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Blue Rodeo - 1000 arms [2016]
Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo kommen mit ihrem 14. Studioalbum. "1000 arms" heißt das Werk - und die Band hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Nach 30 Jahren "im Geschäft" klingen Blue Rodeo so etwas von frisch, natürlich und lebendig - es ist eine wahre Wonne. Die Songs (es gibt nicht den Hauch einer schwächelnden Nummer) klingen ungemein locker und flockig, fließen nur so aus den Lautsprechern. Jim Cuddy und Greg Keelor haben songwriterisch wieder einmal einen Wahnsinns-Job gemacht und die Band setzt die Stücke auf einem Level um, das seinesgleichen sucht. Ob der knackige, dennoch herrlich lockere, voller transparenter, glasklarer Gitarren steckende und mit schönen Mandolinen-Fills, sowie toller Orgel-Untermalung in Szene gesetzte, überaus melodische Opener "Hard to remember", der flotte Americana-/Alternate Countryrock-Knüller "I can't hide this anymore", das mit toller Mudharmonika ergänzte, lässig flotte "Jimmy fall down", das kraftvolle, abermals traumhaft melodische, von einem wunderbar nostalgischen Byrds-Feeling unterwanderte, voller toller Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo) steckende "Rabbit's foot", das herrliche Gitarren- und Pedal Steel-getränkte, locker flockige Titelstück "1000 arms" (ein sich unwiderstehlich ins Ohr schraubender Countryrocker vom Allerfeinsten), die wunderbar psychedelische, von einem feinen Wüstenflair begleitete Americana-Nummer "Dust to gold", das knackig nach vorn rockende "Superstar", oder das in einen herrlichen, vielseitigen, frischen Gitarrensound geträmkte (tolles Solo), wieder leicht psychedelische "The flame" - Blue Rodeo sind in billanter Form. Gehört zu ihren besten Veröffentlichungen überhaupt. Ein bestechend starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Remember - 4:56
2. I Can't Hide This Anymore - 3:21
3. Jimmy Fall Down - 4:18
4. Long Hard Life - 3:40
5. Rabbit's Foot - 4:03
6. 1000 Arms - 4:33
7. Dust to Gold - 4:39
8. Superstar - 3:37
9. Mascara Tears - 4:25
10. Can't Find My Way Back to You - 5:20
11. So Hard to See - 4:48
12. The Flame - 6:31

Art-Nr.: 9330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to remember
I can't hide this anymore
Jimmy fall down
Rabbit's foot
1000 arms
Dust to gold
Superstar
The flame

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Brown Band, Zac - welcome home [2017]
Dass die Zac Brown Band mal ein Album abliefert, das uns auch nur annähernd enttäuschen könnte, ist wohl ausgeschlossen. Auch "Welcome home" ist wieder ein Prachtwerk geworden. Nach dem vor 2 Jahren erschienenen, sehr experimentellen, aber dennoch herausragend guten "Jekyll + Hide" besinnt sich die Band nun wieder mehr auf ihre Roots und die Musik ihrer Anfänge. Was wir hören ist wundervoller, von exzellenten Melodien und erstklassiger Instrumentierung geprägter, schön Southern-angehauchter, überaus entspannter und lockerer New Country / Country, wie ihn in einer solchen Qualität und mit einem solchen Feeling nur die Zac Bown Band hinbekommt. Das Songmaterial ist eine wahre Wonne. Ohne jeden Zweifel ist "Welcome home" der nächste, absolute Hochkaräter der Zac Browen Band! Diese Truppe ist und bleibt etwas ganz Besonderes für die Countryszene. Auch die Americana-Freunde werden hier wieder ihre helle Freude haben. Produziert hat übrigens diesmal Dave Cobb (u. a. Jason Isbell & Chris Stapleton).

Das komplette Tracklisting:

1. Roots - 3:51
2. Real Thing - 3:50
3. Long Haul - 3:32
4. 2 Places at 1 Time - 3:40
5. Family Table - 3:31
6. My Old Man - 3:47
7. Start Over - 4:13
8. Your Majesty - 3:42
9. Trying To Drive - 4:26
10. All The Best - 4:11

Art-Nr.: 9446
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cadillac Three, The - bury me in my boots [2016]
Das dampft, das kocht, das ist heiß! Nashviille's neues Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock mit einem prächtigen, "rattenscharfen" zweiten Album. Tolle Musiker! Tolle Songs! Schön fett! The Cadillac Three rocken Nashville...

Das komplette Tracklisting:

1. Bury Me In My Boots
2. Slide
3. Drunk Like You
4. Graffiti
5. Buzzin‘
6. Party Like You
7. Ship Faced
8. Soundtrack To A Six Pack
9. White Lightning
9. The South
10. This Accent
11. Peace Love & Dixie
12. Hot Damn
14. Runnin‘ Red Lights

