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Boland & The Stragglers, Jason - hard times are relative [2018]
Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers gelten mit ihrem famosen "hardcore honky-tonk with a rock ’n’ roll edge" ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und besten "Red Dirt"-Countryacts, mittlerweile seit 20 Jahren geliebt und geschätzt weit über die Grenzen Texas' und Oklahoma's hinaus. Warum das so ist, beweisen sie einmal mehr höchst eindrucksvoll mit ihrem neuen Album "Hard times are relative", das man ganz klar als das nächste, absolute Highlight in der Karriere dieser fantastoischen Band bezeichnen muß. Vollkommen natürlich, mit viel Hingabe und Spirit spielen sie ihren unwiderstehlichen, genauso traditionellen, klassischen und ursprünglichen, wie auch absolut zeitgemäßen, reinen, authentischen Texas-Country, mal mit einem herrlichen Southern-Twang, dann wieder mit erdigem Outlaw-Flair und durch und durch honky-tonkig, auf der anderen Seite aber geben sie sich ungemein abwechslungsreich und auch experimentierfreudig, streuen mal dezent psychedelische Sequenzen, oder auch rockige, rotzig dreckige Momente ein - alles aber, wie gesagt, immer auf einer sehr soliden, festen "Real Country"-Basis und mit dieser unverwechselbarem "Red Dirt"-DNA. Das alles geschieht auf höchstem musikalischem Niveau. Gleich der Opener ist ein echter "Hit": "I don't deserve you" heißt dieser herrlich abgehende, southern-fueled "Stone Country"-Feger, durchzogen von prächtigen E-Gitarren- und Mandolinen-Linien, jeweils mit entsprechenden, kleinen Soli. Die großartige Sunny Sweeney ist hier für den Harmoinie-/Duett-Gesang zuständig. Ein toller Auftakt! Es folgt die grandiose, pure Texas "Red Dirt"-Countrynummer "Hard times are relative", die zunächst sehr langsam beginnt, dann aber immer flotter wird. Bei wunderbar lockerem Rhythmus mit ganz dezentem Mexican-Feeling bestimmen eine trocken gespielte Fiddle- und Banjoklänge, sowie fein akzentuierte Gitarren, Pedal Steel und lässig lockeres Drumming das musikalische Geschehen. Besser kann man flockigen, ehrlichen Texas-Country kaum spielen. Eine Hammer-Nummer! Besten "two-stepping" Honky Tonk, genauso traditionell, wie peppig, erdig, dreckig und dabei hinreissend melodisch, hören wir mit dem tollen "Right where I began", während der ein wenig nostalgisch wirkende, wundervolle, langsame, Steelguitar- und Fiddle-getränkte Barroom-Waltz "Do you remember when" mit feinen Akkordeon-Fills und dezemter Baritone E-Gitarre punktet. Das ist "pure Country" der Spitzernklasse. Etwas gegensätzlich dazu kommen die Stragglers dann aber auch mal mit einer Nummer wie dem furios abrockenden "Dee Dee OD'd" (herrlich kernige E-Gitarren - da kommen einem fast die Ramones in Erinnerung), oder dem mit einem langen Instrumental-Intro versehenen, leicht psychedelischen, sehr rootsigen "Grandfather's theme" daher, ohne dabei jedoch die Countrypfade je zu verlassen. Wunderschön und natürlich traditionell schlängelt sich dann wieder das angenehm flockige "Predestined" in unsere Ohren. Stark auch der auf dem Cover nicht aufgeführte hidden track "Bulbs". Keine Frage, Jason Boland & the Stragglers präsentieren sich in bestechender Form. Dieses Album wird am Ende des Jahres ganz sicher als eine der besten und wichtigsten "True Country"-Veröffentlichungen 2018 genannt werden. Darüber hinaus kommt das Teil auch noch in einem wirklich toll designten Cover, inkl. aller Texte. Hier passt einfach alles! Absolut top!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Deserve You - 3:45
2. Hard Times Are Relative - 5:47
3. Right Where I Began - 3:30
4. Searching for You - 3:28
5. Do You Remember When - 3:57
6. Dee Dee Od'd - 2:09
7. Going, Going, Gone - 4:03
8. Tattoo of a Bruise - 3:01
9. Predestined - 4:34
10. Grandfather's Theme - 5:45
11. Bulbs - 4:32

Art-Nr.: 9630
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't deserve you
Hard times are relative
Right where I began
Do you remember when
Dee Dee Od'd
Going, going, gone
Predestined

