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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Lane, Nikki - highway queen [2017]
Wohl eine der interessantesten, wichtigsten und besten Vertreterinnen der aktuellen Alternate Country-Szene und so etwas wie das unangepasste "badass" Nashville's ("as unapologetic as Johnny Cash's middle finger" schwärmt der amerikanische Rolling Stone) mit einem bärenstarken, neuen Album. Nikki Lane ist, im absolut positivsten Sinne, eine junge Country(rock)-Rebellin, die vollkommen natürlich und wie selbstverständlich ihre traditionellen Wurzeln (nach ihren eigenen Angaben zählen Loretta Lynn, Waylon Jennings und Tammy Wynette zu ihren ganz großen Einflüssen), sowohl mit einer vollkommen unbekümmerten Frische, als auch mit einer jungen, "wilden", provokanten Americana-Note verbindet und damit logischerweise auch vor rockigen Sequenzen nicht Halt macht. All das verpackt sie auf ihrem neuen Werk "Highway queen" in von vorn bis hinten grandiose Songs. Sie ist eine außergewöhnlich starke Songwriterin. Klassische Countrytraditionen paaren sich mit rockigen Americana- und Roots-Sequenzen, oft mit spitzzüngigen Texten, eingebettet in herrliche, von vielen Gitarren (inkl. großartiger Pedal Steel) und hin und wieder einem feinen Desert-/Western-Flair gepägten Instrumentierungen, sowie prächtig hängen bleibenden, wundervollen Melodien. Ob der großartige, von einem herrlichen Tarantino'schen Western-/Ghost Town-Flair umwaberte Opener "700.000 rednecks", der grandiose, wunderbar melodische Countryrocker "Highway queen", das flüssig und locker groovende, mit einem dezenten Desert-/Nostalgie-Feeling aufwartende und mit tollen Gitarren, inkl.Pedal Steel, inszenierte "Lay you down", das schön nach klassischem Country klingende, dabei mit einem mitreissenden "Viva Las Vegas"-Refrain gespickte, wunderbar "hip" klingende "Jackpot", die traumhaft schöne Americana-Nummer "Foolish heart", oder die geniale, Pedal Steel-getränkte (herrliches Solo von Russ Pahl) Ballade "Forever lasts forever" - was sind das für herausragende Lieder. Lane's Stimme beinhaltet eine natürliche, leichte Heiserkeit, was den Songs großartig zu Gute kommt und ihre charismatische Ausstrahlung zusätzlich stärkt. Manchmal kommt einem bei ihr auch so etwas wie ein weibliches Pendant zu Chris Stapleton in den Sinn, wie auch eine rebellische (wir nutzen dieses Wort erneut, da es einfach passt), junge Emmylou Harris. Egal, wie man das auch empfinden mag, Nikki Lane ist Nikki Lane.Sie braucht keinen Vergleich zu fürchten. Sie ist ihre eigene "Marke". Und die hat es in sich! "Highway queen" ist ein "Killer"-Album geworden. Toll! Ein furioser Country-/Alternate Country-/Americana-Ritt, der keine Wünsche offen lässt. "Yippie-Ya-Yeah"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. 700,000 Rednecks - 3:30
2. Highway Queen - 3:51
3. Lay You Down - 3:58
4. Jackpot - 3:33
5. Companion - 3:08
6. Big Mouth - 3:39
7. Foolish Heart - 4:04
8. Send the Sun - 2:57
9. Muddy Waters - 3:11
10. Forever Lasts Forever - 5:06

Art-Nr.: 9390
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway queen
Lay you down
Jackpot
Big mouth
Foolish heart
Send the sun
Forever lasts forever

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Little Big Town - same [2002]
Zwei attraktive Mädels (Karen Fairchild und Kimberly Roads) und zwei ebenso adrette Jungs (Jimi Westbrook und Phillip Sweet) bilden das Quartett Little Big Town, das mit dem klasse Konzept und Sound ihres starken Debuts für eine frische und höchst erfreuliche Abwechslung in Nashville's Countrymusic-Szene sorgen. Ihr großes Potential: der Gesang! Abwechselnd übernehmen eine der Mädchen oder einer der Jungs die Lead-Stimme, teilweise gibt es in einem Stück sowohl weiblichen, als auch männlichen Lead-Gesang. Vielleicht denken jetzt einige, das wirke irritierend, doch es paßt einfach wunderbar zusammen, da diese verschiedenen Lead-Gesänge immer wieder mit herrlichen, traumhaften 4-stimmigen Vokalharmonien ergänzt und ummantelt werden. So ergeben vier tolle Stimmen, sowohl solo, als auch in diesen wunderschönen, endlosen Harmonieen, ein ebenso spannendes, wie kompaktes Ganzes! Teilweise hört es sich an als hätte man zwei der Eagles-Stimmen durch Mädels ersetzt. Da sind wir auch schon bei Little Big Town's musikalischer Intention. Sie verbinden gekonnt angenehme Countryrock/Folkrock-Retroelemente der 70iger Jahre mit dem Zeitgeist moderner Country/Country-Pop-Strukturen des heutigen Nashville-Sounds, ohne das es allzu poppig oder aufgesetzt wirkt. Das Songmaterial (eine Großzahl der Tracks stammt aus eigener Feder) ist großartig und wird von wunderbaren Melodien durchzogen. Ihre Musik basiert auf einem akustisch ausgerichteten Fundament, zu dem natürlich neben knackigem Schlagzeug auch jede Menge elektrische Instrumente, wie E-Gitarre, Orgel usw. hinzukommen. Sie wirkt immer voller Energie, peppig, frisch und dynamisch, und verbreitet eine überaus positive Grundstimmung. Pop-Schmalz ist völlige Fehlanzeige! Teilwiese sind die Songs sogar rootsig angehaucht. So zum Beispiel der Eröffnungssong "Pontiac"! Dynamische Akustik-Retro-Riffs im Midtempo-Bereich werden angestimmt, dazu Bongo-unterstützte Percussion, und schon setzt der satte 4-stimmige Harmoniegesang ein. Das Stück erinnert fast an eine Nashville-Ausgabe von Crosby, Stills, Nash & Young! Starke Melodie! "Everything changes", der nächste Track, verbreitet mit seinen schönen Gitarren, der Mundharmonia und seinem flotten, lockeren Rhythmus, sonnige, country-poppige Frische pur. In die gleiche Sparte paßt "Still", das gar ein weing an Tom Petty erinnert. Die meisten Tracks sind im Midtempo-Bereich. Viele Stücke sind mit Steel, Dobro, Piano und auch mal mit eienr Fiddle angereichert. Die CD kann man wunderbar durchhören, und gleich auch nochmal auf "repeat" drücken. Fazit: Ein klasse, dezent rootsig angehauchtes, leicht folkiges mit charmantem Retrofeeling versehenes, aber dennoch sehr modernes, "acoustic-based" Country/Countryrock-/pop-Album mit herrlichen Melodien und traumhaftem (Harmonie)-Gesang!