Art-Nr.: 9235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Donahew, Casey - all night party [2016]
Hammerstarkes 6. Studioalbum von Casey Donahew! Herrlich, wie diese Songs ins Ohr gehen und losrocken. Das ist satter, knackiger Countryrock ala Cross Canadian Ragweed, Reckless Kelly, Will Hoge oder der frühen Eli Young Band, offeriert dabei aber auch eine gewisse Nashville New Country(rock)-Kompatibilität, was wir an dieser Stelle als ausschließlich positiv verstanden haben wollen, denn auf die momentan in Music City angeagten, hippen Mainstream-Spielereien wird gänzlich verzichtet. Hier wird schnörkellos geradeaus und mit absolut traumhaft schönen Melodien das "Country" gerockt" - und der unwiderstehliche, rootsige, staubige, texanische Red Dirt-Spirit ist dabei allgegenwertig. Die angesprochene Nashville-Kompatibilität ist eine logische Konsequenz des Aufnahmeprozesses, denn "All night party", eingespielt ohne Casey's übliche Casey Donahew Band, wurde in Nashville mit dortigen Genre-Größen aufgenommen. Nachdem die beiden Vorgänger "Double-Wide Dream" und "StandOff" unter den Top-10 der Country Billboard Charts gelandet waren, geht der beliebte, aus der Nähe von Fort Worth stammende Künstler damit nun den Weg, den zuvor auch andere Interpreten wie die Randy Rogers Band, Wade Bowen oder die Eli Young Band aus dem Red Dirt-Zirkel beschritten haben. Er begab sich für die Einspielung seines neuen Werkes "All Night Party" quasi in die 'Höhle des Löwen'. Im Gegensatz zu seinen o. a. Kollegen, hat er sich aber nicht von einem Major-Label vereinnahmen lassen, sondern mit dem solventen und großzügigen Thirty Tigers Vertriebslabel im Rücken, das Donahew schon lange begleitet, die Variante einer Eigenproduktion gewählt, um jederzeit die Oberhand über seine Musik zu behalten und seine kontinuierlich, in gesundem Maße, gewachsene, mittlerweile aber doch immense Fan-Basis (vor allem in Texas) nicht vor den Kopf zu stoßen. Dieser Spagat, ist ihm, um es vorwegzunehmen, prächtig gelungen. Er hat mit Josh Leo einen exzellent zu ihm passenden Produzenten engagiert und mit der Creme de la Creme der Nashville-Studiomusiker (Nir Z - drums, Steve Mackay - bass, Tony Harrell - keyboards & accordion, Bobby Terry -acoustic guitat & banjo, Kenny Greenberg und Rob McNelley - guitars, sowie Aubrey Haynie - fiddle & mandolin) ein Star-Ensemble gefunden, das sich wunderbar auf seine Art zu Musizieren einließ und gleichzeitig mit seinem ungemeinem handwerklichen Können ganz neue Ebenen eröffnete. Leo und sein Team haben an Donahews Sound nur marginal und ganz unmerklich gefeilt und ihm einfach nur deutlich mehr Frische, Drive, Kraft, Saft und Klasse beschert. Der fluffige, dennoch sehr knackige und eingängige Opener "Kiss Me" stellt für Donahew, mit seiner ersten, national veröffentlichten Single, ebenfalls ein Novum dar. Ein sehr melodischer und von einer markanten Banjo-Linie untermalter Red Dirt-Song, der auch in den Radiostationen Nashvilles auf offene Ohren stoßen sollte (lustig: seine texanische Live-Begleitband musste sich, laut einem Interview, extra ein Banjo für diesen Song neu zulegen). Auch das vom Hitschreiber-Duo Jon Nichols und Craig Wiseman kreierte sommerlich launige "That Got The Girl" (grooviges Piano und Orgel) dürfte große Chart-Ambitionen haben. Ansonsten belässt es der Protagonist bei seinen Eigenkompostionen, in seiner ureigenen Art zu performen: Mit "What Cowboys Do" gibt es einen kraftvollen Red Dirt-Countryrocker mit Western-Appeal, "Feels This Right" und die Fortsetzung seiner White Trash-Lieder, "White Trash Bay" bieten ebenfalls wunderbar knackigen Stoff, "College Years" ist eine sehr melodische, euphorische Rückbesinnung an alte Zeiten, die grandiose, hinreissend in Szene gesetzte Tex-Mex-Ballade "Josie Escalido" kommt in toller Gestaltung mit Mariachi-Trompeten, Akkordeon, Mandoline und spanischer Akustikgitarre, und der fantastisch ins Ohr gehende "Country Song" ist einfach nur die pure Countryrock-Wonne. Den absoluten Kracher gibt es dann mit "Going Down Tonight" als Rausschmeißer am Ende. Ein wüster, dreckiger und angriffslustiger Southern Rocker, bei dem der auch ansonsten alles überragende E-Gitarrist Kenny Greenberg (was für großartige und auf den Punkt gebrachte Einlagen und Soli) und seine Mitstreiter nochmal alles aus sich herausholen. Grandios hier auch die an Bekka Bramlett erinnernden sexy und frech gesungenen Uuh und Aah-Backs (die ausführende Dame ist in den Credits leider nicht genannt) - was für eine Rakete. Toller Song! Casey Donahews Trip nach Nashville ist exzellent gelungen. Mit "All Night Party" könnte diesmal der ganz große nationale Wurf gelingen. Versient hätte er es wirklich. Ein wunderbarer Kompromiss aus knackigem, ehrlichen New Country(rock) und traditionellem Donahew-typischen Texas Red Dirt. Das vielleicht beste Album des Texaners bisher. Große und lange Donahew-Feier-Nächte dürften damit vorprogrammiert sein! "So let's party all night long (with Casey Donahew)"! (Daniel Daus / Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me - 3:28
2. Country Song - 3:08
3. College Years - 3:04
4. What Cowboys Do - 3:50
5. Feels This Right - 3:18
6. That's Why We Ride - 3:03
7. That Got the Girl - 3:36
8. Josie Escalido - 5:20
9. White Trash Bay - 3:09
10. Going Down Tonight - 3:18

Art-Nr.: 9257
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Kiss me
Country song
College years
What cowboys do
That's why we ride
Josie Escalido
Going down tonight

