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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Britt, Catherine - little wildflower [2008]
Rarer Australien-Import! "What an amazing New Country-record", heißt es in einem australischen Review! Wie wahr! "Little wildflowers" ist einfach herrlich! Was für die Australier Lee Kernaghan bei den Männern ist, ist Catherine Britt bei den Damen! In ihrer Heimat längst ein Star, werden ihre fantsatischen Alben, obwohl mit der absoluten Studioelite Nashville's eingespielt, von dortigen Top-Leuten produziert (für "Little wildflowers" saß Brett Beavers, u. a. Dierks Bentley, an den Reglern) und von einer überdurchschnittlichen, musikalischen Qualität geprägt, in den USA einfach nicht veröffentlicht! Kurios, denn auch mit ihrem neuen Werk läuft Catherine Britt nahezu der gesamten weiblichen Konkurrenz Nashville's den Rang ab. Die letzten Jahre verbrachte Catherine, die Dolly Parton, Loretta Lynn und Hank Williams als ihre großen Country-Heroes bezeichnet, überwiegend in Nashville und auf großen Tourneen durch den Saaten, wo sie sich höchste Anerkennung im Business und auch bei den Fans erarbeitete. Bei der großen 2007er Sommer-Tour von Alan Jackson und Brooks & Dunn beispielsweise war sie der Opener und besgeisterte die Massen mit ihrer großartigen Stimme, ihren tollen Songs und ihrer ausstrahlungsstarken Performance. Während dieser Zeit, vornehmlich in der zweiten Jahreshälfte 2007, entstand auch ihr nunmehr drittes Album, das exzellente "Little wildflower", eingespielt mit einem wahren "Who is who" der Nashville Studio-Cracks: J.T.Corenflos (E-Gitarre), Dan Dugmore (E-Gitarre, Pedal Steel), Russ Pahl (E-Gitarre, Pedal Steel), Larry Franklin (Fiddle), Mike Brignardello (Bass), Greg Morrow, Shannon Forest, Vince Santoro (alle Drums), Bryan Suttan (Acoustig Guitar, Banjo, Mandolin), Mike Rojas (Keyboards), u.s.w.! Das Resultat ist sicher eines der besten New Country-Alben einer weiblichen Künstlerin, das in die Annalen des Jahres 2008 eingehen wird. Im Vergleich zum ebenfalls herausregenden Vorgänger "Too far gone", das ein reines, klassisches Country-Album ist, bewegt sich Catherine Britt nun auch etwas abseits der traditionellen Pfade in Richtung Contemporary Country und Country-Pop. Sie vertritt damit durchaus auch die Schiene solch moderner und im Moment mega-erfolgreichen Kolleginnen der Sorte Taylor Swift und Carrie Underwood, doch trotz aller Moderne sind Catherine's Wurzeln, im Gegensatz zu den oben genannten Damen, weitaus tiefer im "Real Country" verankert - und das ist deutlich hörbar! Country-typische Instrumentierung und Rhythmen dienen bei Catherine nicht nur als Alibi, nein, sie sind von zentraler Bedeutung und verleihen auch den poppigen, modernen Songs jederzeit ein durch und durch ehrliches, authentisches, mit viel Tradition behaftetes Country-Flair. Das durchweg sehr starke Songmaterial (10 der 12 Titel hat Catherine mit komponiert) reicht von sehr knackigen, munteren, dynamischen Songs bis hin zu wundervollen Balladen - doch durch alle weht ein herrlich frischer Wind. "Sometimes I may rock, sometimes I may swing, sometimes I may get bluesy, sometimes I may get hillbilly", sagt Britt zu der großen Vielfalt ihrer Songs - und alle stecken sie voller Hit-Potenzial! Los geht's mit dem wundervollen Titelstück "Little wildflower": Flockiger, knackiger, in den Strophen ein wenig poppiger, im Refrain dafür umso traditionellerer, großartiger New Country, der mit seiner tollen Melodie und der transparenten Instrumentierung aus vielschichtigen Gitarren, zwirbelnder Fiddle und zurückhaltenden Steelguitar-Fills eine ungemein sonnige Frische ausstrahlt. Herrliche Musik um im Cabrio mit offenem Verdeck durch die Landschaft zu cruisen. Auch beim zweiten Stück treffen erneut moderne Klänge auf reine Countryströmungen und versprühen zusammen beste musikalische Laune: Das dynamische "Not your Cinderella" ist eine tolle, peppige New Country-Nummer, geradezu prädestiniert, die Country-Charts in Nashville zu stürmen. Aber das amerikanische Countryradio wird diesen Song (wie auch all die anderen) nicht spielen, da das Album, wie gesagt, eben nicht in den USA sondern nur in Australien erschienen ist (ein Glück für die Countrywelt, das man wenigstens dort die große Klasse von Catherine Britt erkannt hat). Der Song hat etwas von den besten Arbeiten einer Jo Dee Messina, Terri Clark und Martina McBride! Geht mit seinem schönen "Sing-alnong Chorus" prima ins Ohr! Mit dem anschließenden "What I did last night" schaltet die junge, hübsche Dame dann erst einmal einen Gang zurück und begibt sich auf balladeskes Terrain. Wunderbar macht sie das: Schöne Gitarren (acoustic und electric), lockere Percussion, Fiddle, Steelguitar und eine tolle Melodie sind die gepflegten Begleiter zu Catherine's vorzüglichem Vortrag. Nicht nur hier wirkt ihre großartige, mit einer wunderbaren, dezenten, natürlichen "Heiserkeit" behaftete, aber sehr klare und kräftige Stimme, äußerst anziehend. Der Song hat traditionelle Bezüge, aber auch ein unterschwelliges, trockenes Americana-Feeling ist spürbar. Super, das kurze, würzige Gitarren-Solo gegen Ende des Stückes, im übrigen gespielt von keinem Geringeren als Keith Urban! Ähnlich gestrickt ist auch die reine, sehr klare, von feiner Mandoline, Acoustic Gitarre, unaufdringlicher E-Gitarre und traumhaften Steelguitar-Fills begleitete, wunderschöne Country-Ballade "Dirt cheap", bei der Americana-/Alternate Country-Held Buddy Miller mit hervorragendem Backing-Gesang auftrumpft. Toll! Im Anschluß daran wird's wieder richtig knackig, rockig und dynamisch mit dem allerdings erneut traditionell verwurzelten, sehr starken New Country-Knaller "If only he were you". Tolles Drumming, ein satter E-Gitarren-Sound, großartige Steelguitar-Momente - und wieder diese klasse Melodie! Catherine ist in Hochform! Und das bleibt sie auch im weiteren Verlauf des Albums, ohne je an Präsenz und Charisma zu verlieren. Nach dem fulminanten Finaltrack "Bruised", einem mächtig abgehenden Country-Stomper, durch den sie sich, begleitet von einem dynamischen Banjo- und Fiddle-Drive, mit einer Energie-geladenen "Röhre" regelrecht "rockt", kommt noch mal ein nicht gelisteter "hidden track", nämlich eine schöne, akustische Demo-Fassung der feinen Country-Ballade "Sweet Emmylou"! Catherine Britt ist wirklich so etwas wie eine "Little wildflower", deren frisch duftende, von natürlichem Charme geprägte, großartige New Country-Musik auf diesem Album in all ihrer Pracht aufblüht. "I can't wait for everybody to hear all of the new stuff. I am so proud of it", sagt Britt über ihr neues Werk - und in der Tat: Darauf darf sie wirklich stolz sein...

