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Cadillac Three, The - country fuzz [2020]
Was für ein verrückter Haufen - und was für ein guter! Nashviille's Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock, Jaren Johnston - guitar & vocals, Kelby Ray - lap steel und Neil Mason - drums, begeben sich wieder einmal auf einen erstklassigen, wilden, kernigen Ritt durch die Gefilde des hart und southern rockenden New Countrys. Sie stecken voll purer Spielfreude, präsentieren sich überaus kreativ und verarbeiten neben den Southern- und Country-Roots, auch mal Blues-/Roots-/Psychedelic-/Dance-/ Mainstream- und Hard Rock-Strömungen zu prächtigen "toe-tapping, whiskey-swilling anthems". Das macht ungemein Laune! Das Songmaterial ist ausgesprochen stark, immer laut, rau, dreckig, fett rockend und doch so wunderbar melodisch und prächtig hängen bleibend. Das sind einfach exzellente Musiker. Was wir hören, ist eine vorwiegend Gitarren-dominierte, gesunde Mischung aus schwungvollen Tracks, erdigen Midtempo-Somngs und auch mal der ein oder anderen Ballade. Das Southern Rock-Feeling ist allgegenwärtig. Schon die Eröffnungsnummer ist einfach nur "geil": "Bar round here" ist prinzipiell eine vollkommen traditionelle Country-/Honky Tonk-Nummer, aus der das Trio aber einen furiosen, mächtig dampfenden, krachenden Countryrocker macht, inklusive eines glühenden, fetten Lap Steel-/Slide-Solos, aber eben auch einer klasse Melodie. Pure Energie! Zu dem nachfolgenden, abgefahrenen "The jam" schreibt das renommierte, amerikanische "Glide Magazine": The big comparable might be ZZ Top who also fused the blues to electronic dance music, but as good as ZZ Top are, they never swung like this. “The Jam,” which came out of Cadillac’s soundcheck jamming, is a glimpse into an alternative world where Prince was born in Tennessee and not Minnesota. The song is almost pure groove, and while it might work for a line dance like the Watermelon Crawl, there would have to be a concern about hips flying out of the sockets. The pedal steel swerves through the song, sounding almost like turntables getting scratched. But Mason’s drums thunder along, unwilling to surrender the rock fight". Über den erstklassigen, kurzen 2 Minuten-Knaller "Blue El Camino" schreibt "Glide": "A country roller disco, almost like classic Red Hot Chili Peppers fronted by Jason Isbell" und über das herrlich melodische, southern-rockige, mit tollen Gitarren inszenierte "Back home": "This is gentle country punctuated with blasts of guitar that makes the tune feel like Led Zeppelin in their prime". Passt! Ganz stark auch der wuchtige, bluesige, voller "qualmender" Gitarren steckende Southern Rock-/New Country-Stampfer "Slow rollin'", das erdige, rootsige, mit vielschichtigen Gitarren garnierte, prächtig ins Ohr gehende "Dirt road nights", oder die hinreißend schöne Abschlußnummer "Long after last call". The Cadillac Three entwickeln sich stetig weiter - und so ist "Country fuzz" sicher ihr bislang stärkstes Werk. Diese Jungs brennen einfach eine herrliche Party ab. Sie haben spürbar Spaß an dem, was sie tun - und das überträgt sich vollumfänglich auf den Zuhörer. "Smokin' hot southern-rockin' New Country-Power", oder wie die Jungs es eben nennen, "Country Fuzz", vom Allerfeinsten. "It's pure fun"!

Das komplette Tracklisting:

1. Bar Round Here - 2:34
2. The Jam - 3:10
3. Hard Out Here For A Country Boy [feat. Chris Janson & Travis Tritt] - 3:28
4. Slow Rollin' - 2:44
5. All The Makin’s Of A Saturday Night - 1:53
6. Crackin’ Cold Ones With The Boys - 2:34
7. Labels - 3:04
8. Raise Hell - 2:54
9. Back Home - 3:18
10. Dirt Road Nights - 3:11
11. Blue El Camino - 2:09
12. Jack Daniels’ Heart - 3:47
13. Why Ya Gotta Go Out Like That - 2:30
14. Heat - 3:08
15. Whiskey And Smoke - 3:08
16. Long After Last Call - 3:22

