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Abbott Band, Josh - she's like texas [2010]
Ungemein frisch, schön knackig, locker, spritzig, aufgenommen in einem glasklaren, saftigen Sound: Die Josh Abbott Band mit einem herrlichen, traumhaft melodischen Countryrock-Juwel, das wie selbstverständlich die Trademarks der goldenen Countryrock-Tage der Siebziger (Poco, Eagles), traditionelle Countrywurzeln und die kernigen, würzigen Charakteristika der rockigen Texas/Oklahoma-Red Dirt-Bwegeung (ala Eli Young Band, Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band) miteinander vereint. Countryrock lebt - und wie! Ein Konzertbesuch der Randy Rogers Band im "Blue Light", einem kultigen Club in seiner Heimatstadt Lubbock/Texas stellte 2004 so etwas die Initialzündung für Josh Abbott dar, seine musikalischen Talente zu seinem absoluten Lebensmittelpunkt zu machen. Deren Art zu spielen, ihre Bühnenpräsenz und Rogers’Gesang, sowie die Verbundenheit mit dem Publikum faszinierten und motivierten Abbott derartig, dass er sein Studium abbrach und fortan nur noch auf die Karte Musik setzte. "I think I can do that, too", lautete seine Maxime. Sechs Jahre später veröffentlicht er mit seiner Band, bestehend aus Preston Wait (Fiddle, Electric guitar), Edward Villaneva (Drums), Daniel Almodova (Bass) und Gabe Hanson (Electric guitar, baritone, harmonica) mit „She’s Like Texas“ seine bereits zweite CD, nachdem er zuvor schon mit seinem Debüt bei den Kritikern ("they rumble out like a Texas thunderstorm"; "honest songs about real-life emotions with strong harmonies and winsome melodic hooks") und den Radiostationen in und um Texas herum für mächtig Furore sorgte. Das musikalische Konzept von Josh Abbott orientiert sich naturgemäß durchaus an der Randy Rogers Band, wenngleich Abbott und seine Truppe mit diesem Album Rogers & Co. fast schon in den Schatten stellen. Wie bei Rogers spielen variabel eingesetzte Akustik/E-Gitarren (sehr stark Lead Gitarrist Gabe Hanson) und eine markante Fiddle (Preston Wait gleicht fast einem Pendant zu Brady Black) als essentieller Part neben Abbott's charismatischer gesanglicher Präsenz (tolle, überaus angenehme, typisch texanische Red Dirt-taugliche Stimme) die dominierende Rolle. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme vom Allerfeinsten! Um zu erahnen, was das für die Zukunftsaussichten der Josh Abbott Band bedeuten könnte, braucht man kein Hellseher zu sein, sofern man die Erfolgsstory der Randy Rogers Band verfolgt hat. Für "She’s Like Texas" konnte man zudem den überaus erfolgreichen Produzenten Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Bois D’Arcs, Kyle Bennett Band, Macon Grayson) gewinnen, der den Sound der JAB in noch professionellere und, das meinen wir nur positiv, sehr radiokompatible Bahnen gelenkt hat, ohne dabei auf das nötige rootsige, ursprüngliche, erdige und würzige Ambiente zu verzichten. Damit scheinen die Weichen für den ganz großen überregionalen Wurf gestellt zu sein. Zu der großen Klasse des Albums tragen ohne Zweifel auch die klug ausgewählten Gastmusiker (u.a. Clay und Carla Corn, Gerald Jones und vor allem Virtuose Milo Deering mit seinem unwiederstehlichem Mandolinenspiel) bei, die allesamt bestens mit dem Quintett harmonieren. Dazu kommen wirklich gelungene Guestvocals, zum einen durch die exzellente Kacey Musgraves beim traumhaften Duett "Oh Tonight" (wie eine Session der Randy Rogers Band mit den Wreckers - Musgraves klingt wie Michelle Branch; toll hier auch das bereits erwähnte grandiose Mandolinengeklirre von Milo Deering), zum anderen im Trio mit den Abbott-Kumpeln Trent Willmon und Roger Creager, die sich beim lockeren, dezent grassig angehauchten "End Of A Dead Road" deutlich hörbar mit viel Freude die Gesangsbälle gegenseitig zuwerfen. Ganz stark dieser Song. Das an die Eli Young Band oder No Justice erinnernde, wunderbare "All Of Sudden" mit seinem nicht mehr aus den Ohren weichendem Refrain wurde schon im Vorfeld an die Radiostationen verschickt und erntete bereits höchste Chart-Ehren in den Texas Music-Charts. Die herrlich melodischen "The Walking Out" und "If You’re Leaving (I’m Coming Too)" gehen fliessend ineinander über und versprühen mit ihrem tollen E-Gitarrenrhythmus eine gewisse Heartland-Countryrock-Atmosphäre. Voller Hit-Potential stecken die flockigen "Fall In Love Again" und "She’s Like Texas", beide mit toller Mandolinenuntermalung, weiblichen Harmonies und Fiddle-Solo. "Brushy Creek" glänzt mit einem satten Hill Country-/Hillbilly-Flair, erzeugt durch Banjo und Fiddle, und erinnert mit seinen kernigen E-Gitarren-Riffs (inkl. großartigem Solo) sogar entfernt an eine countryeske Ausgabe von Lynyrd Skynyrd's "Swamp Music". Fröhlichen, knackigen Country mit einem Refrain zum Mitsingen bietet "I Just Wanna Love You". Beeindruckend hier das starke Baritone-E-Gitarren-Spiel von Gabe Hanson. Das Ende der Scheibe gehört dann dem Bandleader (fast) allein, der bei "Let My Tears Be Still" (es geht um einen kurz vor dem Tode stehenden, seine Lebensbilanz ziehenden Kriegsveteranen) zu den traurigen Pianoklängen von Gastmusiker Clay Corn eine emotionsgeladene, unter die Haut gehende Gesangsperformance abliefert und seine ganze vokale Klasse nochmals eindrucksvoll unter Beweis stellt. Josh Abbott und seine Band haben mit "She’s Like Texas" einen tollen Longplayer hingelegt, der nachhaltig die Prognose eines amerikanischen Kritikers untermauert, der sagt: "The next big thing out of this terrific Texas music scene"! Das unterschreiben wir blind! Die CD kommt in einem schönen, 2-fach aufklappbaren Digipack mit ausführlichem, 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte. Hier passt alles! Begeisternder (Red Dirt)-Countryrock, wie wir ihn aus Texas lieben! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Road Trippin - 3:10   
2 All of A Sudden - 3:02   
3 The Walking Out - :32   
4 If You're Leaving (I'm Coming Too) - 3:54   
5 Fall In Love Again - 3:37   
6 She's Like Texas - 3:55   
7 Brushy Creek - 3:22   
8 Oh, Tonight - 3:25   
9 Hot Water - 4:36   
10 I Just Wanna Love You - 3:09   
11 End Of A Dirt Road - 4:09   
12 Let My Tears Be Still - 4:38

Art-Nr.: 6833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road trippin
All of a sudden
If you're leaving (I'm coming too)
Brushy creek
Oh, tonight
Hot water
End of a dirt road