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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Girls Guns and Glory - love and protest [2016]
Was für eine faszinierende Musik! Ist es Country, Country Rock'n Roll, Americana, Rockabilly angehauchter Country, Country Twang'n Roll? Wohl eine magische Mischung aus alledem, die den unwiderstehlichen, einzigartigen Sound der brillanten Band Girls Guns & Glory um deren begnadeten Songwriter, Gitarrist und Lead Sänger Ward Hayden ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) definiert. Die Band aus Boston ist zurück mit ihrem neuen Album "Love and protest", einem Teil, das die Glücksgefühle der geneigten Country-, Countryrock-, Alternate Country- und Americana-Fans mit seinen herrlichen Songs zum Überlaufen bringen dürfte. Es ist die pure Wonne! Man stelle sich die besten Stilelemente solcher Bands und Kollegen wie The Derailers, The Mavericks, Two Tons Of Steel und Dwight Yoakam vor, dazu ein paar Spuren von Hamk Williams sr., Johnny Cash, Chris Isaak und Buddy Holly, einen Hauch von Credence Clearwater Revival, einen dezenten Vibe von Gram Parsons und seinen Flying Burrito Brothers, packe das alles in einen wundervoll transparenten, vielschichtigen, genauso klaren wie erdigen Gitarrensound und in von traumhaften Melodien durchzogene Songs - und fertig ist die musikalische Zauberformel von Girls Guns & Glory. Ja, vor allem diese Melodien, aber auch dieser Schwung, diese Frische und diese Spielfreude, hat man sie erst einmal aufgesogen, lassen einen nicht mehr los. Das die Band auf diesem Album auch immer wieder richtig Lust auf soulful "Rock 'n' Roll" hat zeigt sie sofort eindrucksvoll mit dem gnadenlos starken Opener gleichen Namens, einem riffigen, wunderbar knackigen Countryrocker mit einem prächtigen Bass-Drive, vielen, transparenten Gitarren und einer unwiderstehlichen Melodie. Diese Hammernummer zum Auftakt verzaubert sofort unsere Ohren und Sinne. Die Band hat ihre Zuhörer voll im Griff - und es geht bis zum Ende das Albums so weiter. Flott und dynamisch "rocken" sich Girls Guns & Glory anschließend durch den großartigen Countryfeger "Wine went bad (but I'm still drinkin')", wieder gespickt mit tollen Gitarren und einer klasse Melodie. Auf ähnlichem Terrain bewegt sich das erfrischende, leicht nostalgisch angehauchte, wunderbar flüssige "Who will love you" (tolles E-Gitarren-Solo am Ende), ehe Ward Hayden & Co. mit dem fantastischen "Reno, NV" die traditionellen Countryfreude bedienen. Die Nummer kommt im mittleren Tempo und hat einen ganz natürlichen, dezenten Honky Tonk-/Mexican-Touch. Ganz stark hier die Baritone Guitar von Gast Duke Levine (u.a. Mary Chapin Carpenter, Peter Wolf, Rosanne Cash u.v.m.), der nicht nur diesen Track mit seinem brillanten Spiel bereichert. Ein famoses Desert-/Ghost Town-Feeling, einmal mehr vorwiegend ausgelöst durch Levine's Baritone Guitar, zieht sich durch lockere, flockige, hinreissend schöne "Well laid plains", während das geniale, sehr rootsig und kernig rockende, wie geölt abgehende "Stare at the darkness" Erinnerungen an Jackson Browne's legendäres "Running on empty" aufkommen lässt. Duke Levine spielt hier eine famose Lap Steel, die frappierend an David Lindley erinnert. Begeisternd! Noch ein Gastmusiker darf nicht unerwähnt bleiben. Girls Guns & Glory haben die Pedal Steel-Legende Buddy Cage (New Riders Of The Purple Sage) für 2 Stücke mit ins Boot geholt, und zwar für den klasse Honky Tonker "Empty bottles" und das famose "Memories don't die", bei dem sich Cage mit der Pedal Steel und Levine mit der Lap Steel grandios ergänzen. Was immer die Band für eine Nummer zelebriert, es ist ein musikalischer Leckerbissen, ein Ohrwurm nach dem nächsten. Girls Guns & Glory nehmen uns mit auf eine traumhafte Reise durch die magischen Landschaften ihres herrlichen Americana- und Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Es ist ein einziges Fiasko, dass diese Band noch nicht einem breiteren Publikum bekannt ist. Das muss sich ändern! "Love and protest" jedenfalls ist ein absolutes Paradebeispiel für Gitarren-orientierten "Country Twang'n Roll" - ein Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Rock 'n' Roll - 3:01
2. Wine Went Bad (But I'm Still Drinkin') - 2:52
3. Who Will Love You - 4:00
4. Reno, NV - 2:59
5. Well Laid Plans - 3:06
6. Diamondillium - 3:24
7. Memories Don't Die - 3:56
8. Hot Burrito #1 - 3:50
9. Stare at the Darkness - 3:27
10. Empty Bottles - 3:48
11. Man Wasn't Made - 2:39
12. Unglued - 4:31

Art-Nr.: 9392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock 'n' Roll
Wine went bad (but I'm still drinkin')
Who will love you
Reno, NV
Well laid olains
Memories don't die
Stare at the darkness
Man wasn't made

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Lambert, Miranda - the weight of these wings [2016]
2 CD-Set! Herausragend! Neues Doppel-Album von Miranda Lambert mit 24 neuen, baumstarken Tracks - einer besser als der andere. Kreativ war Miranda Lambert schon immer, doch mit diesem Werk setzt sie nochmal einen drauf. Eine wundervolle Reise durch alle Facetten des Country - von Tradition, über herrlichen Retro Country, bis hin zu prächtigen Americana-Nummern - und das alles handgemacht, ohne aufgesetzte "Loops" und überproduzierten, elektronischen "Schnickschnack", dabei top-aktuell in Szene gesetzt. Es ist eine Wonne dieser Künstlerin zuzuhören. Mit Sicherheit eine der besten Country-Veröffentlichungen des Jahre 2016!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Runnin' Just in Case - 4:33
2. Highway Vagabond - 3:53
3. Ugly Lights - 3:01
4. You Wouldn't Know Me - 3:19
5. We Should Be Friends - 2:50
6. Pink Sunglasses - 4:06
7. Getaway Driver - 3:53
8. Vice - 4:00
9. Smoking Jacket - 4:54
10. Pushin' Time - 3:33
11. Covered Wagon - 4:08
12. Use My Heart - 3:50

