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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Bowen, Wade - solid ground [2018]
Fast 4 lange Jahre hat sich der aus Waco/Texas stammende Red Dirt-Recke Zeit für sein neues Album gelassen. Zeit, die er offenbar auf optimalste Weise genutzt hat, denn "Solid ground" ist erneunt ein absolutes Vorzeigealbum des Genres geworden. Ungemein variabel und authentisch wie kaum ein anderer bearbeitet Wade Bowen mit seinem Tross von herausragenden Musikern (u. a. ex The Black Crowes- und Cry Of Love-Gitarrist Audley Freed, Drummer Fred Eltringham, Sheryl Crow-Spezi Jeff Trott an der Lap Steel, The Wallflowers' Rami Jaffee an den Keyboards und nicht zuletzt der großartige, u.a. auch lange mit Dwight Yoakam gespielte Multi-Instrumentalist Keith Gattiis, der das Album auch hervorragend produzierte) die rootsigen "Red Dirt-Äcker" von Texas und kanalisiert in 11 durchaus dreckigen, erdigern, aber auch von bestechenden Melodien geprägten, fantastischen Tracks den ganzen Zauber natürlich staubiger Roots-, Americana- und Countryrock-Musik. Was sind das für bestechende Songs! Etwa der traumhaft lockere, flotte, lässige Border Countryrocker "Day of the dead", der uns, vollgepackt mit mexikanischem Flair (spanische Gitarre, Akkordeon, tolle Percussion, Mariachi-Bläser am Ende), genauso melodisch wie dramaturgisch in seinen Bann zieht, die rootsige, mit herrlicher Lap Steel-Guitar inszenierte, ruhige Red Dirt-Ballade "Broken glass", der riffige, erdige Americana-/Rootsrocker "Couldn't make you love me", die herrliche, wie Öl runter gehende Alternate Countrynummer "Death, dyin' & deviled eggs", die geradezu epische. angeraute, dabei aber traumhaft melodische, über 7-minütige Americana-Ballade "7:30" (hinreissend miteinander harmonisierende, vielschichtige Instrumentierung, grandioses, über 3-minütiges Instrumentalfinish mit genial schönen E-Gitarren), das äußerst dynamisch, swampig und sehr southern-angehaucht rockende, Slide-getränkte "Fell in love on whiskey", oder auch der das Werk abschließende, hammerstarke, gewaltige, fast ein wenig an Jason Isbell erinnernde Rootsrocker "Calling all demons" (Bowen's eigene Version des von ihm und Seth James komponierten, vor einigen Jahren schon auf dem "Adventus"-Album von Cody Canada's The Departed veröffentlichten, prächtigen Stückes "Demons") - wie gesagt, hier reiht sich eine Songperle an die nächste. "Solid ground" ist ohne jeden Zweifel wieder ein ganz großer Wurf von Wade Bowen. Texanischer Red Dirt Roots-/Americana-/Countryrock in seiner vollsten Blüte.

Das komplette Tracklisting:

1. Couldn't Make You Love Me - 4:47
2. Day of the Dead - 5:11
3. So Long 6th Street - 4:05
4. Broken Glass - 4:16
5. Death, Dyin' and Deviled Eggs - 3:39
6. 7:30 - 7:13
7. Acuna - 3:59
8. Compass Rose - 3:25
9. Anchor - 5:13
10. Fell in Love on Whiskey - 3:55
11. Calling All Demons - 7:51

Art-Nr.: 9589
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Couldn't make you love me
Day of the dead
Broken glass
Death, dyin' & deviled eggs
7:30
Acuna
Fell in love on whiskey
Calling all demons

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Chambers, Sean - trouble & whiskey [2017]
Fetter Bluesrock-Gitarrenzauber pur! 4 lange Jahre hat es gedauert, bis der famose, ehemalige Gitarrist des legendären Hubert Sumlin mit dem Nachfolegwerk zum bärenstarken 2013er-Release "The Rock House Sessions" auf den Markt kommt, doch das Warten hat sich gelohnt. Die Bluesrock-Welt und auch die Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein. "Trouble & whiskey" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Was Sean Chambers und seine Mitstreiter (großartige Quartett-Besetzung) hier abliefern, ist zündender, von mitreissendem Gitarrenspiel geprägter, kraftvoller, satter Bluesrock vom Allerfeisten. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Chambers kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Er ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein klasse Sänger. Das Album punktet mit durch und durch hervorragend strukturiertem Songmaterial, bietet aber zudem immer genügend Freiraum für Chambers, seine außergewöhnlichen Gitarrenkünste unter Beweis zu stellen. Seine Soli (auch Slide) sind stets ungemein zielgerichtet und gleichzeitig voll ungebremster Spielfreude in den Songs untergebracht - glühende, teils schön ausgedehnte Läufe voller Virtuosität, immer schön erdig, dreckig, rau und herrlich unbekümmert, und dennoch, ohne übermütiges "Gefrickel" auf den Punkt gebracht. Er macht das fantastisch. Das Album startet mit dem von kochenden Riffs durchzogenen, klassischen Gitarren-Bluesrocker "I need your lovin'", der sich unbeirrt straight und dreckig im Bewusstsein des Zuhörers festsetzt. Robert Johnson meets ZZ Top! Klasse Groove! Und die ersten beiden Soli des Meisters hinterlassen unmittelbar einen tiefen Eindruck. Was für ein starker Auftakt. Beim folgenden "Bottle keeps staring at me" demonstriert Chambers auf beeindruckende Art und Weise seine Slide-Künste. Ein Slideguitar-rockin' Blues der Extraklasse mit Reminiszensen an George Thorogood und Konsorten. Welch ein Feuer! Packende Lead Gitarren-Läufe begleiten den famosen, voller Energie steckenden, "drinkin'" Slow Blues "Trouble & whiskey", der den Zuhörer mit seiner Direktheit, der herausragenden Instrumentierung aus Lead Gitarre und schöner Orgel-Untermalung, sowie seiner großartigen Melodie geradezu magisch einfängt. Die beiden virtuosen, schön satten, fingerfertigen Gitarrenausflüge begeistern auf der ganzen Linie. Hat ein schönes, dezentes Southern-Flair. Grandios auch das dezent funky wirkende, dennoch lockere "Cut off my right arm", der klassische, mächtig groovende, voller satter Gitarrensoli steckende Bluesrocker "Handyman" (an der zweiten Lead Gitarre hören wir hier als Gast den ebenfalls fantastisch aufspielenden Jimmy Bennett), oder das finale, rhythmische "Gonna groove", bei dem der Songtitel Programm ist. Zudem brennt Chambers bei der glühenden Vollgas-Coverversion von Rory Gallagher's "Bullfrog Blues" ein fulminantes Slide-Feuerwerk ab. Was Sean Chambers und seine großartige Band hier auch anpacken, der Funke springt unmittelbar über. Ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk, das die Genre-Enthusiasten von vorn bis hinten begeistern dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. I Need Your Lovin' - 3:40
2. Bottle Keeps Staring at Me - 4:05
3. Trouble & Whiskey - 5:06
4. Travelin' North - 3:40
5. Cut off My Right Arm - 4:45
6. Bullfrog Blues - 4:31
7. Sweeter Than a Honey Bee - 4:23
8. Handyman - 5:53
9. Be Careful with a Fool - 4:53
10. Gonna Groove - 3:15

