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Adams, Ryan - prisoner [2017]
Was ist dieser Bursche in der Lage für fantastische Songs zu schreiben und zu performen. "Prisoner" ist das nächste Meisterwerk des charismatischen Ryan Adams, mit dem er in 12 brillanten Songs die schmerzhafte Trennung von seiner ex Ehefrau, der Sängerin Mandy Moore zu verarbeiten versucht. Die wunderbaren, prächtig ins Ohr gehenden, voller Emotionen steckenden Lieder kommen mal ordentlich rockig ("Do you still ove me?"), dann wieder ruhig und entspannt ("To be without you"), üben stets eine regelrechte Faszination aus. Adams' Songwriting ist phänomenal. Geschickt pendelt er zwischen Americana, Alternate Country, Rock und einer gediegenen Portion Heartland Rock hin und her, wobei bei einzelnen Tracks sogar ein Hauch von Springsteen wahrnehmbar zu sein scheint (z. B. "Haunted house" und "Outbound train"), was Ihm aber sehr gut zu Gesicht steht. Ryan Adams ist ein ganz Großer seiner Zunft, das beweist er mit "Prisoner" einmal mehr mit allem Nachdruck. Er ist in herausragender musikalischer Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Do You Still Love Me? - 3:59
2. Prisoner - 3:11
3. Doomsday - 3:01
4. Haunted House - 2:42
5. Shiver And Shake - 3:05
6. To Be Without You - 3:21
7. Anything I Say To You Now - 4:50
8. Breakdown - 4:00
9. Outbound Train - 4:21
10. Broken Anyway - 2:57
11. Tightrope - 3:56
12. We Disappear - 3:29

Art-Nr.: 9386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bentley, Dierks - riser [2014]
Phantastisches, neues Album des Mannes aus Phoenix/Arizona! Enthält den neuen Hit "I hold on". Bentley ist in blendender Verfassung. Seine einzigartige Verknüpfung von "classic country songwriting, influences of bluegrass instrumentation and the energy of rock & roll" war nie besser. Dierks Bentles hebt sich mit seinem unverkennbaren Stil wohlwollend von den meisten Mainstream-Künstlern Nashville's ab und wirkt trotzdem überaus vertraut. Sicher einer der Faktoren für seinen großen Erfolg. Die Songs des neuen Album liegen vorwiegend im Midtempo-Bereich und sind wunderbar knackig in Szene gesetzt. Das größte Plus aber sind die herrlichen, ins Ohr gehenden Melodien. Es ist ein wahrer Ohrenschmaus, der uns hier angeboten wird. Grandiose New Country-Musik der Güteklasse 1A, von der man gar nicht genug bekommen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Bourbon In Kentucky - 3:45
2. Say You Do - 3:39
3. I Hold On - 4:39
4. Pretty Girls - 3:38
5. Here On Earth - 4:24
6. Drunk On A Plane - 4:14
7. Five - 4:45
8. Riser - 4:10
9. Sounds Of Summer - 3:22
10. Damn These Dreams - 3:25
11. Back Porch - 3:11
12. Hurt Somebody - 2:57

