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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Eady, Jason - am country heaven [2012]
Jason Eady, geboren im U.S.-Bundesstaat Mississippi, seit vielen Jahren aber schon in Texas lebend, gehört zu den profiliertesten Singer-Songwritern und Storytellern im Lone Star State, bisher jedoch eher im Roots-/Amerivcana-Genre zu Hause. Doch tief in seinem Herzen liebt Jason die Countrymusic und beobachtet sehr kritisch, wohin sich "seine" Musik in den letzten Jahren entwickelt. Mit Nashville's Pop-Country hat er absolut nichts am Hut. Dies ist einer der Gründe, warum Eady und sein in Americana- und Country-Kreisen viel gepriesener Produzent Kevin Welch schon seit längerer Zeit darüber diskutierten, mal ein vollkommen traditionelles Countryalbum aufzunehmen. Nun haben sie es endlich umgesetzt, und es ist ein großartiges Werk geworden. Seiner eingangs erwähnten Abneigung zu den kommerziellen, poppigen Countrysongs, die die Hitparaden dominieren und ständig im Nashville-Countryradio laufen, macht er sich dann auch gleich im das Album eröffnenden Titelstück "AM Country Heaven" richtig Luft. "They sing about Jesus and they sing about Jones and they sing about American pride, but they're all too damn clean and polished like stones and they won't sing about cheating or lies, I remember the days when the singers just sang and left it all in the stories they'd tell, but these days we're in AM country heaven and FM country hell" - das sind die Zeilen, mit denen er die Nummer anstimmt. Zeilen, die sehr viel Wahrheit beinhalten, denn in der Tat sind die Tage, in denen pure und ehrliche, "unpolierte" Countrymusic im (kommerziellen) Radio lief, weitestgehend gezählt. Der Song sit ein toller, von schönen Acoustic Gitarren, sowie feinen Steelguitar- und E-Gitarren-Linien dominierter (die beiden Instrumente hört man oft parallel im "Twin"-Stil), ruhig gehaltener Texas Country-Waltz mit einem leichten Outlaw-Flair. Der prächtig gelungene Auftakt zu einem wunderbaren Album, vollgepackt mit entspannter, vollkommen natürlicher, genußvoller, lupenreiner, traditioneller Countrymusic. Jason Eady verfügt über eine geradezu für diese Musik prädestinierte, überaus angenehme, viel Wärme ausstrahlende Stimme, die zuweilen wirkt wie die eines texanischen, unaufgeregten Alan Jackson. Schön flotte, langsame und im mittleren Tempo gehaltene Lieder stehen in einem ausgewogenen Einklang zueinander. Das Songmaterial ist vom Allerfeinsten. Lockere Rhythmen, feinste Melodien, Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle, akustische und elektrische Gitarren und Honky Tonk-Piano bahnen sich ohne Umwege ihren Weg tief in unsere Ohren. Mal hören wir ein gepflegtes Outlaw-Flair ala Waylon Jennings und Willie Nelson, mal werden wir mit einem leicht grassigen Ambiente verwöhnt, dann wieder gibt es puren Country im Stil solcher Heroen wie Merle Haggard, Geroge Jones & Co.. Jason Eady vermischt diese Einflüsse wie selbstverständlich miteinander und gibt ihnen eine eigene Identität. Das Resultat ist zeitlose, klassische Countrymusic voller Authentizität zwischen "old school" und stilgerechter Aktualität. Diese Musik hat Herz und Seele, ist durch und durch rein und ehrlich. Großen Anteil daran haben auch Eady's exzellente Begleitmusiker, allen voran die texanische Pedal Steel-Legende Lloyd Maines und der berühmte Telecaster Guitarslinger Redd Volkaert, der unter anderem lange Jahre in der Band von Merle Haggard spielte. Weiter mit dabei sind: Earl Poole Bell am Klavier, Kevin Smith am Bass und Tom Lewis am Schlagzeug, die mit Volkaert zusammen auch die Honky Tonk-Band Heybale bilden, sowie Cody Brown (Reckless Kelly) an der Fiddle. Was für eine hochkarätige Besetzung! Doch Eady kann mit einer weiteren Prominenten aufwarten: Für die grandiose, mit einem tollen Bluegrass-Touch inszenierte Nummer "Man on a mountain" gewann er die wunderbare Patty Loveless als Duett-Partnerin. Die beiden ergänzen sich prächtig. Großartig beispielsweise auch die von transparenten Gitarren geprägte Midtempo-Countrynummer "Tomorrow morning" (vorzügliches Zusammenspiel von Redd Volkaert mit seiner Baritone-Gitarre und Lloyd Maines an der Pedal Steel), die wunderschöne, mit wimmernder Steel, Honky Tonk-Piano und unaufdringlicher E-Gitarre in Szene gesetzte Ballade "Wishful drinking", das leicht swingende "Forget about the truth", oder der flotte Country-Boogie "Sober on the weekends" (erstklassige Piano-, Gitarren-, und Steelguitar-Läufe, erinnert dezent an Rodney Crowell). Jason Eady ist seinem Herz gefolgt und hat dieses Album eingespielt, einzig und allein um die "echte" Countrymusic zu fördern und zu unterstützen. "Someone’s got to keep country music alive, to preserve that kind of sound. That was our aim with this record”, sagt er dazu. Großartig! Mehr davon! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Am Country Heaven (3.34)
2. Old Guitar And Me (3.05)
3. Tomorrow Morning (2.57)
4. Man On A Mountain (duet with Patty Loveless) (3.36)
5. Wishful Drinking (4.14)
6. Forget About The Truth (3.24)
7. Sober On The Weekends (4.49)
8. Longer Walk In The Rain (3.58)
9. Paying My Dues (2.26)
10. I'll Sure Be Glad When I'm Gone (3.57)
11. Lying To Myself (4.11)
12. Water Into Wine (4.03)