Art-Nr.: 9410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I need your lovin'
Bottle keeps staring at me
Trouble & whiskey
Cut off my right arm
Sweeter than a honey bee
Handyman
Gonna groove

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Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

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Drift Mouth - little patch of sky [2018]
Beeindruckend starkes Debüt der recht neuen und selbst bei Kennern noch wenig bekannten (was sich mit diesem Werk schnell ändern sollte) Southern Rock Band Drift Mouth, deren kraftvolles, sattes, im vollmundigen, saftigen Mehr-Gitarren-Sound präsentiertes Gemisch aus Roots- und Southern Rock, mit einem Hauch von Red-Dirt-, Countryrock- und auch Classic Rock-Anlagen, gleich voll einschlägt. Southern Rock ist einfach nicht klein zu bekommen - und das gut so! Das Gerüst der Band bilden die beiden befreundeten Musiker Lou Poster (lead vocals, guitar) und Brad Swiniarski (drums, vocals), die zunächst für Posters Vater, ein Minenarbeiter in West Virginia, ein paar Stücke für dessen Abschiedsfeier aufnahmen, als dieser nach 37 Jahren in den Ruhestand versetzt wurde. Beide trafen sich danach zwar immer mal wieder bei verschiedenen, waren aber immer in diverse andere Projekte (Poster bei der Cowpunk Band Grafton und The Ferals, Swiniarski bei Acts wie Bob City, The Means und Bigfoot) eingebunden. Als es mit den Ferals nicht mehr so richtig funktionierte, entsann man sich der Kooperation und gründete im Rahmen eines fruchtenden Songwriting-Prozesses Drift Mouth. Mit dem Dazustoßen des starken Lead-Gitarristen Mark Spurgcon, dem Bassisten Josh "Roscoe" Draher, den weiteren Gitarristen Brett Burleson und Craig Davidson sowie der Backgroundsängerin Regan Tonti (dazu auch Percussion) wurde dann im Kollektiv der Southern Rock als größter gemeinsamer musikalischer Nenner ausgelotet. Der schon erwähnte, überwiegend warmherzige, riffig, im postitivsten Sinne "schrammelige" und balladeske E-Gitarrensound (manchmal dezent an Crazy Horse erinnernd) und die angenehme, oft mit dezenter Melancholie unterlegte, angeraute Stimme Posters (Richtung Eddie Montgomery oder Pat Terranova) lassen unweigerlich Reminiszenzen zu Acts wie, den allerdings auch nur Insidern bekannten, Rambler und Montgomery Gentry (nur längst nicht so Country-orientiert) aufkommen, wobei die starke Fokussierung auf Harmoniegesänge mit der hervorragend agierenden Regan Tonti hier den Unterschied ausmacht. Auch Parallelen, bzw. Anlehnungen an Bands wie Lynyrd Skynyrd, Hogjaw (nur nicht so hart und ruppig, viel melodischer, harmonischer und gesanglich stärker) sind zu erahnen. Vom direkt aufrüttelnden, satten Rocker "Wake You Up", bis zum finalen, mit klirrender Akustikgitarre und E-Gitarrenfills bestückten, atmosphärischen "This Part Of Town", wissen alle Tracks durch die wunderbaren Melodien, die ineinander greifenden E-Gitarrenparts (viel surrendes Slide), samt der klasse Soli, und die vokalen Harmonien der beiden Protagonisten am Mikro, ausnahmslos zu gefallen, ja zu begeistern. Eine Scheibe die, obwohl schön kraftvoll, vornehmlich zum Genießen und Relaxen einlädt. Dass die Jungs, wen wundert es bei Posters Vergangenheit, auch ordentlich Dampf ablassen können, beweisen, neben dem Opener, weitere Songs wie die kernige Hard Southern Rock-Ballade "The Straw Thief's Way" (mit ein wenig "Cortez The Killer-Flair"), "Porch Cat", die fluffige Single "Franklin County Nights", oder das fast wie ein live performtes Stück rüberkommende "West Virginia Hitchhiker". Die mit einer von Poster untermalten Akustikgitarre und im Storytelling-Gewand gebrachten "The Ballad Of Frank Hayes", "The Prettiest Girl Of All Time" und "This Part Of Town" stehen für die nicht minder bestens gelungene countryeske Seite des Sextetts. Drift Mouth haben mit "Little Patch Of Sky" ein Klasse-Debüt hingelegt. Die starken gesanglichen Leistungen und der unpolierte, fast wie live im Studio eingespielt klingende, raue und zugleich warme Sound, lassen auf weitere Großtaten der West Virginia-/Ohio-basierten Band hoffen. Dieses Werk ist jedenfalls jetzt schon deutlich mehr als nur ein kleiner Lichtblick am Southern Rock-Firmament. Ganz tolle Scheibe! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wake You Up - 3:50
2. Starling - 3:28
3. The Straw Thief's Way - 5:11
4. Angelene - 4:33
5. The Ballad Of Frank Hayes - 4:09
6. Porch Cat - 5:28
7. Franklin County Nights - 3:40
8. The Prettiest Girl Of All Time - 4:11
9. West Virginia Hitchhiker - 3:54
10. This Part Of Town - 3:31

