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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Gov't Mule - dub side of the mule - deluxe edition ~ 3 cd & 1 dvd-set [2015]
Wir haben die U.S.-Originalausgabe!

Deluxe Edition! 3 CD & 1 DVD-Set! Dritte opulente Veröffentlichung von Gov't Mule anlässlich ihres 20-jährigen Bandjubiläums. Diesmal hat man aus den Archiven das komplette Konzert der Silvesternacht 2006 aus dem new Yorker "Beacon Theatre" ausgewählt - wie so oft bei Warren Haynes und seinen mannen eine aussergewöhnliche, packende Show! Neben zahlreichen, selten gespielten Coverstücken und Mule-Originalen hat die Band während des über 3-stündigen Konzertes einen 60-minütigen Reggea-Set eingebaut. Was für eine Show!
Die DVD (Reggea-Set) ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD.Player abspielbar.

Aus der Original-Produktbeschreibung:
Dub Side of the Mule will be released on April 7th via Evil Teen Records. Recorded during Mule’s fabled New Year Eve 2006 performance at the Beacon Theatre in New York City, the show features three-plus hours of Mule standards and covers, including a 1-hour reggae/R&B set featuring Toots Hibbert, the legendary founder of Toots & The Maytals. This set includes many of Toots’ revered songs including: “Pressure Drop,” “54-46 Was My Number,” “Reggae Got Soul,” a rendition of the Easy Star All-Stars' arrangement of Radiohead's “Let Down.” The album also includes special appearances by Gregg Allman & Friends and John Popper (from Blues Traveler). All 34 tracks have been remixed and mastered.

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Thorazine Shuffle
2. Larger Than Life
3. She Said, She Said
4. Tomorrow Never Knows
5. Whiter Shade Of Pale
6. Dolphineus
7. Painted Silver Light
8. Sco-Mule
9. So Weak, So Strong
10. Play With Fire
11. Unring The Bell

Disc 2:
1. I'm A Ram
2. 54-46 Was My Number (with Toots Hibbert)
3. Hard To Handle (with Toots Hibbert)
4. True Love Is Hard To Find (with Toots Hibbert)
5. Pressure Drop (with Toots Hibbert)
6. Let Down (with Toots Hibbert)
7. I've Got Dreams To Remember (with Toots Hibbert)
8. Reggae Got Soul (with Toots Hibbert)
9. Hard Road (with Toots Hibbert)
10. Happy New Year (iwth Toots Hibbert)
11. Turn On Your Love Light (with Toots Hibbert)
12. Reggae Soulshine

Disc 3:
1. Intro
2. Sweet Feeling (with Gregg Allman & Friends)
3. Just Like A Woman (with Gregg Allman & Friends)
4. I Feel So Bad (with Gregg Allman & Friends & John Popper)
5. Dreams (with Gregg Allman & Friends)
6. Million Miles From Yesterday
7. Endless Parade
8. It's A Man's Man's Man's World
9. Ramblin' Gamblin' Man (with John Popper)
10. It Hurts Me Too (with John Popper)
11. Goin' Out West (with John Popper)

DVD:
1. I’m A Ram
2. 54-46 Was My Number
3. Hard To Handle
4. True Love Is Hard To Find
5. Pressure Drop
6. Let Down
7. I’ve Got Dreams To Remember
8. Reggae Got Soul
9. Hard Road
10. Happy New Year
11. Turn On Your Love Light
12. Reggae Soulshine

