Artikel 16 bis 30 von 224 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60] [61-75] [76-90] [91-105] [106-120] [121-135] [136-150] [151-165] [166-180] [181-195] [196-210] [211-225]

 
Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Black Crowes, The - lions [2001]
Laute, intensive, rohe, kraftvolle, dreckige, ehrliche, zeitlose Rockmusik pur! Ein großartiges, neues Werk der Krähen, das zeigt, was noch für ein Potential in der Band steckt. Irres, fast abenteuerliches Songwriting verbirgt sich hinter purem southern-, psychedelisch-, blues-, soul-, funk-inspiriertem musikalischem Großmut und Stolz, den sie zu Recht zelebrieren dürfen. Das Album reiht sich unmittelbar an solche Großtaten, wie "Southern harmony and musical companion" an. Kreischende und quietschende Gitarren, die den scharfen Opener "Midnight from the inside out" einleiten, zeigen sofort wo's lang geht. Es folgen 12 weitere Songs, voller grober Gitarrenriffs und souligem Groove. Hervorragende Produktion von Don Was! War zu befürchten, daß durch dessen Arbeit eventuell ein "sauberer" und "glatter" Sound entstehen könnte, so ist man sehr erfreut zu registrieren, daß er sich klar der musikalische Intension der Band unterordnete und im Rahmen dessen einen superben Job erledigte. Es lebe der Black Crowes'sche Rock'n Roll!

Art-Nr.: 1031
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Black Lillies, The - hard to please [2015]
"One of the coolest records released in 2015" heisst es in einem der vielen überschwenglichen U.S.-Reviews über das großartige, vierte Album "Hard to please" der Black Lillies aus Knoxville/Tennessee. In der Tat zählt das Quintett um Frontmann, Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Cruz Contreras zu den vielleicht Interessantesten und besten, neueren Acts der Roots-/Americana-/Countryrock- und Alternate Country-Szene. Ihr unendliches Touring und ihre bisherigen, exzellenten Alben verhalfen ihnen in der Heimat zwar längst zu einer riesigen Fanschar und hohen Reputation unter den Kritikern und Experten, aber in der erweiterten Americana-Gemeinde ist ihnen die große Aufmerksamkeit bislang noch versagt geblieben - völlig zu Unrecht, wie wir meinen. Was die Black Lillies anbieten und was wir speziell auch auf ihrem neuen, wundervollen Album erleben, ist größte musikalische Kompetenz und geballte Songkraft, gepaart mit viel Herz, Leidenschaft, jeder Menge Seele und Authentizität, musikalischem Abwechslungsreichtum und herrlicher, unbekümmerter Lockerheit. "Their music is breakneck, brazen and beautiful; gentle Laurel Canyon folk, the honky-tonk heartache of classic country, winding jams and flat-out rock n roll ... but full of the spirit of the open road, heading down the highway and not about to stop anytime soon.", heisst es dazu in einem U.S.-Statement. Wie hoch die musikalische Anerkennung der Black Lillies ist und aus welch unterschiedlichen Lagern die Fans der Band kommen, zeigt auch die Tatsache, dass die Black Lillies nicht nur mit begeisternden Auftritten auf solchen Festivals wie "Bonnaroo", "SXSW" und dem "CMA Fest" gefeiert wurden, sondern auch die Independent Band mit den bislang meisten Auftritten in DEM Country-Mekka, der "Grand Ole Opry" in Nashville/Tennessee sind. Ja, die Einflüsse der Band kommen aus allen Richtungen: Roots, Blues, Rock, Soul, Country, Folk, Jazz, wobei das Fundament ihrer Musik allerdings klar aus dem Country und Countryrock generiert ist. Das neue Album ist vollgepackt mit herrlichen Songs, mal schön rau und rootsig, mal traumhaft harmonisch und mit hinreissenden Melodien versehen, mal progressiv und folkig - immer prächtig hängen bleibend. Cruz Contreras ist ein erstklassiger, charismatischer Sänger, der aber mit der vorzüglichen Trisha Gene Brady eine nicht minder ausstrahlungsstarke Partnerin an seiner Seite hat, mit der er sich bei dem ein oder anderen Stück den Lead-Gesang im Duett aufteilt. Einen Song, das soulige, bluesige "The first time" singt Trisha allein. Die beiden ergänzen sich perfekt zueinander. Saustark spielt auch Lead Gitarrist Daniel Donato auf, der immer wieder mit großartigen Gitarrenlinien und -soli überzeugt. Los geht's mit dem exzellenten Titeltrack des Albums, "Hard to please, einem schön dreckigen, rauen, leicht bluesig angehauchten, kraftvollen, mit klasse Bläser-Fills angereicherten, prächtig groovenden Rootsrocker. Hat viel Seele und ein tolles Retro-Feeling. Tierisches E-Gitarren-Spiel, viel Druck! Ganz anders die zweite Nummer: "That's the way it goes down" ist ein wunderbar flockig startender, im Verlauf aber immer knackig werdender, flotter, wunderbar ins Ohr gehender, melodischer Roots-/Countryrocker voller wunderbarer Harmonien. Baut eine gute Dynamik auf und besticht mit einem tollen Gitarrensolo in der Mitte. Jede Menge Soul und viel Gefühl schleicht sich durch das begnadete "Mercy", eine wunderbare Roots-Ballade im dezenten Sixties-/Seventies-Flair. Cruz und Trisha performen in einem herrlichen Duett. Toller Orgel-Background, großartiges Wurlitzer-Piano und prächtig integrierte Gast-Bläser bilden eine untrennbare Einheit mit der wunderbaren Melodik und dieser unterschwelligen, zwanglosen Rauheit. Fabelhaft! Ganz groß auch das lockere, weitestgehend akustisch gehaltene, etwas folkige "Bound to roam" mit seinen lässigen Drums sowie den feinen Mandolinen-, Fiddle- und Dobro-Klängen. Dann das herausragende "Dancin'": Was für ein wunderschöner, flotter, locker "stampfender", hinreissender, Country-/Countryrock-Track, gespickt mit fantastischen E-Gitarren- und Pedal Steel-Licks. "We'll go dancin', dancin' me and you, got that sunshine feeling, chase away these blues" singen Cruz und Trisha - und man kann sie bei dieser Musik unmittelbar zu spüren, die Lust zu tanzen und all den Blues des Alltags hinter sich zu lassen. Eine Wonne, diese Nummer! Wie auch das wundervolle, ruhige, ungemein melodische, mit tollem Acoustic Gitarren-Picking und großartigen Pedal Steel-Fills, inklusive eines herrlichen Solos, versehene "Desire". "40 days" hingegen ist ein kerniger Roadhouse-/ Roots Rock'n Roller mit tollem Piano-Geklimper, Bluesharp und klasse E-Gitarren, der eine Tourphase der Band mit 40 Gigs in 40 Tagen zum Thema hat. Wie gesagt, das wirkt alles durch und durch authentisch und musikalisch ungemein versiert. Die Black Lillies sind auf dem Weg, sich in dem Kreis der Americana-Elite fest zu etablierten. "Hard to please" wird seinen Beitrag dazu leisten. Tolles Album ohne einen einzigen schwachen Song! Wir wiederholen das Zitat vom Anfang: "One of the coolest records released in 2015".

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Please - 4:11
2. That's the Way It Goes Down - 3:50
3. Mercy - 4:15
4. The First Time - 4:30
5. Bound to Roam - 5:13
6. Dancin' - 4:44
7. Desire - 4:33
8. 40 Days - 4:15
9. Broken Shore - 5:38
10. Fade - 4:05

Art-Nr.: 9012
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to please
That's the way it goes down
Mercy
Bound to roam
Dancin'
Desire
40 days

