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Adkins, Trace - something's going on [2017]
Starkes 12. Album des vielseitigen Country-Raubeins, der jetzt schon seit über 20 Jahren in Nashville und darüber hinaus (auch als viel gebuchter Schauspieler) im Geschäft ist. "Something's Going On" heißt sein aktuelles Werk auf seinem neuen Label Wheelhouse Records und beweist, dass es der alte Recke es, trotz einiger persönlicher Ups and Downs, immer noch richtig drauf hat. Trace Adkins zählt ja zu den Interpreten, die in der Regel fast nie kompositorisch aktiv sind. Um so mehr ist da ein gutes "Händchen" gefragt, passende Songs zu ergattern, und das hat er, ähnlich wie zum Beispiel Tim McGraw, auch diesmal wieder sehr gut hinbekommen. Auf dieser Scheibe ist ihm unter der Regie von Produzent Mickey Jack Cones (Joe Nichols, Randy Houser, Dustin Lynch) eine schön abwechslungsreiche und überaus kurzweilige, bestens auf ihn zugeschnittene Auswahl zu attestieren. Getragen wird er hier von einem Musikerteam, das man mit Leuten wie Lonnie Wilson, Nir Z, Mark Hill, Troy Lancester, Jeff King, Kenny Greenberg, B. James Lowry, Tony Harrell, Jim Brown, Mike Johnson, Dan Dugmore, Jenee Fleenor, Wes Hightower, Perry Coleman, Shelly Fairchild und Angela Primm zur Creme de la Creme der Nashville-Gilde zählen muss. Cones hat hier natürlich auch mitgewirkt (E-Gitarre, Keys, Background vocals). Schon der swampige und coole Opener "Ain't Just The Whiskey Talkin'" (dezentes Jason Aldean-Flair) ist Trace wie auf den Leib geschnitten. Mit Tracks wie "Jesus And Jones", den humorvollen "I'm Gone" und "Country Boy Problems", sowie dem patriotisch eingefärbten ""Still A Soldier" wird er vielleicht nicht gerade bei Frauen- und Friedensbewegungen hoch im Kurs stehen, aber natürlich den großen überwiegenden Teil der amerikanischen Countrymusik-Klientel auf seiner Seite haben. Richtig poppig und funkig, auch gut tanzbar, geht es bei Stücken wie "Gonna Make You Miss Me" und "Lit" zu, bei erstgenanntem darf der alte Charmebolzen rein textlich, auch Taylor Swift ein wenig anflirten. Die besonderen Momente des Albums bieten ganz starke Tracks wie das atmosphärische "Watered Down" (typischer Country-Erzählstil, Akustikgitarre, dazu weinende Steel), das überragende Titelstück "Something's Going On" (markante Bariton-E-Gitarre, Pianotupfer, Steel, E-Gitarren-Solo mit "Hotel California"-Touch) und das dezent introvertiert performte "Whippoorwills And Freight Trains", beide in Montgomery Gentry-Manier performt, sowie der melancholische Abschluss mit "Hang" (schönes E-Solo). Besonders bei diesen Stücken kann sich Adkins' immer noch sehr ausdrucksstarke Stimme bestens entfalten. Mit seinem erneut richtig guten Album "Something's Going On" hat Trace Adkins gezeigt, dass er nach seinen vielen durchstandenden Problemen (wie u. a. Alkoholsucht, Scheidung, Todesfälle im Umfeld) musikalisch wieder Morgenluft wittert und das mit ihm immer noch jeder Zeit zu rechnen ist. Ein starkes Werk, das durchaus mit dem einen oder anderen Hit belohnt werden wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Just the Whiskey Talkin' - 3:26
2. Jesus and Jones - 3:44
3. Watered Down - 3:08
4. Something's Going On - 3:47
5. If Only You Were Lonely - 4:05
6. Gonna Make You Miss Me - 3:42
7. I'm Gone - 3:29
8. Country Boy Problems - 3:27
9. Lit - 3:28
10. Still a Soldier - 3:17
11. Whippoorwills and Freight Trains - 3:45
12. Hang - 3:43