Disc 2:
1. Tin Man - 4:19
2. Good Ol' Days - 3:18
3. Things That Break - 3:47
4. For the Birds - 3:46
5. Well-Rested - 4:39
6. Tomboy - 4:01
7. To Learn Her - 3:47
8. Keeper of the Flame - 3:59
9. Bad Boy - 4:40
10. Six Degrees of Separation - 3:09
11. Dear Old Sun - 4:56
12. I've Got Wheels - 3:40

Art-Nr.: 9338
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lane, Nikki - highway queen [2017]
Wohl eine der interessantesten, wichtigsten und besten Vertreterinnen der aktuellen Alternate Country-Szene und so etwas wie das unangepasste "badass" Nashville's ("as unapologetic as Johnny Cash's middle finger" schwärmt der amerikanische Rolling Stone) mit einem bärenstarken, neuen Album. Nikki Lane ist, im absolut positivsten Sinne, eine junge Country(rock)-Rebellin, die vollkommen natürlich und wie selbstverständlich ihre traditionellen Wurzeln (nach ihren eigenen Angaben zählen Loretta Lynn, Waylon Jennings und Tammy Wynette zu ihren ganz großen Einflüssen), sowohl mit einer vollkommen unbekümmerten Frische, als auch mit einer jungen, "wilden", provokanten Americana-Note verbindet und damit logischerweise auch vor rockigen Sequenzen nicht Halt macht. All das verpackt sie auf ihrem neuen Werk "Highway queen" in von vorn bis hinten grandiose Songs. Sie ist eine außergewöhnlich starke Songwriterin. Klassische Countrytraditionen paaren sich mit rockigen Americana- und Roots-Sequenzen, oft mit spitzzüngigen Texten, eingebettet in herrliche, von vielen Gitarren (inkl. großartiger Pedal Steel) und hin und wieder einem feinen Desert-/Western-Flair gepägten Instrumentierungen, sowie prächtig hängen bleibenden, wundervollen Melodien. Ob der großartige, von einem herrlichen Tarantino'schen Western-/Ghost Town-Flair umwaberte Opener "700.000 rednecks", der grandiose, wunderbar melodische Countryrocker "Highway queen", das flüssig und locker groovende, mit einem dezenten Desert-/Nostalgie-Feeling aufwartende und mit tollen Gitarren, inkl.Pedal Steel, inszenierte "Lay you down", das schön nach klassischem Country klingende, dabei mit einem mitreissenden "Viva Las Vegas"-Refrain gespickte, wunderbar "hip" klingende "Jackpot", die traumhaft schöne Americana-Nummer "Foolish heart", oder die geniale, Pedal Steel-getränkte (herrliches Solo von Russ Pahl) Ballade "Forever lasts forever" - was sind das für herausragende Lieder. Lane's Stimme beinhaltet eine natürliche, leichte Heiserkeit, was den Songs großartig zu Gute kommt und ihre charismatische Ausstrahlung zusätzlich stärkt. Manchmal kommt einem bei ihr auch so etwas wie ein weibliches Pendant zu Chris Stapleton in den Sinn, wie auch eine rebellische (wir nutzen dieses Wort erneut, da es einfach passt), junge Emmylou Harris. Egal, wie man das auch empfinden mag, Nikki Lane ist Nikki Lane.Sie braucht keinen Vergleich zu fürchten. Sie ist ihre eigene "Marke". Und die hat es in sich! "Highway queen" ist ein "Killer"-Album geworden. Toll! Ein furioser Country-/Alternate Country-/Americana-Ritt, der keine Wünsche offen lässt. "Yippie-Ya-Yeah"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. 700,000 Rednecks - 3:30
2. Highway Queen - 3:51
3. Lay You Down - 3:58
4. Jackpot - 3:33
5. Companion - 3:08
6. Big Mouth - 3:39
7. Foolish Heart - 4:04
8. Send the Sun - 2:57
9. Muddy Waters - 3:11
10. Forever Lasts Forever - 5:06

Art-Nr.: 9390
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway queen
Lay you down
Jackpot
Big mouth
Foolish heart
Send the sun
Forever lasts forever

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Little Big Town - same [2002]
Zwei attraktive Mädels (Karen Fairchild und Kimberly Roads) und zwei ebenso adrette Jungs (Jimi Westbrook und Phillip Sweet) bilden das Quartett Little Big Town, das mit dem klasse Konzept und Sound ihres starken Debuts für eine frische und höchst erfreuliche Abwechslung in Nashville's Countrymusic-Szene sorgen. Ihr großes Potential: der Gesang! Abwechselnd übernehmen eine der Mädchen oder einer der Jungs die Lead-Stimme, teilweise gibt es in einem Stück sowohl weiblichen, als auch männlichen Lead-Gesang. Vielleicht denken jetzt einige, das wirke irritierend, doch es paßt einfach wunderbar zusammen, da diese verschiedenen Lead-Gesänge immer wieder mit herrlichen, traumhaften 4-stimmigen Vokalharmonien ergänzt und ummantelt werden. So ergeben vier tolle Stimmen, sowohl solo, als auch in diesen wunderschönen, endlosen Harmonieen, ein ebenso spannendes, wie kompaktes Ganzes! Teilweise hört es sich an als hätte man zwei der Eagles-Stimmen durch Mädels ersetzt. Da sind wir auch schon bei Little Big Town's musikalischer Intention. Sie verbinden gekonnt angenehme Countryrock/Folkrock-Retroelemente der 70iger Jahre mit dem Zeitgeist moderner Country/Country-Pop-Strukturen des heutigen Nashville-Sounds, ohne das es allzu poppig oder aufgesetzt wirkt. Das Songmaterial (eine Großzahl der Tracks stammt aus eigener Feder) ist großartig und wird von wunderbaren Melodien durchzogen. Ihre Musik basiert auf einem akustisch ausgerichteten Fundament, zu dem natürlich neben knackigem Schlagzeug auch jede Menge elektrische Instrumente, wie E-Gitarre, Orgel usw. hinzukommen. Sie wirkt immer voller Energie, peppig, frisch und dynamisch, und verbreitet eine überaus positive Grundstimmung. Pop-Schmalz ist völlige Fehlanzeige! Teilwiese sind die Songs sogar rootsig angehaucht. So zum Beispiel der Eröffnungssong "Pontiac"! Dynamische Akustik-Retro-Riffs im Midtempo-Bereich werden angestimmt, dazu Bongo-unterstützte Percussion, und schon setzt der satte 4-stimmige Harmoniegesang ein. Das Stück erinnert fast an eine Nashville-Ausgabe von Crosby, Stills, Nash & Young! Starke Melodie! "Everything changes", der nächste Track, verbreitet mit seinen schönen Gitarren, der Mundharmonia und seinem flotten, lockeren Rhythmus, sonnige, country-poppige Frische pur. In die gleiche Sparte paßt "Still", das gar ein weing an Tom Petty erinnert. Die meisten Tracks sind im Midtempo-Bereich. Viele Stücke sind mit Steel, Dobro, Piano und auch mal mit eienr Fiddle angereichert. Die CD kann man wunderbar durchhören, und gleich auch nochmal auf "repeat" drücken. Fazit: Ein klasse, dezent rootsig angehauchtes, leicht folkiges mit charmantem Retrofeeling versehenes, aber dennoch sehr modernes, "acoustic-based" Country/Countryrock-/pop-Album mit herrlichen Melodien und traumhaftem (Harmonie)-Gesang!

