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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blackberry Smoke - find a light [2018]
Das neue Album der aktuellen Southern Rock Band Nr. 1: Blackberry Smoke werden auch mit "Find a light" weiter auf der Überholspur bleiben und die Southern Rock.Fraktion mit ihrem erfrischenden, zeitgemäßen, stets authentischen, leicht countryinfizierten, kernigen, wunderbaren Southern Rock beglücken. Einige Tracks des Albums durften wir vorab hören - und die waren richtig stark! Das wird wieder ein Fest...

Das komplette Tracklisting:

1 Flesh and Bone
2 Run Away from It All
3 The Crooked Kind
4 Medicate My Mind
5 I've Got This Song
6 Best Seat in the House
7 I'll Keep Ramblin' (feat. Robert Randolph)
8 Seems So Far
9 Lord Strike Me Dead
10 Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires)
11 Nobody Gives a Damn
12 Till the Wheels Fall Off
13 Mother Mountain (feat. The Wood Brothers)

Art-Nr.: 9600
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Chambers, Sean - the rock house sessions [2013]
"One hell of an album"! Der begnadete "guitarslinger" Sean Chambers aus North Fort Myers im US-Bundesstaat Florida beglückt die Bluesrock-Gemeinde mit einem irre starken Album! Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt den ehemaligen Hubert Sumlin-Sideman (von 1998 - 2003 war er dessen Bandleader und Lead Gitarrist) unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" auf - welch eine Ehre. Doch hört man diesen "Hexer" spielen, wird einem klar, warum dieser Bursche von vielen Experten so eingeschätzt wird. Er kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Aufgenommen in Kevin McKendree's Rock House Studios in Nashville zelebriert Chambers hier mit seiner famosen Studiocrew, bestehend vorwiegend aus Tommy MacDonald am Bass, den ehemaligen Stevie Ray Vaughan & Double Trouble-Organisten Reese Wynans (der das Album auch produzierte) und dem saustarken Tom Hambridge am Schlagzeug, sowie einigen weiteren, namhafte Gästen (z. B. Rob McNelley bei einigen Tracks an der zweiten Gitarre) ein geradezu mitreissendes, esplosives Gitarren Bluesrock-Feuerwerk zwischen Texas-bound, Delta-style, Southern-rooted. Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, brilliert mit genauso virtuosen, wie emotionalen Gitarrenläufen, fast immer unterlegt von Reese Wynans brillantem Orgelteppich, der den ohnehin schon voluminösen Sound noch mehr verstärkt. Das Zusammenspiel der beiden ist grandios. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der höllisch abgehende Volldampf-Boogie "Since I've been down" (Hambridge gibt mit seinem "Killer"-Drumming einen furiosen Takt vor), bei dem sich's Wynans (erinnert gar an Großtaten von Deep Purple's legendärem Tastenkönig Jon Lord) und Chambers mit wechselnden Soli so richtig geben. Das ist das pure Feuer! Das Songmaterial ist ohnehin von vorn bis hinten klasse. Ausfälle findet man nicht. Neben einigen Eigenkompositionen sowie Stücken von seinen Nashville-Kumpels, hat sich Chambers auch 3 exzellente Coversongs ausgesucht, die er ganz wundervoll interpretiert: Zum einen Gary Moore's seeliges "Holding on", das hier voller Southern Soul mit dezentem Gospelflair (großartige, weibliche Background-Gesänge) vorgetragen wird (grandiose Sologitarre von Chambers, wohl dosierte, effiziente Bläser-Fills), dann eine kraftvolle, packende Fassung des von Willie Mitchell und Earl Randle geschriebenen Songs "Come to Poppa", den Bob Seger auf seinem "Night moves"-Album bekannt machte, und als Schlußtrack des Albums noch einen kochenden, puren Rock'n Roll-Aufguß von Alvin Lee's (Ten Years After) "Choo Choo Mama", bei dem die Truppe, inklusive Chambers, noch mal richtig aufdreht. Doch auch der Album-Opener ist gleich ein Knaller: Sean Chambers und Kollegen setzen mit "World on fire" sofort die Bluesrock-Welt in Flammen. Ein treibender, übrigens von Rick Vito komponierter "Rockin' Blues" voller fetter, fleischiger Gitarren und ebenso kraftvoller Orgel-Einsätze. Der Meister lässt gleich ein furioses Solo vom Stapel. Klasse auch das perfekt integrierte Harpspiel von TJ Klay. Schon nach disem Auftakt ist man von der "Mugge" gefangen und weiß, dass wirklich nichts mehr schief gehen kann. Herrlich beispielsweise auch die traumhafte Bluesrock-/Southern Rock-Ballade "Meant to be", die mit ihrem Spirit und ihrer großartigen Melodie sofort solche Bands wie Stevie Ray Vuaghan's Double Trouble, Storyville oder die Arc Angels in Erinnerung bringt. Stark hier die Harmonie von Gitarre, Orgel, Klavier und Gesang. Das harte, aber ebenfalls sehr eingängige "Money in a minute" ist dann wieder ein krachender, straighter Bluesrocker voller kochender, massiver Gitarren und tierischer Orgel-Ergänzungen. Dampft aus allen Poren! Seam Chambers und seine exzellenten Mitstreiter liefern uns mit diesem Album einen brillanten Output von den "Rock House Sessions" in Nashville. Das ist lebendiger Bluesrock der allerfeinsten Art. Tolle Musiker, tolle Songs, tolles Album! "If you like your blues blazin’ hot, the Sean Chambers Band will definitely light your fire"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. World on Fire - 5:07
2. Since I've Been Down - 4:21
3. Healing Ground - 4:36
4. Meant to Be - 3:55
5. Come to Poppa - 4:50
6. Your Love is My Disease - 3:13
7. Holding on - 4:09
8. Just for the Thrill - 4:33
9. Money in a Minute - 4:04
10. It Hurts to See You Go - 4:34
11. Choo Choo Mama - 4:35