Art-Nr.: 1539
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Little Big Town - the breaker [2017]
Wundervoll! Little Big Town's legitimer Nachfolger zu dem mega-erfolgreichen 2014er Werk "Pain killer" (der gemeinsame, eher enttäuschende Abstecher mit In Pop- und R & B-Gefilde mit Pharrell Williams mal außen vorgelassen) ist erneut ein absolutes Killer-Teil geworden. Karen Fairchild, Kimberly Schlapman, Phillip Sweet und Jimi Westbrook sind in bestechender Form. Ihnen gelingt ein exzellenter Spagat zwischen ihrer tendenziellen Retro-Liebe (schon das Cover ist eine eindeutige Hommage an die "freie" Siebziger Hippie-Kultur) und der Moderne (die Produktion und das Klanggebild sind top-aktuell), eingefangen in ausnahmslos traumhaft schönen, melodischen Nummern ohne jeden Ausfall, bei denen die Eagles (Little Big Town's fantastische Harmonie-Gesänge stehen denen der berühmten "Adler" in nichts nach) und vor allem Fleetwood Mac zu deren "Rumours"-Zeiten Pate standen. Ja, der schon oft bemühte Slogan "Fleetwood Mac goes Country" trifft auf das neue Werk von Little Big Town mehr zu, als je zuvor. Diese großartigen Songs sind eine Wohltat für die Ohren. Midtempo-Nummern und Balladen überwiegen bei "The breaker", wobei dort die grandiosen Harmonies zum Teil noch besser zur Geltung kommen als bei den Uptempo-Tracks. Enthält den bärenstarken, neuen Nr.1-Hit der Band "Better man", eine hinreissend schöne Ballade, im übrigen komponiert von Taylor Swift. Aber das Miss Swift nicht nur ein oberflächliches Countrypop-Sternchen, sondern auch eine großartige Songwriterin ist, wissen die "Experten" der Szene ja schon länger. Und mit solch tollen Nummern wie dem dynamischen Opener "Happy people", dem mit prächtigen Harmonies gespickten "Night on your side" oder dem wunderschönen Westcoast-mässigen "We went to the beach" warten schon die nächsten potentiellen Top-Hits. Ach, was sagen wir: Das komplette Album ist ein Top-Hit! Und was für einer! "The breaker" ist der nächste ganz große Wurf von Little Big Town.

Das komplette Tracklisting:

1. Happy People - 2:47
2. Night On Our Side - 3:55
3. Lost In California - 4:47
4. Free - 3:28
5. Drivin' Around - 3:14
6. We Went To The Beach - 3:06
7. Better Man - 4:23
8. Rollin' - 2:36
9. Don't Die Young, Don't Get Old - 3:13
10. Beat Up Bible - 3:35
11. When Someone Stops Loving You - 3:48
12. The Breaker - 2:51

