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Anderson, Hamish - out of my head [2019]
Australiens "hot young blues-roots-rock talent" Hamish Anderson aus Melbourne, der sich aber mittlerweile hauptsächlich in den USA aufhält, schickt sich mit seinem zweiten, exzellenten Album "Out of my head" an, in der Gitarren-/Rootsrock-/Bluesrock-Welt eine ordentliche "Duftmarke" zu hinterlassen. Als Vorbilder solche Ikonen, wie die "three kings" (Albert King, B.B. King und Freddie King), Peter Green und Keith Richards, dazu hochgradig beeinflusst von Leuten wie Howlin Wolf, Buddy Guy, Jeff Buckley, Tom Petty und Eric Clapton, von "Total Guitars" als einer der "10 Best New Guitarists in 2018" ausgezeichnet und von den Fans und Experten bereits gleichermaßen geliebt, offeriert Anderson (guitars, vocals) mit seinen Mitstreitern Jerry Borgé (keyboards), Chris Bruce (bass) und Johnny Radelat (drums) ein bemerkenswert vielseitiges und sehr ausgereiftes, hochklassiges Album an der Schnittstelle zwischen Blues, Rock, Bluesrock und Rootsrock, mit Spuren von Soul, Americana und oft auch einem unterschwelligen "Southern-Smell", das durch sein wunderbares Retro-Ambiente genauso zeitlos wie zeitgemäß rüberkommt. Ein amerikanischer Journalist sagt dazu: "This young artist clearly knows the path from nostalgia to the future". Anderson, ein hochbegabter Songwriter (alle Tracks stammen aus seiner Feder), sehr cooler Sänger mit einer klasse Stimme, und, wie gesagt, herausragender Gitarrist, verfügt über ein ausgeprägtes musikalisches Verständnis. Das durchweg prächtige Songmaterial steckt voller spürbarer Spielfreude, ist dabei genauso kreativ wie melodisch strukturiert, wirkt rau, erdig, natürlich, authentisch, und ist ohne jeden unnötigen, aufgesetzten "Schnickschnack" auf den Punkt produziert vom Grammy-dekorierten Meisterproduzenten Jim Scott (u. a. Tom Petty and the Heartbreakers, Tedeschi Trucks Band und Wilco). Mit kernigen, zündenden, Stones-mäßigen Riffs startet der grandiose, bluesige Rocker "No good", der das Album wunderbar straight eröffnet. Kraft, ein feines, hintergründiges Sixties-/Seventies-Flair, tolle Melodie, schöne Orgel-Fills, scharfe, beißende E-Gitarrenbreaks und ein satter Sound zeichnen den Song aus. Der Funke springt unmittelbar über und man weiß sofort: Das wird ein klasse Album! Schrammende, raue Acoustic Gitarren-Riffs, ein sofort einsetzender, markanter, treibender Bass, entsprechend dynamische Drums, sowie viel Blues- und Rock-Drive prägen das anschließende, furiose "Breaking down", bei dem man fast ein wenig an die Glanztage der legendären Who um Pete Townshend erinnert wird. Nach dem entspannten, ruhigeren, souligen, balladesken "What you do to me", folgt mit dem starken "You give me something" der nächste, raue, straighte Bluesrocker, vollgepackt mit herrlich verzerrten E-Gitarren, inkl. eines tierischen, glühenden Solos am Ende des Siongs. Toller Groove! Dann das Titelstück "Out od my head": Wunderbar flockig, locker und, im besten Sinne des Wortes, poppig, dazu mit einer unbeschwerten Westcoast-Leichtigkeit und einem entfernten Tom Petty-Flair, fließt dieser Retro-Rocker aus den Lautsprechern. Sehr schön hier, das keine, aber sehr feine, Acoustic Gitarren-Solo des Meisters. In eine ähnliche Kerbe schlägt das überaus melodische, lässige, dezent psychedelische, mit tollem E-Gitarrenspiel garnierte "The fall". Die Power kehrt zurück mit dem dreckigen Bluesrocker "World's gone mad" (schön jammige, satte Gitarrenarbeit gegen Emde der Nummer), während das Album schließlich mit der wundervollen, ein leichtes Southern-Feeling versprühenden, semi-akustischen Americana-Ballade "Dark eyes" (fein akzentuierte Gitarren, tolles Piano- und Orgelspiel) genauso stark endet, wie es angefangen hatte. "Out of my head" demonstriert das immense Potenzial von Hamish Anderson. Das Werk wird diesen jungen Australier fest in der Roots-/Blues-/Rock-Szene etablieren. Es ist immer wieder toll zu beobachten, mit welchem Herblut und welcher Leidenschaft sich junge Künstler dieser Art von Musik verschreiben. Hamish Anderson mit einer herausragenden Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. No Good - 4:29
2. Breaking Down - 3:12
3. What You Do to Me - 4:53
4. You Give Me Something - 3:52
5. Out of My Head - 3:46
6. The Fall - 3:56
7. Damaged Goods - 3:57
8. World's Gone Mad - 3:45
9. Happy Again - 3:29
10. You Really Know What Love Is - 3:07
11. Dark Eyes - 5:00