Art-Nr.: 8483
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Boland & The Stragglers, Jason - comal county blue [2008]
Dieser Jason Boland und seine Stragglers werden immer besser! Das neue Album der großartigen Truppe aus Oklahoma ist abermals ein Pracht-Teil geworden! "Whether it's called Texas, Country, Countryrock, Americana, or Red Dirt, everyone can agree that Jason Boland is rightfully at the top of the movement", heißt es in einem U.S.-Statement bezüglich "Comal county blue". Keine Frage, Boland und die Jungs sind auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Ihr "twangy, genuine Hardcore Texas Country" mit dieser großartigen Prise Southern- und Outlaw-Flair wirkt zwanglos, locker und unverfälscht, und klingt dabei reifer als je zuvor. Auch Boland's Gesangsperformance war nie besser. In seiner Stimme liegt eine wunderbare, lässige und authentische "Laid back"-Natur, die überaus angenehm rüberkommt. Dazu hat er das "Glück", eine Band mit dermaßen exzellenten Musikern neben sich zu wissen, die jederzeit in der Lage ist, mit der optimal auf ihn zugeschnittenen Begleitung zu glänzen. Alles sind große Könner, die aber ihre individuelle Klasse stets in den Dienst der Band stellen und in einem traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel kanalisieren. Kein Wunder, bei rund 200 Gigs im Jahr versteht man sich irgendwann blind. Einen nicht unerheblichen Anteil am so überzeugenden Gelingen dieses Albums hat Texas-Ikone Lloyd Maines (die Stragglers arbeiteten bereits bei "Pearl snaps" und "Truckstop diaries" mit ihm zusammen), der das Werk ungemein lebendig und in einem klasse Sound produziert hat. Zudem unterstützt er die Stragglers zuweilen an der akustischen Gitarre und mit seinem umwerfenden Spiel an der Pedal Steel. Apropos Steel: Die Arrangements bestehen vorwiegend aus kompakten akustischen und elektrischen Gitarren sowie einer präzise und effektiv agierenden Rhythmus-Sektion, die immer wieder, je nach Stimmung und Thematik der jeweiligen Songs, mit hervorragenden Fiddle-, Piano-, Mandolinen-, Dobro-, Banjo- oder eben Steelguitar-Klängen ergänzt werden. Mit dem fantastischen Outlaw-Countrysong "Sons and daughters of dixie", einer fabelhaften Würdigung an die Leute in Louisiana, die sich vor 3 Jahren durch den verheerenden Hurricane "Katrina" nicht haben unterkriegen lassen und mit einem unbändigen Willen an einer neuen Existenz arbeiten, starten Boland und seine Freunde in dieses klasse Album. Die Nummer besticht, zur Thematik passend, mit einem tollen Southern-Groove und einem unwiderstehlichen, leicht rockigen Outlaw-Feeling. Kraftvolle Rhythmik, würzige E-Gitarren mit schönen Fiddle-Ergänzungen, eine lässige Banjo-Untermalung und hervorragende Melodik bilden die vorzüglichen Rahmenbedingungen dieses astreinen Openers. Nicht minder stark geht's mit dem knackigen, auf absolut traditionellen Countryelementen basierenden, gut gelaunten, frischen Countryrocker "Down here on earth" weiter, der mit seinen sirenenartigen Fiddles, den kernigen E-Gitarren-Riffs, klimpernden Piano-Fills und der tollen Roadhouse-Atmosphäre nicht nur die Besucher einschlägiger Honky Tonks in die richtige Stimmung versetzen dürfte, sondern auch der ideale Begleiter einer gepflegten Cabriofahrt entlang sonnenüberfluteter, texanischer Highways wäre. Feines "Red Dirt"-Flair! Völlig locker und entspannt, mit herrlicher Steelguitar-Begleitung und feinen Fiddlelinien begegnet uns die Band in dem traumhaften Titelsong "Comal County blue", der bereits voller Elan in die oberen Regionen der "Texas Music Charts" stürmt. Frischer, flockiger, zeitloser, unverfälschter Texas Country vom Allerfeinsten! Tolle Melodie! Eine Wonne! "Red Dirt"- und Outlaw-Feeling, dazu ein dezentes Southern-Flair und deutlich mehr Staub gibt's bei dem anschließenden, dynamischen "Something you don't see everyday" zu verspüren (hat eine gewisse Nähe zu Waylon Jennings, klasse Gitarren, schönes Ghost Town-/Western-Feeling), während sich Boland mittels der autobiografischen, sehr bewegenden Country-Ballade "Bottle by my bed" mit seinem einstigen Alkoholproblem auseinandersetzt. "The party's not over" bietet dann puren Honky Tonk-Country ala Dwight Yoakam, Alan Jackson, George Strait, Kevin Fowler, Mark Chesnutt, und wie die geliebten Neo-Traditionalisten alle heißen (tolle Steel), das von Boland und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) geschriebene "Alright" ist ein traditionell verwurzelter, geradliniger, erstklassiger Countryrocker, das gemeinsam mit Jackson Taylor komponierte "God is mad to me" liegt in etwa auf der Ebene eines Billy Joe Shaver und mit dem prächtigen, abschließenden Outlaw-Countryrocker "Outlaw Band", einer Nummer der kürzlich verstorbenen "Red Dirt"-Legende Bob Childers" (furioser Fiddle-Drive, klasse Riffs, großartige Melodie, exzellente Fiddle-, Mandolinen-, Dobro-Soli), gibt die Truppe nochmal alles. Vielleicht ist der Songtitel dieser Nummer auch irgendwie bezeichnend für Jason Boland & the Stragglers, denn sie sind durchaus so etwas wie eine "ramblin' and rockin' Outlaw Band"! Wie dem auch sei, "Comal County blue" jedenfalls ist erstklassiger, mit durchweg großartigen Songs gespickter Texas Country mit einem Schuß Southern-, Red Dirt- und Outlaw-Feeling, der diese "Oklahoma-Boys" in einer Bomben-Form präsentiert. Große Klasse! Kommt im feinen Digipack mit 12-seitigem Booklet, inklusiver aller Songtexte!

Die Tracklist:

1 Sons and Daughters of Dixie - 3:48   
2 Down Here on Earth - 3:04   
3 Comal County Blue - 4:01   
4 Something You Don't See Everyday - 4:04   
5 Bottle by My Bed - 5:13   
6 The Party's Not Over - 3:46   
7 If It Were Up to Me - 3:56   
8 May Not Be Love - 3:43   
9 No Reason Being Late - 3:12   
10 Alright - 3:04   
11 God Is Mad at Me - 4:11   
12 Outlaw Band - 5:04

Art-Nr.: 5943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sons and daughters of dixie
Down here on earth
Comal County blue
Bottle by my bed
If it were up to me
Outlaw Band

