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Gov't Mule - the deepest end ~ live in concert ~ 2cds + dvd [2003]
2 CD/1 DVD-Set! Der 7. Oktober. 2003 - Veröffentlichung der "The deepest end"-Box von Gov't Mule! Über 2 1/2 Stunden live auf 2 CDs und über 3 Stunden live auf DVD! Ein Feiertag für die Mule-Fraktion, ein Festtag für den Rock'n Roll! Nach dem Tod von Original-Bassist Allen Woody, der die Band mitten ins Herz traf, stand man zunächst am Scheideweg, bis man sich entschloß angespornt von unzähligen Freunden der Band, allen voran Widespread Panic's Dave Schools, im Sinne von Woody Allen weiterzumachen. Gitarren-Großmeister Warren Haynes, zwischenzeitlich engagiert in 3 Bands (Mule, Allman Brothers, Phil Lesh & Friends) und Schagzeuger Matt Abts gingen wieder auf Tour, und zwar mit wecheselnden Bassisten. Darüber hinaus spielte man zu Ehren von Allen Woody zwei bärenstarke Studioalben (The deep end Vol.1 und Vol.2) ein, auf denen eine Unmenge von Gast-Bassisten mitwirkten, die Allen Woody zu seinen Lieblings-Kollegen zählte. Diese Würdigungen und Ehrungen an Woody gipfelten dann schließlich in diesem Jahr in ihrem absoluten Höhepunkt, als man das Ganze dann auch noch live auf die Bühne brachte. Was dann geschah, kann man mit Fug und Recht als einen historischen Moment des Rock bezeichnen. Warren Haynes und Matt Abts inszenierten während des New Orleans Jazz and Heritage Festivals am 3. Mai 2003 im Saenger Theatre zu New Orleans ein geradezu gigantisches, weit über 4 1/2 Stunden (mit Pause sogar 5 1/2 Stunden!!!)) dauerndes Live-Spektakel, das bereits jetzt schon von der Musikwelt als "legendär" bezeichnet wird. Und dieses CD/DVD-Set enthält die komplette Show!!! Mit dabei waren wieder jede Menge Gast-Bassisten (u.a. Les Claypool, Dave Schools, Mike Gordon, Roger Glover, Jack Casady, Victor Wooten, Rob Wasserman, Jason Newsted usw.), aber auch etliche weitere, hochkarätige Gäste, wie Slide-Wizzard Sonny Landreth, Los Lobos' David Hidalgo, Banjo-Guru Bela Fleck, Keyboarder Danny Louis, Fred Wesley, die Dirty Dozen Brass Band usw.! Die Setlist ist überragend! Haynes & Co spielen mit einer ungeheuren Intensität und Spielfreude. Was hören und sehen wir für fantastische Gitarrensoli. Was für Musiker auf der Bühne. Leidenschaft pur! Dabei strotzen sie auch noch vor Spontanität, denn etliches ist völlig anders arrangiert, als man es von den Studioversionen her kennt, wie z.B. "Blindman in the dark" (auf der CD und DVD) in einer gestreckten 15 1/2-Minuten-Version, "Lay of the sunflower" (CD/DVD) mit Bela Fleck am Banjo, oder "Beautifully broken" (CD/DVD) mit seinen fast 10 Minuten. Dazu gibt es Tracks, die sie live bislang nur äußerst selten spielten, wie z.B.die Allen Toussaint-Nummer "On your way down" (nur auf DVD), Freddie King's "Goin' down" (nur auf CD), oder "I shall return" (CD) vom "Dose"-Album, das die Allman Brothers ein paar mal spielten. Sogar absolute Live-Premieren gab es, wie die grandiose 16 1/2 Minuten-Version von Herbie Hancock's "Chameleon" (DVD) und eine völlig ungeplante, spontane, von Warren Haynes solo intepretierte Version der Eagles-Nummer "Wasted time" (DVD)! Die CDs und die DVD der Box überschneiden sich nur bei 7 Tracks, der Rest der Show ist entweder nur auf den CDs (13 Songs) oder auf der DVD (14 Songs) zu finden. Insgesamt enthalten die CDs somit 20 Songs, die DVD 21 Stücke! Weitere Tracks, nur auf den CDs sind z.B. "Game face", "Larger than life", "Fool's moon", "Patchwork quilt", "32/20-Blues", "Drivin' rain", usw. - nur auf der DVD hören und