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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Allen, Jason - here's to you [2017]
Jason Allen gehört im Lonestar State Texas längst zu den absoluten Größen des Country. Mit seinem neuen Album "Here's to you" beweist er einmal mehr, warum das so ist. Was wir hören, ist erstklassiger, herrlich erfrischender, vollkommen Pop-freier, natürlicher, traditionell verwurzelter Texas Country/New Country, genauso zeitlos wie aktuell umgesetzt und arrangiert. Das ist ein richtiges Fest für die "Real Country"-Fraktion. Allen ist ein prächtiger Sänger, Gitarrist und Songwriter. Texanische Größen und Weggefährten wie beispielsweise Kevin Fowler, Kyle Park, Jon Wolfe, Mario Flores und Jason Cassidy haben sich seine Songs zu eigen gemacht, aber auch Allen selbst hat in seinem Heimatstaat schon etliche, große Hits gelandet. Das wird mit dem neuen Werk nicht anders sein. Tracks wie beispielsweise der herrliche, flotte, satt soundende New Country-Opener "Nightmare and a dream", das locker flockige, prima ins Ohr gehende, sehr frisch wirkende "Smooth talkin' lady", der tolle Old School Western-Swing "Cowboys dream", das fantastische, an die guten Neunziger Jahre New Country-Zeiten erinnernde Titelstück "Here's to you" (Dan Seals kommt einem da zum Beispiel in den Sinn), die zunächst schöne entspannt beginnende, dann immer knackiger werdende, hoch melodische, an die große Traditionalisten-Garde ala George Strait & Co erinnernde New Country-Midtempo-Nummer "Hope it rains today", der dynamisch rockende, jede Menge gute Laune verbreitende, honky-tonkige Two Stepper "Holy Moly Guacamole", die wunderschöne, mit tollen Gitarren und Dobro inszenierte Traditional Country-Ballade "I dare you to love", oder das rootsig und mexikanisch angehauchte, staubige, mit feinem Banjo, klasse Gitarren und am Ende Genre-typischem Akordeon angereicherte ""Villa's hiorse" - eine klasse Nummer folgt der nächsten. Jason Allen's sechste Album ist ein echter Texas "Real Country"-Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Nightmare And A Dream - 3:13
2. Smooth Talkin' Lady - 2:36
3. Cowboys Dream - 1:56
4. Here's To You - 3:06
5. Hope It Rains Today - 3:59
6. I'll Always Be Yours - 3:39
7. Holy Moly Guacamole - 2:49
8. I Dare You To Love - 3:14
9. Villa's Horse - 3:35
10. End Of The Line - 2:59

Art-Nr.: 9474
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nightmare and a dream
Smooth talkin' lady
Here's to you
Hope it rains today
Holy Moly Guacamole
I dare you to love
Villa's horse
End of the line

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Blackie and The Rodeo Kings - kings and kings [2017]
Blackie and The Rodeo Kings gelten neben Blue Rodeo als DIE Roots-/Americana-Vorzeigeformation Kanada's. Die 3 charismatischen Köpfe der 1996 in Hamilton/Ontario gegründeten Band, Colin Linden (vocals, guitars, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, guitars) und Lee Harvey Osmond aka Tim Wilson (vocals, acoustic guitar) und ihre Bandkollegen begeistern ihre Fans, nach dem vor einigen Jahren veröffentlichten "Kings and queens", als sie mit vielen weiblichen Genre-Größen kollaborierten, diesmal mit einem Werk, das sie gemeinsam mit männlichen Gästen und Wegbegleitern eingespielt haben, passenderweise betitelt mit "Kings and kings". Leute, das ist die ganz hohe Americana-Kunst. Das Songmaterial ist fantastisch. Tolle Melodien, großartige Gesangsperformances, exzellente Instrumentierung mit teils herrlichen, erdigen Gitarrenläufen, rootsig, natürlich, ein pures Rootsrock-, Americana-, Alternate Countryrock-Vergnügen, auch mal mit einem Hauch von Blues und/oder Folk angereichert, voller Seele und Inspiration. Den Protagonisten gelingt es grandios ihre eigenen Ideale mit denen ihrer hochkarätigen Gäste zu vereinen, so dass die jeweilgen Tracks absolut typisch zu Blackie and The Rodeo Kings passen, aber eben auch genauso typisch zu den jeweiligen Mitstreitern, die gemeinsam mit den "Blackies" als Duettpartner, auch mit Lead Gesang-Parts, in Erscheinhng treten. Zu denen gehören solche "Helden" wie zum Beispiel Rodney Crowell (bei dem hoch melodischen, knackigen, rootsigen, voller transparenter E-Gitarren steckenden Countryrocker "Live by the song"), Nashville's New Country-König Eric Church (bei dem herrlichen, erdigen Rootsrocker "Bury my heart", mit tollem, rauen E-Gitarren-Spiel und feiner Orgel im Hintergrund, wie auch wieder einer tollen Melodie), Buddy Miller (bei dem staubigen Americana-Rocker "Playing by heart"), Jason Isbell bei dem mit einem tollen Rootsrock-/Heartland-Rock Charakter aufweisenden, wundervollen "Land of the living (Hamilton 2016)", inklusive exzellenter Slide-Gitarre), Country-Ikone Vince Gill (bei der hinreissend schönen Americana-/Country-Ballade "This lonesome feeling"), sowie Raul Malo (The Mavericks), Nick Lowe, Keb' Mo', Bruce Cockburn und einige mehr. Ein ganz großes Werk voller großer Songs. Blackie and The Rodeo Kings, aber auch ihre Gäste, sind in einer meisterlichen Verfassung. Herrlcih melodische, "gritty" Roostrock-/Americana-/Alternate Country(rock)-Musik, die von vorn bis hinten begeistert.

