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Allman, Devon - ride or die [2016]
Prächtiges, neues Werk von Greg Allman's Sohn (ex Royal Southern Brotherhood), der wirklich immer reifer und stärker wird. "Ride or die" zeigt ihn in exzellenter Verfassung. Blues, Rock, Bluesrock, Soul, Roots mit viel Southern-Esprit, verziert mit großartigem Gitarrenspiel, bei dem der Funke sofort überspringt. Großartig!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Son of Greg Allman, Devon Allman's `RIDE OR DIE` is his third solo record for RUF Records. The album contains twelve soulful and powerful tracks that showcase Allman's maturity as a songwriter, a singer, and his continuous evolution into one of the top guitarist on the scene today. Co- produced along with Grammy winning Tom Hambridge, Allman takes you on a journey through his own intimate back roads and personal highways. It's an emotional journey that takes you through the mountain highs and valley lows, while sheltered from the storms under melodic choruses, surrounded by verses rich with powerful messages throughout some of the deepest material that he has ever written and recorded. There is no doubt that his family's musical DNA has graced Devon Allman with that "Allman Soul," but there is clearly no denying that he puts his personal stamp and his own style, of bending and twisting the blues, into his own Devon Allman brand.`RIDE OR DIE` defines where the artist is today.
Last year Devon received praise from Guitar Player Magazine as they referred to his last CD `Ragged and Dirty` as `powerful, soulful vocals to dig-in-and-let-fly guitar work.` Now on `RIDE OR DIE,` it just gets more soulful. It is definitely Allmanâ TMs most powerful recording yet. The new album shows an artist in full, self assured command.

Das komplette Tracklisting:

1. Say Your Prayers - 3:15
2. Find Ourselves - 3:10
3. Galaxies - 4:57
4. Lost - 4:32
5. Shattered Times - 3:31
6. Watch What You Say - 4:18
7. Vancouver - 4:13
8. Pleasure & Pain - 4:07
9. Hold Me - 2:26
10. Live from the Heart - 4:49
11. Butterfly Girl - 4:35
12. A Night Like This - 4:20

Art-Nr.: 9275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Blackie and The Rodeo Kings - kings and kings [2017]
Blackie and The Rodeo Kings gelten neben Blue Rodeo als DIE Roots-/Americana-Vorzeigeformation Kanada's. Die 3 charismatischen Köpfe der 1996 in Hamilton/Ontario gegründeten Band, Colin Linden (vocals, guitars, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, guitars) und Lee Harvey Osmond aka Tim Wilson (vocals, acoustic guitar) und ihre Bandkollegen begeistern ihre Fans, nach dem vor einigen Jahren veröffentlichten "Kings and queens", als sie mit vielen weiblichen Genre-Größen kollaborierten, diesmal mit einem Werk, das sie gemeinsam mit männlichen Gästen und Wegbegleitern eingespielt haben, passenderweise betitelt mit "Kings and kings". Leute, das ist die ganz hohe Americana-Kunst. Das Songmaterial ist fantastisch. Tolle Melodien, großartige Gesangsperformances, exzellente Instrumentierung mit teils herrlichen, erdigen Gitarrenläufen, rootsig, natürlich, ein pures Rootsrock-, Americana-, Alternate Countryrock-Vergnügen, auch mal mit einem Hauch von Blues und/oder Folk angereichert, voller Seele und Inspiration. Den Protagonisten gelingt es grandios ihre eigenen Ideale mit denen ihrer hochkarätigen Gäste zu vereinen, so dass die jeweilgen Tracks absolut typisch zu Blackie and The Rodeo Kings passen, aber eben auch genauso typisch zu den jeweiligen Mitstreitern, die gemeinsam mit den "Blackies" als Duettpartner, auch mit Lead Gesang-Parts, in Erscheinhng treten. Zu denen gehören solche "Helden" wie zum Beispiel Rodney Crowell (bei dem hoch melodischen, knackigen, rootsigen, voller transparenter E-Gitarren steckenden Countryrocker "Live by the song"), Nashville's New Country-König Eric Church (bei dem herrlichen, erdigen Rootsrocker "Bury my heart", mit tollem, rauen E-Gitarren-Spiel und feiner Orgel im Hintergrund, wie auch wieder einer tollen Melodie), Buddy Miller (bei dem staubigen Americana-Rocker "Playing by heart"), Jason Isbell bei dem mit einem tollen Rootsrock-/Heartland-Rock Charakter aufweisenden, wundervollen "Land of the living (Hamilton 2016)", inklusive exzellenter Slide-Gitarre), Country-Ikone Vince Gill (bei der hinreissend schönen Americana-/Country-Ballade "This lonesome feeling"), sowie Raul Malo (The Mavericks), Nick Lowe, Keb' Mo', Bruce Cockburn und einige mehr. Ein ganz großes Werk voller großer Songs. Blackie and The Rodeo Kings, aber auch ihre Gäste, sind in einer meisterlichen Verfassung. Herrlcih melodische, "gritty" Roostrock-/Americana-/Alternate Country(rock)-Musik, die von vorn bis hinten begeistert.