Art-Nr.: 9398
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Little Big Town - the road to here [2005]
Gut drei Jahre sind mittlerweile seit dem Debütwerk von Little Big Town vergangen. In dieser Zeit haben sich viele Dinge ereignet, die das Bestehen der Band auf eine harte Probe stellten. Neben dem Rauswurf bei Sony, trotz ihres wirklich guten Erstlings, ereigneten sich im Umfeld des Quartetts Karen Fairchild, Kimberly Roads, Jimi Westbrook und Phillip Sweet einige Schicksalsschläge, die vermutlich für die meisten Gruppen ein vorzeitiges Aus bedeutet hätten. Jimi’s Vater starb, die Ehen von Karen und Phillip gingen in die Brüche, und Kimberlies Gatte Steven, ein Anwalt, der u. a. die geschäftliche Dinge von LBT regelte, erlag völlig überraschend im Alter von nur 41 Jahren einem Herzinfarkt. Doch die Musik ließ sie nicht los. Ein Silberstreif am Horizont bildete zudem Wayne Kirkpatrick, der schon als Co-Writer des Openers "Pontiac" aus dem Debütalbum mitgewirkt hatte, und letztendlich einen neuen Record-Deal mit Clint Black’s Equity Music Group vermittelt konnte. Ein echter Glücksfall für die Band (und wahrscheinlich auch für das Label), wie ihre neue CD "The Road To Here" eindrucksvoll beweist. Knackiger, wunderschöner, durchaus traditionell verwurzelter, aber peppig und zeitgemäß in Szene gesetzter New Country in einem herrlichen Soundgewand aus akustischen Instrumenten wie Dobros, Fiddles, und Mandolinen, sowie herzhaft "rockenden" E-Gitarren und prachtvollen Gesangsharmonien.
Wayne Kirkpatrick fungierte bei sämtlichen Stücken als Co-Writer, spielte darüber hinaus einige Instrumente, und sorgte, zusammen mit der Band, für die astreine, punktgenaue, schön druckvolle Produktion. Vor allem ließ er den Vieren völlig freie Hand ihre musikalischen Intentionen zu verwirklichen, was unter der Sony-Regie wohl sehr schwierig war. Dort versuchte man, laut eigener Aussage die Band, sie in ein Pop-Gerüst zu pressen, wogegen man sich aber versuchte wehement zu wehren, was ihnen zum Glück auf ihrer ersten Scheibe auch einigermaßen gelang. Doch auf ihrem neuen, exzellenten Longplayer zeigen sich Little Big Town, frei von allen Zwängen, von einer ganz anderen Seite, die man ihnen vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Die dezenten Popeinflüsse sind praktisch völlig verschwunden, ohne dabei allerdings auf tolle Melodien zu verzichten. Die Harmoniegesänge wirken noch ausgereifter, alles kommt deutlich erdiger und rootsiger, von Westcoast-, Bluegrass-, Country- bis hin zu Southern-Elementen wird so ziemlich alles in die Waagschale geworfen - und es funktioniert vorzüglich! Hier sind eben großartige Vollblut-Musiker am Werk! Es wird, wie gesagt, viel mit Akustikgitarren, Mandolinen und Banjo gearbeitet, doch Gastmusiker Gordon Kennedy streut ein ums andere Mal wunderbare, satte E-Gitarren-Fills und -Soli ein. Schon der Eröffnungstrack "Good As Gone" besticht durch sein unterschwelliges, attackierendes Southern-Flair mit richtig "dreckigem", weiblichem Gesang, ähnlich wie es auch Shelly Fairchild (im übrigen nicht verwandt mit Karen) gerne praktiziert. Die Nummer hat sehr viel Pepp, ein tolles Banjo-Intro, sowie herrliche Mandolinen- und E-Gitarren-Parts! "Boondocks", inzwischen sogar (und wie gönnen wir ihnen das) auf Platz 20 der Billboard-Singles-Charts eingestiegen, vermittelt ebenfalls ein wunderbar swampiges Südstaten-Feeling, inklusive erstklassigem das Dobro-Spiel vom Meister dieses Instruments Jerry Douglas (Union Station) höchst persönlich. Wunderbar auch die relaxt dahin fließende Ballade "Bring It On Home" mit diesen an die Eagles erinnernden Harmonien und den tollen Steel- und Dobroklängen von Dan Dugmore. Ein wahre Freude für Liebhaber des mehrstimmigen Gesangs! Einfach nur "genial" kommt "A Little More You", ebenfalls sehr locker, lässig und überaus melodisch in der Darbietung, mit herrlichen Akustik-Riffs, toller, angerockter E-Gitarre von Gordon Kennedy, Banjotupfer und wieder diesen brillanten Harmony-Vocals. Eine unter die Haut gehende Ballade ist dann "Lost", die Kimberly Roads’ verstorbenem Mann gewidmet ist. Sehr knackig dagegen wieder Songs wie "Mean Streak", "Looking For A Reason" und "Welcome To The Family", die allesamt recht temporeich gespielt sind, natürlich mit jeder Menge instrumentell eingebauter Feinheiten. Erwähnenswert aber auch der tolle Gesang aller vier beteiligten Akteure, die sich allesamt solistisch, wie auch bei den Harmonien glänzend einbringen. Wohl einzigartig in dieser Konstellation in Nashville! Diese Stärke wird dann am Ende mit einer Akustikversion des Songs "Stay" (aus dem debutalbum) nochmals eindrucksvoll unterstrichen. "The Road To Here" ist ein Klassewerk geworden, das zeigt welches immense Potential in diesen Musikern steckt. Die Schicksalsschläge scheinen Little Big Town zu einer verschworeneren Gemeinschaft denn je zusammengeschweißt zu haben. Und mit Wayne Kirkpatrick hat das Quartett ein idealen Partner als Ergänzung gefunden. Toll! Weiter so, ihr Fünf! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3697
