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Ballard, Frankie - sunshine & whiskey [2014]
Jetzt startet er richtig durch! Nach seinem klasse Erstling von 2011 folgt nun ein noch stärkeres, zweites Album, das auch gleich den ersten Hit abwirft. "Helluva Life" (schön instrumentierter, melodischer Goodtime-Country, klasse E-Gitarren-Solo) ist bereits in den Top 15 der Billboard Country Singles-Charts angekommen (zur Zeit Platz 11) und marschiert immer weiter in Richtung Spitze. Der aus Michigan stammende 31-jährige, der 2008 mal Kenny Chesneys ins Leben gerufenen Wettbewerb "Next Big Star" gewonnen hat, geht unbeirrt seinen Weg weiter. Schon direkt der euphorisch knackige Opener "Young & Crazy" offeriert seine absoluten Stärken. Ein Gefühl für den richtig zu ihm passenden Song, seine herrlich rauchige Stimme und auch sein exzellentes und variables Gitarrenspiel (Akustik- und E-Gitarre), das er trotz an seiner Seite stehender Klasseleute wie u.a. Adam Shoenveld, Troy Lancaster und Rob McNelley immer wieder mit einbringt. Der Titelsong "Sunshine & Whiskey" macht, wie der Titel es schon suggeriert, richtig Laune. Klasse das vom Southern Rock inspirierte E-Gitarren-Solo, auch eines der sich immer wiederholenden Markenzeichen von Frankie Ballard. Die einzige Komposition aus eigener Feder (zusammen mit Jon Nite), "It Don’t Take Much", kommt mit einer gewissen Heartland-Attitüde herüber, auch hier wieder mit einem starken Gitarrensolo. Countrybluesig geht es auf "Drinky Drink" zu, die quäkige Harp, der kräftige Mitgröl-Refrain (Redneck-Flair, Crowd-Harmonies) und das klirrende Banjo-Spiel von Ilya Toshinsky machen richtig "Alarm". "Tell Me You Get Lonely" und "Sober Me Up" kennt man bereits vom Vorgängerwerk. Auch auf "I’m Thinking Country" (Autoren David Lee Murphy/Marcel Chagnon) wird zu filigranem Banjo-Rhythmus ordentlich Gas gegeben. Der rotzige Powerrefrain lädt zum Mitwippen und -singen ein, toll die von Shoenveld und Frankie eingebrachten Twin-Gitarren. Herrlich atmosphärisch das ruhig mit Akustik- und E-Gitarren, sowie weinender Steel gespielte "Tip Jar", das ein grandioses Southern Soul-Feeling versprüht. Ebenfalls ruhig geht es auf "Don’t You Wanna Fall" zu. Wunderbar die von Jason Mowery gespielte, wie eine Dobro klingende Resonator-Gitarre, die einfühlsamen Harmoniegesänge von Cassandra Lawson und auch das immer wieder mal dazwischen gluckernde E-Piano. Eine Gänsehaut-Ballade, dazu wieder mit fulminantem E-Gitarren-Solo. Am Ende huldigt Frankie mit dem viel gecoverten Country-Oldie "Don’t Tell Mama I Was Drinkin’" noch seinen Michigan-Wurzeln. Der banausenhafte Gesang in Kid Rock-Manier und das in Bob Seger-Tradition gespielte Piano als Beweis, lassen keinen Zweifel an seiner Herkunft aufkommen. Frankie begeistert auf „Sunshine & Whiskey“ mit 11 großartigen, melodischen, zumeist recht knackigen, aber auch flockigen Songs, die sehr eingängig wirken, aber auch immer eine erdige Grundnote beibehalten. Das ist zeitgemässer, astreiner, prächtiger New Country vom Allerfeinsten! Frankie Ballard befindet sich unmittelbar auf dem Weg in die oberste Etage der jungen Wilden in Nashville! Bärenstarker Stoff! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Young & Crazy - 3:00
2. Sunshine & Whiskey - 3:02
3. It Don't Take Much - 3:18
4. Helluva Life - 3:51
5. Drinky Drink - 2:59
6. Tell Me You Get Lonely - 3:08
7. Sober Me Up - 3:36
8. I'm Thinking Country - 2:50
9. Tip Jar - 3:52
10. Don't You Wanna Fall - 3:53
11. Don't Tell Mama I Was Drinking - 4:14

Art-Nr.: 8466
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crowell, Rodney - close ties [2017]
Rodney Crowell mit einem exzellenten neuen Album!

Hier die Original-Produktbeschreibung:

Rodney Crowell’s new album, Close Ties, demonstrates his strengths as a songwriter and illustrates how he has learned to balance personal recollection, literary sophistication, and his profound musical reach. Close Ties is at once his most intimate record and his most accessible, the product of years of understanding the ways songs can enter—and be entered by—life. “It’s a loose concept album, you could say,” Crowell says. “And the concept is related to how you tell stories about yourself. Having a few years ago written a memoir, my sensibilities toward narrative—especially trying to find a common thread in different pieces of writing—had become a part of my songwriting process.” Close Ties is a roots record, in the sense that Crowell himself has deep roots that stretch back into the alternative country scene of the early seventies. The rise of Americana music has struck a nerve with Crowell. “I have declared my loyalty to Americana. It’s a hard category for people to get their heads around, or at least the terminology is. But all the people who represent it—Townes van Zandt, Guy Clark, Lucinda Williams, Steve Earle and more recent stars like John Paul White and Jason Isbell—share a common thread, and that thread is poetry. Whether they are actual poets or their music exemplifies a poetic sensibility, generally speaking, the Americana artist shuns commercial compromise in favor of a singular vision. Which resonates with me.” There is also a powerful undercurrent of the blues running through the record. “Recently, I think—I hope—that my study of the blues is starting to show up in my music. Those artists, whether it’s Lightnin’ Hopkins or John Lee Hooker or the acoustic Delta players, connected to something fundamental. With that in mind, I’m trying to move forward but also get back there.”