Das komplette Tracklisting:

1. Live By The Song (wirh Rodney Crowell) - 3:55
2. Bury My Heart (with Eric Church) - 3:58
3. Beautiful Scars (wirth City and Colour) - 4:55
4. Highwire (with Raul Malo) - 3:58
5. Playing By Heart (with (Buddy Miller) - 3:50
6. Bitter And Low (with Fantastic Negrito) - 5:44
7. The Secret Of A Long Lasting Love (with Nick Lowe) - 3:42
8. A Woman Gets More Beautiful (with Bruce Cockburn) - 4:50
9. Land Of The Living (Hamilton Ontario 2016) (with Jason Isbell) - 4:58
10. Long Walk To Freedom (with Keb' Mo') - 4:16
11. This Lonesome Feeling (with Vince Gill) - 4:41
12. Where The River Rolls (with The Men of Nashville) - 3:08

Art-Nr.: 9365
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live by the song
Bury my heart
Beautiful scars
Playing by heart
The secret of a long-lasting love
Land of the living (Hamilton 2016)
This lonesome feeling

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Blue Rodeo - 1000 arms [2016]
Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo kommen mit ihrem 14. Studioalbum. "1000 arms" heißt das Werk - und die Band hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Nach 30 Jahren "im Geschäft" klingen Blue Rodeo so etwas von frisch, natürlich und lebendig - es ist eine wahre Wonne. Die Songs (es gibt nicht den Hauch einer schwächelnden Nummer) klingen ungemein locker und flockig, fließen nur so aus den Lautsprechern. Jim Cuddy und Greg Keelor haben songwriterisch wieder einmal einen Wahnsinns-Job gemacht und die Band setzt die Stücke auf einem Level um, das seinesgleichen sucht. Ob der knackige, dennoch herrlich lockere, voller transparenter, glasklarer Gitarren steckende und mit schönen Mandolinen-Fills, sowie toller Orgel-Untermalung in Szene gesetzte, überaus melodische Opener "Hard to remember", der flotte Americana-/Alternate Countryrock-Knüller "I can't hide this anymore", das mit toller Mudharmonika ergänzte, lässig flotte "Jimmy fall down", das kraftvolle, abermals traumhaft melodische, von einem wunderbar nostalgischen Byrds-Feeling unterwanderte, voller toller Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo) steckende "Rabbit's foot", das herrliche Gitarren- und Pedal Steel-getränkte, locker flockige Titelstück "1000 arms" (ein sich unwiderstehlich ins Ohr schraubender Countryrocker vom Allerfeinsten), die wunderbar psychedelische, von einem feinen Wüstenflair begleitete Americana-Nummer "Dust to gold", das knackig nach vorn rockende "Superstar", oder das in einen herrlichen, vielseitigen, frischen Gitarrensound geträmkte (tolles Solo), wieder leicht psychedelische "The flame" - Blue Rodeo sind in billanter Form. Gehört zu ihren besten Veröffentlichungen überhaupt. Ein bestechend starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Remember - 4:56
2. I Can't Hide This Anymore - 3:21
3. Jimmy Fall Down - 4:18
4. Long Hard Life - 3:40
5. Rabbit's Foot - 4:03
6. 1000 Arms - 4:33
7. Dust to Gold - 4:39
8. Superstar - 3:37
9. Mascara Tears - 4:25
10. Can't Find My Way Back to You - 5:20
11. So Hard to See - 4:48
12. The Flame - 6:31

Art-Nr.: 9330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to remember
I can't hide this anymore
Jimmy fall down
Rabbit's foot
1000 arms
Dust to gold
Superstar
The flame

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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - champagne velvet [2016]
"The hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas" und seine Band Hoodoo Witch mit ihrem dritten Album! Ein "Killer-Teil"! Elmore ist ein Meister seines Fachs - und ein klasse Sänger!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Champagne Velvet is the third release from Dallas,TX based Jason Elmore & Hoodoo Witch on the Underworld Records Label. This high-energy trio blends jump blues, hard-hitting rock, vintage soul/r&b, and traces of 60's country into a unique-but-familiar sound that always maintains the essence of the blues while simultaneously offering a fresh take on the genre.

Soundfiles und ggf. weitere Infos folgen in Kürze.

Das komplette Tracklisting:

1. House Rockin' Boogie #7 - 2:15
2. Double My Money - 3:34
3. Midnight in Memphis - 5:48
4. Maybe - 3:08
5. Shine Your Light - 4:57
6. Cross Eyed Woman - 3:37
7. Lament for Evelyn Mchale - 2:38
8. Right as Rain - 4:10
9. Wish - 4:28
10. Land of Plenty - 4:16
11. Champagne Velvet - 2:38
12. The Promise - 0:35
13. Green to Gone - 4:26
14. Mary Jane - 2:24

