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Girls Guns and Glory - love and protest [2016]
Was für eine faszinierende Musik! Ist es Country, Country Rock'n Roll, Americana, Rockabilly angehauchter Country, Country Twang'n Roll? Wohl eine magische Mischung aus alledem, die den unwiderstehlichen, einzigartigen Sound der brillanten Band Girls Guns & Glory um deren begnadeten Songwriter, Gitarrist und Lead Sänger Ward Hayden ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) definiert. Die Band aus Boston ist zurück mit ihrem neuen Album "Love and protest", einem Teil, das die Glücksgefühle der geneigten Country-, Countryrock-, Alternate Country- und Americana-Fans mit seinen herrlichen Songs zum Überlaufen bringen dürfte. Es ist die pure Wonne! Man stelle sich die besten Stilelemente solcher Bands und Kollegen wie The Derailers, The Mavericks, Two Tons Of Steel und Dwight Yoakam vor, dazu ein paar Spuren von Hamk Williams sr., Johnny Cash, Chris Isaak und Buddy Holly, einen Hauch von Credence Clearwater Revival, einen dezenten Vibe von Gram Parsons und seinen Flying Burrito Brothers, packe das alles in einen wundervoll transparenten, vielschichtigen, genauso klaren wie erdigen Gitarrensound und in von traumhaften Melodien durchzogene Songs - und fertig ist die musikalische Zauberformel von Girls Guns & Glory. Ja, vor allem diese Melodien, aber auch dieser Schwung, diese Frische und diese Spielfreude, hat man sie erst einmal aufgesogen, lassen einen nicht mehr los. Das die Band auf diesem Album auch immer wieder richtig Lust auf soulful "Rock 'n' Roll" hat zeigt sie sofort eindrucksvoll mit dem gnadenlos starken Opener gleichen Namens, einem riffigen, wunderbar knackigen Countryrocker mit einem prächtigen Bass-Drive, vielen, transparenten Gitarren und einer unwiderstehlichen Melodie. Diese Hammernummer zum Auftakt verzaubert sofort unsere Ohren und Sinne. Die Band hat ihre Zuhörer voll im Griff - und es geht bis zum Ende das Albums so weiter. Flott und dynamisch "rocken" sich Girls Guns & Glory anschließend durch den großartigen Countryfeger "Wine went bad (but I'm still drinkin')", wieder gespickt mit tollen Gitarren und einer klasse Melodie. Auf ähnlichem Terrain bewegt sich das erfrischende, leicht nostalgisch angehauchte, wunderbar flüssige "Who will love you" (tolles E-Gitarren-Solo am Ende), ehe Ward Hayden & Co. mit dem fantastischen "Reno, NV" die traditionellen Countryfreude bedienen. Die Nummer kommt im mittleren Tempo und hat einen ganz natürlichen, dezenten Honky Tonk-/Mexican-Touch. Ganz stark hier die Baritone Guitar von Gast Duke Levine (u.a. Mary Chapin Carpenter, Peter Wolf, Rosanne Cash u.v.m.), der nicht nur diesen Track mit seinem brillanten Spiel bereichert. Ein famoses Desert-/Ghost Town-Feeling, einmal mehr vorwiegend ausgelöst durch Levine's Baritone Guitar, zieht sich durch lockere, flockige, hinreissend schöne "Well laid plains", während das geniale, sehr rootsig und kernig rockende, wie geölt abgehende "Stare at the darkness" Erinnerungen an Jackson Browne's legendäres "Running on empty" aufkommen lässt. Duke Levine spielt hier eine famose Lap Steel, die frappierend an David Lindley erinnert. Begeisternd! Noch ein Gastmusiker darf nicht unerwähnt bleiben. Girls Guns & Glory haben die Pedal Steel-Legende Buddy Cage (New Riders Of The Purple Sage) für 2 Stücke mit ins Boot geholt, und zwar für den klasse Honky Tonker "Empty bottles" und das famose "Memories don't die", bei dem sich Cage mit der Pedal Steel und Levine mit der Lap Steel grandios ergänzen. Was immer die Band für eine Nummer zelebriert, es ist ein musikalischer Leckerbissen, ein Ohrwurm nach dem nächsten. Girls Guns & Glory nehmen uns mit auf eine traumhafte Reise durch die magischen Landschaften ihres herrlichen Americana- und Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Es ist ein einziges Fiasko, dass diese Band noch nicht einem breiteren Publikum bekannt ist. Das muss sich ändern! "Love and protest" jedenfalls ist ein absolutes Paradebeispiel für Gitarren-orientierten "Country Twang'n Roll" - ein Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Rock 'n' Roll - 3:01
2. Wine Went Bad (But I'm Still Drinkin') - 2:52
3. Who Will Love You - 4:00
4. Reno, NV - 2:59
5. Well Laid Plans - 3:06
6. Diamondillium - 3:24
7. Memories Don't Die - 3:56
8. Hot Burrito #1 - 3:50
9. Stare at the Darkness - 3:27
10. Empty Bottles - 3:48
11. Man Wasn't Made - 2:39
12. Unglued - 4:31