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blackie and The Rodeo Kings - king of this town [2020]
Seit nun schon rund 25 Jahren gelten die in Hamilton/Ontario gegründeten Blackie and the Rodeo Kings, neben Blue Rodeo, nicht nur als DIE Roots-/Americana-Vorzeigeformation Kanada's, sondern als eine der faszinierendsten und musikalisch potentesten Rootsrockinstitutionen des gesamten nordamerikanischen Kontinents. Warum das so ist, zeigt ihr neues Album "King of this town" (schon ihr zehntes) einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Die 3 charismatischen Köpfe und Singer/Songwriter der "Supergroup", Colin Linden (vocals, guitars, dobro, mandolin), Stephen Fearing (vocals, guitars) und Tom Wilson (vocals, acoustic guitar), alle auch mit erfolgreichen Solokarrieren am Start, sowie ihre Bandkollegen John Dymond (bass), Gary Craig (drums) und einige Gastmusiker (zum Beispiel an Orgel und Klavier), rühren ein ungemein vielseitiges, mitreißendes Gebräu aus rauem, erdigem, kernigem, sehr natürlichem, vorwiegend Gitarren-orientiertem Roots- und Americana-Rock an, in dem alle Drei ihre eigenen persönlichen Einflüsse, Wilson seinen trüben, dunstigen, borstigen Swamp-/Fuzz-Rock, Fearing seinen Contemporary Folk und Linden seinen southern-fried Blues, zu einer ganz eigenen, wunderbaren, spannenenden, gemeisamen, neuen musikalischen Einheit zusammenführen, zusätzlich garniert mit einer Prise Country und Psychedelia. Alle sind begnadete Musiker. Das Songamterial ist vorzügöich. Alles ist trotz seiner natürlichen Rauheit hervorragend strukturiert und teils mit herausragenden Melodien versehen. Linden, Wilson und Fearing sind zudem exzellente Sänger. "Their playing is stellar, their singing soulful and the overall results are spectacular", sagt dazu ein U.S.-Kritiker. Nach dem kantigen, rauen, stampfenden, von einem spirituellen Southern Gospel-Feeling durchzogenen Opener "Hard road" (Background Gesang: The McCrary Sisters) brillieren die "Blackies" mit der herrlichen, gefälligen, rootsig und staubig rockenden, Blues- und Country-angehauchten Americana-Nummer "Cold 100", bei dem alle drei Protagonisten gesanglich perfekt miteinander harmonieren. Hat einen prima Drive, eine klasse Melodie und ist gespickt mit vielschichtigen Gitarren und Colin Linden's hervorragendem Dobro-Spiel. Ein nostalgisches, schön bluesiges Doors-Feeling scheint bei dem folgenden, lockeren, dreckigen und dezent psychedelisch rockenden "Trust yourself" durchzuschimmern. Saustark hier das Zusammenspiel der Gitarren von Fearing und Liden, inkl. Solo, ebenso wie die schöne Orgel-Untermalung und die kaum wahrnehmbaren, aber sehr effektvollen, prächtig passenden Sax-Fills von Gast Jim Hoke, wie auch der Groove. Herrliche, kernige Mandolinen-Riffs und jede Menge transparente E-Gitarren schmücken den anschließenden, gut abgehenden, mit einer klasse Melodie kommenden, Countryrock-infizierten Rootsrocker "World gone mad", der zudem mit einem tollen, dreckigen E-Gitarren-Solo punktet. Erneut ein wenig psychedelisch, ausgestattet mit einem feinen Tarantino-mässigen Feeling und sehr staubig schlängelt sich der wunderbare Desert-Countryrocker "Baby I'm your devil" aus den Lautsprechern. Hier passt alles bestens zusammen: Das dezent hallige Mundharmonika-Spiel, Colin Linden's schön dreckiges Slidegitarren-Solo und Tom Wilson's "bedrohlicher" Lead Gesang. Es folgt die traumhaft melodische, abermals von wundervoll vielschichtigen Gitarren und tollem Gesang aller Drei geprägte, bestechend schöne Americana-Nummer "North star" (geradezu faszinierend klingt hier Wilson's tiefe Lead Stimme), ehe die Band das famose Titelstück "King of this town" intoniert. Was für ein herrlicher, eine wunderbare, lockere, dennoch knackige Dynamik entwickelnder, leicht Country-infizierter, aber auch von einem kernigen Heartland Rock-Feeling ala Springsteen durchzogener Rootsrocker. Toll! Wie auch der feine Cosmic Country-Vibe, verbunden mit einem leichten Retro-Touch, des voller Desert-Flair steckenden Rootsrockers "Medicine hat". Eine schwache Nummer sucht man auf dem kompletten Werk vergebens. Blackie and the Rodeo Kings ist ein durchweg hochklassiges, ja bärenstarkes, abwechslungsreiches Album gelungen, das den hohen Status der Band noch einmal deutlich untermauert. Ein wahres Glanzstück des Roots-/Americana-Rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Road - 4:12
2. Cold 100 - 4:02
3. Trust Yourself - 4:20
4. World Gone Mad - 4:11
5. Baby I'm Your Devil - 4:01
6. North Star - 4:01
7. King of This Town - 3:43
8. Walking on Our Graves - 3:48
9. Kick My Heart Around - 3:00
10. Medicine Hat - 3:30
11. Grace - 3:27

Art-Nr.: 9994
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cold 100
Trust yourself
World gone mad
Baby I'm your devil
North star
King of this town
Medicine hat

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Dogs - live at workplay [2006]
Wem die großartige Live-DVD der Blue Dogs, eingespielt im House of Blues (übrigens im Vorprogramm von Edwin McCain), doch ein wenig zu kurz geraten war, der (und natürlich auch alle anderen) darf und wird sich nun mit der neuen, fantastischen Live-Scheibe über reichhaltigen Nachschlag von der aktuellen "Halos and good buys"-Tour freuen. Wunderbares Konzert der Truppe aus Charleston/South Carolina, bestehend aus den Gründungsmitgliedern Bobby Houck (Lead Vocals, Acoustic guitar) und Hank Futch (Bass, lead vocals, acoustic guitar), sowie den ebenfalls schon recht lange zum Line-Up zählenden Greg Walker (Drums, percussion) und David Stewart (Electric Guitar), aufgenommen am 21. Januar 2005 im Workplay Theatre von Birmingham/Alabama, die die Genre-Fans mit ihrem exzellenten, spieltechnisch brillanten, dabei genauso knackig wie entspannt und locker rüberkommenden, herrlichen Rootsrock-/Americana-Rock/Countryrock-Auftritt wieder einmal vollends begeistern. Unglaublich gut produzierter, trockener, sauberer Sound! Eindrucksvoll erbringen sie wieder einmal den Beweis, zu welch herausragenden Leistungen sie auch auf der Bühne in der Lage sind. Siebzehn, durchweg großartige Songs (über 70 Minuten Spielzeit), wobei die Zeit wie im Fluge zu vergehen scheint! Den Auftakt bilden die beiden auch schon auf der DVD vertretenden Nummern "Cosmic Cowboy" (schöner Countryrock-Twang-Song mit dezentem Southern-Flair, erinnert zuweilen gar etwas an die frühen Outlwas) und "The Way Back! (rhythmisches Sprechgesangstück mit Endloscharakter). Einen Hauch texanischer Note versprüht im Anschluss das starke "Sister" (irgendwo zwischen Django Walker und Pat Green). Danach wird eine wunderbar melodischer Rootsrock-(Pop)-Abschnitt eingeläutet (herausragend, wie die Blue Dogs in der Lage sind radiofreundliche Melodienbögen und erdioge Rootsrock-Ursprünglichkeit zu vereinen), wobei mit dem flotten, flockigen, countryrockigen "Missed It By A Mile" (klasse Akusik-/E-Gitarren-Schlagabtausch) und "I’m All About You" zwei bisher unveröffentlichte Stücke Einzug erhalten. Ab dem wunderschönen "Half Of My Mistakes" (geschrieben von Bobby Houck zusammen mit Radney Foster; Bobby tritt nicht nur hier, neben seinen immensen Fähigkeiten als Songwriter und Sänger, den Beweis an, welch starker Akustikgitarrist er ist), vom grandiosen "Halos And Good Buys"-Album, folgt eine vier Songs umfassende, akustische Solo-Einlage der beiden Gründungsmitglieder, wobei Hank Futch mit drei recht traditionell anmutenden, textlich amüsanten Country-Liedern den Schwerpunkt bildet. Auch danach jagt weiterhin ein Knaller den anderen: Das countryfizierte Paradestück der Band "Make Your Mama Proud" mit seinen wunderbaren, melodischen Tempobreaks (tolle Gesangsleistung von Bobby), das grandiose Lyle-Lovett-Cover "LA County" von dessen legendärem 88iger "Pontiac"-Album (wieder herrliches Texas-Flair“), "Isabelle" (bärenstarke Duo-Vorstellung der Gitarristen Houck und Stewart), das leicht poppige "Sweet Love", und zu guter Letzt eine gut fünf-minütige, saustarke, knackige Version der von Cary Hudson und Laurie Stirratt gechriebenen Blue-Mountain-Nummer "Blue Canoe", die zudem den Hang der Blue Dogs zum Southern Rock, wen wundert dies bei ihrer Herkunft, eindrucksvoll demonstriert (traumhafte Mischung aus countryorientierterem Allman Brother-mäßigem und flottem Marshall-Tucker-inspiriertem Sound, mit furiosem Gitarrenfinish)! Bobby Houck's Stimme klingt stark wie nie, die restlichen Bandmitglieder harmonieren gewohnt mit blindem Verständnis. David Stewart’s auf den Punkt gebrachten Stratocaster-Demonstrationen suchen ihresgleichen. Dreckiger, kraftvoller, aber immer wundervoll melodischer Rootsrock, dezentes Southern- und Texas-Flair, sowie schöne Country-Songs werden zu einer abwechslungsreichen und äußerst hingebungsvollen, sympathischen Performance vereint. Ein tolles, überaus niveauvolles, handwerklich perfektes Live-Album mit allen Finessen, Genre-übergreifend, für die Fans ein Muß und darüber hinaus kompatibel für jeden, der sich einmal an die beschriebenen Stilarten herantrauen möchte. Die Blue Dogs in Bestform! Die Vorfreude auf einen hoffentlich bald folgendes Studio-Meisterwerk steigt immens. Kommt im Digi-Pack mit eingelegtem, vierseitigem Booklet, das alle wichtigen Infos enthält! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4250
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Missed it by a mile
My forever you
LA County
Isabelle
Blue canoe