Art-Nr.: 8826
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 27,90

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Gov't Mule - the deepest end ~ live in concert ~ 2cds + dvd [2003]
2 CD/1 DVD-Set! Der 7. Oktober. 2003 - Veröffentlichung der "The deepest end"-Box von Gov't Mule! Über 2 1/2 Stunden live auf 2 CDs und über 3 Stunden live auf DVD! Ein Feiertag für die Mule-Fraktion, ein Festtag für den Rock'n Roll! Nach dem Tod von Original-Bassist Allen Woody, der die Band mitten ins Herz traf, stand man zunächst am Scheideweg, bis man sich entschloß angespornt von unzähligen Freunden der Band, allen voran Widespread Panic's Dave Schools, im Sinne von Woody Allen weiterzumachen. Gitarren-Großmeister Warren Haynes, zwischenzeitlich engagiert in 3 Bands (Mule, Allman Brothers, Phil Lesh & Friends) und Schagzeuger Matt Abts gingen wieder auf Tour, und zwar mit wecheselnden Bassisten. Darüber hinaus spielte man zu Ehren von Allen Woody zwei bärenstarke Studioalben (The deep end Vol.1 und Vol.2) ein, auf denen eine Unmenge von Gast-Bassisten mitwirkten, die Allen Woody zu seinen Lieblings-Kollegen zählte. Diese Würdigungen und Ehrungen an Woody gipfelten dann schließlich in diesem Jahr in ihrem absoluten Höhepunkt, als man das Ganze dann auch noch live auf die Bühne brachte. Was dann geschah, kann man mit Fug und Recht als einen historischen Moment des Rock bezeichnen. Warren Haynes und Matt Abts inszenierten während des New Orleans Jazz and Heritage Festivals am 3. Mai 2003 im Saenger Theatre zu New Orleans ein geradezu gigantisches, weit über 4 1/2 Stunden (mit Pause sogar 5 1/2 Stunden!!!)) dauerndes Live-Spektakel, das bereits jetzt schon von der Musikwelt als "legendär" bezeichnet wird. Und dieses CD/DVD-Set enthält die komplette Show!!! Mit dabei waren wieder jede Menge Gast-Bassisten (u.a. Les Claypool, Dave Schools, Mike Gordon, Roger Glover, Jack Casady, Victor Wooten, Rob Wasserman, Jason Newsted usw.), aber auch etliche weitere, hochkarätige Gäste, wie Slide-Wizzard Sonny Landreth, Los Lobos' David Hidalgo, Banjo-Guru Bela Fleck, Keyboarder Danny Louis, Fred Wesley, die Dirty Dozen Brass Band usw.! Die Setlist ist überragend! Haynes & Co spielen mit einer ungeheuren Intensität und Spielfreude. Was hören und sehen wir für fantastische Gitarrensoli. Was für Musiker auf der Bühne. Leidenschaft pur! Dabei strotzen sie auch noch vor Spontanität, denn etliches ist völlig anders arrangiert, als man es von den Studioversionen her kennt, wie z.B. "Blindman in the dark" (auf der CD und DVD) in einer gestreckten 15 1/2-Minuten-Version, "Lay of the sunflower" (CD/DVD) mit Bela Fleck am Banjo, oder "Beautifully broken" (CD/DVD) mit seinen fast 10 Minuten. Dazu gibt es Tracks, die sie live bislang nur äußerst selten spielten, wie z.B.die Allen Toussaint-Nummer "On your way down" (nur auf DVD), Freddie King's "Goin' down" (nur auf CD), oder "I shall return" (CD) vom "Dose"-Album, das die Allman Brothers ein paar mal spielten. Sogar absolute Live-Premieren gab es, wie die grandiose 16 1/2 Minuten-Version von Herbie Hancock's "Chameleon" (DVD) und eine völlig ungeplante, spontane, von Warren Haynes solo intepretierte Version der Eagles-Nummer "Wasted time" (DVD)! Die CDs und die DVD der Box überschneiden sich nur bei 7 Tracks, der Rest der Show ist entweder nur auf den CDs (13 Songs) oder auf der DVD (14 Songs) zu finden. Insgesamt enthalten die CDs somit 20 Songs, die DVD 21 Stücke! Weitere Tracks, nur auf den CDs sind z.B. "Game face", "Larger than life", "Fool's moon", "Patchwork quilt", "32/20-Blues", "Drivin' rain", usw. - nur auf der DVD hören und sehen wir z.B. "Voodoo chile", Black Sabbath's "Sweet leaf" und "War pigs", "Mule", Cream's "Politician", usw. - und sowohl auf CD und DVD gibt's noch z.B. "Banks of the deep end", "John the revelator", "Bad little doggie"...usw.! Wie gesagt, alles in allem ist die komplette Show enthalten. Ein spektakuläres, grandioses Rock-/Blues-/Southern-/Jam-Spektakel, festgehalten in einer fantastischen CD/DVD-Box. Endlich gibt's auch eine Live-DVD von Gov't Mule, werden viele sagen... - und dann gleich solch ein Teil. Sensationell! Enthält auch ein schönes, 24-seitiges Booklet mit umfangreichen Informationen zu den Songs. Die DVD ist "Code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Bad Little Doggie - 4:04   
2 Game Face - 8:36   
3 Larger Than Life - 6:11   
4 Blindman in the Dark - 15:38   
5 Which Way Do We Run? - 6:56   
6 Fool's Moon - 6:11   
7 Sco-Mule - 8:56   
8 Patchwork Quilt - 6:06   
9 Lay of the Sunflower - 7:35   
10 John the Revelator - 6:59   