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Earle, Steve - terraplane [2015]
Steve Earle & The Dukes mit einem hervorragenden. neuen Album! Mit "Terraplane" widmet sich die Roots-Ikone seinen Blues-Neigungen und führt seine Fans auf eine großartige Reise in die Gefilde des "down 'n dirty roots blues". Die Einflüsse reichen von Robert Johnson bis Lightnin' Hopkins. Aufgenommen in Nashville's "House Of Blues"-Studios umschreibt der "American Songwriter" das Album so: "'Terraplane' is a raw and dirty affair sonically, and moves from acoustic East Texas blues numbers to boogie-rock to early Stones-type ballads, with one spoken-word piece in iambic pentameter thrown in for good measure." Sehr treffend ausgedrückt. Produziert hat das Werk im übrigen R.S.Field (u.a. Buddy Guy, John Mayall). Steve Earle kann auch den Blues - eindeutig! Beeindruckend! Ganz starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Baby Baby Baby (Baby) - 3.37
2. You’re The Best Lover That I Ever Had - 4.07
3. The Tennessee Kid - 4.05
4. Ain’t Nobody’s Daddy Now - 2.29
5. Better Off Alone - 4.26
6. The Usual Time - 2.59
7. Go Go Boots Are Back - 3.33
8. Acquainted With The Wind - 2.20
9. Baby’s Just As Mean As Me - 2.35
10. Gamblin’ Blues - 2.04
11. King Of The Blues - 3.51

Art-Nr.: 8792
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hoge, Will - the wreckage [2009]
Baumstarkes, neues Album von Will Hoge! Roots-/Heartland-/Americana-Rock "with a southern croon" vom Allerfeinsten! Der in Nashville lebende, amerikanische Songwriter hatte ja bereits mit dem Vorgängerwerk "Draw The Curtains", wie auch mit seinen übrigen Veröffentlichungen schon ganz exzellente Kost serviert und ist von uns und den Kritikerscharen zurecht mit Lobeshymnen überschüttet worden. Also beste Vorraussetzungen, um sich mit einem weiteren Silberling in der ganz oberen Riege seiner amerikanischen Kollegen zu etablieren. Doch leider sollte zunächst ein persönlicher Schicksalsschlag Hoge übel mitspielen. Während der Aufnahmen zu seinem neuen Album fuhr Hoge nach getaner Arbeit abends mit seinem Roller nach Hause und wurde von einem Van, der seine Bahn kreuzte, "volle Kanne" erfasst. Schwer blutend, mit mehreren Knochenbrüchen und zeitweise erblindet musste sich Hoge einem mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt unterziehen. Die Rehamaßnahmen dauern bis zum heutigen Tage an. Damit hatte es sich mit "The Wreckage" (der Titel entstand in Anlehnung an seinen Unfall) erst einmal erledigt. Die Arbeiten waren zu diesem Zeitpunkt gerade zur Hälfte abgeschlossen. Dieses Ereignes bescherte Hoge, laut eigener Aussage, eine vllkommen veränderte Lebenseinstellung. Es setzte ein regelrechter Lernprozess ein. Für ihn, der eigentlich in achtzehn Jahren keinen Tag ohne Musik verbracht hatte, lag jetzt der Fokus komplett auf der persönlichen Genesung und dem Wohlbefinden seiner Familie. Acht Monate nach dem Unfall jedoch ging es dann, mental gestärkt, endlich zurück ins Studio, um das begonnene Werk zu vollenden. Und es ist ein absoluter Knaller geworden. Im Vergleich zum erfolgreichen Vorgänger wurde zwar personell nur marginal geändert (Ken Croomer und Charlie Brosco, die auch das kürzlich erschienene, klasse Album der Southern Rocker SwamDaWamp produzierten, sassen erneut an den Reglern; die meisten Musiker, wie u.a. Pat Buchanan, Ban Baird, Ken Croomer, Tim Marks, sind abermals mit von der Partie), das Ergebnis aber gestaltet sich noch einen Tick stärker als zuletzt und dank Hoge's, aus besagten Gründen sehr emotionaler Hingabe, um ein Vielfaches intensiver. Das ist schon eine Pracht-Leistung, die er hier abliefert. Tolles Songmaterial, mit saftigen, Gitarren-orientierten Arrangements, zumeist voller Kraft und mit gutem Drive, unterbrochen von der ein oder anderen Ballade, alles ungemein melodisch. Das Album startet mit dem flockig, aber knackig instrumentierten "Hard To Love", ein Stück in bester Bob Seger-Tradition im gehobenen Midtempo, mit einer klasse Pianountermalung, toller Melodieführung und einem starken Bariton-E-Gitarren-Solo. Weiter geht es in deftiger John Mellencamp-Manier mit dem schroffen, geradlinigen, einen tollen Drive aufbauenden, gnadenlos starken Roots-Rocker "Long Gone" (fettes Drumming, kreischiges E-Gitarren-Solo), der einmal mehr die ungeheure Vielseitigkeit Hoge's beweist. Hier geht's richtig zur Sache! Im Titelsong "The Wreckage" entladen sich dann alle erlebten Geschehnisse auf beeindruckende Weise, ohne dabei textlich auf das Vorgefallene einzugehen. Selten hat man Hoge so intensiv, introvertiert, emotional und doch voller kühler Melancholie singen gehört (ein wenig an Radney Foster und Kevn Kinney erinnernd), wie bei diesem Track. Eine dumpfe Akustikgitarre, ein dezentes Piano und eine kalt hallende Steelgitarre erzeugen eine ganz besondere, regelrecht mitfühlende Atmosphäre. Das ist große und bewegend performte Musik. Mit "Favorite Waste Of Time", "Even If It Brakes Your Heart" (mit dezentem Petty'schen "Into The Great Wide Open"-Flair) und "Highway Wings" bewegt sich Will in luftig instrumentierten, genauso knackigen, wie melodischen, rootsigen Mellencamp-/Chris Knight-Gefilden. Das atmosphärische "What Could I Do" steckt wieder voller eigenwilliger Melancholie, die von Jen Gunderman beigesteuerten Mellotron-Töne erzeugen Gänsehaut. Zusammen mit der bezaubernden Ashley Monroe (singt im Stile einer jungen Dolly Parton) präsentiert Hoge im Duett bei der wundervollen Ballade "Goodnight / Goodbye" entspannte, sehr melodische, großartige (Alternate)Countrymusic. Sein alter Weggefährte Dan Baird zupft hier die High String Guitar. Diese etwas besinnlichere Phase wird dann mittels "Just Like Me", einem forschen Rootsrocker an der Schnittstelle zwischen Neil Young und John Mellencamp, wieder abgelöst. Klasse hier das psychedelisch angehauchte, raue E-Gitarren-Solo von Pat Buchanan. Nach dem entspannten, wunderschönen "Where Do We Go From Now", kommt das wieder voller Atmosphäre steckende, balladeske "Too Late Too Soon", eindrucksvoll mit Gitarren (Southern Rock-kompatibles E-Gitarren-Solo), dumpfen Cello- und Bläsertönen in Szene gesetzt, sogar mit ein wenig Black Crowes-Flair rüber. Ein hervorragendes Album-Finale! Eigentlich ist Will Hoge's neues Werk angesichts der Vorgeschichte als reinstes Wunder zu bezeichnen. Woher dieser Musiker, der scheinbar wirklich am Rande des Ablebens taumelte, innerhalb so kurzer Zeit wieder die Kraft und Ideen zu solch einem starken Album schöpfte, verdient höchste Anerkennung und uneingeschränkten Respekt. Will Hoge hat sich mit diesem Werk endgültig in die Regionen der hier beschriebenen Bezugsgrößen katapultiert. Dieser Singer/Songwriter kann dem Vergleich mit den Mellencamps, Pettys Chris nights, Bob Segers, Dan Baidrs & Co. locker standhalten. Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und wünschen Will Hoge, auch wenn es sich im Fall von "The Wreckage" (das Wrack) schon fast makaber anhört, für seine zukünftige Entwicklung musikalisch weiterhin "Hals- und Beinbruch". Aber es wird schwer, dieses Werk zu toppen. Die Messlatte liegt verdammt hoch. Exzellenter Rootsrock-/Heartland-Rock-/rockin' Americana-Stoff (roadside Americana with the glory of Rock'n Roll", wie es ein U.S.-Kritiker nennt) zum Genießen, aufgemacht im feinen Digipack inkl. eingelegtem Faltblatt mit allen Texten und Infos! Brillant! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hard to Love - 3:23   
2 Long Gone - 2:51   
3 The Wreckage - 3:33   
4 Favorite Waste of Time - 3:11   
5 Even If It Breaks Your Heart - 3:43   
6 What Could I Do - 4:28   
7 Goodnight/Goodbye - 4:24   
8 Just Like Me - 3:28   
9 Highway Wings - 3:24   
10 Where Do We Go from Down - 3:45   
11 Too Late Too Soon - 4:03