Art-Nr.: 7813
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
AM Country heaven
Tomorrow morning
Man on a mountain
Wishful drinking
Forget about the truth
Sober on the weekends
I'll sure be glad when I'm gone

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr denn je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

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Marshall Tucker Band, The - a new life [2003]
Reissue von 1974! Remastered mit Bonustrack! Die Marshall Tucker Band - Pioniere des Southern Rocks! Neben den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd zählt das Sextett aus South Carolina zu den wichtigsten Southernrock-Bands überhaupt, deren gewaltiger Einfluß noch heute auf viele Bands dieses Genres, aber auch auf die neue Jam-Band-Generation ungebrochen ist. Aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist" startet die Narshall Tucker Band nun eine Reihe von beachtlichen (Wieder)Veröffentlichengen. Nebn ihrem parallel erschienenen Debut von 1973 ist hiermit endlich auch wieder ihr zweites Studioalbum aus dem Jahre 1974 auf CD erhältlich - und das remastered (der Sound ist großartig) und mit einem großartigen Bonustrack! Mit "A new life" machten die "Tucker-Boys" unverdrossen da weiter, wo sie mit ihrem Vorgänger aufgehört hatten. Einzigaritiger Southernrock voller Country-, Blues-, Jazz- und Jam-Elemente, der seinesgleichen sucht. Enthalten sind solche Klassiker, wie das Titelstück, eine großartige Southernrock-Hymne, ähnlich arrangiert, wie "Take the highway", mit prächtigem Flöten- und Gitarren-Jamming im Mittelteil, das voller Southern-Soul und -Blues steckende, knapp 8-minütige "Southern woman" mit seinem aus Saxophon und fantastischer Lead-Gitarre jammenden Instrumental-Break und den tollen Acoustic Slide-Tupfern, der prächtige, von Toy Caldwell gesungene Countryrocker "Blue ridge mountain sky", oder die überragende, flotte, country-infizierte Southernrock-Vorzeige-Nummer "24 hours at a time", die zu einem Highlight unzähliger Tucker Live-Shows avancierte. Der erwähnte Bonustrack ist eine klasse Live-Version von "Another cruel love", mitgeschnitten am 11. Juli 1974 in Milwaukee, Wisconsin! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Klasse Teil! Festtagsstimmung für die Southernrock-Fraktion!

