Artikel 1 bis 11 von 11 gefundenen...

[1-15]

 
Big Head Todd And The Monsters - new world arisin' [2017]
Big Head Todd and The Monsters sind zurück mit einem neuen "Killer"-Album! Kraftvoller, geradliniger, von exzellenten Songs geprägter, satter Gitarrenrock, Classic Rock, Rootsrock, Bluesrock, Jamrock u.s.w. - von allem ein bißchen, verarbeitet zu einem brodelnden kochenden Gebräu in typischer Big Head Todd-Tradition. Enthält eine abgefahrene, starke Coverversion von Jimi Hendrix' "Room full of mirrors". "This album one rocks"! Sie sind noch immer in bestechender Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Glow - 4.58
2. New World Arisin' - 4.43
3. Damaged One - 4.07
4. Trip - 3.53
5. Mind - 5.15
6. Detonator - 3.11
7. Wipeout Turn - 4.54
8. Long Coal Train - 3.51
9. Under Your Wings - 3.21
10. Room Full of Mirrors - 3.43

Art-Nr.: 9535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brown Band, Scooter - american son [2017]
In dieser Band brennt das Southern Rock-Feuer! Neues, saustarkes Album der Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas um ihren großartigen Fronter Scott Brown (lead vocals, guitars) und den exzellenten, zweiten Gitarristen Nathan Lockhart, das die Jungs wohl endgültig und fest in dem Kreis der neuen, so kraftvoll und unberschwert aufspielenden Genre-Acts wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co. etabliert. Die Musik der Band ist eine äußerst kräftige, überaus satt dargebotene, im übrigen auch klasse von Casey Wood produzierte Synthese aus dampfendem, klassischen Southern Rock, verbunden mit Elementen des Rootsrocks, Outlaw Rocks, Countryrocks und des typischen, in Texas und Oklahoma ansässigen Red Dirt-Rocks, wobei die Southern Rock-Indikatoren klar im Mittelpunkt stehen. Was für ein herrliches, musikalisches Gebräu! Die beiden großartigen Gitarristen prägen den ünerwiegend schön "saftigen" Sound (immer wieder mit tollen Soli), unterstützt von exzellenten Orgel- und Piano-Sequenzen, dazu immer mal wieder die southern-typischen, weiblichen Background-Gesänge und natürlich das durchweg herausragende Songmaterial. Brown ist darüber hinaus ein exzellenter Sänger, zu dem der Southern Rock wie die spichwörtliche "Faust aufs Auge" passt. Klassische Genre-Legenden wie Lynyrd Skynyrd, The Outlaws, oder die Charlie Daniels Band haben die Band hörbar beeinflusst. Gut so, denn die Scooter Brown Band geht in diesen Roots richtig auf, mit größter Energie, unverbrauchter Fische und prächtiger musikalischer Umsetzung. Apropos Charlie Daniels: Zum einen covert die Band desssen großartigen Song "New York City King Size Rosewood Bed", zum anderen ließ es sich Charlie höchst persönlich nicht nehmen, bei dem packenden Opener "Anerican son" mitzuwirken. Tolle, satte Nummer, die in der Tat auch in das klassische Anforderungsprofil der frühen Charlie Daniels Band passen würde. Der Southern Rock-Reigen ist damit eröffnet. Ein toller Song jagt den nächsten. Bärenstark auch das voller Southern-Dampf inszenierte "This town" mit dreckigem, massivem Slide-Solo. Die kraftvolle Countryrock-/Red Dirt-Note kommt beim mit tollen Gitarren und klimperndem Piano instrumentierten, knackigen, dabei herrlich melodischen "Never met a heart I wouldn'r break" durch, das problemlos auch ins Anforderungsproful solcher Bands wie Reckless Kelly, den einstigen Cross Canadian Ragweed oder Whiskey Myers passen würde. Noch so ein wahnsinnig starker Red Dirt-Countryrocker ist das geniale, mit viel Southern-Flair daher kommente, wunderbar ins Ohr gehende "Pistols and pearls". Dann das herrliche "Broken arrow": Was für ein wunderbarer, satt soundender, mit massiven Gitarren eingespielter Midtempo-Southern-/Countryrocker, wie ihn solche Kollegen der goldenen Southern Rock-Ära, wie die Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band zu ihren Glanzzeiten drauf hatten (toller weiblicher Background Gesang, prächtige E-Gitarren, klimperndes Piano). Ein weiterer, absoluter Höhepunkt kommt mit der rund 7-minütigen Ballade "Georgia". Welch eine prächtige Melodie! Wundervolle Orgel, erneut die typische Piano-Unterstützung, und E-Gitarren satt - da lacht das Herz eines jeden Southern Rock-Jüngers. Die minutenlangen Gitarrenläufe am Ende sind eine wahre Wonne. Klasse auch das kernige, in bester, klassischer CDB-Manier, mit fetten Gitarrenriffs, tollem Hoinky Tonk-Piano und feurigem, glühendem Slide-Solo aufwartende "Guitars, guns & whiskey", sowie die das Album abschließende Nummer "Huntsville", erneut eine dieser packenden, ewig jungen Balladen, die in einem gewaltigen, pulsierenden Gitarren-/Instrumental-Finish endet. Eine Wucht! Jawohl, dieses Album ist eine absolute Wucht, ein Fest für die Freunde des klassischen, satten Southern Rocks, wie auch die des knackigen, kraftvollen Red Dirt-Rocks. Eine famose Vorstellung der Scooter Brown Band - und wieder einmal ein beeindruckender Beweis dafür, dass die Rockmusik des amerikanischen Südens einfach nicht tot zu kriegen ist.