Art-Nr.: 6567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to love
Long gone
Favorite waste of time
Even if it breaks your heart
Goodnight / goodbye
Just like me

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Isbell and the 400 Unit, Jason - the nashville sound [2017]
Dieser Mann ist phänomenal! Das neue Werk von Jason Isbell und seiner Band The 400 Unit ist erneut ein kleines Meisterwerk geworden. Mit hinreissendem Songmaterial (teils wundervoll entspannt, teils in kernigen Rocksphären, die gar an seine alten Drive-By Truckers-Tage zu erinnern scheinen) voller herrlicher Melodien im Gepäck, begibt sich Isbell auf eine unwiderstehliche Resie durch die Roots- und Americana-Landschaften des amerikanischen Südens. "The Nashville Sound" wurde in Nashvilles legendärem RCA Studio A aufgenommen und erneut produzert vom Grammy-dekorierten Meisterproduzenten Dave Cobb, der auch bei den begnadeten Vorgängern "Something More Than Free" und "Southeastern", an den Reglern saß. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Last of My Kind - 4:22
2. Cumberland Gap - 3:24
3. Tupelo - 4:01
4. White Man's World - 3:56
5. If We Were Vampires - 3:35
6. Anxiety - 6:57
7. Molotov - 3:46
8. Chaos and Clothes - 3:34
9. Hope the High Road - 3:03
10. Something to Love - 3:39

Art-Nr.: 9468
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last of my kind
Cumberland gap
Tupelo
White man's world
Molotov
Hope the high road
Something to love