sehen wir z.B. "Voodoo chile", Black Sabbath's "Sweet leaf" und "War pigs", "Mule", Cream's "Politician", usw. - und sowohl auf CD und DVD gibt's noch z.B. "Banks of the deep end", "John the revelator", "Bad little doggie"...usw.! Wie gesagt, alles in allem ist die komplette Show enthalten. Ein spektakuläres, grandioses Rock-/Blues-/Southern-/Jam-Spektakel, festgehalten in einer fantastischen CD/DVD-Box. Endlich gibt's auch eine Live-DVD von Gov't Mule, werden viele sagen... - und dann gleich solch ein Teil. Sensationell! Enthält auch ein schönes, 24-seitiges Booklet mit umfangreichen Informationen zu den Songs. Die DVD ist "Code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Bad Little Doggie - 4:04   
2 Game Face - 8:36   
3 Larger Than Life - 6:11   
4 Blindman in the Dark - 15:38   
5 Which Way Do We Run? - 6:56   
6 Fool's Moon - 6:11   
7 Sco-Mule - 8:56   
8 Patchwork Quilt - 6:06   
9 Lay of the Sunflower - 7:35   
10 John the Revelator - 6:59   

Disc 2
1 Beautifully Broken - 9:49   
2 Time to Confess - 8:27   
3 Banks of the Deep End - 6:45   
4 32/20 Blues - 12:10   
5 Goin' Down - 5:58   
6 Slow Happy Boys - 7:29   
7 I Shall Return - 7:29   
8 Trying Not to Fall - 5:48   
9 Drivin' Rain - 5:03   
10 Soulshine - 7:41   

Disc 3
1 Bad Little Doggie [DVD]   
2 Blindman in the Dark [DVD]   
3 Sco-Mule [DVD]   
4 Lay of the Sunflower [DVD]   
5 John the Revelator [DVD]   
6 Chameleon [DVD]   
7 Beautifully Broken [DVD]   
8 Mule [DVD]   
9 Banks of the Deep End [DVD]   
10 On Your Way Down [DVD]   
11 Down and Out in New York City [DVD]   
12 Maybe I'm a Leo [DVD]   
13 Voodoo Chile [DVD]   
14 Politician [DVD]   
15 Guitar Solo - Drum Solo [DVD]   
16 Sweet Leaf [DVD]   
17 War Pigs [DVD]   
18 Greasy Granny's Gopher Gravy, Pts. 1-2 [DVD]   
19 Wasted Time [DVD]   
20 Thorazine Shuffle [DVD]

Art-Nr.: 2070
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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One Man's Trash - same [2005]
Trash? Abfall? Plunder? Weit gefehlt! Blanke Ironie! Das absolute Gegenteil ist der Fall! One Man's Trash aus Arizona sind eine Gabe des Himmels an die Rock'n Roll-Welt! Mitreißend! Faszinierend! Packend! Brillant! Mit einem schlichtweg "wahnsinnigen" Lead-Gitarristen, der sich die Seele aus dem Leib spielt! Auf der Basis bestechender musikalischer Fähigkeiten kombiniert die Band in einer einzigartigen Art und Weise, voller Kreativität und Abwechslungsreichtum, eine unwiderstehliche, kochende, geradezu magisch anziehende Mixtur folgender Zutaten: Funk, Southern Rock, Texas-Blues, Classic Guitar-Rock, Swamp-Rock, Americana-/Rootsrock, Boogie, California-Countryrock, wobei die herrlichen, zuweilen ausgeprägten Funk-Grooves, ein erdiges Roots-Feeling und ein wunderbares, jederzeit spürbares, äußerst angenehmes Southern-Flair von zentraler Bedeutung sind. Was uns hier wie ein Tornado aus den Lautsprechern entgegen fegt, ist pulsirender, die Sinne in Wallung bringender, voller Dynamik und Vitalität steckender Rock'n Roll, gleichzeitg gespickt mit fantastischer Spieltechnik und vollendeter musikalischer Kompetenz! Diese Mucke "kicks ass" - und zwar gewaltig, aber auf einem verdammt hohen Niveau! Es kocht, brodelt, funkt, bluest, rockt und groovt, daß es eine helle Freude ist! Sämtliche Musiker zeichnet eine außergewöhnliche Qualität aus, doch die markanten Eckpfeiler des im übrigen herrlich satten und sehr differenziert abgemischten, fantastischen Sounds sind Lead-Gitarrist Greg Koch (einigen Bluesrock-Freunden hierzulande als genialer