Art-Nr.: 2165
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina christmas [2005]
Lynyrd Skynyrd haben es gemacht, 38 Special, und nun die Marshall Tucker Band: ein Weihnachts-Album! Natürlich werden sich wieder viele darüber "aufregen", was das denn nun wieder solle, doch auch Southern Rocker feiern Weihnachten und haben das Bedürfnis ihre diesbezüglich, der Jahreszeit entsprechenden Gefühle, musikalisch und künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Warum auch nicht? Im Falle der Marshall Tucker Band ist das durchaus gelungen! Klar, daß man hier kein neues "Searchin' for a rainbow", "Where we all belong" oder "A new life" erwarten darf, doch die Tucker-Boys bestätigen auch auf "Carolina christmas" durchaus den absolut positiven Trent ihres letzten, beachtenswerten Studiowerkes aus 2004, "Beyond the horizon". Aber, es ist und bleibt ein Weihnachts-Album! Will heißen, weihnachtliche Tradition ist von zentraler Bedeutung! Dazu haben die Jungs 8 altbekannte und allgegenwärtige Weihnachts-Standards, sowie 4 brandneue Eigen-Kompositionen eingespielt. Zumeist fließen die Songs, dem Anlaß entsprechend, sehr ruhig und entspannt aus den Lautsprechern. Der Titel des Albums passt sehr gut, denn in der Tat sind Doug Gray, Chris Hicks & Co. in der Lage das typische Carolina-Feeling, das die MTB über die Jahre hinaus in ihrer Musik definierte, in diese Weihnachts-Songs einfließen zu lassen. Läßt man einmal ein paar allzu traditionelle "Heuler", wie "Jingle bells" oder "Silent night", die eben auf einem Weihnachts-Album nicht fehlen dürfen, außen vor, so hören wir auch einige überaus gelungene, ja richtig starke Tracks! Zum Beispiel die Eröffnungsnummer "(I'm dreaming of a) White Christmas"! Ja ja, das ist schon der alte Standard, den jeder kennt. Fängt auch in der typischen Erwartung, sehr bedächtig und schnulzig an, doch nach rund anderthalb Minuten dreht die Band mittels eines großartigen Tempowechsels ordentlich auf und macht daraus einen richtig "scharfen", typischen, die guten alten Zeiten der Jungs in Erinnerung rufenden, abgehenden, dynamischen, "tuckerized" Southern Rocker voller Swing und Drive! Hat richtig Pfiff! Prächtig Chris Hicks' großartiges, southern-rockin' Lead-Gitarrenspiel, inklusive hervorragender Soli. Auch Doug Gray's Stimme kommt prima rüber! Klasse auch das funkig rockende, groovende "Christma in Carolina", der überaus melodische, herrlich flockige, mit tollen, lockeren E-Gitarren ausgestattete Country-/Southernrocker "Snowfall in Georgia", die entspannte, flüssige von Original-Mitglied George McCorkle (spielt hier auch Gitarre) mitkomponierte Ballade "Leave the Christmas lights on", oder das bewegende, von Doug Gray's Tochter Gabrielle Gray Leopard in bester Norah Jones-Manier gesungene, gefühlvolle, angejazzte "Ill be home for Christmas". Schönes Weihnachtsalbum der legendären Southern Rock-Truppe, gemäß dem Slogan des Cover-Aufklebers: "Go down home for the Holidays with the Marshall Tucker Band"...

Art-Nr.: 3811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina dreams [2004]
Reissue von 1977! Remastered mit Bonustrack! Die Marshall Tucker Band - Pioniere des Southern Rocks! Neben den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd zählt das Sextett aus South Carolina zu den wichtigsten Southernrock-Bands überhaupt, deren gewaltiger Einfluß noch heute auf viele Bands dieses Genres, aber auch auf die neue Jam-Band-Generation ungebrochen ist. Aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist" startet die Narshall Tucker Band nun eine Reihe von beachtlichen (Wieder)Veröffentlichengen aus ihrer Zeit beim legendären "Capricorn"-Label.. Wie keine andere Band in diesem Bereich verarbeiteten sie auf unnachahmlicher Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Das 1977 erschienene "Carolina dreams" (mit dem Albumtitel wiesen sie stolz auf ihre Herkunft hin) muß man ohne Umschweife zu den absoluten Klasikern der Jungs zählen. Zum einen enthält das Album einige wirklich hochkarätige Songs, zum anderen setzte man auch in puncto Erfolg im Bezug zu den Vorgängern noch einen drauf. Das wundervolle "Heard it in a love song" mit seinem flockigen Rhythmus und seiner großartigen Melodie ist nicht nur eine echte Songperle, sondern avancierte auch zum größten Single-Erfolg der Marshall Tucker Band überhaupt. Andere Highlights sind das flotte, ebenfalls sehr melodische, aber auch schön rhythmisch groovende "Fly like an eagle" mit tollem Gitarrensolo von Toy Caldwell, "Desert skies", mal wieder mit Charlie Daniels an der Fiddle, und die prächtige, Country infizierte Nummer "Tell it to the devil" mit großartigen Steel- und Acoustic Gitarren-Passagen. Als Bonustrack gibt's bei dieser Wiederveröffentlichung eine klasse, schön fetzige Live-Version des dynamischen "Silverado", aufgenommen 1981 im Winter Garden Theatre zu Dallas/Texas! Toller Einsatz der E-Gitarren! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Klasse Teil! Festtagsstimmung für die Southernrock-Fraktion!