Das komplette Tracklisting:

1. Live By The Song (wirh Rodney Crowell) - 3:55
2. Bury My Heart (with Eric Church) - 3:58
3. Beautiful Scars (wirth City and Colour) - 4:55
4. Highwire (with Raul Malo) - 3:58
5. Playing By Heart (with (Buddy Miller) - 3:50
6. Bitter And Low (with Fantastic Negrito) - 5:44
7. The Secret Of A Long Lasting Love (with Nick Lowe) - 3:42
8. A Woman Gets More Beautiful (with Bruce Cockburn) - 4:50
9. Land Of The Living (Hamilton Ontario 2016) (with Jason Isbell) - 4:58
10. Long Walk To Freedom (with Keb' Mo') - 4:16
11. This Lonesome Feeling (with Vince Gill) - 4:41
12. Where The River Rolls (with The Men of Nashville) - 3:08

Art-Nr.: 9365
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live by the song
Bury my heart
Beautiful scars
Playing by heart
The secret of a long-lasting love
Land of the living (Hamilton 2016)
This lonesome feeling

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Blue Rodeo - 1000 arms [2016]
Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo kommen mit ihrem 14. Studioalbum. "1000 arms" heißt das Werk - und die Band hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Nach 30 Jahren "im Geschäft" klingen Blue Rodeo so etwas von frisch, natürlich und lebendig - es ist eine wahre Wonne. Die Songs (es gibt nicht den Hauch einer schwächelnden Nummer) klingen ungemein locker und flockig, fließen nur so aus den Lautsprechern. Jim Cuddy und Greg Keelor haben songwriterisch wieder einmal einen Wahnsinns-Job gemacht und die Band setzt die Stücke auf einem Level um, das seinesgleichen sucht. Ob der knackige, dennoch herrlich lockere, voller transparenter, glasklarer Gitarren steckende und mit schönen Mandolinen-Fills, sowie toller Orgel-Untermalung in Szene gesetzte, überaus melodische Opener "Hard to remember", der flotte Americana-/Alternate Countryrock-Knüller "I can't hide this anymore", das mit toller Mudharmonika ergänzte, lässig flotte "Jimmy fall down", das kraftvolle, abermals traumhaft melodische, von einem wunderbar nostalgischen Byrds-Feeling unterwanderte, voller toller Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo) steckende "Rabbit's foot", das herrliche Gitarren- und Pedal Steel-getränkte, locker flockige Titelstück "1000 arms" (ein sich unwiderstehlich ins Ohr schraubender Countryrocker vom Allerfeinsten), die wunderbar psychedelische, von einem feinen Wüstenflair begleitete Americana-Nummer "Dust to gold", das knackig nach vorn rockende "Superstar", oder das in einen herrlichen, vielseitigen, frischen Gitarrensound geträmkte (tolles Solo), wieder leicht psychedelische "The flame" - Blue Rodeo sind in billanter Form. Gehört zu ihren besten Veröffentlichungen überhaupt. Ein bestechend starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Remember - 4:56
2. I Can't Hide This Anymore - 3:21
3. Jimmy Fall Down - 4:18
4. Long Hard Life - 3:40
5. Rabbit's Foot - 4:03
6. 1000 Arms - 4:33
7. Dust to Gold - 4:39
8. Superstar - 3:37
9. Mascara Tears - 4:25
10. Can't Find My Way Back to You - 5:20
11. So Hard to See - 4:48
12. The Flame - 6:31

Art-Nr.: 9330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to remember
I can't hide this anymore
Jimmy fall down
Rabbit's foot
1000 arms
Dust to gold
Superstar
The flame

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Bryan, Luke - what makes you country [2017]
Sein unglaublicher Erfolg geht weiter. Das neue Album von Luke Bryan hat bereits kurz nach Erscheinen wieder die Top-Position der Nashville-Charts erklommen. Was er momentan anpackt, wird ein Riesenerfolg. Kaum ein anderer bringt die neue, junge New Country-Generation so rüber, wie Luke Bryan. Dazu gibt es nicht wenige "Kritiker", die "What makes you country" auch als sein bislang bestes Werk bezeichnen. Also: hier passt alles! 15 neue, ganz starke Songs von Luke Bryan.

Hier ein Original U.S.-Review:

Opening up with "What Makes You Country," the album's title track, Luke Bryan immediately showcases why he became one of the most-popular stars of the past decade in country music.: he sings songs about himself, his friends and his audience. This one, an anthem which is to likely be both a radio hit and the opener of his concerts for years to come, also speaks of becoming who you are and that you don’t have to be born and bred or even from the rural areas to be “country.” “Out Of Nowhere Girl” and “Bad Lovers” both speak of dalliances with the opposite sex while “Sunrise, Sunburn, Sunset” is the kind of song that stirs up memories of good summer days gone. “Hungover In A Hotel Room” (which features Emily Weisbend in a supporting vocal role) has a moody melody as it describes a couple in the midst of a morning after a night of bliss.
While there’s plenty of relationship-related music and good times to be had here, there are a couple of songs which will make you stand up and pay attention to What Makes You Country. The first of those is “Most People Are Good,” a song which is subdued in approach but is basically a song that believes in the beauty of humanity and that we all, in the end, really want the same things out of our lives. It also manages to be inspirational without feeling preachy (Though I suspect people WILL call it that when it becomes another hit single for Luke Bryan). “Land Of A Million Songs” is another special moment on the record. It’s basically how and why a musician does what they do. “Win Life” is another attention grabbing moment on What Makes You Country as it describes the need to living to work instead of working to live. Another interesting, attention-grabbing moment is “Drinking Again,” about as simple a sing-a-long song as an artist can have in their repertoire.
Because they have to and it’s part of evert fiber of their being. “Like You Say You Do” is a pleasant song with the kind of details that feel like a cousin to “Jesse’s Girl.” “Hooked On It” is about getting addicted to the music (and works as a cousin to “What Makes You Country”). Interestingly, “Light It Up,” the lead single from this project, is probably the least likable song on the record. So, in a record that is over 51 minutes long and fifteen songs deep, that’s saying something. It remains to be seen if What Makes You Country will become the best recording of his career but it certainly is something fans new and old will find more than enough to like on it. (Matt Bjorke / Roughstock.com)

Das komplette Tracklisting:

1. What Makes You Country - 3:55
2. Out Of Nowhere Girl - 3:38
3. Light It Up - 2:57
4. Most People Are Good - 3:41
5. Sunrise, Sunburn, Sunset - 3:36
6. Bad Lovers - 3:36
7. Drinking Again - 3:45
8. Land Of A Million Songs - 3:31
9. Like You Say You Do - 3:40
10. Hooked On It - 3:17
11. She's A Hot One - 2:55
12. Hungover In A Hotel Room - 3:54
13. Pick It Up - 2:59
14. Driving This Thing - 2:56
15. Win Life