Art-Nr.: 9988
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drive-By Truckers - the unraveling [2020]
Nach 3 1/2 Jahren endlich ein neues Album. Die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia beeindruckt mit einem weiteren, herausragenden Werk, textlich sehr kritisch und hochgradig beeinflußt von den Turbulenzen im heutigen Amerika und der heutigen Welt. Musikalisch hören wir den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der Band um die beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, wobei es zumeist sehr dynamisch, dreckig und lebendig zugeht, unterbrochen von dem ein oder anderen, ruhigeren Moment. Einerseits sind die Tracks, trotz aller Rauheit, sehr gut strukturiert, andererseits verliert sich die Band auch mal in lärmigen Jammings. Das past prächtig zusammen. Einer der Höhepunkte des Werkes ist das anklagende, psychedelisch und düster wirkende, über 8 1/2 Minuten lange "Awaiting resurrection", mit "gebrechlichem" Gesang von Patterson Hood, toller Lead Gitarre (klasse Solo) und wunderbar integrierten Orgel- und Piano-Einsätzen. Aber auch Songs wie beispielsweise das rau und laut rockende "Armageddon's back in town", das trockene, staubige, mit schönen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie Klavier und Orgel inszenierte, energetische "Thoughts and prayers", das etwas ruhigere, textlich sehr kritische, gar an die Singer-/Songwriter-Kunst eines Neil Young erinnernde "21st century USA", sowie das mit rau lärmenden (Slide)Gitarren instrumentierte "Heroin again" sind "großes Drive-By Truckers-Kino". "The unraveling" ist bereits das 12. Studioalbum der Drive-By Truckers - und sie machen unverdrossen damit weiter, einfach großartige, außergewöhnliche Alben zu veröffentlichen. Ganz klar ihr nächstes Glanzstück! Produziert hat übrigens mal wieder ihr alter Bekannter David Barbe.

Das komplette Tracklisting:

1. Rosemary with a Bible and a Gun - 3:29
2. Armageddon's Back in Town - 3:48
3. Slow Ride Argument - 3:19
4. Thoughts and Prayers - 5:21
5. 21st Century USA - 4:14
6. Heroin Again - 3:54
7. Babies in Cages - 5:33
8. Grievance Merchants - 4:08
9. Awaiting Resurrection - 8:38

Art-Nr.: 9982
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Armageddon's back in town
Slow ride argument
Thoughts and prayers
21st century usa
heroin again
Awaiting resurrection

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Ellis, Tinsley - ice cream in hell [2020]
Neues Album des Gitarrenvirtuosen aus Georgia, das die Fachpresse jetzt schon als eines seiner besten überhaupt feiert. "'Ice Cream in Hell' has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing" ist nur eins der begeisterten Zitate. In der Tat ist Ellis' Gitarrenspiel auf einem Level, das von nur ganz wenigen erreicht wird. Voller Gefühl, genauso variabel, wie geradeaus und punktgenau, überflüssiges Gefrickel stets vermeidend, dabei aber voller Energie, Inbrunst, Power, Seele und mit unendlicher Virtuosität. Auch gesanglich wirkt der Meister so herrlich natürlich und das Songmaterial ist einfach fantastisch. Nehmen wir nur Tracks, wie beispielsweise den voller Energie steckenden Opener "Last one to know", ein toller Midtempo-Bluesrocker, durchzogen von effektvollen Gitarrenlicks und glühendem Lead-Spiel (super Soli von Ellis, großartiger Orgel-Background von Kevin McKendree, dezente Bläser-Fills), das ähnlich strukturierte, bärenstarke Titelstück "Ice cream in hell" (funkige Riffs, groovende Percussion, famose Gitarrensoli), den schön nach vorn gehenden, klassischen Blues-Boogie "Foolin' yourself", der von bestechender Lead-Gitarre durchzogene, sehr emotionale, herzzerreißende Slow-Blues "Hole in my heart" (das etwa 2 1/2-minütige, ungemein gefühlvolle Gitarrensolo gegen Ende ist schlicht phänomenal), den mit viel Southern Soul, furiosem Drive und geradezu überbordender Slide-Gitarre inszenierten, rockin' and rollin' Blues "Sit tight mama", das mit einem traumhaft schönen Latin-Groove ausgestattete, flockig flotte, dennoch mit enrgetischen Gitarrenläufen gespickte "Everything and everyone", oder der umwerfende, mit regelrecht fasziniernden Gitarrelinien veredelte, packende, kraftvolle Slow-Blues "Your love's like heroin" (begnadete Soli des Meisters) zum Abschluß des Albums - es ist die pure Wonne. "Ice cream in hell" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absolut meisterhaftes Blues-/Bluesrock-Werk mit einem Tisley Ellis in famoser Verfassung.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There are no right or wrong answers with music. It’s subjective and everyone brings their own preferences and past experiences to the listening process. So what works for one person won’t necessarily work for another. Having gotten that out of the way, Tinsley Ellis does blues rock right and Ice Cream in Hell is positively correct.
Ellis is a guitarist’s guitarist, with 17 solo albums to his name, but not enough name recognition. I’m not sure if Ice Cream in Hell will address that marketing challenge, but in a perfect world, it would, because it’s a phenomenal album. Where Ellis’ 2018 album, Winning Hand, featured the same high-quality guitar playing, there was something a bit staid about it all, like he was striving for perfection at the expense of emotion. Ice Cream in Hell has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing.
Ellis’ guitar work is so good, it’s easy to ignore his singing, which is charmingly ordinary. I have no idea what it’s like to have talent, but I imagine it’s very easy to hide behind it. If I could play half as well as Ellis, you’d hear me jamming on every street corner and subway car from here to Maryland. Ellis could just as easily lean on his guitar prowess, but he doesn’t, putting a lot of work into his vocals. On the title track, he sounds delightfully ragged, like he recorded the track after doing a live show. It’s bluesy and brave as anything.
And while we’re on the subject of the title track, that song is surprisingly pretty. Ellis’ guitar hops through the track with lines that have that bright Allman Brothers feel, but also a dark gritty bluesiness. Keyboardist/co-producer Kevin McKendree sets a beautiful table for Ellis, on this and each of the album’s tracks. The two musicians have a great relationship, obviously listening to each other and playing off each other, while maintaining every song’s structure. There are plenty of gorgeous musical passages and licks, but the two always turn back to the song.
I was blown away by how fluent Ellis is in so many styles. The songs, all Ellis originals, sound familiar. He has his own takes on blues rock classics, but his ability to nail all of those licks we know so well, while still preserving his own muscular playing, which lies firmly in the Albert King/Stevie Ray Vaughan camp, consistently impressed me. “Sit Tight Mama” has Ellis playing slide in the style of Hound Dog Taylor. “Evil Till Sunrise” recalls Jimi Hendrix’s “Stone Free.” “Everything and Everyone” features a Carlos Santana sound. Ellis isn’t stealing licks or trying to present himself as someone he’s not. He’s just paying tribute to his inspirations.
If you’re a blues rock fan and aren’t familiar with Ellis’ work, this is a great place to check in. Ice Cream in Hell is blues rock from a master at the height of his power, vocally and instrumentally. Ellis showcases monster tone, vibrato that feels like an earthquake, and all-around tasteful playing. He is always the right answer.
(Steven Ovadia / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Last One To Know- 4:44
2. Don't Know Beans - 3:43
3. Ice Cream In Hell - 4:13
4. Foolin' Yourself - 4:30
5. Hole In My Heart - 6:45
6. Sit Tight Mama - 4:00
7. No Stroll In The Park - 4:41
8. Evil Till Sunrise - 3:03
9. Everything And Everyone - 4:00
10. Unlock My Heart - 3:54
11. Your Love's Like Heroin - 7:07

