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Combs, Luke - what you see is what you get [2019]
Luke Combs hat sich innerhalb kürzester Zeit ganz oben in der Spitze der jungen Countrygarde Nashville's festgesetzt. Mit seinem vor zwei Jahren erschienenen Debutalbum "This one's for you" startete er sofort zu einem schier unaufhaltsamen Siegeszug. Fast ein ganzes Jahr lang Platz 1 in den Billboard Album-Charts waren die Folge (aktuell, in den Charts zum 16.11.2019, also rund 2 1/2 Jahre nach seiner Debut-Veröffentlichung, rangiert das Werk immer noch auf einem unglaublichen Platz 2), sowie etliche Number One und Top Five Single-Hits und jede Menge Awards. Das war ein richtiger Paukenschlag, dem der aus Charlotte, North Carolina stammende Sänger und Songwriter nun mit "What you see is what you get" das nächste "Killer"-Werk folgen lässt. Leute, das ist ein Paradewerk moderner, ohne große Effekthascherei gespielter, echter Countrymusic - und der Beweis dafür, dass man immer noch (oder wieder) ohne aufgesetzten "Pop-Firlefanz" zu ganz großen Country Charts-Ehren kommen kann. Gut so! Das Album enthält satte 17 Tracks - einer besser, als der andere. Die ersten 5 Songs sind die der vor einem halben Jahr, allerdings nur zum Download, erschienenen Vorab-EP "The prequel", plus 12 weitere brandneue Stücke. Luke Combs, der sich mit großer Qualität in allen Bereichen des Country tummelt, von flotten, manchmal richtig kraftvollen Countryrockern, über Songs mit Outlaw- und Southern-Feeling, bis hin zu gut gelaunten "drinkin' songs" (herrlich hier das zusammen mit Brooks & Dunn eingespielte "1,2 many") und auch der ein oder anderen wunderbaren Ballade, kommt, wie gesagt, voll und ganz ohne Country-fremde Strömungen aus und besticht mit einer wirklich herausragenden "Pure Country"-Stimme, warm und kraftvoll zugleich. Mit seinem grandiosen Gesang trifft er auf jeden Fall das Herz der Liebhaber traditioneller Countryklänge, aber zweifellos auch das der Countryrocker. Damit bedient er gleichermaßen die Klientel solch unterschiedlicher Kollegen wie beispielsweise Brooks & Dunn, Eric Church (ist hier Gast bei dem starken "Does to me"), Jon Pardi, Justin Moore, Montgomery Gentry und Aaron Lewis, bis hin zu dem ein oder andere Alan Jackson-Fan. Das ist sicher einer der Indikatoren für seinen riesigen Erfolg. Ein weiters Plus aller Songs sind die großartigen Melodien. Es passt eben alles! Luke Comns' zweites Album ist erneut ein absoluter Volltreffer. Sein immenser Erfolg wird sich, verdientermaßen, fortsetzen und es wird weiter Hits hageln. "That's true modern Country", durch und durch authentisch - und trotzdem werden die Charts "gerockt". Toll! Dieser Luke Combs tut Nashville verdammt gut.

Das komplette Tracklisting:

1. Beer Never Broke My Heart - 3:06
2. Refrigerator Door - 3:24
3. Even Though I'm Leaving - 3:45
4. Lovin' On You - 3:15
5. Moon Over Mexico - 3:24
6. 1, 2 Many (feat. Brooks & Dunn) - 3:00
7. Blue Collar Boys - 3:41
8. New Every Day - 3:19
9. Reasons - 3:44
10. Every Little Bit Helps - 4:08
11. Dear Today - 3:39
12. What You See Is What You Get - 2:52
13. Does To Me (feat. Eric Church) - 3:43
14. Angels Workin' Overtime - 4:13
15. All Over Again - 3:30
16. Nothing Like You - 3:16
17. Better Together - 3:37

Art-Nr.: 9941
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Grushecky & The Houserockers, Joe - more yesterdays than tomorrows [2018]
Sehr rar! Joe Grushecky's neuestes Album, das er im Jahre 2018 mit seiner etatmässigen Band, den Houserockers, veröffentlichte, ist ansonsten ausschließlich über Grushecky's Website oder bei seinen Konzerten erhältlich. Wir haben jedoch ein paar Exemplare bekommen...