Art-Nr.: 9886
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No good
Breaking down
You give me something
Out of my head
The fall
World's gone mad
Dark eyes

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Chesney, Kenny - songs for the saints [2018]
Der Country-Superstar mit einem ganz wunderbaren, prächtigen, neuen Album. Chesney ist mit "Songs for the saints" ein musikalisch erstklassiges, aber auch ein sehr engagiertes und emotionales Werk gelungen. Es ist ein Tribut an die Opfer und Geschädigten des im vergangenen Jahr in der Karibik schwerste Schäden hinterlassenen Hurrikans Irma. Doch Chesney klagt nicht an oder verzweifelt, sondern hat das Anliegen, Hoffnung zu geben, das so wunderbare Lebensgefühl in der Karibik herauszustellen, Fröhlichkeit zurück zu bringen, einfach nur Mut zu machen und das unwiderstehliche karibische Lebensgefühl zu betonen. Das gelingt ihm exzellent. Die Songs sind frisch, locker, melodisch, meistens im Midtempo gehalten und vermitteln ein herrliches "Karibik pur"-Gefühl. Enthalten ist Chesney's neuester Nr-1-Hit "Get along", sowie ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett bei Chesney's Coverversion von dessen legendärer Nummer "Trying to reason with hurricane season". Wieder ein ganz großer Wurf von Kenny Chesney. Gratulation an ihn für dieses fabelhafte Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Song for the Saints - 3:38
2. Every Heart - 3:54
3. Get Along - 3:19
4. Pirate Song - 4:18
5. Love for Love City (with Ziggy Marley) - 3:49
6. Ends of the Earth - 4:24
7. Gulf Moon - 3:18
8. Island Rain - 4:27
9. Trying to Reason With Hurricane Season (with Jimmy Buffett) - 4:09
10. We're All Here - 4:15
11. Better Boat (feat. Mindy Smith) - 3:44

Art-Nr.: 9665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Childers, Tyler - country squire [2019]
Der aus dem U.S.-Bundesstaat Kentucky stammende Tyler Childers ist nach seinem viel beachteten 2017er Debut "Purgatory" so etwas wie das zur Zeit "heißeste Eisen" unter den Countryfans und -experten, sowohl was die Mainstream Country-Fraktion, als auch die Liebhaber des Alternate Country oder Indie Country betrifft. Völlig zu Recht, wie wir finden, denn Childers grandioses Songmaterial ist vor allem eins: Pur Country durch und durch. Oder wie die Amerikaner sagen: "Country Music to it's core"! Für den Mainstream ist das so etwas wie die immer mal wieder beschworene "Rettung der Countrymusic", für die Vertreter des Alternate Country ist diese Musik trotz aller wunderbaren Melodien immer noch rau, kantig und erdig genug, niemals überproduziert. Dafür sorgt vor allem auch das hervorragende Produzenten-Team, bestehend aus Sturgill Simpson und David Ferguson. Outlaw Country, purer Honky Tonk, grassiger Country, angerockter Country, folkiger Country - alles wird geboten, und zwar auf höchstem, musikalischen Niveau. Keine Frage, Tyler Childers ist aktuell einer der spannendsten und talentiertesten Countrykünstler überhaupt. Ein vortreffliches, erstklassiges, wohltuend aus dem die Charts überflutenden "Einheitsbrei" herausragendes Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Tyler Childers is the greatest artist in country music at the moment, mainstream or independent, on the radio off, major label or otherwise. And soon, if there is any justice in this ragged old life, the rest of the world will know this to be true as well. Tyler’s new album Country Squire should be a breakthrough achievement, and is everything you hoped and wanted from his major label debut, despite the worry that washed over many faces due to the early songs released from the record, and noisy naysayers who are always quick to turn coat against anything that becomes popular.
Country Squire is country music to its core. Country Squire is a collection of songs worthy of critical acclaim. Country Squire may be the high water for the career of Tyler Childers thus far, only fair to question due to the quality of his last record Purgatory and his previous releases as well. Country Squire feels like an achievement and a victory for independent country fans. But whatever you do, don’t call it Americana.
In some ways the release of Country Squire presented a trap for Tyler Childers and his long time fans. When expectations range so high like they did for this record, letdown becomes a very real possibility regardless of the quality of the eventual release, if it’s not outright inevitable. If you consume everything “Tyler Childers” you can get your hands on, including fan videos from recent concerts, then you’ve probably already heard or seen most or all of the songs from Country Squire before, and may have fallen in love with those earlier versions, raw and in the live context. Since Tyler Childers became a headliner so quickly and has been touring so hard, he dipped into his new material pretty deep ahead of this release.
Then of course you have the diehards and purists who allow their opinions to putrefy on anything that emanates from a major label or can be construed as “popular.” Those people can kiss off of course, but their opinion sharing can additionally cloud the public’s judgement on and impending release. And none of this delves into the two songs released ahead of Country Squire—the energetic, but simple and straightforward “House Fire” where Tyler’s vocals sounded a little too down in the mix, and the highly questionable production all the way around of “All Your’n.” Even some of the psychedelic and drug imagery preceding the release was off putting to some, swinging their opinions on this record from highly anticipated, to expecting to be let down.
Five seconds into Country Squire, and not only are all your worries resolved, all is right in the country music world. The raw Kentucky sound and songwriting fills your ear canals like supple graces of angelic manna. The authenticity drips from the tracks. The instrumentation is adept, but steeped in that raw, mountain music sound that is true to Tyler Childers. This record is even more Kentucky than Tyler’s previous record Purgatory, if that’s possible.
That’s not to say Country Squire is without imagination and inventiveness though, or is unwilling to take a few risks. The record presents itself as a “song cycle,” meaning it’s meant to be heard as a cohesive unit, cover to cover, and in the order the tracks are presented to stimulate the synchronous and immersive experience its creators intended. With Sturgill Simpson as producer along with David Ferguson, you shouldn’t be surprised at this outcome. Of course anyone can run track times together and employ some instrumental interludes between songs. It takes mastery and imagination to pull it off well. Country Squire is graced with that enviable attribute, making it hard to not lose yourself in this record.
Everyone who was drawing negative conclusions from the first couple of songs released—despite the warnings by Saving Country Music and others—should be happy to admit their trepidation was presumptive. Nobody in the record business these days seems to know how to pick the best songs from albums for pre-release. Sure, taken autonomously, “All Your’n” still feels like somewhat of an anomaly , and along with “House Fire,” they might present the two weakest tracks on the entire record. But in the context of the album itself, both are more forgivable, or understandable, or maybe even advantageous because they help build some texture into an otherwise very country record.
The scratchy, distressed production of Country Squire will still turn some off, and audiophiles will probably find something to complain about in the mix and mastering phase of this effort as they always do. But the approach also fits the raw and live aspect of the Tyler Childers sound. You don’t just hear these songs, you feel them, you smell them. They’re dripping in goat’s blood, brought down from the holler in a stolen station wagon, were stored away in the crawlspace under a singewide where the methheads can’t find them until they were ready to be revealed. They come from Tyler’s “country squire” … humble, but proud, and riddled with character like buckshot to the back of a rural stop sign.
But it all comes down to the songs. That is why we’re here talking about Tyler Childers. Not Sturgill Simpson nor anyone else could ruin these songs even if they wanted to, any anyone who allows names they don’t like to get in the way of music they should is failing as a music fan. True authenticity is a myth in modern country music … until you hear Tyler Childers. If you don’t like this record, you don’t like country music.
The era of bellyaching about the inequity that independent-minded artists face in country music is not over just yet, but it continues to be significantly compromised due to the success of artists like Tyler Childers. No longer can their contributions be scoffed at as inconsequential when they’re selling out tours and topping album charts, often testing and even besting the sales impact of many mainstream Music Row upstarts to the point that when the major labels do come calling, your favorite independent country artists can sign a deal on their own terms, keeping their creative license, and walking away with a handsome stack of cash.
Placing the burden of “country music savior” on the shoulders of anyone is presumptive an unfair. It was unfair and presumptive when some assigned that to Sturgill Simpson. But unquestionably, Tyler Childers and an album like Country Squire go a long way in the effort to help save country music. (Trigger Coroneos / SavingCountryMusic.com)

