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Chambers, Sean - trouble & whiskey [2017]
Fetter Bluesrock-Gitarrenzauber pur! 4 lange Jahre hat es gedauert, bis der famose, ehemalige Gitarrist des legendären Hubert Sumlin mit dem Nachfolegwerk zum bärenstarken 2013er-Release "The Rock House Sessions" auf den Markt kommt, doch das Warten hat sich gelohnt. Die Bluesrock-Welt und auch die Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein. "Trouble & whiskey" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Was Sean Chambers und seine Mitstreiter (großartige Quartett-Besetzung) hier abliefern, ist zündender, von mitreissendem Gitarrenspiel geprägter, kraftvoller, satter Bluesrock vom Allerfeisten. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Chambers kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Er ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein klasse Sänger. Das Album punktet mit durch und durch hervorragend strukturiertem Songmaterial, bietet aber zudem immer genügend Freiraum für Chambers, seine außergewöhnlichen Gitarrenkünste unter Beweis zu stellen. Seine Soli (auch Slide) sind stets ungemein zielgerichtet und gleichzeitig voll ungebremster Spielfreude in den Songs untergebracht - glühende, teils schön ausgedehnte Läufe voller Virtuosität, immer schön erdig, dreckig, rau und herrlich unbekümmert, und dennoch, ohne übermütiges "Gefrickel" auf den Punkt gebracht. Er macht das fantastisch. Das Album startet mit dem von kochenden Riffs durchzogenen, klassischen Gitarren-Bluesrocker "I need your lovin'", der sich unbeirrt straight und dreckig im Bewusstsein des Zuhörers festsetzt. Robert Johnson meets ZZ Top! Klasse Groove! Und die ersten beiden Soli des Meisters hinterlassen unmittelbar einen tiefen Eindruck. Was für ein starker Auftakt. Beim folgenden "Bottle keeps staring at me" demonstriert Chambers auf beeindruckende Art und Weise seine Slide-Künste. Ein Slideguitar-rockin' Blues der Extraklasse mit Reminiszensen an George Thorogood und Konsorten. Welch ein Feuer! Packende Lead Gitarren-Läufe begleiten den famosen, voller Energie steckenden, "drinkin'" Slow Blues "Trouble & whiskey", der den Zuhörer mit seiner Direktheit, der herausragenden Instrumentierung aus Lead Gitarre und schöner Orgel-Untermalung, sowie seiner großartigen Melodie geradezu magisch einfängt. Die beiden virtuosen, schön satten, fingerfertigen Gitarrenausflüge begeistern auf der ganzen Linie. Hat ein schönes, dezentes Southern-Flair. Grandios auch das dezent funky wirkende, dennoch lockere "Cut off my right arm", der klassische, mächtig groovende, voller satter Gitarrensoli steckende Bluesrocker "Handyman" (an der zweiten Lead Gitarre hören wir hier als Gast den ebenfalls fantastisch aufspielenden Jimmy Bennett), oder das finale, rhythmische "Gonna groove", bei dem der Songtitel Programm ist. Zudem brennt Chambers bei der glühenden Vollgas-Coverversion von Rory Gallagher's "Bullfrog Blues" ein fulminantes Slide-Feuerwerk ab. Was Sean Chambers und seine großartige Band hier auch anpacken, der Funke springt unmittelbar über. Ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk, das die Genre-Enthusiasten von vorn bis hinten begeistern dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. I Need Your Lovin' - 3:40
2. Bottle Keeps Staring at Me - 4:05
3. Trouble & Whiskey - 5:06
4. Travelin' North - 3:40
5. Cut off My Right Arm - 4:45
6. Bullfrog Blues - 4:31
7. Sweeter Than a Honey Bee - 4:23
8. Handyman - 5:53
9. Be Careful with a Fool - 4:53
10. Gonna Groove - 3:15

Art-Nr.: 9410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I need your lovin'
Bottle keeps staring at me
Trouble & whiskey
Cut off my right arm
Sweeter than a honey bee
Handyman
Gonna groove