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Rodeo - are you ready [2005]
Sie feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandjubiläum, und da lassen sie sich mit ihrem zehnten Studioalbum nun wirklich nicht lumpen! Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo legen nach dem etwas verkorksten und allzu experimentellen 2002er-Werk "Palace of gold" nun mit dem fantastischen "Are you ready" wieder einen, dem Anlaß entsprechenden, standesgemäßen Genre-"Ober-Knüller" vor, der sämtliche Blue Rodeo-typischen Tugenden und Attribute, die wir so sehr lieben, vorzüglich in sich vereint. So gut haben wir sie schon lange nicht mehr gehört! Schon das ungemein freundlich gestaltete Cover, das einen von in saftigem Grün leuchtenden Büschen und Bäumen umsäumten Weg in Richtung "Blue Mountains" zeigt, vermittelt eine tiefe, ungetrübte Frische, Natürlichkeit und unberührte Reinheit, so wie es die gesamte Musik auf diesem großartigen Album eben auch tut. Klar, sauber, weich und sehr harmonisch, durchzogen von unwiderstehlich schönen, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Melodien, fließen diese lockeren, flockigen Songs in unsere Gehörgänge und hinterlassen ein "sonniges" Gefühl der Glückseligkeit. Doch wenn es sein muß, können Blue Rodeo auch mal richtig kantig und dreckig rocken. Vielleicht könnte man sie im weitesten Sinne als so etwas wie die kanadischen Jayhawks bezeichnen, wobei sie über die Jahre hinweg in einzigartiger Weise jedoch einen ganz eigenen Stil entwickelten, der sowohl Elemente solcher Künstler wie The Band, Gram Parsons, der Nitty Gritty Dirt Band, Poco, New Riders Of The Purple Sage und in Ansätzen auch von country-orientierten Grateful Dead enthält, als auch mal einen dezenten britischen Akzent verarbeitet. Sogar ihrer leicht jammigen, psychedelischen Hippie-Ader lassen sie zuweilen freien Lauf, wie bei dem genialen, etwas bluesigen, einerseits völlig entspannten, dann aber auch mal kräftig zupackenden, schwebenden, mit starken Bläsern angereicherten, über 6-minütigen "Tired of pretending". Doch alles ist sauber strukturiert, besticht durch diese klaren Konturen und erfüllt uns mit einer einzigartigen Melodik! Insgesamt betont "Are you ready" jedoch wieder sehr viel deutlicher die Countryrock-Seite der Band als dies zuletzt der Fall war - und das ist gut so, denn dort liegen die größten Stärken von Blue Rodeo. Was strahlen diese Songs und die herrlichen Gesänge von Jim Cuddy und Greg Keelor für eine Wärme und Harmonie aus! Doch das Album beginnt zunächst mit zwei verhältnismäßig fetzigen, rauen, großartigen Rootsrock-Nummern, bei denen, vor allem durch die knackigen, an die Sixties-angelehnten Beat-Rhythmen, ein dezentes, britisches Flair auszumachen ist. Das ist zuerst das froh gelaunte "Can't help wondering why", gefolgt von dem rotzigen, gar mit einem leichten Retro-Rockabilly-Einschlag versehenen, dynamischen, eckigen, aber von einer tollen Melodie bestimmten Titelstück "Are you ready", gespickt mit dreckigen, lauten Lead-Gitarren! Stark! Und dann folgt die erste dieser ganz wundervollen, unwiderstehlichen, wohligen, so weich dahin fließenden, traumhaft melodischen Americana-/Countryrock-pop-Songs, wie man sie in dieser Klarheit und Frische wohl nur von Blue Roedeo zu hören bekommt. Hinreißend! "Rena" heißt diese wundervolle Huldigung Jim Cuddy's an seine Frau, in der man die ganze Wärme und Nähe spürt, die Mr. und Mrs. Cuddy verbindet. Leicht an Grateful Dead erinnernde Gitarren-Licks, ein glasklarer Sound, tolle Mundharmonika-Fills ala Nitty Gritty Dirt Band, ein herrlicher Twang, dieser flockige Rhythmus... - alles fließt vollkommen locker in unsere sowohl kritischen als auch verwöhnten Roots-/Americana-/Countryrock-Ohren und hinterläßt dort eine tiefe Furche beeindruckender Countryrock-Harmonien, die einen nicht mehr los lassen! Und es geht so weiter: Mit "Up on that cloud" folgt die nächste "Killer"-Nummer! Herrlicher, flotter, klarer, lockerer, von toller Mandoline und transparenten, sauberen E-Gitarren dominierter, lässiger Retro-Countryrock, der einmal mehr eine immense Frische ausstrahlt. Was soll man zu den folgenden Songs noch ausführen? Ob die wunderschöne, mit sauberen Acoustic- und E-Gitarren instrumentierte, Retro Countryrock-Nummer "I will", das mystische, etwas psychedelisch veranlagte, mit einem keltischen Einschlag versehene, folkige "Phaedra's meadow" (Gast an "Tin Whistle" und "Uilleann Pipes" ist Chieftain's Paddy Malone), der flockige Country-/Rootsrocker "Runaway train", das wundervoll melodische, wieder von einer herrlichen Gitarren-Reinheit umgebene, frische "Stuck on you", oder der wunderschöne, flockige Countryrocker "Finger lakes" mit den feinen Steelguitar-Klängen - die Jungs leisten sich nicht die Spur eines Aussetzers! Im Diskussionsforum der Band-Homepage wird sehr viel über das Album kommuniziert, wobei besonders auffällig ist, daß, wenn es um die Frage der Lieblingssongs des Album geht, die Fans sehr unterschiedlicher Auffassung sind. Es werden immer wieder andere Titel zu den Favoriten erkoren, was ein eindeutiger Beweis für die ausgewogene Qualität und das durchweg hohe Niveau von "Are you ready" ist. Für uns hat die Scheibe ganz einfach 12 Lieblings-Songs - klare Sache! Ein bärenstarkes Teil! Blue Rodeo präsentieren sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen in einer Traum-Verfassung! Möge dies noch lange anhalten...

Art-Nr.: 3569
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Are you ready
Rena
Up on that cloud
Finger lakes
Tired of pretending

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Rodeo - in our nature [2013]
13. Studioalbum der grandiosen, in Rootsrock-, Americana- und Alternate Country-Kreisen viel umjebelten und in ihrer Heimat Kanada geradezu frenetisch gefeierten und ungemein erfolgreichen Formation Blue Rodeo. Es war nicht anders zu erarten: "In our nature" ist ein meisterliches Album voller umwerfend schöner, abwechslungsreicher und kreativ inszenierter Songs, die von vorn bis hinten allerhöchsten Americana-Genuss garantieren. Aufgenommen wurde das Album auf der "Lost Cause"-Farm von Greg Keelor (vocals, guitar) im ländlichen Peterborough, gelegen in einer herrlichen Landschaft, deren Ambiente offensichtlich für zusätzliche Inspiration und Frische sorgte. Die Songs fließen nur so dahin und bestechen mit einer unvergleichlichen Lockerheit. Zudem entstand das Album während reger Touraktivitäten, bei denen man viele der neuen Songs schon live präsentierte. Man wollte bewusst eine gewisse Live-Atmosphäre ins Studio transportieren, was auch exzellent gelang. Das Material klingt überaus natürlich, ohne jeden "Schnickschnack" und Bombast. Das Album startet direkt mit einer absoluten "Killer"-Nummer: "New morning sun" heisst das Stück, ein geradezu traumhaft melodischer, flockiger, flüssiger, beschwingter, von einer hinreissenden Harmonie durchzogener und transparenten Gitarren, wundervollen Piano-Fills und Jim Cuddy's exzellentem Gesang geprägter Roots-/Americana-Rocker, der wie geschmiert seinen Weg in unsere tiefsten Gehörwindungen findet. Was für ein Ohrwurm! Wundervoll! Ein cooler, ganz dezent jazzig swingender, erneut vollkommen lockerer, großartiger "Riders in the Storm"-Groove (The Doors) prägt das schöne, luftige "Wondering", während "Over me" besten, flockigen Countryrock im Rickenbacker-Sound bietet. Traumhaft schöne, gar nicht so sehr im Vordergrund stehende, dennoch überaus effinzient eingesetzte, flüssige, harmonische Klavierläufe in wunderbarer Symbiose mit dezenter Banjo-Untermalung, glasklaren Gitarren und einer ganz feinen Melodik bestimmen das etwas folkig angehauchte "Paradise". Großartig hier das vorzügliche Mundharmonikaspiel während des Breaks, das nicht unwesentlich an den guten alten kanadischen "Buddy" Neil Young, während dessen "After the goldrush"-/"Harvest"-Ära erinnert. Mit dem tollen "Tell me again" leben die Mannen aus Toronter stilbewusst ihre Country-Neigung aus. Der Song kommt in einem klasse Retro Honky Tonk-Rhythmus, baut zudem auf deutliche Gram Parsons-Einflüsse und versprüht gleichzeitig eine herrliche, unverbrauchte Frische. Die legendären Byrds (vor allem während des Refrains), aber auch The Jayhawks scheinen als Paten bei der Komposition des grandiosen, flotten Americana-Rockers "Mattawa" fungiert zu haben. Herrliche Gitarreninstrumentierung mit feinen Steel-Fills und prächtigem Country-infizierten E-Gitarren-Picking bestimmen das Bild. Phantastisch auch der vielschichtige Baritone-Gitarrensound (inkl. tollem Solo) beim brillanten Roots-/Country-/Twang-Rocker "In the darkness", der ein tolles "Prairie"/Ghost Town"-Feeling heraufbeschwört. Was die Band auch anpackt, es hat immer Hand und Fuß und besticht mit wunderbaren Arrangements. So auch die einzige Coverversion des Albums, das von Robbie Robertson für "The Last Waltz" (The Band) geschriebene "Out of the blue", das Blue Rodeo geradezu hymnisch umsetzen. Ganz stark hier die Pedal Steel-Einsätze von Bob Egan. "In our nature" heisst dieses famose Werk?... - Oh ja, es liegt tatsächlich in der Natur der Band immer wieder Alben dieses Kalibers abzuliefern. Das ist Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Musik von allerhöchster Qualität und musikalischer Kompetenz. Blue Rodeo mit dem nächsten Meisterstück ihrer langen, großen Karriere! Eine Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. New Morning Sun - 4:35
2. Wondering - 5:06
3. Over Me - 3:25
4. Never Too Late - 4:52
5. When The Truth Comes Out - 3:55
6. Paradise - 4:27
7. Tell Me Again - 3:53
8. Mattawa - 3:49
9. Made Your Mind Up - 5:25
10. In Our Nature - 5:24
11. In The Darkness - 2:55
12. You Should Know -- 3:25
13. Tara's Blues - 4:28
14. Out Of The Blue - 7:01