Das komplette Tracklisting:

1. East Houston Blues - 3:37
2. Reckless
3. Life Without Susanna
4. It Ain't Over Yet - 5:14
5. I Don't Care Anymore
6. I'm Tied To Ya
7. Forgive Me Annabelle
8. Forty Miles From Nowhere
9. Storm Warning
10. Nashville 1972

Art-Nr.: 9413
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Foster, Frank - boots on the ground [2016]
Neues, abermals wundervolles Album von Frank Foster, der seine mit den vorigen Alben gestartete Mission des "Southern Rock Country", auf eindrucksvollste Art und Weise fortsetzt. Allerdings treten bei "Boots on the ground" die rockigen Elemente zu Gunsten der reinen, traditionellen Countryelemente und des Outlaw Country ein wenig in den Hintergrund, was der Qualität der Songs überhaupt nicht schadet. Im Gegenteil: Der Southern Spirit ist weiterhin in großem Maße vorhanden, ebenso wie der satte, oft mit zwei wunderbar miteinander kooperierenden E-Gitarren erzeugte, fette Sound und die fantastischen Melodien. Natürlich gibt es auch richtige (southern)rockige Momente und man merkt zu jeder Minute, dass der Mann aus dem nördlichen Louisiana ein "Southern Man" durch und durch ist. Aber er ist eben auch ein "Country Man". So ist "Boots on the ground" mit Sicherheit ein absoluter "Favorite" nicht nur für die southern-affine Country(rock)-Gemeinde, sondern auch für die "Pure Country"-Fans und die Outlaw Country-Fraktion. Foster passt mit seiner großartigen, tiefen Stimme, die allein schon die pure Southern-Wonne ist, perfekt zu dieser Musik. Los geht's mit dem äusserst kraftvoll rockenden, voller schönem Lynyrd Skynyrd-Flair daher kommenden "Redneck Rock'n Roll", das sowohl mit dem Songtitel, als auch dem entsprechenden Arrangement, gleich den Grundstein für das komplette Album legt. Fette Lead Gitarren, inklusiver feuriger, zündender Soli (die beiden Gitarristen Rob O'Block und Topher Petersen spielen nicht nur hier bravourös auf) bestimmen das Geschehen. Viel Soul und erneut ein gepflegtes Southern-Feeling verbreitet die schön groovende Outlaw-Countrynummer "Over anything", während "1-20 Troubadour" klassischen, traditionellen Country mit einem sehr Johnny Cash-kompatiblen Outlaw-/Honky Tonk-Rhythmus bietet. Hat eine tolle Melodie und einen ebenso starken, von feiner Pedal Steel ergänzten Gitarrensound. Passt sogar nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der Alan Jackson-Fans. Es folgt die großartige Outlaw-Countryballade "Outlaw run", durch die permanent der Duft des Skynyrd'schen Southern Rocks weht. Auch diese Nummer wartet mit einer tollen Melodie auf. Klasse wieder die Pedal Steel-Linien und der schöne Orgel-Hintergrund. Dan wird's wieder rauer: "Tuff", und das gehört einfach zu Frank Foster, bietet klassischen, fetten, straighten, zündenden Southern Rock ohne Schnörkel. Het dezent etwas von ZZ Top. "Dear heroes" ist von viel Tradition geprägter Outlaw Country im klassischen Waylon Jennings-Ambiente (sehr starkes Gitarren-Picking), während das lockere, flockige "Blow my high (Turkey song)" mit einem herrlichen countrymässigen Allmans-Flair auftwartet, inklusiver schöner Twin-Gitarren. An diesem Aalnum gibt es einfach nichts zu mäkeln. Das ist prächtiger southern-rooted Country, wie man ihn besser kaum spielen kann. Frank Foster ist wieder einmal in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck Rock N' Roll - 3:34
2. Over Anything - 3:11
3. I-20 Troubadour - 4:18
4. Outlaw Run - 5:05
5. Tuff - 3:10
6. Build a Fire - 3:35
7. Dear Heroes - 5:16
8. Romance in the South - 3:22
9. Blow My High (Turkey Song) - 3:14
10. Boots on the Ground - 3:11

Art-Nr.: 9088
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Redneck Rock'n Roll
1-20 Troubadour
Outlaw run
Tuff
Dear heroes
Blw my high (Turkey Song)
Boots on the ground