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Joey + Rory - country classics - a tapestry of our musical heritage [2014]
Rory Feek und seine Frau Joey Martin Feek, Joey + Rory, präsentieren ein wieteres, ganz großartiges Album reinster Countymusic. Diesmal haben sie sich insgesamt 12 Country-Klassiker ausgesucht, die sie als so etwas wie "zentrale Songs" ihrer musikalischen Herkunft und ihrer Einflüsse bezeichnen. Herrlich, wie sie diese Stücke (zum Beispiel John Denver's "Back home again", Dolly Parton's "Coat of many cokors", Townes Van Zandt's "If I needed you", Roger Miller's "King of the road" oder Jessi Colter's "I'm not Lisa", und viele mehr) interpretieren - im wahrsten Sinne des Country, völlig unaufgeregt, ohne überflüssigen Schnickschnack, locker, völlig natürlich, rein. Das ist die Musik, die das Leben der beiden repräsentiert, die ihrem Leben entspricht. Joey und Rory zelebrieren das Countryleben durch und durch. "Finest genuine Country" nannten wir das bereits in unserer Beschreibung zu dem "Album Number Two" der beiden, dies gilt heute mehr als je zuvor. Wunderschön

Das komplette Tracklisting:

1. How's The World Treating You - 3:04
2. Don't It Make My Brown Eyes Blue - 2:51
3. I'm Not Lisa - 3:21
4. Rocky Top - 3:16
5. Let It Be Me - 3:27
6. King Of The Road - 2:20
7. If I Needed You - 3:35
8. I Believe In You - 4:16
9. Hello Love - 3:00
10. Coat Of Many Colors - 3:12
11. Paper Roses - 2:59
12. Back Home Again - 4:39

Art-Nr.: 8744
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How's the world treating you
I'm not Lisa
Rocky top
If I needed you
Hello love
Coat of many colors

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Los Lonely Boys - revelation [2013]
Die fabelhaften Garza-Brüder, aka Los Lonely Boys, begeistern uns mit einem exzellenten, neuen Album. Herrliche Songs voller wunderbarer Melodien, heisser Grooves und fantastischer Musikalität (tolle, satte Gitarrenarbeit) stehen auf dem Programm. Elektrisierender, temperamentvoller, aber auch sehr eingängiger Texas-Rock-, Rootsrock-, Latino-Rock-, Bluesrock, diesmal auch einem Hauch von Texas-Countryrock (man nehme nur den wunderbaren, von dem bei insgesamt 3 Titeln involvierten Radney Foster mitkomponierten Opener "Blame it on love", ein dynamischer, knackiger Tex Mex-Countryrocker vom Allerfeinsten), dessen Funke sofort überspringt. Die grenzenlose Spielfreude der Truppe ist permanent spürbar. Kein Wunder, dass sie auch im Jamrock-Circuit äusserst beliebt sind. Eine weitere, absolute Meisterleistung der Los Lonely Boys!

Das komplette Tracklisting:

1. Blame It on Love - 3:26
2. Give a Little More - 4:03
3. It's Just My Heart Talkin' - 3:29
4. There's Always Tomorrow - 4:04
5. So Sensual - 3:45
6. Familia - 3:23
7. Don't Walk Away - 3:43
8. Can't Slow Down - 3:16
9. Dream Away - 3:21
10. The Greatest Ever - 3:16
11. Rule the World - 3:16
12. Everything About You - 3:32

Art-Nr.: 8448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blame it on love
Give a little more
So sensual
Familia
Can't slow down
Dream away
Rule the world