Art-Nr.: 8429
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
World on fire
Since I've been down
Meant to be
Come to Poppa
Holding on
Money in a minute
Choo Choo Mama

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Cobb, Brent - providence canyon [2018]
Brent Cobb, einer der gefragtesten und angesehensten jungen Songwriter Nashville's (nahezu die komplette Countryelite , wie z.B. Kenny Chesney, Miranda Lambert, Luke Bryan, Frankie Ballard und unzählige mehr haben bereits Songs von ihm aufgenommen) kommt mit seinem zweiten, eigenen Album - und es ist ein Prachtteil geworden. Wie auch schon beim Grammy-nominierten Vorgänger "Shine on rainy day", präsentiert sich Cobb, im Gegensatz zu den vielen Leuten, die seine Lieder aufnehmen, weit weg vom alltäglichen Country-Mainstream. Vielmehr ist seine natürlich erdige, angeraute Musik eine ungemein spannende und sehr abwechslungsreiche, musikalisch höchst anspruchsvolle Synthese aus diversesten Strömungen des Country, Alternate Country, Countryrocks, Americana und Rootsrocks, die, seiner Herkunft entsprechend (er wurde geboren in Americus, Georgia, ist aufgewachsen in Ellaville, Georgia) durchzogen ist von einer kräftigen, wunderbaren Southern(rock)-Brise. Zuweilen klingt er wie eine Mischung aus Chris Stapleton (auch wenn seine Stimme nicht so tief ist), J.J. Cale und Jason Isbell (gerade dessen Anhänger dürften großen Gefallen an der Musik Cobb's finden), ohne deren Stilrichtungen auch nur anstazweise zu kopieren. Ganz im Gegenteil, Brent Cobb geht mit seiner exzellenten "pure rural, country, soul-filled music" seinen ganz eigenen, natürlichen Weg. Das Songmaterial ist exquisit. Los geht's mit der von traumhaft schönen Pedal Steel-Linien durchzogenen, ein herrliches Gram Parsons-ähnliches California-Feeling verbreitenden Retro-Countryrock-Nummer "Providence Canyon", dem Titelstück also. Was für eine Lockerheit, was für ein lässiger Flow! Cobb's feiner Gesang, die Band, der Sound und die Melodie ergänzen sich geradezu hinreissend. Ein prächtiger Auftakt! Es folgt der toll groovende, leicht southern-swampige, sehr cool dargebotene, erstklassige, rhythmische Country-/Rootsrocker "King of Alabama". Auffällig hier das starke Drumming, die schön im Hintergrund agierende Orgel und die kurzen Twin E-Gitarren im Break. Eingetaucht In eine sehr angenehme, voller Southernflair steckende Melodie erleben wir das von toller, jammiger Percussion unterstützte und von hinreissenden Gitarren Inkl. Slide) umgarnte, erneut schön lockere "Come home soon", gefolgt von dem kernigen, southern-bluesigen, erdigen in einem rockigen Roots-/Americana-/Outlaw-Ambiente vorgetragenen, brodelnden, mit markanten Slide-Licks garnierten "Sucker for a good time". Es folgt der gnadenlos schöne, flockige, von wunderbarer Percussion begleitete und von herrlichen Gitarren umgarnte, unvergleichlich lockere, abermals ein prächtiges Retro California-Flair verbreitende "Crosby Stills Nash & Young metes J.J.Cale"-ähnliche Americana-Countryrocker "High in the country". Ganz großartig auch der gut abgehende, rockige Country-Heuler "If I don't see ya" mit seinen prächtigen E-Gitarren und dem jammigen, bluesigen, rootsrockigen Break in der Mitte, der Lynyrd Skynyrd-styled Rocker ".30-06", sowie die wundervolle, lockere, einerseits sehr trocken wirkende, andererseits von einer grandiosen, dezent halligen, wunderschönen Lead Giitarre begleiteten Americana-Nummer "Lorene", im übrigen, wie auch das komplette Album, grandios produziert von Meisterproduzent Dave Cobb, dem Cousin von Brent Cobb. "Providence Canyon" besticht von vorn bis hinten ohne jeden Ausfall. Ein ganz großer Wurf von Brent Cobb, ein echtes Highlight für die Liebhaber der rootsigen, staubigen, angerockten, mal California-, mal Southern-affinen Americana-/Country-Route.

Das komplette Tracklisting:

1. Providence Canyon - 3:24
2. King of Alabama - 4:07
3. Mornin's Gonna Come - 2:34
4. Come Home Soon - 3:18
5. Sucker For A Good Time - 5:00
6. High In The Country - 4:19
7. If I Don't See Ya - 3:51
8. .30-06 - 4:16
9. Lorene - 2:23
10. When The Dust Settles - 3:07
11. Ain't A Road Too Long - 3:41

Art-Nr.: 9627
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Providence Canyon
King of Alabama
Come home soon
Sucker for a good time
High in the country
If I don't see ya
Lorene

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Dailey & Vincent - patriots & poets [2017]
Dailey & Vincent, die begnadeten Bluegrass-Helden sind wieder da mit einem neuen Album. "Patriots & Poets" ist eine liebevolle Hommage an ihre Heimat, präsentiert in 15 großartigen, neuen Acoustic Country-/Bluegrass-Songs, die Jamie Dailey und Darrin Vicent einmal mehr in der Blüte ihrens Schaffens zeigen. Was die Beiden und ihre exzellenten Mitstreiter wieder einmal musikalisch abliefern, ist "allererste Sahne". Brillante Instrumentenbeherrschung, brillanter Gesang, brillante Songs. Das Album ist erneut eine absolute "Bluegrass-Perle".