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Foster, Frank - southern soul [2013]
Überragend! "Southern Rock-Country", fett, saftig, mit tollen Melodien und großartigen Gitarren, wie man ihn besser kaum spielen kann! Frank Foster heißt der Mann, aus dem nördlichen Louisiana stammend, der jetzt mit "Southern Soul", seinem dritten Album, in der (Southern) Country Rock-Szene ein mehr als fettes Ausrufezeichen setzt. Duftmarken von Southern Rock Bands wie Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Charlie Daniels Band, Blackberry Smoke, Rambler oder Dry County sind omnipräsent, aber auch Outlaw-Größen wie Hank Williams Jr. und Waylon Jennings samt Sohnemann Shooter Jennings, wie auch New Country-Sänger der Marke Billy Ray Cyrus oder Bobby Pinson sind in Franks Musikspektrum wiederzufinden. Das elf Tracks umfassende Album fließt herrlich, ohne jegliche Schwachstellen dahin. Da sieht man sich vorm geistigen Auge zu dieser wunderbaren "Mucke" irgendwo in den tiefen Swamps des Südens auf der Veranda einer Holzhütte sitzemd, die von staubigen Cowboystiefeln umhüllten Füße auf dem Tisch liegend (natürlich eisgekühlte Bierdosen zur Hand), einfach nur herumpflegeln. Die CD beginnt mit einer rhythmischen "Crazy Country Night": Schöne fluffige Akustikgitarrenuntermalung, zu der sich dann die typischen E-Gitarren und und sumpfigen Slidefills gesellen. Hat diese Nummer eine großartige Melodik, einen saftigen Sound. Eine Wonne! Fosters wohlige Wäme versprühende, raspelnde Stimme erinnert sofort an die eines Billy Ray Cyrus. Beim folgenden "Bringin' My Pole" kommen direkt wehmütige Reminiszenzen an Lynyrd Skynyrds Klassiker "Things Goin’ On" auf, stark hier besonders die quäkigen Telecaster-Licks. Überhaupt haben die beiden Gitarristen Chris Lohr und Topher Peterson das große Einmaleins des Skynyrd'schen Gitarrenspiels bestens einstudiert und ergänzen sich nahezu meisterhaft. Als Rhythmus-Fraktion komplettieren Caleb Hooper (Bass, BGV) und Jeremy Warren (Drums, Percussion) das Quintett um ihren Frontmann Frank Foster, der alle Lieder allein komponiert hat. Aber auch einige wenige Gastmusiker wissen durchaus Akzente zu setzen. Klasse die pfeifenden Hammond- und gluckernden E-Piano-Einlagen von Dave Cohen, die die herrlich famose, swampige Stimmung bei "Backwood Babydoll" (wieder saustarke E-Gitarren) noch mehr rauskitzelt. Man spürt förmlich, wie der Schweiß aus sämtlichen Poren tritt. Grandioser Song. Nach der Pathos-geladenen Countryballade "Who I Am" folgt mit dem melancholisch zurückblickenden "Good Old Days Are Gone" ein Song, der so ein wenig "Made In The Shade"-Feeling aufkommen lässt. Herrlich hier die den Ton angebende Dobro-Arbeit des weiteren, recht stark eingebundenen Gastspielers Kyle Everson (auch mit einigen Steelguitar-Einlagen vertreten). Mann, hätte ein Ronnie Van Zant - so wäre er noch am Leben - einen Spaß an Typen wie jenem Frank Foster gehabt... Songs wie "Old Man In Me", "Miss Those Days", "Against The Wall" (dezentes Bob Seger Flair) und "Been Gone" erzählen allesamt zu Midtempo-E-Gitarren-/Steel-Klängen kleine, sympathisch rüberkommende Geschichten, bei denen man schön relaxt innehalten kann. Unterbrochen allerdings vom temporeichsten Stück des Werkes "Gettin’ Right". Erneut treffen fulminante Southern Rock-Gitarren (inkl. heulendem Solo) auf rotzigen Redneck-Gesang Marke Dry Country: Textfragmente im Refrain wie "...Yelling Skynyrd and Hank..." zeigen mehr als deutlich, wo’s lang geht. Am Ende hält Foster dann nochmal mit "That Kid" eine echte Granate bereit. Wieder sein typisches Storytelling und dann mischen sich weinende Steel und toll gepielte E-Gitarren dazu. Grandios, wie sich dann ein bedächtig beginnendes "Gitarren-Lüftchen" zu einem regelrecht heftigen Solo-Gewitter, wie es wohl so schön nur im Southern Rock zu erleben gibt, kurz vor Ende des Stücks zusammenbraut. Zum Ausklang haucht Frank dann noch zwei, drei emotionale Sätze ins Mikro. Klasse! Eine Art "Lucille" im Southern Rock-Outfit. Frank Foster legt mit "Southern Soul" zum Ende des Jahres 2013 noch mal ein echtes Pfund hin. Ein massiver (Geheim)Tipp für alle Southern Rocker und Country Outlaws! Eine Scheibe, die scheinbar spielend leicht Southern-, Outlaw Country Rock und dezente New Country-Zutaten harmonisch miteinander verschmelzen lässt. Er und seine Band erfinden das Rad sicher nicht neu, aber sie machen das einfach "zum Zunge schnalzen". Frank Foster und seine Mannen haben - und das spürt man sofort - einfach eine Südstaaten (Rock)-Seele! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crazy Country Night - 3:20
2. Bringin' My Pole - 3:18
3. Backwoods Babydoll - 3:39
4. Who I Am - 4:19
5. Good Old Days Are Gone - 3:11
6. Old Man in Me - 4:37
7. Gettin' Right - 4:12
8. Miss Those Days - 3:41
9. Against the Wall - 4:58
10. Been Gone - 4:52
11. That Kid - 5:55

Art-Nr.: 8423
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazy country night
Backwoods babydoll
Who I am
Good old days are gone
Old man in me
Gettin' right
Against the wall