Art-Nr.: 8380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New morning sun
Wondering
Paradise
Tell me again
Mattawa
In the darkness
You should know

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Water Highway Band - heartbreak city [2018]
Die Blue Water Highway Band mit neuem, hoch interessanten Album! Nach der EP von 2013 und ihrem saustarken Vorgänger “Things We Carry” von 2015 begibt sich die Band um die Langzeitfreunde und Multi-Instrumentalisten Zack Kibodeaux (vocals, guitars, keys, percussion) und Greg Esington (vocals, guitars, piano, accordion, gryphon, percussion) mit „Heartbreak City“ nun also wieder auf den  Highway der musikalischen Neuveröffentlichungen. Apropos Highway: Der Name des mit Zach Landrenau (keys, guitars, gryphon, percussion, horn arrangement), Catherine Clarke (Vocals, keys, percussion), Kyle James Smith (bass, piano, percussion) und Jared G. Wilson (drums, percussion) vervollständigten Line-ups rührt von einer Straße, die ihre Heimatstadt Lake Jackson, Texas mit Galveston verbindet und weitestgehend als Arbeitsweg der dortigen Mittelschicht genutzt wird. Die besonders auf ihrem letzten Werk für ihre gesanglichen Leistungen gelobte Band (Lloyd Maines: “The Blue Water Highway Band is the best new band that I’ve heard in years. Their vocals are spot on and their writing is smart and thoughtful. They’re very serious and impressive musicians") überrascht auf “Heartbreak City” mit einem recht krass wirkenden stilistischen Wechsel von ihrem bisherigen countryfizierten Red Dirt-Sound hin zu recht geradliniger, dynamischer und jederzeit melodischer, amerikanischer Rockmusik mit einigen modernen, radiotauglichen Pop-Attitüden, fdie aber keineswegs stören. Erneut brillieren sie dabei mit ihren grandiosen, vokalen Stärken, die sich in den wechselseitigen Leadgesängen der beiden Protagonisten Kibodeaux und Esington (zweimal – bei „King On“ und „Don’t Let Him Call You, Baby“, im Duett bedient auch Catherine Clarke das Frontmikro) widerspiegeln, sowie in vielen mehrstimmigen Harmoniegesängen zentralisieren. Mit Songs wie dem Opener „Groovin'” (fast wie Boston zu “Third Stage”-Zeiten), dem beatlesken “Way Back When”, dem mit ein wenig Delta Saints-Flair bedachten “Best Friend“, dem mit viel Seele behafteten „I Believe The Light“ (mit gospeligen Harmoniegesängen), dem shuffligen Titelstück "Heartbreak City" (mit schönem Akkordeon), „Don't Let Him Call You Baby“ (Duett in Stewart-Lennox-Manier), bis zum finalen „Burn My Heart“ erhält man einen bunten Strauß an erstklassig und spannend, in einem satten, sauberen Sound arrangierten Reminiszenzen aus der Rock- und Pop-Geschichte. Ihre ganze Energie offerieren Blue Water Highway besonders gegen Ende bei Stücken wie „Ain't Gonna Give Up“ (mit Bläser-Unterstützung) und „Rebel“, wo es stilistisch in Richtung der The Dirty Guv’nahs rockt. Die Country angehauchten Elemente des Vorgängers wurden dabei weitestgehend außen vor gelassen. Man darf gespannt sein, wie der insgesamt doch recht überraschende, aber konsequent durchgezogene Umschwung auf „Heartbreak City“ von den Fans der Band aufgenommen wird. Die eigentlich einzige Konstante war neben dem herausragenden Gesang und der feinen Melodik diesmal die Gestaltung des Cover-Artworks durch die Dodds Sisters in ihrem Backstage Design Studio. Somit bleibt die Entwicklung von Blue Water Highway angesichts ihres ohne jeden Zweifel großen musikalischen Potentials und dieses neuen, trotz des Stilwechsels sehr gelungenen Albums weiterhin wohl ziemlich aufregend. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Groovin' - 3:09
2. Way Back When - 4:17
3. Best Friend - 3:52
4. North of LA - 3:52
5. I Believe the Light - 3:59
6. Heartbreak City - 3:09
7. Keep On - 3:05
8. Don't Let Him Call You Baby - 4:02
9. Ain't Gonna Give Up - 3:44
10. Rebel - 3:30
11. Burn My Heart - 3:55

Art-Nr.: 9672
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Groovin'
Way back when
Best friend
North of LA
Don't let him call you baby
Rebel
Burn my heart

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Blue Water Highway Band - things we carry [2015]
Neues, hell funkelndes Juwel in den texanischen Red Dirt-/Roots-/Americana-/Countryrock-Gefilden: Die Blue Water Highway Band mit ihrem wundervollen, mit durchweg fantastischen Songs in edlen Melodien bestückten Debütalbum "Things We Carry". Wenn schon ein alter, mit allen Country-Wassern gewaschener Recke wie Multiinstrumentalist und Produzent Lloyd Maines Sätze wie "The Blue Water Highway Band is the best new band that I’ve heard in years. Their vocals are spot on and their writing is smart and thoughtful. They’re very serious and impressive musicians’" von sich zum Besten gibt, kann man mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass den musikbegeisterten Hörer etwas ganz Besonderes erwartet. Maines ist natürlich auch mit seinem unverwüstlichen und unnachahmlichen Pedal Steel-Spiel auf diesem Werk als Gastmusiker (neben weiteren illustren Leuten wie Cindy Cashdollar, Warren Hood oder John Ginty) mit von der Partie. Die kreativen Köpfe der Band sind Zack Kibodeaux (vocals, acoustic guitar) und Multiinstrumentalist Greg Essington (vocals, guitars, piano, banjo, mandolin, accordion), die den Löwenanteil des Songwritings erledigt haben. Hinzu kommen Catherine Clarke, die mit den typisch texanischen Harmoniegesängen im Stile einer Kacey Musgraves zu gefallen weiß, ein weiterer Alleskönner Zach Landreneau (piano, rhodes, banjo, accordion,, dobro, synth chamberlin) sowie die Rhythmusfraktion, bestehend aus Kyle Smith (bass) und Daniel Dowling (drums, percussion). Produziert hat in einem schön transparenten, unaufdringlichen und ‚organisch‘ gehaltenen Sound, David Butler. Anhand der ganzen aufgeführten Instrumente kann man bereits erkennen, dass viel Wert auf ein überaus variables Musizieren im Americana- und Country-typischen Ambiente gelegt wurde. Das zeigt direkt der hinreissend schöne, von einer traumhaften Melodie geprägte, glasklar in Szene gesetzte Opener "Hard Time Train" mit seinen feinen Mundharmonika-Einlagen und den transparenten Gitarrenklängen. Was für eine tolle Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Nummer mit fantastischem Gesang von Zack Kibodeaux. Der Bursche singt wie eine ausdrucksstarke Kombination aus Zac Brown (Zac Brown Band) und Mike Eli (Eli Young Band) mit dem Slang der Braun-Brüder Willy (Reckless Kelly) und Micky (Micky and The Motorcars). Toll hier auch das am Ende einstzende, schnelle, grassig angehauchte Instrumentalfinish, wobei hier vor allem Maines den Bottleneck über sein Paradeinstrument fliegen lässt. Ein weiteres tolles Beispiel ist „Medicine Man“, das mit New Orleansscher Fröhlichkeit vorgetragen wird und dann mittels eingebundener Horn Section mit einer furiosen Dixieland-Bridge noch einen oben drauf setzt. Die wohl radiofreundlichsten Tracks sind das wunderbar melodische, flockig lockere Stück "City Love, City Loose" (gurgelnde Orgel, tolle Harmoniegesänge, klasse Harp-Solo), das viel Southern-Esprit versprühende "How I Broke Your Heart", die beide auch gut in das Repertoire eines Rob Baird passen würden, oder der wunderschöne Titelsong "Things We Carry", der dezent etwas an die einstigen Sons Of The Desert erinnert. Für ganz großartige Momente auf diesem Album sorgen die Texaner zudem mit ein paar herausragenden Balladen, wie zum Beispiel mit dem rootsigen, staubigen "Greytown" (klasse Orgel, tolle Mandolinen-Ergänzungen), dem voller Melancholie schwer seufzenden "My Blue San Antone" (Orgel, Piano, Banjo), dem in Klagemanier gebrachten, folkigen "Voice In Ramah" (live im Studio eingespielt, starkes Mandoline-Solo, klasse Harmonies), oder dem sehr atmosphärisch, in einem klassischen Piano- und Cello-Gewand vorgetragenen, mit fast sakral anmutenden "Ohohoh"-Gesängen umwobenen, ganz feinen "Q To Cortel You", bei denen sich Kibodeaux vor allem als exzellenter Storyteller erweist. Was für ein Talent! Stücke wie das mit einem schöne Gypsy-Flair behaftete "Oh Seraphim!" (klasse Steel, schöne Fiddle), der leicht bluesig stampfende "Working Man"-Song "John Henry" oder das flockige "The Running" (Piano, Orgel, klasse Harmonies von Clarke, prima E-Gitarren-Solo) sorgen immer wieder für viel kontrastreiche Abwechslung. Alles Beschriebene mündet in den glorreichen Abschluss "Highway To Glory", bei dem die Band voller Fröhlichkeit und Intensität noch mal das texanische Countryterrain beackert. Da wünscht man sich im Geiste irgendwo mit den Protagonisten bei einer kühlen Flasche Bier (oder mehreren) zusammen am abendlichen Lagerfeuer mit Blick auf einen Canyon zu sitzen und sich einfach von ihrer stimmungsvollen Musik berauschen zu lassen. Eine großartige Truppe, was für talentierte Jungspunde! Das grandiose Debüt "Things We Carry" der Blue Water Highway Band ist ein Füllhorn mit Stoff für Liebhaber anspruchsvoller Roots-/Country-/Americana-/Red Dirt-Sachen in Richtung von Interpreten wie Rob Baird, der Eli Young Band, den Turnpike Troubadours, Sons Of The Desert, der Josh Abbott Band, Reckless Kelly, Micky and The Motorcars, The Band Of Heathens & Co. Auf den Punkt bringt es die ebenfalls spielerisch sehr versierte Gastmusikern Cindy Cashdollar (Baritone Weissenborn, Lap Steel), die das Treiben der BWHB so zusammenfasst: "Round bounded music, with contemporary drive". Diesem Statement können wir uns nur ehrfurchtsvoll und Kopf nickend anschließen. Ganz sicher einer DER Geheimtipps des Jahres 2015! Tolles Cover Artwork übrigens (mit eingelegtem Textbooklet) wieder mal von den Dodd Sisters (Backstage Design). Eine famose Vorstellung der Blue Water Highway Band! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time Train - 5:43
2. City Love, City Lose - 4:22
3. Oh Seraphim! - 3:57
4. Greytown - 4:51
5. Medicine Man - 3:48
6. How I Broke Your Heart - 5:00
7. My Blue San Antone - 5:34
8. John Henry - 4:00
9. The Running - 4:36
10. Voice in Ramah - 4:43
11. Q to Cortel You - 3:06
12. Things We Carry - 4:49
13. Highway To Glory - 4:01