Art-Nr.: 5721
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little wildflower
Not your Cinderella
What I did last night
Dirt cheap
If only he were you

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Carroll, Jason Michael - growing up is getting old [2009]
Jason Michael Carroll feierte mit seinem überragenden Debut "Waitin' in the country" vor 2 Jahren einen überaus erfolgreichen Einstieg in Nashville. Hitsingles wie "Alyssa lies" und "Livin' our love song" fanden großen Anklang im Lager der Fans traditioneller und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit produzierter Countrymusic. Nun kommt der Nachfolger, mit dem der junge Mann aus North Carolina gekonnt den 2007 eingeschlagenen Weg fortsetzt. Das Songmaterial ist eine ausgewogene Mischung aus knackigen Uptempo-Nummern und hervorragenden, oftmals auch recht kraftvollen Balladen. Doch egal, was er darbietet, es ist immer durch und durch Country. Schöne Melodien, typische Country-Instrumentierung (vorwiegend aus Gitarren) und Carroll's prächtige, tiefe Bariton-Stimme (traut man diesem langhaarigen "Sonnyboy"-Jüngling eigentlich gar nicht zu) bestimmen das Geschehen. Er ist einfach ein klasse Sänger! Zu den Highlights des Albums gehören solch starke Nummern wie der so wunderbar erfrischende, von einem herrlich lockeren, aber knackig nach vorn gehenden Drive bestimmte Opener "Happened on a Saturday night (Suzie Q)" mit seinem tollen Drumming, den feinen Gitarren (hervorragendes, würziges E-Gitarren-Solo inklusive), sowie der schönen Fiddle- und Steel-Begleitung, die moderne, kräftige, dennoch vollkommen traditionell fundamentierte, sehr melodische, reine Country-Ballade "Where I'm from" (schöne Banjo-Untermalung, klasse Steelguitar im Hintergrund, erdige E-Gitarren-Fills), das aus ähnlichem Holz geschnitzte, wunderbare Titelstück "Growing up is getting old", oder auch der temperamentvolle, mit viel Southern-Flair gespickte, satte Roadhouse-Knaller "Barn burner", der in seiner Struktur an die fetzigen Sachen eines Jason Aldean erinnert. Jason Michael Carroll ist ein prima zweites Album gelungen, mit dem er den Erfolg seines Erstlings sicher problemlos wiederholen kann. Produziert hat erneut Don Gehman! Gut gemacht, Jason!

Das komplette Tracklisting:

1 Happened on a Saturday Night (Suzie Q) - 3:23   
2 Let Me Go - 4:00   
3 Where I'm From - 4:36   
4 Tears - 4:31   
5 Growing Up Is Getting Old - 3:09   
6 That's All I Know - 3:42   
7 We Threw It All Away - 3:51   
8 Sorry Don't Matter - 3:29   
9 Barn Burner - 3:17   
10 Hurry Home - 4:02