Art-Nr.: 9276
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Foghat - under the influence [2016]
Ist das ein "Hammer"! Vor 6 Jahren resümierten wir anlässlich von Foghat's fantastischem Studio-Comeback "Last train home": "Von dieser Güteklasse dürfen Foghat gern noch einige weitere Alben folgen lassen" - und genau das ist jetzt der Fall. "Guitar Boogie Rock'n Roll is back"! Das Feuer brennt - noch immer! Und es brennt lichterloh! Die legendäre Blues-, Rock-, Boogie-Formation kommt mit einem packenden, voll im (Gitarren)Saft stehenden, neuen Studiowerk. "Under the influence" heisst das Teil und es dampft, rock'n rollt und bluest wie eh und je. Die Besetzung ist nehezu identisch zu der von "Last train home", also mit dem großartigen Sänger und Lead-Gitarrist Charlie Huhn sowie seinem kongenialer Partner, dem Slide- und Lead-Gitarren-Virtuosen Bryan Bassett, die sich gegenseitig immer wieder zu zügerllosen, glühenden Gitarren-Duellen aufputschen. Für die nötigen "PS" des wie geölt laufenden Foghat-Motors sorgen zudem Bassist Charlie MacGregor und Original-Drummer Roger Earl. Guitar Blues-, Boogie-, und auch Southern Rock - geradeaus, direkt, kompromißlos, ohne jeden Schnickschnack, voll im satten, fetten Double Guitar-Sound - direkt aus dem Herz und aus der Seele der Band, ohne Umwege hinein ins Herz der Fans. Das ist die pure Foghat'sche "Blues'n Boogie-/Rock'n Roll"-Herrlichkeit. Musikalische Gäste sind u.a. Kim Simmonds (Savoy Brown), Scott Holt und Dana Fuchs. Enthält u. a. ein klasse Remake des Foghat-Klassikers "Slow ride", inkl. furiosem Gitarren-Finish. Produziert hat das Werk im übrigen Tom Hambridge. Foghat in Bestform!

GGf. folgen noch ein paar mehr Infos.

Das komplette Tracklisting:

1. Under the Influence - 4:29
2. Knock It Off - 4:14
3. Ghost - 3:20
4. She's Got a Ring in His Nose - 3:58
5. Upside of Lonely - 4:31
6. Heard It Through the Grapevine - 4:22
7. Made Up My Mind - 3:14
8. Hot Mama - 3:35
9. Heart Gone Cold - 4:27
10. Honey Do List - 4:45
11. All Because of You - 4:57
12. Slow Ride - 7:43

Art-Nr.: 9197
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Under the influence
Ghost
She's got a ring in his nose
Upside of lonely
Heard it through the grapevine
Made up my mind
Hot Mama
Slow ride

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Fowler, Kevin - coming to a honky tonk near you [2016]
8Track-EP! Kevin Fowler, wie er leibt und lebt. Auch auf seiner neuen, 8 Songs umfassenden EP geht er unvermindert seinen eingschlagenen Weg weiter. Das ist erstklassige Countrymusic des Texaners, rein und traditionell durch und durch, frei von jeden Nashville Mainstream-Strömungen, und doch so lebendig, jung, frisch, knackig und "up to date". Stücke wie der herrliche, gut tanzbare Hillbillie Honky Tonker "Honky Tonk near you" (starke Gitarren-, Fiddle-, Piano-, Steel-Instrumentierung), das angerockte, dennoch vollkommen traditionelle, mit kernigen Gitarren-Riffs und feinen Fiddle-/Steel-Ergänzungen in Szene gesetzte "Movin' on", die Outlaw-angehauchte, so wundervoll melodische Ballade "Livin' proof", oder das so wunderbar flockige, ebenso melodische, prächtig den texanischen Staub aufwirbelnde, knackige "He ain't no cowboy" (tolle Gitarren, Steel) zeigen eindrucksvoll, dass Mr. Fowler wieder bestens in Form ist. Erneut ein großartiges (Mini)Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Honky Tonk Near You - 3:03
2. Movin' On - 3:01
3. Livin' Proof - 3:37
4. A Guy Like That - 2:49
5. The Bouncer - 3:25
6. He Ain't No Cowboy - 3:33
7. Texas Forever - 3:52
8. Sellout Song (feat. Zane Williams) - 3:01

Art-Nr.: 9318
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Honky Tonk near you
Movin' on
Livin' proof
A guy like that
He ain't no cowboy

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Gales, Eric - a night on the sunset strip - live ~ cd & dvd-combo [2016]
CD & DVD-Edition! Großartiges Live-Werk (CD und DVD-Kombinartion) von "Bluesrock-Phenom" Eric Gales, aufgenommen im Juli 2015 "on the Sunset Strip, Hollywood, California". Gales und seine Band sind in großer Form, wirken äußerst spielfreudig und technisch sehr stark. Das Werk demonstriert in beeindruckender Art und Weise auch live die ganze Klasse dieses famosen Gitarrenmagiers. Immer wieder glänzt Gales mit irrer, überaus ausgedehnter Giterren-Akrobatik. Enthält u. a. "a smokin' hot cover of the Stones-classic ''Miss you'". Sound der CD und Sound und Bildqualität der DVD sind exzellent. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist (CD & DVD identisch):

1. Intro - 0.48
2. Make It There - 8.46
3. The Change in Me - 6.37
4. Block the Sun - 6.55
5. The Open Road - 9.45
6. Sea of Bad Blood - 2.45
7. Bass & Drum Solos / Guitar Solo - 7.47
8. Swamp - 6.04
9. 1019 - 11.55
10. Good for Sumthin' - 9.12
11. Miss You - 6.55