Art-Nr.: 9735
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wake you up
Starling
The straw thief's way
Porch cat
Franklin County nights
West Virginia hitchhiker
This part of town

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Hogjaw - way down yonder [2017]
Hogjaw leben ihre Mission unmißverständlich weiter aus: "To play prime Southern Rock straight from the backwoods with nuthin' fancy to get in the way". Hogjaw gehen auch mit ihrem 6 Album "Way down yonder" keinerlei Kompromisse ein und gehen ihren eingeschlagenen Weg genauso konsequent, wie leidenschaftlich und entfesselt weiter. Das ist die pure "Hard American Guitar Southern Rock'n Roll-Wonne"! Diese "Gang" aus Arizona spielt sich wieder einmal die Seele aus dem Leib Jonboat Jones (vocals, guitar), Jimmy Rose (lead guitar, vocals), Elvis DD (bass) und J. "Killer" Kowalski alias "Kwall" (drums) entfachen eine vor Dynamik und Vitalität nur so sprühende, gewaltige Energie, die selbst bei der ein oder anderen wundervollen Ballade nicht den Hauch an Kraft einbüsst (nur das finale, countrylastige "Talk about fishin'" gehen sie etwas ruhiger an). Der massive Gitarrensound und die einem stetig um die Ohren fliegenden, gewaltigen Soli und "Dual Guitar"-Salven sind so etwas von geradeaus, fett und voll im Saft, das es die pure Freude ist. "Rauschende" Southernrocker und herrliche, ausgedehnte Soli überall. Die Strukturen der Songs bleiben prima hängen. Die Produktion des Albums ist herrlich klar und "fett". Ob beispielsweise der bärenstarke, durchaus melodische, knackig satte Opener "Back home today" (furioses, tierisches Gitarrensolo), das fett nach vorn rockende "To hell with the rest", das mitreissend inszenierte, mit lauten und gemäßigteren Passagen aufwartende, aber immer richtig satt inszenierte, von tollen Gitarrenläufen geprägte "North Carolina way", das irgendwo zwischen Molly Hatchet und der Charlie Daniels Band hin und her balancierende, satt rockende, von massiven Gitarrensalven geprägte "Way down yonder", das gewaltige, fast ein wenig nach "Black Sabbath goes Southern Rock" klingende, schwerblütige "Dark horse", oder der mächtige Southern Rocker "Beast of Burdon (Roll on)" - die Band zieht ihr Ding ohne Kompromisse und voller Elan durch. Großartig! Hogjaw blasen mit "Way down yonder" einmal mehr zu einem ausgelassenen, ultimativen "Massive Guitar Southern Rock"-Fest. Lasst es einfach krachen, Jungs! Macht das Laune!

Das komplette Tracklisting:

1. Back Home Today - 4:23
2. To Hell With The Rest - 3:49
3. Brown Water - 3:43
4. North Carolina Way - 5:00
5. Way Down Yonder - 5:19
6. Dark Horse - 5:48
7. Redemption - 5:47
8. Got A Pencil - 5:02
9. Never Surrender - 4:35
10. Beast Of Burden (Roll On) - 4:25
11. Talk About Fishin' - 2:57

Art-Nr.: 9596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back home today
To hell with the rest
North Carolina way
Way down yonder
Dark horse
Got a pencil
Beast of burdon (Roll on)

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Howlin Rain - the alligator bride [2018]
Packendes, baumstarkes, neues Album der vor allem in der Jamrock-Szene hoch verehrten und gefeierten, "guitar-driven" Blues-, Roots-, Psychedelic-, Classic Rock-Formation aus San Francisco, die mit "The Alligator Bride" einen fulmianten Ritt durch die Stile und Hippie-Kulturen der losgelösten und so wunderbar frei und unbeschwert aufspielenden, vor allem in Kalifornien ansässigen Late Sixties-/Early Sventies Rock-Bewegung hinlegt. Kraftvoll, rau, wunderbar dreckig, überaus inspiriert und ambitioniert, dabei sehr zwanglos, ausgestattet mit höchstem handwerklichen Potential und vorzüglicher Musikalität, lebt das Quintett vor allen Dingen von dem beeindruckenden Zusammenspiel der beiden Lead-Gitarristen. Das sind zum einen der charismatische Frontmann Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder), sowie sein kongenialer Partner Daniel Cervantes, die sich, unterstützt von der prächtigen Rhythmusfraktion (Jeff McElroy am Bass und Drummer Justin Smith), mit gegenseitig anstachelnden Soli und "scharfen" Twin-Gitarren immer wieder in neue Sphären und Höhen spielen - voller Dynamik, Feuer und auch voller Seele. Einfach klasse! Das, wie gesagt, schön raue, ungeschliffene Songmaterial, kommt trotz aller jammigen Freiheiten und der großen Spielfreude, absolut strukturiert und richtig gut hängen bleibend rüber. Die Einflüsse reichen von den frühen Led Zeppelin über Humble Pie, Blue Cheer, Electric Flag, Pink Floyd und Neil Young's Crazy Horse, bis hin zu The Allman Brothers Band und Grateful Dead. Los geht's mit dem eine gewaltige Power ausstrahlenden, brennenden, ZZ Top-rooted Boogie-Rocker "Rainbow trout". Hat einen klasse Drive. Die beiden Gitarristen rocken wunderbar straight und machen gewaltig Betrieb. Dezent psychedelisch angehaucht, aber auch wieder schön geradeaus rockend, kommt die geniale "Killer"-Nummer "Missouri". Besticht erneut durch ihre raue Basis, in Kombination mit einer klasse Melodie. Und wieder geben die "Gitarreros" mächtig Gas. Heiße, ja zuweilen geradezu "fiebrige" Lead-Salven, vor allem auch gegen Ende des Songs, bestimmen das Arrangement. Es folgt das schöne "Speed". Beginnt zunächst ungemein entspannt, mit herrlicher Slide-Gitarre, bis es dann gegen Ende doch noch ordentlich laut wird. Eine Nummer, die wohl auch bestens in das Anforderungsprofil der Drive-By Truckers passen würde. Dann das von prächtigen, vielschichtigen, mal harmonischen, dann wieder ordentlich rauen Gitarren durchzogene, sowohl ein wenig mexikanisch, als auch psychedelisch angehauchte, sehr variantenreiche, jammige "The wild boys", gefolgt von dem dreckig rockenden, in bester Neil Young & Crazy Horse-Manier aus den Boxen donnernden Titelstück "The alligator bride". Ausgesprochen stark ist auch der ungemein spannend strukturierte Abschlußtrack "Coming down". Das alles ist retro durch und durch, und doch auf der Höhe der Zeit! Ein amerikanischer Kritiker fasste einmal eine Rezension für ein früheres Album der Band so zusammen: "If anyone wanted a crash course in 60's and 70′s album-oriented rock, this is it". Das gilt ohne Einschränkuneg auch für "The alligator bride". Ein tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Rainbow Trout - 4:28
2. Missouri - 4:48
3. Speed - 4:11
4. The Wild Boys - 8:09
5. Alligator Bride - 6:25
6. In The Evening - 4:21
7. Coming Down - 8:13