Hier ein Original U.S.-Review:

From time to time an album comes along with exactly the right message and meaning at exactly the right time - "Patriots & Poets" is one of those albums. Dailey and Vincent initially set out to create a project full of songs they had written independently, together and with close friends. While succeeding mightily in that regard, they also created a beautiful love letter to America and her people in a time when many need to be reminded, that while perhaps flawed, we are all still one. Faith and patriotism, as the title suggests, remain focal points throughout, evident by songs such as "God's Love," a solid gospel tune featuring Doyle Lawson, and "Unsung Heroes," a tribute to the working man and all those who get little acclaim for their contributions. In contrast is "California," a tongue in cheek tune about a country boy trapped in the big city. Perhaps the most progressive album to date from D+V, it is packed with top-shelf talent. Rob Ickes, Stuart Duncan, Steve Martin and Bela Fleck in turn are sprinkled throughout, adding their own unique flavor. This recording pushed the limits of what is considered bluegrass music and could be classified as Americana or possibly even folk. What remain consistent are those brother-like harmonies that have been a staple of D+V for 10 years running. Dailey and Vincent, along with many long-time friends, have created not just an enjoyable recording, but also a meaningful and patriotic celebration of music. (Devin Adams / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Gimme All the Love You - 2.57
2. Beautiful Scars - 4.11
3. Baton Rouge - 3.05
4. Until We're Gone - 4.12
5. Bill and Ole Elijah - 3.41
6. Unsung Heros - 4.05
7. Spring Hill - 3.34
8. God's Love - 2.30
9. California - 4.57
10. Here Comes the Flood - 5.18
11. That Feel Good Music - 3.16
12. He's Been So Good to Me - 3.04
13. No Place Love Won't Go - 5.14
14. That's What We're Put Here To Do - 2.49
15. America, We Love You - 3.04

Art-Nr.: 9419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Delta Moon - cabbagetown [2017]
Atlanta's "sultans of slide guitar", wie sie Rick J Bowen vom legendären "No Depression"-Magazin bezeichnet, sind zurück mit ihrem nunmehr bereits 8. Studioalbum. Delta Moon, um die beiden famosen Slide/Lap Steel-Gitarristen Tom Gray und Mark Johnson, nehmen uns mit ihrem großartigen Werk "Cabbagetown" einmal mehr mit auf eine unwiderstehliche musikalische Reise durch die tiefen Swamps und Deltas des amerikanischen Südens. Ihr wundervoller, mit traumhaften Grooves unterlegter, sehr ursprünglicher "rootsy, dusty, soulful Southern-/Blues-Rock" mit diesen einzigartigen Lap Steel-/Slide-Klängen (inklusive vorzüglichger Soli) steckt voller Seele und Inspiration. Wie selbstverständlich gelingt es ihnen, markante Elemente legendärer Delta-Blueser wie Fred McDowell, Son House, dessen bärenstarkes "Death letter" sie hier in einer tollen, "schwülen" Coverversion präsentieren (starke Blues-Harp), oder Robert Johnson mit dezenten Spuren solcher Bands wie Little Feat, The Radiators, auch The Allman Brothers Band oder den North Mississippi Allstars zu vereinen, um dabei aber ihren ganz eigenen Sound zu entwickeln. Nicht nur Tracks wie beispielsweise der überaus melodische Opener "Rock and Roll girl", das rootsige, bluesige, aber auch mit feinen Americana-Elementen versehene, prächtige "The day before tomorrow" (klasse Mndolinen-Fills, swampiges Lap Steel-Solo), der trockene,gleichzeitig schön flüssige, fast ein wenig an Ry Cooder erinnernde, semi-akustische Roots-Blues "Just lucky I guess", das flockige, mit einem leichten Southern-/Countryrock-Touch angereicherte, von klasse Twin Lap Steel-Gitarren geprägte "Coolest fools", oder das freundlich rockende "Sing together" sind hervorragende Beispiele dafür, dass die Band mal wieder einen exzellenten Job abgeliefert hat. Toll! Wir sind tief beeindruckt.

Das komplette Tracklisting:

1. Rock And Roll Girl - 3:42
2. The Day Before Tomorrow - 3:30
3. Just Lucky I Guess - 3:38
4. Coolest Fools - 2:48
5. Refugee - 3:44
6. Mad About You - 3:21
7. Death Letter - 6:01
8. 21st Century Man - 3:33
9. Cabbagetown Shuffle - 2:29
10. Sing Together - 3:47

Art-Nr.: 9407
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Rock and Roll girl
The day before tomorrow
Just lucky I guess
Coolest fools
Death letter
21st century man
Sing together

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Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