Art-Nr.: 9206
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Georgia Shine Band - same [2016]
'Smokin' hot original Southern Rock'! Eine absolut treffende Umschreibung der seit 2013, aus Atlanta, Georgia, bestehenden, recht neuen Southern Rock- Formation Georgia Shine Band, die jetzt mit ihrem gleichnamigem Debüt (alles Eigenkompositionen) sofort famos auftrumpft. Hier sind allerdings keine Jungspunde zu Werke geschritten, sondern gestandene und erfahrene Musiker aus der Atlanta-Szene, die schon für und mit arrivierten Bands des Genres zusammengespielt haben. Bei einem klangvollen Namen wie dem von Doug Southern, dem Leader, Sänger, Songwriter/Texter und Gitarrist der Truppe, war der einzuschlagene Musikpfad ja quasi schon determiniert. Er bildet mit den weiteren Gitarristen Kevin Taylor und Dustin McElroy (beide haben früher mit dem einstigen, mittlerweile ja leider verstorbenen Lynyrd Skynyrd-Drummer Bob Burns in einer Band gespielt, Taylor auch sporadisch mal für Molly Hatchet) das klassische 3-Gitarren-Line-Up. Drummer Mark Smith (früher Southbound Band und Three Leg Dog) und Bassist Brian Watson bilden die routinierte Rhythmus-Fraktion. Als zusätzliche Gast-Musiker hat der Georgia-Fünfer noch Southerns Tochter Layla Rae (die ist schon bei den berühmten "Simple Man Cruises" aufgetreten) im Background, David Smith (bass), Dave Lamar James (klasse Keys) und Rick Willaford (Percussion) mit an Bord genommen, Letztgenannter hat das Werk sehr schön rau, ungeschliffen und erdig, ja fast im Live-Ambiente mit Doug in Assistenz produziert. Vierzehn durchgehend großartige, sich an der großen Southern Rock-Zeit der Siebziger Jahre orientierende Stücke mit einer Spielzeit von fast genau einer Stunde sind der treffliche Beweis, dass diese Musikrichtung sich einfach nicht tot kriegen lässt und immer wieder für neue Überraschungen gut ist. Die Opener "Redneck" und "Ink Under My Skin" lassen es sofort standesgemäß in einstmaliger Lynyrd Skynyrd-/Molly Hatchet-Tradition voller typischer E-Gitarreneinlagen krachen und knarzen. Southern, dessen klasse Stimme insgesamt entfernt an die von John Hiatt erinnert (dazu kommen leichte Tendenzen in Richtung Ronnie Keel, Gary Jeffries, Jimmy Van Zant), hat hier dieses schön "grimmige" Flair eines damaligen Danny Joe Browns. Mit den herrlichen Balladen "Shame" (klingt wie eine Modifikation von "Lonesme Guitar") und "Love Is Alive" (feines Piano), dem sehr an The Marshall Tucker Banr erinnernden "I'm Gone", dem Bandnamen getreuen "Georgia Shine" (hier blinzelt ein wenig Charlie Daniels "Long-Haired Country Boy" durch) und dem starken "Johnny Rebb" (erinnert vom Aufbau an Doc Hollidays "Southern Man", zwei starke verschachtelte, "mehrstimmige" E-Gitarren-Kurz-Passagen in der Mitte und am Ende) hat die Band gleich fünf Hymnen-taugliche Tracks am Start (!), an die man spielend, ein typisches langezogenes Gitarrenfinish hätte anbauen können. Zur Anhebung des biergelaunten Stimmungsbarometers eignen sich vortrefflich solche Songs wie das furiose "Junkie Dumb", bei dem die höllisch gespielten Lead Gitarren regelrecht Funken sprühen lassen (toll!), die rhythmisch-shuffligen Boogie-Nummern wie "Hot Mess" (klingt wie eine Reinkarnation von Skynyrds "What's Your Name") und der inkludierte, zünftige Hidden-Track "You Know What I Mean" (folgt dem abschließenden überwiegend akustisch gehaltenen "64"). Die Georgia Shine Band bedient mit einem starken Debüt in erster Linie die Fraktion der Southern Rock-Nostalgiker, die es wehmütig nach Musik aus der Hochzeit von Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Doc Holliday, Allman Brothers (einige Duane Allman-mäßige Slides sind hier auch vertreten), The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band dürstet. Dies geschieht in Verbindung mit viel kreativer musikalischer Neuenergie, ähnlich wie es zeitgenössische Interpreten wie Rebel Pride, Rambler, Blackberry Smoke, Gary Jeffries, Holman Autry Band & Co. auch immer wieder praktizieren und umzusetzen versuchen. Ein echter neuer Stern am Southern Rock-Firmament dieses Quintett aus Atlanta, Georgia, und eine weitere starke Veröffentlichung in einem von vielen guten Neuveröffentlichungen begleiteten Southern Rock-Jahr 2016! So darf es gerne weitergehen. 'Shine On' Georgia Shine Band! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck - 4:08
2. Ink Under My Skin - 3:41
3. Shame - 4:50
4. Born to Do - 2:54
5. I'm Gone - 4:53
6. Junkie Dumb - 5:07
7. Georgia Shine - 4:50
8. Love Is Alive - 4:26
9. Hott Mess - 3:01
10. Crazy Daisy - 3:40
11. Johnny Rebb - 5:34
12. Under Cover - 2:43
13. 64 - 4:28
14. You Know What I Mean (hidden track) - 5.01

Art-Nr.: 9247
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Redneck
Ink under my skin
I'm gone
Georgia shine
Love is alive
Hot mess
Johnny Rebb
Under cover