Das komplette Tracklisting:

1. American Son - 4:21
2. This Town - 3:28
3. Won't Back Down - 2:48
4. Never Met a Heart I Wouldn't Break - 4:03
5. Pistols and Pearls - 3:25
6. Broken Arrow - 5:01
7. Georgia - 6:58
8. Story of My Life - 3:19
9. Guitars, Guns and Whiskey - 3:19
10. Time Is Money - 3:50
11. Rise Up - 3:03
12. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:32
13. Huntsville - 5:20

Art-Nr.: 9519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American son
This town
Never met a heart I wouldn't break
Pistols and pearls
Broken arrow
Georgia
Guitars, guns and whiskey
Huntsville

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brown Band, Scooter - same [2015]
"Raw real American made music"! Und was für welche! Großartig! Die Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas ist einer dieser wunderbaren, so unbeschwert rau, zwanglos und verwegen aufspielenden Red Dirt Rock-Acts, wie es sie wohl nur in Texas gibt. Das Quartett aus Montgomery/Texas wird mit seinem neuen, bereits 4. Album, wohl nun endgültig auch die Aufmerksamkeit erfahren, die es mit seiner prächtigen Musik auch verdient. Die Konsistenz ihres kochenden musikalischen Gebräus ist schön straight, dreckig und sehr kraftvoll, angerührt aus besten Zutaten des Rootsrocks, Americana, Countryrocks, Bluesrocks, Outlaw Rocks und vor allem auch des Dixie Rocks und Southern Rocks. Krachende Riffs, zünftige, erdige, geradezu elektriesierende, glühende, viel Energie freisetzende Lead-Gitarren, zuweilen verbunden mit einem feinen Orgel-Untergrund, eine pulsierende Rhythmusfraktion, aber auch sich prächtig in unseren Ohren festsetzende Melodien bestimmen das Geschehen. Frontmann Scott Brown (starke, Red Dirt-geeignete Stimme), der auch die zweite Gitarre spielt, und der blendend zu Werke gehende Lead Gitarrist Brian Rowe ergänzen sich hervorragend und pushen sich, zudem angetrieben von dem Drive der Rhythmusleute, immer wieder zu neuer, massiver Gitarrenpräsenz, teils mit tollen Soli. Die "Mugge" strotzt nur so vor Kraft. In etwa bewegt sich die Scooter Brown Band auf dem Terrain solcher Kollegen wie den Thieving Birds, Whiskey Myers, der einstigen, so großartigen Kyle Bennett Band, Cross Canadian Ragweed, Cody Canada & the Departed, der Mike McClure Band, aber auch Blackberry Smoke und der bekannten, alten Southern Rock-Heroen. Ja, dieser wunderbare Southern Rock-Spirit ist allgegenwärtig. Aber auch die bereits erwähnten Bluesrock-Einflüsse, die immer mal wieder vorkommen, stehen der Truppe bestens zu Gesicht. Wie zum Beispiel bei der einzigen Fremdkomposition des Albums, "Midnight train to Memphis", im übrigen geschrieben von dem fantastischen Chris Stapleton und Mike Henderson. Erdige Gitarren, ein kochender "rural" Groove, viel Druck, glühende Leads, rauer Gesang und viel Seele bestimmen diesen "Killer"-Song. Hat entfernt gar etwas von Mike Zito. Der Auftakt dieses Klasse Albums gehört jedoch dem drückenden, geradeaus losrockenden "Olivia". Wie unter Starkstrom stehende Gitarren und Amps, wuchtige Power-Riffs, ein packender Groove, fette Leads und ein prächtiges Southern Rock-Flair sind die dominierenden Indikatoren dieses "Hammer"-Rootsrockers, der allerdings auch mit einer starken Melodik aufwartet. Ein super Auftakt - und es geht auf diesem Level munter weiter. Das folgende "Pills & whiskey" ist ein satter Red Dirt-Rocker, erneut vollgepackt mit rauen Gitarren und einem klasse Orgel-Background. Geht ordentlich zur Sache. Saustark das "brennende" Lead Gitarren-Duell im Break. Strahlt eine fulminante Southern Rock-Power aus. Nach dem irgendwo zwischen ZZ Top und zünftigen Cross Canadian Ragweed angesiedelten "Doctor", zelebriert die Band mit dem herrlichen, wunderbar melodischen "Moving on" eine Nummer in der Tradition großer Balladen der Southern Rock-Zunft, vor allem von Lynyrd Skynyrd. Großartig hier die satten, flüssigen E-Gitarren in Verbindung mit harmonisch abgestimmten Orgel-Klängen. Das ist richtig stark! Toll auch der genauso eingängige, wie mit viel erdigem Southern-Flair in Szene gesetzte Red Dirt Roots-/Countryrocker "Tommy", das bluesige, dreckige, wieder von einem tollen Groove getragene "Need to be saved", wie auch die hinreissende, voller Southern-Esprit steckende Ballade "Make it out alive". Ein amerikanischer Fan beschreibt die Musik des Albums als "hard hitting, American Southern Rock'n Roll". Packen wir noch die zwei kleinen Wörtchen "Red Dirt" dazu, stimmt dies zu einhundert Prozent. Die Scooter Brown Band mit einen tollen Album, das mitten ins Herz, sowohl der Red Dirt-, als auch der Southern Rock-Gemeinde trifft. "Truly American Grit music at it's finest"! Jungs, Gratulation zu diesem Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Olivia - 3:42
2. Pills & Whiskey - 3:52
3. Doctor - 3:16
4. Moving On - 5:45
5. Tommy - 4:24
6. Take Me Down - 3:45
7. Midnight Train to Memphis - 3:32
8. Need To Be Saved - 3:45
9. Hard Times - 4:26
10. Live Free - 4:18
11. Make It Out Alive - 4:43

Art-Nr.: 9067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Olivia
Pills & whiskey
Doctor
Moving on
Tommy
Midnight train to Memphis
Need to be saved
Make it out alive

