Artikel 1 bis 6 von 6 gefundenen...

[1-15]

 
Anderson, Hamish - out of my head [2019]
Australiens "hot young blues-roots-rock talent" Hamish Anderson aus Melbourne, der sich aber mittlerweile hauptsächlich in den USA aufhält, schickt sich mit seinem zweiten, exzellenten Album "Out of my head" an, in der Gitarren-/Rootsrock-/Bluesrock-Welt eine ordentliche "Duftmarke" zu hinterlassen. Als Vorbilder solche Ikonen, wie die "three kings" (Albert King, B.B. King und Freddie King), Peter Green und Keith Richards, dazu hochgradig beeinflusst von Leuten wie Howlin Wolf, Buddy Guy, Jeff Buckley, Tom Petty und Eric Clapton, von "Total Guitars" als einer der "10 Best New Guitarists in 2018" ausgezeichnet und von den Fans und Experten bereits gleichermaßen geliebt, offeriert Anderson (guitars, vocals) mit seinen Mitstreitern Jerry Borgé (keyboards), Chris Bruce (bass) und Johnny Radelat (drums) ein bemerkenswert vielseitiges und sehr ausgereiftes, hochklassiges Album an der Schnittstelle zwischen Blues, Rock, Bluesrock und Rootsrock, mit Spuren von Soul, Americana und oft auch einem unterschwelligen "Southern-Smell", das durch sein wunderbares Retro-Ambiente genauso zeitlos wie zeitgemäß rüberkommt. Ein amerikanischer Journalist sagt dazu: "This young artist clearly knows the path from nostalgia to the future". Anderson, ein hochbegabter Songwriter (alle Tracks stammen aus seiner Feder), sehr cooler Sänger mit einer klasse Stimme, und, wie gesagt, herausragender Gitarrist, verfügt über ein ausgeprägtes musikalisches Verständnis. Das durchweg prächtige Songmaterial steckt voller spürbarer Spielfreude, ist dabei genauso kreativ wie melodisch strukturiert, wirkt rau, erdig, natürlich, authentisch, und ist ohne jeden unnötigen, aufgesetzten "Schnickschnack" auf den Punkt produziert vom Grammy-dekorierten Meisterproduzenten Jim Scott (u. a. Tom Petty and the Heartbreakers, Tedeschi Trucks Band und Wilco). Mit kernigen, zündenden, Stones-mäßigen Riffs startet der grandiose, bluesige Rocker "No good", der das Album wunderbar straight eröffnet. Kraft, ein feines, hintergründiges Sixties-/Seventies-Flair, tolle Melodie, schöne Orgel-Fills, scharfe, beißende E-Gitarrenbreaks und ein satter Sound zeichnen den Song aus. Der Funke springt unmittelbar über und man weiß sofort: Das wird ein klasse Album! Schrammende, raue Acoustic Gitarren-Riffs, ein sofort einsetzender, markanter, treibender Bass, entsprechend dynamische Drums, sowie viel Blues- und Rock-Drive prägen das anschließende, furiose "Breaking down", bei dem man fast ein wenig an die Glanztage der legendären Who um Pete Townshend erinnert wird. Nach dem entspannten, ruhigeren, souligen, balladesken "What you do to me", folgt mit dem starken "You give me something" der nächste, raue, straighte Bluesrocker, vollgepackt mit herrlich verzerrten E-Gitarren, inkl. eines tierischen, glühenden Solos am Ende des Siongs. Toller Groove! Dann das Titelstück "Out od my head": Wunderbar flockig, locker und, im besten Sinne des Wortes, poppig, dazu mit einer unbeschwerten Westcoast-Leichtigkeit und einem entfernten Tom Petty-Flair, fließt dieser Retro-Rocker aus den Lautsprechern. Sehr schön hier, das keine, aber sehr feine, Acoustic Gitarren-Solo des Meisters. In eine ähnliche Kerbe schlägt das überaus melodische, lässige, dezent psychedelische, mit tollem E-Gitarrenspiel garnierte "The fall". Die Power kehrt zurück mit dem dreckigen Bluesrocker "World's gone mad" (schön jammige, satte Gitarrenarbeit gegen Emde der Nummer), während das Album schließlich mit der wundervollen, ein leichtes Southern-Feeling versprühenden, semi-akustischen Americana-Ballade "Dark eyes" (fein akzentuierte Gitarren, tolles Piano- und Orgelspiel) genauso stark endet, wie es angefangen hatte. "Out of my head" demonstriert das immense Potenzial von Hamish Anderson. Das Werk wird diesen jungen Australier fest in der Roots-/Blues-/Rock-Szene etablieren. Es ist immer wieder toll zu beobachten, mit welchem Herblut und welcher Leidenschaft sich junge Künstler dieser Art von Musik verschreiben. Hamish Anderson mit einer herausragenden Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. No Good - 4:29
2. Breaking Down - 3:12
3. What You Do to Me - 4:53
4. You Give Me Something - 3:52
5. Out of My Head - 3:46
6. The Fall - 3:56
7. Damaged Goods - 3:57
8. World's Gone Mad - 3:45
9. Happy Again - 3:29
10. You Really Know What Love Is - 3:07
11. Dark Eyes - 5:00