Art-Nr.: 9562
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bush, Sam - storyman [2016]
Die Bluegrass-/Americana-Institution,New Grass Revival- und Nash Ramblers-Ikone, der König der Mandoline und Fiddle, der große Sam Bush, begeistert die Americana- und Alternate Country-Welt mit einem neuen, fantastischen Album. Welch ein wundervolles Teil! Herrliche, großartige, frische Songs, präsentiert auf einem bluegrassigen Fundament, allerdings mit Drummer und elektrischen Momenten, zwischen elter New Grass Revival-Kompatibilität, astreinem Country, Alternate Country und rootsigem Americana, eingepackt in tolle Melodien und Arrangements - natürlich, unverbraucht, in höchster musikalischer Qualität. Eindrucksvoll auch, wie hervorragend Sam Bush singt. Gäste sind u. a. Emmylou Harris, Deborah Holland, Alison Krauss und Steve Fishell an der Pedal Steel. Die Stücke bleiben prächtig hängen und gehen zum Teil wunderbar ins Ohr. Kommt mit einem sehr schönen, reich bebilderten, alle Texte umfassenden, 20-seitigen Booklet. Ein absolutes Fest für die "grassige" Alternate Country-, Roots-, und Americana-Fraktion!

Die offizielle Produktinformation im Original:

Sam Bush has long since established himself as roots royalty. His highly anticipated new album, Storyman, is a freewheeling collection that gleefully picks and chooses from jazz, folk, blues, reggae, country swing, and bluegrass to create a jubilant noise only classifiable as the Sam Bush sound. Many of the songs are stories several of them true and the legendary mandolin and fiddle player co-wrote every one of them with friends including Guy Clark, Emmylou Harris, Jon Randall Stewart, Jeff Black, and others. Instead of kicking back and soaking up honors, such as an Americana Music Association Lifetime Achievement Award and his suite of Grammys and International Bluegrass Music Association trophies, Storyman proves once again that the Father of Newgrass and King of Telluride will never stops striving to create something new. I m hoping it just kind of flows for people and makes them go, Hey! It s a Sam record. It sounds like Sam and the band, Bush says of the album. But for the first time ever, I also find myself thinking, I hope you enjoy the stories. It s my singer-songwriter record.

Das komplette Tracklisting:

1. Play By Your Own Rules - 3:31
2. Everything Is Possible - 4:01
3. Transcendental Meditation Blues - 3:53
4. Greenbrier - 4:48
5. Lefty's Song - 3:57
6. Carcinoma Blues - 3:56
7. Bowling Green - 3:32
8. Handmics Killed Country Music - 3:42
9. Where's My Love - 5:53
10. It's Not What You Think - 3:54
11. I Just Wanna Feel Something - 5:35

Art-Nr.: 9204
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Clark, Brandy - big day in a small town [2016]
Zweites, mit Hochspannung und viel Vorschusslorbeeren bedachtes Album der Singer/Songwriterin Brandy Clark, die man ohne jeden Zweifel zu einer der beachtenswertesten Country-Künstlerinnen des heutigen Nashville zählen muss. Vollkommen zu Recht, wie das exzellente, neue Werk untersctreicht. Modern und klassisch zugleich ist die Scheibe ein Musterbeispiel für "jungen" New Country auf höchstem Niveau. Die 40-Jährige, ursprünglich aus Morton, Washington, stammende Künstlerin, präsentiert mit "Big Day In A Small Town" diesmal ein als Art Konzeptalbum aufgebautes Werk, das in elf sympathischen Anekdoten das Kleinstadtleben mit all seinen Klischees und Facetten beleuchtet. Brandy Clark hatte zu Anfang ihres musikalischen Treibens, nachdem sie eine Basketballkarriere aufgegeben hatte und zugunsten der Musik nach Nashville gezogen war, zunächst große Erfolge als Songlieferant für bekannte Acts der Szene wie Sheryl Crow, Miranda Lambert ("Mama’s Broken Heart"), The Band Perry ("Better Dig Two"), Reba McEntire, LeAnn Rimes, Billy Currington, Darius Rucker oder Kacey Musgraves ("Follow Your Arrow") zu verzeichnen. Diverse Nominierungen (u. a. bei den Grammys) und für letztgenannten Song sogar ein CMA-Award, ließen keinen Zweifel an ihren kreativen Qualitäten aufkommen. Seit 2012 konzentriert sich Clark nun auch auf ihre eigene Karriere als Interpretin. Nach einer EP und ihrem, von Kritikern mit Lob überschütteten Major-Debüt "12 Stories", das in kommerzieller Hinsicht allerdings noch nicht die erwartete Resonanz erfuhr, soll jetzt mit "Big Day In A Small Town", für das ihr Warner Bros. Top-Produzent Jay Joyce (u. a. Little Big Town, Eric Church, Carrie Underwood) zur Seite stellte, der endgültige Durchbruch geschafft werden. Die spannende Frage war hier, ob das Gespann Joyce, der ja in letzter Zeit mit seinen sehr modernen 'nnovationen viel Kritik der herkömmlichen New Countryklientel auf sich zog, und die eher in Richtung klassischer Vorbilder Marke Patsy Cline oder Reba McEntire gestrickte Protagonistin zusammen überhaupt harmonieren würden. Um es vorweg zunehmen, es hat prächtig funktioniert, da sich Joyce der eher traditionell ausgerichteten Akteurin weitestgehend untergeordnet hat und nur an einigen wenigen "Stellschrauben", im Vergleich zum Vorgänger, marginal gedreht hat. Das Ergebnis ist ein prächtiger Mix, bzw. Kompromiss aus einigen sehr eingängigen, herrlichen New Country-Tracks mit Hit-Ambitionen, so wie die melodischen Opener "Soap Opera" (chorales Intro, Banjounterlegung, E-Gitarren-Kurz-Solo) und dem flockigen "Girl Next Door" (beide mit Sugarland-Flair) oder der humorvolle groovige Country Rocker "Broke" und das flotte "Love Can Go To Hell" (ein wenig Fleetwood Mac goes Country), sowie, gerade im zweiten Teil des Albums, einer schönen Inszenierung altbewährter, klassischer Countrymusic mit dem typischem, breitgefächerten Storytelling, wie ihn zum Beispiel Kacey Musgraves in letzter Zeit so vortrefflich und erfolgreich praktiziert hat. Die bedankt sich übrigens bei Brandy für ihre, bereits o. a. Dienste, in dem sie bei dem großartigen, traditionellen "Daughter" ihren feinen Harmonie-Gesang mit einbringt. Die von Lori McKennas Handschrift gezeichnete Hommage an das schwere Leben allein erziehender Mütter "Three Kids No Husbands" oder der Saloon-Heuler "Drinkin' Smokin' Chheatin'" (ganz allein aus Brandys Feder - die auch die übrigen Tracks, naturgemäß mit diversen Co-Writern wie u. a. schwerpunktmäßig Shane McAnally und Jessie Jo Dillon, kreiert hat), sind weitere Exemplare aus der "guten alten Zeit" des Genres. Mit "Homecoming Queen", "You Can Come Over" (schöne, Procul Harum-mäßige Orgel) und dem abschließenden, melancholischen, den Verlust des Vaters beklagenden "Since You've Gone To Heaven", wurden ein paar atmosphärische Balladen eingeflochten, die den ausdrucksstarken Gesang Clarks vortrefflich dokumentieren. Eingespielt haben das Werk gestandene Musiker u. a. wie Fred Eltringham, Dave Roe, John Deaderick (setzt viel Akzente an den diversen Keys), Forest Glen Whitehead, Jay Joyce, Keith Gattis und Rob McNelley. "Big Day In A Small Town" präsentiert Brandy Clark als "komplette" Künstlerin, die sowohl als exzellente Songschreiberin, großartige Sängerin, und auch als Instrumentalistin (Akustik-Gitarre) voll zu überzeugen weiß. Mit Jay Joyce, diesmal als feinfühligem Produzenten an ihrere Seite, könnten jetzt die großen Erfolge bevorstehen. Verdient hätte sie es ohne jeden Zweifel. Ein tolles Album.einer ganz großartigen Künstlerin. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Soap Opera - 3:27
2. Girl Next Door - 4:31
3. Homecoming Queen - 3:07
4. Broke - 3:39
5. You Can Come Over - 3:53
6. Love Can Go to Hell - 3:57
7. Big Day in a Small Town - 3:43
8. Three Kids No Husband - 3:14
9. Daughter - 3:19
10. Drinkin' Smokin' Cheatin' - 2:57
11. Since You've Gone to Heaven - 4:31