"More Yesterdays Than Tomorrows" ist das erste Studioalbum von Joe Grushecky und seinen fantastischen Houserocker's seit dem 2009er Werk "East Carson Street" - und es ist vollumfänglich ein Knüller! Einer der engsten Freunde Bruce Springsteen's, für den die Houserockers genau das sind, was für Springsteen die E Street-Band bedeutet, zeigt dem "Boss" einmal mehr, dass er ihm, und das wissen die "Insider" schon ewig, auf absoluter Augenhöhe begegnet. Musikalisch, vom Sound und vom Songwriting, sind Springsteen und der Mann aus Pittsburgh/Pennsylvania totale Seelenverwandte, nur das Grushecky der große Erfolg bei den Massen unverständlicherweise stets versagt blieb. Aber das ist ihm gleichgültig. Er ist einer dieser Unentwegten, dieser Musiker und Verfechter ihres Stils, die konsequent ihren Weg gehen, weil sie mit Herz und Seele, mit allem, was ihnen heilig ist, ihrer musikalischen Philosophie folgen. Authentisch durch und durch! Vielleicht sind bei Grushecky's sattem, saftigem, knackigem, auf den Punkt gebrachtem Jersey/Pittsburgh-area Heartland Rock ein paar mehr Blues- und Soul-Einflüsse wahrnehmbar, was auch das neue Album eindrucksvoll belegt. Grushecky sagt über das Werk: "The last few years have been marked by loss and turmoil. This record has me facing down the past while looking to embrace the future as a man who has definitely seen more yesterdays than tomorrows. That does not mean we are ready to go quietly into the night. Rather, we are starting fresh with a new hard earned perspective. The Houserockers are more than ever, ready to rock." Und wie frisch und mit welcher Spielfreude sie rocken! Und wie fett! Da darf Springsteen schon gerne mal zu seinem "Kumpel" rüberschielen, um sich Anregungen für ein künftiges Album mit der E Street-Band zu holen. Grushecky zeigt eindrucksvoll, wie's gemacht wird. Keyboards, Bass, Drums , 3 Gitarren - und ab geht der Energie-geladene, so herrlich schnörkellose "Rust Belt"-/Jersey-/Pittsburgh-/Heartland Rock-Ritt! Ja, das ungemein "saftige", satte, vielschichtige und auch melodische (Lead)Gitarrenspiel der 3 Gitarristen (Joe Grushecky selbst, Danny Gochnour und Johnny Grushecky - Joe's Sohn, der das Album im übrigen auch gemeinsam mit Brian Coleman und Rick Witkowski produzierte) prägt den Sound eindrucksvoll. Kommen wir zu den einzelnen Stücken: Das Album startet sofort mit dem Titelstück, einem Midtempo-"Kracher" von einem Opener. Famos! "More yesterdays than tomorrows" ist ein kerniger Heartland-Rocker, vollgepackt mit Springsteen-Zutaten, wie zu dessen allerbesten "Born to run-/Darkness-/River"-Zeiten. Power, Drive, ein typischer E Street Band-Groove, erdiger Gesang, Piano, Orgel und wunderbar satte Gitarren, inklusive eines umwerfenden "transcendent and jangly" E-Gitarren-Solos. Ob der "Boss" für sein kommendes Album mit der E Street-Band noch solche Songs hinbekommt? Man darf gespannt sein. Grushecky jedenfalls kann's! Ähnliches gilt für das folgende, gut abgehende "Got to go to work today", ein flammender, driving Jersey-Rocker mit einem dezenten Boogie Backbeat, der leicht an "Working on the highway" erinnert. Enthält wieder ein feuriges Gitarrensolo. Dann das begnadete, herausragende "That's what makes us great", das die beiden Freunde Grushecky und Springsteen (mal wieder) zusammenbringt. Dieser hinreißende Rocker, der die so unbefriedigende und schwierige politische Situation der Trump-Ära thematisiert, ist ein fabelhaftes Duett der Beiden, die sich den Lead-Gesang kongenial teilen. Tolle Melodie, super Gitarren, starker Gesang, "classic Springsteen-Sound at it's best". Etwas ruhiger wird es bei dem sanften "One beautiful night", ehe Grushecky mit "The voice" einen wiederum genialen Heartland Rocker auf der Basis eines herrlichen Soul-Grooves auspackt. Die den Lead-Gesang begleitenden Gitarrenlinien, das Gitarrensolo und die wunderbare Melodie sind ein einziges Fest für die Ohren. Sehr stark auch Grushecky's Ausflug auf das Blues-Terrain: "Hell to pay" kommt mit einem "geilen", dreckigen Bo Diddley-Groove, fetten, erdigen Gitarren (inkl. Slide) und prächtigem Sax-Spiel von Gastmusiker Ed Manion. Bärenstark auch der raue, riffige, straighte, sehr dynamische Blues-based Power-Rootsrocker "Blood sweat and beer", das geradeaus rockende, hymnische, voller transparenter E-Gitarren steckende, wieder in bester Springsteen-Manier kommende "A work in progress", oder auch die einzige Coverversion des Albums, eine sehr rootsig und ein wenig verhalten beginnende Version des Traditionals "Ain't no grave" (kennen vielleicht einige auch von Johnny Cash's "Amarican VI"-Album), die sich dann mit Mundharmonika, Slide-Gitarre und stampfenden Drums zu einem powernden, rauen Rock'n Roller entwickelt. Joe Grushecky and the Houserockers mit einer geradezu fesselnden Vorstellung. Nach weit über 40 Jahren im Geschäft und rund 20 Alben (Studio und Live zusammengerechnet), liefern Grushecky und seine Band mit "More yesterday than tomorrows" noch einmal einen Meilenstein ihrer Karriere ab. Das kann man gar nicht hoch genug bewerten.