Art-Nr.: 9673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rainbow trout
Missouri
Speed
The wild boys
Alligator bride
Coming down

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Isbell, Jason and the 400 Unit - here we rest [2011]
Jason Isbell and the 400 Unit mit einem fantastischen, neuen Album! Der ehemalige Gitarrist, Sänger und Songwriter der Drive-By Truckers hat sich mit seiner eigenen Band nun ebenfalls und endgültig an vorderster Front der Rootsrock-/Americana Rock-Szene etabliert. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Album. Dem aus dem musikhistorisch eminent bedeutenden Ort Muscle Shoals in Alabama stammende Isbell und seinen Mannen gelingt eine ungemein spannende und in aussergewöhnlich guten Songs rübergebrachte Mischung aus staubtrockenem Roots- und Americana-Rock in Verbindung mit einer gesunden Portion "deep Southern Soul", Country-Blues und Alternate Countryrock. Manchmal verleirt sich die Band auch in einem unwiderstehlichen Groove, der den besten Jambands der Szene zur Ehre gereicht, wie etwa bei dem mitreissenden, drückenden, irgendwo zwischen The Band und Little Feat angesiedelten Swamp-Rocker "Never could believe". Isbell singt famos und sein Gitarrenspiel ist eh vom Allerfeinsten. Traumhaft schön ist beispielsweise schon der Opener "Alabama pines", eine herrlich lockere, melodische Americana-Nummer mit zwar düsterem Text, aber einem umso süsser duftendem Southern-Touch und einem wunderbar staubigen Roots-/Alternate Country-Flair. Tolles E-Gitarren-/Acoustic-Gitarrenspiel, ergänzt mit einer surrenden Fiddle (Gastmusikerin Amanda Shires - Thrift Store Cowboys), begleitet von einem lässigen Schlagzeug-Groove, dazu Isbell's großartiger Gesang. Umwerfend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Der kernige, kraftvolle Gitarrenrocker "Go it alone" (wieder viel Southern-Esprit, erdige Riffs, exzellente Slide-Lead), der herrliche Midtempe Americana-Rocker "We've met" mit seiner tollen Retro Wurlitzer-Begleitung und dem Hauch von Southern Soul (erneut exzellentes Slide-Solo), die prächtige Muscle Shoals Soul-Nummer "Heart on a string" oder die lockere Alternate Country-Nummer "Tour of duty" - es sind alles Songs, die wunderbar hängen bleiben und einen trotzdem fesseln. Jason Isbell and the 400 Unit zeigen sich mit "Here we rest" in bestechender Form. Ohne das die Vorgänger auch nur im geringsten schwächelten ist dies dennoch ihr bis dato eindeutig stäkstes Werk. Wird in den Jahresendabrechnungen als eines der besten Alben der Roots-/Americana-Szene in 2011 eingehen, da sind wir uns sicher.

Das komplette Tracklisting:

1 Alabama Pines - 3:49
2 Go It Alone - 4:27
3 We've Met - 3:08
4 Codeine - 5:36
5 Stopping By - 4:09
6 Daisy Mae - 2:53
7 The Ballad of Nobeard - :27
8 Never Could Believe - 4:06
9 Heart on a String - 3:48
10 Save It For Sunday - 3:49
11 Tour of Duty - 3:25

Art-Nr.: 7344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alabama pines
Go it alone
We've met
Stopping by
Never could believe
Heart on a string