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Hutchens, Daniel - the beautiful vicious cycle of life [2016]
Daniel Hutchens, der als einer der am meisten respektierten Songwriter von Athens/Georgia gilt, veröffentlicht mit dem großartigen "The Beautiful Vicious Cycle Of Life" sein nunmehr 3. Solo-Album. Vielen aber dürfte Hutchens, von allen den Widespread Panic-Fans, durch seine enge Freundschaft und Bindung zu Panic bekannt sein, von dessen Songs die famosen Southern-/Jamrocker in fast stetiger Regelmässigkeit immer mal wieder welche für ihre Alben aufnehmen und bei dessen Konzerten er des öfteren als Gast auftaucht. Zudem ist Hutchens der Kopf der ebenfalls im Dunstkreis von Widespread Panic entstandenen Rockband Bloodkin, die bereits jede Menge prächtiger Alben veröffentlicht hat. Justin Gage von "Aquarium Drunkard", einem bekannten amerikanischen Online Independent Audio Blog sagt über Hutchens: "I put his catalog right up there with the likes of Townes Van Zandt, Alejandro Escovedo and Steve Earle in terms of truly capturing the nuances of humanity, both the light and the dark, in song. is a national treasure". Hutchens' neues Werk ist ein klasse Rootsrock-Album geworden, das natürlich Spuren von seinen Freunden von Widespread Panic und Bloodkin aufweist, aber eben auch von solchen Kollegen wie beispielsweise Ryan Adams, Cracker, Steve Earle, den Drive-By Truckers, Wilco und den Hard Working Americans, von denen im übrigen, neben anderen bekannten Musikern wie David Barbe (aus dem Drive-By Truckers-Umfeld), Todd Nance (ex-Widespread Panic), William Tonks und Eric Carter (beide Bloodkin), deren 3 Bandmitglieder Duane Trucks (drums), Dave Schools (bass) und Jesse Aycock (pedal steel, guitar) entscheidend am Entstehungsprozess der Scheibe mitwirkten. Ob Songs wie das flotte, gut rockende und dabei prima ins Ohr gehende "Pretty girls in summer dresses", der wunderbare, Pedal Steel-begleitete und mit einer feinen Orgel-Untermalung verzierte Midtempo Americana-Rocker "American Country ghosts", das kernige, ruppige, kraftvolle, mit klasse E-Gitarren durchzogene Titelstück "The beautiful vicious cycle of life", das flockige, lockere "Touch up time", die herrliche, schön ruhige, sehr texanisch angehauchte Singer-Songwriter-/Americana-Nummer "One bird shy", der erdige, schön knackig und dreckig performte, fast mit einem gewissen Tom Petty-Feeling ausgestattete Rootsrocker "Epitaph town", oder die wunderbare, mit feinen Steelguitar-Momenten versehene Americana-Ballade "All golden traces" - Hutchens' hervorragendes Songwriter-Talent ist allgegenwärtig. Produziert hat das Werk Widespread Panic- und Hard Working Americans-Bassist Dave Schools. Klasse Vorstellung von "Danny" Hutchens!

Das komplette Tracklisting:

1. Jack Nicholson Grin - 3:42
2. American Country Ghosts - 5:42
3. The Beautiful Vicious Cycle Of Life - 4:39
4. Pretty Girls In Summer Dresses - 4:53
5. Wings And A Walking Cane - 3:58
6. Touch Up Time - 3:22
7. Tearing Up The Tiles - 3:26
8. One Bird Shy - 4:10
9. Spend It All - 4:35
10. Epitaph Town - 3:36
11. All Golden Traces - 3:57

Art-Nr.: 9178
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American Country ghosts
The beautiful vicious cycle of life
Pretty girls in summer dresses
Touch up time
One bird shy
Epitaph town
All golden traces

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Jamestown Revival - the education of a wandering man [2016]
Was für ein Pracht-Album! Welch eine "Americana-Perle"! Jamestown Revival sind Jonathan Clay (lead vocals, guitars, mandolin, banjp, harmonica) und Zach Chance (harmony vocals, piano, orrgan), bzw. ihre um 3 weitere Mitstreiter erweiterte Band. Die beiden, aufgewachsen in dem kleinen texanische Städtchen Magnolia, sind seit frühester Jugend beste Freumde, die sich bereits sehr früh von der Musik solch unterschiedlicher Ikonen wie etwa Guy Clark, John Prine, Willie Nelson, den Everly Brothers, Credence Clearwater Revival und Stevie Ray Vaughan inspirieren ließen und nicht mehr davon loskamen. Musik machen wurde ihre Passion. Und sie hatten, bzw. haben riesiges Talent. Die gemeinsame Karriere war also früh vorbestimmt. "The education of a wandering man" ist das zweite Album von Jamestown Revival, das den schon gefeierten Vorgänger "Utah" noch einmal klar übertrifft. Was ist das für eine herrliche, genauso leidenschaftliche, unbeschwerte, frische und authentische Roots-/Americana-Scheibe geworden, eine geradezu magische Kombination aus Klängen des amerikanischen Südens, klassischen Countryrock-Bezügen, Blues, Soul und Western Rock. Jonathan Clay und Zach Chance sind fantastische Musiker, Sänger (ihre Harmonie-Gesänge sind einfach wunderbar) und Songwriter mit höchster Ausstrahlung, umgeben von nicht minder starken Mitstreitern. Das durchweg von tollen Melodien bestimmte Songmaterial ist herausragend, es gibt nicht die Spur eines schwachen Stückes. Nehmen wir beispielsweise mal den mit einem unterschwelligen Hall in Szene gesetzten Roots-/Americana-Rocker "Love is a burdon". Die Nummer geht einem mit ihrem wundervollen Southern-/Wüsten-/Countryrock-Flair nicht mehr aus dem Ohr. Klasse hier auch die beiden Dual Lead Gitarren (Clay ist ein exzellenter Gitarrist) im Mittelteil. Die pure Americana-Wonne! Das kann man wahrlich auch von dem von einem hinreissenden Ghost Town-/Lost Highway-Feeling begleiteten, geradezu traumhaft melodischen, flockigen "Journeyman" behaupten. Die Nummer ist eingebettet in eine faszinierende Instrumentierung aus genialen (Baritone)Gitarren und einer wunderbaren, hintergründigen Orgel. Ein überragender Retro Wüsten-/Western-/Countryrocker dessen natürliche Magie einen nicht mehr los lässt. Oder auch der knackige, dynamische, straight nach vorn gehende Rootsrocker "Airliner" mit seiner abermals tollen Melodik, geschickt und nicht zu sehr im Vordergrund eingesetzten Bläsersätzen und den vorzüglichen Twin-Leads im Break, der herrliche Country-/Americana-Waltz "Always been wild", das, wie es der Titel schon vermuten lässt, sehr texanisch angehauchte, autobiographische, rootsige, Steelguitar-getränkte "Back to Austin", das soulige "Midnight hour", der tierische, mit tollem, stampfendem Drumming, trockenen Banjo-Klängen, rauer Bluesharp und ebenso rauer E-Gitarre inszenierte, swampige, dreckige Roots-/Bluesrocker "Poor man's gold", oder der famose, Rolling Stones-beeinflusste ("Dead flowers"), erdige, dabei wie Öl runtergehende, wunderbar melodische, knackige Countryrocker "Done me wrong" - ein musikalisches Highlight jagt das nächste. Jamestown Revival sind auf dem besten Weg sich ganz oben in der Spitze der aktuellen Roots-/Americana-Szene festzusetzen. Schon mit ihrem 2. Album bewegen sie sich locker auf dem Level solcher Kollegen wie etwa The Lone Bellow oder Jason Isbell. Eine begnadet starke Vorstellung von Jonathan Clay, Zach Chance und ihren Freunden. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Großtaten...