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Isbell, Jason and the 400 Unit - the nashville sound [2017]
Dieser Mann ist phänomenal! Das neue Werk von Jason Isbell und seiner Band The 400 Unit ist erneut ein kleines Meisterwerk geworden. Mit hinreissendem Songmaterial (teils wundervoll entspannt, teils in kernigen Rocksphären, die gar an seine alten Drive-By Truckers-Tage zu erinnern scheinen) voller herrlicher Melodien im Gepäck, begibt sich Isbell auf eine unwiderstehliche Resie durch die Roots- und Americana-Landschaften des amerikanischen Südens. "The Nashville Sound" wurde in Nashvilles legendärem RCA Studio A aufgenommen und erneut produzert vom Grammy-dekorierten Meisterproduzenten Dave Cobb, der auch bei den begnadeten Vorgängern "Something More Than Free" und "Southeastern", an den Reglern saß. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Last of My Kind - 4:22
2. Cumberland Gap - 3:24
3. Tupelo - 4:01
4. White Man's World - 3:56
5. If We Were Vampires - 3:35
6. Anxiety - 6:57
7. Molotov - 3:46
8. Chaos and Clothes - 3:34
9. Hope the High Road - 3:03
10. Something to Love - 3:39

Art-Nr.: 9468
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last of my kind
Cumberland gap
Tupelo
White man's world
Molotov
Hope the high road
Something to love

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North Mississippi Allstars - prayer for peace [2017]
Endlich ein neues, großartiges Album der unwiderstehlichen North Mississippi Allstars. Textlich und musikalisch sehr ambitioniert präsentieren sich Luther und Cody Dickinson mit ihren Frenuden in prächtiger Verfassung. Ordentlich dreckig, rau, authentisch und überaus inspiriert präsentieren sie ihren fulminanten, einzigartigen, kochenden Hill Country-/Delta-/Southern-/Swamp-/Jam-/Blues-Rock, vollgepackt mit brodelnden Gitarren und Slide-Gitarren. Die Soli, vor allem die Slide-Läufe, sind roh, energetisch und musikalisch eine "Wucht". "Prayer for Peace" ist das 8. Studioalbum der North Mississippi, erstklassig selbst produziert von den Dickinson Brüdern. Es wurde aufgenommen in 6 verschiedenen, überall in den USA verteilten Studios, inklusive der berühmten Royal Studios in Memphis (mit Boo Mitchell und der von ihrem legendären Vater Jim Dickinson gegrüdeten Zebra Ranch in Hernando, MS. Gäste auf dem Album sind u. a. Bassist Oteil Burbridge (The Allman Brothers Band, Dead & Company), Graeme Lesh (Midnight North, The Terrapin Family Band), Danielle Nicole (Trampled Under Foot), Sängerin Sharisse Norman, Bassist Dominic Davis (Jack White), und Shardé Thomas, Tochter der Mississippi Blues-Legende Otha Turner (Flöte, Gesang). Das erstklassige Songmaterial geht von schwerem, krachendem, mächtigem Southern-/Jam-/Hill Country-/Mississippie- Blues, wie etwa bei "Need to be free" und "Bird without a feather" (letzteres komponiert vom legendären RL Burnside), über Little Feat-kompatiblen, groovigen, rootsigen Slide Gitarren-/Southern-/Jam-Blues ("Deep ellum"), bis hin zu auch mal recht lockerem, semi-akustischem, bluesigem Southern Honky Tonk (das wunderbare "Stealin'"). Wie geagt, die Dickinsons & Co. in absoluter Hochform! Das Mississippi Hill Country kocht!

Das komplette Tracklisting:

1. Prayer for Peace - 3:40
2. Need to be Free - 4:28
3. Miss Maybelle - 2:40
4. Run Red Rooster - 2:20
5. Stealin' - 2:54
6. Deep Ellum - 4:19
7. Bird Without a Feather - 4:34
8. You Got to Move - 2:03
9. 61 Highway - 3:05
10. Long Haired Doney - 4:39
11. Bid You Goodnight - 5:02
12. P4P2017 - 2:52