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Little Boys Blue - hard blue space [2018]
Little Boys Blue with Kid Memphis - Hard Blue Space! Eine der besten, aber leider auch unterschätztesten Blues-, Roots Blues- und Rockin' Blues-Formationen der USA, Little Boys Blue aus Jackson im U.S.-Bundesstaat Tennessee, legen nach ihrem fantastischen 2016er Werk "Tennissippi" nun mit "Hard blue space" nach und knüpfen damit nahtlos an die bärenstarke Leistung ihres Vorgängers an. Frontmann, Songwriter, Mundharmonika-Spieler und Sänger JD Taylor, dessen Sohn, der hoch talentierte Lead Gitarrist Alex Taylor und deren Freunde Dave Thomas (B3 Organ & Piano), Dave Mallard (Bass) und Mark Brooks (Drums), haben sich diesmal als Verstärkung noch einen zweiten Lead Gitarristen mit ins Boot geholt, und zwar den begnadet aufspielenden John Holiday, genannt "Kid Memphis", jener "Gitarrero",der in dem berühmten Johnny Cash-Movie "Walk The Line" Carl Perkins verkörperte. Erneut verbindet die Truppe, wenngleich das Album ein wenig näher am klassischen "Old School Blues" orientiert ist, als der Vorgänger, die erdigen Blues-, Bluesrock-, Rock'n Roll- und Roots-Charakteristika der Bundesstaaten Tennessee, Mississippi und Louisiana miteinander, um ein wunderbar raues, swampiges, schwüles, dabei hölchst kompetent in Szene gesetztes musikalische Gebräu voller Leidenschaft und Seele zu kreieren. Alles kommt in einem wunderbar vollen, satten Sound. Großartige Grooves beherrschen die Szenerie, das Songmaterial ist klasse, JD Taylor hat eine tolle Blues-Stimme - und dann diese dreckige Bluesharp und die beiden prächtig aufspielenden Lead Gitarristen, die sich immer wieder in herrlichen, genauso jammigen, wie eingängigen Soli miteinander messen, teils mit wunderbaren Piano-/Orgel-Ergänzungen. Songs wie beispielsweise der drückende, swampige, kraftvolle Stomper "Six feet down" (erdige, kernige Lead Gitarren-Läufe, raue Bluesharp, unaufdringliche Piano- und Orgel-Fills), der traditionelle, knackige Old School Blues "Loving kind" (toller Groove, zwei tierische Gitarren-Soli), das Slideguitar- und Bluesharp-getränkte Titelsück "Hard blue space", das herrlich schwungvolle, nostalgisch angehauchte "Morning train" (exzellente Gitarrenläufe, feines Bluesharp-Solo), der furiose, mit "heißen" Gitarren und klimperndem Piano inszenierte "rock'n rollige" Blues-Boogie/-Jive "Might as well" ("that rockin’ boogie piano will light up every juke joint dance floor from Bartlett to Beale", heißt es dazu treffend in einem US-Review), bis hin zu dem dezent soulig groovenden "Got a mind of your own", sind der "Knaller". Das musikalische Gesamtpaket passt einfach! Little Boys Blue sind sicher einer der heißesten Bluesacts des amerikanischen Südens, was sie mit ihrem neuen Album wieder einmal nachhaltig belegen. Schon beim vergangenen Werk resümierten wir: Dieser Band zuzuhören ist das reine Vergnügen. Das gilt aktuell mehr denn je. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Six Foot Down - 4:29
2. Loving Kind - 5:43
3. Blues Bug - 5:40
4. Hard Blue Space - 4:44
5. Morning Train - 3:59
6. Cold Inside - 5:34
7. Might As Well - 4:11
8. Got a Mind of Your Own - 5:37
9. If the Blues Start Calling - 6:08
10. Going Back to Memphis - 3:49

Art-Nr.: 9642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six feet down
Loving kind
Hard blue space
Morning train
Might as well
Got a mind of our own
If the blues start calling

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Morris Band, Tyler - next in line [2018]
Wo kommen diese außergewöhnlich talentierten jungen Burschen nur überall her? Es ist großartig! Vor wenigen Monaten begeisterte uns Quinn Sullivan und nun haben wir den nächsten blutjungen Gitarrenvirtuosen im Fokus, den furios aufspielenden, gerade mal 19-jährigen "6 Saiten-Hexer" Tyler Morris aus Boston/Massachusetts. Morris ist einer dieser jungen Burschen, die jede Menge Frische und Unverbrauchtheit in den zeitlosen Retro-Sound zwischen Blues und Rock bringen. Er pendelt äußerst geschickt zwischen straightem, kraftvollem, direktem "driving Classic Hardrock" und erdigem, gefühlvollem "soulful Bluesrock". Tyler entdeckte dank der großen Plattensammlung seines Vaters schon sehr früh seine Affinität sowohl für Blues-, als auch für Rockmusik. Bereits mit 9 Jahren studierte er ausgiebig Songs von solch unterschiedlichen Leuten, wie beispielsweise Eric Clapton, Aerosmith, B.B. King, AC/DC, Lynyrd Skynyrd und Led Zeppelin auf seiner Gitarre ein. Kurze Zeit später entwickelte er eine große Faszination für Van Halen, Ritchie Blackmore, Gary Moore und Konsorten, aber auch für Albert King, Muddy Waters, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. All diese Größen bilden die Grundlage für Tyler's heutige Musik, all diese Einflüsse sind deutlich spürbar. Eines Tages, er war gerade 12 Jahre alt geworden, probierte er eine Gitarre in einem Gitarrencenter in West Palm Beach/Florida aus, wo ihn ein gewisser Gary King, der musikalische Direktor des lokalen B.B. King’s Blues Clubs hörte, was schlußendlich dazu führte, dass der junge Gitarrenzauberer in diesem Club fortan regelmässig als Gastgitarrist auf der Bühne stand und dort zusammen mit Leuten wie Sammy Hagar, Yngwie Malmsteen, Leslie West, Mark Farner, Ronnie Montrose, Robben Ford, Kip Winger, James Montgomery, Gary Hoey, Zakk Wylde und vielen mehr spielte. Nun nahmen die Dinge ihren Lauf. Tyler's neues Werk, "Next in line", ist mittlerweile bereits sein drittes Album, im übrigen produziert vom Grammy-dekorierten Paul Nelson (u.a. Johnny Winter). Sämtliche Songs, außer Stevie Ray Vaughan's "Willie the wimp" (im übrigen hier mit einem klasse Gesangsvortrag von Joe Louis Walker), stammen aus der Feder von Tyler Morris. Und was dieser Kerl auf der Giitarre zelebriert, ist eine helle Freude. Packende, erdige Riffs und Soli voller Vehemenz und Kraft, aber auch voller Inspiration und Feeling. Seine musikalischen Mitstreiter sind ebenfalls große Klasse, allen voran der großartige Sänger Morten Fredheim (ja, Morris singt nicht selbst, sondern spielt "nur" Gitarre), der sowohl über.eine Hardrock-geeignete, als auch eine schön bluesige Stimme verfügt. zwar recht hoch, aber, wenn nötig, auch wunderbar dreckig angeraut. Gleich die erste Nummer, "Ready to shove", ist ein echter "Hit". Nach einem klasse Keyboard-Intro entwickelt sich schnell ein überaus knackiger, kerniger Uptempo-Rocker mit einem Hauch von Van Halen-Feeling, aber auch einem schön bluesigen Touch. Geht ordentlich ab und bleibt prächtig hängen. Morris brilliert mit einem überaus quirligen, dynamischen Gitarresolo im Break, das unmittelbar sein Ausnahmetalent widerspiegelt. Yeah! Das bereits erwähnte "Willie the wimp" groovt geradezu traumhaft. Dazu verspürt man viel Seele unf Gefühl, eingebettet in eine tolle Melodie. Ein klassisches Bluesrock-Juwel, versehen mit einem exzellent strukturierten, trotzdem überaus spielfreudigen, ausgedehnten, hinreissenden Gitarrensolo. Eine echte Hammer-Nummer hören wir mit dem sehr bluesig und jammig wirkenden "This ain't no fun", das soger von einem herrlichen Southern Blues-Vibe ala The Allman Brothers Band durchzogen ist, gepaart mit einem Hauch von hartem Rock und Psychedelic. Der massive Gitarrenausflug im Break ist ein "Killer". Morris spielt fantastisch, unterlegt von einer feinen Orgel und dezentem Piano. Aber auch solche Tracks, wie das zwischen Bad Company und Cream angesiedelte "Truth is the question", das hart und geradeaus rockende, von glühenden Roffs und Soli durchzogene "Down on my luck", der genauso lockere, wie kräftige, wunderbare Bluesrocker "Talkin' to me" (umwerfendes Gitarrensolo), das heiße, mit Bläsern durchsetzte Instrumental "Choppin'", oder der flotte, flockige, herrlich groovende, lässige, coole Blues "Keep on driving" mit seiner starken Piano- und Gitarrenbegleitung sind absolute Highlights. Keine Frage, das Album "kickt" von vorn bis hinten. "Gitarrero" Tyler Morris setzt mit "Next in line" ein fettes, sattes Ausrufezeichen in Sachen straightem Rock und Bluesrock! So kann er gerne weitermachen...