Art-Nr.: 9191
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Colvin & Earle - same ~ deluxe edition [2016]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Zwei Roots-/Americana-Ikonen tun sich zusammen: Shawn Colvin und Steve Earle! Solche Kollaborationen müssen nicht zwangsläufig zu einem guten Ergebnis führen, doch im Falle dieser beiden herausragenden Künstler sind solche Befürchtungen in aller Gänze grundlos, denn sie harmonieren fantastisch miteinander. Ihnen gelingt ein herrliches Americana-Album, frisch und erdig zugleich, vollgepackt mit exzellenten eigenen Songs und nicht minder starken, klug ausgewählten, wundervoll interpretierten Coverversionen, wie etwa eine tolle Fassung des Stones-Klassikers "Ruby Tuesday", oder solch legendärer Tracks wie "Tobacco road" und dem hinreissend interpretierten, wunderschönen Sechziger-Hit "You were on my mind", dem einst Crispian St. Peters zu gewaltigen Chart-Erfolgen verhalf. Alles erstarhlt in einem wunderbaren, "gritty" Sound aus akustischen und elektrischen Instrumenten, dem vor allem auch der gute Buddy Miller, bekanntlich ebenfalls ein absoluter "Held" der Alternate Country-/Americana-Szene, nachhaltig seinen Stempel aufdrückt, denn er hat das Album nicht nur perfekt und auf den Punkt produziert, sondern auch etliche Gitarrenparts übernommen. Weitere Begleitmusiker sind der große Richard Bennett (guitars), mit dem Steve Earle ja schon zu legendären "Guitar town"-Zeiten zusammengearbeitet hat, Drummer Fred Ettingham und Bassist Chris Wood. Wir haben die um 3 Songs aufgestockte, nur in den USA veröffentlichte Deluxe-Ausgabe, denn auch diese Songs sind unverzichtbar. Darunter befinden sich eine großartige Neueinspielung der frühen Steve Earle-Nummer "Someday", sowie des Beatles-Hits "Baby's in black". Ein absoluter Leckerbissen für die Roots-/Alternate Country-/Americana-Gemeinde!

Das komplette Tracklisting:

1. Come What May - 3:11
2. Tell Moses - 3:41
3. Tobacco Road - 2:49
4. Ruby Tuesday - 3:35
5. The Way That We Do - 4:20
6. Happy And Free - 2:17
7. You Were On My Mind - 2:57
8. You're Right (I'm Wrong) - 4:13
9. Raise The Dead - 2:51
10. You're Still Gone - 3:39
11. Someday - 3:50
12. That Don't Worry Me Now - 3:15
13. Baby's In Black - 2:23

Art-Nr.: 9193
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
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Combs, Luke - this one's for you [2017]
Vielversprechender Country-Newcomer, der sich anschickt, Nashville ordentlich aufzumischen. Der junge, aus Asheville/North Carolina stammende Mann ist ein echter "road warrior". Mit 200 Konzerten im Jahr, hat er sich längst eine riesige Fanbase geschaffen. Mit seinem prächtigen "gritty, grizzled" Gesang, seinem immensen Songwriting-Talent und seinen "one of a hell" Live-Shows ist er auf dem Sprung Nashville's "next big thing" zu werden. Sein Riesenhit "Hurricane", auf seinem hier vorliegenden Debutalbum "This one's for you" selbstverständlich enthalten, ist jedenfalls schon so etwas wie eine neue Hymne für die Countryfans geworden. Combs spielt eine knackige New Country-Mixtur mit traditionellen Bezügen, rockigen Bezügen und einer ordentlichen Dosis Outlaw-Flair. Das Material ist durchweg klasse. Sein Stil liegt vielleicht irgendwo zwischen Jason Aldean, Eric Church und Jon Pardi, mit, wie gesagt, etwas mehr Outlaw-Feeling. Das Debutalbum jedenfalls ist voll geglückt. Dieser Bursche wird seinen Weg in Nashville machen. Ein starkes Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Out There - 3:23
2. Memories Are Made Of - 3:36
3. Lonely One - 3:26
4. Beer Can - 3:30
5. Hurricane - 3:42
6. One Number Away - 3:41
7. Don't Tempt Me - 3:31
8. When It Rains It Pours - 4:00
9. This One's for You - 3:50
10. Be Careful What You Wish For - 2:55
11. I Got Away with You - 3:47
12. Honky Tonk Highway - 3:32