Das komplette Tracklisting:

1. Company Man - 3:04
2. Love Is A Burden - 3:51
3. Journeyman - 4:09
4. American Dream - 2:59
5. Airliner - 3:45
6. Always Been Wild - 3:20
7. Back To Austin - 3:57
8. Midnight Hour - 3:30
9. Poor Man's Gold - 3:35
10. Almost All The Time - 2:13
11. Done Me Wrong - 4:03
12. Head On - 4:50

Art-Nr.: 9311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love is a burdon
Journeyman
Airliner
Back to Austin
Poor man's gold
Done me wrong

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Lambert, Miranda - the weight of these wings [2016]
2 CD-Set! Herausragend! Neues Doppel-Album von Miranda Lambert mit 24 neuen, baumstarken Tracks - einer besser als der andere. Kreativ war Miranda Lambert schon immer, doch mit diesem Werk setzt sie nochmal einen drauf. Eine wundervolle Reise durch alle Facetten des Country - von Tradition, über herrlichen Retro Country, bis hin zu prächtigen Americana-Nummern - und das alles handgemacht, ohne aufgesetzte "Loops" und überproduzierten, elektronischen "Schnickschnack", dabei top-aktuell in Szene gesetzt. Es ist eine Wonne dieser Künstlerin zuzuhören. Mit Sicherheit eine der besten Country-Veröffentlichungen des Jahre 2016!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Runnin' Just in Case - 4:33
2. Highway Vagabond - 3:53
3. Ugly Lights - 3:01
4. You Wouldn't Know Me - 3:19
5. We Should Be Friends - 2:50
6. Pink Sunglasses - 4:06
7. Getaway Driver - 3:53
8. Vice - 4:00
9. Smoking Jacket - 4:54
10. Pushin' Time - 3:33
11. Covered Wagon - 4:08
12. Use My Heart - 3:50

Disc 2:
1. Tin Man - 4:19
2. Good Ol' Days - 3:18
3. Things That Break - 3:47
4. For the Birds - 3:46
5. Well-Rested - 4:39
6. Tomboy - 4:01
7. To Learn Her - 3:47
8. Keeper of the Flame - 3:59
9. Bad Boy - 4:40
10. Six Degrees of Separation - 3:09
11. Dear Old Sun - 4:56
12. I've Got Wheels - 3:40