Art-Nr.: 1539
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Little Big Town - the breaker [2017]
Wundervoll! Little Big Town's legitimer Nachfolger zu dem mega-erfolgreichen 2014er Werk "Pain killer" (der gemeinsame, eher enttäuschende Abstecher mit In Pop- und R & B-Gefilde mit Pharrell Williams mal außen vorgelassen) ist erneut ein absolutes Killer-Teil geworden. Karen Fairchild, Kimberly Schlapman, Phillip Sweet und Jimi Westbrook sind in bestechender Form. Ihnen gelingt ein exzellenter Spagat zwischen ihrer tendenziellen Retro-Liebe (schon das Cover ist eine eindeutige Hommage an die "freie" Siebziger Hippie-Kultur) und der Moderne (die Produktion und das Klanggebild sind top-aktuell), eingefangen in ausnahmslos traumhaft schönen, melodischen Nummern ohne jeden Ausfall, bei denen die Eagles (Little Big Town's fantastische Harmonie-Gesänge stehen denen der berühmten "Adler" in nichts nach) und vor allem Fleetwood Mac zu deren "Rumours"-Zeiten Pate standen. Ja, der schon oft bemühte Slogan "Fleetwood Mac goes Country" trifft auf das neue Werk von Little Big Town mehr zu, als je zuvor. Diese großartigen Songs sind eine Wohltat für die Ohren. Midtempo-Nummern und Balladen überwiegen bei "The breaker", wobei dort die grandiosen Harmonies zum Teil noch besser zur Geltung kommen als bei den Uptempo-Tracks. Enthält den bärenstarken, neuen Nr.1-Hit der Band "Better man", eine hinreissend schöne Ballade, im übrigen komponiert von Taylor Swift. Aber das Miss Swift nicht nur ein oberflächliches Countrypop-Sternchen, sondern auch eine großartige Songwriterin ist, wissen die "Experten" der Szene ja schon länger. Und mit solch tollen Nummern wie dem dynamischen Opener "Happy people", dem mit prächtigen Harmonies gespickten "Night on your side" oder dem wunderschönen Westcoast-mässigen "We went to the beach" warten schon die nächsten potentiellen Top-Hits. Ach, was sagen wir: Das komplette Album ist ein Top-Hit! Und was für einer! "The breaker" ist der nächste ganz große Wurf von Little Big Town.

Das komplette Tracklisting:

1. Happy People - 2:47
2. Night On Our Side - 3:55
3. Lost In California - 4:47
4. Free - 3:28
5. Drivin' Around - 3:14
6. We Went To The Beach - 3:06
7. Better Man - 4:23
8. Rollin' - 2:36
9. Don't Die Young, Don't Get Old - 3:13
10. Beat Up Bible - 3:35
11. When Someone Stops Loving You - 3:48
12. The Breaker - 2:51