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Brothers Osborne - pawn shop [2016]
Tolles, in Nashville mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachtes Debütalbum der Brothers Osborne. Der mit einer prächtigen Stimme gesegnete T. J. Osborne (variiert irgendwo zwischen Radney Foster und Trace Adkins – spielt auch akustische Gitarre) und der großartige Gitarrist und Multi-Instrumentalist John Osborne (neben der E-Gitarre u. a. auch Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Mundharmonika), aka Brothers Osborne, legen mit "Pawn Shop" ein bärenstarkes Major Label-Debut vor. Die beiden, im Übrigen auch exzellente Songwriter (sind an sämtlichen Nummern kompositorisch beteiligt – dazu gesellen sich noch viele arrivierte Schreiber wie u. a. Craig Wiseman, Shane Mc Anally, Casey Beathard, Ross Copperman, Sean McConnell, Jessi Alexander) gelten als einer der heißesten neuen, jungen Nashville-Acts. Mit Recht! Ihr abwechslungsreicher, zündender Country und New Country balanciert geschickt zwischen kerniger, alter Outlaw-Tradition und dem modernen Flair des jungen, "wilden" Nashville. Der Opener "Dirt Rich" groovt sofort richtig herrlich mit einer blechernen Banjo-Führung lässig vor sich hin; kurz aufheulende Fiddle und ein erdiges E-Gitarren-Solo machen direkt Appetit auf mehr. Und es folgt eine Ansammlungen esrtklassig inszenierter Nummern ohne jeden Ausfall, die den Zuhörer aufgrund ihrer Variabilität, exzelennten Strukturen und höchster musikalischer Kompetenz regelrecht in ihren Bann ziehen. Klassische Country-Traditionen und (southern)rockige Einflüsse kombinieren die Musiker in einem idealen Verhältnis. Das die beiden darüber hinaus auch Sinn für tolle Melodien haben, beweist zum Beispiel das nostalgisch angehauchte "21 Summer". Das bärenstarke Stück "Stay A Little Longer" ist wohl einer der Auslöser für den derzeitigen Hype um die Brüder. Der Heartland-trächtige, schön rockige Song wartet am Ende mit einem für eine Single völlig überraschenden, ellenlangen, fast improvisiert wirkenden, kernigen, erdigen E-Gitarren-Solo (ungemein versiert, variabel und filigran von John gespielt) auf, wie man es sonst vielleicht nur bei Live-Konzerten von einem Keith Urban oder Brad Paisley geboten bekommt. Mutig, extravagant, fantastisch umgesetzt und umso schöner, dass solche Qualität auch mit entsprechendem Erfolg und Anerkennung von Experten und Fans belohnt wird. Das Lied befindet sich zur Zeit auf Platz 4 der Billboard-Charts und ist, verdientermaßen, wie wir meinen, sogar Grammy-nominiert. Das humorvolle, dezent swampige Titelstück "Pawn Shop" wird von einer markanten Dobro begleitet. Es erinnert ein wenig an Little Big Towns Megahit "Pontoon", nur in einer etwas cooleren und introvertierteren Fassung. Wie schon einige Interpreten zuvor, haben auch die Brüder Osborne ihre Vorliebe zu Rum in einem relaxten, launigen Track ("Rum") verarbeitet. Lee Ann Womack assistiert mit tollen Harmoniegesängen beim knackigen "Loving Me Back". Erneut Heartland Rock-umweht kommt "American Crazy" daher. Toll auch hier wieder Johns brillantes E-Gitarrenspiel. Schön rraditionell geht’s mit dem ganz feinen "Greener Pastures" weiter, das sogar interessant für Line Dancer sein dürfte. Herrlich das frech, im Stile von The Cadillac Three gespielte und rotzig dahinstampfende, knackige "Down Home" mit gurgelnder Orgel und starken Slide-Einlagen. Hat ein schönes Southern-Flair. Ein wenig Cash-inspiriert und mit an Big & Rich zu Anfangstagen reminiszierenden Harmoniegesängen überzeugt das introvertierte "Heart Shaped Locket". Zum Abschluss poltert das rhythmische und auch lyrisch sehr starke "It Ain’t My Fault" in rauer Trace Adkins-Manier aus den Lautsprechern. Klasse hier auch die, von John mit seiner E-Gitarre eingebrachte, leicht psychedelische Note. Ein tolles Ende! Die Brothers Osborne, alias T.J. und John Osborne begeistern mit ihrem Erstling "Pawn Shop" auf ganzer Linie und legen direkt zu Beginn des Jahres die Messlatte in Nashville auf einen ordentlich hohes Niveau. Diese Burschen bringen mächtig Schwung und Frische in die Country- und New Country-Musik von Nashville. Das nehmen wir mit großer Freude wahr. Sie wirken zuweilen ein wenig wie eine erfrischende Kombination aus modernen Montgomery Gentry und Trace Adkins, dem großartigen Eric Church, mit einem Hauch von Radney Foster und Waylon Jennings. Produziert hat Jay Joyce (u. a. Eric Church, Little Big Town, Zac Brown Band, John Hiatt, und, und, und...). Ein prächtiges Album! Vielleicht mit das aufsehenerregendste Debüt seit dem von Chris Stapelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt Rich - 2:51
2. 21 Summer - 3:34
3. Stay A Little Longer - 5:35
4. Pawn Shop - 2:44
5. Rum - 3:33
6. Loving Me Back (feat. Lee Ann Womack) - 4:19
7. American Crazy - 2:39
8. Greener Pastures - 2:52
9. Down Home - 3:39
10. Heart Shaped Locket - 3:36
11. It Ain't My Fault - 3:36