Art-Nr.: 9454
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Donahew, Casey - all night party [2016]
Hammerstarkes 6. Studioalbum von Casey Donahew! Herrlich, wie diese Songs ins Ohr gehen und losrocken. Das ist satter, knackiger Countryrock ala Cross Canadian Ragweed, Reckless Kelly, Will Hoge oder der frühen Eli Young Band, offeriert dabei aber auch eine gewisse Nashville New Country(rock)-Kompatibilität, was wir an dieser Stelle als ausschließlich positiv verstanden haben wollen, denn auf die momentan in Music City angeagten, hippen Mainstream-Spielereien wird gänzlich verzichtet. Hier wird schnörkellos geradeaus und mit absolut traumhaft schönen Melodien das "Country" gerockt" - und der unwiderstehliche, rootsige, staubige, texanische Red Dirt-Spirit ist dabei allgegenwertig. Die angesprochene Nashville-Kompatibilität ist eine logische Konsequenz des Aufnahmeprozesses, denn "All night party", eingespielt ohne Casey's übliche Casey Donahew Band, wurde in Nashville mit dortigen Genre-Größen aufgenommen. Nachdem die beiden Vorgänger "Double-Wide Dream" und "StandOff" unter den Top-10 der Country Billboard Charts gelandet waren, geht der beliebte, aus der Nähe von Fort Worth stammende Künstler damit nun den Weg, den zuvor auch andere Interpreten wie die Randy Rogers Band, Wade Bowen oder die Eli Young Band aus dem Red Dirt-Zirkel beschritten haben. Er begab sich für die Einspielung seines neuen Werkes "All Night Party" quasi in die 'Höhle des Löwen'. Im Gegensatz zu seinen o. a. Kollegen, hat er sich aber nicht von einem Major-Label vereinnahmen lassen, sondern mit dem solventen und großzügigen Thirty Tigers Vertriebslabel im Rücken, das Donahew schon lange begleitet, die Variante einer Eigenproduktion gewählt, um jederzeit die Oberhand über seine Musik zu behalten und seine kontinuierlich, in gesundem Maße, gewachsene, mittlerweile aber doch immense Fan-Basis (vor allem in Texas) nicht vor den Kopf zu stoßen. Dieser Spagat, ist ihm, um es vorwegzunehmen, prächtig gelungen. Er hat mit Josh Leo einen exzellent zu ihm passenden Produzenten engagiert und mit der Creme de la Creme der Nashville-Studiomusiker (Nir Z - drums, Steve Mackay - bass, Tony Harrell - keyboards & accordion, Bobby Terry -acoustic guitat & banjo, Kenny Greenberg und Rob McNelley - guitars, sowie Aubrey Haynie - fiddle & mandolin) ein Star-Ensemble gefunden, das sich wunderbar auf seine Art zu Musizieren einließ und gleichzeitig mit seinem ungemeinem handwerklichen Können ganz neue Ebenen eröffnete. Leo und sein Team haben an Donahews Sound nur marginal und ganz unmerklich gefeilt und ihm einfach nur deutlich mehr Frische, Drive, Kraft, Saft und Klasse beschert. Der fluffige, dennoch sehr knackige und eingängige Opener "Kiss Me" stellt für Donahew, mit seiner ersten, national veröffentlichten Single, ebenfalls ein Novum dar. Ein sehr melodischer und von einer markanten Banjo-Linie untermalter Red Dirt-Song, der auch in den Radiostationen Nashvilles auf offene Ohren stoßen sollte (lustig: seine texanische Live-Begleitband musste sich, laut einem Interview, extra ein Banjo für diesen Song neu zulegen). Auch das vom Hitschreiber-Duo Jon Nichols und Craig Wiseman kreierte sommerlich launige "That Got The Girl" (grooviges Piano und Orgel) dürfte große Chart-Ambitionen haben. Ansonsten belässt es der Protagonist bei seinen Eigenkompostionen, in seiner ureigenen Art zu performen: Mit "What Cowboys Do" gibt es einen kraftvollen Red Dirt-Countryrocker mit Western-Appeal, "Feels This Right" und die Fortsetzung seiner White Trash-Lieder, "White Trash Bay" bieten ebenfalls wunderbar knackigen Stoff, "College Years" ist eine sehr melodische, euphorische Rückbesinnung an alte Zeiten, die grandiose, hinreissend in Szene gesetzte Tex-Mex-Ballade "Josie Escalido" kommt in toller Gestaltung mit Mariachi-Trompeten, Akkordeon, Mandoline und spanischer Akustikgitarre, und der fantastisch ins Ohr gehende "Country Song" ist einfach nur die pure Countryrock-Wonne. Den absoluten Kracher gibt es dann mit "Going Down Tonight" als Rausschmeißer am Ende. Ein wüster, dreckiger und angriffslustiger Southern Rocker, bei dem der auch ansonsten alles überragende E-Gitarrist Kenny Greenberg (was für großartige und auf den Punkt gebrachte Einlagen und Soli) und seine Mitstreiter nochmal alles aus sich herausholen. Grandios hier auch die an Bekka Bramlett erinnernden sexy und frech gesungenen Uuh und Aah-Backs (die ausführende Dame ist in den Credits leider nicht genannt) - was für eine Rakete. Toller Song! Casey Donahews Trip nach Nashville ist exzellent gelungen. Mit "All Night Party" könnte diesmal der ganz große nationale Wurf gelingen. Versient hätte er es wirklich. Ein wunderbarer Kompromiss aus knackigem, ehrlichen New Country(rock) und traditionellem Donahew-typischen Texas Red Dirt. Das vielleicht beste Album des Texaners bisher. Große und lange Donahew-Feier-Nächte dürften damit vorprogrammiert sein! "So let's party all night long (with Casey Donahew)"! (Daniel Daus / Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me - 3:28
2. Country Song - 3:08
3. College Years - 3:04
4. What Cowboys Do - 3:50
5. Feels This Right - 3:18
6. That's Why We Ride - 3:03
7. That Got the Girl - 3:36
8. Josie Escalido - 5:20
9. White Trash Bay - 3:09
10. Going Down Tonight - 3:18