Art-Nr.: 9412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Drugstore Gypsies, The - same [2017]
Saustarkes Debüt einer jungen, hoch talentierten Band aus Texas namens The Drugstore Gypsies. Das Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) hat sich dabei geradlinigem, äußerst kraftvollem Rock/Southern Rock verschrieben, der auf klassischen Strukturen basiert und mit den beliebten Ingredienzien ihrer Heimat wie Red Dirt, Roots, Country, Blues oder auch ein paar Americana-Tupfern verifiziert wird. Der Sound ist schöln vollmundig und druckvoll, und wird vornehmlich dominiert von kernigen Gitarren sowie bei dem ein oder anderen Song zusätzlich "erhitzt" durch eine punktgenau eingesetzte, aber nie zu dominant wirkende Horn-Section. Sehr stark wirkt der prächtig aufspielende Lead Gitarrist Dillan Dostal. der immer wieder mit rauen, dreckigen Soli, auch Slide, daherkommt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent und besticht mit einer vorzüglichen Melodik. Die Jungs, die in letzter Zeit über 200 Gigs zusammen absolviert haben, beginnen ihr zehn Stücke umfassendes Erst-Werk mit dem Song "Drugstore Gypsy", einem ordentlich krachenden Southern Rock'n Roller über die teilweise chaotische Zustände während ihres Tourlebens. Die Band spielt sich sofort in einen regelrechten Rausch. Die Nummer kommt im Stile der Georgia Satellites/The Black Crowes (herrlich das "raunzende", brennende Slide-Intro). Die zünftigen Bläser-Fills (Travis Cielieski - trumpet, Tyler Summer- saxophone) passen wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Ähnliches gilt die beiden Tracks "Breakin' The Law" (erinnert ein wenig an "The Long Run" von den Eagles) und den shuffligen Midtempo-Rocker "Live The Life" (hallende Orgel, quirliges E-Gitarren-Solo in bester Lynyrd Skynyrd-Manier). Beste Beispiele für ihr euphorisches Auftreten und ihre unbändig erscheinende Energie sind Lieder wie ihre knackige Hommage an eine berühmte Whiskey-Sorte aus dem Staate Tennessee mit "Black Label Boogie"(kernige E-Gitarre, gurgelnde Hammond, deftig polternde Drums, viel Southern Rock-Feeling), der ordentlich dampfende, furios dahinschmetternde Hard Southern Rock-Ritt "Show Up Show Down" (fast wie Lemmy auf einem Südstaaten-Trip), oder das von einem, an AC/DC reminszierenden E-Gitarren-Lick getragene "Bayou Got The Best Of Me" (tolles Slide-Solo vom stark auftrumpfenden Dillan Dostal). Die für ihr noch junges Bestehen (seit 2014) bereits sehr variabel und abgeklärt wirkende Texas-Combo komplettiert ihre Vielseitigkeit mit dem bluesig-progressiven, wie auf Samtpfoten daherschleichenden "Kitty Strut Blues" (man assoziiert unweigerlich Songs wie Blackberry Smokes "The Whippoorwill") sowie Americana-/Red Dirt-umwehten Kleinoden der Marke "Runnin' To" (heulende Orgel, Tom Petty-Touch), dem melodischen Ohrwurm "Keep You Rollin' On", oder dem zurückgenommene, in musikalisch warmen Pastelltönen präsentierten Finale "Indian Summer", das besonders Duke Ryans wandlungsreichen Gesang in den Fokus rückt. Fazit: Ein tolles, vor Energie nur so strotzendes Debüt einer jungen und äußerst hungrig wirkenden texanischen Band, die sicherlich noch einiges vor hat. Anzumerken ist dabei sowohl ihr spielerisches als auch schon kompositorisches Talent (alles Eigenkreationen) mit seinem scheinbar riesigen Potenzial. Wie heißt es in einem amerikanischen Review so treffend: "...they sing about rolling your windows down and letting the good times roll. The Drugstore Gypsies is the ideal album to do just that." Wir meinen schlichtweg: Genauso ist es! Ein absolut tolles, mächtig Laune machendes, geradezu "hammermäßiges" Debut der Drugstore Gypsies! (Daniel Daus/Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Drugstore Gypsy - 3:34
2. Runnin' To - 3:31
3. Black Label Boogie - 3:12
4. Breakin' The Law - 3:26
5. Kitty Strut Blues - 4:33
6. Show Up Show Down - 3:50
7. Live The Life - 3:24
8. Bayou Got The Best of Me - 3:35
9. Keep You Rollin' On - 4:16
10. Indian Summer - 4:59

Art-Nr.: 9418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drugstore gypsy
Runnin' to
Black label boogie
Kitty Strut Blues
Show up show down
Live the life
Indian summer

