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McKinney, Mark - get it on [2007]
Großartiger, dynamischer, würziger, "straight and rowdy rockin', Guitar-driven Outlaw Country and Southern-fueled Countryrock" voller simpler und prächtug hängen bleibender Songs, die einfach nur einen Heidenspaß bereiten. "He blends his musical tastes as easily as drinking beer and eating barbecue", heißt es in einem texanischen Review - und besser kann man es kaum ausdrücken. Fast hätte der aus Big Spring, Texas stammende, mittlerweile aber in Austin lebende Mark McKinney (äußerlich ein Shooter Jennings-Typ), den die texanische Presse mittlerweile als "one of Texas Music's hottest rising Country artists" bezeichnet, seine Musikerkarriere aufgrund gesundheitlicher Probleme schon wieder aufgeben müssen, bevor sie erst richtig begonnen hatte. Glücklicherweise jedoch bekam er seine Psyche und seine Physis wieder hundertprozentig in den Griff, wobei ihm sein guter Freund und Produzent des nun vorliegenden klasse Debuts, Rob Dennis (arbeitete u.a. bereits für Lynyrd Skynyrd und Cross Canadian Ragweed), nicht nur hilfreich zur Seite stand, sondern ihn auch für sein eigenes Label "Super Loud Music" (ein herrlicher Name) verpflichtete. "Get it on" ist ein klasse Album geworden! Die CD wurde in Nashville produziert, was sich für den Texaner McKinney aber keineswegs als Nachteil erwies, da Dennis stets eine unbeschwerte, "junge", erdige und würzige Note beibehielt. McKinney's Intension liegt eher im Southern Rock inspirierten New Country, der hier herrlich "schonungsloser" und geradeaus dargeboten wird. Bei praktisch allen Stücken (bis auf den recht lustigen Abschlusstrack "The Myspace Song", der rein akustisch instrumentiert ist) geht ordentlich die Post ab. Trotzdem bleiben die durchweg eingängigen Melodien, Strophen und Refrains nie auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, man wird zum begeisterten Mitsummen, -singen und -wippen regelrecht animiert. Besonders bei Benutzung des Kopfhörers kommt der Klang der großartigen Produktion besonders zum Tragen. Zu seinen Einflüssen sagt MacKinney: “Although I grew up listening to country legends like Willie Nelson and Charlie Daniels, I was also heavily influenced by rock and pop.” Und genau so sind die Songs auch gestrickt. Die Spuren Willie's und Waylon's sind deutlich erkennbar, aber auch die von Lynyrd Skynyrd und Montgomery Gentry. Streut man noch eine Prise Reckless Kelly und jungen "Red Dirt"- und Southern orientierten Bryan Adams ein, dann passt die Mixtur in etwa. Das Album ist in den Worten Mark McKinney's “a journey through the mind of a Southern man"! Eingespielt haben die ausnahmslos von Mark geschriebenen Stücke höchst bekannte und fähige Nashville-Musiker wie u.a. Chad Chromwell, Russ Pahl, Troy Lancaster, Mike Rojas, Larry Beard und Steve Hinson. Mit dabei ist auch Background-Röhre Bekka Bramlett, die mit dem stark singenden Protagonisten hervorragend harmoniert. Einzelne Songs herauszunehmen fällt irgendwie schwer, da sie wirklich alle ihren Reiz und ihre Stärken haben. Es wird viel mit satten E-Gitarren und würzigen Slide-Linien gearbeitet, die die rhythmische Drum-, Bass- und Acoustic-Gitarren-Untermalung immer wieder bestens ergänzen. Klavier (bei "Fall"), Orgel (bei "Get Your Country On" und "Stranger Things"), Dobro (bei "Addicted"), Harmonika ( bei"Bonfire") und Steelguitar (ebenfalls bei "Bonfire" sowie "Reckless In Texas") werden je nach Thematik des Songs harmonisch integriert. Troy Lancasters Gitarrenspiel bringt jede Menge Southern Rock-Feeling in die Stücke. Bei "Stompin’ Ground" erinnert das Führungsriff klar an Lynyrd Skynyrd und bei "Fall" das Break stark an alte 38. Special-Tage ("Wild-Eyed Southern Boys"-Phase), "Party Fool" hat einen swampigen Outlaw-Touch, "Get Your Country On" könnte aus dem Repertoire eines Travis Tritt oder von Van Zant stammen. Toll auch das furios stampfende "Addicted", das mit filigranen Dobro-Fills glänzt und vor allem die richtig dreckigen "Backs" von Bekka Bramlett eine unerhört rotzige" Note bekommt. Ganz stark kommt der famose, voll im Saft stehende, dabei herrlich melodische, ass-kicking Southern-/Outlaw-Countryrocker "Bonfire" mit seinen fetten E-Gitarren, den wunderbaren Steelguitar-Linien und der schön bluesigen Mundharmonika! Mark McKinney weiß aber auch auf reinem Country-Parkett zu gefallen: "Reckless in Texas" ist ein schön traditionell dahingaloppierender Song mit viel Retro-Western-Flair, erzeugt durch tippelnde Drums, eine surrende Steel und eine typische Bariton-E-Gitarre. Sonst geht es aber wieder, wie bereits erwähnt, durchgehend knackig und dynamisch zur Sache, wie die Gute Laune verbreitenden Stücke "Story Of My Life", "Deal Breaker" (hat etwas von rockigen Sawyer Brown), "Stranger Things" (dezentes Heartland-Flair,) oder "Are We Doing This" (erinnert ein wenig an Bobby Pinson-Stücke). Fazit: Mark McKinney startet mit seinem Debut gleich voll durch (passend dazu die Front- und Backcover-Photos, wo McKinney vor einem rasanten, PS-protzingen Trans-Am posiert) und mischt in seiner texanischen Heimat die Szene bereits ordentlich auf. Lustig im übrigen auch die "Warnung" im Innen-Cover des Albums: "This CD contains Super Loud Music, Mark McKinney will not be held responsible for any damaged ear drums or audio equipment. Playing this CD at a high volume will lead you to Good times". Quatsch - wer wird denn diesen Typen mit seiner temperamentvollen, Southern-getränkten New Country-Musik für irgendwelche Schäden verantwortlich machen? Nix da, das Zeug macht doch einfach nur Laune! Also: Schießen wir alle Warnhinweise in den Wind und empfehlen ganz einfach: "Get it on and play it loud"! (Daniel Daus / J.T.)