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Capps, Grayson - scarlett roses [2017]
Mitreißend! Packend! Was für ein prächtiges Album dieses charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south". Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder in Alabama (Mobile) lebende Grayson Capps gilt nun schon seit Jahren als einer der absoluten Lieblinge der amerikanischen Rootsrock-/Americna-/Singer Songwriter-Szene, sowohl bei den Experten und Kritikern, als auch bei den Fans und Kennern der Szene. Dieser Status wird sich mit Capps' neuem, fantastischen Werk "Scarlett roses" noch einmal nachhaltig festigen. Was wir geboten bekommen, ist überaus inspirierter, voller Feuer steckender, kerniger, spannungsgeladener, dreckiger, rauer, und doch so wunderbar klar strukturierter, prächtig hängen bleibender Americana-/Rootsrock voller Abwechslungsreichtum und musikalischer Qualität. Die brodelnde Mixtur reicht von erdigem, ruppigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, Blues und kochendem Southern-/Swamp-/JamRock, wobei seine durchweg erstklassigen Songs niemals die Struktur verlieren. Das Werk bringt Capps im übrigen wieder mit seinem langjährigen Weggefährten, dem meisterhaften Gitarristen Corky Hughes zusammen, mit dem er auch immer wieder in Duo-Besetzung live unterwegs ist. HUghes besticht bei diversen Songs mit herausragenden E-Gitarrenläufen. Die übrigen Bandmitglieder sind Rufus Ducote am Bass und Drummer Russ Broussard, sowie bei vereinzelten Tracks Dylan LeBlanc (background vocals), sowie Ehegattin und Produzentin Trina Shoemaker (u. a. Queens of the Stone Age, Dylan LeBlanc, Emmylou Harris, Sheryl Crow, Brandi Carlile, Mike Zito) - alles exzellente Vertreter ihres Fachs. Wunderbare Acoustic- und Electric-Gitarren leiten den grandiosen Opener, das Titelstück "Scarlett roses", ein, der dann mit seinem tollen Gitarrenarrangement (saustarkes Solo von Hughes) und Capps' großartigem Gesang sofort unser ewig hungriges Roots-Herz erobert und sich tief darin verankert. Toll! Das ist ganz große Americana Rock-Kunst! So reiht sich eine bärenstarke Nummer an die nächste, wie etwa das von einer tollen Lap Steel begleitete, unterschwellig schön swampige "Hold me darlin'", das sich sehr harmonisch und trotzdem erdig und dreckig in unsere Ohren schraubende, von einer lässigen E-Gitarren-Begleitung geprägte "Bag of weed", das rau rockende "Thankful", das leicht psychedelisch angehauchte, jammige, mit extrem rauen "rusty guitars" inszenierte, damit ein wenig an Neil Young's Crazy Horse erinnernde, über 8-minütige "Taos", bis hin zu dem herrlich flockigen, sehr melodischen, trotzdem auch wieder rauen Americana Finaltrack "Moving on". Grayson Capps überzeugt auf ganzer Linie. Diese Songs üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. "Scarlett roses" zählt sicher zu den besten "Rootsrock-/Americana"-Werken des nun zu Ende gehenden Jahre 2017. Eine absolute Meisterleistung von Grayson Capps und seinen Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. Scarlett Roses - 4.33
2. Hold Me Darlin' - 3.15
3. Bag Of Weed - 5.44
4. You Can't Turn Around - 4.17
5. Thankful - 3.12
6. New Again - 4.34
7. Hit Em Up Julie - 2.50
8. Taos - 8.28
9. Moving On - 4.08

Art-Nr.: 9564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scarlett roses
Hold me darlin'
Bag of weed
Thankful
Taos
Moving on

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chambers, Sean - the rock house sessions [2013]
"One hell of an album"! Der begnadete "guitarslinger" Sean Chambers aus North Fort Myers im US-Bundesstaat Florida beglückt die Bluesrock-Gemeinde mit einem irre starken Album! Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt den ehemaligen Hubert Sumlin-Sideman (von 1998 - 2003 war er dessen Bandleader und Lead Gitarrist) unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" auf - welch eine Ehre. Doch hört man diesen "Hexer" spielen, wird einem klar, warum dieser Bursche von vielen Experten so eingeschätzt wird. Er kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Aufgenommen in Kevin McKendree's Rock House Studios in Nashville zelebriert Chambers hier mit seiner famosen Studiocrew, bestehend vorwiegend aus Tommy MacDonald am Bass, den ehemaligen Stevie Ray Vaughan & Double Trouble-Organisten Reese Wynans (der das Album auch produzierte) und dem saustarken Tom Hambridge am Schlagzeug, sowie einigen weiteren, namhafte Gästen (z. B. Rob McNelley bei einigen Tracks an der zweiten Gitarre) ein geradezu mitreissendes, esplosives Gitarren Bluesrock-Feuerwerk zwischen Texas-bound, Delta-style, Southern-rooted. Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, brilliert mit genauso virtuosen, wie emotionalen Gitarrenläufen, fast immer unterlegt von Reese Wynans brillantem Orgelteppich, der den ohnehin schon voluminösen Sound noch mehr verstärkt. Das Zusammenspiel der beiden ist grandios. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der höllisch abgehende Volldampf-Boogie "Since I've been down" (Hambridge gibt mit seinem "Killer"-Drumming einen furiosen Takt vor), bei dem sich's Wynans (erinnert gar an Großtaten von Deep Purple's legendärem Tastenkönig Jon Lord) und Chambers mit wechselnden Soli so richtig geben. Das ist das pure Feuer! Das Songmaterial ist ohnehin von vorn bis hinten klasse. Ausfälle findet man nicht. Neben einigen Eigenkompositionen sowie Stücken von seinen Nashville-Kumpels, hat sich Chambers auch 3 exzellente Coversongs ausgesucht, die er ganz wundervoll interpretiert: Zum einen Gary Moore's seeliges "Holding on", das hier voller Southern Soul mit dezentem Gospelflair (großartige, weibliche Background-Gesänge) vorgetragen wird (grandiose Sologitarre von Chambers, wohl dosierte, effiziente Bläser-Fills), dann eine kraftvolle, packende Fassung des von Willie Mitchell und Earl Randle geschriebenen Songs "Come to Poppa", den Bob Seger auf seinem "Night moves"-Album bekannt machte, und als Schlußtrack des Albums noch einen kochenden, puren Rock'n Roll-Aufguß von Alvin Lee's (Ten Years After) "Choo Choo Mama", bei dem die Truppe, inklusive Chambers, noch mal richtig aufdreht. Doch auch der Album-Opener ist gleich ein Knaller: Sean Chambers und Kollegen setzen mit "World on fire" sofort die Bluesrock-Welt in Flammen. Ein treibender, übrigens von Rick Vito komponierter "Rockin' Blues" voller fetter, fleischiger Gitarren und ebenso kraftvoller Orgel-Einsätze. Der Meister lässt gleich ein furioses Solo vom Stapel. Klasse auch das perfekt integrierte Harpspiel von TJ Klay. Schon nach disem Auftakt ist man von der "Mugge" gefangen und weiß, dass wirklich nichts mehr schief gehen kann. Herrlich beispielsweise auch die traumhafte Bluesrock-/Southern Rock-Ballade "Meant to be", die mit ihrem Spirit und ihrer großartigen Melodie sofort solche Bands wie Stevie Ray Vuaghan's Double Trouble, Storyville oder die Arc Angels in Erinnerung bringt. Stark hier die Harmonie von Gitarre, Orgel, Klavier und Gesang. Das harte, aber ebenfalls sehr eingängige "Money in a minute" ist dann wieder ein krachender, straighter Bluesrocker voller kochender, massiver Gitarren und tierischer Orgel-Ergänzungen. Dampft aus allen Poren! Seam Chambers und seine exzellenten Mitstreiter liefern uns mit diesem Album einen brillanten Output von den "Rock House Sessions" in Nashville. Das ist lebendiger Bluesrock der allerfeinsten Art. Tolle Musiker, tolle Songs, tolles Album! "If you like your blues blazin’ hot, the Sean Chambers Band will definitely light your fire"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. World on Fire - 5:07
2. Since I've Been Down - 4:21
3. Healing Ground - 4:36
4. Meant to Be - 3:55
5. Come to Poppa - 4:50
6. Your Love is My Disease - 3:13
7. Holding on - 4:09
8. Just for the Thrill - 4:33
9. Money in a Minute - 4:04
10. It Hurts to See You Go - 4:34
11. Choo Choo Mama - 4:35