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Eady, Jason - same [2017]
Der im U.S.-Bundesstaat Mississippi geborene und aufgewachsene, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebende Singer-Songwriter und Storyteller Jason Eady geht unbeirrt seinen Weg abseits des Nashville Mainstream Country weiter - und das höchst anspruchsvoll. Mit seinem neuen, einfach "Jason Eady"-betitelten Werk, im übrigen erneut famos und glasklar produziert von Kevin Welch, beschert er der Countrywelt ein Album mit klassischer, wunderschöner, in entspannten "full band arrangements" vorgetragener, durch und durch natürlicher, voller Seele steckender Acoustic Texas Countrymusic auf höchstem Niveau. In seiner Vielseitigkeit verzweigt er dabei mal dezent in Roots-, Americana-, Singer-/Songwriter- und, seiner Herkunft entsprechend, typische Red Dirt-Gefilde, ohne dabei aber die fundamentalen Country-Pfade je zu verlassen. Mit an Bord hat Eady eine Truzppe fantastisch aufeinander abgestimmter, exzellenter Musiker, wie etwa Lloyd Maines (pedal steel, dobro, acoustic guitar), Tammy Rogers (fiddle, mandolien), Dave Roe (bass) und Dave Dunseath (drums). Die Harmony Vocals beim schönen "No Genie in this bottle" übernahm übrigens Vince Gill. Gleich das erste Stück "Barabbas" bietet wunderbaren, völlig lockeren, "Stripped down" instrumentierten, leicht folkig angehauchten Singer-Songwriter-Country, durchzogen mit tollen Pedal Steel-Linien von Lloyd Maines, vom Allerfeinsten. Und das geht bis zum Ende ohne jede Schwachstelle so weiter. Ob das dynamische, mit feinen, transparenten Acoustic Gitarren, Mandoline und Banjo inszenierte "Drive", die flockige, in einem lässigen Midtempo gehaltene, von schöner Fiddle, einem cool gezupften Dobro und herrlich lockerem Drumming begleitete "Pure Acoustic Country"-Nummer "Black Jesus", das von viel Southern-Flair umwehte, exzellente "Why I left Atlanta" (schöne Mondoline, dezentes Banjo, sehr schöne Acoustic Gitarre), oder das ruhige, entspannte "Where I've been" - es ist die pure Wonne diesem Mann und seinen famosen Musikern zuzuhören. Eine wirklich bravouröse Leistung von Jason Eady!

Das komplette Tracklisting:

1. Barabbas - 3:13
2. Drive - 3:23
3. Black Jesus - 3:11
4. No Genie in This Bottle - 3:13
5. Why I Left Atlanta - 3:44
6. Rain - 2:39
7. Where I've Been - 3:11
8. Waiting to Shine - 4:21
9. Not Too Loud - 3:04
10. 40 Years - 3:10

Art-Nr.: 9433
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Barabbas
Drive
Black Jesus
No Genie in this bottle
Why I left Atlanta
Where I've been
Waiting to shine

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Foster, Frank - boots on the ground [2016]
Neues, abermals wundervolles Album von Frank Foster, der seine mit den vorigen Alben gestartete Mission des "Southern Rock Country", auf eindrucksvollste Art und Weise fortsetzt. Allerdings treten bei "Boots on the ground" die rockigen Elemente zu Gunsten der reinen, traditionellen Countryelemente und des Outlaw Country ein wenig in den Hintergrund, was der Qualität der Songs überhaupt nicht schadet. Im Gegenteil: Der Southern Spirit ist weiterhin in großem Maße vorhanden, ebenso wie der satte, oft mit zwei wunderbar miteinander kooperierenden E-Gitarren erzeugte, fette Sound und die fantastischen Melodien. Natürlich gibt es auch richtige (southern)rockige Momente und man merkt zu jeder Minute, dass der Mann aus dem nördlichen Louisiana ein "Southern Man" durch und durch ist. Aber er ist eben auch ein "Country Man". So ist "Boots on the ground" mit Sicherheit ein absoluter "Favorite" nicht nur für die southern-affine Country(rock)-Gemeinde, sondern auch für die "Pure Country"-Fans und die Outlaw Country-Fraktion. Foster passt mit seiner großartigen, tiefen Stimme, die allein schon die pure Southern-Wonne ist, perfekt zu dieser Musik. Los geht's mit dem äusserst kraftvoll rockenden, voller schönem Lynyrd Skynyrd-Flair daher kommenden "Redneck Rock'n Roll", das sowohl mit dem Songtitel, als auch dem entsprechenden Arrangement, gleich den Grundstein für das komplette Album legt. Fette Lead Gitarren, inklusiver feuriger, zündender Soli (die beiden Gitarristen Rob O'Block und Topher Petersen spielen nicht nur hier bravourös auf) bestimmen das Geschehen. Viel Soul und erneut ein gepflegtes Southern-Feeling verbreitet die schön groovende Outlaw-Countrynummer "Over anything", während "1-20 Troubadour" klassischen, traditionellen Country mit einem sehr Johnny Cash-kompatiblen Outlaw-/Honky Tonk-Rhythmus bietet. Hat eine tolle Melodie und einen ebenso starken, von feiner Pedal Steel ergänzten Gitarrensound. Passt sogar nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der Alan Jackson-Fans. Es folgt die großartige Outlaw-Countryballade "Outlaw run", durch die permanent der Duft des Skynyrd'schen Southern Rocks weht. Auch diese Nummer wartet mit einer tollen Melodie auf. Klasse wieder die Pedal Steel-Linien und der schöne Orgel-Hintergrund. Dan wird's wieder rauer: "Tuff", und das gehört einfach zu Frank Foster, bietet klassischen, fetten, straighten, zündenden Southern Rock ohne Schnörkel. Het dezent etwas von ZZ Top. "Dear heroes" ist von viel Tradition geprägter Outlaw Country im klassischen Waylon Jennings-Ambiente (sehr starkes Gitarren-Picking), während das lockere, flockige "Blow my high (Turkey song)" mit einem herrlichen countrymässigen Allmans-Flair auftwartet, inklusiver schöner Twin-Gitarren. An diesem Aalnum gibt es einfach nichts zu mäkeln. Das ist prächtiger southern-rooted Country, wie man ihn besser kaum spielen kann. Frank Foster ist wieder einmal in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck Rock N' Roll - 3:34
2. Over Anything - 3:11
3. I-20 Troubadour - 4:18
4. Outlaw Run - 5:05
5. Tuff - 3:10
6. Build a Fire - 3:35
7. Dear Heroes - 5:16
8. Romance in the South - 3:22
9. Blow My High (Turkey Song) - 3:14
10. Boots on the Ground - 3:11