Art-Nr.: 2423
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina dreams tour '77 ~ 2 cds & 1 dvd [2007]
2 CD & 1 DVD-Set! Vor rund 5 Monaten, am 29. Juni 2007, verstarb mit Gitarrist George McCorkle, nach Toy und Tommy Caldwell, bereits das dritte Original-Mitglied einer der wohl prägendsten Bands aus der Blütezeit des Southern (Jam)Rocks, der Marshall Tucker Band aus Spartanburg, South Carolina. Als um so bedeutsamer (und vom Zeitpunkt her eh längst überfällig) darf man in diesem Zusammenhang die nun erhältliche, großartige neue Veröffenlichung der Truppe bezeichnen: Das Konzert der MTB vom 18. Februar 1977 aus dem Capitol Theatre in Passaic, New Jersey - in kompletter Länge a) auf 2 CDs und b) auf einer DVD - jeweils mit über 100 Minuten Spielzeit. Man muß zwar beim Live-Sound ein paar Abstriche machen (mit denen man aber absolut leben kann), ebenso bei der Bildqualität der DVD (vor 30 Jahren hat man halt nur mit 3 Kameras agiert, die das Ganze zwar ohne technische Raffinessen, dafür aber um so authentischer eingefangen haben), doch dieses bisher in den Archiven der Band schlummernde Juwel ist ein wahrhaft wunderbares Dokument, das das ganze Charisma, das die Tucker-Boys damals ausstrahlten, hervorragend konserviert hat und rüberbringt. Vor allem die DVD ist unverzichtbar, handelt es sich doch um das einzige Live-Dokument der Truppe in Original-Besetzung! Einfach toll, noch einmal Toy Caldwell mit seinem unwiderstehlichen Gitarrenspiel zu erleben, ebenso Tommy Caldwell und den zweiten Gitarristen George McCorkle! Tolle Setlist mit vielen Klassikern! Die Marshall Tucker Band auf dem Zenit ihres Erfolges. Wie gesagt, die leichten Qualitätsmängel der Aufnahmen (akustisch und visuell) nehmen wir dabei gerne in Kauf. Ein großartiges DoCD/DVD-Set, an dem kein MTB-Fan vorbeikommen dürfte....

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist (DoCD u. DVD identisch):

1 Fly Like an Eagle - 4:28   
2 Long Hard Ride - 4:47   
3 Searchin' for a Rainbow - 7:22   
4 I Should Have Never Started Lovin' You - 7:36   
5 Heard It in a Love Song - 5:04   
6 Take the Highway - 6:45   
7 Fire on the Mountain - 4:44   
8 In My Own Way - 7:14   
9 Never Trust a Stranger - 8:47   
10 24 Hours at a Time - 14:19   
11 Ramblin' - 6:39   
12 Can't You See - 7:31   
13 This Ol' Cowboy - 5:48   
14 Will the Circle Be Unbroken - 10:15

Art-Nr.: 5408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Marshall Tucker Band, The - greetings from south carolina [2005]
Reissue von 1983! Newly remastered! Nachdem der "Capricorn"-Back-Katalog der Southernrock-Pioniere bereits neu veröffentlicht wurde, geht die Reihe der Wiederveröffentlichungen nun mit ursprünglich bei "Warner" erschienenen Alben weiter, diesmal jedoch leider ohne Bonusmaterial! Egal, die Fans wird's freuen, daß die Sachen endlich wieder erhältlich sind. Wie keine andere Band im Bereich des Southern Rocks verarbeitete die Marshall Tucker Band auf unnachahmliche Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Ihr Einfluß auf diese Art von Musik, ebenso wie auf viele junge Jam-Bands, ist auch heute noch ungebrochen. "Greetings from South Carolina" zeigt die Band immens countryorientiert (ist fast schon ein reines Countryrock-Album) und bedeutet wieder eine klare Steigerung zu den Vorgängern. Man verwendet wieder deutlich mehr Eigenkompositionen, vor allem von Toy Caldwell, und kommt damit wieder näher an den Sound ihrer früheren Werke heran. Das ist sehr erfreulich. Enthält ein paar richtig tolle Nummern! Zum Beispiel das großartige "Carolina sunset" mit seinem typischen "Tucker"-Southern-Groove und einem feinen Saxophon-Zwischenspiel von Jerry Eubanks, die herrliche Southern/Swing/Honky Tonk-Nummer "Good 'ole hurtin' song" mit klasse Gitarrenläufen von Caldwell, den herrlich melodischen, lockeren Countryrocker "If I could only have my way", das fast schon grassige, flockige "Blood red eagle", den Steel-getränkten Country-Waltz "Bags half packed" (toller Gesang von Doug Gray) und den energischen Southern-Gospel-Rocker "Rollin' river", mit einem tollen finalen E-Gitarren-Solo von Toy Caldwell! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Ein feines Reissue!