Art-Nr.: 8429
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
World on fire
Since I've been down
Meant to be
Come to Poppa
Holding on
Money in a minute
Choo Choo Mama

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fish, Samantha - belle of the west [2017]
Klasse, neues Werk der so hoch talentierten Bluesrock-Gitarristin und -Sängerin. Diesmal ist es ein semi-akustisches-/elektrisches Werl voller exzellenter Songs, angesiedelt zwischen Rootsrock, Roots-Blues, Blues, und Bluesrock. Erstklassige, prächtig hängen bleibende Songs! Produziert hat Luther Dickinson (North Mississippi Allstars)! Großartig!

1. American Dream
2. Blood in the Water
3. Need You More
4. Cowtown
5. Daughters
6. Don't Say You Love Me
7. Belle of the West
8. Poor Black Mattie
9. No Angels
10. Nearing Home
11. Gone for Good

Art-Nr.: 9534
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lawrence, Tracy - good ole days [2017]
"Good ole days"! Ja, ja, die guten alten Zeiten. Genau die lässt "Altmeister" Tracy Lawrence mit seinem neuen Album wieder aufleben - und das gelingt ihm ausgezeichnet. Lawrence, durch und durch Country-Traditionalist, hat eine einige der größten Countrystars der Gegenwart eingeladen, mit ihm gemeinsam noch einmal seine größten Hits vergangener Tage neu einzuspielen. Herausgekommen ist ein Duett-Album feinster, traditioneller Countrymusic der Extraklasse, zeitlos schön und doch auf der Höhe der Zeit. Zusammen mit solchen Leuten wie zum Beispiel Tim McGraw ("Time marches on"), Jason Aldean ("Can't break it to my heart"), Chris Young ("If the good die young"), Luke Bryan ("Sticks and stones"), oder dem gerade außerordentlich erfolgreichen Luke Combs ("If the world had a front porch") erleben seine größten und erfolgreichen Songs noch einmal eine herrliche, richtig spannende Renaissance. Klasse Idee, super umgesetzt! Ein purer Country-Genuß!

Hier die Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

''Good Ole Days'' celebrates country legend Tracy Lawrence's indelible mark on country traditionalism with an album of 11 duets pairing a selection of his most iconic hits with some of country and rock's contemporary superstars and newcomers. ''There's such a hunger out there for the music from my era - I hear that from so many people, so I felt like this was a good time to kind of blend the old and the new,'' said Tracy. ''My first commitment was from my buddy Tim McGraw, who chose to sing 'Time Marches On,' on the new record.'' The collaborative collection also includes guest appearances by Jason Aldean, Big & Rich, Luke Bryan, Luke Combs, Easton Corbin, Dustin Lynch, Tim McGraw, Justin Moore, Kellie Pickler and Chris Young. 3 Doors Down leader Brad Arnold makes his Country music debut on the title track ''Good Ole Days,'' which is the second of the two original songs. Lawrence is humbled by the excitement that his peers brought to the studio with their eagerness to keep each track as pure as the day it was first recorded, with only minor exceptions and a few added new nuances. Tracy is excited to offer the first focus track ''Can't Break It to My Heart,'' the duet with country superstar Jason Aldean. Craig Morgan lends his vocals and heartfelt raw emotion on ''Finally Home,'' one of the two new tracks and an ode to U.S. military members celebrating their enduring service to our country. Tracy and Craig debuted the song together in a performance on the hallowed stage of The Grand Ole Opry® on August 15. A portion of the proceeds from ''Finally Home'' will be donated to Operation Finally Home, a national, non-profit organization providing mortgage-free, custom-built homes to wounded, ill and injured veterans or widows of the fallen, thanks to their unique network of experienced builders, suppliers, and supporters dedicated to honoring heroes with homes. Whether it is celebrating his iconic hits with fresh new tracks or writing material for his next studio record, Lawrence knows if he stopped today he'd already have cemented his place in the pantheon of country-music greats. ''To realize that I'm older now and being looked at by younger kids in the same light as I looked at guys like Strait and Haggard, it's very flattering,'' he notes. ''To know that I've made music that's had that kind of impact on people, well, it's pretty cool.''