Disc 2
1 Beautifully Broken - 9:49   
2 Time to Confess - 8:27   
3 Banks of the Deep End - 6:45   
4 32/20 Blues - 12:10   
5 Goin' Down - 5:58   
6 Slow Happy Boys - 7:29   
7 I Shall Return - 7:29   
8 Trying Not to Fall - 5:48   
9 Drivin' Rain - 5:03   
10 Soulshine - 7:41   

Disc 3
1 Bad Little Doggie [DVD]   
2 Blindman in the Dark [DVD]   
3 Sco-Mule [DVD]   
4 Lay of the Sunflower [DVD]   
5 John the Revelator [DVD]   
6 Chameleon [DVD]   
7 Beautifully Broken [DVD]   
8 Mule [DVD]   
9 Banks of the Deep End [DVD]   
10 On Your Way Down [DVD]   
11 Down and Out in New York City [DVD]   
12 Maybe I'm a Leo [DVD]   
13 Voodoo Chile [DVD]   
14 Politician [DVD]   
15 Guitar Solo - Drum Solo [DVD]   
16 Sweet Leaf [DVD]   
17 War Pigs [DVD]   
18 Greasy Granny's Gopher Gravy, Pts. 1-2 [DVD]   
19 Wasted Time [DVD]   
20 Thorazine Shuffle [DVD]

Art-Nr.: 2070
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 1 ~ live [2007]
2 CD-Set! Enthält 2 bislang unveröffentlichte Bonus-Tracks, dafür fehlt das 15-minütige "Merry Christmas, Baby" der "Wintertime Blues"! Nachdem nun kürzlich endlich die zweite Ausgabe der alljährlichen Christmas Jams von Warren Haynes unter dem Titel "The Benefit Concert Vol. 2" erschien (es handelte sich um die Show aus dem Jahre 2000), kommt nun der Mitschnitt des ersten Konzertes aus dem Jahre 1999, der bereits im Dezember 2000 als "Wintertime Blues" veröffentlicht wurde, unter dem Titel "The Benefit Concert Vol. 1" erneut auf den Markt. Für viele Fans wegen des geringfügig geänderten Tracklistings sicher ärgerlich, aber das Haynes-eigene "Evil Teen"-Label wird in naher Zukunft wohl CD-Sets vieler der bisherigen Christmas-Jams unter dem Titel "The Benefit Concert" (zum Teil auch mit DVD) verlffentlichen und hat im Zuge dessen der Vollständigkeit halber auch den ersten Teil "angepasst"! Wie gesagt, ist identisch mit der bekannten "Wintertime Blues" Doppel-CD, bis auf die zwei zusätzlich hinzu gekommenen Tracks, die damals nicht enthalten waren, wofür aber das eingangs bereits erwähnte "Merry Christmas, Baby" fehlt, was es damit ausschließlich auf der "Wintertime Blues"-Ausgabe gibt. Die beinharten Fans und Mule-Heads, die alles brauchen, benötigen, um vollständig zu sein, somit nun beide Ausgaben. Die zusätzlichen Songs sind: "Mule" von Gov't Mule (damals natürlich noch mit Allen Woody am Bass) und "It hurts me too" von Gov't Mule w/Little Milton, Larry McCay, derek Trucks, Jason Patterson, Yonrico Scott, Susan Tedeschi & Johnny Neel!
Hier das komplette Tracklisting und die entsprechenden Interpreten:

Disc 1:
1. Beautiful Life - Edwin McCain
2. Alive - Edwin McCain w/Warren Haynes
3. I'll Be - Edwin McCain w/Warren Haynes
4. Rastaman Chant - Derek Trucks Band
5. Chicken Strut - Derek Trucks Band
6. 555 Lake - Derek Trucks Band w/Jimmy Herring
7. Yield Not To Temptation - Derek Trucks Band w/Col. Bruce Hampton & Jimmy Herring
8. Turn on Your Lovelight - Derek Trucks Band w/Susan Tedeschi, Col. Bruce Hampton & Jimmy Herring
9. Ain't That Loving You - Derek Trucks Band w/Larry McCray & Jimmy Herring
10. Don't Change Horses (In The Middle Of A Stream) - Derek Trucks Band w/Edwin McCain & Jimmy Herring
11. Just Won't Burn - Derek Trucks Band w/Susan Tedeschi