Art-Nr.: 3467
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - live on long island, 04-18-80 [2006]
2 CD-Set! Signifikante, offizielle Erstveröffentlichung des letzten Konzertes der Southern Rock-Pioniere in ihrer Original-Besetzung - und zwar komplett, in voller Länge! "On the night of April 18, 1980, The Marshall Tucker Band roared into Long Island, New York, and delivered a smoldering set before a wildly enthusiastic crowd". Mit diesen Worten beginnt Barry Alfonso seine Linernotes im 12-seitigen Booklet dieser großartigen Doppel-CD! Ja, es war in der Tat ein prächtiges Konzert mit der ganzen Magie, die die legendären Live-Sets der Tucker-Boys auszeichnete: Doug Gray's einzigartiger Gesang, Toy Caldwell's unwiderstehliche Gitarren-Ausflüge, immer im einträchtigen Zusammenspiel mit dem zweiten Gitarristen George McCorkle, dem unverkennbaren Groove, den Tommy Caldwell am Bass und Paul Riddle an den Drums entfachten, und Jerry Eubanks' sporadische Sax- und Flute-Ergänzungen! Jammiger, so wunderbar County-, Blues,- und Jazz-Elemente verschmelzender Southern Rock, dessen Anziehungskraft noch heute ungebrochen ist! Doch dann war alles vorbei! Das Konzert war zu Ende, und von da an sollte nichts mehr so sein, wie es einmal war! Nur 10 Tage später erlag Bassist Tommy Caldwell seinen schweren, aus einem tragischen Autounfall resultierenden, Verletzungen - die Band hatte ihren "heimlichen Leader" verloren! Zwar brach die Marshall Tucker Band nicht auseunander, man entschloß sich weiterzumachen, doch die "guten alten Zeiten" schienen ein für allemal vorbei zu sein! Niemand konnte das vorher erahnen, doch plötzlich hate jenes Konzert vom 18. April 1980 historische Bedeutung erlangt! Die Band präsentierte sich gut gelaunt, in bester Stimmung und in bester Spielfreude! Es war die Tour zum Album "Tenth", sodaß es eine sehr abwechslungsreiche Setlist aus gerade aktuellen Tracks und jeder Menge Klassiker gab. Auffällig ist, daß gerade die Tracks des in Fankreisen nicht allzu hoch bewerteten Albums "Tenth" live wesentlich spritziger und kraftvoller gespielt wurden, und damit den Studioversionen weit voraus waren. In ca.108 1/2 Minuten Spielzeit präsentieren die Jungs folgende Songs: "Running like the wind" (sehr starke, fast 10-minütige Version mit großartigem, sehr improvisationsfreudigem Gitarren-/Flöten-Jamming), "Last of the singing cowboys", "It takes time" (weitaus dynamischer als die Studio-Fassung, tolle feurige, wieselflinke Gitarrenritte von Toy Caldwell), "Cattle drive" (auch hier wesentlich mehr Power als im Studio), "See you one more time" (herrlich melodischer Southern-Countryrock, aber auch etwas "rougher" als im Studio), "Sing my blues" (klasse Boogie-Feeling), "Take the highway", "Heard it in a love song", "Fire on the mountain" (herrlich), "In my own way" (locker, flockig, tolle Melodie, wundervolle Lead-Gitarre), "Desert skies", "24 hours at a time" (15-Minuten-Fassung), "Can't you see", "Searchin' for a rainbow" (6 1/2 Minuten-Version) und "This 'ol cowboy"! Klasse! Viele Bands des Southern Rocks wurden während ihrer Karrieren immer wieder von harten Schicksalsschlägen getroffen, so auch die Marshall Tucker Band! In deren Historie, vielleicht sogar in der des gesamten Southern Rocks, muß man dieses finale Konzert wohl zu den bewegendsten Momenten überhaupt zählen! "Finally, everyone can experience this electrifying, bittersweet night, the last glorious glimpse of the original Marshall Tucker Band." Mit diesen Worten beendet Barry Alfonso seine Linernotes - und besser kann man es nicht ausdrücken!