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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MonkeyJunk - time to roll [2016]
Gerade mal ein gutes Jahr nach dem brillanten "Moon turn red" veröffentlicht das herausragende, aus Ottawa/Kanada stammende Trio MonkeyJunk bereits das nächste Album - und, man mag es kaum glauben, sie setzen fast nochmal einen drauf. Ein Bluesrock-Hammerteil ist das, nicht mehr und nicht weniger. MonkeyJunk klingen manchmal ein wenig wie die guten, alten, klassischen Free um Paul Rodgers, auf einem Trip durch den bluesigen Süden der USA, wobei sie durchaus eine große, eigene Persönlicgkeit und Identität vorweisen können. "Time to roll" rollt durch die Gefilde des Mississippi Deltas und der Louisiana Swamps, genauso wie durch die des Chicago Blues, des Rootsrocks, funky Southern Blues, Chicago Blues und Roadhouse Boogie. Was sind das für begnadete Musiker: Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, am Bass (erstmals bedient sich die Band eines Tieftöners - bei den vergangenen Alben wurde komplett darauf verzichtet), der Mundharmonica und mit seinem bärenstarken, charismatischen, "soulful" Gesang. Mit Tony Diteodoro ist zudem ein famoser, herausragender Lead Gitarrist mit an Bord, der immer wieder mit flammenden, auf den Punkt gebrachten, straighten, "frickelfreien", aber überaus virtuosen Soli glänzt, und mit Matt Sobb verfügt man über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die unwiderstehlichen, "heißen" Grooves ist. Wow, hat das alles Seele und Herz! Das Songmaterial ist durchweg fantastisch, ohne jeden Ausfall. Die Band besticht mit mitreißenden Intrumentierungen, tollen Meldoien, Abwechslungsreichtum, höchstem handwerklichem Können und jeder Menge Spielfreude und Leidenschaft. Hier stimmt einfach alles! Zumeist agieren sie mit 2 fetten Gitarren oder einer glühenden Lead Gitarre und nicht minder satten, schön dreckigen Bluesharp, immer auf der Basis von diesen packenden, kernigen Grooves und Rhythmen. Es brodelt an allen Ecken und Kanten. "Best kept secret", der erste Track, bringt sowohl die Band, als auch die Zuhörer sofort auf Betriebstemperatur. Dieser kochende, auf klassischen Bluestraditionen basierende, "rattenscharfe" Bluesrocker groovt einfach "wie die Sau" (irre stark der trockene, kernige, den Rhythmus stark beeinflussende, viel Southern-Flair verbreitende Shaker). Steve Marriner singt bärenstark, seine raue Harp lässt einen dezenten Vibe der Fabulous Thunderbirds einfließen, die Melodie ist klasse und Diteodoro's prächtiges Gitarrenspiel (tolle Soli) setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein absoluter "Knaller" zum Auftakt. Und es geht Song für Song so weiter, ohne die Spur eines schwächeren Momentes. Etwas an die frühen Bad Company, allerdings mit einem deutlichen Southern Rock-Einfluß, erinnert der genauso straighte, wie spannende, knackige Boogie "Time to roll". Dieses Titelstück geht unmittelbar ins Ohr und lässt den Puls der ewig hungrigen Genre-Fans vor Freude in die Luft schnellen. Von hinreissenden, vielschichtigen Gitarrenlinien (tolle Lead Gitarre) durchzogen ist das wunderschöne, etwas ruhigere, dennoch voller mächtiger, innerer Kraft steckende, faszinierende "Blue lights go down". Welch eine, geradezu Gänsehaut erzeugende Wonne! Ein leicht psychedelisch angehauchtes, herrliches Riff begleitet den wunderbaren Midtempo-Bluesrocker "Pray for rain", bei dem erneut Groove, Melodie und die sich gegenseitig anstachelnden E-Gitarre und Mundharmonika in unwiderstehlichem Zusammenspiel harmonieren, ohne dabei den nötigen "Dreck" vermissen zu lassen. Schön dreckig klingt auch MonkeyJunk's super Cover des alten Albert King-/Free-Klassikers "The hunter", während uns das traumhaft melodische "Can't call you baby" in wunderbar soulige Gefilde entführt (tolle Gitarren, großartige Orgel, begnadetes, herrlich ins Ohr gehendes E-Gitarren-Solo). Richtig nach vorn geht's dann bei dem sehr rootsig rockenden, ungemein dynamischen Roadhouse-Bluesrocker "Gone", gespickt mit fetten E-Gitarren, klimperndem Honky Tonk-Klavier und rauer Bluesharp. Was MonkeyJunk auch anpacken, es ist stets eine äußerst spannende, hochklassige Performance. Ihr nunmehr schon 5. Album "Time to roll" darf man mit Fug und Recht als ein Juwel des Genres bezeichnen. Sie etablieren sich endgültig ganz oben, in der "Bel Étage" des Bluesrocks. Eine herausragende Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Best Kept Secret - 4:31
2. Time To Roll - 4:01
3. See The Sign - 3:36
4. Blue Lights Go Down - 4:27
5. Pray For Rain -5:13
6. The Hunter - 3:35
7. Can't Call You Baby - 5:39
8. Undertaker Blues - 3:25
9. Gone - 3:34
10. Fuzzy Poodle - 3:08