Art-Nr.: 9075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Cadillac Three, The - country fuzz [2020]
Was für ein verrückter Haufen - und was für ein guter! Nashviille's Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock, Jaren Johnston - guitar & vocals, Kelby Ray - lap steel und Neil Mason - drums, begeben sich wieder einmal auf einen erstklassigen, wilden, kernigen Ritt durch die Gefilde des hart und southern rockenden New Countrys. Sie stecken voll purer Spielfreude, präsentieren sich überaus kreativ und verarbeiten neben den Southern- und Country-Roots, auch mal Blues-/Roots-/Psychedelic-/Dance-/ Mainstream- und Hard Rock-Strömungen zu prächtigen "toe-tapping, whiskey-swilling anthems". Das macht ungemein Laune! Das Songmaterial ist ausgesprochen stark, immer laut, rau, dreckig, fett rockend und doch so wunderbar melodisch und prächtig hängen bleibend. Das sind einfach exzellente Musiker. Was wir hören, ist eine vorwiegend Gitarren-dominierte, gesunde Mischung aus schwungvollen Tracks, erdigen Midtempo-Somngs und auch mal der ein oder anderen Ballade. Das Southern Rock-Feeling ist allgegenwärtig. Schon die Eröffnungsnummer ist einfach nur "geil": "Bar round here" ist prinzipiell eine vollkommen traditionelle Country-/Honky Tonk-Nummer, aus der das Trio aber einen furiosen, mächtig dampfenden, krachenden Countryrocker macht, inklusive eines glühenden, fetten Lap Steel-/Slide-Solos, aber eben auch einer klasse Melodie. Pure Energie! Zu dem nachfolgenden, abgefahrenen "The jam" schreibt das renommierte, amerikanische "Glide Magazine": The big comparable might be ZZ Top who also fused the blues to electronic dance music, but as good as ZZ Top are, they never swung like this. “The Jam,” which came out of Cadillac’s soundcheck jamming, is a glimpse into an alternative world where Prince was born in Tennessee and not Minnesota. The song is almost pure groove, and while it might work for a line dance like the Watermelon Crawl, there would have to be a concern about hips flying out of the sockets. The pedal steel swerves through the song, sounding almost like turntables getting scratched. But Mason’s drums thunder along, unwilling to surrender the rock fight". Über den erstklassigen, kurzen 2 Minuten-Knaller "Blue El Camino" schreibt "Glide": "A country roller disco, almost like classic Red Hot Chili Peppers fronted by Jason Isbell" und über das herrlich melodische, southern-rockige, mit tollen Gitarren inszenierte "Back home": "This is gentle country punctuated with blasts of guitar that makes the tune feel like Led Zeppelin in their prime". Passt! Ganz stark auch der wuchtige, bluesige, voller "qualmender" Gitarren steckende Southern Rock-/New Country-Stampfer "Slow rollin'", das erdige, rootsige, mit vielschichtigen Gitarren garnierte, prächtig ins Ohr gehende "Dirt road nights", oder die hinreißend schöne Abschlußnummer "Long after last call". The Cadillac Three entwickeln sich stetig weiter - und so ist "Country fuzz" sicher ihr bislang stärkstes Werk. Diese Jungs brennen einfach eine herrliche Party ab. Sie haben spürbar Spaß an dem, was sie tun - und das überträgt sich vollumfänglich auf den Zuhörer. "Smokin' hot southern-rockin' New Country-Power", oder wie die Jungs es eben nennen, "Country Fuzz", vom Allerfeinsten. "It's pure fun"!

