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Adams, Ryan - easy tiger [2007]
Der genauso exzentrische, wie charismatische und geniale Singer-Songwriter veröffentlicht mit "Easy tiger" sein nunmehr neuntes Solo-Album, und, -man mag es kaum sagen-, es ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden. Was wir geboten bekommen, ist ein wunderschöner Ausflug in die faszinierende Welt Adams'scher Alternate Country-/Americana-Musik, durchzogen von hinreißenden, betörenden Melodien und herrlichen, entspannten Gitarrenarrangements (immer wieder angereichert mit exzellenter Steelguitar und feinen, dezenten Piano-Ergänzungen). Die Nähe zu seinen früheren Whiskeytown-Tagen scheint nie größer gewesen zu sein, und dennoch befindet sich Ryan Adams einmal mehr auf einer Welle kreativer Höhenflüge. Dabei reichen die Spuren von Grateful Dead bis zu Neil Young, von Gram Parsons bis zu Rufus Wainwright! Eingespielt hat Adams die Songs einmal mehr mit den Cardinals (Brad Pemberton, Jon Graboff, Chris "Spacewolf" Feinstein und dem großartigen Neal Casal), wobei auffällt, daß er eine ganze Anzahl der Stücke gemeinsam mit den Mitgliedern seiner Backing-Band komponiert hat. Trotz teils sehr transparenter, vielschichtiger Instrumentierung wirkt das gesamte Werk überaus entspannt und locker. Viel Twang! Toughe, dreckige, straighte Rocker sucht man vergebens! Klarer, sauberer Sound! Ob der von großartigen E-Gitarren umgebene, getragene, aber durchaus kraftvoll in Szene gesetzte Americana-/Alternate Country-Rocker "Goodnight Rose" mit seinen herrlichen Steelguitar-Klängen im Hintergrund, die wundervoll melodisch ins Ohr fließende Roots-/Folk-/Pop-Nummer "Two" mit einer gewissen Sheryl Crow als Background-Sängerin, der traumhaft schöne, durchaus knackige, semi-akustische Alternate Country-Rocker "Everybody knows" mit den herrlich transparenten Gitarren, der würzige, kräftige und riffige Rootsrocker "Halloweenhead" mit dem starken Lead Gitarren-Sound (klingt fast wie ein Synthesizer), das trockene, spröde, traurig und gebrechlich anmutende, akustisch instrumentierte "Oh my God, whatever, etc." (schönes Banjo-Picking, Piano), der exzellente, sehr traditionelle, Herz-zerreißende Countrywaltz "Tears of God" mit seiner heulenden Steelguitar, die lässige Bluegrass-Nummer "Pearls on a string" (tolles Mandolinen-, Banjo-, Acoustic Gitarren-Spiel), die flotte, flockige, lockere Retro Roots-Pop-Nummer "Two hearts" mit ihrer herrlichen Melodie und den lässigen Gitarren, oder die grandiose Ballade "I taught myself how to grow old", die ein US-Kritiker als eine der besten "Harvest"-Outtakes charakterisiert, die Neil Young nie geschrieben hat - all diese Songs strahlen eine geradezu hypnotische Schönheit aus! Herausragende Americana-Musik, entspannt, countryfiziert, folkig, sowohl die Leichtigkeit des Pops, als auch die Ernsthaftigkeit großer Singer/Songwriter-Kunst ausstrahlend, die ganze Magie eines unwiderstehlichen Ryan Adams innehabend! Ein brillantes Werk!