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McCain, Edwin - lost in america [2006]
Zwei Jahre nach seiner phänomenalen Live-DVD haben Edwin McCain und seine Mannen wieder den Weg zurück ins Studio gefunden und beglücken uns jetzt mit ihrem bereits 7. Album - erneut einem geradezu meisterlichen Werk, durchweg von herrlichen Melodien durchzogener, exzellenter, sich tief in den Gehörgängen festsetzender Songs zwischen moderner, amerikanischer Singer/songwriter-Mentalität, knackigem angerautem Roots-/Heartland-Rock/-Pop, zuweilen dezentem, seiner Herkunft aus South Carolina entsprechenden Southern-Flair, und, trotz der kompakten Songstrukturen, spürbarer Spielfreude! Der in USA über eine riesige Fanschar verfügende und unter Musiker-Kollegen äußerst anerkannte McCain (zählt bekanntermaßen zu den besten Freunden von Gov't Mule's Warren Haynes, auf dessen alljährlichen Christmas-Jams er auch heute noch regelmäßig auftaucht) in brillanter Verfassung! Immer wieder fragt man sich, warum ein so begnadeter Sänger, Musiker und Songwriter mit solch klasse Instrumentalisten im Rücken, der die Fähigkeit besitzt solch hinreißende Songs zu schreiben und zu performen in unseren hiesigen Gefilden nicht über einen Insider-Status hinauskommt. Auch mit "Lost In America“ hat Edwin wieder einen Longplayer ins Rennen geworfen, der jedem zusagen müsste, der sich für niveauvolle, höchst melodische, rootsige Rockmusik begeistert. Zudem bekommt man diese großartigen Songs von einer unter die Haut gehenden, überaus angenehmen, dezent "staubigen" Charakterstimme serviert, wie sie nur ganz wenige in dieser Sparte ihr eigen nennen dürgen. Die neue CD beinhaltet zehn Stücke, darunter mit dem überragenden "Gramercy Park Hotel" und der dem leicht psychedelisch angehauchten Pop-Rocker "My Mystery" zwei Nummern, die auch bereits auf der eingangs erwähnten. DVD live vorgestellt wurden, jetzt als Studioversionen. "The Kiss" (schöne Rhythmuswechsel, starke E-Gitarren-Passagen), "Truly Believe" (tolle Percussion-Arbeit der beiden Gastmusiker Nick Buda und Craig Wright) und "Black And Blue" (fulminantes Sax-Solo von Craig Shields) stammen alle aus der Feder von McCain und Kolegin Maia Sharp, und bieten diesen typischen, unbeschwerten, melodischen, frischen Roots-Pop-Rock-Spund, den man schon lange von ihm kennt, mal sanft, mal dezent funkig, mal etwas flippiger, mit tollen Refrains, die sofort eindrucksvoll unsere Ohren verwöhnen. Die einzige, "echte" Ballade, "Losing Tonight" (trotzdem recht kräftig), kommt, wie so oft bei Edwin McCain, völlig ohne Schmalz aus. Klasse E-Slide.Führungsriffs, schönes Akustikgitarrenspiel und ganz dezentes Piano verschmelzen mit der Reibeisenstimme des Frontmannes zur harmonischen Einheit. Herrlich auch das relaxt, aber dennoch kräftig groovende, von einer wunderbaren Southern-Roots-Atmosphäre geprägte Titelstück "Lost In America". Insgesamt erscheint das Album ein wenig rockiger als seine Vorgänger. Beste Beweise dafür sind der stampfende, von kraftvollen Drums und satten Gitarren getragene Kracher "Bitter And Twisted", geschrieben von Edwin mit seinen beiden Gitarristen Larry Chaney (was spielt der Mann wieder für klasse Lead-Parts) und Pete Riley (am Ende kreischt McCain gar in Lenny-Kravitz-mäßiger Manier ins Mikro), sowie zwei Stücke, komponiert vom der Band sehr nahe stehenden, ex "Vigilantes Of Love"-Kopf Bill Mallonee: "Welcome To Struggleville" (mit ungemein viel Power, Slide-trächtig, mit tollem, pumpendes Bass-Spiel von Lee Hendricks) und das das Album abschließende, mächtig kocjhende "Babylon". Letztgenanntes "erschlägt" einen regelrecht mit aggressiven, kantigen, lauten, riffigen "Gitarrenbrettern", die ein ordentliches Southern Rock-Flair in der Art der frühen, rauen Laidlaw fabrizieren. Ganz große Klasse! Sämtliche Lieder wurden mit viel Fingerspitzengefühl angeordnet, so das einem das Gesamtmenü sehr abwechslungsreich serviert wird. Mit "Lost In America" ist Edwin McCain ohne Frage eine erneute Weiterentwicklung gelungen. Seine Stimme war nie besser, die Songs wirken ausgereifter und zeitgemäßer als je zuvor. Vielleicht sein bisher bestes und ausgeglichenstes Werk. Man merkt zu jeder Minute, dass er mit einem gut harmonierendem, homogenen, äißerst kompetenten und freudig aufspielenden Team zusammenwirkt. Auf dem Frontcover des Digi-Packs sieht man eine Hand mit nach oben ausgestreckten Daumen, in der Art eines Trampers! Auch wir richten den Daumen steil nach oben - für diese absolute Meisterleistung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gramercy Park Hotel
Welcome to Struggleville
Lost in America
Losing tonight
Babylon

