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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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