Das komplette Tracklisting:

1. Country Squire - 3:21
2. Bus Route - 3:07
3. Creeker - 5:01
4. Gemini - 2:32
5. House Fire - 3:53
6. Ever Lovin' Hand - 4:38
7. Peace of Mind - 4:42
8. All Your'n - 3:38
9. Matthew - 4:13

Art-Nr.: 9858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Crowell, Rodney - texas [2019]
Beeindruckend! Rodney Crowell, dieser "alte Haudegen", läuft doch tatsächlich noch einmal zu absoluter Höchstform auf! "Texas" ist eine furiose, grandiose Hommage an seinen U. S.-Heimatstaat. Crowell's irre starkes Songmaterial gleicht einer wunderbaren, musikalischen Reise durch den gesamten "Lone Star State "from the Rio Grande Border to the Piney Woods of East Texas and everywhere between", meisterhaft in Szene gesetzt - rau, erdig, staubig, sehr authentisch, überwiegend ordentlich rockig. Dafür hat er eine unglaubliche Schar von hochkarätigen Begleitmusikern und Gäste zusammengetrommelt, die mit Crowell zusammen geradezu mitreißend performen. Das sind z. B. John Jorgenson, Audley Freed, Jack Pearson, Jedd Hughes, Steuart Smith, Tim Lauer, Dennis Crouch, Michael Rhodes, Fred Eltringham, Greg Morrow, Billy F. Gibbons, Lee Ann Womack, Vince Gill, Willie Nelson, Steve Earle, Randy Rogers, und, und, und. Auf den Punkt produziert haben das Ganze Ray Kennedy und Rodney Crowell selbst. Diese großartigen, texanischen Songperlen starten mit dem knackigen, gleich eine super Dynamik rüberbringenden, dreckigen Americana-/Rootsrocker "Flatland hillbillies", der mit prächtiger Lead Gitarren-Arbeit von Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) und bestens passenden Gesangsergänzungen von Randy Rogers und Lee Ann Womack glänzt. Toller Groove! Gleich ein Knüller zu Beginn! Und es geht so weiter. Etwa mit dem ebenfalls tierisch groovigen, rauen, schwülen, swampigen, sehr flotten Roots-/Blues-Rocker "Caw Caw Blues" sowie dem in bester ZZ Top-Manier kommenden, powenden, krachenden Bluesrock-Boogie "56 Fury", bei dem sich, passend wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" Mr. Billy F. Gibbons mit seiner raspeligen, dreckigen Zweitstimme und brennendem E-Gitarren-Spiel (inkl. furiosem Solo) die Ehre gibt. Das wunderschöne "Deep in the heart of uncertain Texas" ist ein herrlich authentischer, klassischer Texas Country-Waltz, während es bei dem starken "You're only happy when you're miserable" wieder deutlich rockiger zugeht. Der ungemein kraftvoll nach vorn gehende Country-infizierte Rootsrocker "What you gonna do now" (Zweitstimme: Lyle Lovett) gleicht einer Reunion von Crowell's früherer Band The Cicadas, denn hier hat er mal wieder seine damaligen Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass zusammengetrommelt, die beide furios aufspielen (Smith mit einem tollen Solo). "The border", der Titel verrät es schon, ist eine fantastische Border Country-Ballade voller mexikanischer Einflüsse (starke Mexican Acoustic guitar und wunderbares Akkordeon), während wir mit "Treetop Slim & Billy Loegrass" einen herrlichen, Cash-mässig galoppierenden Outlaw Country-Feger zu hören bekommen (tolle E-Gitarren-, Manolinen-, Fiddle-Begleitung). Ganz groß auch nochmal der von einer exzellenten Melodie durchzogene, abschließende Americana-/Countryrocker "Texas drought part 1", abermals ein Beispiel für die ausgeprägte Schönheit und Klasse von Crowell's herausragendem Songwriting. "Texas" ist ein Meisterwerk, eine famose Standortbestimmung und Repräsentation texanischer Roots-Musik in all Ihren Facetten - vom Blues, zum Rock und zum Country. Rodney Crowell's "star shines brightest here, like a sun at it’s zenith", wie es ein ebenfalls begeisternder U.S.-Rezensent ausdrückt. Recht hat er! Ein packendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Flatland Hillbillies - 3:05
2. Caw Caw Blues - 3:12
3. 56 Fury - 3:50
4. Deep in the Heart of Uncertain Texas - 3:18
5. You're Only Happy When You're Miserable - 3:24
6. I'll Show Me - 4:03
7. What You Gonna Do Now - 3:16
8. The Border - 5:34
9. Treetop Slim & Billy Lowgrass - 3:01
10. Brown & Root, Brown & Root - 3:39
11. Texas Drought, Pt. 1 - 3:48

Art-Nr.: 9863
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flatland hillbillies
Caw Caw Blues
56 Fury
What you gonna do now
The border
Treetop Slim & Billy Lowgrass
Texas drought part 1

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Cyrus, Billy Ray - the snakedoctor circus [2019]
Klasse neues Album vom "alten Haudegen", der einst mit "Achy breaky heart" der Countrywelt einen "All Time-Megahit" verschaffte. Billy Ray Cyrus überzeugt auf "The snakedoctor circus" mit einem rauem, erdigen, rockigen Countryritt fernab seiner einstigen Nashville-Route. Die Tracks sind zwar eindeutig im Country fundamentiert, doch wirken alles andere als "mainstreamig" oder hitverdächtig, sondern eher rootsig, staubig, mit einem Hauch von Americana und einer erdigen, deftigen Outlaw Country-Attitüde. Cyrus schert sich nicht mehr um irgendwelche Nashville-Trends, sondern spielt einfach das, worauf er Lust hat. Das ist authentisch und kommt richtg gut. Echt "cooles Ding" von Billy Ray!

Das komplette Tracklisting:

1. Guns, Gold & Guitars - 5:10
2. The Reckoning - 5:17
3. Barely Enough - 4:57
4. Goddess of Democracy - 4:16
5. I Think Your Time's Come - 4:51
6. The Blood of the Devil - 3:31
7. Angel in My Pocket - 3:01
8. Take it Easy Greazy - 4:45
9. I've Been Around - 2:35

Art-Nr.: 9820
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Keith, Toby - boomtown [1994]