Art-Nr.: 9338
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Little Boys Blue - tennissippi [2016]
Little Boys Blue - ein Bandname, der klingt, wie der einer Boygroup, doch weit gefehlt. Diese Kerle aus Jackson/Tennessee sind "alte" Recken der Tennessee- und Nashville-Szene, die sich im Rahmen dieses bärenstarken Sextetts jedoch vorwiegend ihren bluesigen Neigungen hingeben. Der Albumtitel ihres nunmehr schon 4. Werkes, "Tennissippi", repräsentiert ihre Musik nahezu perfekt: Blues, Bluesrock und Rootsrock mit schönen, gepflegten Southern-Bezügen, der die Americana-, Country, Rock-, Soul- und Southern-Charakteristika Tennessee's und den swampigen Delta-Blues und Soul des U.S.-Bundesstaates Mississippi in einem herrlich ausgewogenen Einklang miteinander verbindet. Das hat ungemein viel Spirit und Feeling. Kopf und Frontmann der Band ist der ausgezeichnete Mundharmonika-Spieler und Sänger JD Taylor, der auch gleich noch seinen Sohn, den außergewöhnlich talentierten Lead Gitarristen Alex Taylor mit eingebunden hat. Die beiden fungieren im Verbund auch als Haupt-Songwriter, denn 8 der 12 durchweg hervorragenden Tracks stammen aus ihrer Feder. Die weiteren Bandmitglieder sind der zweite Lead- und Slide-Gitarrist Tyler Goodson, Dave Thomas (B3 Organ & Piano), Dave Mallard (Bass) und Mark Brooks (Drums) - alles fantastische Musiker, die immer wieder ihr außergewöhnliches, individuelles Können demonstrieren, aber vor allem im Kollektiv exzellent zusammenspielen. Was für eine klasse Truppe - voller Leidenschaft, voller Seele, Spielfreude und Inspiration. Gerade die beiden Gitarristen brillieren immer wieder mit wunderbaren Läufen und Soli, aber auch für instrumentelle Ausflüge von Mundharmonika, Piano und Orgel besteht ausreichend Freiraum. Das alles ergänzt sich großartig. Verfeinert wird der satte, klare Sound (aufgenommen wurde das Album übrigens überwiegend in den legendären Fame Studios von Muscle Shoals/Alabama) bei dem ein oder anderen Track noch durch eine klug und markant, aber nie überladen eingesetzte Bläser-Sektion. Es passt alles hervorragend zusammen. Das Album startet direkt mit dem Titelstück "Tennissippi", gleich eine absolute Hammernummer. Tolle, dreckige swampige Slideguitar-Klänge und Mundharmonika-Licks eröffnen das Stück, ein cooles, herrlich retro klingendes E-Piano folgt, ein schwüler, sumpfiger Groove, und schon befinden wir uns mitten in einem packenden Blues-/Southern-/Rootsrocker, der einen nicht mehr loslässt. JD Taylor singt klasse, die Melodie ist top. Bärenstark sind sowohl das Harp, als auch das Gitarren-Solo. Jammige Percussion, ein lässiger, souliger, funky Groove, der geschickt zwischen Lockerheit und drückender "Hitze" (stark hier die Bläser) hin und her balanciert, dazu prächtige Wah Wah E-Gitarren-Riffs und erneut eine klasse Melodie bestimmen das wunderbare "Lights on". Enthält zwei himmlische, sehr lässige, fingerfertige Gitarrensoli, sowie ein tolles Orgelsolo. Super! Der geniale, flockig "shufflende" Slow-Blues "If Id'a known" besticht, neben seiner erstklassig hängen bleibenden Struktur, mit herrlichen, ausgedehnten Läufen der beiden Gitarristen, aber auch mit Soli von Fronter JD Harris an der Harp und Dave Thomas an der Orgel. Die Herrschaften zeigen auf beeindruckende Weise ihr jeweiliges, großes Können. Dann das traumhaft schöne "35 years" - das ist purer, edler, herrlicher Southern-Soul- und -Blues vom Allerfeinsten. Hier klingt die Truppe fast ein wenig wie die grandiose Tedeschi Trucks Band in Höchstform. Ein wundervolle Melodie schlängelt sich in unsere Ohren, dazu fantastische Slideguitar-Begleitung, inkl. eines tollen Solos, sowie ein hingebungsvolles Mundharmonika-Solo bestimmen das Geschehen, ebenso starkes E-Piano, Orgel und erstklassiger Gesang. Super auch beispielsweise das grandios groovende, wieder von toll integrierten Bläsern unterstützte, voller Memphis-Soul, aber auch voller Latin-Flair steckende, sehr jammige Instrumental "Chitlins con carne" (tolles Percussion-, Harp-, E-Gitarren-, Piano- und Trpmpeten-Spiel), der brodelnde Funk-/ Bluesrocker "Do you no wrong" und das sehr swampig daherkommende, fette, kochende "Big pimpin Sugar Daddy Romeo". Die Liebhaber erstklassiger Roots-, Southern-Blues-, und Delta-Blues-Musik werden diese Band unmittelbar in ihr Herz schließen. "Tennissippi" jedenfalls ist ein famoses Album! Dieser Band zuzuhören ist das reine Vergnügen. So dürft ihr weitermachen, Jungs...

Das komplette Tracklisting:

1. Tennissippi - 4:28
2. Lights On - 4:43
3. Pack It Up Baby - 3:43
4. If Id'a Known - 6:17
5. 35 Years - 5:29
6. Chitlins Con Carne - 4:56
7. Do You No Wrong - 5:41
8. Smoke Rings - 5:40
9. Health Insurance Blues - 4:10
10. Wanna Be Your Loving Man - 3:59
11. Big Pimpin Sugar Daddy Romeo -4:33
12. Jackson - 2:30

Art-Nr.: 9199
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennissippi
Lights on
If Id'a known
35 years
Chitlins con carne
Do you know wrong
Big pimpin Sugar Daddy Romeo