Das komplette Tracklisting:

1. More Yesterdays Than Tomorrows - 3:29
2. Got to Go to Work Today - 3:25
3. That's What Makes Us Great (feat. Bruce Springsteen) - 3:23
4. Burn Us Down - 4:16
5. One Beautiful Night - 4:07
6. Blood, Sweat and Beers - 3:39
7. The Voice - 4:29
8. Work in Progress - 4:01
9. Rev It Up - 3:05
10. Hell to Pay - 3:47
11. Ain't No Grave - 4:04
12. Don't Mourn for Me Like That - 2:23

Art-Nr.: 9939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
More yesterdays than tomorrows
Got to go to work today
That's what makes us great
Blood sweat and beers
The voice
A work in progress
Hell to pay
Ain't no grave

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LaRue, Stoney - onward [2019]
Stoney LaRue gilt als einer der zentralen Vertreter des "Red Dirt", jener einzigartigen Musik, die sich, abseits des Mainstreams, in den U.S.-BundesstaatenTexas und Oklahoma als eine Art Synthese zwischen staubigem Rootsrock und Country, verbunden mit dem dortigen natürlichen, unbeschwerten, ländlich kernigen Lebensgefühl definiert, und die sich längst in der Americana-Welt, weit über die Grenzen Texas' und Oklahoma's hinaus, etabliert hat. Nun legt LaRue mit dem großartigen "Onward" sein neues Album vor, für das er als Produzenten den Grammy-dekorierten Gary Nicholson gewinnen konnte (u. a. Delbert McClinton), der darüber hinaus auch noch für 10 der 13 Songs als Co-Autor, zumeist zusammen mit LaRue, verantwortlich zeichnet. Mitgebracht hat Nicholson einige hochkarätige Mitstreier aus Nashville, wie beispielsweise Kenny Greenberg (guitars), Dan Dugmore (pedal steel, lap steel, guitars), Mike Rojas (piano, organ), Mickey Raphael (harmonica), Steve Mackey (bass) und Lynn Williams (drums), die mit ihren herausragenden Fähigkeiten maßgeblich zu der großen Klasse dieses Werkes beitragen. Was wir zu hören bekommen, ist Red Dirt-Musik vom Feinsten. Entsprechend staubig und natürlich bewegt sich LaRue in dem großen Bereich zwischen Roots, Rock, Blues und den verschiednsten Arten des texanischen Country. Die jeweilige Instrumentierung ist schön vielschichtig, dominiert wird sie jedoch zumeist von großartigen Gitarren, inkl. Dan Dugmore's prächtig eingesetzter Pedal Steel. Nach dem lockeren, schönen, sehr gefälligen, klassischen Red Dirt-Opener "You oughta know", spielen die beteiligten Musiker bereits bei dem folgenden, fantastischen, bluesigen Rootsrocker "Hill Country Boogaloo" auf absoluter Betriebstemperatur. Mit einem tollen Groove, swampiger Schwüle, einem rauen Outlaw-Feeling, funkigem Wurlitzer Piano und kernigen E-Gitarren (inkl. eines feurigen, southern-fried Solos) geht es textlich und musikalisch um das im Songtitel erwähnte, texanische "Hill Country"-Gebiet zwischen San Marcos und San Antonio, in dem so viele Red Dirt-Songs ihren Ursprung haben. Es folgt der wunderbar ins Ohr gehende, mit tollen Gitarren (saustark das wechselseitige Solo zwischen Baritone E-Gitarre und Pedal Steel), klimperndem Piano und einem herrlichen TexMex-Akkordeon in Szene gesetzte, von Gary Nicholson und Stephen Bruton geschriebene Countryrocker "Falling and flying", das dem einen oder anderen vielleicht schon aus dem "Crazy Heart"-Film mit Jeff Bridges bekannt ist. Wunderbaren, reinen, erdigen Country erleben wir bei solch großartigen Tracks, wie etwa dem lässig flockigen "Not one moment" (geschmeidige Gitarrenlinien und Pedal Steel, tolles Solo), dem vollkommen traditionellen "Message in a bottle" (wimmernde Pedal Steel, klimperndes, honky-tonkiges Saloon-Piano), dem feinen "I can't help you say goodbye" und dem sehr stark vorgetragenen Merle Haggard-Cover "Let's chase each other around the room". Großartig gelungen sind auch der schön angeraute, erdige, ein wenig an die rootsigen Sachen von Rodney Crwell erinnernden Outlaw-Countryrocker "Meet in the middle" (starke Duett-Partnerin hier: die momentan wieder groß auftrumpfende Tanya Tucker), sowie die erfrischende, überaus melodische, hinreißend schöne, von großartigen Gitarren, Pedal Steel und hintergründiger Orgel durchzogene, in einem locker groovenden Rhythmus gespielte Americana-Nummer "Drowning in moonlight". Es gibt an diesem Album nichts zu mäkeln. Stoney LaRue ist in seinem Element und, noch besser, er ist in Glanzform. Erstklassige Red Dirt-Musik in Reinkultur!