Art-Nr.: 4104
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Magpie Salute, The - high water ll [2019]
Zweites, voller Dampf, Power und baumstarkem "rootsy and bluesy Rock'n Roll" steckendes Studioalbum und Sequel zu dem letztes Jahr erschienenen "High water l" von The Magpie Salute, der aktuellen Band um die beiden ex The Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, sowie Sven Pipien (Bass), ebenfalls ehemals The Black Crowes. Vervollständigt wird die Truppe von Matt Slocum (Keyboards) und Joe Magistro (Drums), alles exzellente Musiker, sowie dem hervorragenden Lead Sänger und Frontmann John Hogg. Zusammen fabrizieren die Sechs ein wunderbar fettes Gebräu aus erdigem, bluesigerm, stark Gitarren orientiertem Rock/Southern Rock/ Roots Rock und Jam Rock, der durchaus artverwandt mit dem der "Krähen" ist. Und das ist auch gut so! Das Songmaterial ist erstklassig - genauso gut strukturiert, wie jammig freizügig und spielfreudig. Die Musiker, vor allem die Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, bekommen jede Menge Freiraum für ihr exzellentes Spiel. The Magpie Salute gelingt mit "High water ll" ein absoluter Volltreffer, der nicht nur die Gefolgschaft der ehemaligen The Black Crowes vollends begeistern dürfte.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Here's the release of High Water II, the highly-anticipated second studio album from Rich Robinson’s latest band, The Magpie Salute.
Robinson (The Black Crowes) is again joined by fellow-travelers Marc Ford (The Black Crowes) on guitar, bassist Sven Pipien (The Black Crowes), drummer Joe Magistro, and keyboardist Matt Slocum, along with the remarkable John Hogg again handling the vocals. Together, the band conjures up a thick stew of psychedelia-tinged Americana Rock & Roll; a clear extension and expansion of the ideas we heard in their 2018 studio album High Water I.
Densely layered and packed full of musical ideas, these twelve tunes aren’t, with the exception of a few choruses, exactly “sing-along” songs. They’re most definitely “feel along” songs; the kind you’ll listen to way more than once, discovering new things with repeated plays. What we have here is a band in search of the source, the central universal vibe, and they’re getting mighty close.
The Magpie Salute means business and they prove it with opener “Sooner or Later.” Everything you need to know about the album is contained in this track. The band fills every sonic frequency from the opening bars, yet Hogg’s vocals and stream-of-consciousness lyrics still grab your attention and rise above the maelstrom of sound, then the nearly-chanted chorus gives you a soft place to land between verses and righteously buzzy lead breaks. A deep bass and piano open then settles into a very Stones-y groove on “Gimme Something” that is a straight-up visit to the church of Rock, right down to the “take me higher” chorus. Preach it. End of Summer track “Leave it All Behind” then kicks hard on the power of Joe Magistro’s heavy-hitting drums, then sneaks in a brief, trippy Beatle-esque middle section complete with vibrato chords.
Some powerful horn arrangements lift the country-tinged Americana of “In Here” to another place entirely. This stand-out track feels like a spirit-lifting anthem for every trembling searcher who remains undaunted. The Magpie Salute finally slows things down a bit and lets you catch your breath with the sad and pretty porch-picking open of “You and I” before building to another powerful and untethered finish; Robinson’s guitar mirroring every emotion in the vocals. The same template works, in spades, on “Mother Storm.” The spare acoustic open lays a foundation the band uses to build sound and emotion to a gorgeous peak, that leads to a long, slow fade-out that feels like waking up from a difficult but important dream. That mid-career Stones-y vibe deep in the band’s DNA returns on “Mirror Mix,” creating a bed of sound and vibration that listeners will want to lay down on while absorbing the “Feel what’s on the inside” chorus.
The mournfully beautiful Don Quixote-esque ode “Lost Boy,” featuring a guest turn on vocals and fiddle from Alison Krauss is a quiet gem that’ll drop tears in many beers. The band then switches gears entirely as the trippy sonic hi-jinx return on the sassy “Turn It Around.” With its strutting “Jean Genie” vibe, and gnarly guitar line snaking throughout, this is the kind of track that would be a rock radio hit if rock radio still existed. The trip peaks with “Life is a Landslide” as the first few ominous opening bars quickly give way to a bouncy through-the-looking-glass jaunt that sneaks in a heavy survival tip: “Life is a landslide you ride along or you die.” Following on that theme, the band reminds you to “live in the moment” with the bouncy blues/funk of “Doesn’t Really Matter.” But even this strutting, seemingly straight-ahead rocker surprises with an unexpected, blissed-out and dreamy middle section that then shifts back, on a dime, to a re-funkified coda. It’s that kind of extra effort that sets this band apart.
Album closer “Where is This Place” is a journey all its own. Building from the band’s slowest, swampiest opening groove and built on a loose guitar loop that I can’t quite call a “riff,” this jam has enough space for all the players to contribute and a tribal/hypnotic chorus that matches the guitar line. This is the band working toward its core essence; they’re not here to explain anything, they’re trying to get to a place of universal feeling and they want you to come along. You’re going to want to join them on High Water II.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. Sooner Or Later - 3:33
2. Gimme Something - 4:05
3. Leave It All Behind - 3:00
4. In Here - 3:22
5. You And I - 3:46
6. Mother Storm - 4:06
7. A Mirror - 4:12
8. Lost Boy (feat. Alison Krauss) - 4:21
9. Turn It Around - 3:54
10. Life Is A Landslide - 4:12
11. Doesn't Really Matter - 4:28
12. Where Is This Place - 4:11