Art-Nr.: 9448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Steel Woods, The - straw in the wind [2017]
Da passt es wieder zu 100%, dieses immer wieder bemühte Charlie Daniels-Zitat aus dem gleichnamigen Song: "The South's gonna do it again"! Jawohl! Hier gibt's neues, großartiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde! Die Steel Woods sind eine fantastisch, sehr erfrischend und musikalisch hoch professionell aufspielende southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) aus Nashville/TN, die hier mit ihrem gnadenlos starken Debutalbum "Straw in the wind" am Start ist, das mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch aus den Boxen "knallt". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wir den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, womit sie sich prinzipiell auch auf dem Terrain solcher Neuzeit-Kollegen, wie beispielsweise Blackberry Smoke, Flynnville Train oder Whiskey Myers bewegen, ohne nicht auch ihre ganz eigene Note zu haben. Die beiden Köpfe der Band sind Lead Sänger Wes Bayliss, der zudem jede Menge weitere Instrumente bedient (u. a. Gitarren, Dobro, Keyboards) und Lead Gitarrist Jason "Rowdy" Cope, der lange Jahre in der Band des Country-Outlaws Jamey Johnson gespielt hat, die sowohl den Großteil der Songs komponiert, als auch das Album gemeinsam produziert haben. Der Sound ist fett und glasklar. Nach dem mit hinreißendem Dobro, Acoustic Gitarre und indianisch anmutender Bassdrum, sehr southern inszenierten, zwischendrin mit einem fetzig rockenden Intermezzo aufwartenden, herrlich atmosphärischen Eröffnungstrack "Axe", begeistert die Band mit dem wunderbar knackigen, von ordentlich satten Gitarren bestimmten (scharfes, fettes E-Gitarren-Solo), überaus melodischen Southern-/Countryrocker "Better in the fall" - 2 Tracks, die sofort "kicken" und den Zuhörer voll mitnehmen. Der Funke springt unmittelbar über, die Steel Woods rocken sich ohne Umwege in unser "Southern-Herz". Das tun sie mit so viel Selbstbewußtsein und Klasse, dass sie uns sogar eine fantastische, von mächtigen Gitarren bestimmte, dabei hoch melodische "Heavy Country-/Southern Rock"-Coverversion des alten Black Sabbath-Krachers "Hole in the sky" um die Ohren schmettern (tierisches Gitarren-Solo von Jason Cope, feines psychedelisches Intermezzo). Was für eine "geile" Nummer! So jagt ein prächtiger Track den nächsten, wie etwa das mit einem herrlichen Outlwas-mässigen "Ghost riders"-Flair angehauchte, sehr dynamische, eine tolle Melodie und einen klasse Drive offenbarende "Della Jane's heart", das wundervolle Titelstück "Straw in the wind", eine Art "Melodic Metal Southern-/Countryrock"-Ballade (fettes Gitarrenbreak), der unmittelbar zum Mitstampfen animierende, southern-fueled Countryrocker "I'm gonna love you", der sehr melodische, knackige, auch prächtig in das Anforderungsprofil von Blackberry Smoke oder The Kentucky Headhunters passende Southern-Country-Rocker "Whatever it means to you", bis hin zu dem abschließenden, packenden, leicht spirituell angehauchten Southern-Stampfer "Let the rain come down". Das 13 Songs umfassende Werk lässt keine Wünsche offen. Wie heißt es so schön in einem U.S-Statement?: "What an amazing debut effort! These dudes have it all: soulful vocals, perfect musicianship, powerful Southern storytellin'...all with taste , tone and real recorded dynamics & balance. There’s really nothing better than listening to music get reinvented in unique ways as The Steel Woods prove Southern Rock'n Roll is alive and well with 'Straw In The Wind'". Dem ist nichts hinzuzufügen. Grandiose Vorstellung der Steel Woods!

Das komplette Tracklisting:

1. Axe - 3:16
2. Better in the Fall - 4:21
3. The Well - 4:00
4. Della Jane's Heart - 3:31
5. Straw in the Wind - 4:42
6. Uncle Lloyd - 3:44
7. The Secret - 3:43
8. I'm Gonna Love You - 2:58
9. If We Never Go - 3:18
10. Wild and Blue - 2:58
11. Whatever It Means to You - 4:14
12. Hole in the Sky - 5:33
13. Let the Rain Come Down - 3:19

Art-Nr.: 9447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Axe
Better in the fall
Della Jane's heart
Straw in the wind
I'm gonna love you
Whatever it means to you
Hole in the sky
Let the rain come down