Art-Nr.: 4402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Marshall Tucker Band, The - long hard ride [2004]
Reissue von 1976! Remastered mit Bonustrack! Die Marshall Tucker Band - Pioniere des Southern Rocks! Neben den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd zählt das Sextett aus South Carolina zu den wichtigsten Southernrock-Bands überhaupt, deren gewaltiger Einfluß noch heute auf viele Bands dieses Genres, aber auch auf die neue Jam-Band-Generation ungebrochen ist. Aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist" startet die Narshall Tucker Band nun eine Reihe von beachtlichen (Wieder)Veröffentlichengen. Wie keine andere Band in diesem Bereich verarbeiteten sie auf unnachahmlicher Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Mit dem 1976 veröffentlichten "Long hard ride" machten die "Tucker Boys" da weiter, wo sie ein Jahr zuvor mit "Searchin' for a rainbow" aufhörten. Frischer, Country and Western-influenced Southern Rock aus South Carolina, wie ihn nur die Jungs aus Spartanburg spielen konnten. Erneut hören wir, neben dessen großartiger E-Gitarren-Arbeit, über das Album verteilt immer wieder wunderbare Steelguitar-Passagen von Toy Caldwell. Das Album enthält zahlreiche Song-Highlights, wie z.B. das Titelstück. Dieses herrlich lockere, schwungvolle Instrumental (als Gast spielt John McEuen von der Nitty Gritty Dirt Band das Banjo) mit seinem Old West-Feeling zählt noch heute zu den absoluten Klassikern des Countryrocks. Wurde damals sogar für einen Grammy nominiert! Super auch solche Tracks wie "Am I the kind of man", das groovige "Windy city blues" oder die wunderbare Ballade "You don't live forever". Der besagte Bonustrack ist in diesem Fall von besonderer Bedeutung, stammt er doch aus dem Konzert vom 18.April 1980 aus dem Nassau Coliseum/NY.! Dies war die letzte Show der Marshall Tucker Band in Originalbesetzung, denn kurz danach kam Tommy Caldwell bei einem tragischen Autounfall ums Leben. Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Klasse Teil! Festtagsstimmung für die Southernrock-Fraktion!

Art-Nr.: 2268
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - stompin' room only ~ live [2003]
Jubelstimmung bei den Fans der Marshall Tucker Band! Die Veröffentlichung von "Stompin' room only" kommt einer kleinen Sensation gleich! Schon immer und ewig existierten unter den Southernrock-Fans Gerüchte über ein "verschollenes" Live-Album der Marshall Tucker Band in ihrer Originalbesetzung. Ein Album, das, obwohl nie erschienen, einen legendären Ruf erlangte. Jetzt endlich, 27 Jahre nach seiner Fertigstellung, und 26 Jahre nach seiner ursprünglich geplanten Veröffentlichung (1977), bringt die Band aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist", diese Southernrock-"Perle" auf den Markt. Die Marshall Tucker Band in Originalbesetzung, auf der Höhe ihres Erfolges, live in concert! Die Aufnahmen stammen von verschiedenen Locations aus den Jahren 1974 - 1976. Vorwiegend kommen die Mitschnitte aus England, nämlich aus London, vom 27.11.1976 und aus Manchester, vom 2. 12. 1976, während ihrer damaligen Europa-Tournee, die sie ja seinerzeit auch in Deutschland Station machen ließ. Auf beeindruckende Art und Weise demonstrieren die Jungs, was sie für eine tolle Live-Band waren. Viele Stücke klangen live ganz anders und wurden in der Spielzeit um etliches ausgedehnt, da sie immer ihrer Spontanität, ihrer Spielfreude und ihren Jam-Neigungen freien Lauf ließen. Ein kurzer Abriß der Setlist: Das Album startet mit einer excellenten Live-Version des seinerzeit sogar für einen Grammy nominierten Instrumental-Klassikers "Long hard ride", gefolgt von einer 5 1/2-minütigen Version von "This ol' cowboy", die vollgepackt ist mit grandiosen Gitarrensoli von Toy Caldwell. Anschließend hören wir eine herrliche Version von "Fire on the mountain", das von George McCorkle ursprünglich einmal für die Charlie Daniels Band komponiert wurde, dann aber doch den Weg auf das "Searchin' for a rainbow"-Album fand und zu einem der größten Marshall Tucker Band-Erfolge überhaupt wurde. Auch live präsentiert Toy Caldwell sein bei diesem Titel legendäres Steelguitar-Spiel. Danach spielen sie eine ausgedehnte, jammige 6 1/2-Minuten Version des Klassikers "Searchin' for a rainbow", dann die Knüller "Take the highway" und "Can't you see". Weiter geht's mit einer 6 1/2-Minuten-Fassung der lässigen Southern/Countryrock-Nummer "Blue ridge mountain sky", hier, im Gegensatz zur Studioversion, von Doug Gray gesungen, ehe auf dem Album ein Mitschnitt der "Volunteer Jam" vom 9. September 1975 eingeschoben wurde, bei dem die "Tucker-Boys", gemeinsam mit der Charlie Daniels, Fred Edwards (von der Charlie Daniels Band am zweiten Schlagzeug), Jimmy Hall (von Wet Willie an der Harmonica), Chuck Leavell (Klavier) und Dickey Betts (Gitarre) auf der Bühne stehend, eine fast 11-minütige Version von "The thrill is gone" spielen. Die restliche Tracks: "Ramblin'", "24 hours at a time" (13 1/2 Minuten mit Charlie Daniels an der Fiddle) und "Hillbilly band"! 72,47 Minuten lang The Marshall Tucker Band live! Stark! Darauf haben die Fans gewartet! Das Album enthält ein schönes Booklet mit interessanten Liner-Notes von Michael Buffalo Smith (Gritz-Magazine), einer ausführlichen Stellungnahme zu "Stompin' room only" von Doug Gray in Interviewform und detaillierten Angaben zur Tracklist. Die Aufnahmen, im übrigen produziert von Marshall Tucker's etatmäßigem Mann an den Reglern Paul Hornsby, wurden noch einmal remastered, was heißen soll, daß der Sound klasse ist. Für jeden Marshall Tucker-Fan sowieso unverzichtbar, sollte dieses Album eigentlich in keiner gut sortierten Southernrock-Sammlung fehlen.