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Abbott Band, Josh - small town family dream [2012]
Die Josh Abbott Band macht konsequent dort weiter, wo sie vor zwei Jahren mit dem wunderbaren "She's like Texas" aufgehört hatte. Erneut präsentiert sie uns ein mit durchweg herrlichen, traumhaft melodischen Songs gespicktes Red Dirt Countryrock-Juwel, das, da braucht man wirklich kein Prophet zu sein, am Jahresende in den Rankings der besten und erfolgreichsten Red Dirt-Scheiben 2012 ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Frisch, knackig, voller Spielfreude und mit exquisiter Musikalität gelingt der Truppe eine Art Konzeptalbum, das das einfache Leben der einfachen Leute in den "small towns" von Texas zum Thema hat. Dabei geht die musikalische Bandbreite von knackigem Countryrock über Americana, Roots, bis hin zu purem Texas-Country. Die Spuren reichen von Steve Earle über Terry Allen (von ihm covert die Band hier mit "FFA" und "Flatland Farmer" zwei ineinander überlaufende Countrysongs), Poco, eine texanische Ausgabe von Tom Petty & the Heartbreaker bis hin zu George Strait, alles ungemein eingängig verschmolzen zu diesem einzigartigen Red Dirt-Sound im Fahrwasser von der Randy Rogers Band, Wade Bowen, der Kyle Bennett Band und der Eli Young Band. Der Eröffnungstrack "Idalou", Josh Abbott's Heimatstadt, beginnt direkt mit einer kraftvollen Instrumentaluntermalung zu Abbot's typischem, leicht genäselten, wunderbar "warmen", angenehmen Gesang, wobei das klirrende Banjo (so ein bisschen Keith Urban-Style) besonders Spaß bereitet. Im Refrain packt Josh aus gegebenem Grund seine gesamte Emotionalität hinein. Die starke E-Gitarren/Fiddle-Kombi im Soloteil und das wieder Urbaneske Banjobreak komplettieren diesen herrlichen, melodischen Auftakt. Der Kraftpegel bleibt auch beim folgenden "I’ll Sing About Mine (The Tractor Song)" auf hohem Level. Der Song stammt aus der Feder des kurzzeitigen The Band Of Heathens-Mitglied Brian Keane (aus seinem auch in unserem Programm befindlichen Album "90 Miles An Hour"), das textlich gegen die oberflächliche und teilweise zu wenig authentische Musik in Nashville Spitzen "schießt". Abbot's Version kommt genau so kräftig wie Keane's, aber dank integrierter Fiddle und Banjo deutlich countrylastiger. Welches Standing Abbott in der Red Dirt Szene besitzt, sieht man vor allem an der prominenten Liste seiner Co-Writer (u.a. Radney Foster, Jay Clementi, Adam Hood, Brandon Rhyder ,Django Walker) und auch an der Gastpräsenz von Pat Green, der mit ihm ein tolles Duett bei der Hymne "My Texas" abliefert, das schon in den Texas Charts ordentlich abgeräumt hat. Das wieder voller (angenehmer) Emotionalität (Powerrefrain) strotzende "Touch" (klasse wieder die auch schon auf Josh's letzter Scheibe mitwirkende Kacey Musgrave, die hier gleich auf fünf Tracks ihre wunderbaren Hamonies einbringt, abenso das filigrane Fiddlespiel Preston Wait's am Ende des Songs) wurde zur aktuellen Single auserkoren und dürfte erneut gute Chancen auf viel Airplay und Chartpräsenz haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende "She Will Be Free" (grandiose Doppel-E-Gitarre/Gypsy-mäßige Fiddle-Kombi als Solo-Teil). Ungewohnt rockig dann "Hotty Toddy", das schon fast in Rolling Stones-Richtung geht. Klasse hier das "Gimme 3 Steps" (Lynyrd Skynyrd)-verdächtige E-Gitarren-Solo. "Dallas Love" ist das Pendant zu "Oh Tonight" vom Vorgängeralbum, wo Abott und Musgrave liebespaarartig zu klirrenden Mandolinen- (wieder von Milo Deering) und Fiddle-Klängen gesangstechnisch harmonieren. Ein echter Ohrwurm! "Hell Gates On Fire" ist den Opfern der gefürchteten texanischen Waldbrände gewidmet. Der mit einer gut passenden Dramatik gespielte Song drückt sowohl Mitgefühl als auch Mut, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, aus. Abbott wirkt hier wie viele Musiker nicht aufgesetzt, sondern absolut ehrlich und authentisch (im beigefügten Steck-Booklett, mit allen Texten, des Digipaks wird auch für eine, sich mit dieser Sache auseinandersetztenden Hilfsorganisation hingewiesen). Bei den beiden Abschlusstracks ("Rain Finally Coming Down" und dem Titelstück "Small Town Family Town") kommt, nachdem, wie oben bereits angeführt, das vorangegangene Gros der CD ein Plädoyer für die texanischen "Simple- und Workingmens" beinhaltete, nun der Familienvater wie du, ich und Josh Abbott an die Reihe und somit schließt sich der Kreis dieses in sich stimmigen und musikalisch unglaublich versierten Werkes. Man kann nur hoffen, dass dieser Josh Abbott und seine hochklassige Band, bestehend aus Austin Davis, Preston Wait, Ed Villanueva, Caleb Keeter und James Hertless, sich den Fängen der kommerziellen Begehrlichkeiten noch eine Weile entziehen und uns weiter mit dieser wunderbaren Musik erfreuen können. Angesichts solcher Leistungen ist ein Weg wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band oder Wade Bowen allerdings so gut wie vorprogrammiert. Produziert hat erneut Erik Herbst! Diese Band gehört endgültig zu den Besten, die die Red Dirt-Szene zu bieten hat. Herrlich! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Idalou (4.48)
2. I ll Sing About Mine (4.16)
3. Touch (3.28)
4. She Will Be Free (4.17)
5. Hotty Toddy (3.51)
6. FFA (1.01)
7. Flatland Farmer (3.37)
8. My Texas (feat. Pat Green) (3.11)
9. Dallas Love (3.42)
10. Hell s Gates On Fire (4.15)
11. Rain Finally Coming Down (3.41)
12. Small Town Family Dream (4.29)

Art-Nr.: 7774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Idalou
I'll sing about mine
Hotty Toddy
Flatland farmer
My Texas
Hell's gates on fire
Small town family dream

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Achilles Wheel - stones to sand [2014]
"High-Energy Roots, World & Rock and Roll From Northern California", so begrüssen Achilles Wheel ihre Fans auf ihrer Website. "High-Energy" ja, aber auch so herrlich zwanglos, locker, fisch, flüssig und geprägt von unendlicher Spielfreude und höchster, musikalischer Kompetenz. Diese Band ist ein absoluter, bislang nahezu unentdeckter Rohdiamant der aktuellen Jamrock-Szene, der, hat man ihn erst einmal entdeckt, eine Magie ausstrahlt, der man sich nicht mehr entziehen kann. Zwei grandios aufspielende Lead Gitarristen, zwei Drummer, 4 hervorragende Sänger, ein klasse Bassist, der zudem noch eine exzellente Lap Steel-Gitarre spielt - das ist die "Zauberformel" für das wunderbare Jam-Gebräu, das diese Band fabriziert. Tief verwurzelt in den frühen Siebzigern und umgeben von einem der damaligen Zeit entsprechenden Hippie-Flair zeigen sich Achilles Wheel deutlich beeinflusst von Grateful Dead. Doch sie spielen trotz aller Dead'schen Nähe und dieser unwiderstehlichen Westcoast-Lockerheit irgendwie "dichter", kraftvoller, erdiger und offenbaren, vor allem auch durch das Gitarrenspiel, das nicht selten an The Allman Brothers Band erinnert, sowie ein gewisses bluesiges Feeling, zudem einen klaren Southern-Bezug. Das klingt einfach wunderbar. Ja, ja, diese Gitarren: Herrlich, wenn sich die beiden Saitenkünstler Paul Kamm und Jonny "Mojo" Flores in zuweilen unendlich scheinenden Gitarrenausflügen kongenial ergänzen und in, von exzellenter Melodik geprägten Jammings verlieren. Niemals hören wir ein "wildes Gefrickel", sondern stets von großer Spielkultur geartete, virtuose, prächtig hängen bleibende, unsere Ohren umschmeichelnde Melodienbögen. Und dann sind da noch diese beiden, einen tollen Grooveteppich unterlegenden Drummer, soiwe der großartige Gesang. Wenn die Burschen zu ihren "4-part Harmonies" ansetzen, hat das eine Qualität, die den legendären Crosby, Stills, Nash & Young in nichts nachsteht. Ein Musterbeispiel dafür ist das famose "We dreamed of flying cars". Was sind das alles für großartige Musiker. Es ist kaum zu glauben, dass diese Truppe bislang nur lokal einen richtig hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat, aber das wird mit Sicherheit nicht lange so bleiben. Die einschlägigen Jam-Magazine und die Fachpresse werden langsam auf die Band aufmerksam und sind zu Recht voll des Lobes. Solchen frischen Wind braucht die Szene. Mit dem lässigen, schön flüssig dahinfliessenden, rootsigen Jamrocker "The truth is what you know" startet das Album und setzt sofort ein Zeichen. Was für eine klasse Nummer. Tolle Melodie, geradezu aus dem Handgelenk gespielte, wunderbar virtuose, genauso lockere, wie würzige Gitarrenläufe zwischen Allmans und Dead, das Westcoast-Feeling, das auf ein gewisses Southern-Flair trifft, und der starke Gesang. Und nun geht es Schlag auf Schlag, denn eine tolle Nummer folgt auf die nächste. "From the fire" beispielsweise wird von einem hinreissenden Latino-Groove getragen (vorzüglich die beiden Drummer) und ist durchzogen von nach Carlos Santana klingenden Lead Gitarren-Läufen. Diese werden von schönen Mandolinen-Fills begleitet. Zu den Electric Lead Gitarren (tolles Solo) gesellt sich dann auch noch eine Acoustic Lead Gitarre. Die Nummer brilliert wieder mit einer bestechenden Lockerheit, wirkt aber dennoch sehr temperamentvoll. "Heal my soul" kommt wie Jerry Garcia & Grateful Dead auf einem Gospel-Trip (grandios), "She'll wait (until the time is right)" glänzt mit einer großartigen Melodie, famosen Gitarrensoli und prächtiger Percussionarbeit, und das traumhafte, klare, herrlich Country-beeinflusste "Nobody drinks if the bottle's dry" klingt wie aus einer gemeinsamen Session von Jerry Garcia und den New Riders Of The Purple Sage. Tolle Twin Leads (auch mit Acoustic Gitarre) sind hier zu hören, dazu begnadeten E-Gitarren-Läufe, ein ausgedehntes Solo am Ende mit großartigen Wah Wah-Effekten, und abermals eine ganz starke Melodie. Rootsig. swampig und richtig southern wird's bei dem flotten "Let's stay together" mit sich würzig durch den Song ziehender Lap Steel-/Slide-Gitarre und dem eben famosen, brodelnden "Seventh ocean", das im Mittelteil gar ein wenig psychedelisch jammt (beide Nummern mit herausragenden Soli). Saustark auch das Titelstück "Stones to sand", ein ungemein warm, melodisch und wohlig rüberkommendes Instrumental mit fantastischen Doppel Gitarren-Läufen und exzellenter Percussion, und das finale "Hallelujah one more time", ein ruhiger, faszinierender, akustisch gehaltener, wunderschöner Americana-Rocker. Was die Band auch anpackt, sie spielt wie aus einem Guss. Der Spirit von Grateful Dead lebt mit dieser Truppe weiter, jedoch in einer, einen ganz eigenen, einzigartigen Sound kreierenden "Marke", die da heisst: Achilles Wheel. "Stones to sand" ist ein famoses Album geworden. Eine gut 72-minütige Jamrock-Offenbarung auf höchstem Level.