Art-Nr.: 9088
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Redneck Rock'n Roll
1-20 Troubadour
Outlaw run
Tuff
Dear heroes
Blw my high (Turkey Song)
Boots on the ground

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Foster, Frank - southern soul [2013]
Überragend! "Southern Rock-Country", fett, saftig, mit tollen Melodien und großartigen Gitarren, wie man ihn besser kaum spielen kann! Frank Foster heißt der Mann, aus dem nördlichen Louisiana stammend, der jetzt mit "Southern Soul", seinem dritten Album, in der (Southern) Country Rock-Szene ein mehr als fettes Ausrufezeichen setzt. Duftmarken von Southern Rock Bands wie Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Charlie Daniels Band, Blackberry Smoke, Rambler oder Dry County sind omnipräsent, aber auch Outlaw-Größen wie Hank Williams Jr. und Waylon Jennings samt Sohnemann Shooter Jennings, wie auch New Country-Sänger der Marke Billy Ray Cyrus oder Bobby Pinson sind in Franks Musikspektrum wiederzufinden. Das elf Tracks umfassende Album fließt herrlich, ohne jegliche Schwachstellen dahin. Da sieht man sich vorm geistigen Auge zu dieser wunderbaren "Mucke" irgendwo in den tiefen Swamps des Südens auf der Veranda einer Holzhütte sitzemd, die von staubigen Cowboystiefeln umhüllten Füße auf dem Tisch liegend (natürlich eisgekühlte Bierdosen zur Hand), einfach nur herumpflegeln. Die CD beginnt mit einer rhythmischen "Crazy Country Night": Schöne fluffige Akustikgitarrenuntermalung, zu der sich dann die typischen E-Gitarren und und sumpfigen Slidefills gesellen. Hat diese Nummer eine großartige Melodik, einen saftigen Sound. Eine Wonne! Fosters wohlige Wäme versprühende, raspelnde Stimme erinnert sofort an die eines Billy Ray Cyrus. Beim folgenden "Bringin' My Pole" kommen direkt wehmütige Reminiszenzen an Lynyrd Skynyrds Klassiker "Things Goin’ On" auf, stark hier besonders die quäkigen Telecaster-Licks. Überhaupt haben die beiden Gitarristen Chris Lohr und Topher Peterson das große Einmaleins des Skynyrd'schen Gitarrenspiels bestens einstudiert und ergänzen sich nahezu meisterhaft. Als Rhythmus-Fraktion komplettieren Caleb Hooper (Bass, BGV) und Jeremy Warren (Drums, Percussion) das Quintett um ihren Frontmann Frank Foster, der alle Lieder allein komponiert hat. Aber auch einige wenige Gastmusiker wissen durchaus Akzente zu setzen. Klasse die pfeifenden Hammond- und gluckernden E-Piano-Einlagen von Dave Cohen, die die herrlich famose, swampige Stimmung bei "Backwood Babydoll" (wieder saustarke E-Gitarren) noch mehr rauskitzelt. Man spürt förmlich, wie der Schweiß aus sämtlichen Poren tritt. Grandioser Song. Nach der Pathos-geladenen Countryballade "Who I Am" folgt mit dem melancholisch zurückblickenden "Good Old Days Are Gone" ein Song, der so ein wenig "Made In The Shade"-Feeling aufkommen lässt. Herrlich hier die den Ton angebende Dobro-Arbeit des weiteren, recht stark eingebundenen Gastspielers Kyle Everson (auch mit einigen Steelguitar-Einlagen vertreten). Mann, hätte ein Ronnie Van Zant - so wäre er noch am Leben - einen Spaß an Typen wie jenem Frank Foster gehabt... Songs wie "Old Man In Me", "Miss Those Days", "Against The Wall" (dezentes Bob Seger Flair) und "Been Gone" erzählen allesamt zu Midtempo-E-Gitarren-/Steel-Klängen kleine, sympathisch rüberkommende Geschichten, bei denen man schön relaxt innehalten kann. Unterbrochen allerdings vom temporeichsten Stück des Werkes "Gettin’ Right". Erneut treffen fulminante Southern Rock-Gitarren (inkl. heulendem Solo) auf rotzigen Redneck-Gesang Marke Dry Country: Textfragmente im Refrain wie "...Yelling Skynyrd and Hank..." zeigen mehr als deutlich, wo’s lang geht. Am Ende hält Foster dann nochmal mit "That Kid" eine echte Granate bereit. Wieder sein typisches Storytelling und dann mischen sich weinende Steel und toll gepielte E-Gitarren dazu. Grandios, wie sich dann ein bedächtig beginnendes "Gitarren-Lüftchen" zu einem regelrecht heftigen Solo-Gewitter, wie es wohl so schön nur im Southern Rock zu erleben gibt, kurz vor Ende des Stücks zusammenbraut. Zum Ausklang haucht Frank dann noch zwei, drei emotionale Sätze ins Mikro. Klasse! Eine Art "Lucille" im Southern Rock-Outfit. Frank Foster legt mit "Southern Soul" zum Ende des Jahres 2013 noch mal ein echtes Pfund hin. Ein massiver (Geheim)Tipp für alle Southern Rocker und Country Outlaws! Eine Scheibe, die scheinbar spielend leicht Southern-, Outlaw Country Rock und dezente New Country-Zutaten harmonisch miteinander verschmelzen lässt. Er und seine Band erfinden das Rad sicher nicht neu, aber sie machen das einfach "zum Zunge schnalzen". Frank Foster und seine Mannen haben - und das spürt man sofort - einfach eine Südstaaten (Rock)-Seele! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crazy Country Night - 3:20
2. Bringin' My Pole - 3:18
3. Backwoods Babydoll - 3:39
4. Who I Am - 4:19
5. Good Old Days Are Gone - 3:11
6. Old Man in Me - 4:37
7. Gettin' Right - 4:12
8. Miss Those Days - 3:41
9. Against the Wall - 4:58
10. Been Gone - 4:52
11. That Kid - 5:55