Art-Nr.: 9325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Best kept secret
Time to roll
Blue lights go down
Pray for rain
The hunter
Can't call you baby
Gone

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Reckless Kelly - sunset motel [2016]
Umwerfend! Was soll man zu Reckless Kelly noch sagen? Sie haben sich mit ihrem neuen Werk "Sunset motel" wieder einmal selbst übertroffen! Besser kann man klassichen, erdigen, satten, zeitlosen Roots-/Americana-/Countryrock wohl kaum zelebrieren. Was für fantastische Songs! Das ist erneut eine überragende Vorstelllung. Grandios auch die aufwendige Covergestaltung, wunderbar designed von den hoch talentierten Dodds Sisters. Das Digipack ist 3-fach-aufklappbar, kommt mit einem edlen Prägedruck, enthält ein großes, postermässiges Booklet, sowie, passend zum "Sunset Motel", einen numerierten Zimmerschlüssel-Anhänger. Großartiges, sehr wertiges Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. How Can You Love Him (You Don't Even Like Him) - 3.01
2. Radio - 4.57
3. Buckaroo - 3.28
4. Sunset Motel - 4.45
5. The Champ - 3.11
6. One More One Last Time - 4.27
7. Forever Today - 3.05
8. Volcano - 3.30
9. Give It Up - 4.36
10. Who's Gonna Be Your Baby Now - 3.39
11. Moment in the Sun - 3.52
12. Sad Songs About You - 4.39
13. Under Lucky Stars - 4.41

Art-Nr.: 9277
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How can you love him (you don't even like him)
Radio
Buckaroo
Sunset motel
The champ
Forever today
Give it up
Sad songs about you

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Son Volt - notes of blue [2017]
Jay Farrar und seine großartige Band Son Volt begeben sich nach ihrem sehr feinen "Honky Tonk"-Ausflug von 2013 wieder auf ihr "gewohntes" Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Terrain und legen mit "Notes of blue" ein bravouröses, neues Werk vor. Inspiriert vom Geist des Blues und des Folk-Blues hören wir eine starke Auswahl von Songs, die dennoch immer dieser unwiderstehlichen Rootsrock-/Alternate Country-Musik zuzuordnen sind, für die Son Volt und vorher Uncle Tupelo schon seit Jahrezehnten stehen, bzw. standen. Ja, vieles erinnert an die Anfänge von Son Volt und die Tage der legendären Uncle Tupelo. Es gibt einige sehr raue, kernige, laute Nummern, aber auch wunderschöne, entspannte Songs, alle eingepackt in fantastische, zum Teil fast hypnotische Strukturen. Jay Farrar's Feder sind wieder wahre Songperlen entsprungen. Farrar & Co. in großer Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Promise the World - 3:22
2. Back Against the Wall - 3:28
3. Static - 2:31
4. Cherokee St - 3:00
5. The Storm - 2:40
6. Lost Souls - 2:19
7. Midnight - 3:09
8. Sinking Down - 3:32
9. Cairo and Southern - 4:43
10. Threads and Steel - 2:05

Art-Nr.: 9389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Promise the world
Back against the wall
Static
Cherokee St
Lost souls
Sinking down
Cairo and southern