Das komplette Tracklisting:

1. You Oughta Know Me By Now - 3:58
2. Hill Country Boogaloo - 3:39
3. Falling and Flying - 3:09
4. Not One Moment - 3:31
5. Meet In The Middle (feat. Tanya Tucker) - 2:39
6. Message In A Bottle - 3:42
7. Evil Angel - 3:54
8. Drowning In Moonlight - 4:16
9. Worry Be Gone - 2:59
10. I Can’t Help You Say Goodbye - 3:59
11. Let’s Chase Each Other Around The Room - 3:09
12. Thought You’d Want To Know - 3:37
13. High Time - 3:07

Art-Nr.: 9940
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hill Country Boogaloo
Falling and flying
Not one moment
Meet in the middle
Message in a bottle
Drowning in moonlight
Let's chase each other around the room

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Magpie Salute, The - high water ll [2019]
Zweites, voller Dampf, Power und baumstarkem "rootsy and bluesy Rock'n Roll" steckendes Studioalbum und Sequel zu dem letztes Jahr erschienenen "High water l" von The Magpie Salute, der aktuellen Band um die beiden ex The Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, sowie Sven Pipien (Bass), ebenfalls ehemals The Black Crowes. Vervollständigt wird die Truppe von Matt Slocum (Keyboards) und Joe Magistro (Drums), alles exzellente Musiker, sowie dem hervorragenden Lead Sänger und Frontmann John Hogg. Zusammen fabrizieren die Sechs ein wunderbar fettes Gebräu aus erdigem, bluesigerm, stark Gitarren orientiertem Rock/Southern Rock/ Roots Rock und Jam Rock, der durchaus artverwandt mit dem der "Krähen" ist. Und das ist auch gut so! Das Songmaterial ist erstklassig - genauso gut strukturiert, wie jammig freizügig und spielfreudig. Die Musiker, vor allem die Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, bekommen jede Menge Freiraum für ihr exzellentes Spiel. The Magpie Salute gelingt mit "High water ll" ein absoluter Volltreffer, der nicht nur die Gefolgschaft der ehemaligen The Black Crowes vollends begeistern dürfte.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Here's the release of High Water II, the highly-anticipated second studio album from Rich Robinson’s latest band, The Magpie Salute.
Robinson (The Black Crowes) is again joined by fellow-travelers Marc Ford (The Black Crowes) on guitar, bassist Sven Pipien (The Black Crowes), drummer Joe Magistro, and keyboardist Matt Slocum, along with the remarkable John Hogg again handling the vocals. Together, the band conjures up a thick stew of psychedelia-tinged Americana Rock & Roll; a clear extension and expansion of the ideas we heard in their 2018 studio album High Water I.
Densely layered and packed full of musical ideas, these twelve tunes aren’t, with the exception of a few choruses, exactly “sing-along” songs. They’re most definitely “feel along” songs; the kind you’ll listen to way more than once, discovering new things with repeated plays. What we have here is a band in search of the source, the central universal vibe, and they’re getting mighty close.