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Drift Mouth - little patch of sky [2018]
Beeindruckend starkes Debüt der recht neuen und selbst bei Kennern noch wenig bekannten (was sich mit diesem Werk schnell ändern sollte) Southern Rock Band Drift Mouth, deren kraftvolles, sattes, im vollmundigen, saftigen Mehr-Gitarren-Sound präsentiertes Gemisch aus Roots- und Southern Rock, mit einem Hauch von Red-Dirt-, Countryrock- und auch Classic Rock-Anlagen, gleich voll einschlägt. Southern Rock ist einfach nicht klein zu bekommen - und das gut so! Das Gerüst der Band bilden die beiden befreundeten Musiker Lou Poster (lead vocals, guitar) und Brad Swiniarski (drums, vocals), die zunächst für Posters Vater, ein Minenarbeiter in West Virginia, ein paar Stücke für dessen Abschiedsfeier aufnahmen, als dieser nach 37 Jahren in den Ruhestand versetzt wurde. Beide trafen sich danach zwar immer mal wieder bei verschiedenen, waren aber immer in diverse andere Projekte (Poster bei der Cowpunk Band Grafton und The Ferals, Swiniarski bei Acts wie Bob City, The Means und Bigfoot) eingebunden. Als es mit den Ferals nicht mehr so richtig funktionierte, entsann man sich der Kooperation und gründete im Rahmen eines fruchtenden Songwriting-Prozesses Drift Mouth. Mit dem Dazustoßen des starken Lead-Gitarristen Mark Spurgcon, dem Bassisten Josh "Roscoe" Draher, den weiteren Gitarristen Brett Burleson und Craig Davidson sowie der Backgroundsängerin Regan Tonti (dazu auch Percussion) wurde dann im Kollektiv der Southern Rock als größter gemeinsamer musikalischer Nenner ausgelotet. Der schon erwähnte, überwiegend warmherzige, riffig, im postitivsten Sinne "schrammelige" und balladeske E-Gitarrensound (manchmal dezent an Crazy Horse erinnernd) und die angenehme, oft mit dezenter Melancholie unterlegte, angeraute Stimme Posters (Richtung Eddie Montgomery oder Pat Terranova) lassen unweigerlich Reminiszenzen zu Acts wie, den allerdings auch nur Insidern bekannten, Rambler und Montgomery Gentry (nur längst nicht so Country-orientiert) aufkommen, wobei die starke Fokussierung auf Harmoniegesänge mit der hervorragend agierenden Regan Tonti hier den Unterschied ausmacht. Auch Parallelen, bzw. Anlehnungen an Bands wie Lynyrd Skynyrd, Hogjaw (nur nicht so hart und ruppig, viel melodischer, harmonischer und gesanglich stärker) sind zu erahnen. Vom direkt aufrüttelnden, satten Rocker "Wake You Up", bis zum finalen, mit klirrender Akustikgitarre und E-Gitarrenfills bestückten, atmosphärischen "This Part Of Town", wissen alle Tracks durch die wunderbaren Melodien, die ineinander greifenden E-Gitarrenparts (viel surrendes Slide), samt der klasse Soli, und die vokalen Harmonien der beiden Protagonisten am Mikro, ausnahmslos zu gefallen, ja zu begeistern. Eine Scheibe die, obwohl schön kraftvoll, vornehmlich zum Genießen und Relaxen einlädt. Dass die Jungs, wen wundert es bei Posters Vergangenheit, auch ordentlich Dampf ablassen können, beweisen, neben dem Opener, weitere Songs wie die kernige Hard Southern Rock-Ballade "The Straw Thief's Way" (mit ein wenig "Cortez The Killer-Flair"), "Porch Cat", die fluffige Single "Franklin County Nights", oder das fast wie ein live performtes Stück rüberkommende "West Virginia Hitchhiker". Die mit einer von Poster untermalten Akustikgitarre und im Storytelling-Gewand gebrachten "The Ballad Of Frank Hayes", "The Prettiest Girl Of All Time" und "This Part Of Town" stehen für die nicht minder bestens gelungene countryeske Seite des Sextetts. Drift Mouth haben mit "Little Patch Of Sky" ein Klasse-Debüt hingelegt. Die starken gesanglichen Leistungen und der unpolierte, fast wie live im Studio eingespielt klingende, raue und zugleich warme Sound, lassen auf weitere Großtaten der West Virginia-/Ohio-basierten Band hoffen. Dieses Werk ist jedenfalls jetzt schon deutlich mehr als nur ein kleiner Lichtblick am Southern Rock-Firmament. Ganz tolle Scheibe! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wake You Up - 3:50
2. Starling - 3:28
3. The Straw Thief's Way - 5:11
4. Angelene - 4:33
5. The Ballad Of Frank Hayes - 4:09
6. Porch Cat - 5:28
7. Franklin County Nights - 3:40
8. The Prettiest Girl Of All Time - 4:11
9. West Virginia Hitchhiker - 3:54
10. This Part Of Town - 3:31

Art-Nr.: 9735
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wake you up
Starling
The straw thief's way
Porch cat
Franklin County nights
West Virginia hitchhiker
This part of town