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Taylor & The Sinners, Jackson - aces 'n eights [2009]
Es gibt wohl aktuell kaum jemanden in der Szene, der erdigen, "genuine" Outlaw-Country authentischer und glaubhafter rüberbringt, als dieser Jackson Taylor. Der aus Moody (nördlich von Austin) stammende Texaner verkörpert nicht nur musikalisch den typischen, "rauen" Outlaw, sondern auch als Mensch, der seine Lebensphilosophie mit unumstösslicher Ehrlichkeit in seine Musik transportiert. Sein neues Album "Aces 'n eights" knüpft nahtlos an seinen von allen Seiten hoch gelobten Vorgänger "Dark days" an und unterstreicht eindrucksvoll, wir erwähnten es bereits vor 2 Jahren, den Anspruch dieses großartigen Songwriters, Storytellers und Sängers auf die legitime Nachfolge solcher Legenden wie Waylon Jennings und Billy Joe Shaver, der sich längst als bekennender Fan von Taylor geoutet hat. "Jackson's songs are so real and honest, you know straight off he's been there and done that. He writes and sings like he lives. Great songs, that I believe will live forever", sagt Shaver über Taylor. Welch ein Kompliment! Das neue Werk hat Taylor mit seiner klasse Band "The Sinners" und einigen hochkarätigen Gästen, wie beispielsweise Dale Watson und Jason Boland eingespielt. Seine wunderbare Outlaw-Countrymusic verspüht eine vollokommen natürliche Unbekümmertheit, ist stets umgeben von einem rauen Charme und schön erdig - weit weg von den aalglatten Produktionen Nashville's. Sie ist durch und durch traditionell, aber auch durchzogen von rockiger Energie und hin und wieder auch einem tollen Southern (Rock)-Appeal. Dazu diese hervorragenden Melodien! Insgesamt ist "Aces 'n eights" vielleicht einen Tick rockiger als der Vorgänger, ohne das dabei das "Real Country"-Fundament auch nur im geringsten auf der Strecke bleibt. Diese Kombination macht das Ganze wiederum sehr zeitgemäß. Kein Wunder, dass nicht nur die texanische, sämtliche Altersklassen umfassende Outlaw-Meute voll auf diesen Typen und seine "geile" Truppe abfährt. Los geht's mit dem urigen, von einer wunderbar natürlichen "Holprigkeit" geprägten, astreinen, düsteren Honky Tonker "Back on the bottle", der mit einer deutlichen musikalischen Hommage an Johnny Cash aufwartet. Klasse Duett-Gesang von Dale Watson, tolle E-Gitarren-Begleitung, prima Melodie! Rau und dreckig, vollgepackt mit rotzigen, satten E-Gitarren-Riffs und -licks fegt in der Folge der dynamische, großartige Roadhouse Countryrocker "Ball & chain" aus den Lautsprecher-Boxen (Duett-Gesang hier: Jason Boland). Weist einerseits dezente Southern Rock-Spuren der Georgia Satellites auf, basiert andererseits aber erneut auf lupenreinen Country-Traditionen. Prächtig, wie sich die nach vorn gehenden, rockigen Rhythmen mit den traditionellen, zwirbelnden Squaredance-Fiddles vereinen - wiederum alles bei einer überaus angenehmen Melodik. Anschließend wird mit Stones-ähnlichen Riffs der raue, voller bissiger, offensiver Textzeilen steckende (Taylor singt sehr oft mit sarkastischer, "spitzer" Zunge) und gnadenlos mit dem Nashville-Kommerz und -Glamour abrechnende "Country song" eingeleitet, der ansonsten von seinem Ambiente her aber deutliche Spuren des großen Waylon Jennings aufweist. Eine wunderschöne Melodie zieht sich danach durch die herrliche Outlaw Country-Ballade "Sunset", eigebettet in großartige, klare und angeraute, sehr transparente Gitarren, allerbesten "Southern rockin'" Country mit tollen E-Gitarren-Linien hören wir bei "Barefeet on the dash", das baumstarke "Goin' back to California" ist ein tierischer Bordertown Outlaw-Country-Knaller mit einem tollen, mexikanischen Einschlag und sehr Cash-kompatiblen Rhythmen, die mit feiner Steelguitar und exzellenten E-Gitarren (starke, Southern-fueled Baritone Lead-Gitarre) instrumentierte, prächtig ins Ohr gehende Ballade "Aces 'n eights" ist abermals lupenreiner Outlaw-Country, und bei dem ordentlich abgehenden, viel Drive und Dampf aufbauenden, punkig rotzigen Countryrocker "Highway 101" werden gar Erinnerungen an die guten alten Jason & the Scorchers wach - wieder sehr traditionell verwurzelt, aber voll abrockend, mit fetten E-Gitarren und einer klasse Melodie. "Aces 'n eights" bedeutet für Jackson Taylor & the Sinners einen weiteren, großen Schritt in die richtige Richtung. Ihr großartiger, erdiger "gut bucket Roadhouse-/Honky Tonk-/Outlaw-Country" bringt das Genre in eine neue, zeitgemäße, erfrischend zwanglose, ehrliche Dimension voller Inspiration und Biß! "Jackson Taylor & the Sinners kicks your Outlaw Country-ass"! Tolle Truppe! Tolle Scheibe!

Die komplette Tracklist:

1 Back on the Bottle - 3:14   
2 Ball & Chain - 4:21   
3 Country Song - 3:03   
4 Sunset - 3:44   
5 Barefeet on the Dash - 3:15   
6 Goin' Back to California - 3:39   
7 Aces 'N' Eights - 3:06   
8 Easy Lovin' Stranger - 4:32   
9 Circle of Trust - 3:56   
10 Highway 101 - 3:45   
11 Love Don't Come Around Here - 3:39   
12 Sex, Love & Texas - 3:12   
13 Cocaine - 4:15   
14 Back on the Bottle [alternate bonus track] - 3:13

Art-Nr.: 6459
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back on the bottle
Ball & chain
Sunset
Goin' back to California
Aces 'n eights
Highway 101

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Taylor & The Sinners, Jackson - cantina del diablo [2015]
Der sonst so rau und ungeschliffen agierende Country-Outlaw Jackson Taylor und seine Band The Sinners kommen hier mit einem wunderbaren, ganz speziellen, 8 Songs umfassenden Mini-Album, für das sie 8 Stücke ihres bisherigen Repertoires in völlig anderen Versionen eingespielt haben, die nahezu nichts mehr, ausser der Grundmelodie, mit dem Original zu tun haben - nämlich in Acoustic-Versionen, ohne jegliches elektrische Instrument. Für einen "lauten" Country-Rebell wie Taylor ein schwieriges Unterfangen, wie man meinen könnte, doch der Bursche kann es auch ruhiger - und wie! Die Songs kommen in diesen "stripped down"-Fassungen ganz hervorragend. Taylor singt großartig, vermittelt in seiner Stimme und auch den Songstrukturen sein von jeher bekanntes Outlaw-Feeling, und die Band ergänzt ihn mit der verhalteneren Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Fiddle, Percussion, Bass und einer vereinzelt eingesetzten, hinreissenden Mariachi-Trompete (zum Beispiel bei dem flotten, lässigen, Whiskey-getränkten Roadhouse-/Outlaw Country-Feger "Blue agave" oder dem voller Tex Mex-Flair steckenden Waylon-kompatiblen Countryrocker "Gypsies and drifters") einfach wunderbar. Tolle Geschichte von Jackson Taylor und seinen Sinners, die hier ein immer noch völlig zwangloses, aber dabei auch von natürlicher, angerauter Schönheit geprägtes Texas Acoustic Outlaw Country-Album "par excellénce"vorlegen. Großartig, die Band mal so zu hören!