Art-Nr.: 6372
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Carroll, Jason Michael - numbers ~ cracker barrel exclusive [2011]
Rar! Exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung!
Die Haare sind ab, vom Major-Label seiner beiden ersten Veröffentlichungen hat er sich getrennt, doch musikalisch ist er ganz der alte geblieben und liefert mit seinem neuen, exklusiv über die amerikanische "Cracker Barrel"-Kette erhältlichen Album "Numbers" eine kleine Meisterleistung ab. Der Bursche aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa lies" begeisterte und der danach noch einige weiter Top 20-Hits folgen liess, begeistert uns auch auf seinem neuen Werk nicht nur mit seiner prächtigen, unwiderstehlichen, tiefen Baritone-Stimme (diese Stimme ist einfach "pure country"), sondern auch mit seinem durchweg exzellenten Songmaterial. Da gibt es kein schwaches Stück. Alles wirkt ungemein frisch. Carroll gelingt eine großartige Balance zwischen klassischen Country-Traditionen, die auch jederzeit deutlich spürbar sind, und einem sehr zeitgemässen, die junge Country-/New Country-Generation repräsentierenden Sound. Das deckt sich im übrigen hervorragend mit seinen, im Innencover nachzulesenden, von ihm selbst angegebenen Einflüssen, denn er bedankt sich bei solchen Kollegen wie Aerosmith, Garth Brooks, Geoege Strait, Brad Paisley und Brooks & Dunn für die Inspurationen. Bis auf einen Track hat Carroll sämtliche Stücke selbst geschrieben, zumeist mit promionenten Co-Songwritern wie etwa Terry McBride, Tommy Lee James, Radney Foster, David Frasier, Rivers Rutherford, Josh Thompson und anderen. Bei den Begleitmusikern steht ihm Nashville's Top-Riege zur Seite, wie zum Beispiel Shannon Forrest (drums), Pat Buchanan, Tom Bukovac, Jerry McPherson (all guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin, banjo), u.s.w.! All das bürgt für Qualität! Hier reiht sich ein vermeintlicher Hit an den nächsten. Die Songs bleiben einfach klasse hängen. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen Opener "This is for the lonely", eine ungemein lebendige, knackige, frische, überaus melodische Uptempo Country-/New Country-Nummer, die runter geht wie Öl. Wunderbare Instrumentierung aus toller Baritone E-Gitarre in Verbindung mit herrlichen Pedal steel-Linien bestimen das Bild und lassen ein dezentes Western-/Ghost Town-Feeling aufkommen, wie es zuweilen auch Gary Allan vermittelt. Oder das flockige, gefällige, sehr eingängige Titelstück "Numbers", die vorzügliche, lupenreine Country-Ballade "Hell or Hallelujah", der powernde, honky-tonkige, viel Southern-Flair verbreitende, dynamische, junge, Jason Aldean-kompatible, gut gelaunte New Country-Knaller "Meet me in the barn", das knackige, voller Southern Gospel-Soul steckende, aber auch von einem kraftvollen Hard Country-/Redneck-Touch geprägte, wieder sehr melodische "Can I get an Amen" - alles Beispiele für Jason Michael Carroll's immenses Potential. Wie gesagt, das komplette Album steckt voller potentieller Hits - auch wenn diese in Nashville's Countryradio wahrscheinlich kaum gespielt werden. Das liegt daran, dass Carroll momentan keinen Major-Deal hat und das Album eben nur über die "Cracker Barrel"-Kette veröffentlichte. Den Countryfans kann es egal sein. Was zählt, ist die Musik - und die ist einfach großartig. Jason Michael Carroll begeistert mit 11 tollen, neuen Country-/New Country-Songs (als Bonus ist zusätzlich noch einmal sein bis dato größter Hit "Alyssa lies" enthalten), die seinen Platz im Kreise solcher Kollegen wie Brad Paisley, Blake Shelton, Jake Owen, Trace Adkins, & Co. deutlich festigen dürfte. Eine klasse CD!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. This Is For The Lonely (3.51)
2. Numbers (3.30)
3. Ray Of Hope (3.23)
4. Meet Me In The Barn (3.17)
5. Hell Or Hallelujah (3.25)
6. Can I Get An Amen (3.44)
7. My Favorite (3.31)
8. Don't Know Why (3.47)
9. Let Me (3.58)
10. Stray (4.40)
11. Last Word (4.29)
12. Alyssa Lies (bonus track) (4.20)

Art-Nr.: 7528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is for the lonely
Numbers
Hell or Hallelujah
Can I get an Amen
Let me
Last word