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Tedeschi Trucks Band - live from the fox oakland ~ 2 cds + 1 dvd [2017]
2 CDs + 1 DVD-Set! Fantastischer Mitschnitt (auf Doppel-CD und DVD) des kompletten Konzertes der unwiderstehlichen Tedeschi Trucks Band um den begnadeten Gitarristen Derek Trucks (ex-The Allman Brothers Band) und seine Gattin Susan Tedeschi vom 9. September 2016 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre in Oakland/California. Tolle Setlist, die Band in grandioser Verfassung, - es war eine magische Nacht in Oakland, sowohl soundtechnisch, als auch filmtechnisch bravourös eingefangen. Begeisternd!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original:

In September of 2016, Tedeschi Trucks Band set out for the West Coast to make a live album. After 10 shows there was no shortage of great music to choose from, but for everyone on the tour, one night stood out from the rest: September 9 at the Fox Theatre in Oakland. The best part? We had a dozen cameras on hand that night to capture every note. Live From The Fox Oakland is a live double album that David Fricke calls “a new peak in the continuing story of a great American rock & roll family band.” The concert film of the same name features over 90 minutes of performance footage as well as some insightful and downright moving glimpses at life on the road with TTB.

Hier der Review des großartigen Webzines "Sounds of South" / www.sounds-of-south.de:

Wow! Schon beim Auseinanderklappen des imposant und edel gestalteten Doppel-CD/DVD-Packages, das ein Live-Konzert der Tedeschi Trucks Band im historisch/orientalisch anmutenden, sehr beeindruckenden, 1928 errichteten Fox Theatre in Oakland, Kalifornien, dokumentiert, erahnt man bereits, dass hier was ganz Großes auf einen zukommt. Während die DVD, unter der Regie von Jesse Lauter und Grant James abgelichtet, den Gig ‚filmisch‘, mit kleinen netten Zwischenepisoden des Drumherums, dokumentiert, spiegeln die beiden CDs das Konzert in nummerisch korrekter Reihenfolge sowie voller Länge der Songs wieder und enthalten mit dem orchestral swingenden „Right On Time“, dem souligen Schunkler „Don’t Drift Away“ und dem fusig-jazzigen Instrumental „Ali“, drei weitere tolle Tracks, die nicht visuell in Szene gesetzt wurden. Ich werde mich hier aber natürlich auf den erstgenannten Silberling konzentrieren. Nach einem kurzen Intro steigt der Film mit „Don’t Know What It Means“ als Opener ein, ein Song aus dem letzten hochdekorierten Studiowerk „Let Me Get By“. Susan Tedeschi gibt direkt mal eine Kostprobe ihres stimmlichen Volumens und ihres versierten E-Gitarrenspiels, das in Form von vielen hervortretenden Adern, deutliche Spuren auf ihrem Handrücken hinterlassen hat. Am Ende des Stückes glänzt Rastamann Kebbie Williams mit einem Sax-Solo, das free-jazzige Züge aufweist. „Keep On Growing“ vom einstigen „Derek And The Dominos“-Klassiker Layla and Other Assorted Love Songs“ steht natürlich ganz im Zeichen von Ehemann Derek Trucks, der hier gleich drei Soli auf seiner Gibson SG vom Stapel lässt, am Ende mit furiosem Slide. Leonard Cohens „Bird On The Wire“ wird in gospeliger Form mit emotionalem Ende interpretiert. Passend zum spirituellen Ambiente des Fox (ein goldener Buddha wird eingeblendet), lässt Derek bei „Within You, Without You“ sein Arbeitsgerät