Das komplette Tracklisting:

1 Ready to Shove - 4:19
2. Livin' the Life - 3:49
3. Willie the Wimp - 4:54
4. Down on My Luck - 4:23
5. Choppin' - 3:17
6. Talkin' to Me - 4:26
7. Thunder - 3:30
8. This Ain't No Fun - 4:41
9. Truth Is the Question - 3:41
10. Keep on Driving - 3:30

Art-Nr.: 9575
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ready to shove
Willie the wimp
Down on my luck
Talkin' to me
This ain't no fun
Truth is the question
Keep on driving

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Radiators, The - welcome to the monkey house [2018]
Welcome back! Großer Jubel bei den "Fishheads", wie ihre Fans liebevoll genannt werden. Die legendären Radiators aus New Orleans, die vor einigen Jahren eigentlich schon ihr Ende verkündet hatten, sind zurück, und das nicht nur auf den Bühnen von New Orleans, Louisiana und den USA, sondern auch im Studio. "Welcome to the monkey house", was übrigens gleichzeitig ihr 40-jähriges Jubiläum bedeutet, ist das erste Album der Band mit neuem Material seit 11 Jahren - und was ist das für ein starkes Teil geworden. Alles, was diese Louisiana Swamp-, Southern-, Groove,- Jamrock-Institution je ausgezeichnet hatte, ist wieder da: rockig, die wunderbaren Double Lead Gitarren der beiden famosen Gitarristen Dave Malone (im übrigen auch ein hervorragender Sänger und Autor) und Camile Baudoin, das gnadenlos klimpernde Piano von Ed "Zeke" Volker (der zweite klasse Sänger), dieser so herrlich nach New Orleans klingende Sound - rockig, bluesig, funky, rootsig, jammig und "funny". Ihre Anhänger dürfen sich wirklich freuen. Das neue Werk enthält insgesamt 16 neue Songs, teils Nummern, die sie schon live präsentiert haben, bislang aber noch nie im Studio eingespielt wurden, teils Tracks, die komplett neu komponiert wurden. Super beispielsweise das lockere, flockige, mit wunderbar erdigen Giutarrenläufen gespickte, swampige Titelstück "Welcome to the monkey house", der dezent bluesig groovende, mit herrlichen Gitarrensoli aufwartende, jede Menge "southern smell" verbreitende, auch ein wenig nach Little Feat und The Band klingende Rootsrocker "Time to rise and shine", die nostalgisch angehauchte, sehr melodische Ballade "Back to loveland" (enthält 2 hinreissende Gitarrensoli, dazu prächtig klimperndes Piano), das abermals mit ein wenig Little Feat-Feeling daherkommende, jammige "King earl" (klasse Twin Guitar-Licks, wieder dieses klimpernde Klavier), das super groovende "Bring me the head of Issac Newton", die entspannte, lockere, melodische, dabei aber auch wunderbar jammige Ballade "First snow", und, und, und - die Radiators präsentieren ihren geliebten, unwiderstehlichen "classic Rads sound" während der kompletten knapp 70 Minuten ihres neuen, großartigen Werkes. Es gibt nichts zu mäkeln. "An all great rollicking party from The New Orleans Radiators".