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Richards, Jamie - all about the music [2013]
Tolles, neues Album (bereits sein fünftes), des aus Shawnee/Oklahoma stammenden, großartigen Sänger und Somgwriters Jamie Richards, der in Nashville zwar dem Songwriter-Stab von Curb Records angehört und damit zur Schreiber-Elite von Music City zählt, dem aber selbst bislang ein Major Label-Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen versagt blieb. Dabei ist der Mann wirklich ein fantastischer Performer, den der große George Jones vor einigen Jahren noch als "a true country singer at heart" bezeichnete, womit er ohne jeden Zweifel Recht hat. Mit großer Qualität bewegt sich Jamie Richards, wie sein neues Werk "All about the music" eindrucksvoll demonstriert, irgendwo an der Schnuttstelle solcher Country-Traditionalisten wie beispielsweise Mark Chesnutt, George Strait, Keith Whitley und Gary Allan. Was uns Richards anbietet, ist allerfeinster, unverfälschter, reiner Country und New Country, frei von mainsteamigen Pop-Einflüssen, dabei aber absolut Nashville-tauglich und auf der Höhe der Zeit. Auch er ist einer jener Zeitgenossen, die das Zeug dazu hätten, die Nashville Country-Charts ordentlich "aufzumischen" - das Potential dazu haben nahezu alle seiner Songs. Doch dort setzt man heute eben mehr auf Pop-affine, als auf "echte" Countrymusic. Das Album beinhaltet eine sehr ausgewogene Mischung von knackigen, oft mit einem schönen Outlaw-Feeling garnierten, kraftvollen Nummern und herrlichen Balladen, zumeist in der Instrumentierung dominiert von dem klasse Spiel seines Gitarristen Woody Woodruff und der Instrumentenvielfalt des grandiosen, texanischen Multiinstrumentalisten Milo Deering, der vornehmlich mit tollen Steelguitar-, Fiddle- und Dobro-Parts brilliert. Gleich der Opener ist eine dieser herausragenden Balladen. "I'll have another" heisst die Nummer, bestimmt von einer traumhaften Melodie. Manchmal scheint es, als höre man das Ergebnis einer imaginären, gemeinsamen Aufnahmesession von Kris Kristofferson, Keith Whitley und Gary Allan. Tolle E-Gitarren und Steel-Fills, in Verbindung mit schönem Fiddle-Spiel, bestimmen das Geschehen, dargeboten is einem glasklaren, saftig produzierten Sound. Was für eine herrliche, lupenreine Countryballade! Deutlich kraftvoller wird es bei dem folgenden "Older the bull", einem prächtigen, satten Outlaw-Countryrocker, dessen Basis aber vollkommen traditionell ist. Hat etwas von Waylon Jennings und Hank Williams Jr., besticht mit einem klasse Southern-Flair voller zündender E-Gitarren, inklusive eines starken Solos. Vollkommen locker, flüssig und leichtgängig, umgeben von einem dezenten "Ghost Town"-Flair, kommt das flockige, flotte "Never gonna hear it from me", bei dem schöne Barotone-E-Gitarre und großartige Pedal Steel-Linien den Ton angeben. Geht wunderbar ins Ohr. Das ist allerbester, Nashville-tauglicher Texas Country mit Reminiszensen an die Arbeiten des frühen Gary Allan zu dessen "Smoke rings in the dark"-Zeiten. So geht das munter weiter, bis das Album nach 11 großartigen Stücken mit dem von einem klasse Western-/Outlaw-Feeling bestimmten, absolut Johnny Cash-tauglichen Titelstück "All about the music" endet. Dieses Album ist ein erneuter Beweis dafür, welch gute, reine, unverfälschte Countrymusic nach wie vor produziert wird, oft halt abseits der großen Majorlabels. Ein super Album von Jamie Richards!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Have Another - 3:50
2. Older the Bull - 3:12
3. Never Gonna Hear It from Me - 3:23
4. All Time High - 3:55
5. She's as Cold as That Beer She's Drinkin' - 4:09
6. Let Me Love You - 3:49
7. Bottle of Wine - 2:58
8. Doesn't Change a Thing - 3:35
9. Privileges of Youth - 4:13
10. The Man in the Neon Moon - 3:50
11. All About the Music - 4:12

Art-Nr.: 8603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll have another
Older the bull
Never gonna hear it from me
She's cold as that beer she's drinkin'
Bottle of wine
Privileges of youth
All about the music

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Sister Hazel - fire [2019]
7 Track EP! Herrlich! Sister Hazel präsentieren den 3. Teil ihrer wunderbaren, 4-teiligen "Elements"-EP-Reihe mit einem abermals unwiderstehlichen Resultat. Wo nehmen diese Herren das Händchen für solch tolle Songs her? Roots-Rock, -Pop-, Americana, Countryrock, teils mit einem schönen Eagles-Hauch ausgestattet, dann wieder voller duftendem Southern-Flair (man höre nur Ryan Newells fabelhaftes Gitarrensolo am Ende des famosen Titelstücks "Fire", das durchaus an alte The Marshall Tucker Band-Tage erinnert), mit diesen flockigen, fließenden Rhythmen, dem bärenstarken Gesang von Ken Block und Kollegen, den herrlichen Gitarren (teils sehr schöne Slide), diesen traumhaften Melodien, dieser Frische, wie es wohl nur Sister Hazel in der Lage sind zu performen. Toll! Sie haben eine ungemein riesige Fanbase, natürlich vor allem in ihrer Heimat, und wenn man diese Musik hört, versteht man, warum. Keine Frage, das "Feuer" der Band brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Every Heartbreak - 4:08
2. On and On - 2:53
3. Life and Love - 3:40
4. Fire - 5:10
5. She’s All You Need - 3:33
6. Here With You - 4:11
7. Elements III (Growin’ up) - 1:16