Art-Nr.: 9392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock 'n' Roll
Wine went bad (but I'm still drinkin')
Who will love you
Reno, NV
Well laid olains
Memories don't die
Stare at the darkness
Man wasn't made

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Raub jr., Jesse - sittin' here [2016]
Großartig! Neuer, strahlend leuchtender Stern am texanischen Country-Himmel, der die Fahne der Traditionalisten und der Honky Tonker mit stolz geschwellter Brust hoch hält. Das dritte Album des jungen Jesse Raub jr. aus der kleinen Gemeinde Magnolia im texanischen Montgomery County, unweit von Houston gelegen, begeistert auf der ganzen Linie. Auf der Schiene solcher seelenverwandten Kollegen wie etwa Josh Ward oder Cody Johnson, mit dem er im übrigen gut befreundet ist, kommt Jesse im Geiste solcher Helden wie George Strait, Mark Chesnutt und natürlich Merle Haggard und George Jones daher, und beglückt die Fans mit genauso knackiger, wie lockerer, unverfälschter, genauso zeitgemäßer wie zeitloser, ehrlicher "Pure Country"-Musik - so wie sie sein sollte, nämlich frei von aufgesetztem Pop-Bombast. Nein, das ist die Musik, die wir in den texanischen Honky Tonks zu hören bekommen. Fiddle (Tim Crouch), Pedal Steel (Jody Cameron) und vielschichtige E-Gitarren (John Carroll) bestimmen weitestgehend die Szenerie. Dazu hat Raub eine ganz vorzügliche Countrystimme mit großer Ausstrahlung und, ganz wichtig, das Händchen für die richtigen Songs. Sämtliche der 12 exzellenten Tracks stammen aus seiner Feder, 7 davon gemeinsam mit arrivierten Songwritern, wie etwa seinem Kumpel Cody Johnson, der im übrigen bei dem schönen Titelstück "Sittin' here" auch als Duettpartner fungiert, oder Trent Willmon verfasst. Das verspricht große Klasse und "real Country" durch und durch. Ob das knackige, flotte, mit tollen E-Gitarren und herrlicher Pedal Steel inszenierte, wunderbar melodische "She can forgive", die mit prächtiger Steelguitar und Fiddle instrumentierte, honky-tonkige Ballade "A woman like you", der ordentlich nach vorn gehende, mit tollem E-Gitarren-Picking, Steel-Sliding und klimperndem Honky Tonk-Piano aufwartende Country-Feger "My kinda church", die kernig-kräftige, Outlaw-behaftete Ballade "Sinnin' on Sunday", und, und, und - alles, was wir geboten bekommen ist nicht mehr und nicht weniger als "finest traditional Honky Tonk Country" in seiner vollsten Blüte. Da ist einer auf dem Weg steil nach oben. Jesse Raub jr. - ein "Texas Country-Recke" wie wir ihn lieben!

Das komplette Tracklisting:

1. Eiffel Tower - 4:17
2. She Can Forgive - 3:12
3. Sittin' Here (feat. Cody Johnson) - 3:10
4. A Woman Like You - 4:38
5. The Hardest Part About Quittin' - 3:04
6. My Kinda Church - 2:55
7. History Lesson - 3:29
8. She'll Put the Hurt on You - 3:11
9. Mistakes - 4:12
10. Touch the Water - 3:53
11. Runaway Train - 3:22
12. Sinnin' on Sunday - 6:29

Art-Nr.: 9366
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Eiffel Tower
She can forgive
A woman like you
My kinda church
She'll put the hurt on you
Mistakes
Sinnin' on Sunday