Das komplette Tracklisting:

1. Bar Round Here - 2:34
2. The Jam - 3:10
3. Hard Out Here For A Country Boy [feat. Chris Janson & Travis Tritt] - 3:28
4. Slow Rollin' - 2:44
5. All The Makin’s Of A Saturday Night - 1:53
6. Crackin’ Cold Ones With The Boys - 2:34
7. Labels - 3:04
8. Raise Hell - 2:54
9. Back Home - 3:18
10. Dirt Road Nights - 3:11
11. Blue El Camino - 2:09
12. Jack Daniels’ Heart - 3:47
13. Why Ya Gotta Go Out Like That - 2:30
14. Heat - 3:08
15. Whiskey And Smoke - 3:08
16. Long After Last Call - 3:22

Art-Nr.: 9988
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cash, Rosanne - she remembers everything [2018]
Nach gut 4 Jahren endlich ein neues Album von der wunderbaren Rosanne Cash. "She remembers everything ist eine musikalische Delikatesse mit erhabenen, auch nachdenklichen Songs, mal sehr melancholisch, mal schön flott und auch rockig, zwischen Americana, Folk-/Country-Pop und feinster Singer-Songwriter-Musik, mit der richtigen Portion Twang und einem Hauch von Jazz. Eine edle Kombination, die Cash selbst als "feminine gothic" bezeichnet. Co-Autoren ihrer neuen Songs sind ihr Ehemann John Leventhal, Tucker Martine, der schon mit Mavis Staples, Bill Frisell und R.E.M. arbeitete, sowie T Bone Burnett. Als Gäste lud Cash u.a. Elvis Costello, Kris Kristofferson und Sam Phillips ins Studio ein. Erneut ein hinreißendes Werk der Tochter von Johnny Cash!

Das komplette Tracklisting:

1. The Only Thing Worth Fighting For (feat. Colin Meloy) - 4:19
2. The Undiscovered Country - 5:20
3. 8 Gods Of Harlem (feat. Elvis Costello & Kris Kristofferson) - 3:54
4. Rabbit Hole (feat. Colin Meloy) - 4:07
5. Crossing To Jerusalem - 3:31
6. Not Many Miles To Go - 4:03
7. Everyone But Me - 3:37
8. She Remembers Everything (feat. Sam Phillips) - 3:37
9. Particle And Wave - 2:12
10. My Least Favorite Life - 4:00

Art-Nr.: 9727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Church, Eric - desperate man [2018]
Der Mann ist ein absolutes Ausnahmetalent in der aktuellen Countryszene Nashville's! Was heißte hier "Country" - das ist viel mehr! Eric Church macht genau da weiter, wo er mit seinem Vorgänger "Mr. Misunderstood" aufgehört hat. Eine mitreißende, prächtig ausbalancierte Reise zwischen experimentellen, überaus interessanten und hoch spannenden, erdig rauen Rootsrock-/-Pop-/Countryrock-Songs und hoch melodischem, traumhaftem modernen New Country un Countryrock - innovativ und kreativ auf höchstem Niveau. Wieder ein überaus ambitioniertes, grandios gelungenes Werk! Wie sagt man so schön: "Hammer"!

Das komplette Tracklisting:

1.The Snake - 4:00
2. Hangin’ Around - 2:29
3. Heart Like A Wheel - 3:15
4. Some Of It - 3:15
5. Monsters - 3:20
6. Hippie Radio - 2:54
7. Higher Wire-2:43
8. Desperate Man - 3:28
9. Solid - 4:18
10. Jukebox And A Bar - 3:12
11. Drowning Man - 3:47

Art-Nr.: 9701
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ingram, Jack - ridin' high...again [2019]
Hammer! Was für ein grandioses Werk von Jack Ingram! Eine geradezu brillante, über 77 Minuten währende Tour aus fantastischen Eigenkompositionen und ein paar ausgewählten, packend interpretierten Covers durch die Gefilde des erdigen, ursprünglichen, Staub-gegerbten, durch und durch authentischen, vorwiegend Gitarren-orientierten Texas Red Dirt-/County-/Americana-/Rootsrocks (genial die beiden Lead Gitarristen Chris Masterson und Charlie Sexton), deren Magie man sich zu keiner Phase des Album entziehen kann. Dieses Werk wird in der Jahresendabrechnungen der besten Rootsrock-/Americana-Alben 2019 ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1. Alright Alright Alright - 5:35
2. Don't It Make You Wanna Dance - 4:30
3. Staying Outta Jail - 7:21
4. Desperados Waiting for a Train - 6:37
5. Where There's a Willie - 8:04
6. Gotta Get Drunk - 5:36
7. Tin Man - 5:48
8. Down the Road Tonight - 5:50
9. Never Ending Song of Love - 4:28
10. Sailor & The Sea - 9:45
11. Everybody Wants to Be Somebody - 3:00
12. Shooting Stars - 5:33
13. Jesus Was a Capricorn - 5:07