Art-Nr.: 9763
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Zito, Mike - pearl river [2009]
"Sollte es im Musikgeschäft irgendwo so etwas wie Gerechtigkeit geben, müsste der Name Mike Zito in einem Atemzug mit der Zunft der absoluten Top-Gitarristen des Bluesrocks genannt werden", umschreibt ein amerikanischer Rezensent die aussergewöhnlichen Fähigkeiten des in St. Louis geborenen und aufgewachsenen, mittlerweile aber in Texas lebenden Saitenvirtuosen, der darüber hinaus ein ebenso famoser Sänger (seine warme, etwas heisere, fantastische Stimme verfügt tief im Inneren über eine gehörige Portion Soul) und großartiger Songwriter ist. Sein neues Album "Pearl river" ist eine wahre Perle des inspirierten "soulful Bluesrocks", vollgepackt mit persönlichen Emotionen und eingebettet in einzigartige, wundervolle Melodien. In frühester Jugend bedeutete eine alte Van Halen-Scheibe, die er damals zum Geburtstag geschenkt bekam, das ausschlaggebende Kriterium, das seine Liebe zum Gitarrespielen begründete. Dabei spielt Zito heute alles andere als den Stil eines Eddie van Halen. Vielmehr interessierte er sich sehr schnell für die Musik des amerikanischen Südens, aber auch für die unterschiedlichsten Bluesgitarristen wie Eric Clapton, Buddy Guy, Danny Gatton, Jimmy Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Das sind die Einflüsse, unter denen er seinen ganz eigenen Stil entwickelte. Zwischenzeitlich hatte Zito allerlei Tiefen zu durchleben, die auch in hohem Alkohol- und Drogenkonsum gipfelten, doch er hatte glücklicherweise einige echte Freunde, die ihm beistanden und wieder auf den rechten Weg brachten. Einer der entscheidenten Kollegen, die im halfen, als er am Boden war, war Bluesrock- und Gitarren-Kollege Walter Trout, zu dem sich eine tiefe Verbindung entwickelte. Heute steht Mike Zito (wieder) voll im Saft und ist in der Form seines Lebens. "Pearl river" ist eine wundervolle Bluesrock-Scheibe, voller Soul und mit jeder Menge Bezüge zu den Swamps von Louisiana und deren Metropole New Orleans, jener Stadt in der die sizilianischen Vorfahren Zito's vor mehr als einem Jahrhundert Fuss fassten. Das sehr variable, von vorn bis hinten bärenstarke Songmaterial geht von dynamischem "exciting hard-rocking Roadhouse Blues"-Boogie voller Energie und Dynamik ("Dirty blonde") über tierisch groovenden kochend heissen, swampigen, drückenden, dennoch prächtig hängen bleibenden Funk-Blues ("Big mouth" - flammendes, gnadenlos starkes Gitarrensolo), bis hin zu traumhaft melodischem, mit einer ordentlichen Portion Soul behaftetem Midtempo Swamp-/Roots-Blues wie das Titelstück "Pearl river" (großartiges Gitarrensolo am Ende), das Zito mit der New Orleans-Ikone Cyril Neville geschrieben hat und im Duett vorträgt. Unter den exzellenten Begleitmusikern finden sich solch fantastische Leute wie Keyboarder Reese Wynans, einst langjähriges Mitglied von Stevie Ray Vaughan's Double Trouble, auch schon für The Allman Brothers Band tätig, sowie gefragter Session-Musiker in Nashville, und der hoch gelobte, junge Drummer Eric Bolivar, der zur Zeit bei jedem Jazz-, Rock,- Blues,- und Roots-Musiker aus New Orleans, der etwas auf sich hält, ganz hoch im Kurs steht. Weitere Partner sind Susan Cowsill als Gastsängerin bei dem rootsigen, trockenen, southern-fueled "Shoes Blues" und Anders Osborne bei der akustischen, zwischendrin für viel Abwechslung sorgenden, wunderbaren, entspannten Americana-Nummer "One step at a time", die eindrucksvoll offenbart, dass Zito auch auf diesem Terrain eine vorzügliche Figur abgibt. Im Mittelpunkt aber stehen einerseits Zito's grandioses Gitarrenspiel, das so voller Gefühl und Melodik steckt, und doch so voller Power, voller Würze und voller Feuer, und andererseits sein nicht minder starker, geradezu charismatischer, voller Soul steckender Gesang. Ein wahrer Könner! Zu den weiteren Highlights zählen solche Nummern wie der von herrlich melodischen Gitarrenlinien durchzogene, seelig groovende, lockere und dennoch knackige, kraftvolle Midtempo Southern-Blues "Change my ways", das brodelnde, von dreckigen Riffs und rollendem Orgel-Untergrund geprägte, packende "39 days", der schwerblütige, kochende, mit fleischiger Slide (inkl. eines fetten Solos) in Szene gesetzte, baumstarke Texas Shuffle Bluesrocker "Natural born lover", der ruhige, mit herrlichem Gitarrenpicking verzierte, genauso fragile, wie trockene, erdige Slow-Blues "All last night" mit seinen schönen Harp-Zusätzen, wie auch der wunderbar melodische, flotte, prächtig ins Ohr gehende, lockere Southern-Soul-Memphis-Blues "C'mon Baby", mit dem das Album genauso eindrucksvoll schliesst, wie es rund 56 Minuten zuvor begonnen hatte. Und dazwischen nicht die Spur eines Ausfalls! Dieses Album ist "a rollicking slice of gritty Blues, served up with heaping slabs of greasy New Orleans Funk, rootsy Americana and a dose of good old fashioned Rock 'n' Roll". Jawohl, dem ist nichts hinzuzufügen! Ein Pracht-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Blonde - 3:36   
2 Pearl River - 4:53   
3 Big Mouth - 4:08   
4 Change My Ways - 5:14   
5 Eyesight to the Blind - 3:21   
6 One Step at a Time - 3:37   
7 39 Days - 4:07   
8 Shoes Blues - 3:23   
9 The Dead of Night - 4:05   
10 Sugar Sweet - 3:29   
11 Natural Born Lover - 5:29   
12 All Last Night - 5:26   
13 C'mon Baby - 4:56

Art-Nr.: 6588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty blonde
Pearl river
Big mouth
Change my ways
One step at a time
39 days
Natural born lover

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