Art-Nr.: 5048
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Allman Betts Band - down to the river [2019]
Der legendäre Blues-/Southern-Rock der The Allman Brothers Band lebt weiter! Devon Allman (Gregg Allman's Sohn) und Duane Betts (der Sohn von Dickey Betts) präsentieren mit der neu gegründeten Allman Betts Band endlich ihr lang ersehntes Debutalbum - und es ist ein Killer-Teil geworden. Jammiger, hinreißender Southern Rock und bluesiger Rock mit allem, was die Vorfahren der Zwei je ausgezeichnet hatte, führen sie mit HIngabe, Herzblut, großer Spielfreude, jeder Menge Authentizität, dem ihnen angeborenen Spirit und großer musikalischer Klasse fort. Das Songmaterial ist fantastisch. Mit 3 Gitarristen, 2 Drummern, Bass und Keyboards spielen sie sich im Handumdrehen in die Herzen aller Allmans- und Southern Rock-Fans. "Long live The Allman Betts Band"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Down To The River is the highly anticipated debut album from the Allman Betts Band recorded at the legendary Muscle Shoals Sound Studios. The album was produced by Matt Ross-Spang. The Allman Betts Band consists of Devon Allman (guitar/vocals), Duane Betts (guitar/vocals), Berry Oakley Jr. (bass), Johnny Stachela (guitar), John Ginty (keyboards), R Scott Bryan (percussion), and John Lum (drums).
In the summer of 2018, Duane Betts joined the Devon Allman Project on a tour as Allman and Betts performed their own original material along with a few Allman Brothers Band covers. The two began writing music together on the back of their tour bus for a new album. Allman (the son of Gregg Allman) and Duane (the son of Dickey Betts) made a phone call to Berry Oakley Jr. (son of Berry Oakley) and the Allman Betts Band was born.
The album opens with the first single, “All Night,” an upbeat rocker featuring Devon on vocals. The Betts penned “Shinin” follows where Duane takes over vocal duties. The track features a memorable guitar riff with a harmony between Betts and Allman that transports the listener back to the 1970s, truly timeless. Johnny Stachela’s slide guitar is also very prominent and compliments the track well. The title track “Down To The River” has Devon back on vocals and has a more laid back vibe. “Melodies Are Memories” is another standout track with Duane on vocals and Stachela’s slide guitar all over it.
“Autumn Breeze” is the longest track on the album and the definite jam track clocking in at 8 minutes and 43 seconds. There’s 9 tracks total on the album, but there is a cover. “Southern Accents” is a tip of the hat to Tom Petty and features Devon signing over Ginty’s piano. “Long Gone” closes things out with Devon and Duane trading off vocals, which is fitting since they trade off lead duties throughout the album.
Expectations were high for this album, but the Allman Betts Band delivers the goods. It’s an album where the group pays homage to its famous lineage while creating a legacy of its own. The band is in midst of a major worldwide tour and has been on the road relentlessly since its formation. Down To The River is a great start to what will hopefully be a long run for the Allman Betts Band. (Pete Francis / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. All Night - 4:44
2. Shinin' - 4:29
3. Try
4. Down To The River
5. Autumn Breeze - 8:43
6. Good Ol' Days
7. Melodies Are Memories
8. Southern Accents
9. Long Gone

Art-Nr.: 9839
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - live from the top [2019]
Reissue des bereits 2010 erschienenen, seinerzeit aber nur bei Konzerten erhältlichen Live-Albums von Mike Zito, das er nun über sein kürzlich gegründetes, eigenes Label "Gulf Coast Records" neu herausbringt. Das Teil ist ein über 76-minütiges, furioses Live-Bluesrockfest der Extraklasse! Mitgeschnitten während der Aftershow-Party des 2010er "Blues from Te Top"-Festivals "at Smokin' Mo's" in Winter Park/Colorado bei zwei Auftritten am 25. und 26. Juni 2010, präsentieren sich der begnadete Gitarrenvirtusoe und seine Band (die späteren Wheel-Mitglieder Bob Lee an den Drums, John Morris am Bass und Jimmy Carpenter mit brillantem Tenor Sosophon-Spiel), sowie einige Überraschungsgäste, wie Nick Moss (guitar), Curtis Salgado (harp), Ana Popovic (guitar) und Teresa James (vocals) in prächtiger Spiellaune. Zito spielt wie ein "junger Gott". "One hell of a guitarslinger!" Die Setlist beinhaltet einige tolle Live-Fassungen von Songs seines damals aktuellen Albums "Pearl river", aber auch einige grandios dargebotene Coverversionen, wie etwa eine famose Fassung des nicht klein zu kriegenden Hendrix-Evergreens "Hey Joe". Weitere Highlights sind beispielsweise der packende, klassische, von fetten Riffs und flammenden Slideläufen geprägte Texas Bluesrock-Shuffle "Natural born lover" (tolles Sax-Solo von Carpenter), das rootsrockige, von einer herrlichen Melodie durchzogene "One step at a time", das leidenschaftlich interpretierte, voller Seele steckende Cover von McKinley Morganfield's "19 years old", das swampige "Pearl river", das toll groovende "Dead of night", das nostalgisch bluesige "C'mon baby", sowie der hinrei0ende, ungemein emotionale Slow Blues-Klassiker "All last night" (komponiert von George Smith), bei dem Zito mit einem ausgeprägt langen, genauso filigranem wie packendem Gitarrensolo brilliert. Was für ein Ritt! Tierisch starkes, fulminantes Live-Dokument von Gitarrenhexer und Blues Music Award-Gewinner Mike Zito (ex Royal Southern Brotherhood), produziert von David Z.

Die komplette Setlist:

1. Natural Born Lover - 7:20
2. Big Mouth - 5:04
3. One Step at a Time - 4:53
4. Shoes Blues (w. Teresa James) - 3:45
5. 19 Years Old (w. Nick Moss & Curtis Salgado) - 8:01
6. Pearl River - 5:12
7. Dead of Night - 5:00
8. C'mon Baby - 6:15
9. Sugar Sweet (w. Ana Popovic) - 5:36
10. Superman - 5:41
11. All Last Night - 5:57
12. Hey Joe - 9:22
13. Ice Cream Man - 4:07

Art-Nr.: 9877
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Natural born lover
One step at a time
19 years old
Pearl river
Dead of night
C'mon baby
All last night

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