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Taylor & The Sinners, Jackson - the whiskey sessions ~ 10th anniversary edition [2016]
Texas-Outlaw Jackson Taylor und seine Sinners veröffentlichen eine neue Auflage ihres längst vergriffenen, seinerzeit auch gar nicht so leicht zu bekommenden, grandiosen Werkes "Whiskey sessions" - hier in einer brandneu überarbeiteten "10th Anniversary Edition" mit Bonustrack. "Whiskey sessions" gilt als das vielleicht bedeutendste, frühe Album von Taylor und seinen Kumpels, mit dem er den Grundstein dafür legte, sich in der texanischen Countryszene als so etwas wie der legitime Nachfolger von Waylon Jennings oder Billy Joe Shaver zu etablieren. Sein völlig freies "Harte Schale, Weicher Kern"-Outlaw-Image lebt er hier zur Gänze aus. Das Teil ist ein kleines Meisterwerk junger, satter, ehrlicher Outlaw Country-Music - unverfälscht, durch und durch authentisch. Die Band versteht es nahezu perfekt, diese ungeschliffene Outlaw-Rauheit mit herrlichen Melodien zu verbinden, genauso wie sie pure Outlaw Country- und Honky Tonk-Traditionen mit einer fetten Portion Rock und Southern Rock kombiniert, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Was sind das für wunderbare Songs! Satte, vielschichtige, vollmundige E-Gitarren bestimmen überwiegend das Klangbild der einzelnen Tracks, die zumeist gut nach vorn "rocken", unterbrochen von zwei, drei prächtigigen Balladen (z. B. das hinreissend schöne, traumhaft melodisch vorgetragene, in einen herrlichen Gitarrenmantel gepackte "Saved", oder das erneut mit sehr transparenten, saftigen Gitarren und einem tollen Orgel-Hintergrund inszenierte, wieder ungemein melodische "If I could have it my way"). Doch ansonsten lässt die Band, wie gesagt, ordentlich Dampf ab. Ob die fette, voll auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde, brodelnde Outlaw Country-Nummer "No apologies" mit ihren tollen Gitarrenläufen und der glühenden Slide, der von massiven Gitarrenriffs bestimmte, ein kerniges Southernrock-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr melodische Countryrocker "Hichway 101", das saftige und überaus erfrischende, dennochj herrlich erdige "Tonight (it's all about me)" mit seinem klasse Gitarren-Solo, oder der ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde, großartige Outlaw Honky Tonker "Are the good times really over" - Jackson Taylor und seine Sinners lassen hier ein Highlight nach dem nächsten vom Stapel. Dieser satte, Gitarren-betonte, von viel Southerflair durchzogene, voller Saft und dynamischer Honky Tonk-Power steckende, ungemein spielfreudige Outlaw Country(rock) ist die pure Wonne. Riesig! Einfach nur "geil"!

Das komplette Tracklisting:

1. No Apologies - 3:38
2. Joy & Pain - 2:55
3. Highway 101 - 3:44
4. Tonight (It's All About Me) - 3:55
5. Are The Good Times Really Over - 4:54
6. Whiskey Sessions - 3:16
7. Bottom of the Bottle - 3:15
8. The Mirror - 3:57
9. Saved - 3:15
10. Modern Day Joad - 2:57
11. That's Just Life - 2:56
12. Jim Beam - 4:00
13. Shame (Live) - 4:00
14. If I Could Have It My Way ('06) - 3:52
15. Barefeet on the Dash ('06) - 3:10
16. Do It All Again (Bonustrack) - 3:13

Art-Nr.: 9380
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No apologies
Highway 101
Tonight (It's all about me)
Bottom of the bottle
The mirror
Saved
Modern day Joad
If I could have it my way

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Watson, Aaron - vaquero [2017]
Der Texaner Aaron Watson, geboren und aufgewachsen in Amarillo, heute zu Hause in Abilene, gehört im heimatlichen Lone Star State zu den ganz Großen der Countrymusic - und das völlig zu Recht. Oft mutmassen wir, dass die beste Countrymusic nicht aus Nashville, sondern aus Texas kommt - Watson ist ein Musterbeispiel dafür. Hinreissende "pure" Countrymusic, alles andere als antiquiert wirkend, authentisch durch und durch, auf der Höhe der Zeit. Honky Tonk, Outlaw Country, Western Swing, Countryrock, Pure Traditional Country, Red Dirt Country und herrliche Country-Balladen alles ist dabei - und zwar auf höchstem Level. Watson hat eine fanastische Countrystimme, ein "true Texas cowboy", der stimmlich manchmal ein wenig an Gary Allan erinnert. Aaron Watson mit einem Meisterstück texanischer Countrykunst!

Das komplette Tracklisting:

1. Texas Lullaby - 5:07
2. Take You Home Tonight - 3:44
3. These Old Boots Have Roots - 3:30
4. Be My Girl - 4:10
5. They Don't Make Em Like They Used To - 3:40
6. Vaquero - 3:46
7. Outta Style - 3:42
8. Run Wild Horses - 5:31
9. Mariano's Dream - 1:41
10. Clear Isabel - 4:24
11. Big Love in a Small Town - 4:19
12. One Two Step at a Time - 3:32
13. Amen Amigo - 3:52
14. The Arrow - 3:45
15. Rolling Stone - 5:06
16. Diamonds & Daughters - 3:40

Art-Nr.: 9397
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Texas lullaby
They don't make em like they used to
Vaquero
Outta style
Clear Isabel
Big love in a small town
Amen Amigo
Rolling stone

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