The Magpie Salute means business and they prove it with opener “Sooner or Later.” Everything you need to know about the album is contained in this track. The band fills every sonic frequency from the opening bars, yet Hogg’s vocals and stream-of-consciousness lyrics still grab your attention and rise above the maelstrom of sound, then the nearly-chanted chorus gives you a soft place to land between verses and righteously buzzy lead breaks. A deep bass and piano open then settles into a very Stones-y groove on “Gimme Something” that is a straight-up visit to the church of Rock, right down to the “take me higher” chorus. Preach it. End of Summer track “Leave it All Behind” then kicks hard on the power of Joe Magistro’s heavy-hitting drums, then sneaks in a brief, trippy Beatle-esque middle section complete with vibrato chords.
Some powerful horn arrangements lift the country-tinged Americana of “In Here” to another place entirely. This stand-out track feels like a spirit-lifting anthem for every trembling searcher who remains undaunted. The Magpie Salute finally slows things down a bit and lets you catch your breath with the sad and pretty porch-picking open of “You and I” before building to another powerful and untethered finish; Robinson’s guitar mirroring every emotion in the vocals. The same template works, in spades, on “Mother Storm.” The spare acoustic open lays a foundation the band uses to build sound and emotion to a gorgeous peak, that leads to a long, slow fade-out that feels like waking up from a difficult but important dream. That mid-career Stones-y vibe deep in the band’s DNA returns on “Mirror Mix,” creating a bed of sound and vibration that listeners will want to lay down on while absorbing the “Feel what’s on the inside” chorus.
The mournfully beautiful Don Quixote-esque ode “Lost Boy,” featuring a guest turn on vocals and fiddle from Alison Krauss is a quiet gem that’ll drop tears in many beers. The band then switches gears entirely as the trippy sonic hi-jinx return on the sassy “Turn It Around.” With its strutting “Jean Genie” vibe, and gnarly guitar line snaking throughout, this is the kind of track that would be a rock radio hit if rock radio still existed. The trip peaks with “Life is a Landslide” as the first few ominous opening bars quickly give way to a bouncy through-the-looking-glass jaunt that sneaks in a heavy survival tip: “Life is a landslide you ride along or you die.” Following on that theme, the band reminds you to “live in the moment” with the bouncy blues/funk of “Doesn’t Really Matter.” But even this strutting, seemingly straight-ahead rocker surprises with an unexpected, blissed-out and dreamy middle section that then shifts back, on a dime, to a re-funkified coda. It’s that kind of extra effort that sets this band apart.
Album closer “Where is This Place” is a journey all its own. Building from the band’s slowest, swampiest opening groove and built on a loose guitar loop that I can’t quite call a “riff,” this jam has enough space for all the players to contribute and a tribal/hypnotic chorus that matches the guitar line. This is the band working toward its core essence; they’re not here to explain anything, they’re trying to get to a place of universal feeling and they want you to come along. You’re going to want to join them on High Water II.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. Sooner Or Later - 3:33
2. Gimme Something - 4:05
3. Leave It All Behind - 3:00
4. In Here - 3:22
5. You And I - 3:46
6. Mother Storm - 4:06
7. A Mirror - 4:12
8. Lost Boy (feat. Alison Krauss) - 4:21
9. Turn It Around - 3:54
10. Life Is A Landslide - 4:12
11. Doesn't Really Matter - 4:28
12. Where Is This Place - 4:11