Art-Nr.: 8965
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard time train
City love, city lose
Oh Seraphim!
Greytown
Medicine man
My blue San Antone
The running
Things we carry

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
BoDeans - i can't stop [2015]
Die BoDeans laufen wieder einmal zu ganz großer Form auf. Welch ein brillantes, neues Album der Truppe aus Milwaukee - um Längen stärker als ihre letzten Arbeiten. Frontmann Kurt Neumann und seine Freunde (Co-Founder Sam Llamas ist seit einigen Jahren nicht mehr mit an Bord) spielen auf "I can't stop" ungemein "tight", voller gewaltiger Energie, rootsiger, rockiger und rauer als je zuvor, sowie mit einer Songkraft und Musikalität, die abwechslungsreicher und stäker nie war. Ohne jeden Zweifel haben sie hier noch einmal ein ganz neues kreatives Hoch erreicht. Es dominiert kernig knackiger Roots-/Heartland-Rock, teils, das kannte man von den BoDeans bislang kaum, mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit, viel Americana-, Alternate Country- und auch Blues-, Soul-, und, bei ein/zwei Tracks, Gospel-Eiflüssen. Die Mischung ist unwiderstehlich, wobei es der Band gelingt, dies alles mit ihren gewohnten, herrlich ins Ohr gehenden Melodien zu verbinden. Kurt Neumann's Songmaterial ist exzellent. Nicht ein schwaches Stück ist auf dem Album zu finden. Großen Anteil an alledem haben natürlich auch die übrigen Musiker, die allesamt groß aufspielen. So gehört zur aktuellen Besetzung wieder der begnadete Drummer Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge - zuletzt auch in vielen Allstar-Bands, wie der Formation zu dem tollen Gregg Allman-Tribute "All my friends: Celebrating the songs & voice of Gregg Allman" in Erscheinung getreten), der mit seinem wuchtigen und virtuosen Schlagzeugspiel ein powerndes Fundament vorgibt. Dazu macht der zweite Gitarrist Sam Hawksley einen exzellenten Job. Er ergänzt sich mit Neumann kongenial. Die beiden fabrizieren einen wundervollen, erdigen, vielschichtigen Dual-Gitarrensound - das ist die wahre Wonne. Vervollständigt wird alles durch die großartigen Keyboard-Ergänzungen von Stefano Intelisano. Die Jungs spielen wie aus einem Guss, mit spürbarer Spielfreude und einer solchen Inspiration, dass man kaum glauben kann, das Neumann und die BoDeans bereits seit annähernd 30 Jahren im Geschäft sind. Kommen wir dazu, einige Songs genauer zu betrachten. Den Anfang macht das überragende "Slave", ein kochender, mächtig brodelnder, stampfender, ungemein dreckiger und rauer, von glühender, markanter Slideguitar durchzogener, voller Power steckender Southern-/Blues-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp Rock-Appeal. Irre starkes Arrangement mit großartigem, bluesigen Slide-Parallelspiel zu Neumann's vorzüglichem Gesang, wobei Kenny Aronoff fantastisch trommelt und damit die raue, mächtige, die Erde geradezu verbrennende Gitarrenarbeit geradezu perfekt unterlegt. Das Gitarren-Solo in der Mitte ist nur "geil". Hammer-Nummer! Da kommen einem schon fast Gov't Mule in den Sinn. Nicht minder kraftvoll kommt das anschließende "Love somebody", erneut vollgepackt mit jeder Menge Southern-Feeling und einem wundervollen Soul-/Gospel-Flair. Erinnert an beste Muscle Shoals-Zeitlen. Wieder hören wir fette E-Gitarren. Der Refrain wird mit kochenden Memphis-Horns zusätzlich aufgeheizt. Klasse! Mit dem wunderschönen "Oh Mama" folgt ein absoluter Ohrwurm, der deutlich an vergangene BoDeans-Großtaten erinnert. Doch trotz der hinreissenden Melodie und der flüssigen, ungemein eingängigen Struktur kommt auch dieser prächtige Rootsrocker einfach knackiger, kraftvoller und erdiger als früher - und das steht der Band einfach gut. Super die zündende Lead Gitarre, die sich genussvoll durch den Song zieht. Das Titelstück "I can't stop" hingegen ist ein feiner Slow-Blues(rocker), natürlich infiltriert von einem schönen Roots-Feeling. Starker, kräftiger Groove, klasse E-Gitarren-Solo. Das anschliessende "Roll with the punches" ist ein herrlicher, flotter Rootsrocker, der voller erstklassigem The Allman Brothers Band-mässigem Southern-/Countryrock-Flair daher kommt, vor allem durch den Flow der großartigen Twin-Leads. Dazu gibt's klasse Slide-Fills und eine wundervolle Melodie. So geht das Song für Song auf höchstem Niveau weiter (zum Beispiel mit dem knackigen, hoch melodischen, Gitarren-Rootsrocker "Yesterday", dem "sonnigen", herrlich groovenden, jammigen, von einem feinen Reggae-Touch begleiteten "What I believe in", oder dem mit schönen Mandolinen-Fills versehenen, traumhaft melodischen Americana-/Countryrocker "Stuck until October"), bis das Album noch einmal mit einer absoluten Killer-Nummer ausklingt. "Beg or borrow" groovt prächtig, kommt mit jeder Menge Southern Soul, schöner Percussion, klasse Gitarren, Piano, feinen Bläser-Fills im Refrain und einer wieder einmal tollen Melodie. Die BoDeans auf einem neuen musikalischen Höhenflug. Das ist Gitarren Heartland-/Americana-/Rootsrock voller Southern-Esprit vom Allerfeinsten. Das bester Album der Band der letzten Jahre, ja wohl eines der besten der gesamten Bandhistorie. Großartig! Die BoDeans sind "nicht zu stoppen"...