Art-Nr.: 9804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - last of the street survivors farewell tour - lyve! [2020]
2 CD + 1 DVD-Set! Brandneue Live Doppel-CD und DVD der Southern Rock-Legende, die sich momentan auf ihrer "Street Survivors Farewell World-Tour" befindet. Genau von dieser Tour stammt das hier veröffentlichte Konzert, und zwar wurde es mitgeschnitten am 2. September 2018 bei einer furiosen Show der Band vor dem enthusiastischen Publikum at the TIAA Bank Field in ihrer Heimatstadt Jacksonville/Florida. Die Band gibt alles, die Fans geben alles. Es ist eine typische Lynyrd Skynyrd-Show mit allem, was dazu gehört. Fette Live-Vollbedienung für alle Skynyrd-Fans!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Workin' for MCA (Live) - 4:59
2. Skynyrd Nation (Live) - 3:20
3. What's Your Name (Live) - 3:42
4. That Smell (Live) - 6:03
5. Travelin' Man (Live) - 4:13
6. I Know a Little (Live) - 3:46
7. The Needle and the Spoon (Live) - 4:07
8. Saturday Night Special (Live) - 6:11
9. Red White and Blue (Live) - 3:49
10. The Ballad of Curtis Loew (Live) - 4:04
11. Tuesday's Gone (Live) - 6:18

Disc 2:
1. Don't Ask Me No Questions (Live) - 3:37
2. Simple Man (Live) - 7:22
3. Gimme Three Steps (Live) - 5:11
4. Call Me the Breeze (Live) - 5:59
5. Sweet Home Alabama (Live) - 7:01
6. Free Bird (Live) - 13:15

DVD:
1. Workin' for MCA (Live) - 4:59
2. Skynyrd Nation (Live) - 3:20
3. What's Your Name (Live) - 3:42
4. That Smell (Live) - 6:03
5. Travelin' Man (Live) - 4:13
6. I Know a Little (Live) - 3:46
7. The Needle and the Spoon (Live) - 4:07
8. Saturday Night Special (Live) - 6:11
9. Red White and Blue (Live) - 3:49
10. The Ballad of Curtis Loew (Live) - 4:04
11. Tuesday's Gone (Live) - 6:18
12. Don't Ask Me No Questions (Live) - 3:37
13. Simple Man (Live) - 7:22
14. Gimme Three Steps (Live) - 5:11
15. Call Me the Breeze (Live) - 5:59
16. Sweet Home Alabama (Live) - 7:01
17. Free Bird (Live) - 13:15

Art-Nr.: 9990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Matthews Band, Dave - come tomorrow [2018]
Endlich, nach sechs langen Jahren: Ein neues Studioalbum der Dave Matthews Band - handwerklich und musikalisch wieder auf höchstem Niveau. Sehr starke Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