Art-Nr.: 8423
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crazy country night
Backwoods babydoll
Who I am
Good old days are gone
Old man in me
Gettin' right
Against the wall

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Keith, Toby - 35 mph town [2015]
"35 Mph Town" heißt das neue Album des Country-Superstars - und es ist wieder ein klasse Teil geworden! Man kann zu Toby Keiths Musik und seiner darin enthaltenen Botschaften stehen, wie man will, fest steht aber, dass der Mann sich niemals zugunsten irgendwelcher zeitgenössischer Trends verbiegen lassen würde, wie es in Nashville bei vielen Interpreten zur Unsitte geworden ist. Und so zieht er mit seinem mittlerweile 18. Album "35 Mph Town" auch konsequent wieder 'sein Ding' durch. Ehrlicher New Country, mit einigen trinkfreudigen, patriotischen und aus seiner Sicht lebensnahen Statements, produziert von ihm selbst zusammen mit Bobby Pinson (ein Song mit Mac McAnally), fein eingespielt von Nashvilles Top-Studiomusikern (u. a. Chad Cromwell, Ilya Toshinsky, Kenny Greenberg, Brent Mason, Eric Darken, Danny Rader, Steve Nathan, Russ Pahl). Und so hat das Werk auch nur ganz knapp die Pole-Position der Billboard Album Charts verpasst, trotzdem mit Platz 2 wieder eine beachtliche Platzierung erreicht. Keith startet seine neue CD mit dem versöhnlich anmutenden "Drunk Americans", ein patriotisches Lied aus der Feder von Brandy Clark, Bob DiPiero und Shane McAnally, die einzige Komposition, an der Toby nicht beteiligt war (der fast komplette Rest stammt von ihm und Bobby Pinson). Wenn betrunkene Menschen zusammen singen, ist es, auf die einfache Formel gebracht, egal, ob sie Malocher, Manager, Cowboys oder Rothaut, Prom Queen oder Stripperin, Demokraten oder Republikaner sind. Klasse dann der von einer satten Horn Section unterstützte Uptempo Country Rocker "Good Gets Here". Das zu einem späteren Zeitpunkt folgende "10 Foot Pole" schlägt mit ein bisschen polterndem Lynyrd Skynyrd-Flair in eine ähnliche Kerbe. Der Titelsong beschreibt (Tobys Gesang voller Pathos) die sich immer mehr zum Negativen verändernden Zeiten in Amerikas Kleinstädten, übrig geblieben sei meist nur noch das Tempolimit von 35 mph. Ein wunderbarer relaxter Track ist "Rum Is The Reason", das, von Steel Drums unterlegt (klasse gespielt von Robert Greenidge), dezentes Calypso Feeling vermittelt. Bizarr die Aussage, dass, wenn Stalin und Hitler, statt Wodka und Bier, Rum getrunken hätten, wäre der Menschheit ihre Schreckensherrschaft wohl erspart geblieben, denn Piraten haben ja aufgrund ihres Rum-Konsums auch nie die Welt regiert. Politikgeschehen aus der vereinfachten Sicht eines Toby Keith, trotzdem ein herrliches Stück! Mit "What She Left Behind" folgt eine eingängige und sehr melodische Countryballade über das Verlassenwerden. Großartig auch das in 'Crying In My Beer'-Tradition gebrachte "Haggard, Hank & Her". Zu tollen Akustik- und Bariton-E-Gitarrenklängen, hallender Orgel und weinender Steel, wird Whisky-besäuselt an der Theke über das verpatzte Leben