Das komplette Tracklisting

1. Slave - 3.52
2. Love Somebody - 4.05
3. Oh Mama - 3.31
4. I Can't Stop - 5.33
5. Roll With The Punches - 3.34
6. Yesterday - 3.31
7. What I Believe In - 4.39
8. Stuck Until October - 3.31
9. We Let The Good Times Roll - 3.28
10. Something We Found - 3.43
11. Your Secret's Safe - 3.59
12. Beg Or Borrow - 4.21

Art-Nr.: 8844
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slave
Love somebody
Oh Mama
Roll with the punches
Yesterday
What I believe in
Stuck until October
Beg or borrow

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bois D'Arcs, The - same [2006]
Bois D'Arcs (ausgesprochen "b'o-dark") - ja was bedeutet das denn? 1.) "An ornamental, usually thorny, hard wood American tree". 2.) "A Country/Rock band from North Texas playing hard country music"! Alles klar? Namensherkunft und Stil dieser Band sind damit grob geklärt, doch von was für einer famosen Truppe hier die Rede ist, darauf muß einfach näher eingegangen werden! Das vorliegende Album, bereits ihr zweites, ist schlichtweg ein Knüller, die pure Countryrock-Wonne! The Bois D'Arcs, beheimatet "in the small North Texas German town of Muenster about 80 miles north of Dallas", um den goßartigen Sänger und Songwriter Shayne Wimmer (seine tolle, überaus angenehme Stimme bewegt sich irgendwo zwischen Cody Canada, Chris Knight, John Mellencamp und Darius Rucker von Hootie & The Blowfish) und dem hoch talentierten Gitarristen Chris Stewart zelebriert eine höchst kompetente, einfach ansteckende und begeisternde, einen nicht mehr los lassende Mischung aus, wie sie es selbst bezeichnen, Alternate Country, Rootsrock und Americana, was wir aber voller Genuß unter dem Begriff "Red Dirt"-Countryrock, und zwar der allerbesten Sorte, zusammenfassen wollen! Erstklassig produziert von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band) und mit fantastischem Songmaterial im Rücken, spielen sie völlig unbeschwert, sehr flüssig, schwungvoll und voller Frische auf, mit Melodien die sich unwiderstehlich in unseren Gehörgängen festsetzen. Damit bewegen sie sich klar auf der Schiene solcher Kollegen wie der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed, einem Chris Knight in Bestform, Wade Bowen, No Justice oder durchaus auch auf den Spuren der Eagles. Doch, aufgewachsen mit der Musik von Willie Nelson, Waylon Jennings, David Allan Coe und der Grundlage ihrer musikalischen Anfangssporen, die sie sich in diversen lokalen, texanischen Rockbands verdient haben, entwickeln sie schnell eine eigene Identität und Klasse, die sie mit den oben genannten Bands der Szene nicht nur mithalten, sondern an vorderster Front mitmischen lässt. Die Arrangements sind überaus Gitarren orientiert. Phantastisch, wie der rootsig, staubig fundamentierte Sound immer wieder von frischen, sauberen Acoustc-Riffs durchzogen ist, dabei das großartige Lead Gitarren-Spiel von Chris Stewart aber ungemein würzig und "dreckig" klingt. Genau so geht's auch los: Frische, dynamische Acoustic-Gitarren, ein würziger, rootsiger, satter E-Gitarren Akkord, die knackige Rhythmussektion setzt ein, parallel dazu prächtige, raue, kernige, aber wunderbar flüssig gespielte Lead Gitarren-Linien, ein schöner Drive und eine sich unnachgiebig in unsere Ohrmuscheln schraubende, herrliche Melodie - mit dem tollen "Dead & gone" hat die Reise in die unwiderstehlichen Landschaften des Countryrocks der Bois D'Arcs begonnen und wird von ihrer Faszination auch bis zum letzten Stück der Scheibe nichts mehr einbüßen. Es gibt einfach keinen Ausfall. Ein Album wie aus einem Guß! Von ähnlichem Kaliber wie die erste, ist auch die zweite Nummer, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, wundervoll melodische Countryrocker "Sick of it all". Die Acoustic-Riffs klingen schön "sonnig", erinnern damit fast ein wenig an die Eagles, der großartige Gesang ist leicht angeraut, aber überaus eingängig und harmonisch, und die rootsigen E-Gitarren stecken voller feuriger, dreckiger "Red Dirt"-Würze. Alles zusammen ergötzt unsere verwöhnten Countryrock-Sinne zur vollsten Zufriedenheit! Weiter geht's mit dem starken, voller Outlaw-Flair steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Wasted", der eine ordentliche Menge traditionelles Countryfeeling versprüht, dennoch den rockigen Charakter nicht vermissen lässt (feine Steelguitar-Ergänzungen und tolle "Red Dirt"-/Southern-fueled Electric Leads bilden eine prächtige Einheit), gefolgt von dem erneut sehr flotten, melodischen, von quirliggen E-Gitarren und erfrischendem Schwung geprägten "Fell all right"! Die erste von ein paar traumhaft schönen, die Balance zwischen angenehm und harmonisch ins Ohr eindringender Melodik und erdig rootsigem Texas-Staub exakt austaxierenden Balladen folgt mit dem anschließenden "Better off tonight". Dann das exzellente "Backroads of Texas", eine von tollen Mandolinen-, Banjo-, und Dobroklängen unterstützte, genauso trocken wie flüssig und melodisch aus den Lautsprechern schwingende Alternate Country-/Americana-Nummer, wie sie ein Chris Knight in Hochform auch nicht besser hinbekommen könnte! Einfach toll! Wie auch der herrliche, durchaus Nashville-kompatible Honky Tonker "Take me as I am" mit seinen klasse Country-E Gitarren-Licks und den schönen Steelguitar-Tupfern, die kraftvolle, wunderschöne Americana-/Countryrock-Ballade "I'll be the one" mit ihrem satten, kernigen und spielfreudigen E-Gitarren-Solo, oder auch der abschließende, dreckige, raue, riffige "Red Dirt"-Rootsrock-/Countryrock-Kracher "The day", der nochmal ordentlich Dampf ablässt! Was uns die Bois D'Arcs hier offerieren, ist ein absolutes Countryrock-Vergnügen durch und durch! Beeindruckend, wie es solche Bands immer wieder schaffen, dieses unwiderstehliche "Red Dirt"-Flair in unsere heimischen Musikzimmer zu transportieren oder uns bei der täglichen "Stop & Go"-Fahrt zum dristen Arbeitsplatz vom Cruisen über die endlosen, staubigen Pisten zwischen Texas und Oklahoma träumen zu lassen. Nirgendwo in der Musiklandschaft wird heutzutage solch wunderbarer Countryrock produziert wie eben in dieser Gegend um Texas und Oklahoma. Und die Bois D'Arcs sind ganz vorn mit dabei, ja werden vielleicht sogar das nächste ganz große Aushängeschild der dortigen Szene werden. Vielleicht sind sie es ja schon... - in unserem Herzen auf jeden Fall! Superb!

Art-Nr.: 4751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dead & gone
Sick of it all
Backroads of Texas
Take me as I am
You'll feel better
The day