Art-Nr.: 9398
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Little Big Town - the road to here [2005]
Gut drei Jahre sind mittlerweile seit dem Debütwerk von Little Big Town vergangen. In dieser Zeit haben sich viele Dinge ereignet, die das Bestehen der Band auf eine harte Probe stellten. Neben dem Rauswurf bei Sony, trotz ihres wirklich guten Erstlings, ereigneten sich im Umfeld des Quartetts Karen Fairchild, Kimberly Roads, Jimi Westbrook und Phillip Sweet einige Schicksalsschläge, die vermutlich für die meisten Gruppen ein vorzeitiges Aus bedeutet hätten. Jimi’s Vater starb, die Ehen von Karen und Phillip gingen in die Brüche, und Kimberlies Gatte Steven, ein Anwalt, der u. a. die geschäftliche Dinge von LBT regelte, erlag völlig überraschend im Alter von nur 41 Jahren einem Herzinfarkt. Doch die Musik ließ sie nicht los. Ein Silberstreif am Horizont bildete zudem Wayne Kirkpatrick, der schon als Co-Writer des Openers "Pontiac" aus dem Debütalbum mitgewirkt hatte, und letztendlich einen neuen Record-Deal mit Clint Black’s Equity Music Group vermittelt konnte. Ein echter Glücksfall für die Band (und wahrscheinlich auch für das Label), wie ihre neue CD "The Road To Here" eindrucksvoll beweist. Knackiger, wunderschöner, durchaus traditionell verwurzelter, aber peppig und zeitgemäß in Szene gesetzter New Country in einem herrlichen Soundgewand aus akustischen Instrumenten wie Dobros, Fiddles, und Mandolinen, sowie herzhaft "rockenden" E-Gitarren und prachtvollen Gesangsharmonien.
Wayne Kirkpatrick fungierte bei sämtlichen Stücken als Co-Writer, spielte darüber hinaus einige Instrumente, und sorgte, zusammen mit der Band, für die astreine, punktgenaue, schön druckvolle Produktion. Vor allem ließ er den Vieren völlig freie Hand ihre musikalischen Intentionen zu verwirklichen, was unter der Sony-Regie wohl sehr schwierig war. Dort versuchte man, laut eigener Aussage die Band, sie in ein Pop-Gerüst zu pressen, wogegen man sich aber versuchte wehement zu wehren, was ihnen zum Glück auf ihrer ersten Scheibe auch einigermaßen gelang. Doch auf ihrem neuen, exzellenten Longplayer zeigen sich Little Big Town, frei von allen Zwängen, von einer ganz anderen Seite, die man ihnen vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Die dezenten Popeinflüsse sind praktisch völlig verschwunden, ohne dabei allerdings auf tolle Melodien zu verzichten. Die Harmoniegesänge wirken noch ausgereifter, alles kommt deutlich erdiger und rootsiger, von Westcoast-, Bluegrass-, Country- bis hin zu Southern-Elementen wird so ziemlich alles in die Waagschale geworfen - und es funktioniert vorzüglich! Hier sind eben großartige Vollblut-Musiker am Werk! Es wird, wie gesagt, viel mit Akustikgitarren, Mandolinen und Banjo gearbeitet, doch Gastmusiker Gordon Kennedy streut ein ums andere Mal wunderbare, satte E-Gitarren-Fills und -Soli ein. Schon der Eröffnungstrack "Good As Gone" besticht durch sein unterschwelliges, attackierendes Southern-Flair mit richtig "dreckigem", weiblichem Gesang, ähnlich wie es auch Shelly Fairchild (im übrigen nicht verwandt mit Karen) gerne praktiziert. Die Nummer hat sehr viel Pepp, ein tolles Banjo-Intro, sowie herrliche Mandolinen- und E-Gitarren-Parts! "Boondocks", inzwischen sogar (und wie gönnen wir ihnen das) auf Platz 20 der Billboard-Singles-Charts eingestiegen, vermittelt ebenfalls ein wunderbar swampiges Südstaten-Feeling, inklusive erstklassigem das Dobro-Spiel vom Meister dieses Instruments Jerry Douglas (Union Station) höchst persönlich. Wunderbar auch die relaxt dahin fließende Ballade "Bring It On Home" mit diesen an die Eagles erinnernden Harmonien und den tollen Steel- und Dobroklängen von Dan Dugmore. Ein wahre Freude für Liebhaber des mehrstimmigen Gesangs! Einfach nur "genial" kommt "A Little More You", ebenfalls sehr locker, lässig und überaus melodisch in der Darbietung, mit herrlichen Akustik-Riffs, toller, angerockter E-Gitarre von Gordon Kennedy, Banjotupfer und wieder diesen brillanten Harmony-Vocals. Eine unter die Haut gehende Ballade ist dann "Lost", die Kimberly Roads’ verstorbenem Mann gewidmet ist. Sehr knackig dagegen wieder Songs wie "Mean Streak", "Looking For A Reason" und "Welcome To The Family", die allesamt recht temporeich gespielt sind, natürlich mit jeder Menge instrumentell eingebauter Feinheiten. Erwähnenswert aber auch der tolle Gesang aller vier beteiligten Akteure, die sich allesamt solistisch, wie auch bei den Harmonien glänzend einbringen. Wohl einzigartig in dieser Konstellation in Nashville! Diese Stärke wird dann am Ende mit einer Akustikversion des Songs "Stay" (aus dem debutalbum) nochmals eindrucksvoll unterstrichen. "The Road To Here" ist ein Klassewerk geworden, das zeigt welches immense Potential in diesen Musikern steckt. Die Schicksalsschläge scheinen Little Big Town zu einer verschworeneren Gemeinschaft denn je zusammengeschweißt zu haben. Und mit Wayne Kirkpatrick hat das Quartett ein idealen Partner als Ergänzung gefunden. Toll! Weiter so, ihr Fünf! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3697
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Good as gone
Boondocks
Bring it on home
A little more you
Looking for a reason