Art-Nr.: 5452
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Comfortable in this skin
Stompin' ground
Bonfire
Get your country on
Addicted
Deal breaker

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - turn off the news (build a garden) [2019]
Die großartige Band um Lukas Nelson, Willie's Sohn, liefert ein Pracht-Album nach dem nächsten ab. Auch "Turn off the news (build a garden)" zeigt die Band in absoluter Top-Verfassung. Auf den Spuren von den Byrds, Tom Petty, Little Feat und Neil Young, für den sie ja zeitweise auch als Backing Band fungieren, verwöhnen sie uns mit einer meisterlichen, überaus melodischen und klasse arrangierten Songauswahl zwischen klassischem Rock, Pop, Blues, Rootsrock, Southern Rock, Jamrock, Countryrock und Americana - alles wie aus einem Guß. Die Truppe versteht sich blind, wird immer besser und reifer. Nelson's Songwriter-Qualitäten sind außergewöhnlich, sein Gitarrenspiel ist exzellent, sein Gesang großartig und die Chemie mit allen übrigen Musikern stimmt einfach. Freie, natürliche, inspirierte, lockere, erfrischende Spielfreude und diese tolle Meldoien sind untrennbar miteinander verbunden. Die illustre Anzahl von Gästen reicht darüber hinaus von Papa Willie und Sheryl Crow über Neil Young bis hin zu Margo Price und Shooter Jennings. Lukas Nelson & Promise Of The Real sind endgültig aus dem großen Schatten ihrer familiären und musikalischen Väter herausgetreten. Bravouröse Leistung, Jungs! Wir jedenfalls sind von dem neuen Werk vollends begeistert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bad Case - 4:39
2. Turn Off The News (Build A Garden) - 3:43
3. Where Does Love Go - 3:43
4. Save A Little Heartache - 3:09
5. Lotta Fun - 2:57
6. Civilized Hell - 4:51
7. Mystery - 3:33
8. Simple Life - 4:43
9. Out In LA - 4:20
10. Something Real - 3:42
11. Stars Made Of You - 4:33
12. Turn Off The News (Build A Garden) (Acoustic) - 3:01
13. Consider It Heaven - 4:19

Art-Nr.: 9836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Various Artists - southern family [2016]
Wundervoll, von Meisterproduzent Dave Cobb (u. a. Sturgill Simpson, Jason Isbell, Chris Stapleton) iniziiertes und produziertes Projekt - eine genauso liebevolle, wie emotionale Hommage an die Country-/Americana-Musik der amerikanische Südstaaten. "Entertainment Weekly" nennt das Werk "the year's biggest country all-star record", doch hier findet sich neben lupenreiner, traditioneller Countrymusic auch jede Menge Alternate Country-, Americana- und Roots-Musik. Und das von herausragenden Künstlern wie etwa Jason Isbell, Miranda Lambert, Chris Stapleton (mit seiner Frau Morgane), Zac Brown, Jamey Johnson, Holly Williams, Shooter Jennings, Brandy Clark, Rich Robinson und mehr. Es handelt sich ausschließlich um explizit für dieses Album eingespielte, neue Songs, die auf anderen Veröffentlichungen nicht zu finden sind. Das Songmaterial ist herausragend gut und grandios in Szene gesetzt. Ein famoses Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Simple Song (John Paul White) - 4.00
2. God Is A Working Man (Jason Isbell) - 3.20
3. Down Home (Brent Cobb) - 3.27
4. Sweet By and By (Miranda Lambert) - 3.36
5. You Are My Sunshine (with Chris Stapleton) (Morgane Stapleton) - 6.13
6. Grandma's Garden (Zac Brown) - 4.35
7. Mama's Table (Jamey Johnson) - 3.45
8. Learning (Anderson East) - 4.39
9. Settle Down (Holly Williams) - 2.27
10. I Cried (Brandy Clark) - 5.22
11. Can You Come Over? (Shooter Jennings) - 3.53
12. The Way Home (Rich Robinson) - 5.40

Art-Nr.: 9128
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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