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Keith, Toby - 35 mph town [2015]
"35 Mph Town" heißt das neue Album des Country-Superstars - und es ist wieder ein klasse Teil geworden! Man kann zu Toby Keiths Musik und seiner darin enthaltenen Botschaften stehen, wie man will, fest steht aber, dass der Mann sich niemals zugunsten irgendwelcher zeitgenössischer Trends verbiegen lassen würde, wie es in Nashville bei vielen Interpreten zur Unsitte geworden ist. Und so zieht er mit seinem mittlerweile 18. Album "35 Mph Town" auch konsequent wieder 'sein Ding' durch. Ehrlicher New Country, mit einigen trinkfreudigen, patriotischen und aus seiner Sicht lebensnahen Statements, produziert von ihm selbst zusammen mit Bobby Pinson (ein Song mit Mac McAnally), fein eingespielt von Nashvilles Top-Studiomusikern (u. a. Chad Cromwell, Ilya Toshinsky, Kenny Greenberg, Brent Mason, Eric Darken, Danny Rader, Steve Nathan, Russ Pahl). Und so hat das Werk auch nur ganz knapp die Pole-Position der Billboard Album Charts verpasst, trotzdem mit Platz 2 wieder eine beachtliche Platzierung erreicht. Keith startet seine neue CD mit dem versöhnlich anmutenden "Drunk Americans", ein patriotisches Lied aus der Feder von Brandy Clark, Bob DiPiero und Shane McAnally, die einzige Komposition, an der Toby nicht beteiligt war (der fast komplette Rest stammt von ihm und Bobby Pinson). Wenn betrunkene Menschen zusammen singen, ist es, auf die einfache Formel gebracht, egal, ob sie Malocher, Manager, Cowboys oder Rothaut, Prom Queen oder Stripperin, Demokraten oder Republikaner sind. Klasse dann der von einer satten Horn Section unterstützte Uptempo Country Rocker "Good Gets Here". Das zu einem späteren Zeitpunkt folgende "10 Foot Pole" schlägt mit ein bisschen polterndem Lynyrd Skynyrd-Flair in eine ähnliche Kerbe. Der Titelsong beschreibt (Tobys Gesang voller Pathos) die sich immer mehr zum Negativen verändernden Zeiten in Amerikas Kleinstädten, übrig geblieben sei meist nur noch das Tempolimit von 35 mph. Ein wunderbarer relaxter Track ist "Rum Is The Reason", das, von Steel Drums unterlegt (klasse gespielt von Robert Greenidge), dezentes Calypso Feeling vermittelt. Bizarr die Aussage, dass, wenn Stalin und Hitler, statt Wodka und Bier, Rum getrunken hätten, wäre der Menschheit ihre Schreckensherrschaft wohl erspart geblieben, denn Piraten haben ja aufgrund ihres Rum-Konsums auch nie die Welt regiert. Politikgeschehen aus der vereinfachten Sicht eines Toby Keith, trotzdem ein herrliches Stück! Mit "What She Left Behind" folgt eine eingängige und sehr melodische Countryballade über das Verlassenwerden. Großartig auch das in 'Crying In My Beer'-Tradition gebrachte "Haggard, Hank & Her". Zu tollen Akustik- und Bariton-E-Gitarrenklängen, hallender Orgel und weinender Steel, wird Whisky-besäuselt an der Theke über das verpatzte Leben sinniert. Klasse hier auch die dezenten Harmonies von der guten Mica Roberts. Beim etwas wehmütig und melancholisch (wunderbare Akkordeon-Unterlegung) rüber kommenden "Sailboat For Sail" geben sich Toby und Jimmy Buffett gegenseitig die Ehre. Der etwas augenzwinkernde und selbstironische 'One Night Stand'-Song "Every Time I Drink I Fell In Love" drückt dann noch mal auf die Tube und beweist, dass sich Toby durchaus auch selbst auf die Schippe nehmen kann. Launiger, in Bakersfield-Manier gespielter Country Rock mit feinem Gitarren- /Banjo-Arrangement und kleinem Instrumental-Ausklang. Am Ende überrascht der 320 Millionen Dollar schwere Country-Entertainer mit einem echten Streicher-untermalten Schmachtfetzen: "Beautiful Stranger". Das ist dann doch sehr gewöhnungsbedürftig für ein musikalisches Raubein, das sich eigentlich lieber über 'Drinking Beer' und 'Kicking Ass' auslässt. Trotzdem insgesamt eine schöne Herz-Schmerzballade. Toby Keith lässt mit seinem aktuellen Werk "35 Mph Town" wieder nichts anbrennen. Man bekommt, wo Toby Keith drauf steht, auch den authentischen Toby Keith geboten. Und wenn man sein typisch selbstgefälliges, zufriedenes Grinsen auf dem Backcover (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten) sieht, weiß man, genauso wie er, dass die Toby Keith-(New)Country-Welt nach wie vor noch im Lot ist. Sehr gute Leistung! "Classic Toby at his best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drunk Americans - 3.20
2. Good Gets Here - 2.20
3. 35 mph Town - 3.40
4. Rum Is The Reason - 3.17
5. What She Left Behind - 3.32
6. 10 Foot Pole - 2.55
7. Haggard, Hank & Her - 3.20
8. Sailboat For Sale (feat. Jimmy Buffett) - 3.08
9. Every Time I Drink I Fall In Love - 3.40
10. Beautiful Stranger - 4.17

Art-Nr.: 8999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keith, Toby - blue moon [1996]