Das komplette Tracklisting:

1. Time Marches On (with Tim McGraw) - 3:06
2. Sticks & Stones (with Luke Bryan) - 3:35
3. Alibis (with Justin Moore) - 3:02
4. Can't Break It to My Heart (with Jason Aldean) - 2:57
5. Good Ole Days (with Bard Arnold and Big & Rich) - 3:11
6. If the World Had a Front Porch (with Luke Combs) - 3:01
7. Texas Tornado (with Dustin Lynch) - 3:46
8. Stars over Texas (with Kellie Pickler) - 3:35
9. If the Good Die Young (with Chris Young) - 2:34
10. Paint Me a Birmingham (with Easton Corbin) - 3:37
11. Finally Home (with Craig Morgan) - 3:12

Art-Nr.: 9536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Midnight North - under the lights [2017]
Was gibt es doch für exzellente Bands, die trotz ihrer großartigen, ganz wunderbaren Musik und durchaus prominenter Besetzung in unseren Gefilden, auch unter manchen Kennern, weitestgehend unbekannt sind. Ein Musterbeispiel dafür sind die in der californischen San Francisco Bay Area beheimateten, vor allem in der Jamrock-Szene mächtig von sich Reden machenden Midnight North um den hoch talentierten Sänger, Gitarristen und Songwriter Grahame Lesh, dem Sohn des legendären Grateful Dead-Bassisten Phil Lesh, und die fantastische Singer-Songwriterin, Gitarristin, Keyboarderin Elliott Peck, die sich etwa fifty-fifty den Lead Gesang teilen. Die weiteren Mitglieder der Truppe sind Alex Jordan (guitar/organ/vocals), Connor O'Sullivan (bass) und Alex Koford (drums). Das nun veröffentlichte, herausragende Werk "Under the lights" ist bereits das dritte Album der Band. Midnight North spielen eine hinreissende, geradezu brillante, erfrischende, lässige Mischung aus Americana, Rootsrock, Countryrock und California Rock, alles mit einer jammigen Note und großer Lockerheit, und, wer mag es ihnen bei diesen musikalischen Genen verdenken, einem wunderbar flockigen Grateful Dead-/New Riders Of The Purple Sage-Touch. Grahame Lesh und seine Freunde verfügen in den Staaten durch ihr umtriebiges Live-Engagement längst über eine riesige Fanbase und in einschlägigen Kreisen ein ebensolches Standing. Grahame Lesh trat in der Vergangenheit oft mit Phil Lesh & Friends bei den bekannten "Midnight Rambles" von Levon Helm auf und tritt heute mit Midnight North fast wöchentlich in dem "Terrapine Crossroads" auf, dem berühmten, von seinem Vater gegründeten Restaurant und Live-Club in San Rafael/California, wo die Truppe als so etwas wie die dortige "Hausband" fungiert. Mit ihrem neuen Werk, im übrigen produziert von David Simon-Baker (Los Lobos, ALO, Jackie Greene, The Mother Hips), hat die Band die sommerliche und unbeschwerte Frische Kaliforniens und der Bay Area nahezu perfekt eingefangen. Die Songs bestechen mit herrlichen "Flows" und weisen nicht die Spur einer Schwachstelle auf. Bestechend dabei die umwerfenden Melodien und grandiosen "Three-Part Harmonies" von Lesh, Peck und Jordan. Neben den oben schon genannten Bezugsgrößen Grateful Dead und New Riders drängen sich zudem Vergleiche mit Railroad Earth, Donna the Buffalo, den legendären Crosby, Stills, Nash & Young und ganz entfernt sogar der Tedeschi Trucks Band auf. Los geht's gleich mit dem Titelstück, einem wunderbaren, knackigen, sehr dynamischen, "driving Americana Rocker", der sich mit seiner herrlichen Melodie sofort in unseren Ohren festsetzt. Grahame Lesh's Gesang fängt den Zuhörer unmittelbar ein (wie auch Elliot Peck's beim folgenden Track). Großartig dazu passen die frischen Gitarren und der treibende, aber ungemein lockere Groove. Tom Petty's Mudcrutch lassen ein wenig grüßen. Ein brillanter Audtakt. Weiter geht's mit dem hinreissenden, erneut toll groovenden, jammigen, sonnigen Midtempo-Rootsrocker "Playing a poor hand well". Fantastisch, wie schon erwähnt, Miss Peck's wundervoller, glasklarer, ausdrucksstarker Gesang. Sehr schön hier auch die effektiv eingesetzten (Gast)-Bläser, die den Song zusätzlich aufwerten. Nach dem nostalgisch anmutenden, sehr schönen "Everyday" (klasse Harmonie-Gesänge), verwöhnt uns die Band mit dem traumhaft melodischen, flockigen Retro-Countryrocker "Greene County", der mit herrlichen Reminiszensen an die New Riders, Gram Parsons und die Flying Burrito Brothers punktet. Was für eine Lässigkeit! Die goldenen California Countryrock-Zeiten sind zurück. Toll! "Funky rhythms" begleiten das abermals großartig groovende, rootsige, kraftvolle, ein klein wenig düsterer daher kommende "Roamin'", ausgestattet mit vielschichtigen Gitarren und einer schönen, unauffällig im Hintergrund agierenden Orgel, während uns die Band mit dem wunderbar melodischen "Headline from Kentucky" wieder in lässig rockende Americana-Gefilde entführt. Auch das kräftige, die typische California-Mentalität verbreitende "Echoes" und der hinreissend schöne und melodische, gar ein wenig southern angehauchte, flockig frische Countryrocker "The highway song" sind absolute Highlights. Es ist einfach die pure Wonne Wonne, dieser großartgen Band zuzuhören. Dieses Werk ist ein absoluter Leckerbissen der Jam-/Americana-/Roots-/Countryrock-Szene in Jahre 2017. Herrlich! Wir jedenfalls sind vollends begeistert und freuen uns jetzt schon auf weitere Großtaten von Midnight North.