sinniert. Klasse hier auch die dezenten Harmonies von der guten Mica Roberts. Beim etwas wehmütig und melancholisch (wunderbare Akkordeon-Unterlegung) rüber kommenden "Sailboat For Sail" geben sich Toby und Jimmy Buffett gegenseitig die Ehre. Der etwas augenzwinkernde und selbstironische 'One Night Stand'-Song "Every Time I Drink I Fell In Love" drückt dann noch mal auf die Tube und beweist, dass sich Toby durchaus auch selbst auf die Schippe nehmen kann. Launiger, in Bakersfield-Manier gespielter Country Rock mit feinem Gitarren- /Banjo-Arrangement und kleinem Instrumental-Ausklang. Am Ende überrascht der 320 Millionen Dollar schwere Country-Entertainer mit einem echten Streicher-untermalten Schmachtfetzen: "Beautiful Stranger". Das ist dann doch sehr gewöhnungsbedürftig für ein musikalisches Raubein, das sich eigentlich lieber über 'Drinking Beer' und 'Kicking Ass' auslässt. Trotzdem insgesamt eine schöne Herz-Schmerzballade. Toby Keith lässt mit seinem aktuellen Werk "35 Mph Town" wieder nichts anbrennen. Man bekommt, wo Toby Keith drauf steht, auch den authentischen Toby Keith geboten. Und wenn man sein typisch selbstgefälliges, zufriedenes Grinsen auf dem Backcover (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten) sieht, weiß man, genauso wie er, dass die Toby Keith-(New)Country-Welt nach wie vor noch im Lot ist. Sehr gute Leistung! "Classic Toby at his best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drunk Americans - 3.20
2. Good Gets Here - 2.20
3. 35 mph Town - 3.40
4. Rum Is The Reason - 3.17
5. What She Left Behind - 3.32
6. 10 Foot Pole - 2.55
7. Haggard, Hank & Her - 3.20
8. Sailboat For Sale (feat. Jimmy Buffett) - 3.08
9. Every Time I Drink I Fall In Love - 3.40
10. Beautiful Stranger - 4.17

Art-Nr.: 8999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keith, Toby - blue moon [1996]


Art-Nr.: 4106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Mavericks, The - brand new day [2017]
Die Mavericks um den bgnadeten Frontmann und Sänger Raul Malo veröffentlichen mit "Brand new day" nur wenige Monate nach ihrem Live-Album "All night live: Vol. 1" ein neues Studioalbum - und wieder ist es ein begeisterndes Werk geworden. Dies ist ihr erstes ALbum auf ihrem neuen, eigenen Label "Mono Mundo Recordings", was zur Folge hat, dass sie, abseits eines Majordeals, ihre musikalischen Vorlieben noch zwangloser ausleben können als je zuvor. Und das wirkt sich überaus positiv aus. Die Truppe klingt wunderbar frisch und unverbraucht. Ihr mitreissender Mix aus Country, Rock, Tex-Mex, Latin, Folk, Blues, Roots und herrlich nostalgischen Sixties-Spuren steckt voller Herzblut und Seele. Man spürt sie regelrecht, ihre musikalische Freiheit. Großartig! Die Mavericks in ganz großer Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Rolling Along - 3:27
2. Brand New Day - 3:28
3. Easy as It Seems - 3:04
4. I Think of You - 3:19
5. Goodnight Waltz - 5:28
6. Damned (If You Do) - 3:59
7. I Will Be Yours - 3:39
8. Ride with Me - 4:28
9. I Wish You Well - 3:29
10. For the Ages - 3:50