Art-Nr.: 9257
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Kiss me
Country song
College years
What cowboys do
That's why we ride
Josie Escalido
Going down tonight

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Dunn, Ronnie - tattooed heart [2016]
Ronnie Dunn, die eine Hälfte des einst mega-erfolgreichen Duos Brooks & Dunn, kommt mit seinem dritten Solo-Album, dem ersten auf seinem neuen, der "Big Machine"-Gruppe angeschlossenen Label "NashIcon". Dunn zeigt sich in vielen Facetten. Es gibt knackige Uptempo-Nummern, schöne Balladen, auch mal einen Ausflug in poppigeren Country, dann wieder sehr traditionell verwiurzelte Sachen und natürlich auch Tracks, die durchaus an Brooks & Dunn erinnern, wie etwa der vorzügliche Opener "Ain't no trucks in Texas", der sicher auf jedem Album des Duos einen Ehrenplatz hätte bekommen können. Das neue Werk enthält zudem mit dem schönen "Damn drunk" eine kleine Reunion von Brooks & Dunn, denn diese Nummer singt Ronnie im Duett mit seinem Kumpel Kix Brooks. Ausserdem hören wir ein Duett mit Reba McEntire. ("Still feels like Mexico"). Feine Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't No Trucks In Texas - 3:20
2. Damn Drunk (with Kix Brooks) - 4:24
3. I Worship The Woman You Walked On - 3:31
4. That's Why They Make Jack Daniels - 3:23
5. I Put That There - 3:22
6. Young Buck - 3:13
7. I Wanna Love Like That Again - 3:12
8. Still Feels Like Mexico (feat. Reba McEntire) - 3:43
9. Tattooed Heart - 3:21
10. This Old Heart - 4:06
11. Only Broken Heart In San Antone - 4:17
12. She Don't Honky Tonk No More - 3:10

Art-Nr.: 9321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Earle, Steve - so you wanna be an outlaw ~ cd & dvd deluxe edition [2017]
CD & DVD Deluxe Edition (mit 4 Bonustracks auf der CD + DVD im Vergleich zur Normalausgabe)!
Ezellentes neues Werk von Steve Earle und seiner langjährigen Band The Dukes! Wie es der Titel schon sagt, ist dieses Werk, im übrigen eine prächtig gelungene, Hommage an den Outlaw-Country früherer Tage. Diese Hommage zelebrieren Earle und seine Kumpels auf zumeist sehr rockige, dreckige, kernige Art und Weise. Mit eigenem Songmaterial tritt Earle, allerdings in seiner typischen, rauen Art, in die Fußstapfen alter Outlaw Country-Recken, wie Waylon Jennings, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Hank jr. & ähnlicher Artgenossen. Er erinnert damit oft an seine frühen Tage. Produziert hat das Werk im übrigen Richard Bennett, der damals auch Earle's legendäres Album "Guitar town" produzierte. "So you wanna be an outlaw" ist vielleicht eines der besten Earle-Werke der letzten Zeit. Ungeschliffener, erdiger, staubiger Outlaw Country, Americana und Outlaw-Countryrock, wie ihn nur Steve Earle und seine Dukes spielen können.
Wir bieten ausschließlich die Deluxe-Ausgabe mit den zusätzlichen 4 Bonustracks und der zusätzluchen DVD an, denn die Normalausgabe macht unseres Erachtens nach wegen des hochkarätigen Bonsumatrials keinen Sinn. Bei den 4 Bonustracks handelt es sich um 4 Coverversionen alter Outlaw-Klassiker von Billy Joe Shaver, Willie Nelson (2 Songs) und Waylon Jennings, die Earle einfach klasse interpretiert. Die DVD enthält einen "Making of"-Film, ein Video zum Titeltrack und einen "Track-by Track"-Kommentar vom Meister selbst. Ein prächtiges Gesamtpaket!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

So You Wannabe an Outlaw, Earle’s first album for Warner Bros. Records since 1997’s El Corazón, explores his country songwriting roots and features collaborations with Willie Nelson, Johnny Bush, and Miranda Lambert.
“There’s nothing ‘retro’ about this record,” Earle says. “I’m just acknowledging where I’m coming from.” So You Wannabe an Outlaw is the first recording he has made in Austin, TX. Earle has lived in New York City for the past decade. “Look, I’m always gonna be a Texan, no matter what I do,” he says. “And I’m always going to be somebody who learned their craft in Nashville. It’s who I am.”
So You Wannabe an Outlaw is an homage to outlaw music and is dedicated to the late Waylon Jennings. “I was out to unapologetically ‘channel’ Waylon as best as I could.” Earle says. “This record was all about me playing’ on the back pick-up of a ’66 Fender Telecaster on an entire record for the first time in my life. The vocal part of it is a little different. I certainly don’t sound like Waylon Jennings. I moved to Nashville in November of 1974, and right after that Willie Nelson’s Red Headed Stranger came out. I was around when Waylon was recording Dreaming My Dreams. Guitar Town (Earle’s 1986 chart-topping, Grammy Award-winning debut album) wound up being kind of my version of those types of songs,” Earle recalls.
Earle is backed on So You Wannabe an Outlaw by his long-time band The Dukes — guitarist Chris Masterson, fiddle player Eleanor Whitmore, bassist Kelly Looney, and new members drummer Brad Pemberton and pedal steel player Ricky Ray Jackson. The album was produced by Richard Bennett and recorded at Arlyn Studios in Austin.