Das komplette Tracklisting:

1. Welcome to the Monkey House - 3:18
2. Time to Rise and Shine - 3:54
3. Back to Loveland - 4:00
4. King Earl - 5:03
5. Bring Me the Head of Isaac Newton - 3:37
6. Run Red Run - 5:02
7. Make You Say Hot Dog - 4:40
8. 16 Monkeys on a Seesaw - 5:13
9. I Got a Buzz On - 3:32
10. Nightbird - 4:54
11. Fishhead Man - 3:26
12. The Fountains of Neptune - 3:42
13. One Monkey - 3:32
14. Ride Ride She Cried - 4:47
15. Doubled up in a Knot - 2:40
16. First Snow - 6:42

Art-Nr.: 9602
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Welcome to the monkey house
Time to rise and shine
Back to loveland
King Earl
Bring me the head of Issac Newton
Ride ride she cried
First snow

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Sheepdogs, The - changing colours [2018]
Schon die Musik ihres letzten Albums "Future nostalgia" bezeichneten wir als ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival, was nun uneingeschränkt und mit allem Nachdruck auch für ihr neues Prachtwerk "Changing colours" gilt. "The Sheepdogs make the 1970s rock scene sound like it’s alive and well", ohne dabei auch nur ansatzweise "angestaubt" zu klingen. Nein, diese Band aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan wirkt mit ihrer Spielfreude, ihren herausragenden musikalischen Fähigkeiten, ihrer Variabilität und ihren erfrischenden Arrangements top aktuell. Großartig! Seit ihrem letzten Album haben die Sheepdogs im übrigen einen äußerst prominenten Neuzugang in ihren Reihen zu verzeichnen, und zwar niemand geringeren, als den schon als "Wunderkind" gefeierten, begnadeten jungen Bluesrock-Gitarristen Jimmy Bowskill, der den ausgestiegenen Rusty Matyas mehr als adäquat ersetzt. Die Einflüsse der Band reichen von solchen Ikonen wie Led Zeppelin, den Small Faces, Creedence Clearwater Revival über The Allman Brotthers Band, Lynyrd Skynyrd und, um mal aktuellere "Helden" zu nennen, Gov't Mule, aber auch von der Steve Miller Band, bis hin zu Gram Parsons und Crosby Stills Nash & Young. Ja, ihrem Energie-geladenen, klassischen Retro-Rocksound haben sie nun, und das bekommt ihnen richtig gut, auch noch ein paar Rootsrock-, Retro-Americana- und Retro-Country-Elemente hinzugefügt. Großen Anteil daran hat Jimmy Bowskill, der neben der Lead-Gitarre (wir hören immer wieder herrliche Twin Gitarren, bedient von Bowskill und Frontmann Ewan Currie), auch eine hervorragend eingefügte Pedal Steel Guitar, Mandoline, Banjo und sogar mal eine Fiddle bedient. Das kommt extrem gut! Ob Songs wie der dynamisch und kernig rockende, mit ordentlich fetten Gitarren eingespielte, angenehm geradeaus rockende Opener "Nobody", das mächtig "alt" und retro klingende, voller dreckiger, kraftvoller Gitarren und satter Leads aus den Lautsprechern preschende, mit einen Hauch von Psychedelia umwehte "I've got a hole where my heart should be", der mit tollen Twin-Riffs und -Leads gespickte, leicht southern angehauchte, erdige Retro Rocker "Saturday night", das mit Pedal Steel, E-Piano und feinsten akustischen Gitarren inszenierte, sehr melodische, viel Americana-Feeling verbreitende, wunderbare "Let it roll", der jammige, mit toller Percussion unterlegte, herrlich groovende Psychedelic-Trip "The big nowhere", das soulige, mit klasse integrierten Bläsern vorgetragene "I ain't cool", das Seventies Country-lastige mit wundervollen Gitarren (auch Pedal Steel) angereicherte, traumhaft lockere, ein prächtiges Gram Parsons-Feeling versprühende, toll ins Ohr gehende "Up in Canada" oder das CSNY-mässige "Run Baby run" - die Sheepdogs machen einen fantastischen Job. Die Band nimmt eine vorzügliche Entwicklung. "Changing colours" ist ein baumstarkes, den Sound der Siebziger packend wiederbelebendes Retro-Teil in vielen musikalischen "Farben", dem man sich kaum entziehen kann. Die Sheepdogs sind eine wirklich tolle Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody - 4:30
2. I've Got a Hole Where My Heart Should Be - 3:14
3. Saturday Night - 2:54
4. Let It Roll - 3:42
5. The Big Nowhere - 3:40
6. I Ain't Cool - 3:26
7. You Got to Be a Man - 2:16
8. Cool Down - 2:37
9. Kiss the Brass Ring - 1:50
10. Cherries Jubilee - 2:17
11. I'm Just Waiting for My Time - 4:20
Medley:
12. Born a Restless Man - 1:39
13. The Bailieboro Turnaround - 1:31
14. Up in Canada - 3:47
15. Hms Buffalo - 0:59
16. Esprit Des Corps - 2:33
17. Run Baby Run - 4:23

Art-Nr.: 9598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Nobody
I've got a hole where my heart should be
Saturday night
Let it roll
I ain't cool
I'm just waiting for my time
Up in Canada
Run Baby run

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Thorn, Paul - what the hell is goin on? [2012]
Der großartige Singer/Songwriter aus Tupelo/Missouri ist in den letzten Jahren zur Elite der amerikanischen Roots- und Americana-Szene aufgestiegen - im übrigen vollkommen zu Recht. Sein neues Album "What the hell is goin on?" beweist auf eindruckvollste Art und Weise, warum das so ist, wenngleich sich Thorn hier ausschließlich Fremdkompositionen und Covers anderer renommierter Songwriter vorgenommen hat, die er musikalisch maßgerecht aufbereitet und sie so quasi zu seinen "eigenen" Werken umformt. Eingespielt mit seiner exzellenten Touring-Band um den großartigen Gitarristen und Slider Bill Hinds wandelt Thorn auf wunderbar erdigem, dreckigem, rauem Terrain zwischen Roots, Blues, Rock, Americana, Soul, Gospel und Alternate Country. Alles wirkt wunderbar "gritty", teils mit schönem, bluesigem, rootsigem Hill Country-Flair. Das Material klingt zuweilen, als stamme es aus einer gemeinsamen, elektrischen Session von den North Mississippi Allstars, Steve Earle, John Hiatt und Delbert McClinton, mündent in Paul Thorn's eigener, unverkennbarer Identität. Wir hören bärenstarke Fassungen von solch unterschiedlichen Songs wie Lindsey Buckingham's "Don't let me down again", Ray Wylie Hubbard's "Snake farm" (ein grandioser, swampiger Roots-Blues mit tollen Slide-Einsätzen ala Sonny Landreth), Free's (Paul Rodgers) "Walk in my shadow" (bluesig, rockig, geradeaus), Buddy and Julie Miller's "Shelter me Lord" (fantastischer, erdiger Roots-, Gospel-, Americana) und Elvin Bisop's "What the hell is goin' on", ein dreckiger Hill Country-Bluesrocker in bestem North Mississippi Allstars-Stil, bei dem Bishop selbst als Gast mit tierischen Gitarreneinsätzen glänzt. Beim furiosen, wie aus einer Mischung der Kentucky Headhunters und Steve Earle entsprungenen Rottsrocker "Bull mountain bridge" hören wir Delbert McClinton als Duett-Partner. Paul Thorn mit einem super Album, das sein prächtiges Standing in der Szene weiter festigen wird.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let Me Down Again 3:33
2. Snake Farm 4:57
3. Shelter Me Lord 3:08
4. Shed A Little Light 4:09
5. What The Hell Is Goin' On? 4:01
6. Small Town Talk 3:55
7. Walk In My Shadow 3:20
8. Wrong Number 4:26
9. Bull Mountain Bridge 4:37
10. Junkin' 4:40
11. She's Got A Crush On Me 3:00
12. Take My Love With You 4:16