Das komplette Tracklisting:

1. Under The Lights - 3:23
2. Playing A Poor Hand Well - 3:50
3. Everyday - 4:02
4. Greene County - 4:38
5. Roamin' - 4:10
6. Headline From Kentucky - 4:20
7. Back To California - 4:09
8. One Night Stand - 3:33
9. Echoes - 3:36
10. The Highway Song - 3:47
11. Little Black Dog - 2:45

Art-Nr.: 9470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Under the lights
Playing a poor hand well
Greene County
Roamin'
Headline from Kentucky
Back to California
Echoes
The highway song

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Steel Woods, The - straw in the wind [2017]
Da passt es wieder zu 100%, dieses immer wieder bemühte Charlie Daniels-Zitat aus dem gleichnamigen Song: "The South's gonna do it again"! Jawohl! Hier gibt's neues, großartiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde! Die Steel Woods sind eine fantastisch, sehr erfrischend und musikalisch hoch professionell aufspielende southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) aus Nashville/TN, die hier mit ihrem gnadenlos starken Debutalbum "Straw in the wind" am Start ist, das mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch aus den Boxen "knallt". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wir den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, womit sie sich prinzipiell auch auf dem Terrain solcher Neuzeit-Kollegen, wie beispielsweise Blackberry Smoke, Flynnville Train oder Whiskey Myers bewegen, ohne nicht auch ihre ganz eigene Note zu haben. Die beiden Köpfe der Band sind Lead Sänger Wes Bayliss, der zudem jede Menge weitere Instrumente bedient (u. a. Gitarren, Dobro, Keyboards) und Lead Gitarrist Jason "Rowdy" Cope, der lange Jahre in der Band des Country-Outlaws Jamey Johnson gespielt hat, die sowohl den Großteil der Songs komponiert, als auch das Album gemeinsam produziert haben. Der Sound ist fett und glasklar. Nach dem mit hinreißendem Dobro, Acoustic Gitarre und indianisch anmutender Bassdrum, sehr southern inszenierten, zwischendrin mit einem fetzig rockenden Intermezzo aufwartenden, herrlich atmosphärischen Eröffnungstrack "Axe", begeistert die Band mit dem wunderbar knackigen, von ordentlich satten Gitarren bestimmten (scharfes, fettes E-Gitarren-Solo), überaus melodischen Southern-/Countryrocker "Better in the fall" - 2 Tracks, die sofort "kicken" und den Zuhörer voll mitnehmen. Der Funke springt unmittelbar über, die Steel Woods rocken sich ohne Umwege in unser "Southern-Herz". Das tun sie mit so viel Selbstbewußtsein und Klasse, dass sie uns sogar eine fantastische, von mächtigen Gitarren bestimmte, dabei hoch melodische "Heavy Country-/Southern Rock"-Coverversion des alten Black Sabbath-Krachers "Hole in the sky" um die Ohren schmettern (tierisches Gitarren-Solo von Jason Cope, feines psychedelisches Intermezzo). Was für eine "geile" Nummer! So jagt ein prächtiger Track den nächsten, wie etwa das mit einem herrlichen Outlwas-mässigen "Ghost riders"-Flair angehauchte, sehr dynamische, eine tolle Melodie und einen klasse Drive offenbarende "Della Jane's heart", das wundervolle Titelstück "Straw in the wind", eine Art "Melodic Metal Southern-/Countryrock"-Ballade (fettes Gitarrenbreak), der unmittelbar zum Mitstampfen animierende, southern-fueled Countryrocker "I'm gonna love you", der sehr melodische, knackige, auch prächtig in das Anforderungsprofil von Blackberry Smoke oder The Kentucky Headhunters passende Southern-Country-Rocker "Whatever it means to you", bis hin zu dem abschließenden, packenden, leicht spirituell angehauchten Southern-Stampfer "Let the rain come down". Das 13 Songs umfassende Werk lässt keine Wünsche offen. Wie heißt es so schön in einem U.S-Statement?: "What an amazing debut effort! These dudes have it all: soulful vocals, perfect musicianship, powerful Southern storytellin'...all with taste , tone and real recorded dynamics & balance. There’s really nothing better than listening to music get reinvented in unique ways as The Steel Woods prove Southern Rock'n Roll is alive and well with 'Straw In The Wind'". Dem ist nichts hinzuzufügen. Grandiose Vorstellung der Steel Woods!

Das komplette Tracklisting:

1. Axe - 3:16
2. Better in the Fall - 4:21
3. The Well - 4:00
4. Della Jane's Heart - 3:31
5. Straw in the Wind - 4:42
6. Uncle Lloyd - 3:44
7. The Secret - 3:43
8. I'm Gonna Love You - 2:58
9. If We Never Go - 3:18
10. Wild and Blue - 2:58
11. Whatever It Means to You - 4:14
12. Hole in the Sky - 5:33
13. Let the Rain Come Down - 3:19

