas Music Charts! Oh ja, Mr. Watson, dieses Album bereitet einem wirklich eine gute Zeit, denn "Real Good Time" ist "Real Good Countrymusic" - und zwar verdammt gute!

Das komplette Tracklisting:

1. Real Good Time (2.23)
2. Summertime Girl (3.44)
3. Lips (3.48)
4. Turn Around (3.35)
5. July In Cheyenne (Song For Lane's Momma) (4.22)
6. Cadillac Cowboy (3.06)
7. Fish (2.23)
8. Leather And Lace (3.54)
9. Raise Your Bottle (3.32)
10. Texas Boys (3.44)
11. Nowhere Fast (3.02)
12. Deer Blind (2.41)
13. Hey Y'all (My Contribution To Ruining Country Music Country Song! Ha!) (3.51)
14. Barbed Wire Halo (4.25)
15. Reckless (3.42)
16. Off The Record (3.35)
17. I Don't Want You To Go (2.54)
18. Honky Tonk Kid (4.13)

Art-Nr.: 7960
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Real good time
Summertime girl
July in Cheyenne
Cadillac cowboy
Raise your bottle
Texas boys
Barbed wire halo

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