Das komplette Tracklisting:

1. The Truth Is What You Know - 4:32
2. From the Fire - 4:22
3. Heal My Soul - 6:44
4. Let the Dream Begin - 5:11
5. We Dreamed of Flying Cars - 4:14
6. She'll Wait (Until the Time Is Right) - 6:12
7. Everybody Gets the Blues Sometime - 3:47
8. Nobody Drinks If the Bottle's Dry - 5:03
9. Let's Stay Together - 4:55
10. Village Foliage - 4:50
11. Celebrate Today - 4:37
12. Seventh Ocean - 4:54
13. Stones to Sand - 7:15
14. Hallelujah One More Time - 5:42

Art-Nr.: 8782
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The truth is what you know
From the fire
Let the dream begin
She'll wait (until the time is right)
Nobofy drinks if the bottle's dry
Let's stay together
Seventh ocean
Stones ro sand
Hallelujah one more time

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Aldean, Jason - my kinda party [2010]
Unter dem Motto "My Kinda Party" lädt der aus Macon, Georgia stammende Jason Aldean auf seinem vierten Studioalbum zu seiner ganz persönlichen Party ein. Und auf der mit fünfzehn Songs gespickten Scheibe lässt es der erfolgreiche New Country-Musiker dann auch ordentlich krachen. Grund zu feiern hatte Jason schon bei seinen früheren Alben, die allesamt äußerst erfolgreich waren. Aber gerade der Vorgänger "Wide Open", der Platz 2 in den Billboard Album-Charts belegte und gleich drei Nr. 1- ("She's Country", "Big Green Tractor", "The Truth") und einen Nr. 2-Hit ("Crazy Town") generierte, war der absolute Meilenstein in seiner bisherigen Karriere, an den es jetzt anzuknüpfen galt. Gleich vorweg: Das ist bravourös gelungen! Dazu hat das seit den Anfangstagen bewährte Team "Broken Bow Records" mit Michael Knox als Produzenten und Jason, sowie sein etatmäßiger Musikerstamm (Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison aus seiner Live-Band sowie u.a. Adam Shoenfeld, Michael Johnson und Tony Harrell als ergänzende Instrumentalisten) wieder große Arbeit geleistet. Diesmal wurde gerade bei der sehr gelungenen Songauswahl richtig "geklotzt". Für die stattliche Anzahl der Tracks wurde wirklich alles an Rang und Namen bemüht, was sich in der Nashville-Songwriter-Szene bewährt hat (u.a. Neil Thrasher, Wendell Mobley, David Lee Murphy, Kim Tribble, Michael Dulaney, Brett James, Leslie Thatcher, Tony Martin, Jason Sellers, Bill Luther und mit Brantley Gilbert und Josh Thompson zwei seiner ebenfalls "jungen wilden" Musiker-Kollegen). Gerade Brantley Gilbert, der vor einiger Zeit ebenfalls ein tolles Album abgeliefert hat, zeigt sich für zwei der ganz auffälligen Stücke verantwortlich, sofern man dies bei einem solch durchgehend guten Werk ohne jeden Hänger überhaupt anführen kann. Zum einen bei "Dirt Road Anthem", einem Song, bei dem sich Hip Hop-mäßige Sprechpassagen in den Strophen mit einem sehr melodisch gesungenem Refrain abwechseln. Während Gilbert auf seiner CD das Lied in Gemeinschaft mit Co-Autor Colt Ford präsentierte, werden hier beide Parts von Jason alleine mit Bravour erledigt. Zum anderen der muskelstrotzende Titelsong, der, ähnlich wie sein "Kick It In The Sticks" (aber etwas fröhlicher), mit einer Portion Redneck-Flair und grandiosen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren wieder schweres Geschütz auffährt. Genau das richtige, um eine feucht-fröhliche Party mit heißen Mädels auf Touren zu bringen. Ein Klassesong! Auch wenn Jason kein Stück mitkomponiert hat, wird in vielen Liedern ("Tattoos On This Town", "Fly Over States", "Country Boy’s World") das Kleinstadt- bzw. Landleben thematisiert, ein Milieu aus dem Aldean entstammt (nach der Trennung seiner Eltern lebte er viele Jahre bei seinem Onkel auf einer kleinen Farm außerhalb von Macon), was dem Ganzen viel Authentizität verleiht (natürlich mit den Country-typischen Instrumenten wie Steelgitarre untermauert). Sicher ist auch das mit ein Grund für seine große Beliebtheit. Richtig stark ist auch "Texas Was You", bei dem Jason der dort beheimaten Red Dirt-Fraktion einen netten Gruß aus Nashville herüberschickt. Und sollte Hollywood noch für einen seiner nächsten Blockbuster einen "Schmachtfetzen" als Titelsong benötigen, kann man sich bei "Don’t You Wanna Stay", einem Duett von Jason mit Popsternchen Kelly Clarkson (tolle Gesangsperformance von ihr), in die Bewerbung einhören. Am Ende gibt es mit "Days Like These" noch eine dicke Überraschung. So nach Art "New Country meets The Who" (Tony Harrell mit dieser typischen, von John Bundrick gespielten Orgel) wird hier ein flockiger Song mit Retroflair, kräftigem Refrain und satten E-Gitarren (da würde Pete Towsnend blass werden) zelebriert. Ein ganz starker Abschluss. Ohne zu übertreiben: Mit diesen 15 Songs von "My Kinda Party" könnte man problemlos ein Jason Aldean-Live-Konzert bestücken, ohne dass jemand die Hits seiner Voralben großartig vermissen würde. Hier reiht sich wie auf einer Perlenkette ein tolles Stück an das nächste. Gratutlation von uns für diese Leistung an ihn und sein Team! "A really great kinda party"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tattoos On This Town - 3:22   
2 Dirt Road Anthem - 3:49   
3 Church Pew or Bar Stool - 4:19   
4 Just Passing Through - 3:20   
5 Fly Over States - 3:38   
6 My Kinda Party - 4:44   
7 I Ain't Ready To Quit - 3:33   
8 It Ain't Easy - 3:01   
9 Country Boy's World - 4:06   
10 The Heartache That Don't Stop Hurting - 3:54   
11 Texas Was You - 3:25   
12 Don't You Wanna Stay - 4:16   
13 See You When I See You - 3:48   
14 If She Could See Me Now - 3:30   
15 Days Like These - 3:59

Art-Nr.: 7158
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Alvin, Dave - eleven eleven ~ limited expanded edition with live dvd [2012]
3 CDs & 1 DVD- Box-Set! Limited Expanded Edition! Dave Alvins brvouröses Meisterwerk aus dem Jahre 2011 erscheint nun noch einmal, und zwar in einer neuen, limitierten, umfenagreich erweiterten Ausgabe, bestehend aus insgesamt 3 CDs und einer großartigen Live-DVD. Alles ist eingepackt in einer exklusiven Hardcover-Box. Absolut lohnenswerte Neuveröffentlichung!