Art-Nr.: 9447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Axe
Better in the fall
Della Jane's heart
Straw in the wind
I'm gonna love you
Whatever it means to you
Hole in the sky
Let the rain come down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Sullivan, Quinn - midnight highway [2017]
Quinn Sullivan, 17 Jahre jung, aus New Bedford im U.S.-Bundesstaat Massachusetts mit einem brillanten Album! Ein neues, begnadetes Gitarren-Wunderkind am Firnament des Bluesrocks! Vielleicht so etwas wie ein neuer Ryan McGarvey, Jonny Lang oder Joe Bonamassa. Ein Gitarrenakrobat, Sänger und Songwriter "far beyond his age". Das sind keine Phrasen, keine Sprüche, sondern ist als echtes Statement gemeint. Hier kommt einer, der wird die Gitarrenwelt und die des Bluesrocks rocken - nein, er tut es schon mit aller Vehemenz. Buddy Guy, den Quinn schon im Alter von 8 Jahren kennenlernte (mit 3 begann er bereits das Gitarrespielen zu erlernen), als sein Vater Terry Sullivan ihm einen Backstage-Termin mit dem großen Bluesmusiker besorgte, um die Squier Stratocaster seines kleinen Sohnes von Mr. Guy signieren zu lassen, fragte den Zweitklässer damals zweifelnd, ob er das "Ding" denn auch spielen könne und testete ihn gleich mal mit ein paar Eric Clapton-, Stevie Ray Vaughan-, und Hendrix-Riffs an. Was kam, ließ Buddy Guy förmlich vom Glauben abfallen. Er holte ihn sofort mit auf die Bühne und die beiden spielten "Sweet home Chicago". Eine irre Geschichte. Ein weiterer Meilenstein in der Vita des jungen Quinn war der Solopart in "Who's Gonna Fill Those Shoes" des Grammy nominierten Albums "Skin Deep" von Buddy Guy aus dem Jahre 2008. 2013 spielte der damals 14-jährige zusammen mit Buddy Guy und Robert Randolph auf dem von Eric Clapton organisierten "Crossroads Guitar Festival" und es gab "Standing Ovations" vor ausverkauftem Haus im Madison Square Garden von New York City. Buddy Guy sagt heute über ihn: "Players like Quinn come along once in a lifteime". Was legt dieser junge Bursche mit "Midnight heighway" nun für ein fantastisches Album vor, vollgepackt von vorn bis hinten mit tollem Songmaterial und bestechenden Melodien. Sullivan ist nicht nur ein überragender Gitarrist, er ist auch ein mit einer klasse Stimme gesegneter, exzellenter, ausstrahlungsstarker Sänger. Das Material klingt erdig, auch mal dreckig, aber, wie gesagt, zuweilen auch sehr eingängig und überaus melodisch. Eine tolle Kombination. Doch was der Kerl an der Gitarre anstellt, ist einfach fantastisch. Seine Läufe und Soli suggerieren eine ungemeine Spielfreude, stecken voller Inspiration und voller Seele. Nie wirken die Soli überdreht, überzogene "Frickelei" gibt es zu keiner Sekunde. Quinn's Spiel wirkt immer zielsicher auf den Punkt gebracht. Mal rühren seine Ausflüge in den Tiefen der Swamps, stecken voller Southern-Esprit, dann wieder schlängeln sie sich wundervoll harmonisch in die verwinkelsten Ecken unserer Ohren. Das ist die höchste Gitarrenkunst. Das gesamte Songmaterial ist äußerst frisch und kraftvoll in Szene gesetzt. Für die bärenstarke, schön "saftige" Produktion sorgte Genre-Guru Tom Hambridge (produzierte kürzlich auch Mike Zito's neues, großartiges Werk "Make Blues Not War"), der auf dem Album zudem für das hervorragende Schlagzeugspiel zuständig ist. Als weitere Begleitmusiker fungieren u. a. solche Größen wie Reese Wynans (keyboards), Michael Rhodes (bass), sowie Bob Britt und Rob McNelley als weitere Gitarristen. Los geht's mit dem herrlich groovenden, schön dreckig anmutenden, sumpfigen, voller rauer Gitarrenriffs steckenden Memphis-Bluesrocker "Something for me". Die mächtige Rhythmusbasis und das erdige, packende Gitarrenspiel wird wundervoll mit honky-tonkigem Piano-Geklimper verfeinert. Zudem hat die Nummer jede Menge Southern Rock-Esprit. Dieses Southernflair zieht sich auch in vollster Blüte durch das geniale Titelstück "Midnight highway". Was für ein Feeling, welch eine traumhafte Melodie. Bärenstarke southern-fueled Lead Gitarren, inkl.toller Soli, bestimmen das Geschehen, dazu eine fette, sich irre stark mit Sullivan's Gitarre abstimmende Orgel und ein blendender Groove. Sullivan spielt in bester Derek Trucks-Manier. Die Nummer würde eh bestens in das Repertoire der Tedeschi Trucks Band passen. Eine satte Southern-/Bluesrock-Ballade, die unter den Genre-Fans für pure Gänsehaut sorgen dürfte. Hammer! Grandios beispielsweise auch der zunächst verhalten beginnende (akustische Gitarren), sich dann aber schön knackig und kraftvoll entwickelnde, wundervoll ins Ohr gehende Midtempo-Bluesrocker "She gets me" (schönes E-Piano, klasse Orgel, mitreissende Gitarrensoli), der raue, dreckige, mit viel Dampf nach vorn gehende Power-Kracher "Rocks" (kernige Riffs, glühende Gitarren), die feine, semi-akustische Ballade "Going", das herrlich funky groovende (klasse Wah Wah-Riffs), heiße, dreckige "Graveyard stone" (tolles Drumming, furiose, raue Gitarren), die wirklich prächtig gekungene Coverversion von Geoge Harrison's "While my guitar gently weeps" (tolle Gitarrenläufe), oder auch die das Album bravourös abschließende, hinreißend gespielte, voller Allmans-Southern-Flair steckende, wundervoll melodische Instrumental-Ballade "Buffalo nickel". Was für ein Gefühl! Was für eine Seele! Was für eine Kraft! Großartig! "Midnight highway" ist ein faszinierender, hochklassiger Bluesrock-Trip in die Welt eines jungen Musikers, dem alle Türen dieses Genres offen stehen. Schon sehr früh im Jahre 2017 ein absolutes Highlight, das in den Jahresendabrechnungen um die Top-Alben des Jahres ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Ein brillantes Werk eines außergewöhnlichen Talents. Begeisternd!