Art-Nr.: 2166
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Marshall Tucker Band, The - tenth [2005]
Reissue von 1980! Newly remastered! Nachdem der "Capricorn"-Back-Katalog der Southernrock-Pioniere bereits neu veröffentlicht wurde, geht die Reihe der Wiederveröffentlichungen nun mit den folgenden 3, ursprünglich bei "Warner" erschienenen Alben weiter, diesmal jedoch leider ohne Bonusmaterial! Egal, die Fans wird's freuen, daß die Sachen endlich wieder erhältlich sind. Wie keine andere Band im Bereich des Southern Rocks verarbeitete die Marshall Tucker Band auf unnachahmliche Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Ihr Einfluß auf diese Art von Musik, ebenso wie auf viele junge Jam-Bands, ist auch heute noch ungebrochen. "Tenth", der Titel sagt es, schon, ist nach der Veröffentlichung eines "Greatest Hits"-Albums, das zehnte Werk der Band und damit der "reguläre" Nachfolger zu "Running like the wind". Es ist das letzte in der kompletten Original-Besetzung und vielleicht das, wie wir meinen völlig zu unrecht, Unterbewertetste der Band! In den Medien seinerzeit ziemlich zerrissen, enthält das Album ein paar ganz hervorragende Nummern, die alle typischen Merkmale der Marshall Tucker Band in ihrer ganzen Blüte vereinen. Wären sie auf früheren "Capricorn"-Werken erschienen, hätte man sie wahrscheinlich zu Klassikern erkoren. Nehmen wir beispielsweise den gut abgehenden Opener "It takes time", mit Toy Caldwell's exquisitem, quirligem und feurigem Lead-Gitarrenspiel, den wundervollen, von einer traumhaften Melodie begleiteten, völlig entspannten und lockeren Midtempo Southern-/Countryrocker "See you one more time", erneut ausgestattet mit dem typischen Tucker-Groove und Caldwell's tollem Gitarrenspiel, das ungemein rhythmische, kräftige "Cattle drive", das bluesrockende "Sing my Blues", Caldwell's Hommage an Hendrix mit "Jimi", oder die herrlich frische Ballade "Foolish dreaming"! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Ein feines Reissue!