Art-Nr.: 4106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Mavericks, The - brand new day [2017]
Die Mavericks um den bgnadeten Frontmann und Sänger Raul Malo veröffentlichen mit "Brand new day" nur wenige Monate nach ihrem Live-Album "All night live: Vol. 1" ein neues Studioalbum - und wieder ist es ein begeisterndes Werk geworden. Dies ist ihr erstes ALbum auf ihrem neuen, eigenen Label "Mono Mundo Recordings", was zur Folge hat, dass sie, abseits eines Majordeals, ihre musikalischen Vorlieben noch zwangloser ausleben können als je zuvor. Und das wirkt sich überaus positiv aus. Die Truppe klingt wunderbar frisch und unverbraucht. Ihr mitreissender Mix aus Country, Rock, Tex-Mex, Latin, Folk, Blues, Roots und herrlich nostalgischen Sixties-Spuren steckt voller Herzblut und Seele. Man spürt sie regelrecht, ihre musikalische Freiheit. Großartig! Die Mavericks in ganz großer Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Rolling Along - 3:27
2. Brand New Day - 3:28
3. Easy as It Seems - 3:04
4. I Think of You - 3:19
5. Goodnight Waltz - 5:28
6. Damned (If You Do) - 3:59
7. I Will Be Yours - 3:39
8. Ride with Me - 4:28
9. I Wish You Well - 3:29
10. For the Ages - 3:50

Art-Nr.: 9411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Outlaw, Sam - tenderheart [2017]
Sam Outlaw.dieser junge, aus South Dakota stammende, heute in Los Angeles lebende, hoch talentierte, geradezu charismatische Singer-Songwriter, der die Liebhaber des traditionellen, flockigen, so unbeschwerten, lockeren California-Country vor 2 Jahren mit seinem hinreißenden Debut "Angeleno" begeisterte, legt nun mit "Tenderheart" den sehnlichst erwarteten Nachfolger vor - und auch dieses Werk ist wieder eine faszinierende Reise durch die wunderschönen musikalischen Landschaften genauso zeitloser wie zeitgemäßer, klassischer, unbeschwerter, aber auch eleganter californischer Countrymusic. Nach der mit einem markanten Streicher-Intermezzo angereicherten, sonst recht ruhigen, bedächtigen, sehr schönen Ballade "Everyone's looking for home", präsentiert uns Outlaw das herrlich lockere, flüssige, traumnhaft melodische, mit toller Pedal Steel und Baritone Gitarre inszenierte, eine unwiderstehliche Anziehungskraft entwickelnde "Bottomless mimosas" - und hat damit quasi den Fahrplan für das gesamte Album vorgegeben. Erfrischende, oft durchaus ruhige, auch entspannte, dann aber auch mal wieder dynamischere, von fantastischen Melodien und klangvollen Gitarren bestimmte (prächtiges Zusammenspiel der beiden E-Gitarristen Danny Garcia und Brad Lindsay mit dem Pedal Steeler Jeremy Lang), auf jeder Menge Tradition basierender Country voller Desert- und Bakersfield Retro-Flair. Die Einflüsse seiner großen Helden wie George Jones, Gene Watson, Buck Owens, Keith Whitley und Merle Haggard, sowie legendärer Vertreter der californischen Szene, wie der unvergessene Gram Parsons oder die frühe Linda Ronstadt sind unverkennbar. Outlaw kombiniert diese mit seinen eigenen Ideen und kreiert damit einen tollen Song nach dem nächsten - und er singt mit seinem leicht Dwight Yoakam-ähnlichen Timbre einfach großartig. Das grandiose Titelstück beispielsweise, die gediegene Ballade "Tenderheart", besticht mit einem wunderbaren Tom Petty-ähnlichen "Free fallin'"-Riff, eingebettet in transparente, vielschichtige (Lead)Gitarren, während das ebenfalls von einer tollen Melodie durchzogene, flockige "Now she tells me" mit einer leicht mexikanisch angehauchten Note aufwartet. Ganz stark beispielsweise auch der wie Öl runtergehende Countryrocker "Trouble" (tolle Gitarren), das fröhliche, puren Traditional California Country offenbarende, honky-tonkige "All my life", oder das von heulender Pedal Steel, dezent hintergründiger Orgel, großartigen Gitarren und einer Melodie zum Dahinschmelzen geprägte, deutlich von Gram Parsons beeinflusste "Diamond ring". Welchen Song man auch herauspickt, sie sind alle klasse. Der wunderbare californische San Fernando Valley-Sound ist allgegenwärtig. Sam Outlaw begeistert die Country-Welt mit einem umwerfenden, zweiten Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Everyone's Looking for Home - 3:22
2. Bottomless Mimosas - 3:46
3. Bougainvillea, I Think - 3:14
4. Tenderheart - 4:36
5. Trouble - 3:00
6. She's Playing Hard to Get (Rid Of) - 2:41
7. Two Broken Hearts - 2:45
8. Diamond Ring - 4:36
9. Say It to Me - 3:14
10. All My Life - 2:54
11. Dry in the Sun - 2:00
12. Now She Tells Me - 3:01
13. Look at You Now - 3:38

Art-Nr.: 9421
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bottomless mimosas
Tenderheart
Trouble
Two broken hearts
Diamond ring
All my life
Now she tells me

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Paisley, Brad - love and war [2017]
Wow! Country-Superstar Brad Paisley mit einem neuen Meisterwerk. Knackiger, erfrischender Country / New Country, wie man ihn besser kaum präsentieren kann. Herausragendes Songmaterial mit tollen Gitarren-Arrangements und herrlichen Melodien. Enthält mit "Drive of shame" u. a. eine gemeinsame Komposition von Brad Paisley und Mick Jagger, der hier auch als Duett-Partner mitwirkt (eine wunderbar dynamische, rockige "Rolling Stones meets Country"-Nummer), sowie ein von Paisley und John Fogerty geschriebenes Stück, der hier ebenfalls den Duett-Part übernommen hat (den prachtvollen Countryrocker "Love and war"). Allein diese beiden Tracks sind praktisch schon die halbe Miete, doch auch der Rest ist ein grandioses, knackiges Country-Feuerwerk der obersten Kategorie. Sicher eines der besten Paisley-Alben der letzten Jahre. Super!