At some point in time a wise human accurately stated that what makes us happy are the little things. I’ll circle around to this sentence later on. For now, happy FriYAY, it’s a Dave Matthews Band album release Friday, so indeed, YAY! Come Tomorrow is the ninth chapter in the storied career of these jam-band Virginia legends, and the first offering since 2012’s Away From The World. Clocking in at roughly 55 minutes, this LP arrives at a time of need for balance and soothing simplistic stories that drift us away from the feather ruffling of everyday Hollywood and politics. Not that there is anything simple about Dave Matthews and his mates, but their complex sound does calm and bring smiles to those willing to delve in.
As previously stated, little things. It figures as we get older, people tend to find joy in everyday occurrences. Let’s not talk about government or our divided neighbors, let’s shy away from the music industry beefs and the unfair turbulence caused by the rich few. These topics have there importance, of course, but sometimes we just need a break. That is where Dave Matthews and the gang’s new offering chimes in. Come Tomorrow is a record about the simple things. Relatable material. In a world that’s taken a turn to Kafkaesque settings, Dave Matthews is another voice reminding us that maybe we could take a step back and enjoy – say it with me – the little things.
Album opener “Samurai Cop (Oh Joy Begin),” titled after a sub-par film released in 1991 with a cool title, is a drums-n-guitar driven power-ballad focused on the hopeful purity that overtakes us when a newborn arrives. By contrast, “Do You Remember” is an upbeat swanky mix of playful strings and horns that reflects on our time on this fickle Earth and what love is supposed to look like. Namesake “Come Tomorrow” is a mid-paced tune of both optimism and acquiesce. Croons Matthews “An old man spat and cursed as he spoke // It’s all going to hell and the whole world is broken // The little kid is busy making plans // To save the whole world // Along with that old man,” to a future generation that takes the reins and looks to fix our past missteps – at least that is the plan.
Material from yesteryear shines through on Come Tomorrow as well. The late great Mr. LeRoi Moore‘s notorious horns make a cameo on straight-out-of-the-vault anthems “Can’t Stop” and “Idea of You.” Rounding out the stronger core are the funky soul trappings of “Again and Again” and the longing tales of childhood on the maturely suave “Virginia In The Rain.” Nonetheless, the spectacular apotheosis within Come Tomorrow rests in the unlikely “That Girl Is You.” A tune detailing a casual meet cute that plays simple enough by tune, but is high and mighty through a seldom used gritty-falsetto from Matthews. This is Dave like you have never heard him before – and it is refreshing.
Overall, Come Tomorrow is a sane and vulnerable album. No outlandish statements are made and much of the material comes across as organic and synced. Per usual, Rashawn, Stefan, Carter, and the rest of the gang play it tight, play it right, and create beauty within the elation of sheer musicianship. There are no auto-tunes or computerized gimmicks of enhancement. Come Tomorrow is just a bunch of gifted artists making simple themed jams in a world looking to save itself, from itself. You know, the little things. Cheers!
(Andrés Alvarado/Loudsound Magazine)

Das komplette Tracklisting:

1. Samurai Cop (Oh Joy Begin) - 4:22
2. Can't Stop - 4:43
3. Here On Out - 3:18
4. That Girl Is You - 3:16
5. She - 3:51
6. Idea Of You - 4:44
7. Virginia In The Rain - 6:09
8. Again And Again - 4:25
9. bkdkdkdd - 0:27
10. Black And Blue Bird - 3:33
11. Come On Come On - 4:39
12. Do You Remember - 4:17
13. Come Tomorrow - 4:46
14. When I'm Weary - 1:56