Der Inhalt im einzelnen:

1.) Das komplette, ganz normale "Eleven Eleven"-Album in der feinen Digipack-Verpackung, incl. 16-seitigem Falt-Booklet und Download-Code für weiteres Bonusmaterial.

2.) Eine großartige Live-CD mit 9 Songs "recorded live on the official Eleven Eleven US Tour at the Ark in Ann Arbor, MI on July 2, 2011", mit seiner fantastischen Begleitband "The Guilty Ones", incl. Dave's Klassiker ''Fourth of July und'' ''Out Of Control''.

3.) Eine weitere Bonus-CD mit 3 bislang unveröffentlichten, prächtigen Tacks bonus tracks aus den Original "Eleven Eleven" Aufnahmesessions, incl. ''Never Trust A Woman,'' ''Signal Hill,'' und ''Beautiful City 'Cross the River''.

4.) Wundervolle Live-DVD des auch auf CD 2 enthaltenen, fantastischen Konzertes vom 2. Juli 2011. Die DVD enthält allerdings zusätzlich noch den Track "Abilene". Weit über 80 Minuten Spielzeit!

Dave Alvin selbst sagt über diese Veröffentlichung:
''Starting in May 2011, my great band, The Guilty Ones and I hit the highways blasting and rocking our blues in every bar, theatre and joint that we could get into across America. Some of 'em we even hit twice! As you might guess, I love playing with this band and I think it shows in the live performance that was recorded last summer (2011) at The Ark in Ann Arbor. We were in Cincinnati the night before we taped this show, and we were in Chicago the night after, so this is a document of one night (mistakes, sweat and all) traveling down the endless interstate. I'm happy to be able to release this to you on DVD in a new swanky package of Eleven Eleven (expanded edition), complete with three previously unreleased songs from that album's sessions. I hope you enjoy the music and I look forward to seeing you soon somewhere down the road."

Hier nochmal der Review zur "Eleven Eleven"-Studio-CD:
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1 ("Elevene Eleven" studio album):
1. Harlan County Line - 5:11   
2. Johnny Ace is Dead - 4:26   
3. Black Rose of Texas - 4:52   
4. Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5. Run Conejo Run - 4:52   
6. No Worries Mija - 3:35   
7. What's Up With Your Brother? - 4:43   
8. Murrietta's Head - 5:58   
9. Manzanita - 4:08   
10. Dirty Nightgown - 5:18   
11. Two Lucky Bums - 2:27

Disc 2 (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line - 6:38   
2. Boss Of The Blues - 8:13
3. Long White Cadillac - 5:35
4. Rio Grande - 5:14
5. Johnny Ace is Dead - 5:11
6. Out Of Contro - 9.51
7. Dry River - 8:07
8. Run Conejo Run - 7:26
9. Fourth Of July - 6:50

Disc 3 (from the "Eleven Eleven"-sessions)
1. Beautiful City 'Cross The River - 4:16
2. Signal Hill - 4:28
3. Nver Trust A Woman (w. Candye Kane) - 3:42

DVD (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line   
2. Boss Of The Blues
3. Long White Cadillac
4. Rio Grande
5. Johnny Ace is Dead
6. Abilene
7. Out Of Contro
8. Dry River
9. Run Conejo Run
10. Fourth Of July

Art-Nr.: 7795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 32,90

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Amazing Rhythm Aces, The - nothin' but the blues [2003]
Bisher nur recht schwer zu ergattern (Eigenvertrieb), können wir, obwohl es schon vor rund einem Jahr erschienen ist, nun endlich auch das neue Album der legendären Amazing Rhythm Aces anbieten! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller! In absoluter Top-Form haben sie in Quintett-Besetzung ein wahrhaft grandioses, wie es der Titel schon vermuten läßt, sehr Blues orientiertes Album eingespielt, das jedoch die bewährten und typischen Aces-Merkmale zu keiner Zeit vermissen läßt. Zentrale Figur ist nach wie vor der charismatische Sänger und Songschreiber Russell Smith (sein Gesang ist wieder umwerfend!!!), zusammen mit den beiden Original-Mitgliedern Billy Earheart (Piano/Orgel) und Jeff "Stick" Davis am Bass, sowie Drummer Brian Owings und dem großartigen Lead-Gitarristen Fred James! Seit rund 30 Jahren sind die Aces bekannt für ihren einzigartigen und unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-geprägten Countryrock voller Blues- und Southern Soul-Einflüssen, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Und dem Southern Rock waren sie niemals näher als heute, als mit "Nothin' but the blues"! Es ist eine ganz herrliche, hochklassige, voller Eleganz und voller Gefühl und Seele steckende, von unglaublich starkem Songmaterial geprägte, wunderbar groovende Blues(rock)-Scheibe geworden, bei der die Countryrock-Elemente zwar immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr so im Vordergrund stehen. Die Basis bildet der Southern Blues, garniert mit jeder Menge "Alabama Muscle Shoals"-Soul und großartigen Melodien! Dazu kommt auch mal ein prächtiges Delta-Flair, mal ein stark an Little Feat erinnernder Groove, viel Rootsrock-Feeling - alles verpackt in höchste Musikalität von 5 versierten Könnern! Was für Songs, was für Musiker, was für ein herrliches Southern Soul-Flair! Tolles, knackiges Drumming und Jeff's geradliniger, wie flüssiger Bass bilden die rhythmische Grundlage der wundervoll groovenden Arrangements, in denen es die Band auf einzigartige Weise versteht, das Feuer des Südens, sowohl mit einer gewissen Relaxtheit, gleichzeitig aber auch mit einer kernigen Würze, durchzogen von prachtvollen, bluesig-rockigen Melodien, zu entfachen. Ungemein authentisch! Immer wieder hören wir ganz großartige, kräftige Lead Gitarren-Soli, das typische Aces E-Piano, wohlige Orgel-Klänge und hervorragendes Mundharmonikaspiel von Russell Smith! Das Album startet mit dem würzig knackigen Shuffle-Bluesrocker "She lied on me", gleich mit hinreißendem Gesang von Herrn Smith und einem dreckigen Bluesharp-Solo, das schließlich in ein großartiges, versiertes wie feuriges E-Gitarren-Solo von Fred James übergeht.Toll! Das Amazing Rhythm Aces-Funke springt sofort über! Man ist gefangen! Genauso wie bei dem folgenden, energischen, voller Country-Soul steckenden Slow-Blues "The blues, the whole blues and nothin' but the blues", dem flüssig flockigen, dennoch knackigen, bluesigen Rootsrocker "Sensual woman" mit seinen wunderbaren Melodienbögen, der mit tollen E-Gitarren und einem wohligen Teppich aus Hammond Orgel und E-Piano instrumentierten und einer hinreißenden Prise Southern-Funk-Soul versehenen Roots-/Blues-/Groove-Ballade "Strong enough" (Russell singt in Hochform, dazu der Rhythmus und diese klasse Melodie...), dem herrlichen, von einem brodelnden, schwülen Swamp-Groove geprägten (die Radiators und Little Feat lassen grüßen), mit klaren wie glühenden Lead Gitarren-Läufen und rauer Mundharmonika ausgestatteten "Snakin' up on you", dem gefühlvollen "Reminiscing with the Blues", dem souligen "Feels like the first time" (Klasse Orgel, klasse Gitarren), dem cool groovenden Delta-/Blues-/Rootsrocker "The chance you take" mit seinem klasse Drumming und den starken Slide-Gitarren, der traumhaften Southern-Blues-Ballade "Worse than dyin'", oder dem fröhlich groovenden (hat fast ein wenig "Third rate romace"-Feeling in Verbindung mit einer gewissen Little Feat-Rhythmik in sich vereint) "Thangamalang", usw.! Stark auch das von Russell Smith mit Jimmy Hall komponierte, flotte "One tear at a time", bei dem sogleich ein gepflegtes (Jimmy Hall spielt hier auch Mundharmonika) "Wet Willie meets Aces"-Feeling aufkommt! 14 Tracks, knapp 60 Minuten (über das etwas spartanische Ein-Blatt-"Booklet" sehen wir gerne hinweg - das macht die Musik zigmal wett), das sind die Amazing Rhythm Aces von ihrer allerbesten Seite! Feinster, gediegener Southern-Soul-Blues mit Roots- und Countryrock-Anlagen in Vollendung! So können das wirklich nur die Amazing Rhythm Aces spielen... - Genial!