Disc 2:
1. Angel From Montgomery - Susan Tedeschi
2. Pretty As You Please - Cry Of Love
3. Peace Pipe - Cry Of Love
4. Mule - Gov't Mule
5. Bad Little Doggie - Gov't Mule
6. Lay Your Burden Down - Gov't Mule w/Johnny Neel
7. Fallen Down - Gov't Mule w/Johnny Neel
8. Devil Likes It Slow - Gov't Mule w/Johnny Neel & Jimmy Herring
9. Spoonful - Gov't Mule w/Col. Bruce Hampton, Johnny Neel & Mike Barnes
10. When The Blues Come Knockin' - Gov't Mule w/Little Milton & Johnny Neel
11. It Hurts Me Too - Gov't Mule w/Little Milton, Johnny Neel, Yonrico Scott, Derek Trucks and Susan Tedeschi

Art-Nr.: 4848
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Powell and The Messengers, Leroy - life and death [2013]
Southern Rock Outlaw Leroy Powelll und seine "verwegenen" Messengers laden uns ein auf einen pulsierenden, atemberaubenden Höllentrip zwischen "Life and Death"! So der Titel des nächsten Geniestreichs vom ehemaligen Lead-Gitarristen von Shooter Jennings' Band, den "357's", und seinen neuen Freunden. Die Truppe wird, und das, wo auch schon die beiden Vorgängerwerke richtige "Killer"-Teile waren, immer stärker. Puh, was für ein Ritt! Das berühmte "Guitar Player Magazine" sagte einmal über den Protagonisten: "Half his riffs smell like beer and honky-tonks, while the other half sound like redneck cousins of Led Zeppelin". Dies trifft für das neue Album mehr zu, als je zuvor. Leroy Powell und die Messengers zeigen hier ihre zwei Gesichter. Das Werk beginnt zunächst ungemein entspannt mit ein paar wunderschönen. lupenreinen Countrynummern und Countryrockern, um dann, nach etwa einem Drittel regelrecht zu explodieren und mit einem knochenharten, rauen, dermassen aus allen (Gitarren)Rohren feuernden, grandiosen Roots-/Blues-/Southern Rock'n Roll-Gewitter fortzufahren, wie wir es so intensiv in der jüngeren Vergangeheit selten erlebt haben. Powell, der in seinen früheren Tagen ausser mit Shooter Jennings noch mit solch unterschiedlichen Leuten wie beispielsweise Hank Williams jr., David Allan Coe, Dickey Betts, Tony Joe White, Billy Joe Shaver, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd, Gene Loves Jezebel, Blink 182 und Stanley Clarke zusammengearbeitet hat, ist ein begnadetes Allround-Talent. Sein Potential als Songwriter ist immens, auch gesanglich ist er absolut top, variantenreich und überaus ausdrucksstark, er spielt Harmonica, Keyboards, Pedal Steel und ist "one hell of a guitarist". Was er hier auf den 6 Saiten abliefert ist schlicht phänomenal. Teilweise hören wir ein E-Gitarren-Brett, das einen vermuten lässt, hier seien mindestens 3 "pistoleros" am Werk, die sich gegenseitig in einen Rausch "ballern". Doch gehen wir das Album mal sukzessive durch. Es beginnt, wie gesagt, mit dem ruhigeren Part. "Satan put it on my tab" ist eine sehr lockere und verhalten instrumentierte, ungemein melodische, wunderbare Outlaw Countrynummer, eingebettet in einem gefühlvollen Midtempo-Groove. Klare akustische und zurückhaltende E-Gitarre, ein paar honky-tonkige Piano-Ergänzungen, eine einsame Violine - dass sind die Zutaten, die Leroy's großartigen Gesang umgeben. Die Einflüsse seines alten Kumpels Shooter und dessen Vater Waylon Jennings sind unverkennbar. Ähnlich gestrickt ist auch das folgende "I've got you where I want you", das mit vielen Geigen geschmückte "It hurts too much to cry" erinnert an puren Sechziger Jahre-Country, das Steel-getränkte "Send me out the door" lässt den Spirit eines Gram Parsons und eines Merle Haggard durchsickern, ehe mit dem herrlichen "You're driving me (out of my everloving mind)" ein traumhaft melodischer, knackiger, sehr erfrischender Retro-Countryrocker folgt. Durch diese Nummer weht ein schönes, "fluffiges" Westcoast-Flair. Großartig die vielschichtigen