Art-Nr.: 9411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Outlaw, Sam - tenderheart [2017]
Sam Outlaw.dieser junge, aus South Dakota stammende, heute in Los Angeles lebende, hoch talentierte, geradezu charismatische Singer-Songwriter, der die Liebhaber des traditionellen, flockigen, so unbeschwerten, lockeren California-Country vor 2 Jahren mit seinem hinreißenden Debut "Angeleno" begeisterte, legt nun mit "Tenderheart" den sehnlichst erwarteten Nachfolger vor - und auch dieses Werk ist wieder eine faszinierende Reise durch die wunderschönen musikalischen Landschaften genauso zeitloser wie zeitgemäßer, klassischer, unbeschwerter, aber auch eleganter californischer Countrymusic. Nach der mit einem markanten Streicher-Intermezzo angereicherten, sonst recht ruhigen, bedächtigen, sehr schönen Ballade "Everyone's looking for home", präsentiert uns Outlaw das herrlich lockere, flüssige, traumnhaft melodische, mit toller Pedal Steel und Baritone Gitarre inszenierte, eine unwiderstehliche Anziehungskraft entwickelnde "Bottomless mimosas" - und hat damit quasi den Fahrplan für das gesamte Album vorgegeben. Erfrischende, oft durchaus ruhige, auch entspannte, dann aber auch mal wieder dynamischere, von fantastischen Melodien und klangvollen Gitarren bestimmte (prächtiges Zusammenspiel der beiden E-Gitarristen Danny Garcia und Brad Lindsay mit dem Pedal Steeler Jeremy Lang), auf jeder Menge Tradition basierender Country voller Desert- und Bakersfield Retro-Flair. Die Einflüsse seiner großen Helden wie George Jones, Gene Watson, Buck Owens, Keith Whitley und Merle Haggard, sowie legendärer Vertreter der californischen Szene, wie der unvergessene Gram Parsons oder die frühe Linda Ronstadt sind unverkennbar. Outlaw kombiniert diese mit seinen eigenen Ideen und kreiert damit einen tollen Song nach dem nächsten - und er singt mit seinem leicht Dwight Yoakam-ähnlichen Timbre einfach großartig. Das grandiose Titelstück beispielsweise, die gediegene Ballade "Tenderheart", besticht mit einem wunderbaren Tom Petty-ähnlichen "Free fallin'"-Riff, eingebettet in transparente, vielschichtige (Lead)Gitarren, während das ebenfalls von einer tollen Melodie durchzogene, flockige "Now she tells me" mit einer leicht mexikanisch angehauchten Note aufwartet. Ganz stark beispielsweise auch der wie Öl runtergehende Countryrocker "Trouble" (tolle Gitarren), das fröhliche, puren Traditional California Country offenbarende, honky-tonkige "All my life", oder das von heulender Pedal Steel, dezent hintergründiger Orgel, großartigen Gitarren und einer Melodie zum Dahinschmelzen geprägte, deutlich von Gram Parsons beeinflusste "Diamond ring". Welchen Song man auch herauspickt, sie sind alle klasse. Der wunderbare californische San Fernando Valley-Sound ist allgegenwärtig. Sam Outlaw begeistert die Country-Welt mit einem umwerfenden, zweiten Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Everyone's Looking for Home - 3:22
2. Bottomless Mimosas - 3:46
3. Bougainvillea, I Think - 3:14
4. Tenderheart - 4:36
5. Trouble - 3:00
6. She's Playing Hard to Get (Rid Of) - 2:41
7. Two Broken Hearts - 2:45
8. Diamond Ring - 4:36
9. Say It to Me - 3:14
10. All My Life - 2:54
11. Dry in the Sun - 2:00
12. Now She Tells Me - 3:01
13. Look at You Now - 3:38

Art-Nr.: 9421
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bottomless mimosas
Tenderheart
Trouble
Two broken hearts
Diamond ring
All my life
Now she tells me