Art-Nr.: 7787
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Don't let me down again
Snake farm
Shed a little light
Waht the hell is goin' on
Walk in my shadow
Bull mountain bridge
Jukin'

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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Walton Band, Billy - soul of a man [2018]
“From Atlantic City to Asbury Park, a rockin’ soul blues blast that’ll light your spark!” Jawohl, das ist das nahezu perfekte Statement bezüglich des neusten, prächtigen Albums der famos aufspielenden Billy Walton Band, eine großartige New Jersey Bluesrock-Formation um den Frontmann, Namensgeber, Songwriter, klasse Sänger und herausragenden Gitarristen Billy Walton. Walton, im übrigen ein guter Freund von Little Steven van Zandt (Bruce Springsteen's E-Street Band), gilt schon seit Jahren als einer der versiertesten Gitarristen und Musiker der legendären New Jersey-/Asbury Park-Szene, deren großes Aushängeschild ja bekanntermassen "Boss" Bruce Springsteen ist. Walton's große Helden sind solche Leute wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan. Mehr und mehr spielt sich die Billy Walton Band mit ihrem ganz eigenen, variablen Stil in die Herzen der Bluesrock-Fans, auch außerhalb von New Jersey. Mit viel Drive, viel Gefühl, viel Seele und ihrem erstklassigen musikalischen Potenzial gelingt ihnen eine einzigartige Mischung aus Blues, Rock & Roll, Blue-eyed Soul, Rhythm and Blues und dieser beherzten, natürlichen New Jersey/Asbury Park Heartland Rock-DNA. Walton ist ein toller Frontmann, ausgestattet mit schön dreckiger Stimme und eben ein famoser Gitarrist. Seine Mitstreiter stehen ihm in nichts nach. Der natürlich raue, intensive Sound wird klar geprägt von den geschilderten Qualitäten Walton's, aber auch von einer immer wieder markant und bestens zu den Gesamtarrangements passenden, ordentlich kochenden und brodelnden, aber nie nervigen Bläser-Sektion Das passt alles prächtig zusammen. Zudem ist das Songmaterial ist erste Sahne. Schon der Opener des Albums, "Save the last dance" ist ein richtiges Highlight. Ein erdiger, ungemein schwungvoll swingender und rockender Blues mit klasse Bläserunterstützung, schön hängen bleibender Hookline und exzellentem Lead-Gitarrenspiel von Walton, dazu das sehr starke, natürliche Jersey-Flair. So geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem treibenden Boogie-Bluesrocker "Hell n highwater", der voller Power und Biß aus den Lautsprechern "bläst", tolle, quirlige, technisch exzellente Gitarrensoli inklusive. Flott und herrlich locker groovenden Soul hören wir mit dem starken, sehr melodisch und gefällig inszenierten "Something better" (feine Bläser, tolle Orgel-Fills, klasse Lead Gitarre), während der mächtige Bluesrocker "Shine the light" wieder ordentlich "dampft" und das wundervolle "My little bird" eine von tollen Gitarrenlicks und erstklassigen Leadguitar-Läufen geprägte, herrliche Blues-Ballade darstellt. Ganz stark auch das schön southern eingefärbte, rootsig und bluesig rockende, sehr melodische "Minglewood" und das nostalgisch rockende, schwungvolle "Can't keep a good man down". Ein weiterer, absoluter Höhepunkt des Albums ist eine kochende Coverversion des alten Creedence Clearwater Revival-/John Fogerty-Hits "Green river", die Kollege Steven Ovadia vom amerikanischen Webzine "Bluesrockreview.com" wie folgt beschreibt: The album’s highlight is the fantastic cover of Creedence Clearwater Revival’s “Green River.” Where the original is simple and spartan, the Billy Walton Band gives their version grandeur and majesty, with the horns propelling the song into an incendiary guitar solo that eventually submits to a fantastic organ break, only to see the horns rejoin the band at the end of it all. The track represents everything great about the band". Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Billy Walton Band gelingt mit "Soul of a man" ein Album mit fallereinstem, brodelndem New Jersey Blues und Bluesrock "with a whole lot of soul". Diese Band gerät zu Recht mehr und mehr in den Fokus. Sehr starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Save the Last Dance - 4:11
2. I Don't Know - 2:59
3. Hell N Highwater - 4:04
4. Something Better - 4:11
5. My Little Bird - 5:10
6. Let Go - 4:18
7. It Ain't True - 3:39
8. Shine the Light - 4:09
9. Green River - 3:47
10. Poison Pill - 5:17
11. Minglewood - 5:57
12. Can't Keep a Good Man Down - 4:04
13. Days Like These - 3:18

Art-Nr.: 9566
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Save the last dance
Hell n highwater
Something better
My little bird
Shine the light
Green river
Minglewood
Can't keep a good man down

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