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Boland & The Stragglers, Jason - comal county blue [2008]
Dieser Jason Boland und seine Stragglers werden immer besser! Das neue Album der großartigen Truppe aus Oklahoma ist abermals ein Pracht-Teil geworden! "Whether it's called Texas, Country, Countryrock, Americana, or Red Dirt, everyone can agree that Jason Boland is rightfully at the top of the movement", heißt es in einem U.S.-Statement bezüglich "Comal county blue". Keine Frage, Boland und die Jungs sind auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Ihr "twangy, genuine Hardcore Texas Country" mit dieser großartigen Prise Southern- und Outlaw-Flair wirkt zwanglos, locker und unverfälscht, und klingt dabei reifer als je zuvor. Auch Boland's Gesangsperformance war nie besser. In seiner Stimme liegt eine wunderbare, lässige und authentische "Laid back"-Natur, die überaus angenehm rüberkommt. Dazu hat er das "Glück", eine Band mit dermaßen exzellenten Musikern neben sich zu wissen, die jederzeit in der Lage ist, mit der optimal auf ihn zugeschnittenen Begleitung zu glänzen. Alles sind große Könner, die aber ihre individuelle Klasse stets in den Dienst der Band stellen und in einem traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel kanalisieren. Kein Wunder, bei rund 200 Gigs im Jahr versteht man sich irgendwann blind. Einen nicht unerheblichen Anteil am so überzeugenden Gelingen dieses Albums hat Texas-Ikone Lloyd Maines (die Stragglers arbeiteten bereits bei "Pearl snaps" und "Truckstop diaries" mit ihm zusammen), der das Werk ungemein lebendig und in einem klasse Sound produziert hat. Zudem unterstützt er die Stragglers zuweilen an der akustischen Gitarre und mit seinem umwerfenden Spiel an der Pedal Steel. Apropos Steel: Die Arrangements bestehen vorwiegend aus kompakten akustischen und elektrischen Gitarren sowie einer präzise und effektiv agierenden Rhythmus-Sektion, die immer wieder, je nach Stimmung und Thematik der jeweiligen Songs, mit hervorragenden Fiddle-, Piano-, Mandolinen-, Dobro-, Banjo- oder eben Steelguitar-Klängen ergänzt werden. Mit dem fantastischen Outlaw-Countrysong "Sons and daughters of dixie", einer fabelhaften Würdigung an die Leute in Louisiana, die sich vor 3 Jahren durch den verheerenden Hurricane "Katrina" nicht haben unterkriegen lassen und mit einem unbändigen Willen an einer neuen Existenz arbeiten, starten Boland und seine Freunde in dieses klasse Album. Die Nummer besticht, zur Thematik passend, mit einem tollen Southern-Groove und einem unwiderstehlichen, leicht rockigen Outlaw-Feeling. Kraftvolle Rhythmik, würzige E-Gitarren mit schönen Fiddle-Ergänzungen, eine lässige Banjo-Untermalung und hervorragende Melodik bilden die vorzüglichen Rahmenbedingungen dieses astreinen Openers. Nicht minder stark geht's mit dem knackigen, auf absolut traditionellen Countryelementen basierenden, gut gelaunten, frischen Countryrocker "Down here on earth" weiter, der mit seinen sirenenartigen Fiddles, den kernigen E-Gitarren-Riffs, klimpernden Piano-Fills und der tollen Roadhouse-Atmosphäre nicht nur die Besucher einschlägiger Honky Tonks in die richtige Stimmung versetzen dürfte, sondern auch der ideale Begleiter einer gepflegten Cabriofahrt entlang sonnenüberfluteter, texanischer Highways wäre. Feines "Red Dirt"-Flair! Völlig locker und entspannt, mit herrlicher Steelguitar-Begleitung und feinen Fiddlelinien begegnet uns die Band in dem traumhaften Titelsong "Comal County blue", der bereits voller Elan in die oberen Regionen der "Texas Music Charts" stürmt. Frischer, flockiger, zeitloser, unverfälschter Texas Country vom Allerfeinsten! Tolle Melodie! Eine Wonne! "Red Dirt"- und Outlaw-Feeling, dazu ein dezentes Southern-Flair und deutlich mehr Staub gibt's bei dem anschließenden, dynamischen "Something you don't see everyday" zu verspüren (hat eine gewisse Nähe zu Waylon Jennings, klasse Gitarren, schönes Ghost Town-/Western-Feeling), während sich Boland mittels der autobiografischen, sehr bewegenden Country-Ballade "Bottle by my bed" mit seinem einstigen Alkoholproblem auseinandersetzt. "The party's not over" bietet dann puren Honky Tonk-Country ala Dwight Yoakam, Alan Jackson, George Strait, Kevin Fowler, Mark Chesnutt, und wie die geliebten Neo-Traditionalisten alle heißen (tolle Steel), das von Boland und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) geschriebene "Alright" ist ein traditionell verwurzelter, geradliniger, erstklassiger Countryrocker, das gemeinsam mit Jackson Taylor komponierte "God is mad to me" liegt in etwa auf der Ebene eines Billy Joe Shaver und mit dem prächtigen, abschließenden Outlaw-Countryrocker "Outlaw Band", einer Nummer der kürzlich verstorbenen "Red Dirt"-Legende Bob Childers" (furioser Fiddle-Drive, klasse Riffs, großartige Melodie, exzellente Fiddle-, Mandolinen-, Dobro-Soli), gibt die Truppe nochmal alles. Vielleicht ist der Songtitel dieser Nummer auch irgendwie bezeichnend für Jason Boland & the Stragglers, denn sie sind durchaus so etwas wie eine "ramblin' and rockin' Outlaw Band"! Wie dem auch sei, "Comal County blue" jedenfalls ist erstklassiger, mit durchweg großartigen Songs gespickter Texas Country mit einem Schuß Southern-, Red Dirt- und Outlaw-Feeling, der diese "Oklahoma-Boys" in einer Bomben-Form präsentiert. Große Klasse! Kommt im feinen Digipack mit 12-seitigem Booklet, inklusiver aller Songtexte!

Die Tracklist:

1 Sons and Daughters of Dixie - 3:48   
2 Down Here on Earth - 3:04   
3 Comal County Blue - 4:01   
4 Something You Don't See Everyday - 4:04   
5 Bottle by My Bed - 5:13   
6 The Party's Not Over - 3:46   
7 If It Were Up to Me - 3:56   
8 May Not Be Love - 3:43   
9 No Reason Being Late - 3:12   
10 Alright - 3:04   
11 God Is Mad at Me - 4:11   
12 Outlaw Band - 5:04

Art-Nr.: 5943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sons and daughters of dixie
Down here on earth
Comal County blue
Bottle by my bed
If it were up to me
Outlaw Band

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Boland & The Stragglers, Jason - hard times are relative [2018]
Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers gelten mit ihrem famosen "hardcore honky-tonk with a rock ’n’ roll edge" ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und besten "Red Dirt"-Countryacts, mittlerweile seit 20 Jahren geliebt und geschätzt weit über die Grenzen Texas' und Oklahoma's hinaus. Warum das so ist, beweisen sie einmal mehr höchst eindrucksvoll mit ihrem neuen Album "Hard times are relative", das man ganz klar als das nächste, absolute Highlight in der Karriere dieser fantastoischen Band bezeichnen muß. Vollkommen natürlich, mit viel Hingabe und Spirit spielen sie ihren unwiderstehlichen, genauso traditionellen, klassischen und ursprünglichen, wie auch absolut zeitgemäßen, reinen, authentischen Texas-Country, mal mit einem herrlichen Southern-Twang, dann wieder mit erdigem Outlaw-Flair und durch und durch honky-tonkig, auf der anderen Seite aber geben sie sich ungemein abwechslungsreich und auch experimentierfreudig, streuen mal dezent psychedelische Sequenzen, oder auch rockige, rotzig dreckige Momente ein - alles aber, wie gesagt, immer auf einer sehr soliden, festen "Real Country"-Basis und mit dieser unverwechselbarem "Red Dirt"-DNA. Das alles geschieht auf höchstem musikalischem Niveau. Gleich der Opener ist ein echter "Hit": "I don't deserve you" heißt dieser herrlich abgehende, southern-fueled "Stone Country"-Feger, durchzogen von prächtigen E-Gitarren- und Mandolinen-Linien, jeweils mit entsprechenden, kleinen Soli. Die großartige Sunny Sweeney ist hier für den Harmoinie-/Duett-Gesang zuständig. Ein toller Auftakt! Es folgt die grandiose, pure Texas "Red Dirt"-Countrynummer "Hard times are relative", die zunächst sehr langsam beginnt, dann aber immer flotter wird. Bei wunderbar lockerem Rhythmus mit ganz dezentem Mexican-Feeling bestimmen eine trocken gespielte Fiddle- und Banjoklänge, sowie fein akzentuierte Gitarren, Pedal Steel und lässig lockeres Drumming das musikalische Geschehen. Besser kann man flockigen, ehrlichen Texas-Country kaum spielen. Eine Hammer-Nummer! Besten "two-stepping" Honky Tonk, genauso traditionell, wie peppig, erdig, dreckig und dabei hinreissend melodisch, hören wir mit dem tollen "Right where I began", während der ein wenig nostalgisch wirkende, wundervolle, langsame, Steelguitar- und Fiddle-getränkte Barroom-Waltz "Do you remember when" mit feinen Akkordeon-Fills und dezemter Baritone E-Gitarre punktet. Das ist "pure Country" der Spitzernklasse. Etwas gegensätzlich dazu kommen die Stragglers dann aber auch mal mit einer Nummer wie dem furios abrockenden "Dee Dee OD'd" (herrlich kernige E-Gitarren - da kommen einem fast die Ramones in Erinnerung), oder dem mit einem langen Instrumental-Intro versehenen, leicht psychedelischen, sehr rootsigen "Grandfather's theme" daher, ohne dabei jedoch die Countrypfade je zu verlassen. Wunderschön und natürlich traditionell schlängelt sich dann wieder das angenehm flockige "Predestined" in unsere Ohren. Stark auch der auf dem Cover nicht aufgeführte hidden track "Bulbs". Keine Frage, Jason Boland & the Stragglers präsentieren sich in bestechender Form. Dieses Album wird am Ende des Jahres ganz sicher als eine der besten und wichtigsten "True Country"-Veröffentlichungen 2018 genannt werden. Darüber hinaus kommt das Teil auch noch in einem wirklich toll designten Cover, inkl. aller Texte. Hier passt einfach alles! Absolut top!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Deserve You - 3:45
2. Hard Times Are Relative - 5:47
3. Right Where I Began - 3:30
4. Searching for You - 3:28
5. Do You Remember When - 3:57
6. Dee Dee Od'd - 2:09
7. Going, Going, Gone - 4:03
8. Tattoo of a Bruise - 3:01
9. Predestined - 4:34
10. Grandfather's Theme - 5:45
11. Bulbs - 4:32

Art-Nr.: 9630
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't deserve you
Hard times are relative
Right where I began
Do you remember when
Dee Dee Od'd
Going, going, gone
Predestined