Gitarren und die vorzügliche Pedal Steel-Arbeit des Meisters. Man wird ein wenig an die guten, alten Byrds, die Flying Burrito Brothers, die New Riders Of The Purple Sage und die ganz frühen Poco erinnert. Dann noch, quasi als Übergang, ein kerniger Outlaw Countryrocker ("Cut em loose"), ehe die Band urplötzlich, wie vom Donner getroffen, mit ihrem so verdammt dreckig, rau und laut rockenden, höllischen "Roots-/Blues-/Southern-Blast" loslegt, der den Rest dieses ´"Mörder"-Albums bestimmt. "Cannonball" macht seinem Namen alle Ehre. Ein sprichwörtlicher Blues-/Southern-/Boogie-Rock'n Roll Vollgas-Ritt auf der Kanonenkugel. Eine furiose, voller dreckiger Bluesharp- und Gitarrensequenzen steckende "Tour de force", die die Band endgültig auf eine amtliche Betriebstemperatur bringt. Von nun an gibt's kein Halten mehr. Man glaubt es kaum, aber die Truppe legt bei dem folgenden, kochenden "Straight up" noch mal ein paar Kohlen mehr drauf. Wow! Was für ein gewaltiger, straighter, bluesiger "full-blowing" Southern Rocker! Powell setzt sich in Szene, als hätte er eine ganze Gitarristen-Armada aufgefahren. Das dürfte nicht nur die Gov't Mule-Fraktion begeistern, sondern auch die der The Allman Brothers Band (nur deutlich härter), Blackfoots und vielleicht auch Molly Hatchets. Und doch ist es dieser ganz eigene Stil, wie ihn nur die Messengers spielen können, der so fasziniert. Hammerhart! Hammerstark! Diese mächtige Gitarrenwand steht permanent unter Strom, glüht, kocht, röhrt, besticht mit wundervollen Twin-Licks. Powell's furioses Solo ist schlicht "monstermässig". Kommen wir zu dem knochenharten, southern-fueled Bluesrocker "Weatherman", der abermals bestens in das Anforderungsprofil von Warren Haynes und seinem berühmten "Maultier" passen würde. Powell schmettert kolossale Riffs aus den Boxen - man kann nur hoffen, dass das Equipment dieser musikalischen Urgewalt stand hält. Das Gitarrensolo lässt einen einmal mehr glauben, dass sich hier eine Vielzahl von "Gitarreros" die Seele aus dem Leib spielen. Welch eine Wucht! Auch bei dem Vollgas Southern Rocker "Blood in the sky" schießen die vermeintlichen "Saitenpsitoleros" aus allen Rohren. Es gibt kein Entrinnen! Zum Schluß noch ein absolutes Highlight: "Agent of death" ist eine regelrechte Vorzeige-Southern Rock-Hymne voller himmlischer Twin-Leads. Als wären die guten, alten Wishbone Ash eine lupenreine Southern Rock-Band und würden zusammen mit Gov't Mule, den nur erdenklich besten Doc Holliday und Blackfoot zu einem furiosen Jamming ansetzen. Hier wird ein Gitarren-Feuerwerk abgebrannt, das seinesgleichen sucht. Genial! Allein dieser zweite, deutlich längere Teil dieses fulminanten Albums wird die Southern Rock-, Bluesrock- und Gitarren-Fetischisten geradezu "aus den Socken hauen". Die CD kommt leider nur in einem einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das muss man bei dieser grandiosen Musik einfach vernachlässigen und in den Hintergrund stellen. Leroy Powell & The Messengers in Höchstform! Die Messlatte für das nächste Werk liegt verdammt hoch...

Das komplette Tracklisting:

1. Satan Put It on My Tab - 3:43
2. I've Got You Where I Want You - 2:33
3. It Hurts Too Much to Cry - 3:52
4. Send Me out the Door - 2:58
5. You're Driving Me (Out of My Everloving Mind) - 3:18
6. Cut Em Loose - 3:01
7. Cannonball - 4:07
8. Straight Up - 4:01
9. Give Me What I'm Needing - 4:04
10. Weatherman - 3:29
11. Blood in the Sky - 6:09
12. The Searcher - 3:53
13. The Agent of Death - 5:53

Art-Nr.: 8188
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Satan put it on my tab
You're driving me (out of my everloving mind)
Cannonball
Straight up
Weatherman
Blood in the sky
Agent of death

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