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MonkeyJunk - all frequencies [2013]
Brillantes, ungemein vielfältig agierendes Bluesrock-Trio aus Kanada (Ottawa), dessen dampfendes, musikalisches Gebräu seine Heimat jedoch in den verschiedensten Regionen der USA hat, vornehmlich in den Südstaten und dem Mississippi-Delta. Wie mit einer gut geölten Maschine unterwegs, durchkämmen sie unaufhaltsam die Grenzgebiete zwischen Swamp Boogie, Roots, Rock, Funk, Southern Blues, Delta Blues, Chicago Blues und Muscle Shoals-Soul, alles auf der Basis mitreissender Grooves. Die Besetzung dieses Trios gleicht jedoch ganz und gar nicht der klassischer Bluesrock-Trios, nein, MonkeyJunk spielen beispielsweise ohne einen Bassisten (dennoch entwickeln sie diese brodelnde, kernige Rhythmik), dafür aber mit einer instrumentalen Vielfalt, die einen den Tieftöner überhaupt nicht vermissen lässt. Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, der Mundharmonica und mit seinem großartigen, charismatischen, "soulful" Gesang. Darüber hinaus verfügt die Band mit Tony Diteodoro über einen famosen Lead Gitarristen, der immer wieder mit bärenstarken Soli und brennenden Slide-Läufen glänzt, sowie mit Matt Sobb über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die tierischen Grooves ist. Das Trio harmoniert geradezu perfekt miteinander. Der Sound ist herrlich rau und dreckig, doch dieses erdige Ambiente steht keinesfalls im Gegensatz zu der Melodik der Songs. Im Gegenteil, es passt alles prächtig zusammen, sodass das Songmaterial klasse hängen bleibt. Die Songs wirken hervorragend strukturiert, bieten aber auch immer genügend Platz für jammige Instrumentalpassagen. All das ist ein Indiz für die exzellente Musikalität der Truppe. Diese hohe Qualität kommt unmittelbar mit dem Auftaktsong zur Geltung. "You make a mess" heisst die Nummer, ein voller Soul steckender, kraftvoller Bluesrocker, der sofort, bei äusserst knackigem, straightem, dezent funky wirkendem Beat, mit einem tierischen Groove aufwartet. Und "Mr. D." brennt gleich ein gewaltiges Gitarrensolo ab. Klasse Slide-Fills, zündende Lead Gitarre und saustarkes Harpspiel bilden den musikalischen Mantel des erneut wunderbar groovenden "Right or wrong", das mit einem schönen, kochenden Shuffle Blues-Feeling besticht. Das furiose Harp-/Lead Gitarren-Duell im Break ist ein "Hit". Einfach toll! Im Verlauf der Zeit geht es immer mehr Richtung Süden und die Band scheint sich immer tiefer in den Swamps einzunisten. Brodelnde Slideguitar und dreckige Bluesharp-Klänge rühren mit dem baumstarken "Why are people like that?" die Sümpfe ordentlich auf. Das ist schwüler, dampfender "Voodoo"-/Delta-Bluesrock vom Allerfeinsten. Was für ein Druck! Die Percussion-Grundlage und das Gitarrensolo sind absolut heiss. Nach dem scharfen Funk-Heuler "Je nah say kwah" folgt mit dem treibenden "Sirens in the night" der nächste Boogie, der eine tiefe Spur in den Swamplands des Südens hinterlässt. Erneut hören wir diese wunderbare, sumpfige, dreckige Slidegitarre, eingebunden in einen brodelnden Drive. Oh, und welch eine wundervolle Nummer zelebriert die Band mit der famosen, rootsigen Bluesrock-Ballade "Once had wings". Klingt ein wenig, als stammten die klassischen Bad Company nicht aus dem Vereingten Königreich, sondern aus den tiefsten Swamps des amerikanischen Südens, zumal Steve Marriners vorzüglicher Gesang ein leichtes Paul Rodgers-Timbre nicht leugnen kann. Dazu regieren Slidegitarre und Bluesharp. Das ausgedehnte, ungemein melodische Solo mit dem Bottleneck ist ein Traum. Klasse auch der abgehende Mojo-Bluesrocker "Say what?" und das famose, jammige Instrumental "Swank" (furioses Orgel-Spiel, großartige Gitarrenläufe), das das Album mit ebenso aussergewöhnlicher Qualität abschliesst, wie es begonnen hatte. MonkeyJunk haben in ihrer kanadischen Heimat und den USA schon jede Menge bedeutender Blues-Awards gewonnen, wie etwa den amerikanischen Blues Music Award für "Best New Artist Debut" im Jahre 2010 und den kanadischen Juno Award für "Blues Album Of The Year" im Jahre 2012. Warum das so ist und das diese Preise absolut verdient sind, zeigt ihr grandioses, drittes Album "All frequenzies" in beeindruckender Art und Weise. Nicht nur die Fans von Muddy Waters über Robert Johnson, Sonny Landreth, Little Feat, Gov't Mule bis hin zu den North Mississippi Allstars werden begeistert sein. Diese rootsige, swampige Bluesrock-Vielfalt ist ein "Killer". Der Name der Band stammt übrigens aus einer Aussage des legendären Son House, der einst sagte: "I’m talking about the blues, I ain’t talking ’bout no monkeyjunk". Doch könnte der gute Son House diese Band heute erleben, würde er sehr wohl über MoneyJunk sprechen - und zwar in den höchsten Tönen. "All frequencies" wird auch bei den kommenden Blues-Awards wieder ein ganz heisser Kandiodat sein, da sind wir sicher. Überwältigend!

Das komplette Tracklisting:

1. You Make a Mess - 3:14
2. Right From Wrong - 3:37
3. Why Are People Like That? - 3:59
4. Je Nah Say Kwah - 2:55
5. Sirens In the Night - 3:54
6. Yearnin' For Yesterday - 3:32
7. Once Had Wings - 5:19
8. What I Got To Give - 4:21
9. Say What? - 4:03
10. Swank - 7:13

Art-Nr.: 8335
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You make a mess
Right from wrong
Why are people like that?
Sirens in the night
Once had wings
What I got to give
Say what?