Art-Nr.: 3258
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - where a country boy belongs ~ a country collection [2006]
2 CD-Set! Die Veröffentlichungsaktivitäten der Marshall Tucker Band kennen zur Zeit offebar keine Grenzen! Mit "Where a country boy belongs" liegt die nächste Compilation vor, und wie es der Titel schon vermuten läßt, handelt es sich hierbei um eine Auswahl der vermeintlich wichtigsten "Countrysongs" der Tucker-Boys! In der mittlerweile weit über 30-jährigen Karriere der Southernrock-Veteranen, spielten neben den Blues- und Jazz-Einflüssen vor allen Dingen auch die Country-und Countryrock-Elemente eine nicht unerhebliche, zuweilen sogar recht dominante Rolle. Auf wirklich jedem Album der Band hatten sie ihren festen Platz! Man denke nur mal an ihren wohl größten kommerziellen Hit "Heard it in a love song", im Grunde ein lupenreiner, southern-rooted Countryrock-Song (im übrigen die Eröffnungs-Nummer dieses Albums), in dessen Art die Jungs einige auf Lager hatten und noch immer haben. Neben 30 (Country)Tracks aus der gesamten Karriere der Band (z.B. "Low down ways", "Too stubborn", "If I could only have my way", "Heartbroke", "Try one more time", "Driving you out of my mind", "Blue Ridge Mountain sky", "Where a country boy belongs", "Walkin' the streets alone", "Stay in the country", usw.) enthält das Werk auch zwei extra für diesen Sampler eingespielte, brandneue Songs, nämlich die beiden Balladen "Never again" (von Chris Hicks komponierter schöner, voller Southern-/Carolina-Flair steckender Country-Waltz mit feiner Fiedel- und Steeguitar-Bgleitung) und "Cold day in July" (ebenfalls großartige Steel), bei denen jeweils Original-Sänger Daug Gray in bewähreter Manier den Lead-Gesang übernommen hat. Zudem enthält das Album die ansonsten lediglich auf dem Hank-jr.-Tribute "The songs of Hank Williams jr." veröffentlichte Nummer "All my rowdy friends have settled down" und den von Garth Brooks mitkomponierten Honky Tonk-Rocker "Walk outside the lines" aus dem gleichnamigen Album von 1993! Die Liner-Notes im Booklet stammen übrigens von Michael Buffalo Smith, dem Herausgeber des "Gritz"-Magazins und bekennendem Kenner und Freund der Tucker-Boys! Halten wir es mit seinem Fazit: "It's a Southern thing, pure country magic"! Ein, vor allen Dingen für Countryrock-Freunde, durchaus interessanter Sampler!

Art-Nr.: 3986
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 20,90

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Marshall Tucker Band, The - where we all belong [2004]
Reissue von 1974! Remastered mit Bonustrack! Die Marshall Tucker Band - Pioniere des Southern Rocks! Neben den Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd zählt das Sextett aus South Carolina zu den wichtigsten Southernrock-Bands überhaupt, deren gewaltiger Einfluß noch heute auf viele Bands dieses Genres, aber auch auf die neue Jam-Band-Generation ungebrochen ist. Aus Anlaß ihres 30-jährigen Jubiläums als "recording artist" startet die Narshall Tucker Band nun eine Reihe von beachtlichen (Wieder)Veröffentlichengen. Das seinerzeit als Doppel-LP (eine Studio- und eine Live-Platte) erschienene "Where we all belong" war das zweite Album, das die Marshall Tucker Band im Jahre 1974 veröffentlichte. Wieder präsentierten sie ihre ganz eigenes Southernrock-Gebräu voller Country-, Blues-, Jazz- und Jam-Elemente, das seinesgleichen sucht. Unter den 7 Studiotracks befinden sich solche Highlights wie das von Toy Caldwell gesungene "This ol' cowboy" (Doug Gray sagte über Toy's Gesang bei diesem Stück, er klinge ein wenig wie John Wayne), die herrliche Ballade "In my own way" und das rockige "Now she's gone". Besonders erwähnenswert sind allerdings die 4 Live-Tracks des Albums, aufgenommen am 11. Juli 1974 in Milwaukee's Uhlein Hall: das grooven jammige "Ramblin'", eine tolle Version von "Take the highway", der B.B. King-Klassiker "Everyday I have the blues" mit tollen Gitarrensoli von Toy Caldwell und eine gnadenlos starke, flotte, flüssige 13 1/2-Minuten-Version von "Take the highway" mit Gast Charlie Daniels an der Fiddle. Der besagte Bonustrack ist eine feine Live-Version von "See you later, I'm gone" aus dem Winterland Auditorium San Francisco vom September 1973! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Klasse Teil! Festtagsstimmung für die Southernrock-Fraktion!

Art-Nr.: 2266
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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