Hier noch die Original-Produktbeschreibung:

The record was recorded live in August 2014 over a few days with long time co-producer Omar Vallejo. The record features eight Taylor originals that have all appeared previously on other JTS CD's but on Cantina the theme is stripped down acoustic. There are no electric instruments on Cantina. With only acoustic guitar, fiddle, cajon, stand up bass, trumpets and accordion all the Sinner elements are still present. All the energy and ferocity that you would expect from a Sinners release is here in spades. The production is similar to the 2012 critical darling Bad JuJu but where Bad JuJu is kinetic, Cantina Del Diablo is more controlled. That might have lot to do with the fact that Jackson has more control over himself these days and that control has shown itself in back-to-back Billboard charting releases Crazy Again in 2013, and Live at Billy Bobs in 2014. Jackson has long been Texas musics' reigning bad boy, leading to the Sinners being known as Texas' most dangerous band, but there is a maturity in Jackson that has affected his music with a controlled chaos. Cantina borrows heavily on the Mariachi music Jackson grew up with working in the migrant fruit orchards of California, Washington, Oregon and Montana as a child. Taylor is an interpretive song writer and this record is an ode to those early days, and a musical style that has had an immense influence on him.

Das komplette Tracklisting:

1. Gypsies & Drifters - 3.37
2. If I Could Have It My Way - 3.29
3. Maria - 3.23
4. Old Lone Star - 3.25
5. Blue Agave - 3.31
6. Easy Lovin' Stranger - 4.30
7. Cocaine (Deliverance Mix) - 3.36
8. Easter Last Year - 4.13

Art-Nr.: 8815
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gypsies and drifters
If I could have it my way
Blue agave
Easy lovin' stranger
Easter last year

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Taylor & The Sinners, Jackson - live at billy bobs texas ~ cd & dvd set [2014]
CD & DVD Combo! Limited Edition! Yeah! "The best damn honky tonk band in the world" live im "81 Club", nur ein paar Schritte entfernt und zugehörig zum berühmten Billy Bob's in Fort Worth/Texas, bekannt als "the wolrd's lagest honky tonk in the world", aufgenommen und gefilmt bei einem prächtigen Auftritt am am 27. Juli 2013! Jackson Taylor & The Sinners präsentieren ihren packenden, dreckigen astreinen, traditionellen Outlaw Honky Tonk-Country einer in bester Stimmung befindlichen Meute von Cowboys und Outlaws. Hier stimmt die Chemie zwischen Band und Publikum! "Rowdy traditional Country", zusammen mit Bier und Whiskey, lassen Band und Publikum zur Hochform auflaufen. Tolle, urige Show! Was für ein Spaß! Dort mitten drin zu sein, ist ein Knaller! Schön, dass wir das nun auf CD und DVD im heimischen "Honky Tonk" miterleben dürfen. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist (CD und DVD identisch):

1. Jack's Drunk Again
2. Whiskey Sessions
3. No Show
4. Old Henry Rifle
5. The Mirror
6. Sunset
7. Blue Agave
8. Almost Persuaded
9. Going Back To California
10. He Stopped Loving Her/Purple Rain
11. Barefeet on the Dash
12. Ball & Chain
13. Honky Tonk Heroes
14. Faulkner by Dashboard Lights
15. Shallow Grave
16. Cocaine

Art-Nr.: 8519
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Taylor & The Sinners, Jackson - the whiskey sessions ~ 10th anniversary edition [2016]
Texas-Outlaw Jackson Taylor und seine Sinners veröffentlichen eine neue Auflage ihres längst vergriffenen, seinerzeit auch gar nicht so leicht zu bekommenden, grandiosen Werkes "Whiskey sessions" - hier in einer brandneu überarbeiteten "10th Anniversary Edition" mit Bonustrack. "Whiskey sessions" gilt als das vielleicht bedeutendste, frühe Album von Taylor und seinen Kumpels, mit dem er den Grundstein dafür legte, sich in der texanischen Countryszene als so etwas wie der legitime Nachfolger von Waylon Jennings oder Billy Joe Shaver zu etablieren. Sein völlig freies "Harte Schale, Weicher Kern"-Outlaw-Image lebt er hier zur Gänze aus. Das Teil ist ein kleines Meisterwerk junger, satter, ehrlicher Outlaw Country-Music - unverfälscht, durch und durch authentisch. Die Band versteht es nahezu perfekt, diese ungeschliffene Outlaw-Rauheit mit herrlichen Melodien zu verbinden, genauso wie sie pure Outlaw Country- und Honky Tonk-Traditionen mit einer fetten Portion Rock und Southern Rock kombiniert, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Was sind das für wunderbare Songs! Satte, vielschichtige, vollmundige E-Gitarren bestimmen überwiegend das Klangbild der einzelnen Tracks, die zumeist gut nach vorn "rocken", unterbrochen von zwei, drei prächtigigen Balladen (z. B. das hinreissend schöne, traumhaft melodisch vorgetragene, in einen herrlichen Gitarrenmantel gepackte "Saved", oder das erneut mit sehr transparenten, saftigen Gitarren und einem tollen Orgel-Hintergrund inszenierte, wieder ungemein melodische "If I could have it my way"). Doch ansonsten lässt die Band, wie gesagt, ordentlich Dampf ab. Ob die fette, voll auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde, brodelnde Outlaw Country-Nummer "No apologies" mit ihren tollen Gitarrenläufen und der glühenden Slide, der von massiven Gitarrenriffs bestimmte, ein kerniges Southernrock-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr melodische Countryrocker "Hichway 101", das saftige und überaus erfrischende, dennochj herrlich erdige "Tonight (it's all about me)" mit seinem klasse Gitarren-Solo, oder der ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde, großartige Outlaw Honky Tonker "Are the good times really over" - Jackson Taylor und seine Sinners lassen hier ein Highlight nach dem nächsten vom Stapel. Dieser satte, Gitarren-betonte, von viel Southerflair durchzogene, voller Saft und dynamischer Honky Tonk-Power steckende, ungemein spielfreudige Outlaw Country(rock) ist die pure Wonne. Riesig! Einfach nur "geil"!