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Drugstore Gypsies, The - same [2017]
Saustarkes Debüt einer jungen, hoch talentierten Band aus Texas namens The Drugstore Gypsies. Das Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) hat sich dabei geradlinigem, äußerst kraftvollem Rock/Southern Rock verschrieben, der auf klassischen Strukturen basiert und mit den beliebten Ingredienzien ihrer Heimat wie Red Dirt, Roots, Country, Blues oder auch ein paar Americana-Tupfern verifiziert wird. Der Sound ist schöln vollmundig und druckvoll, und wird vornehmlich dominiert von kernigen Gitarren sowie bei dem ein oder anderen Song zusätzlich "erhitzt" durch eine punktgenau eingesetzte, aber nie zu dominant wirkende Horn-Section. Sehr stark wirkt der prächtig aufspielende Lead Gitarrist Dillan Dostal. der immer wieder mit rauen, dreckigen Soli, auch Slide, daherkommt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent und besticht mit einer vorzüglichen Melodik. Die Jungs, die in letzter Zeit über 200 Gigs zusammen absolviert haben, beginnen ihr zehn Stücke umfassendes Erst-Werk mit dem Song "Drugstore Gypsy", einem ordentlich krachenden Southern Rock'n Roller über die teilweise chaotische Zustände während ihres Tourlebens. Die Band spielt sich sofort in einen regelrechten Rausch. Die Nummer kommt im Stile der Georgia Satellites/The Black Crowes (herrlich das "raunzende", brennende Slide-Intro). Die zünftigen Bläser-Fills (Travis Cielieski - trumpet, Tyler Summer- saxophone) passen wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Ähnliches gilt die beiden Tracks "Breakin' The Law" (erinnert ein wenig an "The Long Run" von den Eagles) und den shuffligen Midtempo-Rocker "Live The Life" (hallende Orgel, quirliges E-Gitarren-Solo in bester Lynyrd Skynyrd-Manier). Beste Beispiele für ihr euphorisches Auftreten und ihre unbändig erscheinende Energie sind Lieder wie ihre knackige Hommage an eine berühmte Whiskey-Sorte aus dem Staate Tennessee mit "Black Label Boogie"(kernige E-Gitarre, gurgelnde Hammond, deftig polternde Drums, viel Southern Rock-Feeling), der ordentlich dampfende, furios dahinschmetternde Hard Southern Rock-Ritt "Show Up Show Down" (fast wie Lemmy auf einem Südstaaten-Trip), oder das von einem, an AC/DC reminszierenden E-Gitarren-Lick getragene "Bayou Got The Best Of Me" (tolles Slide-Solo vom stark auftrumpfenden Dillan Dostal). Die für ihr noch junges Bestehen (seit 2014) bereits sehr variabel und abgeklärt wirkende Texas-Combo komplettiert ihre Vielseitigkeit mit dem bluesig-progressiven, wie auf Samtpfoten daherschleichenden "Kitty Strut Blues" (man assoziiert unweigerlich Songs wie Blackberry Smokes "The Whippoorwill") sowie Americana-/Red Dirt-umwehten Kleinoden der Marke "Runnin' To" (heulende Orgel, Tom Petty-Touch), dem melodischen Ohrwurm "Keep You Rollin' On", oder dem zurückgenommene, in musikalisch warmen Pastelltönen präsentierten Finale "Indian Summer", das besonders Duke Ryans wandlungsreichen Gesang in den Fokus rückt. Fazit: Ein tolles, vor Energie nur so strotzendes Debüt einer jungen und äußerst hungrig wirkenden texanischen Band, die sicherlich noch einiges vor hat. Anzumerken ist dabei sowohl ihr spielerisches als auch schon kompositorisches Talent (alles Eigenkreationen) mit seinem scheinbar riesigen Potenzial. Wie heißt es in einem amerikanischen Review so treffend: "...they sing about rolling your windows down and letting the good times roll. The Drugstore Gypsies is the ideal album to do just that." Wir meinen schlichtweg: Genauso ist es! Ein absolut tolles, mächtig Laune machendes, geradezu "hammermäßiges" Debut der Drugstore Gypsies! (Daniel Daus/Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Drugstore Gypsy - 3:34
2. Runnin' To - 3:31
3. Black Label Boogie - 3:12
4. Breakin' The Law - 3:26
5. Kitty Strut Blues - 4:33
6. Show Up Show Down - 3:50
7. Live The Life - 3:24
8. Bayou Got The Best of Me - 3:35
9. Keep You Rollin' On - 4:16
10. Indian Summer - 4:59

Art-Nr.: 9418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drugstore gypsy
Runnin' to
Black label boogie
Kitty Strut Blues
Show up show down
Live the life
Indian summer

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Girls Guns and Glory - love and protest [2016]
Was für eine faszinierende Musik! Ist es Country, Country Rock'n Roll, Americana, Rockabilly angehauchter Country, Country Twang'n Roll? Wohl eine magische Mischung aus alledem, die den unwiderstehlichen, einzigartigen Sound der brillanten Band Girls Guns & Glory um deren begnadeten Songwriter, Gitarrist und Lead Sänger Ward Hayden ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) definiert. Die Band aus Boston ist zurück mit ihrem neuen Album "Love and protest", einem Teil, das die Glücksgefühle der geneigten Country-, Countryrock-, Alternate Country- und Americana-Fans mit seinen herrlichen Songs zum Überlaufen bringen dürfte. Es ist die pure Wonne! Man stelle sich die besten Stilelemente solcher Bands und Kollegen wie The Derailers, The Mavericks, Two Tons Of Steel und Dwight Yoakam vor, dazu ein paar Spuren von Hamk Williams sr., Johnny Cash, Chris Isaak und Buddy Holly, einen Hauch von Credence Clearwater Revival, einen dezenten Vibe von Gram Parsons und seinen Flying Burrito Brothers, packe das alles in einen wundervoll transparenten, vielschichtigen, genauso klaren wie erdigen Gitarrensound und in von traumhaften Melodien durchzogene Songs - und fertig ist die musikalische Zauberformel von Girls Guns & Glory. Ja, vor allem diese Melodien, aber auch dieser Schwung, diese Frische und diese Spielfreude, hat man sie erst einmal aufgesogen, lassen einen nicht mehr los. Das die Band auf diesem Album auch immer wieder richtig Lust auf soulful "Rock 'n' Roll" hat zeigt sie sofort eindrucksvoll mit dem gnadenlos starken Opener gleichen Namens, einem riffigen, wunderbar knackigen Countryrocker mit einem prächtigen Bass-Drive, vielen, transparenten Gitarren und einer unwiderstehlichen Melodie. Diese Hammernummer zum Auftakt verzaubert sofort unsere Ohren und Sinne. Die Band hat ihre Zuhörer voll im Griff - und es geht bis zum Ende das Albums so weiter. Flott und dynamisch "rocken" sich Girls Guns & Glory anschließend durch den großartigen Countryfeger "Wine went bad (but I'm still drinkin')", wieder gespickt mit tollen Gitarren und einer klasse Melodie. Auf ähnlichem Terrain bewegt sich das erfrischende, leicht nostalgisch angehauchte, wunderbar flüssige "Who will love you" (tolles E-Gitarren-Solo am Ende), ehe Ward Hayden & Co. mit dem fantastischen "Reno, NV" die traditionellen Countryfreude bedienen. Die Nummer kommt im mittleren Tempo und hat einen ganz natürlichen, dezenten Honky Tonk-/Mexican-Touch. Ganz stark hier die Baritone Guitar von Gast Duke Levine (u.a. Mary Chapin Carpenter, Peter Wolf, Rosanne Cash u.v.m.), der nicht nur diesen Track mit seinem brillanten Spiel bereichert. Ein famoses Desert-/Ghost Town-Feeling, einmal mehr vorwiegend ausgelöst durch Levine's Baritone Guitar, zieht sich durch lockere, flockige, hinreissend schöne "Well laid plains", während das geniale, sehr rootsig und kernig rockende, wie geölt abgehende "Stare at the darkness" Erinnerungen an Jackson Browne's legendäres "Running on empty" aufkommen lässt. Duke Levine spielt hier eine famose Lap Steel, die frappierend an David Lindley erinnert. Begeisternd! Noch ein Gastmusiker darf nicht unerwähnt bleiben. Girls Guns & Glory haben die Pedal Steel-Legende Buddy Cage (New Riders Of The Purple Sage) für 2 Stücke mit ins Boot geholt, und zwar für den klasse Honky Tonker "Empty bottles" und das famose "Memories don't die", bei dem sich Cage mit der Pedal Steel und Levine mit der Lap Steel grandios ergänzen. Was immer die Band für eine Nummer zelebriert, es ist ein musikalischer Leckerbissen, ein Ohrwurm nach dem nächsten. Girls Guns & Glory nehmen uns mit auf eine traumhafte Reise durch die magischen Landschaften ihres herrlichen Americana- und Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Es ist ein einziges Fiasko, dass diese Band noch nicht einem breiteren Publikum bekannt ist. Das muss sich ändern! "Love and protest" jedenfalls ist ein absolutes Paradebeispiel für Gitarren-orientierten "Country Twang'n Roll" - ein Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Rock 'n' Roll - 3:01
2. Wine Went Bad (But I'm Still Drinkin') - 2:52
3. Who Will Love You - 4:00
4. Reno, NV - 2:59
5. Well Laid Plans - 3:06
6. Diamondillium - 3:24
7. Memories Don't Die - 3:56
8. Hot Burrito #1 - 3:50
9. Stare at the Darkness - 3:27
10. Empty Bottles - 3:48
11. Man Wasn't Made - 2:39
12. Unglued - 4:31