Art-Nr.: 9908
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Mavericks, The - play the hits [2019]
Er und die Mavericks seien "as creative as we want to be”, sagte Raul Malo erst kürzlich in einem Interview und meint damit u. a., dass sie sich längst vom kommerziellen Druck der Musikindustrie losgesagt haben und nur nach das spielen und aufnehmen, was sie auch wirklich wollen, was ihnen auch wirklich Spaß macht. Sie haben sich ihrem ganz eigenen Stil verschrieben, dieser unvergleichlichen Art von nostalgisch anmutendem "Country-Latino-Rock'n'Roll", der in dieser, in ihrer Art ihn zu zelebrieren, einzigartig ist. Nun hat die Band ein unwiderstehliches Album mit 11 erstmals von ihnen eingespielten Coverversionen veröffentlicht, das den Titel "Play the Hits" trägt - das ist ihre Art und Weise, mit den Fans ihr 30-jähriges Bandjubiläum zu feiern. All diese Songs und/oder ihre Originalversionen haben die Band in ihrer langjährigen Geschichte begleitet, bzw. irgendwie beeinflusst. Freddy Fender's "Before the Last Teardrop Falls" beispielsweise "war einer der ersten Songs, die ich mit meinem Dad gehört habe, als wir im Auto unherfuhren", erzählt Malo. "Als kleiner Junge fand ich es toll, dass ein Latino-Amerikaner diesen wunderbaren Song sang und damit die Nr.1, sowohl in den Country-, als auch in den Pop-Charts erreichte. Das war eine sehr bedeutende Platte für meine Familie und mich". Es gelingt den Mavericks mühelos, all diese alten Stücke zu ihren eigenen Songs zu machen. Sie interpretieren sie in ihrem herrlichen, typischen Mavericks-Stil, wie es die Thematik erfordert, mal als wunderbar triefende Schmachtfetzen, dann als beschwingt tanzbare Rock'n Roller". Raul Malo's Stimme ist abermals "himmlisch" gut und die Band spielt fantastisch. Weitere Songs, die sich die Jungs u. a. vorgenommen haben, sind Waylon Jennings' "Are you sure Hank done it this way", Willie Nelson's "Blue eyes cryin' in the rain", Elvis Presley's "Don't be cruel", Bruce Springsteen's "Hungry heart" und "Once upon a time" von Marvin Gaye und Mary Wells, das Malo im Duett mit der fabelhaften Martina McBride vorträgt. "Play the Hits" ist abermals eine grandiose Mavericks-Show. Sich all diese Covers zu eigen zu machen ist vollends gelungen. Die Fans der Band werden begeistert sein!

Das komplette Tracklisting:

1. Swingin' - 4:15
2. Are You Sure Hank Done It This Way - 3:55
3. Blame It on Your Heart - 3:33
4. Don´t You Ever Get Tired (Of Hurting Me) - 5:15
5. Before the Next Teardrop Falls - 4:04
6. Hungry Heart - 3:28
7. Why Can´t She Be You - 4:20
8. Once Upon a Time (feat. Martina McBride) - 2:59
9. Don't Be Cruel - 3:18
10. Blue Eyes Crying in the Rain - 3:59
11. I'm Leaving It up to You -3:47