Art-Nr.: 9908
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Marvel, Kendell - solid gold sounds [2019]
Jede Menge Countryfans werden mit vielen Songs des großartigen Songwriters Kendell Marvel sehr vertraut sein, ohne dass es ihnen eigentlich bewusst ist. Innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte wurde der aus Illinois stammende Künstler zu einer der größten und gefragtesten Komponisten Nashville's, der "im Hintergrund" unzählige Hits für die Countryelite verfasste, von George Strait bis Jake Owen, Gary Allan bis Chris Stapleton und viele mehr. Da Marvel neben seinem herausragenden Songwriter-Talent auch noch über eine geradezu perfekte Classic-/Outlaw-Country-Stimme verfügt, ist es nur folgerichtig, dass er jetzt zusätzlich beschlossen hat, auch selbst ins "Rampenlicht" zu treten und seine eigenen Alben zu veröffentlichen. Ein kluger Entschluß und ein Glücksfall für die (Outlaw)Countryfreunde, denn sein neues Werk (das mittlerweile zweite), "Solid gold sounds", ist ein Volltreffer. Erstklassig produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und David Ferguson, präsentiert Kendell Marvel eine wunderbare Gratwanderung zwischen vollkommen reiner, klassischer Old School Countrymusic und erdigem Outlaw Country, mal rockig, kernig, aber auch mit vielen hinreißenden, ruhigeren Balladen, nie abdriftend in poppige Gefilde, sondern immer rootsig, authentisch und "totally country" durch und durch. Die Einflüsse reichen unter anderem von Don Williams, über Randy Travis, bis hin zu Kris Kristofferson und Waylon Jennings, sowie aktuell Chris Stapleton, mit dem er auch recht viel zusammenarbeitet. Bei dem wirklich tollen, vielseitigen Songmaterial stehen meist viele, vielschichtige, differenziert klingende, transparente Gitarren im Mittelpunkt, oft auch mit Pedal Steel, aber auch mit bluesigen Ansätzen, vor allem wenn Dan Auerbach seine satte, typische Black Keys-E-Gitarre auspackt. Alle Tracks, bis auf einen (eine interessante, feine Coverversion des alten Bee Gees-Klassikers "I've gotta get a message to you"), stammen aus der Feder von Kendell Marvel und Dan Auerbach, oft zusammen mit weiteren, sehr namhaften Songwritern, wie "Big" Al Anderson, Paul Overstreet, Ronnie Bowman und Pat McLaughlin. Gleich die ersten beiden, großartigen Tracks des Albums könnten unterschiedlicher kaum sein, und trotzdem passt, bezogen auf den Hörgenuss, alles auf dem Album, von vorn bis hinten perfekt zusammen. Der klasse Opener "Hard time with the truth" mit seinem prächtigen Waylon Jennings-Touch, ist eine rockige, richtig raue, erdige, kraftvolle, von vielen unterschiedlichen E-Gitarren durchzogene Outlaw Country-Nummer, während das folgende, herrlich lockere, flockige, traumhaft melodische "Let it go", unwiderstehlichen, sofort ins Ohr gehenden, klassischen Country bietet, dessen Sound, Riffs und herrlich entspannter Flow gar ein gewisses Eagles-/"Tequila Sunrise"-Feeling aufkommen lassen. Fantastisch hier die sich durch den Song schlängelnde E-Gitarren-Linie, die Baritone-Gitarre, die wundervoll integrierte Pedal Steel und die recht dezente Fiddle. Saustark auch der treibende, dreckige, voller zündendem Southern-Flair steckende Countryrocker "Blood on the water", der nochmal einen fetten Extra-Schub durch die furiose Gitarrenarbeit von John Osborne (eine Häfte des sehr erfolgreichen Duos Brothers Osborne) erhält, mit dem zusammen Marvel schon einige Songs komponiert hat, u. a. den starken Brothers Osborne-Hit "Pushing Up Daisies". Osborne's Gitarrensolo hier ist große Klasse, genauso die das Spiel der beiden weiteren, kongenial zuarbeitenden Gitarristen Russ Pahl und Dan Auerbach. Die selben 3 Saitenkünstler (grandioses 3-part Lead Gitarren-Break im Mittelteil) bestimmen auch das Geschehen bei dem sehr coolen, famos groovenden, rootsigen "Cadillac'n". Toll kommen aber auch solch wunderschönen Balladen, wie die pure Retro-Classic Country-Nummer "Musta kept it for himself" (Outlaw-Feeling in Reinkultur), oder das mit feiner Pedal Steel angereicherte, wieder schön retro angehauchte, wunderbar melodische "Easy rider", das zuweilen leicht an The Band erinnert. Das lockere, mit einem typischen Waylon-/Kristofferson-Flair aufwartende, in schöner Fiddle-/Gitarren-Steel-Instrumentierung dargebotene "Roots of my raisin'" schließt dieses erstklassige Album schließlich genauso stark ab, wie es begonnen hatte. Unter den Begleitmusikern Marvel's befinden sich neben den schon genannten Künstlern im übrigen noch solche "veteran studio aces" wie Gene “Bubba” Chrisman (drums), Bobby Wood (keys) und Charlie McCoy (harmonica), sowie Hochkaräter wie Mike Rojas (keyboards), Billy Sanford (dobro, guitar), Dave Roe (bass), Stuart Ducan (fiddle), und einige mehr. All das und die herausragende Klasse Marvel's sind der Beleg für dieses exzellente Resultat. "Solid gold sounds" bietet "gritty" Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time with the Truth - 4:11
2. Let It Go - 2:51
3. When It's Good - 3:50
4. Blood in the Water - 2:53
5. I've Gotta Get a Message to You - 3:34
6. Cadillac'n - 3:38
7. If You Know What's Good - 3:18
8. Musta Kept It for Himself - 3:25
9. Easy Rider - 3:33
10. Roots of My Raisin' - 2:50

Art-Nr.: 9949
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard time with the truth
Let it go
Blood in the water
Cadillac'n
Musta kept it for himself
Easy rider
Roots of my raisin'