Art-Nr.: 3023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She lied on me
Strong enough
Snakin' up on you
Worse than dyin'
Thangamalang

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Anderson, Kasey - nowhere nights [2010]
Das amerikansiche "Performer Magazine" bezeichnet ihn als “one of those extraordinary brands of songwriters” und trifft damit den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Kasey Anderson ist ein ganz aussergewöhnlicher, geradezu faszinierender Singer-Songwriter und Geschichtenerzähler, der mit seinem neuen Werk "Nowhere nights", seinem vierten Album, einen weiteren, absoluten Höhepunkt seiner bislang noch recht jungen Karriere abliefert. Prachtvoller, fesselnder, vom "Genre-Guru" Eric "Roscoe" Ambel (langjähriger Gitarrist u.a. der kultigen, seit kurzem wieder aktiven Del-Lords, von Steve Earle's Dukes und den Yayhoos) meisterhaft produzierter, wunderbar rau und knochentrocken, aber mit einem tollen "Wall of Sound" in Szene gesetzter, zumeist sehr Gitarren-orientierter Roots-/Americana-/Heartland-Rock wie er "im Buche steht". Einflüsse von Steve Earle, Chris Knight, Townes Van Zandt, aber auch von John Mellencamp sind unverkennbar, ebenso wie ein Hauch von Bruce Springsteen und Spuren von Will Hoge, Dan Baird und Lucero. Doch all das verarbeitet Anderson zu einzigartigem, nur ihm allein zuzuordnendem Songmaterial (sämtliche Stücke stammen aus seiner Feder), dem er mit seiner faszinierenden, tiefen, angerauten, aber doch so angenehmen Stimme eine unverwechselbare Note verpasst. Sein großartiger Gesang und die trockenen Aranngements verbinden sich zu herausragender Melodik. "Nowhere nights" ist ein sehr ambitioniertes, inspiriertes und vor allen Dingen persönliches Werk geworden. Kasey Anderson lebte gut 8 Jahre in der Stadt Bellington im U.S.-Bundestaat Washington, "five years longer than I should have, and two years longer than I wanted to", wie er in den, im übrigen während eines Deutschlandaufenthalts im bayerischen Garmisch-Partenkirchen verfassten Liner-Notes des alle Texte umfassenden Booklets ausführt. Er lernte in dieser Stadt sehr viele Leute und vermeintliche Freunde kennen, spielte in den dortigen Clubs, hang immer wieder in der selben Kneipe ab, blieb irgendwie dort hängen, ohne eigentlich so richtig zu wissen, warum. Eines Tages wurde im das bewusst. Er brach alle Brücken hinter sich ab, verliess die Stadt und kehrte in seine tatsächliche Heimat, nach Portland/Oregon zurück. Davon (vor allem bei "Bellington Blues"), oder von ähnliche Situationen erzählt Anderson in den Songs dieses Albums. 12 Pracht-Nummern, die auf höchstem Niveau zwischen knalligen Rockern und brillanten Balladen hin und her balancieren - und mit solch einer Traum-Ballade startet das Album auch, dem bereits erwähnten "Bellington Blues". Wunderbar melodische Acoustic Gitarren-Riffs, die sofort ins Ohr gehen, leiten den Song ein. Ein toller, trockener Midtempo Schlagzeug-Groove gesellt sich hinzu - und dann Anderson's unverwechselbarer, exzellenter Gesang. Voller "Leichtigkeit" und doch voller Spannung, geradezu charismatisch, vermag er seine Geschichten zu erzählen, oft von einer unterschwelligen Melancholie begleitet, doch nie in seichte Gefilde abdriftend. Mit seiner tiefen, rauen, eine gewisse Ruhe austrahlenden, dennoch sehr kraftvollen Stimme, den erdigen, dreckigen, ursprünglichen Arrangements und diesen großartigen Melodien zieht er den Zuhörer unwiderstehlich in seinen Bann. Im weiteren Verlauf des "Bellington Blues" kommen immer mehr kernige, aber sehr geschmeidig eingefügte E-Gitarren-Riffs hinzu, gipfelnd in einem klasse Solo von Eric "Roscoe" Ambel, der natürlich auch instrumentell ordentlich mitmischt. Was für eine hinreissende Rootsrock-/Americana-/Heartland Rock-Ballade! Ein Auftakt, der die Messlatte für den Rest des Albums gewaltig hoch legt, doch das ist für Anderson überhaupt kein Problem. Wie selbstverständlich hält er diese Qualität bis zum Ende der gut 50 Minuten durch. Mit Track Nummer 2 ziehen Tempo und Dynamik dann erstmals richtig an. "All lit up" ist ein kerniger, rougher, straighter Ohrwurm Gitarren-Rootsrocker, der trotz aller Energie und allen Drecks immer locker bleibt. Kommt in bester Chris Knight- und John Mellencamp-Manier. Guter Drive, Power, erdige Gitarren, viel "grit"! So wechseln sich weitere erstklassige, forsche Rootsrocker wie beispielsweise das baumstarke "Sooner/later" (stünde auch einem Will Hoge blendend zu Gesicht, tolle Melodie, klasse E-Gitarren), oder das, ein gewisses "Earle meets Springsteen"-Flair aufweisende "Torm apart", mit wundervollen Balladen wie zum Beispiel dem getragenen "Home", das sich im Verlauf seiner 6 Minuten von anfänglicher semi-akustischer Instrumentierung in eine kraftvolle, elektrischen Endphase steigert, dem mit wunderschönen Gitarren und einer starken, "jaulenden" Farfisa-Orgel garnierten, wieder etwas an Springsteen erinnernden "From now on" (eine dunkle, kaum beleuchtete Kneipe, dreckige, staubige Biergläser, stehende, von dicken Rauchschwaden vernebelte Luft, dazu Kerzenlicht - die richtige Umgebung für solch eine Nummer), oder dem über 7-minütigen, rauen, elektrischen, von einem fetten E-Gitarren-Sound geprägten, epischen Rootsrocker "Real gone", ab. “A versatile and confident singer and songwriter”, urteilt das renommierte "No Depression"-Magazin über einen Kasey Anderson, der mit "Nowehre nights" endgültig im Kreis der Elite amerikanischer Singer-Songwriter angekommen ist. Wir sind tief beeindruckt! Das ist allerfeinster Roots-Stoff!

Das komplette Tracklistin:

1 Bellingham Blues - 4:20   
2 All Lit Up - 3:32   
3 Sooner/Later - 3:09   
4 Home - 6:07   
5 Torn Apart - 2:31   
6 Leaving Kind - 4:48   
7 Nowhere Nights - 4:09   
8 From Now On - 5:32   
9 I Was A Photograph - 4:21   
10 Like Teenage Gravity - 4:15   
11 Real Gone - 7:26

Art-Nr.: 6806
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bellingham Blues
All lit up
Sooner/later
Torn apart
From now on
Real gone