Art-Nr.: 9640
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Outlaws, The - dixie highway [2020]
Pure Freude für die Southern Rock Enthusiasten: Nach 8 langen Jahren ist es endlich da, das neue Studioalbum der legendären Outlaws, neben The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und The Marshall Tucker Band sicher eine der bedeutendsten Bands der goldenen Siebziger Jahre Southern Rock-Ära. Die "Florida guitar army" ist wieder da! Henry Paul, Monte Yoho & Co. präsentieren, was die Outlaws stets ausgezeichnet hat: Exzellente Songs, Henry Paul's unverwechselbarer, einzigartiger Lead-Gesang, klasse Harmonie-Gesänge, starke Melodien, und vor allen Dingen Gitarren, Gitarren und nochmal Gitarren - ohne Ende. "Dixie highway", eingespielt in der Besetzung
Henry Paul: vocals, guitars
Monte Yoho: drums
Steve Grisham: guitars, vocals
Dale Oliver: guitars, vocals
Randy Threet: bass, banjo, vocals
Dave Robbins: keyboards, vocals
Jaran Sorenson: drums, percussion
und als Gast auch noch: Billy Crain: guitar,
zeigt die Outlaws nicht nur musikalisch voll im Saft, ja in geradezu berauschender Form, es dreht sich auch textlich nahezu alles um den Southern Rock. So zum Beispiel in dem furiosen Eröffnungstrack "Southern Rock will never die", in dem die Outlaws ihre verstorbenen, musikalischen Brüder huldigen, darunter Lynyrd Skynyrd's Ronnie Van Zant und Steve Gaines, Marshall Tucker's Toy und Tommy Caldwell, Duane und Gregg Allman, The Charlie Daniels Band's "Taz" DiGregorio und Tommy "TC" Crain, sowie die unvergessenen Outlaws-Gründungsmitglieder Billy Jones, Frank O`Keefe und Hughie Thomasson. "Der Song spiegelt den Geist der Pioniere dieses Genres wider", sagt Henry Paul über die Nummer und ergänzt: "Die Energie, die uns damals alle motiviert hat, inspiriert uns auch heute noch". Ja, inspiriert und motiviert bis in die Haarspitzen scheint die Band tatsächlich zu sein, denn mit welcher Vitalität, mit welcher Dynamik und Power sie zu Werke geht, ist erstaunlich. Schon die ersten 4 Tracks (darunter eine bärenstarke Neueinspielung von "Heavenly Blues" aus dem "Hurry Sundown"-Album) rocken wie geölt über den "Dixie Highway". Sie kennen nur eine Richtung: nach vorn! Und die Gitarristen geben Vollgas, spielen sich bei fast jeder Nummer in einen regelrechten Rausch. Das geht einem regelrecht das Herz auf. Unzählige, saftige, ausgedehnte Soli, Twin-Leads, Dual-Leads, mitreißende Gitarren-Duelle und -schlachten, soweit das Ohr reicht. Henry Paul singt besser denn je und die melodischen Strukturen der Songs sind einfach herrlich. Es ist eigentlich völlig unnötig, irgendwelche Songs besonders herauszustellen, da sie allesamt den puren Guitar Southern Rock-Genuß bieten. Dennoch seien, stellvertretend für das gesamte Album, kurz noch die traumhafte Ballade "Endless ride" mit ihren epischen Gitarren und dem nach einem lässigen Tempowechsel losrockenden, 2-minütigen Gitarrenfinish, die erstklassige Coverversion der Charlie Daniels Band-Nummer "Lonesome boy from Dixie", der treibende, mächtig Dampf, Power und Wucht entfachende Ritt entlang der "Rattlesnake Road", das packende Gitarren-Instrumental "Showdown", das von Frank O'Keefe komponierte und ihm gewidmete "WIndy City's blue", für das Henry Paul ein altes Demo aus dem Jahre 1972 ausgegraben hat, und die abschließende, abermals viele musikalische Freunde erwähnende, wunderbare Ballade "Macon memories" erwähnt. Es passt einach alles! Was wir vor 8 Jahren über das Album "It's about pride" gesagt haben, gilt auch uneingeschränkt für "Dixie highway": "Keine Frage, Hughie Thomasson, Billy Jones und Frank O'Keefe werden wir für immer vermissen, doch diese heutige Besetzung der Outlaws ist eine ganz vorzügliche, auf die die einstigen, legendären Originalmitglieder der Band wirklich stolz sein können - und irgendwie werden sie's 'da oben' auch sein". 11 neue Songs der Outlaws - was für ein Southern Rock-Fest!

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Rock Will Never Die - 5:18
2. Heavenly Blues - 4:49
3. Dixie Highway - 5:48
4. Over Night from Athens - 4:23
5. Endless Ride - 6:05
6. Dark Horse Run - 5:48
7. Rattlesnake Road - 4:08
8. Lonesome Boy from Dixie - 4:48
9. Showdown - 3:10
10. Windy City's Blue - 5:44
11. Macon Memories - 4:30

Art-Nr.: 10003
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southern Rock will never die
Heavenly Blues
Dixie highway
Over night from Athens
Endless ride
Rattlesnake road
Showdown
Macon memories