Saiten-Zauberer sicher schon ein Begriff) und der großartige Sänger (erdige, rootsige, markante Stimme voller Seele), Rhythmus-Gitarrist und Songwriter (jede einzelne Nummer ist ein Knüller) Jeff Bell! Vor allem Gitarrist Koch ist ein Erlebnis! Was dieser Bursche für ein Feuerwerk an furiosem "Electric Picking", an knisternden, explosiven Soli, vor Vehemenz nur so überschäumenden, fetten Läufen abbrennt, raubt einem den Atem! Diese Gitarrenattacken treffen mitten ins Herz, puschen einen bis in die Haarspitzen aus! Seine Saitenakrobatik ist kaum zu übertreffen - furios, rasant, schnell, gefühlvoll, emotional, dreckig, rau, wild - "a hell of a ride"! Abgerundet wird das Ganze durch eine entsprechend exzellente Rhythmus-Fraktion aus grandiosem Drumming (Eddie Barratini) und pulsierenden Bassläufen (Jimmy Mack)! Die Songs sind druckvoll und melodisch zugleich, bleiben bestens hängen, strotzen vor immenser Spielfreude und zeugen von jeder Menge Ideenreichtum! Man erahnt mal vereinzelt Spuren von so verschiedenen Leuten wie ZZ Top, John Hiatt, Little Feat, Warren Zevon, Stevie Ray Vaughan, North Mississippi Allstars, Allman Brothers oder Albert Lee (um nur einige zu nennen), dennoch klingt die Musik von One Man's Trash einzigartig und "neu"! Wie ein furioser Funk-Orkan voller Power, Druck und mit einem wunderbaren Drive bläst uns die Band ihr großartiges Eröffnungsstück um die Ohren und spielt, dem Songtitel entsprechend, zu einer ausgelassenen "Partytime" auf: Toller Groove, viel Biß, eine Menge Kraft, eine prima Melodie, trotz der funkigen, schnellen Beats ungemein flüssig dargeboten, gespickt mit geradezu wahnwitzigen, "hektischen", fetten Gitarrenritten des unglaublichen "Axeslingers" Greg Koch! Kein Stück ist wie das wunderbaren "I'll walk alone" weiter, durchweht von einem feinen, southern-swampigen Little Feat-Feeling! Herrliche Mandolinandere, die stilistische Vielfalt scheint keine Grenzen zu kennen. Dennoch zeichnet die Songs eine ungemein enge, schier untrennbar miteinander verbundene Charakteristik aus. Keine Sekunde Langeweile! Aber auch keine Konzeptlosigkeit - nicht im Entferntesten! Stilvielfalt und musikalischer Wiedererkennungswert üben sich in prächtigem Einklang! Track 2, "Hot 'n' sticky" ist ein famoser, sowohl Southern- als auch Texas-rooted Groove-Blues-Boogie-Rocker, einmal mehr voller unter die Haut gehender, satter Gitarrenläufe. Klasse Druck! Schöne, unterschwellige Schwüle! "She's mine" bietet wundervollen, melodischen, knackigen Rootsrock, irgendwo zwischen John Hiatt und den Blue Dogs (lässiges, lockeres Gitarren-Picking)! Rootsig, Americana-mäßig, wieder mit einer feinen Melodie ausgestattet, machen sie mit dem en-Klänge sorgen für zusätzliche Frische! Die geschmeidigen Gitarrenläufe stecken voller Southern-Flair! Toll! Bissige Bassläufe und fette Gitarrenriffs prägen den dreckigen Roots-/Blues-Funk-/Rock-Kracher "Say you love me", der durch die "versoffene" Background-Röhre von Sass Jordan zusätzlich Pfeffer erhält! Das obligatorische, mächtig glühende Gitarrensolo fehlt auch hier nicht! Es folgen zwei völlig "verrückte" Tracks (nicht nur hier zeigt die Band mit Bravour ihren Sinn für Humor), bei denen sich dieser "durchgeknallte" Gitarrenakrobat schier die Finger blutig spielt. Zunächst die abgehende, fulminante Countryblues-Nummer "Bad case of the blues" in bestem Albert Lee-Stil (nur spielt dieser Greg Koch Herrn Lee vermutlich schwindelig), anschließend, der Titel "Surf strangler" sagt es schon, einen psychedelisch angehauchten, rasanten