Art-Nr.: 9920
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Micky and The Motorcars - long time comin' [2019]
Micky and The Motorcars um die beiden Brüder, Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, gelten, auch vom musikalischen Stil her, als so etwas wie die "Geschwisterband" zu Reckless Kelly, die von Willy und Cody Braun angeführt werden, zwei weiteren Brüdern des "Braun-Clans" aus Idaho. 5 lange Jahre hat es gedauert, bis die "Motorcars" nun endlich ihr neues Album, bezeichnenderweise "Long time comin'" betitelt, veröffentlichen. Doch das Warten hat sich, so stark wie das Material ist, absolut gelohnt. Aufgenommen wurde das Werk diesmal in Nashville unter der Mitwirkung von einer ganzen Schar dortiger Sessiongrößen, wie beispielsweise ex The Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Mickey Raphael (harmonica), Fred Eltringham (drums), Billy Mercer (bass) und Keith Gattis (guitars, mandolin, sitar, bass, percussion), der das Album auch hervorragend produzierte. Dennoch ist es, deutlich wahrnehmbar, ein absolut typisches Micky and The Motorcars-Album geworden (und zwar eines der Besten überhaupt), das diese angeraute, erdige, unwiderstehliche Texas Red Dirt-Mentalität prächtig repräsentiert. Geändert hat sich, dass Gary Braun diesmal, sowohl als Komponist, als auch als Lead Sänger deutlich mehr im Mittelpunkt steht, als bislang. War das früher hauptsächlich Micky's Resort, so teilen sich die Beiden diese Aufgabe nun etwa fifty-fifty auf. Das kommt richtig gut, denn Gary Barun's Stimme unterscheidet sich von Micky's nur minimal, was bedeutet: Auch er ist ein fantastischer Lead-Sänger. Insgesamt ist das Songmaterial einmal mehr vom Allerfeinsten. Das staubige, leicht roughe Ambiente ihres herrlichen Red Dirt Roots-, Americana-, und Countryrocks paart sich mit unwiderstehlichen Melodien, denen man sich kaum entziehen kann. Einen perfekten Auftakt gelingt den Jungs mit dem wunderbar dynamischen, im typischen Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Staub angesiedelten Americana-/Rootsrocker "Road to you", der in seiner Art auch hundertprozentig zu Reckless Kelly passen würde. Großartig! Nach dem lockeren, schön ungeschliffen natürlich wirkenden, dabei aber überaus melodischen, Countryrock-umwehten "Rodeo girl", kommt mit dem tollen, von erdigen Gitarrenriffs durchzogenen, abermals prächtig ins Ohr gehenden "Alone again tonight", die erste, grandios von Gary Braun vorgetragene Nummer. Gary hat diesen Song auch gemeinsam mit Produzent Keith Gattis geschrieben. Auch das mahnende, epische, leicht orientalisch angehauchte Anti Kriegs-Stück "Lions of Kandahar" ist ein Musterbeispiel für Gary's vorzüglichen Gesang. Er und Micky agieren absolut auf Augenhöhe. In ruhigerem Fahrwasser bewegt sich das mit feinen, dezenten Red Dirt-Gitarren und hintergründiger Orgel ausgestattete "All looks the same", dessen schöne Melodie mit großartigen Mundharmonika-Linien einhergeht. Ein wunderbar lockerer, flockiger, lässiger Groove ist die Basis der mit feinen E-Gitarren inszenierten Americana-/Countryrock-Nummer "Thank my mother's God", die in manchen Momenten gar an die frühen, rootsigeren Tage der großen Nitty Gritty Dirt Band erinnert. Hinreißend schön auch der vielschichtig arrangierte, gefühlvolle Red Dirt Rootsrocker "Hold this town together" (herrliche Slideguitar, inkl. Solo, dazu lässiges, unaufdringliches Piano), eine wundervolle Widmung an den früheren, verstorbenen Bassisten und Freund der Band, Mark McCoy, sowie der in ähnlichen, musikalischen Gefilden angesiedelte, finale Titelsong "Long tome comin'". Das Micky & the Motorcars längst aus dem Schatten Reckless Kelly's herausgetreten sind, beweist ihr neues Album einmal mehr eindrucksvoll. Sie präsentieren sich in exzellenter Verfassung! Wie schon erwänt, dies ist vielleicht eines der stärksten Alben ihrer bisherigen Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Road to You - 4:01
2. Rodeo Girl - 3:29
3. Alone Again Tonight - 3:20