Das komplette Tracklisting:

1. No Apologies - 3:38
2. Joy & Pain - 2:55
3. Highway 101 - 3:44
4. Tonight (It's All About Me) - 3:55
5. Are The Good Times Really Over - 4:54
6. Whiskey Sessions - 3:16
7. Bottom of the Bottle - 3:15
8. The Mirror - 3:57
9. Saved - 3:15
10. Modern Day Joad - 2:57
11. That's Just Life - 2:56
12. Jim Beam - 4:00
13. Shame (Live) - 4:00
14. If I Could Have It My Way ('06) - 3:52
15. Barefeet on the Dash ('06) - 3:10
16. Do It All Again (Bonustrack) - 3:13

Art-Nr.: 9380
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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No apologies
Highway 101
Tonight (It's all about me)
Bottom of the bottle
The mirror
Saved
Modern day Joad
If I could have it my way

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Taylor & The Sinners, Jackson - which way is up [2016]
Nach "Cantina Del Diablo" vor gut einem Jahr, kommen Texas-Outlaw Jackson Taylor und seine Sinners mit einem weiteren, großartigen, 8 Songs umfassenden Mini-Album. Geboten bekommen wir, wie es sich für die Truppe gehört, allerbesten, durch und durch glaubhaften, authentischen, schön dreckigen, Whiskey-getränkten, "genuine" Outlaw Country ohne Kompromisse, geradeaus und direkt. Alte Haudegen wie Waylon Jennings und Billy Joe Shaver lassen immer wieder grüßen. Auch "Which way is up" ist, wie so manches frühere Werk, im besten Sinne "ruppig", erdig, ursprünglich und dabei eingebunden in Taylor's typische, gut hängen bleibende Melodik, sowie sein ihm eigenes "Bad Boy"-/Honky Tonk-/Roadhouse-/Biker-/Outlaw-Image. Dennoch ist das Werk insgesamt nicht ganz so "wild" wie einige seiner Vorgänger. Das Album hat durchaus seine ruhigen Momente (zum Beispiel bei der exzellenten, schönen, von einem großartigen, lockeren Rhythmus und feinem Gitarren-/Steel-/Fiddle-Zusammenspiel geprägten, melodischen "Every other weekend", oder der tollen, mit Fiddle und starker E-Gitarre inszenierten, Southern-getränkten Ballade "Which way is up"), wenngleich natürlich in den Sinners neben dem Pure Country- und Honky Tonk-Herz, auch das eines manchmal gar etwas punkigen Rock'n Rollers schlägt. So wie etwa bei dem "rüden", kompakten, rauen, 2 1/2-Minuten Abschluß-Kracher des Albums "He's a whore", im übrigen eine Coverversion der Power Rock-Truppe Cheap Trick, im Original erschienen auf deren 1977iger Debutalbum. Doch liebe Countryfreunde, Jackson Taylor & The Sinners sind eine in ihrem musikalischen Fundament eine Outlaw Country-Band durch und durch. Bei einer zweiten Coverversion ihres neuen Werkes versuchen sich Taylor und seine Freunde mit einem klasse Ergebnis an einer sehr erdigen Fassung des Delbert McClinton-Klassikers "Two more bottles of wine", dessen bekannteste Version wohl die von Emmylou Harris ist. Sehr stark auch der kernige, von sattem E-Gitarren-Picking bestimmte Texas Outlaw-Countryrocker "Another bottle goes down", der gut abgehende und sicher bei einem Auftritt der Band so maches texanische Roadhouse zum Bersten bringende Honky Tonk-Boogie "Everybody needs an outlaw" (klasse Steelguitar-Solo und Fiddle-Begleitung), oder das recht locker startende, von feinen Steelguitar-Linien durchzogene, gegen Ende aber etwas kräftiger auftrumpfende "Foolin' around". Jackson Taylor & The Sinners sind wieder voll in ihrem Element. Dazu noch ein Zitat aus der offiziellen Produktbeschreibung: Jackson Taylor continues to break the rules of traditional country music with his straightforward lyrics, "take it or leave it" approach, intense live performances, and the drive and determination of a freight train. The end result cannot be pigeon holed into any style and can only be rightfully defined as what it is: "Jackson Taylor Music." Eine klasse Vorstellung der Texaner!

Das komplette Tracklisting:

1. Another Bottle Goes Down - 3:54
2. Sad Bastard Music - 4:07
3. Foolin' Around - 3:07
4. Everybody Needs an Outlaw (feat. Lucky Tubb) - 4:00
5. Two More Bottles of Wine - 3:07
6. Which Way is Up - 3:53
7. Every Other Weekend - 3:40
8. He's A Whore - 2:41

Art-Nr.: 9188
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another bottle goes down
Foolin' around
Everybody needs an outlaw
Which way is up
Every other weekend

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