Surf-Heuler! Puren, hinreißenden, kochenden, rauen Southern-Blues-Funk-Rock zelebrieren sie mit dem scharfen, würzigen "Double cheese" - was für ein Groove! Toller Rhythmus! Dazu eine halsbrecherische Gitarren-Achterbahnfahrt zwischen rotzigem, "ass-kicking" Southern Rock-Dreck und filigranem Picking! Irre! So geht das bis zum Ende weiter! Jedes Stück wartet wieder mit neuen kleinen Überraschungen und instrumentalen Kunststückchen auf - ein Fest für die Ohren! Und doch so eingängig! Auch beim x-ten Hören entdeckt man bei diesen Jungs noch Neues. Ein eindeutiges Indiz für die Klasse dieser Musiker! Ein Hammer-Album! 12 absolute Songperlen! Insgesamt leider "nur" 40 1/2 Minuten lang, aber die haben es, ohne auch nur den Hauch eines schwachen Momentes in sich! Jede Nummer ist für sich ein packendes, einzigartiges Highlight! 12 herrliche kleine, bislang unentdeckte, "musikalische Rohdiamanten", genauso zeitloser, wie moderner und vitaler Rockkultur! Begeisternd!

Art-Nr.: 4157
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot 'n' sticky
I'll walk alone
Say you love me
Double cheese
Another day
If you want love

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Urban, Keith - livin' right now ~ live ~ dvd [2005]
Keith Urban jetzt live auf DVD! Nach den ganzen Studio-Erfolgsalben der letzten Jahre hat der australische New Country-Superstar dem digitalen Zahn der Zeit Tribut gezollt und ist nun endlich für jedermann auch im Wohnzimmer live auf der Bühne zu bewundern. Gefilmt wurde im denkwürdigen Wiltern Theatre von Los Angeles der letzten Station seiner abgelaufenen, aktuellen US-Tournee. Herausgekommen ist ein überwältigendes Dokument, das das längst vermutete Können des sympathischen Mädchenschwarms auch live noch einmal nachhaltig untermauert. Urban ist ein großartiger Gitarrist, ein talentierter Songwriter, ein wunderbarer Sänger und ein hervorragender Entertainer, der trotz seiner offensichtlichen Klasse auf übertriebene Selbstdarstellung verzichtet, und vor allem die Leistungen seiner ebenfalls starken Mitmusiker zu keinem Zeitpunkt in den Hintergrund stellt. Und der es natürlich auch glänzend versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen - alles ohne große Effekthascherei! Eine relativ schlichte, aber recht geräumige Bühne in einem wunderschönen Theater mit steil nach oben heraufgehenden Sitzplätzen (auf denen es allerdings kaum einen der Anwesenden gehalten hat), im Hintergrund nur das Monkey-Logo auf einem Bühnenvorhang dem Zeichen von Keith’s Online-Community. Keith im schlichten T-Shirt mit Jeans und darunter verborgenen Cowboystiefeln. Auch der Rest des Line-Ups in legerer Kleidung. Es zählt halt nur die musikalische Qualität. Und dieser dynamische Set hat es einfach in sich! Nach kurzem Akustik-Intro fegt er direkt mit den beiden flotten, knackigen New Country(rock)-Nummern "Days Go By" und "Better Life" los, quasi der identische Auftakt wie bei seinem so erfolgreichen letzten Album "Be Here". Mit "Raining On Sunday" folgt die erste, dieser "Killer"-Balladen. Starkes Telecaster-Solo am Anfang, nach der offiziellen Begrüßung des Publikums, eine herrliche Melodie, plus einem weiteren, filigranen E-Gitarren-Solo! Bei "You Won" zeigt erstmals Multi-Instrumentlist Chad Jeffers seine Qualitäten beim Dobro-Gegenspiel zu Urban’s flotten, würzigen Gitarreneinlagen. "Blacktop" erweist sich dann als erste "richtige" Countrynummer, wieder mit wohl dosierten Dobro-Ergänzungen und orientalisch anmutendem Gitarrenflair. Keith genießt zum erstenmal das Bad in der Menge. Publikumsnah