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Micky and The Motorcars - long time comin' [2019]
Micky and The Motorcars um die beiden Brüder, Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, gelten, auch vom musikalischen Stil her, als so etwas wie die "Geschwisterband" zu Reckless Kelly, die von Willy und Cody Braun angeführt werden, zwei weiteren Brüdern des "Braun-Clans" aus Idaho. 5 lange Jahre hat es gedauert, bis die "Motorcars" nun endlich ihr neues Album, bezeichnenderweise "Long time comin'" betitelt, veröffentlichen. Doch das Warten hat sich, so stark wie das Material ist, absolut gelohnt. Aufgenommen wurde das Werk diesmal in Nashville unter der Mitwirkung von einer ganzen Schar dortiger Sessiongrößen, wie beispielsweise ex The Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Mickey Raphael (harmonica), Fred Eltringham (drums), Billy Mercer (bass) und Keith Gattis (guitars, mandolin, sitar, bass, percussion), der das Album auch hervorragend produzierte. Dennoch ist es, deutlich wahrnehmbar, ein absolut typisches Micky and The Motorcars-Album geworden (und zwar eines der Besten überhaupt), das diese angeraute, erdige, unwiderstehliche Texas Red Dirt-Mentalität prächtig repräsentiert. Geändert hat sich, dass Gary Braun diesmal, sowohl als Komponist, als auch als Lead Sänger deutlich mehr im Mittelpunkt steht, als bislang. War das früher hauptsächlich Micky's Resort, so teilen sich die Beiden diese Aufgabe nun etwa fifty-fifty auf. Das kommt richtig gut, denn Gary Barun's Stimme unterscheidet sich von Micky's nur minimal, was bedeutet: Auch er ist ein fantastischer Lead-Sänger. Insgesamt ist das Songmaterial einmal mehr vom Allerfeinsten. Das staubige, leicht roughe Ambiente ihres herrlichen Red Dirt Roots-, Americana-, und Countryrocks paart sich mit unwiderstehlichen Melodien, denen man sich kaum entziehen kann. Einen perfekten Auftakt gelingt den Jungs mit dem wunderbar dynamischen, im typischen Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Staub angesiedelten Americana-/Rootsrocker "Road to you", der in seiner Art auch hundertprozentig zu Reckless Kelly passen würde. Großartig! Nach dem lockeren, schön ungeschliffen natürlich wirkenden, dabei aber überaus melodischen, Countryrock-umwehten "Rodeo girl", kommt mit dem tollen, von erdigen Gitarrenriffs durchzogenen, abermals prächtig ins Ohr gehenden "Alone again tonight", die erste, grandios von Gary Braun vorgetragene Nummer. Gary hat diesen Song auch gemeinsam mit Produzent Keith Gattis geschrieben. Auch das mahnende, epische, leicht orientalisch angehauchte Anti Kriegs-Stück "Lions of Kandahar" ist ein Musterbeispiel für Gary's vorzüglichen Gesang. Er und Micky agieren absolut auf Augenhöhe. In ruhigerem Fahrwasser bewegt sich das mit feinen, dezenten Red Dirt-Gitarren und hintergründiger Orgel ausgestattete "All looks the same", dessen schöne Melodie mit großartigen Mundharmonika-Linien einhergeht. Ein wunderbar lockerer, flockiger, lässiger Groove ist die Basis der mit feinen E-Gitarren inszenierten Americana-/Countryrock-Nummer "Thank my mother's God", die in manchen Momenten gar an die frühen, rootsigeren Tage der großen Nitty Gritty Dirt Band erinnert. Hinreißend schön auch der vielschichtig arrangierte, gefühlvolle Red Dirt Rootsrocker "Hold this town together" (herrliche Slideguitar, inkl. Solo, dazu lässiges, unaufdringliches Piano), eine wundervolle Widmung an den früheren, verstorbenen Bassisten und Freund der Band, Mark McCoy, sowie der in ähnlichen, musikalischen Gefilden angesiedelte, finale Titelsong "Long tome comin'". Das Micky & the Motorcars längst aus dem Schatten Reckless Kelly's herausgetreten sind, beweist ihr neues Album einmal mehr eindrucksvoll. Sie präsentieren sich in exzellenter Verfassung! Wie schon erwänt, dies ist vielleicht eines der stärksten Alben ihrer bisherigen Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Road to You - 4:01
2. Rodeo Girl - 3:29
3. Alone Again Tonight - 3:20
4. Lions of Kandahar - 4:48
5. All Looks the Same - 3:16
6. Thank My Mother's God - 3:45
7. Break My Heart - 3:40
8. Run into You - 3:32
9. Stranger Tonight - 3:06
10. Hold This Town Together - 4:00
11. Long Time Comin' - 3:31