Das komplette Tracklisting:

1. Something For Me - 4:52
2. Tell Me I'm Not Dreaming - 3:51
3. Midnight Highway - 5:55
4. Crazy Into You - 4:01
5. Eyes For You - 3:06
6. Lifting Off - 3:12
7. She Gets Me - 4:42
8. Rocks (bonus track) - 3:39
9. Going - 3:38
10. Graveyard Stone (bonus track) - 3:29
11. Big Sky (bonus track) - 4:39
12. While My Guitar Gently Weeps - 5:29
13. Buffalo Nickel - 8:18

Art-Nr.: 9373
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something for me
Tell me I'm not dreaming
Midnight highway
She gets me
Rocks
Going
Graveyard stone
Buffalo nickel

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Turnpike Troubadours - a long way from your heart [2017]
Wow, sie machen einfach dort weiter, wo sie mit ihren vergangenen Alben aufgehört haben. Auch das neue Album der wunderbaren Turnpike Troubadours aus Oklahoma ist wieder ein absoluter Volltreffer! Sie haben sich fest als eines der absoluten Aushängeschilder der im Bereich Texas und Oklahoma beheimateten Red Dirt-Szene entwickelt. Voller Spielfreude, Frische und Esprit präsentieren sie erneut eine herrliche Mischung aus Americana, Rootsrock, ein paar folkigen Elementen und viel Country/Countryrock. Sie sind bekannt für ihre exzellenten Live-Performances, bringen diese Vitalität, Variabilität, Spontanität und Spielfreude aber auch entsprechend hochklassig in ihren Studioalben zum Ausdruck. "A long way from your heart" besticht mit famosem Songmaterial, abwechslungsreich und instrumentell hervorragend umgesetzt, eingebettet in fabelhafte Melodien. Die Balance zwischen Eingängigkeit und einer unbekümmerten, leicht erdigen Natürlichkeit stimmt zu 100%. Schon die erste Nummer "The housefire" ist ein Knüller. Dieser leicht folkig angehauchte Roots-/Americana-/Red Dirt-Rocker kommt in einem wunderbar entspannten, aber auch knackigen Midtempo daher. Sehr stark dabei die großartige Melodie, sowie die aus Harmonika, Fiddle, akustischen und elektrischen Gitarren (tolles E-Gitarren-Solo am Ende) bestehende Instrumentierung. Ein prächtiger Auftakt! Und es folgen jede Menge weiterer Highlights, wie etwa der ordentlich nach vorn gehende, dezent grassig angehauchte Folk-/Western-/Countryrocker "The winding Stair Mountain Blues" mit seinem feinen, hintergründigen "Ghost riders in the sky"-Flair (klasse Pedal Steel, Banjo und E-Gitarren-Einsätze, inkl. schöner Soli), das dynamische, mit starkem E-Gitarren- und Fiddle-Solo garnierte"A tornado warning", der ganz feine, hoch melodische Countryrocker "Pay no rent", getränkt in einer tollen Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung, das flotte, knackige "The hard way", die geniale, von einem schönen Outlaw-Flair begleitete Countrymummer "Pipe bomb dream" (tolle Bariton E-Gitarren, Pedal Steel, herrliche Saloon-Fiddle), oder der wunderbare Red Dirt-Countryrock-Stampfer "Oklahoma stars". Das Album ist ein absoluter "Hit"! Red Dirt-Countryrock, irgendwo zwischen Reckless Kelly und Jason Boland & The Stragglers, der absoluten Extraklasse. Die Turnpike Troubadours setzen ihren Höhenflug gekonnt fort!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

here’s no single method to achieve success as an Americana band, but the appropriately named Turnpike Troubadours have figured it out from the beginning because it’s in their name; sing honest, heartfelt, sincere songs and take them on the road.
Of course, it’s not that easy.
You need quality tunes, a talented band to bring them to life and a gifted singer to connect those dots. Through three previous albums and a decade of tireless road work, that’s the blueprint Oklahoma’s Turnpike Troubadours have perfected. It helps to feature a terrific singer-songwriter in primary tunesmith/lead vocalist Evan Felker, although there’s little else that jumps out about the five piece’s sound. Strummy acoustic guitar-led tracks, supported by folk/country/rock backing could apply to thousands of similarly styled Americana outfits. It’s how this one massages the formula that makes them one of the finest on the scene.
It starts with the songs. Felker’s small town sensibility, unforced melodies and voice that may seem ordinary but grabs you with its subtle authenticity, nails 11 originals that exude natural charm and intrinsic integrity. From the protagonist watching his home burn down who knows he can “live on so much less” to the simple joy of recollecting lying in the grass with an old flame under “Oklahoma Stars” and a prisoner reflecting on lessons learned in “Pipe Bomb Dream,” Felker makes the listener a fly on the wall in the scenes of his characters.
Musically, the group coalesces around these songs with understated rootsy twang featuring just enough fiddle, accordion and especially Hank Early’s nimble pedal steel to bring out their inherent country. The music’s not raw enough to be considered outlaw but it’s melodic, sharply arranged and driven by passion.
That balance makes the Turnpike Troubadours both one of Americana’s preeminent purveyors and this album arguably their most accomplished set to date. (Hal Horowitz)

Das komplette Tracklisting:

1. The Housefire - 3:39
2. Something to Hold on To - 4:46
3. The Winding Stair Mountain Blues - 3:27
4. Unrung - 3:07
5. A Tornado Warning - 3:43
6. Pay No Rent - 4:01
7. The Hard Way - 2:53
8. Old Time Feeling (Like Before) - 3:17
9. Pipe Bomb Dream - 3:20
10. Oklahoma Stars - 3:13
11. Sunday Morning Paper - 4:10

Art-Nr.: 9525
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The housefire
The winding Stair Maountain Blues
A tornado warning
Pay no rent
The hard way
Pipe bomb dream
Oklahoma stars

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!