Art-Nr.: 9392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock 'n' Roll
Wine went bad (but I'm still drinkin')
Who will love you
Reno, NV
Well laid olains
Memories don't die
Stare at the darkness
Man wasn't made

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Gov't Mule - revolution come...revolution go ~ 2 cd deluxe edition [2017]
2CD-Set! Deluxe Edition mit Bonus-CD!

Nach 4 Jahren das neue Studioalbum von Gov't Mule. Die ersten Hörproben des neuen Werkes zeigen die Mannen um Warren Haynes in fantastischer Form. Das Songmaterial scheint exzellent zu sein. Allein die hinreissende Southern Rock-Ballade "Dreams & songs" ist der Knüller. Was für eine wunderbare Nummer, inkl herrlichem Gitarrensolo - fast so etwas wie ein neues "Soulshine".

Das komplette Tracklisting:

Disc: 1
1. Stone Cold Rage
2. Drawn That Way
3. Pressure Under Fire
4. The Man I Want To Be
5. Traveling Tune
6. Thorns Of Life
7. Dreams & Songs
8. Sarah, Surrender
9. Revolution Come, Revolution Go
10. Burning Point featuring Jimmie Vaughan
11. Easy Times
12. Dark Was The Night, Cold Was The Ground

Disc: 2
1. What Fresh Hell
2. Click - Track
3. Outside Myself
4. Revolution Come, Revolution Go (Alternate Version)
5. The Man I Want To Be (Live In Studio Version)
6. Dark Was The Night, Cold Was The Ground (Live In Studio Version)

Art-Nr.: 9459
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Hogjaw - way down yonder [2017]
Hogjaw leben ihre Mission unmißverständlich weiter aus: "To play prime Southern Rock straight from the backwoods with nuthin' fancy to get in the way". Hogjaw gehen auch mit ihrem 6 Album "Way down yonder" keinerlei Kompromisse ein und gehen ihren eingeschlagenen Weg genauso konsequent, wie leidenschaftlich und entfesselt weiter. Das ist die pure "Hard American Guitar Southern Rock'n Roll-Wonne"! Diese "Gang" aus Arizona spielt sich wieder einmal die Seele aus dem Leib Jonboat Jones (vocals, guitar), Jimmy Rose (lead guitar, vocals), Elvis DD (bass) und J. "Killer" Kowalski alias "Kwall" (drums) entfachen eine vor Dynamik und Vitalität nur so sprühende, gewaltige Energie, die selbst bei der ein oder anderen wundervollen Ballade nicht den Hauch an Kraft einbüsst (nur das finale, countrylastige "Talk about fishin'" gehen sie etwas ruhiger an). Der massive Gitarrensound und die einem stetig um die Ohren fliegenden, gewaltigen Soli und "Dual Guitar"-Salven sind so etwas von geradeaus, fett und voll im Saft, das es die pure Freude ist. "Rauschende" Southernrocker und herrliche, ausgedehnte Soli überall. Die Strukturen der Songs bleiben prima hängen. Die Produktion des Albums ist herrlich klar und "fett". Ob beispielsweise der bärenstarke, durchaus melodische, knackig satte Opener "Back home today" (furioses, tierisches Gitarrensolo), das fett nach vorn rockende "To hell with the rest", das mitreissend inszenierte, mit lauten und gemäßigteren Passagen aufwartende, aber immer richtig satt inszenierte, von tollen Gitarrenläufen geprägte "North Carolina way", das irgendwo zwischen Molly Hatchet und der Charlie Daniels Band hin und her balancierende, satt rockende, von massiven Gitarrensalven geprägte "Way down yonder", das gewaltige, fast ein wenig nach "Black Sabbath goes Southern Rock" klingende, schwerblütige "Dark horse", oder der mächtige Southern Rocker "Beast of Burdon (Roll on)" - die Band zieht ihr Ding ohne Kompromisse und voller Elan durch. Großartig! Hogjaw blasen mit "Way down yonder" einmal mehr zu einem ausgelassenen, ultimativen "Massive Guitar Southern Rock"-Fest. Lasst es einfach krachen, Jungs! Macht das Laune!