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Carroll, Jason Michael - what color is your sky [2015]
Der Mann aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa Lies" begeisterte und der danach noch einige weitere Top 20-Hits folgen ließ, kommt mit einem wunderbaren, neuen Album. "What Color Is Your Sky" lautet der Titel und beinhaltet 15 brandneue Tracks, wobei die letzten drei Stücke "Here With Me", "Painting Pictures" und "Waste Their Life" (als Demo Version), allesamt in melodischem Midtempo gehalten, eigentlich nur für sein Live-Programm gedacht sind auf Wunsch seiner Fangemeinde noch als Bonus auf diesem Album mitberücksichtigt wurden. Eine schöne Geste. Carroll eröffnet sein mit recht schmalem Budget ausgestattetes und selbst produziertes Werk (er hat ja mittlerweile nur noch ein Independant-Label im Rücken, was sich aber absolut positiv auf seine Leistung ausgewirkt hat) mit dem herrlich flockigen, von Cowboylagerfeuerromantik umwehten "All I’m Drinking 'Bout", das man aufgrund des eingängigen Refrains und den folkig anmutenden ‘Whistles‘ (man ertappt sich nach einer gewissen Zeit förmlich beim Mitpfeifen) kaum noch aus dem Kopf bekommt. Ganz klasse hier auch, neben der schönen Fill-Arbeit mit Bariton-E-Gitarre, Piano- und Orgeltupfern, die plötzlich unvermittelt einsetzende E-Gitarrenpassage. Ein großartiger Auftakt. Die folgende Single "God Only Knows" erinnert vom Stil an Sachen von Jason Aldean, Brantley Gilbert & Co., ebenso wie auch später das heftig rockende "'Til The Speakers Blow" (ähnelt "My Kinda Party") und die Powerballade "We Ride", wobei immer wieder die tolle E-Gitarrenarbeit (inkl. starker Soli) zu überzeugen weiß. Das atmosphärische Titellied "What Color Is Your Sky" lässt ein wenig den New Country der 90er Jahre aufleben: ruhiger melodischer Strophengesang, der dann in einen harmoniegesungenen Refrain à la Diamond Rio oder Little Texas mündet. Auffallend auch, dass Jason Michael seine Vocals, die auf seinem letzten Silberling "Numbers" noch eher kräftiger/dominanter in Richtung Blake Shelton ausgelegt waren, ein wenig ‘weicher‘ in Sphären eines Tracy Lawrence und Konsorten ausgesteuert hat. Weitere Nummern mit 90er-Flair "Love Like July" (stadiontaugliches E-Gitarren-Solo) und "Civil War" (markante Pianountermalung). Ganz großes Kino ist das bestens zum Feiern geeignete, in "Take It Easy"-Manier fröhlich beschwingt dahinschunkelnde "Here‘s To", eine herrlich sympathische, zum Mitsingen geeignete Hommage an die angenehmen Sachen des Lebens wie das Biertrinken , schöne Frauen etc., die den anstrengenden Alltag mal für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Schön authentisch hier die kurz simulierte ‘Crowd‘-Harmoniegesangs-Passage, die schon mal andeutet, wie es bei dem Song live zugehen wird. Ein echtes Stimmungshighlight und toller Ohrwurm zugleich! Das Schöne an der möglichen Eigenständigkeit im Independant-Bereich sind dann auch die Überraschungen und Freiheiten, die ein Künstler sich dann zwischendurch auch mal gönnen darf. So hätte es die tollen Knopfler-typischen Dire Straits Stratocaster-Einlagen bei "Does He Know" wie auch das fast schon im Southern Melodic Rock verwurzelte "Urgency" (Billy Crain-mäßiges Strat-Solo) auf einem Majorwerk wohl kaum gegeben. Die schöne Ballade "Blown Away" (dezenter "Free Bird"-Unterton bei den Keyboards) und das bardenhaft vorgetragene countryeske "Close Enough" (schön klare Akustikgitarre, Steel, Fiddle) runden ein äußerst unterhaltsames und abwechslungsreiches Werk ab, (Texte zu diesen 12 Liedern sind im Booklet enthalten), bevor die eingangs erwähnten Zusatztracks einsetzen. Auch wenn er seinen Major-Vertrag los ist, seine lockere Country-/New Country-Musik ist über jeden Zweifel erhaben und "better than ever". Herrliche, flockige Songs mit tollen Melodien, großartige Stimme und "not one bad song or any filler on this album", wie es ein begeisterter U.S.-Fan ausdrückt. Keine Ahnung, warum die Bosse der großen Labels diesen Burschen nicht mehr unter Vertrag haben, aber vielleicht ist das auch gut so. So kann er zwanglos spielen, was er will - und das macht sich auf positivste Art und Weise bemerkbar. Sehr starke Vorstellung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Drinking 'Bout - 4:16
2. God Only Knows - 3:52
3. What Color Is Your Sky - 3:32
4. Here's To - 3:45
5. Love Like July - 3:28
6. Does He Know - 3:40
7. Til the Speakers Blow - 3:44
8. Civil War - 3:25
9. Urgency - 3:24
10. Blown Away - 3:43
11. We Ride - 3:40
12. Close Enough - 3:10
13. Here with Me - 3:48
14. Painting Pictures - 3:49
15. Waste Their Life (Demo Version) - 3:52