Art-Nr.: 9886
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No good
Breaking down
You give me something
Out of my head
The fall
World's gone mad
Dark eyes

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Georgia Shine Band - quicksand [2019]
"Good ole smokin' hot original Southern Rock" ohne jeden Schnörkel, das ist es, was sich die 2013 in Atlanta/Georgia gegründete Georgia Shine Band auf die Fahnen geschrieben hat und auch auf ihrem gerade erschienenen, zweiten Album "Quicksand" mit aller Hingabe auslebt. 3 Gitarren, Bass und Schlagzeug bilden das klassische Southern Rock Line-Up, das alles bietet, was es für straighten Guitar Southern Rock mit feurigen Soli und dynamischen Double Leads braucht. Kopf der Band ist Sänger, Songwriter/Texter und Gitarrist Doug Southern, dessen passender Name auch gar keine andere Möglichkeit zulässt, als die der eingeschlagenen Musikrichtung. Komplettiert wird das Quintett durch die beiden weiteren Lead-Gitarristen Kevin Taylor und Dustin McElroy (beide haben früher mit dem einstigen, mittlerweile leider verstorbenen Lynyrd Skynyrd-Drummer Bob Burns in einer Band gespielt, Taylor auch sporadisch mal für Molly Hatchet), sowie Bassist Brian Watson und Drummer Blake Jones. Das Songmaterial, deutlich orientiert an der goldenen Siebziger-Ära des Southern Rocks ala Molly Hatchet, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und vor allem Lynyrd Skynyrd, besteht aus einer gesunden Mischung kraftvoller, kerniger, zuweilen durchaus "harter" Uptempo-Tracks und einiger sehr schöner, ruhigerer Nummern. Los geht's mit dem stampfenden, fett rockenden Titelstrack "Quicksand", standesgemäß vollgepackt mit satten Southern-Riffs, Twin-Licks und quirligen E-Gitarren-Soli. Keine Frage, die Southern Rock-Party ist eröffnet. Es folgt das kernige "D-Day", ein mit viel treibender Power und der vollen Lead Gitarren-Fraktion nach vorn rockender Old School Southern Boogie. Stark hier die wechselseitigen Gitarren-Soli und die Genre-typischen Twin Guitar-Klänge im Mittelteil. Wie gesagt, ein paar großartige, Skynyrd-mässige Balladen hat die Truppe auch drauf. Die erste davon ist das melodische, sehr schöne, mit tollen Acoustic Gitarren-Riffs und feinen E-Gitarrenlinien inszenierte "My truck", wie auch das prächtige, voller saftiger E-Gitarren steckende "Hard times". "What a way to die" und das straighte, von fetten Lead Gitarren durchzogene "Gotta get it back" produzieren dann wieder deutlich mehr Dampf. Gerade bei dem letzteren werden die Gitarristen wieder richtig von der Leine gelassen und dürfen sich mit ihren Soli und Dual-Attacken einmal mehr nach Herzenslust austoben. Das lange Gitarrenbreak macht richtig Laune. Die Georgia Shine Band weicht von ihrem eingeschlagenen Pfad während des kompletten Albums keinen Millimeter ab, inklusive des erstklassigen Finaltracks "Mulberry Rock", einem sehr gefälligen, absolut Lynyrd Skynyrd-typischen Classic Southern Rocker, bei dem die Jungs nochmal ein ordentliches Feuerwerk zünden. Enthalten ist im übrigen auch eine prima Coverversion von Molly Hatchet's "Bounty hunter". Es ist einfach schön, mal wieder diesen erdigen, "pure and simple" Southern Rock der guten, alten Zeit zu hören. Zum Glück gibt es immer noch Bands, die diesen mit Herzblut und ohne jeden Schnörkel spielen - einfach, weil es ihnen Spaß macht. Und uns, als Fans, macht es natürlich ebenso viel Spaß. Vielen Dank, Georgia Shine Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Quicksand - 3:49
2. D-Day - 5:27
3. My Truck - 3:24
4. Hypocrite - 3:19
5. Hard Times - 5:15
6. What a Way to Die - 3:12
7. Etched in My Soul - 4:43
8. Gotta Get It Back - 5:14
9. This Letter - 4:08
10. Stop the Bleeding - 3:54
11. Bounty Hunter - 3:15
12. Mulberry Rock - 4:46