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Anderson, Kasey - the reckoning [2007]
Im Jahre 2004 sorgte der junge, damals gerade mal 24-jährige, aus Bellingham/Washington stammende Singer/Songwriter Kasey Anderson mit seinem fulminanten Debut "Dead roses" in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene für geradezu überschwengliche Kritiken und Statements. Jetzt kommt mit "The reckoning" der Nachfolger - und der Bursche bestätigt die damalige, famose Leistung nicht nur, nein, er legt noch einen drauf! Abermals erstklassig und knochentrocken produziert von dem grandiosen Eric "Roscoe" Ambel (langjähriger Gitarrist u.a. der kultigen Del-Lords, von Steve Earle's Dukes und The Yayhoos), der selbstverständlich hier auch die Masse der Gitarrenparts übernommen hat, begeistert Anderson mit einer noch reiferen, noch vielseitigeren und ausgebuffteren Scheibe, deren 10 herausragende neue Songs eindrucksvoll und ohne Ausnahme das ungeheure Potenzial dieses Riesentalents unterstreichen. Das ist geradezu meisterhafte, mit einem herrlich rauen, ursprünglichen Flair behaftete, ausgewogen zwischen dampfenden, straighten Hi-Energy Guitar-driven Roots-Rockern und teils ein wenig psychedelisch angehauchten, folkigen Alternate Country-/Singer-Songwriter-Balladen hin und her balancierende Americana-Musik mit großer Tiefe und Spannung, die einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Spuren von Steve Earle, Chris Knight, Ryan Adams, bei so manchem Rocker auch von John Mellencamp sind unverlennbar. Sogar der zuletzt wieder in bestechender Form in Erscheinung getretene Will Hoge dient als Vergleichsgröße. Kasey Anderson (ausdrucksstarke, herlich angeraute, staubige Stimme) ist ein brillanter Songwriter und Storyteller, der jederzeit in der Lage ist, die Spannung seiner Lyriks auf beeindruckende Art und Weise mit packenden, auch bei den Balladen überaus würzigen, dreckigen, zwanglosen und sehr melodischen Roots(rock)-Arrangements zu veredeln. Völlig zu Recht schwärmt das US Genre-Vorzeigenblatt "No Depression" von einem begnadeten Songwriter "with a real melodic gift" und "darkly rich songs". Nach der ungemein "roughen", aufwühlenden, dreckigen, von kratzigen und verzerrten, massiven E-Gitarren (Neil Young & Crazy Horse lassen grüßen), hintergründigem Piano-Geklimper und düsterem Sprech-Gesang geprägten, sehr dramaturgisch in Szene gesetzten Eröffnungs-Rootsballade "The reckoning", feuert Anderson mit dem abgehenden, knackigen, herrlich melodischen Rootsrock-Kracher "Last thin line" dann eine voller Dynamik und Midwestern-Flair steckende Volldampf-Nummer hinterher, die in bester Mellencamp-/Chris Knight-/Eric Ambel-/Yayhoos-Tradition aus den Lautsprechern bläst. Große Klasse! Nun "brennt" die Hütte, der Motor scheint wie geschmiert zu laufen, doch Anderson schaltet sofort wieder einen Gang zurück und "zwingt" sein Publikum regelrecht zum "Zuhören"! Doch dieser Tempowechsel passt hervorragend ins Bild! Auf dem Programm steht die entspannte, erdige, wunderbare Roots-/Storytelling-Ballade "Don't look back" (tolle Melodie, starke Gitarrenbegleitung von Ambel), die für knisternde Spannung sorgt. Klasse "Reibeisen"-Stimme von Anderson! Anschließend lässt er's wieder krachen: Zunächst mit dem rotzigen, kernigen, von straightem Drumming und prächtigen Acoustic-/E-Gitarren-Riffs angetriebenen, genauso melodischen wie trockenen Roots-/Americana-Rocker "Long way home", und dann mit dem von dreckigen E-Gitarrenläufen bestimmten, einen ordentlichen Drive aufnehmenden, großartigen Rock'n Roll-Feger "Hometown boys", den auch Dan Baird, Ambel und The Yayhoos nicht besser hätten rasuhauen könnten. Im vorgenannten Stil geht's auf gleichbleibend hohem Niveau bis zum Ende der Scheibe, zwischen Balladen und Rockern wechselnd, weiter, sodass schließlich knapp 47 Minuten allerbester, staubig dreckiger, roher Roots-(Alternate Country-/Americana-Mucke zu Buche stehen, die einen Musiker präsentieren, der auf dem besten Weg ist einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden. Hier noch ein paar Zitate der euphorischen US-Presse, die das deutlich unterstreichen: "Anderson's doleful Americana is the melancholy sound of gravel roads and broken-down love" (San Francisco Examiner); "These songs are skilfully heartfelt classics that can rock us as well as bring us tumbling down to earth with a heartbroken thud" (Alt. Country Tab); "Blessed with a deft feel for the poetric parable and a hardscrabble, old soul voice, Mr. Anderson's talent lies in his recognition of the power of the slow burn" (Augusta Chronicle); "The folk-based melodies are solidly arranged, you could teach a songwriting class with it" (nochmals "No Depression")... - all dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Art-Nr.: 5459
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The reckoning
Last thin line
Don't look back
Long way home
Hometown boys
You don't live here anymore

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Anderson, Keith - three chord country and american rock & roll [2005]
Tolles Debut eines der größten, neuen Talente in Nashville! Der in Oklahoma aufgewachsene Keith Anderson, seit über 10 Jahren in den Clubs rund um Nashville aktiv, steht für die neue, einen gewissen rauen, wilden und rebellischen Charme verbreitende, junge Country-Generation, die in Music City zur Zeit ordentlich für Furore sorgt. Der Albumtitel "Three chords country and Americna Rock & Roll" könnte seine Musik kaum besser beschreiben. Anderson gelingt es in beeindruckender Manier Elemente traditioneller Countrymusic mit denen der jungen, modernen, aber auch klassischen amerikanischen Rockbewegung zu paaren, was schließlich in einer Art "modern rockin' New Country" mündet. Musikalisch bedeutet das "big drums", knackige, gut nach vorne gehende Rhythmen und jede Menge "loud guitars"! "This Country music rocks and boogie" - auch dieses Statement trifft es eindeutig! Doch trotz der rockigen Note bilden eindeutig die Countryelemente die musikalische Basis. Es ist und bleibt Country! Wir hören Banjos, Steelguitars, Mandolinen, Dobro, Klavier... - alles, was das Countryherz begehrt, doch dominiert wird der Sound von den massiven E-Gitarren und den kraftvollen Rhythmen. Toll, wenn sich, wie beispielsweise bei dem großartigen Titelstück, zwirbelnde Rock-Gitarren mit schreienden Country-Fiddles duellieren, und dann im Text noch gesungen wird "Crankin' everything from Brooks & Dunn to Aerosmith, out here in the country that's the way we get our kicks"! Sagt doch mehr als eindeutig, wo's lang geht! Auch als Songwriter hat sich Keith Anderson in Nashville längst fest etabliert. Im Jahre 2002 gewann er den renommiertene "10th annual Jim Beam Country Band Search"-Contest, im selben Jahr nahmen George Jones und Garth Brooks das von ihm mit-komponierte Duett "Beer run" auf, welches sogar eine Grammy-Nominierung nach sich zog und im letzten Jahr wählte Gretchen Wilson für ihr mega-erfolgreiches Debutalbum "Here for the party" mit "The bed" ebenfalls eine Keith Anderson co-written Nummer aus. So verwundert es kaum, daß er auch sämtliche Stücke seines eigenen Albums (mit)geschrieben hat, und zwar zusammen mit solch angesagten, in Nashville für das rockige "young Country" zuständigen Songwritern wie Tom Hambridge, Big & Rich's John Rich oder Jeffrey Steele, der das Album zudem produzierte. Sehr stark beispielsweise das riffige, mit klasse im Hintergrund agierendem Banjo angereicherte, ungemein knackige, satte New Country-Stück "Podunk" mit seiner tollen Melodie und der schönen Kombination aus dezenter Steel und fetten Lead Gitarren. Geht prima ins Ohr, rockt und wird gleichzeitig der (Line)Dance-Fraktion gefallen! Oder der lustige Party-Heuler und Stimmungsmacher "Wrap around", der wohl sämtliche Roadhouses und Truckstops der Nation ordentlich in Schwung bringen sollte. Ein/zwei verdiente Feierabend-Biere intus und diese Mucke... - wer dann nicht mitgrölt, ist definitiv eine Spaßbremse! Toll auch die, wiederum sehr knackige, von fetten E-Gitarren und treibendem Schlagzeug gut in Fahrt gebrachte, rockin' New Country-Nummer "XXL", die ein gewisses Honky Tonk-/ Southern-/ Boogie-Flair nicht leugnen kann, ebenso wie die rockige, wieder schön satt instrumentierte Midtempo New Country-Nummer "Pickin' wildflowers". Banjo und Mundorgel bilden hier eine willkommene Ergänzung zu den massiven E-Gitarren und der jederzeit spürbaren "Young and Wld"-Atmosphäre. Weitere Knüller: Das etwas lockerere, mit frischer Mandoline und schöner Steel angereicherte, sehr melodische "Every time I hear your name", der wieder richtig Stimmung machende "Beer-drinkin"" New Country-Rocker "Stick it" mit seiner klasse Melodie, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, voller herrlicher Slide-Gitarren steckende, an der Schnittstelle Brooks & Dunn / Montgomery Gentry angesiedelte, leicht southern-getränkte Countryrocker "Plan B", usw., usw.! Moderne, den Nerv der Zeit treffende, erstklassige, etwas raue, die junge, rockende Country-Generation repräsentirende, kräftige Country-Sounds, etwa in der Schnittmenge Big & Rich, Keith Urban und Montgomery Gentry liegend. Hat Biß, Drive und Tradition! Stark!