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Presley, Angaleena - wrangled [2017]
Vielleicht sogar noch besser als das Debut von 2014: Herausragendes, zweites Solo-Album von einem Drittel der Pistol Annies (Holler Annie). Ein wundervolles Classic Country-Album auf der Höhe der Zeit, vollgepackt mit tollen Songs voller genauso raffinierter wie melodischer Strukturen und mit höchst niveauvoller und anspruchsvoller, musikalischer Umsetzung. Auffallend stark dabei das vorzügliche Gitarrenspiel (auch exzellente Baritone Guitar) von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) und die angenehm eingesetzte Pedal Steel von Russ Pahl. Gleich der erste Track des Albums, der mit viel Tradition behaftete, gleichzeitig absolut aktuell klingende Country-Waltz "Dreams don't come true" (feine Pedal Steel, klasse Baritone Guitar) ist quasi eine Pistol Annies-Nummer, denn Angaleena's beide Bandkolleginnen Mranda Lambert (Lone Star Annie) und Ashley Monroe (Hippie Annie) sind hier sowohl kompositorisch als auch gesanglich involviert. Weiter geht es mit einem starken Song nach dem anderen. Ob beispielsweise das nostalgisch angehauchte, mit einem schönen Fifties-/RoyOrbinson-Groove bedachte, sehr melodische "High school", der klassische, entspannte "Real Country"-Song "Only blood", der wie eine weibliche Mischung aus Hank Williams sr. und Dwight Yoakam daher kommt (schöner Honky Tonk-Rhythmus, lässiges Piano, ulta-scharfe Baritone Guitar-Fills, klasse Steel), im übrigen neben Presley co-komponiert von Chris Stapleton, das rootsige, Americana-mässige, entspante und dabei toll arrangierte Titelstück "Wrangled", das über einen starken, Johnny Cash-typischen Retro-Rhythmus verfügende "Bless my heart", das honky-tonkige "Outlaw", das kraftvolle, genauso moderne, wie klassische, einmal mehr an die Pistol Annies und Mranda Lambert erinnernde "Mama I tried", oder die wundervolle, ungemein melodische Southern Country-Nummer "Groundswell" - Miss Presley macht einen fantastischen Job. Angaleena in brillanter Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Dreams Don't Come True - 4:17
2. High School - 3:08
3. Only Blood - 4:43
4. Country - 3:34
5. Wrangled - 4:42
6. Bless My Heart - 3:13
7. Outlaw - 4:10
8. Mama I Tried - 4:02
9. Cheer up Little Darling - 4:40
10. Groundswell - 3:34
11. Good Girl Down - 4:42
12. Motel Bible - 2:26

Art-Nr.: 9431
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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High school
Only blood
Wrangled
Bless my heart
Outlaw
Mama I tried
Groundswell

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Stapleton, Chris - from a room ~ vol. 1 [2017]
Das erste, von zwei für dieses Jahr angekündigte Chris Stapleton-Alben ist da. Der Nachfolger zu dem überragenden 2015er Debut "Traveller" knüpft mit seiner immens hohen Qualität nahtlos an den Vorgänger an und lässt keinerlei Wünsche offen. Rau, authentisch, erdig, rein und voller Ausstrahlung erleben wir erneut eine unwiderstehliche Reise durch die Welt des Country, von traditoinellem Country über Outlaw Country, Roots Country, Blues Country, Biker Country bis hin zu Singer-Songwriter Country, punktgenau und ohne großen Bombast instrumentiert. Steckt voiller Seele und innerer Kraft. Stapleton singt bärenstark - mal behutsam und ruhiger, mal voller Vehemenz aus sich herausgehend. Faszinierend. Erneut ein brillantes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Broken Halos - 3:00
2. Last Thing I Needed, First Thing This Morning - 4:15
3. Second One To Know - 2:56
4. Up To No Good Livin' - 4:05
5. Either Way - 4:08
6. I Was Wrong - 3:11
7. Without Your Love - 3:51
8. Them Stems - 3:00
9. Death Row - 4:03

Art-Nr.: 9440
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Stuart, Marty and his Fabulous Superlatives - way out west [2017]
Marty Stuart und seine begnadeten "Fabulous Superlatives" mit dem herausragenden Gitarristen Kenny Vaughan in ihrem Element. "Way out west" ist ein hinreissendes Countrywerk geworden, vollgepackt mit wundervollen, Gitarren-geprägten Songs, fernab irgendwelcher, moderner Trends, herrlich retro und doch so erfrischend. Eine begnadete, fast cineastische Reise durch die unverfälschten Welten des puren Country, des Desert Country, Western Country, Indian Country, Honky Tonk Countryrock und California Country. Die Einflüsse reichen von Johnny Cash bis hin zu den unvergessenen The Byrds. Ein absoluter Country-Knüller, dessen Magie man sich kaum entziehen kann.

Das koimplette Tracklisting:

1. Desert Prayer - Part I - 0:47
2. Mojave - 2:18
3. Lost On The Desert - 2:34
4. Way Out West - 5:41
5. El Fantasma Del Toro - 2:45
6. Old Mexico - 2:45
7. Time Don't Wait - 3:56
8. Quicksand - 1:43
9. Air Mail Special - 2:16
10. Torpedo - 2:16
11. Please Don't Say Goodbye - 2:48
12. Whole Lotta Highway (With A Million Miles to Go) - 3:18
13. Desert Prayer - Part II - 0:57
14. Wait For The Morning - 3:50
15. Way Out West (Reprise) - 1:56

Art-Nr.: 9406
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mojawe
Lost on the desert
Old Mexico
Time don't wait
Air mail special
Torpedo
Whole lotta highway (with a million miles to go)

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