Das komplette Tracklisting:

1. Back Home Today - 4:23
2. To Hell With The Rest - 3:49
3. Brown Water - 3:43
4. North Carolina Way - 5:00
5. Way Down Yonder - 5:19
6. Dark Horse - 5:48
7. Redemption - 5:47
8. Got A Pencil - 5:02
9. Never Surrender - 4:35
10. Beast Of Burden (Roll On) - 4:25
11. Talk About Fishin' - 2:57

Art-Nr.: 9596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back home today
To hell with the rest
North Carolina way
Way down yonder
Dark horse
Got a pencil
Beast of burdon (Roll on)

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Howlin Rain - the alligator bride [2018]
Packendes, baumstarkes, neues Album der vor allem in der Jamrock-Szene hoch verehrten und gefeierten, "guitar-driven" Blues-, Roots-, Psychedelic-, Classic Rock-Formation aus San Francisco, die mit "The Alligator Bride" einen fulmianten Ritt durch die Stile und Hippie-Kulturen der losgelösten und so wunderbar frei und unbeschwert aufspielenden, vor allem in Kalifornien ansässigen Late Sixties-/Early Sventies Rock-Bewegung hinlegt. Kraftvoll, rau, wunderbar dreckig, überaus inspiriert und ambitioniert, dabei sehr zwanglos, ausgestattet mit höchstem handwerklichen Potential und vorzüglicher Musikalität, lebt das Quintett vor allen Dingen von dem beeindruckenden Zusammenspiel der beiden Lead-Gitarristen. Das sind zum einen der charismatische Frontmann Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder), sowie sein kongenialer Partner Daniel Cervantes, die sich, unterstützt von der prächtigen Rhythmusfraktion (Jeff McElroy am Bass und Drummer Justin Smith), mit gegenseitig anstachelnden Soli und "scharfen" Twin-Gitarren immer wieder in neue Sphären und Höhen spielen - voller Dynamik, Feuer und auch voller Seele. Einfach klasse! Das, wie gesagt, schön raue, ungeschliffene Songmaterial, kommt trotz aller jammigen Freiheiten und der großen Spielfreude, absolut strukturiert und richtig gut hängen bleibend rüber. Die Einflüsse reichen von den frühen Led Zeppelin über Humble Pie, Blue Cheer, Electric Flag, Pink Floyd und Neil Young's Crazy Horse, bis hin zu The Allman Brothers Band und Grateful Dead. Los geht's mit dem eine gewaltige Power ausstrahlenden, brennenden, ZZ Top-rooted Boogie-Rocker "Rainbow trout". Hat einen klasse Drive. Die beiden Gitarristen rocken wunderbar straight und machen gewaltig Betrieb. Dezent psychedelisch angehaucht, aber auch wieder schön geradeaus rockend, kommt die geniale "Killer"-Nummer "Missouri". Besticht erneut durch ihre raue Basis, in Kombination mit einer klasse Melodie. Und wieder geben die "Gitarreros" mächtig Gas. Heiße, ja zuweilen geradezu "fiebrige" Lead-Salven, vor allem auch gegen Ende des Songs, bestimmen das Arrangement. Es folgt das schöne "Speed". Beginnt zunächst ungemein entspannt, mit herrlicher Slide-Gitarre, bis es dann gegen Ende doch noch ordentlich laut wird. Eine Nummer, die wohl auch bestens in das Anforderungsprofil der Drive-By Truckers passen würde. Dann das von prächtigen, vielschichtigen, mal harmonischen, dann wieder ordentlich rauen Gitarren durchzogene, sowohl ein wenig mexikanisch, als auch psychedelisch angehauchte, sehr variantenreiche, jammige "The wild boys", gefolgt von dem dreckig rockenden, in bester Neil Young & Crazy Horse-Manier aus den Boxen donnernden Titelstück "The alligator bride". Ausgesprochen stark ist auch der ungemein spannend strukturierte Abschlußtrack "Coming down". Das alles ist retro durch und durch, und doch auf der Höhe der Zeit! Ein amerikanischer Kritiker fasste einmal eine Rezension für ein früheres Album der Band so zusammen: "If anyone wanted a crash course in 60's and 70′s album-oriented rock, this is it". Das gilt ohne Einschränkuneg auch für "The alligator bride". Ein tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Rainbow Trout - 4:28
2. Missouri - 4:48
3. Speed - 4:11
4. The Wild Boys - 8:09
5. Alligator Bride - 6:25
6. In The Evening - 4:21
7. Coming Down - 8:13

Art-Nr.: 9673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Rainbow trout
Missouri
Speed
The wild boys
Alligator bride
Coming down