Art-Nr.: 8863
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Lann, James - honky tonk kung fu [2010]
Es ist immer wieder erstaunlich, welch phantastische Country-Interpreten es zu entdecken gibt - abseits vom Mainstream, aber auf einem dermassen hohen Niveau, dass man ehrfürchtig den Cowboyhut ziehen möchte. Doch noch erstaunlicher ist es, dass die Bosse der großen Major-Labels scheinbar achtlos an diesen Künstlern vorüber gehen. Wie ist es zu erklären, dass dieser junge Mann (noch) keinen Major-Deal hat? Wir wissen es nicht. Vielleicht ist es aber auch ganz gut so, denn sonst würden die musikalische Freiheit, Unbekümmertheit und Frische möglicherweise irgendwann auf der Strecke bleiben. Um wen geht es: James Lann, seit fünf Generationen ein "echter" Cowboy, quasi "im Sattel" aufgewachsen auf einer "Cattle-Ranch" vor den Toren Houston's, kennt das Countryleben von der Pike auf. Doch eines Tages war für ihn klar, dass er sein Pferd und sein Lasso gegen die Gitarre und die Musik eintauschen würde. Ebenso klar war, das er sein bislang geführtes Countryleben eins zu eins in die Musik übertragen würde. So etwas steckt einem einfach im Blut. Vielleicht ist deshalb James Lann's Musik so authentisch, so ehrlich, so "real country" - und doch so modern! Sein mittlerweite zweites Album, "Honky Tonk Kung Fu" jedenfalls ist, wie auch sein Vorgängerwerk "F-O-R-D" aus dem Jahre 2007, das wir gleichzietig in unser Programm aufgenommen haben (siehe Artikel-Nr. 6847) ein absoluter Country-Knüller. Bei dieser geradezu traumwandlerisch sicheren Gratwanderung zwischen traditionellen Klängen, nach unendlicher Freiheit duftendem Cowboy- und Western-Flair und knackigem, modernem, aber völlig Pop-freiem, von wundervollen Melodien durchzogenem, "jungem" New Country blüht das Herz eines jeden Countryfans auf! Versprochen! Lann, hätte er eine Chance im Country-Radio ausserhalb der Grenzen Texas' gespielt zu werden, dürfte mit seiner Musik mühelos in der Lage sein, die Charts in Nashville ordentlich durcheinander zu wirbeln. Vor allen Dingen ist er ganau das, was Nashville so nötig hätte. Nämlich Leute, die traditionelle Countrymusic wieder in den Fokus der (auch jungen) Fans rücken und die reine, ehrliche und authentische Countrymusic wieder zu dem dominierenden Element in den Charts machen. James Lann ist ein Traditionalist durch und durch. Und doch ist er so "up to date", so zwanglos und erfrischend, so zeitgemäss, vor allem aber auch so gut und kompetent, dass er Generationen von Countryfans vereinen könnte. Brad Paisley, ohne Zweifel auch ein herausragender und aussergewöhnlicher Vertreter seiner Zunft, verkauften Nashville's Marketing-Strategen einst als den "Savior of Countrymusic", doch auch einem Mann wie James Lann ist ein solcher Slogan geradezu auf den Leib geschrieben. Das ist allerfeinste "Stoff" in der Schnittmenge von Leuten wie George Strait, Alan Jackson, Trace Adkins, Dierks Bentley, besagtem Brad Paisley, Josh Turner, Clay Walker, Gary Allan und dem großen Garth Brooks. Das Verrückte: Lann kann jetzt schon locker das Niveau dieser "Konkurrenten" mitgehen. Der junge Mann ist gesegnet mit einer wunderbaren, äusserst angenehmen Countrystimme, die zeitweise etwas an seinen texanischen Landsmann Clay Walker, aber auch an den guten Garth Brooks erinnert. Eingespielt wurde das Material mit einigen exzellenten texanischen Musikern (u.a. John Carroll an der E-Gitarre, sowie der begnadete Multi-Instrumenatlist Milo Deering an der Mandoline, Fiddle, Dobro, Acoustic Guitar und Pedal Steel), sowie dem überragenden, legendären Nashville-Drummer Eddie Bayers. Die Songs sind von vorn bis hinten erste Sahne! Der Sound ist knackig, klar, super! Ob beispielsweise die von schönen, "saftigen" elektrischen Gitarren durchzogene, wunderbar melodische New Country-Nummer "Every kiss goodnight" , das von einem klasse Outlaw-Feeling umgebene, dabei sehr zeitgemäss und würzig in Szene gesetzte "Face in the mirror" (tolle E-Gitarre und Steel), das mit herrlichem Fiddle und Mandolinenspiel, aber auch mit kraftvollen E-Gitarren-Licks instrumentierte, im Refrain wunderbar knackige, traumhaft melodische "Halfway to Houston", der ordentlich dampfende, rockige Country-Kracher "Heaven ain't the place to be" (klasse der "pure Country"-Text mit der Erwähnung von Waylon Jennings' "Honky Tonk Heroes" und Conway Twitty), das ein wenig californisch eingefärbte, etwas an Gary Allan erinnernde, mit tollem Dobro, Steel und großartiger Baritone Gitarre intonierte, flotte "Cowboy killer" (schönes Western-Flair), der coole, knackig rockende, erneut vom Text her sehr authentisch und humorvoll verfasste, raue, von satten E-Gitarren-Riffs geprägte Roadhouse-/Honky Tonk Two-Stepper "Honky Tonk Kung Fu" (erzählt in "blumigen" Worten von einer durch zu viel Alkohol ausgelösten Saloon-Schlägerei - man sieht die vermeintlichen Szenen regelrecht wie in einem Westernmovie vor seinem geistigen Auge vorüber ziehen), die wunderschöne, von tollen, transparenten Gitarren, sowie feinen Fiddle- und Steel-Fills bestimmte Country-Ballade "Back on track", der swingende, ultra-traditionelle, Gitarren- und Steelguitar-getränkte Honky Tonker "That's why I'm here", bis hin zu dem fulminant abgehenden Country & Western-/Hillbilly-Knaller "The talent requires" - es gibt wirklich nichts zu mäkeln. Gar nichts! Neben zwei Bonustracks enthält das Album darüber hinaus noch einen nicht mal auf dem Cover aufgeführten "hidden" Track, und zwar eine klasse Live-Version des unvergessenen Michael Martin Murphey-Hits "Wildfire". Zudem ist das Werk mit insgesamt 16 Songs und knapp 60 Minuten Spielzeit prall gefüllt. James Lann ist ohne Frage einer der bis dato "unentdeckten Rohdiamanten" des Country. Einer, der Countrymusic aus tiefstem Herzen spielt. Einer, der das Countryleben in den Genen hat. Ein Pracht-Album! Die Fans werden es lieben! "This cowboy is keeping it country"!