Art-Nr.: 9889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Quicksand
D-Day
My truck
Hard times
What a way to die
Gotta get it back
Mulberry Rock

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Quaker City Night Hawks - qcnh [2019]
Leidenschaftlicher "Greasy Texas Rock'n Roll" - das ist es, was die großartig aufspielenden Quaker City Night Hawks zu Besten geben. Auch ihr neues Album, schlicht "QCNH" betitelt, zeigt die Truppe aus dem texanischen Fort Worth wieder in bestechender Verfassung. Die "Quakers", um die beiden hervorragend aufspielenden Gitarristen David Matsler und Sam Anderson (beide auch Gesang) präsentieren eine ungemein zwanglose, voller Spielfreude steckende, erdige, dreckige, im positivsten Sinne ungeschliffene, zündende Mischung aus Southern Rock, Bluesrock, Rootsrock, Americana und diesem typisch texanischen Red Dirt Rock, wie man ihn wohl nur im "Lonestar"-State zelebrieren kann. Ehrlich und authentisch durch und durch. Das Songmaterial ist erste Klasse. Einflüsse von ZZ Top, Lynyrd Skynyrd oder The Black Crowes sind spürbar, auch Spuren von Blackberry Smoke, mit denen sie im Übrigen schon zusammen auf Tour waren, sind zu erahnen, doch die "Quakers" haben ihren ganz eigenen, so herrlich unverbrauchten, variablen Stil, der sie auf der anderen Seite auch wieder einzigartig macht, längst gefunden. Es macht einfach nur Laune, dieser großartigen Truppe zuzuhören. Produziert hat im übtigen ex White Denim-Gitarrist Austin Jenkins, in einem. klasse, vollkommen natürlichen Siebziger Jahre Retro-Sound. Es passt halt alles erstklassig zusammen. Gefällige, dabei aber wunderbar erdige E-Gitarren-Riffs, ziehen sich durch den prächtigen Opener "Better in the morning", einem gleich super gut hängen bleibenden, southern-flavoured Rootsrocker, der trotz seiner prima Melodik und der angenehmen Lockerheit auch eine ordentliche, bluesig rockende Power und viel Texas-Spirit versprüht. Die Basis für die nachfolgenden Highlights (im Grunde besteht das komplette Album aus Highlights) ist gelegt, wie etwa das kernige, "heiße", von funky E-Gitarren und einem "geilen" Southern-/Funk-Groove bestimmte "Suit in the back". Viel Americana- und ein flockiges Alternate Countryrock-/Roots-Feeling verbreitet das herrlich lockere, von einer hinreißenden Melodie durchzogene, dennoch natürlich raue, staubige "Colorado", ein musikalischer Roadtrip par excellence. Grandios hier die beiden satten, ein klasse Southern-Flair produzierenden E-Gitarren-Soli, und die sich im Hintergrund haltende, lässig flüssige Klavier-Begleitung. Tolle Nummer! Kernigen, stampfenden Southern-/Texas-Bluesrock bietet das mächtig dampfende "Fox in the henhouse", das sich wie ein Mix aus ZZ Top, The Black Crowes und Lynyrd Skynyrd aus den Lautsprechern drückt. Wunderbar dreckige, fette Riffs, klimperndes Honky Tonk-Piano und glühende E-Gitarren-Ritte erzeugen eine Menge Power. Richtig ab geht's auch bei dem kochenden, ja schon fast "heavy" aus den Boxen galoppierenden Boogie "Hunter's moon". Hat durchaus wieder etwas von ZZ Top, klingt ordentlich southernrockig, wirkt aber irgendwie auch wie ein mächtiger "Black Sabbath goes Southern"-Rocker. Rattenscharf! Ganz gegensätzlich dazu kommt das ruhige, nahezu akustisch gehaltene, sehr schöne, rootsige, Americana-mässige "Elijah Ramsey", während die Band mit dem abgefahrenen, aber sehr starken "Grackle king" ihre psychedelische Seite zeigt. Klasse hier dieses "schwebende" Feeling in Kombination mit den trocken, dreckigen E-Gitarren. Laut und straight rockend, an der Schnittstelle zwischen Roots- und Southern Rock, beschließen die Jungs schließlich mit dem Knaller "Freedom" dieses prächtige Album. Eine tolle, von vorn bis hinten in sich stmmig wirkende, beeindruckende Scheibe der Quaker City Night Hawks, die damit in der Rootsrock- und Southern Rock-Szene ihren festen Platz gefunden haben dürften. Dieser Band ist mit dem hier gezeigten Potential noch eine Menge zuzutrauen. Ein wirklich großer Wurf der QCNH!