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McFadden, Eric - pain by numbers [2018]
Der in der Branche, sowohl bei den Musikerkollegen, als auch bei den Fans gleichermaßen bejubelte, vielgepriesene und wertgeschätzte, californische Gitarrenvirtuose aus San Francisco beglückt uns mit einem geradezu packenden, brillanten, neuen Album namens "Pain by numbers". Eric McFadden, so etwas wie eine "Genre" Underground-Legende, hat bereits eine bewegende Karriere aufzuweisen. Er tourte in der ganzen Welt als Gitarrist der Funk-Legende George Clinton und auch mit Rock-Veteran Eric Burdon, ebenso wie mit seinem eigenen Eric McFadden Trio, war zusammen mit Dave Schools (Widespread Panic), Jerry Joseph (Jack Mormons), Wally Ingram (u. a. Sheryl Crow) und Danny Louis (Gov't Mule) Mitglied der bei den Jamrock-Fans wohl bekannten Supergroup Stockholm Syndrome und tourt immer mal wieder mit seinem engen Freund und New Orleans-Veteran Anders Osborne durch die Lande. Aufgenommen in den berühmten "Whiskey Bayou Studios" in Houma/Louisiana, worin sicher auch das während des gesamten Albums zu spürende, dezente Louisiana-/Swamp-Flair begründet liegt, kommt McFadden mit einer immens spannenden, elektrisierenden, dreckigen, rauen, kernigen, voller Seele und Inspiration steckenden, fulminanten Bluesrock-Mixtur daher, die neben ihrer Blues und Rock-Basis vereinzelt auch Spuren von Funk-, Soul-, Roots-, den schon erwähnten Swamp-, und sogar Flamenco-Elementen (bei dem wunderbaren, erhabenen, von exzellentem Acoustic-Gitarrenspiel geprägten "I never listened so goog") aufweist. McFadden gilt als "World Class Guitarist", aber auch als vorzüglicher Songwriter und mit seinen "Great Sounding Vocals" als exzellenter Sänger, was er hier eindrucksvoll unter Beweis stellt. Dazu kann er auf eine herusragende Begleitband zurückgreifen, mit Doug Wimbish (Living Color) am Bass, Terrence Higgins (Warren Haynes, Ani DiFranco) an den Drums und Bluesgröße Tab Benoit an den Keyboards, der das Album auch hervorragend produzierte. Das, wie gesagt, überwiegend erdig dreckige Songmaterial ("his music is dirty, his guitar is dirty, and his attitude is dirty", heißt es fazu in einem amerikanischen Zitat), besticht gleichzeitig mit starken Melodien, klasse Strukturen und kommt voller Spielfreude. Immer wieder besticht McFadden mit packenden, mitreißenden, würzigen Gitarrenläufen und -soli. "If San Francisco is home to anyone approaching the abilities of a modern Jimi Hendrix, it’s Eric McFadden", schreibt beispielsweise das Guitar Player-Magazin. Los geht's mit dem herrlich dreckigen, von stampfenden, fetten Drums nach vorn getriebenen Bluesrocker "While you was gone". Die massiven, rauen Gitarrenriffs und die feurigen, flinken Gitarrenläufe verbreiten gar ein leichtes Southern-Feeling. Gleich zu Beginn ein echter "Hammer"! Weiter geht's mit dem sehr melodischen und lockeren, dennoch auch kraftvollen, voller Roots-Spirit steckenden "Love comes rescue me", das von Benoit's starkem Orgel-Fundament und McFadden's quirligen Gitarrenlicks bestimmt wird. Wunderbar! Ein weiteres der vielen Highlights stellt die schwereblütige, wuchtige Heavy Bluesrock-Ballade "Skeleton key" dar, ausgestattet mit krachenden Riffs irgendwo in der Nähe swampig bluesiger Black Sabbath und mit glühemden, flinken Gitarreläufen, irgendwo zwischen Hendrix und Kumpel Anders Osborne. Hat mächtig Feuer und bahnt sich doch mit einer tollen Melodik ihren Weg in unsere Ohren. Saustark auch die hinreißende, von ungemein kernigen Lead Gitarrenläufen durchzogene, powernde, dabei wieder sehr melodische Ballade "So hard to leave" (klasse Orgel-Background, fettes, lichterloh brennendes, quirliges Gitarrensolo), das furios im Powertempo abrockende, ordentlich dampfende "If I die today", das lockere, dennoch kraftvolle, leicht soulig angehauchte, von faszinierenden, lässigen Gitarrenläufen geprägte "Fool your heart" (messerscharfes Gitarrensolo), das gewaltig Dampf produzierende, massiv rockende "Don't you wanna live?" mit seinen krachenden Riffs und seinem unter Strom stehenden, rauen, jammigen Gitarrensolo, oder das von genialem Acoustic-Gitarrenspiel geprägte, leicht mexikanisch angehauchte, finale Instrumental "Cactus voice". Fazit eines amerikanischen Rezensenten: "'Pain by Numbers' is a top-to-bottom masterwork". Dem schießen wir uns vorbehaltlos eins zu eins an. Eine absolute Meisterleistung von Eric McFadden. "Massive, dirty, diverse Guitar Bluesrock" in vollster Blüte!

Das komplette Tracklisting:

1. While You Was Gone - 4:15
2. Love Come Rescue Me - 5:02
3. Long Gone - 3:56
4. The Girl Has Changed - 3:34
5. Skeleton Key - 7:02
6. I Never Listened Too Good - 3:44
7. So Hard to Leave - 6:11
8. If I Die Today - 3:55
9. Fool Your Heart - 4:01
10. The Jesus Gonna See You Naked - 4:51
11. Don't You Wanna Live? - 3:50
12. Cactus Juice - 6:24

Art-Nr.: 9706
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
While you was gone
Love come rescue me
Skeleton key
I never listened too good
If I die today
Fool your heart
Don't you wanna live?

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