4. Lions of Kandahar - 4:48
5. All Looks the Same - 3:16
6. Thank My Mother's God - 3:45
7. Break My Heart - 3:40
8. Run into You - 3:32
9. Stranger Tonight - 3:06
10. Hold This Town Together - 4:00
11. Long Time Comin' - 3:31

Art-Nr.: 9936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road to you
Alone again tonight
Lions of Kandahar
All looks the same
Thank my mother's God
Hold this town together
Long time comin'

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Montgomery Gentry - outskirts [2019]
Alle Achtung! Noch weitere 7 Songs des großartigen "southern country-rockin'" Duos Montgomery Gentry aus deren finalen "Here's to you"-Sesssions sind aufgetaucht - und die haben es richtig in sich. Diese letzten Aufnahmen, entstanden kurz vor dem tragischen Tod von Troy Genty am 8. September 2017 infolge eines Hubschrauberabsturzes, sind, nachdem sie im Juni dieses Jahres zunächst digital erhältlich waren, aufgefüllt um 4 weitere, interessante, schon früher einmal erschienene Songs, nun erstmalig auf einer weiteren, neuen Montgomery Gentry-CD mit dem Titel "Outskirts" veröffentlicht worden. Und es sind alles andere als "Füller", alles andere als überflüssige, zum Aussortieren verurteilte Nummern - Im Gegenteil: Es handelt sich durchweg um regelrechte "Knaller"-Songs, um allerbestes Material, wie es typischer für Montgomery Gentry nicht sein kann. "Outskirts" markiert so etwas wie die Rückkehr zu den Anfängen Montgomery Gentry's, die Rückkehr zu ihrem "signature Southern Rock Sound", für den sie weitesgehend standen und der ihnen sowohl große Anerkennung im Country-Lager, aber auch unter den Southern Rock-Freunden einbrachte. So sind die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Tracks weitestgehend eine herrlich raue, rockige und laute Angelegenheit. Los geht's mit dem ordentlich schmissigen, von klasse Gitarren (ganz stark das kleine Twin Lead-Intermezzo im Break) und einer tollen Melodie bestimmten, satten, southern-fueled Countryrocker "Outskirts", gefolgt von der von Darrell Scott (u. a. Robert Plant's Band of Joy) komponierten Wahnsinnsnummer "River take me". Leicht folkig angehaucht, u. a. mit Mandoline und Akkordeon in Szene gesetzt, gehalten im knackigen Midtempo, "galoppiert" der Song schließlich zu einem richtig fetten, glühenden, ausgedehnten, southern-rocking Doubel Lead E-Gitarren-Solo der Extraklasse. Montgomery Gentry in Bestform! Die Beiden haben sich noch einen weiteren Darrel Scott-Nummer vorgenommen, und zwar die hinreißende Ballade "You'll never leave Harlan alive", durch die abermals eine herrliche Southern-Brise weht, allein schon durch vielschichtigen Gitarren und die wunderbaren Slideguitar-Fills. Troy Gentry singt hier großartig. Exzellenten, traditionellen Country in Reinkultur bieten die Beiden hingegen bei ihrer herrlich dargebotenen, mit toller Pedal Steel instrumentierten Coverversion von Merle Haggard's "What am I gonna do with the rest of my life", inkl. eines fantastischen E-Gitarren-/Pedal Steel-Solos. Dann wird's wieder lauter und kraftvoller, zunächst mit dem stampfend rockenden, voller Southern Rock-Indikatoren steckenden, fetten "King of the world" (Gast-Gitarrist ist Gitarrenhexer Steve Vai), anschließend mit dem frischen, gut gelaunten, knackigen, prächtig ins Ohr gehende, satten Party New Country-Kracher "Joe Six-Pack". Vervollständigt wird die CD mit 3 Tracks von dem "20 years of hits"-Album, sowie dem bislang nur auf dem Waylon-Tribute "The music inside Vol. 2" erschienenen Waylon Jennings-Cover "Good ol' boys". "Outskirts" ist ein prächtiges, ein standesgemäßes Montgomery Gentry-Abschiedswerk, bei dem sie noch einmal voll im Saft stehen. Gerade die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Nummern sind alles andere als Überbleibsel. Nein, sie repräsentieren Eddie Montgomery und Troy Gentry noch einmal exakt, wie sie wirklich waren. Ein "stolzer" Southern New Country-Act der Extraklasse, die sich Lynyrd Skynyrd genauso verbunden fühlten, wie auch Merle Haggard.