Das komplette Tracklisting:

1. Better In the Morning - 3:14
2. Suit in the Back - 2:53
3. Colorado - 4:00
4. Pay to Play - 4:23
5. Fox In the Henhouse - 4:20
6. Hunter's Moon - 2:55
7. Elijah Ramsey - 5:03
8. Grackle King - 5:21
9. Tired of You Leaving - 2:59
10. Freedom - 3:03

Art-Nr.: 9778
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Better in the morning
Suit in the back
Colorado
Fox in the henhouse
Hunter's moon
Grackle king
Freedom

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Soars, J.P. - let go of the reins [2019]
Erst vor wenigen Monaten begeisterte J.P. Soars die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde mit seiner großartigen Veröffentlichung "Southbound l-95", und nun legt er schon mit seinem neuen Werk "Let go of the reins" adäquat nach. Das Teil ist erneut ein Volltreffer! Einzigartiger, swampiger, southern-rooted Bluesrock, der selbst die Alligatoren in den Sümpfen des amerikanischen Südens in Wallung bringt. Entstanden ist, dass das Album an nur 5 Tagen während einiger Marathon-Sessions in den Whiskey Bayou-Studios seines langjährigen Freundes und Blues-Kollegen Tab Benoit aufgenommen wurde, der das Werk auch produzierte. Soars (vocals, guitars, dobro, mandolin), Bassist Chris Peet, Tab Benoit an den Drums und Keyboarder Tillis Verdin trafen sich dort und jammten einfach drauf los. Man hatte keine Songs beisammen. Soars ließ sich während der Jammings treiben und inspirieren. Alles lief wie von selbst. Melodien und Texte sprudelten nur so aus ihm heraus und er begann die Stücke in Windeseile zu schreiben. Das entstandene, hochklassige Material und die ein oder andere Coverversion wurden unmittelbar live im Studion aufgenommen und resultierren nun in dieser wunderbaren CD. Man spürt sie regelrecht, die Authentizität, die Freude der Musiker, den Spirit und die Seele dieser Songs. Frisch, dreckig, rau, unbekümmert, voller Spielfreude, dazu dieses herrliche Southern-Flair - die gute Laune, die man offenbar bei den Aufnahmen hatte, kommt unmittelbar rüber. Der in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber schon seit vielen Jahren im Süden Floridas lebende Soars ist ein wahres Multitalent, ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, bärenstarker Gitarrist, der hier immer wieder mit blendenden Gitarrensoli brilliert. Los geht's mit dem herrlich sumpfigen, swampig und leicht funky groovenden, unterschwellig drückenden, "heißen", gut in die Beine gehenden, schön "tighten" Southern-Bluesrocker "Been down so long", im übrigen eine toll inszenierte Coverversion von J.B. LeNoir. Die großartige Gitarrenarbeit von Soars und die nicht minder starke Orgel von Verdin ergänzen sich super, jeweils mit vorzüglichen Soli. Ein Auftakt nach Maß! Die nächste Coversversion folgt sofort im Anschluß mit einer sehr nach Southernrock duftenden, schön rootsig und ein wenig country-infizierten Fassung des alten Ozark Mountain Daredevils-Hits "If you wanna get to heaven". Soars’ "big guitar and gruff vocals" neben dem wunderbaren "driving beat" sind eine Klasse für sich. Nun folgen einige Eigenkompositionen. Zunächst die großartige, bluesige Verneigung an Freddie King mit dem forschen "Freddie King thing". Fantastische Lead Gitarre, feine Orgel-Fills und eine coole Backline, dazu Soars' unverwechselbarer, knarziger Gesang - das ist einfach klasse. Es folgt das sehr effektvolle, von einem wunderbaren, swampigen Hill Country-Groove getragene, gut nach vorn gehende, ein wenig psychedelisch und "bedrohlich" anmutende Titelstück "Let go of the reins", das voller bluesigem Southern-Flair steckt und mit hoch interessanter Gitarrenarbeit aufwartet. "Lonely ride" hingegen ist eine tolle, leicht soulige, bluesige Ballade, deren feine Lead Acoustic-Gitarre, inkl. eines klasse Solos, ein dezentes, sehr schöne "spanish guitar feeling" versursacht. Klasse hier auch die effektvollen, unauffälligen E-Gitarren- und Orgel-Tupfer. Ob der raue, dampfende Uptempo Blues Rock'n Roller "Have mercy on my soul" mit seinen "fiery guitars", das jazzige Django Reinhardt-Instrumental "Minor Blues", oder das wunderbare, mit großartigem Dobro-Spiel des Protagonisten aufwartende, ruhige, das Album abschließende, country-infizierte, rootsige "Old silver bridge", Soars und Company ziehen ihre außergewöhnliche Musikalität gekonnt und ohne jeden Ausfall bis zum Ende durch. "Blues fans would and should be grateful for this highly recommended, vibrant and heartfelt collection", heißt es in einem U.S-Review. Dem schließen wir uns vorbehaltlos an. Spitzenmäßige Arbeit von Soars und seinen Freunden. Ein wunderbares, southern-swampiges, bluesiges Vergnügen!