Art-Nr.: 3268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Angel Band - bless my sole [2010]
Großartiges Sextett um die drei exzellenten Sängerinnen Kathleen Weber, Aly Paige und Nancy Josephson, die sich in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene in den vergangenen Jahren eine riesige Fangemeinde erspielt haben. Die "Angel Band" spielt eine erdige Mischung aus Roots-, Folk-, Country,-Americana-, Blues-, Soul-, Grass-, TexMex-, und Gospel-Elementen, weit ab vom Glamour Nashville's. Sehr kraftvoller Gesang, wobei sich die Drei beim Lead-Gesang ausgewogen untereinander abwechseln, mit tollen Harmmonies, eingepackt in sehr rootsigen, ungeschliffenen, natürlichen Arrangements, mal akustisch, mal semi-akustisch, und mal von feurigen, dreckigen E-Gitarren durchzogen. Von rauen Roots-/Americana-Rockern bis zu grassigen Sachen ist alles vertreten, was das Americana-Herz begehrt. Sehr abwechslungsreich! Wirkt zuweilen wie eine tolle Mischung aus den Indigo Girls, weiblichen CSN&Y, The Band, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, ein paar Lucinda Williams'- und folkig bluesige Bonnie Raitt-Splitter eingestreut, und sehr rootsigen Dixie Chicks. Apropos: Chicks: Co-produziert, und ein paar exzellente Lap Steel- und Gitarren-Einlagen eingestreut hat Natalie Maines' Vater, die texanische Toots-Ikone Lloyd Maines. Neben der äusserst kompetenten Begleitband der Damen, tritt auch der legendäre Roots-Gitarrist David Bromberg mit ein paar bemerkenswerten Einlagen in Erscheinung (er ist mit Angel Band-Sängerin Nancy Josephson verheiratet), ebenso wie Bukka Allen am Akkordeon. Die Angel Band ist in der jungen Vergangenheit schon bei fast allen großen, renommierten Genre-Festivals aufgetreten, vom Merlefest bis Bonnaroo, wo sie jeweils begeistert gefeiert wurde. Hört man "Bless my sole", weiss man warum! Nancy Josephson sagt über die Musik der Band: “Our songs speak to who we are as a band: strong, grateful and full of power.” Und Engel lügen bekanntlich nicht! Prächtiger, vielseitiger, hochklassiger Roots-/Americana-Stoff!

Das komplette Tracklisting:

1 Hope is On the Way - 3:58   
2 Same Boat - 3:29   
3 Didn't See It Coming (When the Levee Broke) - 4:35   
4 King of Nothing - 4:35   
5 Long Gone Got Away Lucky - 4:14   
6 (I Feel) Lucky - 3:51   
7 Boots of Guadalupe - 4:31   
8 Fly Away Home - 4:26   
9 Don't Let Me Down - 3:41   
10 Black Tar Sway - 3:27   
11 Deeds We Have Done - 3:28   
12 Go Ahead and Go - 4:49   
13 Bless My Soul - 6:00

Art-Nr.: 7035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hope is on the way
Didn't see it coming (when the levee broke)
Long gone got away lucky
Boots of Guadalupe
Fly away home
Go ahead and go

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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Baird, Rob - wrong side of the river [2016]
Drittes, wundervolles, ja geradezu umwerfendes Album des aus Memphis stammenden, heute aber in Texas lebenden Rob Baird. Welch eine Wonne! Hinreissender, genauso prächtig groovender, wie traumhaft melodischer Red Dirt Roots-, Americana- und Countryrock, der zu dem besten gehört, was das Genre zu bieten hat. Die Songs sind fantastisch! Vier Jahre war Rob Baird in sich gekehrt, um sich in seiner typischen Art mit aktuellen Dingen des Lebens wie Trubel, Ausdauer, Einsamkeit, Zurückweisung oder Depression thematisch in seinen neuen Songs auseinander zu setzen und betrieb damit auch ein wenig Selbstfindung in eigener Sache. "Wrong Side Of The River" heißt seine neue Scheibe und führt den Weg seiner beiden schon extrem starken Vorgänger konsequent fort. Das Album ist erneut ein zehn Stücke umfassendes, kleines Meisterwerk geworden, das einen von vorne bis hinten mit seiner Magie gefangen hält. Baird hat die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Scott Davis beendet und in Brian Douglas Philipps, einen neuen Multi-Instrumentalisten (guitars, keys, pedal steel, harmony vocals) als kongenialen Partner an seiner Seite gewonnen, der als Mitspieler, Songwriter und Produzent einen erheblichen Beitrag zu dem herausragenden Gesamtergebnis geleistet hat. Die Musikerriege wurde zu früher komplett ausgetauscht und bewegt sich diesmal mit Jacob Hilddebrand (guitars, banjo), Z Lynch (bass, harmony vocals), Fred Mandujano (drums, percussion) und Jamie Harris (harmony vocals) in einem recht überschaubaren, aber umso kompetenteren Rahmen. Beim Songwriting ist aus älteren Tagen nur Rick Brantley als Co-Writer bei einem bärenstarken "Oklahoma" übrig geblieben (unglaublich melodischer, dennoch herrlich "gritty" und mit einem von effektvollen Gitarren- und Keyboard-Klängen und einem tollen Drive nach vorn getriebener, flüssiger Red Dirt Country-/Americana-Rocker),ansonsten assistierten Douglas Philipps und Leute wie Ruston Kelly und Ben Danaher. Am typischen Rob Baird-Stil, einer dezent melancholisch und introvertiert klingenden Melange aus Country, Red Dirt, Americana und Roots Rock, wurde aber so gut wie nichts verändert. Gut so! Schon das Auftaktstück "Ain't Nobody Got A Hold On Me" (unterkühlte Retro Bariton-E-Gitarre, tolles Solo, hallende Orgel-Untermalung) mit seinen atmosphärischen Stimmungs- und Tempowechseln (starker Powerrefrain) lassen einen tief in Bairds Seelenleben eintauchen. Hat irgendwie den Vibe eines jungen Rodney Crowell. Ganz toller Song! Danach "bettelt" Rob in der mit wundervoller Steelguitar verzierten flockig, flotten Countryrocknummer "Mercy Me" hingebungsvoll um Verzeihung (tolles Steel-/Barotone Guitar-Zusammenspiel, traumhafte Melodie). Einer der wichtigsten Co-Writer dieses Albums ist der texanische Songwriter Mando Saenz. Der liefert in seiner unkonventionellen, rootsigen Manier die Ideen und Texte sowohl für das brillante, dezent Rockabilly-umwehte "Pocket Change" als auch für die edle, ruhige, staubige, dabei wunderschöne Americana-Ballade "Horses" (tolle Akustikgitarre). Zwei absolute Highlights! Herrlich auch die wunderbare, reduzierte Ballade "Run Of Good Luck", bei dem sich die Instrumente wie Piano, Steel und Akustikgitarre sehr erhaben miteinander verbinden. Großartig hier zudem der Baird assistierende, texanisch gefärbten Harmonie-Gesang von Jamie Harris. Der Titeltrack "Wrong Side Of The River" begeistert mit leicht psychedelischem Teint, in einem klasse, ein wenig an Jason Isbell erinnernden Rootsrock-Ambiente mit kernigen Gitarren und Robs exzellenter Gesangsleistung. Das eingängige, mit einem sehr melodischen Refrain ausgestattete "Mississippi Moon" wäre wohl eine potentielle Cover-Option für die Eli Young Band. Am Ende sinniert Baird voller Melancholie in "When I Go", was wohl passieren würde, wenn er fortgeht. Die dritte Fremdkomposition des Werkes "Cowboy Cliche" (Orgel, E-Gitarren-Fills, dezente Bläser), von dem bei Carnival Music unter Vertrag stehenden Songwriter Peter Hultquist, räumt mit Cowboy-Klischees auf und beendet sehr atmosphärisch und ruhig ein weiteres hervorragendes Baird-Exemplar. "Wrong Side Of The Rive“ ist eine erneute absolute Glanzleistung des Protagonisten. Möge Rob Baird sich vielleicht in seinem Gefühlsleben auf der f"alschen Seite des Flusses" wähnen, so hat er musikalisch längst den richtigen Weg eingeschlagen. Welch ein beeindruckendes Teil. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Nobody Got a Hold on Me - 3:50
2. Mercy Me - 3:47
3. Pocket Change - 3:56
4. Run of Good Luck - 3:45
5. Wrong Side of the River - 4:28
6. Oklahoma - 3:38
7. Horses - 4:25
8. Mississippi Moon - 3:39
9. When I Go - 4:26
10. Cowboy Cliche - 4:48

Art-Nr.: 9179
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't nobody got a hold on me
Mercy me
Run of good luck
Wrong side of the river
Oklahoma
Horses
Mississippi moon