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MonkeyJunk - time to roll [2016]
Gerade mal ein gutes Jahr nach dem brillanten "Moon turn red" veröffentlicht das herausragende, aus Ottawa/Kanada stammende Trio MonkeyJunk bereits das nächste Album - und, man mag es kaum glauben, sie setzen fast nochmal einen drauf. Ein Bluesrock-Hammerteil ist das, nicht mehr und nicht weniger. MonkeyJunk klingen manchmal ein wenig wie die guten, alten, klassischen Free um Paul Rodgers, auf einem Trip durch den bluesigen Süden der USA, wobei sie durchaus eine große, eigene Persönlicgkeit und Identität vorweisen können. "Time to roll" rollt durch die Gefilde des Mississippi Deltas und der Louisiana Swamps, genauso wie durch die des Chicago Blues, des Rootsrocks, funky Southern Blues, Chicago Blues und Roadhouse Boogie. Was sind das für begnadete Musiker: Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, am Bass (erstmals bedient sich die Band eines Tieftöners - bei den vergangenen Alben wurde komplett darauf verzichtet), der Mundharmonica und mit seinem bärenstarken, charismatischen, "soulful" Gesang. Mit Tony Diteodoro ist zudem ein famoser, herausragender Lead Gitarrist mit an Bord, der immer wieder mit flammenden, auf den Punkt gebrachten, straighten, "frickelfreien", aber überaus virtuosen Soli glänzt, und mit Matt Sobb verfügt man über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die unwiderstehlichen, "heißen" Grooves ist. Wow, hat das alles Seele und Herz! Das Songmaterial ist durchweg fantastisch, ohne jeden Ausfall. Die Band besticht mit mitreißenden Intrumentierungen, tollen Meldoien, Abwechslungsreichtum, höchstem handwerklichem Können und jeder Menge Spielfreude und Leidenschaft. Hier stimmt einfach alles! Zumeist agieren sie mit 2 fetten Gitarren oder einer glühenden Lead Gitarre und nicht minder satten, schön dreckigen Bluesharp, immer auf der Basis von diesen packenden, kernigen Grooves und Rhythmen. Es brodelt an allen Ecken und Kanten. "Best kept secret", der erste Track, bringt sowohl die Band, als auch die Zuhörer sofort auf Betriebstemperatur. Dieser kochende, auf klassischen Bluestraditionen basierende, "rattenscharfe" Bluesrocker groovt einfach "wie die Sau" (irre stark der trockene, kernige, den Rhythmus stark beeinflussende, viel Southern-Flair verbreitende Shaker). Steve Marriner singt bärenstark, seine raue Harp lässt einen dezenten Vibe der Fabulous Thunderbirds einfließen, die Melodie ist klasse und Diteodoro's prächtiges Gitarrenspiel (tolle Soli) setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein absoluter "Knaller" zum Auftakt. Und es geht Song für Song so weiter, ohne die Spur eines schwächeren Momentes. Etwas an die frühen Bad Company, allerdings mit einem deutlichen Southern Rock-Einfluß, erinnert der genauso straighte, wie spannende, knackige Boogie "Time to roll". Dieses Titelstück geht unmittelbar ins Ohr und lässt den Puls der ewig hungrigen Genre-Fans vor Freude in die Luft schnellen. Von hinreissenden, vielschichtigen Gitarrenlinien (tolle Lead Gitarre) durchzogen ist das wunderschöne, etwas ruhigere, dennoch voller mächtiger, innerer Kraft steckende, faszinierende "Blue lights go down". Welch eine, geradezu Gänsehaut erzeugende Wonne! Ein leicht psychedelisch angehauchtes, herrliches Riff begleitet den wunderbaren Midtempo-Bluesrocker "Pray for rain", bei dem erneut Groove, Melodie und die sich gegenseitig anstachelnden E-Gitarre und Mundharmonika in unwiderstehlichem Zusammenspiel harmonieren, ohne dabei den nötigen "Dreck" vermissen zu lassen. Schön dreckig klingt auch MonkeyJunk's super Cover des alten Albert King-/Free-Klassikers "The hunter", während uns das traumhaft melodische "Can't call you baby" in wunderbar soulige Gefilde entführt (tolle Gitarren, großartige Orgel, begnadetes, herrlich ins Ohr gehendes E-Gitarren-Solo). Richtig nach vorn geht's dann bei dem sehr rootsig rockenden, ungemein dynamischen Roadhouse-Bluesrocker "Gone", gespickt mit fetten E-Gitarren, klimperndem Honky Tonk-Klavier und rauer Bluesharp. Was MonkeyJunk auch anpacken, es ist stets eine äußerst spannende, hochklassige Performance. Ihr nunmehr schon 5. Album "Time to roll" darf man mit Fug und Recht als ein Juwel des Genres bezeichnen. Sie etablieren sich endgültig ganz oben, in der "Bel Étage" des Bluesrocks. Eine herausragende Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Best Kept Secret - 4:31
2. Time To Roll - 4:01
3. See The Sign - 3:36
4. Blue Lights Go Down - 4:27
5. Pray For Rain -5:13
6. The Hunter - 3:35
7. Can't Call You Baby - 5:39
8. Undertaker Blues - 3:25
9. Gone - 3:34
10. Fuzzy Poodle - 3:08

Art-Nr.: 9325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Best kept secret
Time to roll
Blue lights go down
Pray for rain
The hunter
Can't call you baby
Gone

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Randolph and The Family Band, Robert - got soul [2017]
"One of the 100 greatest guitarists of all time", urteilt der amerikanische Rolling Stone über Robert Randolph. Der begnadete Steel- und Slide-Vituose, und seine großartige Family Band präsentieren uns mit "Soul" ihr neues Album - ein ebenso packender "Kracher", wie es auch schon der 2013er Vorgänger "Lickety split" war. Das Werk ist ein mächtig dampfender, druckvoller, explosiver Ausflug durch die Gefilde des Blues-, Soul-, Funk-, Gospel-, Southern-, Groove-, Jam-Rocks mit schier atemberaubenden, glühenden Steel-Ritten des Meisters. Randolph und seine Mitstreiter spielen und singen sich die Seele aus dem Leib. Musikalische (gesangliche) Gäste sind bei 3 Tracks Anthony Hamilton, Darius Rucker und Cory Henry. In diesem Album (tolle Songs) steckt genauso viel Power und Klasse, wie "Soul". Umwerfend!

Das komplette Tracklisting:

1. Got Soul - 3:32
2. She Got Soul - 5:28
3. Love Do What It Do - 3:39
4. Shake It - 4:01
5. I Thank You - 4:16
6. Be the Change - 3:21
7. Heaven's Calling - 1:58
8. Find a Way - 3:58
9. I Want It - 4:11
10. Travelin' Cheeba Man - 3:24
11. Lovesick - 2:46
12. Gonna Be All Right - 4:23

Art-Nr.: 9387
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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