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Isbell, Jason and the 400 Unit - here we rest [2011]
Jason Isbell and the 400 Unit mit einem fantastischen, neuen Album! Der ehemalige Gitarrist, Sänger und Songwriter der Drive-By Truckers hat sich mit seiner eigenen Band nun ebenfalls und endgültig an vorderster Front der Rootsrock-/Americana Rock-Szene etabliert. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Album. Dem aus dem musikhistorisch eminent bedeutenden Ort Muscle Shoals in Alabama stammende Isbell und seinen Mannen gelingt eine ungemein spannende und in aussergewöhnlich guten Songs rübergebrachte Mischung aus staubtrockenem Roots- und Americana-Rock in Verbindung mit einer gesunden Portion "deep Southern Soul", Country-Blues und Alternate Countryrock. Manchmal verleirt sich die Band auch in einem unwiderstehlichen Groove, der den besten Jambands der Szene zur Ehre gereicht, wie etwa bei dem mitreissenden, drückenden, irgendwo zwischen The Band und Little Feat angesiedelten Swamp-Rocker "Never could believe". Isbell singt famos und sein Gitarrenspiel ist eh vom Allerfeinsten. Traumhaft schön ist beispielsweise schon der Opener "Alabama pines", eine herrlich lockere, melodische Americana-Nummer mit zwar düsterem Text, aber einem umso süsser duftendem Southern-Touch und einem wunderbar staubigen Roots-/Alternate Country-Flair. Tolles E-Gitarren-/Acoustic-Gitarrenspiel, ergänzt mit einer surrenden Fiddle (Gastmusikerin Amanda Shires - Thrift Store Cowboys), begleitet von einem lässigen Schlagzeug-Groove, dazu Isbell's großartiger Gesang. Umwerfend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Der kernige, kraftvolle Gitarrenrocker "Go it alone" (wieder viel Southern-Esprit, erdige Riffs, exzellente Slide-Lead), der herrliche Midtempe Americana-Rocker "We've met" mit seiner tollen Retro Wurlitzer-Begleitung und dem Hauch von Southern Soul (erneut exzellentes Slide-Solo), die prächtige Muscle Shoals Soul-Nummer "Heart on a string" oder die lockere Alternate Country-Nummer "Tour of duty" - es sind alles Songs, die wunderbar hängen bleiben und einen trotzdem fesseln. Jason Isbell and the 400 Unit zeigen sich mit "Here we rest" in bestechender Form. Ohne das die Vorgänger auch nur im geringsten schwächelten ist dies dennoch ihr bis dato eindeutig stäkstes Werk. Wird in den Jahresendabrechnungen als eines der besten Alben der Roots-/Americana-Szene in 2011 eingehen, da sind wir uns sicher.

Das komplette Tracklisting:

1 Alabama Pines - 3:49
2 Go It Alone - 4:27
3 We've Met - 3:08
4 Codeine - 5:36
5 Stopping By - 4:09
6 Daisy Mae - 2:53
7 The Ballad of Nobeard - :27
8 Never Could Believe - 4:06
9 Heart on a String - 3:48
10 Save It For Sunday - 3:49
11 Tour of Duty - 3:25

Art-Nr.: 7344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alabama pines
Go it alone
We've met
Stopping by
Never could believe
Heart on a string

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Little Boys Blue - hard blue space [2018]
Little Boys Blue with Kid Memphis - Hard Blue Space! Eine der besten, aber leider auch unterschätztesten Blues-, Roots Blues- und Rockin' Blues-Formationen der USA, Little Boys Blue aus Jackson im U.S.-Bundesstaat Tennessee, legen nach ihrem fantastischen 2016er Werk "Tennissippi" nun mit "Hard blue space" nach und knüpfen damit nahtlos an die bärenstarke Leistung ihres Vorgängers an. Frontmann, Songwriter, Mundharmonika-Spieler und Sänger JD Taylor, dessen Sohn, der hoch talentierte Lead Gitarrist Alex Taylor und deren Freunde Dave Thomas (B3 Organ & Piano), Dave Mallard (Bass) und Mark Brooks (Drums), haben sich diesmal als Verstärkung noch einen zweiten Lead Gitarristen mit ins Boot geholt, und zwar den begnadet aufspielenden John Holiday, genannt "Kid Memphis", jener "Gitarrero",der in dem berühmten Johnny Cash-Movie "Walk The Line" Carl Perkins verkörperte. Erneut verbindet die Truppe, wenngleich das Album ein wenig näher am klassischen "Old School Blues" orientiert ist, als der Vorgänger, die erdigen Blues-, Bluesrock-, Rock'n Roll- und Roots-Charakteristika der Bundesstaaten Tennessee, Mississippi und Louisiana miteinander, um ein wunderbar raues, swampiges, schwüles, dabei hölchst kompetent in Szene gesetztes musikalische Gebräu voller Leidenschaft und Seele zu kreieren. Alles kommt in einem wunderbar vollen, satten Sound. Großartige Grooves beherrschen die Szenerie, das Songmaterial ist klasse, JD Taylor hat eine tolle Blues-Stimme - und dann diese dreckige Bluesharp und die beiden prächtig aufspielenden Lead Gitarristen, die sich immer wieder in herrlichen, genauso jammigen, wie eingängigen Soli miteinander messen, teils mit wunderbaren Piano-/Orgel-Ergänzungen. Songs wie beispielsweise der drückende, swampige, kraftvolle Stomper "Six feet down" (erdige, kernige Lead Gitarren-Läufe, raue Bluesharp, unaufdringliche Piano- und Orgel-Fills), der traditionelle, knackige Old School Blues "Loving kind" (toller Groove, zwei tierische Gitarren-Soli), das Slideguitar- und Bluesharp-getränkte Titelsück "Hard blue space", das herrlich schwungvolle, nostalgisch angehauchte "Morning train" (exzellente Gitarrenläufe, feines Bluesharp-Solo), der furiose, mit "heißen" Gitarren und klimperndem Piano inszenierte "rock'n rollige" Blues-Boogie/-Jive "Might as well" ("that rockin’ boogie piano will light up every juke joint dance floor from Bartlett to Beale", heißt es dazu treffend in einem US-Review), bis hin zu dem dezent soulig groovenden "Got a mind of your own", sind der "Knaller". Das musikalische Gesamtpaket passt einfach! Little Boys Blue sind sicher einer der heißesten Bluesacts des amerikanischen Südens, was sie mit ihrem neuen Album wieder einmal nachhaltig belegen. Schon beim vergangenen Werk resümierten wir: Dieser Band zuzuhören ist das reine Vergnügen. Das gilt aktuell mehr denn je. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Six Foot Down - 4:29
2. Loving Kind - 5:43
3. Blues Bug - 5:40
4. Hard Blue Space - 4:44
5. Morning Train - 3:59
6. Cold Inside - 5:34
7. Might As Well - 4:11
8. Got a Mind of Your Own - 5:37
9. If the Blues Start Calling - 6:08
10. Going Back to Memphis - 3:49

Art-Nr.: 9642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six feet down
Loving kind
Hard blue space
Morning train
Might as well
Got a mind of our own
If the blues start calling

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