Das komplette Tracklisting:

CD:
1. So You Wannabe an Outlaw - 3.27
2. Lookin' for a Woman - 3.33
3. The Firebreak Line - 3.14
4. News from Colorado - 2.29
5. If Mama Coulda Seen Me - 2.40
6. Fixin' to Die - 3.51
7. This Is How It Ends - 2.53
8. The Girl on the Mountain - 2.51
9. You Broke My Heart - 3.18
10. Walkin' in LA - 3.40
11. Sunset Highway - 3.16
12. Goodbye Michelangelo - 3.03
13. Ain't No God in Mexico - 2.28
14. Sister's Coming Home / Down at the Corner Beer Joint - 2.50
15. Local Memory - 2.26
16. Are You Sure Hank Done It This Way - 3.25

DVD:
1. So You Wannabe an Outlaw (The Making of the Album)
2. So You Wannabe an Outlaw (Official Video)
3. Steve Earle: Album Track-by-Track video commentary

Art-Nr.: 9466
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Fowler, Kevin - best of...so far [2010]
Enthält 3 brandneue, bislang unveröffentlichte Songs! Amarillo/Texas ist die Heimat von Kevin Fowler. Und wer aus Amarillo kommt muss einfach klasse Countrymusic machen! 18 großartige Songs bei 67 1/2 Minuten Spielzeit - es gibt keinen besseren Einstieg als diese hervorragende, nun in Eigenregie von Fowler auf seinem eigenen "Kevin Fowler Records"-Label herausgebrachte Compilation, um sich mit der wunderbaren Countrymusic dieses texanischen Honky Tonkers und Neo-Traditionalisten anzufreunden. Das ist auch dringend erforderlich, denn der Mann ist einfach klasse. Und für die Fowler-Fans ist das Werk eh ein Muß - allein schon wegen der 3 neuen, baumstarken Tracks, aber auch wegen der hervorragenden Zusammenstellung der besten Songs aus seinen vorangegangenen Alben, die im übrigen weitestgehend gestrichen und damit nicht mehr erhältlich sind. So muß traditionelle, authentische, knackige "real Texas Countrymusic" klingen, die, wie auch beispielsweise die Musik von Mark Chesnutt und George Strait, absolut Nashville-kompatibel ist. Obwohl das Backcover nur 2 Tracks als "previously unreleased" ausweist, gibt es, wie gesagt 3 brandneue Songs. Neben dem von feinem E-Gitarrenpicking, surrender Fiddle und schöner Steelguitar durchzogenen, viel Gute Laune vermittelnden, flotten, knackigen Roadhouse Honky-Tonker "Beer season" und dem erst verhalten beginnenden, dann aber richtig Fahrt aufnehmenden "What I wouldn't give for your love", ist das der herrliche, traditionelle, kraftvolle, southern-fueled Honky Tonk Two-Stepper "Pound sign" (produziert im übrigen von David Lee Murphy), der trotz seines knackigen, angerockten Ambientes auch bestens zum "(Line)Dancing" geeignet ist. Kevin Fowler ist in seiner texanischen Heimat längst ein Star. Es wird allerhöchste Zeit, dass dieser Bursche auch bei einem breiteren Country-Publikum Gehör findet. "Genuine Texas Country at it's very best"!

Das komplette Tracklisting:

1 Loose, Loud and Crazy - 3:24   
2 Long Line of Losers - 4:10   
3 Pound Sign [new song] - 3:01   
4 Beer, Bait and Ammo - 5:14   
5 Beer Season [new song] - 2:46   
6 100% Texan - 3:52   
7 Best Mistake I Ever Made - 3:59   
8 Butterbean - 2:49   
9 Señorita Mas Fina - 3:21   
10 Not Lovin' Anymore - 4:32   
11 The Lord Loves the Drinkin' Man - 4:37   
12 Triple Crown - 2:43   
13 What I Wouldn't Give for Your Love [new song] - 3:14   
14 Ain't Drinkin' Anymore - 2:56   
15 If These Old Walls Could Talk - 4:18   
16 Speak of the Devil - 3:59   
17 Hard Man to Love - 4:02   
18 Don't Touch My Willie - 4:25

Art-Nr.: 7234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Loose, loud and crazy
Pound sign
Beer season
The Lord loves the drinkin' man
Triple crown
What I wouldn't give for your love
Speak of the devil