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Boland & The Stragglers, Jason - high in the rockies: a live album [2010]
"Pure Jason Boland & the Stragglers without studio dubbing" - und die Burschen sind in Hochform. Die "Stragglers" gelten als eine der besten Country Live-Bands Texas', was mit diesem wunderbaren Album nur allzu deutlich wird. Anfang des Jahres unternahmen diese "Oklahoma-Boys" einen Trip in die Rocky Mountains von Colorado und Wyoming, um dort auf einigen Festivals und in verschiedenen Clubs ihren herrlichen "twangy, genuine Texas Country" zu präsentieren. Es wurde ein kleiner Triumpfzug und eine Werbung für die Countrymusic schlechthin. Mitgeschnitten bei vier Shows in vier Tagen (Steamboat Music Fest am 7.1., Aggie Theartre, Fort Collins am 8.1., The Cowboy Saloon, Laramie am 9.1. und The Blebird Theatre in Denver am 10.1.2010) spielt sich die Band vorwiegend durch das Repertoire ihrer letzten 3 Alben, gönnt sich und dem Publikum aber auch ein paar ihrer ganz frühen Nummern, ebenso wie ein paar fantastische, bislang noch nicht auf CD erschienene Coverversionen. Darunter befindet sich eine tolle, prächtig tanzbare Fassung des alten Danny Flowers-Klassikers "Tulsa time", eine wundervolle Version des berühmten Merle Haggard Honky Tonkers "Rainbow Stew" und ein feuriges Remake von Tom Russell's "Gallo Del Cielo", denen Boland unverkennbar seinen eigenen Stempel aufdrückt. Großartig auch immer wieder dieses unterschwellige Southern- und Outlaw-Feeling. Man hört deutlich Boland's Einflüsse, die von Gram Parsons bis hin zu Waylon Jennings und von Merle Haggard bis hin zu der Red Dirt-Legende Bob Childers reichen. Die Band geht ungemein locker, flüssig und natürlich zu Werke. Sie klingt wie aus einem Guss! Auf der Basis einer durchaus entspannten, dennoch kraftvollen Rhythmik aus Drums und vollmundigem Bass, spielen klassische Countryinstrumente wie Fiddle, Mandoline und vor allen Dingen eine herrliche Steelguitar die dominierende Rolle. Die elektrische Lead Gitarre ist zwar bei einigen Stücken auch sehr präsent (und klasse), ist aber keinesfalls das Führungsinstrument der Performances. Und Jason Boland's Stimme war nie besser, als bei diesen Live-Auftritten. Einfach klasse! Dazu ist der Live-Sound glasklar! Es herrscht eine tolle Atmosphöre. Man glaubt, man sei mitten drin. Das ist reine, unverfälschte, ehrliche Texas honky-tonkin' Red Dirt-/Outlaw-Countrymusic live, wie man sie besser kaum präsentieren kann. Kein Firlefanz, kein Schnickschnack, sondern "true to the bone". "For anyone that feels like country music has lost its soul - this album will change your mind", resümiert ein amerikanischer Fan. Recht hat er! Dazu ist die CD mit 19 Songs und gut 76 Minuten Spielzeit wirklich randvoll! So muss es sein! Das Teil wird als eines der bemerkenswertesten und besten Live-Countryalben in den Jahresend-Ratings von 2010 bewertet werden - da sind wir uns ziemlich sicher! Grosse Klasse, Jungs!

Die komplette Setlist:

1 Hank - 3:16   
2 No Reason Being Late - 3:08   
3 Alright - 3:15   
4 Comal County Blue - 4:24   
5 Bourbon Legend - 3:06   
6 Tulsa Time - 3:43   
7 Backslider Blues - 5:24   
8 Down Here on Earth - 2:57   
9 No One Left to Blame - 3:51   
10 Bottle by My Bed - 4:36   
11 Gallo del Cielo - 6:41   
12 Blowing Through the Hills - 4:04   
13 Time in Hell - 4:23   
14 Jesus and Ruger - 3:49   
15 Up and Gone - 3:37   
16 Rainbow Stew - 2:44   
17 The Party's Not Over - 3:47   
18 If I Ever Get Back (To Oklahoma) - 4:09   
19 Outlaw Band - 5:10

Art-Nr.: 6881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank
Comal County blue
Tulsa time
No one left to blame
Gallo Del Cielo
Up and gone
Rainbow Stew

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bowen, Wade - lost hotel [2006]
Sucht man dieser Tage nach musikalischen Referenzen für den Begriff "Countryrock", so führt einen der Weg zwangsläufig nach Texas und Oklahoma, wo sich Bands und Künstler wie Cross Canadian Ragweed, die Mike McClure Band, die Randy Rogers Band, No Justice, Radney Foster & Co. tummeln und dieser Musik mit ihrem großartigen "Red Dirt"-Feeling immer wieder neue Impulse verleihen und ihr die nötigen, zur Unsterblichkeit verhelfenden Vitalitätsspritzen injizieren. Einer der wohl talentiertesten jungen, neuen Helden dieses Genres, Wade Bowen, beglückt uns nun, rund 4 Jahre nach seinem tollen, mit "West 84" aufgenommenen, letzten Studioalbum und 3 Jahre nach der ebenso starken Live-Scheibe aus dem "Blue Light", endlich mit einer neuen CD - und Leute, dieser Bursche hat noch einmal einen Riesenschritt nach vorn gemacht und legt mit "Lost hotel" nun sein Meisterstück vor! Hinreißender, ebenso zeitloser, wie zeitgemäßer, knackiger, von traumhaften Melodien durchzogener, texanischer Vorzeige-Countryrock, der auf beeindruckende Weise die Grenzen zwischen Roots, Americana, Country und Alternate Country, zwischen Texas und Nashville, zwischen zwangloser Unbekümmertheit und erstaunlicher Professionalität ineinander fließen läßt! Schön staubig, leicht angeraut, dabei sehr harmonisch und ungeheuer lebendig, mit herrlichen, nicht mehr aus den Ohren weichen wollenden Songstrukturen, besticht diese Mucke mit einer Authentizität, die einem das Gefühl vermittelt, als lebe man nicht im grauen und "sterilen", hiesigen Alltag, sondern befände sich mitten auf einem wunderbaren Trip durch die endlosen Weiten des Lonestar-States! Und genau das schaffen eben nur diese Texaner! Ganz interessant am Rande: Wade Bowen ist zwischenzeitlich verheiratet, und zwar mit der Schwägerinn von Cross Canadian Ragweed's Cody Canada. Ist eben alles nicht nur musikalisch eine große Famile, die verwandten Seelen finden offensichtlich in jeder Beziehung zueinander! Dominiert werden die Songs von Bowen's leicht kratziger, staubiger, ungeheuer angenehmen Stimme, seinen beachtlichen Songwriter-Qualitäten (schrieb schon Songs für Pat Green, Cross Canadian Ragweed und viele andere...) und einer Instrumentierung aus vielschichtigen, transparenten Gitarren aller Art, wobei sich rhythmische Acoustic Gitarren, satte, erdige E-Gitarren und hin und wieder eine wohltuend eingesetzte Steel prächtig miteinander ergänzen. Das Songmaterial ist, obwohl neben texanischen Größen zum Teil mit einigen der ersten Garde von Nashville's Studio-Helden eingespielt (z.B. Dan Dugmore: Steel Guitar, Tom Bukovic und Troy Lancaster: E-Gitarre, Jonathan Yudkin: Mandoline), völlig frei von jeglichem "Music City-Schmalz" und bewahrt sich sowohl bei den traumhaft schönen Balladen, und erst recht bei den ordentlich rockenden Uptempo-Nummern, jederzeit seinen natürlichen, rootsigen Charme! Und diese Melodien - herrlich! Also, hinein ins Vergnügen: Satt rockende E-Gitarrenriffs begleiten den knackigen, schön rootsigen, sowohl die Ecken und Kanten wahrenden, als auch schön flockigen, voller Drive steckenden, rassigen Countryrocker "God bless this town", der sofort und unmittelbar ins Ohr geht und Bowen's wunderbare "Red Dirt"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Philosophie eindrucksvoll auf den Punkt bringt. Klasse der leicht rotzige Gesang, die starken Gitarren und diese großartige Melodie! Prächtiges Zusammenspiel von klarer Acoustic Gitarre, erdiger E-Gitarre und höchst angenehmen Steel-Klängen begleiten das knackige, erneut ungemein melodische "One step closer", während mit "Walkin' along the fenceline" die erste dieser exzellenten Americana-/Texas-Countryrock-Balladen auf dem Programm steht. Dürfte die Alternate Country-Freunde genauso begeistern, wie die Anhänger der neuen, jungen Nashville-Fraktion, die es ja verstehen, durchau eine dezent rootsige Note in den zuweilen allzu eigefahrenen Nashville-Sound zu bringen. Klasse Gitarrensolo in der Mitte! Das anschließende "Resurrection" bedeutet dann wieder allerbesten, fetzigen, knackigen, von satten E-Gitarren geprägten, dampfenden Countryrock der Marke Cross Canadian Ragweed, gefolgt von der herrlich entspannten Midtempo-Nummer "Perfect silence", die mit einer höchst angenehmen Integration von Mandoline und Dobro überzeugt! So geht das mit einer tollen Nummer nach der nächsten weiter. Ausfälle sucht man während der 57 1/2-minütigen Spieldauer des Album vergebens! Vielleicht sollte man noch zwei Tracks explizit erwähnen: Zum einen das Titelstück "Lost hotel", eine wahrhaft Gänsehaut erzeugende Countryrock-"Killer"-Ballade mit einem fantastischen Arrangement aus einer Vielzahl von Gitarren, wunderbar integrierten Piano-Klängen und einer Traum-Melodie (Bowen singt einfach wunderbar, zuweilen unterstützt von großartig dazu passenden, weiblichen Harmony-Vocals), und zum anderen dem kantigen, satten, voller rauem Outlaw- und Southern-Charme steckenden, riffigen Roots-Countryrocker "Handle", inklusive würziger Slide! Was für ein tolles Album! Wade Bowen liefert mit "Lost hotel" ein weiteres Prunkstück dieser erlesenen Texas-"Red Dirt"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Alben ab (kommt übrigens im feinen Digipack, mit allen Texten), die leidenschaftlich dazu beitragen, den Countryrock für immer am Leben zu halten. Famos!

Art-Nr.: 3995
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
God bless this town
Resurrection
Lay it all on you
Lost hotel
Handle
Broken reflection (Troubadour's prayer)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


Zurück || Weiter