in orientalischem Slide aufsurren, das dann nahtlos in den shuffligen Blues Rock-Stampfer „Just As Strange“ übergeht (Bonnie Raitt-Flair). Beim souligen „Crying Over You“ hat Mike Mattison, der mich rein äußerlich immer irgendwie an Muhammad Ali erinnert, seinen ersten starken Gesangseinsatz, ein weiteres Highlight ist ist das Duell von Derek mit Keyboarder Kofi Burbridge, das in Frage-Antwort-Manier zelebriert und zudem mit einem Hammer-Solo vom Butch Trucks-Neffen beendet wird. Das herrliche „Leavin‘ Trunk“ klingt, als wenn sich James Brown (erneut großartiger Gesang von Mattison) und die Allman Brothers (Susan und Derek gitarren-technisch in Hochform) zu einer Jam-Session zusammengefunden hätten. „I Pitty The Fool“ bluest unter Tedeschi-Regie samt plusternder Bläserfraktion (vervollständigt durch Elizabeth Lea und Ephraim Owens). Das knapp 15-minütige „I Want More“ dampft aus allen Gassen. Hier entfacht die Drum-Doppel-Besetzung mit J.J. Johnson und Tyler Greenwell, wie sooft in diesem Gig, ihre ganze Kraft samt blindem Verständnis, auch Derek mit ABB-trächtigem Slide und Burbridge mit Marshall Tucker-umwehten Querflöten-Intermezzo sowie wüsten Orgel-Geklimper beim angeschlossenen „Soul Sacrifice“-Outro, wissen zu gefallen. Das Titelstück des Studioalbums „Let Me Get By“ zeigt am Ende mit gospeligem Touch nochmals die ganze Spielfreude des Ensembles. Selbst der Abspann mit einer Wohnzimmer-Performance der Band von Dylans „You Ain’t Going Nowhere“ ist ein Knüller. Hier dürfen auch die Back-Singer Alecia Chakour und Mark Rivers mal die Lead vocals bei einer der vielen Strophen übernehmen und Black Crowes-Fronter Chris Robinson ist auch noch als Gast mit von der Partie. Elisabeth Lea lässt ihre Posaune kurz plärren. Klasse gemacht. Appropos Zwischenepisoden. Da wird ein Besuch von Derek bei US-Comedian Marc Maron in seiner Garge gezeigt, ein Interview des Ehepaares beim Rolling Stone-Journalisten David Fricke, der auch den Begleittext des Booklets geschrieben hat, Dereks Vater als Verantwortlicher des Merchandisings kurz porträtiert, und Susan beim Testen des kongenialen Sounds im Gros des Fox vor leerer Kulisse mit dem Song „Color Of The Blues“. Nicht zu vergessen auch noch der Bonusteil mit dem bluesigen „Anyhow“ (wieder mit Bonnie Raitt-Flair) und der Vollversion des Gastauftritts von Alam Khan, der mit seiner Sarod (so ein orientalisches Monsterknüppel-Instrument) auf „These Walls“ den Konterpart zu Dereks Slide-Spiel (der zum einzigen Male auf einer Les Paul) abgibt. Hier werden konventionelle Musikmauern eingerissen und die beiden versuchen mit diesem, quasi im Southern Yoga Rock-Stil zelebrierten Stück, dem Ambiente des orientalischen Theaters gerecht zu werden – Da heißt es für alle Beteiligten einfach nur ‚Om‘! Fazit: „Live From The Fox In Oakland“ der Tedeschi Trucks Band zeigt das zwölf-köpfige Mega-Ensemble im absoluter Bestform. Es macht Spaß, diesen Könnern, in diesem speziellen Rahmen, bei bester Bild- und Tonqualität, Folge leisten zu können (vom kleinsten Tönchen auf der Bühne, bis hin zum Digipak, mit dem reichhaltig bebilderten Einsteckbooklet, inklusiv aller relevanten Informationen, Perfektionismus pur). Absolute Kaufempfehlung! Dieses Package gehört in jede Rockmusik-Sammlung, die was auf sich zählt. (Daniel Daus / www.sounds-of-south.de)