Art-Nr.: 9981
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last one to know
Ice cream in hell
Foolin' yourself
Hole in my heart
Sit tight mama
Everything and everyone
Your love's like heroin

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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Lynyrd Skynyrd - last of the street survivors farewell tour - lyve! [2020]
2 CD + 1 DVD-Set! Brandneue Live Doppel-CD und DVD der Southern Rock-Legende, die sich momentan auf ihrer "Street Survivors Farewell World-Tour" befindet. Genau von dieser Tour stammt das hier veröffentlichte Konzert, und zwar wurde es mitgeschnitten am 2. September 2018 bei einer furiosen Show der Band vor dem enthusiastischen Publikum at the TIAA Bank Field in ihrer Heimatstadt Jacksonville/Florida. Die Band gibt alles, die Fans geben alles. Es ist eine typische Lynyrd Skynyrd-Show mit allem, was dazu gehört. Fette Live-Vollbedienung für alle Skynyrd-Fans!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Workin' for MCA (Live) - 4:59
2. Skynyrd Nation (Live) - 3:20
3. What's Your Name (Live) - 3:42
4. That Smell (Live) - 6:03
5. Travelin' Man (Live) - 4:13
6. I Know a Little (Live) - 3:46
7. The Needle and the Spoon (Live) - 4:07
8. Saturday Night Special (Live) - 6:11
9. Red White and Blue (Live) - 3:49
10. The Ballad of Curtis Loew (Live) - 4:04
11. Tuesday's Gone (Live) - 6:18

Disc 2:
1. Don't Ask Me No Questions (Live) - 3:37
2. Simple Man (Live) - 7:22
3. Gimme Three Steps (Live) - 5:11
4. Call Me the Breeze (Live) - 5:59
5. Sweet Home Alabama (Live) - 7:01
6. Free Bird (Live) - 13:15

DVD:
1. Workin' for MCA (Live) - 4:59
2. Skynyrd Nation (Live) - 3:20
3. What's Your Name (Live) - 3:42
4. That Smell (Live) - 6:03
5. Travelin' Man (Live) - 4:13
6. I Know a Little (Live) - 3:46
7. The Needle and the Spoon (Live) - 4:07
8. Saturday Night Special (Live) - 6:11
9. Red White and Blue (Live) - 3:49
10. The Ballad of Curtis Loew (Live) - 4:04
11. Tuesday's Gone (Live) - 6:18
12. Don't Ask Me No Questions (Live) - 3:37
13. Simple Man (Live) - 7:22
14. Gimme Three Steps (Live) - 5:11
15. Call Me the Breeze (Live) - 5:59
16. Sweet Home Alabama (Live) - 7:01
17. Free Bird (Live) - 13:15

Art-Nr.: 9990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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