Das komplette Tracklisting:

1. Heaven South - 4:15
2. Last Time for Everything - 3:50
3. One Beer Can - 3:46
4. Go to Bed Early - 3:20
5. Drive of Shame - (feat. Mick Jagger) - 4:33
6. Contact High - 4:34
7.Love and War - (feat. John Fogerty) - 3:51
8. Today - 3:49
9. selfie#theinternetisforever - 3:41
10. Grey Goose Chase - (feat. Timbaland) - 3:05
11. Gold All Over the Ground - 3:33
12. Dying to See Her - (feat. Bill Anderson) - 3:45
13. Solar Power Girl (feat. Timbaland) - 3:44
14. The Devil Is Alive and Well - 3:59
15. Meaning Again - 3:45
16. Heaven South (Reprise) - 1:11

Art-Nr.: 9432
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Stapleton, Chris - traveller [2015]
Vom Country über den Rootsrock, bis zum Blues - die großen Genre-Künstler (von Luke Bryan über Jason Isbell bis David Grissom) verehren ihn als einen DER amerikanischen Songwriter der gegenwart. Chris Stapleton, ex-Frontmann der Bluegrass-Formation The Steeldrivers, ist aber auch ein begnadeter Performer und legt nun mit "Traveler" ein packendes Solo-Werk vor. Mit Steeldrivers-Musik hat das nichts mehr zu tun. Vielmehr lotet Stapleton gekonnt die Grenzen zwischen Country, Americana und Roots aus und beglückt die Welt mit 14 großartigen Nummern seiner herausragenden Singer-Songwriter-Fähigkeiten. Tolle Stimme, tolle Arrangements, rau, authentisch, erdig, rein, immense Ausstrahlung, höchste Qualität. Tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Traveller - 3.42
2. Fire Away - 4.04
3. Tennessee Whiskey - 4.53
4. Parachute - 4.13
5. Whiskey And You - 3.56
6. Nobody To Blame - 4.04
7. More Of You - 4.37
8. When The Stars Come Out - 4.16
9. Daddy Doesn't Pray Anymore - 4.09
10. Might As Well Get Stoned - 4.37
11. Was It 26 - 4.49
12. The Devil Named Music - 6.07
13. Outlaw State Of Mind - 5.35
14. Sometimes I Cry - 4.00

Art-Nr.: 8861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - way out west [2017]
Marty Stuart und seine begnadeten "Fabulous Superlatives" mit dem herausragenden Gitarristen Kenny Vaughan in ihrem Element. "Way out west" ist ein hinreissendes Countrywerk geworden, vollgepackt mit wundervollen, Gitarren-geprägten Songs, fernab irgendwelcher, moderner Trends, herrlich retro und doch so erfrischend. Eine begnadete, fast cineastische Reise durch die unverfälschten Welten des puren Country, des Desert Country, Western Country, Indian Country, Honky Tonk Countryrock und California Country. Die Einflüsse reichen von Johnny Cash bis hin zu den unvergessenen The Byrds. Ein absoluter Country-Knüller, dessen Magie man sich kaum entziehen kann.

Das koimplette Tracklisting:

1. Desert Prayer - Part I - 0:47
2. Mojave - 2:18
3. Lost On The Desert - 2:34
4. Way Out West - 5:41
5. El Fantasma Del Toro - 2:45
6. Old Mexico - 2:45
7. Time Don't Wait - 3:56
8. Quicksand - 1:43
9. Air Mail Special - 2:16
10. Torpedo - 2:16
11. Please Don't Say Goodbye - 2:48
12. Whole Lotta Highway (With A Million Miles to Go) - 3:18
13. Desert Prayer - Part II - 0:57
14. Wait For The Morning - 3:50
15. Way Out West (Reprise) - 1:56

Art-Nr.: 9406
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mojawe
Lost on the desert
Old Mexico
Time don't wait
Air mail special
Torpedo
Whole lotta highway (with a million miles to go)