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. Don’t Know What It Means
2. Keep On Growing
3. Bird On The Wire
4. Within You, Without You
5. Just As Strange
6. Crying Over You
7. These Walls (feat. Alam Khan)
8. Anyhow

CD 2:
1. Right On Time
2. Leavin‘ Trunk
3. Don’t Drift Away
4. I Want More (Soul Sacrifice Outro)
5. I Pity The Fool
6. Ali
7. Let Me Get By

DVD:
1. Don’t Know What It Means
2. Keep On Growing
3. Bird On The Wire
4. Within You, Without You / Just As Strange
5. Crying Over You
6. Color Of The Blues
7. These Walls (feat. Alam Khan)
8. Leavin‘ Trunk
9. I Pity The Fool
10. I Want More (Soul Sacrifice Outro)
11. Let Me Get By
12. You Ain’t Going Nowhere
13. Anyhow (Bonus)
14 These Walls (feat. Alam Khan) – Full version (Bonus)

Art-Nr.: 9402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Trower, Robin - time and emotion [2017]
Da ist er wieder, der "White Hendrix", wie er liebevoll genannt wird. Der legendäre Gitarrenvirtuose Robin Trower begeistert die Bluesrock-Welt erneut mit einem prachtvollen, neuen Album, das alles bietet, was die Trower-Fangemeinschaft an ihm liebt. Die ersten Fanreaktionen jedenfalls sind überwältigend. "Classic Trower at his very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. The Land of Plenty - 4:24
2. What Was I Really Worth to You - 5:00
3. I'm Gone - 2:51
4. Bitten by the Snake - 3:52
5. Returned in Kind - 7:18
6. If You Believe in Me - 7:05
7. You're the One - 3:42
8. Can't Turn Back the Clock - 3:35
9. Make Up Your Mind - 5:36
10. Try Love - 5:26
11. Time and Emotion - 3:11

Art-Nr.: 9437
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Various Artists - all my friends: celebrating songs & voice of gregg allman [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Phantastisches Konzert zu Ehren von Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mit vielen, hoch interessanten Freunden aus Rock und Country.

Offizielle Produktbeschreibung:
All My Friends: Celebrating the Songs & Voice of Gregg Allman captures a once-in-a-lifetime performance, honoring one of the most acclaimed and beloved icons in rock and roll history. A founding member of the Allman Brothers Band and successful solo artist in his own right, Allman possesses a voice that has resonated through four decades. The 2CD+DVD features momentous performances by Warren Haynes, Derek Trucks, Susan Tedeschi, Devon Allman, Robert Randolph, Jimmy Hall, Sam Moore, Keb Mo, Brantley Gilbert, Jess Franklin, Dr. John, Pat Monahan, John Hiatt, Jaimoe, Taj Mahal, Gregg Allman, Widespread Panic, Trace Adkins, Vince Gill, Martina McBride, Eric Church, Jackson Browne, Zac Brown, and The Allman Brothers Band with musical direction by Don Was. Shot in high definition with 5:1 Dolby sound at the historic Fox Theatre in Atlanta, this remarkable piece pays tribute to a voice that once heard is never forgotten.

Die komplette Setlist:

Disc: 1
1. Come and Go Blues - Warren Haynes
2. End of the Line - Warren Haynes and Derek Trucks
3. Stand Back - Susan Tedeschi and Derek Trucks
4. You Can t Lose What You Ain t Never Had - Devon Allman, Jimmy Hall and Robert Randolph
5. Please Call Home - Sam Moore
6. Just Another Rider - Keb Mo
7. Before the Bullets Fly - Brantley Gilbert
8. Let This Be a Lesson to Ya - Dr. John
9. Queen of Hearts - Pat Monahan
10. One Way Out - John Hiatt
11. Statesboro Blues - Taj Mahal and Gregg Allman
12. Just Ain t Easy - Widespread Panic
13. Wasted Words - Widespread Panic and Derek Trucks
14. I m No Angel - Trace Adkins

Disc: 2
1. Trouble No More - Trace Adkins
2. Multi-Colored Lady - Vince Gill
3. All My Friends - Martina McBride
4. Can You Fool - Pat Monahan and Martina McBride
5. Ain t Wastin Time No More - Eric Church
6. Win, Lose or Draw - Eric Church
7. These Days - Jackson Browne and Gregg Allman
8. Melissa - Jackson Browne and Gregg Allman
9. Midnight Rider - Vince Gill, Zac Brown and Gregg Allman
10. Dreams - The Allman Brothers Band
11. Whipping Post - The Allman Brothers Band
12. Will the Circle Be Unbroken - full cast

DVD:
1. Come and Go Blues - Warren Haynes
2. End of the Line - Warren Haynes and Derek Trucks
3. Stand Back - Susan Tedeschi and Derek Trucks
4. You Can t Lose What You Ain t Never Had - Devon Allman, Jimmy Hall and Robert Randolph
5. Please Call Home - Sam Moore
6. Just Another Rider - Keb Mo
7. Before the Bullets Fly - Brantley Gilbert
8. Let This Be a Lesson to Ya - Dr. John
9. Queen of Hearts - Pat Monahan
10. One Way Out - John Hiatt
11. Statesboro Blues - Taj Mahal and Gregg Allman
12. Just Ain t Easy - Widespread Panic
13. Wasted Words - Widespread Panic and Derek Trucks
14. I m No Angel - Trace Adkins
15. Trouble No More - Trace Adkins
16. Multi-Colored Lady - Vince Gill
17. All My Friends - Martina McBride
18. Can You Fool - Pat Monahan and Martina McBride
19. Ain t Wastin Time No More - Eric Church
20. Win, Lose or Draw - Eric Church
21. These Days - Jackson Browne and Gregg Allman
22. Melissa Jackson Browne and Gregg Allman
23. Midnight Rider - Vince Gill, Zac Brown and Gregg Allman
24. Dreams - The Allman Brothers Band
25. Whipping Post - The Allman Brothers Band
26. Will the Circle Be Unbroken - full cast