Hinweis: Gleichzeitig haben wir auch James Lann's erstes Album "F-O-R-D" aus dem Jahre 2007 mit ins Programm genommen. Das Teil ist auf dem absolut gleichen Niveau wie "Honky Tonk Kung Fu", also ebenfalls ein wahrer Country-Knüller!

Die komplette Songliste:

1.Every kiss goodnight (4.43)
2.Face in the mirror (3.53)
3.Halfway to Houston (3.27)
4.Heaven ain’t the place to be (3.41)
5.She’s water (3.26)
6.Cowboy Killer (3.52)
7.Makin’ Payments (3.29)
8.Honky Tonk Kung Fu (3.22)
9.Back on Track (3.48)
10.I owe you one (3.08)
11.That’s why I’m here (3.53)
12.Rented Houses (3.44)
13.The Talent Requires (4.17)
14.I Owe you w/ Jason Allen (3.08)
15.That’s why I’m Here w/ Jason Allen & Chuck Allen Floyd (3.56)
16.Wildfire (live) (4.01)

Art-Nr.: 6848
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every kiss goodnight
Halfway to Houston
Heaven ain't the place to be
Cowboy killer
Honky Tonk Kung Fu
Back on track
The talent requires

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Moore, Justin - off the beaten path ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Esition mit 5 Bonustracks! Hervorragend, einfach ein Hammerteil, was Justin Moore mit seinem dritten Longplayer “Off The Beaten Path” abliefert. Justin Moore ist ein Künstler, dem in Nashville zunächst nichts in den Schoß gelegt wurde. Niemand der arrivierten Songwriter war anfangs bereit, ihn zum Karrierestart mit vernünftigem Material zu unterstützen. Der Mann mit dem zumeist tief ins Gesicht gezogenen Cowboyhut bewies aber sein Kämpferherz und viel Geduld. Erst seine Bekannschaft mit Jeremy Stöver, der auch wieder dieses neue Werk produzierte, brachte letztendlich die Beziehung zu Big Machine Records-Chef Scott Borchetta (hier Executive Producer), der ihn dann beim Unterlabel Valory Music aufbaute. Und das mit großem Erfolg: Sowohl das selbstbetitelte Debüt als auch der Nachfolger "Outlaws Like Us" erreichten Gold-Status (jeweils mit einer Nr. 1-Single), letztgenanntes erreichte auch den Spitzenplatz der Album-Charts. Somit hingen für "Off The Beaten Path" die Trauben enorm hoch. Doch was Moore auf diesem, satte 16 Stücke (die Normalversion beinhaltet nur 11 Tracks) umfassenden Werk abliefert, ist nahezu als sensationell zu bezeichnen. Das ist straighter, oft sehr rockiger (bärenstark vor allem die E-Gitarristen Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Roger Coleman), moderner New Country (trotzdem mit viel Herz und Gefühl), mit reichlich Potential für mehrere Single-Hits (die erste Auskopplung, das southern rockige "Point At You" hat gerade die Top-10 der Billboard Country Singles-Charts geentert), und bestens geeignet, auch große Stadien zu füllen und Massen zu begeistern. Doch trotz dieser kraftvollen, fetten Interpretationen handelt es sich hier stets um astreinen Country. Wenn nicht hier und jetzt eine große Headliner Tour für den aus dem kleinen Ort Poyen, Arkansas stammenden 29-Jährigen, den es trotz vielversprechender Sportlerkarriere nach Nashville zog, kommt, wann dann? Justin war wieder bei der Hälfte der Tracks kompositorisch involviert (immer im Team mit Jeremy Stover plus einem weiteren Co-Writer) und mittlerweile sind auch so klingende Namen wie z.B. David Lee Murphy, Rodney Clawson, die Warren Brothers, Rhett Akins gerne bereit, ihre Ideen für Moore herzugeben. Das Album bietet alles, was das Herz eines Country/New Country-Fans begehrt. Tolle Melodien, eingängige Refrains, tradionelles (Steel, Banjo, Fiddle) wie auch absolut modernes Flair (sau-fette E-Gitarren, powernde Drums), Balladen, Midtempo, Uptemponummern, Emotion, Melancholie, genau wie Spaß und ordentlich Drive. Songs für Trucker, Träumer, Frauen, Cowboys, Rednecks, Hillbillies und Southern Rocker zugleich. Eine tolle Mischung! Das Album startet mit einem im Refrain Charlie Daniels’ "Trudy" ähnelndem Southern-/Country-Rocker, dem direkt das hymnische "Beer" folgt, bei dem man automatisch vorm geistigen Auge tausende seiner Fans die Bierbecher zur mitgesungenen Refrainzeile entgegenstrecken sieht. In eine ähnliche Kerbe schlägt das herrlich mit Pathos gesungene "Wheel". Ganz toll das mit der ebenfalls im Moment hoch angesagten Miranda Lambert (solo, Pistol Annies) vorgetragene "Old Habits". Beide legen sich für diese traditionell gehaltene Herz-Schmerz-Ballade spürbar ins Zeug. "This Kind Of Town" dürfte als der Nachfolger von Moore’s erstem Nr. 1-Hit "Small Town USA" gedacht sein. Fulminant das von heulenden E-Gitarren, Steel, und Honky Tonk-Piano getriebene "Dirt Road Kid", stark die Wah-Wah-E-Passage zum Schluss. Ebenfalls voller Hitpotential, das nicht nur vom Titel für’s Radio prädestinierte, launige "Country Radio“ mit seinem melodischen Mitsing-Refrain. Grandios die atmosphärische, völlig kitschfreie, traurig dahinplätschernde Ballade "That’s How I Know You Love Me" mit herlicher Stratocaster Fill- und Solo-Arbeit. Der Titelsong (mit zum Teil coolem Sprechgesang) und das folgende "Field Fulla Hillbillies" bieten beste Unterhaltung in Big & Rich-Manier, beide sicherlich gesetzt für’s kommende Live-Programm. Ebenfalls ein Party-Garant ist "Big Ass Headache", ein Song über den Kater am Tag danach (klasse Refrainzeile: "It’s a Jack Daniel’s Jackhammer, shut the door, but don’t slam her kind of feelin’, poundin’ my brain, I got a big ass headache"). Der markante Titel wird sicherlich aus unzähligen alkoholgeschwängerten Kehlen bei seinen Gigs heausgegröhlt werden. Und mit unterwelliger Begleitung von Charlie Daniels’ "Long Haired County Boy" schließt sich bei "For Some Ol’ Redneck Reason" der Kreis, und der Altmeister selbst übernimmt in seiner unverwechselbaren Art auch noch, schön dazu passend die letzte Strophe, bevor die CD mit einem furiosen Southern-E-Gitarren- und Steel-Solo-Gewitter beendet wird. Justin Moore legt mit seinem dritten Silberling "Off The Beaten Path" eine Art Karriere-Album hin, dass ihn in der Riege der jungen, wilden Star Neo-Traditionalisten Marke Jason Aldean, Blake Shelton, Luke Bryan & Co. ganz nach oben hieven müsste. Schöner, begesiternder und stimulierender kann Country/New Country kaum zelebriert werden. Einfach großartig! Justin Moore at his very best! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Old Back In the New School - 2:57
2. Beer* - 3:13
3. Lettin' the Night Roll - 3:23
4. Old Habits - 3:49
5. Point At You - 3:00
6. Wheels* - 3:29
7. I'd Want It To Be Yours - 3:16
8. This Kind of Town - 3:51
9. Dirt Road Kid* - 3:25
10. Country Radio - 2:44
11. That's How I Know You Love Me - 4:36
12. One Dirt Road - 3:41
13. Off the Beaten Path - 3:14
14. Field Fulla Hillbillies* - 3:17
15 Big Ass Headache* - 3:34
16. For Some Ol' Redneck Reason - 4:34