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Taylor & The Sinners, Jackson - the whiskey sessions ~ 10th anniversary edition [2016]
Texas-Outlaw Jackson Taylor und seine Sinners veröffentlichen eine neue Auflage ihres längst vergriffenen, seinerzeit auch gar nicht so leicht zu bekommenden, grandiosen Werkes "Whiskey sessions" - hier in einer brandneu überarbeiteten "10th Anniversary Edition" mit Bonustrack. "Whiskey sessions" gilt als das vielleicht bedeutendste, frühe Album von Taylor und seinen Kumpels, mit dem er den Grundstein dafür legte, sich in der texanischen Countryszene als so etwas wie der legitime Nachfolger von Waylon Jennings oder Billy Joe Shaver zu etablieren. Sein völlig freies "Harte Schale, Weicher Kern"-Outlaw-Image lebt er hier zur Gänze aus. Das Teil ist ein kleines Meisterwerk junger, satter, ehrlicher Outlaw Country-Music - unverfälscht, durch und durch authentisch. Die Band versteht es nahezu perfekt, diese ungeschliffene Outlaw-Rauheit mit herrlichen Melodien zu verbinden, genauso wie sie pure Outlaw Country- und Honky Tonk-Traditionen mit einer fetten Portion Rock und Southern Rock kombiniert, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Was sind das für wunderbare Songs! Satte, vielschichtige, vollmundige E-Gitarren bestimmen überwiegend das Klangbild der einzelnen Tracks, die zumeist gut nach vorn "rocken", unterbrochen von zwei, drei prächtigigen Balladen (z. B. das hinreissend schöne, traumhaft melodisch vorgetragene, in einen herrlichen Gitarrenmantel gepackte "Saved", oder das erneut mit sehr transparenten, saftigen Gitarren und einem tollen Orgel-Hintergrund inszenierte, wieder ungemein melodische "If I could have it my way"). Doch ansonsten lässt die Band, wie gesagt, ordentlich Dampf ab. Ob die fette, voll auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde, brodelnde Outlaw Country-Nummer "No apologies" mit ihren tollen Gitarrenläufen und der glühenden Slide, der von massiven Gitarrenriffs bestimmte, ein kerniges Southernrock-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr melodische Countryrocker "Hichway 101", das saftige und überaus erfrischende, dennochj herrlich erdige "Tonight (it's all about me)" mit seinem klasse Gitarren-Solo, oder der ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde, großartige Outlaw Honky Tonker "Are the good times really over" - Jackson Taylor und seine Sinners lassen hier ein Highlight nach dem nächsten vom Stapel. Dieser satte, Gitarren-betonte, von viel Southerflair durchzogene, voller Saft und dynamischer Honky Tonk-Power steckende, ungemein spielfreudige Outlaw Country(rock) ist die pure Wonne. Riesig! Einfach nur "geil"!

Das komplette Tracklisting:

1. No Apologies - 3:38
2. Joy & Pain - 2:55
3. Highway 101 - 3:44
4. Tonight (It's All About Me) - 3:55
5. Are The Good Times Really Over - 4:54
6. Whiskey Sessions - 3:16
7. Bottom of the Bottle - 3:15
8. The Mirror - 3:57
9. Saved - 3:15
10. Modern Day Joad - 2:57
11. That's Just Life - 2:56
12. Jim Beam - 4:00
13. Shame (Live) - 4:00
14. If I Could Have It My Way ('06) - 3:52
15. Barefeet on the Dash ('06) - 3:10
16. Do It All Again (Bonustrack) - 3:13

Art-Nr.: 9380
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No apologies
Highway 101
Tonight (It's all about me)
Bottom of the bottle
The mirror
Saved
Modern day Joad
If I could have it my way

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Turner, Josh - deep south [2017]
Endlich etwas neues von Josh Turner! Knapp 5 Jahre nach "Punching ball" knüpft er auf "Deep south" einerseits nahtlos an seine großartigen, vergangenen Werke an, anderseits wirkt er ungemein frisch uns inspiriert. Das Album, der Titel sagt es schon, ist eine Hommage an die Kultur des amerikanischen Südens, eingepackt in wunderbare, genauso traditionelle, wie zeitgemässe, moderne, lupenreine Countrymusic. Aufgesetzter, elektronischer Pop-Schnickschnack fehlt - und das ist gut so. Seine tiefe Bariton-Stimme ist, wie mmer, ein Genuß! 11 großartige, abwechslungsreiche Songs, darunter sein neuster Hit, die feine, melodische Midtempo-Nummer "Hometown girl". Wieder einmal eine klasse Vorstellung von Josh Turner!

Das komplette Tracklisting:

1. Deep South - 3:55
2. All About You - 3:29
3. Hometown Girl - 3:35
4. Beach Bums - 3:51
5. Southern Drawl - 3:43
6. Where The Girls Are - 3:11
7. Never Had A Reason - 4:01
8. Wonder - 4:29
9. One Like Mine - 3:16
10. Lay Low - 4:20
11. Hawaiian Girl [feat. Ho'okena] - 3:38

Art-Nr.: 9404
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Various Artists - outlaw: celebrating the music of waxlon jennings ~ cd & dvd [2017]
CD & DVD-Set! Es ist der 6. Juli 2015 - ein wundervoller und denkwürdiger, historischer Konzertabend im schönen Moody Theatre von Austin/Texas: Auf der Bühne versammeln sich jede Menge alter "Outlaw"-Weggefährten und junger, aufstrebender Stars, um dem großen, unvergessenen Waylon Jennings die Ehre zu erweisen. Was traten dort für fantastische Künstler auf (u. a. Chris Stapleton, Bobby Bare, Jamey Johnson, Kris Kristofferson, Sturgill Simpson, Ryan Bingham, Alison Krauss, Lee Ann Womack, Willie Nelson, Toby Keith und Waylon's Sproß Shooter Jennings), begleitet von einer begnadeten Bacvking Band (Buddy Miller - guitar, Pat Buchanan - guitar, Robby Turner - pedal steel, Matt Rollings - keyboards, Don Was - bass, die beiden Drummer Raymond Weber und Richie Albright, sowie die Background Sänger Karl Himmel, Carmen Echols und Sara Mann), um eine Auswahl von Waylon's größten Songs zu performen. Und sie taten das voller Seele, voller Spielfreude und Inspiration. Eine fantastische Show! Toll, dass man durch die jetzige Veröffentlichung dieses CD- und DVD-Sets nun an diesem außergewöhnlichen Event teilhaben kann. Das Konzert ist sound- und filmtechnisch prächtig festgehalten worden. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Tracklist:

CD:
1. I Ain't Living Long Like This - Chris Stapleton
2. Whistlers and Jugglers - Shooter Jennings
3. Mona - Jessi Colter
4. Only Daddy That'll Walk the Line - Bobby Bare
5. Ride Me Down Easy - Lee Ann Womack
6. Yours Love - Lee Ann Womack & Buddy Miller
7. Freedom to Stay - Jamey Johnson
8. The Wurlitzer Prize - Kacey Musgraves
9. Are You Sure Hank Done It This Way - Robert Earl Keen
10. I Do Believe - Kris Kristofferson
11. Rainy Day Woman - Ryan Bingham
12. Dreaming My Dreams with You - Alison Krauss
13. I Ain't the One - Alison Krauss & Jamey Johnson
14. Honky Tonk Heroes - Toby Keith
15. Lonesome, On'ry and Mean - Eric Church
16. Till I Gain Control Again - Willie Nelson
17. Mammas Don't Let Your Babies Grow Up to Be Cowboys - Willie Nelson & Toby Keith
18. My Heroes Have Always Been Cowboys - Willie Nelson & Chris Stapleton
19. Highwayman - Willie Nelson, Kris Kristofferson, Shooter Jennings & Jamey Johnson
20. Luckenbach, Texas (Back to the Basics of Love) - Willie Nelson & Full Ensemble

DVD:
1. Blackbird Opening Titles - Various
2. Waylon Jennings Opening titles - Various
3. I Ain't Living Long Like This - Chris Stapleton
4. Whistlers and Jugglers - Shooter Jennings
5. Mona - Jessi Colter
6. Only Daddy That'll Walk the Line - Bobby Bare
7. Ride Me Down Easy - Lee Ann Womack
8. Yours Love - Lee Ann Womack & Buddy Miller
9. Freedom to Stay - Jamey Johnson
10. The Wurlitzer Prize - Kacey Musgraves
11. Are You Sure Hank Done It This Way - Robert Earl Keen
12. I Do Believe - Kris Kristofferson
13. Rainy Day Woman - Ryan Bingham
14. Dreaming My Dreams with You - Alison Krauss
15. I Ain't the One - Alison Krauss & Jamey Johnson
16. Honky Tonk Heroes - Toby Keith
17. Lonesome, On'ry and Mean - Eric Church
18. Till I Gain Control Again - Willie Nelson
19. Mammas Don't Let Your Babies Grow Up to Be Cowboys - Willie Nelson & Toby Keith
20. My Heroes Have Always Been Cowboys - Willie Nelson & Chris Stapleton
21. I Can Get Off On You - Willie Nelson & Sturgill Simpson
22. Highwayman - Willie Nelson, Kris Kristofferson, Shooter Jennings & Jamey Johnson
23. Luckenbach, Texas (Back to the Basics of Love) - Willie Nelson & Full Ensemble
24. Credits - Various
BONUS DVD-Features:
25. Waylon In a Word - Various
26. Waylon's Influence - Various
27. The Highwaymen - Various
28. First Heard Waylon - Various
29. Gone Fishin' - Various
30. Highwaymen Family - Various
31. Outlaws - Various

Art-Nr.: 9420
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Watson, Aaron - vaquero [2017]
Der Texaner Aaron Watson, geboren und aufgewachsen in Amarillo, heute zu Hause in Abilene, gehört im heimatlichen Lone Star State zu den ganz Großen der Countrymusic - und das völlig zu Recht. Oft mutmassen wir, dass die beste Countrymusic nicht aus Nashville, sondern aus Texas kommt - Watson ist ein Musterbeispiel dafür. Hinreissende "pure" Countrymusic, alles andere als antiquiert wirkend, authentisch durch und durch, auf der Höhe der Zeit. Honky Tonk, Outlaw Country, Western Swing, Countryrock, Pure Traditional Country, Red Dirt Country und herrliche Country-Balladen alles ist dabei - und zwar auf höchstem Level. Watson hat eine fanastische Countrystimme, ein "true Texas cowboy", der stimmlich manchmal ein wenig an Gary Allan erinnert. Aaron Watson mit einem Meisterstück texanischer Countrykunst!

Das komplette Tracklisting:

1. Texas Lullaby - 5:07
2. Take You Home Tonight - 3:44
3. These Old Boots Have Roots - 3:30
4. Be My Girl - 4:10
5. They Don't Make Em Like They Used To - 3:40
6. Vaquero - 3:46
7. Outta Style - 3:42
8. Run Wild Horses - 5:31
9. Mariano's Dream - 1:41
10. Clear Isabel - 4:24
11. Big Love in a Small Town - 4:19
12. One Two Step at a Time - 3:32
13. Amen Amigo - 3:52
14. The Arrow - 3:45
15. Rolling Stone - 5:06
16. Diamonds & Daughters - 3:40

Art-Nr.: 9397
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Texas lullaby
They don't make em like they used to
Vaquero
Outta style
Clear Isabel
Big love in a small town
Amen Amigo
Rolling stone

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