Das komplette Tracklisting:

1. Been Down so Long - 5:38
2. If You Want to Get to Heaven - 3:38
3. Freddie King Thing - 3:17
4. Let Go of the Reins - 5:21
5. Crows Nest - 4:47
6. Lonely Fire - 5:11
7. Have Mercy on My Soul - 4:10
8. Let It Ride - 2:39
9. Minor Blues - 4:11
10. Time to Be Done - 5:22
11. Old Silver Bridge - 3:46

Art-Nr.: 9878
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Been down so long
If you wanna get to heaven
Freddie King thing
Let go of the reins
Lonely fire
Have mercy on my soul
Old silver bridge

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Zito, Mike - live from the top [2019]
Reissue des bereits 2010 erschienenen, seinerzeit aber nur bei Konzerten erhältlichen Live-Albums von Mike Zito, das er nun über sein kürzlich gegründetes, eigenes Label "Gulf Coast Records" neu herausbringt. Das Teil ist ein über 76-minütiges, furioses Live-Bluesrockfest der Extraklasse! Mitgeschnitten während der Aftershow-Party des 2010er "Blues from Te Top"-Festivals "at Smokin' Mo's" in Winter Park/Colorado bei zwei Auftritten am 25. und 26. Juni 2010, präsentieren sich der begnadete Gitarrenvirtusoe und seine Band (die späteren Wheel-Mitglieder Bob Lee an den Drums, John Morris am Bass und Jimmy Carpenter mit brillantem Tenor Sosophon-Spiel), sowie einige Überraschungsgäste, wie Nick Moss (guitar), Curtis Salgado (harp), Ana Popovic (guitar) und Teresa James (vocals) in prächtiger Spiellaune. Zito spielt wie ein "junger Gott". "One hell of a guitarslinger!" Die Setlist beinhaltet einige tolle Live-Fassungen von Songs seines damals aktuellen Albums "Pearl river", aber auch einige grandios dargebotene Coverversionen, wie etwa eine famose Fassung des nicht klein zu kriegenden Hendrix-Evergreens "Hey Joe". Weitere Highlights sind beispielsweise der packende, klassische, von fetten Riffs und flammenden Slideläufen geprägte Texas Bluesrock-Shuffle "Natural born lover" (tolles Sax-Solo von Carpenter), das rootsrockige, von einer herrlichen Melodie durchzogene "One step at a time", das leidenschaftlich interpretierte, voller Seele steckende Cover von McKinley Morganfield's "19 years old", das swampige "Pearl river", das toll groovende "Dead of night", das nostalgisch bluesige "C'mon baby", sowie der hinrei0ende, ungemein emotionale Slow Blues-Klassiker "All last night" (komponiert von George Smith), bei dem Zito mit einem ausgeprägt langen, genauso filigranem wie packendem Gitarrensolo brilliert. Was für ein Ritt! Tierisch starkes, fulminantes Live-Dokument von Gitarrenhexer und Blues Music Award-Gewinner Mike Zito (ex Royal Southern Brotherhood), produziert von David Z.

Die komplette Setlist:

1. Natural Born Lover - 7:20
2. Big Mouth - 5:04
3. One Step at a Time - 4:53
4. Shoes Blues (w. Teresa James) - 3:45
5. 19 Years Old (w. Nick Moss & Curtis Salgado) - 8:01
6. Pearl River - 5:12
7. Dead of Night - 5:00
8. C'mon Baby - 6:15
9. Sugar Sweet (w. Ana Popovic) - 5:36
10. Superman - 5:41
11. All Last Night - 5:57
12. Hey Joe - 9:22
13. Ice Cream Man - 4:07

Art-Nr.: 9877
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Natural born lover
One step at a time
19 years old
Pearl river
Dead of night
C'mon baby
All last night

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!