* Bonus Tracks der von uns angebotenen Deluxe Edition!

Art-Nr.: 8323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Thompson, Josh - way out here [2010]
Erfrischendes, knackiges, genauso kraftvolles und "rockiges" wie traditionell verwurzeltes New Country Debüt von Josh Thompson! Die Zeiten, in denen sich junge, viel versprechende Künstler fast im Zwei Wochen-Takt anschickten, in Nashville auf der Bildfläche zu erscheinen, sind seltener geworden. Die oberen Regionen der Country-Charts liegen schon seit geraumer Zeit fest in den Händen der etablierten Künstler. Newcomer wie die hervorragenden Justin Moore, Chris Young, Luke Bryan oder solche Senkrechtstarter wie die famose Zac Brown Band sind mittlerweile doch rar gesät und verschwinden meist nach einem Album wieder in der Versenkung. Das liegt natürlich auch daran, dass gerade die Major-Labels ein immer genaueres Auge auf potentielle Kandidaten werfen und diese in Zeiten der Wirtschaftskrise erfolgsorientierter denn je bewerten, bevor sie sie unter Vertrag nehmen. Das lässt dem mittel- bis langfristigem Aufbau eines jungen Interpreten fast keinen Spielraum mehr. Einer, der das Zeug dazu hat, sich ohne "Wenn und Aber" in diesem "Haifischbecken" von Music City durchzubeißen, ist zweifellos der aus Cedarburg, Wisconsin stammende Josh Thompson, der, um es vorwegzunehmen, mit "Way Out Here" nun einen höchst beeindruckenden, zu keiner Sekunde schwächelnden, überaus starken Erstling vorlegt. Thompson ging 2005 nach Nashville, schlug sich dort mit Gelegenheitsjobs durch und begann parallel damit, intensiv Songs zu schreiben. Dank schnell geknüpfter Kontakte ergatterte er einen Vertrag als Songwriter für ein Label. Der richtige Durchbruch gelang ihm aber erst, als seine Komposition "Growing Up Is Getting Old" als Titelsong für Jason Michael Carroll's aktuelles Album ausgewählt wurde. Die eigens vorgenommene Präsentation neuer Stücke beim Sony BMG-Vorsitzendem Joe Galante (eigentlich waren diese Songs für andere Interpreten gedacht, doch der von Thompson's klasse Gesang tief beeindruckte Galante fragte ihn schließlich zu seiner eigenen Überraschung, ob er die Songs nicht lieber selbst umsetzten wolle) brachte ihm dann einen spontanen Label-Vertrag ein. Eine absolut richtige Entscheidung, wie es das kompakte, zehn Stücke umfassende, von Josh sehr lebensnah, aber auch sehr selbstbewusst vorgetragene, prächtige Werk (er wirkt dabei fast schon wie ein etablierter, "alter Hase") nachhaltig beweist. Schon beim baumstarken Opener "Beer On The Table" (gleichzeitig die erste Single), einem satten, dezent mit Southern-Flair bestückten angerockten Country Roadhouse-Stomper (wunderbare Banjo- und herrlich würzige E-Gitarren-Arbeit), besingt Thompson in geflügelten Worten den vom Arbeiten und Geldverdienen beherrschten ersten Teil der Woche, der dann endlich am Freitag Abend, wenn die Bierflaschen auf dem Tresen stehen, mit den Freunden in die ländliche, ausgelassene, "rowdy" Honky Tonk-Party mümdet. Kommt wie eine Mischung aus Trace Adkins, Montgomery Gentry und einem frühen, noch hungrigen Tim McGraw. Mit kernigem Outlaw-Country geht es nahtlos weiter. Der Titel "Blame It On Waylon" spricht hier für sich. Klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Kombination! Doch nicht nur hier harmonieren satte, würzige E-Gitarren, inklusive teils ordentlich glühender Soli (Adam Shoenfeld), mit glasklaren Pedal Steel-Linien (Mike Johnson) prächtig miteinander (zuweilen unterstützt von klimperndem Honky Tonk-Piano) - das hören wir im Verlauf des Albums immer