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Balsam Range - five [2014]
"Amazing"! Mit diesem schlichten Ausdruck der Begeisterung umschreibt ein amerikanischer Fan die Klasse dieses wunderbaren Albums. Balsam Range, ein umwerfend musikalisches Quintett gestandener Genre-Größen aus North Carolina (die einzelnen Mitglieder arbeiteten schon mit unzähligen Ikonen der Szene wie Ricky Skaggs, Rhonda Vincent, Vince Gill, Marty Stuart, Doyle Lawsen, Jerry Douglas, George Jones, Tony Rice, und, und, und, zusammen), die mit ihrem fünften Album eine geradezu brillante Vorstellung ihrer hinreissend schönen Musik zwischen Bluegrass und Acoustic Country abliefern, mit dem Spirit der "beautiful Southern Appalachian Mountains". Wir erleben aussergeöhnliche instrumentelle und gesangliche Fähigkeiten, die sich in all ihrer Reinheit und Natürlichkeit in perfekter Harmonie miteinander verbinden. Herrlich! Die Band legt ungemein viel Wert auf ddie Songs, das Songwriting und die Melodik. Nichts wirkt irgendwie wirre oder gar überdreht und dennoch spürt man die pure Spielfreude der Band und das Können jedes Einzelnen. Klare Songstrukturen stehen im Mittelpunkt, genauso wie Tradition und pure Country-Wurzeln, genauer gesagt Southern Country-Wurzeln. Der natürliche "smell" dess Südens ist allgegenwärtig. Alles wirkt gepflegt, gediegen und melodisch, gleichzietig rootsig und natürlich. Bärenstark beispielsweise der Opener "Moon over Memphis", eine herrlich bluesige, soulige Grass-/Acoustic Country-Nummer mit tollen Soli aller beteiligten Musiker (Fiddle, Banjo, Mandoline, Gitarre), die herrlich lockere und flockige Acoustic Country-Nummer "Chasing someone else's dreams" mit ihren grandiosen Harmonies und der prächtig dahin fliessenden, ins Ohr gehenden Melodie (tolles Dobro- und Mandolinen-Spiel), das von Walt Wilkins und Billy Montana komponierte, traumhaft melodische, ungemein frisch rüberkommende "Songs I've song" (akustischer Midtempo-Country vom Allerfeinsten), oder die alte Mickey Newbury-Nummer "The future's not what it used to be" mit ihrem herrlichen Retro Gram Parsons-/Flying Burrito Brothers-Flair (großartige Pedal Steel-Ergänzungen). Enthält zudem noch zwei hinreissend schöne Coverversionen des John Denver-Klassikers "Matthew" und des alten, unvergessenen, von Bob McDill und Dan Seals (für letzteren war es ein Riesen-Hit) geschriebenen Knüllers "Everything that glitters (is not gold)". "It's like you took all the true bluegrass roots of that style of music and put a pinch of true southern country in a jar, shook it up, and out came this blend called 'Balsam Range', führt der eingangs erwähnte U.S.-Fan weiter aus. Besser kann man es nicht ausdrücken. Dieses Werk wird bei der Nominierung der besten Bluegrass-/Acoustic Country-Alben des Jahes wohl ein gewaltiges Wörtchen mitreden. Eine absolute Wonne für die Genießer feinster Bluegrass-Musik, aber auch für die Fans akustisch gespielter, reiner Ceuntrymusic. Wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. Moon Over Memphis - 4:27
2. Chasing Someone Else's Dreams - 3:34
3. From A Georgia Battlefield - 4:57
4. Stacking Up The Rocks - 2:30
5. Monday Blues - 2:00
6. Songs I've Sung - 3:48
7. Too High A Price To Pay - 2:41
8. The Future's Not What It Used To Be - 4:12
9. Don't Watch These Tears - 2:21
10. I Spend My Days Below The Ground - 3:51
11. Backdraft (You Light It, You Fight It) - 2:53
12. Matthew - 3:40
13. Everything That Glitters (Is Not Gold) - 4:33

Art-Nr.: 8621
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Moon over Memphis
Chasing someone else's dreams
Songs I've sung
Too high a price to pay
The future's not what it used to be
Matthew
Everything that glitters (is not gold)

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Baxley, Kirk - the pain we bring [2017]
Bärenstarkes CD-Debüt von Kirk Baxley. Die Zeiten, wo im Red Dirt-Genre die neuen Scheiben und Bands wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, gehören leider mittlerweile der Vergangenheit an, auch wenn natürlich die Aushängeschilder des Genres durchaus weiter präsent sind. Man freut sich aber um so mehr, wenn dann plötzlich unverhofft, richtig starke neue, recht unbekannte Interpreten auftauchen, wie es jetzt mit Kirk Baxley und seinem ersten Longplayer "The Pain We Bring" der Fall ist. Der Musiker aus Belton, Texas, mittlerweile zwischen dem Lonestar State und Nashville viel hin und her pendelnd, hat nach zwei Kurz-EPs, unter Regie der Novel Music Group und dem bekannten Smith Entertainment Vertrieb zum ersten großen Wurf ausgeholt. Ein ganz starkes Werk. Der Independant-Produzent Chad Mauldin hat ganze Arbeit geleistet und ein wunderbar transparent klingendes Werk, bestehend aus zwölf fein instrumentierten und sehr melodisch inszenierten Tracks geschaffen. Nicht zu vergessen der Protagonist Kirk Baxley, der mit einer sehr angenehmen und variablen Stimme gesegnet ist (Richtung Mike Eli, Wade Bowen, Don Henley), und ein Händchen für gutes Songwriting besitzt (alle Stücke selbst komponiert, nur 2x mit Cameron Nelson als Co-Schreiber). Der von einer flockigen E-Gitarre angetriebene, rhythmische Opener "Small Town" erinnert unmittelbar an Sachen von Bands wie der Eli Young Band oder No Justice, und macht sofort Lust auf mehr. Herrlich dann das atmosphärische countryeske Titelstück, das mit seiner wimmernden Steelgitarre (fast in allen Stücken präsent, Milo Deering ist in den Credits aufgeführt) und den dezenten Mandolinentupfern zu gefallen weiß. Das wieder mit kratzig rockiger E-Gitarre (dazu tolles heulendes Slide-Solo) und leiernder Steel ausgestattete "Bringing Her Back" erinnert an Großtaten eines Wade Bowen. Als Single wurde aber zunächst die Nashville-taugliche New Country-Nummer "Moving On" (typischer Powerrefrain, klasse E-Kurz-Solo) auserkoren. Mit "If Only" (mit herrlicher Mandoline), "Leaving" (knarzende Dobro und Fiddle), "A Better Man" (Fiddle, Steel, herrlicher Countryschwofer) oder dem melancholischen Finale mit "This Love Will Last" (schöne southern-mäßige E-Gitarren-Zwischenpassage) beweist Baxley auch sein Gespür für kitschfreie, aber durchaus berührende Balladen. Weitere Highlights sind Lieder wie das grassige "Do You Think Of Me (Constantly)" oder das wunderbar, texas-typische Duett mit der grandios singenden Kylie Frey bei "Cold As A Stone", wie man es von Kacey Musgraves und Josh Abbott im Gedächtnis hat. Auch das radio-taugliche "Afraid Of Her Tears" (Richtung Eli Young Band, No Justice), hat Ohrwurmqualitäten. So verwundert es nicht, dass Kollegen wie Aaron Watson ("Kirk paints his own picture by pouring nothing but heart and soul into his songs") und Bri Bagwell ("I was blown away by the range of tunes and the depth of songwriting on this record, I can't wait to witness the success of the release") Kirk Baxley mit Lob nahezu überschütten. Der Schmerz, den Kirk Baxley mit seinem Debüt "The Pain We Bring" verbreitet, beschränkt sich wohl eher auf textliche Elemente in seinen z. T. Gänsehaut verbreitenden, als auch herzzerreißenden Balladen auf diesem Werk, ansonsten dominiert hier die große Freude, mit ihm einen saustarken, frisch klingenden und höchst kreativen Interpreten in der Red Dirt-Szene begrüßen zu dürfen. Eine exzellente Leistung, die schon jetzt Lust auf Mehr macht! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Small Town - 3:47
2. The Pain We Bring - 3:43
3. Bringing Her Back - 3:26
4. If Only - 3:39
5. Moving On - 3:03
6. Do You Think Of Me (Constantly) - 3:35
7. Cold As A Stone - 4:45
8. Leaving - 3:29
9. Afraid Of Her Tears - 3:33
10. A Better Man - 5:25
11. Don't Stop Loving Me - 3:50
12. This Love Will Last - 3:30

Art-Nr.: 9503
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The pain we bring
Bringing her back
If only
Do you think of me (constantly)
Afraid of her tears
Don't stop loving me
This love will last

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