zeigt er sich auch, als er eine "kusswillige" junge Dame auf die Bühne bittet, nachdem er aber vorher höflicherweise nachfragte, ob dieser "Kuß" nicht doch eher für ihren Partner bestimmt sei. Zu dem Zeitpunkt war ein sich über fünf Lieder erstreckender Akustik-Set im Gange, wobei ein Duett mit der vokal glänzend aufgelegten Katrina Elam und die tollen Balladen "Grace Of God" und "You’ll Think Of Me" herausragen. Country der Extraklasse auch bei Dave Dundas’ aufgepeppter Oldie-Klamotte "Jeans On", brillantes Dobro-Solo wieder von Chad Jeffers! Elektrisch und recht rockig wird es dann wieder ab "She’s Gotta Be", wobei der bis dahin fulminante E-Gitarren-Rhythmusarbeit abliefernde Chris Rodriguez ein ausgedehntes Telecaster-Solo zum Besten geben darf. Das Urban in allen Rocksparten spielend leicht zurecht kommen würde, untermauert er bei "You Look Good In My Shirt". Eine Southern--lastige Rock-Performance der Güteklasse A, wobei Keith seine Riffs (Mischung aus Stones und Skynyrd) mit der Leichtigkeit des Seins vom Stapel lässt und sich vor lauter Freude mit dem zweiten Gitarristen auf dem Bühnenboden wälzt. Macht richtig Laune, zu sehen, wie Urban und die Band das Publikum immer weiter in Stimmung bringen, ja wirkt regelrecht ansteckend! Der Tom-Petty-Klassiker "Free Fallin’“ enthält u. a. ein tolles Organ-B3-Intro vom ansonsten eher dezent agierendenen Pianisten Steve King und einen ungemein unterhaltsamen Gesangs-Schlag-Abtausch mit dem in allen Belangen textsicheren Publikum, wobei ständige Einblendungen junger hübscher Damen einen Rückschluss auf eine hohe Frauenquote im Publikum zulassen. "Somebody Like You" fetzt dann wieder richtig los, tolle Banjo-Fills und Keith’s Rückkoppelungseffekte inbegriffen. Nach einem Urban-Solovortrag am Piano, der recht traditionell angehauchten Nummer "Who Wouldn’t Wanna Be Me" mit viel Mandoline und Banjo, geht mit "These Are The Days", diesmal dezent auf Bluegrass getrimmt, ein bärenstarker Gig zu Ende, der keinen Wunsch offen lässt. Großartige Leistung von Urban & Co.! Wer Karten für seine vier anstehenden bereits ausverkauften Konzerte in Deutschland besitzt, darf sich glücklich schätzen. Dieses Werk ist das beste Beispiel! Keith at his very best! Und nicht genug damit: Es gibt noch weitere Bonbons auf dieser DVD: Zunächst drei Songs vom Soundcheck, die nicht im Konzert gebracht werden. Keith zweimal solo, nur mit Akustik-Gitarre "You're not alone tonight" und "Don't shut me out) und einmal mit Band (""Homespin love" aus alten Zeiten mit seiner ehemaligen Band "The Ranch"), dann noch eine Bildergalerie und zu guter letzt gar noch einen brandneuen, bislang unveröffentlichten Song, diesen allerdings lediglich im Audio-Format. "Most People I Know (Think I’m Crazy)" ist ein recht rockiges, knackiges Stück mit Siebziger Flair, mit Beatlesquen Harmonies und nach The Who klingendem Pianospiel, sowie einem ausgiebigem, leicht psychedelisch anmutendem, fulminanten, kernigen E-Gitarren-Solo gegen Ende. Klasse! Wie die komplette DVD! "Livin’ Right Now" zeigt einmal mehr, warum Keith Urban aus dem Reigen der Großen in Nashville nicht mehr wegzudenken ist. Gratulation! Ein tolles, rund 100-minütiges Konzert! Enthält ein feines, 3-fach aufklappbares Booklet mit einigen schönen Fotos! Die DVD, im exzellenten Dolby 5.1 Surround-Sound, ist "code free" und somit auf jedem Player abspielbar. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3652
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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