Art-Nr.: 8550
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Wynn, Thomas and The Believers - wade waist deep [2017]
Vielversprechendes Sextett aus Orlando/Florida, das mit seinem bereits dritten Album "Wade waist deep" eine starke, kraftvolle Mischung aus swampigem Rootsrock, Southern Rock, Gospel, Blues, R&B, Folk und einer dezenten Prise Country anbietet. Sehr kompaktes Songmaterial mit vielen Balladen, die allerdings mit viel Energie präsentiert werden. Man spürt jederzeit das Southern-Feeling. Zu den Highlights zählen der monumentale Opener "Man out of time", das Titelstück "Wade waist deep" eine toll groovende, sehr melodische, southern-swampige Midtempo-Nummer mit feiner Instrumentierung aus Keyboards und Gitarren, der kräftige, leicht psychedelisch angehauchte, schwerblütige Rocker "You can't hurt me", das balladesk beginnende, dann sehr dynamische "Feel the good", das slow-bluesige "I don't regret", sowie die beiden melodischen Balladen "Heartbreak Alley" und "My eyes won't be open". Das Album enthält ein schönes, 20-seitiges Booklet mit allen Texten.

Hier ein Original U.S-Review des ALbums:

Thomas Wynn and the Believers, a six-piece band from Orlando, Florida, will celebrate the release of its third album Wade Waist Deep this weekend, a 12-track project that manages to sound raw and polished at once. The band has a considerable lack of visibility on rock’s national stage, despite local accolades: voted the Best of Orlando #1 Rock Band from 2009 through 2015 by Orlando Weekly, TW&TB have performed at festivals and in small venues, shared stages with the likes of Gov’t Mule, the Wallflowers, Blackberry Smoke and others, and last year signed with Mascot Label Group, the blues label that’s home to artists like Beth Hart and Eric Gales. It’s difficult to crack the code for success in the music business, but it might be time for TW&TB to earn recognition on a larger scale. The title track "Wade Waist Deep" is a song that has a slow, cautious start before it busts open 90 seconds in with the powerful vocals that lead singer Thomas Wynn is known for. Co-written by Thomas Wynn and Tyler Bryant, the lyrics in “My Eyes Won’t Be Open” are a reaction to the fear of (and determination against) leaving this world with regrets. It’s one of a few notable contemplative tracks on this album, with “Wade Waist Deep” and single “Man Out of Time” offering reflections on loneliness and time expired. Most tracks on Wade Waist Deep deliver clear messages, whether through the stories relayed (like the narrator following his mother’s advice in the title track or remembering the hurt in “Heartbreak Alley”) or the song titles alone (“Feel the Good,” “Man Out of Time” and “We Could All Die Screaming” all cut straight to the point before the songs even begin). Even more compelling than the emotive lyrics is the album’s structure. The presence of keys and organ throughout Wade Waist Deep invites moments that feel almost spiritual, a likely product of the band’s Southern roots. These moments are heard on “Burn as One” and blossom on the sixth track “I Don’t Regret,” which dips into soul with help from keyboardist Colin Fei’s skillful ear and the duet of brother-sister vocal team Thomas and Olivia Wynn. “Man Out of Time” is a dip into Southern rock’s darker, bluesier realm. This mood persists for the rest of the album, with “Mountain Fog” serving as a natural follow-up to “Man Out of Time” and “Turn it Into Gold” crystalizing the vibe as its smoldering beginning builds to a breaking point halfway through that erupts with grinding guitar, crashing percussion and the Wynns’ vocal cries. “Turn it Into Gold” works as a powerful close to the album. (Meghan Roos / Blues Rock Review)

Art-Nr.: 9442
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wade waist deep
Heartbreak Alley
My eyes won't be open
Thin love
I don't regret
You can't hurt me
Feel the good

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