Art-Nr.: 9936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road to you
Alone again tonight
Lions of Kandahar
All looks the same
Thank my mother's God
Hold this town together
Long time comin'

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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Zito & Friends, Mike - rock 'n' roll: a tribute to chuck berry [2019]
Tolles, geradezu famos umgesetztes Prpjekt von Mike Zito! Der texanische Meistergitarrist initiierte dieses riesige, 20 Songs umfassende Tribut an einen der "prime architects of Rock & Roll" (Chuck Berry) und spielte es mit jeder Menge Freunden ein, die allesamt zu den "hottest Rock and Blues guitar players" unseres Planeten zählen. Dabei reiht sich ein Glanzlicht an das nächste. Unter den 21 Gast-Gitarristen befinden sich solch illustre Namen wie beispielsweise Joe Bonamassa, Joanna Connor, Walter Trout, Anders Osborne, Robben Ford, Luther Dickinson, Eric Gales, Sonny Landreth, Jeremiah Johnson, Tinsley Ellis, Kirk Fletcher, Tommy Castro, Albert Castiglia, Kid Andersen, Ally Venable, Jimmy Vivino und einige mehr. Zur festen Band gehören neben Mike Zito noch Terry Dry am Bass, Matthew Johnson an den Drums und Lewis Stephens an den Keyboards. Sie alle spielen sich die Seele aus dem Leib. Zito & Co. peppen die alten Klassiker mächtig auf, machen sie zu ordentlich dampfenden, rauen, fetten, erdigen, rootsigen Bluesrock- und Rock 'n' Roll-Krachern, die wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" in die heutige Zeit passen. Das Zeug klingt einerseits vertraut, andererseits herrlich frisch und "neu". Was da für eine Spielfreude, für eine Power und für eine unglaublich massive Gitarrenpräsenz drin stecken , ist die helle Freude. Mike Zito und seine Gäste spielen nicht nur ausgiebige "Hammer"-Soli, sie singen auch exzellent. Alles kommt wie aus einem Guß. Der Drive von vorn bis hinten, vom "St. Louis Blues" über "Rock and Roll music", bis "Thirty days" ist einfach umwerfend, ebenso die jeweils enthaltenen, packenden Gitarrenritte. Dazwischen kommen solch grandiose Nummern, wie etwa das als waschechter, klassischer Blues servierte "Wee Wee hours" (Joe Bonamassa’s und Mike Zito's "high-octane" Gitarrensoli sind eine Offenbarung), das zusammen mit Anders Osborne wunderbar rootsig zelebrierte, raue "Memphis" (hinreißendes Slideguitar-Spiel), oder das mit einem großartigen Latino-Rhythmus und Sonny Landreth's typischer Slide präsentierte "Havana moon". Das alles ist purer Genuß und "pure fun"! Nun, da wir uns im Herbst des Jahre 2019 befinden, mag sich der ein oder andere fragen: "Braucht die Welt tatsächlic noch einmal eine neue Ansammlung mit Covers alter Chuck Berry-Nummern"? Unsere Antowrt für dieses satte Mike Zito & Friends-Werk lautet unmißverständlich: "Hell, yes - it does". Unbedingt. Da führt absolut kein Weg dran vorbei. "Hail! Hail! Rock and Roll"!

Das komplette Tracklisting:

1. St. Louis Blues (with Charlie Berry III) - 3:18
2. Rock and Roll Music - (with Joanna Connor) - 3:08
3. Johnny B Goode (with Walter Trout) - 3:49
4. Wee Wee Hours (with Joe Bonamassa) - 5:25
5. Memphis (with Anders Osborne) - 3:05
6. I Want to Be Your Driver (with Ryan Perry) - 2:55
7. You Never Can Tell (with Robben Ford) - 4:00
8. Back in the USA (with Eric Gales) - 3:02
9. No Particular Place to Go (with Jeremiah Johnson) - 2:50
10. Too Much Monkey Business (with Luther Dickinson) - 3:13
11. Havana Moon (with Sonny Landreth) - 4:21
12. Promised Land (with Tinsley Ellis) - 3:29
13. Down Bound Train (with Alex Skolnick) -4:03
14. Maybellene (with Richard Fortus) - 2:55
15. School Days - (with Ally Venable) - 3:02
16. Brown Eyed Handsome Man (with Kirk Fletcher & Josh Smith) - 2:16
17. Reelin' and Rockin’ (with Tommy Castro) - 4:01
18. Let It Rock (with Jimmy Vivino) - 2:26
19. Thirty Days - (with Albert Castiglia) - 2:56
20. My Ding a Ling (with Kid Andersen) - 3:16

Art-Nr.: 9919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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