Das komplette Tracklisting:

1. Outskirts - 3:39
2. River Take Me - 5:20
3. What Am I Gonna Do With the Rest of My Life - 3:13
4. Never Been Nothing Else - 2:43
5. You'll Never Leave Harlan Alive - 4:57
6. King of the World - 2:48
7. Joe Six-Pack - 3:08
8. Didn't I - 3:37
9. Shakey Ground (with Ronnie Milsap) - 3:50
10. Roll With Me - 3:45
11. Good Ol' boys (Dukes of Hazzard Theme Song) - 2:50

Art-Nr.: 9926
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Outskirts
River take me
What am I gonna do with the rest of my life
You'll never leave Harlan alive
King of the world
Joe Six-Pack
Roll with me

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Moore, Justin - late nights and longnecks [2019]
Ganz große Klasse! Justin Moore "goes back to the roots" - und das in Zeiten, in denen Nashville im "Country Pop-Sumpf" zu versinken droht. Ein tolles Ausrufezeichen, das hoffentlich bewirkt, dass andere Künstler, vor allem auch die jungen, nachziehen. Der auf einer Farm in Poyen/Arkansas augfgewachsene, mittlerweile in Nashville längst zu den arrivierten Stars zählende Moore geht auf seinem neuen, sehr starken Album "Late nights and longnecks", ohne das er seine gewohnten, durchaus rockigen Pfade verlässt, ganz klar die "Classic Country"-Route. Wir hören durchweg modernen, erfrischenden Country und New Country, frei von jeglichen, befremdlichen, dem Genre nicht zuzuordnenden, aufgesetzten Pop- oder gar Rap-Klängen. Nein, diese Musik hat eine pur traditionelle Basis. Ja, das Material kommt überwiegend kraftvoll und sehr knackig, vollgepackt mit satten E-Gitarren (Brent Mason & Derek Wells), aber auch mit Pedal Steel (Paul Franklin) und Dobro (Ilya Toshinskiy), rockt schön fett (z. B. bei "Why we drink", "That's my boy" und "Never gonna drin again" - letzteres mit begnadeten, längeren, wechselseitigen E-Gitarren-Soli von Mason und Wells), hat aber auch seine ganz lockeren und flockigen Momente (z. B. bei dem wunderschönen "Jesus and Jack Daniels", sowie dem nicht minder starken "Good times don't"), seine Southern Rock-Bezüge ("Small town street cred") und unterbricht die Power-Titel auch mal mit einer sehr gelungenen, emotionalen Ballade ("On the rocks") - doch eines vereinigt sie alle: das bereits erwähnte, authentische "Classic Country"-Feeling. Vergleichbar ist das Ganze vielleicht am ehesten mit den richtig guten Sachen von Kollegen wie Blake Shelton, Montgomery Gentry und Toby Keith. Das Songmaterial (Justin Moore war bei jedem Track kompositorisch involviert) ist exzellent. Hier stimmt einfach alles. Justin Moore ist auf dem absolut richtigen Weg. Ein baumstarkes Album von ihm - möglicherweise sogar sein Bestes bisher!

Das komplette Tracklisting:

1. Why We Drink - 3:31
2. That’s My Boy - 3:10
3. The Ones That Didn’t Make It Back Home - 3:11
4. Jesus And Jack Daniels - 3:04
5. Airport Bar - 2:54
6. Small Town Street Cred - 3:52
7. Never Gonna Drink Again - 4:09
8. On The Rocks - 3:30
9. Someday I Gotta Quit - 3:37
10. Good Times Don’t - 2:46

Art-Nr.: 9855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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