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Honeycutters, The - on the ropes [2016]
Was gibt es doch abseits von Nashville für herausragende Countrymusic. Ein geniales Beispiel dafür und sicher eine der größten Genre-Entdeckungen der letzten Jahre sind die phänomenalen Honeycutters aus Ashville/North Carolina um die hoch talentierte, charismatische Singer/Songwriterin (tolle Stimme - "she sings like Carolina farmlands after a rainstorm", sagt ein amerikanischer Kritiker) und Acoustic Gitarristin Amanda Anne Platt, die das vorliegende, bärenstarke Album "On the ropes" zusammen mit Tom Surrent auch noch produziert hat. Die weiteren Bandmitglieder dieses wunderbar aufspielenden Quintetts sind Matthew Smith (pedal steel, guitars), Tal Taylor (mandolin), Rick Cooper (bass) und Josh Milligan (drums, background vocals). Als Gäste wirken mit: Jeff Collins (piano), Jason Webb (organ) und Amanda's Vater Mark Platt (harmonica). Alle beteiligten Musiker agieren auf höchstem Niveau. Die Honeycutters spielen eine umwerfende, genauso retro verwurzelte wie zeitlose, unverfälschte, natürliche Countrymusic (sie selbst bezeichnen ihre Musik als “Appalachian Honky Tonk”), lassen dabei aber immer mal wieder herrliche Americana-, Alternate Country-, Folk- und Countryrock-Elemente einfließen, ohne die klassischen Countrypfade je zu verlassen. Das erinnert nicht selten an Pioniere wie Gram Parsons, allerdings auf der Höhe der Zeit. Zudem ist ihre Musik von einer wunderbaren, sicher ihrer Herkunft geschuldeten, unaufdringlichen, frischen Southern-Note durchzogen. Die Musiker spielen wie aus einem Guß. Heraus kommen faszinierende Songs voller Kreativität, Spielfluss, Lockerheit, Abwechslungsreichtum, höchster musikalischer Kompetenz und, das möchten wir explizit herausstellen, hinreißend schöner Melodien. Es gibt nicht die Spur einer schwachen Nummer. Alle Songs stammen aus der Feder von Amanda Anne Platt, außer dem vorletzten Track. Dabei handelt es sich um eine fantastische, außergewöhnlich starke, wunderschöne, 8-minütige Coverversion von Leonard Cohen's "Hallelujah", inszeniert mit prächtigem Mandolinenspiel, großartiger Baritone-Gitarre und tollen Pedal Steel-Einsätzen. Doch den Anfang dieses Pracht-Albums macht die flockige, zugleich wunderbar knackige, hoch melodische, wie aus einem Guß aus den Lautsprechern fließende Coiuntry-/Countryrock-Nummer "On the ropes", das Titelstück also, inszeniert mit toller Banjo-Untermalung, ausgewogenen Orgel-Einsätzen und wunderbaren Gitarren. Welch ein Ohrwurm zu Beginn. Dabei wahrt die Band stets eine rootsige Note, stellt die Natürlichkeit ihrer Musik in den Vordergrund, ohne jeglichem, sich dem Kommerz anbiederndem, überproduziertem Schnickschnack. Traumhaft! Ebenso stark kommt die wunderbare, von einem prächtigen Southernfeeling durchzogene Midtempo-Countrynummer "Golden child". Man beachte hier nur das ganz feine, unaufdringliche E-Gitarren-Solo von Matthew Smith - einfach großartig. Wie auch das honky-tonkige, voller Saloon- und Barroom-Flair steckende, Hank Williams-angelehnte, Old School-mässige "The handbook" mit seinem klimperndem Piano, den tollen Steelguitar-Einsätzen und der zierpenden Mandoline. Super auch der knackige, voller herrlicher Gitarren steckende, dazu mit schöner Orgel und Harp angereicherte Retro-Countryrocker "Black row", die von fantastischem Mandolinen-Picking, feinsten Pedal Steel-Tupfern und großartiger Piano-Begleitung geprägte, wieder einmal überaus melodische Honky Tonk-Nummer "Useless memories", das mit einem feinen Pedal Steel-Solo und tollem Pianospiel aufwartende, flockige "500 pieces", oder das abschließende, traumhaft melodische, erfrischende, hinreißend mit Pedal Steel, Mandoline, Klavier, Mundharmonika und herrlichen Gitarren instrumentierte, erneut ein herrliches Retro-Countrflair offenbarende "Barmaid's Blues" - alles überwältigende Beispiele für das scheinbar unendliche Potential der Honeycutters. "On the ropes" ist ein meisterhaftes Album! 60 Minuten variable Countrymusic vom Allerfeinsten, fernab von Nashville's Kommerz, aber mit unendlich viel Herz, Seele, Spielkultur und Substanz. Es ist die wahre Pracht! Was für eine großartige Band, welch ein herrliches Album! Hoch leben die Honeycutters!

Das komplette Tracklisting:

1. On the Ropes - 3:15
2. Blue Besides - 4:59
3. Golden Child - 3:34
4. The Handbook - 3:04
5. The Only Eyes - 3:17
6. Back Row - 4:40
7. Useless Memories - 5:25
8. Piece of Heaven - 4:05
9. Let's Get Drunk - 4:46
10. 500 Pieces - 3:45
11. Ache - 3:43
12. Hallelujah - 8:04
13. Barmaid's Blues - 6:49

Art-Nr.: 9453
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On the ropes
Blue besides
Golden child
Black row
Useless memories
500 pieces
Hallelujah
Barmaid's Blues

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Lady Antebellum - heart break [2017]
Nach rund 3-jähriger Auszeit mit Solo-Alben von Hillary Scott und Charles Kelley meldet sich Nashville's Mega-Trio Lady Antebellum mit einem neuen Album zurück. Gespickt mit 13 neuen, großartigen Songs gelingt ihnen abermals ein New Country-/Countrypop-Album, das aufgrund der bestechenden Performance den außergewöhnlichen Status der Band in Nashville untermauert. Lady Antebellum sind einfach eine Klasse für sich.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Dave Haywood, Charles Kelley and Hillary Scott had a new mission setting aside time to put themselves in new surroundings, and concentrate on writing and exploring musical endeavors with no distractions. They rented a house in Florida, living and working under the same roof, and when the creative process proved successful, the trio set up a second retreat in southern California.
When we started working on this record, the goal was to give ourselves some space from the day to day, said Scott. Surrounding ourselves in a new environment with sunny beaches and warm weather really helped free our minds to focus solely on our art. We took some of our favorite writers and other writers we hadn t worked with before to a new inspiring backdrop, where we were able to just write and soak up the journey. And it was on our first trip in Florida when we wrote Heart Break that we felt it all click.
Alongside producer busbee, their desire to shake things was made evident by their current Top 20 single You Look Good, complete with a funky horn arrangement. Elsewhere, HEART BREAK ranges from the sweet melancholy of Somebody Else s Heart to the dramatic, surging ballad Hurt, which is a powerful vehicle for Scott s voice as she soars over a spare rhythm section and classic string arrangement. With the clever extended metaphor of its lyrics and percolating groove, Army has a feel that s a throwback to 70s pop, while the bright, breezy lift-off of Think About You, with an R&B-style guitar bouncing off of a banjo lick, is entirely of the moment.
Being together every day, living in a house together, that was the special ingredient this time, continued Haywood, And then in the studio, busbee added a whole new layer. He s such an integral part of this new chapter for us.
The trio had a hand in writing eleven songs on HEART BREAK, resulting in their most intimate and heartfelt work to date. As Lady A gears up to get back on the road, the group is excited to add this new range of sounds and colors into a set already packed with a familiar arsenal of hits. This record is really our story, adds Kelley. They have a universal feel to them, but there s a lot of our personal stories here.

Das komplette Tracklisting:

1. Heart Break - 3:08
2. You Look Good - 3:01
3. Somebody Else's Heart - 3:31
4. This City - 3:04
5. Hurt - 3:46
6. Army - 3:17
7. Good Time To Be Alive - 3:11
8. Think About You - 3:09
9. Big Love In A Small Town - 3:46
10. The Stars - 3:22
11. Teenage Heart - 3:40
12. Home - 2:57
13. Famous - 3:52

Art-Nr.: 9461
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