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Sheepdogs, The - changing colours [2018]
Schon die Musik ihres letzten Albums "Future nostalgia" bezeichneten wir als ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival, was nun uneingeschränkt und mit allem Nachdruck auch für ihr neues Prachtwerk "Changing colours" gilt. "The Sheepdogs make the 1970s rock scene sound like it’s alive and well", ohne dabei auch nur ansatzweise "angestaubt" zu klingen. Nein, diese Band aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan wirkt mit ihrer Spielfreude, ihren herausragenden musikalischen Fähigkeiten, ihrer Variabilität und ihren erfrischenden Arrangements top aktuell. Großartig! Seit ihrem letzten Album haben die Sheepdogs im übrigen einen äußerst prominenten Neuzugang in ihren Reihen zu verzeichnen, und zwar niemand geringeren, als den schon als "Wunderkind" gefeierten, begnadeten jungen Bluesrock-Gitarristen Jimmy Bowskill, der den ausgestiegenen Rusty Matyas mehr als adäquat ersetzt. Die Einflüsse der Band reichen von solchen Ikonen wie Led Zeppelin, den Small Faces, Creedence Clearwater Revival über The Allman Brotthers Band, Lynyrd Skynyrd und, um mal aktuellere "Helden" zu nennen, Gov't Mule, aber auch von der Steve Miller Band, bis hin zu Gram Parsons und Crosby Stills Nash & Young. Ja, ihrem Energie-geladenen, klassischen Retro-Rocksound haben sie nun, und das bekommt ihnen richtig gut, auch noch ein paar Rootsrock-, Retro-Americana- und Retro-Country-Elemente hinzugefügt. Großen Anteil daran hat Jimmy Bowskill, der neben der Lead-Gitarre (wir hören immer wieder herrliche Twin Gitarren, bedient von Bowskill und Frontmann Ewan Currie), auch eine hervorragend eingefügte Pedal Steel Guitar, Mandoline, Banjo und sogar mal eine Fiddle bedient. Das kommt extrem gut! Ob Songs wie der dynamisch und kernig rockende, mit ordentlich fetten Gitarren eingespielte, angenehm geradeaus rockende Opener "Nobody", das mächtig "alt" und retro klingende, voller dreckiger, kraftvoller Gitarren und satter Leads aus den Lautsprechern preschende, mit einen Hauch von Psychedelia umwehte "I've got a hole where my heart should be", der mit tollen Twin-Riffs und -Leads gespickte, leicht southern angehauchte, erdige Retro Rocker "Saturday night", das mit Pedal Steel, E-Piano und feinsten akustischen Gitarren inszenierte, sehr melodische, viel Americana-Feeling verbreitende, wunderbare "Let it roll", der jammige, mit toller Percussion unterlegte, herrlich groovende Psychedelic-Trip "The big nowhere", das soulige, mit klasse integrierten Bläsern vorgetragene "I ain't cool", das Seventies Country-lastige mit wundervollen Gitarren (auch Pedal Steel) angereicherte, traumhaft lockere, ein prächtiges Gram Parsons-Feeling versprühende, toll ins Ohr gehende "Up in Canada" oder das CSNY-mässige "Run Baby run" - die Sheepdogs machen einen fantastischen Job. Die Band nimmt eine vorzügliche Entwicklung. "Changing colours" ist ein baumstarkes, den Sound der Siebziger packend wiederbelebendes Retro-Teil in vielen musikalischen "Farben", dem man sich kaum entziehen kann. Die Sheepdogs sind eine wirklich tolle Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody - 4:30
2. I've Got a Hole Where My Heart Should Be - 3:14
3. Saturday Night - 2:54
4. Let It Roll - 3:42
5. The Big Nowhere - 3:40
6. I Ain't Cool - 3:26
7. You Got to Be a Man - 2:16
8. Cool Down - 2:37
9. Kiss the Brass Ring - 1:50
10. Cherries Jubilee - 2:17
11. I'm Just Waiting for My Time - 4:20
Medley:
12. Born a Restless Man - 1:39
13. The Bailieboro Turnaround - 1:31
14. Up in Canada - 3:47
15. Hms Buffalo - 0:59
16. Esprit Des Corps - 2:33
17. Run Baby Run - 4:23

Art-Nr.: 9598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody
I've got a hole where my heart should be
Saturday night
Let it roll
I ain't cool
I'm just waiting for my time
Up in Canada
Run Baby run

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Sugarland - bigger [2018]
Darauf haben die Fans sehnsüchtig gewartet. Ihre Auszeit ist vorüber. Jennifer Nettles und Kristian Bush, alias Sugarland, sind mit einem neuen Studioalbum zurück - und zwar in allerbester, altbekannter Stärke. Die 11 erstklassigen Tracks auf "Bigger" sind ein Musterbeispiel dafür, wie gelungen eine Synthese aus New Country und Pop klingen kann, ohne das dabei das Niveau auf der Strecke bleibt. Hier reiht sich ein potentieller Hit mit tollen Refrains und Melodien an den nächsten - mal voller Energie und mit Tempo, mal eingehüllt in wunderbare Balladen. Sehr starkes "Comeback"-Album, dass sich durchaus eher an den Frühwerken Sugarland's, als an den späteren Werken orientiert, wenngleich etwas poppiger. Doch das tut der Sache hier, wie gesagt, keinen Abbruch". "Bigger" ist tatsächlich richtig "big" - ein neuer "Knaller" von Sugarland.

Das komplette Tracklisting:

1. Bigger - 3:25
2. On A Roll - 3:01
3. Let Me Remind You - 3:45
4. Mother - 3:48
5. Still The Same - 3:38
6. Lean It On Back - 3:39
7. Babe [feat. Taylor Swift] - 3:35
8. Bird In A Cage -
9. Love Me Like I'm Leaving - 5:26
10. Tuesday's Broken - 3:14
11. Not The Only - 4:54

Art-Nr.: 9638
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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