wieder. Beim exzellenten "Sinner" tritt Josh das erste Mal ein wenig auf die Bremse. Ist ein schöner, fast balladesker Song mit emotionalem Touch und vorgetragen mit sehr echt wirkendem Pathos, wie man es auch beispielsweise von Billy Ray Cyrus kennt. Richtig stark kommt furiose "Won’t Be Lonely Long". Der Track beginnt zunächst sehr introvertiert und ruhig in einer sich selbst bemitleidenden "Crying in my beer"-Mentalität, schwenkt dann aber urplötzlich zum fetzigen, das Tanzbein schwingenden, honky-tonkigen Patryknaller um, der eine tierisch gute Laune verbreitet und wahrscheinlich jede Countryfete zum Kochen bringt. Das ganze erinnert ein wenig an den rotzigen Stil der Warren Brothers bei ihrem Song "Sell A Lot Of Beer". Bei "Always Be Me" könnten Leute wie Jack Ingram oder auch Montgomery Gentry Pate gestanden haben (Josh's Stimme weist dezente Ähnlichkeiten zu Troy Gentry auf). Die nächsten beiden Nummern entstanden in Kooperation mit David Lee Murphy, was auch deutlich hörbar ist. Zum einen das starke, knackige, dynamische, ein wenig mit John Mellencamp-Note versehene, aber natürlich Country-orientiertere "A Name In This Town", und zum anderen das wieder mit viel Pathos und in Storytelling-Manier vorgetragene Titelstück "Way Out Here" (abermals mit einer Southern-Note ala Montgomery Gentry). Überragend, was den kompletten Verlauf des Werkes betrifft, Gitarrist Adam Shoenfeld und Steel-Virtuose Mike Johnson, die mit ihren Einlagen (teilweise in tollen Duellen), neben Thompson's klaren und kräftigem Gesang die Hauptakzente setzten - das unterstreichen wir hiermit, wie bereit oben erwähnt, gerne noch einmal. Klasse auch die variablen Keybboards von Tony Harrell! Ein echter, fast schon stadiontauglicher Honky Tonk Party-Feger ist "You Ain’t Seen Country Yet" (tolle Textzeile: "If you ain’t made love to a Haggard cassette, well you ain’t seen country yet“). Die Crowd-Gesänge am Ende treiben dabei die Stimmung auf den Siedepunkt. Ist sicher ein absoluter Kracher in Thompson's Live-Programm. Mit "Back Around" (eine herrliche Powerballade Richtung Brian McComas/Billy Ray Cyrus) und dem schönen "I Won’t Go Crazy" (hier schimmert ein wenig Brad Paisley durch) klingt diese durchgehend auf hohem Niveau befindliche CD recht entspannt aus. Die Produktion von Michael Knox (u.a. Jason Aldean) ist knackig, voller Energie aber zu keinem Moment überzogen. Mit Josh Thompson hat Nashville wieder einen echten jungen Wilden am Start, einen sehr authentisch wirkenden Künstler, der ein Riesenpotential mit sich bringt (alle Songs selbst kreiert, teils mit diversen Co-Autoren). Ein super Leistung des jungen Mannes, ohne jede Schwäche! "Thompson doesn’t follow the old formula of front-loading an album with two or three hit singles and padding the rest with filler. On 'Way Out Here' he makes every cut count.” heißt es in einem der unzähligen, begeisterten Reviews. Und das können wir ohne jede Einschränkung unterstreichen. Dieser Josh Thompson hat es voll drauf! Ein prächtiger New Country-Einstieg! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Beer on the Table - 3:10   
2 Blame It on Waylon - 3:32   
3 Sinner - 3:56   
4 Won't Be Lonely Long - 3:43   
5 Always Been Me - 3:38   
6 A Name in This Town - 3:49   
7 Way Out Here - 4:06   
8 You Ain't Seen Country Yet - 3:18   
9 Back Around - 3:10   
10 I Won't Go Crazy - 3:22

Art-Nr.: 6816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer on the table
Won't be lonely long
A name in this town
Way out here

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